Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....." (Allgemeines Forum)
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 15:41 (vor 5607 Tagen)
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 09.01.2011, 15:42
Hallo,
ich finde leider den thread/post nicht mehr hier, den ich meine hier vor einiger Zeit gelesen zu haben, daß ab Januar die Richtlinien bezüglich der Durchsagen in den Zügen des Fernverkehrs der Deutschen Bahn geändert werden sollen.
Allerdings sind noch die Durchsagen auf der gleichen Strecke nicht einheitlich umgesetzt: Entweder aus Gewohnheit, aus Unkenntnis oder möglicher individueller Praxis?
Was mir aufgefallen ist:
- Nach Abfahrt, erfolgt wie bisher eine Begrüßung mit Zielangabe, deutlich knapper gehalten und nur auf Deutsch. Bei Verspätung mit Angabe, daß man rechtzeitig die Fahrgäste vor Ankunft informieren würde.
- Umsteigemöglichkeiten vor Ankunft werden grundsätzlich(?) nicht mehr durchgesagt.
- Bei Einfahrt im Gleisbereich erfolgt eine zusätzliche Ansage: "Austieg in Fahrtrichtung links/rechts."
Allerdings wird, wie oben erwähnt, das alles (noch?) verwässert, der Ansagebrei blieb hier und da erhalten:
- Hinweise auf das gastronomische Angebot in gesonderten Ansagen.
- Ansagen auf Englisch, bei unbedeutenden Provinzstädten.
- "Sänk ju for..." gibt es weiterhin.
Mein Kommentar, was sich nach meinen Beobachtungen andeutet:
- Die epische Breite wurde wohltuend deutlich auf ein Minimum vermindert.
- Wichtige Informationen zu den Anschlüssen werden weggelassen, während hingegen...
- ...die Ansagefrequenz um eine vollkommen belanglose und gesonderte Ansage zur Ausstiegsseite erhöht wurde.
Hat deshalb jemand von Euch die Richtlinien/Link zum Vergleich zur Hand?
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
kalle.55, Sonntag, 09.01.2011, 17:16 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Hallo,
[*]...die Ansagefrequenz um eine vollkommen belanglose und gesonderte Ansage zur Ausstiegsseite erhöht wurde.
Belanglos für jene, die gucken können. Wenn ich aber bedenke, wie oft Leute die des Sehens mächtig fragen, wo die Ausstiegsseite ist, ist die Infrmation scheinbar doch nicht belanglos.
Gruß
Kalle
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Jan, Sonntag, 09.01.2011, 17:32 (vor 5607 Tagen) @ kalle.55
Ich finde die Ausstiegsseite aber nicht unwichtig....
Da geht es mir aber mehr auf den Keks, dass schon 10 Minuten vor der vorgesehnen Ankunft die Anschlüsse durchgesagt werden, der Zug dann noch 5 Minuten am Esig steht und deshalb alle Anschlüsse noch mal durchgesagt werden.
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Ralle622, Bonn, Sonntag, 09.01.2011, 19:53 (vor 5607 Tagen) @ Jan
Ich warte auf den Tag, an dem im Bus angesagt wird, auf welcher Seite man aussteigen kann. :-)
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 19:57 (vor 5607 Tagen) @ Ralle622
Ich warte auf den Tag, an dem im Bus angesagt wird, auf welcher Seite man aussteigen kann. :-)
In Essen wurde das vor einigen Jahren durchaus mal gemacht! :)
Durchsagen im Bus "Ausstieg in....."
Ralle622, Bonn, Montag, 10.01.2011, 02:07 (vor 5607 Tagen) @ Burkhard
Ich warte auf den Tag, an dem im Bus angesagt wird, auf welcher Seite man aussteigen kann. :-)
In Essen wurde das vor einigen Jahren durchaus mal gemacht! :)
Ernsthaft? Aber doch allenfalls am 1.4., oder?
Zweiseitiger Busausstieg... :-)
Blaschke, Montag, 10.01.2011, 06:32 (vor 5607 Tagen) @ Ralle622
Moin!
Ich warte auf den Tag, an dem im Bus angesagt wird, auf welcher Seite man aussteigen kann. :-)
In Essen wurde das vor einigen Jahren durchaus mal gemacht! :)
Ernsthaft? Aber doch allenfalls am 1.4., oder?
Nicht nur am 1.4. Und ernsthaft? Ja, ernsthaft.
Schau mal hier - der Bus hat auch links Türen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Duobus_in_electric_mode_near_Essen_Wass...
Die passenden Hintergründe dazu gibt's u.a. hier zum Nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Essener_Verkehrs-AG#Spurbus_und_Duo-Bus
Gibt sogar ein schönes Video:
http://www.youtube.com/watch?v=LWfXFdaoRN4&feature=fvw
Und hier noch eine Art Führerstandsmitfahrt ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=LWfXFdaoRN4&feature=fvw
Schöne Grüße von
jörg
Danke
Ralle622, Bonn, Montag, 10.01.2011, 11:38 (vor 5607 Tagen) @ Blaschke
Vielen Dank für die Links. Dass es Spurbusbetrieb gibt, wusste ich. Nur den Linksausstieg kannte ich nicht.
Durchsagen im Bus "Ausstieg in....."
Burkhard, Montag, 10.01.2011, 08:08 (vor 5607 Tagen) @ Ralle622
Ernsthaft? Aber doch allenfalls am 1.4., oder?
http://citytransport.info/OBahn.htm
Blaschke hat ja schon ein paar schöne Links geliefert, hier nun noch mein Lieblingslink zum Spurbus-Projekt.
Gut und besser...
Blaschke, Sonntag, 09.01.2011, 18:24 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Moin!
[*]...die Ansagefrequenz um eine vollkommen belanglose und gesonderte Ansage zur Ausstiegsseite erhöht wurde.
Die ist nicht unbedingt belanglos. Áber die Diskussionen darüber sind ja schon älter; ich will das jetzt mal nicht alles wieder aufwärmen. Meine Meinung: Ich bin dafür.
DIE UNSITTE ABER:
Dass meistens schon weit vor Ankunft die Ausstiegsseite angesagt wird. Dann nämlich die planmäßige. Wenn der Zug dann mal auf ein anderes Gleis fährt, paßt das alles wieder nicht und muß korrigiert werden. Absolut unprofessionell!
DIE OPTIMALE LÖSUNG:
Die Ausstiegsansage erfolgt - wie im Regionalverkehr seit langem möglich - durch die Blechelse IM ZUG, ausgelöst vom LOKFÜHRER, der das passende Knöpfchen drückt bzw. den Hebel in die richtige Richtung legt. Zu fragen ist sowieso, wieso es im Fernverkehr keine Ansageautomatik gibt. Bei dem, was ein nicht unerheblicher Teil der Schaffner vor sich her brabbelt, wäre allein die Blechelse schon eine erhebliche Komfortsteigerung! Kein Geschnuschel, kein Gestottere, kein Ähm, Äh und sonstwas. Außerdem böte sich der Vorteil, dass der Vielfahrer und damit Kenner mit der Zeit die Ansage überhört, also nicht mehr gestört wird.
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vom
blaschke
Gut und besser...
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 18:43 (vor 5607 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 09.01.2011, 18:44
Die ist nicht unbedingt belanglos. Áber die Diskussionen darüber sind ja schon älter; ich will das jetzt mal nicht alles wieder aufwärmen.
Diese Diskussion hatte ich bisher nicht verfolgt. Was spricht dafür, falls wir Fahrgäste mit Sehbehinderungen ausklammern?
DIE OPTIMALE LÖSUNG:
[...]
Bei meinen Fahrten in der vergangenen Woche hatte der Zub direkt unmittelbar bei Einfahrt die Seite angesagt.
Ok, mich hatte es nicht groß gestört, aber wenn ich bei einer Fahrdauer von etwa einer Stunde frümorgens, oder spät am Abend mind. 9 Ansagen (ohne Sonderansagen) im Ruhewagen wahrnehmen muß, entspricht das einem Schnitt von einer Ansage in knapp 7 Minuten.
Gut und besser...
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 18:55 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Was spricht dafür, falls wir Fahrgäste mit Sehbehinderungen ausklammern?
Warum sollte man die ausklammern?
Gut und besser...
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 19:27 (vor 5607 Tagen) @ Burkhard
Weil das genau ein Grund für die Ansage ist, der mir beim Schreiben spontan bei der Fragestellung eingefallen war, mich daher weitere interessieren würde :-)
Ausstiegsseiteansagegründe... ;-)
Blaschke, Sonntag, 09.01.2011, 18:56 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Moin!
Die ist nicht unbedingt belanglos. Áber die Diskussionen darüber sind ja schon älter; ich will das jetzt mal nicht alles wieder aufwärmen.
Diese Diskussion hatte ich bisher nicht verfolgt. Was spricht dafür, falls wir Fahrgäste mit Sehbehinderungen ausklammern?
- Heller Innenraum und dunkle Bahnsteige erschweren die Orientierung.
- Bahnhöfe wie Leipzig, Köln, Frankfurt verwirren durch Gepäckbahnsteige.
- Orientierung von Reisenden mit Kinderwagen, schwerem Gepäck etc.
Natürlich kann man sagen, die merken doch, wenn die Tür nicht auf geht, dass sie auf der anderen Seite raus müssen. Ist schon richtig - aber heute muß ja alles schnell, schnell gehen. Knappe Haltezeiten, kurze Umsteigezeiten, da möchten viele erster sein und sich aufs Rennen vorbereiten. Das Wissen um die richtige Ausstiegsseite ist dann einfach eine Erleichterung. Also eine Komfortsteigerung. Kein zwingendes Muß und deswegen wird eine Bahnfahrt auch nicht eine Katastrophe, wenn es die Ansage nicht gibt. Aber ein kleiner Mosaikstein für eine gelungene Bahnfahrt.
Und wenn man die Ansage ohne Satzungetüme wie "Verehrte Fahrgäste, in Winsen an der Luhe befindet sich der Ausstieg in Fahrtrichtung gesehen auf der rechten Seite. Vielen Dank!" macht, sondern sich wie bei den DB-Regionalexpreß-Blechelsen "Ausstieg in Fahrtrichtung links" oder "Ausstieg links" beschränkt und das dazu noch automatisch durchgibt, dann stört das auch nicht sonderlich!
Bei meinen Fahrten in der vergangenen Woche hatte der Zub direkt unmittelbar bei Einfahrt die Seite angesagt.
Ok, mich hatte es nicht groß gestört, aber wenn ich bei einer Fahrdauer von etwa einer Stunde frümorgens, oder spät am Abend mind. 9 Ansagen (ohne Sonderansagen) im Ruhewagen wahrnehmen muß, entspricht das einem Schnitt von einer Ansage in knapp 7 Minuten.
Deswegen bitte die Blechelse! So wie man als am Bahndamm Wohnender irgendwann den Zug nicht mehr hört, hört man als Stammkunde auch nicht unbedingt die Standardaussagen - die gehören dann dazu wie das Bremsenquietschen oder das Getöse des Nachbarn.
Schöne Grüße von
jörg
Ausstiegsseiteansagegründe... ;-)
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 19:38 (vor 5607 Tagen) @ Blaschke
Und wenn man die Ansage ohne Satzungetüme wie "Verehrte Fahrgäste, in Winsen an der Luhe befindet sich der Ausstieg in Fahrtrichtung gesehen auf der rechten Seite.
Ja schön und gut, mich stört auch nicht der Hinweis als solches, aber die Aufteilung auf zwei Ansagen. Man könnte auch alles zusammenfassen:
"Sehr geehrte Fahrgäste, wir erreichen in wenigen Minuten Winsen an der Luhe,
[ihre nächsten Anschlüsse: ....]. Austieg in Fahrtrichtung links."
Dann hätte man die zusätzliche Ansage wieder eingespart und weniger Streß für den Zub. Das setzt aber voraus, daß wenige Minuten vor Ankunft das Ankunftsgleis bekannt ist, was sicherlich in hoher Wahrscheinlichkeit zutreffen würde. Bei unerwarteten Abweichungen kann man immer noch einen kurzen Hinweis geben.
Ausstiegsseiteansagegründe... ;-)
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 19:46 (vor 5607 Tagen) @ Blaschke
Deswegen bitte die Blechelse! So wie man als am Bahndamm Wohnender irgendwann den Zug nicht mehr hört, hört man als Stammkunde auch nicht unbedingt die Standardaussagen - die gehören dann dazu wie das Bremsenquietschen oder das Getöse des Nachbarn.
Richtig, in einer S-Bahn stört mich das auch nicht und überhöre es. Wenn sich doch jemand persönlich meldet, dann höre ich auf und achte auf die Ansage.
Schöne Grüße von
Wünsche ich Dir auch....
aber auch manchmal auch zu spät
ICE bei Nacht, Sonntag, 09.01.2011, 18:44 (vor 5607 Tagen) @ Blaschke
ich habe es aber auch schon öffters erlebt,das die Ansage zu spät kommt. Das ist meistens im ICE in Aschaffenburg. Da steht der Zug schon im Hbf und dann kommt die Durchsage das wir Aschaffenburg erreicht haben. Das finde ich auch nicht ok.
LG an alle
Akustische Umweltverschmutzung
Alphorn (CH), Sonntag, 09.01.2011, 19:49 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Ich bin absolut dafür, dass die Behindertentauglichkeit des öffentlichen Verkehrs verbessert wird. Was aber soll die Ansage der Ausstiegsrichtung dabei bringen? Sehende erkennen die richtige Seite lange bevor der Zug hält. Ortsunkundige Blinde können einfach den Halteknopf drücken und hören (oder ertasten per Stock, oder erfragen), auf welcher Seite der Ausstieg ist. Ich finde diese Ansage komplett unnötig.
Akustische Umweltverschmutzung
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 19:58 (vor 5607 Tagen) @ Alphorn (CH)
Ich bin absolut dafür, dass die Behindertentauglichkeit des öffentlichen Verkehrs verbessert wird. Was aber soll die Ansage der Ausstiegsrichtung dabei bringen? Sehende erkennen die richtige Seite lange bevor der Zug hält. Ortsunkundige Blinde können einfach den Halteknopf drücken und hören (oder ertasten per Stock, oder erfragen), auf welcher Seite der Ausstieg ist. Ich finde diese Ansage komplett unnötig.
Wir sind zwar hier im ICE-Forum, aber für Sehbehinderte kann es durchaus ein Problem an kleineren Stationen mit nur kurzem Aufenthalt sein, erst den Knopf auf der einen Seite auszuprobieren und dann erst mal den Knopf auf der anderen Seite zu finden, bevor die Türfreigabe zurückgenommen wird.
Akustische Umweltverschmutzung
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 20:05 (vor 5607 Tagen) @ Burkhard
Was wäre ein großer, farbiger Pfeil in Nähe der Knöpfe, der jeweiligen Türen? Dieser könnte (analog Schrifthinweis auf den ICE-Displays) vor Ankunft des Zuges aufleuchten. Bei Freigabe der Türe zusätzlich als blinkender Pfeil.
Akustische Umweltverschmutzung
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 20:08 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Was wäre ein großer, farbiger Pfeil in Nähe der Knöpfe, der jeweiligen Türen? Dieser könnte (analog Schrifthinweis auf den ICE-Displays) vor Ankunft des Zuges aufleuchten. Bei Freigabe der Türe zusätzlich als blinkender Pfeil.
und was hilft der mir, wenn ich nicht sehen kann?!
Akustische Umweltverschmutzung
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 20:14 (vor 5607 Tagen) @ Burkhard
Du meinst bei einer sehr großen-Sehbehinderung (oder auch 100%), bei der große, farbige Flächen auch nicht mehr erkannt werden können?
Dann zusätzlich den Pfeil noch als "Vibrator" ausstatten, der bei Vorankündigung in niedriger Frequenz vibriert, im Moment der Türfreigabe in höherer Frequenz.
Akustische Umweltverschmutzung
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 20:22 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Du meinst bei einer sehr großen-Sehbehinderung (oder auch 100%), bei der große, farbige Flächen auch nicht mehr erkannt werden können?
ja klar, was sonst?
Dann zusätzlich den Pfeil noch als "Vibrator" ausstatten, der bei Vorankündigung in niedriger Frequenz vibriert, im Moment der Türfreigabe in höherer Frequenz.
Ok, dann muss der Sehbehinderte erst mal den Vibrator finden (der dafür überhaupt rechtzeitig vibrieren muss, was ja auch erst zu einem Zeitpunkt geht, wo dem Lokführer definitiv das Einfahrgleis bekannt ist - also zum Teil weniger als eine Minute vor Ankunft) und muss dann den Türknopf finden. Und das alles, um anderen Menschen die kurze Ansage "Ausstieg links" zu ersparen...
Akustische Umweltverschmutzung
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 20:36 (vor 5607 Tagen) @ Burkhard
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 09.01.2011, 20:38
Du meinst bei einer sehr großen-Sehbehinderung (oder auch 100%), bei der große, farbige Flächen auch nicht mehr erkannt werden können?
ja klar, was sonst?
Weil die Welt aus mehr als weiß und schwarz besteht, in allen ihren Facetten.
Dann zusätzlich den Pfeil noch als "Vibrator" ausstatten, der bei Vorankündigung in niedriger Frequenz vibriert, im Moment der Türfreigabe in höherer Frequenz.
Ok, dann muss der Sehbehinderte erst mal den Vibrator finden
Das "Finde die Ampel"-Problem: Wenn die Ampel gefunden ist, dann findet sich bei "genormter" Position auch der Vibrator".
(der dafür überhaupt rechtzeitig vibrieren muss, was ja auch erst zu einem Zeitpunkt geht, wo dem Lokführer definitiv das Einfahrgleis bekannt ist - also zum Teil weniger als eine Minute vor Ankunft) und muss dann den Türknopf finden.
"Türknopf" finden, vgl oben. Wer die Türe finden kann...
Was den Zeitpunkt betrifft: Dieser Fall, der Zeitpunkt wäre identisch zur Ansage. Ohne Ansage auch kein optischen und sensorischen Signale. Ein Problem für alle Fahrgäste.
Und das alles, um anderen Menschen die kurze Ansage "Ausstieg links" zu ersparen...
Mir gefällt der Unterton dieses Satzes nicht.
Akustische Umweltverschmutzung
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 20:51 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
bearbeitet von Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 20:52
Weil die Welt aus mehr als weiß und schwarz besteht, in allen ihren Facetten.
Genauso, wie ich den Elektrohublift für E-Rollis gangbar machen muss, muss ich mich bei Sehbehinderten halt auf 100 % einstellen.
Ok, dann muss der Sehbehinderte erst mal den Vibrator finden
Das "Finde die Ampel"-Problem: Wenn die Ampel gefunden ist, dann findet sich bei "genormter" Position auch der Vibrator".
Da macht der Vibrator aber auch Krach, den Du gerade in Zügen vermeiden möchtest. Außerdem sind an der Ampel Vibrator und Knopf ein Gerät - und vor allem: Beim System Ampel steht man nicht unter Zeitdruck, zur rechten Zeit den Knopf zu finden. Wenn man es nicht schafft, dann geht man halt einen Umlauf später über die Straße.
Was den Zeitpunkt betrifft: Dieser Fall, der Zeitpunkt wäre identisch zur Ansage. Ohne Ansage auch kein optischen und sensorischen Signale. Ein Problem für alle Fahrgäste.
Na klar zum gleichen Zeitpunkt. Nur wäre ich da wieder beim gleichen Problem: Wenn das vibrierende Gerät so stark vibriert, dass ich es finde, ohne es wirklich zu suchen, dann stört es genauso wie die Ansage.
Und das alles, um anderen Menschen die kurze Ansage "Ausstieg links" zu ersparen...
Mir gefällt der Unterton dieses Satzes nicht.
Und ich verstehe nicht, wieso man sich über dieses "Ausstieg in Fahrtrichtung links" überhaupt soviele GEdanken machen kann. Es ist für einen nicht unerheblichen Teil der Fahrgäste eine enorme Erleichterung. Und im Gegensatz zu stundenlangem vorgestottere der Speisekarte auch keine wirklich Belästigung. Wie Blaschke eben schon schrieb: Bei automatisierter Ansage nimmt man es irgendwann kaum noch wahr.
Akustische Umweltverschmutzung
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 21:09 (vor 5607 Tagen) @ Burkhard
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Sonntag, 09.01.2011, 21:11
Genauso, wie ich den Elektrohublift für E-Rollis gangbar machen muss, muss ich mich bei Sehbehinderten halt auf 100 % einstellen.
OK.
Da macht der Vibrator aber auch Krach, den Du gerade in Zügen vermeiden möchtest.
Ich bitte Dich!!!!!
Ein kleiner Vibrator, in Türnähe angebracht, zudem im Vorraum, der wenige Minuten vor Ankunft vibriert, kann niemanden stören.
Außerdem sind an der Ampel Vibrator und Knopf ein Gerät - und vor allem: Beim System Ampel steht man nicht unter Zeitdruck, zur rechten Zeit den Knopf zu finden. Wenn man es nicht schafft, dann geht man halt einen Umlauf später über die Straße.
Ich gehe davon aus, daß ein 100%-Sehbehinderter wenige Minuten vor Ankunft sich bereits im Vorraum aufhalten wird. Dann wird er auch in dieser kurzen Zeit einen Vibrator finden, oder einen anderen Knopf, der ihm akustisch die passende Seite ansagen wird.
Was den Zeitpunkt betrifft: Dieser Fall, der Zeitpunkt wäre identisch zur Ansage. Ohne Ansage auch kein optischen und sensorischen Signale. Ein Problem für alle Fahrgäste.
Na klar zum gleichen Zeitpunkt. Nur wäre ich da wieder beim gleichen Problem: Wenn das vibrierende Gerät so stark vibriert, dass ich es finde, ohne es wirklich zu suchen, dann stört es genauso wie die Ansage.
Im Vorraum nicht. Vgl. oben.
Und ich verstehe nicht, wieso man sich über dieses "Ausstieg in Fahrtrichtung links" überhaupt soviele GEdanken machen kann. Es ist für einen nicht unerheblichen Teil der Fahrgäste eine enorme Erleichterung.
Aus dieser Sicht gebe ich Dir Recht, den ich beim OP nicht berücksichtigt hatte. Du hast sicherlich den thread aufmerksam gelesen, daß ich mich gegen diesen kleinen Hinweis nicht wehre.
Und im Gegensatz zu stundenlangem vorgestottere der Speisekarte auch keine wirklich Belästigung.
ja
Wie Blaschke eben schon schrieb: Bei automatisierter Ansage nimmt man es irgendwann kaum noch wahr.
Dann hast Du die meine Antwort als Kompromissvorschlag sicherlich auch gelesen ;-)
Leute..
Uniqum, Frankfurt am Main, Sonntag, 09.01.2011, 21:17 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
von all den mehr oder wenigen wichtigen Informationen, die durchgesagt werden, gibt es zwei die in meinen Augen einfach nicht zur Diskussion stehen sollten. Zum einen ist das der Name des nächsten Haltes und eben die Ausstiegsseite.
Wenn ich sehe wie viele Leute oft schon kurz vor Einfahrt im Türbereich stehen und suchend nach dem Bahnsteig ausschau Halten und vor allem auf welcher Seite er denn kommen möge, dann ist das schon eine Erleichterung. Wie andere User hier schon schrieben, stört das automatisiert auch (fast) niemanden. Das einzige was man disktutieren könnte ist die Ansage nur auf den Türbereich niederzurieseln - ob das technisch möglich ist weiß ich allerdings nicht. Einen Summtaster halte ich da wirkloich nur für albernen Spielkram.
Körperlich eigneschränkte möchten übrigens gern selber unterwegs sein können und eben nicht immer bei jedem Schritt den sie machen auf die Hilfe oder Auskunft anderer angewiesen sein.
Es soll übrigends auch vorkommen das beide Türen defekt sind und ein sehbehinderter der einzige ist, der aussteigen möchte.
Akkustische Umweltverschmutzung
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.01.2011, 00:54 (vor 5607 Tagen) @ Uniqum
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 10.01.2011, 00:54
Die Bahn wird sicher nicht alle Züge mit irgendwelchem teuren Kram, wie Leuchtpfeile, Vibratoren, Stummschalter ect. ausrüsten, nur weil manchen Leuten die Durchsagen auf den Keks gehen.
Wenn ohnehin so viel gelabbert wird, dann kommt es auf den Satz: "Ausstieg in Fahrtrichtung links/rechts", (der im Regionalverkehr längst obligatorisch ist), auch nicht mehr an.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Akustische Umweltverschmutzung
Alphorn (CH), Sonntag, 09.01.2011, 20:12 (vor 5607 Tagen) @ Burkhard
Wir sind zwar hier im ICE-Forum, aber für Sehbehinderte kann es durchaus ein Problem an kleineren Stationen mit nur kurzem Aufenthalt sein, erst den Knopf auf der einen Seite auszuprobieren und dann erst mal den Knopf auf der anderen Seite zu finden, bevor die Türfreigabe zurückgenommen wird.
Also zumindest hierzulande ist es in allen neueren Zügen egal, auf welcher Seite man den Knopf drückt: Die Tür geht auf der richtigen Seite auf. Ist das denn beim ICE oder den Nahverkehrszügen anders?
Akustische Umweltverschmutzung
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 20:15 (vor 5607 Tagen) @ Alphorn (CH)
Ja, manchmal gehen die Türen auch gar nicht auf ;-)
Akustische Umweltverschmutzung
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 20:19 (vor 5607 Tagen) @ Alphorn (CH)
Also zumindest hierzulande ist es in allen neueren Zügen egal, auf welcher Seite man den Knopf drückt: Die Tür geht auf der richtigen Seite auf. Ist das denn beim ICE oder den Nahverkehrszügen anders?
In Deutschland ist es bei der Eisenbahn so üblich, dass dann gar keine Tür aufgeht.
Von der Straßenbahn kenne ich es allerdings so, wie Du es beschreibst.
Akustische Umweltverschmutzung
Ludo, Niedersachsen, Sonntag, 09.01.2011, 22:17 (vor 5607 Tagen) @ Alphorn (CH)
Also zumindest hierzulande ist es in allen neueren Zügen egal, auf welcher Seite man den Knopf drückt: Die Tür geht auf der richtigen Seite auf. Ist das denn beim ICE oder den Nahverkehrszügen anders?
Beim n-Wagen sowie bei einigen IC-Wagen mit manueller Türöffnung ohne SSTF können die Türen auf beiden Seiten geöffnet werden, also auch auf der falschen!
Bei kleinen Bahnhöfen mit Bahnsteigen auf beiden Seiten ist es für den KiN beim n-Wagen daher Vorschrift, die Zugbeobachtung auch auf der falschen Seite durchzuführen, um zu vermeiden, dass jemand falsch aussteigt und evtl. vor der Lok die Gleise überqueren will.
BR 120 und IC-Wagenzug sowie ÖBB/SBB-Garnituren
ICE 79, Sonntag, 09.01.2011, 22:19 (vor 5607 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von ICE 79, Sonntag, 09.01.2011, 22:20
also bei einer 120er und nem IC kann man auch aussteigen wo man möchte. Ebenfalls bei den ÖBB-EuroCity- und den SBB EuroCity-Zügen welche in Deutschland verkehren.
SSTF bei 120er und 101er nebst Steuerwagen
liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 22:35 (vor 5607 Tagen) @ ICE 79
also bei einer 120er und nem IC kann man auch aussteigen wo man möchte.
Kann man nicht. Wetten? Wenn der Zug mit dem Steuerwagen voran fährt, geht es nicht, weil der Steuerwagen SSTF hat.
Wette gewonnen... ;-)
Wenn der Zug mit einer 101er und einem Steuerwagen fährt, kann man manchmal auch bei Tfz voran auf der "falschen" Seite aussteigen. Es gibt nämlich 9 101er, die kein SSTF haben.
Preisfrage: welche 9 Tfz sind das?
Gruß, Ralf
SSTF bei 120er und 101er nebst Steuerwagen
ICE-TD, Sonntag, 09.01.2011, 22:48 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
Preisfrage: welche 9 Tfz sind das?Gruß, Ralf
Das betrifft nur noch 4 Tfz, die anderen 101er sind mittlerweile umgebaut.
SSTF bei 120er und 101er nebst Steuerwagen
liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 22:56 (vor 5607 Tagen) @ ICE-TD
Preisfrage: welche 9 Tfz sind das?
Das betrifft nur noch 4 Tfz, die anderen 101er sind mittlerweile umgebaut.
Aha, danke. Weils gerade paßt: Kann man eigentlich mit einer 182er im Steuerwagenbetrieb fahren? Dann brauchte man für den 1071/1078-Umlauf nur noch eine Lok.
182 und Steuerwagen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 09.01.2011, 23:06 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
Kann man eigentlich mit einer 182er im Steuerwagenbetrieb fahren? Dann brauchte man für den 1071/1078-Umlauf nur noch eine Lok.
Nein. Für IC- und Dostosteuerwagen ist ZWS (Zeitmultiplexe Wendezugsteuerung) erforderlich und die haben 182 und ÖBB 1116 nicht.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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182 und Steuerwagen
ICE-TD, Sonntag, 09.01.2011, 23:13 (vor 5607 Tagen) @ 218 466-1
Und womit fährt man zwischen Eisenach und Halle? Die Schenker 182 haben soweit ich weiß ZWS-Steuerung, bei den MRCE-Loks weiß ich es nicht. Bei den ÖBB-Maschinen wurden vor der Fußball-WM 2006 30 Maschinen mit ZWS ausgerüstet, ob sie die noch haben weiß ich nicht.
182 und Steuerwagen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 09.01.2011, 23:35 (vor 5607 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von 218 466-1, Sonntag, 09.01.2011, 23:37
Und womit fährt man zwischen Eisenach und Halle?
Mit 182 und Bnrdzf oder Bydzf. Da reicht aber die KWS (Konventionelle Wdz.-steuerung.)
Die Schenker 182 haben soweit ich weiß ZWS-Steuerung, bei den MRCE-Loks weiß ich es nicht. Bei den ÖBB-Maschinen wurden vor der Fußball-WM 2006 30 Maschinen mit ZWS ausgerüstet, ob sie die noch haben weiß ich nicht.
Das ist mir neu, zumindest habe ich noch keinen IC/Dosto schiebenden "Taurus" gesehen.
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182 und Steuerwagen
ICE-TD, Sonntag, 09.01.2011, 23:46 (vor 5607 Tagen) @ 218 466-1
KWS hat der Taurus mit Sicherheit nicht, der "Wittenberger Kopf" wird mit ZWS gefahren.
182 und Steuerwagen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.01.2011, 00:19 (vor 5607 Tagen) @ ICE-TD
KWS hat der Taurus mit Sicherheit nicht, der "Wittenberger Kopf" wird mit ZWS gefahren.
Im Allgäu fahren z.B. die RB (Lindau-)Hergatz-Memmingen-Augsburg, RE München-Memmingen/Füssen teilweise mit "Wittenberger" Bnrdzf / Bnrbdzf und 218 (u.a. 458, 461, 471... ohne ZWS.
Zumindest die n-Steuerwagen fahren alle (Wittenberger unf Karlsruher Kopf) mit KWS. Ob es zu den y-Steuerwagen einen Unterschied gibt weiß ich nicht, würde mich aber sehr wundern.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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182 und Steuerwagen
ICE-TD, Montag, 10.01.2011, 00:45 (vor 5607 Tagen) @ 218 466-1
Das die Stwg. KWS haben ist richtig, bei den y-Stwg. ist es glaube ich die DR-KWS (36-polig), aber die 182 hat sowas sicher nicht mehr.
182 und Steuerwagen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.01.2011, 01:01 (vor 5607 Tagen) @ ICE-TD
Das die Stwg. KWS haben ist richtig, bei den y-Stwg. ist es glaube ich die DR-KWS (36-polig), aber die 182 hat sowas sicher nicht mehr.
Es kann natürlich sein, dass die "Wittenberger" n und/oder y -Stwg. KWS und ZWS haben.
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182 und Steuerwagen
Alexander, Montag, 10.01.2011, 14:34 (vor 5606 Tagen) @ 218 466-1
Hi,
die Wittenberger Steuerwagen müssten auch beides haben und sind Diesel- und E-Lokfähig (bei den Karlsruhern ist oft nur eins von beiden möglich).
Wie schon geschrieben haben einige 1016 auch die ZWS, so gab es zur Fussball-WM planmäßige Einsätze u.a. auf München - Augsburg - Nürnberg wo mit Steuerwagen gefahren wurde.
Aber auch schon auf München - Innsbruck wurde außerplanmäßig mit 1016 gefahren und die RB nach München geschoben.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
SSTF bei 120er und 101er nebst Steuerwagen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 09.01.2011, 22:58 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
also bei einer 120er und nem IC kann man auch aussteigen wo man möchte.
Kann man nicht. Wetten? Wenn der Zug mit dem Steuerwagen voran fährt, geht es nicht, weil der Steuerwagen SSTF hat.
Das gilt aber nur bei den Bpmbdzf, nicht aber bei Bimdzf, oder?
Wenn der Zug mit einer 101er und einem Steuerwagen fährt, kann man manchmal auch bei Tfz voran auf der "falschen" Seite aussteigen. Es gibt nämlich 9 101er, die kein SSTF haben.
Preisfrage: welche 9 Tfz sind das?
Ich würde spontan auf 101 001-009 tippen.
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SSTF bei 120er und 101er nebst Steuerwagen
liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 23:01 (vor 5607 Tagen) @ 218 466-1
also bei einer 120er und nem IC kann man auch aussteigen wo man möchte.
Kann man nicht. Wetten? Wenn der Zug mit dem Steuerwagen voran fährt, geht es nicht, weil der Steuerwagen SSTF hat.
Das gilt aber nur bei den Bpmbdzf, nicht aber bei Bimdzf, oder?
Haben beide Bauarten.
Wenn der Zug mit einer 101er und einem Steuerwagen fährt, kann man manchmal auch bei Tfz voran auf der "falschen" Seite aussteigen. Es gibt nämlich 9 101er, die kein SSTF haben.
Preisfrage: welche 9 Tfz sind das?
Ich würde spontan auf 101 001-009 tippen.
Nein, es sind die 4 Ex-MET-Loks und waren die 5 ETCS-Loks (101 140–144; hat ICE-TD inzwischen berichtigt).
SSTF bei 120er und 101er nebst Steuerwagen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 09.01.2011, 23:09 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
Das gilt aber nur bei den Bpmbdzf, nicht aber bei Bimdzf, oder?
Haben beide Bauarten.
Wieder was gelernt. :)
Wenn der Zug mit einer 101er und einem Steuerwagen fährt, kann man manchmal auch bei Tfz voran auf der "falschen" Seite aussteigen. Es gibt nämlich 9 101er, die kein SSTF haben.
Preisfrage: welche 9 Tfz sind das?
Ich würde spontan auf 101 001-009 tippen.
Nein, es sind die 4 Ex-MET-Loks und waren die 5 ETCS-Loks (101 140–144; hat ICE-TD inzwischen berichtigt).
Danke für die Infos.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 20:08 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
ich finde leider den thread/post nicht mehr hier, den ich meine hier vor einiger Zeit gelesen zu haben, daß ab Januar die Richtlinien bezüglich der Durchsagen in den Zügen des Fernverkehrs der Deutschen Bahn geändert werden sollen.
Das stand im Usenet. ;-)
Allerdings sind noch die Durchsagen auf der gleichen Strecke nicht einheitlich umgesetzt: Entweder aus Gewohnheit, ...
Ja.
...aus Unkenntnis ...
Teils.
oder möglicher individueller Praxis?
Nein, verboten bzw. nicht vorgesehen. Das Zub ist nur Befehlsempfänger und -Ausführender.
Was mir aufgefallen ist:
- Nach Abfahrt, erfolgt wie bisher eine Begrüßung mit Zielangabe, deutlich knapper gehalten und nur auf Deutsch. Bei Verspätung mit Angabe, daß man rechtzeitig die Fahrgäste vor Ankunft informieren würde.
- Umsteigemöglichkeiten vor Ankunft werden grundsätzlich(?) nicht mehr durchgesagt.
- Bei Einfahrt im Gleisbereich erfolgt eine zusätzliche Ansage: "Austieg in Fahrtrichtung links/rechts."
Da fehlt noch eine Menge. Außerdem sind die Ansagen teilweise sehr unterschiedlich, was die ICE-Doppelzüge angeht. da muß man nämlich einen Unterwegshalt ansagen.
Allerdings wird, wie oben erwähnt, das alles (noch?) verwässert, der Ansagebrei blieb hier und da erhalten:
- Hinweise auf das gastronomische Angebot in gesonderten Ansagen.
- Ansagen auf Englisch, bei unbedeutenden Provinzstädten.
- "Sänk ju for..." gibt es weiterhin.
Die gesonderte Gastroansage ist eine Pflichtansage, außerdem der Zeitpunkt dieser.
Mein Kommentar, was sich nach meinen Beobachtungen andeutet:
- Die epische Breite wurde wohltuend deutlich auf ein Minimum vermindert.
- Wichtige Informationen zu den Anschlüssen werden weggelassen, während hingegen...
- ...die Ansagefrequenz um eine vollkommen belanglose und gesonderte Ansage zur Ausstiegsseite erhöht wurde.
Unvollständige Beobachtung.
Die Ansagelänge wurde verkürzt und die -häufigkeit erhöht. Unterm Strich erzählt der Zf mehr und öfter. Das fällt nur nicht auf, weil die Ansage an sich kürzer ist.
Hat deshalb jemand von Euch die Richtlinien/Link zum Vergleich zur Hand?
Ja/nein. Ersteres zwangsläufig. ;-)
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Sonntag, 09.01.2011, 20:24 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
Das stand im Usenet. ;-)
<Modus Lorioti>
Ach?
</Modus Lorioti>
Nach mehr als 10 Jahren habe ich jetzt zugunsten dieses Forums d.e.b.x. abbestellt.
----[schnipp]----
Die gesonderte Gastroansage ist eine Pflichtansage, außerdem der Zeitpunkt dieser.
Wurde die Frequenz reduziert, auf wichtige Haltepunkte?
----[schnappel]----
Die Ansagelänge wurde verkürzt und die -häufigkeit erhöht. Unterm Strich erzählt der Zf mehr und öfter. Das fällt nur nicht auf, weil die Ansage an sich kürzer ist.
*seufz*
Ja/nein. Ersteres zwangsläufig. ;-)
Ok, dann ist die Anweisung nur für intern :-)
Danke Dir!
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 22:19 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Das stand im Usenet. ;-)
<Modus Lorioti>
Ach?
</Modus Lorioti>Nach mehr als 10 Jahren habe ich jetzt zugunsten dieses Forums d.e.b.x. abbestellt.
Naja, ich schreibe da inzwischen auch seltener.
Die gesonderte Gastroansage ist eine Pflichtansage, außerdem der Zeitpunkt dieser.
Wurde die Frequenz reduziert, auf wichtige Haltepunkte?
Ja, die sogenannte 10er-Liste. Das sind die 10 größten bedeutendsten Bahnhöfe im Bundesgebiet:
Hamburg (Altona, Harburg, Dammtor, Hbf)
Berlin (Spandau, Gesundbrunnen, Hbf, Ostbahnhof, Südkreuz)
Bei beiden Orten jedes Mal nur der letzte Halt innerhalb der Stadt.
Hannover
Köln (auch Deutz und der Flughafen)
Frankfurt
München
Stuttgart
Der Rest fällt mir nicht mehr ein.
Gruß, Ralf
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Tz 207, Sonntag, 09.01.2011, 21:13 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
Mein Kommentar, was sich nach meinen Beobachtungen andeutet:
- Die epische Breite wurde wohltuend deutlich auf ein Minimum vermindert.
- Wichtige Informationen zu den Anschlüssen werden weggelassen, während hingegen...
- ...die Ansagefrequenz um eine vollkommen belanglose und gesonderte Ansage zur Ausstiegsseite erhöht wurde.
Unvollständige Beobachtung.
Aus besagtem Usenet :
"Der Vergleich Ansage 2010 zu Ansage 2011 zwischen Berlin und Hannover im ICE mit Halt in Wolfsburg ergab dieses:
Ansage 2010 (alle Ansagen deutsch und englisch):
* Abfahrt in Berlin Ostbahnhof -> Halt Berlin Hbf wird angesagt
* Abfahrt in Berlin Hbf -> die "große Begrüßung"
* vor Spandau -> Halt wird angesagt
* hinter Spandau die Gastroansage
* vor Wolfsburg die Verabschiedung der Aussteigenden
* vor Hannover die Verabschiedung der Aussteigenden
Macht zwischen Berlin Ostbahnhof und Hannover ganz genau sechs Ansagen.
Ansage 2011 (nur die Begrüßung nach Abfahrt in Berlin Hbf deutsch und englisch):
- Abfahrt in Berlin Ostbahnhof -> Begrüßung der Reisenden
- vor Berlin Hbf -> Halt Berlin Hbf wird angesagt
- unmittelbar bei Einfahrt in Berlin Hbf -> Ausstiegsseite wird angesagt
- Abfahrt in Berlin Hbf -> die "große Begrüßung" der Reisenden
- vor Spandau -> Halt wird angesagt
- unmittelbar bei Einfahrt in Spandau -> Ausstiegsseite wird angesagt
- Abfahrt in Spandau -> Begrüßung der Reisenden
- exakt 5 Minuten hinter Spandau kommt die Gastroansage, geteilt nach
- geradem und ungeradem Datum
- vor Wolfsburg die Verabschiedung der Aussteigenden
- unmittelbar bei Einfahrt in Wolfsburg -> Ausstiegsseite wird angesagt
- Abfahrt in Wolfsburg -> Begrüßung der Reisenden
- vor Hannover die Verabschiedung der Aussteigenden
- unmittelbar bei Einfahrt in Hannover -> Ausstiegsseite wird angesagt
Sage und schreibe dreizehn(!) Ansagen auf einem Streckenabschnitt, wo es sonst nur sechs gab. Das ist eine unglaubliche Verdoppelung der Ansagen!"
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, im Ruhrgebiet ist es wohl noch extremer.
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 21:23 (vor 5607 Tagen) @ Tz 207
Sage und schreibe dreizehn(!) Ansagen auf einem Streckenabschnitt, wo es sonst nur sechs gab. Das ist eine unglaubliche Verdoppelung der Ansagen!"
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, im Ruhrgebiet ist es wohl noch extremer.
Also ich kannte es bisher aber auch oft mit großer Begrüßung auch hinter Spandau und Wolfsburg - ebenso nach jedem Ruhrgebietshalt.
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
kalle.55, Montag, 10.01.2011, 06:06 (vor 5607 Tagen) @ Tz 207
Hallo,
Sage und schreibe dreizehn(!) Ansagen auf einem Streckenabschnitt, wo es sonst nur sechs gab. Das ist eine unglaubliche Verdoppelung der Ansagen!"
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, im Ruhrgebiet ist es wohl noch extremer.
Doch! Hast du mal die Anzahl der gesprochenen Wörter addiert? Außerdem würde ich mich deiner Aufzählung nicht anschließen. Sehr einseitige Betrachtung. Ist so unter dem Motto "Marktforschungsunternehmen ABC sagt, Computer von Hersteller XY sind die besten. Diese Studie wurde bon hersteller XY in Auftrag gegeben".
Gruß
Kalle
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Fahrplan, Sonntag, 09.01.2011, 21:56 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
In den IC-Zügen, zumindest in denen der Linien Karlsruhe - München und Frankfurt - Salzburg (andere weiss ich nicht) wird die Ausstiegsseite schon länger angesagt, im NV sowieso, es ist also irgendwie auch konsequent, das jetzt auch im ICE zu machen.
Zum Thema Anschlüsse: prinzipiell finden sich ja alle planmäßigen Anschlüsse im Reiseplan, müssen also nicht noch durchgesagt werden. Was ich allerdings sinnvoll finde ist, dass, wenn ein planmäßiger Anschluss nicht erreicht wird, die nächste Reisemöglichkeit angesagt wird - dann müssen die Leute nicht gleich zum Service Point stürmen und verpassen dadurch evtl. die direkt nächste Reisemöglichkeit.
Und zum Thema Blech-Durchsagen: wer mal mit dem Railjet von München bis Budapest gefahren ist, wird mir zustimmen, dass die deutschen, selbst gesprochenen Durchsagen, auch wenn sprachlich nicht immer hundertprozentig, doch um einiges angenehmer sind als dieses ständig sich monoton wiederholende "begrüßen wir Sie im Namen der ÖBB Personenverkehrs AG, Mitglied der Railteam Allianz ... der Railjet besteht aus drei Klassen ..."
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
ICE615, Sonntag, 09.01.2011, 22:20 (vor 5607 Tagen) @ Fahrplan
In den IC-Zügen, zumindest in denen der Linien Karlsruhe - München und Frankfurt - Salzburg (andere weiss ich nicht) wird die Ausstiegsseite schon länger angesagt, im NV sowieso, es ist also irgendwie auch konsequent, das jetzt auch im ICE zu machen.
Zum Thema Anschlüsse: prinzipiell finden sich ja alle planmäßigen Anschlüsse im Reiseplan, müssen also nicht noch durchgesagt werden. Was ich allerdings sinnvoll finde ist, dass, wenn ein planmäßiger Anschluss nicht erreicht wird, die nächste Reisemöglichkeit angesagt wird - dann müssen die Leute nicht gleich zum Service Point stürmen und verpassen dadurch evtl. die direkt nächste Reisemöglichkeit.
Und zum Thema Blech-Durchsagen: wer mal mit dem Railjet von München bis Budapest gefahren ist, wird mir zustimmen, dass die deutschen, selbst gesprochenen Durchsagen, auch wenn sprachlich nicht immer hundertprozentig, doch um einiges angenehmer sind als dieses ständig sich monoton wiederholende "begrüßen wir Sie im Namen der ÖBB Personenverkehrs AG, Mitglied der Railteam Allianz ... der Railjet besteht aus drei Klassen ..."
Das stimmt, die automatischen Ansagen im Railjet sind schon recht nervig. Hier ist allerdings die Darstellung der Anschlusszüge auf den Displays sehr gut.
Für meine Begriffe gehört eine vernünftige Ansage vor Ankunft im Bahnhof sowohl in Deutsch als auch in Englisch zum guten Standard. Inhaltlich sollte man sich aber darauf beschränken den Bahnhof und die Ausstiegsseite zu nennen.
Die Ankunftszeit und die Anschlüsse machen nur im Verspätungsfall sinn, da man ja vor der Fahrt in den Fahrplan geschaut hat oder diesen als Pendler eh auswendig kann.
Begrüßungsansagen braucht kein Mensch. Bei den Gastroansagen scheiden sich die Geister, für den Vielfahrer sind die zwar nervig, für die DB jedoch eine wunderbare Werbung, die bei Wenigfahrern garantiert kleben bleibt.
Mein Großvater benutzt eigentlich nie die Bahn, außer letztes Jahr an Weihnachten. Eigentlich merkt er sich auch ncihts so wirklich richtig, dass enzige was er sich aber bei der Zugfahrt gemerkt hat war die Wagennummer des Bordbistros und was Butterkuchen und Kaffee kosten. Gekauft hat er das nicht, aber die Werbung ist voll und ganz angekommen...
Wünschenswert wären Durchsagen in Englisch bei Betriebsstörungen.
Anzeigen RJ
ICE 79, Sonntag, 09.01.2011, 22:23 (vor 5607 Tagen) @ ICE615
hallo,
also die "Anschluss-Verbings-Anzeige" im RailJet hat bei mir bisher nie funktioniert. Meist steht dort "risk" dran und es gibt keinen ersichtlichen Grund hierfür.
Könnte natürlich daran liegen, dass das System nicht für München optimiert wurde.
Du hast bei den neuen Ansagen mitgewirkt? ;-)
liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 22:52 (vor 5607 Tagen) @ ICE615
Gleich vorweg: Gut erklärt, in jeder Hinsicht. :-) Ein paar Anmerkungen habe ich noch.
Für meine Begriffe gehört eine vernünftige Ansage vor Ankunft im Bahnhof sowohl in Deutsch als auch in Englisch zum guten Standard. Inhaltlich sollte man sich aber darauf beschränken den Bahnhof und die Ausstiegsseite zu nennen.
Über die Englischansage als "Muß" läßt sich streiten. Nicht an jedem Bahnhof, aber beim Startbahnhof und den großen Bahnhöfen der von mir schon erwähnten "10er Liste". Das reicht.
Die Ankunftszeit und die Anschlüsse machen nur im Verspätungsfall sinn, da man ja vor der Fahrt in den Fahrplan geschaut hat oder diesen als Pendler eh auswendig kann.
Korrekt, wobei ich bei größeren Umsteigebahnhöfen die wichtigsten Anschlußzüge trotzdem nennen würde, besonders wenn sie von einem anderen als dem üblichen Bstg abfahren.
Begrüßungsansagen braucht kein Mensch.
Volle Zustimmung. Deswegen verstehe ich auch nicht warm man unbedingt auf jedem Bahnhof die zugestiegenen Reisenden begrüßen muß. Im Ruhrgebiet kommst Du aus dem Reden gar nicht mehr raus. :-(
Bei den Gastroansagen scheiden sich die Geister, für den Vielfahrer sind die zwar nervig, für die DB jedoch eine wunderbare Werbung, die bei Wenigfahrern garantiert kleben bleibt.
Mein Großvater benutzt eigentlich nie die Bahn, außer letztes Jahr an Weihnachten. Eigentlich merkt er sich auch nichts so wirklich richtig, dass enzige was er sich aber bei der Zugfahrt gemerkt hat war die Wagennummer des Bordbistros und was Butterkuchen und Kaffee kosten. Gekauft hat er das nicht, aber die Werbung ist voll und ganz angekommen...
Die Gastroansagen sind extra in gerade und ungerade Datumstage aufgeteilt, um dem Vielfahrer "mehr Abwechslung" zu bieten. Ich stellte mir vor, wie langweilig es für den Vielfahrer wird, der zufällig nur jeden 2. Tag fahren muß - und dann stets die gleiche Ansage hört. *ggg*
Wünschenswert wären Durchsagen in Englisch bei Betriebsstörungen.
Dazu sollte man auch regelmäßige Trainings veranstalten, denn beispielsweise stufe ich mein Englisch nicht als besonders gut ein. Sowas könnte durchaus im Rahmen eines verkehrsdienstlichen Unterrichts (auch eine Forderung von mir) durchführen.
Stattdessen kommt jedes Jahr der Betriebsdienst mit immer wiederkehrenden Themen dran. :-(
Letztes Jahr wurde bei uns beispielsweise theoretisch durchgespielt, daß in einem Bahnhof ein Wagen ausgesetzt werden muß. Und wo rangierte der gewöhnliche Zf? - Im Einfahrgleis des Bahnhofes! Da stellten sich bei mir die Nackenhaare einzeln auf. Meinen Einwand begriffen weder der Ausbildungs-Zf noch die Kollegen. Pech für mich, der vor seiner Karriere als Zf einige Jahre Fdl war - und beide Seiten kennt.
Ansage von Verspätungsgründen
Fallblattanzeige, Peine, Montag, 10.01.2011, 00:01 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
Besonders wichtig finde ich die Ansage des Verspätungsgrundes.
Mir istschon wichtig zu erfahren warum jetzt mein Zug gerade Verspätung hat, auch wenn es einem ja vom Prinzip her egal sein kann, ob man jetzt wegen einer Stellwerkstörung oder wegen eines Böschungsbrandes Verspätung hat.
Zumindest auf Deutsch wäre das wichtig. In Englisch werden den meisten Zugbegleitern die Gründe eher nicht bekannt sein (oder gibt es da so eine Art Verzeichnis, in dem steht, was "wegen Beeinträchtigungen durch Vandalismus" heißt?).
Du hast bei den neuen Ansagen mitgewirkt? ;-)
kalle.55, Montag, 10.01.2011, 06:30 (vor 5607 Tagen) @ liebe70
Hi,
Letztes Jahr wurde bei uns beispielsweise theoretisch durchgespielt, daß in einem Bahnhof ein Wagen ausgesetzt werden muß. Und wo rangierte der gewöhnliche Zf? - Im Einfahrgleis des Bahnhofes! Da stellten sich bei mir die Nackenhaare einzeln auf. Meinen Einwand begriffen weder der Ausbildungs-Zf noch die Kollegen. Pech für mich, der vor seiner Karriere als Zf einige Jahre Fdl war - und beide Seiten kennt.
ZCA wäre doch der perfekte Beruf für dich! Weist hier doch immer alles.
Gruß
Kalle
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
kalle.55, Montag, 10.01.2011, 06:18 (vor 5607 Tagen) @ ICE615
Hallo,
Wünschenswert wären Durchsagen in Englisch bei Betriebsstörungen.
Warum, kannst du kein Deutsch?
Englisch bei Betriebsstörungen
Jogi, Montag, 10.01.2011, 10:06 (vor 5607 Tagen) @ kalle.55
bearbeitet von Jogi, Montag, 10.01.2011, 10:07
Wünschenswert wären Durchsagen in Englisch bei Betriebsstörungen.
Warum, kannst du kein Deutsch?
Es ist doch doppelt im Quadrat gesprungen, nicht Deutschsprachige zu begrüßen wie auch zu verabschieden, sie dann aber bei Abweichungen vom Reiseverlauf mehr oder weniger im Regen stehen zu lassen...?!
Ich kann mich an keine Fahrt erinnern, bei der solche Abweichungen auf Englisch kommuniziert wurden. Und das kann ja schon was größeres sein: 30 Minuten Verspätung, Anschluss weg - da sollte doch auch möglich sein, auf Englisch kommuniziert zu werden (braucht ja nicht mehr als zwei Sätze, z.B. Currently we're running about 30 minutes late due to... [Liste mit einigen Gründen, wo der ZC den passenden raussuchen kann]). Dann kann sich eben jeder Reisender ausrechnen, ob er seinen Anschluss kriegen kann oder nicht.
Oder was ist, wenn anstatt in Frankfurt Hbf alternativ in Süd gehalten wird? Hab ich bis jetzt zwei Mal erlebt - zwei Mal nur auf Deutsch durchgesagt. Dürfte nicht so toll sein, dort als jemand, der kein Deutsch kann, auszusteigen, sich neu zu orientieren und dann vielleicht noch zum Airport weiterfahren zu müssen...
Das muss ja nicht in ellenlangen prosaischen Texten mit besten Britisch Accent mitgeteilt werden, aber in zwei, drei knackigen Sätzen, damit eben auch die, die nicht Deutsch können, wissen was abgeht, wäre das in meinenen Augen schon angebracht.
Grüße, Jogi
"Deutsch können"
Fabian318, Münster i. W., Montag, 10.01.2011, 10:17 (vor 5607 Tagen) @ kalle.55
bearbeitet von Fabian318, Montag, 10.01.2011, 10:18
Warum, kannst du kein Deutsch?
Blöde Frage, er hat doch auf Deutsch geschrieben. Und es soll durchaus Menschen geben, die kein Deutsch verstehen, in Deutschland als Gäste oder wie auch immer dennoch herzlich willkommen sind. Das sollte auch für die Bahn gelten. - Und nur von Standardansagen auf Englisch, nicht aber von Ansagen bei Unregelmäßigkeiten kann sich niemand was kaufen.
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 22:26 (vor 5607 Tagen) @ Fahrplan
In den IC-Zügen, zumindest in denen der Linien Karlsruhe - München und Frankfurt - Salzburg (andere weiss ich nicht) wird die Ausstiegsseite schon länger angesagt,
Das war eine Weisung des EBA, allerdings nur bei den Zügen, die ohne seitenselektive Türfreigabe (SSTF) fahren. Da die DB ihren Zf nicht zutraut, zu wissen, wo und wann das der Fall ist, wurde das generell für die IC eingeführt.
Zum Thema Anschlüsse: prinzipiell finden sich ja alle planmäßigen Anschlüsse im Reiseplan, müssen also nicht noch durchgesagt werden.
Was machen Analphabeten und hochgradig Sehgeschädigte?
Was ich allerdings sinnvoll finde ist, dass, wenn ein planmäßiger Anschluss nicht erreicht wird, die nächste Reisemöglichkeit angesagt wird - dann müssen die Leute nicht gleich zum Service Point stürmen und verpassen dadurch evtl. die direkt nächste Reisemöglichkeit.
Wieso zum Servicepoint stürmen? Einfacher und schneller ist das Lesen der gedruckten Aushangfahrpläne und elektronischen Abfahrtstafeln.
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
Martin, Montag, 10.01.2011, 15:19 (vor 5606 Tagen) @ liebe70
Das war eine Weisung des EBA, allerdings nur bei den Zügen, die ohne seitenselektive Türfreigabe (SSTF) fahren. Da die DB ihren Zf nicht zutraut, zu wissen, wo und wann das der Fall ist, wurde das generell für die IC eingeführt.
Ist das jetzt generell so? Früher war das doch mal auf die Züge beschränkt die mit Steuerwagen voraus oder mit BR 120 bespannt waren?
Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....."
GT8N, Montag, 10.01.2011, 16:20 (vor 5606 Tagen) @ Fahrplan
Zum Thema Anschlüsse: prinzipiell finden sich ja alle planmäßigen Anschlüsse im Reiseplan, müssen also nicht noch durchgesagt werden.
Theoretisch! Praktisch scheitert das daran, daß oft keine Reisepläne ausliegen. Bei meinen letzten Zugfahrten habe ich bei nur geschätzt jeder vierten Fahrt ein solches Blättchen vorgefunden.
Du fährst eindeutig mit den falschen Zügen...
liebe70, Montag, 10.01.2011, 17:08 (vor 5606 Tagen) @ GT8N
- kein Text -
War es früher die absolute Ausnahme, dass Reisepläne fehlten
Burkhard, Montag, 10.01.2011, 17:35 (vor 5606 Tagen) @ liebe70
... ist es heute leider Standard. Auf meinen letzten Fahrten in Fernzügen habe ich bei deutlich weniger als der Hälfte der Züge welche gefunden. Dabei bin ich nicht mit irgendwelchen WE-Verstärkern gefahren, sondern mit IC oder ICE auf Hauptrelationen.
"Hauptrelationen"
Fabian318, Münster i. W., Montag, 10.01.2011, 17:42 (vor 5606 Tagen) @ Burkhard
...aber Achtung, selbst Leipzig-Berlin zählt für die Münstersche Lokalpresse nicht als Hauptstrecke, sondern als Nebenstrecke - somit sei der HKX nämlich der erste private Fernzug auf einer Hauptstrecke. ;-)
*scnr*
Zustimmung
Matze86, München, Montag, 10.01.2011, 20:30 (vor 5606 Tagen) @ Burkhard
- kein Text -
Reiseplan in der ersten Klasse
SST, Köln-Südstadt, Montag, 10.01.2011, 17:13 (vor 5606 Tagen) @ GT8N
Zum Thema Anschlüsse: prinzipiell finden sich ja alle planmäßigen Anschlüsse im Reiseplan, müssen also nicht noch durchgesagt werden.
Theoretisch! Praktisch scheitert das daran, daß oft keine Reisepläne ausliegen. Bei meinen letzten Zugfahrten habe ich bei nur geschätzt jeder vierten Fahrt ein solches Blättchen vorgefunden.
Einfach mal in der ersten Klasse kurz vorbeischauen. Dort habe ich bisher noch immer einen Reiseplan vorgefunden.
Metronom toppt alles...
Ludo, Niedersachsen, Sonntag, 09.01.2011, 22:40 (vor 5607 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Die Ansagen im Metronom toppen wirklich alles! Aber seht selbst:
ME Göttingen --> Uelzen:
Nach Abfahrt in Göttingen (meistens schon, wenn der Zug gerade erst anrollt):
"Sehr geehrte Fahrgäste, wir begrüßen Sie an Bord des Metronom auf der Fahrt nach Uelzen über Northeim-Kreiensen-Elze-Hannover-Celle. Bei Fragen und für Informationen sprechen Sie uns bitte gerne an. Unsere Snack- und Getränkeautomaten finden Sie an der Spitze des Zuges in Wagen 1. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt! Unser nächster planmäßiger Halt ist Nörten-Hardenberg. Sehr geehrte Fahrgäste, hier noch ein Hinweis in eigener Sache: In den Metronom-Zügen gilt ein generelles Rauch- und Alkoholkonsumverbot. Das Bereitstellen und Konsumieren alkoholischer Getränke ist daher auch in diesem Zug nicht gestattet [Anmerkung: Versteht sich doch von selbst, oder?] . Vielen Dank!"
Vor dem nächsten Halt:
Computerstimme: "Nächste Station ist: Nörten-Hardenberg"
Tf: "Sehr geehrte Fahrgäste, der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung rechts"
Vor Kreiensen:
Zub: Ansage der Anschlüsse (RB Bad Harzburg) und Verabschiedung der Fahrgäste ("... und wir würden uns freuen, Sie bald wieder an Bord eines unserer Metronom-Züge begrüßen zu dürfen. Bis dahin sagen wir Tschüss und Auf Wiedersehen")
Computerstimme: "Nächste Station ist: Kreiensen"
Tf: "Sehr geehrte Fahrgäste, der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung links"
Nach Kreiensen:
Begrüßung der zugestiegenen Fahrgäste, manchmal auch mit erneutem Hinweis auf das Rauch- und Alkoholverbot. Gleiches Spiel in Elze, Hannover und Celle.
Wer wie ich mal eine 4-stündige Metronom-Fahrt von Göttingen nach Hamburg gemacht hat, wird mit Sicherheit genauso wenig wie ich verstehen, dass um die bloße Ansage der Ausstiegsseite hier so ein Wind gemacht wird.
Metronom toppt alles...
Fahrplan, Sonntag, 09.01.2011, 22:48 (vor 5607 Tagen) @ Ludo
Schon mal mit der Bayerischen Regiobahn gefahren?
"Next Stop Augsburg Hochzoll - there are connections to the Bayerische Regiobahn towards Schongau and to local city transport" :-) Und wenn der Zug in Augsburg losfährt, reicht die Zeit bis zum ersten Stop nicht, um die ganze Begrüßungszeremonie abzuspielen ...
BRB
railan, Augsburg, Montag, 10.01.2011, 11:22 (vor 5607 Tagen) @ Fahrplan
Schon mal mit der Bayerischen Regiobahn gefahren?
"Next Stop Augsburg Hochzoll - there are connections to the Bayerische Regiobahn towards Schongau and to local city transport" :-) Und wenn der Zug in Augsburg losfährt, reicht die Zeit bis zum ersten Stop nicht, um die ganze Begrüßungszeremonie abzuspielen ...
Ja, köstlich, wenn man nicht täglich fahren muss.
...und wenn die Zeit noch reicht: "please leave the train at the left hand side"
Metronom toppt alles...
ICE615, Sonntag, 09.01.2011, 23:05 (vor 5607 Tagen) @ Ludo
Wer wie ich mal eine 4-stündige Metronom-Fahrt von Göttingen nach Hamburg gemacht hat, wird mit Sicherheit genauso wenig wie ich verstehen, dass um die bloße Ansage der Ausstiegsseite hier so ein Wind gemacht wird.
Für die Strecke gibts zum Glück die ltur Resterampe für 19 Euro...ist dann sogar billiger als der Metronom.
Metronom toppt alles...
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.01.2011, 01:13 (vor 5607 Tagen) @ Ludo
Fehlt nur noch, dass auf die Sehenswürdigkeiten an der Strecke hingewiesen wird, und für jeden Ort der aktuelle Wetterbericht durchgesagt wird. :-P
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Metronom toppt alles...
SST, Köln-Südstadt, Montag, 10.01.2011, 01:18 (vor 5607 Tagen) @ 218 466-1
...im ICE von Köln nach Dortmund zu fahren, ist aber auch "recht unterhaltsam" ;)
Metronom nervt alle... ;)
GUB, Bremen, Montag, 10.01.2011, 16:21 (vor 5606 Tagen) @ 218 466-1
- kein Text -
Mich nicht...
SST, Köln-Südstadt, Montag, 10.01.2011, 19:19 (vor 5606 Tagen) @ GUB
...nö, kann ich nicht sagen, dass mich "Metronom" nervt. Zumindest die 1. Klasse ist - wenn ich hin und wieder zwischen Hamburg und Bremen mitfahre - sauber & geräumig und ich habe bisher auch nur nettes Personal und pünktliche Züge erlebt (bei ca. 2 Fahrten pro Jahr).
Mich nicht...
GUB, Bremen, Montag, 10.01.2011, 19:53 (vor 5606 Tagen) @ SST
bearbeitet von GUB, Montag, 10.01.2011, 19:53
...nö, kann ich nicht sagen, dass mich "Metronom" nervt. Zumindest die 1. Klasse ist - wenn ich hin und wieder zwischen Hamburg und Bremen mitfahre - sauber & geräumig und ich habe bisher auch nur nettes Personal und pünktliche Züge erlebt (bei ca. 2 Fahrten pro Jahr).
Ich bezog das mehr auf die "witzigen" Ansagen zum Vandalismus etc. Ich beschwer mich garnicht über nötige Anschlussinformationen etc. aber solches Gequassel muss dann nicht sein, auch nicht von einem mehr als gut gelauten ZuB.
@Ludo: Die Ansagen macht übrigens auch nicht der Tf ;)
Grüße fern des Metronom Einsatgebietes