Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck (Allgemeines Forum)
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Danke für den Hinweis!!
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Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Vielen Dank für den Tipp - ich habe aber jetzt mal nach 35 Minuten einfach auf "ausschalten" gedrückt....
Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Ich habe mir die Sendung ganz angeschaut. Bei den kritischen Fragen ist Herr Grube elegant ausgewichen :)
Interessant finde ich, dass der Konzern bei den ganzen Logistik-Zukäufen anscheinend nicht mehr als eine Schwarze Null erwirtschaftet. Ich hätte mehr erwartet.
Insgesamt fand ich die Sendung aber eher Zeitverschwendung.
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Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Ich habe mir die Sendung ganz angeschaut. Bei den kritischen Fragen ist Herr Grube elegant ausgewichen :)
"Lustig" fand ich es ja, dass Herr Grube die Frage nicht beantworten konnte, ob vielleicht beide Signale auf "grün" gestanden haben (nein, geht bei störungsfreiem Betrieb des Stellwerkes nicht, siehe Oschersleben-Thread) und dann ganz elegant darauf hinwies, dass nun alle Strecken mit PZB ausgerüstet werden. (Na, dann mal viel Spaß und gute Investitionen auch auf diversen westdeutschen Nebenstrecken ;-). Wobei ich persönlich PZB bei ein, zwei den ganzen Tag nach starrem Fahrplan pendelnden VTs dann doch eher nicht ganz so wichtig finde).
Aber klar, kann ich ja gut verstehen, wenn der Konzernchef sich nicht mit Details aus dem Betriebsalltag auskennt ;-). So sind halt die Zeiten.
Insgesamt fand ich die Sendung aber eher Zeitverschwendung.
Danke für den Hinweis, dann habe ich bei den "restlichen" 40 Minuten wohl auch nicht allzu viel versäumt :-).
Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Ich habe mir die Sendung ganz angeschaut. Bei den kritischen Fragen ist Herr Grube elegant ausgewichen :)
"Lustig" fand ich es ja, dass Herr Grube die Frage nicht beantworten konnte, ob vielleicht beide Signale auf "grün" gestanden haben (nein, geht bei störungsfreiem Betrieb des Stellwerkes nicht, siehe Oschersleben-Thread)
Ja, das war ein Beispiel davon :)
Ein anderes: Dass man eine Logistikkette aufbaut kann man ja verstehen, aber warum muss man ein Linienbusunternehmen in Mittelengland kaufen? (wobei ich nichts gegen diesen Kauf habe, solange man damit Geld verdienen kann)
Und die Frage, wie eine Klimaanlage ausfallen kann, hat er auch gekonnt unbeantwortet gelassen.
Die fehlenden reserven hat Grube zielsicher auf die Industrie geschoben, die trotz hoher Preise schlechte Züge baut. Dass diesen Winter keine Ersatzzüge da waren ist lt. Grube so zu erklären, dass normalerweise eine Betriebsreserve von 10% vorhanden ist, diese aber durch die kurzen Ultraschallintervalle nicht eingesetzt werden können. Aber in Zukunft wird ja alles besser, denn es wird so viel wie noch nie in der Geschichte der Deutschen Bahn in neue Züge investiert (gemeint ist wohl der ICx, der noch gar nicht bestellt ist, und bei dem der Preis so sehr gedrückt wird, dass kein gescheiter Zug daraus werden kann - damit schließt sich der Kreis).
Ja, so viel in Kürze.
Aber klar, kann ich ja gut verstehen, wenn der Konzernchef sich nicht mit Details aus dem Betriebsalltag auskennt ;-). So sind halt die Zeiten.
Grube kennt sich, soweit ich das mitbekomme, ziemlich gut in der "Basis" seines Unternehmens aus. Dass er nicht jedes einzelne Detail kennt, kann ich nachvollziehen.
Insgesamt fand ich die Sendung aber eher Zeitverschwendung.
Danke für den Hinweis, dann habe ich bei den "restlichen" 40 Minuten wohl auch nicht allzu viel versäumt :-).
Verpasst hast Du dann wahrscheinlich drei weitere Gäste: Eine Dame, die am 3. Jannuar in einem überfüllten Zug von Hamburg nach Bonn gefahren ist, ein Wissenschaftsjournalist (Arzt, wenn ich es richtig verstanden habe), der bei ausgefallener Klimaanlage von Berlin über Leipzig nach München gefahren ist (und ziemlich über die Bahn geschumpfen habe, wie ich finde eher Richtung Bahn-Bashing), und dann noch ein Zugbegleiter mit "individuellen Ansagen" (war von ihm nicht neulich hier die Rede?).
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Danke für die Kurzzusammenfassung :-)
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Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
"Lustig" fand ich es ja, dass Herr Grube die Frage nicht beantworten konnte, ob vielleicht beide Signale auf "grün" gestanden haben (nein, geht bei störungsfreiem Betrieb des Stellwerkes nicht, siehe Oschersleben-Thread) und dann ganz elegant darauf hinwies, dass nun alle Strecken mit PZB ausgerüstet werden.
Wie will Herr Grube auch diese Frage beantworten können? Nur weil er Bahnchef ist, kann er noch lange nicht irgendeine Vermutung äußern, wie es hier zu tausendfach im Forum gemacht wird. Wenn ich er wäre, würde ich dazu auch nichts sagen.
Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
"Lustig" fand ich es ja, dass Herr Grube die Frage nicht beantworten konnte, ob vielleicht beide Signale auf "grün" gestanden haben (nein, geht bei störungsfreiem Betrieb des Stellwerkes nicht, siehe Oschersleben-Thread) und dann ganz elegant darauf hinwies, dass nun alle Strecken mit PZB ausgerüstet werden.
Wie will Herr Grube auch diese Frage beantworten können? Nur weil er Bahnchef ist, kann er noch lange nicht irgendeine Vermutung äußern, wie es hier zu tausendfach im Forum gemacht wird. Wenn ich er wäre, würde ich dazu auch nichts sagen.
Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass der Konzern-Chef sich nicht mit speziellen Details auskennen muß/kann.
Aus meiner Sicht hätte er aber - wie es der Veolia-Sprecher an anderer Stelle tat, als er zu dem Stellwerk befragt wurde - souverän antworten können, dass ihm spezielle Details noch nicht vorliegen und diese Fragen zur Zeit von den Ermittlungsbehörden geprüft werden.
Den Übergang von der Frage gleich zu seiner vorbereiteten PZB-Aussage empfand ich als etwas unpassend. Aber egal - ich habe damit "kein Problem".
irgendeine Vermutung äußern, wie es hier zu tausendfach im Forum gemacht wird.
Grundsätzlich ist es ja Sinn und Zweck eines Forums, sich über Meinungen, Vermutungen, Sachverhalte mit anderen Interessierten auszutauschen.
Sicher: bis zur Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes des EBAs können hier wohl alle nur mehr oder weniger fundierte Vermutungen abgeben.
Wäre ja aber ein recht "stummes Forum", wenn ausschließlich auf den EBA-Abschlußbericht verwiesen werden würde.
Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Unglück
darauf hinwies, dass nun alle Strecken mit PZB ausgerüstet werden.
In den Nachrichten wurde er hingegen zitiert mit "viele Strecken mit PZB auszurüsten" und nicht "alle".
Und dass da im Osten so einiges an Nachholbedarf besteht, war ja heute auch rauf & runter zu hören.
Auf
http://www.daserste.de/beckmann/
oder
http://www.reinholdbeckmann.de/talk/gaeste-der-vergangenen-sendung/zeige/letzte.html
ist noch nichts weiter über die Sendung nachzulesen und das Video ist auch noch nicht online, lediglich Fotos.
Würd mich ja schon interessieren, aber auf den Böttger könnt ich sehr gut verzichten,
ebenso Naumann, wobei der ab & an noch geht...
Vorhin bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Die Fahrgäste regen sich über alles mögliche auf. Es ging darum, dass sie im umgeleiteten ICE in Augsburg nicht aussteigen dürften, weil keine Genehmigung (Fahrplanabweichung, heute Befehl 10?) vorlag. Wenn man solche Sonderwünsche "heimlich" erfüllt, kann das böse in's Auge gehen. Wer ist dann Schuld, wenn was passiert. Es gab mal einen Fall, wo ein EC im Allgäu einen Sonderhalt einlegen sollte, um eine Reisegruppe aussteigen zu lassen. Der Fdl wurde telefonisch informiert, er solle keine Durchfahrt stellen, damit der Zug halten muss und die Leute aussteigen können. Als der Fdl glaubte, der Zug sei zum Stillstand gekommen, stellte er auf Hp2. Der Zug rollte aber noch langsam und der Tf (wusste ja von nichts) beschleunigte sofort, als er "Grün" sah. Zum Glück waren die Türen zu geblieben und es ist nichts passiert außer, dass die Leute dann doch bis Lindau mitfahren mussten.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Vorhin bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Hier gibt es wohl ein allgemeines Kommunikationsproblem.
Zugbegleitpersonal und Fahrdienstleiter wissen bescheid aber TF nicht.
In den Augen eines Laien sollte die Erlaubniskette für den zusätzlichen Halt von Zub über TF an Fdl und genauso wieder zurück sein.
Offenbar ist dies derzeit anders. Hier fehlt eindeutig die Einbindung der TF in die Kommunikationskette.
Grüße Jörg
Ebenfalls dankeschön!
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Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Wie will Herr Grube auch diese Frage beantworten können? Nur weil er Bahnchef ist, kann er noch lange nicht irgendeine Vermutung äußern, wie es hier zu tausendfach im Forum gemacht wird. Wenn ich er wäre, würde ich dazu auch nichts sagen.
Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass der Konzern-Chef sich nicht mit speziellen Details auskennen muß/kann.Aus meiner Sicht hätte er aber - wie es der Veolia-Sprecher an anderer Stelle tat, als er zu dem Stellwerk befragt wurde - souverän antworten können, dass ihm spezielle Details noch nicht vorliegen und diese Fragen zur Zeit von den Ermittlungsbehörden geprüft werden.
Das zum Einen, und zum Anderen der Hinweis, dass im Normalfall so etwas technisch ausgeschlossen ist, im Falle einer technischen Störung an den Gleisanlagen aber prinzipiell alles vorkommen kann, worauf es momentan aber noch keine Hinweise gibt.
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Das PZB-Programm (lt. Grube)
darauf hinwies, dass nun alle Strecken mit PZB ausgerüstet werden.
In den Nachrichten wurde er hingegen zitiert mit "viele Strecken mit PZB auszurüsten" und nicht "alle".
Grubes Aussage war, dass es bislang ein laufendes PZB-Ausrüstungsprogramm gibt, das die Unfallstelle im Frühjahr 2011 mit PZB ausgerüstet hätte. Etwa 600 km seien durch dieses Programm bereits ausgerüstet worden, etwa 300 km fehlen noch.
Grube hat gesagt, er würde dieses Programm beschleunigen und habe gleichzeitig eine "Studie" in Auftrag gegeben, die alle eingleisigen Strecken ohne PZB im DB-Netz auflisten soll - mit indirektem Hinweis, dass man diese alle schnell mit PZB ausrüsten wolle.
An anderer Stelle hat er von sich gegeben, dass im Westen (also Ex-BRD) flächendecken PZB läge (wenn ich das richtig verstanden habe) und die Defizite om Osten wären.
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Konkretisierung
Grube hat [auch] gesagt, er würde dieses Programm beschleunigen und habe gleichzeitig eine "Studie" in Auftrag gegeben, die alle eingleisigen Strecken ohne PZB im DB-Netz auflisten soll - mit indirektem Hinweis, dass man diese alle schnell mit PZB ausrüsten wolle.
Die Studie solle vor allem ähnlich neuralgische Punkte wie in Hordorf aufzeigen, die dann konsequenterweise und, so habe ich es verstanden, von der Bahn auf eigene Kosten beseitigt werden sollen.
An anderer Stelle hat er von sich gegeben, dass im Westen (also Ex-BRD) flächendecken PZB läge (wenn ich das richtig verstanden habe) und die Defizite om Osten wären.
So habe ich es auch verstanden, scheint aber auch nur teilweise der Wahrheit zu entsprechen (?).
Gleich bei Beckmann: Grube+HEX-Ungluck
Noch ist es als Video in der ARD-Mediathek verfügbar:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6374252
Weitere Gedanken zu Grube und zu Beckis Moderationsqualität
Ich habe mir die Sendung ganz angeschaut. Bei den kritischen Fragen ist Herr Grube elegant ausgewichen :)
"Lustig" fand ich es ja, dass Herr Grube die Frage nicht beantworten konnte, ob vielleicht beide Signale auf "grün" gestanden haben (nein, geht bei störungsfreiem Betrieb des Stellwerkes nicht, siehe Oschersleben-Thread)
Ja, das war ein Beispiel davon :)
Ein anderes: Dass man eine Logistikkette aufbaut kann man ja verstehen, aber warum muss man ein Linienbusunternehmen in Mittelengland kaufen? (wobei ich nichts gegen diesen Kauf habe, solange man damit Geld verdienen kann)
Und die Frage, wie eine Klimaanlage ausfallen kann, hat er auch gekonnt unbeantwortet gelassen.
Oje, diese "Beckmann"-Sendung war die erste Talkshow, die ich mir seit Jahren komplett angeschaut habe. Dafür weiß ich jetzt auch wieder, warum es für die nächsten Jahre die letzte sein wird: Grube war (verständlicherweise) bemüht, "sein" Unternehmen positiv zu (re-)präsentieren, doch zum einen hat er oftmals mit Phrasen geantwortet ("Brot-und-Butter-Geschäft") und wild mit Zahlen um sich geworfen, die zwar beeindruckend aussahen, mich aber als Kunden nicht wirklich betreffen. Zumindest ich will nicht wirlich oft international mit der Bahn reisen, da hbae ich (noch?) keinen Bedarf für. Sieht das bei euch anders aus? ;)
Zum anderen - und das fand ich erschreckend - konnte Grube drei (!!) Mal die oben angesprochenen und vom Moderator (!!) gestellten Fragen so beantworten, dass die Frage an sich nicht beantwortet wurde. Gerade ob denn auf eingleisiger Strecke zwei Signale gegensätzlich gleichzeitig Durchfahrt zeigen könnten, "beantwortete" Grube mit der geplanten Nachrüstung von PZB. Was soll das? Habt Ihr euch da auch gefragt, warum zum Henker Beckmann da nicht nachgehakt hat, sondern bemüht war, seinen Fragekatalog abzuarbeiten?
*OT-Modus-an* Überhaupt finde ich das an den Weichspüler-Polittalks erbärmlich: Der Moderator stellt eine Frage, es wird geantwortet und dann wird zum nächsten Punkt weiter gegangen... Da kommt halt so eine Phrasendrescherei raus. Meine Güte, und bald will die ARD täglich so eine Gesprächsrunde veranstalten. Hoffentlich fährt wenigstens der Jauch dann nicht die selbe Schiene. *OT-Modus-aus*
Warum hat eigentlich Grube gefühlte 50 Prozent der Sendezeit reden können, während es Böttiger mehrere Male unter den Nägeln brannte, was zu sagen. Weshalb durfte Naumann nur drei oder vier Mal was sagen?
Die fehlenden reserven hat Grube zielsicher auf die Industrie geschoben, die trotz hoher Preise schlechte Züge baut. Dass diesen Winter keine Ersatzzüge da waren ist lt. Grube so zu erklären, dass normalerweise eine Betriebsreserve von 10% vorhanden ist, [...]
Kann das stimmen? Oder hat er da etwa auch die Wartungsintervalle und sonstige betiebliche Stillstandszeiten miteingerechnet?
Verpasst hast Du dann wahrscheinlich drei weitere Gäste: Eine Dame, die am 3. Jannuar in einem überfüllten Zug von Hamburg nach Bonn gefahren ist, ein Wissenschaftsjournalist (Arzt, wenn ich es richtig verstanden habe), der bei ausgefallener Klimaanlage von Berlin über Leipzig nach München gefahren ist (und ziemlich über die Bahn geschumpfen habe, wie ich finde eher Richtung Bahn-Bashing), und dann noch ein Zugbegleiter mit "individuellen Ansagen" (war von ihm nicht neulich hier die Rede?).
Jup, das war ein Medizinjournalist von der SZ. "Bahn-Bashing" war das jedoch in meinen Augen nicht wirklich: Natürlich hat er an einigen Stellen so ironisch gesprochen, dass es zum Zynismus nur noch ein kleiner Schritt war und natürlich war das alles rhetorisch so toll vorgetragen, dass Grubes Statements dagegen stellenweise blass wirkten ("in 2011..." *AAAAAHHHHH* oder seine Zahlenspiele), doch der Journalist hat aus der typischen Fahrgastsicht gesprochen und dabei wenig wissen über den Bahnbetrieb gezeigt ("Oberzugschaffner"). Das muss er aber auch nicht wissen.
Er hat aber IMO aus Fahrgastsicht richtige Fragen gestellt:
- Nach der Umleitung über "landschaftlich reizvolle Nebenstrecke" (Zitat) aus Berlin raus, die zu +70 in Leipzig führten, kam nach seinen Angaben kein Zub mehr durch. Da die Klimaanlage nicht voll funktionsfähig gewesen war, dürstete es bald viele und nach seinen Angaben seien einige Fahrgäste sichtlich angegriffen gewesen.
- Warum ist das Aussteigen lassen in Augsburg nicht möglich gewesen? Wir können es nachvollziehen, der gemeine Kunde nicht.
- Warum kommt ein ICE völlig verdreckt aus dem Werk, so dass ein Zub während der Fahrt eine notdürftige Reinigung vornehmen *muss*?
Ich finde, das kann man nicht als Bahn-Bashing bezeichnet, zumal er auch im gleichen Atemzug einige positive Dinge nannte (z.B. Verständnis bei Verspätung aufgrund von PU oder eben gerade das Engagement der Zub) und betonte, er fahre wirklich gerne Bahn.
Aber gerade bei diesen beiden Fahrgastberichten oder nach dem vorgetragenen Abschlussgedicht des anwesenden Zubs muss man Grube eine Sache zugestehen, die er gezeigt hat: er ging auf diese Leute zu und verhielt sich sehr respektvoll. Menschlich ist er wirklich ein anderer Typus als etwa Mehdorn, vor allem in seinen letzten Amtsjahren.
Grüße
Jogi
Weitere Gedanken zu Grube und zu Beckis Moderationsqualität
Hallo Jogi,
ich schrieb ja "wie ich finde eher Richtung Bahn-Bashing". Dabei hatte ich vor Allem an eine Aussage des Journalisten gedacht. Die ging in etwa so: "Wir können heute zum Mond fliegen, aber es gibt keinen Bahnhof, an dem man die Durchsagen versteht". Ich würde da eher einen Besuch des Kollegen "Ohrenarzt" empfehlen.
Ich zumindest verstehe im Allgemeinen die Durchsagen auf den Bahnhöfen. Und eine solche Formulierung finde ich eher Stammtisch-Niveau.
Dass er das aus Fahrgastsicht geschildert hat finde ich vollkommen in Ordnung. Und er hat ja auch immer wieder betont, dass man das "als Fahrgast nicht nachvollziehen kann, warum ..." (verdreckter Zug, Nicht-Aussteigen in Augsburg).
Grube hat bei allen diesen Berichten scheinbar sehr aufmerksam zugehört, das fand ich positiv.
Den Werbeanteil von Grube fand ich auch deutlich zu hoch; zugleich frage ich mich, wieso Beckmann eigentlich die beiden Experten eingeladen hat? Um am Anfang die Funktionsweise des/der Indusi zu erklären? Wohl eher nicht. Außerdem hätte man den Zugbegleiter und entweder den Journalisten oder die Reisende nicht einladen müssen; bei so vielen anwesenden Leuten war gar keine Zeit, einzelne Themen zu vertiefen (hinzu kam ja noch die Schaltung zu Veolia wegen dem Unglück).
Ich persönlich bevorzuge mittlerweile Talkshows (wenn ich denn welche anschaue, was sehr selten ist!), wo nicht der Moderator mit seinen Gästen spricht, sondern die Gäste miteinander diskutieren. Da hat man dann meistens nicht so die Phrasenschleuderei, und zum Anschauen finde ich es auch sehr angenehm. Und die Leute gehen meistens respektvoll miteinander um (nein, ich rede NICHT von Maischberger, wo die Sendung scheinbar auf gegenseitige Anfeindungen konzipiert ist).
So, genug Fernsehmeckerei :)
Gruß
Steffen
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