Elektrifizierung Allgäu verzögert sich (Allgemeines Forum)
Laut einem Bericht der "Schwäbischen Zeitung", kann der elektrische Betrieb auf der Strecke (München-)Geltendorf-Memmingen-Kißlegg-Lindau, nicht wie geplant im Dezember 2015 aufgenommen werden und verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Die Bauarbeiten, hätten noch 2010 beginnen müssen. Ein Bahnsprecher habe bestätigt, dass das Planfeststellungsverfahren "nicht vor 2012" eingereicht werde.
Bisher wurden bzw.werden nur die Gleise für 160 km/h zwischen M.Pasing und Buchloe ausgebaut.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Danke Stuttgart21! -.- (owT)
-
Es zeigt sich der Irrsinn von Stuttgart 21
Laut einem Bericht der "Schwäbischen Zeitung", kann der elektrische Betrieb auf der Strecke (München-)Geltendorf-Memmingen-Kißlegg-Lindau, nicht wie geplant im Dezember 2015 aufgenommen werden und verzögert sich auf unbestimmte Zeit.
Sag noch einer, das habe nichts mit Stuttgart 21 zu tun. Hier werden sehr sinnvolle Projekte mit wesentlich besserem Kosten/Nutzen-Verhältnis dem Kellerbahnhof geopfert.
Rechnung gefällig? Sogar die NBS Wendlingen-Ulm, welche ich für weniger sinnlos als die Tieflegung des Bahnhofs halte, kostet laut DB 2890 Mio EUR (unabhängige Schätzungen gehen deutlich höher). Sie spart 26 Minuten Fahrzeit. Kosten: 111 Mio EUR pro gesparte Minute.
Die soeben Eis gelegte Strecke Elektrifizierung und Neigetechnik-Ertüchtigung sollte gerade mal 205 Mio EUR kosten und zirka 50(!) Minuten Fahrzeit einsparen. Macht 4.1 Mio EUR pro gesparte Minute. 27 Mal effizienter.
Jetzt kann man sagen, dass auf Wendlingen-Ulm mehr Züge fahren werden. Stimmt nur bedingt: Von der Elektrifizierung profitieren auch Regional- und Güterverkehr direkt durch Fahrzeitverbesserungen (wenn auch nicht in gleichem Mass wie die Neigezüge), das ist bei Wendlingen-Ulm kaum der Fall, da diese Verkehre immer noch auf der Altstrecke fahren müssen.
Selbst wenn wir nur den Fernverkehr betrachten: Die Allgäustrecke würde von 0.5 Fernverkehrszügen pro Stunde befahren, Stuttgart-Ulm momentan von einem, die NBS wohl bestenfalls von zwei. Das heisst von Wendlingen-Ulm würden grob gerechnet vier mal mehr Passagiere profitieren - das rechtfertigt keinesfalls den 27 mal höheren Preis.
Nebenbei verfällt mit dieser Verzögerung die Vorfinanzierung von 50 Mio EUR, welche die Schweiz für die Elektrifizierung geleistet hätte. Das Ganze war ein fein aufeinander abgestimmtes Konzept mit Beschleunigungen in der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie der Beschaffung von mehrsystemfähigen Neigezügen durch die SBB, welches auf der Strecke Zürich-München das Erreichen der Knotenzeit in beiden Bahnhöfen erlaubt hätte (3 Stunden 15 Minuten Gesamtfahrzeit). Ganz nebenbei wären noch drei ITF-Knoten unterwegs entstanden, wo man hervorragende Anschlüsse an den Regional- und Busverkehr hätte bieten können.
Es ist deprimierend.
Man muss Prioritäten setzen!!!
Man muss einfach Prioritäten setzen! Und die Politiker sind sich einig: "Stuttgart 21" ist wichtig. Ende der Diskussion.
Nebenbei verfällt mit dieser Verzögerung die Vorfinanzierung von 50 Mio EUR, welche die Schweiz für die Elektrifizierung geleistet hätte. Das Ganze war ein fein aufeinander abgestimmtes Konzept mit Beschleunigungen in der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie der Beschaffung von mehrsystemfähigen Neigezügen durch die SBB, welches auf der Strecke Zürich-München das Erreichen der Knotenzeit in beiden Bahnhöfen erlaubt hätte (3 Stunden 15 Minuten Gesamtfahrzeit). Ganz nebenbei wären noch drei ITF-Knoten unterwegs entstanden, wo man hervorragende Anschlüsse an den Regional- und Busverkehr hätte bieten können.
Ach, das ist doch viel zu sinnvoll! Und vor allem zu billig!!! Abgelehnt.
Es ist deprimierend.
Es gibt da ja die Weisheit: Gehst Du zur Bank, um 1.000 EUR zu leihen, wirst Du es sehr schwer haben. Gehst Du aber zur Bank, um 1.000.000 zu leihen, wird das ungleich einfacher!
So in etwa kommt es mir hier auch vor.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Es zeigt sich der Irrsinn von Stuttgart 21
Ja klar, da werden 7 Milliarden für Ingolstadt-Nürnberg in die Hand genommen, da werden in Berlin 5 neue Bahnhöfe gebaut, da werden massig Autobahnen gebaut... Und auf einmal ist S21 wegen "nur" 4 Mrd. verantwortlich dafür, dass eine Allgäubahn erst später elektrifiziert ist.
Ganz nebenbei wären noch drei ITF-Knoten unterwegs entstanden, wo man hervorragende Anschlüsse an den Regional- und Busverkehr hätte bieten können.
Wunderbar! Dass dann die Regionalbahn auf Lindau-Kißlegg-Memmingen-München/Augsburg bei einem 2-Stundentakt von ECs nun endgültig sinnlos abgeklemmt wird (ständig Überholung/Kreuzung) liest man hier nicht.
Es zeigt sich der Irrsinn von Stuttgart 21
Ja klar, da werden 7 Milliarden für Ingolstadt-Nürnberg in die Hand genommen, da werden in Berlin 5 neue Bahnhöfe gebaut, da werden massig Autobahnen gebaut... Und auf einmal ist S21 wegen "nur" 4 Mrd. verantwortlich dafür, dass eine Allgäubahn erst später elektrifiziert ist.
Eine Diskussion, ob diese Ausgaben sinnvoll waren oder nicht, ist müssig: Das Geld ist weg. Es gilt zu entscheiden, wo man das Geld ausgibt, welches JETZT noch da ist. Und da steht S21 halt in Konkurrenz mit vielen kleineren Projekten wie diesem. Insofern, ja, trägt S21 einen Löwenanteil der Schuld am Geldmangel bei kleineren, sinnvolleren Projekten.
Wunderbar! Dass dann die Regionalbahn auf Lindau-Kißlegg-Memmingen-München/Augsburg bei einem 2-Stundentakt von ECs nun endgültig sinnlos abgeklemmt wird (ständig Überholung/Kreuzung) liest man hier nicht.
Erstens: Welche Regionalbahn? Ich sehe auf Lindau-Memmingen keine Direktverbindungen, nicht mal auf Lindau-Kisslegg.
Zweitens: Selbst bei Stundentakt auf der Strecke Lindau-Memmingen (welcher nicht existiert) käme es zu maximal einer Überholung durch den EC, bevor sich der EC, sein gegen-EC und RE in Memmingen treffen würden. Bei Zweistundentakt gäb's keine Überholungen. In Memmingen müsste der RE etwa 10 Minuten stehen, falls er weiter Richtung München will, was aber nicht schlimm ist, da wohl die wenigsten Passagiere in Memmingen im RE sitzen bleiben.
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Hallo,
wenn einer von Euch Dummschreibern (mehr kann man dazu wirklich nicht mehr sagen) sich den Artikel auch nur einmal durchgelesen hätte, hättet Ihr gemerkt, dass das Wort "Stuttgart 21" nicht ein einziges Mal darin auftaucht.
Grund für die Verzögerung sind im Gegenteil die ewig langen Planungsverfahren. Das Verfahren für den neuen Bahnhof Lindau - Reutin dauert schon 7 Jahre und ist immer noch nicht abgeschlossen.
Typisch K21: Seriösität ist unwichtig, Hauptsache man kann ein wenig schmutzige Wäsche waschen, etwas bleibt schon hängen.
Übrigens, falls es einige sogenannte "Bahnfans" nicht gehört haben, baut die Schweiz gerade für 16 Mrd. Euro den Gotthard - Basis - Tunnel aus, mehr als das Doppelte von S21. Der Lötschbergtunnel ist auch gerade erst wenige Jahre alt. Und es wird gerade der Bahnhof Luzern 21 gebaut.
Holger
ADMIN: @Holger2
Lieber Holger2,
Hallo,
wenn einer von Euch Dummschreibern (mehr kann man dazu wirklich nicht mehr sagen) sich den Artikel auch nur einmal durchgelesen hätte, hättet Ihr gemerkt, dass das Wort "Stuttgart 21" nicht ein einziges Mal darin auftaucht.
das Wort lasse ich einfach mal hier stehen, damit es jeder lesen kann. Ich kenne dich nicht persönlich und vielen aktiven Schreibern und Mitlesern dürfte es ähnlich gehen. Diskussionen sollen leidenschaftlich geführt werden, jedoch ohne Beleidigungen.
Ich erwarte hier von dir ganz dringend Mäßigung. Du kannst meinetwegen gerne schreiben, dass die hier Forumsteilnehmer deiner Meinung nach keine Ahnung haben, jedoch hat die von dir gewählte Bezeichnung einen beleidigenden Ton. Unterlasse dies.
Danke.
Holger_HAM
-Moderator-
Wirklich Irrsinn von Stuttgart 21?
Ja klar, da werden 7 Milliarden für Ingolstadt-Nürnberg in die Hand genommen, da werden in Berlin 5 neue Bahnhöfe gebaut, da werden massig Autobahnen gebaut... Und auf einmal ist S21 wegen "nur" 4 Mrd. verantwortlich dafür, dass eine Allgäubahn erst später elektrifiziert ist.
Immerhin hat es auch was gutes. So muss ich auch 2016 meine Signatur nicht ändern.;)
Ob S21 dafür verantwortlich ist, denke ich nicht. Die Finanzierung, war doch eigentlich schon durch und eine Sache zwischen Bayern, Deutschland und der Schweiz. Oder bin ich da auf dem Holzweg?
Ganz nebenbei wären noch drei ITF-Knoten unterwegs entstanden, wo man hervorragende Anschlüsse an den Regional- und Busverkehr hätte bieten können.
Die kommen trotzdem noch. Aufgeschoben, ist nicht aufgehoben...
Wunderbar! Dass dann die Regionalbahn auf Lindau-Kißlegg-Memmingen-München/Augsburg bei einem 2-Stundentakt von ECs nun endgültig sinnlos abgeklemmt wird (ständig Überholung/Kreuzung) liest man hier nicht.
Als die RE München-Memmingen-Aulendorf(-Freiburg) noch fuhren,(seit Dez.2004 nur noch bis MM), gab es auch viele Kreuzungen/Überholungen in Türkheim/Mindelheim und Leutkirch.Und das hat auch funktioniert. Durch Haltverkürzung in Memmingen, können bei den RB, bis zu 20 Min. zurückgewonnen werden.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Übrigens, falls es einige sogenannte "Bahnfans" nicht gehört haben, baut die Schweiz gerade für 16 Mrd. Euro den Gotthard - Basis - Tunnel aus, mehr als das Doppelte von S21. Der Lötschbergtunnel ist auch gerade erst wenige Jahre alt. Und es wird gerade der Bahnhof Luzern 21 gebaut.Holger
Immerhin wurde über den Gotthard-Basistunnel öffentlich abgestimmt und er wird in der schweizer Bevölkerung mehrheitlich getragen. Das kann man von Stuttgart 21 nicht behaupten.
Und es ist Fakt, dass Großprojekte wie Stuttgart 21 mit kleineren Projekten im Eisenbahnverkehrshaushalt konkurrieren. Ich bin nicht vollkommen gegen Stuttgart 21, aber die Finanzierung sollte nicht zum Schaden anderer Projekte vorgenommen werden.
Dann sollte man lieber den Großprojekte Geld streichen, wenn mal gespart werden muss.
ADMIN: @Holger2
Lieber Holger2,
Hallo,
wenn einer von Euch Dummschreibern (mehr kann man dazu wirklich nicht mehr sagen) sich den Artikel auch nur einmal durchgelesen hätte, hättet Ihr gemerkt, dass das Wort "Stuttgart 21" nicht ein einziges Mal darin auftaucht.
das Wort lasse ich einfach mal hier stehen, damit es jeder lesen kann. Ich kenne dich nicht persönlich und vielen aktiven Schreibern und Mitlesern dürfte es ähnlich gehen. Diskussionen sollen leidenschaftlich geführt werden, jedoch ohne Beleidigungen.Ich erwarte hier von dir ganz dringend Mäßigung. Du kannst meinetwegen gerne schreiben, dass die hier Forumsteilnehmer deiner Meinung nach keine Ahnung haben, jedoch hat die von dir gewählte Bezeichnung einen beleidigenden Ton. Unterlasse dies.
Danke.
Holger_HAM
-Moderator-
Ich erwarte mindestens eine Entschuldigung oder aber Konsequenzen seitens der Admins. Was Holger2 da von sich gibt, ist eine Diffamierung allererster Güte.
heinz
ADMIN: @Holger2
Hallo,
der Schreiber zitiert hier einen Zeitungsartikel, den ich anschließend verlinkt habe. Die nachfolgenden Kommentare geben den Artikel vollkommen verfremdet und sinnentstellt wieder. Es werden Bezüge zu einem vollkommen anderen Thema hergestellt, obwohl es dazu nicht einen einzigen Hinweis dazu gibt. Die Kommentare werden auch nicht als Meinung dargestellt.
Auch 218-466-1 hat einfach nur über ein Bahnthema informieren wollen, ohne gleich wieder nach Stuttgart21 abzugleiten. Stuttgart 21 gehört, so wie ich das verstanden habe, auch in die oben aufgeführten Forenbäume.
Wer eine Zeitungsmeldung absichtlich verfälschend wiedergibt, handelt wider jeden guten Stil und so ein Verhalten ist dumm.
Die derzeitige Situation bezüglich S21 ist derzeit so angespannt, dass es absolut überflüssig ist, noch Öl ins Feuer zu gießen.
Holger
Absolute Zustimmung! (owT)
-
Angespannte Situation
Die derzeitige Situation bezüglich S21 ist derzeit so angespannt, dass es absolut überflüssig ist, noch Öl ins Feuer zu gießen.
Ja, da hast Du recht. Nur entspannt es sich ganz bestimmt nicht, wenn man die "Gegenseite" einfach mal pauschalisiert und beleidigt.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
wenn einer von Euch Dummschreibern (mehr kann man dazu wirklich nicht mehr sagen) sich den Artikel auch nur einmal durchgelesen hätte, hättet Ihr gemerkt, dass das Wort "Stuttgart 21" nicht ein einziges Mal darin auftaucht.
Mir Beleidigungen diskqualifizierst Du Dich selber.
Grund für die Verzögerung sind im Gegenteil die ewig langen Planungsverfahren. Das Verfahren für den neuen Bahnhof Lindau - Reutin dauert schon 7 Jahre und ist immer noch nicht abgeschlossen.
Und wie kommt es zu langen Planverfahren (es sind ja Gerichtsverfahren und Bürgerinitativen, die bremsen)? Erstens passiert das, wenn man die nötigen Ausgaben reduziert und so das Projekt auf eine längere Zeit streckt (siehe Ausbau Basel-Karlsruhe...). Zweitens, wenn sämtliche Planungskapazitäten (Bauingenieure wachsen nicht auf Bäumen) schon anderswo eingesetzt werden. Drittens, wenn aus Geldmangel auf Lärmschutzmassnahmen und verzichtet wird, was Widerstand provoziert. Alles gut erklärbar durch S21.
Übrigens, falls es einige sogenannte "Bahnfans" nicht gehört haben, baut die Schweiz gerade für 16 Mrd. Euro den Gotthard - Basis - Tunnel aus, mehr als das Doppelte von S21. Der Lötschbergtunnel ist auch gerade erst wenige Jahre alt. Und es wird gerade der Bahnhof Luzern 21 gebaut.
Interessanterweise hat die Schweiz gerade deswegen diese Strecke vorfinanzieren wollen, damit sie rechtzeitig zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnel als Zulaufstrecke zur Verfügung steht... was nun scheitert.
Und du bezeichnest andere als Dummschreiber, während du von Bauten an "Luzern 21" erzählst? Das Ding kommt frühestens ins 20 Jahren und ist definitiv kein "21"-Projekt, weil da ein Kopfbahnhof unter dem existierenden Kopfbahnhof gebaut würde, ohne irgendwas abzureissen. Und falls Du die Durchmesserlinie unterm Bahnhof Zürich meinst: Auch kein "21"-Projekt, auch hier bleiben die existierenden Gleise (mit Ausnahme eines Flügelbahnhof-Provisoriums) wo sie sind.
? Luzern Bahnhofsumbau
Hallo,
Übrigens, falls es einige sogenannte "Bahnfans" nicht gehört haben, baut die Schweiz gerade für 16 Mrd. Euro den Gotthard - Basis - Tunnel aus, mehr als das Doppelte von S21. Der Lötschbergtunnel ist auch gerade erst wenige Jahre alt. Und es wird gerade der Bahnhof Luzern 21 gebaut.
ich war vor kurzem erst in Luzern. Bauarbeiten habe ich da nicht gesehen. Ich habe da mal auf Wikipedia nachgeschaut. Dort heißt es, dass keines dieser Projekte sich in einem konkreten Planungsstadium befindet. Welche Bauarbeiten haben denn deinen Informationen nach in Luzern begonnen?
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
![[image]](http://www.abload.de/img/db_tonne_kleinluwx.jpg)
Wirklich Irrsinn von Stuttgart 21?
Ob S21 dafür verantwortlich ist, denke ich nicht. Die Finanzierung, war doch eigentlich schon durch und eine Sache zwischen Bayern, Deutschland und der Schweiz. Oder bin ich da auf dem Holzweg?
Bezahlt wird die Elektrifizierung durch Regionalisierungsmittel und durch die DB. Bayern und die Schweiz schiessen allerdings zusammen die Hälfte vor (Quelle). An beiden Budgets knabbert S21; die Strecke liegt teilweise in Baden-Württemberg.
Beschlossene Projekte auf die lange Bank zu schieben ist ein sehr probates Mittel gegen zu kleine Budgets - siehe Vierspurausbau Karlsruhe-Basel.
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Mir Beleidigungen diskqualifizierst Du Dich selber.
Es gefällt mir nicht, wenn hier willkürlich vollkommen verschiedene Themen miteinander verquickt werden, die absolut nichts miteinander zu tun haben. Noch dazu wird suggeriert, der Artikel hätte zum Inhalt, Stuttgart 21 würde Geltendorf verzögern. Das ist Drehscheibe - Niveau. Mit derselben Logik könnte ich sagen, dass am verschleppten Bahnbau in Geltendorf Al - Qaida verantwortlich ist. Das wäre genau so blödsinig.
Und wie kommt es zu langen Planverfahren (es sind ja Gerichtsverfahren und Bürgerinitativen, die bremsen)? Erstens passiert das, wenn man die nötigen Ausgaben reduziert und so das Projekt auf eine längere Zeit streckt (siehe Ausbau Basel-Karlsruhe...).
Nein, das Problem an Karlsruhe - Basel ist, dass eine Bürgerinitiative bei Offenburg den Bahnbau blockiert, da sie lieber einen Tunnel hätten (im Gegensatz zu S21, wo viele lieber keinen Tunnel hätten). Bis dann alle Instanzen durchlaufen sind, dauert es bei unserem Planungsverfahren nun einmal gerne einmal 10 Jahre.
Zweitens, wenn sämtliche Planungskapazitäten (Bauingenieure wachsen nicht auf Bäumen) schon anderswo eingesetzt werden. Drittens, wenn aus Geldmangel auf Lärmschutzmassnahmen und verzichtet wird, was Widerstand provoziert. Alles gut erklärbar durch S21.
Nein, es ist keine Erklärung, sondern lediglich eine Mutmaßung oder Spekulation. Zu Erklärung fehlt die Schlussfolgerung.
Interessanterweise hat die Schweiz gerade deswegen diese Strecke vorfinanzieren wollen, damit sie rechtzeitig zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnel als Zulaufstrecke zur Verfügung steht... was nun scheitert.
Ja, schlimm, wie ich finde. Aber keine Geldfrage und keine Planungsfrage, sondern eher ein rechtliches Problem.
Und du bezeichnest andere als Dummschreiber, während du von Bauten an "Luzern 21" erzählst? Das Ding kommt frühestens ins 20 Jahren und ist definitiv kein "21"-Projekt, weil da ein Kopfbahnhof unter dem existierenden Kopfbahnhof gebaut würde, ohne irgendwas abzureissen.
Nun, S21 wurde 1995 zum ersten Mal öffentlich vorgestellt, Inbetriebnahme ist frühestens 2018. Das sind sogar 23 Jahre. Und das von Dir zitierte Wort bezog sich auf die Tatsache, dass hier mehrere Schreiber angeblich aus einem Artikel zitiert haben oder sich offenbar auf einen Artikel bezogen haben. Nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte, musste ich feststellen, dass dort etwas vollkommen anderes drinnen stand. So etwas ist schlechter Stil.
Holger
Investition pro gesparter Minute Fahrzeit
Rechnung gefällig? Sogar die NBS Wendlingen-Ulm, welche ich für weniger sinnlos als die Tieflegung des Bahnhofs halte, kostet laut DB 2890 Mio EUR (unabhängige Schätzungen gehen deutlich höher). Sie spart 26 Minuten Fahrzeit. Kosten: 111 Mio EUR pro gesparte Minute.
Die soeben Eis gelegte Strecke Elektrifizierung und Neigetechnik-Ertüchtigung sollte gerade mal 205 Mio EUR kosten und zirka 50(!) Minuten Fahrzeit einsparen. Macht 4.1 Mio EUR pro gesparte Minute. 27 Mal effizienter.
Jetzt kann man sagen, dass auf Wendlingen-Ulm mehr Züge fahren werden. Stimmt nur bedingt: Von der Elektrifizierung profitieren auch Regional- und Güterverkehr direkt durch Fahrzeitverbesserungen (wenn auch nicht in gleichem Mass wie die Neigezüge), das ist bei Wendlingen-Ulm kaum der Fall, da diese Verkehre immer noch auf der Altstrecke fahren müssen.
Selbst wenn wir nur den Fernverkehr betrachten: Die Allgäustrecke würde von 0.5 Fernverkehrszügen pro Stunde befahren, Stuttgart-Ulm momentan von einem, die NBS wohl bestenfalls von zwei. Das heisst von Wendlingen-Ulm würden grob gerechnet vier mal mehr Passagiere profitieren - das rechtfertigt keinesfalls den 27 mal höheren Preis.
Stuttgart-Ulm fahren heute min. 2 FV-Züge/h, wenn TGV 9575/9556 bzw. IC 118/119 verkehren sind es sogar 3 FV-Züge/h. Auch gibt es noch wenige Verstärker.
Ich halte 3 FV- und 1 RV-Züge/h über die Alb-NBS für realistisch. Im Vergleich zu 0,5 RV- und 0,5 FV-Züge/h auf der Strecke Memmingen-Hergatz ist das das Vierfache. Umgerechnet auf die Züge liegt der Effizienz-Unterschied immer noch bei Faktor 7.
Dazu kommt aber, dass Wendlingen-Ulm nicht allein die 26 min Fahrzeitersparnis schafft. Dafür braucht es entweder die Zufahrtstrecke von S-21 (HBf - Fildertunnel - Flughafen - Wendlingen) oder von K-21 (Mettingen - Wendlingen).
--
![[image]](https://abload.de/img/signature_ice1_rastervujr9.png)
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Immerhin wurde über den Gotthard-Basistunnel öffentlich abgestimmt und er wird in der schweizer Bevölkerung mehrheitlich getragen. Das kann man von Stuttgart 21 nicht behaupten.
Zunächst einmal sieht unsere Verfassung ein bundesweites Plebiszit nicht vor. Aber ich stimme Dir zu, es wäre wahrscheinlich besser gewesen, vor Unterzeichnung zumindest in Baden - Württemberg eine Volksbefragung durchzuführen.
Bezüglich Stuttgart 21 gibt es heute noch sehr unterschiedliche Umfrageergebnisse. So aufgeheizt ist die Stimmung wohl nur in Stuttgart, während bei einem landesweiten Plebiszit wohl auch heute noch S21 leicht in der Mehrheit wäre.
Und vor gut drei Jahren waren die meisten Stuttgarter auch noch für S21. Die Stimmung ist erst sehr spät gekippt.
Und es ist Fakt, dass Großprojekte wie Stuttgart 21 mit kleineren Projekten im Eisenbahnverkehrshaushalt konkurrieren. Ich bin nicht vollkommen gegen Stuttgart 21, aber die Finanzierung sollte nicht zum Schaden anderer Projekte vorgenommen werden.
Dann sollte man lieber den Großprojekte Geld streichen, wenn mal gespart werden muss.
Ok, ich bin Deiner Meinung. Wir sollten den milliardenteuren Ausbau der Autobahn A8 Karlsruhe - Stuttgart - München stoppen, um Geld für verschiedene kleinere Projekte im Schienenverkehr zu haben. Komischerweise fordert das keiner außer mir...
Holger
Wirklich Irrsinn von Stuttgart 21?
Ob S21 dafür verantwortlich ist, denke ich nicht. Die Finanzierung, war doch eigentlich schon durch und eine Sache zwischen Bayern, Deutschland und der Schweiz. Oder bin ich da auf dem Holzweg?
Bezahlt wird die Elektrifizierung durch Regionalisierungsmittel und durch die DB. Bayern und die Schweiz schiessen allerdings zusammen die Hälfte vor (Quelle). An beiden Budgets knabbert S21; die Strecke liegt teilweise in Baden-Württemberg.Beschlossene Projekte auf die lange Bank zu schieben ist ein sehr probates Mittel gegen zu kleine Budgets - siehe Vierspurausbau Karlsruhe-Basel.
1. die o.g. Strecke liegt nur auf ca. 5 - 10 Kilometern in Baden - Württemberg.
2. für den Vierspurausbau sind die Gelder längst bewilligt, es fehlt die Rechtsgrundlage.
Es ist halt so schön einfach alles miteinander zu vermischen.
Holger
ADMIN: @Holger2
Willkommen im Internet.
Das liebe Geld
2. für den Vierspurausbau sind die Gelder längst bewilligt, es fehlt die Rechtsgrundlage.
"Bewilligt" ist eine nette Formulierung, das heisst noch längst nicht "finanziert". Zitat Frankfurter Rundschau: "Auf Deutsch: Die Politik hat viele Bahnprojekte versprochen, aber keine Finanzierung sichergestellt". In der geheimen Streichliste der Bahn, welche in obigem Artikel gezeigt wird, sieht die DB für zwölf Projekte bis 2025 ohne Zusatzfinanzierung "keine Realisierungschance" - welche nicht zuletzt wegen S21 nicht erfolgen konnte. Und siehe da, auf dieser Liste der zwölf nicht finanzierten Projekte ist - Trommelwirbel - München-Lindau. Planungsprobleme sind wohl Folge einer Planungsunterfinanzierung oder einfach vorgeschoben.
Es scheitert also am Geld. Viel mehr Geld stünde ohne S21 und Wendlingen-Ulm zur Verfügung, und ich bin nicht mal sicher, ob ein K21 vom Kosten-Nutzen-Verhältnis her mit solchen kleineren Projekten mithalten könnte.
Komrpromissmöglichkeit
Immerhin wurde über den Gotthard-Basistunnel öffentlich abgestimmt und er wird in der schweizer Bevölkerung mehrheitlich getragen. Das kann man von Stuttgart 21 nicht behaupten.
Zunächst einmal sieht unsere Verfassung ein bundesweites Plebiszit nicht vor. Aber ich stimme Dir zu, es wäre wahrscheinlich besser gewesen, vor Unterzeichnung zumindest in Baden - Württemberg eine Volksbefragung durchzuführen.
Bezüglich Stuttgart 21 gibt es heute noch sehr unterschiedliche Umfrageergebnisse. So aufgeheizt ist die Stimmung wohl nur in Stuttgart, während bei einem landesweiten Plebiszit wohl auch heute noch S21 leicht in der Mehrheit wäre.
Und vor gut drei Jahren waren die meisten Stuttgarter auch noch für S21. Die Stimmung ist erst sehr spät gekippt.
Da ist durchaus Kompromisspotential vorhanden. Es wäre wohl möglich der deutschen Bevölkerung Stuttgart 21 zu verkaufen, wenn die Politik im Gegenzug einen bundesweiten Plebiszit für zukünftige vom Bundeshaushalt getragenen Großprojekten eingeführt wird. Damit würde man den bereits geschlossenen Verträgen genüge tun und gleichzeitig zukünftige Streits verhindern oder abmildern.
So nach dem Motto: "Die Kröte müsst ihr jetzt schlucken, weil die Verträge fest geschrieben sind, aber in Zukunft habt ihr das sagen."
Diesen Kompromiss würde ich mittragen.
Und es ist Fakt, dass Großprojekte wie Stuttgart 21 mit kleineren Projekten im Eisenbahnverkehrshaushalt konkurrieren. Ich bin nicht vollkommen gegen Stuttgart 21, aber die Finanzierung sollte nicht zum Schaden anderer Projekte vorgenommen werden.
Dann sollte man lieber den Großprojekte Geld streichen, wenn mal gespart werden muss.
Ok, ich bin Deiner Meinung. Wir sollten den milliardenteuren Ausbau der Autobahn A8 Karlsruhe - Stuttgart - München stoppen, um Geld für verschiedene kleinere Projekte im Schienenverkehr zu haben. Komischerweise fordert das keiner außer mir...
Naja die Verlagerung von Straßen- und Eisenbahngelder ist immer von einem faden Beigeschmack verbunden. Dann doch lieber die Inbetriebnahme von S21 und der SFS von Nürnberg nach Erfurt um 2-3 Jahre verschieben und stattdessen erstmal die ganzen Knotenausbauten und Kapazitätserweiterungen fertig stellen.
Ich halt es sowieso für klüger erst die ABS Fürth-Ebensfeld zu bauen, da diese schon dem heutigen ICE-T- und Regionalverkehr beschleunigen würde und erst daran die NBS anschließen.
Holger
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Mir Beleidigungen diskqualifizierst Du Dich selber.
Es gefällt mir nicht, wenn hier willkürlich vollkommen verschiedene Themen miteinander verquickt werden, die absolut nichts miteinander zu tun haben. Noch dazu wird suggeriert, der Artikel hätte zum Inhalt, Stuttgart 21 würde Geltendorf verzögern. Das ist Drehscheibe - Niveau. Mit derselben Logik könnte ich sagen, dass am verschleppten Bahnbau in Geltendorf Al - Qaida verantwortlich ist. Das wäre genau so blödsinig.
Das rechtfertigt deine Wortwahl aber trotzdem nicht...
Diese RB
Erstens: Welche Regionalbahn? Ich sehe auf Lindau-Memmingen keine Direktverbindungen, nicht mal auf Lindau-Kisslegg.
Das liegt daran, dass die Strecke Hergatz-Kißlegg derzeit wegen Bauarbeiten gesperrt ist und SEV besteht. Allerdings fahren 4 RB-Zugpaare seit 2 Jahren, nur noch ab/bis Hergatz (Umstieg von/zu ALX Lindau-Kempten-München).
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Und vor gut drei Jahren waren die meisten Stuttgarter auch noch für S21. Die Stimmung ist erst sehr spät gekippt.
Was sicher nicht zuletzt damit zu tun hat, dass gerade im letzten Jahr viele Dinge bekannt wurden, die vorher unter Verschluss gehalten wurden, z.B. ein Gutachten über die betriebliche Situation bei S21, Mauscheleien mit Sondergenehmigung vom Verkehrsministerium (nicht vom EBA!) zur Nutzung des Flughafentunnels, Planungsfehler während der Bauphase (S-Bahn-Problematik...)
Von den Kostensteigerungen mal ganz abgesehen, wo offenbar mehr als bei anderen Großprojekten üblich schöngerechnet wurde.
Der Bahn-Report ist da immer ganz informativ.
Ok, ich bin Deiner Meinung. Wir sollten den milliardenteuren Ausbau der Autobahn A8 Karlsruhe - Stuttgart - München stoppen, um Geld für verschiedene kleinere Projekte im Schienenverkehr zu haben. Komischerweise fordert das keiner außer mir...
Da schließe ich mich an. :)
was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Und vor gut drei Jahren waren die meisten Stuttgarter auch noch für S21. Die Stimmung ist erst sehr spät gekippt.
Was sicher nicht zuletzt damit zu tun hat, dass gerade im letzten Jahr viele Dinge bekannt wurden, die vorher unter Verschluss gehalten wurden, z.B. ein Gutachten über die betriebliche Situation bei S21, Mauscheleien mit Sondergenehmigung vom Verkehrsministerium (nicht vom EBA!) zur Nutzung des Flughafentunnels, Planungsfehler während der Bauphase (S-Bahn-Problematik...)
Gerade habe ich eine Vorlesung gehabt, worin der Professor meinte, dass ähnlich wie bei technischen Zeichnungen, Leute dann erst aufschreien wenn sie das Ergebnis sehen (siehe Abriss und Bäume fällen).
Von den Kostensteigerungen mal ganz abgesehen, wo offenbar mehr als bei anderen Großprojekten üblich schöngerechnet wurde.
Wenns ums Geld geht, sollte man am besten alles bleiben lassen.
Der Bahn-Report ist da immer ganz informativ.
Ok, ich bin Deiner Meinung. Wir sollten den milliardenteuren Ausbau der Autobahn A8 Karlsruhe - Stuttgart - München stoppen, um Geld für verschiedene kleinere Projekte im Schienenverkehr zu haben. Komischerweise fordert das keiner außer mir...
Da schließe ich mich an. :)
Dann gibt es Unterschriftenlisten und contra-Unterschriftenlisten.
Mal im Ernst: Wer in diesem Forum glaubt, dass die Bürger im Neckartal (Esslingen, Untertürkheim) NICHT auf die Strasse gehen und sich gegen die aufgeständerten Schienen qua K21 wehren?
Wir drehen uns im Kreis. Furchtbar.
Damit's heut früh auch noch was zu lachen gibt: aus der Harald Schmidt Show
Anteil Baden-Württembergs an München - Lindau
1. die o.g. Strecke liegt nur auf ca. 5 - 10 Kilometern in Baden - Württemberg.
Die Strecke München - Lindau über Memmingen hat folgende Kilometeranteile in Baden-Württemberg (gerundet):
Leutkirch - Tannheim ( - Landesgrenze weiter nach Memmingen): 25 km
Kißlegg - Leutkirch: 11 km
Kißlegg - Wangen ( - Landesgrenze weiter nach Hergatz): 14 km
Das wären ca. 48 Kilometer. Gemessen am bayrischen Teil recht wenig.
/Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
ADMIN: @Holger2
Willkommen im Internet.
Was will mir der geehrte Dicher damit sagen? Gern auch per PN.
heinz
Anteil Baden-Württembergs an München - Lindau
1. die o.g. Strecke liegt nur auf ca. 5 - 10 Kilometern in Baden - Württemberg.
Die Strecke München - Lindau über Memmingen hat folgende Kilometeranteile in Baden-Württemberg (gerundet):Leutkirch - Tannheim ( - Landesgrenze weiter nach Memmingen): 25 km
Kißlegg - Leutkirch: 11 km
Kißlegg - Wangen ( - Landesgrenze weiter nach Hergatz): 14 kmDas wären ca. 48 Kilometer. Gemessen am bayrischen Teil recht wenig.
Vielleicht stekt auch Strategie dahinter, weil die DB möglicherweise die Streckenbegeradigung Aichstetten-Memmingen (über Illerbeuren etwa 15 km kürzer), doch noch nicht abgeschrieben hat.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Anteil Baden-Württembergs an München - Lindau
Vielleicht stekt auch Strategie dahinter, weil die DB möglicherweise die Streckenbegeradigung Aichstetten-Memmingen (über Illerbeuren etwa 15 km kürzer), doch noch nicht abgeschrieben hat.
meines Wissens nach ist das schon vor längerem endgültig abgeschrieben worden.
Nur psychologisch hat das mit Stuttgart 21 zu tun
Hallo Holger,
über S21 kann man geteilter Meinung sein*. Aber die Sache bei dieser Meldung ist, dass sie im Moment ins Bild passt.
Wie sieht es denn in Deutschland derzeit mit Bauprojekten der Bahn aus?
- Nürnberg-Erfurt-Leipzig: Immer mal wieder eine medienwirksame Aktion, ein Tunneldurchstich hier, eine Brückenanbindung dort. Derweil ist noch nicht einmal ein Drittel der veranschlagten Kosten ausgegeben.
- Ausbau Rheintalbahn: Kommt trotz internationalem Druck kaum voran.**
- Frankfurt-Mannheim: Tritt mit Pomp auf der Stelle.
- Frankfurt-Fulda: Auf Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben.
- Anschluss Betuweroute, und sei es nur durch ein drittes Gleis Emmerich-Oberhausen: Kommt. Irgendwann.
- Ausbau Berlin-Dresden: Seit langem versprochen. Aber versprechen kann sich ja jeder mal.
- Ausbau Hinterlandanbindung Häfen: Eine schöne Idee, mehr nicht.
Das sind alles Projekte, deren Kosten-Nutzen-Verhältnis weit weniger umstritten ist als das von S21.
Und nun reden wir von einem Ausbau, dessen Kosten in überschaubarem Rahmen liegen und der seit Jahrzehnten immer wieder gefordert wurde, teilweise blockiert durch die dusseligen bayerischen Kempten-Ausfälle. Nun hat man endlich die Rahmenbedingungen und die Finanzierung geklärt, die Schweiz geht sogar in Vorschuss.
Und dann teilt die DB so am Rande mit, dass die Planung nicht rechtzeitig fertig wird und sich das Ganze aufschiebt, praktisch um mindestens fünf Jahre? Ohne eine Begründung, wie sie etwa ein konkreter strittiger Punkt wäre - gibt es den?
Da drängt sich der Eindruck auf: Tod durch Desinteresse.
Ich glaube hier konkret auch nicht an Kannibalisierung durch S21 - schon deswegen nicht, weil in der entscheidenden Zeit, nämlich den letzten zwei bis drei Jahren, die Planung in Stuttgart längst fertig war. Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann: Warum macht die Politik ausgerechnet für dieses eine Projekt, das umstrittenste von allen, solch einen Druck, während sie andere Projekte verkümmern lässt?
Grund für die Verzögerung sind im Gegenteil die ewig langen Planungsverfahren. Das Verfahren für den neuen Bahnhof Lindau - Reutin dauert schon 7 Jahre und ist immer noch nicht abgeschlossen.
Ja, das Planfeststellungsverfahren. Aber das hat für die Elektrifizierung ja noch nicht einmal angefangen. Wir befinden uns in einer Phase, in der primär die DB als Bauherr am Zug ist.
Typisch K21: Seriösität ist unwichtig, Hauptsache man kann ein wenig schmutzige Wäsche waschen, etwas bleibt schon hängen.
Sorry: Dann mach es besser. Dass Du es besser kannst, zeigst Du mit solchen Kommentaren nicht gerade.
Übrigens, falls es einige sogenannte "Bahnfans" nicht gehört haben, baut die Schweiz gerade für 16 Mrd. Euro den Gotthard - Basis - Tunnel aus, mehr als das Doppelte von S21. Der Lötschbergtunnel ist auch gerade erst wenige Jahre alt. Und es wird gerade der Bahnhof Luzern 21 gebaut.
Abgesehen vom "gerade", das ja andere schon korrigiert haben, kann ich mich nur wiederholen: Keiner hat etwas gegen Bahn-Großprojekte an sich - aber gegen die derzeit in Deutschland laufende Priorisierung der Projekte.
Und: In der Schweiz hat die Bevölkerung aktiv diese Projekte abgesegnet. Dann ist gleich die Identifikation eine ganz andere.
Schöne Grüße
Daniel
* Geißler hätte ja schon viel gewonnen, wenn er es schaffte, dass die Streithähne ihre Meinungen wieder miteinander teilen, anstatt nur auszuteilen. Und dafür, finde auch ich, ist eine Wortwahl wie "Dummschreiber" absolut kontraproduktiv.
** Nein, das liegt nicht nur am Streit in und um Offenburg! Die DB und die Bahnpolitik wären hier sehr viel glaubhafter, wenn sie überall sonst massiv buddeln würden und das Risiko in Kauf nähmen, nur in Offenburg ein Nadelöhr zu behalten - wäre immer noch weit besser als gar nichts. Aber davon kann nicht die Rede sein. Nur am Katzenbergtunnel wird ernsthaft gearbeitet, auf mehr als der Hälfte der Streckenlänge ist praktisch noch nichts passiert.
Elektifizierung Allgäu Link dazu
hier ein Link zur Allgäuer Zeitung
Elektifizierung Allgäu
neue Meldung
trotz den Verzögerungen seien die von der Schweiz zugesagte Mitfinanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro nicht in Frage gestellt.
kam heute bei uns im Radio laut Bahn Pressesprecher
Die DB bringt die Schweiz in ziemliche Schwierigkeiten
trotz den Verzögerungen seien die von der Schweiz zugesagte Mitfinanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro nicht in Frage gestellt.
Würde ich gern auch aus einer Schweizer Quelle hören. Die ursprüngliche Zusage explizit an einen Baubeginn noch im Jahr 2010 und Vollendung bis 2015 gebunden. Das hat gute Gründe:
Im Jahr 2015 wird der Fernverkehrfahrplan in der Ostschweiz total umgestellt, es entstehen 5 neue ITF-Knoten. Unter anderem müsste Zürich-St. Gallen in unter 60 Minuten gefahren werden. Das schaffen die Dieselzüge aus München niemals; die SBB wollten ja nächstens für genau diese Strecke elektrische Neigezüge beschaffen. Den EC ausserhalb des Takts führen geht mangels Trassen kaum. Den Zug in St. Gallen enden lassen zwingt zum unbeliebten Umsteigen; noch dazu weiss ich nicht, ob St. Gallen dann überhaupt noch freie Bahnsteige hat.
Nervig. Alle anderen Projekte für diese grosse Umstellung liegen im Zeitplan, nur die DB kommt ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.
Die DB bringt die Schweiz in ziemliche Schwierigkeiten
trotz den Verzögerungen seien die von der Schweiz zugesagte Mitfinanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro nicht in Frage gestellt.
Würde ich gern auch aus einer Schweizer Quelle hören. Die ursprüngliche Zusage explizit an einen Baubeginn noch im Jahr 2010 und Vollendung bis 2015 gebunden. Das hat gute Gründe:
Aber wenn die Schweitzer, die 50 Mio. wieder zurückziehen würden, dauert das mit der Elektrifizierung evtl. noch länger.
Im Jahr 2015 wird der Fernverkehrfahrplan in der Ostschweiz total umgestellt, es entstehen 5 neue ITF-Knoten. Unter anderem müsste Zürich-St. Gallen in unter 60 Minuten gefahren werden. Das schaffen die Dieselzüge aus München niemals; die SBB wollten ja nächstens für genau diese Strecke elektrische Neigezüge beschaffen. Den EC ausserhalb des Takts führen geht mangels Trassen kaum. Den Zug in St. Gallen enden lassen zwingt zum unbeliebten Umsteigen; noch dazu weiss ich nicht, ob St. Gallen dann überhaupt noch freie Bahnsteige hat.
Ein Umstieg in Lindau, würde die E-Lok sparen und keine Zeit kosten.
Nervig. Alle anderen Projekte für diese grosse Umstellung liegen im Zeitplan, nur die DB kommt ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.
Ab besten führt die SBB, die Elektrifizierung selbst durch und uberreicht der DB die Rechnung. ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Umstieg ist unattraktiv
Ein Umstieg in Lindau, würde die E-Lok sparen und keine Zeit kosten.
Aber: Ein Umstieg ist in jedem Fall unattraktiver als eine Direktfahrt.
/Sören (der jetzt Pacific 231 hört)
Umstieg ist unattraktiv
Ein Umstieg in Lindau, würde die E-Lok sparen und keine Zeit kosten.
Aber: Ein Umstieg ist in jedem Fall unattraktiver als eine Direktfahrt.
Klar. Aber Umstieg ais Übergangslösung ab Dezember 2015, bis die Allgäubahn dann eletrifiziert ist. Dann können die Schweizer Neigezüge zumindest schon mal Zürich-Lindau fahren.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Streckenbau im Ausland
Nervig. Alle anderen Projekte für diese grosse Umstellung liegen im Zeitplan, nur die DB kommt ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.
Ab besten führt die SBB, die Elektrifizierung selbst durch und uberreicht der DB die Rechnung. ;)
Interessant was Du da schreibst. Eine Bahn aus Land A baut also die fehlende Infra in Land B, und schickt die Rechnung an Land B. Dies ermöglicht folgende Sachen:
1. Wenn DB Netz den Bau einer SFS F-FD verweigert, baut Frankreich also die Strecke für den Carex-Betrieb.
2. Wenn DB Netz den Abschnitt Emmerich-Oberhausen nicht bauen möchte, verlängern die Niederlande ihre Betuweroute in Deutschland.
Ich denke nicht, dass es soweit kommt.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Streckenbau im Ausland
1. Wenn DB Netz den Bau einer SFS F-FD verweigert, baut Frankreich also die Strecke für den Carex-Betrieb.
2. Wenn DB Netz den Abschnitt Emmerich-Oberhausen nicht bauen möchte, verlängern die Niederlande ihre Betuweroute in Deutschland.Ich denke nicht, dass es soweit kommt.
gruß,Oscar (NL).
Dann werden sich eben die ausländischen Bahnen mit den deutschen, ruheliebenden Anliegern herumplagen müssen, wo ist da der Unterschied ?
Ist halt die Frage ob es immer nur an der DB oder vielmehr an dem deutschen Verwaltungs-/Bürokratieapperat liegt?
Nachtrag, nachdem ich mir die Schlichtung angesehen habe:
Das Problem in diesem Zusammenhang ist glaube weniger das Projekt an sich, sondern die Priorität und Reihenfolge.
Ich würde es eher so machen:
1.) Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim
Diese bringt immerhin knapp 10 min Zeitgewinn und eine Trennung von Güter- und Fernverkehr, womit die Züge erstmal insgesamt pünktlicher werden und der Güterverkehr mehr Trassen zur Verfügung hat.
2.) Ausbau der Strecke Offenburg-Basel für den Güterverkehr, damit die Verträge mit der Schweiz eingehalten werden können, außerdem profitiert hiervon natürlich auch der Fernverkehr, da ein Teil der Neubaustrecke für 250 km/h ausgelegt ist, was die Züge pünktlicher und schneller macht.
3.) Erst wenn 1+2 fortgeschritten sind, sollte man die NBS Wendlingen-Ulm beginnen, die dann die finale Zeitersparnis im Fernverkehr von etwa 25 min bringt und auf der Bestandsstrecke für Güterverkehr Trassen frei setzt.
4.) Erst wenn 1-3 fertig sind, kann man sich überlegen, ob man mit dem dann übrig gebliebenen Geld (was eh nicht der Fall sein wird) den Hauptbahnhof umbaut oder nicht.
Ich glaube das ist für diese Region die logischte Reihenfolge.
Gleichzeitig zu 1 und 2 kann auch die Elektrifizierung der Strecke München-Lindau und ein zweigleisiger Ausbau der Gäubahn erfolgen.
![[image]](http://meine.flugstatistik.de/pic/EchoEDNY.gif)