[Presse] In 2 Jahren 940mal schwarzgefahren im Fernverkehr (Allgemeines Forum)
bahn-user, Montag, 24.01.2011, 21:09 (vor 5639 Tagen)
Auszug:
"Was soll man mit einer Frau machen, die offenbar in Zügen Unterschlupf gesucht und kein Ziel hatte? Irene D. fuhr pausenlos durch Deutschland und wurde dabei 940 Mal ohne Fahrschein erwischt.
Die Reise ging von Berlin nach Hannover, von Stuttgart nach Frankfurt/Main, von Köln nach Freiburg und wieder zurück nach Berlin und von dort gleich wieder nach Hamburg oder Leipzig. Irene D. saß pausenlos in Zügen, bezahlte aber nicht. 940 Mal wurde sie Ermittlungen zufolge zwischen Juli 2008 und April 2010 in Zügen der Deutschen Bahn ohne Fahrausweis erwischt.
[...]"
Ganzer Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/940-mal-schwarzgefahren-obdachlose-fra...
[Presse] In 2 Jahren 940mal schwarzgefahren im Fernverkehr
SST, Köln-Südstadt, Montag, 24.01.2011, 21:34 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
Einen Schaden von insgesamt 62.357 Euro soll sie verursacht haben.
2 Jahre BC100 wäre preiswerter gewesen und sogar wohl fast von HartzIV bezahlbar (?).
Leute gibt's ...
Garfield_1905, Montag, 24.01.2011, 22:34 (vor 5639 Tagen) @ SST
Einen Schaden von insgesamt 62.357 Euro soll sie verursacht haben.
2 Jahre BC100 wäre preiswerter gewesen und sogar wohl fast von HartzIV bezahlbar (?).
Sorry, aber entweder hast Du den, in diesem Fall dann trotzdem eher peinlichen, Smiley hinter Deiner Antwort vergessen oder nichts verstanden. Es gibt Menschen in diesem Staat, die nicht wissen, wie Sie ihr Brot am kommenden Tag kaufen können, aus welchen Gründen auch immer und in diesem Fall möglicherweise wg. einer psychischen Erkrankung, und Dein Rat ist es, sich 'ne BC100 zu kaufen. *kopfschüttel
PS. Versuch einer weiteren Antwort: Der Regelsatz bei Hartz IV liegt, glaube ich, derzeit bei 394€ / Monat, eine BC100 2. Klasse kostet 350 € / Monat ... ! 44 € / Monat für Essen und Trinken bleiben übrig. Das die Kommune für die 'Unterbringung' im Zug einen Zuschuß wie bei der Miete gewährt, erscheint mir, vorsichtig formuliert, ziemlich ausgeschlossen.
Ich habe keinen "Rat gegeben"!
SST, Köln-Südstadt, Montag, 24.01.2011, 22:40 (vor 5639 Tagen) @ Garfield_1905
- kein Text -
Leute gibt's ...
NIM rocks, Montag, 24.01.2011, 22:52 (vor 5639 Tagen) @ Garfield_1905
Einen Schaden von insgesamt 62.357 Euro soll sie verursacht haben.
2 Jahre BC100 wäre preiswerter gewesen und sogar wohl fast von HartzIV bezahlbar (?).
Sorry, aber entweder hast Du den, in diesem Fall dann trotzdem eher peinlichen, Smiley hinter Deiner Antwort vergessen oder nichts verstanden. Es gibt Menschen in diesem Staat, die nicht wissen, wie Sie ihr Brot am kommenden Tag kaufen können, aus welchen Gründen auch immer und in diesem Fall möglicherweise wg. einer psychischen Erkrankung, und Dein Rat ist es, sich 'ne BC100 zu kaufen. *kopfschüttelPS. Versuch einer weiteren Antwort: Der Regelsatz bei Hartz IV liegt, glaube ich, derzeit bei 394€ / Monat, eine BC100 2. Klasse kostet 350 € / Monat ... ! 44 € / Monat für Essen und Trinken bleiben übrig. Das die Kommune für die 'Unterbringung' im Zug einen Zuschuß wie bei der Miete gewährt, erscheint mir, vorsichtig formuliert, ziemlich ausgeschlossen.
[Theorie an]
Mit Bahncard 100 hast du freien Zutritt zur Lounge, kannst dich dort also immer mit Futter und Getränken versorgen!
[Theorie aus]
Futter?
Matze86, München, Montag, 24.01.2011, 22:56 (vor 5639 Tagen) @ NIM rocks
[Theorie an]
Mit Bahncard 100 hast du freien Zutritt zur Lounge, kannst dich dort also immer mit Futter und Getränken versorgen!
[Theorie aus]
Futter wohl zumindest im 2.Kl.-Bereich nicht... Oder meinst du die Kekse, die es bald nicht mehr geben soll?
Futter?
Steffen, Montag, 24.01.2011, 23:01 (vor 5639 Tagen) @ Matze86
[Theorie an]
Mit Bahncard 100 hast du freien Zutritt zur Lounge, kannst dich dort also immer mit Futter und Getränken versorgen!
[Theorie aus]
Futter wohl zumindest im 2.Kl.-Bereich nicht... Oder meinst du die Kekse, die es bald nicht mehr geben soll?
Dann ernährt man sich halt von Keksen und Eis.
Und nicht vergessen, die Züge haben hin und wieder Verspätung, habe ich gehört. Pro verspätete Reise bekommt man umgerechnet drei Döner von der Bahn - und spart sich so die Sitzplatzreservierung ;)
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Futter?
SST, Köln-Südstadt, Montag, 24.01.2011, 23:05 (vor 5639 Tagen) @ Matze86
[Theorie an]
Mit Bahncard 100 hast du freien Zutritt zur Lounge, kannst dich dort also immer mit Futter und Getränken versorgen!
[Theorie aus]
Futter wohl zumindest im 2.Kl.-Bereich nicht... Oder meinst du die Kekse, die es bald nicht mehr geben soll?
Dann wohl besser 1. Klasse IC/EC-Jahreskarte z.B. Düsseldorf-Köln für 2.442,00 Euro/Jahr d.h. 203,50 Euro monatlich *duck-und-weg*
Schlafen?
Steffen, Montag, 24.01.2011, 23:08 (vor 5639 Tagen) @ SST
Dann wohl besser 1. Klasse IC/EC-Jahreskarte z.B. Düsseldorf-Köln für 2.442,00 Euro/Jahr d.h. 203,50 Euro monatlich *duck-und-weg*
Und wo soll man schlafen? Hinter dem Konzept steckt ja auch, dass man die Nacht im Zug verbringt. Düsseldorf-Köln gibt eine kurze Nacht!
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Schlafen?
SST, Köln-Südstadt, Montag, 24.01.2011, 23:13 (vor 5639 Tagen) @ Steffen
Dann wohl besser 1. Klasse IC/EC-Jahreskarte z.B. Düsseldorf-Köln für 2.442,00 Euro/Jahr d.h. 203,50 Euro monatlich *duck-und-weg*
Und wo soll man schlafen? Hinter dem Konzept steckt ja auch, dass man die Nacht im Zug verbringt. Düsseldorf-Köln gibt eine kurze Nacht!
Vielleicht in den pendelnden S-Bahnen?
Aber "im Ernst" möchte ich das Thema natürlich nicht weiter ausdehnen!
Bouillon!
Henrik, Montag, 24.01.2011, 23:05 (vor 5639 Tagen) @ Matze86
[Theorie an]
Mit Bahncard 100 hast du freien Zutritt zur Lounge, kannst dich dort also immer mit Futter und Getränken versorgen!
[Theorie aus]
Futter wohl zumindest im 2.Kl.-Bereich nicht... Oder meinst du die Kekse, die es bald nicht mehr geben soll?
Die Brühe sollte man nicht vergessen, die tut gut,
insofern würde ich das gar nicht mal als so sehr Theorie ansehen.
Die Kekse gibts bald nicht mehr? Wieso nicht? Ab wann nicht mehr?
Hab hier zwar noch so einige liegen, aber müsst mich dann rechtzeitig nochmal eindecken. ;)
Bouillon!
Matze86, München, Montag, 24.01.2011, 23:19 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Die Brühe sollte man nicht vergessen, die tut gut,
insofern würde ich das gar nicht mal als so sehr Theorie ansehen.
Ist aber nur was flüssiges und nichts zu essen ;)
Die Kekse gibts bald nicht mehr? Wieso nicht? Ab wann nicht mehr?
Angeblich sollen sie "aus dem Sortiment" genommen werden. Also wenn weg, dann weg.
Peinliche Sparaktion: Keine Kekse mehr in den Lounges...
Blackcard, Dienstag, 25.01.2011, 00:39 (vor 5639 Tagen) @ Matze86
...ist mir leider auch schon einige Wochen aufgefallen,
dass die Dallymar-Kekse aussterben...
in Hannover gibts z.B. keinen Korb mehr auf dem Empfangstresen
und selbst zum "Cappu First" in München, Frankfurt, Berlin
und Hamburg gibts keinen Dallymar-Keks mehr. ;o)
Schade eigentlich, aber wenn wir bahn.comfort-Kunden
durch dieses kollektive Opfer vielleicht
mal die Anschaffung eines weiteren IC oder ICE
als Winter- oder Hochsommerreserve
finanzieren können, sind wird doch gerne dabei...!? ;o)
Peinliche Sparaktion: Auch keine Metalllöffel mehr!
db1435, Mittwoch, 26.01.2011, 00:27 (vor 5638 Tagen) @ Blackcard
In immer mehr DB-Lounges (z.B. Köln - auch vor dem Umbau -, Hannover, Stuttgart) gibt es keine Metalllöffel mehr. Man kugelt sich mit diesem Plastikschrott, der sich Rührstäbchen nennt, den Arm aus, bevor man auch nur einen Teil des Getränks mit Zucker versorgt hat. Ergebnis: Unten süß, oben nicht.
Hier in Stuttgart erzählte man mir zwei Mal, die Spülmaschine sei defekt. Und beim dritten Besuch hieß es dann: Nein, die Maschine war nie defekt. Wir haben dauerhaft auf Rührstäbchen umgestellt - weil die Gäste so viele Löffel mitgehen lassen.
Ja und? Dann muss die Bahn eben mehr Löffel kaufen - wenn es sein muss, tausende! Jeder in der freien Wirtschaft fürs Marketing Verantwortliche würde so entscheiden, und genauso würde er niemals auf die Idee kommen, die Kekse abzuschaffen. Durch fehlende Metalllöffel und Kekse gehen auch Kunden verloren!
Ich jedenfalls bringe meinen Löffel nun immer mit, rühre damit meinen Kaffee um und spüle ihn auf der Toilette kurz ab. Und falls jetzt jemand sagt, dass es bestimmt größere Probleme gibt: Ja, bestimmt ist das so. Aber mich ärgern die fehlenden Metalllöffel weitaus mehr als ein verpasster Zug!
Florian
Peinlich !!!!!!!
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 01:23 (vor 5638 Tagen) @ db1435
Wir haben dauerhaft auf Rührstäbchen umgestellt - weil die Gäste so viele Löffel mitgehen lassen.
Ja und? Dann muss die Bahn eben mehr Löffel kaufen - wenn es sein muss, tausende! Jeder in der freien Wirtschaft fürs Marketing Verantwortliche würde so entscheiden, und genauso würde er niemals auf die Idee kommen, die Kekse abzuschaffen. Durch fehlende Metalllöffel und Kekse gehen auch Kunden verloren!
Also bei manchen Kommentaren weiß ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll?!!!
Da gibt es jemanden, der fordert, dass Kunden, die ein Ticket mit Zugbindung gekauft haben, aber nicht in dem Zug sitzen, der gebucht hat, grundsätzlich auf Kulanz hoffen darf, der nächste schreibt, dass die Bahn auch wenn - tausende (!!!!) - Löffel geklaut werden, immer neue angeschafft werden müssen.
Dann wird auf "Kundenfreundlichkeit", "freie Marktwirtschaft" und "keine Behördenbahn" verwiesen.
Da frage ich mich allerdings, ob die User, die so etwas "zum Besten" geben, eigentlich noch - wenigstens ansatzweise - ein korrektes Leben in Einklang mit grundsätzlichen Rechten und Pflichten führen.
Freundlichkeit, die ich im übrigen immer und auch heute wieder, auf Zügen und beim Personal der DB erlebe, gehören natürlich dazu. (Im "schlimmsten" Fall erlebe ich Müdigkeit und den Wunsch die Abrechung für den Endbahnhof vorzubereiten).
Eines sollte wohl allen klar sein - ohne wenn und aber und "Kundenfreudlichkeitgelabere": dass Diestähle, versuchte Betrügereien etc. etwas sind, was sich die DB und die Angestellten definitiv nicht gefallen lassen müssen!!!
Wenn ich in einem Restaurant esse, nehme - zumindest ich - auch nicht Messer und Gabel mit. Wenn mich ein Taxifahrer nach A bringen soll, wird er mich auch nicht zum selben Preis nach B bringen, wenn ich ein Schweineschnitzel kaufe, bekomme ich auch nicht eine ganze Ente, wenn ich für meinen runden Geburtstag einen Künstler für drei Stunden engagiere, erwarte ich nicht, dass er acht Stunden die Nacht durch zum selben Preis weiterspielt, wenn ich ein Zimmer mit Frühstück und Sicht zum Hof reserviere gehe ich nicht davon aus, dass ich Vollpension in einem Zimmer mit Seeblick gekomme....etc. pp.
In welcher Gedankewelt leben hier eigentlich einige User bzw. Bahnreisende?
Liebe DB, liebe immer so korrekte und nette Begleiter der Züge, lasst Euch von all diesem Druck des "Dienstleisterüberanspruches von Fahrgästen", die selber wohl sehr wenig Ahnung vom wirklichen Leben und den heutigen Bedingungen haben, nicht unterkriegen!
Gute Fahrt,
Stefan
peinliches Marketing
Henrik, Mittwoch, 26.01.2011, 03:52 (vor 5638 Tagen) @ SST
Wir haben dauerhaft auf Rührstäbchen umgestellt - weil die Gäste so viele Löffel mitgehen lassen.
Ja und? Dann muss die Bahn eben mehr Löffel kaufen - wenn es sein muss, tausende! Jeder in der freien Wirtschaft fürs Marketing Verantwortliche würde so entscheiden, und genauso würde er niemals auf die Idee kommen, die Kekse abzuschaffen. Durch fehlende Metalllöffel und Kekse gehen auch Kunden verloren!
Also bei manchen Kommentaren weiß ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll?!!!
Weinen wegen Kommentaren im Internet von Leuten die Du nicht einmal persönlich kennst?
Würde ich Dir nicht empfehlen, das ist nicht gut.
Lachen ist gut, das ist gesund.
Da gibt es jemanden, der fordert, dass Kunden, die ein Ticket mit Zugbindung gekauft haben, aber nicht in dem Zug sitzen, der gebucht hat, grundsätzlich auf Kulanz hoffen darf, der nächste schreibt, dass die Bahn auch wenn - tausende (!!!!) - Löffel geklaut werden, immer neue angeschafft werden müssen.
Dann wird auf "Kundenfreundlichkeit", "freie Marktwirtschaft" und "keine Behördenbahn" verwiesen.
Auf die "freie Marktwirtschaft" verweist hier niemand in diesem Thread
und wir sind sicherlich allesamt glücklich darüber, dass wir in einer "sozialen Marktwirtschaft" leben.
15 BahnLounge mal 100 kleine Löffel.
Das ist wirklich nichts.
In den Hauptbahnhof Hannover wurden 2010 grade einige Millionen reingesteckt,
jetzt wird das Reisezentrum groß umgestaltet,
aber die paar Euro für Löffel sind dann nicht mehr drin?
......ganz zu schweigen von den Keksen.
(sofern es sich beim Hintergrund tatsächlich um die rein finanziellen Gründe der Anschaffung handelt)
Da frage ich mich allerdings, ob die User, die so etwas "zum Besten" geben, eigentlich noch - wenigstens ansatzweise - ein korrektes Leben in Einklang mit grundsätzlichen Rechten und Pflichten führen.
Du stellst Dir fragen.....
Ich würd diesen Usern das eher zutrauen als anderen, die ggf. stets drauf achten müssen, ob sie auch ja absolut jede BB, AGB etc grade millimetergenau einhalten.
Freundlichkeit, die ich im übrigen immer und auch heute wieder, auf Zügen und beim Personal der DB erlebe, gehören natürlich dazu. (Im "schlimmsten" Fall erlebe ich Müdigkeit und den Wunsch die Abrechung für den Endbahnhof vorzubereiten).
schön für Dich, da kannst Du Dich glücklich schätzen.
Eines sollte wohl allen klar sein - ohne wenn und aber und "Kundenfreudlichkeitgelabere": dass Diestähle, versuchte Betrügereien etc. etwas sind, was sich die DB und die Angestellten definitiv nicht gefallen lassen müssen!!!
Das ist ja schön. Dann hoffen wir mal, dass die Diebe der - tausenden von - Keksen recht bald gefasst und zur Rede gestellt werden. ;))
Der Hinweis auf die freie Wirtschaft ist nicht schlecht.
Dort gibts nicht so sehr derlei Probleme, sich mit Kundenfreudlichkeit, Marketing etc. so schwer zu tun.
Oder meintest Du das jetzt in die Richtung, dass die DB in sich bei den Angestellten suchen sollte?
So alá Lidl, ach nee, da war sie selbst ja auch ganz gut drin.^^
Wenn ich in einem Restaurant esse, nehme - zumindest ich - auch nicht Messer und Gabel mit. Wenn mich ein Taxifahrer nach A bringen soll, wird er mich auch nicht zum selben Preis nach B bringen, wenn ich ein Schweineschnitzel kaufe, bekomme ich auch nicht eine ganze Ente, wenn ich für meinen runden Geburtstag einen Künstler für drei Stunden engagiere, erwarte ich nicht, dass er acht Stunden die Nacht durch zum selben Preis weiterspielt, wenn ich ein Zimmer mit Frühstück und Sicht zum Hof reserviere gehe ich nicht davon aus, dass ich Vollpension in einem Zimmer mit Seeblick gekomme....etc. pp.
Ist ja schön.
Und Du kennst sicher auch keine einzige Studenten-WG, in der nicht wenigstens ein Besteck, Becher, Glas aus einem Restaurant, Kneipe, Disko, Café ist?
In welcher Gedankewelt leben hier eigentlich einige User bzw. Bahnreisende?
Womöglich in einer anderen als Du.
Aber das ist doch auch OK so. Jeder hat so seine eigenen unterschiedlichen Ansichten bzw. "Gedankenwelten", stützt sie auf unterschiedliche Erfahrungen etc.
Liebe DB, liebe immer so korrekte und nette Begleiter der Züge, lasst Euch von all diesem Druck des "Dienstleisterüberanspruches von Fahrgästen", die selber wohl sehr wenig Ahnung vom wirklichen Leben und den heutigen Bedingungen haben, nicht unterkriegen!
Druck?
Der Druck des Wettbewerbs im gleichen Verkehrsträger im Fernverkehr ist ja leider bisher noch so gut wie gar nicht vorhanden.
Ist wohl schon mächtig erdrückend schwer, den lästigen Beförderungfällen, die ja stets nur "böse" sind ein leichtes Lächeln entgegenzubringen und freundlich zu sein...
Woher willst Du wissen, was für Ahnung diese anderen haben?
Womöglich haben sie erheblich mehr Ahnung, haben jahrelang an Instituten, Untersuchungen & Studien mitgewirkt, die aufgezeigt hatten, dass es sehr stark an Kundenfreundlichkeit bei der Bahn mangelt ("lästiger Beförderungsfall") und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, die dann zu einem erheblich besseren Image führen, was schließlich in letzten Jahren auch so umgesetzt wurde bzw. eingetreten ist.
Gutes Lächeln!
Henrik
Zum lachen, Wirtschaft und Image der Zub wie auch der Bahn
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 10:35 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
Also bei manchen Kommentaren weiß ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll?!!!
Weinen wegen Kommentaren im Internet von Leuten die Du nicht einmal persönlich kennst?
Würde ich Dir nicht empfehlen, das ist nicht gut. Lachen ist gut, das ist gesund.
OK, dann ein Witz zur allgemeinen Erheiterung: Rollt 'ne Kugel um die Ecke und fällt um.
War das jetzt zum Lachen oder zum Weinen?
Dann wird auf "Kundenfreundlichkeit", "freie Marktwirtschaft" und "keine Behördenbahn" verwiesen.
Auf die "freie Marktwirtschaft" verweist hier niemand in diesem Thread [...]
Da Marktwirtschaft das vorherrschende Wirtschaftsmodell im Westen ist: doch.
15 BahnLounge mal 100 kleine Löffel. Das ist wirklich nichts. In den Hauptbahnhof Hannover wurden 2010 grade einige Millionen reingesteckt, jetzt wird das Reisezentrum groß umgestaltet, aber die paar Euro für Löffel sind dann nicht mehr drin? ......ganz zu schweigen von den Keksen. (sofern es sich beim Hintergrund tatsächlich um die rein finanziellen Gründe der Anschaffung handelt)
Ist die Lounge eigentlich ein Angebot von DB Fernverzehr oder DB StuS? Wenn ersteres, hat dem Umbau des Bahnhofs damit eigentlich nichts direkt zu tun.
Da frage ich mich allerdings, ob die User, die so etwas "zum Besten" geben, eigentlich noch - wenigstens ansatzweise - ein korrektes Leben in Einklang mit grundsätzlichen Rechten und Pflichten führen.
Du stellst Dir fragen.....
Ich würd diesen Usern das eher zutrauen als anderen, die ggf. stets drauf achten müssen, ob sie auch ja absolut jede BB, AGB etc grade millimetergenau einhalten.
Na, zum Glück bist Du anders konditoniert... :-))
Das ist ja schön. Dann hoffen wir mal, dass die Diebe der - tausenden von - Keksen recht bald gefasst und zur Rede gestellt werden. ;))
Warum sollte man? Die Quittung gibt's anscheinend jezt schon. Nur doof, dass alle Lounge-Besucher darunter leiden.
Aber manche stellen sich halt nun mal solche Fragen...
Der Hinweis auf die freie Wirtschaft ist nicht schlecht. Dort gibts nicht so sehr derlei Probleme, sich mit Kundenfreudlichkeit, Marketing etc. so schwer zu tun.
Deswegen hat die Telokom auch so ein gutes "Image" *lol*
Wenn ich in einem Restaurant esse, nehme - zumindest ich - auch nicht Messer und Gabel mit. Wenn mich ein Taxifahrer nach A bringen soll, wird er mich auch nicht zum selben Preis nach B bringen, wenn ich ein Schweineschnitzel kaufe, bekomme ich auch nicht eine ganze Ente, wenn ich für meinen runden Geburtstag einen Künstler für drei Stunden engagiere, erwarte ich nicht, dass er acht Stunden die Nacht durch zum selben Preis weiterspielt, wenn ich ein Zimmer mit Frühstück und Sicht zum Hof reserviere gehe ich nicht davon aus, dass ich Vollpension in einem Zimmer mit Seeblick gekomme....etc. pp.
Ist ja schön.
Gell :)
Und Du kennst sicher auch keine einzige Studenten-WG, in der nicht wenigstens ein Besteck, Becher, Glas aus einem Restaurant, Kneipe, Disko, Café ist?
Dieser Schwund ist in der "normalen" Gastronomie im Endpreis eingerechnet.
Bei der Bahn wird das nicht anders sein. Im Endeffekt heißt das, dass die andere Möglichkeit ein höherer Fahrpreis resp. höherer Essenspreis ist...
Ach Mist, andere Gedankenwelt... ;)
Der Druck des Wettbewerbs im gleichen Verkehrsträger im Fernverkehr ist ja leider bisher noch so gut wie gar nicht vorhanden.
Deswegen hat die Lufthansa auch ein gutes Image :)
Ist wohl schon mächtig erdrückend schwer, den lästigen Beförderungfällen, die ja stets nur "böse" sind ein leichtes Lächeln entgegenzubringen und freundlich zu sein...
Zum Glück lebst du in keiner Schwarz-Weiß-Welt - und der lästige Beförderungsfall, mit dem Du hier dauernd argumentierst, ist kein Stereotyp, neeeiiin, überhaupt nicht... Die Bundesbahn als Servicewüste - überhaupt kein Klischee... die andere Gedankenwelt - kein Deuten auf den User mit dem Unterton, die hast nicht mehr alle Latten Zaun wenn Du in einer anderen Gedankenwelt lebst, neeeeiiiin....
Womöglich haben sie erheblich mehr Ahnung, haben jahrelang an Instituten, Untersuchungen & Studien mitgewirkt, die aufgezeigt hatten, dass es sehr stark an Kundenfreundlichkeit bei der Bahn mangelt ("lästiger Beförderungsfall") und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, die dann zu einem erheblich besseren Image führen, was schließlich in letzten Jahren auch so umgesetzt wurde bzw. eingetreten ist.
Ja, wie? Gute Bahn (= gutes bzw. verbessertes Image) vs. böser Zub (= schlechtes Image)?
Das heißt doch im Umkehrschluss, dass die Zub das Image der Bahn ramponieren...
Mal sind sie die Eisenbahner an der Front, die den Betrieb aufrecht erhalten und heldenhaft gegen Flugschnee kämpfen, mal die Deppen vom Dienst, die ihren Arbeitgeber mit schlechtem Service das Image ramponieren, so Kunden kosten und deswegen hinter Fluggesellschaften (ist das kein Wettbewerb?) hinterhecheln... bei solcher Differenziertheit tun mir grad alle Zub Leid, die hier mitlesen.
Also nochmals ein Appell: liebe Zub, ich habe bisher in den allermeisten Fällen mich von euch gut betreut gefühlt: schnelle Kontrolle, so gut wie nie beim Arbeiten gestört danach, rasches, leises Durchgehen, gutes Personengedächtnis - da reise ich gerne im Ruhebereich, zumal viele von euch dann auch Handyplärrer zur Ordnung weisen. Die zwei, drei Orgelpfeifen aus eurer Berufsgruppe hab ich schon vergessen...
Ich reise gerne mit euch :)
Herzlichst
Jogi
in Hannover Bahn.Lounge gibt's immer noch Löffel
Henrik, Donnerstag, 27.01.2011, 14:18 (vor 5637 Tagen) @ Jogi
Also bei manchen Kommentaren weiß ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll?!!!
Weinen wegen Kommentaren im Internet von Leuten die Du nicht einmal persönlich kennst?
Würde ich Dir nicht empfehlen, das ist nicht gut. Lachen ist gut, das ist gesund.
OK, dann ein Witz zur allgemeinen Erheiterung: Rollt 'ne Kugel um die Ecke und fällt um.
War das jetzt zum Lachen oder zum Weinen?
Ich kann mich zuweilen köstlich über solche Anti-Witze amüsieren,
kenn den eher mit "Mann geht um die Ecke, und ist weg"
Wieso sollte das zum Weinen sein?
....oder spielst Du auf die gesellschaftliche Diskriminierung von Kugeln und Ecken hinaus?^^
......was würde Hundertwasser dazu fühlen?
(wenn er noch unter uns Lebenden wäre)
Dann wird auf "Kundenfreundlichkeit", "freie Marktwirtschaft" und "keine Behördenbahn" verwiesen.
Auf die "freie Marktwirtschaft" verweist hier niemand in diesem Thread [...]
Da Marktwirtschaft das vorherrschende Wirtschaftsmodell im Westen ist: doch.
Vorherrschend ist genau das hierzulande eben nicht, sondern das was ich im gleichen Satz anschließend benannte,
Der Begriff "freie Marktwirtschaft" findet sich in dem Posting nicht, auf das Du verlinkst,
es wird dort auch nicht auf jene verwiesen.
15 BahnLounge mal 100 kleine Löffel. Das ist wirklich nichts. In den Hauptbahnhof Hannover wurden 2010 grade einige Millionen reingesteckt, jetzt wird das Reisezentrum groß umgestaltet, aber die paar Euro für Löffel sind dann nicht mehr drin? ......ganz zu schweigen von den Keksen. (sofern es sich beim Hintergrund tatsächlich um die rein finanziellen Gründe der Anschaffung handelt)
Ist die Lounge eigentlich ein Angebot von DB Fernverzehr oder DB StuS? Wenn ersteres, hat dem Umbau des Bahnhofs damit eigentlich nichts direkt zu tun.
Weiß ich nicht, aber an diesen möglichen Unterschied denkt der Bahn.Lounge Besucher gefühlt nicht, wenn ihm solche Gedankengänge kommen.
Passender ist dann sicherlich der Umbau von Bahn.Lounge selbst, geschieht ja derzeit andernorts,
darauf wurde hier im Thread ja auch schon von anderen hingewiesen
(Keksverzicht für teurere Möbel^^).
Apropos Umbau Reisezentrum Hannover Hbf:
Jetzt ist sichtbar, dass durch die Umgestaltung die Autovermieter in den Anfangsbereich kommen.
Mir persönlich kann das relativ egal sein,
die DB-Schalter dort in Hannover nutze ich äußerst selten
und wenn dann kann ich eh den comfort.schalter nutzen.
Aber man kann sich schon fragen, wieso jetzt der Express-Schalter viel weiter nach hinten gelegt wurde
bzw. überhaupt die Schalter der Bahn, welches ja ein Hauptanliegen für die Nutzer des Reisezentrums sein sollte.
Wer schnell personenbedient eine Fahrkarte haben will, dem kämen extra lange Wege nicht gerade entgegen.
Der Hintergund ist wohl klar, die Autovermieter waren doch recht versteckt ganz hinten....
Da frage ich mich allerdings, ob die User, die so etwas "zum Besten" geben, eigentlich noch - wenigstens ansatzweise - ein korrektes Leben in Einklang mit grundsätzlichen Rechten und Pflichten führen.
Du stellst Dir fragen.....
Ich würd diesen Usern das eher zutrauen als anderen, die ggf. stets drauf achten müssen, ob sie auch ja absolut jede BB, AGB etc grade millimetergenau einhalten.
Na, zum Glück bist Du anders konditoniert... :-))
In der Tat. ^^
Das ist ja schön. Dann hoffen wir mal, dass die Diebe der - tausenden von - Keksen recht bald gefasst und zur Rede gestellt werden. ;))
Warum sollte man? Die Quittung gibt's anscheinend jezt schon. Nur doof, dass alle Lounge-Besucher darunter leiden.
Also in Hannover in der Bahn.Lounge gibt's immer noch Löffel, zumindest gesternabend,
sehr reichlich, also der Korb war sehr voll.
Und Nein, ich hab mich nicht aufgeopfert und paar Cent zusammengekratzt und ne 100er Packung Löffel gespendet.^^
Bei den Keksen halte ich ein Abschaffen der selbigen wegen des Konsums für reichlich abwegig,
weil genau das ja grade deren Funktion war.
Das wird eher ganz andere Gründe haben, welche ich bedaure und nicht teile, s.o.
Der Hinweis auf die freie Wirtschaft ist nicht schlecht. Dort gibts nicht so sehr derlei Probleme, sich mit Kundenfreudlichkeit, Marketing etc. so schwer zu tun.
Deswegen hat die Telokom auch so ein gutes "Image" *lol*
genau, das Beispiel ist auch gut.
Auch dieses Unternehmen ist ein ehemaliges......? Behördenunternehmen
und ist größtenteils in wessen Hand?
klingelts? - ! -
Bei den Mitbewerbern sieht auch dort logischerweise das Image deutlich besser aus.
Und Du kennst sicher auch keine einzige Studenten-WG, in der nicht wenigstens ein Besteck, Becher, Glas aus einem Restaurant, Kneipe, Disko, Café ist?
Dieser Schwund ist in der "normalen" Gastronomie im Endpreis eingerechnet.
Bei der Bahn wird das nicht anders sein. Im Endeffekt heißt das, dass die andere Möglichkeit ein höherer Fahrpreis resp. höherer Essenspreis ist...
wegen ein paar Nano-Cent für Löffel? Für die Premiumkunden, für die eh insgesamt sehr viel gestellt wird?
Haben wir jetzt letztes Jahr zu wenig Löffel "geklaut" und deswegen gabs keine Preiserhöhung? ;-)))
Der Druck des Wettbewerbs im gleichen Verkehrsträger im Fernverkehr ist ja leider bisher noch so gut wie gar nicht vorhanden.
Deswegen hat die Lufthansa auch ein gutes Image :)
genau, weil sie sich dem Wettbewerb stellen muss.
Ist wohl schon mächtig erdrückend schwer, den lästigen Beförderungfällen, die ja stets nur "böse" sind ein leichtes Lächeln entgegenzubringen und freundlich zu sein...
Zum Glück lebst du in keiner Schwarz-Weiß-Welt - und der lästige Beförderungsfall, mit dem Du hier dauernd argumentierst, ist kein Stereotyp, neeeiiin, überhaupt nicht... Die Bundesbahn als Servicewüste - überhaupt kein Klischee... die andere Gedankenwelt - kein Deuten auf den User mit dem Unterton, die hast nicht mehr alle Latten Zaun wenn Du in einer anderen Gedankenwelt lebst, neeeeiiiin....
Genau, Schwarz-Weiß-Denke ist mir fern.
Nicht ich argumentiere mit den "bösen lästige Beförderungsfallen",
andere sind es, die hier derlei Bildern suggerierten und entsprechende Denkstrukturen.
Gewiss ist das auch Stereotyp, auch Klischee, aber vielmehr Image und eben Abbild von Realität.
Ich hatte keine speziellen User im Blick, wer sich angesprochen fühlt, soll es machen.
Und schon gar nicht würde hier andere User vorwerfen, nicht mehr alle "Latten am Zaun" zu haben,
weiß nicht, welche User Du da alle mit meinst. Fände ich nicht so nett.
Womöglich haben sie erheblich mehr Ahnung, haben jahrelang an Instituten, Untersuchungen & Studien mitgewirkt, die aufgezeigt hatten, dass es sehr stark an Kundenfreundlichkeit bei der Bahn mangelt ("lästiger Beförderungsfall") und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, die dann zu einem erheblich besseren Image führen, was schließlich in letzten Jahren auch so umgesetzt wurde bzw. eingetreten ist.
Ja, wie? Gute Bahn (= gutes bzw. verbessertes Image) vs. böser Zub (= schlechtes Image)?
Das heißt doch im Umkehrschluss, dass die Zub das Image der Bahn ramponieren...
Selbstverständlich ist das durchaus möglich, wo ist das Problem in der Kausalkette?
Willst Du sagen, dass die Presseberichte bzw. die Vorfälle, wo Schaffner kleine Kinder und andere auf freier Strecke & Wildnis rausgeworfen hatten o.ä. das Image der Bahn nicht ramponiert hätten?
Mal sind sie die Eisenbahner an der Front, die den Betrieb aufrecht erhalten und heldenhaft gegen Flugschnee kämpfen, mal die Deppen vom Dienst, die ihren Arbeitgeber mit schlechtem Service das Image ramponieren, so Kunden kosten und deswegen hinter Fluggesellschaften (ist das kein Wettbewerb?) hinterhecheln... bei solcher Differenziertheit
hä? Wo liegt Dein Verständnisproblem?
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Helden sind doch in dem Verhalten gut, was sie zu dem gemacht haben,
"ramponieren" sie dann jedoch rum, ist das selbstverständlich nicht OK.
bekannte Extrembeispiele dafür gibts genug,
Helmut Kohl, haben wir die Deutsche Einheit zu verdanken, die Spendenaffäre war nicht OK,
Zinedine Zidane, grandioser großer Fußballer, die Kopfnuss im Endspiel 2006 war nicht OK,
Christoph Daum, genialer Fußballtrainer..... Koksen hingegen geht mal gar nicht.
etc
Ich reise gerne mit euch :)
andersrum wäre es ja auch ...... zum Weinen
(Dein zweiter Satz ganz oben^^)
und das wollen wir ja grade eben nicht.
Gruß,
Henrik
In der Düsseldorfer Lounge gibts auch noch Löffel...
RhBDirk, Donnerstag, 27.01.2011, 14:56 (vor 5637 Tagen) @ Henrik
... aber zum Kaffee- oder Teeumrühren tuts so ein Plastikding auch.
Bei den ganzen "Kaffee zum Gehen" Anbietern gibts auch nix anderes.
Ich hab die Löffel nur mal zum Essen eines selbstmitgebrachten/-gekauften Joghurts genutzt.
In der Düsseldorfer Lounge gibts auch noch Löffel...
Matze86, München, Donnerstag, 27.01.2011, 15:00 (vor 5637 Tagen) @ RhBDirk
... aber zum Kaffee- oder Teeumrühren tuts so ein Plastikding auch.
Falls du diese Stäbchen meinst: Ich kann den ersten Absatz von diesem Beitrag nur unterstreichen.
"Nano-Cent" und anderes
Jogi, Freitag, 28.01.2011, 11:39 (vor 5636 Tagen) @ Henrik
Vorherrschend ist genau das hierzulande eben nicht, sondern das was ich im gleichen Satz anschließend benannte,
Der Begriff "freie Marktwirtschaft" findet sich in dem Posting nicht, auf das Du verlinkst, es wird dort auch nicht auf jene verwiesen.
*OT-an* "Marktiwrtschaft heißt aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und des amerikanischen Einflusses im Wesentlichen, dass die Grundzüge der freien Marktiwrtschaft gemeint sind. Selbige finden sich auch in der sozialen Marktiwrtschaft. *OT-aus*
Ist die Lounge eigentlich ein Angebot von DB Fernverzehr oder DB StuS? [...]
Weiß ich nicht, aber an diesen möglichen Unterschied denkt der Bahn.Lounge Besucher gefühlt nicht, wenn ihm solche Gedankengänge kommen.
Auf wikipedia stand irgendwo, dass es ein Angebot von DB Fernverzehr ist.
Dann ist der Gedankengang aber trotzdem falsch.
genau, das Beispiel ist auch gut.
Auch dieses Unternehmen ist ein ehemaliges......? Behördenunternehmen
und ist größtenteils in wessen Hand?klingelts? - ! -
Nö, grad ruft niemand an...
Bei den Mitbewerbern sieht auch dort logischerweise das Image deutlich besser aus.
Mag sein. Ich habe mit AOL und freenet nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Freund von mir richtet sich grade seine neue Wohnung ein... 1&1 ist mit dem Versenden des W-Lan-Sticks schon zwei Wochen in Verzug...
Ich bin jetzt übrigens wieder (momentan sehr zufrieden!) bei Telekom, da ist wenigstens die Hotline kostenlos, aber das nur am Rande.
Im Übrigen hast Du meine Frage, was denn nun das Image eines Unternehmens konkret mit dem Service zu tun hat noch immer nicht beantwortet.
wegen ein paar Nano-Cent für Löffel? Für die Premiumkunden, für die eh insgesamt sehr viel gestellt wird?
Gut, nano = 1 Milliardstel... bisschen mehr ist es.
Und qualitativ hochwertiges Besteck kostet nunmal ordentlich Kohle, siehe z.B. das von mir verlinkte amazon-Angebot.
Und schon gar nicht würde hier andere User vorwerfen, nicht mehr alle "Latten am Zaun" zu haben,
weiß nicht, welche User Du da alle mit meinst. Fände ich nicht so nett.
Das nenne ich mal Wort im Mund rumdrehen... Respekt, im Ausweichen bist'e gut ;)
Selbstverständlich ist das durchaus möglich, wo ist das Problem in der Kausalkette?
Dass das jedem anderen Mitarbeiter auch passieren kann. Da aber die Zub das "Gesicht" der bahn sind, stehen sie im Schussfeld - dagegen habe ich was.
Willst Du sagen, dass die Presseberichte bzw. die Vorfälle, wo Schaffner kleine Kinder und andere auf freier Strecke & Wildnis rausgeworfen hatten o.ä. das Image der Bahn nicht ramponiert hätten?
Die von den Medien auch nicht aufgebauschht werden...
Natürlich ist das nicht in Ordnung und schädigt das "Image". Aber was das nun konkret mit dem Service... gut, lassen wir das. Ohne eine Antowrt darauf ist es nur müssig (hab ich ein Dèja-Vu?).
hä? Wo liegt Dein Verständnisproblem?
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Der eine sieht's so, der andere so.
Helden sind doch in dem Verhalten gut, was sie zu dem gemacht haben,
"ramponieren" sie dann jedoch rum, ist das selbstverständlich nicht OK.
bekannte Extrembeispiele dafür gibts genug,
Helmut Kohl, haben wir die Deutsche Einheit zu verdanken, die Spendenaffäre war nicht OK,
Zinedine Zidane, grandioser großer Fußballer, die Kopfnuss im Endspiel 2006 war nicht OK,
Christoph Daum, genialer Fußballtrainer..... Koksen hingegen geht mal gar nicht.
etc
Alles Teile der Realität.... Wo bleibt der Blick aufs Ganze?
Herzlichst
Jogi
Image-Wirkung und anderes
Henrik, Freitag, 28.01.2011, 20:09 (vor 5635 Tagen) @ Jogi
Vorherrschend ist genau das hierzulande eben nicht, sondern das was ich im gleichen Satz anschließend benannte,
Der Begriff "freie Marktwirtschaft" findet sich in dem Posting nicht, auf das Du verlinkst, es wird dort auch nicht auf jene verwiesen.
*OT-an* "Marktwirtschaft heißt aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und des amerikanischen Einflusses im Wesentlichen, dass die Grundzüge der freien Marktwirtschaft gemeint sind. Selbige finden sich auch in der sozialen Marktwirtschaft. *OT-aus*
ähm, nein. nicht.
vgl. Eucken, 1942 (!), oder auch "Dritter Weg"...
wie auch immer, es war zuvor weder von "freie Marktwirtschaft" im speziellen noch von "Marktwirtschaft" i.a. die Rede.
Bei den Mitbewerbern sieht auch dort logischerweise das Image deutlich besser aus.
Mag sein. Ich habe mit AOL und freenet nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Freund von mir richtet sich grade seine neue Wohnung ein... 1&1 ist mit dem Versenden des W-Lan-Sticks schon zwei Wochen in Verzug...
Ich bin jetzt übrigens wieder (momentan sehr zufrieden!) bei Telekom, da ist wenigstens die Hotline kostenlos, aber das nur am Rande.
mir sind weder von AOL noch von 1&1 langfristig bedeutend gute Imagewerte bekannt.
haben uns letzten Wochen recht oft über Marcell D'Avis in nicht-1&1-Themen amüsiert. ;))
Mit Freenet hab ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht bzw. mit der Hotline, den Mädels dort, weil ich etliche von denen persönlich kenne... ;))
Mit der Telekom liegst Du womöglich im Trend, wenn man den BrandIndex von Ende 2009 ansetzt,
Verbesserungen im Index, besonders in Sachen Qualitätswahrnehmung schneidet sie etwas stärker ab.
Dennoch schneiden Konkurrenten wie Vodafone, o2 oder E-Plus zum Teil wesentlich besser ab.
Im Übrigen hast Du meine Frage, was denn nun das Image eines Unternehmens konkret mit dem Service zu tun hat noch immer nicht beantwortet.
Mir ist nicht bewusst, eine derartige Frage von Dir in dem direkten Vorposting von Dir gelesen zu haben,
geschweige denn einem anderen Posting von Dir, auf das ich geantwortet habe,
geschweige denn gar mehrmals.
Muss ich dann in der Tat gleich mehrmals überlesen haben, tut mir leid, war nicht meine Absicht, eine relevant erscheinende Frage von Dir bewusst zu ignorieren oder auszuweichen. Soll nicht wieder vorkommen (solang es in meinem Rahmen möglich erscheint).
Mir ist jetzt nicht klar, wie genau die Fragestellung lautet.
Ich denke, prinzipiell kannst Du Dir diese sicher auch selbst beantworten,
wie ein grundsätzlich schlechter bzw. unzureichender Kundenservice zu dem dazu entsprechenden Image führt
und was für ein Einfluss dieses dann auf das Kauf- und Wahlverhalten der potenziellen Kunden hat.
Und qualitativ hochwertiges Besteck kostet nunmal ordentlich Kohle, siehe z.B. das von mir verlinkte amazon-Angebot.
Ich wüsste jetzt nicht, dass in der Bahn.Lounge besonders wertvolle, gar Silber-Löffel ausliegen.
Dann könnte ich das in Raum gestellte "Mitgehen lassen" ja noch nachvollziehen.
Dann würde ich zunächst einmal vorschlagen, auf billigere Löffel umzusteigen.
Bei amazon gibts ein 12er Pack von GRÄWE für 4 Euro.
Das wird sicher nicht das billigste sein.
Als richtig Großabnehmer bekommt man eh ganz andere Preise ausgehandelt.
Und schon gar nicht würde hier andere User vorwerfen, nicht mehr alle "Latten am Zaun" zu haben,
weiß nicht, welche User Du da alle mit meinst. Fände ich nicht so nett.
Das nenne ich mal Wort im Mund rumdrehen... Respekt, im Ausweichen bist'e gut ;)
Es war weder meine Absicht, Wort im Mund umzudrehen, noch auszuweichen (ich fühlte mich nicht angesprochen).
Ich habe Deine eigenen Worte so entsprechend verstanden.
Sollte ich Dich missverstanden haben, so tut mir das leid.
Selbstverständlich ist das durchaus möglich, wo ist das Problem in der Kausalkette?
Dass das jedem anderen Mitarbeiter auch passieren kann. Da aber die Zub das "Gesicht" der bahn sind, stehen sie im Schussfeld - dagegen habe ich was.
Dass Du was gegen etwas hast, ist ligitim.
Die Frage stellt sich dann, was Du dagegen ändern wollen würdest.
Die Zub ersatzlos abschaffen? das wäre contraproduktiv.
Sie aus dem "Schussfeld", sprich dem Kundenkontakt nehmen? das ist trivial, denn das ist ihre Funktion.
Die Zub - wie auch das Personal an den Schaltern & Hotlines - stehen wie kaum jemand anderes des Personals sehr nah an den Kunden und daher auch als Bild für die Kundenorientiertheit, Kundenfreundlichkeit.
Natürlich kann jeder mal einen schlechten Tag haben, aber allein daraus resultiert kein grundsätzlich schlechtes Image.
Siehe auch meinen Hinweis auf meinen REWE-Supermarkt. Einen "schlechten Tag" konnte ich dem Personal dort bisher noch nie am Gesichtsausdruck ablesen.
Willst Du sagen, dass die Presseberichte bzw. die Vorfälle, wo Schaffner kleine Kinder und andere auf freier Strecke & Wildnis rausgeworfen hatten o.ä. das Image der Bahn nicht ramponiert hätten?
Die von den Medien auch nicht aufgebauschht werden...
Natürlich ist das nicht in Ordnung und schädigt das "Image".
Immerhin konnte es "aufgebauscht" werden.^^
Wenn soetwas nichts besonderes ist oder sich nicht sehr abhebt vom Grundmaß,
dann kann man es auch kaum "aufbauschen". ;))
Aber was das nun konkret mit dem Service... gut, lassen wir das. Ohne eine Antowrt darauf ist es nur müssig (hab ich ein Dèja-Vu?).
siehe oben. ohne Frage keine Antwort.
oben steht jetzt ein Antwortversuch ohne mir ersichtliche detaillierte ausführliche Frage.
hä? Wo liegt Dein Verständnisproblem?
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Der eine sieht's so, der andere so.
Ich hatte nur nicht verstanden, wie Du das siehst, wieso Du das so siehst, was Deine Intention dahinter war,
daher mein "hä?".
Helden sind doch in dem Verhalten gut, was sie zu dem gemacht haben,
"ramponieren" sie dann jedoch rum, ist das selbstverständlich nicht OK.
bekannte Extrembeispiele dafür gibts genug,
Helmut Kohl, haben wir die Deutsche Einheit zu verdanken, die Spendenaffäre war nicht OK,
Zinedine Zidane, grandioser großer Fußballer, die Kopfnuss im Endspiel 2006 war nicht OK,
Christoph Daum, genialer Fußballtrainer..... Koksen hingegen geht mal gar nicht.
etc
Alles Teile der Realität.... Wo bleibt der Blick aufs Ganze?
Es war eine Antwort auf Dein Verwundern, dass auch Helden Fehler begehen können.
Der Blick aufs Ganze ist das Image der Teilbereiche und des Ganzen und ihre Wirkungen, s.o.
Gruß,
Henrik
Marketing der freien Wirtschaft
SST, Köln-Südstadt, Freitag, 28.01.2011, 20:38 (vor 5635 Tagen) @ Henrik
Vorherrschend ist genau das hierzulande eben nicht, sondern das was ich im gleichen Satz anschließend benannte,
Der Begriff "freie Marktwirtschaft" findet sich in dem Posting nicht, auf das Du verlinkst, es wird dort auch nicht auf jene verwiesen.
*OT-an* "Marktwirtschaft heißt aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und des amerikanischen Einflusses im Wesentlichen, dass die Grundzüge der freien Marktwirtschaft gemeint sind. Selbige finden sich auch in der sozialen Marktwirtschaft. *OT-aus*
ähm, nein. nicht.
vgl. Eucken, 1942 (!), oder auch "Dritter Weg"...wie auch immer, es war zuvor weder von "freie Marktwirtschaft" im speziellen noch von "Marktwirtschaft" i.a. die Rede.
Na, dann stand da eben
Jeder in der freien Wirtschaft fürs Marketing Verantwortliche
Nur wo sind wir hier? In einer VWL-Vorlesung für Studenten des dritten Semesters???
Marketing der freien Wirtschaft
Henrik, Samstag, 29.01.2011, 01:25 (vor 5635 Tagen) @ SST
Vorherrschend ist genau das hierzulande eben nicht, sondern das was ich im gleichen Satz anschließend benannte,
Der Begriff "freie Marktwirtschaft" findet sich in dem Posting nicht, auf das Du verlinkst, es wird dort auch nicht auf jene verwiesen.
*OT-an* "Marktwirtschaft heißt aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und des amerikanischen Einflusses im Wesentlichen, dass die Grundzüge der freien Marktwirtschaft gemeint sind. Selbige finden sich auch in der sozialen Marktwirtschaft. *OT-aus*
ähm, nein. nicht.
vgl. Eucken, 1942 (!), oder auch "Dritter Weg"...wie auch immer, es war zuvor weder von "freie Marktwirtschaft" im speziellen noch von "Marktwirtschaft" i.a. die Rede.
Na, dann stand da eben
Jeder in der freien Wirtschaft fürs Marketing Verantwortliche
Nur wo sind wir hier? In einer VWL-Vorlesung für Studenten des dritten Semesters???
.....wir sind hier im allgemeingültigen Verständnis bzw. eben auch wie es der Autor gemeint hat.
Tipp mal "freie wirtschaft " bei google ein,
was schlägt Google als automatische Vervollständigung vor?
- "freie wirtschaft oder öffentlicher dienst"
- "freie wirtschaft oder beamter"
oder....
2 Ingenieursstudenten gegen Ende des Studiums:
"Und? Wo gehst Du hin? In die freie wirtschaft oder öffentlicher dienst"
damit gemeint ist, ob sein gegenüber vor hat
z.B. zum EBA zu gehen, ins Verkehrsministerium, Stadtplanungsamt, Verkehrsinstitut o.ä.
oder ob er vor hat zu einem Verkehrsingeniurbüro zu gehen
und nicht ob er vor hat, in die USA auszuwandern.
Literaturwissenschaften?
SST, Köln-Südstadt, Samstag, 29.01.2011, 01:33 (vor 5635 Tagen) @ Henrik
.....wir sind hier im allgemeingültigen Verständnis bzw. eben auch wie es der Autor gemeint hat.
Aha, wir "erforschen" also, was der Erst-Autor bei seiner Wortwahl gemeint hat? Dann sind wir hier also bei den Literaturwissenschaften? Oder? *smile*
Mit einem wirklich nett gemeinten Gruß
wünsche ich ein schönes Wochenende,
Stefan
Studenten-WG
SST, Köln-Südstadt, Donnerstag, 27.01.2011, 00:19 (vor 5637 Tagen) @ Henrik
Und Du kennst sicher auch keine einzige Studenten-WG, in der nicht wenigstens ein Besteck, Becher, Glas aus einem Restaurant, Kneipe, Disko, Café ist?
Nein eine "Studenten-WG" kenne ich wirklich nicht. ;-)
Ich habe zwar bis zum höchst-möglichen Studienabschluß verschiedene Universitäten besucht, aber nie in einer "Studenten-WG" gelebt.
Deinen Hinweis habe ich aber mal zum Anlaß genommen, um ein bisschen in den hier für die User zugänglichen Informationen einiger Nutzer zu stöbern und dann gedacht:
"upppppssss....ich bin ja Jahrzehnte älter, als so ca. der Durchschnitt der User (die ihren Geburtstag angegeben haben)."
Ich denke, es ist besser wenn ich hier doch lieber mehr mitlese als meine "altertümlichen" Ansichten "zum Besten" gebe. Mein "Denken" ist nun mal ein bisschen anders ;-). So ist das halt und von mir sicher nicht "rechthaberisch" gemeint.
Falls mal in einem Thema irgendwie das Reisen insbesondere in der Zeit von Anfang der 1960er bis Ende der 1980er zur Sprache kommen sollte, kann ich ja vielleicht ein kleines Anekdötchen beisteuern? ;-)
Erlebt habe ich auf den Zügen der "alten Deutschen Bundesbahn" auf jeden Fall genug und heutzutage genieße ich halt hin und wieder meine Reisen in der 1. Klasse oder den Speisewagen. Da bin ich - meistens die spätabendlichen Stunden nutzend - wirklich mit dem Personal, der Freundlichkeit und dem Service immer sehr zufrieden.
Alles Liebe, viele Grüße und bis irgendwann mal,
Stefan
Studenten-WG
bahn-user, Donnerstag, 27.01.2011, 15:55 (vor 5637 Tagen) @ SST
Deinen Hinweis habe ich aber mal zum Anlaß genommen, um ein bisschen in den hier für die User zugänglichen Informationen einiger Nutzer zu stöbern und dann gedacht:
"upppppssss....ich bin ja Jahrzehnte älter, als so ca. der Durchschnitt der User (die ihren Geburtstag angegeben haben)."
Ah, könnte auch bedeuten: Die Jugend geht im Schnitt halt leichtfertiger mit ihren Daten um als wir alten Säcke, die wir in früheren Jahrzehnten bei recht harmlosen Volkszählungen bereits auf die Barrikaden gingen. *g*
[OT] Volkszählung 1987
SST, Köln-Südstadt, Donnerstag, 27.01.2011, 16:09 (vor 5637 Tagen) @ bahn-user
Ah, könnte auch bedeuten: Die Jugend geht im Schnitt halt leichtfertiger mit ihren Daten um als wir alten Säcke, die wir in früheren Jahrzehnten bei recht harmlosen Volkszählungen bereits auf die Barrikaden gingen. *g*
Ich weiß nicht, warauf Du anspielst, aber ich bin ganz sicher nicht 1987 gegen die "Volkszählung" "auf die Barrikaden gegangen". Ich hatte damals eine gute Position, eine schöne Wohnung, eine Frau an meiner Seite - ich hätte nicht gewußt, was ich gegen diese Erhebung hätte haben sollen.
[OT] Volkszählung 1987
bahn-user, Donnerstag, 27.01.2011, 16:44 (vor 5637 Tagen) @ SST
Ich hatte damals eine gute Position, eine schöne Wohnung, eine Frau an meiner Seite - ich hätte nicht gewußt, was ich gegen diese Erhebung hätte haben sollen.
Wie einen die Zeit vergessen lässt - die Volkszählungskritiker waren ja überwiegend arbeitslose und obdachlose Singles (im Zweifelsfall Kommunisten !!1!!). Da gehörten wir natürlich nicht dazu. Damned.
[OT] Volkszählung 1987
SST, Köln-Südstadt, Donnerstag, 27.01.2011, 17:07 (vor 5637 Tagen) @ bahn-user
Ich hatte damals eine gute Position, eine schöne Wohnung, eine Frau an meiner Seite - ich hätte nicht gewußt, was ich gegen diese Erhebung hätte haben sollen.
Wie einen die Zeit vergessen lässt - die Volkszählungskritiker waren ja überwiegend arbeitslose und obdachlose Singles (im Zweifelsfall Kommunisten !!1!!). Da gehörten wir natürlich nicht dazu. Damned.
Keine Ahnung was Du mit diesem Hinweis zum Ausdruck bringen möchtest. Aber im Umkehrschluß kann man wohl sagen, dass ein verheirateter Beamter, der mit Frau und Kindern in einer ländlichen Region lebte, vermutlich kein besonders engagierter Volkszählungskritiker war.
OT:Wesentlich unkritischer aufgrund der Springer-Bestrahlung
GUM, Mittwoch, 02.02.2011, 10:06 (vor 5631 Tagen) @ bahn-user
Ah, könnte auch bedeuten: Die Jugend geht im Schnitt halt leichtfertiger mit ihren Daten um als wir alten Säcke, die wir in früheren Jahrzehnten bei recht harmlosen Volkszählungen bereits auf die Barrikaden gingen. *g*
Es bedeutet noch viel mehr: Die Mediennutzung der letzten Jahre hat sich enorm verändert. Da gab es mal eine Statistik, nach der jeder Deutsche weit über 200 Minuten am Tag fernsieht. Dies zusammen mit der Springer-Bestrahlung durch diverse Verdummungsmedien gibt eine gefährliche Mischung.
So regt sich heute niemand mehr auf:
+ dass die Volkszählungs-Daten drei Jahre lang mit einer individuellen auf jeden zugeschnittenen Volkszählungs-Nummer gespeichert werden.
+ eine Verknüpfung mit der (verfassungswidrigen) Personenkennziffer/eTin jederzeit möglich ist
+ unter den "Volkszählern" auch vorbestrafte Personen sind und nicht mehr auf Datenschutz geachtet wird. So war es 1987 verboten, in der eigenen Wohnumgebung zu zählen.
Und deshalb haben die meisten in ihrem Finanzplan auch nicht die 250 Euro Bußgeld eingestellt, die ich nach der Volkszählung entrichten werden muss. Und gegen die ich Einspruch einlegen werde. Und dann mal sehe, was die politische Farbe "gelb" dazu sagt.
Jedenfalls zu Bertelsmann und/oder Springer muss man mit Datenschutzfragen gar nicht gehen.
@ SST: Volle Zustimmung!
Ralle622, Bonn, Donnerstag, 27.01.2011, 15:37 (vor 5637 Tagen) @ SST
Danke @Ralle622 :-)
SST, Köln-Südstadt, Donnerstag, 27.01.2011, 15:50 (vor 5637 Tagen) @ Ralle622
- kein Text -
Ich frage mich eher, ...
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 10:01 (vor 5638 Tagen) @ db1435
In immer mehr DB-Lounges (z.B. Köln - auch vor dem Umbau -, Hannover, Stuttgart) gibt es keine Metalllöffel mehr. Man kugelt sich mit diesem Plastikschrott, der sich Rührstäbchen nennt, den Arm aus, bevor man auch nur einen Teil des Getränks mit Zucker versorgt hat. Ergebnis: Unten süß, oben nicht.
Hier in Stuttgart erzählte man mir zwei Mal, die Spülmaschine sei defekt. Und beim dritten Besuch hieß es dann: Nein, die Maschine war nie defekt. Wir haben dauerhaft auf Rührstäbchen umgestellt - weil die Gäste so viele Löffel mitgehen lassen.
Ja und? Dann muss die Bahn eben mehr Löffel kaufen - wenn es sein muss, tausende! Jeder in der freien Wirtschaft fürs Marketing Verantwortliche würde so entscheiden, und genauso würde er niemals auf die Idee kommen, die Kekse abzuschaffen. Durch fehlende Metalllöffel und Kekse gehen auch Kunden verloren!
Ich jedenfalls bringe meinen Löffel nun immer mit, rühre damit meinen Kaffee um und spüle ihn auf der Toilette kurz ab. Und falls jetzt jemand sagt, dass es bestimmt größere Probleme gibt: Ja, bestimmt ist das so. Aber mich ärgern die fehlenden Metalllöffel weitaus mehr als ein verpasster Zug!
... wer seine Reise in der 1. Klasse davon abhängig macht, ob er einen Teelöffel oder ein Rührstäbchen oder gar einen Keks kriegt. Wenn dies das K.O.-Kriterium ist, dann scheint es wirklich keine dringenderen Probleme bei einer Bahnfahrt zu geben.
Meint in aller Herzlichkeit
Jogi
Peinliche Sparaktion: Auch keine Metalllöffel mehr!
Matze86, München, Mittwoch, 26.01.2011, 16:02 (vor 5638 Tagen) @ db1435
In München gibt es mittlerweile auch keine Kekse mehr.
Diese komischen Stäbchen zum Kaffee umrühren meide ich sogar bei Yorma's, aber es soll ja auch sowas wie Plastiklöffel geben...
Werden Tassen und Gläser eigentlich auch gerne mitgenommen? *kopfschüttel* Sind bestimmt so unhandlich...
Yormas-Stäbchen?
Burkhard, Mittwoch, 26.01.2011, 16:11 (vor 5638 Tagen) @ Matze86
Diese komischen Stäbchen zum Kaffee umrühren meide ich sogar bei Yorma's, aber es soll ja auch sowas wie Plastiklöffel geben...
Hier gibt's bei Yormas uebrigens Plastikloeffel. Ein guter Kompromiss?
Yormas-Stäbchen?
Matze86, München, Mittwoch, 26.01.2011, 16:22 (vor 5638 Tagen) @ Burkhard
bearbeitet von Matze86, Mittwoch, 26.01.2011, 16:23
Diese komischen Stäbchen zum Kaffee umrühren meide ich sogar bei Yorma's, aber es soll ja auch sowas wie Plastiklöffel geben...
Hier gibt's bei Yormas uebrigens Plastikloeffel. Ein guter Kompromiss?
Ja, die gibts hier in München auch größtenteils, aber für die Lounge wäre das wirklich ein guter Kompromiss.
Vorschlag...
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 18:32 (vor 5637 Tagen) @ Matze86
Ja, die gibts hier in München auch größtenteils, aber für die Lounge wäre das wirklich ein guter Kompromiss.
Schick doch 'ne Mail an DB Fernverzehr mit der entsprechenden Begründung, vielleicht setzen sie das um?!
Vorschlag...
Matze86, München, Mittwoch, 26.01.2011, 18:45 (vor 5637 Tagen) @ Jogi
Ja, die gibts hier in München auch größtenteils, aber für die Lounge wäre das wirklich ein guter Kompromiss.
Schick doch 'ne Mail an DB Fernverzehr mit der entsprechenden Begründung, vielleicht setzen sie das um?!
Ich kann mich (noch) nicht beklagen, in München gibts noch Metalllöffel ;)
Peinlichkeiten (oder nicht?): Schilder in der Lounge
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Mittwoch, 26.01.2011, 16:17 (vor 5638 Tagen) @ Matze86
Hallo,
sehr interessant finde ich auch die Schilder, die man so in der Lounge findet:
"Das Abfüllen mitgebrachter Gefäße ist nicht gestattet" (an der Zapfanlage)
oder
"Papierhandtücher und WC-Papier darf nicht im Urinal entsorgt werden".
Einerseits halte ich es für peinlich, dass man mich als Kunden für so blöd hält um mich darüber zu belehren.
Andererseits glaube ich gerne, dass das vorkommt und dass das Personal irgendwann einmal die Faxen dicke hat und solche Schilder malt. Wahrscheinlich würde ich das auch irgendwann einmal machen.
Aber am Ende bleibt die Botschaft: Hier verkehren auch strohdoofe Personen, denen man Selbstverständlichkeiten erklären muss.
Ob das einen guten Eindruck auf die gesamte Kundschaft macht wage ich zu bezweifeln.
Ein gewisser Verlust muss immer einkalkuliert werden bei Geschirr und Inventar, genauso wie Fehlverhalten, völlig unabhängig von sozialem Status.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
![[image]](http://www.abload.de/img/db_tonne_kleinluwx.jpg)
Peinlichkeiten (oder nicht?): Schilder in der Lounge
S-Bahn-Fahrer, Mittwoch, 26.01.2011, 16:26 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
Hallo,
sehr interessant finde ich auch die Schilder, die man so in der Lounge findet:
"Das Abfüllen mitgebrachter Gefäße ist nicht gestattet" (an der Zapfanlage)
oder
"Papierhandtücher und WC-Papier darf nicht im Urinal entsorgt werden".
...das Teil nennt sich nun mal ss und okay, der obere Text ist merkwürdig
...
Einerseits halte ich es für peinlich, dass man mich als Kunden für so blöd hält um mich darüber zu belehren.
...viele können sich eben nicht so verhalten, wie man es erwarten müsste/könnt...
Andererseits glaube ich gerne, dass das vorkommt und dass das Personal irgendwann einmal die Faxen dicke hat und solche Schilder malt. Wahrscheinlich würde ich das auch irgendwann einmal machen.
Aber am Ende bleibt die Botschaft: Hier verkehren auch strohdoofe Personen, denen man Selbstverständlichkeiten erklären muss.
Es gibt nun mal zahlreiche Damen und Herren, denen ist alles egal und die werfen eben Sachen z.B. ins WC, die da einfach nichts zu suchen haben. Lesen kann man es in jedem Zug mit geschlossenem WS System...und man muss es immer wieder sagen (schreiben)...werft nicht die Windel ins WC...
Ob das einen guten Eindruck auf die gesamte Kundschaft macht wage ich zu bezweifeln.
...nun gut!
Ein gewisser Verlust muss immer einkalkuliert werden bei Geschirr und Inventar, genauso wie Fehlverhalten, völlig unabhängig von sozialem Status.
Mitgehen lassen
Steffen, Mittwoch, 26.01.2011, 16:26 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
Was ich so mitbekomme (gar nicht speziell bei der Bahn) ist das "Mitgehen lassen" ein ernsthaftes Problem! Speziell bei Hotels (Handtücher, Bettwäsche etc.).
Die extremste Geschichte, die mir zu Ohren gekommen ist, war eine russische Delegation, die aus einem Hotel in Baden-Baden einen Kronleuchter hat mitgehen lassen - geduldet durch das Peronal auf "Anweisung von oben", weil man die "Gäste" nicht verärgern wollte (ich schätze es ging um Aufträge).
Ist eigentlich auf den Tassen und Untertellern der Lounge das DB-Logo drauf? Wenn ja: SEHR GEFÄHRDETE Sommlerobjekte!
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Ob mehr mit oder ohne DB-Logo geklaut wird?
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Mittwoch, 26.01.2011, 16:33 (vor 5638 Tagen) @ Steffen
- kein Text -
Mit (würde ich sagen)
Steffen, Mittwoch, 26.01.2011, 16:45 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
Ich würde sagen, dass mit Logo wesentlich mehr geklaut wird.
Warum? Viele Menschen werden diese Tasse dann als Andenken mitnehmen. Da es diese Tasse ja nicht im Handel gibt besteht sonst keine Möglichkeit außer dem Klauen, um an das Stück der Begierde zu kommen. Und wenn man bedenkt, dass es wohl sehr viele Menschen gibt, die einen Nothammer zu Hause haben (der zuvor in Bus&Bahn auf seinen Einsatz wartete), ohne ihn zu brauchen, oder diverse Emailschilder oder auch Zuglaufschilder zu Hause aufhängen, dürften viele Tassen schnell den Weg aus der Lounge finden.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Alternativer Aufdruck: Geklaut bei der DB
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Mittwoch, 26.01.2011, 16:49 (vor 5638 Tagen) @ Steffen
Hallo,
auf einer Baustelle konnte ich mal ein Stromkabel sehen, dass auf kompletter Länge den Spruch eingedruckt hatte "Geklaut bei Bauunternehmung Schaffer". Der Druck saß Tief in der Gummiisolierung und war nicht entfernbar ohne Zerstörung des Kabels.
Könnte man ja auch bei der DB umsetzen...! ;-)
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
![[image]](http://www.abload.de/img/db_tonne_kleinluwx.jpg)
Alternativer Aufdruck: Geklaut bei der DB
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 16:58 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
Hallo,
auf einer Baustelle konnte ich mal ein Stromkabel sehen, dass auf kompletter Länge den Spruch eingedruckt hatte "Geklaut bei Bauunternehmung Schaffer". Der Druck saß Tief in der Gummiisolierung und war nicht entfernbar ohne Zerstörung des Kabels.Könnte man ja auch bei der DB umsetzen...! ;-)
Also ich glaube, das wäre dann extra eine Aufforderung so eine lustige Tasse zu klauen :)). Führe mich nicht in Versuchung! ;)
Tassenverkauf als neue Einnahmequelle
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 16:56 (vor 5638 Tagen) @ Steffen
Warum? Viele Menschen werden diese Tasse dann als Andenken mitnehmen. Da es diese Tasse ja nicht im Handel gibt besteht sonst keine Möglichkeit außer dem Klauen, um an das Stück der Begierde zu kommen.
Dann sollten in der DB Lounge diese Tassen doch einfach verkauft werden oder nur mit Pfand ausgegeben werden.
Auf den Kölner Weihnachtsmärkten ist das ja auch so. Entweder kann man eine Tasse für 2,50 Euro kaufen (wenn man keinen Glüchwein möchte, aber die Tasse sammeln möchte) oder man gibt die Tasse nicht wieder ab (und darf davon ausgehen, dass das Behalten bei 2,50 Euro auch okay ist - zumindest ist es seit Generationen so der Brauch).
P.S. Die Logik in einem anderen Beitrag, dass (Teelöffel-) Diebstähle ja eh einkalkuliert sind, möchte ich mir nicht zu eigen machen. Dann könnte man auch sagen, Schlecker kalkuliert den Diebstahl von Haarwaschmittel ein, also stecke ich mir einen Teil des Einkaufes doch einfach in die Manteltasche.
Diebstähle "einkalkuliert"
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Mittwoch, 26.01.2011, 17:11 (vor 5638 Tagen) @ SST
Hallo,
P.S. Die Logik in einem anderen Beitrag, dass (Teelöffel-) Diebstähle ja eh einkalkuliert sind, möchte ich mir nicht zu eigen machen. Dann könnte man auch sagen, Schlecker kalkuliert den Diebstahl von Haarwaschmittel ein, also stecke ich mir einen Teil des Einkaufes doch einfach in die Manteltasche.
das könnte sich auf einen meiner Beiträge hier beziehen (ist ganz schön unübersichtlich geworden...), deshalb sage ich noch was dazu. "Einkalkuliert" hieß für mich, dass man nicht erwarten kann, wenn man mit 300 Löffeln ins Jahr startet, dass da im Dezember noch 300 vorhanden sind. Als Zivi habe ich in der Hauswirtschaft gearbeitet und man konnte getrost davon ausgehen, dass Tassen irgendwo landen, nicht zurückgebracht werden, zu Bruch gehen und auch geklaut werden. Solche Verluste muss man einkalkulieren und dann irgendwann etwas nachbestellen. Ich glaube auch, dass viele Radiergummis und Bleistifte, die im Sommer in Großbetrieben angefordert werden, nicht auf dem Schreibtisch des Arbeitnehmers landen sondern in den Schultaschen.
In meiner "Branche" ist das übrigens genau umgekehrt. Ich muss alles privat kaufen und zur Arbeit bringen. Mein Arbeitgeber stellt mir nun einmal überhaupt kein Arbeitsmaterial.
Auch ist es in vielen Betrieben so, dass nicht nur Kunden Inventar mitgehen lassen, sondern auch Mitarbeiter. Wenn man in Dortmund alles an Material, was bei Hoesch oder der Ruhrkohle geklaut wurde, über Nacht wegzaubern würde, so würde wohl die Stadt in Schutt und Asche zerfallen. Und das war auch der Unternehmensführung bekannt damals...! Aber die Zeiten haben sich geändert (s. Brötchenaufstrichprozesse).
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
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Diebstähle "einkalkuliert"
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 17:44 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
"Einkalkuliert" hieß für mich, dass man nicht erwarten kann, wenn man mit 300 Löffeln ins Jahr startet, dass da im Dezember noch 300 vorhanden sind.
Das ist natürlich eine vollkommen richtige und realitäsbezogene Aussage.
Die Ausgangs-Aussage - nicht von Dir - , die mich in der Nacht zum Widerspruch reizte, war ja aber deutlich spitzer formuliert:
Wir haben dauerhaft auf Rührstäbchen umgestellt - weil die Gäste so viele Löffel mitgehen lassen. Ja und? Dann muss die Bahn eben mehr Löffel kaufen - wenn es sein muss, tausende!
Auf jeden Fall eine sehr spannende "Löffeldiskussion". :-)
Erklärung der einkalkulierten Diebstähle
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 18:30 (vor 5637 Tagen) @ SST
Hallo Stefan (?),
Die Ausgangs-Aussage - nicht von Dir - , die mich in der Nacht zum Widerspruch reizte, war ja aber deutlich spitzer formuliert:
nicht nur die schöne Alliteration, sondern auch deine Nachfrage ermuntern mich doch glatt, mich nochmal zum Löffel zu machen... äh, nö: will sagen: noch etwas zu dieser "fruchtbaren" "Diskussion" etwas beizutragen. Du beziehst dich doch darauf (ganz unten)?
Ich schrieb, dass dieser Schwund in der "normalen" Gastronomie im Endpreis eingerechnet sei. Das heißt schlicht und ergreifend, dass im Endpreis, den der Kunde für sein Schnitzel mit Pommes und kleinem Beilagensalat und Vorspeise ;) bezahlt, auch eine "Löffelabnutzungsgebühr" enthalten ist. Der Schwund von Besteck und Geschirr ist ja nun beileibe kein Phänomen, das erst mit den DB Lounges aufgekommen ist, sondern in der Gastronomie schon lange bekannt. Durch diesen Diebstahl läuft über Monate und Jahre hinweg nunmal ein hübsches Sümmchen zusammen (siehe z.B. den Preis für ein WMF-Besteckset bei amazon.de), und auf diesen entstehenden Kosten will der Gastronom ja schließlich nicht sitzenbleiben, die anfallen, wenn er Ersatz beschaffen muss.
Das gleiche Prinzip wird bei der DB (Bord-)Gastronomie wohl auch angewendet, nur dass die Kosten für die Lounge logischerweise vollständig (bzw. zu guten Teilen) Fahrpreis abgerechnet werden (müssen).
Herzlichst
Jogi
In der Gemeinschaftstasse umgerührtes Löffel-Fazit oder so
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 18:55 (vor 5637 Tagen) @ Jogi
Hallo Jogi,
in erster Linie bezog ich mein
Die Ausgangs-Aussage - nicht von Dir - , die mich in der Nacht zum Widerspruch reizte, war ja aber deutlich spitzer formuliert:
Wir haben dauerhaft auf Rührstäbchen umgestellt - weil die Gäste so viele Löffel mitgehen lassen. Ja und? Dann muss die Bahn eben mehr Löffel kaufen - wenn es sein muss, tausende!
auf diesen Beitrag der bei mir letzte Nacht so "ankam", als ob es das "Selbstverständlichste von der Welt" sei, Löffel mitzunehmen und die Bahn auch "tausendfachen" Nachschub besorgen muß. Das hatte dann letzte Nacht bei mir den "Widerspruchsgeist" geweckt.
In dem Beitrag wurde weiter geschrieben
Jeder in der freien Wirtschaft fürs Marketing Verantwortliche würde so entscheiden, und genauso würde er niemals auf die Idee kommen, die Kekse abzuschaffen. Durch fehlende Metalllöffel und Kekse gehen auch Kunden verloren!
Das ist so nun auch nicht richtig. Es gibt ja genügend Gastronomie-Ketten, die auf Plastik-Besteck, Pappbecher etc. insbesondere bei Laufkundschaft umgestiegen sind.
In der weiteren Diskussion wurden dann auch noch andere "Satzstückchen" "miteingerührt".
Insgesamt - so denke ich - sind wir aber einmal mehr zu guten Ideen gekommen:
- Grundsätzlich sollte eine Lounge, die auf hohen Service Wert legt, richtiges Geschirr, Besteck und Kekse zum Kaffee anbieten
- Wenn ein Pfand erhoben würde, vielleicht auch mit dem offiziellen Hinweis: "wenn Ihnen unser Geschirr gefällt können sie dieses auch mitnehmen, Sie erhalten dann den Pfand nicht retourniert", könnte dies
-- eine weitere Einnahmequelle sein
-- Freunde der DB-Lounge eine Möglichkeit eröffnen, ein Souvenir guten Gewissens mitzunehmen.
Ich hoffe, dass jetzt alles richtig umgerührt ist und kein Löffel unter den Tisch gefallen ist.
Viele Grüße und noch einen schönen Abend,
Stefan
Weihnachtsmärkte - gute Idee!
Steffen, Mittwoch, 26.01.2011, 17:58 (vor 5638 Tagen) @ SST
Die Weihnachtsmarkttassen ist ein guter Tipp :)
Es ist ja inzwischen üblich, dass es jedes Jahr eine andere Tasse gibt, und dass man die Tasse dann sammelt, also quasi auf das Pfand verzichtet.
Also braucht die DB ja nur jährlich einen neuen Aufdruck machen, dazu einen passenden Löffen (nächstes Klauproblem gelöst!) und diese Tassen dann einheitlich in der Lounge und in der Bordgastronomie gegen 3 oder 4 EUR Pfand rausgeben. Damit wäre bereits das nächste Problem gelöst: Man muss den Kaffee nicht sofort austrinken :)
--
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Tassen für Kekse
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 18:07 (vor 5638 Tagen) @ Steffen
....und dann könnte man das Angebot für ein paar Euro mehr vielleicht auch noch in den Bahnshop 1435
http://www.bahn.de/bahnshop1435/view/index.shtml
einstellen und alle, die sich daran erfreuen möchten, könnten dies ohne Probleme. Und die Bahn würde vermutlich damit dann auch wieder die Kekse finanzieren können. ;)
:-))
Mitgehen lassen
Matze86, München, Mittwoch, 26.01.2011, 16:37 (vor 5638 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Matze86, Mittwoch, 26.01.2011, 16:37
Ist eigentlich auf den Tassen und Untertellern der Lounge das DB-Logo drauf? Wenn ja: SEHR GEFÄHRDETE Sommlerobjekte!
Bei den Tassen steht "DB-Lounge" oder sowas ähnliches drauf. Bei vielen aber nur noch zu erahnen, da zu oft gewaschen ;)
Keine Kekse mehr .. Lounges gleich schließen
Reisefuchs, Mittwoch, 26.01.2011, 08:47 (vor 5638 Tagen) @ Blackcard
in Hannover gibts z.B. keinen Korb mehr auf dem Empfangstresen
Ich fand es in Hannover eh schon amüsant, daß die paar Kekse immer am Empfang - zur Überwachung? - stehen.
Stimmt, am letzten Samstag gabs keine, und auch nicht am selbsten Tag in Stuttgart. Jetzt weiß ich ja warum.
Ich bin gespannt, was als nächstes in der Lounge durch den Rotstift eingespart wird. Erst die Kaltgetränke, dann die Heißgetränke, WC Benutzung gegen Gebühr, dann werden sie endlich geschlossen, man bedenke nur die Einsparung der Personal- und Raumkosten.
Schließen geht noch nicht:
fjk, Mittwoch, 26.01.2011, 08:53 (vor 5638 Tagen) @ Reisefuchs
erst müssen alle teuer umgebaut werden;-)
baustellentourt
fjk
Bouillon!
Burkhard, Mittwoch, 26.01.2011, 09:27 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
Hab hier zwar noch so einige liegen, aber müsst mich dann rechtzeitig nochmal eindecken. ;)
Vielleicht sind es auch genau die Leute wie Du, die letztlich Schuld daran sind, dass die Kekse abgeschafft werden? Wenn man mal gesehen hat, wie jemand so einen ganzen Korb Kekse in seinen Rucksack kippt, dann fragt man sich schon, ob das normal ist.
Bouillon!
Reisefuchs, Mittwoch, 26.01.2011, 09:34 (vor 5638 Tagen) @ Burkhard
Vielleicht sind es auch genau die Leute wie Du, die letztlich Schuld daran sind, dass die Kekse abgeschafft werden? Wenn man mal gesehen hat, wie jemand so einen ganzen Korb Kekse in seinen Rucksack kippt, dann fragt man sich schon, ob das normal ist.
Stimmt Dir da zu: Wenn ich schon soviel an Tickets ausgebe, das ich den Status reiche, dann sollte ich auch nen Euro für ne Packung Kekse übrig haben und mich nicht dort in dieser Form eindecken.
Leider leidet die Masse der ""normalen"" Keksesser drunter, wann sich manche ableisten. Aber dann dürfte es bald keinen Kaffee mehr geben: Wer Lounge Hannover kennt: Hin an den PC Platzen sind oft die Leute, die alle 2 min einen Kaffee holen und ihn ganz behutsam in die Thermoskanne umfüllen. ;-))))
Ich würde mich in Grund und Boden schämen!
Fernpendler, Mittwoch, 26.01.2011, 10:04 (vor 5638 Tagen) @ Reisefuchs
- kein Text -
Aufenthaltsqualität in der Lounge
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Mittwoch, 26.01.2011, 16:31 (vor 5638 Tagen) @ Fernpendler
Hallo,
mein Reise- bzw. Loungenutzungsverhalten hat sich auch erhablich verändert in den letzen Jahren. Die Lounge nutze ich eigentlich gerne als Ort des kostenlosen WCs und anschließend noch ein Schluck Mineralwasser und dann geht es weiter.
Wirklich angenehm ist es in der Lounge nur, wenn sie leer ist. Es gibt häufig Leute, die mich mit hochwichtigen Händiehgesprächen nerven (idealerweise mit Bluetooth-Headset), in wahnsinniger Lautstärke miteinander sprechen und alle achsowichtig sind. Manche sollten sich gleich einen elektrischen Brieföffner in die Notbooksteckdose packen, damit die Kekse in effizienter Geschwindigkeit ausgepackt werden können.
Da zahle ich oft lieber ein bisschen für den Kaffee und genieße die Ruhe andernorts. Oder ich kaufe den Kaffee bei Yormas, setze mich in die Sonne, genieße die Ruhe und beobachte den Zugverkehr. :-) Da kommt die Launtsch nicht gegen an.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
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Aufenthaltsqualität in der Lounge
Matze86, München, Mittwoch, 26.01.2011, 16:39 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
Da zahle ich oft lieber ein bisschen für den Kaffee und genieße die Ruhe andernorts. Oder ich kaufe den Kaffee bei Yormas, setze mich in die Sonne, genieße die Ruhe und beobachte den Zugverkehr. :-) Da kommt die Launtsch nicht gegen an.
Absolute Zustimmung :)
Kekse seit 01.01.2011 nicht mehr in Hannover Bahn.Lounge
Henrik, Donnerstag, 27.01.2011, 13:01 (vor 5637 Tagen) @ Burkhard
Hab hier zwar noch so einige liegen, aber müsst mich dann rechtzeitig nochmal eindecken. ;)
Vielleicht sind es auch genau die Leute wie Du, die letztlich Schuld daran sind, dass die Kekse abgeschafft werden?
Nein, ich ganz bestimmt nicht.
Falls Du das Konsumieren meinst,
ich bin da in allen Bereichen absolut Unterdurchschnitt,
hab erheblich mehr Heißgetränke konsumiert als Kekse
und hab nur deswegen heute noch immer Kekse vorhanden, weil ich sie so unterdurchschnittlich konsumiere.
Hab sie halt immer mal mitgenommen, weils bei den Kaffees in den Wagen in IC/ICEs keinen dazu gibt.
Hab vorgestern mal nachgefragt, seit 01.01.2011 gibts keine neuen Kekse mehr in Hannover Bahn.Lounge.
Gründe dafür sind nicht bekannt.
Daran, dass sie konsumiert wurden, wirds sicher nicht liegen, denn dafür waren sie ja da.^^
Falls Du Marketing meinst,
ich an entsprechender Position würde mich eher dafür einsetzen,
dass es sie weiterhin geben würde,
egal ob nun bei DB oder Dallmayr.
Wenn man mal gesehen hat, wie jemand so einen ganzen Korb Kekse in seinen Rucksack kippt, dann fragt man sich schon, ob das normal ist.
Hast Du das echt schon mal gesehen? Ich noch nie.
--
Reisefuchs, Mittwoch, 26. Januar 2011, 09:34 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 0 Min.) @ Burkhard
Wenn ich schon soviel an Tickets ausgebe, das ich den Status reiche, dann sollte ich auch nen Euro für ne Packung Kekse übrig haben und mich nicht dort in dieser Form eindecken.
Naja, die Logik ist ja die entgegengesetzte,
wenn ich schon soviel Umsatz hinterlasse, dass mich die DB dafür mit comfort.status prämiert und mir in Bahn.Lounge umsonst Getränke, Ruhe & Zeitungen anbietet, dann sollten die Kekse auch umsonst sein. Kosten tun sie ja schließlich nichts.
Das sind keine "Packungen". Für 1 Euro würde man etliche oder gar hunderte davon bekommen, vllt. gar noch mehr, steht ja schließlich ein Markenname drauf (PR für Dallmayr).
Aber dann dürfte es bald keinen Kaffee mehr geben: Wer Lounge Hannover kennt: Hin an den PC Platzen sind oft die Leute, die alle 2 min einen Kaffee holen und ihn ganz behutsam in die Thermoskanne umfüllen. ;-))))
haha. Das ist ja auch ne interessante Vorgehensweise. ;))
Steht auf dem Kaffee ein Markenname drauf?
Den Tee gibts ja leider nicht mehr :((((
Den Tee von Dallmayr.
Und den gabs/gibts leider außerhalb von München deutschlandweit nur in den Bahn.Lounges..... aber jetzt halt leider nicht mehr.
Und das liegt ja ganz deutlich ersichtlich nicht am Konsum vom Tee oder "Mitgehen lassen",
denn Tee gibts ja weiterhin in der Lounge,
das liegt an Dallmayr.
Was ich definitiv als falsche Entscheidung einschätze, aus Dallmayr-Sicht.
Wir sind sicher nicht die einzigen, die allein deswegen zu zusätzlichen Umsatz bei Dallmayr beitrugen.
Kekse seit 01.01.2011 nicht mehr in Hannover Bahn.Lounge
Burkhard, Donnerstag, 27.01.2011, 15:26 (vor 5637 Tagen) @ Henrik
Wenn man mal gesehen hat, wie jemand so einen ganzen Korb Kekse in seinen Rucksack kippt, dann fragt man sich schon, ob das normal ist.
Hast Du das echt schon mal gesehen? Ich noch nie.
Zumindest sah ich, wie jemand mehrere Hände voll davon in den Rucksack warf.
OT: Gastro-Häuschen legen keine Servietten mehr aus
bahn-user, Donnerstag, 27.01.2011, 15:46 (vor 5637 Tagen) @ Burkhard
Hast Du das echt schon mal gesehen? Ich noch nie.
Zumindest sah ich, wie jemand mehrere Hände voll davon in den Rucksack warf.
Bei den Sandwichläden sah ich mal, wie sich jemand einen vollen Riesenstapel an Servietten mitnahm im Vorbeigehen (eine höhere dreistellige Zahl?) und in den Rucksack stopfte, ohne dort etwas gekauft zu haben.
Seither wundere ich mich nicht mehr, dass etliche Läden z.B. am Bahnhof Frankfurt gar keine Servietten mehr ausliegen haben.
Was aber nervt: Manche dieser Läden geben per default keine Servietten zur Bestellung dazu, d.h. man muss explizit danach fragen oder man hat später nix mehr zum Abwischen. Das ist mir zu wenig Kundenservice.
Kekse seit 01.01.2011 nicht mehr in Hannover Bahn.Lounge
Henrik, Donnerstag, 27.01.2011, 18:38 (vor 5636 Tagen) @ Burkhard
Wenn man mal gesehen hat, wie jemand so einen ganzen Korb Kekse in seinen Rucksack kippt, dann fragt man sich schon, ob das normal ist.
Hast Du das echt schon mal gesehen? Ich noch nie.
Zumindest sah ich, wie jemand mehrere Hände voll davon in den Rucksack warf.
.....na solang es nich vorm Nikolaus in Hamburg war.... ;))
Kekse !
Reisefuchs, Mittwoch, 26.01.2011, 16:20 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Reisefuchs, Mittwoch, 26.01.2011, 16:21
Die Kekse gibts bald nicht mehr? Wieso nicht? Ab wann nicht mehr?
Vorschlag : Alle schreibem eine Email an den "Comfort Service" und bitten um Aufklärung.... Anschließend fordern wir KEKSE KEKSE !
Krümelmonster darf doch keine Kekse mehr :D
GUB, Bremen, Mittwoch, 26.01.2011, 16:29 (vor 5638 Tagen) @ Reisefuchs
Die Bahn macht da wohl mit, gibts dann stattdessen Gemüse? :D ;)
Herrliche Stilblüte :)
Steffen, Montag, 24.01.2011, 22:36 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
Still saß die 37-Jährige Frau von 37 Jahren am Montag auf der Anklagebank.
Kein Kommentar.
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Herrliche Stilblüte :)
Fabian318, Münster i. W., Montag, 24.01.2011, 22:51 (vor 5639 Tagen) @ Steffen
Still saß die 37-Jährige Frau von 37 Jahren am Montag auf der Anklagebank.
Kein Kommentar.
Da sie offenbar nur mit der Bahn unterwegs ist, ist zumindest ausgeschlossen, dass sie mit dem Pkw blitzeschnelle langsam um die Ecke auf den Gerichtsparkplatz bog und sich auf der grünen Gerichtsbank niederließ, die blau angestrichen war. ;-)
Herrliche Stilblüte :)
Steffen, Montag, 24.01.2011, 22:58 (vor 5639 Tagen) @ Fabian318
Da sie offenbar nur mit der Bahn unterwegs ist, ist zumindest ausgeschlossen, dass sie mit dem Pkw blitzeschnelle langsam um die Ecke auf den Gerichtsparkplatz bog und sich auf der grünen Gerichtsbank niederließ, die blau angestrichen war. ;-)
Da bin ich aber froh und hoffe, dass sieh ihre kostenlose anreise bezahlt hat.
Aber unter Umständen hat sie auf der Anklagebank sitzend im Stehen regungslos die Mine verzogen, nachdem der Richter schweigend das Urteil verlesen hat.
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Dunkel war's, der Mond schien helle...
SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 25.01.2011, 02:19 (vor 5639 Tagen) @ Steffen
...hach wie schön, mal wieder eine Abwandlung davon zu lesen. :-))
Wer's nicht kennen sollte, hier geht's weiter:
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080319044324AAhsvW3
Dunkel war's, der Mond schien helle...
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 25.01.2011, 02:30 (vor 5639 Tagen) @ SST
...hach wie schön, mal wieder eine Abwandlung davon zu lesen. :-))
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080319044324AAhsvW3
Danke für den Link. Ich kannte das bisher nur bis zum Hasen. ;-)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Dunkel war's, der Mond schien helle...
Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 25.01.2011, 02:39 (vor 5639 Tagen) @ 218 466-1
Danke für den Link. Ich kannte das bisher nur bis zum Hasen. ;-)
Davon scheint's mehr Varianten als Widersprüche im Text selbst zu geben:
http://faql.de/dunkel-wars.html
Die erste Version ist mir aber auch die bekannteste, zumindest die ersten vier Strophen.
Dunkel war's, der Mond schien helle...
SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 25.01.2011, 02:46 (vor 5639 Tagen) @ Fabian318
Davon scheint's mehr Varianten als Widersprüche im Text selbst zu geben:
Danke für den Hinweis! Der Link zu den Versionsvergleichen ist wirklich sehr interessant! :)
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
gus78, Montag, 24.01.2011, 22:47 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
SST, Köln-Südstadt, Montag, 24.01.2011, 22:54 (vor 5639 Tagen) @ gus78
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Solche Fälle beobachte ich auf meinen Reisen öfters. Ehrlich gesagt finde ich es merkwürdig, dass das immer und immer wieder "kulant" durchgeht. Mit einem Vollpreisticket kommen sich so manche Reisenden wohl schon so langsam "blöd" vor.
Auch zuhauft mitgehört:
"ach, leider, lieber Herr Schaffner, meine Bahncard 50 habe ich einer anderen Brieftasche, das tut mir sooooo leid, könnten Sie nicht bitte...das wäre so nett."
Klappt nach meinen Beobachtungen auch "prima". Brrrr....
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
Henrik, Montag, 24.01.2011, 23:01 (vor 5639 Tagen) @ gus78
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Das hin und wieder mal auch Fahrgäste komplett ohne Fahrkarte Glück haben, sprich gar nicht kontrolliert werden o.ä. glaube ich gerne.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
SST, Köln-Südstadt, Montag, 24.01.2011, 23:10 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Klar, "stets", "immer" kulant bei Reisen in Zügen, die nicht der Zugbindung entsprechen, bei nicht vorhandenen Bahnkarten, bei leider ganz wichtigen ungeplanten Unterbrechungen, die die Reise in den 3. Tag hinauszögern....immer, immer kulant sein....
Machmal habe ich das Gefühl, dass es Leute gibt, die einfach keine Lust mehr haben, sich an "Spielregeln" zu halten...und damit dann auch noch ganz prima "weiterkommen".
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
Henrik, Montag, 24.01.2011, 23:16 (vor 5639 Tagen) @ SST
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Klar, "stets", "immer" kulant bei Reisen in Zügen, die nicht der Zugbindung entsprechen, bei nicht vorhandenen Bahnkarten, bei leider ganz wichtigen ungeplanten Unterbrechungen, die die Reise in den 3. Tag hinauszögern....immer, immer kulant sein....
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein. Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.
Machmal habe ich das Gefühl, dass es Leute gibt, die einfach keine Lust mehr haben, sich an "Spielregeln" zu halten...und damit dann auch noch ganz prima "weiterkommen".
....na solange Du nicht bei der Bahn im Kundenkontakt tätig bist und den Fahrgästen das als erstes unterstellst, .....
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
SST, Köln-Südstadt, Montag, 24.01.2011, 23:24 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein.
Dennoch, meine Meinung, müssen die Fahrgäste das bezahlen, was der Transport kostet.
Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.
Die Zeiten sind vorbei.
Aber ich stehe gerne dazu, dass ich die Zeiten der Deutschen Bundesbahn ganz und gar nicht so "schlecht" fand, wie es vielfach dargestellt wird.
Im "damaligen Hier und Jetzt" z.B. der 1960er und 1970er Jahre - unter den damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten - war die Deutsche Bundesbahn für mich die modernste und am besten organisierte Behörde.
Machmal habe ich das Gefühl, dass es Leute gibt, die einfach keine Lust mehr haben, sich an "Spielregeln" zu halten...und damit dann auch noch ganz prima "weiterkommen".
....na solange Du nicht bei der Bahn im Kundenkontakt tätig bist und den Fahrgästen das als erstes unterstellst, .....
Nein, ich bin nicht mehr bei "der Bahn" bzw. "für die Bahn" tätig. Und bedauere das auch nicht.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
Silver, Dienstag, 25.01.2011, 09:59 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Klar, "stets", "immer" kulant bei Reisen in Zügen, die nicht der Zugbindung entsprechen, bei nicht vorhandenen Bahnkarten, bei leider ganz wichtigen ungeplanten Unterbrechungen, die die Reise in den 3. Tag hinauszögern....immer, immer kulant sein....
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein. Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.
Die richtige Konsequenz wäre dann aber, alle Angebote mit Zugbindung zu streichen. Niemand jubelt über die Zugbindung, wenn man diese aber (aus gutem Grund) als preispolitisches Instrument nutzen will, muss man das auch konsequent tun, sonst wird es lächerlich.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 13:04 (vor 5639 Tagen) @ Silver
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Klar, "stets", "immer" kulant bei Reisen in Zügen, die nicht der Zugbindung entsprechen, bei nicht vorhandenen Bahnkarten, bei leider ganz wichtigen ungeplanten Unterbrechungen, die die Reise in den 3. Tag hinauszögern....immer, immer kulant sein....
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein. Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.
Die richtige Konsequenz wäre dann aber, alle Angebote mit Zugbindung zu streichen. Niemand jubelt über die Zugbindung, wenn man diese aber (aus gutem Grund) als preispolitisches Instrument nutzen will, muss man das auch konsequent tun, sonst wird es lächerlich.
Nein, das wäre die absolute falsche Konsequenz und schwarz-weiß-Denken ist eh absolut fehl am Platz.
Alle jubeln sie über diese Tickets, weil sie eben billig sind.
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und hat seine Kunden freundlich zu bedienen.
Wenn einem Kunden ein Fehler unterlaufen ist, dann hat das Personal diesen nicht frech dreist unfreundlich anzupampen und nach alter Manier Dienst-nach-Vorschrift durchzuführen,
sondern ihn nett freundlich zu behandeln und versuchen ggf. kulant eine Lösung zu finden.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
liebe70, Dienstag, 25.01.2011, 14:34 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Nein, das wäre die absolute falsche Konsequenz und schwarz-weiß-Denken ist eh absolut fehl am Platz.
Aber es ist die sinnvollste. Weil im Internet allzuoft gepostet wurde, wie man die Bahn am besten bescheißt, gibt es diverse Angebote eben nicht mehr.
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und hat seine Kunden freundlich zu bedienen.
Das gibt dem Kunden aber noch lange nicht das Recht, den Mitarbeiter des Dienstleisters herablassend gegenüberzutreten, wie es fast mittlerweile täglich der Fall ist.
Wenn einem Kunden ein Fehler unterlaufen ist, dann hat das Personal diesen nicht frech dreist unfreundlich anzupampen und nach alter Manier Dienst-nach-Vorschrift durchzuführen,
Woher willst Du wissen, ob das so war? Es gibt Regeln, an die sich der Kunde auch zu halten hat. Wenn die Sekretärin den Fehler machte (was zu 99% nicht der Fall ist), dann hat er das arbeitsrechtlich mit der Sekretärin zu klären - und nicht mit dem Dienstleister! IST DAS SO SCHWER ZU BEGREIFEN???
sondern ihn nett freundlich zu behandeln und versuchen ggf. kulant eine Lösung zu finden.
Die kulante Lösung würde hier heißen, daß der Reisende am nächsten Halt aussteigt und und auf den Zug wartet, wo seine Zugbindung gilt. Die Fahrt bis zum nächsten Halt ist ggf. kostenlos. Will der Reisende das nicht, löhnt er. Das Geld kann er sich ja von der Sekretärin wiederholen - sofern sie tatsächlich den Fehler machte.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
gus78, Dienstag, 25.01.2011, 14:41 (vor 5639 Tagen) @ liebe70
Woher willst Du wissen, ob das so war? Es gibt Regeln, an die sich der Kunde auch zu halten hat. Wenn die Sekretärin den Fehler machte (was zu 99% nicht der Fall ist), dann hat er das arbeitsrechtlich mit der Sekretärin zu klären - und nicht mit dem Dienstleister! IST DAS SO SCHWER ZU BEGREIFEN???
Die kulante Lösung würde hier heißen, daß der Reisende am nächsten Halt aussteigt und und auf den Zug wartet, wo seine Zugbindung gilt. Die Fahrt bis zum nächsten Halt ist ggf. kostenlos. Will der Reisende das nicht, löhnt er. Das Geld kann er sich ja von der Sekretärin wiederholen - sofern sie tatsächlich den Fehler machte.
So sehe ich das aber auch. Als normaler Jahreskarteninhaber fühlt man sich doch verarscht, wenn man sowas immer und immer wieder miterlebt. Ein Schlipsträger in der 2. Klasse hat mit Sicherheit keine eigene Sekretärin die für ihn die Züge bucht. Wäre dies so, würde er 1. Klasse reisen! Und wenn jemand nicht mal zugeben kann, das er den Fehler macht, würde ich ihm sogar die Strafzahlung aufbrummen.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 15:38 (vor 5639 Tagen) @ liebe70
Nein, das wäre die absolute falsche Konsequenz und schwarz-weiß-Denken ist eh absolut fehl am Platz.
Aber es ist die sinnvollste. Weil im Internet allzuoft gepostet wurde, wie man die Bahn am besten bescheißt, gibt es diverse Angebote eben nicht mehr.
dann gibt es die halt nicht mehr.
Und daran ist jetzt allein nur das Internet schuld?
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und hat seine Kunden freundlich zu bedienen.
Das gibt dem Kunden aber noch lange nicht das Recht, den Mitarbeiter des Dienstleisters herablassend gegenüberzutreten, wie es fast mittlerweile täglich der Fall ist.
Das liegt in der Natur der Sache, dass Personal eines Dienstleisters auch mal nicht gerade nett unberechtigterweise entgegengetreten wird. Ist sicher nicht schön, klar. Das Personal sollte aber i.d.R. es drauf haben, darauf entsprechend gelassen zu reagieren.
Das liebe ich z.B. an meinem REWE hier (im Gegensatz zu Netto), stets absolut freundliches nettes Personal. Und auch wenn sie unfreundlich angesprochen, gar angeschimpft werden, bleiben sie weiterhin gelassen & freundlich.
Wenn einem Kunden ein Fehler unterlaufen ist, dann hat das Personal diesen nicht frech dreist unfreundlich anzupampen und nach alter Manier Dienst-nach-Vorschrift durchzuführen,
Woher willst Du wissen, ob das so war? Es gibt Regeln, an die sich der Kunde auch zu halten hat. Wenn die Sekretärin den Fehler machte (was zu 99% nicht der Fall ist), dann hat er das arbeitsrechtlich mit der Sekretärin zu klären - und nicht mit dem Dienstleister! IST DAS SO SCHWER ZU BEGREIFEN???
Ich bezog mich nicht auf einen konkreten Fall, sondern gab eine allgemein gültige Aussage von mir.
Aber hier in diesem Fall war es nunmal die Aussage des Fahrgastes, der ist zunächst einmal zu glauben.
Natürlich gibt es Regeln, die einzuhalten sind.
Das hatte hier in diesem Fall nunmal nicht so ganz geklappt, also muss man sehen, was man daraus macht und das ist vor Ort zunächst einmal mit dem Schaffner zu klären.
Ob das schwer zu begreifen ist?
Zumindest sollte der Schaffner seinen Gegenüber nicht anschreien.
sondern ihn nett freundlich zu behandeln und versuchen ggf. kulant eine Lösung zu finden.
Die kulante Lösung würde hier heißen, .... Die Fahrt bis zum nächsten Halt ist ggf. kostenlos.
genau.
Servicefreundlichkeit hat Grenzen
bahn-user, Dienstag, 25.01.2011, 10:25 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein. Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.
Service-Freundlichkeit darf nicht so weit gehen, dass dreiste Kunden keine Regeln einhalten brauchen, sonst reagieren "brave" Kunden mit Unverständnis.
Siehe eben Zugbindung-Ignoranz oder auch Kunden mit 2. Klasse Fahrkarte, die frech ohne Zub-Absprache in die 1. Klasse gehen ("bahn.comfort war voll, ich darf deshalb jetzt hier sitzen", "Ich bin schwanger und brauche mehr Platz", etc.)
Probier das mal analog bei der Lufthansa: Bei einem Billigstticket für Samstag abend fordern, dass man pronto in die Freitag abend rush hour umgebucht wird. Oder im Flieger dann einfach mal ungefragt in die 1. Klasse setzen.
Bei der Bahn kommt man damit bei "weichen" Zubs durchaus schon mal durch ("weiche" Zubs = die Konflikten aus dem Weg gehen wollen). Bei der Lufthansa weniger. Und andere Fahrgäste sehen das und lernen mit.
Servicefreundlichkeit hat Grenzen
Steffen, Dienstag, 25.01.2011, 10:33 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
Probier das mal analog bei der Lufthansa: Bei einem Billigstticket für Samstag abend fordern, dass man pronto in die Freitag abend rush hour umgebucht wird.
Bei der Bahn geht das aber leichter: Da muss man nicht vorher betteln, dass man darf, sondern tut es einfach. Die Türen sind ja auf. Jemanden freundlich wegzuzerren ist ungleich schwieriger als jemanden schon gar nicht zulassen.
Ich bin auch dafür, dass die ganzen Tricks nicht mit Freundlichkeit geduldet werden - damit ist man nämlich einem gegenüber freundlich, der es nicht mal zu schätzen weiß, gleichzeitig aber 50 Leuten gegenüber unfreundlich, weil sie so nett sind und sich den erkauften Einschränkungen unterordnen.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Servicefreundlichkeit darf keine Grenzen haben
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 13:34 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein. Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.
Service-Freundlichkeit darf nicht so weit gehen, dass dreiste Kunden keine Regeln einhalten brauchen, sonst reagieren "brave" Kunden mit Unverständnis.
Bei offensichtlich dreisten frechen Kunden ist es klar, dass man diese in ihre Grenzen zurecht weisen sollte, aber eben auch nicht mit der Art, die man an ihnen gerade erlebt hat, sondern freundlich & nett, klar & deutlich.
Wenn ein Kunde sich aber gar nicht dreist gibt, dann wäre es dreist vom Dienstleister, ihm ein solches zunächst einmal sofort zu unterstellen.
Siehe eben Zugbindung-Ignoranz
s.o.
Wenn kein Vorsatz ersichtlich ist, dann sollte sie tunlichst auch nicht unterstellt werden.
oder auch Kunden mit 2. Klasse Fahrkarte, die frech ohne Zub-Absprache in die 1. Klasse gehen ("bahn.comfort war voll, ich darf deshalb jetzt hier sitzen", "Ich bin schwanger und brauche mehr Platz", etc.)
Wenn die 2.Klasse total überfüllt ist und Leute auch stehen müssen, dann hat man wenigstens die Premium-Kunden, sprich bahn.comfort in die 1.Klasse zu lassen, wenn sie selbst auf die Idee kommen. Das ist ja wohl das Mindeste. Sie dort hochkantig rauszuwerfen wäre eine bodenlose Unverschämtheit des Dienstleisters, erst recht noch, wenn es sie um eine schwangere Frau handeln würde. Das ist nicht Dein ernst.
Natürlich wäre es besser, wenn der Fahrgast vorher fragt, darum bittet o.ä. - aber darauf kann man ihn auch hinweisen.
Probier das mal analog bei der Lufthansa
Bei der Lufthansa wäre das alles überhaupt kein Problem.
Die schreiben Service sehr groß, wie auch andere Fluggesellschaften.
Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Umsetzen im Flugzeug o.ä.
Den Service-Standard bei der Bahn? Das wär schön, sehr schön.
Vergleich einmal nur das Image von den jeweiligen Begleitern,
Stewardessen vs. Schaffnern. - ! -
Bei der Bahn kommt man damit bei "weichen" Zubs durchaus schon mal durch ("weiche" Zubs = die Konflikten aus dem Weg gehen wollen). Und andere Fahrgäste sehen das und lernen mit.
Man muss aber keine Konflikte raufbeschwören, wo keine sind, wo keine notwendig wären.
Und wenn der Schaffner eine kritische Situation nett, freundlich und auch ggf. kulant meistert, dann registrieren das auch andere Fahrgäste und nehmen das sehr positiv auf! Das trägt zu einem guten Image bei.
Servicefreundlichkeit darf keine Grenzen haben
liebe70, Dienstag, 25.01.2011, 14:55 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein. Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.
Service-Freundlichkeit darf nicht so weit gehen, dass dreiste Kunden keine Regeln einhalten brauchen, sonst reagieren "brave" Kunden mit Unverständnis.
Bei offensichtlich dreisten frechen Kunden ist es klar, dass man diese in ihre Grenzen zurecht weisen sollte, aber eben auch nicht mit der Art, die man an ihnen gerade erlebt hat, sondern freundlich & nett, klar & deutlich.
Wenn ein Kunde sich aber gar nicht dreist gibt, dann wäre es dreist vom Dienstleister, ihm ein solches zunächst einmal sofort zu unterstellen.
Siehe eben Zugbindung-Ignoranz
s.o.
Wenn kein Vorsatz ersichtlich ist, dann sollte sie tunlichst auch nicht unterstellt werden.
oder auch Kunden mit 2. Klasse Fahrkarte, die frech ohne Zub-Absprache in die 1. Klasse gehen ("bahn.comfort war voll, ich darf deshalb jetzt hier sitzen", "Ich bin schwanger und brauche mehr Platz", etc.)
Wenn die 2.Klasse total überfüllt ist und Leute auch stehen müssen, dann hat man wenigstens die Premium-Kunden, sprich bahn.comfort in die 1.Klasse zu lassen, wenn sie selbst auf die Idee kommen. Das ist ja wohl das Mindeste. Sie dort hochkantig rauszuwerfen wäre eine bodenlose Unverschämtheit des Dienstleisters, erst recht noch, wenn es sie um eine schwangere Frau handeln würde. Das ist nicht Dein ernst.
Natürlich wäre es besser, wenn der Fahrgast vorher fragt, darum bittet o.ä. - aber darauf kann man ihn auch hinweisen.
Und? Glaubst Du tatsächlich, daß das Zub so blöde ist und das nicht tut? Ich bekomme langsam den Eindruck, daß Du dem Zub generell unterstellst, daß sie ihre Kunden schlecht behandeln. damit machst Du genau das was Du ankreidest: Du vorverurteilst sie. Toll, wirklich. :-(
Probier das mal analog bei der Lufthansa
Bei der Lufthansa wäre das alles überhaupt kein Problem.
Die schreiben Service sehr groß, wie auch andere Fluggesellschaften.
Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Umsetzen im Flugzeug o.ä.
Den Service-Standard bei der Bahn? Das wär schön, sehr schön.
Vergleich einmal nur das Image von den jeweiligen Begleitern,
Stewardessen vs. Schaffnern. - ! -
Wenn wir den ganzen LH-Schwachsinn übernommen hätten... Allein der Käse mit Plan und Spar 10, 25 und 40. Der kam von diversen LH-Mänätschern. Später hatte die Bahn große Mühe, das zu korrigieren. Das Problem ist, daß bei der Bahn - und besonders bei Zub - jeder nach Gutdünken herumdokterte obwohl er Null Ahnung hatte. Das ging von unnötiger Überkulanz bis zu Regeln, die sich einander widersprachen. Das zub wird heue noch mit schwachsinnigen Reglungen zugebombt, daß es eine Pracht ist. :-(
Bei der Bahn kommt man damit bei "weichen" Zubs durchaus schon mal durch ("weiche" Zubs = die Konflikten aus dem Weg gehen wollen). Und andere Fahrgäste sehen das und lernen mit.
Man muss aber keine Konflikte raufbeschwören, wo keine sind, wo keine notwendig wären.
Machst Du aber. Du unterstellst den Zubs generell, daß sie unfreundlich sind. Merkt man hier im Forum regelmäßig. Zub sind für Dich offenbar eine lebensunwerte Spezies, die sowieso alles falsch machen und damit auch schlecht behandelt werden dürfen.
Und wenn der Schaffner eine kritische Situation nett, freundlich und auch ggf. kulant meistert, dann registrieren das auch andere Fahrgäste und nehmen das sehr positiv auf! Das trägt zu einem guten Image bei.
Klar, doch. Wenn ich eine Situation souverän meisterte - beschwerte siuch der Reisende im Nachgang über mich als unhöflich usw. Der Hammer war, daß er mich erst im zufälligen Beiseins einer meiner Chefs lobte (der Reisende wußte nicht, daß es mein Chef war) - und mich später versuchte niederzumachen. Soviel zu den "lieben" und "netten" Reisenden.
Servicefreundlichkeit darf keine Grenzen haben
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 15:11 (vor 5639 Tagen) @ liebe70
Und? Glaubst Du tatsächlich, daß das Zub so blöde ist und das nicht tut? Ich bekomme langsam den Eindruck, daß Du dem Zub generell unterstellst, daß sie ihre Kunden schlecht behandeln. damit machst Du genau das was Du ankreidest: Du vorverurteilst sie. Toll, wirklich. :-(
Du schließt womöglich von Dir auf andere, speziell hier auf mich und unterstellst mir etwas,
das ist nicht nett. Lass es doch einfach.
Nicht ich habe vorverurteilt, Du warst es.
Dass ich eben nicht schwarz-weiß denke, ging aus meinen Sätze hervor, gar wortwörtlich, s.u.
Probier das mal analog bei der Lufthansa
Bei der Lufthansa wäre das alles überhaupt kein Problem.
Die schreiben Service sehr groß, wie auch andere Fluggesellschaften.
Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Umsetzen im Flugzeug o.ä.
Den Service-Standard bei der Bahn? Das wär schön, sehr schön.
Vergleich einmal nur das Image von den jeweiligen Begleitern,
Stewardessen vs. Schaffnern. - ! -
Wenn wir den ganzen LH-Schwachsinn übernommen hätten... Allein der Käse mit
Es ging hier nicht um 1:1-Übernahme von Tarifen,
sondern Standard von Service & Freundlichkeit, der von Fluggesellschaften & anderen Dienstleistern bekannt ist.
Bei der Bahn kommt man damit bei "weichen" Zubs durchaus schon mal durch ("weiche" Zubs = die Konflikten aus dem Weg gehen wollen). Und andere Fahrgäste sehen das und lernen mit.
Man muss aber keine Konflikte raufbeschwören, wo keine sind, wo keine notwendig wären.
Machst Du aber. Du unterstellst den Zubs generell, daß sie unfreundlich sind. Merkt man hier im Forum regelmäßig. Zub sind für Dich offenbar eine lebensunwerte Spezies, die sowieso alles falsch machen und damit auch schlecht behandelt werden dürfen.
hä?
Ich unterstelle den Zubs nicht generell, dass sie unfreundlich sind und erst recht schreibe ich soetwas nicht regelmäßig im Forum hier? Wo sollte ich das je geschrieben haben?
Was sollen diese Unterstellungen?
Gerade aus den folgenden Sätzen geht klar hervor, dass ich weiß, dass es auch andere nette & freundliche Zubs gibt.
Es gibt eben solche und solche....... es sollte am besten nur freundliche nette geben.
Und wenn der Schaffner eine kritische Situation nett, freundlich und auch ggf. kulant meistert, dann registrieren das auch andere Fahrgäste und nehmen das sehr positiv auf! Das trägt zu einem guten Image bei.
Klar, doch. Wenn ich eine Situation souverän meisterte - beschwerte sich der Reisende im Nachgang über mich als unhöflich usw. Der Hammer war, daß er mich erst im zufälligen Beiseins einer meiner Chefs lobte (der Reisende wußte nicht, daß es mein Chef war) - und mich später versuchte niederzumachen. Soviel zu den "lieben" und "netten" Reisenden.
na, Du hast ja ein Bild von Deinen Kunden.....
sicher, dass Du den richtigen Job hast, wenn Du "immer nur böse Kunden" hast? !
Weiche Zubs verderben es halt für die Kollegen IMO auch
bahn-user, Dienstag, 25.01.2011, 17:01 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Siehe eben Zugbindung-Ignoranz
s.o.
Wenn kein Vorsatz ersichtlich ist, dann sollte sie tunlichst auch nicht unterstellt werden.
Ich finde Vorsatz oder nicht unerheblich, ausserdem ist Vorsatz eigentlich nie festzustellen.
Und was der Zub halt im Alltag verpasst, sind die gelegentlichen flüsternden Unterhaltungen jener Leute im Vorfeld einer Kontrolle: "Wir sitzen eigentlcih im falschen Zug, aber wir stellen uns halt doof, wenn das Personal kommt. Ich übernehm das Reden." :-) (und nein, ich verrate die dann nicht. Muss die Bahn mit sich ausmachen)
Bei der Lufthansa wäre das alles überhaupt kein Problem.
Die schreiben Service sehr groß, wie auch andere Fluggesellschaften.
Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Umsetzen im Flugzeug o.ä.
Glaub ich nicht. Put up or shut up. :-)
Sowas passiert nicht, ausser Du hast bei der Fluggesellschaft irgendeinen Super-VIP-Status oder es gibt technische Gründe, dass das Personal es Dir aktiv anbietet. Aber nehmen kannst Du es Dir nicht, vom 2. Klasse Discountticket einfach mal in die 1. Klasse rüber für Deinen Trip nach New York.
Bei der Bahn kommt man damit bei "weichen" Zubs durchaus schon mal durch ("weiche" Zubs = die Konflikten aus dem Weg gehen wollen). Und andere Fahrgäste sehen das und lernen mit.
Man muss aber keine Konflikte raufbeschwören, wo keine sind, wo keine notwendig wären.
Und wenn der Schaffner eine kritische Situation nett, freundlich und auch ggf. kulant meistert, dann registrieren das auch andere Fahrgäste und nehmen das sehr positiv auf! Das trägt zu einem guten Image bei.
Du verwechselst immer noch Servicekulanz mit Weichheit. Andere Fahrgäste registrieren genau, dass es windelweiche Zubs gibt, die einfach den Weg des geringsten Widerstandes gehen und dies lässt den Respekt generell erodieren. Was Du bei Zugbindung hier bejubelst, regeln jene "weichen" Zubs in anderen Fällen nämlich leider so, dass es auch unschuldige Fahrgäste trifft.
Beispiel neulich: Zug voll, 1. und 2. Klasse.
Ein liebes älteres Ehepaar will seine Platzreservierung einnehmen. Die Plätze sind blockiert durch ein unangenehmes Paar, das sich weigert, aufzustehen. Typ "Bully".
Das ältere Ehepaar holt Zub. Zub verlangt das Aufstehen, die Sitzenden weigern sich aber (O-Ton: "Nö. Zug ist doch voll, wo sollen wir dann sitzen?". Was passiert dann im Zeichen von scheinbarer Nettigkeit und "Bloss-keine-Konflikte"-Haltung? Der Zub zuckt mit den Achseln und verdrückt sich nach einer kleinlauten Entschuldigung. Das liebe Ehepaar steht, trotz seiner Reservierungen.
Der Zub ging eben den Weg des geringsten Widerstands. Kritische Situation bereinigt, würdest Du vielleicht rufen. ;-) Aber manchmal sollte man auch mal Grenzen durchsetzen. Das Gesetz des Dschungels (der Stärkere darf sitzen und nicht der mit Reservierung) mag ich weniger.
nette Zubs verschönern es halt für die Kollegen auch
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 17:40 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
Siehe eben Zugbindung-Ignoranz
s.o.
Wenn kein Vorsatz ersichtlich ist, dann sollte sie tunlichst auch nicht unterstellt werden.
Ich finde Vorsatz oder nicht unerheblich, ausserdem ist Vorsatz eigentlich nie festzustellen.
Und was der Zub halt im Alltag verpasst, sind die gelegentlichen flüsternden Unterhaltungen jener Leute im Vorfeld einer Kontrolle: "Wir sitzen eigentlich im falschen Zug, aber wir stellen uns halt doof, wenn das Personal kommt. Ich übernehm das Reden." :-) (und nein, ich verrate die dann nicht. Muss die Bahn mit sich ausmachen)
Es ist ein riesengroßer Unterschied, ob Vorsatz oder Fahrlässigkeit vorliegt,
natürlich erst recht auch bzgl. dem Willen, Kulanz walten zu lassen.
Bei mir würde man Vorsatz diesbezüglich stets immer 100%ig sofort feststellen können, ich könnte sowas gar nicht. ;))
Natürlich mag es das gegenteilige Extrem auch geben, die es perfekt verstehen
und dann eben die Masse dazwischen.
Das ergibt sich dann aus den Einzelfällen.
Bei der Lufthansa wäre das alles überhaupt kein Problem.
Die schreiben Service sehr groß, wie auch andere Fluggesellschaften.
Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Umsetzen im Flugzeug o.ä.
Glaub ich nicht. Put up or shut up. :-)
In nahezu allen meinen Flügen geschehen.
Sowas passiert nicht, ausser Du hast bei der Fluggesellschaft irgendeinen Super-VIP-Status
Nee, grade in dem Fall, als ich bzw. wir diesen Status hatten, wollte das Bodenpersonal nicht so recht ("geht nicht, Flieger is voll"), weil die neidisch auf unsere Stand-by Tickets waren (sowas kriegen die nämlich nicht). Aber kaum waren wir im Flieger, war alles kein Problem mehr.
Bei der Bahn kommt man damit bei "weichen" Zubs durchaus schon mal durch ("weiche" Zubs = die Konflikten aus dem Weg gehen wollen). Und andere Fahrgäste sehen das und lernen mit.
Man muss aber keine Konflikte raufbeschwören, wo keine sind, wo keine notwendig wären.
Und wenn der Schaffner eine kritische Situation nett, freundlich und auch ggf. kulant meistert, dann registrieren das auch andere Fahrgäste und nehmen das sehr positiv auf! Das trägt zu einem guten Image bei.
Du verwechselst immer noch Servicekulanz mit Weichheit. Andere Fahrgäste registrieren genau, dass es windelweiche Zubs gibt, die einfach den Weg des geringsten Widerstandes gehen und dies lässt den Respekt generell erodieren.
Vielleicht verwechselst Du da auch was oder wir reden aneinander vorbei, ich meinte schon so alles genau so wie ich es geschrieben hab.
Von "Weichheit" sprach ich nie, jedoch sehr wohl von Service, Freundlichkeit & Kulanz.
Wir reden hier vom Fernverkehr, vom ICE. Wer den tagtäglich benutzt und die Zubs kennt, hat eh BC100 o.ä.
Gewiss sollte ein gewisses Maß an Respekt vorhanden sein, gegenüber dem Personal,
aber eben auch vom Personal gegenüber dem Kunden, den Fahrgästen.
Beispiel neulich: Zug voll, 1. und 2. Klasse.
Ein liebes älteres Ehepaar will seine Platzreservierung einnehmen. Die Plätze sind blockiert durch ein unangenehmes Paar, das sich weigert, aufzustehen. Typ "Bully".
Das ältere Ehepaar holt Zub. Zub verlangt das Aufstehen, die Sitzenden weigern sich aber (O-Ton: "Nö. Zug ist doch voll, wo sollen wir dann sitzen?". Was passiert dann im Zeichen von scheinbarer Nettigkeit und "Bloss-keine-Konflikte"-Haltung? Der Zub zuckt mit den Achseln und verdrückt sich nach einer kleinlauten Entschuldigung. Das liebe Ehepaar steht, trotz seiner Reservierungen.
Der Zub ging eben den Weg des geringsten Widerstands. Kritische Situation bereinigt, würdest Du vielleicht rufen. ;-)
Kundenbetreuung aus dem Wege gehen, hat wenig mit Freundlichkeit, Service oder Kulanz zu tun.
Das Gesetz des Dschungels mag ich weniger.
Da sind wir uns einig. Nicht Recht nach Vorschrift, Gewalt & Unfreundlichkeit sollte dominieren,
sondern Freundlichkeit, Service und ggf. Kulanz.
Servicefreundlichkeit sollte Grenzen haben
Jogi, Dienstag, 25.01.2011, 18:01 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Hmm, interessante Diskussion :) Kann mir mal jemand sagen, wann über konkrete Beispiele und wann über Verallgemeinerungen diskutiert wird? Dann wäre der Baum ahrscheinlich nur halb so groß.... ;)
Wenn ein Kunde sich aber gar nicht dreist gibt, dann wäre es dreist vom Dienstleister, ihm ein solches zunächst einmal sofort zu unterstellen.
Siehe eben Zugbindung-Ignoranz
Ralf hat ja das "kulante" Vorgehen irgendwo hier im Dickicht dieses Threads bereits beschrieben.
Ich bin eher der Ansicht, dass bei diesem Problem des Nutzens des falschen Zuges, aus welchen Gründen auch immer, der Kunde mindestens bis zum nächsten AUsstiegshalt zahlen sollte. Warum? Aus der Fahrkarte steht deutlich "gilt nur in den gebuchten Zügen", Reiseverbindung wird am Automaten, im RZ oder auf dem angeleinten Ticket mit rausgegeben; am Bahnhof gibt es Durchsagen, Zugzielanzeiger, Abfahrtpläne und in den meisten Fernzügen zusätzlich noch ein FIS und/oder zusätzlich noch das gute alte Zuglaufschild. Da sollte man in der Lage sein, den richtigen Zug zu finden. Selbst wenn mal etwa davon ausfäll, dürfte das Zub es mitkriegen und dementprechend Kulanz walten lassen.
Aber mit dern Ansicht, dass man als ausgewachsener Mensch, der Wählen und Auto fahren darf, auch eigenverantwortlich den richtigen Zug rausfinden kann stehe ich vielleicht alleine da... :( Gut, da schwingt auch Wehmut über das allgemeine Geschehen mit, aber trotzdem.
oder auch Kunden mit 2. Klasse Fahrkarte, die frech ohne Zub-Absprache in die 1. Klasse gehen ("bahn.comfort war voll, ich darf deshalb jetzt hier sitzen", "Ich bin schwanger und brauche mehr Platz", etc.)
Wenn die 2.Klasse total überfüllt ist und Leute auch stehen müssen, dann hat man wenigstens die Premium-Kunden, sprich bahn.comfort in die 1.Klasse zu lassen,...
Was sollte man denn bei einer Überfüllung der 1. Klasse den dortigen "Premium-Kunden" zukommen lassen? Dürfen die dann auf der Lok mitfahren? *SCNR*
Ne, mal im Ernst. Wenn der "zweitklassige" Premium-Kunde ein Upgrade im Zug kriegt, sollte das dem "erstklassigen" erst recht zukommen - IMO. Das wird wohl so nicht möglich sein, so dass der "erstklassige" sich die Kulanz anchträglich über den bahn.comfort-Service zurückholt (Fressgutschein, zusätzliche Punkte oder sonst was). Das sollte der "zweitklassige" dann aber auch bekommen, denn alle sollten gleich behandelt werden.
...wenn sie selbst auf die Idee kommen.
Nein. Mit einem 2.-Klasse-Fahrschwein hat man nichts in der 1. Klasse zu suchen (Durchgehen mal ausgenommen). Zum einen aufgrund der BB, zum anderen, weil man in der 1. Klasse nicht unerheblich mehr zahlt, um mehr Ruhe resp. "Komfort" zu haben. Der geht flöten, wenn die "Premium-Kunden" kommen.
Das ist ja wohl das Mindeste. Sie dort hochkantig rauszuwerfen wäre eine bodenlose Unverschämtheit des Dienstleisters,...
Gegenthese: Sie dort zu lassen, wäre eine bodenlose Unverschämtheit gegenüber der 1.-Klasse-Fahrgäste.
...erst recht noch, wenn es sie um eine schwangere Frau handeln würde. Das ist nicht Dein ernst.
Da sollte man vorsichtig sein, "Premium-Kunden" und Schwangere in einen Topf zu werfen. Mindestens 99,5 von 100 Zubs werden bei solchen Personengruppen wie Schwangeren, Gehbehinderten o.ä. sich um einen freien Platz für diese bemühen.
Ich hab mal erlebt, wie die 2. Klasse in einem ICE pickepackevoll war und eine Mutter mit Tochter im Teenageralter sowie einem Kinderwagen mit Kleinkind hat grad noch den Zug bekommen. Das Gefährt wurde in den Wagenübergang gequetscht (alle Reisenden in der Umgebung nebst meiner Wenigkeit quetschten sich deswegen noch mehr zusammen und halen - so viel zum Thema "böse Reisende" ;). Als der Zub kam, kontrollierte er ihre Faka und ging dann in die 1. Klasse, kam gleich zurück und sagte zu Mutter mit Nachwunchsanhang, in einem Abteil säße nur ein einzelner Kunde, dort könne sie sich reinsetzen und wenn sie stillen müsse, würde er für sie das Abteil räumen... Fand ich nett - und die allermeisten Reisenden werden für diese Situation Verständnis haben.
Natürlich wäre es besser, wenn der Fahrgast vorher fragt, darum bittet o.ä. - aber darauf kann man ihn auch hinweisen.
Natürlich sollte er darum fragen... Nur weil es Service "ohne Grenzen" wäre, hat derjenige noch lange kein Anrecht darauf (-> BB).
Probier das mal analog bei der Lufthansa
Bei der Lufthansa wäre das alles überhaupt kein Problem.
Die schreiben Service sehr groß, wie auch andere Fluggesellschaften.
Das Land, wo Milch und Honig fließt? ;-)
Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Umsetzen im Flugzeug o.ä.
Auch von Holzklasse in First Class?
Vergleich einmal nur das Image von den jeweiligen Begleitern,
Stewardessen vs. Schaffnern. - ! -
Was hat denn das Image einer Berufsgruppe mit dem angebotenen Service zu tun?
Grüße, Jogi
Servicefreundlichkeit sollte vorhanden sein
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 18:39 (vor 5638 Tagen) @ Jogi
oder auch Kunden mit 2. Klasse Fahrkarte, die frech ohne Zub-Absprache in die 1. Klasse gehen ("bahn.comfort war voll, ich darf deshalb jetzt hier sitzen", "Ich bin schwanger und brauche mehr Platz", etc.)
Wenn die 2.Klasse total überfüllt ist und Leute auch stehen müssen, dann hat man wenigstens die Premium-Kunden, sprich bahn.comfort in die 1.Klasse zu lassen,...
...wenn sie selbst auf die Idee kommen.
Nein. Mit einem 2.-Klasse-Fahrschein hat man nichts in der 1. Klasse zu suchen (Durchgehen mal ausgenommen). Zum einen aufgrund der BB, zum anderen, weil man in der 1. Klasse nicht unerheblich mehr zahlt, um mehr Ruhe resp. "Komfort" zu haben. Der geht flöten, wenn die "Premium-Kunden" kommen.
Auch das Durchgehen ist nicht erlaubt, glaube ich - wäre also bereits Kulanz.
Es geht hier nicht um reine Anwendung der BB bzw. eben drum diese grade eben nicht streng nach Vorschrift anzuwenden, in alter Behördenbahn-Manier.
Hier gehts nicht um 200 zusätzliche Fahrgäste in der 1.Klasse.
Sondern um 2...3 bahn.comfort Bahn-treue Kunden, die garantiert nicht die "Ruhe" in der 1.Klasse entscheident beeinflussen würden.
Das ist ja wohl das Mindeste. Sie dort hochkantig rauszuwerfen wäre eine bodenlose Unverschämtheit des Dienstleisters,...
Gegenthese: Sie dort zu lassen, wäre eine bodenlose Unverschämtheit gegenüber der 1.-Klasse-Fahrgäste.
Die 1.-Klasse-Fahrgäste werden dadurch in ihrer Reise gar nicht beeinflusst, bekommen es womöglich gar nicht mal mit.
Natürlich wäre es besser, wenn der Fahrgast vorher fragt, darum bittet o.ä. - aber darauf kann man ihn auch hinweisen.
Natürlich sollte er darum fragen... Nur weil es Service "ohne Grenzen" wäre, hat derjenige noch lange kein Anrecht darauf (-> BB).
Es geht nicht darum, vorhandenes "Anrecht" einzufordern, s.o.
Vergleich einmal nur das Image von den jeweiligen Begleitern,
Stewardessen vs. Schaffnern. - ! -
Was hat denn das Image einer Berufsgruppe mit dem angebotenen Service zu tun?
Das Image bildet einigermaßen gut den Ist-Zustand ab,
muss nicht zwingend so sein, aber kann ein ungefähres Bild liefern.
Gruß,
Henrik
Wie ähnlich sich doch Bahn und Schule sind...
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Dienstag, 25.01.2011, 19:14 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
...merke ich an dieser Diskussion.
Hallo,
ich habe oft genug schon einen Platz in der 1. Klasse bekommen auch als "zweitklassiger" Reisender. In der richtigen Situation den Zugbegleiter freundlich fragen und dabei das Wort "ausnahmsweise" einbauen, dann klappt das auch. Vorausgesetzt die 1. Klasse ist nicht ebenfalls proppenvoll.
So erlebe ich das auch jeden Tag. Den Schülern gegenüber mache ich eine Menge Zugeständnisse, wenn die freundlich fragen und mir noch evtl. einen vernünftigen Grund nennen. Dann ist eine Menge möglich. Nehmen die sich einfach das Recht irgendetwas zu tun oder nicht zu tun, so bleibe ich hart. Ich kann mir doch nicht auf der Nase herumtanzen lassen.
Aber, ob Schule oder Bahn, irgendwo gibt´s halt Grenzen die ich auch bei bestem Willen nicht überschreiten darf.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
![[image]](http://www.abload.de/img/db_tonne_kleinluwx.jpg)
Image von Stewardessen
bahn-user, Dienstag, 25.01.2011, 21:43 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
Das Image bildet einigermaßen gut den Ist-Zustand ab,
muss nicht zwingend so sein, aber kann ein ungefähres Bild liefern.
Im Ausland dauernd nur shoppen gehen und Affären mit den Flugkapitänen pflegen ist also kein Klischee, sondern der Ist-Zustand?
SCNR. :-)
Bahn und Schule II: "Durchlässigkeit der 1.Klasse"
fjk, Mittwoch, 26.01.2011, 08:50 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
Nein. Mit einem 2.-Klasse-Fahrschein hat man nichts in der 1. Klasse zu suchen (Durchgehen mal ausgenommen). Zum einen aufgrund der BB, zum anderen, weil man in der 1. Klasse nicht unerheblich mehr zahlt, um mehr Ruhe resp. "Komfort" zu haben. Der geht flöten, wenn die "Premium-Kunden" kommen.
Auch das Durchgehen ist nicht erlaubt, glaube ich - wäre also bereits Kulanz.
Moin,
jetzt wird mir klar, warum Graf Wrmz auf der Rollbahn "immer" zwischen den Ersteklassewagen einsortiert ist: um die nichtswürdige Kundschaft fernzuhalten. Und um vor der mäkelnden BC-Premiumkundschaft mögliche Erkrankungen des Grafen zu verschleiern.
Glaube ich also nicht so ganz. Kann da jemand was zu sagen?
Die in dieser Ansammlung persönlichen Frusts* in einen Topf geworfenen Premiumkunden und Schwangeren (sprechen wir mal lieber allgemeiner von Schutzbedürftigen) sind ja glücklicherweise schon von anderen wieder auseinanderdividiert worden.
Was hat das nun mit Schule zu tun? Keine Ahnung. An manchen Stellen klingt es eher ein bißchen nach Kindergarten.
findet fjk
*) Ja, auch ich habe mich schon über unmögliche Behandlung seitens des Zubs geärgert. Außer der Vorbereitung der Abrechnung für den Endbahnhof kommt gelegentlich zum Beispiel auch die Lektüre großformatiger Boulevardzeitungen im Dienstabteil vor, während der halbe Zug um seinen Anschluss zittert (weil er unplanmäßig an Bord ist) und auch schon mehrfach um Klärung gebeten hat. Allerdings haben ich und die Situation auch schon genügend Schaffner und Schalterinas unhöflich und ungerecht behandelt. Mit der guten Schaffnerin, die kürzlich von Gießen bis Kassel im gemütlichen Wagenübergang gestanden ist und die Übergangstüren geschlossen gehalten hat, um ihre Reisenden im leicht überfüllten Zug zu schonen, hatte ich jedenfalls ordentliches Mitleid - und auch versucht, es ihr zu sagen.
Aber das alles hat doch mit der Frage nach der Gültigkeit eines Fahrscheins oder "allgemein zu gewährender" Kulanz nichts zu tun und gehört wenn überhaupt in eine Erlebnissammlung.
AW zu Bahn und Schule & "Durchlässigkeit der 1.Klasse"
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 09:54 (vor 5638 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 09:56
Hallo,
Nein. Mit einem 2.-Klasse-Fahrschein hat man nichts in der 1. Klasse zu suchen (Durchgehen mal ausgenommen). Zum einen aufgrund der BB, zum anderen, weil man in der 1. Klasse nicht unerheblich mehr zahlt, um mehr Ruhe resp. "Komfort" zu haben. Der geht flöten, wenn die "Premium-Kunden" kommen.
Auch das Durchgehen ist nicht erlaubt, glaube ich - wäre also bereits Kulanz.
Moin,jetzt wird mir klar, warum Graf Wrmz auf der Rollbahn "immer" zwischen den Ersteklassewagen einsortiert ist: um die nichtswürdige Kundschaft fernzuhalten. Und um vor der mäkelnden BC-Premiumkundschaft mögliche Erkrankungen des Grafen zu verschleiern.
Glaube ich also nicht so ganz. Kann da jemand was zu sagen?
In den BB wird sinngemäß nur gesagt, ein 2. Klasse-Ticket berechtigt nicht zur Fahrt in der 1. Klasse. Desweiteren habe jeder Reisende sich so zu verhalten, dass andere Reisende nicht über Gebühr gestört oder belästigt werden.
Explizit wird es demnach nicht ausgeschlossen; andererseits ist das hier weiter ausgeführte Beispiel dadurch gedeckt.
Die in dieser Ansammlung persönlichen Frusts* in einen Topf geworfenen Premiumkunden und Schwangeren (sprechen wir mal lieber allgemeiner von Schutzbedürftigen) sind ja glücklicherweise schon von anderen wieder auseinanderdividiert worden.
:)
Danke für den "allgemeineren" Begriff. So einer fiel mir gestern nicht ein. Schön, dass jetzt alle unter einem Hut sind :)
Was hat das nun mit Schule zu tun? Keine Ahnung. An manchen Stellen klingt es eher ein bißchen nach Kindergarten.
*quängel* "WILL ABBA MTSCHREIBEN" *quängel*
Ich bin ehe der Meinung, Lehrer und Bahn leiden unter einem gleichen Problem: da wohl jeder mal in der Schule war/ist und jeder mindestens einmal Bahn gefahren ist (wenn auch vielleicht nur von Strümpfelbach nach Kleinkuhfleckingen), meint jeder, er wisse, wie der Hase laufen müsse. Anders kann ich mir das schlechte "Image" nicht erklären.
Ja, auch ich habe mich schon über unmögliche Behandlung seitens des Zubs geärgert.
Prägt ja schließlich das "Image", also stimmt es zum Teil.
Außer der Vorbereitung der Abrechnung für den Endbahnhof kommt gelegentlich zum Beispiel auch die Lektüre großformatiger Boulevardzeitungen im Dienstabteil vor,
Sauerei, Lehrer lesen in Freistunden auch Zeitung (aber die hat dann ein paar mehr Buchstaben)...
während der halbe Zug um seinen Anschluss zittert (weil er unplanmäßig an Bord ist) und auch schon mehrfach um Klärung gebeten hat.
Wenn er die Anschlüsse vorgemeldet hat, bringt es ja eigentlich nichts, nochmal durchzugehen: wo keine weiteren Infos, bringt es im Endeffekt wenig, nochmal durchzugehen. Negativ ist "nur" die fehlende Präsenz - was auch wieder zum "Image" beiträgt.
Allerdings haben ich und die Situation auch schon genügend Schaffner und Schalterinas unhöflich und ungerecht behandelt.
Du "böser Reisender". Also sind alle so, s.o.
Mit der guten Schaffnerin, die kürzlich von Gießen bis Kassel im gemütlichen Wagenübergang gestanden ist und die Übergangstüren geschlossen gehalten hat, um ihre Reisenden im leicht überfüllten Zug zu schonen, hatte ich jedenfalls ordentliches Mitleid - und auch versucht, es ihr zu sagen.
Gute Zub, guter Reisender - verdammt, wie passt das in unsere nicht schwarz-weiße Welt?
Aber das alles hat doch mit der Frage nach der Gültigkeit eines Fahrscheins oder "allgemein zu gewährender" Kulanz nichts zu tun und gehört wenn überhaupt in eine Erlebnissammlung.
Im Ernst: da gehört ein Schreiben an DB Fernverzehr aufgesetzt, dass diesen Premium-Service der Zub ausdrücklich lobt. Es kann nicht sein, dass sie ihre Gesundheit riskiert (Erkältung o.ä.), ohne dass das honoriert wird.
Herzlichst
Jogi
Bahn und Schule III: "Tischkrickeleien"
fjk, Mittwoch, 26.01.2011, 10:18 (vor 5638 Tagen) @ Jogi
Moin,
nur schnell was der Edding vor der großen Pause noch hergibt:
Hallo,
Nein. Mit einem 2.-Klasse-Fahrschein hat man nichts in der 1. Klasse zu suchen (Durchgehen mal ausgenommen).
Auch das Durchgehen ist nicht erlaubt, glaube ich - wäre also bereits Kulanz.
klar, warum Graf Wrmz auf der Rollbahn "immer" zwischen den Ersteklassewagen einsortiert ist: um die nichtswürdige Kundschaft fernzuhalten.
Glaube ich also nicht so ganz. Kann da jemand was zu sagen?
In den BB wird sinngemäß nur gesagt, ein 2. Klasse-Ticket berechtigt nicht zur Fahrt in der 1. Klasse. Desweiteren habe jeder Reisende sich so zu verhalten, dass andere Reisende nicht über Gebühr gestört oder belästigt werden.
Explizit wird es demnach nicht ausgeschlossen; andererseits ist das hier weiter ausgeführte Beispiel dadurch gedeckt.
Das hört sich vernünftig an. Ist allerdings nicht mit der allseits herschenden Regelungswut, die uns unter anderem das 59-Minuten-Phänomen eingebracht hat, zu vereinbaren.
Ich bin ehe der Meinung, Lehrer und Bahn leiden unter einem gleichen Problem: da wohl jeder mal in der Schule war/ist und jeder mindestens einmal Bahn gefahren ist (wenn auch vielleicht nur von Strümpfelbach nach Kleinkuhfleckingen), meint jeder, er wisse, wie der Hase laufen müsse. Anders kann ich mir das schlechte "Image" nicht erklären.
Da ist wohl was dran. Und noch schlimmer: wer wirklich nur einmal mit der Bahn gefahren ist, der meist auf Klassenfahrt oder einen schrecklichen Wandertag. Letzterer wahrscheinlich in Strümpfelbach und ohne Eis-Kiosk:-( Also stammt der Unmut über Bahn und Schule aus dem gleichen Topf...
Ja, auch ich habe mich schon über unmögliche Behandlung seitens des Zubs geärgert.
Prägt ja schließlich das "Image", also stimmt es zum Teil.
Außer der Vorbereitung der Abrechnung für den Endbahnhof kommt gelegentlich zum Beispiel auch die Lektüre großformatiger Boulevardzeitungen im Dienstabteil vor,
Sauerei, Lehrer lesen in Freistunden auch Zeitung (aber die hat dann ein paar mehr Buchstaben)...
Schlimmer: gern auch während der selbstverordneten Stillarbeit. [Dazu der einen ungemeinen Arbeitsethos vortäuschende Kommentar des "aufsichtführenden" Herrn S. bei unserer dritten Abiturklausur: "Ich soll hier sitzen".] Das wäre wohl eher vergleichbar. Von Pause redet keiner.
während der halbe Zug um seinen Anschluss zittert (weil er unplanmäßig an Bord ist) und auch schon mehrfach um Klärung gebeten hat.
Wenn er die Anschlüsse vorgemeldet hat, bringt es ja eigentlich nichts, nochmal durchzugehen: wo keine weiteren Infos, bringt es im Endeffekt wenig, nochmal durchzugehen. Negativ ist "nur" die fehlende Präsenz - was auch wieder zum "Image" beiträgt.
Um die Präsenz geht es. Wenn es nur einen Schritt "rüber" ist, könnte man wenigstens Bescheid sagen. Aber es ist auch nicht förderlich für das Image (und die Laune der das beobachtenden Fahrgäste), nicht mal auf das piepende Handy neben einem zu gucken, weil die Ausserirdischen im Großdruckblatt interessanter sind. Noch weniger, die nachgefragten (und vorher versprochenen) Anschlüsse in der reichlich späten Durchsage nicht einmal zu erwähnen. Aber das ist wie gesagt persönlicher Frust - Herr E. hat auch immer den Hund auf meinem (nur auf meinem!) Aufsatzheft übernachten lassen.
Im Ernst: da gehört ein Schreiben an DB Fernverzehr aufgesetzt, dass diesen Premium-Service der Zub ausdrücklich lobt.
Hmm. Eigentlich bastele ich noch am Schreiben an DB Planverquer, der uns die Mitfahrt in diesem fast vollständigen Zug mit Hilfe des grandiosen neuen "RSX" und dem neuen Bequemumstieg in Siegen eingebrockt hat. Wenn das so weitergeht, komme ich aber erst zum Halbjahreszeugnis dazu. Huch - das ist ja schon übermorgen!
DANG-DING-DONG
fjk
AW zu Bahn und Schule
Henrik, Freitag, 28.01.2011, 01:24 (vor 5636 Tagen) @ Jogi
Hallo Jogi,
Was hat das nun mit Schule zu tun? Keine Ahnung. An manchen Stellen klingt es eher ein bißchen nach Kindergarten.
Ich bin ehe der Meinung, Lehrer und Bahn leiden unter einem gleichen Problem: da wohl jeder mal in der Schule war/ist und jeder mindestens einmal Bahn gefahren ist (wenn auch vielleicht nur von Strümpfelbach nach Kleinkuhfleckingen), meint jeder, er wisse, wie der Hase laufen müsse. Anders kann ich mir das schlechte "Image" nicht erklären.
ja, klar. mit der Realität kann das Image ja nichts zu tun haben...... das darf ja nicht sein.
Und wo sind jetzt die Probleme der Lehrer und der Bahn?
Bei den Überbringern der schlechten Nachricht, dass ihr eigenes Abbild nicht gut ankommt?
Das wären dann ja ihre eigenen Probleme, sprich, sie selbst schuld.
Bei ihren Kollegen, die für dieses schlechte Image sorgen?
Das ist sicher demotivierend, hat dann aber nichts mit dem Image zu tun, sondern nur mit den Kollegen.
Es ist sicherlich so einiges im Argen, in beiden genannten Bereichen.
Ersteres wird uns von Pisa immer wieder gezeigt.
Und gerade das Personal soll da absolut unschuldig sein?
Der Schüler, der sagt, absolut jeder Lehrer, den er hatte, war nett & freundlich, sozial total kompetent, den möchte ich sprechen. Meine waren grad mal an einer Hand abzuzählen.
Gewiss spielen da Klassengröße auch eine Rolle, Ausbildung etc.
Das "jeder wisse, wie es abzulaufen hätte" kenne ich eigentlich nur von einem Bereich,
der Deutschen Nationalmannschaft,
"wir haben elf Spieler auf dem Platz, aber 40 Millionen Bundestrainer", sagte Jürgen K. vor der WM2006.
Außer der Vorbereitung der Abrechnung für den Endbahnhof kommt gelegentlich zum Beispiel auch die Lektüre großformatiger Boulevardzeitungen im Dienstabteil vor,
Sauerei, Lehrer lesen in Freistunden auch Zeitung (aber die hat dann ein paar mehr Buchstaben)...
taz ...... 3 Buchstaben -.-
FR ....... 2 Buchstaben
SZ ....... 2 Buchstaben
vielleicht noch in Ausnahmen ein paar wenige:
FAZ ...... 3 Buchstaben
;-))
während der halbe Zug um seinen Anschluss zittert (weil er unplanmäßig an Bord ist) und auch schon mehrfach um Klärung gebeten hat.
Wenn er die Anschlüsse vorgemeldet hat, bringt es ja eigentlich nichts, nochmal durchzugehen: wo keine weiteren Infos, bringt es im Endeffekt wenig, nochmal durchzugehen.
Wie fjk auch schon anmerkte,
auch mir ist es in letzter Zeit mehrmals vorgekommen,
dass angekündigte Anschlussmeldungen dann doch nicht mehr durchgegeben wurden, bei Verspätung.
"Ob der Anschlusszug nach Ki erreicht wird, darüber informieren wir Sie rechtzeitig vor Ankunft in HH",
was jedoch der letzte Satz war, es erfolgte nichts mehr - rein zeitlich wär theoretisch noch beides möglich gewesen
Gruß,
Henrik
Servicefreundlichkeit sollte angemessen vorhanden sein
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 09:27 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
Wenn die 2.Klasse total überfüllt ist und Leute auch stehen müssen, dann hat man wenigstens die Premium-Kunden, sprich bahn.comfort in die 1.Klasse zu lassen,...
...wenn sie selbst auf die Idee kommen.
Nein. Mit einem 2.-Klasse-Fahrschein hat man nichts in der 1. Klasse zu suchen (Durchgehen mal ausgenommen). Zum einen aufgrund der BB, zum anderen, weil man in der 1. Klasse nicht unerheblich mehr zahlt, um mehr Ruhe resp. "Komfort" zu haben. Der geht flöten, wenn die "Premium-Kunden" kommen.
Auch das Durchgehen ist nicht erlaubt, glaube ich - wäre also bereits Kulanz.
Streng genommen ja. Gab ja mal hier und bei DS-O eine ellenlange Diskussion, da die Bahn - wenn ich mich richtig erinnere - eine Weisung an die Zub ausgab, bei morgentlichen ICE-Ankünften in Frankfurt Hbf den Durchgang durch die 1. Klasse zu unterbinden, da das Durchgehen vieler Pendler eben das wesentliche Plus der 1. Klasse ad absurdum führten.
Natürlich ist das nicht mit dem bahn.comfort-"Upgrade" zu vergleichen. Andererseits wäre es wohl auch unverständlich, wenn in Frankfurt ein ICE-1 abgefertigt wird und einige 2.-Klasse-Reisende kommen noch angehechelt und denen den Zugang zum Zug zu versperren.
Was lernen wir daraus? Abwägen und "Fingerspitzengwfühl" ist wichtig. Dann sollte man trotzdem unterscheiden zwischen Selbstverständlichkeiten und Service, also im weiteren Sinne besondere Leistungen, die nichts zusätzlich kosten.
Es geht hier nicht um reine Anwendung der BB bzw. eben drum diese grade eben nicht streng nach Vorschrift anzuwenden, in alter Behördenbahn-Manier.
Ich kenn die Bundesbahnzeit nicht selber, aber irgendwie nervt mich (nicht gegn DIch persönlich, Henrik!) deine Zweiteilung Bundesbahn = Servicewüste - Bahn AG = "Dienstleistungsunternehmen". Irgendwas muss ja gut gewesen sein, sonst wäre doch z.B. vorher der "IC 79" nicht so erfolgreich gewesen. Das muss auch am angebotenen Service gelegen haben...
Hier gehts nicht um 200 zusätzliche Fahrgäste in der 1.Klasse.
Sondern um 2...3 bahn.comfort Bahn-treue Kunden, die garantiert nicht die "Ruhe" in der 1.Klasse entscheident beeinflussen würden.
Wenn die 2. Klasse überfüllt ist, dürften das wesentlich mehr als "2...3" Comfort.bahnerer sein.
Gegenthese: Sie dort zu lassen, wäre eine bodenlose Unverschämtheit gegenüber der 1.-Klasse-Fahrgäste.
Die 1.-Klasse-Fahrgäste werden dadurch in ihrer Reise gar nicht beeinflusst, bekommen es womöglich gar nicht mal mit.
Etwa so, wie man nicht mitbekommt, dass eine Sekretärin das Ticket gebucht habe?
Ob man das mitbekommt, hängt im Wesentlichen mit der Auslastung des Zuges zusammen. Diese ist von Zug zu Zug unterschiedlich, also ist es schwer, generalisierte Aussagen zu treffen. Im ICE-1 dürfte so gesehen einen Klassenwechsel kein Problem sein. Wenn aber z.B. der ICE 514 (Stuttgart ab 17.51) mal nur einteilig verkehrt stapeln sich auch in der 1. Klasse die Aktentaschen nebst Besitzer.
Wie viel bahn.comfort-Kunden es in einem Zug gibt, dürften wohl einige Zub wissen - sonst ist das eine "Diskussion" die nur auf Einschätzungen beruht, welche so verformbar sind, dass sie in unsere jeweilige Argumentation passen.
Das ändert aber nichts an meiner Grundhaltung: wenn die 2. Klasse überfüllt ist, ist meiner Erfahrung nach auch die 1. Klasse gut gefüllt (ICE International mal ausgenommen). Da dann noch zusätzlich bahn.comfort rein, führt das wesentliche Komfortmerkmal der 1. Klasse ad absurdum, nebst des merklich höheren Fahrpreises.
Wie sollte dann aber deiner Meinung nach die Entschädigung für bahn.comfort der 1. Klasse aussehen, wenn diese überfüllt ist - und warum sollten dann 2. Klasse-bahn.comfort-Kunden nicht eine ähnliche Entschädigung kriegen?
Natürlich sollte er darum fragen... Nur weil es Service "ohne Grenzen" wäre, hat derjenige noch lange kein Anrecht darauf (-> BB).
Es geht nicht darum, vorhandenes "Anrecht" einzufordern, s.o.
Dann hab ich wohl diese Formulierung missverstanden: dann hat man wenigstens die Premium-Kunden, sprich bahn.comfort in die 1.Klasse zu lassen. Beim verwendeten Imperativ drängt sich das Nachfragen, ob man in die 1. klasse wechseln darf, natürlich förmlich auf... ;)
Ansonsten ist alles dazu gesagt: wenn's ein Zub erlaubt, ist es kein Problem (war für mich auch vorher kein Problem). Wer es sich einfach rausnimmt, kriegt hoffentlich eins auf die Finger.
Vergleich einmal nur das Image von den jeweiligen Begleitern,
Stewardessen vs. Schaffnern. - ! -
Was hat denn das Image einer Berufsgruppe mit dem angebotenen Service zu tun?
Das Image bildet einigermaßen gut den Ist-Zustand ab,...
Gut, dann hier einige "Images" von verschiedenen Nationalitäten wie auch Berufsgruppen: Polen klauen, Niederländer fahren Wohnwagen und Fahrrad, Franzosen essen nur Baguette und Schnecken, Deutsche tragen Lederhosen, Schnurrbart und Hut mit Gamsbart und trinken nur Bier. Schwaben sind geizig und verschlossen, Stuttgart ist ein piefiges Nest, Hamburg dagegen weltoffen, Köln die "wärmte" Stadt Deutschlands.
Bänker & Manager sind per sè raffgierig und ohne Moral und Anstand. Politiker haben keinen Kontakt zum Volk, sind unterqualifiziert, aber überbezahlt, haben keine Ahnung von ihrem Metier und von Lobbyisten gesteuert. Die Post kommt immer zu spät. Die Bahn ist nur unpünktlich und überteuert. Telekom hat Sch***ß-Service. Ärzte sind Halbgötter in Weiß, wenn sie im Kittel durch den Krankenhausflur rennen (was ist dann abr mit dem Landarzt, der im Jeep übers Land fährt?), Krankenschwestern tragen gerne kurze Röcke und tiefen Ausschnitte, um dem Chefarzt zu gefallen.
IMO beschreibst du kein "Image", sondern Vorurteile. Sie treffen auf einen Teil zu (in Amsterdam haben waren bei gut 20 cm Schnee viele auf'm Rad unterwegs, einige (viele?) Franzosen sind solche Gourmets, in Polen wie in anderen Ländern wird geklaut, beim Oktoberfest wird dem "deutschen Klischee" at its best nachgegangen; viele Neigschmeckte sagen, sie hätten probleme soziale Kontakte in Stuttgart aufzubauen; Ackermann hat ein fragwürdiges Rechts- und Moralverständnis; Politiker verdienen de facto viel und weisen nicht immer fachaffine Qualifikationen auf; manchmal kommt die Post spät: Besprechungen & Schulungen werden sinnvollerweise vor dem Austragen abgehalten, die Route ist vorgegeben), bilden aber sicher nicht die vollständige Realität ab.
...muss nicht zwingend so sein, aber kann ein ungefähres Bild liefern.
Aber was hat das denn nun das "Image" konkret mit dem gebotenen Service zu tun?
Genau so, wie es sehr nette, nette und "mittelmäßige" Zubs wie auch Orgelpfeifen gibt, wird die Staffelung bei Flugbegleitern nicht anders sein.
Grüße, Jogi
Servicefreundlichkeit sollte angemessen vorhanden sein
bahn-user, Mittwoch, 26.01.2011, 09:39 (vor 5638 Tagen) @ Jogi
Auch das Durchgehen ist nicht erlaubt, glaube ich - wäre also bereits Kulanz.
Streng genommen ja. Gab ja mal hier und bei DS-O eine ellenlange Diskussion, da die Bahn - wenn ich mich richtig erinnere - eine Weisung an die Zub ausgab, bei morgentlichen ICE-Ankünften in Frankfurt Hbf den Durchgang durch die 1. Klasse zu unterbinden, da das Durchgehen vieler Pendler eben das wesentliche Plus der 1. Klasse ad absurdum führten.
Beim Aussteigen ist es auch kein Durchgehen, sondern ein Stehaufenthalt in der 1. Klasse. Der Pendler geht ja nicht erst nach vorne, wenn der Zug steht, sondern lange vorher, weil er einen Zeitvorteil will.
Natürlich ist das nicht mit dem bahn.comfort-"Upgrade" zu vergleichen. Andererseits wäre es wohl auch unverständlich, wenn in Frankfurt ein ICE-1 abgefertigt wird und einige 2.-Klasse-Reisende kommen noch angehechelt und denen den Zugang zum Zug zu versperren.
Beim Einstieg ist es ein echtes Durchgehen und deshalb IMO problemloser gegenüber den 1. Klasse Reisenden.
Danke für die Ergänzung :) (owt)
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 10:08 (vor 5638 Tagen) @ bahn-user
- kein Text -
"Behördenbahn"
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 15:54 (vor 5638 Tagen) @ Henrik
Es geht hier nicht um reine Anwendung der BB bzw. eben drum diese grade eben nicht streng nach Vorschrift anzuwenden, in alter Behördenbahn-Manier.
Hin und wieder erwähnst Du ja (mit negativem "Geschmäckle") das Wort "Behördenbahn". Welchen Zeitraum und welche Bahnverwaltung verbindest Du eigentlich damit?
Die "Deutsche Reichsbahn der DDR" oder die "Deutsche Bundesbahn der BRD"?
Und falls die "Deutsche Bundesbahn" gemeint ist, welchen Zeitraum fokussierst Du?
Unter den Präsidenten Oeferting und Vaerst hatte die DB - also von 1957 bis 1982 - in der Bevölkerung sicher ein anderes Image, als unter dem ex IBMer Gohlke bzw. gar Dürr (also 1982 bis 1993).
Meine positiven Erfahrungen mit der Behörde "Deutsche Bundesbahn" beruhen insbesondere auf den Jahren bis 1982.
Vielleicht reden wir da dann hin und wieder auch zeitlich bzw. regional schlichtweg "aneinander vorbei"?
Behördenbahn bis 1. Januar 1994
Henrik, Donnerstag, 27.01.2011, 11:47 (vor 5637 Tagen) @ SST
Es geht hier nicht um reine Anwendung der BB bzw. eben drum diese grade eben nicht streng nach Vorschrift anzuwenden, in alter Behördenbahn-Manier.
Hin und wieder erwähnst Du ja (mit negativem "Geschmäckle") das Wort "Behördenbahn". Welchen Zeitraum und welche Bahnverwaltung verbindest Du eigentlich damit?
Die "Deutsche Reichsbahn der DDR" oder die "Deutsche Bundesbahn der BRD"?
Und falls die "Deutsche Bundesbahn" gemeint ist, welchen Zeitraum fokussierst Du?
Unter den Präsidenten Oeferting und Vaerst hatte die DB - also von 1957 bis 1982 - in der Bevölkerung sicher ein anderes Image, als unter dem ex IBMer Gohlke bzw. gar Dürr (also 1982 bis 1993).
Vielleicht reden wir da dann hin und wieder auch zeitlich bzw. regional schlichtweg "aneinander vorbei"?
Da wird grundsätzlich nicht großartig unterschieden vor 1994 und damit macht man auch nicht viel falsch.
Sicher ging es schon unter Gohlke bergauf und erst recht auch schon in den Jahren 1991 bis 1993 unter Dürr, aber die grundsätzlichen Änderungen hin zum Unternehmen Zukunft kamen dann mit dem 1. Januar 1994.
Behördenbahn bis 1. Januar 1994
SST, Köln-Südstadt, Donnerstag, 27.01.2011, 21:26 (vor 5636 Tagen) @ Henrik
Da wird grundsätzlich nicht großartig unterschieden vor 1994 und damit macht man auch nicht viel falsch.
Wer unterscheidet nicht "großartig"? Du? Die Geschichte, Wandel, Leistungen und Strukturen der Deutschen Bundesbahn von 1949 bis 1994 - also 45 Jahre Eisenbahngeschichte - aus einem einzigen Blickwinkel ("Behördenbahn") zu betrachten, aber bei der "Deutschen Bahn AG" jede kleinste Änderung ausführlichst zu diskutieren, erscheint mir vielleicht doch etwas vereinfacht?
Sicher ging es schon unter Gohlke bergauf und erst recht auch schon in den Jahren 1991 bis 1993 unter Dürr, aber die grundsätzlichen Änderungen hin zum Unternehmen Zukunft kamen dann mit dem 1. Januar 1994.
Das meinst Du vermutlich ironisch?
Betrachtet an den Verbesserungen im Reiseverkehr - vom sehr langsamen und betagten Dampflokbetrieb (so schön er auch war) hin zu einem modernen und zeitgemässen Unternehmen - war die Periode unter Prof. Dr. Oeftering wohl noch am ehesten als "Unternehmen Zukunft" zu bezeichnen.
All die Störungen der heutigen DB AG, die ja gerade hier in diesem Forum täglich auf das Genaueste hin diskutiert werden, tragen wohl kaum dazu bei, dass das Unternehmen heute bei der Bevölkerung noch als "Unternehmen Zukunft" angesehen wird.
Da hatte die Deutsche Bundesbahn z.B. in der Zeit 1965 - 1975 wohl ein deutlich positiveres Image bei der breiten Bevölkerungsschicht.
Behördenbahn bis 1. Januar 1994
Henrik, Freitag, 28.01.2011, 00:21 (vor 5636 Tagen) @ SST
Da wird grundsätzlich nicht großartig unterschieden vor 1994 und damit macht man auch nicht viel falsch.
Wer unterscheidet nicht "großartig"? Du? Die Geschichte, Wandel, Leistungen und Strukturen der Deutschen Bundesbahn von 1949 bis 1994 - also 45 Jahre Eisenbahngeschichte - aus einem einzigen Blickwinkel ("Behördenbahn") zu betrachten, aber bei der "Deutschen Bahn AG"
Wenn ich "man" schreibe, meine ich ganz sicher nicht einfach nur mich selbst. -.-
Da ich in der Verkehrswissenschaft, Literatur groß geworden bin, nimm das im Zweifel...^^
Plus hier eben Bahnvorstände, Regierungskommission Bundesbahn, Vorschriften, Gesetze,....Grundgesetz Art 87
...auch wikipedia spricht davon.
Der entscheidende Unterschied, den der 1. Januar 1994 eben ausmachte, war dieser, die Umwandlung von der Behördenbahn zur AG.
Sicher ging es schon unter Gohlke bergauf und erst recht auch schon in den Jahren 1991 bis 1993 unter Dürr, aber die grundsätzlichen Änderungen hin zum Unternehmen Zukunft kamen dann mit dem 1. Januar 1994.
Das meinst Du vermutlich ironisch?
Nein, ganz sicher nicht.
Aber Du hast recht, ich stimme Dir zu in dem Punkte, dass von Mitte der 80er, 90er die Bahn ein anderes Image in der Bevölkerung hatte als in den Jahrzehnten davor.
Es stimmt, dass schon etwas vor der Bahnreform das Image deutlich anstieg.
Das Negativ-Image der Nachkriegsjahrzehnte wurde endlich mal überwunden,
richtig bergauf ging es dann aber erst nach 1993.
Betrachtet an den Verbesserungen im Reiseverkehr - vom sehr langsamen und betagten Dampflokbetrieb (so schön er auch war) hin zu einem modernen und zeitgemässen Unternehmen - war die Periode unter Prof. Dr. Oeftering wohl noch am ehesten als "Unternehmen Zukunft" zu bezeichnen.
innerhalb der ersten 3 Jahrzehnte der Bundesbahn womöglich, aber so schwer is das auch nicht,
war er schließlich 15 Jahre Präsident der Behörde.
Und wie sehr er es vielleicht auch wollte und in Paragraph 28 Bundesbahngesetz Grundlage darin sah, die Bahn als Wirtschaftsunternehmen führen zu wollen, so hatten die Fesseln der Behördenstrukturen verhindert, dass am Markt erforderliche Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden konnten.
Als "Unternehmen Zukunft" ist die Bundesbahn in seiner Amtszeit nie bezeichnet worden,
das ist ein Begriff der jüngeren Zeit - zurecht und spielt direkt auf die Privatisierung ab.
All die Störungen der heutigen DB AG, die ja gerade hier in diesem Forum täglich auf das Genaueste hin diskutiert werden, tragen wohl kaum dazu bei, dass das Unternehmen heute bei der Bevölkerung noch als "Unternehmen Zukunft" angesehen wird.
Da hatte die Deutsche Bundesbahn z.B. in der Zeit 1965 - 1975 wohl ein deutlich positiveres Image bei der breiten Bevölkerungsschicht.
Mitnichten.
Auch wenn die Werbekampagne von McCann Erickson das Image in der Tat erheblich verbesserte,
"Alle reden vom Wetter - Wir nicht" ist auch heute noch ein Klassiker,
änderte das nichts an den auch damals vorhandenen wetterbedingten Verspätungen, wo jener Spruch eben als Spott benutzt wurde,
an den massiv angestiegenen Schuldenberg (von 10 Milliarden Mark (1963) auf 30 Milliarden Mark (1978)).
und dem deutlichen Rückgang des Anteils am Verkehrsmarkt.
Ich würde noch ein Jahr zurückgehen,
1964 wurde das Tarifrecht liberalisiert, die DB konnte erstmals Sonderangebote in kaufmännischer Kalkulation anbieten und marktgerechter agieren.
Längst nicht ansatzweise das was heute möglich ist, und auch kurz vor 1994 vorbereitet wurde, mit der BahnCard und später das Wochenendticket
unter Reiner Maria Gohlke und dann Heinz Dürr.
Behördenbahn bis 1. Januar 1994
SST, Köln-Südstadt, Freitag, 28.01.2011, 00:33 (vor 5636 Tagen) @ Henrik
Da ich in der Verkehrswissenschaft, Literatur groß geworden bin,
Das ist ja sehr interessant. Hast Du vielleicht auch ein Verzeichnis der von Dir veröffentlichten Literatur?
All die Störungen der heutigen DB AG, die ja gerade hier in diesem Forum täglich auf das Genaueste hin diskutiert werden, tragen wohl kaum dazu bei, dass das Unternehmen heute bei der Bevölkerung noch als "Unternehmen Zukunft" angesehen wird.
Da hatte die Deutsche Bundesbahn z.B. in der Zeit 1965 - 1975 wohl ein deutlich positiveres Image bei der breiten Bevölkerungsschicht.
Mitnichten.
Auch da würde ich mich über Deine sicherlich ausführlichen Forschungen sehr freuen.
Vielen Dank im voraus!
Behördenbahn bis 1. Januar 1994
Henrik, Freitag, 28.01.2011, 00:53 (vor 5636 Tagen) @ SST
Da ich in der Verkehrswissenschaft, Literatur groß geworden bin,
Das ist ja sehr interessant.
In der Tat.
Hast Du vielleicht auch ein Verzeichnis der von Dir veröffentlichten Literatur?
klar, dafür bin ich bekannt.
All die Störungen der heutigen DB AG, die ja gerade hier in diesem Forum täglich auf das Genaueste hin diskutiert werden, tragen wohl kaum dazu bei, dass das Unternehmen heute bei der Bevölkerung noch als "Unternehmen Zukunft" angesehen wird.
Da hatte die Deutsche Bundesbahn z.B. in der Zeit 1965 - 1975 wohl ein deutlich positiveres Image bei der breiten Bevölkerungsschicht.
Mitnichten.
Auch da würde ich mich über Deine sicherlich ausführlichen Forschungen sehr freuen.
Das ist schön. Viel Spaß.
Vielen Dank im voraus!
Bitte!
Servicefreundlichkeit sollte Grenzen haben
ICE-TD, Dienstag, 25.01.2011, 21:07 (vor 5638 Tagen) @ Jogi
Mindestens 99,5 von 100 Zubs werden bei solchen Personengruppen wie Schwangeren, Gehbehinderten o.ä. sich um einen freien Platz für diese bemühen.
Es ist schon eine Schande das diese Personengruppen überhaupt um einen Sitzplatz "betteln" müssen. Uns hat man schon als Kind beigebracht, das man aufsteht und seinen Sitzplatz räumt, wenn Ältere, Schwangere usw. den Zug, Bus o.ä. betreten. Das sollte auch heute noch zum normalen Anstand und Benehmen gehören für die Reisenden.
Aufstehbereitschaft: Nah- bzw. Fernverkehr
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Dienstag, 25.01.2011, 21:20 (vor 5638 Tagen) @ ICE-TD
Hallo,
Mindestens 99,5 von 100 Zubs werden bei solchen Personengruppen wie Schwangeren, Gehbehinderten o.ä. sich um einen freien Platz für diese bemühen.
Es ist schon eine Schande das diese Personengruppen überhaupt um einen Sitzplatz "betteln" müssen. Uns hat man schon als Kind beigebracht, das man aufsteht und seinen Sitzplatz räumt, wenn Ältere, Schwangere usw. den Zug, Bus o.ä. betreten. Das sollte auch heute noch zum normalen Anstand und Benehmen gehören für die Reisenden.
im städtischen Nahverkehr und im Nah- und Regionalverkehr der Bahn stimme ich dir zu. Im Fernverkehr sehe ich das etwas (etwas!) anders. Die Sitzplatzauslastung ist oft extrem hoch und die Reservierungsquote ebenfalls. Die Leute zahlen oft ja schon dafür, überhaupt einen Sitzplatz zu haben. Dass dann die Bereitschaft den reservierten Platz zu räumen sehr begrenzt ist, kann ich verstehen.
Helfen würde da nur ein auskömmliches Angebot an Sitzplätzen zu den Zeiten, zu denen die Menschen reisen wollen.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
![[image]](http://www.abload.de/img/db_tonne_kleinluwx.jpg)
Aufstehbereitschaft: Nah- bzw. Fernverkehr
bahn-user, Dienstag, 25.01.2011, 21:33 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
Im Fernverkehr sehe ich das etwas (etwas!) anders. Die Sitzplatzauslastung ist oft extrem hoch und die Reservierungsquote ebenfalls. Die Leute zahlen oft ja schon dafür, überhaupt einen Sitzplatz zu haben. Dass dann die Bereitschaft den reservierten Platz zu räumen sehr begrenzt ist, kann ich verstehen.
Das ist schwierig. Manchmal denke ich da "Oma kann doch auch reservieren", aber die gebrechliche Oma kann ja auch mal einen Zug verpasst haben und damit die weiteren Reservierungen (Anschluss weg durch verspätete DB?) oder aus familiärem Notfall kurzfristig ohne Reservierung unterwegs sein.
Lösungsmöglichkeit "Sonderabteil"
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Dienstag, 25.01.2011, 21:37 (vor 5638 Tagen) @ bahn-user
Hallo,
Im Fernverkehr sehe ich das etwas (etwas!) anders. Die Sitzplatzauslastung ist oft extrem hoch und die Reservierungsquote ebenfalls. Die Leute zahlen oft ja schon dafür, überhaupt einen Sitzplatz zu haben. Dass dann die Bereitschaft den reservierten Platz zu räumen sehr begrenzt ist, kann ich verstehen.
Das ist schwierig. Manchmal denke ich da "Oma kann doch auch reservieren", aber die gebrechliche Oma kann ja auch mal einen Zug verpasst haben und damit die weiteren Reservierungen (Anschluss weg durch verspätete DB?) oder aus familiärem Notfall kurzfristig ohne Reservierung unterwegs sein.
oder einfach ein Abteil als "Sonderabteil" deklarieren und für solche und ähnlich dringende Fälle vorhalten.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Andere Lösungsmöglichkeit: Kommunikation
Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 10:07 (vor 5638 Tagen) @ Holger_HAM
Das ist schwierig. Manchmal denke ich da "Oma kann doch auch reservieren", aber die gebrechliche Oma kann ja auch mal einen Zug verpasst haben und damit die weiteren Reservierungen (Anschluss weg durch verspätete DB?) oder aus familiärem Notfall kurzfristig ohne Reservierung unterwegs sein.
oder einfach ein Abteil als "Sonderabteil" deklarieren und für solche und ähnlich dringende Fälle vorhalten.
... oder einfach die betreffende Person fragen, wie weit sie fährt und ob sie sich setzen will. Wenn man den Sitzplatz aufgrund der eigenen Physis und mit allen erledigten Arbeiten nicht braucht, ist doch ein Lächeln und das Gefühl der "guten Tat" mehr Wert als das eigene Sitzfleisch. Wenn die Dame dann noch früher als man selber aussteigt, kann man den Platz ja wieder in Beschlag nehmen.
Aber warum sollte man selber "Service" anbieten, wenn doch nicht mal das "Dienstleistungsunternehmen" dazu in der Lage ist... (<- Bitte nicht den Sarkasmus übersehen ;)
Meint in einer heillos romantischen Welt gefangener
Jogi
P.S. Ja, ich würde mich so verhalten :)
zu "meiner" Schwangeren
bahn-user, Dienstag, 25.01.2011, 21:27 (vor 5638 Tagen) @ Jogi
Da sollte man vorsichtig sein, "Premium-Kunden" und Schwangere in einen Topf zu werfen. Mindestens 99,5 von 100 Zubs werden bei solchen Personengruppen wie Schwangeren, Gehbehinderten o.ä. sich um einen freien Platz für diese bemühen.
Nur der Vollständigkeit halber: Der von mir zitierte Spruch "Ich bin schwanger und brauche mehr Platz" kam übrigens von einer Frau, die noch keinerlei Bauchwölbung zeigte und gleichzeitig noch genug Platz in der 2. Klasse war.
Deshalb prägte sich der Spruch mir wohl auch negativ ein. ;-)
Bei einer Hochschwangeren springen wohl die Meisten und das gerne, klar.
Servicefreundlichkeit hat Grenzen
flyingska, Mittwoch, 02.02.2011, 09:34 (vor 5631 Tagen) @ bahn-user
bearbeitet von flyingska, Mittwoch, 02.02.2011, 09:35
Ich dachte, in den Beförderungsbedingungen ist das eindeutig geklärt.
Wer eine Zugbindung hat, muss auch den/die gebuchten FV-Zug/FV-Züge benutzen.
Sollte es zu einer Verspätung oder anderem Verschulden kommen, das im Bereich der Bahn liegt, muss die Zugbindung vom Service.Point aufgehoben werden. Ich habe schon einige Male mit der DB diskutiert, ob eine verspätete Berliner S-Bahn ein Grund für eine Zugbindung-Aufhebung ist, auch wenn sie nicht als Verbindung auf der Fahrkarte vermerkt ist, da die Berliner S-Bahn zur DB dazugehört.
Sollte das Verpassen des gebuchten Zugs das Verschulden des Fahrgastes sein, kann er seine Zugbindung mittels Zahlung von 15 Euro + der Differenz zum Normalpreis aufheben lassen. Bisher hatte ich den Fall jedoch noch nicht, weil ein komplett neues Ticket zu buchen immer doch noch billiger war.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
liebe70, Dienstag, 25.01.2011, 14:22 (vor 5639 Tagen) @ SST
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Klar, "stets", "immer" kulant bei Reisen in Zügen, die nicht der Zugbindung entsprechen, bei nicht vorhandenen Bahnkarten, bei leider ganz wichtigen ungeplanten Unterbrechungen, die die Reise in den 3. Tag hinauszögern....immer, immer kulant sein....Machmal habe ich das Gefühl, dass es Leute gibt, die einfach keine Lust mehr haben, sich an "Spielregeln" zu halten...und damit dann auch noch ganz prima "weiterkommen".
Ja, leider ist das so. Der Zub hat so oder so die A***karte. .-(
Zub's leben gefährlich [Link]
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 28.01.2011, 00:15 (vor 5636 Tagen) @ liebe70
Machmal habe ich das Gefühl, dass es Leute gibt, die einfach keine Lust mehr haben, sich an "Spielregeln" zu halten...und damit dann auch noch ganz prima "weiterkommen".
Und wenn nicht, dann gibt es welche die gewalttätig werden. :-(
Ja, leider ist das so. Der Zub hat so oder so die A***karte. .-(
Ich finde dass die Zugbegleiter zwischen 21:00 und 6:00 zu zweit sein sollten. Isbesondere im Regionalverkehr.
Mal wieder ist ein Zugbegleiter von einem Schwarzfahrer niedergeschlagen worden. Die Polizei sucht Zeugen:
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut.
liebe70, Dienstag, 25.01.2011, 14:18 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
Nö, aber mit Graufahren. Kommt aufs Gleiche raus. Der Krawattenträger fährt so wie es ihm beliebt und lästert im kleinen Kreis über die blöde Bahn ab, die er wieder mal hereingelegt hat. Ist der Zub regelgerecht, dann beschwert er sich eben über den Zub. Da er wegen dem Tarif nicht an ihn herankommt, ist der Zub eben unhöflich. Und die Bahn ist so blöde und fällt auf sowas herein. Die Rollen sind doch klar verteilt: guter Kunde (auch wenn er sich regelwidrig verhält) - böses Personal (auch wenns nicht stimmt)
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Natürlich. Man parkt sein Auto irgendwo verkehrswidrig - und auch die Kommune "sollte sich da stets sehr kulant zeigen". Macht sie nur nicht. Die reagieren da auch knallhart. Nur die Bahn soll immer und überall kulant und was weiß ich sein.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 14:50 (vor 5639 Tagen) @ liebe70
Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
Nö, aber mit Graufahren.
genau, eher das. Und das ist was ganz anderes.
Der Krawattenträger fährt so wie es ihm beliebt und lästert im kleinen Kreis über die blöde Bahn ab, die er wieder mal hereingelegt hat. Ist der Zub regelgerecht, dann beschwert er sich eben über den Zub. Da er wegen dem Tarif nicht an ihn herankommt, ist der Zub eben unhöflich. Und die Bahn ist so blöde und fällt auf sowas herein. Die Rollen sind doch klar verteilt: guter Kunde (auch wenn er sich regelwidrig verhält) - böses Personal (auch wenns nicht stimmt)
na, wenn man nur in schwarz-weiß denken kann, wird es so sein.
Da der Zub jedoch nicht zwingend unhöflich sein muss, es schon gar nicht sein sollte, sieht es anders aus.
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Natürlich. Man parkt sein Auto irgendwo verkehrswidrig - und auch die Kommune "sollte sich da stets sehr kulant zeigen". Macht sie nur nicht.
Macht auch sie u.U. sehr wohl.
Parke mit Parkscheibe 2 Stunden, komme nach 130 Minuten zurück und siehst die Politesse, wie sie grad ein Zettel schreibt, lächle sie nett en etc. Sie wird den Zettel zerreißen. Sie macht es.
Auch bei anderen ähnlichen Fällen sind sogar Ämter/Beamte durchaus kulant.
Nur die Bahn soll immer und überall kulant und was weiß ich sein.
Sie ist in erster Linie ein Dienstleistungsunternehmen und hat mit Service & Freundlichkeit zu glänzen.
Tut sie das auf Dauer nicht, bekommt sie ein gewaltiges Imageproblem.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut
liebe70, Dienstag, 25.01.2011, 15:03 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Natürlich. Man parkt sein Auto irgendwo verkehrswidrig - und auch die Kommune "sollte sich da stets sehr kulant zeigen". Macht sie nur nicht.
Macht auch sie u.U. sehr wohl.
Parke mit Parkscheibe 2 Stunden, komme nach 130 Minuten zurück und siehst die Politesse, wie sie grad ein Zettel schreibt, lächle sie nett en etc. Sie wird den Zettel zerreißen. Sie macht es.
Du bekommst am 28.12.10 ein Schreiben, daß Du am 30.11.10 mit Deinem Auto auf einem unbefestigtem Gehweg geparkt haben sollst. Nur standest Du nicht auf dem Gehweg (der befestigt ist), sondern auf einer Brachfläche zwischen Straße und Gehweg und auch von beidem sichtbar abgegrenzt. Widerspruch mit begefügten Fotos usw. abgeschmettert. Nun bist Du dran.
Nur die Bahn soll immer und überall kulant und was weiß ich sein.
Sie ist in erster Linie ein Dienstleistungsunternehmen und hat mit Service & Freundlichkeit zu glänzen.
Der Staat hat per Gesetz entschieden, daß die Bahn plötzlich ein Dienstleistungsunternehmen sein soll.
Tut sie das auf Dauer nicht, bekommt sie ein gewaltiges Imageproblem.
Unwahrscheinlich. Was leider schon lange nicht mehr da ist, kann auch nicht mehr beschädigt werden.
Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 15:18 (vor 5639 Tagen) @ liebe70
Natürlich. Man parkt sein Auto irgendwo verkehrswidrig - und auch die Kommune "sollte sich da stets sehr kulant zeigen". Macht sie nur nicht.
Macht auch sie u.U. sehr wohl.
Parke mit Parkscheibe 2 Stunden, komme nach 130 Minuten zurück und siehst die Politesse, wie sie grad ein Zettel schreibt, lächle sie nett en etc. Sie wird den Zettel zerreißen. Sie macht es.
Du bekommst am 28.12.10 ein Schreiben, daß Du am 30.11.10 mit Deinem Auto auf einem unbefestigtem Gehweg geparkt haben sollst. Nur standest Du nicht auf dem Gehweg (der befestigt ist), sondern auf einer Brachfläche zwischen Straße und Gehweg und auch von beidem sichtbar abgegrenzt. Widerspruch mit begefügten Fotos usw. abgeschmettert. Nun bist Du dran.
Ich kenn den Fall nicht, das Schreiben nicht. Wenns nicht klappt, Pech gehabt.
Kulanz ist eh nicht einklagbar (Widerspruch?), scheint hier also was anderes zu sein.
Ich kenne halt sehr viele ähnliche Fälle, wo Kulanz gewaltet wurde.
Nur die Bahn soll immer und überall kulant und was weiß ich sein.
Sie ist in erster Linie ein Dienstleistungsunternehmen und hat mit Service & Freundlichkeit zu glänzen.
Der Staat hat per Gesetz entschieden, daß die Bahn plötzlich ein Dienstleistungsunternehmen sein soll.
ja, zum Glück. Aber nicht plötzlich auf einmal, das war ein längerer Prozess.
Tut sie das auf Dauer nicht, bekommt sie ein gewaltiges Imageproblem.
Unwahrscheinlich. Was leider schon lange nicht mehr da ist, kann auch nicht mehr beschädigt werden.
Das Image des Kundenkontaktes der Bahn sowohl in den Reisezentren als auch in den Zügen hat sich insgesamt gewaltig gebessert. Daran sollte die Bahn insgesamt auch festhalten und weiter arbeiten.
In erster Linie: Transportunternehmen
SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 25.01.2011, 15:17 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Sie ist in erster Linie ein Dienstleistungsunternehmen und hat mit Service & Freundlichkeit zu glänzen.
Tut sie das auf Dauer nicht, bekommt sie ein gewaltiges Imageproblem.
Aus meiner Sicht ist "Die Bahn" in erster Linie ein Transportunternehmen, welches mich sicher und möglichst pünktlich zu dem vereinbarten Fahrpreis von A nach B transportieren soll. Sicher darf das Personal nicht beleidigend oder unverhältnismässig reagieren. Tut es aber auch nicht.
Die Bahn ist nicht ein "Dienstleister", wie z.B. ein Klavierspieler, der auf Ausflugsdampfern singt und spielt.
Interessante Logik
gus78, Dienstag, 25.01.2011, 14:29 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Die Logik musst du mir erklären! Der Typ hatte ne Fahrkarte für einen speziellen Zug, nur dadurch war die Karte so günstig und nur in diesem Zug galt die Karte! Für den benutzten zug hatte er keine gültige Faahrkarte, welche womöglich daas 3fache von seiner Fahrkarte gekostet hätte! Wenn das kein Schwarzfahren ist, was dann?
Interessante Logik
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 14:42 (vor 5639 Tagen) @ gus78
Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.
Die Logik musst du mir erklären! Der Typ hatte ne Fahrkarte für einen speziellen Zug, nur dadurch war die Karte so günstig und nur in diesem Zug galt die Karte! Für den benutzten zug hatte er keine gültige Fahrkarte, welche womöglich das 3fache von seiner Fahrkarte gekostet hätte! Wenn das kein Schwarzfahren ist, was dann?
Er hatte eine richtige gültige Fahrkarte, er sass nur womöglich einfach nur im falschen Zug o.ä.
Das ist alles mögliche, aber kein Schwarzfahren.
Wenn wissentlich geschehen, fällt das eher in den Bereich des Graufahrens.
Schwarzfahren ist es, wenn er keine reguläre gültige Fahrkarte gehabt hätte, dem war nicht so.
Interessante Logik
gus78, Dienstag, 25.01.2011, 14:44 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
Schwarzfahren ist es, wenn er keine reguläre gültige Fahrkarte gehabt hätte, dem war nicht so.
Nochmal: Er hatte für den benutzten Zug keine gültige Faahrrkarte! Seine Fahrkarte galt nur in einem speziellen anderen Zug.
Interessante Logik
Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 14:52 (vor 5639 Tagen) @ gus78
Schwarzfahren ist es, wenn er keine reguläre gültige Fahrkarte gehabt hätte, dem war nicht so.
Nochmal: Er hatte für den benutzten Zug keine gültige Faahrrkarte! Seine Fahrkarte galt nur in einem speziellen anderen Zug.
Nochmal: Er hatte ein gültiges FV-Ticket für den ICE für den Tag, er fuhr nicht schwarz.
Ein Ticket mit Zugbindung gilt nur in dem gebuchten Zug
SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 25.01.2011, 14:59 (vor 5639 Tagen) @ Henrik
- kein Text -
Armes Deutschland. Arme Justiz. Arme Bahn...
Blackcard, Dienstag, 25.01.2011, 00:51 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
bearbeitet von Blackcard, Dienstag, 25.01.2011, 00:55
Danke für den Hinweis auf den Artikel.
Was ich jedoch für wirklich diskussionswürdig erachte,
ist, was der "Verfolgungsapparat" von Deutscher Bahn
und/oder Staatsanwaltschaft da wieder aufgefahren hat:
Zeugenvernehmungen wie sonst nur bei Kachelmann
("Die Justiz ließ Zeugen antreten. 44 Zugbegleiter aus ganz Deutschland waren angereist.")
und U-Haft für relative Peanuts einer anscheinend zumindest partiell psychisch Kranken?
Das klingt mir schon fast nach Verfolgungswahn auch im Wortsinne,
der da irgendwo ausgebrochen sein könnte. Irgendwie sehr traurig.
Meiner Meinung nach...
Da schäme ich mich fast mal wieder, mit der BC100F ja doch
ein Topkunde dieses ach so tollen Unternehmens Deutsche Bahn zu sein...
Die Frau tut mir echt leid.
Armes Deutschland. Arme Justiz. Arme Bahn...
SST, Köln-Südstadt, Dienstag, 25.01.2011, 01:05 (vor 5639 Tagen) @ Blackcard
("Die Justiz ließ Zeugen antreten. 44 Zugbegleiter aus ganz Deutschland waren angereist.")
Also Zeitungsberichten glaube ich ohnehin nur noch die Hälfte.
"Im allgemeinen" wird meines Wissens nach bei vergleichsweise "geringen" Delikten eine Zeugenbefragung schriftlich oder beim örtlichen Polizeirevier durchgeführt. Aber den Fall kenne ich natürlich nicht in der Realität.
44 Zeugenbefragungen mit Ausfallentschädigungen, Hotelübernachtungen, ggf. Anreisekosten etc. zu finanzieren ist (wäre) schon ein ziemlicher Aufwand...
Die Frau tut mir echt leid.
Ja!
Um den Fall hätte sich natürlich viel eher "jemand" (Sozialbehörden etc.) kümmern müssen! Soweit muß es ja nun wirklich nicht kommen!
(OT) Armes Deutschland. Arme Justiz. Arme Bahn...
Matze86, München, Dienstag, 25.01.2011, 07:07 (vor 5639 Tagen) @ Blackcard
(OT) Fast schon Freiheitsberaubung....
GUM, Dienstag, 25.01.2011, 20:30 (vor 5638 Tagen) @ Matze86
Dann werf ich doch gleich mal das in den Raum *lol*
Seltsame Blüten in diesem Land. Warum kann man seine Zeugenaussage nicht schriftlich einreichen ? Da muss doch wohl eine Kopie und eine Aussage reichen, dass man diesen Brief in seinem Postkasten vorgefunden hat.
Da tun mir echt die Zeugen leid, das ist fast schon Freiheitsberaubung. Und wenn dann der Angeklagte in Minute eins alles gesteht: Dann kommt man sich noch blöder vor...
*kopfschüttel*
§ 377, III, Satz 1 ZPO
SST, Köln-Südstadt, Mittwoch, 26.01.2011, 02:34 (vor 5638 Tagen) @ GUM
besagt:
Das Gericht kann eine schriftliche Beantwortung der Beweisfrage anordnen, wenn es dies im Hinblick auf den Inhalt der Beweisfrage und die Person des Zeugen für ausreichend erachtet.
Diese Norm wird auch in der Praxis häufig angewendet. Aus welchen Gründen das Gericht ggf. davon absieht, kann ich natürlich ohne Kenntnis des Vorganges nicht beurteilen.