Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau (Allgemeines Forum)
Memminger1985, Memmingen, Donnerstag, 20.01.2011, 09:11 (vor 5561 Tagen)
Es gibt neue Daten:
Es soll 2014 begonnen werden und dann bis 2016 fertig sein. Sofern keine Klagen von Anwohnern eingereicht werden.
Quelle: klick mich
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
ice-t-411, Donnerstag, 20.01.2011, 14:50 (vor 5561 Tagen) @ Memminger1985
Hi!
2 Jahre sind sportlich! Ich kenn die Strecke nicht, aber das Problem ist ja normalerweise nicht die Oberleitung sondern die Hindernisse wie zu tiefe Brücken und Tunnel. Auf Wikipedia haben ich jetzt nur einen kurzen Tunnel gefunden, aber sind die Brücken alle schon hoch genug eingerichtet worden?
Gegen die Oberleitungsmasten an sich wird es wohl nur sehr wenigen Klagen geben. Und beim Lärmschutz wird sich die Bahn erstmal auf den Bestandsschutz berufen. Aber man weiß nie, ob nicht doch jemand klagt.
Wäre auf jeden Fall das perfekte Betätigungsfeld für die auf der Achse Berlin-München ab 2017 freiwerdenden ICE T bzw. die Schweizer ICN.
Gruß
Johannes
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
Burkhard, Donnerstag, 20.01.2011, 14:59 (vor 5561 Tagen) @ ice-t-411
Wäre auf jeden Fall das perfekte Betätigungsfeld für die auf der Achse Berlin-München ab 2017 freiwerdenden ICE T
Da werden aber keine ICE T frei - neue Fahrzeuge, stehen bis dahin sicher noch nicht zur Verfügung.
auf der Achse B-M freiwerdende ICE-T?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 20.01.2011, 16:22 (vor 5561 Tagen) @ ice-t-411
Hallo ice-t-411,
Wäre auf jeden Fall das perfekte Betätigungsfeld für die auf der Achse Berlin-München ab 2017 freiwerdenden ICE T bzw. die Schweizer ICN.
Bin ich mir nicht sicher, ob die ICE-T frei werden.
a. Wenn Rennbahn BA-EF-HAL/L [1] nicht fertig -> ICE-T nach wie vor via Saaletalbahn.
b. Wenn Rennbahn BA-EF-HAL/L doch fertig -> ICE-T auf die neue Rennbahn, da keine Alternative vorhanden:
1. Die bestellten BR 407 sind vor allem als "ICE International" vorgesehen. Es sei denn, die internationalen Verbindungen werden vorübergehend an die Konkurrenz (TGV, Eurostar, Thalys) vergeben, oder auf lokbespannte Züge umgestellt mit Umstieg an der Grenze.
2. Es sind s.i.w. bis 2017 keine neuen ICE-Triebwagen für Inlandsbetrieb vorgesehen.
3. Die geplanten IC250-Triebwagen werden 2017 wohl noch nicht zur Verfügung stehen.
4. Die BR 403 ist jetzt schon für die beiden 300 km/h Rennbahnen benötigt.
Ich erwarte auf München-Zürich eher eine Mischung von SBB-ICN und lokbespannten Zügen, aber nicht ICE-T. Zudem haben bei weitem nicht alle ICE-T ein CH-Paket.
gruß,
Oscar (NL).
[1] gemeint sind Kraftfahrzeug-Kennzeichen: Bamberg-Erfurt-Halle/Leipzig.
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Künftige Züge Zürich-München.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 17:05 (vor 5561 Tagen) @ Oscar (NL)
Ich erwarte auf München-Zürich eher eine Mischung von SBB-ICN und lokbespannten Zügen, aber nicht ICE-T. Zudem haben bei weitem nicht alle ICE-T ein CH-Paket.
Hier wurde doch schon mehrfach geschrieben, dass neue Neigetechnikzüge der SBB eingesetzt werden sollen.
Ich halte den Einsatz des ICE-T auch für sehr unwahrscheinlich.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Künftige Züge Zürich-München.
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 20.01.2011, 21:51 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Hallo zusammen, habe mich gerade ersst registriert, lese aber schon etwas länger mit.
Und bei diesem Thema hier habe ich mir jetzt gedacht, da muss ich doch jetzt was schreiben.
Was mich betrifft, im Dezember durfte ich mal ins Fahrplanbüo der SBB in Zürich reinschauen und hier bekam ich sehr detaillierte Antworten. Zur Technik habe ich auch einen guten Draht, da mein Vater im Engineering von Bombardier in Zürich Oerlikon arbeitet.
Jetzt zum Thema:
Es wird definitiv SBB-Rollmaterial zum Einsatz kommen. Ursprünglich war geplant, den stündlichen IC Genève-Aéroport - Lausanne - Bern - Zürich HB - St. Gallen im Zweistundentakt nach München Hbf durchzubinden. Um ausserdem die nötigen Fahrzeitreduktionen zu erzielen, wollte man neue Neigezüge beschaffen. Mittlerweile haben sich jedoch die Fahrgastzahlen so stark entwickelt, dass über Bern Doppelstockzüge erforderlich sind.
Die Neigezüge für den internationalen Fernverkehr werden aber dennoch beschafft, die Ausschreibung wird die nächsten Monate erwartet, die Rede war von Anfang 2011. Es sollen für etwa Eine Mia CHF etwa 30 Züge beschafft werden, die später Frankfurt mit Mailand direkt verbinden könnten. Für die neuen Züge verwenden die SBB schon intern die Zugskategorie ECN (Eurocity-Neigezug).
Da Neigezüge sinnvollerweise nur einstöckig sind, wird der Zug aus München erst einmal über Biel nach Genf gelangen. Um aber dennoch später von München nach Genf über Bern fahren zu können, haben die SBB entschieden, dass ihre neuen Doppelstockzüge Twindexx Swiss Express für den Österreich- und Deutschland-Einsatz vorbereitet werden. Ausser nach München und Konstanz sind für die Twindexx keine Ausserschweizer Destinationen geplant.
Zum Taktknoten in St. Gallen: Für einen Taktknoten darf die Fahrzeit von Zürich HB aus nicht mehr als eine Stunde betragen, die jetzigen EC sind auf dieser Strecke mit 62 min Fahrzeit die schnellsten Verbindungen. Mit der Durchmesserlinie und dem Einsatz von Neigetechnik lässt sich dies auf 57 min reduzieren; Winterthur - St. Gallen fährt der EC heute nonstop in 36 min, ein ICN oder ECN wird die Strecke in 31 min schaffen.
Die Twindexx sollen nach erfolgreichem Test dann mit Wankkompensation (WAKO) ausgerüstet werden. Damit kann zwar auch ein Doppelstockzug schneller fahren, aber noch nicht so schnell wie ein Neigezug. Damit aber dennoch die gleichen Fahrzeiten wie bei den Neigezügen erreicht werden, werden die Twindexx ein besseres Beschleunigungsvermögen als die ICN haben. So werden werden die neuen Doppelstockzüge von Zürich HB nach St. Gallen mit aktiver WAKO ebenfalls nur 57 min brauchen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
Schweizer Neigezüge nach Stuttgart, München, Mailand
Alphorn (CH), Donnerstag, 20.01.2011, 22:25 (vor 5561 Tagen) @ Twindexx
Erstklassige Insiderinfos, danke.
Was mich betrifft, im Dezember durfte ich mal ins Fahrplanbüo der SBB in Zürich reinschauen und hier bekam ich sehr detaillierte Antworten.
Mit wem muss man dafür schlafen? :)
Es wird definitiv SBB-Rollmaterial zum Einsatz kommen. Ursprünglich war geplant, den stündlichen IC Genève-Aéroport - Lausanne - Bern - Zürich HB - St. Gallen im Zweistundentakt nach München Hbf durchzubinden. Um ausserdem die nötigen Fahrzeitreduktionen zu erzielen, wollte man neue Neigezüge beschaffen. Mittlerweile haben sich jedoch die Fahrgastzahlen so stark entwickelt, dass über Bern Doppelstockzüge erforderlich sind.
Etwas verwunderlich, es sollte doch aber seit vielen, vielen Jahren klar sein, dass man auf der Teilstrecke Bern-Zürich nicht auf Einstöcker zurück kann.
Es sollen für etwa Eine Mia CHF etwa 30 Züge beschafft werden, die später Frankfurt mit Mailand direkt verbinden könnten.
Also übernehmen die neuen Neigezüge voraussichtlich drei Strecken? Zürich-Stuttgart, Zürich-München und Zürich-Mailand? Hervorragend, wenn die Züge was taugen. Und bei drei Strecken kann man sich auch locker einen einsatzbereiten Reservezug in Zürich leisten.
Die Twindexx sollen nach erfolgreichem Test dann mit Wankkompensation (WAKO) ausgerüstet werden. Damit kann zwar auch ein Doppelstockzug schneller fahren, aber noch nicht so schnell wie ein Neigezug. Damit aber dennoch die gleichen Fahrzeiten wie bei den Neigezügen erreicht werden, werden die Twindexx ein besseres Beschleunigungsvermögen als die ICN haben.
Hmmm. Ob man wirklich mit nur einem Grad Wankkompensation die Fahrzeiten von Acht-Grad-Neigezügen nur dank besserer Beschleunigung wird halten können? Bei relativ vielen Halten kann ich mir das noch vorstellen, aber auf St.Gallen-München? Vermutlich wird man Fahrkomfort opfern müssen (Seitenbeschleunigung), was auf langen Fahrten problematisch ist.
Schweizer Neigezüge nach Stuttgart, München, Mailand
naseweiß, Freitag, 21.01.2011, 00:45 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von naseweiß, Freitag, 21.01.2011, 00:47
Es sollen für etwa Eine Mia CHF etwa 30 Züge beschafft werden, die später Frankfurt mit Mailand direkt verbinden könnten.
Also übernehmen die neuen Neigezüge voraussichtlich drei Strecken? Zürich-Stuttgart, Zürich-München und Zürich-Mailand? Hervorragend, wenn die Züge was taugen. Und bei drei Strecken kann man sich auch locker einen einsatzbereiten Reservezug in Zürich leisten.
Eher zwei Durchmesserlinien bzw. 4 Streken ab Zürich.
- Genf - Biel - Zürich - Bregenz - München
- Frankfurt - Stuttgart - Zürich - Bellinzona - Mailand
Wenn man beide im 2-h-Takt fährt, reichen dann überhaupt die 30 Züge, bzw. will man nach Mailand nicht einen Stundentakt? Und wie wird dann in der Schweiz auf Doppel verstärkt, indem man mit einem ICN kuppelt?
Edit: Und schon wieder überholt.
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Schweizer Neigezüge nach Stuttgart, München, Mailand
ITF, Freitag, 21.01.2011, 00:55 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Aus den Fahrplanstudien fuer Stuttagrt21 geht hervor, dass der ICT von Zuerich nach Nuernberg durchgebunden werden soll. Damit macht der Einsatz der Schweizer ECN wohl nicht mehr so viel Sinn. Zumal in Nuernberg ja auch noch Durchbindungen nach Berlin moeglich waeren.
bis 2017 gibt es eh keine nennenswerten ICE-T-Reserven
ICE-T-Fan, Freitag, 21.01.2011, 01:00 (vor 5561 Tagen) @ ITF
bearbeitet von ICE-T-Fan, Freitag, 21.01.2011, 01:01
Eine großzahlige Ausrüstung von ICE-T mit SBB-Paket wird es wohl nicht geben, damit bleibt es auf absehbare Zeit bei fünf verfügbaren Fahrzeugen.
Immerhin muss man bedenken, dass kein 118x eine Zulassung für Österreich besitzt und man daher mit SBB-Paket ausgerüstete Tfz. erst wieder aufwändig (mit Testfahrten) bei der ÖBB zulassen muss oder man eine Splitterbaureihe hat, die für die Linien 91 und die Fahrten der Linie 28 nach Innsbruck tabu wären.
Ich denke nicht, dass die DB diesen Aufwand vollziehen wird. Da ist es fast schon einfacher eine komplett neue Baureihe zu kaufen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass der ICE-T-Bedarf erst 2017 mit Inbetriebnahme der SFS in Thüringen sinken wird, aber auch nicht viel, da man die Linie Leipzig-Berlin-Hamburg ja auch noch mit irgendetwas fahren muss, wenn die Linie 28 dann zu weiten Teilen über Halle gehen sollte.
Schweizer Neigezüge nach Stuttgart, München, Mailand
naseweiß, Freitag, 21.01.2011, 01:08 (vor 5561 Tagen) @ ITF
Aus den Fahrplanstudien fuer Stuttagrt21 geht hervor, dass der ICT von Zuerich nach Nuernberg durchgebunden werden soll. Damit macht der Einsatz der Schweizer ECN wohl nicht mehr so viel Sinn. Zumal in Nuernberg ja auch noch Durchbindungen nach Berlin moeglich waeren.
Richtig, auch ohne S21, z.B. bei K21, ist das immer wieder angedacht. Deshalb habe ich es um 19.28 Uhr in diesem Thema und auch sonst in letzter Zeit, immer wieder so propagiert. Das Zitierte war nur eine Antwort auf @alphorn, der auf die Informationen von @Twindexx einging.
Für Stuttgart-21 wäre es aber übrigens vorteilhafter, wenn man Zürich mit Frankfurt und Nürnberg mit Karlsurhe durchbindet, nach Nürnberg dann über Untertürkheim. So spart man Zugfahrten im eng belegten Kellerbahnhof, da sonst zu viele IC von Westen in Stuttgart enden.
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Künftige Züge Zürich-München.
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 22:26 (vor 5561 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 22:27
Insider Infos Güteklasse 1, danke!
Hallo zusammen, habe mich gerade ersst registriert, lese aber schon etwas länger mit.
Servus und Grüezi!
Und bei diesem Thema hier habe ich mir jetzt gedacht, da muss ich doch jetzt was schreiben.
Was mich betrifft, im Dezember durfte ich mal ins Fahrplanbüo der SBB in Zürich reinschauen und hier bekam ich sehr detaillierte Antworten. Zur Technik habe ich auch einen guten Draht, da mein Vater im Engineering von Bombardier in Zürich Oerlikon arbeitet.
Jetzt zum Thema:
Es wird definitiv SBB-Rollmaterial zum Einsatz kommen. Ursprünglich war geplant, den stündlichen IC Genève-Aéroport - Lausanne - Bern - Zürich HB - St. Gallen im Zweistundentakt nach München Hbf durchzubinden. Um ausserdem die nötigen Fahrzeitreduktionen zu erzielen, wollte man neue Neigezüge beschaffen. Mittlerweile haben sich jedoch die Fahrgastzahlen so stark entwickelt, dass über Bern Doppelstockzüge erforderlich sind.
Sollte den Bahnfreund ja freuen ;).
Die Neigezüge für den internationalen Fernverkehr werden aber dennoch beschafft, die Ausschreibung wird die nächsten Monate erwartet, die Rede war von Anfang 2011. Es sollen für etwa Eine Mia CHF etwa 30 Züge beschafft werden, die später Frankfurt mit Mailand direkt verbinden könnten. Für die neuen Züge verwenden die SBB schon intern die Zugskategorie ECN (Eurocity-Neigezug).
ECN... aha. Danke!
Da könnte sich die DB mal ein Beispiel nehmen anstatt nur das nötigste zu kaufen.
Da Neigezüge sinnvollerweise nur einstöckig sind, wird der Zug aus München erst einmal über Biel nach Genf gelangen. Um aber dennoch später von München nach Genf über Bern fahren zu können, haben die SBB entschieden, dass ihre neuen Doppelstockzüge Twindexx Swiss Express für den Österreich- und Deutschland-Einsatz vorbereitet werden. Ausser nach München und Konstanz sind für die Twindexx keine Ausserschweizer Destinationen geplant.
Das ist ja interessant. Der innerschweizer Zug soll also mehrere hundert Kilometer das Allgäu hochgejagt werden. Und das auch noch als Doppelstockzug. Ich muss sagen, das hat was!
Der vorläufige Bieler Umweg ist nicht vermeidbar, also müssen wir den wohl hinnehmen.
Zum Taktknoten in St. Gallen: Für einen Taktknoten darf die Fahrzeit von Zürich HB aus nicht mehr als eine Stunde betragen, die jetzigen EC sind auf dieser Strecke mit 62 min Fahrzeit die schnellsten Verbindungen. Mit der Durchmesserlinie und dem Einsatz von Neigetechnik lässt sich dies auf 57 min reduzieren; Winterthur - St. Gallen fährt der EC heute nonstop in 36 min, ein ICN oder ECN wird die Strecke in 31 min schaffen.
Werden da auch irgendwelche Reserven da sein oder wird hier so stramm gefahren werden, dass es bei einer zehnminütigen verspätung des einen Zuges gleich 10 weitere Züge stört?
Die Twindexx sollen nach erfolgreichem Test dann mit Wankkompensation (WAKO) ausgerüstet werden. Damit kann zwar auch ein Doppelstockzug schneller fahren, aber noch nicht so schnell wie ein Neigezug. Damit aber dennoch die gleichen Fahrzeiten wie bei den Neigezügen erreicht werden, werden die Twindexx ein besseres Beschleunigungsvermögen als die ICN haben. So werden werden die neuen Doppelstockzüge von Zürich HB nach St. Gallen mit aktiver WAKO ebenfalls nur 57 min brauchen.
Twindexx-Innenraummodell sieht auch gut aus : Klick mich
Grüsse aus der Ostschweiz.
Gruß ans Netz
Künftige Züge Zürich-München.
Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 21.01.2011, 00:45 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
bearbeitet von Twindexx, Freitag, 21.01.2011, 00:47
Was mich betrifft, im Dezember durfte ich mal ins Fahrplanbüo der SBB in Zürich reinschauen und hier bekam ich sehr detaillierte Antworten.
Mit wem muss man dafür schlafen? :)
Ich musste für die Berufsschule eine Vertiefungsarbeit schreiben, ich wählte natürlich ein Eisenbahn-Thema. Ich telefonierte erst einmal mit der Generaldirektion in Bern und bekam dann im Dezember in Zürich einen Termin. Diesen nutzte ich natürlich aus.
Etwas verwunderlich, es sollte doch aber seit vielen, vielen Jahren klar sein, dass man auf der Teilstrecke Bern-Zürich nicht auf Einstöcker zurück kann.
Die Idee, hier einstöckige Neigezüge einzusetzen, stammte noch aus den 90er Jahren.
Also übernehmen die neuen Neigezüge voraussichtlich drei Strecken? Zürich-Stuttgart, Zürich-München und Zürich-Mailand?
Bei Zürich - Stuttgart war die Rede davon, in etwa drei Jahren wieder mit ICE-T zu fahren, aber sicher ist das nicht.
Was Mailand angeht: Hier handelt es sich um ein Gerücht, das sich auf eine Aussage von Vincent Ducrot (abtretender Leiter Fernverkehr der SBB) stützt, die ECN würden dann auch durch den Gotthard fahren.
Die ECN werden vorallem über Basel nach Frankfurt hoch fahren.
Hmmm. Ob man wirklich mit nur einem Grad Wankkompensation die Fahrzeiten von Acht-Grad-Neigezügen nur dank besserer Beschleunigung wird halten können? Bei relativ vielen Halten kann ich mir das noch vorstellen, aber auf St.Gallen-München? Vermutlich wird man Fahrkomfort opfern müssen (Seitenbeschleunigung), was auf langen Fahrten problematisch ist.
Zürich - St. Gallen mit Halt in Zürich Flughafen und Winterthur mit je zwei Minuten Haltezeit in 57 Minuten und Bern - Lausanne mit einem zweiminütigen Halt in Fribourg in 54 Minuten zu schaffen war Teil des Anforderungskatalogs an die FV-Dostos bei aktiver WAKO.
Komfortverluste sollte es keine geben, da mit WAKO eine Kurve schneller befahren werden kann bei gleichbleibenden Querkräften. Ein nicht zu unterschätzender Teil der Querkräfte auf Fahrgastebene kommt daher, dass durch die Fliehkraft und die Federung sich der Wagenkasten um ein bis zwei Grad nach aussen neigt. Durch das aktive Aufrichten des Wagenkastens nehmen bei gleicher Geschwindigkeit die auf die Fahrgäste einwirkenden Querkräfte ab.
Was längere Strecken betrifft: Zumindest bei den SBB wird im Fahrplan einberechnet, wie schnell ein Zug nach einem roten Signal oder einer Lafa wieder die vmax erreicht, das hat eine Auswirkung auf die einberechnete Reservezeit.
Generell rechnet man dei den SBB mit 8% Fahrzeitreserve.
Ein Beispiel für eine Fahrzeitreserve: Nach Fahrplan brauchen die ICN von Wil nach Winterthur 15 Minuten. Als aber mal bei einem vorraus fahrenden Fussball-Fan-Extrazug die Notbremse gezogen wurde, erreichte mein ICN aus St. Gallen Wil mit knapp acht Minuten Verspätung. Die Strecke Wil - Winterthur legte der ICN dann in gut 12 min zurück.
Der vorläufige Bieler Umweg ist nicht vermeidbar, also müssen wir den wohl hinnehmen.
Auf sicher ist das auch noch nicht, über die Durchbindung der einzelnen Linien in Zürich HB ab 2016 will man sich noch nicht ganz festlegen. Die Durchbindung über Biel nach Genf ist nur derzeitiger Planungsstand.
Werden da auch irgendwelche Reserven da sein oder wird hier so stramm gefahren werden, dass es bei einer zehnminütigen verspätung des einen Zuges gleich 10 weitere Züge stört?
Fahrplanplanung nach SBB-Standard: Mindestens 8% Fahrzeitreserve.
Twindexx-Innenraummodell sieht auch gut aus : Klick mich
Gewöhne dich lieber nicht zu sehr daran.
Nachdem im Juni der Vertrag unterschrieben war, wurde seitens der SBB erstmal über das Aussendesign gemeckert. Die Abdeckung der Kupplung musste umdesignt werden und an den Seiten wird der Zug das bekannte IC 2000-Farbschema erhalten. Entsprechende neuere Bilder habe ich gesehen, habe aber keines bekommen, das ich hier zeigen könnte.
Zum Innendesign: Ich weiss, dass die Langenthaler Textilfirma Lantal den SBB ein Farbenkonzept für die Sitzbezüge der Twindexx vorgelegt hat und dieses von den SBB abgesegnet wurde, wie das aussieht, weiss ich nicht. Auf den Bildern sind nur Designvorschläge von Bombardier zu sehen, am Schluss wird die SBB entscheiden, was für Sitze, Bezüge und Farben reinkommen. Der Besteller entscheidet, wenn also die Sitze in den DB Regio-Dostos unbequem sind, dann ist das die Schuld von DB Regio, Bombardier baut nur das ein, was der Kunde haben will.
Hier noch das Präsentationsmodell des Twindexx, eine 50'000 CHF-teure Einzelanfertigung:
http://img691.imageshack.us/i/twindexxmodell.png/
Künftige Züge Zürich-München.
naseweiß, Freitag, 21.01.2011, 01:01 (vor 5561 Tagen) @ Twindexx
Wirklich brandheiß, danke.
Also übernehmen die neuen Neigezüge voraussichtlich drei Strecken? Zürich-Stuttgart, Zürich-München und Zürich-Mailand?
Bei Zürich - Stuttgart war die Rede davon, in etwa drei Jahren wieder mit ICE-T zu fahren, aber sicher ist das nicht.
@ICE-T-Fan: ;)
Die ECN werden vorallem über Basel nach Frankfurt hoch fahren.
Also das schockiert mich jetzt. Bei der Rheintalbahn ging ich immer von auf Deutschland ausgerichteten Linien aus: Linie 30 (Basel-Rheintal-NRW-Hamburg), Linie 43 (Basel-NRW), Linie 20 (Basel-Hamburg), Linie 12 (Basel-Berlin), Linie 61 (Basel-Nürnberg), Linie 60 (Basel-München). Eben irgendeine Auswahl davon, Durchbindungen in die Schweiz höchstens die (vgl. mit Deutschland) kurzen Strecken nach Interlaken oder Zürich(-Chur).
Aus Frankfurter Sicht wäre es natürlich interessant in Zukunft nach Südfrankreich und Norditalien direkt fahren zu können.
Der vorläufige Bieler Umweg ist nicht vermeidbar, also müssen wir den wohl hinnehmen.
Auf sicher ist das auch noch nicht, über die Durchbindung der einzelnen Linien in Zürich HB ab 2016 will man sich noch nicht ganz festlegen. Die Durchbindung über Biel nach Genf ist nur derzeitiger Planungsstand.
Aber diese Durchbindung ist doch vom Fahrzeugeinsatz her sinnvoll. Neigetechnik-Linie mit Neigetechnik-Linie verbunden. Nach Bern kann man wegen der Kapazität nicht fahren. Basel oder Luzern als Alternativen? Luzern wiederum sollte nicht mit der neuen Durchmesserlinie zusammengehen. Und Basel ist mit den internationalen Zügen nach Deutschland und Frankreich schon ganz gut belegt. Es geht eingentlich nur Biel-Genf, wenn man nicht total über Eck fahren will oder auf die nachrangigeren IR-Linien durchbinden will.
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Künftige Züge Zürich-München.
ICE-T-Fan, Freitag, 21.01.2011, 03:27 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Wirklich brandheiß, danke.
Also übernehmen die neuen Neigezüge voraussichtlich drei Strecken? Zürich-Stuttgart, Zürich-München und Zürich-Mailand?
Bei Zürich - Stuttgart war die Rede davon, in etwa drei Jahren wieder mit ICE-T zu fahren, aber sicher ist das nicht.
@ICE-T-Fan: ;)
Ich habe nie behauptet, dass ich das für völlig ausgeschlossen halte. Ich gehe aber fest davon aus, dass dafür nur die bisherigen fünf Tfz. 1180-1184 zur Verfügung stehen werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die DB darüber hinaus weitere Tfz. mit SBB-Paket ausstatten wird, weil dann Tz für die Österreich-Umläufe fehlen. Aus diesem Grund wurden bis 2009 ja auch keine SBB-ICE-T regulär auf der Linie 28 eingesetzt, weil sie nur die Umläufe gestört hätten.. ähnlich als wollte man BR 402 zwischen Hamburg/Berlin und Basel einsetzen (was prinzipiell geht). Es würde aber zu Umlaufproblemen kommen, weil ja einige Umläufe in die Schweiz durch gebunden sind und für diese nur SBB-taugliche 401er benutzt werden können.
Was aber denkbar ist, dass es Mischverkehr von ECN und ICE-T zwischen Schweiz und Deutschland gibt.
Künftige Züge Zürich-München.
Alphorn (CH), Freitag, 21.01.2011, 02:14 (vor 5561 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Alphorn (CH), Freitag, 21.01.2011, 02:15
Die ECN werden vorallem über Basel nach Frankfurt hoch fahren.
Sehr überraschend. Warum die teuren internationalen Neigezüge auf Strecken einsetzen, die auch weitaus billigere normale Züge übernehmen können? Der einzig mögliche Grund wäre eine Durchbindung mit einer Neigezugstrecke, da gibts nur den Gotthard. Aber erstens hätte dann die stuttgarter Strecke kein Durchbindungsziel mehr (ausser man macht nach Mailand den doppelten Takt, was ich bezweifle) und zweitens bringen die Neigezüge am Gotthard nach 2016 (Basistunnel) nicht mehr besonders viel.
[Doppelstöcker mit WAKO] Ob man wirklich mit nur einem Grad Wankkompensation die Fahrzeiten von Acht-Grad-Neigezügen nur dank besserer Beschleunigung wird halten können?
Zürich - St. Gallen mit Halt in Zürich Flughafen und Winterthur mit je zwei Minuten Haltezeit in 57 Minuten und Bern - Lausanne mit einem zweiminütigen Halt in Fribourg in 54 Minuten zu schaffen war Teil des Anforderungskatalogs an die FV-Dostos bei aktiver WAKO.
Interessant. Jeweils unter 60 Minuten war zu erwarten, aber hier höre ich erstmals die "offiziellen" Zeiten. Das Ding ist ja ein Monster! Von 66 auf 54 Minuten ohne Streckenausbauten (?) ist enorm. Du hast nicht zufällig gehört, ob ARS mitbestellt wird?
Komfortverluste sollte es keine geben, da mit WAKO eine Kurve schneller befahren werden kann bei gleichbleibenden Querkräften.
Ist mir klar, aber ein Neigezug 8 Grad Neigefähigkeit kann trotzdem deutlich schneller durch die Kurven. Szenario: Kurve von Neigezug von 120 km/h durchfahrbar, dahinter lange Gerade mit 120 km/h. WAKO-Zug kann nur mit 100 km/h durch die Kurve, da nützt ihm die gute Beschleunigung zurück auf 120 km/h nichts... der Neigezug braucht gar nicht zu beschleunigen.
Was längere Strecken betrifft: Zumindest bei den SBB wird im Fahrplan einberechnet, wie schnell ein Zug nach einem roten Signal oder einer Lafa wieder die vmax erreicht, das hat eine Auswirkung auf die einberechnete Reservezeit.
OK, der Twindexx könnte also mit knapperen Reserven fahren.
Der vorläufige Bieler Umweg ist nicht vermeidbar, also müssen wir den wohl hinnehmen.
Auf sicher ist das auch noch nicht, über die Durchbindung der einzelnen Linien in Zürich HB ab 2016 will man sich noch nicht ganz festlegen. Die Durchbindung über Biel nach Genf ist nur derzeitiger Planungsstand.
Würde mich sehr wundern, wenn die Münchner Linie mit etwas anderem als Biel durchgebunden würde. Zum Vorredner: Momentan ist die Fahrzeit nach Genf über Biel die selbe, wenn mal WAKO kommt, ist's eine Viertelstunde langsamer. Allerdings verliert man über die Bieler Route natürlich interessante Ziele wie Bern und Lausanne.
Künftige Züge Zürich-München.
Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 21.01.2011, 22:51 (vor 5560 Tagen) @ Alphorn (CH)
Die ECN werden vorallem über Basel nach Frankfurt hoch fahren.
Sehr überraschend. Warum die teuren internationalen Neigezüge auf Strecken einsetzen, die auch weitaus billigere normale Züge übernehmen können? Der einzig mögliche Grund wäre eine Durchbindung mit einer Neigezugstrecke, da gibts nur den Gotthard. Aber erstens hätte dann die stuttgarter Strecke kein Durchbindungsziel mehr (ausser man macht nach Mailand den doppelten Takt, was ich bezweifle) und zweitens bringen die Neigezüge am Gotthard nach 2016 (Basistunnel) nicht mehr besonders viel.
Ich habe mal nachgeschaut: Die SBB wollen mit den ECN nach Frankfurt, Stuttgart und München fahren, was Deutschland betrifft. Für Frankfurt werden die vmax von mindestens 250 km/h benötigt und für die anderen Strecken die Neigetechnik, es macht wohl keinen Sinn, für jede Strecke eigenes Rollmaterial anzuschaffen.
Der vermehrte Einsatz von SBB-Zügen nach Deutschland kommt in Zusamenhang mit der neuen Partnerschaft SBB/DB, im Gegenzug sollen ja auch ICE ins Tessin oder nach Graubünden fahren.
Interessant. Jeweils unter 60 Minuten war zu erwarten, aber hier höre ich erstmals die "offiziellen" Zeiten. Das Ding ist ja ein Monster! Von 66 auf 54 Minuten ohne Streckenausbauten (?) ist enorm. Du hast nicht zufällig gehört, ob ARS mitbestellt wird?
Zumindest mit einem besseren Beschleunigungsvermögen währen heute schon Fahrzeiten von einer knappen Stunde möglich (allerdings ohne Zeitreserve gerechnet). Dazu kommt noch die WAKO und es wird noch zu Infrastrukturanpassungen kommen.
Die Anpassungen an der Infra umfassen neben der Signalisation, ohne die auch mit WAKO nicht schneller gefahren werden kann, die Neugestaltung von Übergangsbögen zu den Kurven und einige Kurven sollen etwas gestreckt werden, das kommt allerdings erst mit einem weiteren Umsetzungsschritt der ZEB. Welche Fahrzeit der Zug dann nach Fahrplan haben wird, ist Sache der einberechneten Reservezeit, so wie es aussieht, wird die fahrplanmässige Fahrzeit bei maximal 57 min liegen.
Zur ARS: Sie wird nicht von Anfang an drin sein, aber die SBB haben sich die Option zur Nachrüstung gesichert, über den Einsatz der ARS wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
Zum Monster: Mit 3.75 MW pro 100 m Zug ist das schon ein Monster, eine 400 Meter lange Twindexx-Garnitur wird dann 15 Megawatt Leistung haben.
Komfortverluste sollte es keine geben, da mit WAKO eine Kurve schneller befahren werden kann bei gleichbleibenden Querkräften.
Ist mir klar, aber ein Neigezug 8 Grad Neigefähigkeit kann trotzdem deutlich schneller durch die Kurven. Szenario: Kurve von Neigezug von 120 km/h durchfahrbar, dahinter lange Gerade mit 120 km/h. WAKO-Zug kann nur mit 100 km/h durch die Kurve, da nützt ihm die gute Beschleunigung zurück auf 120 km/h nichts... der Neigezug braucht gar nicht zu beschleunigen.
Wenn es dann um längere Strecken geht, wird man sich natürlich erstmal die Fahrzeitberechnungen anschauen. Zu bedenken ist aber noch, dass ursprünglich angegeben wurde, die Fahrzeit München - Zürich falle auf 3h 15min - heute wissen wir, sie fällt auf knapp 3h 30 min. Hier hätte ich im Fahrplanbüro noch genauer nachfragen können, ich denke aber, dass liegt am schweizer Knotensystem und den Kreuzungsmöglichkeiten im Allgäu. Auch lässt eine längere Fahrzeit im Vergleich zur ursprünglich kommunizierten darauf schliessen, dass ein Einsatz mit WAKO statt Neigetechnik einberechnet wurde.
Würde mich sehr wundern, wenn die Münchner Linie mit etwas anderem als Biel durchgebunden würde. Zum Vorredner: Momentan ist die Fahrzeit nach Genf über Biel die selbe, wenn mal WAKO kommt, ist's eine Viertelstunde langsamer. Allerdings verliert man über die Bieler Route natürlich interessante Ziele wie Bern und Lausanne.
Im Projekt ZEB ist neben den Infra-Anpassungen für Bern - Lausanne auch die Fahrzeitreduktion für Zürich - Biel (neu: 59 min statt 69 min), Basel - Biel (neu: 61 min statt 67 min) und Visp - Lausanne (neu: 83 min statt 92 min) enthalten. Das soll etwa zeitgleich geschehen, sodass die Fahrzeit Zürich - Lausanne via Bern oder Biel zeitgleich auf unter zwei Stunden fällt.
Künftige Züge Zürich-München.
naseweiß, Samstag, 22.01.2011, 10:57 (vor 5559 Tagen) @ Twindexx
Zum Monster: Mit 3.75 MW pro 100 m Zug ist das schon ein Monster, eine 400 Meter lange Twindexx-Garnitur wird dann 15 Megawatt Leistung haben.
Ein ICE-3 hat 8 MW auf 200 m, das ist also vergleichbar. Der Twindexx könnte als Doppelstöcker etwas schwerer sein, dafür will er aber keine 300 km/h erreichen. Im Endeffekt also eine S-Bahn-Beschleunigung.
Im Projekt ZEB ist neben den Infra-Anpassungen für Bern - Lausanne auch die Fahrzeitreduktion für Zürich - Biel (neu: 59 min statt 69 min), Basel - Biel (neu: 61 min statt 67 min) und Visp - Lausanne (neu: 83 min statt 92 min) enthalten. Das soll etwa zeitgleich geschehen, sodass die Fahrzeit Zürich - Lausanne via Bern oder Biel zeitgleich auf unter zwei Stunden fällt.
Kann es sein, dass Zürich-Genf dann in gleicher Weise schneller wird, sowohl über Bern, als auch über Biel? Denn Biel-Genf geht ja an Lausanne vorbei. Wenn es bis Lausanne gleich schnell wäre, wäre man nach Genf über Biel um einiges schneller.
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Schweiz: ICE ins Tessin, Neigezüge nach Frankfurt!
Alphorn (CH), Samstag, 22.01.2011, 15:44 (vor 5559 Tagen) @ Twindexx
Ich habe mal nachgeschaut: Die SBB wollen mit den ECN nach Frankfurt, Stuttgart und München fahren, was Deutschland betrifft. Für Frankfurt werden die vmax von mindestens 250 km/h benötigt und für die anderen Strecken die Neigetechnik, es macht wohl keinen Sinn, für jede Strecke eigenes Rollmaterial anzuschaffen.
Vmax 250 höre ich auch zum ersten Mal. Nun, mit den bisher einzigen Hochgeschwindigkeits-Neigezügen (ETR 610) sind die Erfahrungen ja durchwachsen; sie wurden sehr spät fertig und waren deutlich zu schwer... hoffentlich gelingt der nächste Versuch besser.
Der vermehrte Einsatz von SBB-Zügen nach Deutschland kommt in Zusamenhang mit der neuen Partnerschaft SBB/DB, im Gegenzug sollen ja auch ICE ins Tessin oder nach Graubünden fahren.
In jedem Abschnitt lässt Du eine neue Bombe platzen :) Hervorraged, davon profitieren alle.
Zum Monster: Mit 3.75 MW pro 100 m Zug ist das schon ein Monster, eine 400 Meter lange Twindexx-Garnitur wird dann 15 Megawatt Leistung haben.
Nicht ganz so viel wie der Stadler KISS, aber heute werden ja die 300-Meter-Züge mit 6.1 MW gefahren...
Zu bedenken ist aber noch, dass ursprünglich angegeben wurde, die Fahrzeit München - Zürich falle auf 3h 15min - heute wissen wir, sie fällt auf knapp 3h 30 min. [..]Hier hätte ich im Fahrplanbüro noch genauer nachfragen können, ich denke aber, dass liegt am schweizer Knotensystem und den Kreuzungsmöglichkeiten im Allgäu.
Gab hier im Forum auch einige, die an 3h 15min zweifelten. Die Kreuzungsorte und -Zeiten geben das nicht her, egal wieviel Neigetechnik hat. Es wurden auch knapp 3h30 vermutet. Etwas erstaunlich finde ich, dass man für diese Strecke einen Doppelstöcker in Betracht zieht, momentan sind's Züge mit 7 Wagen; zudem wird ja dann öfter gefahren.
Im Projekt ZEB ist neben den Infra-Anpassungen für Bern - Lausanne auch die Fahrzeitreduktion für Zürich - Biel (neu: 59 min statt 69 min), Basel - Biel (neu: 61 min statt 67 min) und Visp - Lausanne (neu: 83 min statt 92 min) enthalten. Das soll etwa zeitgleich geschehen, sodass die Fahrzeit Zürich - Lausanne via Bern oder Biel zeitgleich auf unter zwei Stunden fällt.
Huch? Ich dachte, Zürich-Biel in unter 60 Minuten hätte man aufgegeben? Der Chestenbergtunnel ist ja nicht mehr Teil von ZEB und die Strecke wird ja schon von Neigezügen befahren, da wäre der Twindexx nicht schneller. Wie soll das zu schaffen sein?
Seh ich das richtig, dass all diese Beschleunigungen dann schon etwa 2017 kämen (ab dann steht WAKO zur Verfügung)? Das wäre viel, viel früher als erwartet. Dazu passt, dass die SBB grad eine Tunnelerweiterung für Doppelstöcker im Wallis ausgeschrieben haben (Gobet-Tunnel), das wäre dann also wohl auch eine Twindexx-Strecke.
Schweiz: ICE ins Tessin, Neigezüge nach Frankfurt!
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 22.01.2011, 17:55 (vor 5559 Tagen) @ Alphorn (CH)
Vmax 250 höre ich auch zum ersten Mal. Nun, mit den bisher einzigen Hochgeschwindigkeits-Neigezügen (ETR 610) sind die Erfahrungen ja durchwachsen; sie wurden sehr spät fertig und waren deutlich zu schwer... hoffentlich gelingt der nächste Versuch besser.
Auf die ETR 610 hätten die SBB noch Optionen, man will diese aber offensichtlich nicht einlösen.
In jedem Abschnitt lässt Du eine neue Bombe platzen :) Hervorraged, davon profitieren alle.
In allen meinen Beiträgen werde ich das sicher nicht hinbekommen, aber ich werde mich bemühen :) .
Zum Monster: Mit 3.75 MW pro 100 m Zug ist das schon ein Monster, eine 400 Meter lange Twindexx-Garnitur wird dann 15 Megawatt Leistung haben.
Nicht ganz so viel wie der Stadler KISS, aber heute werden ja die 300-Meter-Züge mit 6.1 MW gefahren...
Das Konkurrenzprojekt mit dem Stadler gegen den Twindexx antrat hätte auf 200m 9 MW gehabt, bei Bombardier witzelte man, dass Stadler damit die eigene Ausfallrate kompensieren wolle, siehe FLIRT. Laut SBB-Angaben steht ein FLIRT nach zehn Stunden im Betrieb acht Stunden in der Werkstatt weil irgendwas im Antriebsstrang öfters mal kaputt geht.
Gab hier im Forum auch einige, die an 3h 15min zweifelten. Die Kreuzungsorte und -Zeiten geben das nicht her, egal wieviel Neigetechnik hat. Es wurden auch knapp 3h30 vermutet. Etwas erstaunlich finde ich, dass man für diese Strecke einen Doppelstöcker in Betracht zieht, momentan sind's Züge mit 7 Wagen; zudem wird ja dann öfter gefahren.
Die Twindexx nach München einzusetzen ist ja erst mal nur eine eine Option, damit man München mit Genf via Bern durchbinden kann. Ob ein Twindexx IC200m zwischen St. Gallen und München voll werden wird, weiss ich nicht, man braucht den Doppelstöcker ja primär für Zürich - Bern.
Andernfalls, wenn die Fahrgastzahlen zwischen Zürich und München weiterhin in dem Mass steigen, wie in den letzten fünf Jahren (und das ohne Ausbau), dann könnte man einen Twindexx IC200m durchaus voll bekommen. Die SBB sind sich derzeit schwer am überlegen, ab nächstem Fahrplanwechsel zwischen Zürich und München ein fünftes Zugpaar einzuführen.
Huch? Ich dachte, Zürich-Biel in unter 60 Minuten hätte man aufgegeben? Der Chestenbergtunnel ist ja nicht mehr Teil von ZEB und die Strecke wird ja schon von Neigezügen befahren, da wäre der Twindexx nicht schneller. Wie soll das zu schaffen sein?
Mit ZEB ist das so eine Sache, das sollte ursprünglich 5.4 Mia CHF kosten, dann hatte jemand die grandiose Idee, erstmal nur die kapazitätssteigernden Projekte im Wert von 2.7 Mia CHF zu realisieren. Bei den restlichen 2.7 Mia CHF sind die zu realisierenden Projekte noch nicht eindeutig definiert. Einige Projekte aus Bahn 2030 sollen noch in die ZEB wandern und andere aus der ZEB ins Projekt Bahn 2030, das übrigens auch den Titel ZEB 2 trägt.
Die Jurasüdfussstrecke wird weiterhin die Stammstrecke der ICN bleiben und wenn die ICN zwischen Aarau und Zürich mal die Neigetechnik ausfahren könnten, bräuchten die keinen Chestenbergtunnel. Derzeit sind halt nunmal die ICN zwischen Zürich und Aarau zwischen anderen Zügen ziemlich eingeschlossen.
Seh ich das richtig, dass all diese Beschleunigungen dann schon etwa 2017 kämen (ab dann steht WAKO zur Verfügung)? Das wäre viel, viel früher als erwartet. Dazu passt, dass die SBB grad eine Tunnelerweiterung für Doppelstöcker im Wallis ausgeschrieben haben (Gobet-Tunnel), das wäre dann also wohl auch eine Twindexx-Strecke.
Da die Infra-Anpassungen, die auch mit WAKO noch nötig sind, wohl erst 2030 kommen, wird auch Lausanne noch ziemlich lange auf den 00/30-Taktknoten warten dürfen. Zwischen Bern und Lausanne wird man erstmal lediglich die durch die bessere Beschleunigung entstehende Fahrzeitverkürzung von ca. fünf Minuten nutzen können, was aber nicht für den Taktknoten reicht.
Im Gegensatz zu Bern - Lausanne ist die Strecke Zürich - St. Gallen auf dem Abschnitt Winterthur - St. Gallen schon für bogenschnelles Fahren ausgerüstet, weshalb dem Taktknoten in St. Gallen ab 2015 nichts mehr im Weg steht.
Ab Dezember 2015 wird mithilfe der Durchmesserlinie und einer Überwerfung bei Effretikon St. Gallen mit ECN und ICN zum stündlichen Taktknoten, ab Dezember 2018 wird St. Gallen dann mithilfe der Ausbauten zwischen Zürich und Winterthur im Rahmen der vierten Teilergänzung S-Bahn Zürich mit den Twindexx zum halbstündlichen Taktknoten.
Es ist geplant, die Twindexx auch durchs Rhonetal einzusetzen, wenn genügend da sind. Das wird wohl erst, wie bei der Verbindung nach München, frühestens mit der Ablieferung der ersten Option von weiteren 53 Zügen möglich sein (2019 - 2024). Die ersten 59 Züge werden als IC St. Gallen - Genève-Aéroport, IC Romanshorn - Brig und IR Zürich - Luzern eingesetzt. Um die Twindexx warten zu können, wird bis 2013 in Zürich Herdern eine zusätzliche 400m lange Anlage für leichten bis schweren Unterhalt erstellt.
Kann es sein, dass Zürich-Genf dann in gleicher Weise schneller wird, sowohl über Bern, als auch über Biel?
Ja klar, das meinte ich ja. Via Bern oder Biel die gleichen Kantenzeiten.
Denn Biel-Genf geht ja an Lausanne vorbei. Wenn es bis Lausanne gleich schnell wäre, wäre man nach Genf über Biel um einiges schneller.
Zwischen Biel und Genf und zwischen Biel und Lausanne sind keine Fahrzeitverkürzungen geplant. Biel - Genf dauert heute 87 Minuten und Biel - Lausanne 59 Minuten. Als Kantenzeiten von knapp 60 beziehungsweise knapp 90 Minuten reicht das.
Schweiz: ICE ins Tessin, Neigezüge nach Frankfurt!
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 23.01.2011, 01:35 (vor 5559 Tagen) @ Twindexx
Vmax 250 höre ich auch zum ersten Mal. Nun, mit den bisher einzigen Hochgeschwindigkeits-Neigezügen (ETR 610) sind die Erfahrungen ja durchwachsen; sie wurden sehr spät fertig und waren deutlich zu schwer... hoffentlich gelingt der nächste Versuch besser.
Auf die ETR 610 hätten die SBB noch Optionen, man will diese aber offensichtlich nicht einlösen.
In jedem Abschnitt lässt Du eine neue Bombe platzen :) Hervorraged, davon profitieren alle.
Dem kann ich mich nur anschließen. Respekt! (Hopp Schwiiz) ;)
In allen meinen Beiträgen werde ich das sicher nicht hinbekommen, aber ich werde mich bemühen :) .
Das Konkurrenzprojekt mit dem Stadler gegen den Twindexx antrat hätte auf 200m 9 MW gehabt, bei Bombardier witzelte man, dass Stadler damit die eigene Ausfallrate kompensieren wolle, siehe FLIRT. Laut SBB-Angaben steht ein FLIRT nach zehn Stunden im Betrieb acht Stunden in der Werkstatt weil irgendwas im Antriebsstrang öfters mal kaputt geht.
Die FLIRT sind noch nicht ausgereift. Auch die DB-Version hat so ihre Problemchen.
Die Twindexx nach München einzusetzen ist ja erst mal nur eine eine Option, damit man München mit Genf via Bern durchbinden kann. Ob ein Twindexx IC200m zwischen St. Gallen und München voll werden wird, weiss ich nicht, man braucht den Doppelstöcker ja primär für Zürich - Bern.
Durchgehende Züge München-Genf. Das wäre eine gute Sache. Das gab es zuletzt in den 1970er Jahren zu der Zeit der Gasturbinen-210 im Allgäu.
Andernfalls, wenn die Fahrgastzahlen zwischen Zürich und München weiterhin in dem Mass steigen, wie in den letzten fünf Jahren (und das ohne Ausbau), dann könnte man einen Twindexx IC200m durchaus voll bekommen. Die SBB sind sich derzeit schwer am überlegen, ab nächstem Fahrplanwechsel zwischen Zürich und München ein fünftes Zugpaar einzuführen.
Interessant. Mit den Fahrzeiten wird es dann aber eng. Da muss entweder über Kempten ausgewichen werden, oder es gibt eine extra EC-Kreuzung in Aichstetten oder Leutkirch, oder der morgendliche RE-Schnellläufer Lindau-München wird geopfert.
Im Gegensatz zu Bern - Lausanne ist die Strecke Zürich - St. Gallen auf dem Abschnitt Winterthur - St. Gallen schon für bogenschnelles Fahren ausgerüstet, weshalb dem Taktknoten in St. Gallen ab 2015 nichts mehr im Weg steht.
Ab Dezember 2015 wird mithilfe der Durchmesserlinie und einer Überwerfung bei Effretikon St. Gallen mit ECN und ICN zum stündlichen Taktknoten, ab Dezember 2018 wird St. Gallen dann mithilfe der Ausbauten zwischen Zürich und Winterthur im Rahmen der vierten Teilergänzung S-Bahn Zürich mit den Twindexx zum halbstündlichen Taktknoten.
Es ist geplant, die Twindexx auch durchs Rhonetal einzusetzen, wenn genügend da sind. Das wird wohl erst, wie bei der Verbindung nach München, frühestens mit der Ablieferung der ersten Option von weiteren 53 Zügen möglich sein (2019 - 2024). Die ersten 59 Züge werden als IC St. Gallen - Genève-Aéroport, IC Romanshorn - Brig und IR Zürich - Luzern eingesetzt. Um die Twindexx warten zu können, wird bis 2013 in Zürich Herdern eine zusätzliche 400m lange Anlage für leichten bis schweren Unterhalt erstellt.
Zwischen Biel und Genf und zwischen Biel und Lausanne sind keine Fahrzeitverkürzungen geplant. Biel - Genf dauert heute 87 Minuten und Biel - Lausanne 59 Minuten. Als Kantenzeiten von knapp 60 beziehungsweise knapp 90 Minuten reicht das.
Insidernews vom feinsten. Danke.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Künftige Züge Zürich-München.
ICE-T-Fan, Freitag, 21.01.2011, 00:13 (vor 5561 Tagen) @ Twindexx
Danke für die Info.
Das bestätigt das, was ich auch so (als Gerücht) gehört habe, dass die ICE-T dauerhaft von der Linie 87 genommen werden sollen.
ICE-T auf Zürich-Stuttgart
Alphorn (CH), Freitag, 21.01.2011, 00:36 (vor 5561 Tagen) @ ICE-T-Fan
Das bestätigt das, was ich auch so (als Gerücht) gehört habe, dass die ICE-T dauerhaft von der Linie 87 genommen werden sollen.
Grube hat allerdings versprochen, dass die noch mal zurückkommen. Die SBB-Neigezüge werden ja erst ca. 2015 verfügbar sein und vielleicht auf anderen Strecken zuerst gebraucht. Der ICE-T hingegen sollte schon etwa 2013 wieder bogenschnell fahren können.
ICE-T auf Zürich-Stuttgart
ICE-T-Fan, Freitag, 21.01.2011, 00:49 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von ICE-T-Fan, Freitag, 21.01.2011, 00:52
Das bestätigt das, was ich auch so (als Gerücht) gehört habe, dass die ICE-T dauerhaft von der Linie 87 genommen werden sollen.
Grube hat allerdings versprochen, dass die noch mal zurückkommen. Die SBB-Neigezüge werden ja erst ca. 2015 verfügbar sein und vielleicht auf anderen Strecken zuerst gebraucht. Der ICE-T hingegen sollte schon etwa 2013 wieder bogenschnell fahren können.
Bogenschnell hin oder her, bei den aktuellen Kontrollintervallen fehlen der DB einfach die Fahrzeugkapazitäten für einen zuverlässigen Betrieb auf der Gäubahn. Immerhin dürfen nur 5 der (noch) 70 existierenden ICE-T in die Schweiz und diese sind aufgrund ihres Mehrsystempakets sowieso allgemein unzuverlässiger als die anderen.
Hinzu kommt, dass bei Fahrzeugmangel auf anderen Strecken die DB dann einige SBB-ICE-T lieber beispielsweise auf Frankfurt-Dresden "abschiebt" um dort den Betrieb zu stabilisieren und die Gäubahn mit Ersatzverkehr "beglückt".
Schon früher ist es vorgekommen, als die SBB-ICE-T noch 415er waren, dass Züge zwischen Stuttgart und Zürich ausgefallen sind, während die 158x bei uns als Verstärkerteil mitgefahren sind.
Ich denke die SBB hat klar erkannt, dass die DB die Gäubahn als sekundär ansieht und dort Zugausfälle für vertretbarer hält als zwischen Frankfurt und Dresden oder Berlin und München.
Natürlich werden die ICE-T für die Übergangszeit wieder auf die Gäubahn kommen, aber ich bezweifle das es jemals wieder zu einem stabilen Betrieb kommen wird.
auf der Achse B-M freiwerdende ICE-T?
ice-t-411, Samstag, 22.01.2011, 23:16 (vor 5559 Tagen) @ Oscar (NL)
Hi!
a. Wenn Rennbahn BA-EF-HAL/L [1] nicht fertig -> ICE-T nach wie vor via Saaletalbahn.
b. Wenn Rennbahn BA-EF-HAL/L doch fertig -> ICE-T auf die neue Rennbahn, da keine Alternative vorhanden:
Der Eröffnungstermin Dezember 2017 dürfte als relativ sicher gelten, alle großen Ingenieurbauwerke sind inzwischen begonnen oder ausgeschrieben. (siehe VDE8)
1. Die bestellten BR 407 sind vor allem als "ICE International" vorgesehen. Es sei denn, die internationalen Verbindungen werden vorübergehend an die Konkurrenz (TGV, Eurostar, Thalys) vergeben, oder auf lokbespannte Züge umgestellt mit Umstieg an der Grenze.
2. Es sind s.i.w. bis 2017 keine neuen ICE-Triebwagen für Inlandsbetrieb vorgesehen.
3. Die geplanten IC250-Triebwagen werden 2017 wohl noch nicht zur Verfügung stehen.
4. Die BR 403 ist jetzt schon für die beiden 300 km/h Rennbahnen benötigt.
Wenn man die Liefer-/Planungszeit für die Baureihe 407 ansieht, stellt man fest, dass die Bestellung im November 2008 getätigt wurde, bis Mitte 2012 sollen alle Züge ausgeliefert sein, macht also nicht mal 4 Jahre. Heute ist 2011 (Januar), da bleibt noch Zeit bis 2017 (Dezember).
Ob jetzt neue Züge auf der Achse zum Einsatz kommen oder ob die Züge auf anderen Linien getauscht werden kann wahrscheinlich keiner sagen, aber ich glaube nicht, dass bei den ICE T ersthaft ETCS nachgerüstet wird. Geschickter wäre es wahrscheinlich, die Züge genau in diesem Zeitraum einem Redesign zu unterziehen.
Ich erwarte auf München-Zürich eher eine Mischung von SBB-ICN und lokbespannten Zügen, aber nicht ICE-T. Zudem haben bei weitem nicht alle ICE-T ein CH-Paket.
Ich gehe größtenteils von Neigetechnikzügen aus (+ evtl. Verstärker), nur so kann man attraktive Reisezeiten erreichen.
Gruß
Johannes
auf der Achse B-M freiwerdende ICE-T?
ICE-T-Fan, Samstag, 22.01.2011, 23:34 (vor 5559 Tagen) @ ice-t-411
Ob jetzt neue Züge auf der Achse zum Einsatz kommen oder ob die Züge auf anderen Linien getauscht werden kann wahrscheinlich keiner sagen, aber ich glaube nicht, dass bei den ICE T ersthaft ETCS nachgerüstet wird. Geschickter wäre es wahrscheinlich, die Züge genau in diesem Zeitraum einem Redesign zu unterziehen.
Ich glaube bei den ICE-T geht es darum, dass die ÖBB für die Westbahn ETCS verlangt. Irgendwo gab es die Diskussion, dass das ETCS für Österreich gebraucht wird.
Nachtrag Link
ICE-T-Fan, Samstag, 22.01.2011, 23:41 (vor 5559 Tagen) @ ICE-T-Fan
ECTS auf Erfurt-Halle/Leipzig, ICE-T auf Linie 50
naseweiß, Sonntag, 23.01.2011, 00:14 (vor 5559 Tagen) @ ice-t-411
Ob jetzt neue Züge auf der Achse zum Einsatz kommen oder ob die Züge auf anderen Linien getauscht werden kann wahrscheinlich keiner sagen, aber ich glaube nicht, dass bei den ICE T ersthaft ETCS nachgerüstet wird. Geschickter wäre es wahrscheinlich, die Züge genau in diesem Zeitraum einem Redesign zu unterziehen.
Wird Erfurt-Halle/Leipzig etwa nicht (nur) mit ETCS ausgrüstet. Auch wenn die Linie 28 Berlin-München nicht mehr mit ICE-T gefahren wird, die Linie 50 Frankfurt-Dresden aber sicher schon, schließlich muss man die ICE-T ja noch irgendwo einsetzten. Dann müssen aber zumindest diese Züge ETCS bekommen.
--
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ECTS auf Erfurt-Halle/Leipzig, ICE-T auf Linie 50
ICE-T-Fan, Sonntag, 23.01.2011, 01:10 (vor 5559 Tagen) @ naseweiß
Nicht vergessen, dass zwischen Bitterfeld und Berlin auch ETCS installiert ist und langfristig die LZB ersetzen könnte.
ECTS auf Erfurt-Halle/Leipzig, ICE-T auf Linie 50
ice-t-411, Sonntag, 23.01.2011, 10:52 (vor 5558 Tagen) @ naseweiß
Hi!
Wird Erfurt-Halle/Leipzig etwa nicht (nur) mit ETCS ausgrüstet. Auch wenn die Linie 28 Berlin-München nicht mehr mit ICE-T gefahren wird, die Linie 50 Frankfurt-Dresden aber sicher schon, schließlich muss man die ICE-T ja noch irgendwo einsetzten. Dann müssen aber zumindest diese Züge ETCS bekommen.
Ich würde mal davon ausgehen, dass dort weiter ICE T zum Einsatz kommen und der NBS-Abschnitt erhält ausschließlich ETCS. Damit wird man wohl mittelfristig alle ICE T mit ETCS ausrüsten, aber trotzdem wohl eher nicht auf der Nord-Süd-Route einsetzen, außer als Verstärker.
Hintergrund: Die Bahn wird tunlichst versuchen zumindest in den ersten Jahren die versprochenen Fahrzeiten zwischen Berlin und München (knapp unter 4 Stunden) zu halten. Und das klappt sicher nicht, wenn man auf den drei 300 km/h Abschnitten nur 230 km/h fahren kann.
Gruß
Johannes
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
Lumi25, Donnerstag, 20.01.2011, 16:37 (vor 5561 Tagen) @ ice-t-411
Wäre auf jeden Fall das perfekte Betätigungsfeld für die auf der Achse Berlin-München ab 2017 freiwerdenden ICE T bzw. die Schweizer ICN.
Ich glaube kaum das 2017 der ICX zur Verfügung steht. Man muss einfach davon ausgehen, dass auf dieser Strecke weiterhin ICE-T fahren oder aber man tauscht halt komplett aus.
Also ICE-T von München-Berlin auf Köln/Düsseldorf-Berlin legen und die dort freiwerdenden ICE 2 dann auf Berlin-München einsetzen.
Ob nun 230 km/h schneller ICE-T oder 250 km/h schneller ICE 2 macht auf dem kurzen 250 km/h-Abschnitt zwischen Wolfsburg und Berlin sowieso nichts aus.
Ansonsten wäre ich auch sehr vorsichtig was das künftige Betriebskonzept auf der Achse angeht. Man schaue sich nur diesen erbärmlichen Fernverkehr zwischen Köln-Aachen und Brüssel an und vergleiche diesen mal mit früher.
Des weiteren finde ich diese Elektrifizierung zu kurz gedacht. Davon profitiert nur der Fernverkehr und einzelne Güterzüge vielleicht dagegen wird der Nahverkehr weiterhin mit Diesel fahren. Um hier wirklich eine Wirkung zu erzielen müsste man die Strecke via Kempten Elektrifizieren.
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 16:44 (vor 5561 Tagen) @ Lumi25
Des weiteren finde ich diese Elektrifizierung zu kurz gedacht. Davon profitiert nur der Fernverkehr und einzelne Güterzüge vielleicht dagegen wird der Nahverkehr weiterhin mit Diesel fahren. Um hier wirklich eine Wirkung zu erzielen müsste man die Strecke via Kempten Elektrifizieren.
Ich hielte eine Elektrifizierung des Teilstücks Buchloe-Augsburg für sinnvoll. Dann könnte man z.B. den Allgäu-Franken-Express als E-Zug über Memmingen nach Lindau fahren. Aber so bringt es nur dem morgendlichen RE von Lindau nach München (Abfahrt 7:03 Uhr) was, weil dieser dieselbe Strecke fährt. und ob nur wegen diesem Zug eine E-Lok herkommt, glaub ich nciht.
Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 20.01.2011, 18:28 (vor 5561 Tagen) @ Lumi25
Also ICE-T von München-Berlin auf Köln/Düsseldorf-Berlin legen und die dort freiwerdenden ICE 2 dann auf Berlin-München einsetzen.
Und selbstverständlich die dort freiwerdenden ICE 2 dann mit ERTMS Level 2 nachrüsten, damit sie auf Berlin-München fahren können!
Des weiteren finde ich diese Elektrifizierung zu kurz gedacht. Davon profitiert nur der Fernverkehr und einzelne Güterzüge vielleicht, dagegen wird der Nahverkehr weiterhin mit Diesel fahren. Um hier wirklich eine Wirkung zu erzielen müsste man die Strecke via Kempten Elektrifizieren.
Nicht nur das, sondern auch die Strecke nach Oberstdorf, Füssen, Landsberg, Bad Wörishofen, Kißlegg, eigentlich alles was ab München und Augsburg Richtung Buchloe umsteigefrei erreichbar ist. Denn die Strecken werden abwechselnd bedient und die Umlaufpläne durften darauf abgestimmt sein. Zudem braucht man noch eine Menge Elektrozüge, wohl 146 + Dostos (Neigetechnik bringt nichts solange nicht-Neigetechnikzüge den Takt teilen) oder Kurzversion Bombardier TwindeXX mit Wankkompensation.
Nur schade, dass niemand das bezahlen kann/möchte.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:31 (vor 5561 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von 611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:32
Nicht nur das, sondern auch die Strecke nach Oberstdorf, Füssen, Landsberg, Bad Wörishofen, Kißlegg, eigentlich alles was ab München und Augsburg Richtung Buchloe umsteigefrei erreichbar ist. Denn die Strecken werden abwechselnd bedient und die Umlaufpläne durften darauf abgestimmt sein. Zudem braucht man noch eine Menge Elektrozüge, wohl 146 + Dostos (Neigetechnik bringt nichts solange nicht-Neigetechnikzüge den Takt teilen) oder Kurzversion Bombardier TwindeXX mit Wankkompensation.
Hieß es nicht mal dass Dostos um Allgäu nicht gewünscht seien (zu schwer) oder ist das Quark ?
Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 18:42 (vor 5561 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 20.01.2011, 18:44
Und selbstverständlich die dort freiwerdenden ICE 2 dann mit ERTMS Level 2 nachrüsten, damit sie auf Berlin-München fahren können!
Jawohl, nämlich als IRE250 in verkehrsrot. ;) *SCNR* *Duckundganzschnellweg*
Des weiteren finde ich diese Elektrifizierung zu kurz gedacht. Davon profitiert nur der Fernverkehr und einzelne Güterzüge vielleicht, dagegen wird der Nahverkehr weiterhin mit Diesel fahren. Um hier wirklich eine Wirkung zu erzielen müsste man die Strecke via Kempten Elektrifizieren.
Das wollten die Schweitzer ursprünglich, aber die DB hat sich durchgesetzt. Stattdessen war der Abbau des zweiten Gleises schon eine Überlegung von DB-Netz.
Nicht nur das, sondern auch die Strecke nach Oberstdorf, Füssen, Landsberg, Bad Wörishofen, Kißlegg, eigentlich alles was ab München und Augsburg Richtung Buchloe umsteigefrei erreichbar ist. Denn die Strecken werden abwechselnd bedient und die Umlaufpläne durften darauf abgestimmt sein. Zudem braucht man noch eine Menge Elektrozüge, wohl 146 + Dostos (Neigetechnik bringt nichts solange nicht-Neigetechnikzüge den Takt teilen) oder Kurzversion Bombardier TwindeXX mit Wankkompensation.
Für einheitliche NV-Züge wären 146, 246 und Dosto sinnvoll. Kann alles 160 km/h fahren und man müsste nur die Loks (146/246 unterscheiden sich optisch nur auf dem Dach) tauschen.
Nur schade, dass niemand das bezahlen kann/möchte.
Vielleicht sollten wir eine Spendenaktion starten. ;/
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:55 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Und selbstverständlich die dort freiwerdenden ICE 2 dann mit ERTMS Level 2 nachrüsten, damit sie auf Berlin-München fahren können!
Jawohl, nämlich als IRE250 in verkehrsrot. ;) *SCNR* *Duckundganzschnellweg*
Des weiteren finde ich diese Elektrifizierung zu kurz gedacht. Davon profitiert nur der Fernverkehr und einzelne Güterzüge vielleicht, dagegen wird der Nahverkehr weiterhin mit Diesel fahren. Um hier wirklich eine Wirkung zu erzielen müsste man die Strecke via Kempten Elektrifizieren.
Das wollten die Schweitzer ursprünglich, aber die DB hat sich durchgesetzt. Stattdessen war der Abbau des zweiten Gleises schon eine Überlegung von DB-Netz.
Was? Abbauen? Ja jetzt hakt es endgültig. Müsste man doch noch was daran setzen, dass BY und BW in die Schweiz "abgegebben" werden. Die Eidgenössli wollten ja so ein Gesetz verabschieden, dass das möglich ist. Sogar die Eisenbahn hat man da besser im Griff.
Für einheitliche NV-Züge wären 146, 246 und Dosto sinnvoll. Kann alles 160 km/h fahren
Bringt dir im Allgäu nix, nur leichtes Material (n-Wagen) kommen da ordentlich voran oder der 612, der pustet aber auch ordentlich Abgas in die Luft.
Trotzdem sehe ich es im Allgäu gern, wenn bei n-oder Alex-Zügen in der Steigung die Lok ordentlich pustet...
Siehe Alex: Die Loks machen max. 100 km/h sind aber ziemlich gut in der Beschleunigung. Ab Immenstadt fahren da bis zu 6 Wagen hinter einer Lok, und trotzdem ist die Fahrzeit tlw. schneller als beim 612.
und man müsste nur die Loks (146/246 unterscheiden sich optisch nur auf dem Dach) tauschen.
Nur schade, dass niemand das bezahlen kann/möchte.
Vielleicht sollten wir eine Spendenaktion starten. ;/
Vielleicht ganz nützlich, wenn man dann von Moduswagen, Mopsgesichtern und Hässlich-Dostos sowie ET 42x absieht... sprich: Bpmz-ähnliche Gefährte (Neubau?)
Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 19:08 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 20.01.2011, 19:09
Stattdessen war der Abbau des zweiten Gleises schon eine Überlegung von DB-Netz.
Was? Abbauen? Ja jetzt hakt es endgültig. Müsste man doch noch was daran setzen, dass BY und BW in die Schweiz "abgegebben" werden. Die Eidgenössli wollten ja so ein Gesetz verabschieden, dass das möglich ist. Sogar die Eisenbahn hat man da besser im Griff.
Das war 1999 und scheint wieder vom Tisch zu sein.
Für einheitliche NV-Züge wären 146, 246 und Dosto sinnvoll. Kann alles 160 km/h fahren
Bringt dir im Allgäu nix, nur leichtes Material (n-Wagen) kommen da ordentlich voran oder der 612, der pustet aber auch ordentlich Abgas in die Luft.
Trotzdem sehe ich es im Allgäu gern, wenn bei n-oder Alex-Zügen in der Steigung die Lok ordentlich pustet...
Da hättest Du 1994 mit dem Kleber-Express die Höllentalbahn Himmelreich-Hinterzarten hinauf fahren sollen. Mit Vollgas hat die 218 gerade so 30 km/h geschafft und war immer +3. Irrer Sound in den Tunnels. 1995 kam die 143-Schublok dazu.
Siehe Alex: Die Loks machen max. 100 km/h sind aber ziemlich gut in der Beschleunigung. Ab Immenstadt fahren da bis zu 6 Wagen hinter einer Lok, und trotzdem ist die Fahrzeit tlw. schneller als beim 612.
Hat aber auch 2 Halte weniger.
Vielleicht sollten wir eine Spendenaktion starten. ;/
Vielleicht ganz nützlich, wenn man dann von Moduswagen, Mopsgesichtern und Hässlich-Dostos sowie ET 42x absieht... sprich: Bpmz-ähnliche Gefährte (Neubau?)
Das wäre zu schön.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 19:23 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Das war 1999 und scheint wieder vom Tisch zu sein.
Ja hoffentlich.
Da hättest Du 1994 mit dem Kleber-Express die Höllentalbahn Himmelreich-Hinterzarten hinauf fahren sollen. Mit Vollgas hat die 218 gerade so 30 km/h geschafft und war immer +3. Irrer Sound in den Tunnels. 1995 kam die 143-Schublok dazu.
Schade, schade, dass ich da noch nicht im bahnfähigen Alter war... kann es mir aber gut vorstellen. Schade, dass das Historie ist.
Hat aber auch 2 Halte weniger.
Heimenkirch fliegt raus, ja. Dann der Halt mit dem Namen den ich mir nicht merken kann zwischen Immenstadt und Kempten. Ein anderer war da noch. Aber die drei Minuten wären auch nicht so tragisch.
Vielleicht sollten wir eine Spendenaktion starten. ;/
Vielleicht ganz nützlich, wenn man dann von Moduswagen, Mopsgesichtern und Hässlich-Dostos sowie ET 42x absieht... sprich: Bpmz-ähnliche Gefährte (Neubau?)
Das wäre zu schön.
leider.
Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 19:32 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Hat aber auch 2 Halte weniger.
Heimenkirch fliegt raus, ja. Dann der Halt mit dem Namen den ich mir nicht merken kann zwischen Immenstadt und Kempten. Ein anderer war da noch. Aber die drei Minuten wären auch nicht so tragisch.
Ich meinte Bissenhofen und Günzach. Mit Martinszell und Heimenkirch sind es sogar vier Halte weniger.
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Elektrifizierung M - MM - LI und der ganze Rest
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 19:37 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Hat aber auch 2 Halte weniger.
Heimenkirch fliegt raus, ja. Dann der Halt mit dem Namen den ich mir nicht merken kann zwischen Immenstadt und Kempten. Ein anderer war da noch. Aber die drei Minuten wären auch nicht so tragisch.
Ich meinte Bissenhofen und Günzach. Mit Martinszell und Heimenkirch sind es sogar vier Halte weniger.
Vier Halte... okay. Sie sind gleich schnell. Wenn man beim DB-RE auch noch den Halt in Kempten (bis zu 15 Min) abzieht, ist der DB-RE bei deutlich weniger Komfort auch etwas schneller.
Wieso schweizer Züge?
naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 19:28 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 19:30
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden. Und diese sind in Zürich über die neue Durchmesserlinie fahrend durchgebunden.
Dagegen ist die Linie Stuttgart-Zürich, zumal wenn auch noch bis Nürnberg durchgebunden, prädestiniert führt den Einsatz von deutschen Zügen. Da nicht nach Italien durchgebunden werden soll, können die Züge wunderbar in der Haupthalle von Zürich HB wenden und kommen so sofort wieder nach Deutschland zurück.
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Wieso schweizer Züge?
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 19:41 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung
Wirklich zweistündig ist das aber nicht. Ab Lindau fahren die nach München um 09:12, 11:12, 15.12 und 20.16 Uhr.
der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden.
Kann man die da in St. Gallen nicht so lange stehen lassen, bis sie in den Takt passen?
Und diese sind in Zürich über die neue Durchmesserlinie fahrend durchgebunden.
Dagegen ist die Linie Stuttgart-Zürich, zumal wenn auch noch bis Nürnberg durchgebunden,
Nürnberg = unwahrscheinlich, dafür gibts den IC schon.
prädestiniert führt den Einsatz von deutschen Zügen. Da nicht nach Italien durchgebunden werden soll, können die Züge wunderbar in der Haupthalle von Zürich HB wenden und kommen so sofort wieder nach Deutschland zurück.
Wieso schweizer Züge?
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 19:55 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 20.01.2011, 19:56
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung
Wirklich zweistündig ist das aber nicht. Ab Lindau fahren die nach München um 09:12, 11:12, 15.12 und 20.16 Uhr.
Nach der Elektrifizierung ist m.W. ein Zweistundentakt geplant.
der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden.
Kann man die da in St. Gallen nicht so lange stehen lassen, bis sie in den Takt passen?
Man könnte die Fahrzeiten in Deutschland ändern. Dann müsste man eben sehen, wie man das mit den Kreuzungen regelt. Bis 2005 gab es 2 mal tgl. EC X in Wangen und 1x in Leutkirch (bis 1996).
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Wieso schweizer Züge?
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 19:59 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung
Wirklich zweistündig ist das aber nicht. Ab Lindau fahren die nach München um 09:12, 11:12, 15.12 und 20.16 Uhr.
Nach der Elektrifizierung ist m.W. ein Zweistundentakt geplant.
Soso, wäre ja interessant.
der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden.
Kann man die da in St. Gallen nicht so lange stehen lassen, bis sie in den Takt passen?
Man könnte die Fahrzeiten in Deutschland ändern. Dann müsste man eben sehen, wie man das mit den Kreuzungen regelt. Bis 2005 gab es 2 mal tgl. EC X in Wangen und 1x in Leutkirch (bis 1996).
Das könnte man, stimmt. Aber ob die DB da mitmacht?
Wieso schweizer Züge?
naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 21:25 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 21:30
der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden.
Kann man die da in St. Gallen nicht so lange stehen lassen, bis sie in den Takt passen?
Man könnte die Fahrzeiten in Deutschland ändern. Dann müsste man eben sehen, wie man das mit den Kreuzungen regelt. Bis 2005 gab es 2 mal tgl. EC X in Wangen und 1x in Leutkirch (bis 1996).
Die Fahrzeiten werden sowieso ganz anders als heute sein, da es ja schneller wird.
Zürich 30'
Winterthur 00' (Zugkreuzung, dort aber sowieso zweigleisig)
St.Gallen 30'
Bregenz 00' (Zugkreuzung)
Memminger 00' (Zugkreuzung in oder nahe Memmingen)
München 00'
=> Ergebnis: knapp 03:30 Fahrzeit
- Die Fahrzeit von knapp 03:30 wurde schon in der Presse kommuniziert.
- Die 30er-Zeitlage in St.Gallen war in einer Vorstellung zur S-Bahn St.Gallen zu finden (netzartige Fahrplan-Darstellung SMA), die @alphorn mal im Eisenbahnforum verlinkt hat. In der Schweiz wird der Fahrplan wegen des ITF und dem dafür notwendigen Ausbau bekannterweise lange vor der Umsetzung festgelegt (in diesem Fall ZEB), wird also sicher dieser werden.
Der Rest ergibt sich automatisch.
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Wieso schweizer Züge?
naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 21:15 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung
Wirklich zweistündig ist das aber nicht. Ab Lindau fahren die nach München um 09:12, 11:12, 15.12 und 20.16 Uhr.
Wie schon von @218XXX-X erwähnt, es soll einen 2-h-Takt geben. Man macht den ganzen Schmonz mit Elektrifizierung, Neigetechnik und Lindau-21, damit einhergehend eine Fahrzeitverkürzung von etwa 45 min (04:15 -> 03:30) ja nicht, um später nur das gleiche spärliche Angebot zu fahren. Es sollen schließlich mehr Leute fahren wollen, sich der 2-h-Takt lohnen.
der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden.
Kann man die da in St. Gallen nicht so lange stehen lassen, bis sie in den Takt passen?
Ja, was nützt das denn? Es ist nicht das Problem, wo der Takt liegt, sondern der Takt bis Genf geht, nicht mehr nur bis Zürich. Man braucht also viel mehr Züge in der Schweiz, da man dort eine viel längere Fahrzeit hat. Würde man mit 411er fahren, würde man ein guten Teil des zentralen Schweizer Ost-West-Verkehrs mit deutschen Fahrzeugen bestreiten müssen, gerade auch da man in der Schweiz in Doppeltraktion fahren muss. Für München-Lindau wird dagegen die Einzeltraktion noch lange reichen.
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Wieso schweizer Züge?
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 21:42 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung
Wirklich zweistündig ist das aber nicht. Ab Lindau fahren die nach München um 09:12, 11:12, 15.12 und 20.16 Uhr.
Wie schon von @218XXX-X erwähnt, es soll einen 2-h-Takt geben. Man macht den ganzen Schmonz mit Elektrifizierung, Neigetechnik und Lindau-21, damit einhergehend eine Fahrzeitverkürzung von etwa 45 min (04:15 -> 03:30) ja nicht, um später nur das gleiche spärliche Angebot zu fahren. Es sollen schließlich mehr Leute fahren wollen, sich der 2-h-Takt lohnen.
Mit Lindau-21 bin ich auf dem Kriegsfuß, ich will keinen Bahnhof im Lindauer Stadtteil reutin, den kein Tourist oder Einwohner der Region interessiert. Bahnhof auf der Insel muss sein, wenigstens als "Anschlussbahn" wie in Friedrichshafen am Hafenbahnhof.
der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden.
Kann man die da in St. Gallen nicht so lange stehen lassen, bis sie in den Takt passen?
Ja, was nützt das denn? Es ist nicht das Problem, wo der Takt liegt, sondern der Takt bis Genf geht, nicht mehr nur bis Zürich. Man braucht also viel mehr Züge in der Schweiz, da man dort eine viel längere Fahrzeit hat. Würde man mit 411er fahren, würde man ein guten Teil des zentralen Schweizer Ost-West-Verkehrs mit deutschen Fahrzeugen bestreiten müssen, gerade auch da man in der Schweiz in Doppeltraktion fahren muss. Für München-Lindau wird dagegen die Einzeltraktion noch lange reichen.
Stimmt. Fehlerhaft gedacht.
Lindau 21
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 21:52 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Mit Lindau-21 bin ich auf dem Kriegsfuß, ich will keinen Bahnhof im Lindauer Stadtteil reutin, den kein Tourist oder Einwohner der Region interessiert. Bahnhof auf der Insel muss sein, wenigstens als "Anschlussbahn" wie in Friedrichshafen am Hafenbahnhof.
So ist das auch geplant. Ein Gleis Hbf-Insel. Bei der Post wird es einen Bahnsteig für "Lindau-Insel" geben. Aber Direkt Ein-/Ausfahrten Richtung Hergatz und Enzisweiler werden nicht mehr möglich sein.
Die Stadt Lindau will zudem den Haltepunkt "Zech" wieder eröffnen. Die BEG will aber erst etscheiden, wenn der genaue Standort des neuen Hbf in Reutin bekannt ist.
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Lindau 21
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 22:18 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Mit Lindau-21 bin ich auf dem Kriegsfuß, ich will keinen Bahnhof im Lindauer Stadtteil reutin, den kein Tourist oder Einwohner der Region interessiert. Bahnhof auf der Insel muss sein, wenigstens als "Anschlussbahn" wie in Friedrichshafen am Hafenbahnhof.
So ist das auch geplant. Ein Gleis Hbf-Insel. Bei der Post wird es einen Bahnsteig für "Lindau-Insel" geben. Aber Direkt Ein-/Ausfahrten Richtung Hergatz und Enzisweiler werden nicht mehr möglich sein.
Die Stadt Lindau will zudem den Haltepunkt "Zech" wieder eröffnen. Die BEG will aber erst etscheiden, wenn der genaue Standort des neuen Hbf in Reutin bekannt ist.
Passt mir immer noch nicht. Kommt man z. B. von Friedrichshafen, muss man den Umweg fahren. Mir wäre es lieber, wenn man da trennen würde: Auf der Insel den regio-Bahnhof für alle Regios, und in Zech einen "Fernbahnhof", der von den Regio nach Bregenz und einem Pendelzug bedient wird und sämtliche Fv-Züge abfertigt. Lindau ohne Inselbahnhof - quasi Zerstörung des Stadtbilds. Und wenn in Lindau etwas bleiben soll - dann bestimmt total amputiert (1 Gleis o.ä.), das ist kein Bahnhof mehr. Nicht für so eine Stadt!
Lindau 21
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 22:30 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Passt mir immer noch nicht. Kommt man z. B. von Friedrichshafen, muss man den Umweg fahren. Mir wäre es lieber, wenn man da trennen würde: Auf der Insel den regio-Bahnhof für alle Regios, und in Zech einen "Fernbahnhof", der von den Regio nach Bregenz und einem Pendelzug bedient wird und sämtliche Fv-Züge abfertigt. Lindau ohne Inselbahnhof - quasi Zerstörung des Stadtbilds.
Die Stadt musste alle Hebel in Bewegung setzen um wenigstens das durchzusetzten. Die DB beharrte lange und stur auf einer Bahnfreien Insel.
Und wenn in Lindau etwas bleiben soll - dann bestimmt total amputiert (1 Gleis o.ä.), das ist kein Bahnhof mehr. Nicht für so eine Stadt!
Naja, in Reutin gibt es ja einen neuen Hbf. Ganz ohne Halt vorbei fahren is nicht. Aber es soll auch noch umsteigefreie Verbindungen von der Insel in alle Richtungen geben.
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Lindau 21 -
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 22:32 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Passt mir immer noch nicht. Kommt man z. B. von Friedrichshafen, muss man den Umweg fahren. Mir wäre es lieber, wenn man da trennen würde: Auf der Insel den regio-Bahnhof für alle Regios, und in Zech einen "Fernbahnhof", der von den Regio nach Bregenz und einem Pendelzug bedient wird und sämtliche Fv-Züge abfertigt. Lindau ohne Inselbahnhof - quasi Zerstörung des Stadtbilds.
Die Stadt musste alle Hebel in Bewegung setzen um wenigstens das durchzusetzten. Die DB beharrte lange und stur auf einer Bahnfreien Insel.
DB tut viel was wenig Sinn hat, merk dir das. ;)
Und wenn in Lindau etwas bleiben soll - dann bestimmt total amputiert (1 Gleis o.ä.), das ist kein Bahnhof mehr. Nicht für so eine Stadt!
Naja, in Reutin gibt es ja einen neuen Hbf. Ganz ohne Halt vorbei fahren is nicht. Aber es soll auch noch umsteigefreie Verbindungen von der Insel in alle Richtungen geben.
Letzteres aber wahrscheinlich nur mit den letzten Schleichern, oder?
Lindau 21 -
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 22:38 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 20.01.2011, 22:40
Naja, in Reutin gibt es ja einen neuen Hbf. Ganz ohne Halt vorbei fahren is nicht. Aber es soll auch noch umsteigefreie Verbindungen von der Insel in alle Richtungen geben.
Letzteres aber wahrscheinlich nur mit den letzten Schleichern, oder?
OB Seidl besteht auf stündliche Direktanbindung der Insel nach Ulm/Stuttgart, Augsburg/München und Bludenz. Also mindestens 3 Züge pro Stunde inkl. IRE.
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Die Strecke wird auch NT-ertüchtigt, 1 Stunde schneller
Alphorn (CH), Donnerstag, 20.01.2011, 20:14 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist.
Plausibel, aber falsch. Die Strecke Linda-Geltendorf wird für Neigetechnik ertüchtigt, es soll insgesamt eine Fahrzeitreduktion von einer knappen Stunde (3h15 bis 3h25 statt momentan 4h12) erreicht werden; der Schweizer Teil der Strecke trägt dazu weniger als 10 Minuten bei.
Die Strecke wird auch NT-ertüchtigt, 1 Stunde schneller
naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 21:35 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist.
Plausibel, aber falsch. Die Strecke Linda-Geltendorf wird für Neigetechnik ertüchtigt, es soll insgesamt eine Fahrzeitreduktion von einer knappen Stunde (3h15 bis 3h25 statt momentan 4h12) erreicht werden; der Schweizer Teil der Strecke trägt dazu weniger als 10 Minuten bei.
Wenn es um die Fahrzeitverkürzung geht, die könnte man auch mit deutschen Neigetechnikzüge erreichen, sprich schweiz-taugliche ICE-T einsetzen. Es geht mir darum, was gegen deutsche Züge spricht.
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Die Strecke wird auch NT-ertüchtigt, 1 Stunde schneller
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 21:40 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Wenn es um die Fahrzeitverkürzung geht, die könnte man auch mit deutschen Neigetechnikzüge erreichen, sprich schweiz-taugliche ICE-T einsetzen. Es geht mir darum, was gegen deutsche Züge spricht.
Prinzipiell könnten 411/415 mit CH-Zulassung fahren. Aber 1. gibt es zu wenige und 2. sind die in der Schweiz nicht mehr willkommen.
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Sorry, ich dachte es ginge um NT oder nicht NT *owt*
Alphorn (CH), Donnerstag, 20.01.2011, 21:52 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
- kein Text -
Sorry, ich dachte es ginge um NT oder nicht NT *owt*
naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 22:23 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
Sorry, ich dachte es ginge um NT oder nicht NT *owt*
Schon klar. Mir geht es immer auf den Senkel wenn ich sinngemäß Folgendes lesen muss:
"München-Lindau wird elektrifiziert und für Neigetechnik ertüchtigt. Dann werden dort wohl ICE-T fahren."
Also, wer auch immer sich angesprochen fühlt, bitte 100-mal auf die geistige Tafel schreiben: Es werden keine ICE-T zwischen München und Zürich eingesetzt werden!
--
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Sorry, ich dachte es ginge um NT oder nicht NT *owt*
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 22:28 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Sorry, ich dachte es ginge um NT oder nicht NT *owt*
Schon klar. Mir geht es immer auf den Senkel wenn ich sinngemäß Folgendes lesen muss:
"München-Lindau wird elektrifiziert und für Neigetechnik ertüchtigt. Dann werden dort wohl ICE-T fahren."
Also, wer auch immer sich angesprochen fühlt, bitte 100-mal auf die geistige Tafel schreiben: Es werden keine ICE-T zwischen München und Zürich eingesetzt werden!
Höchstens im Ersatzverkehr
*duck und weg*
Wieso schweizer Züge?
ICE-T-Fan, Donnerstag, 20.01.2011, 20:47 (vor 5561 Tagen) @ naseweiß
Ich glaube eher, dass die SBB den deutschen ICE-T nicht mehr traut und außerdem gibt es nur fünf Stück davon, die auf dem Netz der SBB fahren dürfen, was zu regelmäßigen Fahrzeugengpässen führt.
Weitere ICE-T umzubauen ist sicherlich teuer und nicht einfach, zumal sie dann die ÖBB-Zulassung verlieren würden und nicht mehr freizügig auf den Linien 28 und 91 benutzt werden können.
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
ICE-T-Fan, Donnerstag, 20.01.2011, 18:02 (vor 5561 Tagen) @ ice-t-411
Das Thema Fahrzeugeinsatz auf der neuen SFS wird gerade auch hier diskutiert.
Das Problem ist, dass es a) bis 2017 wohl keine große Aufstockung bei den ICE 3 geben wird und man b) ja auch noch den Stundentakt Leipzig-Berlin(-Hamburg) mit irgendetwas fahren muss.
Ich persönlich vermute, dass effektiv nur 1/3 der ICE-T freiwerden, falls auf der SFS irgendwann auf ICx umgestellt wird. Bekannt ist nur, dass die Sprinter mit 300 km/h-Material gefahren werden sollen, momentan sind zwei BR 407 pro Tag im Gespräch.
Für die IC(E)/EC-Linien 87 und 88 hat sich ja schon die SBB mit brandneuen Neigetechnikfahrzeugen beworben und diese schon angekündigt. Ich denke die SBB will die momentan recht unzuverlässigen ICE-T aus ihrem Netz heraus haben.
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 15:00 (vor 5561 Tagen) @ Memminger1985
Ich hege daran Zweifel. Bald feiert diese Strecke 70 Jahre "voraussichtliche Elektrifizierung".
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
oberzugfahrer, Donnerstag, 20.01.2011, 16:54 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Eventuell gibt es auch die Möglichkeit die Schweizer ICN mit Neigetechnik dort zu verwenden. mfg
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 16:55 (vor 5561 Tagen) @ oberzugfahrer
Eventuell gibt es auch die Möglichkeit die Schweizer ICN mit Neigetechnik dort zu verwenden. mfg
Wenn die Schweizer da genug Fahrzeugreserven haben, gerne. Sie haben die Strecke ja mitfinanziert, warum dann nicht selberfahren ;)
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
NIM rocks, Donnerstag, 20.01.2011, 17:09 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Eventuell gibt es auch die Möglichkeit die Schweizer ICN mit Neigetechnik dort zu verwenden. mfg
Wenn die Schweizer da genug Fahrzeugreserven haben, gerne. Sie haben die Strecke ja mitfinanziert, warum dann nicht selberfahren ;)
Die ICN würden nie im Leben eine Deutschlandzulassung bekommen. Außerdem sind die auch nur was für Kurzstrecke, total unbequem.
Aber wie oben bereits erwähnt sollen auf der Strecke neue SBB-Neigetechnikzüge zum Einsatz kommen, quasi als Ausgleich für die ICE-Leistungen in die Schweiz über Basel.
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 17:10 (vor 5561 Tagen) @ NIM rocks
Eventuell gibt es auch die Möglichkeit die Schweizer ICN mit Neigetechnik dort zu verwenden. mfg
Wenn die Schweizer da genug Fahrzeugreserven haben, gerne. Sie haben die Strecke ja mitfinanziert, warum dann nicht selberfahren ;)
Die ICN würden nie im Leben eine Deutschlandzulassung bekommen. Außerdem sind die auch nur was für Kurzstrecke, total unbequem.
Da kann ich nichts zu sagen, kenne mich mit Schweizer Material nicht aus ;)
Aber wie oben bereits erwähnt sollen auf der Strecke neue SBB-Neigetechnikzüge zum Einsatz kommen, quasi als Ausgleich für die ICE-Leistungen in die Schweiz über Basel.
Also was ganz modernes. Sind die denn schon in Planung oder nur Papierzüge?
Elektrifizierung München – Memmingen – Lindau
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 17:16 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Aber wie oben bereits erwähnt sollen auf der Strecke neue SBB-Neigetechnikzüge zum Einsatz kommen, quasi als Ausgleich für die ICE-Leistungen in die Schweiz über Basel.
Also was ganz modernes. Sind die denn schon in Planung oder nur Papierzüge?
Die stehen m.W. zum ursprünglichen Termin 2015 zur Verfügung. Genaueres dazu kann evtl. User "Albhorn (CH)" berichten(?).
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neue SBB Neitechzüge
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 17:17 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Aber wie oben bereits erwähnt sollen auf der Strecke neue SBB-Neigetechnikzüge zum Einsatz kommen, quasi als Ausgleich für die ICE-Leistungen in die Schweiz über Basel.
Also was ganz modernes. Sind die denn schon in Planung oder nur Papierzüge?
Die stehen m.W. zum ursprünglichen Termin 2015 zur Verfügung. Genaueres dazu kann evtl. User "Albhorn (CH)" berichten(?).
Hoi, etwas, das ohne Verspätung einsatzbereit ist... Schweizer Präzision!
neue SBB Neitechzüge
Alphorn (CH), Donnerstag, 20.01.2011, 17:42 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Die stehen m.W. zum ursprünglichen Termin 2015 zur Verfügung. Genaueres dazu kann evtl. User "Albhorn (CH)" berichten(?).
Hoi, etwas, das ohne Verspätung einsatzbereit ist... Schweizer Präzision!
Die Ausschreibung für neue Neigezüge für den internationalen Verkehr wird meines Wissens dieses Jahr erfolgen, es sind zirka 800 Mio CHF für 20 Züge vorgesehen. Finde grad nur noch diese Quelle. Wird spannend, wer ausser Alstom wird sich bewerben?
Ob sie dann pünktlich geliefert werden, steht auf einem anderen Blatt. Der ETR 610 (Alstom) war übel verspätet, der ersten der 120 Niederflur-Doppelstockwagen für die S-Bahn Zürich (Siemens/Bombardier) hätten auch schon letztes Jahr geliefert werden sollen und sind noch nirgends in Sicht. Einzig der Stadler-Doppelstocktriebwagen für die S-Bahn (neuerdings KISS genannt) scheint im Plan, gewünschter Auslieferungstermin für erste Züge war dieses Jahr und die ersten zwei machen grade Testfahrten.
Wenn die Strecke nach München erst 2016 fertig wird, eilt's eh weniger. Italien ist durch ETR 470 und 610 halbwegs abgedeckt, Stuttgart sollte bis 2015 wieder ICE-T kriegen. Wirklich gebraucht werden die Züge nur für München, der innerschweizerische Teil dieser Strecke wird heute schon von Neigezügen abgedeckt.
Doof nur, dass 2015 St. Gallen zum ITF-Knoten wird und die München-Züge die Strecke St. Gallen-Zürich in einer Stunde schaffen müssen. Das schaffen die aktuellen Dieselzüge sicher nicht, man wird wohl die Verbindung brechen müssen (ausser Takt gibts vermutlich nicht genug Trassen).
neue SBB Neitechzüge
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 17:47 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
Die Ausschreibung für neue Neigezüge für den internationalen Verkehr wird meines Wissens dieses Jahr erfolgen, es sind zirka 800 Mio CHF für 20 Züge vorgesehen. Finde grad nur noch diese Quelle. Wird spannend, wer ausser Alstom wird sich bewerben?
Ich hoffe auf Bombardier. Vielleicht bekommt Stadler ja auch was zustande ausser dem deutschen RegioSprinter.
Ob sie dann pünktlich geliefert werden, steht auf einem anderen Blatt. Der ETR 610 (Alstom) war übel verspätet,
Unternehmensphilosophie bei Alschdomm
der ersten der 120 Niederflur-Doppelstockwagen für die S-Bahn Zürich (Siemens/Bombardier) hätten auch schon letztes Jahr geliefert werden sollen und sind noch nirgends in Sicht. Einzig der Stadler-Doppelstocktriebwagen für die S-Bahn (neuerdings KISS genannt) scheint im Plan, gewünschter Auslieferungstermin für erste Züge war dieses Jahr und die ersten zwei machen grade Testfahrten.
Das geht ja.
Doof nur, dass 2015 St. Gallen zum ITF-Knoten wird und die München-Züge die Strecke St. Gallen-Zürich in einer Stunde schaffen müssen. Das schaffen die aktuellen Dieselzüge
Lindau -Gallen-Zürich fahren die doch mit eurer älteren blauen SBB-Cargo-Lok (Baureihe weiß ich grad nicht). Sind die so lahm?
sicher nicht, man wird wohl die Verbindung brechen müssen (ausser Takt gibts vermutlich nicht genug Trassen).
Das wäre nicht gerade fördernd für die Verbindung...
neue SBB Neitechzüge
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 17:59 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
Ob sie dann pünktlich geliefert werden, steht auf einem anderen Blatt.
Wenn die Strecke nach München erst 2016 fertig wird, eilt's eh weniger. Italien ist durch ETR 470 und 610 halbwegs abgedeckt, Stuttgart sollte bis 2015 wieder ICE-T kriegen. Wirklich gebraucht werden die Züge nur für München, der innerschweizerische Teil dieser Strecke wird heute schon von Neigezügen abgedeckt.
Mal sehen was zuerst da ist - Der Strom im Allgäu oder die SBB-Neigezüge.
Doof nur, dass 2015 St. Gallen zum ITF-Knoten wird und die München-Züge die Strecke St. Gallen-Zürich in einer Stunde schaffen müssen. Das schaffen die aktuellen Dieselzüge sicher nicht, man wird wohl die Verbindung brechen müssen (ausser Takt gibts vermutlich nicht genug Trassen).
Ich denke, dass übergangsweise ggf. München-Lindau mit 2x 218 und Bimz oder SBB-Wagen gefahren wird und Lindau-Zürich schon mit den neuen Zügen.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:04 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von 611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:04
Ob sie dann pünktlich geliefert werden, steht auf einem anderen Blatt.
Wenn die Strecke nach München erst 2016 fertig wird, eilt's eh weniger. Italien ist durch ETR 470 und 610 halbwegs abgedeckt, Stuttgart sollte bis 2015 wieder ICE-T kriegen. Wirklich gebraucht werden die Züge nur für München, der innerschweizerische Teil dieser Strecke wird heute schon von Neigezügen abgedeckt.
Mal sehen was zuerst da ist - Der Strom im Allgäu oder die SBB-Neigezüge.
SBB-Neigetechniker
Doof nur, dass 2015 St. Gallen zum ITF-Knoten wird und die München-Züge die Strecke St. Gallen-Zürich in einer Stunde schaffen müssen. Das schaffen die aktuellen Dieselzüge sicher nicht, man wird wohl die Verbindung brechen müssen (ausser Takt gibts vermutlich nicht genug Trassen).
Ich denke, dass übergangsweise ggf. München-Lindau mit 2x 218 und Bimz oder SBB-Wagen gefahren wird und Lindau-Zürich schon mit den neuen Zügen.
Bimz? Sofort her damit ;)
Die Sache hätte Logik. Allerdings wäre es da sinnvoll einen Bimbdzf (Stimmt das?) Steuerwagen einzusetzen, dann entfällt die Lokwechslerei. Oder ein Sandwich-Dauergespann. Auch schön.
Apropos Bimz & Co: Der IC 2012 (...-Ulm-Oberstdorf) wird im Ris als RE angezeigt, kann man den auch mit dem BT nutzen?
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NIM rocks, Donnerstag, 20.01.2011, 18:06 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Die Sache hätte Logik. Allerdings wäre es da sinnvoll einen Bimbdzf (Stimmt das?) Steuerwagen einzusetzen[...]
Nö. Der hat keinen Behindertenbereich, also: Bimdzf.
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611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:11 (vor 5561 Tagen) @ NIM rocks
Die Sache hätte Logik. Allerdings wäre es da sinnvoll einen Bimbdzf (Stimmt das?) Steuerwagen einzusetzen[...]
Nö. Der hat keinen Behindertenbereich, also: Bimdzf.
Danke für die Verbesserung ;)
Mit den Steuerwagen-Namen hab ich so meine Problemchen ;)
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 18:18 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Die Sache hätte Logik. Allerdings wäre es da sinnvoll einen Bimbdzf (Stimmt das?) Steuerwagen einzusetzen[...]
Nö. Der hat keinen Behindertenbereich, also: Bimdzf.
Danke für die Verbesserung ;)
Mit den Steuerwagen-Namen hab ich so meine Problemchen ;)
Der andere heißt Bpmbdzf, wie ihn der 118/119 letztes Jahr und der 1219/1218 neuerdings haben.
Die möglichen IC Lindau-München könnten den Bimdzf schon brauchen. Geht aber nur ohne Klima oder ohne Bistro weil ZWS nur mit einer Lok funktioniert und 218 keine ZMS haben.
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611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:21 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Die Sache hätte Logik. Allerdings wäre es da sinnvoll einen Bimbdzf (Stimmt das?) Steuerwagen einzusetzen[...]
Nö. Der hat keinen Behindertenbereich, also: Bimdzf.
Danke für die Verbesserung ;)
Mit den Steuerwagen-Namen hab ich so meine Problemchen ;)
Der andere heißt Bpmbdzf, wie ihn der 118/119 letztes Jahr und der 1219/1218 neuerdings haben.
Die möglichen IC Lindau-München könnten den Bimdzf schon brauchen. Geht aber nur ohne Klima oder ohne Bistro weil ZWS nur mit einer Lok funktioniert und 218 keine ZMS haben.
Eben. Ein Klimafreier Zug im FV - in welch beyueme Zustände kommen wir denn da??
Der Alex hat neuerdings einen recht neu renovierten Wagen im Zug nach Lindau gehabt, ich hab den aber nie wieder gesehen. So soll sich die DB doch den Alex als Vorbild nehmen...
Oder der Bimdzf fliegt raus und eine 218 kommt ran. Würde eine das überhaupt schaffen, 8 Wagen den berg hoch zu schieben?
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 18:27 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Oder der Bimdzf fliegt raus und eine 218 kommt ran. Würde eine das überhaupt schaffen, 8 Wagen den berg hoch zu schieben?
Bei den IR hat das den Schussentobel hoch bei Durlesbach auch mit 8 Wagen funktioniert und die EC n. München haben ja nur 6 Wagen und machmal kommt der auch mit nur einer Lok.
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611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:30 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Oder der Bimdzf fliegt raus und eine 218 kommt ran. Würde eine das überhaupt schaffen, 8 Wagen den berg hoch zu schieben?
Bei den IR hat das den Schussentobel hoch bei Durlesbach auch mit 8 Wagen funktioniert und die EC n. München haben ja nur 6 Wagen und machmal kommt der auch mit nur einer Lok.
Ups, ich habe aus versehen die 8 statt der 6 gedrückt. Dann steht der Sache theoretisch ja nix im Wege ;)
neue SBB Neitechzüge
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 18:55 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Oder der Bimdzf fliegt raus und eine 218 kommt ran. Würde eine das überhaupt schaffen, 8 Wagen den berg hoch zu schieben?
Bei den IR hat das den Schussentobel hoch bei Durlesbach auch mit 8 Wagen funktioniert und die EC n. München haben ja nur 6 Wagen und machmal kommt der auch mit nur einer Lok.
Ups, ich habe aus versehen die 8 statt der 6 gedrückt. Dann steht der Sache theoretisch ja nix im Wege ;)
Ganz so falsch war das gar nicht. An manchen Wochenenden und u.a. zur "Wisn'zeit", Vorweihnachtszeit... fahren die mit 7-10 Wagen.
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Wiesnzeit und Bahnfahrzeuge = alles abnormal
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:57 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von 611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:57
Oder der Bimdzf fliegt raus und eine 218 kommt ran. Würde eine das überhaupt schaffen, 8 Wagen den berg hoch zu schieben?
Bei den IR hat das den Schussentobel hoch bei Durlesbach auch mit 8 Wagen funktioniert und die EC n. München haben ja nur 6 Wagen und machmal kommt der auch mit nur einer Lok.
Ups, ich habe aus versehen die 8 statt der 6 gedrückt. Dann steht der Sache theoretisch ja nix im Wege ;)
Ganz so falsch war das gar nicht. An manchen Wochenenden und u.a. zur "Wisn'zeit", Vorweihnachtszeit... fahren die mit 7-10 Wagen.
Naja, Wiesn ist immer ein Sonderfall. Da habe ich vor einigen Jahren auch den Spät-RE (20:39 ab München) statt mit n-Wagen mit einer vollen Bimz-IC-Garnitur benutzen können. Schöner Ersatzzug. 9 Wagen, 2x 218. Ist bis Lindau runter, dann aber gleich wieder abgehauen.
Wiesnzeit und Bahnfahrzeuge = alles abnormal
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 19:12 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Naja, Wiesn ist immer ein Sonderfall. Da habe ich vor einigen Jahren auch den Spät-RE (20:39 ab München) statt mit n-Wagen mit einer vollen Bimz-IC-Garnitur benutzen können. Schöner Ersatzzug. 9 Wagen, 2x 218. Ist bis Lindau runter, dann aber gleich wieder abgehauen.
Das war wohl ein Zu-/Abbringer für die zusätzlichen Wiesn-EC.
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Wiesnzeit und Bahnfahrzeuge = alles abnormal
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 19:20 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Naja, Wiesn ist immer ein Sonderfall. Da habe ich vor einigen Jahren auch den Spät-RE (20:39 ab München) statt mit n-Wagen mit einer vollen Bimz-IC-Garnitur benutzen können. Schöner Ersatzzug. 9 Wagen, 2x 218. Ist bis Lindau runter, dann aber gleich wieder abgehauen.
Das war wohl ein Zu-/Abbringer für die zusätzlichen Wiesn-EC.
Als RE? Komisch, die DB nimmt da doch liebr den kleinsten Regio-VT als etwas vom FV?
Wiesnzeit und Bahnfahrzeuge = alles abnormal
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 19:28 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Naja, Wiesn ist immer ein Sonderfall. Da habe ich vor einigen Jahren auch den Spät-RE (20:39 ab München) statt mit n-Wagen mit einer vollen Bimz-IC-Garnitur benutzen können. Schöner Ersatzzug. 9 Wagen, 2x 218. Ist bis Lindau runter, dann aber gleich wieder abgehauen.
Das war wohl ein Zu-/Abbringer für die zusätzlichen Wiesn-EC.
Als RE? Komisch, die DB nimmt da doch liebr den kleinsten Regio-VT als etwas vom FV?
An den Wiesn-Wochenenden fahren zusätzliche EC mit DB-Wagen. Um Leerfahrten zu vermeiden werden die Züge als planmäßiger RE überführt.
Kann aber evtl. auch ein "Zugtausch" RE/EC zur Verspätungsreduzierung gewesen sein und die n-Wagen sind im EC-Plan gefahren.
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Wiesnzeit und Bahnfahrzeuge = alles abnormal
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 19:42 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Naja, Wiesn ist immer ein Sonderfall. Da habe ich vor einigen Jahren auch den Spät-RE (20:39 ab München) statt mit n-Wagen mit einer vollen Bimz-IC-Garnitur benutzen können. Schöner Ersatzzug. 9 Wagen, 2x 218. Ist bis Lindau runter, dann aber gleich wieder abgehauen.
Das war wohl ein Zu-/Abbringer für die zusätzlichen Wiesn-EC.
Als RE? Komisch, die DB nimmt da doch liebr den kleinsten Regio-VT als etwas vom FV?
An den Wiesn-Wochenenden fahren zusätzliche EC mit DB-Wagen. Um Leerfahrten zu vermeiden werden die Züge als planmäßiger RE überführt.
Habe ich noch nie mitbekommen. Komisch
Kann aber evtl. auch ein "Zugtausch" RE/EC zur Verspätungsreduzierung gewesen sein und die n-Wagen sind im EC-Plan gefahren.
Das ist wahrscheinlicher. Ab Lindau hätte man dann aber den EC gebraucht. Mit n-Wagen nach CH wird nix.
IC mit BT benutzen
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 20.01.2011, 18:14 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Apropos Bimz & Co: Der IC 2012 (...-Ulm-Oberstdorf) wird im Ris als RE angezeigt, kann man den auch mit dem BT nutzen?
Mit Bayreuth nicht, mit BayernTicket vielleicht...:)
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Bayreuth dem Schaffner geben...
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:16 (vor 5561 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von 611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:17
Apropos Bimz & Co: Der IC 2012 (...-Ulm-Oberstdorf) wird im Ris als RE angezeigt, kann man den auch mit dem BT nutzen?
Mit Bayreuth nicht, mit BayernTicket vielleicht...:)
gruß,Oscar (NL).
Wenn man sich das bildlich vorstellt... man nehme Bayreuth und gebe es dem Schaffner...
==> Ups!
Bayernticket sie gemeint ;-)
IC/RE 2013
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 18:21 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Apropos Bimz & Co: Der IC 2012 (...-Ulm-Oberstdorf) wird im Ris als RE angezeigt, kann man den auch mit dem BT nutzen?
Der RE 2013 ist ab Ulm für das Bayerntiket freigegeben.
--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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IC/RE 2013
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:24 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Apropos Bimz & Co: Der IC 2012 (...-Ulm-Oberstdorf) wird im Ris als RE angezeigt, kann man den auch mit dem BT nutzen?
Der RE 2013 ist ab Ulm für das Bayerntiket freigegeben.
Nur dieser? Der gegenzug auch?
IC/RE 2013
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 18:28 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Apropos Bimz & Co: Der IC 2012 (...-Ulm-Oberstdorf) wird im Ris als RE angezeigt, kann man den auch mit dem BT nutzen?
Der RE 2013 ist ab Ulm für das Bayerntiket freigegeben.
Nur dieser? Der gegenzug auch?
Nein. Der 2012 fährt ab Oberstdorf als IC.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Danke für die Info!
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:29 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
- kein Text -
IC/RE 2013
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:28 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Apropos Bimz & Co: Der IC 2012 (...-Ulm-Oberstdorf) wird im Ris als RE angezeigt, kann man den auch mit dem BT nutzen?
Der RE 2013 ist ab Ulm für das Bayerntiket freigegeben.
mangels Bimz und nur einmal Bvmsz aber fraglich, ob ich da mal Lust dazu habe...
Danke für die Info!
St. Gallen-Zürich wird wohl ohne Neitech nicht gehen
Alphorn (CH), Donnerstag, 20.01.2011, 18:32 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Ich denke, dass übergangsweise ggf. München-Lindau mit 2x 218 und Bimz oder SBB-Wagen gefahren wird und Lindau-Zürich schon mit den neuen Zügen.
Bimz? Sofort her damit ;)
Die Sache hätte Logik. Allerdings wäre es da sinnvoll einen Bimbdzf (Stimmt das?) Steuerwagen einzusetzen, dann entfällt die Lokwechslerei. Oder ein Sandwich-Dauergespann. Auch schön.
Zusatzinfo: Ab 2015 wird für Takzüge auf der Teilstrecke St.Gallen-Zürich Neigetechnik gebraucht (haben die nationalen Züge da bereits). Die bringt zwar auf dieser Strecke nur wenige Minuten, aber genau die werden gebraucht, um unter eine Stunde zu kommen.
Es wird also meiner Meinung nach auf Brechen des Zuglaufs hinauslaufen, aber wo? Bahnsteige sind in St. Gallen knapp... man müsste wohl ausserhalb der Taktzeit dort einfahren. Lindau ginge, wenn 2015 die internationalen Neigezüge eingetroffen sind (die nationalen dürfen nicht nach DE). Vielleicht findet man noch Platz ausserhalb des Takts, aber die teils zweispurige Strecke zwischen Winterthur und Zürich ist dann rammelvoll (max. 17 Züge pro Stunde und Richtung im Mischbetrieb S-Bahn und FV, dazu Güterverkehr).
St. Gallen-Zürich wird wohl ohne Neitech nicht gehen
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 18:35 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
Ich denke, dass übergangsweise ggf. München-Lindau mit 2x 218 und Bimz oder SBB-Wagen gefahren wird und Lindau-Zürich schon mit den neuen Zügen.
Bimz? Sofort her damit ;)
Die Sache hätte Logik. Allerdings wäre es da sinnvoll einen Bimbdzf (Stimmt das?) Steuerwagen einzusetzen, dann entfällt die Lokwechslerei. Oder ein Sandwich-Dauergespann. Auch schön.
Zusatzinfo: Ab 2015 wird für Takzüge auf der Teilstrecke St.Gallen-Zürich Neigetechnik gebraucht (haben die nationalen Züge da bereits). Die bringt zwar auf dieser Strecke nur wenige Minuten, aber genau die werden gebraucht, um unter eine Stunde zu kommen.Es wird also meiner Meinung nach auf Brechen des Zuglaufs hinauslaufen, aber wo? Bahnsteige sind in St. Gallen knapp... man müsste wohl ausserhalb der Taktzeit dort einfahren. Lindau ginge, wenn 2015 die internationalen Neigezüge eingetroffen sind (die nationalen dürfen nicht nach DE).
Wie sieht es eigentlich mit einer ÖBB-Zulassung der nationalen Neigetechniker aus? Dann wäre Bregenz vielleicht nützlich, wenn Lindau wegen fehlender Zulassung nix bringt.
Vielleicht findet man noch Platz ausserhalb des Takts, aber die teils zweispurige Strecke zwischen Winterthur und Zürich ist dann rammelvoll (max. 17 Züge pro Stunde und Richtung im Mischbetrieb S-Bahn und FV, dazu Güterverkehr).
ich glaube das nicht wirklich.
St. Gallen-Zürich wird wohl ohne Neitech nicht gehen
mrhuss, FKON, Donnerstag, 20.01.2011, 20:35 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Wie sieht es eigentlich mit einer ÖBB-Zulassung der nationalen Neigetechniker aus? Dann wäre Bregenz vielleicht nützlich, wenn Lindau wegen fehlender Zulassung nix bringt.
Soweit ich weiß braucht man bereits ab der Grenze bei St. Margrethen einen Stromabnehmer mit breiter Schleifleiste, also dürfte es wohl nicht gehen.
St. Gallen-Zürich wird wohl ohne Neitech nicht gehen
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 20:48 (vor 5561 Tagen) @ mrhuss
Wie sieht es eigentlich mit einer ÖBB-Zulassung der nationalen Neigetechniker aus? Dann wäre Bregenz vielleicht nützlich, wenn Lindau wegen fehlender Zulassung nix bringt.
Soweit ich weiß braucht man bereits ab der Grenze bei St. Margrethen einen Stromabnehmer mit breiter Schleifleiste, also dürfte es wohl nicht gehen.
Schade, denn Bregenz wäre auch gut geeignet, wenn man von München bis dort den Bimz-IC fahren würde.
St. Gallen-Zürich wird wohl ohne Neitech nicht gehen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 20.01.2011, 20:59 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3
Soweit ich weiß braucht man bereits ab der Grenze bei St. Margrethen einen Stromabnehmer mit breiter Schleifleiste, also dürfte es wohl nicht gehen.
Schade, denn Bregenz wäre auch gut geeignet, wenn man von München bis dort den Bimz-IC fahren würde.
Der sollte doch auch München-St.Margrethen fahren können. Die 218 hat CH-Zulassung.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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St. Gallen-Zürich wird wohl ohne Neitech nicht gehen
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 21:37 (vor 5561 Tagen) @ 218 466-1
Soweit ich weiß braucht man bereits ab der Grenze bei St. Margrethen einen Stromabnehmer mit breiter Schleifleiste, also dürfte es wohl nicht gehen.
Schade, denn Bregenz wäre auch gut geeignet, wenn man von München bis dort den Bimz-IC fahren würde.
Der sollte doch auch München-St.Margrethen fahren können. Die 218 hat CH-Zulassung.
Stimmt eigentlich. Soweit ich weiß haben 218 Schweizzulassung. Die Bimz sowieso. Also wäre das wohl die Top- Alternative. SBB nur Inlandsverkehr, DB auch den Öschiabschnitt.
Schweizer ICN nicht auslandstauglich
Alphorn (CH), Donnerstag, 20.01.2011, 20:59 (vor 5561 Tagen) @ mrhuss
Wie sieht es eigentlich mit einer ÖBB-Zulassung der nationalen Neigetechniker aus? Dann wäre Bregenz vielleicht nützlich, wenn Lindau wegen fehlender Zulassung nix bringt.
Soweit ich weiß braucht man bereits ab der Grenze bei St. Margrethen einen Stromabnehmer mit breiter Schleifleiste, also dürfte es wohl nicht gehen.
Ganz abgesehen davon kennen die Schweizer Züge nur die Zugsicherungssysteme SIGNUM und ETCS, davon hat Bregenz-Strecke sicher keines.
Schweizer ICN nicht auslandstauglich
mrhuss, FKON, Donnerstag, 20.01.2011, 21:08 (vor 5561 Tagen) @ Alphorn (CH)
Wie sieht es eigentlich mit einer ÖBB-Zulassung der nationalen Neigetechniker aus? Dann wäre Bregenz vielleicht nützlich, wenn Lindau wegen fehlender Zulassung nix bringt.
Soweit ich weiß braucht man bereits ab der Grenze bei St. Margrethen einen Stromabnehmer mit breiter Schleifleiste, also dürfte es wohl nicht gehen.
Ganz abgesehen davon kennen die Schweizer Züge nur die Zugsicherungssysteme SIGNUM und ETCS, davon hat Bregenz-Strecke sicher keines.
Und was ist mit der ZUB 121 ? ;-)
Und was die fehlende Zugsicherung angeht: Früher sind ja auch Re 4/4 mit breitem Bügel aber ohne PZB bis Lindau gefahren. Trotzdem fühlt man sich mit den SBB-Cargo-Loks irgendwie wohler. :-)
Schweizer ICN nicht auslandstauglich
611003 3, Donnerstag, 20.01.2011, 21:38 (vor 5561 Tagen) @ mrhuss
Wie sieht es eigentlich mit einer ÖBB-Zulassung der nationalen Neigetechniker aus? Dann wäre Bregenz vielleicht nützlich, wenn Lindau wegen fehlender Zulassung nix bringt.
Soweit ich weiß braucht man bereits ab der Grenze bei St. Margrethen einen Stromabnehmer mit breiter Schleifleiste, also dürfte es wohl nicht gehen.
Ganz abgesehen davon kennen die Schweizer Züge nur die Zugsicherungssysteme SIGNUM und ETCS, davon hat Bregenz-Strecke sicher keines.
Und was ist mit der ZUB 121 ? ;-)Und was die fehlende Zugsicherung angeht: Früher sind ja auch Re 4/4 mit breitem Bügel aber ohne PZB bis Lindau gefahren. Trotzdem fühlt man sich mit den SBB-Cargo-Loks irgendwie wohler. :-)
Foto dazu:
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"Süddeutsche Zeitung" meint: 2017 ist Utopie!
Blaschke, Freitag, 21.01.2011, 08:12 (vor 5561 Tagen) @ Memminger1985
Moin!
Unter dem Motto" Allgäu bleibt vorerst Dieselloch" berichtet die Süddeutsche Zeitung über die Elektrifizierungspläne.
http://www.sueddeutsche.de/R5E38b/3852859/Allgaeu-bleibt-vorerst-Dieselloch.html
Jetzt also Baustart 2012 und Inbetriebnahme 2017. 'Ich hoffe, dass das klappt', sagt ein Stadtoberhaupt. Kaum sind die Mikrofone abgeschaltet, flüstert er hinter vorgehaltener Hand: 'Ich bin schon froh, wenn ich die Inbetriebnahme noch erleben darf.' Der größte Knackpunkt wird wohl der Lärmschutz sein: Die Klage eines einzigen Anliegers würde genügen, um das Vorhaben um Jahre auf Eis zu legen.
Dass es Klagen reichlich geben dürfte, sollte eigentlich jedem klar sein.
Ich sehe es ziemlich ähnlich, 2017 ist Bauernfängerei. Das wird auch so ein Projekt für die Ewigkeit. Irgendwann, kurz bevor es ernst wird, wird dann bestimmt noch ein Beteiligter seine Finanzierungszusage zurückziehen; dann hat man zwar vielleicht bis dahin den Plan fertig, aber kein Geld mehr.
Und mal ganz klar angesprochen: Welches Interesse haben wir Deutschen an einer Aufwertung der Verbindung? Nach Süden kommen wir auch über den Brenner - da fährt die DB sogar höchstselbst. Weswegen also soll sie sich Mühe geben, sich quasi selbst Konkurrenz zu machen? Und ob 45 Min. Fahrzeitgewinn bei Fahrten in die Schweiz wirklich dafür sorgen, dass ein geplanter 2-Stunden-Takt sinnvoll ist?
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vom
blaschke