Sammelthread "Corona" (Sammelthreads)
Administrator, Montag, 04.01.2021, 17:45 (vor 1917 Tagen)
Bahnbezogene Beiträge zum Thema "Coronavirus" bitte ausschließlich hier verfassen.
Gerade in den aktuellen Zeiten bitten wir um einen respektvollen Umgang miteinander.
Das ICE-Treff-Team.
Thread nur für bahnbezogene Beiträge
Administrator, Sonntag, 17.01.2021, 11:48 (vor 1904 Tagen) @ Administrator
Dieser Thread ist ausschließlich für bahnbezogene Beiträge zum Thema "Coronavirus" gedacht. Wir bitten darum, dies künftig zu beachten.
Gerade in den aktuellen Zeiten bitten wir außerdem um einen respektvollen Umgang miteinander.
Dss ICE-Treff-Team.
Thread nur für bahnbezogene Beiträge
Dieter4711, Sonntag, 17.01.2021, 12:46 (vor 1904 Tagen) @ Administrator
ok, da ist es mit mir durchgegsangen.
Bitte den Eintrag "Es ist wieder soweit in Deutschland" und darunter löschen.
Das hat wirklich keinen Bahnbezug.
Ich schließe mich dem in jeder Beziehung an.
Garfield_1905, Sonntag, 17.01.2021, 12:52 (vor 1904 Tagen) @ Dieter4711
- kein Text -
NL: Abendsperre, Bahn soll dennoch fahren.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 20.01.2021, 15:04 (vor 1901 Tagen) @ Administrator
Hallo ICE-Fans,
hier in NL ist eine Abendsperre angesagt. Strassenaufenthaltverbot 20:00-04:00.
Die Bahn soll aber dennoch fahren.
Bin gespannt, wie das gehen soll... autonome Züge? Triebwagenführer und Schaffer müssten gesetgemäss ja auch zu Hause bleiben.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
NL: Abendsperre, Bahn soll dennoch fahren.
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 20.01.2021, 15:15 (vor 1901 Tagen) @ Oscar (NL)
Und Polizei, Feuer, Ärzte, ... müssen auch alle zuhause bleiben. Hoffentlich brennt es in der Nacht nicht. ;-)
NL: Ausgangsbeschränkungen, Bahner dürfen dennoch arbeiten
Fabian318, Münster i. W., Freitag, 22.01.2021, 00:07 (vor 1899 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Fabian318, Freitag, 22.01.2021, 00:08
Bin gespannt, wie das gehen soll... autonome Züge? Triebwagenführer und Schaffer müssten gesetgemäss ja auch zu Hause bleiben.
Nein, natürlich gibt es Ausnahmen, paar Sekunden Recherche:
https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/coronavirus-covid-19/avondklok/regels-avondklok
ab dem 22.01 negativer Test erforderlich aus CZ kommend
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 21.01.2021, 09:30 (vor 1900 Tagen) @ Administrator
Ab morgen Fr 22.01. muss man bei der Einreise und einem Aufenthalt von mehr als 72 Stunden aus Tschechien einen negativen Corona Test vorlegen, dieses ist gemäß Corona-Einreiseverordnung.
Den Test kann man nicht an der Grenze machen.
Die Tschechischen Republik wird als Hochinzidenzgebiet eingestuft.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
ab dem 22.01 negativer Test erforderlich aus CZ kommend
GibmirZucker, Samstag, 23.01.2021, 16:30 (vor 1898 Tagen) @ EK-Wagendienst
Noch ist nicht definitiv entschieden, welches Bundesland welche Ausnahmen zulässt. Da aber die Regierung die Situation absolut dilettantisch handhabt und bei einer derart hohen Inzidenz und nichtexistentes Tracing die Gefahr besteht, dass sich diverse Mutationen ausbreiten, wäre es an der Zeit, den Tschechen mal das Heft aus der Hand zu nehmen und das Land unter Aufsicht stellen. Da könnte auch die EU mal nützlich machen.
NL: Bahnhof Eindhoven Opfer von Randalen.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 26.01.2021, 09:17 (vor 1895 Tagen) @ Administrator
Hallo ICE-Fans,
ich hätte hier viel schreiben können, mache es aber nicht.
Manchmal fehlen die Worte oder machen sie die Sache nur schlimmer.
Bahnhof Eindhoven Opfer von Randalen.
Etwas mit Ausgangssperre oder so.
Sogar das Bahnhofsklavier wurde zerlegt.
mit traurigem Gruß,
Oscar (NL).
--
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OT: es ist viel ungutes zu befürchten ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 26.01.2021, 09:28 (vor 1895 Tagen) @ Oscar (NL)
Hey.
In der örtlichen Presse stand, dass es wohl landesweit in mehreren Städten zu gewalttätigen Ausschreitungen kam. Und dass man befürchte, dass das auch in den nächsten Tagen und Wochen der Ausgangssperre noch anhalten könne.
Das Königshaus als moralische Instanz über der Regierung ist auch keine Hilfe - im Gegenteil: da hat man grandios versagt und ist im Sommer bekanntlich nach Griechenland in den Urlaub geflogen, während Plebs und Pöbel gefälligst daheim bleiben sollten.
Und schon vor geraumer Zeit las ich mal Berichte über Klagen, dass der gewöhnliche Niederländer nicht viel davon hält, sich allzuviele einschränkende Vorschriften machen zu lassen und diese im Einzelfall auch einfach mal ignoriert.
Die Zeitung schloß jedenfalls mit der Befürchtung, dass ein Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen werden kann.
Zumal natürlich auch dort jeder weiß, dass Mitte Februar noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist, sondern dann bestenfalls die 1. Runde absolviert ist beim 10.000 Meter-Eisschnellauf.
Es wird also unruhig.
Na Hauptsache, die nehmen nicht unsere schönen DB-Fernzüge auseinander! Bis 2023 bis zur Talgo-Lieferung keine IC der Linie 77 mehr, weil keine Zugskompositionen mehr da sind. Das wäre schade.
Schöne Grüße von jörg
OT: es ist viel ungutes zu befürchten ...
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 26.01.2021, 10:18 (vor 1895 Tagen) @ Der Blaschke
Na Hauptsache, die nehmen nicht unsere schönen DB-Fernzüge auseinander! Bis 2023 bis zur Talgo-Lieferung keine IC der Linie 77 mehr, weil keine Zugskompositionen mehr da sind. Das wäre schade.
Da haben sich die Deutschen 2019 schon mal selbst drum gekümmert... https://www.google.de/amp/s/www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-hessen-deutsche-bahn-komplet...
NL: über Bürgerkrieg und so.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 26.01.2021, 10:21 (vor 1895 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Oscar (NL), Dienstag, 26.01.2021, 10:21
Hey.
Wir haben in NL ein Sprichwort:
een mens lijdt het meest
van het lijden dat hij vreest
Der Mensch erleitet am meisten von dem Leiten das er befürchtet.
Auf englisch gibt's auch sowas, im Film "Eragon":
The only way future can harm you is by causing worry.
Die Zeitung schloß jedenfalls mit der Befürchtung, dass ein Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen werden kann.
Das Wort "Bürgerkrieg" wurde hier in NL nur in Kleinschrift erfasst.
Dass eine hier nicht zu nennen Zeitung das Wort in Kanonenbuchstaben schreibt, ist ein anderes Thema.
Es wird also unruhig.
1. Bevor die Hölle wirklich los war, hat ein einsamer Mann mit einem Schild gestanden: "Ich bin unbewaffnet, habe aber eine Stimme die gehört werden soll."
Er war bereit, die Massnahmen zu respektieren, auch wenn er nicht damit einverstanden war.
2. Wieso Läden zertrümmern? Und vor allem: wieso ein Bahnhofsklavier zerlegen? Was soll das bringen?
gruß,
Oscar (NL).
--
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OT: Es ist einiges zu befürchten ...
heinz11, Dienstag, 26.01.2021, 11:05 (vor 1895 Tagen) @ Der Blaschke
Hey.
In der örtlichen Presse stand, dass es wohl landesweit in mehreren Städten zu gewalttätigen Ausschreitungen kam. Und dass man befürchte, dass das auch in den nächsten Tagen und Wochen der Ausgangssperre noch anhalten könne.
Das Königshaus als moralische Instanz über der Regierung ist auch keine Hilfe - im Gegenteil: da hat man grandios versagt und ist im Sommer bekanntlich nach Griechenland in den Urlaub geflogen, während Plebs und Pöbel gefälligst daheim bleiben sollten.
Und schon vor geraumer Zeit las ich mal Berichte über Klagen, dass der gewöhnliche Niederländer nicht viel davon hält, sich allzuviele einschränkende Vorschriften machen zu lassen und diese im Einzelfall auch einfach mal ignoriert.
Da tust Du dem gemeinen Niederländer wohl doch Unrecht. Die Mehrzahl hält sich an die Vorschriften und befürwortet sie auch. Was ich heute im DLF gehört habe war, daß sich die Pandemie als ein Schmelztiegel für all die Gruppierungen erweist, die aus den verschiedensten Gründen mit dem Land und der Regierung unzufrieden sind, und zugleich wie ein Brandbeschleuniger für offene Gewaltausbrüche wirkt. Nicht zuletzt bekamen diese Leute "Unterstützung" durch Extreme aus dem benachbarten Belgien.
...
Na Hauptsache, die nehmen nicht unsere schönen DB-Fernzüge auseinander! Bis 2023 bis zur Talgo-Lieferung keine IC der Linie 77 mehr, weil keine Zugskompositionen mehr da sind. Das wäre schade.
Da gibt es doch ein einfaches Rezept: Keine Fernzüge mehr nach den Niederlanden. Käme doch den Abschottungstendenzen einiger Landesfürsten sehr entgegen.
Completely OT: Medienberichterstattung
Altmann, Dienstag, 26.01.2021, 12:07 (vor 1895 Tagen) @ heinz11
Was ich heute im DLF gehört habe war,
Tja, die Medien ... Letztes Wochenende gab es in Österreich rund 50 Demonstrationen (auch hier in Amstetten), und das läuft jedes Wochenende ähnlich. In den Medien hört man davon natürlich nichts, die berichten nur über Demonstrationen gegen Putin in Russland.
Und ja, auch in Deutschland gibt es Demonstrationen. Auch davon hört man nichts.
Completely OT: Medienberichterstattung
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 26.01.2021, 12:27 (vor 1895 Tagen) @ Altmann
Was ich heute im DLF gehört habe war,
Tja, die Medien ... Letztes Wochenende gab es in Österreich rund 50 Demonstrationen (auch hier in Amstetten), und das läuft jedes Wochenende ähnlich. In den Medien hört man davon natürlich nichts, die berichten nur über Demonstrationen gegen Putin in Russland.Und ja, auch in Deutschland gibt es Demonstrationen. Auch davon hört man nichts.
Das stimmt nicht, z.B.:
https://www.morgenpost.de/berlin/article231407965/Polizei-Kleine-Corona-Proteste-statt-...
Es ist halt etwas eindrucksvoller, wenn 10.000 Menschen in den Niederlanden randalieren oder in Russland gegen die Verhaftung Nawalnys demonstrieren, als dass sich wieder ein paar (wenige) hartgesonnene Covidioten zum Kaffeekränzchen und montäglichen MIMIMI versammeln. ;-)
Completely OT: Medienberichterstattung
GibmirZucker, Dienstag, 26.01.2021, 12:54 (vor 1895 Tagen) @ Paladin
Auch wenn 10 000 eine eindrückliche Zahl sind, es geht um Zahlen zwischen 0,1 und 0,0001 Prozent. Insofern sehe ich Demonstrationen eher kritisch, da auch eine kleine Minderheit so für einen eindrucksvollen Auflauf sorgen kann. Im Prinzip sind Demonstrationen ein antidemokratisches Instrument, mit dem eine Minderheit für Behinderungen und Chaos sorgen kann. Ganz egal ob im Einzelfall das Anliegen subjektiv berechtigt ist oder nicht. Da muss man sich vom individuellen Standpunkt lösen, ob eine friedliche Meinungsäusserung, unangemeldeter Besuch in Regierungsgebäuden o.ä. überhaupt legitim ist
Widerspruch!
heinz11, Dienstag, 26.01.2021, 13:18 (vor 1895 Tagen) @ GibmirZucker
Auch wenn 10 000 eine eindrückliche Zahl sind, es geht um Zahlen zwischen 0,1 und 0,0001 Prozent. Insofern sehe ich Demonstrationen eher kritisch, da auch eine kleine Minderheit so für einen eindrucksvollen Auflauf sorgen kann. Im Prinzip sind Demonstrationen ein antidemokratisches Instrument, mit dem eine Minderheit für Behinderungen und Chaos sorgen kann. Ganz egal ob im Einzelfall das Anliegen subjektiv berechtigt ist oder nicht. Da muss man sich vom individuellen Standpunkt lösen, ob eine friedliche Meinungsäusserung, unangemeldeter Besuch in Regierungsgebäuden o.ä. überhaupt legitim ist
Da widerspreche ich Dir vehement und vermute bei Dir in Teilen antidemokratische Tendenzen. Demonstrationen sind eines der legitimen Mittel, um seine Meinung in der Öffentlichkeit zu äußern. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, daß das Demonstrationsrecht zu den Grundrechten (hier Art. 8 GG) gehört. Das es dabei zu Behinderungen und Beeinträchtigungen kommen, ist nach der Rechtsprechung hinzunehmen.
Ungeachtet dessen kann es dabei zu Vorfällen kommen, die Ordnungswidrigkeiten und/oder Straftaten sind, und die NICHT vom Grundgesetz gedeckt sind.
Widerspruch!
GibmirZucker, Dienstag, 26.01.2021, 13:32 (vor 1895 Tagen) @ heinz11
Dass das Demonstrationsrecht vom Grundgesetz gedeckt wird, macht eine Demonstration nicht demokratisch. Teils lässt sich das sogar dem Minderheitenschutz zuordnen. Aus demokratischer Logik: wenn 0,05 Prozent der Bevölkerung demonstrieren, kann es im Extremfall bedeuten, dass 99,95 Prozent der Bevölkerung das Anliegen der Demonstranten nicht teilen. Heikel wird es besonders dann, wenn Demonstrationen gesteuert, z.B. aus dem Ausland finanziert werden. Nicht ohne Grund werden Demonstrationen als Mittel zum Regime Change verwendet. Mit Demokratie hat das meist wenig zu tun.
Widerspruch!
heinz11, Dienstag, 26.01.2021, 14:04 (vor 1895 Tagen) @ GibmirZucker
Dass das Demonstrationsrecht vom Grundgesetz gedeckt wird, macht eine Demonstration nicht demokratisch. Teils lässt sich das sogar dem Minderheitenschutz zuordnen. Aus demokratischer Logik: wenn 0,05 Prozent der Bevölkerung demonstrieren, kann es im Extremfall bedeuten, dass 99,95 Prozent der Bevölkerung das Anliegen der Demonstranten nicht teilen. Heikel wird es besonders dann, wenn Demonstrationen gesteuert, z.B. aus dem Ausland finanziert werden. Nicht ohne Grund werden Demonstrationen als Mittel zum Regime Change verwendet. Mit Demokratie hat das meist wenig zu tun.
Du sprichst es schon selber an: Eine Demokratie zeichnet sich dadurch aus, daß auch Minderheiten eine Möglichkeit haben, ihre Meinung öffentlich zu äußern. Ja, Demokratie ist anstrengend, und dazu gehört auch, Beeinträchtigungen hinzunehmen, die 0,05 Prozent der Bevölkerung verursachen. Nicht die Masse der Teilnehmenden oder irgendein Mainstream-Motto legitimieren eine Demonstration, sondern das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Completely OT: Medienberichterstattung
Christian_S, Dienstag, 26.01.2021, 19:55 (vor 1894 Tagen) @ Altmann
Tja, die Medien ... Letztes Wochenende gab es in Österreich rund 50 Demonstrationen (auch hier in Amstetten), und das läuft jedes Wochenende ähnlich. In den Medien hört man davon natürlich nichts, die berichten nur über Demonstrationen gegen Putin in Russland.
Und auch bei dem Thema hört man in den meisten Medien nur von den Demos direkt in Russland. Lediglich auf einzelnen Regionalsendern sah man kurz etwas zu in Deutschland stattfindenden Nawalny-Demos. War aber auch klar, schliesslich konnte man da gut den mangelnden Abstand der Demonstranten sehen, die in größeren Gruppen dicht zusammen standen. Sowas soll natürlich in Deutschlands Medien möglichst nicht gezeigt werden ;-)
Completely OT
GibmirZucker, Dienstag, 26.01.2021, 20:21 (vor 1894 Tagen) @ Christian_S
Relativ unkritisch ist die Berichterstattung über Nawalny. Zwar wünsche ich ihm aufrichtig, dass er sich von seiner Erkrankung vollständig erholt, aber seine frühe politische Tätigkeit wäre eher in die braune Schmuddelecke einzuordnen. Insofern eine mindestens umstrittene Person, seine Ziele diffus. Ich wittere keine Verschwörung der Medien Landschaft, sondern eher ein massives Qualitätsproblem der Presse, welche sich zu gerne den Erwartungen der Leser fügt, welche ein simples Gut-Böse Schema mögen, da komplexes Denken doch sehr anstrengend ist.
+1
Christian_S, Dienstag, 26.01.2021, 20:32 (vor 1894 Tagen) @ GibmirZucker
Relativ unkritisch ist die Berichterstattung über Nawalny. Zwar wünsche ich ihm aufrichtig, dass er sich von seiner Erkrankung vollständig erholt, aber seine frühe politische Tätigkeit wäre eher in die braune Schmuddelecke einzuordnen. Insofern eine mindestens umstrittene Person, seine Ziele diffus. Ich wittere keine Verschwörung der Medien Landschaft, sondern eher ein massives Qualitätsproblem der Presse, welche sich zu gerne den Erwartungen der Leser fügt, welche ein simples Gut-Böse Schema mögen, da komplexes Denken doch sehr anstrengend ist.
Da stimme ich Dir zu.
Hinzu kommt sicher auch noch, dass Berichte über die Proteste in Russland, vor allem gegen Putin, doch eine willkommene Abwechslung zu den täglichen Corona-Meldungen in Deutschland sind, derer nicht wenige Menschen inzwischen überdrüssig sind.
Completely OT und natürlich: Umsatz, Umsatz, Umsatz...
GUM, Samstag, 27.02.2021, 07:27 (vor 1863 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von GUM, Samstag, 27.02.2021, 07:27
Weiteres Problem ist, dass sich die Leser (m/w/d) an solchen Geschichten nicht satt sehen und satt lesen.
Wäre ja auch zu langweilig, wenn Herr Nawalny als einer der wenigen mit echtem Asylgrund Aufenthalt bekommt, Deutsch lernt und hier bleibt.
Was soll denn dann sein ganzes Personal aus Rechtsanwälten (freie Unternehmer), zukünftigen Ministern (wenn die "Zivilgesellschaft" diese ins Amt bringt) machen? Oder auch die Filmfirma, die über das Regierungs-Ausweichquartier berichtet...
--
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OT: es ist viel ungutes zu befürchten ...
ICE-TD, Dienstag, 26.01.2021, 11:27 (vor 1895 Tagen) @ Der Blaschke
Wenn Merkel und Söder so weiter machen wird irgendwann auch der obrigkeitshörige Deutsche aufmucken.
OT: es ist viel ungutes zu befürchten ...
Christian_S, Dienstag, 26.01.2021, 19:48 (vor 1894 Tagen) @ ICE-TD
Wenn Merkel und Söder so weiter machen wird irgendwann auch der obrigkeitshörige Deutsche aufmucken.
Das wird nicht passieren. Die Deutschen sind die letzten, die sowas heutzutage machen. Denn jeder Teilnehmer wäre sofort als Schwurbler, Aluhutträger oder AfD-Anhänger gebrandmarkt.
Ja, ich weiss, 1989 standen die Ostdeutschen auch auf, aber dies geschah auf anderer gesellschaftspolitischer Basis und vor Einführung der sozialen Medien, durch die heutzutage die genannten Brandmarkungen sofort stattfinden.
Die Wahrheit zu leugnen ist keine Lösung
ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 02.02.2021, 07:41 (vor 1888 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von ICETreffErfurt, Dienstag, 02.02.2021, 07:42
Das wird nicht passieren. Die Deutschen sind die letzten, die sowas heutzutage machen. Denn jeder Teilnehmer wäre sofort als Schwurbler, Aluhutträger oder AfD-Anhänger gebrandmarkt.
Das Problem mit diesen ganzen Querdenker und deren Vereinigungen ist, dass sie nicht alternative Vorschläge zum Umgang mit der Situation parat haben oder machen wollen, sondern die Pandemie und die Existenz des Virus einfach leugnen.
Die arbeiten nach dem Prinzip, dass alles was der Mainstream oder die öffentlich rechtlichen Medien sagen eine Lüge ist. Für sie spielt die Wahrheit keine rolle.
Mit solchen Menschen würde ich mich auch nicht gemein machen.
Es ist eine Sache Kritik an dem Handeln der Regierung zu üben, aber eben eine andere Sache sich jeder Form von Fakten zu widersetzen.
In meiner Familie hat sich das auch eingeschlichen. Einer meiner Cousinen sympathisiert mit den Querdenker, dabei arbeit sie selbst im Pflegebereich und meine Mutter will sich nicht impfen lassen, obwohl sie über 70 und auch sonst in der Risikogruppe ist. Sie lässt sich durch die ganzen Gerüchte verunsichern.
Ich halte konsequent zu den öffentlich rechtlichen Medien, dem Mainstream und Bodo Ramelow als Politiker. Einfach weil ich den ganzen Quatsch nicht mehr ertragen kann, der in den sozialen Medien verbreitet wird.
Und da kann er 100 mal "Merkelchen" sagen oder in Sitzungen und Konferenzen mit dem Handy datteln, meine Stimme hat er sicher. Und wenn es nur dazu gut ist, die Querdenker in meiner eigenen Familie zu ärgern.
Ich habe mich übrigens wegen Corona auf unbestimmte Zeit von der Arbeit freistellen lassen. Ich gehe aktuell kein Risiko ein. Auch weil zu viele Menschen mit der Bahn fahren, die sich nicht an Regeln halten.
Und genau das ist das Problem
Ösi, Dienstag, 02.02.2021, 08:06 (vor 1888 Tagen) @ ICETreffErfurt
Es gibt für viele Leute nur Verteidiger der Linie der Regierung und Querdenker.
Ich bezweifle nicht, dass es Corona gibt, ich bezweifle nicht, dass das Virus gefährlich ist und ich glaube nicht an den Quatsch von Bill Gates' Chips in der Coronaimpfung, damit wir alle 5G-Empfang haben. Aber ich bin der Meinung, dass unsere Regierungen an den falschen Stellen ansetzen. Es wird zu wenig getestet, zu wenig Kontakte nachverfolgt, zu wenig geimpft, stattdessen überbieten sich die Politiker gegenseitig mit immer autoritäreren Maßnahmen mit zweifelhafter Wirkung.
Auch Bodo Ramelow ist nicht unschuldig dabei, mit seinen Ideen, einfach einmal die gesamte Wirtschaft Thüringens abzuschalten, nachdem er es versäumt hat, die Gesundheitsämter für die zweite Welle ordentlich auszustatten, obwohl sie schon an der ersten Welle, die Thüringen weniger stark betroffen hat, an ihre Grenzen gekommen sind.
Bin ich deswegen ein Querdenker?
Hast du bessere Ideen?
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Dienstag, 02.02.2021, 08:20 (vor 1888 Tagen) @ Ösi
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Dienstag, 02.02.2021, 08:20
Aber ich bin der Meinung, dass unsere Regierungen an den falschen Stellen ansetzen. Es wird zu wenig getestet, zu wenig Kontakte nachverfolgt, zu wenig geimpft, stattdessen überbieten sich die Politiker gegenseitig mit immer autoritäreren Maßnahmen mit zweifelhafter Wirkung.
Moin,
wo soll den qualifiziertes plötzlich Personal herkommen, dass man hier einsetzen kann? Die Gesundheitsämter bekommen genug Personal zum Nachverfolgen - nur mehr als Arbeiten kann man nicht. Das die Personalschlüssel in den Verwaltungen und in der Pflege spitz auf Knopf genäht sind, ist hinlänglich bekannt, aber neu MA wachsen nun mal nicht auf dem Feld.
Impfstoffe müssen auch entsprechend entwickelt und hergestellt werden, die liegen auch nicht quasi im Supermarkt aus. Und selbst wenn man im I. Quartal 2020 mit einer Impfstoffproduktion angefangen hätte, wären wir nicht wesentlich weiter.
Alles in allem ist deine Kritik möglicherweise berechtigt, aber du machst wie GUM auch den Fehler nur einzudreschen, zählst die Fehler auf, zeigst aber nicht auf, wie man es besser machen könnte/sollte. Von daher auch an dich die Frage: Was ist der Königsweg, den bisher keiner hatte?
Mein Vorschlag zur Diskussion wäre: ein zentraler beim Bund angesiedelter Krisen/Katastrophenstab dessen Leiter(in) mit den Kompetenzen und Pflichten eines Ministers ausgestattet wäre der alles zentral koordiniert und über dem Föderalismus und den MP steht, damit es einheitliche Vorgaben/Empfehlungen für alle.
Ja, ich habe bessere Ideen, zum Beispiel hier:
Ösi, Dienstag, 02.02.2021, 08:29 (vor 1888 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
https://www.ice-treff.de/index.php?id=629174
wo soll den qualifiziertes plötzlich Personal herkommen, dass man hier einsetzen kann?
Testen und Kontaktverfolgung braucht nur angelerntes Personal, bei den aktuellen Arbeitslosenzahlen also kein Problem. Beim Impfen ist der Engpass beim Impfstoff und nicht beim Personal.
Die Gesundheitsämter bekommen genug Personal zum Nachverfolgen - nur mehr als Arbeiten kann man nicht.
Sie bekommen aber in vielen Fällen keine ordentliche Software, sodass das Personal sehr ineffizient arbeitet. Obwohl das RKI die entsprechende Software entwickelt hat und kostenlos zur Verfügung stellt.
Impfstoffe müssen auch entsprechend entwickelt und hergestellt werden, die liegen auch nicht quasi im Supermarkt aus. Und selbst wenn man im I. Quartal 2020 mit einer Impfstoffproduktion angefangen hätte, wären wir nicht wesentlich weiter.
Wie machen das nur andere Länder? https://de.statista.com/infografik/23832/laender-mit-dem-hoechsten-anteil-an-covid-19-i...
Mein Vorschlag zur Diskussion wäre: ein zentraler beim Bund angesiedelter Krisen/Katastrophenstab dessen Leiter(in) mit den Kompetenzen und Pflichten eines Ministers ausgestattet wäre der alles zentral koordiniert und über dem Föderalismus und den MP steht, damit es einheitliche Vorgaben/Empfehlungen für alle.
Irgendeiner CDU-Nulpe noch mehr Macht geben? Klingt nicht nach einem guten Plan, nach dem Dauerversagen von Merkel, von der Leyen und Spahn.
Hast du bessere Ideen?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 02.02.2021, 09:51 (vor 1888 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Moin,
wo soll den qualifiziertes plötzlich Personal herkommen, dass man hier einsetzen kann?
Von den neuen Arbeitslosen, abgezogen aus anderen Ämtern ...
Die Gesundheitsämter bekommen genug Personal zum Nachverfolgen
Nicht überall.
- nur mehr als Arbeiten kann man nicht. Das die Personalschlüssel in den Verwaltungen und in der Pflege spitz auf Knopf genäht sind, ist hinlänglich bekannt, aber neu MA wachsen nun mal nicht auf dem Feld.
Und die Infrastruktur der Gesundheitsämter ist halt unterirdisch.
Das Problem am Personal / an der Beschaffung ist das Amtswesen in Deutschland, sodass sich Personalbeschaffung einfach ewig und drei Tage hinzieht.
Impfstoffe müssen auch entsprechend entwickelt und hergestellt werden, die liegen auch nicht quasi im Supermarkt aus. Und selbst wenn man im I. Quartal 2020 mit einer Impfstoffproduktion angefangen hätte, wären wir nicht wesentlich weiter.
Wie? Wenn die Produktion von Impfstoff im 1. Quartal 2020 angefangen hätte wäre man nicht weiter, als wenn man im Sommer oder Ende des Sommers erst die Zulassungen beantragt hat? Erklär das mal ...
Alles in allem ist deine Kritik möglicherweise berechtigt, aber du machst wie GUM auch den Fehler nur einzudreschen, zählst die Fehler auf, zeigst aber nicht auf, wie man es besser machen könnte/sollte. Von daher auch an dich die Frage: Was ist der Königsweg, den bisher keiner hatte?
Das ist nicht so schwer: Tschüß Datenschutz für 2 Jahre, hallo alle anderen Grundrechte. Soll heißen: Mit einer Corona-App, die ihren Namen auch verdient wäre eine automatisierte Kontaktverfolgung möglich. Für die weiteren Menschen, die kein Smartphone besitzen hat das Gesundheitsamt genug Personal zur Nachverfolgung.
Was ginge noch? – Luftfilteranlagen für Schulen & KiTas. Auch hier u.a. das Problem, dass die Bürokratie so schwerfällig ist, dass die Beschaffung wahrscheinlich erst nach der übernächsten Pandemie abgeschlossen wäre ...
Einzelhandel & Restaurants unter Auflagen wieder öffnen. Kontaktverfolgung mittels einscannen am jeweiligen Geschäft. Wer kein digitales Endgerät besitzt, muss sich schriftlich eintragen.
Das sind nur ein paar Ansätze, von denen ich in den vergangenen Monaten gelesen habe.
Hast du bessere Ideen?
Benjamin.Keller, Freitag, 05.02.2021, 19:31 (vor 1884 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
bearbeitet von Benjamin.Keller, Freitag, 05.02.2021, 19:32
Impfstoffe müssen auch entsprechend entwickelt und hergestellt werden, die liegen auch nicht quasi im Supermarkt aus. Und selbst wenn man im I. Quartal 2020 mit einer Impfstoffproduktion angefangen hätte, wären wir nicht wesentlich weiter.
Alles in allem ist deine Kritik möglicherweise berechtigt, aber du machst wie GUM auch den Fehler nur einzudreschen, zählst die Fehler auf, zeigst aber nicht auf, wie man es besser machen könnte/sollte. Von daher auch an dich die Frage: Was ist der Königsweg, den bisher keiner hatte?
Ich persönlich glaube auch, dass die deutsche Politik (wie die meisten "westlichen Demokratien") versagt haben. Die ganze Situation zeigt die ganze Misere der westlichen Demokratien auf: Ausgeblutete Verwaltungen in Kommune und Staat (sowohl was Expertise als auch Manpower angeht) dank zu niedriger Steuern und Sparkursen, Mangelndender Respekt gegenüber öffentlichen Bediensteten (Schulen!, Kindergärten!!, mangelnde technische Ausstattung (ViKo, Laptop, Diensthand, ...) in vielen Verwaltungen im Vergleich mit der Privatwirtschaft), Handlungsunfähigkeit, Unfähigkeit in der Kooperation mit Privatunternehmen, mangelnde strategische und kommunikative Kompetenzen, Unfähigkeit auch mal Kritik bei rational richtigen Maßnahmen durchzustehen (Innengastronomie hätte im Sommer zu haben müssen!),Unfähigkeit beim Betrieb von digitalen Infrastrukturen (z.B. Impftermin-Buchung).
Bzgl. der Impfstoffherstellung hat Bill Gates in einem Interview im März oder April (MSNBC? CNN? PBS?) so treffend gefordert, dass die Impfstoffproduktion bereits zu diesem Zeitpunkt mit öffentlichem Geld ausgebaut wird, und das unabhängig davon, welche Technologie sich durchsetzt, auch auf die Gefahr hin, dass die Investitionen teilweise überflüssig wären. Das sei auch volkswirtschaftlich sinnvoll, verglichen mit den Kosten von Lockdown und Co. Ich muss jetzt immer daran denken und schlage die Hände über dem Kopf zusammen, wenn bei einem Arbeitgeber eines Familienmitgliedes JETZT darüber nachgedacht wird, die Impfstoffproduktion plötzlich zack-zack aufzunehmen - statt das man all das im Spätsommer geklärt hätte...
[Off-topic] Inhaltsstoffe aktueller "Impfstoffe"
GUM, Sonntag, 07.02.2021, 09:41 (vor 1883 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von GUM, Sonntag, 07.02.2021, 09:45
Hallo @ICETreffErfurt,
nur als Kurzintervention zugunsten Deiner Mutter:
https://www.bbc.com/news/world-europe-55409693
Ist halt Gentechnik aus menschlichen Zellen. Die Immunisierung aus abgeschwächten Viren kommt dann wenn überhaupt später von anderen Herstellern.
Also nehme es Deiner Mutter bitte nicht übel. Ich möchte ihr Nachdenken ausdrücklich loben.
Die Risiken von Gentechnik werden ja seit Jahrzehnten im Lebensmittelbereich besprochen.
Liebe Grüße
GUM
--
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[Off-topic] Inhaltsstoffe aktueller "Impfstoffe"
GibmirZucker, Sonntag, 07.02.2021, 10:00 (vor 1883 Tagen) @ GUM
Ja, auch wenn die Argumente der Querdenker irrational sind, was eine Skepsis gegenüber der Impfung angeht, haben sie nicht in allen Punkten Unrecht. Gentechnologie, welche explizit den eigenen Organismus dazu anregt was zu produzieren, ist ein anderes Kaliber als ein Schnitzel aus Gentech-Soja zu verputzen. Ob ich mich mit Biontech o.ä. impfen lassen werde oder eine Alternative suche (selbst wenn bei der der Schutz nur ein halbes Jahr anhält), weiss ich nicht.
Mit der Materie beschäftigt?
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 07.02.2021, 10:10 (vor 1883 Tagen) @ GibmirZucker
Moin
und genau diese (uniformierte?) Argumentation ist Wasser auf die Mühlen der Querdenker und Verleugner Kreise. Die Impfstoffe sind mRNA Impfstoffe, die keinen Einfluss auf unsere Genetik haben, sondern nur die Immunzellen zur Bildung der Antikörper anregen.
Zitat:
"So funktioniert ein mRNA-Impfstoff im Detail
Die Impfung wird – wie üblich – in den Oberarmmuskel injiziert.
Der mRNA-Bauplan für das Spike-Protein ist in eine Schicht aus Fettsäuren eingehüllt, da die mRNA ansonsten schnell abgebaut oder zerstört würde. Dank der Fettsäureschicht (Lipidlayer) wird sie von den menschlichen Zellen aufgenommen.
Dort entlässt sie die mRNA ins Zellplasma.
Sie wird von Ribosomen abgelesen – genauso wie auch unsere eigene mRNA, die unser Körper jederzeit nutzt, um Proteine herzustellen. Anhand der RNA-Sequenz bauen die Ribosomen dann das Spike-Protein zusammen.
Die Spike-Proteine werden aus der Zelle geschleust.
Dendritische Zellen, das sind Immunzellen, präsentieren Antigene wie das Spike-Protein gegenüber anderen Immunzellen auf ihrer Oberfläche.
Das Immunsystem produziert nach und nach Antikörper, um sie unschädlich zu machen und die vor einer erneuten Infektion schützen.
Impfstoffe auf mRNA-Basis bieten mehrere Vorteile, insbesondere während einer Pandemie. Sie lassen sich relativ schnell herstellen und es wird nur eine geringe Dosis gebraucht. Grippeimpfstoffe werden jedes Jahr noch in 450–500 Millionen Hühnereiern aufwendig angezüchtet. Darüber gelangen auch mehr Inhaltsstoffe in die Impfung.
Vorteile einer mRNA-Impfung
lässt sich schnell produzieren
kein Erkrankungsrisiko, weil nur der Bauplan verabreicht wird
wenig andere Inhaltsstoffe nötig"
--
Gruß
Uwe
Wissenschaftlich neutrale Darstellung?
GUM, Mittwoch, 10.02.2021, 06:50 (vor 1880 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 10.02.2021, 06:54
Hallo Ost-Lok-Fan,
der Begriff eines Querdenkers hat ebenso wenig in der Diskussion etwas zu suchen wie der Begriff Pharmalobby oder Philanthrop.
Und im Endeffekt beschreibst Du ja selber, daß <egal was auch immer> mit wenigen Gramm in den Körper eingebracht wird und dann auf eine zweistellige Kilozahl Gewebe multipliziert wird.
Die Historie der Impfschäden ist lang und genau deshalb sollte es eine Entscheidung jedes Einzelnen sein.
Ich würde sogar so weit gehen, dass die Impflinge Sonderrechte bekommen. Dass für diesen Personenkreis eine verschärfte Maskenpflicht gilt. Nicht das Gesundheitsbewusste durch Aerosole der anderen Fahrgäste in der S-Bahn zwangsgeimpft werden.
Eventuell sogar getrennte Fahrzeugbereiche.
Das wird ein Riesenproblem werden.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Vermengen unterschiedlicher Sachverhalte
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Mittwoch, 10.02.2021, 07:43 (vor 1880 Tagen) @ GUM
Moin
ja, es ist jedem selber überlassen, an Impfungen teilzunehmen oder nicht. Auch ist jede (schwerwiegende) negative Folge von Impfungen ernst zu nehmen und nicht zu verharmlosen. Viel hängt bei so einer Impfung auch am Allgemeinzustand des zu Impfenden. Es gibt Menschen, die werden medizinisch als Impfversager bezeichnet, das liegt aber nicht an den Impfungen selber, sondern am Immunsystem derer, die hier keine Antikörper bilden.
Aber deine allgemeine Argumentation ist hier fehl am Platz. Das Paul-Ehrlich-Institut gibt Auskunft über Meldungen an Impffolgen. Und es wird auch eine Anleitung zum Leser der Übersicht mitgeteilt.
Aber alles in allem bleibt es dabei, dass die Impfung seriös dargestellt ist und um welche Art Impfstoff es sich handelt und wie dieser wirkt.
Wer sich ernsthaft vorurteilsfrei damit beschäftigt, wird sehen, dass hier kein Eingriff in das Erbgut des Menschen gibt und die Menschheit nicht gechipt wird.
--
Gruß
Uwe
Vermengen unterschiedlicher Sachverhalte
GibmirZucker, Mittwoch, 10.02.2021, 10:00 (vor 1880 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Ob sich jemand impfen lässt oder nicht, wäre ja eine individuelle Frage, es sei denn
1. Eine Impfung verhindert zuverlässig vrune Übertragung, wie bei den Picken. So kann darüber diskutiert werden, ob die Pflicht, an der Ausrottung einer Krankheit mitzuwirken stärker zu gewichten ist, als die individuelle Angst vor Impfschäden.
2. Der Geimpfte wird zum Superspreader, weil er kaum Symptome entwickelt und dadurch Geimpfte der Pandemie neuen Schub verleihen könnten. Bis hin zur Entstehung neuer Mutationen.
Punkt 2 ist in Bezug auf Corona heikel. Die Frage welcher Impfstoff wie stark die Weitergabe der Viren verhindert, ist weiterhin offen. Und aktuelle Fälle (Ansteckungen im Pflegeheim unter Geimpften) lässt befürchten, dass es nicht nur in wenigen Ausnahmefällen passiert. Und dann wäre eine Impfung der Gesamtbevölkerung alternativlos - und das Risiko der Entwicklung von resistenten Mutationen hoch.
Wissenschaftlich neutrale Darstellung?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 10.02.2021, 08:53 (vor 1880 Tagen) @ GUM
Guten Morgen zusammen,
Die Historie der Impfschäden ist lang und genau deshalb sollte es eine Entscheidung jedes Einzelnen sein.
Ersteres ist korrekt. Die Historie, wie Menschen ohne Impfungen lebten, ist ungleich länger. Vergessen die YouTube- und Telegram-Doktoren ganz gern.
Ich würde sogar so weit gehen, dass die Impflinge Sonderrechte bekommen. Dass für diesen Personenkreis eine verschärfte Maskenpflicht gilt. Nicht das Gesundheitsbewusste durch Aerosole der anderen Fahrgäste in der S-Bahn zwangsgeimpft werden.
Wolltest du nicht eben noch eine wissenschaftlich neutrale Darstellung?
Deine Aussagen hier werden immer interessanter: Gegen digitalen Fortschritt, gegen medizinischen Fortschritt, ... bin gespannt, was als Nächstes kommt.
Verschneite Grüße aus dem Norden!
Wissenschaftlich neutrale Darstellung?
Ösi, Mittwoch, 10.02.2021, 09:44 (vor 1880 Tagen) @ Paladin
Die Historie, wie Menschen ohne Impfungen lebten, ist ungleich länger.
Die einzelnen Menschenleben allerdings häufig wesentlich kürzer, u.a. durch Infektionskrankheiten.
Wissenschaftlich neutrale Darstellung?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 10.02.2021, 10:11 (vor 1880 Tagen) @ Ösi
Ja, das wollte ich damit implizieren - in den Jahrhunderten vor den Impfungen waren Infektionskrankheiten ein echtes Problem. Das wird aus einer impfkritischen Wohlstrandsblase heutzutage oft ausgelassen.
Vermengung von Begriffswelten?
GUM, Samstag, 13.02.2021, 09:06 (vor 1877 Tagen) @ Paladin
Ja, das wollte ich damit implizieren - in den Jahrhunderten vor den Impfungen waren Infektionskrankheiten ein echtes Problem. Das wird aus einer impfkritischen Wohlstrandsblase heutzutage oft ausgelassen.
Hallo Paladin,
das in den letzten Jahrhunderten besser gewordene Hygienebewusstsein und eine angebliche Wohlstandsblase stammen aus ganz unterschiedlichen Begriffswelten.
Und das Wort imofkritisch ist super. Denn hier befasst sich der Mensch mit den unterschiedlichen Ansätzen sich zu stärken.
Zusammen mit seinem hoch gebildeten Hausarzt, der die unterschiedlichen Produkte erklärt. Klassischer Absatz oder RNA?
Und nicht in einer Impfstraße, in der nicht einmal Produktwahl besteht.
Statistisches Bundesamt, Zahlenreihen zu Hochwertigkeit von Ärzten
Liebe Grüße
GUM
--
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Echt traurig
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Dienstag, 26.01.2021, 12:16 (vor 1895 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo Oscar
echt traurig, wenn man von solchen Ereignissen lesen muss. Und wieder die üblichen Verdächtigen, die sich hier tummeln. Verschwörungstheoretiker, Covid-19 Leugner, Hooligans etc. Leider gibt's solche Menschen überall... :-(
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/niederlande-corona-krawalle-101.html
Das erinnert an die Bilder aus Frankreich 2005 https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Frankreich_2005
--
Gruß
Uwe
NL: Eindhoven "Sicherheitsrisikogebiet".
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 26.01.2021, 19:12 (vor 1895 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo ICE-Fans,
unsere Stadt ist zur Zeit für zwei Wochen "Sicherheitsrisikogebiet".
Massnahmen sind strikter als nur Abendsperre.
https://www.nu.nl/coronavirus/6112653/heel-eindhoven-risicogebied-door-rellen-twee-weke...
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
NL: Bahnhofsklavier Eindhoven wird ersetzt.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 27.01.2021, 16:32 (vor 1894 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 27.01.2021, 16:33
Sogar das Bahnhofsklavier wurde zerlegt.
Das zerlegte Klavier geht ins Eisenbahnmuseum als Zeuge der sinnlosen Gewalt.
Unternehmen in Eindhoven haben mittels Menschenmengensubvention (a.k.a. "crowd funding") ein neues Klavier bestellt.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Verwaltungsgerichtshof BY trifft Entscheidungen zu Maßnahmen
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Dienstag, 26.01.2021, 17:12 (vor 1895 Tagen) @ Administrator
[CZ] Tschechien verschärft Einreisebeschränkungen
J-C, In meiner Welt, Samstag, 30.01.2021, 01:18 (vor 1891 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Samstag, 30.01.2021, 01:18
Fortan einreisen dürfen nur die, die in Tschechien einen Job haben, studieren oder ihre Eltern besuchen (und vermutlich noch ein paar andere unaufschiebbare Gründe), sofern diese in Tschechien keine Aufenthaltsgenehmigung haben.
Das ist freilich zumindest theoretisch kaum eine Änderung zum bisherigen defacto-Zustand. Aber jetzt wird man sich wohl eine bessere Handhabe verschaffen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[CZ] Tschechien verschärft Einreisebeschränkungen
GibmirZucker, Samstag, 30.01.2021, 09:45 (vor 1891 Tagen) @ J-C
Das ist ein Thema, das ohne erkennbaren Grund in der Presse breit getreten wurde. Die Regierung hat das an ihrer Konferenz auch nicht mal erwähnt, da sich kaum was ändert. War seit Wochen ja auch auf der Seite des Ministeriums so aufgeführt, mit Piktogram für Analphabeten (durchgestrichener Skifahrer, durchgestrichener Bierglas etc). Inwiefern es grossartig noch Touristen gab (Kontrollen gab es an der Grenze kaum), weiss ich nicht. Jedenfalls sah man letzthin in Prag noch viele junge Ausländer - wobei die Mehrheit sicher wegen Schule etc da waren. Diese können aber durchaus zu Treibern der Pandemie werden. In einschlägigen Vierteln spazieren Dutzende junge Ausländer (ohne Maske), die dann plötzlich in einem Hinterhof verschwinden. Razzien in illegal geöffneten Clubs gibt es nur sporadisch, obwohl man meist nur nach Gehör und Geruch gehen muss, um entsprechende Parties zu finden. Das grösste Problem ist in allen Bereichen derzeit, dass bestehende Regeln nicht befolgt werden. Statt mal durchzugreifen, geht der Polizeichef lieber selbst an illegale Parties und lässt die Puppen tanzen, bis der Notarzt kommt.
[CZ] Tschechien verschärft Einreisebeschränkungen
Reservierungszettel, KDU, Montag, 01.02.2021, 13:56 (vor 1889 Tagen) @ GibmirZucker
So sind sie eben unsere Tschechen, bald kommt bestimmt wieder die große Party das Corona besiegt sei...
Und dann geht das ganze Spiel von vorne los, wenn man sich immer im Kreis dreht sollte man sich allerdings nicht wundern später belächelt zu werden.
Wobei es in Deutschland gerade beim Thema Impfstoff zusehends auch zur Lachnummer wird.
[CZ] Tschechien verschärft Einreisebeschränkungen
GibmirZucker, Montag, 01.02.2021, 14:19 (vor 1889 Tagen) @ Reservierungszettel
Naja, man wird in die Opfer Rolle fallen, dass das böse Ausland wegen einem Schnupfen Virus die Tschechen wie Aussätzige behandelt. Okay, zuerst entlässt man den Gesundheitsminister, hält sich der Mann eh schon lange.
Aber im Ernst: die Stimmung ist nicht ungefährlich. Ausländische Manager, welche versuchen, die Hygieneregeln an tschechischen Standorten durchzusetzen, werden inzwischen offen angefeindet.
Personalchef der S-Bahn Berlin an Corona gestorben
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.02.2021, 13:37 (vor 1889 Tagen) @ Administrator
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.02.2021, 18:58 (vor 1889 Tagen) @ Administrator
Ab Freitag ändern sich die Test-Bestimmungen bei der Einreise nach Tschechien. Es entsteht eine neue Kategorie von Hochrisikoländern. Dazu werden die Slowakei, Großbritannien, Spanien, Portugal, die baltischen Staaten, Slowenien und Irland gezählt. Das gab Außenminister Tomáš Petříček (Sozialdemokraten) am Montag auf der Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung bekannt. Auf der neuen Reisekarte, die sein Ressort herausgibt, kommen damit vier Risikokategorien zum Tragen: grün, orange, rot und dunkelrot.
Für orangene Länder mit mittlerem Corona-Risiko wird neu eine Testpflicht eingeführt, das heißt der Negativbescheid eines Anigen- oder PCR-Tests muss schon bei der Einreise nach Tschechien vorgelegt werden. Für rote Länder mit hohem Corona-Risiko, wozu Deutschland und Österreich gehören, kommt ein weiterer PCR-Test spätestens fünf Tage nach Einreise und eine Quarantänepflicht für die Zwischenzeit hinzu.
Wer ab Freitag aus einem Hochrisikoland einreist, muss nicht nur einen negativen PCR-Test bei Einreise vorlegen, sondern anschließend auch Quarantäne einhalten. Diese kann frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen PCR-Test beendet werden. Weitere fünf Tage lang muss dann aber in der Öffentlichkeit eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP2 getragen werden.
Also am besten gar nicht erst ausreisen...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
GibmirZucker, Montag, 01.02.2021, 21:17 (vor 1888 Tagen) @ J-C
Für Deutschland und Österreich ändert sich ja im Prinzip, dass vor der Einreise ein Antigen-Test absolviert werden muss. Dann nach spätestens fünf Tagen ein PCR Test (der konnte bis jetzt auch vor der Einreise gemacht werden, aber in Tschechien ist die Terminvergabe einfacher und eh meist billiger). Verstehen tu ich nicht, was die Quarantäne bis zum Testergebnis angeht. Das wurde bis jetzt auch Quarantäne genannt, war aber nur eine leichte Einschränkung, Weg zur Arbeit war gestattet etc. Das wird wohl der wichtigste Punkt sein. Für GB gelten schon jetzt strengere Regeln, neu kommen weitere Länder dazu. Meine Meinung: wirklich wichtig wird eher sein, ob es an der Grenze kontrolliert wird. Derzeit gelte ich in meinem Umfeld eher als Witzfigur, wenn ich erzähle, dass ich brav das Formular ausfülle und mich dann testen lasse (wenigstens konnte ich durch die Teststation meines Vertrauens die Kosten pro Test auf 1500 Kronen drücken).
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.02.2021, 21:49 (vor 1888 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Montag, 01.02.2021, 21:50
Mein Problem ist, dass bisher Österreich orange in der Ampel eingetragen ist, ich habe gestern eine Reise gebucht, jetzt scheint es aber so zu sein, als würde Österreich ab Freitag in die rote Kategorie fallen (Das tschechische Innenministerium gibt solche Dinge immer sehr kurzfristig an - wie in Österreich erfährt man solche Dinge zu allererst aus den Medien). Ausgerechnet gestern habe ich einen 9-tägigen Aufenthalt in Österreich geplant, diesen werde ich auf einen Tag reduziert, um den Aufwand zu minimieren, der mir sonst entstehen würde. Ohnehin wollte ich einfach nur nachschauen, ob alles in Ordnung ist bei meiner Wohnung in Wien.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
GibmirZucker, Montag, 01.02.2021, 22:15 (vor 1888 Tagen) @ J-C
Ah, ist Österreich tatsächlich jetzt orange? War glaube ich zuerst auch rot...naja, heutzutage reist man praktisch von einer Quarantäne in die nächste. Also wenn die Distanz überschaubar ist, lohnt sich am ehesten ein 24 Stunden Trip, dafür mehrmals. Auch wenn das nicht Sinn der Sache ist, da jede Reiserei da jede Fahrt ein neues Risiko ist. Aufpassen muss man, dass nicht noch am Ende die 24 Stundenregel gekippt oder gekürzt wird. Umständlich ist, dass in der Presse Licht alles 1:1 korrekt wiedergegeben wird und die Infos des Gesundheits- und Innenministeriums derart umfangreich sind, dass man schon eine Stunde braucht, um alle Sonderfälle durchzulesen.
Meine Meinung: Abgesehen von Ländern mit vielen Mutationen ist die tschechische Einschränkung witzlos, so lange im Ausland für Inzidenz 10mal niedriger ist.
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.02.2021, 01:21 (vor 1888 Tagen) @ GibmirZucker
Die Begründung liegt in den Mutationen, jetzt versucht man so behelfsmäßig die Grenzen so weit zu schließen, wie es geht, teilweise wortwörtlich. Dabei sollten wir uns im Klaren sein, dass diese Mutationen längst in unserer Mitte angekommen sind. Groß-Britannien und Südafrika sind einfach gut im Sequenzieren, dabei hätte das Virus auch genauso gut aus Deutschland herkommen können.
Das Problem ist jetzt, da sind anscheinend Tiroler Touristiker nach Südafrika zum Golfen geflogen und mit Umweg über Paris zurück nach Tirol, um die anschließende Quarantäne zu umgehen. Und andere solcher lustigen Geschichten wie die Touristen, die unter einer dreisten Masche es hinkriegen, Urlaub in Tirol zu machen und dabei die Quarantänebestimmungen zu umgehen, indem sie ihren Aufenthalt als Arbeitssuche oder so deklarieren.
In Tschechien gehen die Leute in die geschlossenen Skigebiete zum Rodeln, ohne jeglichen Abstand oder Maske und hinterlassen dann auch Müll.
Ich wohne ja derzeit im selben Okres wie du, ich weiß so ziemlich, wie wenig sich die Leute in Tschechien um die Verordnungen scheren. Ich habe diese mal endlich letztens lesen können, die sind eigentlich schwer in Ordnung und ziemlich adäquat.
Aber dann haben wir andere Pleiten, Pech und Pannen, wenn Spritzen aus China bestellt werden, die gar nicht mit dem Vakzin funktionieren und defekt sind. Und habe ich überhaupt erwähnt, dass Tschechien nicht wirklich sowas wie einen Plan zu haben scheint?
In Österreich wiederum hat man immer noch die Skigebiete offen. Offenbar auf Druck der Bundesländer. Wien hat ja auch darauf bestanden, dass das Eislaufen weiterhin geht und jetzt, trotz klarer Erfahrungen, will man ein paar Öffnungsschritte sich leisten. Die Leute werden das ausnutzen, das weiß ich. Das sollten die eigentlich auch wissen. Es brauchte eine Querdenker-Demo, damit man (hoffentlich) endlich die Einreiseregeln auch wirklich zur Realität werden lässt. Mal schauen, wie die das morgen gestalten.
Also ja, die Lage ist ziemlich witzlos, aber machen wir uns nichts vor, Tschechien steht da nicht alleine dar.
Ich frage mich zum Beispiel, ob das mit dem 15km-Radius in Deutschland wirklich der Burner wird...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
Christian_S, Dienstag, 02.02.2021, 06:33 (vor 1888 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Christian_S, Dienstag, 02.02.2021, 06:34
Guten Morgen!
Mit den Mutationen kann man jetzt natürlich wieder viel Angst schüren und populistisch für andauernde harte Beschränkungen verwenden. Die Leute hören das Wort Mutation und sind sofort besorgt. Dabei heißt britische oder südafrikanische Mutation ja nicht, das es nur diese gibt und es dabei bleiben wird. Auch in Deutschland, Tschechien, Österreich etc kann jederzeit eine neue Mutationsform auftreten und da helfen dann keine geschlossenen Grenzen mehr, denn national lässt sich Verkehr nicht komplett unterbinden. Genauso wie zu den Nachbarstaaten, wo Warentransporte,Fachpersonal etc weiterhin laufen müssen, sonst wird es mit dem Leben immer weiter bergab gehen - auch ohne Infektion.
Ich sehe es täglich im Nahverkehr, wieviele Leute doch noch unterwegs sind und vermutlich sein müssen. So sind z.B. in der Straßenbahn in Jena selbst morgens um 05:30 oft 5-10 Fahrgäste unterwegs und das sind eher keine Partyrückkehrer. Im RE nach Leipzig morgens sitzt immer eine zweistellige Zahl Reisender und auch aussteigen tut, aus Richtung Saalfeld kommend, morgens um 6 schon eine zweistellige Zahl Fahrgäste. Das gleiche beim RE, der um 05:34 aus Halle ankommt. Beim RE um kurz nach 7 aus Leipzig sind es oft um die 40 Leute, die in Jena aussteigen. Nachmittags ists oft ähnlich.
Das alles sind sicher keine Freizeitreisende oder Ausflügler, sondern Leute, die von A nach B fahren müssen. Ohne die das Land nicht mehr funktionieren würde.
Auch im Raum Dresden sah ich letzte Woche ähnliches. Wirklich leer sind die Züge auch dort nicht, ein gewisser Grundbedarf ist vorhanden.
Deshalb halte ich nix von Leuten, die der Meinung sind, das ganze Land herunterfahren zu wollen, so wie es Thüringens MP vor einigen Wochen vorschlug (und zum Glück wenig Gehör fand).
Die Skigebiete sind übrigens weniger das Problem, solange sie nicht überfüllt sind. Schwieriger sind da schon mögliche Partys drumherum ...
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 02.02.2021, 07:30 (vor 1888 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von ICETreffErfurt, Dienstag, 02.02.2021, 07:32
Deshalb halte ich nix von Leuten, die der Meinung sind, das ganze Land herunterfahren zu wollen, so wie es Thüringens MP vor einigen Wochen vorschlug (und zum Glück wenig Gehör fand).
Wenn du die gesamte Bevölkerung für 4 Wochen in häuslicher Quarantäne schicken könntest, wäre der/das Virus weg. Denn dann findet er keinen Wirt mehr und die Pandemie läuft sich tot.
Praktisch geht das natürlich nicht, da die Grundversorgung sichergestellt sein muss und ein Teil der Bevölkerung zur Arbeit gehen muss, damit die Gesellschaft überleben kann.
Und solange auch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Kontakt zu anderen Menschen hat und haben muss, kann der/das Virus überleben und die Epidemie / Pandemie wiederaufflammen. Das ist ja das Dilemma vor dem wir als Gesellschaft in so einer Situation stehen.
Durch die Impfungen und die Abstandsregeln kann man die ganze Pandemie nur verkürzen, sie wird dennoch insgesamt 2-3 Jahre dauern. Dafür sind die Menschen heutzutage einfach viel zu mobil. Vor 100 Jahren hätte man mit dem heutigen medizinischen Wissen und technischen Möglichkeiten sicherlich die Sache in einem Jahr durchstehen können, weil der Bewegungsradius der Menschen einfach viel kleiner war.
Ich gehe von Sommer 2022 aus, bis die Pandemie medizinisch für beendet erklärt wird.
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
Ösi, Dienstag, 02.02.2021, 07:56 (vor 1888 Tagen) @ ICETreffErfurt
Und solange auch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Kontakt zu anderen Menschen hat und haben muss, kann der/das Virus überleben und die Epidemie / Pandemie wiederaufflammen. Das ist ja das Dilemma vor dem wir als Gesellschaft in so einer Situation stehen.
Das Dilemma kann man aber mit Antigen-Schnelltests vergleichsweise einfach lösen.
Laut einer von Drosten mit Team durchgeführten Studie ist jemand, der einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen kann, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit am Tag des Tests nicht infektiös, auch wenn er infiziert ist. Die Tests kosten im Großhandel wenige Euro, brauchen nur angelernte Kräfte (wenn man es nicht selbst machen kann) und liefern ein Ergebnis in unter einer halben Stunde.
Was würde das für mich heißen: Antigen-Schnelltests werden in Massen beschafft, jeder kann sich jeden Tag testen lassen (flächendeckende Teststationen, notfalls mit Boten oder Testbussen) und erhält ein Ergebnis aufs Smartphone oder für die Verweigerer auf Papier.
Mit einem negativen Ergebnis darf man an diesem Tag Geschäfte betreten, ins Museum gehen, im Restaurant essen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, zur Arbeit gehen, Pflegeheime und Krankenhäuser betreten und Freunde treffen, man ist schließlich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös.
Mit einem positiven Ergebnis muss man in Quarantäne und wird noch einmal mit einem PCR-Test getestet.
Ohne Ergebnis darf man nur zur Teststation und zurück, ohne Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, und unter freiem Himmel spazieren gehen, wobei man Abstand zu haushaltsfremden Personen halten muss.
An Einschränkungen bleiben sonst nur erhalten eine Personenbegrenzung für Veranstaltungen (z.B. auf 50 Personen) und die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, um noch eine zusätzliche Sicherheitsebene einzuziehen.
Ja, das kostet Geld. Aber es ist billiger als ein Lockdown (500 Millionen Euro AM TAG), hat nicht dieselben negativen Auswirkungen und verhindert Infektionen viel effektiver.
Es rottet den Virus nicht aus, weil es immer wieder Leute geben wird, die sich nicht an die Regeln halten oder bei denen der Test trotz Infektiosität nicht anspringt. Aber ich denke, damit könnte man die täglichen Neuinfektionen auf ein akzeptables Niveau senken.
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
Christian_S, Dienstag, 02.02.2021, 13:23 (vor 1888 Tagen) @ ICETreffErfurt
Ich denke, 4 Wochen wären dafür längst nicht ausreichend, das müsste man schon ein paar Monate durchziehen mit den entsprechenden Folgen. Aber auch das wäre keine Garantie für das Aussterben des Virus. Schliesslich kam er sehr wahrscheinlich von Tieren und kann nachgewiesenermaßen auch auf Tiere übertragen werden. Wie will man weltweit alle Tiere einsperren/isolieren?
Die Pandemie wird umso länger dauern, umso zögerlicher unsere Regierungen in Sachen Impfungen sind.
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 03.02.2021, 09:50 (vor 1887 Tagen) @ Christian_S
Ich denke, 4 Wochen wären dafür längst nicht ausreichend.
Doch, länger hält sich der Virus nicht in einem Menschen mit gesundem Immunsystem, welcher keine oder nur geringe Symptome zeigt. Bei denen der Virus länger ist, die haben ein schwaches Immunsystem und Krankheitssymptome und würden ohnehin ins Krankenhaus kommen.
4-6 Wochen reicht um den Virus außerhalb der Krankenhäuser bedeutungslos zu machen und ein Wiederaufflammen der Pandemie zu unterdrücken.
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
Ösi, Mittwoch, 03.02.2021, 09:57 (vor 1887 Tagen) @ ICETreffErfurt
Nein, auch das wäre keine Garantie, solange nicht alle im Haushalt alleine sind. Sonst kann es zu Kettenansteckungen kommen, die vor den 4 Wochen begonnen haben, aber erst danach enden.
Jetzt mal abgesehen davon, dass man dann auf absehbare Zeit die Grenzen komplett geschlossen halten müsste.
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
GibmirZucker, Dienstag, 02.02.2021, 11:08 (vor 1888 Tagen) @ Christian_S
Naja, wenn man den Regierungen bösen Willen unterstellt...
Nein, das akute Problem mit Mutationen ist, dass die gängigen Vorsichtsmassnahmen unwirksam sind und bei einer Ausbreitung, nur ein absoluter Superlockdown helfen könnte. Zudem ist bei einigen Mutationen die Frage der Wirksamkeit der Impfung nicht eindeutig beantwortet. Manaus ist übrigens ein abschreckendes Beispiel dafür, was eine Herdenimmunität bringt: nämlich nichts!
Insofern für den Laien reproduzierbar ist die Gefahr enorm. Alternativ müsste man von einem Agreement diverser, unterschiedlich gepolten Regierungen ausgehen und einen Virologen-Mainstream, der brav mitmacht. So etwas ist nicht auszuschliessen, auch dass im Hintergrund SPECTRE die Fäden zieht. Nur, Anhaltspunkte für diese Version finde ich keine und habe keinen Zugang zu Insider Informationen.
[CZ] Noch mehr Einreisebeschränkungen ab Freitag
Christian_S, Dienstag, 02.02.2021, 13:20 (vor 1888 Tagen) @ GibmirZucker
Naja, wenn man den Regierungen bösen Willen unterstellt...
Nicht bösen Willen, eher emotionsgeladenes und daher nicht mehr unbedingt logisches Handeln.
Nein, das akute Problem mit Mutationen ist, dass die gängigen Vorsichtsmassnahmen unwirksam sind und bei einer Ausbreitung, nur ein absoluter Superlockdown helfen könnte. Zudem ist bei einigen Mutationen die Frage der Wirksamkeit der Impfung nicht eindeutig beantwortet.
Vollkommen richtig. Aber der Superlockdown ist nunmal auch keine Lösung, sondern hätte enorme wirtschaftliche Folgen bei völlig ungewissem Ausgang, denn auch danach könnten neue Mutationen auftreten. Ein endloser Superlockdown wäre ... naja^^
Manaus ist übrigens ein abschreckendes Beispiel dafür, was eine Herdenimmunität bringt: nämlich nichts!
Auch hier Zustimmung, das würde selbst in Ländern mit hohen medizinischen Standards kaum funktionieren.
Insofern für den Laien reproduzierbar ist die Gefahr enorm. Alternativ müsste man von einem Agreement diverser, unterschiedlich gepolten Regierungen ausgehen und einen Virologen-Mainstream, der brav mitmacht. So etwas ist nicht auszuschliessen, auch dass im Hintergrund SPECTRE die Fäden zieht. Nur, Anhaltspunkte für diese Version finde ich keine und habe keinen Zugang zu Insider Informationen.
Rein aus gesellschafts- und sozialpolitischen Gründen würde das eher ins Gegenteil münden: zu Bürgeraufständen.
[CZ] Mutanten
GibmirZucker, Donnerstag, 11.02.2021, 20:06 (vor 1878 Tagen) @ J-C
Ab Mitternacht darf man nicht aus Eger, Falkenau und Trautenau raus und nicht rein (ohne triftigen Grund). Und es ist nur eine Frage von Stunden oder Tagen, bis Bayern und Deutschland stationäre Grenzkontrollen aufbauen. Dumm gelaufen, hoffe nur dass ich mich nicht anstecken.
Greznschließung CZ und Tirol schon fast komplett
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Donnerstag, 11.02.2021, 20:20 (vor 1878 Tagen) @ GibmirZucker
Nabend
Stand 18:45 https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89455072/corona-mutation-grenzen-zu-...
--
Gruß
Uwe
Mal sehen, wie lange die Tf noch rüber dürfen
Christian_S, Donnerstag, 11.02.2021, 20:39 (vor 1878 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Von Seiten der Wirtschaft befürchtet man sogar schon eine Unterbrechung des Warenverkehrs - mit erheblichen Folgen, auch für die deutsche Wirtschaft.
Mal sehen, wie lange die tschechischen Tf noch nach Deutschland dürfen ...
Greznschließung CZ und Tirol schon fast komplett
GibmirZucker, Donnerstag, 11.02.2021, 20:54 (vor 1878 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Ja, wie gesagt, ob die Grenzposten schon morgen oder übers Wochenende besetzt werden, ist noch unklar.
Sinnvoll wäre aber nur eine radikale Massnahme, das Land unter Zwangsverwaltung zu stellen und für Ordnung sorgen. Denn für tschechische Regierung bekommt es nicht gebacken.
Greznschließung CZ und Tirol schon fast komplett
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 11.02.2021, 21:10 (vor 1878 Tagen) @ GibmirZucker
Laut einer Umfrage halten 45% der Tschechien die Pandemie für einen Medien-Hype, mal ehrlich, da wird die Lösung "Alles lockern und die Leute wissentlich sterben lassen, bis sie auf Knien angekrochen kommen und um einen Lockdown flehen" nicht mehr so abwegig
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Greznschließung CZ und Tirol schon fast komplett
GibmirZucker, Donnerstag, 11.02.2021, 21:15 (vor 1878 Tagen) @ J-C
Naja, Umfragen sind mit Vorsicht zu geniessen, aber alternative Fakten sind da schon ziemlich beliebt. Deshalb wäre es echt am sinnvollsten, eine auswärtige Verwaltung einzusetzen.
[CZ] Mutanten
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 11.02.2021, 20:20 (vor 1878 Tagen) @ GibmirZucker
Ab Mitternacht darf man nicht raus und nicht rein (ohne triftigen Grund). Und es ist nur eine Frage von Stunden oder Tagen, bis Bayern und Deutschland stationäre Grenzkontrollen aufbauen.
Das wird auch dringend Zeit, komplett zu machen, in dem Bereich sind seit Wochen die höchsten Zahlen. Bis soll am Sonntag kommen. Sonst ist Söder immer so schnell mit dem Mund, dann soll er jetzt endlich mal durch greifen.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Betrifft mich nicht
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 11.02.2021, 20:32 (vor 1878 Tagen) @ GibmirZucker
Ich nix Deutschland, höchstens im 3. oder 4. Quartal, sollte mich die zweite Staffel von 2020 positiv überraschen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[CZ] Mutanten - Bahnverkehr eingestellt
GibmirZucker, Freitag, 12.02.2021, 19:15 (vor 1878 Tagen) @ GibmirZucker
https://www.lidovky.cz/domov/ceske-drahy-o-vikendu-prerusi-provoz-vsech-vlaku-mezi-cesk...
Stimmt der Inhalt des Artikels, wird der Bahnverkehr nach und von Deutschland vollständig eingestellt.
Wozu?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 12.02.2021, 19:39 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
Es wäre doch nicht schwierig, Grenzkontrollen in den Zügen durchzusetzen, meinetwegen mit Umsteigezwang am Grenzbahnhof. Aber nicht jeder kann mit dem Auto rüber und wird dementsprechend trotz Berechtigung gar nicht einreisen können oder mit hohem Aufwand.
Da wird es also mit der Bahn wohl wieder nur über Bayrisch Eisenstein gehen können.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Wozu?
GibmirZucker, Freitag, 12.02.2021, 19:57 (vor 1877 Tagen) @ J-C
Gerade Bahnreisende lassen sich besser kontrollieren, da die in Zügen sitzen, die mehr oder weniger nach Fahrplan verkehren.
Sollte in Eisenstein wieder der Bahnhof abgeriegelt werden, dann ist das Wetter gerade nicht sehr ideal für einen Spaziergang über den Straßenzoll....
[CZ] Mutanten - Bahnfernkehrverkehr Ri DE ist eingestellt
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 12.02.2021, 20:17 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
https://www.lidovky.cz/domov/ceske-drahy-o-vikendu-prerusi-provoz-vsech-vlaku-mezi-cesk...
Stimmt der Inhalt des Artikels, wird der Bahnverkehr nach und von Deutschland vollständig eingestellt.
Es ist so von der Regierung in Deutschland beschlossen worden.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/einreiseregeln-corona-101.html
Ab Sonntag gilt somit auch für die Slowakei, dass Fluggesellschaften sowie Bus- und Bahnunternehmen keine Passagiere mehr von dort nach Deutschland befördern dürfen - ausgenommen von der Vorschrift sind deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Ausländer.
Damit ist es am einfachsten man stellt den Verkehr ein.
Der letzte Fernzug hat schon heute um 19:26 Uhr der RJ 256 erreicht, Am Samstag werden nur noch die ausländischen Wagenparks zurück gefahren, damit kann man nur noch ausreisen.
Aber bei der Lage in Tschechien und Tirol, ist das die richtige Maßnahme.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
[CZ] Mutanten - Bahnfernkehrverkehr Ri DE ist eingestellt
Ösi, Freitag, 12.02.2021, 20:21 (vor 1877 Tagen) @ EK-Wagendienst
Aber bei der Lage in Tschechien und Tirol, ist das die richtige Maßnahme.
Die einzige sinnvolle Grenzschließung wäre im Januar 2020 zu China gewesen. Jetzt ist es nur noch sinnlose Schikane in einem vereinten Europa.
[CZ] Mutanten - Bahnfernkehrverkehr Ri DE ist eingestellt
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 12.02.2021, 20:55 (vor 1877 Tagen) @ Ösi
Aber bei der Lage in Tschechien und Tirol, ist das die richtige Maßnahme.
Die einzige sinnvolle Grenzschließung wäre im Januar 2020 zu China gewesen. Jetzt ist es nur noch sinnlose Schikane in einem vereinten Europa.
Das mit dem vereinigten Europa ist immer nur gut, wenn man sich benachteiligt fühlt.
Wie ist noch mit den Flüchtlingen gewesen? Darüber brauchen wir jetzt nicht Diskutieren, aber was da ins besondere in Tschechien abgeht ist auch nicht normal, und was da alles nach Ischgl bekannt geworden ist.
ich finde diese Entscheidungen Richtig, man muss nur die Karte in Deutschland betrachten, dort kann man einiges sehen, wo jetzt schnellsten gehandelt werden muss.
Ich verlange im Moment auch noch keine Lockerungen, obwohl hier sehr wenig ist.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
[CZ] Mutanten - Bahnfernkehrverkehr Ri DE ist eingestellt
Ösi, Freitag, 12.02.2021, 20:57 (vor 1877 Tagen) @ EK-Wagendienst
Das nennt man dann wohl Corona-Masochismus.
[CZ] Mutanten - Bahnfernkehrverkehr Ri DE ist eingestellt
Altmann, Freitag, 12.02.2021, 21:50 (vor 1877 Tagen) @ EK-Wagendienst
Aber bei der Lage in Tschechien und Tirol, ist das die richtige Maßnahme.
FYI: Die 7-Tage-Inzidenz in Tirol ist aktuell 79,1, und damit die niedrigste aller österreichischen Bundesländer.
Und dass die Infektionszahlen in Österreich aktuell höher sind als in Deutschland liegt auch an den vielen (Zwangs-) Tests.
[CZ] Trotz Corona, Humor im DB Navigator
GibmirZucker, Samstag, 13.02.2021, 18:16 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
Gibt man für morgen Sonntag eine Verbindung Eger-Nürnberg ein, schlägt der Navigator als Alternative vor, Montag (!) früh von Eger nach Falkenau zu fahren und von dort weiter über Plauen nach Nürnberg! Also von einer Region, die abgeriegelt ist (Eger) in eine weitere abgeriegelte Region (Falkenau) und dann über die herrlich offene Grenze in der laut Navigator ganz sicher verkehrenden VGB nach Plauen... Keine Ahnung was das Ziel dieses Spieles ist, vielleicht: wir schicken den Reisenden quer durch unterschiedliche Höchstrisiko und Mutationsgebiete hin und her? Damit er garantiert eine Kombi aus britischer, Südafrika und der sogenannten tschechischen Mutation einfängt?
[CZ] Trotz Corona, Humor im DB Navigator
Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 13.02.2021, 18:27 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
Da ist die Verkehrseinstellung der grenzüberschreitenden Züge der Länderbahn noch nicht eingetroffen. Die fahren ab morgen nicht mehr, im konkreten Fall ist wie üblich SEV ab Zwotental, da in Klingenthal nicht mehr gekehrt werden kann.
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![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Funktion nicht verstanden
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.02.2021, 18:35 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
Gibt man für morgen Sonntag eine Verbindung Eger-Nürnberg ein, schlägt der Navigator als Alternative vor, Montag (!) früh von Eger nach Falkenau zu fahren und von dort weiter über Plauen nach Nürnberg! Also von einer Region, die abgeriegelt ist (Eger) in eine weitere abgeriegelte Region (Falkenau) und dann über die herrlich offene Grenze in der laut Navigator ganz sicher verkehrenden VGB nach Plauen... Keine Ahnung was das Ziel dieses Spieles ist, vielleicht: wir schicken den Reisenden quer durch unterschiedliche Höchstrisiko und Mutationsgebiete hin und her? Damit er garantiert eine Kombi aus britischer, Südafrika und der sogenannten tschechischen Mutation einfängt?
Der sucht einfach die Dateien durch, und wenn es über Wien eine gespeichert geben würde, wird die auch angezeigt.
Da ist dann ein Zug enthalten, der noch nicht ausgetragen. Das muss die VBG erledigen.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Funktion nicht verstanden
GibmirZucker, Samstag, 13.02.2021, 18:37 (vor 1877 Tagen) @ EK-Wagendienst
Es ist aber nicht auszuschliessen, dass der eine oder andere gestrandete, weniger bahnaffine Menschen, der Empfehlung folgt...
Funktion nicht verstanden
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.02.2021, 18:45 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
Es ist aber nicht auszuschliessen, dass der eine oder andere gestrandete, weniger bahnaffine Menschen, der Empfehlung folgt...
das ist doch jetzt bei den Baustellen genau so. Dann hat man Pech!
Wenn eine Vollsperrung ist, werden die Züge zu verschiedene Zeitpunkten bearbeitet.
Meistens ist es so,
das erst DB Fernverkehr die Züge löscht,
dann meistens DB Regio,
und zuletzt dann die Privatbahnen.
Es ist eben jedes Unternehmen für seine Fahrpläne zuständig.
Was sagt den die ÖBB, die müssten das gleiche anzeigen, da alle auf den gleichen Datenstand zugreifen, nur bei eigenen Verkehren ist es manchmal aktueller.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Funktion nicht verstanden
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.02.2021, 18:53 (vor 1877 Tagen) @ EK-Wagendienst
Es ist aber nicht auszuschliessen, dass der eine oder andere gestrandete, weniger bahnaffine Menschen, der Empfehlung folgt...
Es ist eben jedes Unternehmen für seine Fahrpläne zuständig.
Was sagt den die ÖBB, die müssten das gleiche anzeigen, da alle auf den gleichen Datenstand zugreifen, nur bei eigenen Verkehren ist es manchmal aktueller.
Genau so ist es hier. Die eigenen Züge sind schon als "Fällt aus" gekennzeichnet, aber die Verbindung wird noch angezeigt.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Wie wird das z.B. in Bay. Eisenstein durchgesetzt ?
Garfield_1905, Samstag, 13.02.2021, 18:27 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Wie wird das z.B. in Bay. Eisenstein durchgesetzt ? k.P.
GibmirZucker, Samstag, 13.02.2021, 18:36 (vor 1877 Tagen) @ Garfield_1905
Habe keine Infos gefunden. Im Frühjahr haben sie Tschechen den Bahnhof getrennt. Wie Bayern das umsetzt, keine Ahnung. Im besten Fall Kontrolle auf dem Bahnsteig. Schlimmstenfalls nur mit Umweg über die Straße.
Wie wird das z.B. in Bay. Eisenstein durchgesetzt ?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.02.2021, 18:39 (vor 1877 Tagen) @ Garfield_1905
Endeten die Züge im Frühjahr da nicht in Zelezna Ruda Mesto?
und somit war der Bahnhof nicht durchgehend erreichbar.
Warum soll man da hinfahren, wenn es gesperrt ist.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Wie wird das z.B. in Bay. Eisenstein durchgesetzt ?
GibmirZucker, Samstag, 13.02.2021, 18:41 (vor 1877 Tagen) @ EK-Wagendienst
Nein, die fuhren durch bis zum Grenzbahnhof. Und die Fahrgäste wurden zur Straße geschickt wo sie durch die Kontrolle mussten und dann die andere Seite wieder rauf zum Bahnhof.
Wie wird das z.B. in Bay. Eisenstein durchgesetzt ?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.02.2021, 18:47 (vor 1877 Tagen) @ GibmirZucker
Nein, die fuhren durch bis zum Grenzbahnhof. Und die Fahrgäste wurden zur Straße geschickt wo sie durch die Kontrolle mussten und dann die andere Seite wieder rauf zum Bahnhof.
ok, hatte so was mit bekommen.
Dann wird es sicher wieder so gehen, nur das sie Straße dann auch zu ist.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Wie wird das z.B. in Bay. Eisenstein durchgesetzt ?
GibmirZucker, Samstag, 13.02.2021, 19:05 (vor 1877 Tagen) @ EK-Wagendienst
ok, hatte so was mit bekommen.
Erinnere mich schwammig, dass es da tatsächlich Ausfälle gab (Bauarbeiten? In der Anfangsphase der Sperre?), aber die meiste Zeit fuhren die Züge bis dicht ans Flatterband.
Dann wird es sicher wieder so gehen, nur das sie Straße dann auch zu ist.
Davon war bisher nichts zu hören. Der Kreis der Berechtigten wird kleiner, aber die meisten Straßen bleiben ja offen.
Okay, Danke für die Antworten !
Garfield_1905, Sonntag, 14.02.2021, 12:52 (vor 1876 Tagen) @ GibmirZucker
Es würde mich ja reizen, mir das mal anzuschauen, wie das funktioniert. Na ja, aber die Anreise ist mir dafür dann viel zu weit. Erst recht, wenn nicht zu meinem Lieblings - Tschechen komme, der im Bahnhof auf tschechischer Seite das Restaurant betreibt und ein herrliches Gulasch zu einem günstigen Preis anbietet. ;-)
Okay, Danke für die Antworten !
Christian_S, Sonntag, 14.02.2021, 13:01 (vor 1876 Tagen) @ Garfield_1905
Es würde mich ja reizen, mir das mal anzuschauen, wie das funktioniert. Na ja, aber die Anreise ist mir dafür dann viel zu weit. Erst recht, wenn nicht zu meinem Lieblings - Tschechen komme, der im Bahnhof auf tschechischer Seite das Restaurant betreibt und ein herrliches Gulasch zu einem günstigen Preis anbietet. ;-)
Ich habe auch schon einen Kollegen, der direkt an der tschechischen Grenze wohnt gefragt, ob er nicht seinen Nachbarn drüben in Tschechien bitten kann, eine Stange Zigaretten für mich über die Grenze zu werfen. Leider sind das dann doch ein paar Meter zuviel ;-)
Bin wirklich gespannt, wie es mit dem grenzüberschreitenden Verkehr weitergeht. Gerade im Güterverkehr müssen Tf oft in eine Richtung Gastfahrt über die Grenze kommen. Das wird logistisch jetzt wieder schwieriger. Schon seit Freitag müssen tschechische Tf ja vor der Einreise nach Deutschland einen Corona-Schnelltest am tschechischen Grenzbahnhof machen.
[AT][CZ]Gruselig im hellen Großraumabteil (m. 1 B.)
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.02.2021, 18:21 (vor 1888 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Dienstag, 02.02.2021, 18:23
Kurz vor Abfahrt nahm ich das Foto auf. Normalerweise sind dort einige Fahrgäste drin. Nicht so in diesen Zeiten, der Zug gleicht einem Gruselkabinett und wer auch immer wie ich tatsächlich den Einreisebestimmungen gerecht einreist. Auf ein Abendessen im Dining Car verzichte ich.
Besonders bizarr: der Regionalzug, den ich vorher nahm war voll und jetzt... ich hätte den ganzen Wagen, um zu meinem aktuellen Ohrwurm fast ungestört die Koreographie zu lernen.
In diesem Sinne, haltet die Ohren steif. Lang will man das sicher nicht sehen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Bahnverkehr Österreich - Tschechien wird eingeschränkt
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 03.02.2021, 15:27 (vor 1887 Tagen) @ Administrator
Die Railjet-Linie Graz - Wien - Prag wird zwischen Wien und Prag von 6 auf 4 Zugpaare zusammengestrichen, stattdessen werden die Züge des Metropolitan Budapest - Prag wieder in voller Länge verkehren. Die Verkehre auf der Linie Ex4 in Richtung Polen verkehren unverändert, wobei der EC100/101 ja seit einiger Zeit nur noch bis Bohumin und nicht bis Katowice verkehrt.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[AT] ÖBB gehen von schwarzen Zahlen in Bilanz aus
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 04.02.2021, 11:56 (vor 1886 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 04.02.2021, 11:58
ÖBB-Chef Andreas Matthä sieht die Staatsbahn im Coronajahr 2020 auf einen wirtschaftlich positiven Abschluss zurollen. Das geht aus mehreren Zeitungsinterviews (Samstag) hervor. Trotz der Erwartung eines Umsatzeinbruchs von 750 Mio. Euro "sieht es für das Gesamtjahr so aus, als wären wir über alle Teilkonzerne leicht im Plus". Das sei unter anderem deshalb möglich, weil der Konzern im Vorjahr 300 Mio. Euro eingespart habe.
Hinzuzufügen wäre, dass derzeit auch der Betrieb auf der Weststrecke im Zuge einer Notvergabe durch den Bund gestützt wird.
Derzeit ist die Auslastung der Züge um 60 bis 70 Prozent niedriger als vor der Krise. ". Bei den Tagzügen erwarten wir, dass wir Ende 2022 wieder auf Vorkrisenniveau sind, im Nahverkehr Ende 2021", so Matthä. "Vorausgesetzt, dass die Schulen wieder Präsenzunterricht haben." Der Güterverkehr ist weniger hart betroffen.
Die künftige Frauenquote bei den ÖBB - 45 Prozent über alle Arbeitsbereiche hinweg und 50 Prozent in den Chefinnenetagen - findet der Bahnchef gut. "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das Unternehmen besser wird, wenn wir einen höheren Frauenanteil haben."
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[AT] ÖBB gehen von schwarzen Zahlen in Bilanz aus
Ösi, Donnerstag, 04.02.2021, 12:27 (vor 1886 Tagen) @ J-C
Die künftige Frauenquote bei den ÖBB - 45 Prozent über alle Arbeitsbereiche hinweg und 50 Prozent in den Chefinnenetagen - findet der Bahnchef gut. "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das Unternehmen besser wird, wenn wir einen höheren Frauenanteil haben."
Das ist meines Wissens als strikte Frauenquote mindestens gesetzes-, wenn nicht verfassungswidrig.
Aber gut, da bestätigt sich das Bonmot, dass die Grünen eine ÖVP mit Frauenquote sind.
Frauenquote
GibmirZucker, Donnerstag, 04.02.2021, 22:36 (vor 1885 Tagen) @ Ösi
Werden jetzt Lokführer zu einer Geschlechts Umwandlung gezwungen, damit auch dort die Quote erfüllt wird?
Bitte dann aber auch eine Diverse-Quote. Und Ethnie-Quote, dass 25 Prozent der Zugbegleiter (m/w/d) schwarz sind, 14 Prozent Asiaten, 4 Prozent Burgenländer-Kroaten, 1,8 Prozent Eskimos. Auch müssen Adipöse quotenmässig berücksichtigt werden. Und ebenfalls ein vorgeschriebener Anteil an Blondinen. Nicht zu vergessen, keine Diskriminierung aufgrund Körpermerkmalen, bitte Schuh- und Körbchengrösse auch in Quoten erfassen.
EBA kontrolliert in 2021 den Transport von Fahrrädern und ..
GibmirZucker, Donnerstag, 04.02.2021, 22:54 (vor 1885 Tagen) @ Administrator
Das EBA hat ja einen Geistes Blitz....ist ja ein bekanntes Problem, da hatte längst durchgegriffen werden sollen. 2021 ist für Kontrollen nicht schlecht, sollte mit dem Frühjahr 2021 eine bundesweite 5km Ausgangssperre kommen, wird das EBA ruhig protokollieren können, dass es überhaupt keine Probleme mit Fahrrädern im Zug gibt.
EBA kontrolliert in 2021 den Transport von Fahrrädern und ..
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 04.02.2021, 22:58 (vor 1885 Tagen) @ GibmirZucker
Wie kommt du auf eine bundesweite 5km Ausgangssperre? Im Gespräch waren bisher immer 15km und selbst die ist noch nicht flächendeckend eingeführt worden. Im Gegenteil es wird wieder munter über Lockerungen diskutiert.
EBA kontrolliert in 2021 den Transport von Fahrrädern und ..
GibmirZucker, Donnerstag, 04.02.2021, 23:45 (vor 1885 Tagen) @ Reservierungszettel
Wir haben Februar. Fahrradsaison beginnt ab April/Mai, bis dahin kann sich vieles ändern. Gerade wenn sich ab März die Bulgarische Mutation ausbreiten sollte.
Bulgarische Mutation? Was hat das mit der Bahn zu tun?
keksi, Donnerstag, 04.02.2021, 23:51 (vor 1885 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Verstehe - du bist Hellseher...
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 04.02.2021, 23:56 (vor 1885 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Verstehe - du bist Hellseher...
GibmirZucker, Freitag, 05.02.2021, 00:00 (vor 1885 Tagen) @ Reservierungszettel
Erst ab der dritten Flasche...
Sorry, wollte das nicht zumüllen. Fand nur den Gedanken amüsant, gerade jetzt damit zu beginnen, wenn niemand sagen kann, wie die Mobilität im Jahr 2021 aussehen wird. Hätte das ernsthafter formulieren sollen, sorry, Bunkerkoller.
Fake News?
keksi, Donnerstag, 04.02.2021, 23:20 (vor 1885 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von keksi, Donnerstag, 04.02.2021, 23:21
Das EBA hat ja einen Geistes Blitz....ist ja ein bekanntes Problem, da hatte längst durchgegriffen werden sollen. 2021 ist für Kontrollen nicht schlecht, sollte mit dem Frühjahr 2021 eine bundesweite 5km Ausgangssperre kommen, wird das EBA ruhig protokollieren können, dass es überhaupt keine Probleme mit Fahrrädern im Zug gibt.
Wo hastn das mit den 5km her? Hab ich ja noch nirgends gelesen oder gehört?
Verständnisfrage.
ICE619, München, Donnerstag, 04.02.2021, 23:37 (vor 1885 Tagen) @ keksi
Du haust hier immer Beiträge raus, die Folgebeitrage anderer User zur Folge haben.
Entweder mit Rückfragen oder Gegenargumente.
So gut wie nie gehst du darauf ein, eher folgt ein weiterer ähnlicher "Beitrag" zu einem anderen Thema.
Welch Sinn hat das ganze genau?
Verständnisfrage.
keksi, Donnerstag, 04.02.2021, 23:49 (vor 1885 Tagen) @ ICE619
Du haust hier immer Beiträge raus, die Folgebeitrage anderer User zur Folge haben.
Entweder mit Rückfragen oder Gegenargumente.
So gut wie nie gehst du darauf ein, eher folgt ein weiterer ähnlicher "Beitrag" zu einem anderen Thema.Welch Sinn hat das ganze genau?
Was möchtest du jetzt? Ich habe ne Behauptung hinterfragt, so wie jemand anderes auch. Mehr nicht:-)
Verständnisfrage.
ICE619, München, Freitag, 05.02.2021, 00:09 (vor 1885 Tagen) @ keksi
bearbeitet von ICE619, Freitag, 05.02.2021, 00:10
Du haust hier immer Beiträge raus, die Folgebeitrage anderer User zur Folge haben.
Entweder mit Rückfragen oder Gegenargumente.
So gut wie nie gehst du darauf ein, eher folgt ein weiterer ähnlicher "Beitrag" zu einem anderen Thema.Welch Sinn hat das ganze genau?
Was möchtest du jetzt? Ich habe ne Behauptung hinterfragt, so wie jemand anderes auch. Mehr nicht:-)
Lies doch bitte mal meinen Beitrag, den du hiermit mit: Was möchtest du jetzt? beantwortest, eigentlich sollte sich diese/deine Frage dann beantworten.
Ich denke du könntest - wenn du wolltest, einen ernsthaften und deutlichen Mehrwert für das Forum im Ganzen brigen.
Glaubst du wirklich so deiner Berufsgruppe, deinem Arbeitgeber und deinem eigenen Anspruch gerecht wirst?
Schau dich hier mal um:
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=user&action=show_posts&id=11329
[AT] Ende der Notvergabe ab 8. Februar
J-C, In meiner Welt, Samstag, 06.02.2021, 13:21 (vor 1884 Tagen) @ Administrator
Keine Notvergabe bei positiver Bilanz?
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 09.02.2021, 19:53 (vor 1880 Tagen) @ J-C
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) lies eine Verlängerung und damit weitere Staatshilfen am Rande einer Pressekonferenz am Dienstag weiter offen. Er meinte aber: „In einer Phase der Öffnungen hätte niemand Verständnis, wenn jetzt die Intervalle ausgedünnt werden. Es gibt auf Fachebene im Finanzministeriums Nachfragen, weil Aussagen des ÖBB-Chefs im Raum stehen, dass das Staatsunternehmen letztes Jahr Gewinne gemacht hat. Deswegen ist vom Finanzministerium auf fachlicher Ebene zu hinterfragen, ob es notwendig ist, einem Staatsunternehmen, dass Gewinne gemacht hat, weitere Covid-Hilfen zur Verfügung zu stellen. Diese Fragen müssen auch im Sinne der Steuerzahler geklärt werden. Und das ist der aktuelle Status“, so Blümel.
Für diese Erkenntnis brauchte es einen Monat und besonders sinnig klingt das nicht, denn natürlich wird das Unternehmen der ÖBB mit Staatsgeldern finanziert, bei Bestellungen der Länder, bei Bestellungen des Fernverkehrs. Und ja, man machte auch Gewinne. Trotzdem hat man da nicht den Sinn hinterfragt, noch dazu wird über die WESTbahn, welche jetzt wirtschaftlich zu leiden hat und ganz sicher nicht ohne staatliche Stützung die Verlust so leicht wegsteckt, auch einfach mal kein Wort verloren. Wenn Herr Blümel die ÖBB nicht mag, könnte er auch einfach vorschlagen, nur bei der WESTbahn zu bestellen, darüber wird aber natürlich kein Wort verloren.
Die Weststrecke lohnt sich in der Corona-Zeit nunmal nicht in dem Ausmaß eigenwirtschaftlich zu betreiben, wie es sonst der Fall wäre. Und ohne Notvergabe wird das Modell der gegenseitigen Anerkennung der Fahrkarten eher schwierig. Aber das kann ja Herr Blümel nicht wissen, schätze ich mal.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Keine Notvergabe bei positiver Bilanz?
Altmann, Mittwoch, 10.02.2021, 09:06 (vor 1880 Tagen) @ J-C
Also was sich ÖBB und WESTbahn da erlauben, ist aber halt auch schon ziemlich keck.
Zuerst kassiert man mal die Jahreskarte von allen Pendlern (die darauf vertrauen, dass man ne brauchbare Verbindung hat).
Dann, sobald das Geld in der Kassa ist, dünnt man den Fahrplan auf nen 120-Minuten-Takt aus. Was für Pendler natürlich unbrauchbar ist, daher ist jeder (mit Jahreskarte in der Tasche) gezwungen, mit dem Auto zu pendeln.
Und dann beklagen die EVUs die mangelnde Auslastung der Züge und fordern Geld vom Staat.
Keine Notvergabe bei positiver Bilanz?
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 10.02.2021, 10:11 (vor 1880 Tagen) @ Altmann
Gezwungen ist man schonmal nicht. Man kann ja die Züge nehmen, die fahren und wird wohl nicht mit größerer Auslastung rechnen müssen. Wenn man denn überhaupt den Fernverkehr braucht. Im Zuge der Notvergabe konnte ja ein gemeinsamer Stundentakt realisiert werden. Man kann natürlich sich fragen, ob das so toll ist, keine Kulanz bei der ÖC zu geben. Im Juli war übrigens auch bei der DB Schluss mit der Kulanz
Das Angebot wurde jedenfalls nicht zum Spaß ausgedünnt, die Frequenz war teils so niedrig, dass in einem ganzen Railjet auf der Südstrecke damals nur eine einstellige Anzahl an Fahrgästen drin war.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Jahreskarte oder Monatskarte?
GUM, Samstag, 13.02.2021, 08:58 (vor 1877 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von GUM, Samstag, 13.02.2021, 08:59
Also was sich ÖBB und WESTbahn da erlauben, ist aber halt auch schon ziemlich keck.
Zuerst kassiert man mal die Jahreskarte von allen Pendlern (die darauf vertrauen, dass man ne brauchbare Verbindung hat).
Hallo Altmann,
die Frage ist doch, ob der Kunde wirklich gezwungen wurde eine Jahreskarte anzunehmen.
Oder ob es nur um das Realisieren von soundsoviel Wochen Rabatt geht?
Oder ging es um den erweiterten Geltungsbereich gegenüber einer Streckenkarte.
Abgesehen davon müsste doch die Österreich Card ab dem 7. Monat kündbar sein?
Deshalb kann ich den Vorwurf
des "Kassierens" nicht so sehen.
Es ist schließlich auch eine Wette des Kunden darauf, dass sich das eigene Reiseverhalten nicht ändert.
Ich kenne die Diskussion aus der Zeit vor dem China-Virus mit Tarifangestellten mit großzügigem Urlaubsanspruch. Dort macht die Jahreskarte des Verkehrsverbundes so far keinen Sinn, weil die 6 Wochen Rabatt gar keine sind.
Weil die Meisten eh im August vier Wochen Urlaub nehmen. Und dann nochmal ein paar Wochen.
Dmacht es viel mehr Sinn die Monatskarte am persinenbedienten Verkauf zu erwerben und mehr als 11 mal Arbeitswerte zu generieren.
Dann, sobald das Geld in der Kassa ist, dünnt man den Fahrplan auf nen 120-Minuten-Takt aus. Was für Pendler natürlich unbrauchbar ist, daher ist jeder (mit Jahreskarte in der Tasche) gezwungen, mit dem Auto zu pendeln.
Sowohl Pendler, als auch das Verkehrsunternehmen können nichts dafür. Stelle Dir mal Finanzabteilung bzw. Buchhaltung vor, die sieht, wie das Geld weniger wird.
Und dann beklagen die EVUs die mangelnde Auslastung der Züge und fordern Geld vom Staat.
Das ist eine interessante Diskussion, ob denn der Staat durch verschiedene Anordnungen und neue Regeln nicht ein teilweises Gewerbeverbot für viele Branchen erlassen hat.
Der Schlüssel dafür liegt in Wuhan, bei demjenigen Mensch oder Tier, der/das Patient 0 angesteckt hat.
Liebe Grüße
GUM
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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
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Jahreskarte oder Monatskarte?
Altmann, Samstag, 13.02.2021, 09:26 (vor 1877 Tagen) @ GUM
Hallo Altmann,
die Frage ist doch, ob der Kunde wirklich gezwungen wurde eine Jahreskarte anzunehmen.
Oder ob es nur um das Realisieren von soundsoviel Wochen Rabatt geht?
Ja, das stimmt natürlich. Aber da Pendler selten Geld zum Verschenken haben, und man wohl vor einem Jahr nicht davon ausgehen konnte, dass der Bahnverkehr weitgehend eingestellt wird - warum hätte jemand das anders machen sollen? Natürlich hat jeder eine Jahreskarte.
Oder ging es um den erweiterten Geltungsbereich gegenüber einer Streckenkarte.
Also ich bezieh mich mal hier (als Beispiel) auf die Strecke Amstetten-Wien (wo früher mal täglich hunderte pendelten). Hier die Preise (exkl. innerstädtische Öffis) zum Vergleich:
VOR Monatskarte € 171,50 p.m.
Österreichcard Jugend € 1.154,- p.a.
Österreichcard Classic € 1.944,- p.m.
Daher hat jeder, der von Amstetten nach Wien pendelt, eine Österreichcard (wenn er mit ÖBB pendelt). Außerdem ist in der ÖC auch noch die Nutzung innerstädtischer Bahnen inkludiert, sodass man sich mglw. auch noch die Jahreskarte für Wien spart (weitere € 365,-).
Du siehst also, dass sogar eine ÖC Classic letztlich billiger ist als 12 Monatskarten, noch krasser schaut ´s natürlich für jüngere Mitmenschen aus.
Abgesehen davon müsste doch die Österreich Card ab dem 7. Monat kündbar sein?
Ja, stimmt. Kostet aber natürlich auch Geld, und macht nur Sinn, wenn man halt wirklich aufs Auto umsteigt. Und ich weiß auch nicht, ob jeder diese Möglichkeit kennt!?
Deshalb kann ich den Vorwurf
des "Kassierens" nicht so sehen.Es ist schließlich auch eine Wette des Kunden darauf, dass sich das eigene Reiseverhalten nicht ändert.
Okay, ja. Aber wer hätte vor nem Jahr ... Und das Reiseverhalten hat sich ja nicht geändert (oder nur indirekt), geändert hat sich der Fahrplan.
Dann, sobald das Geld in der Kassa ist, dünnt man den Fahrplan auf nen 120-Minuten-Takt aus. Was für Pendler natürlich unbrauchbar ist, daher ist jeder (mit Jahreskarte in der Tasche) gezwungen, mit dem Auto zu pendeln.
Sowohl Pendler, als auch das Verkehrsunternehmen können nichts dafür. Stelle Dir mal Finanzabteilung bzw. Buchhaltung vor, die sieht, wie das Geld weniger wird.
Ja, schon richtig. Aber das Ausdünnen des Fahrplans führt nur zu gar keinen Fahrgästen im Zug. Die Pendler fallen so weg, und wer fährt dann noch? Touristen gibt ´s keine.
Und dann beklagen die EVUs die mangelnde Auslastung der Züge und fordern Geld vom Staat.
Das ist eine interessante Diskussion, ob denn der Staat durch verschiedene Anordnungen und neue Regeln nicht ein teilweises Gewerbeverbot für viele Branchen erlassen hat.
Ja, stimmt. Aber natürlich hat sich der ÖBB-General da beim Finanzminister unbeliebt gemacht, wie er in der PK groß die Gewinne der ÖBB 2020 gepriesen hat. Dass da dem Finanzminister die Galle hoch kommt (in Zeiten wie diesen, wo ganz Österreich am Boden liegt - wir hatten in den letzten 3 Monaten den größten BIP-Einbruch aller EU-Länder), und seine Lust auf weitere Subventionen überschaubar ist, muss man auch verstehen.
Der Schlüssel dafür liegt in Wuhan, bei demjenigen Mensch oder Tier, der/das Patient 0 angesteckt hat.Liebe Grüße
GUM
Liebe Grüße zurück
Gerry
Jahreskarte oder Monatskarte?
J-C, In meiner Welt, Samstag, 13.02.2021, 12:08 (vor 1877 Tagen) @ Altmann
Ich sehe nicht wirklich, dass er die positive Bilanz allzu sehr gepriesen hat. Er hat ganz einfach in einem Interview gezeigt, dass die ÖBB noch schwarze Zahlen schreiben können. Ist ja schonmal besser, als wenn man rote Zahlen schreibt. Man hat keine fetten Gewinne gemacht.
Aber ohne Zuschüsse wird man sicherlich nicht mehr so gute Zahlen schreiben und dann wird man erst recht das Angebot nicht halten können.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Jahreskarte oder Monatskarte?
Altmann, Samstag, 13.02.2021, 12:38 (vor 1877 Tagen) @ J-C
Nun ja, sicher ist Gewinnmaximierung für ein Unternehmen per se legitim. Aber erstens ist die ÖBB halt kein "normales" Unternehmen, sondern im Staatsbesitz, und hat volkswirtschaftliche Aufgaben zu erfüllen (und den ÖBB droht wohl auch nicht die Pleite).
Und zweitens ist das mglw. sehr kurzfristig gedacht, wenn man jetzt Züge parkt (statt sie fahren zu lassen). Kunden, die jetzt ins Auto umsteigen, wird man irgendwann nicht mehr (oder nur sehr schwer) wieder zurückholen können.
Und die DB fährt ja auch weiterhin einen einigermaßen normalen Fahrplan (obwohl die im FV wohl weniger Pendler und damit noch schlechtere Auslastung hat) ...
Jahreskarte oder Monatskarte?
GUM, Samstag, 13.02.2021, 13:14 (vor 1877 Tagen) @ Altmann
Und zweitens ist das mglw. sehr kurzfristig gedacht, wenn man jetzt Züge parkt (statt sie fahren zu lassen). Kunden, die jetzt ins Auto umsteigen, wird man irgendwann nicht mehr (oder nur sehr schwer) wieder zurückholen können.
Und die DB fährt ja auch weiterhin einen einigermaßen normalen Fahrplan (obwohl die im FV wohl weniger Pendler und damit noch schlechtere Auslastung hat) ...
Ich verstehe diese Betrachtungsweise voll und ganz. Die Bahn fährt irgendwie auf Sicht, weil auch niemand genau sagen kann ob die Arbeit an getrennten Standorten nicht langfristig bleiben wird.
Und somit viele Büro-Arbeitnehmer sozusagen nur noch einmal die Woche beim Arbeitgeber erscheinen.
Österreich ist da in vieler Hinsicht Vorreiter wie die Video-Beratung einer großen Bank zeigt.
Was ist mit großen Messen wie in Wels oder Wien?
Das sind alles Unbekannte. Und do verstehe ich sowohl die Idee den vollen Fahrplan zu fahren, aber auch auf das halbe Angebot zu setzen.
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Jahreskarte oder Monatskarte?
Altmann, Samstag, 13.02.2021, 13:38 (vor 1877 Tagen) @ GUM
Na ja, die Auswirkungen des Homeoffice würd ich nicht überbewerten. Hab auf die Schnelle keine Zahlen für Österreich gefunden, aber gemäß diesem Artikel eines sicher sehr vertrauenswürdigen ;-) deutschen TV-Senders arbeiten aktuell dort weniger als 15% im Homeoffice.
Also die Zahl der Pendler in den Zügen hat sich nur eher geringfügig reduziert. Was natürlich total weggebrochen ist, sind die Touristen, das ist klar.
Jahreskarte oder Monatskarte?
J-C, In meiner Welt, Samstag, 13.02.2021, 18:33 (vor 1877 Tagen) @ GUM
Mit der Notvergabe könnte man ja auch weiterhin die gegenseitige Ticketfreigabe ÖBB-WESTbahn aufrecht erhalten, die jetzt im eigenwirtschaftlichen Modus nicht so leicht zu organisieren wäre.
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[CZ] Maßnahmen stehen auf der Kippe
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 14.02.2021, 13:03 (vor 1876 Tagen) @ Administrator
Offenbar war seitens der Regierung die Kooperationsbereitschaft mit der Opposition nicht im ausreichenden Ausmaß gegeben, weswegen sie eine Verlängerung des Notstandes nun ablehnte. Da in Tschechien eine Minderheitsregierung am Steuer sitzt, hat das direkte Konsequenzen. Ohne weiteres können einige Maßnahmen, wie die Schließung von Geschäften und die Einschränkung der Versammlungsfreiheit nicht mehr aufrecht erhalten werden. Anders als Österreich und Deutschland werden nämlich nicht basierend auf speziell zum Zweck der Bewältigung der Corona-Pandemie erarbeiteten Gesetze agiert, sondern aufgrund eines Notstandes, deren Verlängerung muss durch das Parlament abgesegnet werden.
Es kann aber sein, dass ein neuer Notstand eingesetzt werden kann. Die Regionen (Krajs) haben signalisiert, dass sie explizit die Ausrufung eines neuen Notstandes fordern. Das scheint rechtlich etwas heikel zu sein, aber prinzipiell möglich.
Wie dem auch sei, wenn die Regierung ihre Handlungsweise nicht ändert, wird das durchaus "lustig" werden.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[CZ] Maßnahmen stehen auf der Kippe
GibmirZucker, Sonntag, 14.02.2021, 17:09 (vor 1876 Tagen) @ J-C
Alles wie gehabt. Ohne das kuriose Polittheater zu kommentieren, bleibt jetzt das meiste beim Alten. Eine Feinjustierung der Maßnahmen hat eh keine Auswirkungen, auf die Lebensrealität wirken sich eh viel stärker externe Maßnahmen aus, wie gestrichenen Bahnverbindungen ins Ausland und allerlei Vorschriften, wenn ich mit alternativen Verkehrsmitteln über die Grenze muss. Zwei Tage fette Schlagzeilen, aber nichts dahinter.
Notstand wurde erneut ausgerufen
J-C, In meiner Welt, Montag, 15.02.2021, 06:33 (vor 1875 Tagen) @ GibmirZucker
Damit ist es so, wie du gesagt hast. Es wird sich vorerst nicht viel an den Tatsachen ändern. Es ist aber beruhigend, dass man sich zu Lockerungsdiskussionsorgien hinreißen lässt, das kann man grad am wenigsten gebrauchen. Vorteilhaft wäre es aber, wenn man auf die Vorschläge der Opposition eingehen würde. Herr Babiš hat es offenbar als sinnvoller erachtet, in Serbien vorbeizuschauen. Demnächst will er auch in Österreich sich die Teststrategie anschauen.
Ich sehe für Tschechien keine Perspektive. Es scheint eher bergauf zu gehen als bergab. Tatsächlich bleibt zu hoffen, dass die britische Mutation eh schon so weit ausgebreitet ist, dass sich keine dramatischen Erhöhungen abspielen.
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Notstand wurde erneut ausgerufen
GibmirZucker, Montag, 15.02.2021, 09:08 (vor 1875 Tagen) @ J-C
Wie ich schon mal gesagt habe, ich denke ohne externe Hilfe und Lenkung ist es nicht zu schaffen. Zumal die tatsächliche Situation verschleiert wird. Einige Gebiete haben ja extrem hohe Anteile mutierter Viren. Aber das sind alle Grenzregionen. Weil von da so viele Leute im Ausland arbeiten, wird auch viel getestet und sequenziert, da es sich nicht verheimlichen lasst. Ich glaube nicht, dass in Resttschechien die Situation besser ist, es wird eher unter den Teppich gekehrt.
[CZ] Maßnahmen werden verschärft
GibmirZucker, Freitag, 19.02.2021, 21:01 (vor 1870 Tagen) @ J-C
Ab Dienstag FFP2 Pflicht im öffentlichen Verkehr - alternativ zwei chirurgische Masken übereinander.
So zur Info. Fahrt eh kein Zug über die Grenze. Also nur von Belang für die, welche da stecken geblieben sind.
Fußballspiele darf man wieder gucken. Aber mit FFP2 und Test kurz vorher und natürlich massiv reduzierter Zahl der Zuschauer.
[CZ] Maßnahmen werden verschärft
J-C, In meiner Welt, Freitag, 19.02.2021, 21:23 (vor 1870 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Freitag, 19.02.2021, 21:25
Aber es fahren immer noch Züge nach Österreich, die Slowakei und Polen...
Der Handelsminister würde gerne Lockerungen aber die sind wohl vorerst abgesagt.
Mit dem neuen Corona-Gesetz könnte es durch bessere rechtliche Rahmenbedingungen für einige ein wenig leichter fallen, die Maßnahmen einzuhalten, da sie nicht so sehr im Stich gelassen werden.
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[CZ] Maßnahmen werden verschärft-noch nicht
GibmirZucker, Montag, 22.02.2021, 23:05 (vor 1867 Tagen) @ GibmirZucker
Nachdem seit der Info fünf Tage vergangen sind, dass ab Mitternacht auf Dienstag FFP2 Masken im öffentlichen Verkehr Pflicht sind und sich alle damit eingedeckt haben (waren auch heute noch problemlos zu bekommen), hat die Regierung vier Stunden vor Mitternacht entschieden, dass die Pflicht erst am Donnerstag beginnt.
Also, morgen und übermorgen darf man noch mit einem beliebigen Lappen im Gesicht bahnfahren.
Schärfere Massnahmen gibt es vorerst nicht. Der Gesundheitsminister teilte mit, dass erst wenn die Krankenhäuser voll ausgelastet sind, darüber diskutiert werden wird, ob man noch was anderes tun kann.
Dieser Beitrag ist keine Satire, sondern nur eine Zusammenfassung der aktuellen Situation.
Was hat in Tschechien schon Bestand? Menschenleben nicht.
J-C, In meiner Welt, Montag, 22.02.2021, 23:28 (vor 1867 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Montag, 22.02.2021, 23:30
Nachdem seit der Info fünf Tage vergangen sind, dass ab Mitternacht auf Dienstag FFP2 Masken im öffentlichen Verkehr Pflicht sind und sich alle damit eingedeckt haben (waren auch heute noch problemlos zu bekommen), hat die Regierung vier Stunden vor Mitternacht entschieden, dass die Pflicht erst am Donnerstag beginnt.
Also, morgen und übermorgen darf man noch mit einem beliebigen Lappen im Gesicht bahnfahren.Schärfere Massnahmen gibt es vorerst nicht. Der Gesundheitsminister teilte mit, dass erst wenn die Krankenhäuser voll ausgelastet sind, darüber diskutiert werden wird, ob man noch was anderes tun kann.
Dieser Beitrag ist keine Satire, sondern nur eine Zusammenfassung der aktuellen Situation.
Mich kann die Regierung nicht mehr überraschen, die Leute auch nicht.
Wenn in einer Woche es heißt, wir lockern alles und die Leute machen Rambazamba, ja dann würde ich halt mit den Schultern zucken. Um es mit einem Meme zusammenzufassen:
![[image]](https://i.imgflip.com/4z27ur.jpg)
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Massenquarantäne in Osnabrück - Blaschi betroffen?
Christian_S, Mittwoch, 17.02.2021, 18:31 (vor 1873 Tagen) @ Administrator
Corona-Massenausbruch in Osnabrück
In einer Eisfabrik in Osnabrück hat es einen Ausbruch der britischen Corona-Mutation gegeben. Mehr als 1000 Menschen müssen in Quarantäne.
Ist Blaschi auch betroffen? Bei seinen vielen Jobs weiss man ja nie ;-)
Massenquarantäne in Osnabrück - Blaschi betroffen?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 17.02.2021, 18:38 (vor 1873 Tagen) @ Christian_S
Kommt drauf an - Gibt's da Cola-Eis?
Aber nicht doch! Never.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 17.02.2021, 22:04 (vor 1872 Tagen) @ Christian_S
Huhu.
In einer Eisfabrik in Osnabrück hat es einen Ausbruch der britischen Corona-Mutation gegeben. Mehr als 1000 Menschen müssen in Quarantäne.
Yes, well. 3 km Luftlinie - also so in etwa - von meinem Domizil entfernt.
Ist Blaschi auch betroffen? Bei seinen vielen Jobs weiss man ja nie ;-)
Ich fahre regelmäßig Bahn. Da ist man gegen praktisch alle Unbillen immun.
Und noch schlimmer: Montag plane ich Nordhausen Halle Lutherstadt Eisleben. Uijuijui.
Und @'Paladin': Cola-Eis: bäh. Selbst wenn es sowas gäbe, gäbe es das bei mir nicht. Coca-Cola ist ein Getränk und auch nur als solches wird es von mir mit Genuß konsumiert. Eisgekühlt - das geht. Sehr zu empfehlen: ein Literfläschchen Coke eiskalt genießen, dann die Entwässerungspille nehmen und dann ... - hehe, da kommste mit nem Stundentakt für den WC-Gang aber nicht hin ...
Schöne Grüße von jörg
Aber nicht doch! Never.
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 18.02.2021, 08:21 (vor 1872 Tagen) @ Der Blaschke
Und noch schlimmer: Montag plane ich Nordhausen Halle Lutherstadt Eisleben. Uijuijui.
Ah, Du kombinierst Bus und Bahn. Oder doch Angersdorf statt Halle?
mit SEV ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 18.02.2021, 09:17 (vor 1872 Tagen) @ Sören Heise
Hey.
Und noch schlimmer: Montag plane ich Nordhausen Halle Lutherstadt Eisleben. Uijuijui.
Ah, Du kombinierst Bus und Bahn. Oder doch Angersdorf statt Halle?
Der SEV soll Bestandteil der Erhebung sein - da muss ich aber vorher nochmal das entsprechende Rundschreiben für uns lesen ... ;-)
Schöne Grüße von jörg
IRE 3 Basel Bad Bf - Singen(Htw)
ETR575, Donnerstag, 18.02.2021, 09:06 (vor 1872 Tagen) @ Administrator
Hallo zusammen,
ich möchte nächste Woche mit dem baden-württembergischen IRE 3 von Basel nach Singen fahren.
Der fährt ja über Schaffhausen und damit kurz durch die Schweiz.
Weiß jemand, wie da die Ein-/Ausreiseregelungen sind?
Basel Bad Bf wird ja wie deutsches Gebiet behandelt.
Wenn ich in Schaffhausen nicht aussteige, bleibe ich dann so gesehen auch innerhalb Deutschlands?
Viele Grüße
ETR575
IRE 3 Basel Bad Bf - Singen(Htw)
Ösi, Donnerstag, 18.02.2021, 13:02 (vor 1872 Tagen) @ ETR575
Aus Schweizer Sicht ist Baden-Württemberg kein Risikogebiet, also kein Problem. Aus baden-württembergischer Sicht führen Aufenthaltsdauern von weniger als 24 Stunden in den Grenzregionen, solange sie keine Virusvariantengebiete sind, nicht zu einer Quarantäne, solange der Aufenthalt nicht zu touristischen Zwecken oder zu Einkaufszwecken erfolgte.
Allerdings gilt das nur in Baden-Württemberg. Wenn du in den zehn Tagen darauf zum Beispiel in das Herrschaftsgebiet des fränkisch sprechenden Lukaschenka-Verschnitts einreist (vulgo Bayern), müsstest du eigentlich in Quarantäne, da es dort diese Ausnahme nicht gibt. Die Kontrolle wird aber schwierig sein.
IRE 3 Basel Bad Bf - Singen(Htw)
Co_Tabara-98, Hannover, Donnerstag, 18.02.2021, 21:18 (vor 1871 Tagen) @ ETR575
ich möchte nächste Woche mit dem baden-württembergischen IRE 3 von Basel nach Singen fahren.
Der fährt ja über Schaffhausen und damit kurz durch die Schweiz.
Weiß jemand, wie da die Ein-/Ausreiseregelungen sind?
Basel Bad Bf wird ja wie deutsches Gebiet behandelt.
Wenn ich in Schaffhausen nicht aussteige, bleibe ich dann so gesehen auch innerhalb Deutschlands?
Ich bin zwar wirklich selten in der Ecke. Aber bestimmt ist es weiterhin so, dass du technisch gesehen nicht aus Deutschland ausreist und nicht in die Schweiz einreist, solange du den Zug nicht verlässt. Kontrollen erfolgen stichprobenweise, bzw. zurzeit evtl. umfangreicher, auf dem Bahnsteig in Schaffhausen. (Hier bin ich mir nicht sicher, ob das auch für die deutsche Bundespolizei/Zoll gilt oder ob diese (auch?) im Zug kontrollieren.)
Auch was die Quarantäneregeln angeht, dürfte eine Durchfahrt (ohne umsteigen in der Schweiz) nicht als "Aufenthalt in einem Risikogebiet" gelten. So eng wird es sicher nicht mal in Bayern gesehen, oder?
Es brummt auch in den Zügen ...
danielausberlin, Montag, 22.02.2021, 08:52 (vor 1868 Tagen) @ Administrator
Alles Bahnsinn, Wahnsinn.
So lange Zähler und Befrager quer durch die Republik gondeln, kann alles nicht so schlimm sein.
Vor wenigen Tagen wollte sich sogar eine in mein Sechserabteil im ICE 1 dazu setzen und mich befragen... der Maskenlappen saß auch nur halbherzig... so weit kommt's noch. "Berlin-München, BC100F, beruflich, kein Vor- und Nachlauf... so, Abmarsch!"
Wir versuchen alle unsere Kontakte bis aufs Mindeste zu reduzieren, und dann kommt da so ein Fahrgastbequatscher an... furchtbar!
+1
Christian_S, Montag, 22.02.2021, 09:24 (vor 1868 Tagen) @ danielausberlin
- kein Text -
Da gibt es wenigsten noch einen Auftrag
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Montag, 22.02.2021, 09:51 (vor 1868 Tagen) @ danielausberlin
Peinlich, wie man sich selbst demaskiert ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 24.02.2021, 22:45 (vor 1865 Tagen) @ danielausberlin
Huhu.
So lange Zähler und Befrager quer durch die Republik gondeln, kann alles nicht so schlimm sein.
Vor wenigen Tagen wollte sich sogar eine in mein Sechserabteil im ICE 1 dazu setzen und mich befragen... der Maskenlappen saß auch nur halbherzig... so weit kommt's noch. "Berlin-München, BC100F, beruflich, kein Vor- und Nachlauf... so, Abmarsch!"
Toll. Da warst du bestimmt ein Held! Ich lache mich da immer kaputt, wenn solche Leute meinen, besonders unfreundlich sein zu müssen.
Nun könnte ich fragen, warum du sie überhaupt ins Abteil gelassen hast. Beim Türöffnen ein freundliches "Nein, Danke" wäre ja auch gegangen. Aber das wäre ja zu einfach.
Mir tun Menschen, die sich wie du aufführen, einfach nur leid.
Wir versuchen alle unsere Kontakte bis aufs Mindeste zu reduzieren,
Weswegen du ja auch im Zug gesessen hast ...
Ach so, war dienstlich notwendig. Ja, ist beim Befrager dann auch so.
und dann kommt da so ein Fahrgastbequatscher an... furchtbar!
Guck, da zeigt sich dein ganzer Charakter. Das ist ein Fahrgastbefrager. Der seinen Job genau so macht wie du deinen. Deiner mag wichtiger sein. Und besser bezahlt auch. Und du kannst dir die BC100F leisten. Toll. Aber es ist dann eben niveaulos, sich in dieser Form zu äußern. Zeigt den Charakter.
Aber sei es drum ... Ich nehm's gelassen ... Wie das + 1 des Forenkollegen ... - der ist auch nicht besser ...
Und die wirklich Reichen in der 1 benehmen sich ohnehin ganz anders ... Der Unterschied ist immer frappierend ...
Schöne Grüße von jörg
Ab März befrage ich auch wieder.
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 24.02.2021, 23:49 (vor 1865 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 24.02.2021, 23:51
Am 5. März Fröttstädt–Friedrichroda, das letzte Zugpaar des Tages. Freue mich schon drauf, wird wohl sehr wenig los sein.
Ich werde ausschließlich auf der Strecke unterwegs sein und paar HVZ-Befragungen zwischen Eisenach und Meiningen machen. Fahrten nach Neuhaus am Rennweg mache ich derzeit nicht. Ist zu lang, man soll die FFP2-Maske ja nicht länger als 3 Stunden am Stück aufsetzen und dann 30 min absetzen. Geht auf der Relation nicht, mit der langen Fahrzeit und der Kurzwende in Neuhaus.
FREUT MICH!
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 25.02.2021, 13:53 (vor 1865 Tagen) @ ICETreffErfurt
Hey.
Da müssen wir das mal hingekommen, gemeinsam zu erheben.
Die Fahrt wird
LEGENDÄR
und in die Geschichtsbücher eingehen.
Und wir müssen dafür sorgen, dass Supermario (ist der immer noch gesperrt?), Christian, die Werntalbahn aka Danielausberlin und all die anderen Freunde mit im Zug sitzen - natürlich ohne von uns vorab zu wissen.
Dann landet die Fahrt sogar in der TAGESSCHAU!
Und wir werden Weltstars. Gut, sind wir heute schon. Weiß nur niemand.
Schöne Grüße von jörg
Ich will mit...
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 25.02.2021, 13:57 (vor 1865 Tagen) @ Der Blaschke
...allerdings mag Deutschland derzeit nicht so sehr Einreisende aus Tschechien :(
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Du wirst EHRENGAST!
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 25.02.2021, 14:19 (vor 1865 Tagen) @ J-C
- kein Text -
<3
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 25.02.2021, 14:31 (vor 1865 Tagen) @ Der Blaschke
Gibt es eigentlich als Einreisegrund "Einreisen im Interesse der Bundesrepublik Deutschland"?
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
<3
ICE619, München, Donnerstag, 25.02.2021, 14:43 (vor 1865 Tagen) @ J-C
Für Weltstars gibt es gerne mal Sonderechte und gewisse Privilegien oder auch Schlupflöcher. Ich denke, für den Weltstar-Blaschke sollte es kein Problem dich offiziell ins Land zu bringen. ;-)
Vielleicht machen wir das über Wien
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 25.02.2021, 14:51 (vor 1865 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 25.02.2021, 14:54
Da verschwinde ich zufälligerweise in Wien in einem Transporter voller Pillen und wache dann im Nordwesten auf, um ausführliche Interviews zu geben. Seit den Querdenkern wissen wir, dass die Grenze dort sperrangelweit offen ist.
Oder noch besser: GibMirZucker organisiert mal fix einen Impfstoffdeal und ich bin dann als Geschäftspartner dabei. ;-)
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
-1
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 24.02.2021, 23:52 (vor 1865 Tagen) @ danielausberlin
- kein Text -
Fundsache: Mal ein netter Song über König Kunde & Regierung
GUM, Montag, 22.02.2021, 11:43 (vor 1868 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von GUM, Montag, 22.02.2021, 11:44
Liebe Community,
auf der bekannten Video-Plattform gibt es einen netten Protestsong eines begabten Entertainers, der zu normaleren Zeiten vieles über Fliegen auf höchstem Niveau berichtet.
Viel Spaß beim Anhören
König Kunde möchte von Politik gehört werden
Liebe Grüße
GUM
--
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Noch so ein Corona-Honk und Trumpversteher
ktmb, Montag, 22.02.2021, 12:04 (vor 1868 Tagen) @ GUM
- kein Text -
Das muss nicht sein
J-C, In meiner Welt, Montag, 22.02.2021, 12:10 (vor 1868 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ok, das "k" nehme ich wieder weg.
ktmb, Montag, 22.02.2021, 12:35 (vor 1868 Tagen) @ J-C
- kein Text -
Kritisier, was die Person tut, nicht die Person selbst
J-C, In meiner Welt, Montag, 22.02.2021, 13:00 (vor 1868 Tagen) @ ktmb
Aus meinem Glauben heraus bin ich überzeugt, dass Beleidigungen einfach nicht sein müssen. Und dass nicht die Person zu verurteilen ist, sondern was diese Person tut.
Ganz praktisch gesehen, was bringt es, jemanden zu beschimpfen? Ist es ok, jemanden runterzumachen? Eher nicht. Aber wenn man findet, dass da jemand eine Ansicht hat, mit der man selbst nicht einverstanden ist, so zeigt man doch am besten auf, warum das so ist. Oder man lässt es sein, weil man einfach nicht diskutieren möchte.
Jemanden zu beleidigen ist einfach toxisch und führt nur zu schlechten Dingen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Zitat: "Es gibt da, ein Problem, Ihr macht nicht, Ihr erzähl
GUM, Montag, 22.02.2021, 13:15 (vor 1868 Tagen) @ J-C
bearbeitet von GUM, Montag, 22.02.2021, 13:16
t"
Hallo J-C,
hallo Community,
danke für die schnelle Antwort. Da es ja nicht mein Song ist, kann ich sozusagen als objektiver Dritter beobachten. Ich finde den Text schon angemessen kritisch.
Und schon die Überschrift ist perfekt, weil ja trotz der aktuellen Krise anscheinend sehr breit über den radikal-ökologischen Umbau diskutiert wird. Und viele der Technologien nicht mittelstandsfreundlich sind.
Und wie Du im Gesamtkonzept siehst, geht es in erster Linie nicht um patentierte Viren, sondern um den Gesamtzusammenhang.
Und der Begriff "Trump-Versteher" ist mir nicht klar. So habe ich weder einen Keller gesehen, aus dem ein Kandidat Werbung macht, noch eine Druckerei??
Liebe Grüße
GUM
--
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Trump kommt in einem anderen Video von Mr. HON vor.
ktmb, Montag, 22.02.2021, 14:16 (vor 1868 Tagen) @ GUM
bearbeitet von ktmb, Montag, 22.02.2021, 14:18
[Off-topic] Der Kanal mischt schon seit Jahren Information,
GUM, Montag, 22.02.2021, 14:43 (vor 1868 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von GUM, Montag, 22.02.2021, 14:44
Hallo ktmb,
... Satire und interessante Berichterstattung.
Kann man mögen, muss es aber nicht. Interessant finde ich die unterschiedlichen Produkte in seinem Hauptkanal DER HON zu sehen.
Beispielsweise das Premium-Produkt einer französischen Fluggesellschaft als Posotivbeispiel oder wie er gnadenlos ein Hotel argumentativ zerlegt, was einfach nur teuer war.
Bitte um Verständnis, dass ich zum abgewählten 45. US-Präsidenten nicht viel schreibe. Meine Meinung ist bekannt.
Liebe Grüße
GUM
--
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Zitat: "Es gibt da, ein Problem, Ihr macht nicht, Ihr erzähl
J-C, In meiner Welt, Montag, 22.02.2021, 14:54 (vor 1868 Tagen) @ GUM
Der radikal-ökologische Umbau, den ihr erzwingt. Wenn man einfach einen harten Lockdown durchgezogen hätte, wenn man nicht ständig sich über Lockerungsorgien sinnniert hätte, hätte man in der EU den Konsens gefunden, eine gemeinsame Strategie zu fahren und das möglichst entschlossen...
...dann hätten wir sehr schnell zu einem halbwegs normalen Leben zurückfinden können. Ohne Maske, ohne Abstand, mit Party, mit allem Spaß, den man sich vorstellen kann, weil man wie Australien auf eine Zero-Covid-Strategie hätte setzen können.
Der Zug ist jetzt abgefahren, je mehr demonstriert und gespreaded wurde, desto mehr hat man sich wirtschaftliche Veränderungen mit der Brechstange erzwungen.
--
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"nett" - sowas kann ich nicht für 3 Sekunden hören
J-C, In meiner Welt, Montag, 22.02.2021, 12:36 (vor 1868 Tagen) @ GUM
bearbeitet von J-C, Montag, 22.02.2021, 12:36
Ich könnte jetzt den ganzen Song sezieren ind widerlegen, aber nach den ersten Sekunden ist mir die Lust danach vergangen, mich damit zu befassen.
Bruder, hier in Tschechien gehen uns die Spitalskapazitäten aus und auch Krematorien haben Schwierigkeiten, den Andrang zu stemmen. Über 19 tausend Menschen sind gestorben. Auch Menschen unter 65. Da ist der Papa, die Mama, der Opa, die Oma oder der Bruder/die Schwester einfach tot! Erzähl denen mal, dass das alles eh halb so schlimm ist und dass es eine gute Idee ist, massenweise gegen geltendes Recht zu verstoßen, das den Zweck hat, Erkrankungen und Todesfälle mit diesem gefährlichen Virus zu vermeiden.
Wie viele Todesfälle fändet ihr denn adäquat, die ihr mit jeder Lockerung wissentlich in Kauf nehmt? Ich sag das gleich, die Regierung macht sich diese Gedanken auch nicht, sonst würden wir uns nicht den Lockerungsdiskussionsorgien hingeben, die derzeit da draußen grassieren.
Und dann ist es auch so, auch viele jüngere Menschen, ich habe schon von Fällen in meiner Gemeinde mitbekommen, wo auch eine hohe Inzidenz stattfindet, leiden mitunter sehr lange an den Folgen und stehen dementsprechend mitunter nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.
Ohne Maßnahmen erkranken Menschen, sterben Menschen, die dann dem Arbeitsmarkt fehlen, sie fehlen der Wirtschaft. Als Arbeitnehmer aber auch als Arbeitgeber. Ohne Maßnahmen wird man mit der Angst leben müssen, nicht mehr behandelt zu werden, egal gegen was. Denn die Spitäler sind dann überfüllt. Hast einen Unfall? Na dann bete zu Gott, dass man dich behandeln kann!
Deine Firma geht pleite, weil der Krankenstand zu hoch ist und nicht genug Ersatz auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen? Well, shit happens.
Vertraut man darauf, dass die Leute von selbst darauf kommen, sich einzuschränken, wird's schon zu spät sein.
Selbst Schweden ist dabei, einen Lockdown zu machen. Schwedischer Weg ist also jetzt auch Lockdown.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Hab nebenbei einen besseren Song
J-C, In meiner Welt, Montag, 22.02.2021, 12:42 (vor 1868 Tagen) @ J-C
10 Monate alt aber immer noch aktuell.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Fundsache: Mal ein netter Song über König Kunde & Regierung
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 22.02.2021, 13:22 (vor 1868 Tagen) @ GUM
Moin,
Jemand mit so einem Banner und dem Selbstanspruch "Klartext" zu reden wird in erster Linie nur eins tun: Propaganda im eigenen Sinne verbreiten.
Genießt die Sonne!
(Nichts) neues aus Tschechien
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 24.02.2021, 17:11 (vor 1866 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 24.02.2021, 17:12
Heute sind über 15 tausend infiziert, die Spitäler haben nur noch 15% Intensivkapazitäten. Dabei wird schon von einer Triage in Cheb gesprochen.
Nicht zu vergessen, dass mehr als bei 50% der Infektionen die britische Mutation nachgewiesen wurde.
Nach wie vor gefordert werden Verschärfungen
Das Pandemiegesetz, was in Tschechien beschlossen wurde, ist nicht effektiv genug, um die Pandemie auch tatsächlich zu bewältigen, wodurch die Regierung neuerlich einen Notstand versuchen wird.
Die Lage ist jedenfalls ernst, wie auch der Premier betont, in 2-3 Wochen wird es ohne entscheidende Änderungen zu schweren Problemen mit dem Gesundheitssystem kommen. Da kann das Gesundheitssystem gänzlich kolabieren und wir haben dann weitestgehend eine Triage vor der Tür.
Dementsprechend positiv ist die Hilfe zu bewerten, die Sachsen und Bayern anbieten
Lange wollte man diese nicht annehmen, jetzt vereinbarte man, 15 Patienten in Sachsen versorgen zu lassen.
Nebenbei, morgen soll ja die FFP2-Maskenpflicht gelten, jedoch mit einer "Gnadenfrist" bis zum Wochenende, bis dahin wird eine Verletzung der Pflicht noch nicht sanktioniert.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Bahnbezug
GibmirZucker, Donnerstag, 25.02.2021, 13:25 (vor 1865 Tagen) @ J-C
bearbeitet von GibmirZucker, Donnerstag, 25.02.2021, 13:26
Es ist nicht definitiv (wie immer wird lange diskutiert), aber im Raum steht ein Verbot längerer Reisen. Diskussionen umfassen das Verbot, den Verwaltungskreis zu verlassen oder sich nur innerhalb eines Umkreises von je nach Variante 1-20 Kilometer vom Wohnsitz entfernt zu bewegen. Ausnahmen wäre sehr Fahrt zur Arbeit. Das brächte theoretisch den Fernverkehr ganz zum Erliegen. Aktuell sind die Züge ja ganz gut gefüllt...
Problem in der Praxis: in Tschechien wohnen faktisch viel mehr Leute an einem andern Ort, als wo sie gemeldet sind (Stichprobe in meiner Clique: 50 Prozent). Das hat mit dem sehr umständlichen Meldewesen zu tun, der Sitte der Überschreibung elterlicher Wohnungen noch zu Lebzeiten und Rechtsansprüchen von Mietern, wenn der Daueraufenthalt offiziell gemeldet ist....
Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken?
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 25.02.2021, 22:41 (vor 1864 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 25.02.2021, 22:44
Herr Babiš möchte tatsächlich die Mobilitätsbeschränkungen durchsetzen, nach denen womöglich sehr bald nur noch innerhalb der Okres, was wortwörtlich als Kreis zu übersetzen wäre, sich bewegt werden kann. Morgen wird darüber mit dem Parlament beraten. Völlig unklar ist, was das für Reisen ins Ausland bedeutet.
Um das ganze für's deutsche Publikum zu veranschaulichen: Stellt euch vor, in Deutschland würden täglich eine sechsstellige Anzahl an Personen erkranken und die südafrikanische Mutante wäre auch aufgetaucht. Durch jemanden, der auf Sansibar Urlaub machte.
Und jetzt könntet ihr euch nur innerhalb der (Land-)Kreise bzw. Städte bewegen.
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Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken?
GibmirZucker, Donnerstag, 25.02.2021, 23:13 (vor 1864 Tagen) @ J-C
Sansibar war das einzige Land, das Bus jetzt noch Tschechen zum Urlaub reingelassen hat. Hat dazu geführt, dass Tausende Tschechen nach Sansibar flogen. Ob jetzt Tschechen da die Mutation geschnappt haben, oder eher Sansibar durch die Urlauber zum HotSpot wird, ist auch nicht klar. So böse kann es laufen, wäre Sansibar ein deutsches Bundesland, wären die Einheimischen sicherer.
Beschränkungen könnten sogar weiter gehen
J-C, In meiner Welt, Freitag, 26.02.2021, 18:23 (vor 1864 Tagen) @ GibmirZucker
Offenbar hat man vor, das französische Modell anzuwenden. Dann würde die Bewegungsfreiheit auf das Kataster der Gemeinde beschränkt, wobei Städte wie Prag oder Brno als eine Gemeinde zusammengefasst wären. Um rausgehen zu dürfen, soll man sich eine eidesstattliche Erklärung ausfüllen, welche den Zweck des Ausgangs dokumentiert...
vielleicht habe ich den Artikel auch falsch verstanden, GibMirZucker kennt sich da sicher besser aus.
Wie dem auch sei, ich habe sehr arge Zweifel, dass das ernsthaft durchgesetzt wird. Die schaffen es schon nicht, die bestehenden Maßnahmen durchzusetzen. Vielleicht überrascht man mich mal positiv, es hieß ja, man will das Militär zur Hilfe ziehen - ich sehe auch keine Alternative dazu.
Die Entwicklungen sind also ziemlich volatil...
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Beschränkungen könnten sogar weiter gehen
GibmirZucker, Freitag, 26.02.2021, 19:17 (vor 1864 Tagen) @ J-C
Genaues erfahren wir eher nachts. Aktuell wird....äh, diskutiert.
Im Gespräch war eine Beschränkung auf einen Kilometer, aber die kommt angeblich nicht in Frage, weil Städte in Tschechien anders aufgebaut sind als im Westen (wenn ich mal zu Drogen komme, werde ich versuchen, das Argument zu verstehen).
Ja, bei Besuch naher Verwandter außerhalb des definierten Radius, eben eine eidesstattliche Erklärung. Zudem, was ich schon geschrieben habe, gibt es Probleme mit Wohnsitz und tatsächlichem Aufenthalt. Da ist im Gespräch auch Dokumente wie eine an sich adressierte Gasrechnung zu akzeptieren, als Beleg, dass man an einem Ort wohnt.
Offiziell wird es aber später verkündet. Erfahrungsgemäss ist die Truppe so gegen 22 oder 23 Uhr erschöpft und beschliesst was, was auch immer. Also müssen wir uns gedulden.
Und ganz nebenbei...
J-C, In meiner Welt, Freitag, 26.02.2021, 21:12 (vor 1863 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Freitag, 26.02.2021, 21:12
...gibt es Gerüchte, dass schon wieder ein neuer Gesundheitsminister eingesetzt wird - dieses Mal sollen die Sozialdemokraten das Ressort bekommen, während das Außenministerium dafür abgegeben wird.
Ich habe nebenbei erst in der Pandemie erfahren, dass es eine Filiale von CNN in Tschechien gibt.
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Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken? Jetzt fix
GibmirZucker, Freitag, 26.02.2021, 22:51 (vor 1863 Tagen) @ J-C
Also wird nix mehr draus, deine Mädels abzuklappern und gemütlich bei heisser Schokolade im Speisewagen zu sitzen. Dem Fernverkehr wird das nicht förderlich sein, nehme an, dass da einige Verbindungen gestrichen werden.
Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken? Jetzt fix
J-C, In meiner Welt, Freitag, 26.02.2021, 22:54 (vor 1863 Tagen) @ GibmirZucker
Hoffentlich kommt man weiterhin über die Grenze per Bahn. Sonst wäre es kritisch für mich.
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Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken? Jetzt fix
GibmirZucker, Samstag, 27.02.2021, 00:57 (vor 1863 Tagen) @ J-C
Ist natürlich die Frage, ob die Züge noch fahren werden. Richtung Österreich geht's im Moment noch. Wir mussten gerade zwei Schweizer aus Prag evakuieren, mussten über Österreich, ging gestern noch problemlos. Aber angeblich war der Zug absolut leer. Da können die Bahnen schon auf dumme Gedanken kommen.
Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken? Jetzt fix
J-C, In meiner Welt, Samstag, 27.02.2021, 06:33 (vor 1863 Tagen) @ GibmirZucker
Lass mich raten, keine Kontrollen?
Und derzeit fahren die Wiesel ab Breclav weiterhin im Stundentakt beziehungsweise am Wochenende im Zweistundentakt. Solange es irgendein Angebot gibt, ist's kein Problem. Solange ich halt irgendwie das Land verlassen kann. Nicht, weil ich es nicht in Tschechien aushalte, ich halte mich ohnehin bereits weitgehend an die ab Montag geltenden Regeln, ich hab einfach meine Verpflichtungen in Österreich.
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Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken? Jetzt fix
GibmirZucker, Samstag, 27.02.2021, 08:14 (vor 1863 Tagen) @ J-C
Ich habe gefragt. Angeblich gab es eine Kontrolle, aber sie wissen nicht, ob es der Zoll oder der Zugbegleiter war (echt, das hat der mir gesagt)
Mobilität auf innerhalb der Kreise beschränken? Jetzt fix
J-C, In meiner Welt, Samstag, 27.02.2021, 10:55 (vor 1863 Tagen) @ GibmirZucker
Eher Zugbegleiter. Heute gab es bei der Einreise nach Österreich weder Fahrkarten- noch Einreisekontrolle. So viel dazu. Dafür wieder einen Hamburger Tee. Ich glaub ich geh bei der Rückreise in den Speisewagen.
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Keine Änderungen bei Ein- und Ausreise
J-C, In meiner Welt, Samstag, 27.02.2021, 11:31 (vor 1863 Tagen) @ J-C
bearbeitet von J-C, Samstag, 27.02.2021, 11:33
Nach der Einreiseverordnung wird es keine Änderungen geben, also Einreise weiterhin wie gehabt. 12-Stunden-Regel gilt weiterhin, ebenso die Ausnahmen.
Ausreise ist auch möglich, das kann man im Formular ausfüllen. Meine Uni wird voraussichtlich ab April wieder Übungen in Präsenz anbieten, das österreichische Bildungsministerium will die rechtlichen Rahmenbedingungen bis Ostern gesetzt haben. Dann kann mit verpflichtenden Test wieder teilweise auf Präsenzunterricht gesetzt werden. Dann kann ich also dann wieder pendeln, womit für mich das größte Problem gelöst wäre.
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Doch neues aus Tschechien - wieder Fernverkehr
Christian_S, Freitag, 26.02.2021, 18:57 (vor 1864 Tagen) @ J-C
Ab kommende Woche fahren mit den EC 174, 176, 177, 179, 378 und 379 wieder drei grenzüberschreitende Zugpaare zwischen Deutschland und Tschechien. Zwischen Decin und Bad Schandau allerdings ohne Fahrgäste (außer Personale auf Gastfahrt). Ähnlich soll es auch mit den Länderbahnzügen via Furth im Wald sein.
Henrik, geht´s dir gut?
ICE619, München, Mittwoch, 24.02.2021, 21:38 (vor 1865 Tagen) @ Administrator
Irgendwie fehlt der Henrik, hat zu dem jemand privat Kontakt?
Seit Monaten nicht eingeloggt, gesperrt ist er ja nicht.
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=user&show_user=838
Wollte keinen neuen Thread erstellen.
Hoffe ich doch
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 24.02.2021, 21:42 (vor 1865 Tagen) @ ICE619
Einige nehmen sich aber einfach eine Auszeit, ohne was zu sagen.
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Wenn du die DB Nachrichten vermisst...
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 27.02.2021, 20:15 (vor 1862 Tagen) @ ICE619
Irgendwie fehlt der Henrik, hat zu dem jemand privat Kontakt?
Seit Monaten nicht eingeloggt, gesperrt ist er ja nicht.
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=user&show_user=838Wollte keinen neuen Thread erstellen.
Die gibts hier: https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht?contentId=1204030
*grins*
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 27.02.2021, 20:20 (vor 1862 Tagen) @ Reservierungszettel
- kein Text -
Henrik, geht´s dir gut?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 27.02.2021, 20:41 (vor 1862 Tagen) @ ICE619
Irgendwie fehlt der Henrik, hat zu dem jemand privat Kontakt?
Seit Monaten nicht eingeloggt, gesperrt ist er ja nicht.
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=user&show_user=838
Vielleicht lebt er auch einfach nicht mehr, sind in der letzte Zeit doch einige plötzlich durch Corona nicht mehr da.
Wer soll sich dann um so einen Account kümmern?
Ich kenne mehrere Fälle.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Henrik, geht´s dir gut?
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 27.02.2021, 21:31 (vor 1862 Tagen) @ EK-Wagendienst
Irgendwie fehlt der Henrik, hat zu dem jemand privat Kontakt?
Seit Monaten nicht eingeloggt, gesperrt ist er ja nicht.
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=user&show_user=838
Vielleicht lebt er auch einfach nicht mehr, sind in der letzte Zeit doch einige plötzlich durch Corona nicht mehr da.
Wer soll sich dann um so einen Account kümmern?
Ich kenne mehrere Fälle.
Es kann auch etwas anders sein...
Wenn ich mich richtig erinnere meinte Blaschke mal das in Deutschland mehr Leute an anderen Sachen sterben als Corona.
Auffallend volle Züge in den letzten Tagen
Mike65, Samstag, 27.02.2021, 12:56 (vor 1863 Tagen) @ Administrator
Während Ende Januar in den Zügen gähnende Leere herrschte, ist es seit einer Woche wieder richtig voll geworden. Letzen Sonntag vormittag war der ICE610 auf der Strecke München-Dortmund zu ca. 60 Prozent belegt, gestern Mittag im IRE Ulm-Basel standen sogar einige im Einstiegsbereich. Zwar waren noch Sitzplätze frei aber verständlicherweise setzt sich im Moment niemand gern neben einen Unbekannten. Es handelte sich größtenteils um Studenten, die ihre Semesterabschlussprüfungen absolviert hatten und zu ihren Familien fuhren. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Reisebewegungen zum Wiederanstieg der Infektionszahlen beitragen. Leider hat auch die Bahn ihr Scherflein zu den vollen Zügen beigetragen, denn statt des geplanten ICE4 fuhr der ICE610 als verkürzter ICE3-Ersatzzug und auch der IRE hatte nur 2 statt der üblichen 4 Wagen.
Auffallend volle Züge in den letzten Tagen
Christian_S, Samstag, 27.02.2021, 13:03 (vor 1863 Tagen) @ Mike65
Kann ich bestätigen. Für ICE 506 nach Berlin um 16:16 standen gestern mindestens 100 Reisende am Bahnsteig in Leipzig. Auch der RE42 (Franken-Thüringen-Express) war sowohl gestern vormittag als auch nachmittags in beiden Richtungen gut besicht, oft waren nur die jeweiligen Nachbarsitze frei (5-teiliger 442).
Auffallend volle Züge in den letzten Tagen
GibmirZucker, Samstag, 27.02.2021, 20:02 (vor 1862 Tagen) @ Mike65
Ja, die Reisetätigkeit in Deutschland nimmt wieder zu. Beunruhigend ist, dass sowohl von Seiten der Bahn (Verzicht auf Kürzung der Züge wäre angezeigt), noch von staatlicher Seite (etwa intensivertes Tracking) was getan wird. Si wird in einer Wellenbewegung geschlossen und gelockert. Einfach konzeptlos.
Langzeitstrategie ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 28.02.2021, 20:23 (vor 1861 Tagen) @ GibmirZucker
Huhu.
Ja, die Reisetätigkeit in Deutschland nimmt wieder zu. Beunruhigend ist, dass sowohl von Seiten der Bahn (Verzicht auf Kürzung der Züge wäre angezeigt), noch von staatlicher Seite (etwa intensivertes Tracking) was getan wird. So wird in einer Wellenbewegung geschlossen und gelockert. Einfach konzeptlos.
Im Gegenteil. Der Bürger soll mittelfristig merken, dass Freiheit bestraft werden muss! Spätestens nach Lockdown 5 oder 6 oder 7 hat er es verstanden. Und verzichtet freiwillig auf sämtliche Freiheiten. Und beschimpft und diszipliniert die, die das anders sehen. Da braucht der Staat gar nicht einschreiten.
Schöne Grüße von jörg
Langzeitstrategie ...
Christian_S, Sonntag, 28.02.2021, 21:49 (vor 1861 Tagen) @ Der Blaschke
Im Gegenteil. Der Bürger soll mittelfristig merken, dass Freiheit bestraft werden muss! Spätestens nach Lockdown 5 oder 6 oder 7 hat er es verstanden. Und verzichtet freiwillig auf sämtliche Freiheiten. Und beschimpft und diszipliniert die, die das anders sehen. Da braucht der Staat gar nicht einschreiten.
Falls es überhaupt soweit kommt. Kann gut sein, das die Mehrheit der Leute nach Lockdown 2, spätestens Lockdown 3 die Nase voll hat und Maßnahmen ergreift, die Lockdown 4, 5 etc irrelevant machen.
Momentan ist die Stimmung angesichts des ewigen Lockdowns bereits sehr angespannt. Österreichs Kanzler Kurz hat durchaus recht damit, als er sagte, dass ein Lockdown nach ca 6 Wochen seine Wirkung verliert.
War übrigens gut am Beispiel Israel zu sehen. Lockdown 2 wurde schon weniger ernst genommen als der erste, aber bei Lockdown 3 war nach gut 4 Wochen die Luft raus und die Leute pfiffen größtenteils auf die Anweisungen ....
Langzeitstrategie ...
GibmirZucker, Montag, 01.03.2021, 00:43 (vor 1861 Tagen) @ Christian_S
Es kommt drauf an, wie es kontrolliert wird. Tschechien rechnet jetzt mit einem Bedarf von 30 000 Polizisten und Soldaten, um ab heute die neuen Einschränkungen zu kontrollieren. Ist ne Menge. Was das "Volk" jeweils will, ist spekulativ, wenn es keine Volksabstimmung dazu gibt. Von "macht alles auf und durchseucht uns lieber" bis "macht wie die Chinesen endlich einen echten Lockdown, bis es vorüber ist" hört man alles. Gerade meine Kontakte in Deutschland sind eher der Meinung, dass die Regierung zu früh lockern will und man die Schrauben lieber noch anziehen soll. Wie repräsentativ das ist, kann ich nicht beurteilen. Es sind aber eher Lobbyisten der Wirtschaft, die Öffnungsorgien fordern als die Bürger. Jedenfalls zurück zur eingangs erwähnten Feststellung, ein richtiges Konzept sehe ich nicht. Wir öffnen ein bisschen, wir impfen ein bisschen, wir füllen ein bisschen die Züge und schauen dann mal, klingt nicht so überzeugend.
Österreich halt noch ärger
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.03.2021, 08:19 (vor 1861 Tagen) @ GibmirZucker
Wenn du in Wien durch die Gegend läufst, ist das einzige, was nicht nach alter Normalität aussieht, die Maske.
Ich schwör, wenn die ab April in den Unis den Präsenzunterricht teilweise ermöglichen, muss ich die Ubterschiede zur Normalität bald mit der Lupe suchen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Österreich verlässt sich nicht mehr auf EU
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 08:38 (vor 1860 Tagen) @ J-C
Österreich und auch Dänemark haben aufgrund des EU-Inpfstoffdebakels entschieden, sich nicht mehr darauf zu verlassen, sondern lieber in die gemeinsame Impfstoffproduktion mit Israel einzusteigen, damit es endlich vorwärts geht. Kurz will dem Land eine Perspektive bieten, statt das Volk noch viele weitere Monate lang hinzuhalten wie es in Deutschland der Fall sein wird.
Naja, was heißt hinhalten
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 02.03.2021, 09:05 (vor 1860 Tagen) @ Christian_S
Medienberichten zufolge bleibt AstraZeneca auch millionenfach unverimpft...
Naja, was heißt hinhalten
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 09:22 (vor 1860 Tagen) @ Paladin
Medienberichten zufolge bleibt AstraZeneca auch millionenfach unverimpft...
Richtig, wir machen lieber weiter Lockdown. Noch 3-4 Monate, so wie Herr Lauterbach es fordert.
Naja, zumindest hat J-C nun eine Perspektive, seinen Studentenausweis innerhalb Österreichs in absehbarer Zeit wieder intensiv nutzen zu können für Fahrten durchs Land ;-)
Naja, was heißt hinhalten
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 09:43 (vor 1860 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von J-C, Dienstag, 02.03.2021, 09:47
Mal schauen, erstmal bin ich im tschechischen Lockdown drin und hab bisher noch nicht das Semesterticket gekauft.
In Tschechien diskutiert man anscheinend drüber, Sputnik V zuzulassen. Das könnte lustig werden, ich schätze aber, dass ich aus Wien schneller die Impfung kriege.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Naja, was heißt hinhalten
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 09:55 (vor 1860 Tagen) @ J-C
Als junger Mensch erhältst schneller die Impfung in Tschechien, da die Trennung nach Altersklassen lockerer ist. Dagegen spricht die eher schlechte Hygiene in Praxen und Kliniken. Und passende Spritze, die nicht so schmerzt (es wurde das falsche Modell eingekauft) bekommst nur wenn großzügig bist.
Naja, was heißt hinhalten
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 09:57 (vor 1860 Tagen) @ J-C
Mal schauen, erstmal bin ich im tschechischen Lockdown drin und hab bisher noch nicht das Semesterticket gekauft.
Das dürfte die richtige Entscheidung gewesen sein.
In Tschechien diskutiert man anscheinend drüber, Sputnik V zuzulassen. Das könnte lustig werden, ich schätze aber, dass ich aus Wien schneller die Impfung kriege.
Naja, grundsätzlich schlecht ist das ja nicht von Tschechien, statt tatenlos zu verharren. Aber ja, wenn Österreich das mit der Impfstoffproduktion hinbekommt hast Du gute Chancen, dort noch im Sommer geimpft zu werden.
Naja, was heißt hinhalten
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 02.03.2021, 09:52 (vor 1860 Tagen) @ Christian_S
Medienberichten zufolge bleibt AstraZeneca auch millionenfach unverimpft...
Richtig, wir machen lieber weiter Lockdown. Noch 3-4 Monate, so wie Herr Lauterbach es fordert.
"Wir" und "lieber"? Es sind doch die betroffenen Menschen, die diesen Impfstoff nicht wollen. In meinem um-die-30-Jahre-alt Umkreis würden viele bereitwillig diesen Impfstoff nehmen, um schneller zur Normalität zurückkehren zu können
Naja, zumindest hat J-C nun eine Perspektive, seinen Studentenausweis innerhalb Österreichs in absehbarer Zeit wieder intensiv nutzen zu können für Fahrten durchs Land ;-)
Naja - das sagt der Artikel nicht aus. So ich den Artikel verstanden habe, geht es nicht um
sondern lieber in die gemeinsame Impfstoffproduktion mit Israel einzusteigen, damit es endlich vorwärts geht. Kurz will dem Land eine Perspektive bieten, statt das Volk noch viele weitere Monate lang hinzuhalten wie es in Deutschland der Fall sein wird.
Es geht eher um das Thema Mutationen und Impfstoffe der zweiten Generation. Auch ist Israel nicht stark in der Impfstoffproduktion, sondern hat einengeschickten Deal mit Pfizer/Biontech gemacht. Wäre dieser Vorstoß in Deutschland gekommen, wären die Datenschutz-Fetischisten Sturm auf den Reichstag gelaufen. Lieber ruiniert man die Kultur, die kleineren und mittleren Firmen, als die heilige Kuh Datenschutz anzugehen.
Naja, was heißt hinhalten
Ösi, Dienstag, 02.03.2021, 09:57 (vor 1860 Tagen) @ Paladin
Ich würde sofort AstraZeneca nehmen, gehöre zur zweiten Prioritätsgruppe und bin unter 65. Ich kriege ihn aber trotzdem nicht.
So einfach ist es nicht....
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 09:50 (vor 1860 Tagen) @ Christian_S
...wie mir gestern auch ein Virenfuzzy in einem längeren Telefonat erklärt hat und leider meine laienhaften Überlegungen bestätigt hat.
Denn: obwohl es noch nicht definitiv gesichert ist, verringert sich bei Geimpften das Übertragungsrisiko um 85-90 Prozent. Dieser Wert entspricht dem Restrisiko, wenn man Maske tragt und Abstand halt (praktische Anwendung, theoretisch wäre mehr drin). Wenn man nun ein maskenloses Festival mit Zehntausenden Geimpften veranstaltet, ist das Risiko massiv höher, als in der aktuellen Lage, wenn es keine Festivals gibt, vieles dicht ist und Maske und Abstand.
Vorteil: die Festivalbesucher, da geimpft, haben ein extrem geringes Risiko, schwer Komplikationen zu erleiden. Nachteil: nach dem Festival können sie das Virus noch leichter,da kaum Symptome auftreten, streuen. Und Ungeimpfte sind damit noch stärker gefährdet als jetzt. Folgerung: es muss weiter Beschränkungen geben. Erstens darf sich nicht jeder impfen lassen, zweitens ergäbe sich eine Situation, in der aufgrund der Impfung und totaler Lockerungen erst recht Druck aufgebaut wird, sich impfen zu lassen. Ein ethisches Dilemma.
Langer rede kurzer Sinn: auch mit der Impfung muss es weiter Massnahmen geben.
Ohne den Sinn einer Impfung in Frage zu stellen um Leben zu retten, ein Allheilmittel wie versprochen ist es nicht.
So einfach ist es nicht....
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 09:53 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Ein Druck, sich zu impfen, wäre gut, denn so werden einige Impfmuffel eben so sich impfen lassen, als Revoluzzer würden sie nicht besonders gut dastehen insgesamt.
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So einfach ist es nicht....
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 02.03.2021, 09:54 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Puh, da ist aber noch jede Menge Spielraum zwischen "Lockdown Germany" und "Festivals mit 10.000en von Besuchern".
So einfach ist es nicht....
Ösi, Dienstag, 02.03.2021, 10:00 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Sobald jeder ein Impfangebot erhalten hat, kann man alle Einschränkungen aufheben und bewusste Impfverweigerer (nicht aus medizinischen Gründen Unimpfbare!) im Falle einer Infektion mit niedrigster Priorität behandeln.
So einfach ist es nicht....
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 10:02 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Ich bin da soweit bei Dir. Impfen ist sicher der derzeit richtige Weg, aber natürlich nicht DAS Allheilmittel, wie einige glauben.
Nicht ohne Grund wird in Israel trotz bereits mehr als 50% geimpfter Bürger z.B. in Hotels weiterhin kein Restaurantbüffet erlaubt, die Gäste kriegen das Frühstück aufs Zimmer geliefert. Vorgestern zum Purim-Fest war Jerusalem vom Bus- und Bahnetz komplett abgeschnitten, um zu große Menschenansammlungen zu vermeiden.
Das alles sind aber Dinge, mit denen man leben und umgehen könnte - wenn nur endlich schneller geimpft würde. Aber was passiert in Deutschland? Herr Lauterbach fordert weitere 3-4 Monate Lockdown ...
Und nicht vergessen - ewig hält der Impfstoff auch nicht...
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 02.03.2021, 10:10 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Und nicht vergessen - ewig hält der Impfstoff auch nicht...
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 10:19 (vor 1860 Tagen) @ Reservierungszettel
Du hast es erfasst:-) Zu ergänzen ist noch, dass das Risiko für Mutationen nochmals massiv steigt.
Ausweg wäre: mit Impfung UND Lockdown die Reproduktionsrsrate derart zu drücken (0,1-0,2 wären realistisch) dass, unterstützt noch durch den Sommer, das Virus praktisch verschwindet. Und danach durch ein gutes Monitoring neue Ausbrüche einzugrenzen.
Und nicht vergessen - ewig hält der Impfstoff auch nicht...
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 11:56 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Ausweg wäre: mit Impfung UND Lockdown die Reproduktionsrsrate derart zu drücken (0,1-0,2 wären realistisch) dass, unterstützt noch durch den Sommer, das Virus praktisch verschwindet. Und danach durch ein gutes Monitoring neue Ausbrüche einzugrenzen.
Was aber soziale und wirtschaftliche Folgen außen vor lassen würde ...
Und nicht vergessen - ewig hält der Impfstoff auch nicht...
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 12:10 (vor 1860 Tagen) @ Christian_S
Für die Wirtschaft ist das dauernde auf und ab am schädlichsten. Und mit Impfung und gleichzeitig massiven Öffnungen wird genau das riskiert.
Das Gejammer, was die Wirtschaft angeht, ist auch lästig. Immerhin bietet sich die Chance, längst überfällige strukturelle Änderungen zu beschleunigen. Deshalb sind Hilfen nach dem Giesskannenprinzip häufig kontraproduktiv. Start Triage in den Krankenhäusern wäre eine Triage bei der Auszahlung von Geld notwendig. Jetzt werden Firmen gestützt, welche nicht an, sondern mit Corona sterben werden.
Und nicht vergessen - ewig hält der Impfstoff auch nicht...
Ösi, Dienstag, 02.03.2021, 12:31 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Für die Wirtschaft ist das dauernde auf und ab am schädlichsten.
Am allerbesten wäre gewesen, man hätte noch im Januar 2020 ein europäisch koordiniertes Reiseverbot (bzw. Quarantänepflicht) für China verhängt. Damals hielt Jens Spahn aber das Virus noch für harmloser als die Grippe oder Masern.
Gut, die Chance wurde vertan. Also wurde dann im März 2020 der Lockdown notwendig. Die Zeit des Lockdowns wurde aber nicht genutzt, um eine Testinfrastruktur aufzubauen, die Gesundheitsämter auf eine einheitliche Software umzustellen, damit ein umfassendes Contact Tracing zu ermöglichen, in Rekordzeit eine europäische App zu entwickeln und alle Einreisenden außerhalb Europas grundsätzlich zu testen bzw. in Quarantäne zu schicken. Das hätte die Pandemie in Europa auslaufen lassen.
Auch diese Chance wurde vertan, also hat man sich auf den niedrigen Zahlen ausgeruht. Nicht einmal die ruhige Zeit mit dreistelligen Neuinfektionen pro Tag hat man sinnvoll genutzt, sondern gehofft, dass es von selbst wieder weg geht.
Parallel ging es um Impfstoffe, hier hätte man mit großen Summen Geld, beschleunigten Zulassungsprozessen und Haftungsübernahmen in Rekordzeit Massen des Impfstoffs und die Impfinfrastruktur hochziehen können.
Und wieder eine vertanene Chance. Ergebnis ist der Dauerlockdown, in dem funktionierende Maßnahmen (Kontaktbeschränkungen in Innenräumen) mit unwirksamen und kontraproduktiven Maßnahmen (selbe Kontaktbeschränkungen draußen, Geschäftsschließungen, Ausgangssperren) vermischt werden, wo sehr sinnvolle Maßnahmen erst spät oder gar nicht kommen (Homeoffice-Pflicht), keine wie auch immer geartete strukturierte Evaluierung der Maßnahmen stattfindet und eine Inzidenz wie im Sommer in weite Ferne gerückt ist.
Und das Contact Tracing? Funktioniert noch immer nicht. Ein guter Freund hat am Samstag deutliche Corona-Symptome verspürt, 116117 wollte ihm nicht helfen, erst heute gab es beim Hausarzt einen Test, positiv. Kontaktpersonen darf er jetzt selbst benachrichtigen, die Quarantänebescheinigung (die er zur Absage einer IHK-Prüfung benötigt) kommt vielleicht mal in vier Wochen.
Es bleibt, ein Staatsversagen auf ganzer Linie und allen Ebenen festzustellen.
Und nicht vergessen - ewig hält der Impfstoff auch nicht...
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 12:51 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Für die Wirtschaft ist das dauernde auf und ab am schädlichsten. Und mit Impfung und gleichzeitig massiven Öffnungen wird genau das riskiert.
Es gibt ja längst kein Öffnen und Schließen mehr, sondern nur noch Dauerschließen. Das ist nach fast 3 Monaten auch schon schädlich, denn Click&Collect ist zwar sicher eine Möglichkeit für Leute, die etwas dringend brauchen (bin selbst gerade von Ikea zurück), aber die Umsätze sind nur ein Bruchteil des normalen Umsatzes, denn viele Spontankäufe und Kauflust fehlen quasi komplett. Die Kosten laufen aber für die Firmen weiter.
Das Gejammer, was die Wirtschaft angeht, ist auch lästig. Immerhin bietet sich die Chance, längst überfällige strukturelle Änderungen zu beschleunigen. Deshalb sind Hilfen nach dem Giesskannenprinzip häufig kontraproduktiv. Start Triage in den Krankenhäusern wäre eine Triage bei der Auszahlung von Geld notwendig. Jetzt werden Firmen gestützt, welche nicht an, sondern mit Corona sterben werden.
Es ist zu einfach, Parolen mancher Leute wie "wer die Krise nicht übersteht war vorher schon krank" als gegeben hinzunehmen.
Sicher, ich gebe Dir Recht, durch die Notwendigkeiten der Krise wird auch so manche verkrustete Struktur aufbrechen - aber es gehen auch jede Menge gute Strukturen und Gewerbe kaputt, die einfach nicht die Rücklagen für monatelange Einnahmeausfälle haben. Es wäre sehr überheblich zu denken, dass ein Unternehmen nur dann gesund ist, wenn es mal eben genug Reserven hat, ein Jahr im Lockdown zu überbrücken. Wäre das so, würde der Graben zwischen arm und reich nur noch viel größer.
+1
Ösi, Dienstag, 02.03.2021, 13:03 (vor 1860 Tagen) @ Christian_S
Schon jetzt hat die Krise die Reichen reicher und die Armen ärmer gemacht.
+1
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 14:20 (vor 1860 Tagen) @ Ösi
Unzulässige Pauschalisierung
Nö
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 02.03.2021, 14:27 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Sicher das dem nicht so ist
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Dienstag, 02.03.2021, 14:54 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
Unzulässige Pauschalisierung
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tech-gewinne-corona-101.html
https://www.dw.com/de/das-sind-die-gewinner-und-verlierer-der-corona-pandemie/a-56075961
https://www.jobware.de/Karriere/Diese-fuenf-Branchen-profitieren-von-der-Corona-Krise.html
https://www.bdu.de/fachthemenportal/markttrends/die-gewinner-und-die-verlierer-der-coro...
https://www.finanzen.net/aktien/corona-aktien
Und die Menschen, die in der Pandemie nicht oder nur sehr eingeschränkt arbeiten können bzw ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen ohne Einnahmen, sind dann keine Verlierer?
--
Gruß
Uwe
Elon Musks Vermögen...
Ösi, Dienstag, 02.03.2021, 14:57 (vor 1860 Tagen) @ GibmirZucker
ist im letzten Jahr um mehr als 150 Milliarden Dollar gewachsen. Um mehr als das jährliche BIP ganz Berlins.
Elon Musks Vermögen...
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 15:09 (vor 1860 Tagen) @ Ösi
Das macht er mit den Bitcoins rückgängig....
Innovatives Unternehmen, Marktlücke entdeckt, gute PR. Ist doch gut so. Ohne Musk wurde der Markt für Elektroautos anders aussehen.
Aber generell: die Vermögen von Musk, Bezos und Ma bestehen nicht aus Bargeld oder Gold. Sondern Firmenanteilen, d.h. sie sind sozusagen die Firma.
Hach jo ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 02.03.2021, 16:41 (vor 1860 Tagen) @ Ösi
Huhu.
Schon jetzt hat die Krise die Reichen reicher und die Armen ärmer gemacht.
Und was ist daran schlimm? Ist doch normal. Die Reichen werden auch noch reicher werden und die Armen ärmer.
Irgendwann ist für die Reichen das Leben dann nicht mehr lebenswert, weil es rundherum nur noch Armut gibt.
Und dann kommt es zur Revolution. Die Reichen spießt man auf und den Reichtum verjuxt man. Dann gibt's neue Reiche. Und weiterhin Arme. Ein paar Reiche bleiben reich; ein paar Arme arm. Ist dann vorübergehend halt ETWAS gleichmäßiger verteilt der Reichtum. Bis derselbe Effekt oben erneut eintritt.
Ein ganz normaler üblicher Kreislauf.
Schöne Grüße von jörg
Wer hat denn Not? Niemand ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 02.03.2021, 16:35 (vor 1860 Tagen) @ Christian_S
Huhu.
Ausweg wäre: mit Impfung UND Lockdown die Reproduktionsrsrate derart zu drücken (0,1-0,2 wären realistisch) dass, unterstützt noch durch den Sommer, das Virus praktisch verschwindet. Und danach durch ein gutes Monitoring neue Ausbrüche einzugrenzen.
Was aber soziale und wirtschaftliche Folgen außen vor lassen würde ...
Bislang hat niemand Not. In all meinen 3 Jobs gibt's morgen Arbeit! Es sind unzählige offene Stellen frei.
Aber zum Mindestlohn arbeiten? Igitt. Morgens um 3 Uhr aufstehen und Zeitungen verteilen? Da geht der Student ins Bett - und, hey, Zeitung: voll uncool, voll oldscholl. Nee, bloß nicht. Pillenfahren? So ein Streß! Ist's zwar gar nicht, aber egal. Über's Zugfahren brauchen wir gar nicht erst sprechen. Wer macht denn sowas?
Nee, nee, sowas wollen sie alles nicht. Muss man auch nicht für studiert haben. Links auf der Autobahn rumbrettern, einen Stapel Papier in an Häusern angebrachte Kästen stecken oder Leuten 5 Fragen stellen - das erfordert kein allzugroßes Können und Wissen. Ist dann nicht das Niveau, dass man im Job erwartet. Man will sich ja selbstverwirklichen. Ist ja auch okay, aber in Notzeiten würde ich dann doch lieber auch sowas machen, als kein Geld für Cola und Heizung zu haben.
Aber nö, wollen sie nicht. Da kann die Not gar nicht so groß sein, wie immer gejammert wird. Lieber nach dem Staat rufen und Hartz IV und sonstige Sozialleistungen abgreifen. Und eben jammern.
Schöne Grüße von jörg
Wer hat denn Not? Niemand ...
Dieter4711, Dienstag, 02.03.2021, 17:55 (vor 1860 Tagen) @ Der Blaschke
Vielleicht noch nicht wirklich Not, aber täglich wachende Existenzängste.
Und es geht nicht darum, dass diese Menschen nicht arbeiten wollen.
Es geht schlicht darum, dass den Menschen die Berufsausübung von Staat verboten wurde. Und das auf unbestimmte Zeit, ohne irgendeine Perspektive aufzuzeigen jemals wieder den selbstgewählten Beruf ausüben zu dürfen.
Natürlich kann man jetzt sagen. Ach ja, Sie haben sich einen Betrieb mit Stammkunden aufgebaut. Sie haben auch für Angestellte zu sorgen. Aber vielleicht versuchen Sie einmal Ihre Fixkosten und die Lebenshaltungskosten durch Zeitungsaustragen zu erwirtschaften. Ach Sie haben schon allein 5000 EUR Mietkosten pro Monat?
Na Ihr Vermieter verzichtet besimmt gerne auf die Miete. Der kann dann ja auch Zeitungen austragen, falls es bei Ihm eng wird.
Viel Erfolg Ihnen beiden. Aber kritisieren Sie keinesfalls die Massnahmen des Staates. Denn wir wissen schon was wir tun.
Wer hat denn Not? Niemand ...
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 19:34 (vor 1859 Tagen) @ Der Blaschke
Bislang hat niemand Not. In all meinen 3 Jobs gibt's morgen Arbeit! Es sind unzählige offene Stellen frei.
Meine Schwester verteilt Zeitungen. Bisher suchten die händeringend verlässliche Zusteller. Jetzt können sie sich vor Bewerbungen und Anfragen kaum noch retten.
Aber zum Mindestlohn arbeiten? Igitt. Morgens um 3 Uhr aufstehen und Zeitungen verteilen? Da geht der Student ins Bett - und, hey, Zeitung: voll uncool, voll oldscholl. Nee, bloß nicht. Pillenfahren? So ein Streß! Ist's zwar gar nicht, aber egal. Über's Zugfahren brauchen wir gar nicht erst sprechen. Wer macht denn sowas?
Ach Blaschi, bei solchen Themen sind mir Deine Ansichten oft zu "radikal", zu populistisch. Du kannst nicht immer alles und jeden mit Dir vergleichen. Es gibt Leute wie Dich, die bevorzugen diesen Lebensstil. Und andere können es nicht. So kann auch nicht jeder in der Pflege arbeiten - andere tun es mit großer Hingabe. Nicht jeder kann Pilot werden - andere schon. Das kann man nicht immer nur an Bequemlichkeiten abmessen.
Früher, als es die Wehrpflicht nicht gab, haben auch einige das mit Wonne gemacht und andere aus Prinzip verweigert. Waren die deshalb Weicheier?
Nee, nee, sowas wollen sie alles nicht. Muss man auch nicht für studiert haben. Links auf der Autobahn rumbrettern, einen Stapel Papier in an Häusern angebrachte Kästen stecken oder Leuten 5 Fragen stellen - das erfordert kein allzugroßes Können und Wissen. Ist dann nicht das Niveau, dass man im Job erwartet. Man will sich ja selbstverwirklichen. Ist ja auch okay, aber in Notzeiten würde ich dann doch lieber auch sowas machen, als kein Geld für Cola und Heizung zu haben.
Du wurdest selbst ja hier schon gefragt, warum Du mit Deinem Schreibtalent nicht etwas anderes geworden bist. Ich erinnere mich gut an Deine Antwort. Wirft Dir das irgendjemand vor? Also bitte sei so nett und gönne auch anderen Menschen ihre beruflichen Ansprüche und Vorlieben.
Aber nö, wollen sie nicht. Da kann die Not gar nicht so groß sein, wie immer gejammert wird. Lieber nach dem Staat rufen und Hartz IV und sonstige Sozialleistungen abgreifen. Und eben jammern.
Warum sollten Leute jetzt ihr bisheriges Leben aufgeben, weil die Regierung bei der Impfstrategie bzw der Impfstoffbeschaffung versagt hat und so ideenlos ist, das ihr nichts anderes einfällt als Lockdown ohne Ende?
Auffallend volle Züge in den letzten Tagen
Co_Tabara-98, Hannover, Samstag, 27.02.2021, 21:15 (vor 1862 Tagen) @ Mike65
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Reisebewegungen zum Wiederanstieg der Infektionszahlen beitragen. Leider hat auch die Bahn ihr Scherflein zu den vollen Zügen beigetragen, denn statt des geplanten ICE4 fuhr der ICE610 als verkürzter ICE3-Ersatzzug und auch der IRE hatte nur 2 statt der üblichen 4 Wagen.
Bei der DB, zumindest beim Social-Media-Team, scheint dafür kein Problembewusstsein zu existieren, siehe die "bestätigte Antwort" eines "SuperUsers" in der Bahn-Community.
Auffallend volle Züge in den letzten Tagen
GibmirZucker, Samstag, 27.02.2021, 21:31 (vor 1862 Tagen) @ Co_Tabara-98
Cool, der Super User ist ein Spitzenepidemiologe! Warum hören wir alle auf diese ollen Professoren zwischen Peking und Lissabon? Der versteht was von der Sache! OP Maske schützt absolut hundert Prozent vor einer Ansteckung!
Auffallend volle Züge in den letzten Tagen
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 27.02.2021, 21:37 (vor 1862 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von Reservierungszettel, Samstag, 27.02.2021, 21:37
Eben, deshalb sollst du die ja auch am besten immer und überall tragen.
Nur blöd das Corona sich trotzdem ausbreitet also machen wir doch etwas falsch...
Studenten ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 28.02.2021, 20:19 (vor 1861 Tagen) @ Mike65
Huhu.
Es handelte sich größtenteils um Studenten, die ihre Semesterabschlussprüfungen absolviert hatten und zu ihren Familien fuhren. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Reisebewegungen zum Wiederanstieg der Infektionszahlen beitragen. Leider hat auch die Bahn ihr Scherflein zu den vollen Zügen beigetragen, (...)
Ja. Indem sie Züge verkehren läßt und Semestertickets weiter anerkennt.
Besser geht nicht: unter der Woche am Studienstandort super-spreaden. Am Freitag im vollen Zug. Am Wochenende dann auf der Party mit Kumpels daheim. Sonntags wieder im vollen Zug. Und in der Woche dann wieder von vorn ...
Schöne Grüße von jörg
Studenten ...
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 28.02.2021, 21:30 (vor 1861 Tagen) @ Der Blaschke
Ja, es gibt sicher ein paar, da ist das so. Wie bei allen Teilen in der Bevölkerung. Im großen Ganzen halten sich aber auch die meisten Studenten an die Vorgaben.
Gruß aus einer Studentenstadt mit seit Monaten niedriger Inzidenz
Studenten ...
GibmirZucker, Sonntag, 28.02.2021, 21:48 (vor 1861 Tagen) @ Paladin
Studentenstädte haben häufig eine niedrigere Inzidenz als das Umland. Obwohl Studenten eher dicht gepackt wohnen und leben. Das Modell Jena zeigt, dass die Stadt (über 20 Prozent Studenten, teurer Wohnraum, viele Platten) die meiste Zeit eine spürbar tiefere Inzidenz (obwohl mehr getestet wurde) hatte als SHK (viele Einfamilienhäuser, auf Individualverkehr fixiert etc.). Ich wäre also vorsichtig, Studenten als Superspreader zu bezeichnen. Erstens ist es nur eine Minderheit von Studenten, die dauernd Party machen, zweitens sind viele dieser Partygänger auch vernünftig und lassen es jetzt sein. Ich weiss, ist doof wenn eigene Vorurteile widerlegt werden. Aber nach nem Cuba Libre kann man sich auch damit abfinden.
Studenten ...
Christian_S, Sonntag, 28.02.2021, 21:53 (vor 1861 Tagen) @ GibmirZucker
Gutes Beispiel.
Letzten Donnerstag, Temperaturen um die 20 Grad, strahlender Sonnenschein, sassen in Jena hunderte vor allem junger Leute auf den Grünflächen des Paradies und der Rasenmühleninsel, oft in Gruppen, beim Picknick, Barbecue oder Ballspielen.
Ich möchte stark bezweifeln, dass wir speziell dort in 1-2 Wochen einen sprunghaften Anstieg der Zahlen erleben werden, aber warten wir es mal ab.
Studenten ...
TheoretICEr, Sonntag, 28.02.2021, 22:11 (vor 1861 Tagen) @ Der Blaschke
Als Student kann Ich folgende (natürlich subjektive) Meinung teilen:
Seit einem Jahr ist lernen von zuhause angesagt. Mein persönlicher Lernzuwachs ist erschreckend gering. Viel Arbeit für wenig Ertrag, hauptsächlich weil einfache Fragen welche vorher kurz dem Nebenmann gestellt wurden jetzt um einiges länger dauern beantowrtet zu werden. ALLES was Ich gerne mache ist seit November nicht mehr erlaubt (Patys gehören da nicht dazu). Es ist frustrirend ohne Ende, es gibt keine Perspektive. Meinen Kommilitonen geht es genauso.
Trotzdem wird (im Gegensatz zu Schulen) nicht gemeckert.
Ich habe das Gefühl, dass die allermeisten Studenten den Ernst der Lage erkannt haben.
Jetzt Studierende zu kritisieren, dass sie nach den Klausuren nach Hause fahren ist mMn wirklich nicht fair.
Studenten ...
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 28.02.2021, 22:59 (vor 1861 Tagen) @ TheoretICEr
bearbeitet von J-C, Sonntag, 28.02.2021, 23:01
Ich bin auch Student und das Distance-Learning passt besser zu meinem Modus-Operandi. Teilweise konnte ich meine Performance womöglich verbessern. Was auch immer schlecht an meinen Leistungen ist, wäre ohne Distance Learning vielleicht auch nicht so viel besser gewesen.
Ich halte nichts von Parties, einmal bei einer Party vorbeigeschaut und da fand ich den nächtlichen Spaziergang am Unigelände viel erfreulicher. Ich hasse laute Musik und volle Räume.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Studenten ...
GibmirZucker, Sonntag, 28.02.2021, 23:38 (vor 1861 Tagen) @ J-C
Und da bist gar nicht so eigen. Zwar ist es bei mir ne Zeit her und Parties habe ich nicht gemieden. Wenn auch nicht immer. Aber vom 10 000 Studenten in der Stadt waren am Samstag so 300 Leute im Studentenclub, davon waren sicher maximal 200 Studenten. Vielleicht fand man noch 200 verteilt über andere Clubs, runden wir das auf 500 hoch. Die andern 9500 waren mit Freundin, Eltern, Buch oder Super Mario zusammen. Vielleicht ist meine These kühn, aber ich würde meinen, so bei 20-25 jährigen Klempnern/Frisören/Tischlern/Zugbegleitern ist der Anteil derer, die regelmäßig Party machen, höher.
Wie sieht eigentlich das Testangebot in Deutschland aus?
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 28.02.2021, 19:46 (vor 1861 Tagen) @ Administrator
Nachdem ich ja gestern das sehr gute und kostenlose Corona-Antigen-Testangebot der Stadt Wien nutzen konnte, hier kann man einige Infos dazu finden, wollte ich mal wissen, wie es bei euch um das Testangebot steht.
Letztes Jahr war ich ziemlich genervt, dass obligatorische Einreisetests im PCR-Format horrende Summen kosten. Das hat sich mittlerweile etwas gebessert. Österreich hat hier zumindest teilweise eine Lösung gefunden, die tragbar ist - insbesondere finanziell. Nämlich, dass man 5 Tage in Quarantäne geht und dann einen Antigen-Test machen kann. Oder man reist natürlich vorher wieder aus, geht ja immer. Tschechien macht das kompliziert, indem ein PCR-Test innerhalb von 5 Tagen verlangt wird.
Es gibt bereits gratis-PCR-Selbsttests für Betriebe. Man hat wohl in einigen Punkten gelernt, die Devise, die schon letztes Jahr formuliert wurde, heißt Testen, Testen, Testen.
Ob das letzten Endes so viel bringt, ist zwar zweifelhaft, allerdings ist Testen immerhin geradezu zur Alltagstätigkeit geworden in Österreich...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Bayern...
Matze86, München, Sonntag, 28.02.2021, 20:11 (vor 1861 Tagen) @ J-C
Mittels PCR-Test kann jeder Einwohner Bayerns kostenfrei beispielsweise an einer Teststation getestet werden.
Antigen-Schnelltest-Stationen gibt es ebenfalls viele, allerdings habe ich in München noch keine kostenfreie entdeckt. Die Spannweite der Preise erstreckt sich von 30€ bis hin zu ca. 75€ (am Flughafen, wo sonst) pro Test.
Tschechien erwägt Ausreiseverbote
J-C, In meiner Welt, Montag, 01.03.2021, 13:47 (vor 1861 Tagen) @ Administrator
Die Regierung bereitet sich auf den Fall vor, dass die verhängten Beschränkungen nicht ausreichen, um die Trendwende zu erreichen. Dabei stehen offenbar auch Ausreiseverbote im Raum, sofern ich das richtig lese.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 18:38 (vor 1860 Tagen) @ Administrator
Nur einen Tag lang galt die Schließung der Betriebskantinen.
Stellt sich die Frage, wann eine Regelung kommt, die weniger als 12 Stunden später widerrufen wird.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 19:28 (vor 1859 Tagen) @ J-C
3 Wochen Quarantäne sind auch Quatsch, da die Inkubationszeit bei 3-10 Tagen liegt. Deshalb war/ist ja auch die deutsche Regel mit dem Freitesten ab dem 5. Tag Unsinn.
Nur einen Tag lang galt die Schließung der Betriebskantinen.
Wozu auch? Schafft Platz, vermeidet enges Zusammenstehen an den Ausgaben - schon geht das. Bei uns sind die Kantinen ja auch nur noch für Take-Away geöffnet. Mit dem Ergebnis, das viele halt an den Tischen nahe den Arbeitsplätzen essen - oft auch dicht gedrängt. Aber wo sollen die Leute sonst hin?
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 19:42 (vor 1859 Tagen) @ Christian_S
3 Wochen Quarantäne sind auch Quatsch, da die Inkubationszeit bei 3-10 Tagen liegt. Deshalb war/ist ja auch die deutsche Regel mit dem Freitesten ab dem 5. Tag Unsinn.
Selbe Regel in Österreich by the way
Nur einen Tag lang galt die Schließung der Betriebskantinen.
Wozu auch? Schafft Platz, vermeidet enges Zusammenstehen an den Ausgaben - schon geht das. Bei uns sind die Kantinen ja auch nur noch für Take-Away geöffnet. Mit dem Ergebnis, das viele halt an den Tischen nahe den Arbeitsplätzen essen - oft auch dicht gedrängt. Aber wo sollen die Leute sonst hin?
Ins HomeOffice?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 19:47 (vor 1859 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 19:48
Ins HomeOffice?
Arbeitet der Lokführer, der Dich nach Wien gefahren hat, auch aus dem HomeOffice heraus? Oder der Fahrdienstleiter, der den Fahrweg für Deinen Zug gestellt hat? Die Techniker im Werk, die die Wagen Deines Zuges untersuchen oder die Loks warten? Der Restaurantmitarbeiter, bei dem Du Deinen Tee bestellt hast, war der auch im HomeOffice?
Was ist mit den Menschen in den Fabriken, die Deine Nahrungsmittel produzieren? Die kommen, um Deine Heizung zu reparieren oder den Polizisten, Sanitätern etc, die da sind, wenn Du Ihre Hilfe brauchst?
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 02.03.2021, 19:52 (vor 1859 Tagen) @ Christian_S
Ins HomeOffice?
Arbeitet der Lokführer, der Dich nach Wien gefahren hat, auch aus dem HomeOffice heraus? Oder der Fahrdienstleiter, der den Fahrweg für Deinen Zug gestellt hat? Die Techniker im Werk, die die Wagen Deines Zuges untersuchen oder die Loks warten? Der Restaurantmitarbeiter, bei dem Du Deinen Tee bestellt hast, war der auch im HomeOffice?
Was ist mit den Menschen in den Fabriken, die Deine Nahrungsmittel produzieren? Die kommen, um Deine Heizung zu reparieren oder den Polizisten, Sanitätern etc, die da sind, wenn Du Ihre Hilfe brauchst?
Um mal vorzugreifen - darauf wollte er bestimmt nicht hinaus...
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Christian_S, Dienstag, 02.03.2021, 19:58 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
Um mal vorzugreifen - darauf wollte er bestimmt nicht hinaus...
Aber ich. Denn genau solche Mitarbeiter meinte ich in meinem vorherigen Posting. Ja, auch abseits großer Zentralen und Bürogebäude soll es Betriebskantinen geben und da arbeiten Leute, die eben nicht ins HomeOffice können ...
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 20:32 (vor 1859 Tagen) @ Christian_S
Aber arbeiten Lokführer normalerweise dicht gedrängt im Büro?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Christian_S, Mittwoch, 03.03.2021, 04:10 (vor 1859 Tagen) @ J-C
Aber arbeiten Lokführer normalerweise dicht gedrängt im Büro?
Nö. Aber sie essen jetzt halt im Pausenraum und sind da definitiv nicht allein. Wo sollen sie auch hin bei Wind und Wetter?
Bei Lokführern mags aufgrund der zeitlichen Staffelung noch gehen, aber bei den meisten anderen von mir genannten Berufsgruppen passiert es zeitlich glrichzritig. Da hast Du mit der Schließung der Kantinen gar nichts gekonnt.
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
heinz11, Mittwoch, 03.03.2021, 08:01 (vor 1859 Tagen) @ Christian_S
Aber arbeiten Lokführer normalerweise dicht gedrängt im Büro?
Nö. Aber sie essen jetzt halt im Pausenraum und sind da definitiv nicht allein. Wo sollen sie auch hin bei Wind und Wetter?
Bei Lokführern mags aufgrund der zeitlichen Staffelung noch gehen, aber bei den meisten anderen von mir genannten Berufsgruppen passiert es zeitlich glrichzritig. Da hast Du mit der Schließung der Kantinen gar nichts gekonnt.
Das ist ja auch nicht entscheidend. Hauptsache, es werden Maßnahmen angeordnet, die scheinbar großen Erfolg versprechen und für die Politik mit wenig Aufwand bequem durchzusetzen sind. Also verbieten und wegsperren. Wir treten der Pandemie mit den Maßnahmen des Mittelalters entgegen. Intelligente Konzepte erarbeiten, zulassen und ausprobieren, das macht Mühe und man muß nachdenken. Einige Nachbarländer machen es uns vor, wie man auch mit höheren Inzidenzzahlen umgehen kann und nicht das komplette öffentliche lahmlegt, mit Kollateralschäden, die wir heute bei weitem noch nicht überblicken können.
Und die Impfstrategie, so wir denn überhaupt eine hatten, kann nur als gescheitert betrachtet werden, angesichts der der geringen Zahlen von Geimpften.
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 02.03.2021, 19:50 (vor 1859 Tagen) @ J-C
Wozu auch? Schafft Platz, vermeidet enges Zusammenstehen an den Ausgaben - schon geht das. Bei uns sind die Kantinen ja auch nur noch für Take-Away geöffnet. Mit dem Ergebnis, das viele halt an den Tischen nahe den Arbeitsplätzen essen - oft auch dicht gedrängt. Aber wo sollen die Leute sonst hin?
Ins HomeOffice?
Das ist einfach gesagt - kennst du die Struktur in jedem Betrieb?
In einigen Betrieben werden Sachen benötigt die nicht einfach im PC zu finden sind, wer natürlich den ganzen Tag nur Mails überprüft und alles Online macht der kann das auch von zuhause.
Dürften Deutschlandweit allerdings nicht allzuviele sein. Wozu braucht es sonst noch Firmenzentralen wenn jeder zu Hause sitzen kann? Kostet alles Geld also weg damit oder?
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 20:33 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von J-C, Dienstag, 02.03.2021, 20:33
Wenn allein die ins HomeOffice gehen würden, die es könnten, hätten wir bestimmt wesentlich weniger Leute in den Öffis und im Office.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Ösi, Dienstag, 02.03.2021, 22:51 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
Ich kenne nicht die Struktur in jedem Betrieb, weiß aber, dass es genug Betriebe gibt, die technisch 100% Homeoffice anbieten könnten, es aber nicht tun.
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 02.03.2021, 22:54 (vor 1859 Tagen) @ Ösi
Ich kenne nicht die Struktur in jedem Betrieb, weiß aber, dass es genug Betriebe gibt, die technisch 100% Homeoffice anbieten könnten, es aber nicht tun.
Dann bleibt die Frage warum sie es nicht tun - vielleicht ein Prestigegrund?
Seht her wir haben eine Zentrale...
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 22:58 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
Ungefähr das. Man will eine repräsentative Adresse haben und natürlich ist es vorteilhaft, wenn man eine physische Nähe hat.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 03.03.2021, 08:22 (vor 1859 Tagen) @ J-C
Puh, also aus eigener Erfahrung ist es DAS eher nicht. Mehr geht es um veraltete Strukturen und Kontrollzwänge...
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
frank_le, Mittwoch, 03.03.2021, 09:05 (vor 1859 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von frank_le, Mittwoch, 03.03.2021, 09:06
Puh, also aus eigener Erfahrung ist es DAS eher nicht. Mehr geht es um veraltete Strukturen und Kontrollzwänge...
Aus eigener Erfahrung ist es einem Projekt sehr förderlich wenn man sich regelmäßig zum persönlichen Austausch trifft.
Wir arbeiten bei uns bereits seit 10 Jahren mit Webex, Telkos, Videokonferenzen in meinen Projekten - aber die persönlichen Meetings fehlen einfach. Am Rande solcher Meetings kann man viele Absprachen treffen und bekommt mit was in den anderen Teilprojekten läuft und das spart viele Telkos ... .
Und ja - in den Zenralen kann man die Hälfte der Mitarbeiter einsparen. Nur weis keiner wie man die richtige Hälfte erkennt.
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 03.03.2021, 10:45 (vor 1859 Tagen) @ frank_le
Puh, also aus eigener Erfahrung ist es DAS eher nicht. Mehr geht es um veraltete Strukturen und Kontrollzwänge...
Aus eigener Erfahrung ist es einem Projekt sehr förderlich wenn man sich regelmäßig zum persönlichen Austausch trifft.
Das ist richtig, aber reicht da nicht ein, maximal 2x pro Woche? Täglich muss doch nicht sein.
Wir arbeiten bei uns bereits seit 10 Jahren mit Webex, Telkos, Videokonferenzen in meinen Projekten - aber die persönlichen Meetings fehlen einfach. Am Rande solcher Meetings kann man viele Absprachen treffen und bekommt mit was in den anderen Teilprojekten läuft und das spart viele Telkos ... .
Ich sage ja auch nicht, dass prinzipiell jeder persönliche Kontakt strikt unterbunden werden muss. Ich sage nur, dass eben mehr Wert auf Anwesenheit gelegt wird als notwendig ist. ;-)
Und ja - in den Zenralen kann man die Hälfte der Mitarbeiter einsparen. Nur weis keiner wie man die richtige Hälfte erkennt.
Puh ... meinst du da einsparen oder meinst du ins Homeoffice schicken? ^^
Homeoffice in CZ
GibmirZucker, Mittwoch, 03.03.2021, 10:57 (vor 1859 Tagen) @ Paladin
Lustig eben zu beobachten, wie der Nachbar Homeoffice macht. Vorgestern war es bei ihm abends laut (schätze 5-10 Personen). Gestern früh kommt ein Kumpel mit einem elektrischen Gerät zu ihm rein (Bohrmaschine?). Geht nach einer halben Stunde. Dann kommt ne Frau, die ihn häufiger besucht. Bleibt zwei Stunden. Mittags taucht ein anderer Kumpel mit drei Pizza Kartons auf, so ne Stunde ist er da. Nachmittags kommen die zwei Kinder (geteiltes Sorgerecht, plus ein drittes Kind). Dann trägt er leere Flaschen zum Auto und fährt mit dem Kindern irgendwo hin). Zurück kommen zwei Autos, wer auch immer. Abends kommt Ex mit ihrem neuen, die Kinder abholen.
Kurzfassung: hätte der Typ den ganzen Tag im Büro gearbeitet, wäre das Risiko sicher viel geringer!
(Nein, ich spioniere nicht, habe nur direkten Blick auf Hauseingang und gute Ohren).
Du hast Langeweile oder?
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 03.03.2021, 10:59 (vor 1859 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
Du hast Langeweile oder?
sflori, Mittwoch, 03.03.2021, 11:04 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
Ich kenn das von meinen Eltern. Vom Küchentisch sieht man den Hauseingang. Und dann natürlich so beim Essen: "Guck ma, da kommt die Frau Schmidt! Die war wohl wieder beim Aldi. Hat die eigentlich immer noch den...". Dann kommt irgendeine Geschichte über irgendwas uninteressantes von der Frau Schmidt. :-)
Bye. Flo.
Du hast Langeweile oder?
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 03.03.2021, 11:07 (vor 1859 Tagen) @ sflori
Ich kenn das von meinen Eltern. Vom Küchentisch sieht man den Hauseingang. Und dann natürlich so beim Essen: "Guck ma, da kommt die Frau Schmidt! Die war wohl wieder beim Aldi. Hat die eigentlich immer noch den...". Dann kommt irgendeine Geschichte über irgendwas uninteressantes von der Frau Schmidt. :-)
Und da sitzt man dann den ganzen Tag?
Du hast Langeweile oder?
GibmirZucker, Mittwoch, 03.03.2021, 11:25 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
Stundenlange Videokonferenzen:-)
Kontrolle
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 23:45 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
Egal wie gut die einzelnen Tools sind. Vor Ort ist eine bessere Kontrolle möglich. Und tatsächlich gibt es massive nationale Unterschiede, was die Arbeitsmoral im Homeoffice angeht. Fällt auf, dass in einem Land eher sogar kostenlos Überstunden gemacht werden, wird es anderswo massiv ausgenutzt. Und nicht jede Art von Tätigkeit lässt sich aus der Ferne 1:1 überwachen. Und wenn der Chef seinen Mitarbeiter erst im vierten Anlauf telefonisch erreicht (war Klo, Kaffee holen, Postbote da etc.), dann tut er alles, um die Leute wieder ins Büro zu bekommen.
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 20:55 (vor 1859 Tagen) @ Christian_S
Die Quarantäne von drei Wochen hatte ihren Sinn. Als erstes wurde die Quarantäne von 10 auf 14 Tage verlängert, da man mit einigen Mutationen langer infektiös bleiben kann. Und da in einer Familie man sich zeitverzögert anstecken kann, würde eine Verlängerung Sinn machen. Nicht vergessen darf man den Hintergrund: in Tschechien gibt viele Testgegner, die sich weigern, ihre Kinder testen zu lassen. Da wäre eher sinnvoll gewesen: drei Wochen, nach zwei Wochen Freitesten möglich.
Die Kantinenfrage ist diskutabel. Zumal man, so lange man nicht alleine im Büro ist, seit Montag dauernd ne Maske tragt muss. Mit geschlossener Kantine müsste man am Platz die Maske ablegen. Aber die Diskussion hätte geführt werden müssen, bevor entschieden wird, nicht danach.
Home Office ist seit Monaten Pflicht. Auf dem Papier. Explizit ist das eigene Management einer Firma befugt zu entscheiden, ob sich die Arbeit fürs Homo Office eignet. Mit der Folge das es als lockere Empfehlung gehandhabt wird und die wenigsten Home Office zulassen. Daher wieder die Diskussion um eine Verschärfung.
Jedenfalls ist es extrem chaotisch. Und auch nicht nachvollziehbar, da private Kontakte kaum reguliert werden. Offensichtlich sind die Züge diese Woche ein bisschen leerer geworden, ein bisschen.
Wie dem azcg
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 21:15 (vor 1859 Tagen) @ GibmirZucker
Zu spät bearbeitet, huh?
Egal. Ich kann sagen, dass der Autoverkehr nicht geringer geworden ist. Es treffen sich immer noch Leute ohne genug Abstand, aber es wird öfters FFP2-Maske getragen. Medienberichten zufolge werden diese Bewegungsbeschränkungen durchaus kontrolliert, wobei ich jetzt den sehr vagen Verdacht habe, dass manche jetzt sich Schleichwege suchen werden, um etwaigen Kontrollen zu umgehen.
Ich kenne die Diskussionen, vor allem gibt es Forderungen, endlich die Industrie zu schließen, aber das würde natürlich massive wirtschaftliche Probleme zufolge haben. Und Tschechien ist wirtschaftlich nicht als besonders gut aufgestellt bekannt.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Tschechien macht Regeln - und widerruft sie kurz darauf
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 21:33 (vor 1859 Tagen) @ J-C
Übrigens, Bahnbezug....hast gesehen, was der Typ, der dem Premier was böses angedroht hat, für ein Titelbild auf FB hat?
Nöö? Zeig mal her.
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 22:27 (vor 1859 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Nöö? Zeig mal her.
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 22:46 (vor 1859 Tagen) @ J-C
https://www.seznamzpravy.cz/clanek/vime-kdo-vyhrozoval-babisovi-po-mesici-patrani-ho-za...
Glaube ist okay, wenn ich den Artikel verlinke. Suchen musst dann selbst:-)
Ja nice...
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 22:56 (vor 1859 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ja nice...
GibmirZucker, Dienstag, 02.03.2021, 22:59 (vor 1859 Tagen) @ J-C
Hoffentlich geraten jetzt nicht Bahnfuzzys unter Generalverdacht
Wenn Seehofer davon Wind bekommt.
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 23:00 (vor 1859 Tagen) @ GibmirZucker
- kein Text -
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Thema volle Züge
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 02.03.2021, 21:22 (vor 1859 Tagen) @ GibmirZucker
Jedenfalls ist es extrem chaotisch. Und auch nicht nachvollziehbar, da private Kontakte kaum reguliert werden.
Wie möchtest du denn private Kontakte Regulieren?
Offensichtlich sind die Züge diese Woche ein bisschen leerer geworden, ein bisschen.
Meiner Beobachtung nach werden sie eher voller...
Wobei ich nicht weiß auf welche Züge deine Aussage basiert.
Thema volle Züge
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 22:29 (vor 1859 Tagen) @ Reservierungszettel
Jedenfalls ist es extrem chaotisch. Und auch nicht nachvollziehbar, da private Kontakte kaum reguliert werden.
Wie möchtest du denn private Kontakte Regulieren?
Mehr Polizeipräsenz. In den kleinen Gemeinden kommt alle Jubeljahre die Polizei vorbei, wenn überhaupt.
Offensichtlich sind die Züge diese Woche ein bisschen leerer geworden, ein bisschen.
Meiner Beobachtung nach werden sie eher voller...
Weil's weniger werden? Hätten die ÖBB und CD nicht das Angebot zusammengestrichen, hätten wir eine Reihe an Geisterzügen rumfahren.
Wobei ich nicht weiß auf welche Züge deine Aussage basiert.
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Thema volle Züge
Ösi, Dienstag, 02.03.2021, 22:52 (vor 1859 Tagen) @ J-C
Mehr Polizeipräsenz.
Es ist nicht meine Vorstellung von einem freiheitlichen Rechtsstaat, dass die Polizei Privatwohnungen stürmt, weil dort möglicherweise zu viele Personen sind.
Kostenlose Gurgeltests für Unis in Wien
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 02.03.2021, 23:25 (vor 1859 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Dienstag, 02.03.2021, 23:26
Studierende und Mitarbeitende zumindest meiner Uni erhalten im Laufe dieses Monats die Möglichkeit, sich kostenlos einem PCR-Gurgeltest zu unterziehen. Ein negativer Befund kann nicht nur bei Eintrittstests - etwa, wenn man zum Friseur will - hilfreich sein, sondern konkret auch, wenn man ins Ausland reist. Konkret können 2 kostenlose Tests pro Woche an den Filialen der Drogeriekette Bipa (Mitglied des Rewe-Konzerns nebenbei) bezogen werden. Eine Abgabe der Proben erfolgt dann eben dort.
Hier nochmal paar Infos zur Initiative mit Video
Good news are good news sag ich mal :)
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So ein Schmarrn ;)
ktmb, Mittwoch, 03.03.2021, 12:39 (vor 1859 Tagen) @ J-C
Distanz, Homeoffice, digitales Lernen/Lehren: Von mir aus kann das gern noch länger so bleiben. Lehre über zoom ist doch für alle irgendwie entspannend. Oder? Letzte Woche auch an einer Tagung der Uni Innsbruck teilgenommen. Ich muss nicht irgendwo hinfahren und bin trotzdem dabei. Homeoffice wird definitiv bei mir bleibend sein.
digitales Lernen/Lehren
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Mittwoch, 03.03.2021, 13:02 (vor 1859 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Mittwoch, 03.03.2021, 13:03
digitales Lernen/Lehren
Christian_S, Mittwoch, 03.03.2021, 13:24 (vor 1859 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Es geht nicht nur um das Fahren in entfernte Tagungsorte. Gerade beim Lernen tuen sich teilweise große Probleme auf.
Genau, das ist individuell sehr verschieden. Gerade bei der Jugend ist der Drang nach realem Lernen doch inzwischen größer als die Abneigung gegen die Schule. Mein Neffe, 8. Klasse, sonst kein besonderer Schul-Enthusiast, hatte am Montag seinen ersten Schultag vor Ort seit Dezember. Meine Schwester meinte, er sei total eifrig und motiviert gewesen, habe seine Schultasche gepackt mit Elan - das kennt sie sonst so gar nicht von ihm. Tausende Elternmeinungen in sozialen Netzwerken bestätigen dies übrigens.
Ich hätt Distance Learning cool gefunden
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 03.03.2021, 15:16 (vor 1859 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 03.03.2021, 15:17
Die Schule beginnt immer voll früh um 8:15 (und ich musste noch ca. 35-45 Minuten mit der Anfahrt von Tür zu Tür kalkulieren). Das ist nicht besonders cool, wäre am Computer entspannter.
Gab natürlich auch coole Zeiten in der Schule, aber meistens war es eher so meh.
Ich finde, dass man Distance-Learning wenigstens als Angebot belassen sollte. Da muss es doch Möglichkeiten geben. Ist vor allem praktisch, wenn man asymptomisch infiziert ist oder irgendwas anderes hat, was einen am Verlassen der Wohnung hindert (zum Beispiel Müdigkeit :P).
Und vielleicht diskutieren wir überhaupt, ob wir das Thema Bildung neu aufstellen. Ich finde, da kann man sicher coolere Konzepte machen.
Für mich ist das Distance-Learning tatsächlich sehr vorteilhaft beim Studium. Das Problem ist einfach nur, dass das Pendeln, welches nicht nur wegen des Studiums notwendig ist, etwas schwierig ist. Aber nicht unmöglich, wie ich es für mich jetzt hoffentlich einrichten kann.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
So ein Schmarrn ;)
GibmirZucker, Mittwoch, 03.03.2021, 15:11 (vor 1859 Tagen) @ ktmb
In Österreich gibt es dank vielen Studentenwohnheimen eine relativ entspannte Situation... Nur,es gibt Studenten, die wohnen bei Eltern plus Schwester mit Kind, in einem 6 Quadratmeter WG-Zimmer, direkt an der Autobahn, mit Partner in einem WG Zimmer und und und. Nicht jeder hat zu Hause ideale Lernbedingungen. Teils ist es nur ein Zimmer zum "übernachten" weil man "den ganzen Tag eh an der Universität und in der Bibliothek ist". Und auf einmal soll man da lernen, arbeiten, kochen etc.
So ein Schmarrn ;)
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 03.03.2021, 15:18 (vor 1859 Tagen) @ GibmirZucker
Oder man hat eine kleine Wohnung und niemanden um sich, den man mal umarmen kann, wie ich, bis ich Mitte Dezember nach Tschechien ankam :'(
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
DB Lounge und "Corona"
chriL999, Mittwoch, 03.03.2021, 21:47 (vor 1858 Tagen) @ Administrator
Ich habe zwei aktuelle Frage zu den DB-Lounges:
In den Lounges gibt es ja keine Getränke und keinen Snack mehr - aufgrund behördlicher Vorgaben.
Ein selbst mitgebrachter Sandwich darf aber auch nicht verzehrt werden.
Frage: Ist der Grund hierfür die Tatsache, dass die Maske nicht mehr abgenommen werden darf?
Eine weitere Frage:
Warum wird nicht mal z.B. ein Schokoriegel und eine Dose Cola To Go mitgegeben beim Verlassen?
Wäre dann die Lounge etwa wieder "überbelegt" aufgrund eines Ansturms?
Danke für ernstgemeinte Kommentare.
DB Lounge und "Corona"
Ösi, Mittwoch, 03.03.2021, 22:29 (vor 1858 Tagen) @ chriL999
Frage: Ist der Grund hierfür die Tatsache, dass die Maske nicht mehr abgenommen werden darf?
Davon ist auszugehen.
Warum wird nicht mal z.B. ein Schokoriegel und eine Dose Cola To Go mitgegeben beim Verlassen?
Vermutlich, weil das Geld kosten würde.
DB Lounge und "Corona"
chriL999, Mittwoch, 03.03.2021, 22:35 (vor 1858 Tagen) @ Ösi
Warum wird nicht mal z.B. ein Schokoriegel und eine Dose Cola To Go mitgegeben beim Verlassen?Vermutlich, weil das Geld kosten würde.
Also die Leistungen vor Corona haben der DB ja auch etwas gekostet.
DB Lounge und "Corona"
JanZ, HB, Freitag, 05.03.2021, 15:25 (vor 1857 Tagen) @ chriL999
Sinn der Lounge ist aber, die Wartezeit zu verkürzen, und nicht kostenlosen Reiseproviant zu liefern. Wenn es Getränke gibt, darfst du sie ja auch nicht in deinen eigenen Behälter füllen und mitnehmen.
DB Lounge und "Corona"
chriL999, Freitag, 05.03.2021, 19:35 (vor 1856 Tagen) @ JanZ
Sinn der Lounge ist aber, die Wartezeit zu verkürzen, und nicht kostenlosen Reiseproviant zu liefern. Wenn es Getränke gibt, darfst du sie ja auch nicht in deinen eigenen Behälter füllen und mitnehmen.
Es ging mir (gemäß der Fragestellung) nicht so sehr darum, nun den Reiseproviant zu liefern. Sondern eher darum, die vom Gesetzgeber nicht mehr erlaubte Bewirtung (mit Automatenkaffee und Sandwich am Platz) eben auf "To Go" umzustellen. Beim Verlassen, da ja in der Lounge die Maske wohl nicht mehr abgenommen werden darf.
DB Lounge und "Corona"
markman, Freitag, 05.03.2021, 20:31 (vor 1856 Tagen) @ chriL999
Ich habe zwei aktuelle Frage zu den DB-Lounges:
In den Lounges gibt es ja keine Getränke und keinen Snack mehr - aufgrund behördlicher Vorgaben.
Ein selbst mitgebrachter Sandwich darf aber auch nicht verzehrt werden.
Frage: Ist der Grund hierfür die Tatsache, dass die Maske nicht mehr abgenommen werden darf?
nachgefragt: Seit wann muss man die Maske in der Lounge auflassen? Habe ich noch nicht gemacht, war aber auch nur einige Male in Berlin und FFM im 1. Klasse Bereich mit max. 2 weiteren Personen,
Gruß,
Markman
DB Lounge und "Corona"
chriL999, Freitag, 05.03.2021, 20:38 (vor 1856 Tagen) @ markman
nachgefragt: Seit wann muss man die Maske in der Lounge auflassen? Habe ich noch nicht gemacht, war aber auch nur einige Male in Berlin und FFM im 1. Klasse Bereich mit max. 2 weiteren Personen,
https://www.bahn.de/p/view/service/bahnhof/db_lounge.shtml
Wichtige Hygienemaßnahmen
Wir bitten Sie, sich beim Betreten der DB Lounge die Hände zu desinfizieren. Wir bitten Sie, während Ihres Aufenthaltes eine medizinische Maske zu tragen sowie die üblichen geltenden Hygieneregeln zu beachten.
Wie nachgefragt:
Kein Sandwich dort erhältlich: Verstanden (behördliche Vorgabe)
Selber keinen Sandwich mitbringen dürfen: Verstanden (Maske muss getragen werden)
Kein z.B. Schokoriegel oder Dose 'To Go' (beim Verlassen): Nicht verstanden
DB Lounge und "Corona"
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 05.03.2021, 20:42 (vor 1856 Tagen) @ chriL999
Wie nachgefragt:
Kein Sandwich dort erhältlich: Verstanden (behördliche Vorgabe)
Selber keinen Sandwich mitbringen dürfen: Verstanden (Maske muss getragen werden)
Kein z.B. Schokoriegel oder Dose 'To Go' (beim Verlassen): Nicht verstanden
Warum soll man das den auch einfügen, die Bewirtung ist doch nur eine kostenlose Zugabe, für Vielfahrer, aber nicht eine Versorgungseinrichtung.
Wenn man so was haben möchte, kann man es bestimmt auf dem Bahnhof kaufen.
Früher gab es auf Bahnhöfen auch Schuhputzer.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
DB Lounge und "Corona"
chriL999, Freitag, 05.03.2021, 20:46 (vor 1856 Tagen) @ EK-Wagendienst
Wenn man so was haben möchte, kann man es bestimmt auf dem Bahnhof kaufen.Früher gab es auf Bahnhöfen auch Schuhputzer.
Genauso könnte wie folgt argumentiert werden:
Wenn die Gastronomie dann mal wieder geöffnet hat, bräuchte man überhaupt keine Lounge mehr, da man dann wieder in der Gastronomie etwas essen und trinken und auf die Toilette gehen kann und sich eine Autobild käuflich besorgen kann.
SBB hat Lounges vor einigen Jahren geschlossen
ffz, Freitag, 05.03.2021, 21:12 (vor 1856 Tagen) @ chriL999
bearbeitet von ffz, Freitag, 05.03.2021, 21:13
Hallo,
die SBB hatte Lounges in Zürich HB und Genf 2016 final geschlossen. Die Lounges waren sehr komfortabel und boten ein breites sehr sehr gutes Getränkeangebot und kostenloses WLAN. https://www.google.de/maps/uv?pb=!1s0x47900a08919880d9%3A0x4ad13eb73ee80141!3m1!7e115!4...
Ich nutze trotz BC 100 1. Klasse maximal 5 Mal im Jahr eine DB Lounge für ein paar Minuten, wozu auch die paar Euro um mir etwas zu essen und zu trinken zu kaufen habe ich dann auch noch verfügbar.
DB Lounge und "Corona"
GibmirZucker, Freitag, 05.03.2021, 20:54 (vor 1856 Tagen) @ chriL999
1. Damit würden Leute animiert, ausserhalb der Lounge die Maske abzunehmen um zu trinken Bund zu essen. So kaufen sich nur die einen Riegel, die wirklich Hunger haben.
2. Schokoriegel und Cola gleich viel Zucker und Fett. Übergewicht ist ein Risikofaktor bei Covid.
DB Lounge und "Corona"
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 05.03.2021, 21:58 (vor 1856 Tagen) @ GibmirZucker
1. Damit würden Leute animiert, ausserhalb der Lounge die Maske abzunehmen um zu trinken Bund zu essen.
Was spricht dagegen?
So kaufen sich nur die einen Riegel, die wirklich Hunger haben.
Mit einem Schokoriegel stille ich nicht meinen Hunger.
2. Schokoriegel und Cola gleich viel Zucker und Fett. Übergewicht ist ein Risikofaktor bei Covid.
Man kann sich auch unnötig verrückt machen - atmen ist auch ein Risiko sollte besser auch gelassen werden...
Auch keine Goodies in der 1. Klasse
tom66, Freitag, 05.03.2021, 21:09 (vor 1856 Tagen) @ chriL999
Im ICE gibt es ja seit Wochen in der 1. Klasse auch keine Goodies mehr. Diese sind ja eigentlich auch einzeln verpackt. Wahrscheinlich ist das aber auch nicht Coronagerecht wenn alle Goodies zusammen auf einem Tablett liegen. Dafür sind aber die Tageszeitungen wieder ausgelegt die problemlos vom Reisenden zum Reisenden weitergegeben werden können.
Tiroler Landeshauptmann durfte nicht über Bayern nach Wien
J-C, In meiner Welt, Freitag, 05.03.2021, 17:03 (vor 1857 Tagen) @ Administrator
Anstatt den RJX meinetwegen in der Business-Klasse zu nehmen, der wohl auch über Gastronomie an Bord verfügt hätte, wollte Herr Platter mit dem Auto länger und der Umwelt mehr schadend nach Wien anreisen. Da gleiches Recht für alle gilt und der Korridorverkehr über Rosenheim aus Tirol her über die Straße weiterhin nicht möglich ist, musste er sich zur Konferenz der Landeshauptleute in Wien per Videoübertragung zuschalten lassen.
Was lernt man draus? Richtig: Lass das Auto stehen und nimm den Zug, der selbstverständlich weiterhin im Korridorverkehr über Bayern ohne weiteres verkehrt.
Zeigt aber auch, wie ranghohe Lokalpolitiker denken. Nicht besonders die Denkweise, die ich mir heutzutage wünsche.
Die Bayrische Regierung zwingt letztlich natürlich jene, die übers deutsche Eck reisen wollen, den Zug zu nehmen. Das muss man freilich erstmal realisieren, dass die Bahn tatsächlich auch existiert.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ob das richtig war...
GibmirZucker, Freitag, 05.03.2021, 19:29 (vor 1856 Tagen) @ J-C
Spricht nicht gerade für viel soziale Kompetenz, nach dem Mist, den er Europa mit Ischgl eingebrockt hat, noch Sonderrechte zu fordern.
Ob das richtig war...
Ösi, Freitag, 05.03.2021, 21:18 (vor 1856 Tagen) @ GibmirZucker
Ich finde, die fehlende Kompetenz liegt bei Deutschland. Transitverkehr war schon seit Jahrzehnten kein Problem mehr und jetzt soll es plötzlich nicht mehr gehen. Da zeigen Seehofer und Söder ihr wahres autoritäres, Menschen schikanierendes Gesicht.
Wirklich?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 05.03.2021, 21:41 (vor 1856 Tagen) @ Ösi
Die ÖBB-Railjets fahren ja weiterhin ungehindert durch Deutschland. Ich finde, dass Bayern da keine Extrawürstchen für Tiroler machen muss, die vergessen haben, dass die Bahn existiert und sogar ziemlich attraktiv ist auf der Relation.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ob das richtig war...
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 05.03.2021, 22:02 (vor 1856 Tagen) @ Ösi
Ich finde, die fehlende Kompetenz liegt bei Deutschland. Transitverkehr war schon seit Jahrzehnten kein Problem mehr und jetzt soll es plötzlich nicht mehr gehen. Da zeigen Seehofer und Söder ihr wahres autoritäres, Menschen schikanierendes Gesicht.
Was nunmal nichts Neues ist...
Ob das richtig war...
J-C, In meiner Welt, Freitag, 05.03.2021, 22:54 (vor 1856 Tagen) @ Reservierungszettel
Es waren Querdenker, die den Mangel an Kontrolle schamlos ausnutzten, da kam einfach mal ein AfD-Abgeordneter trotz der Beschränkungen zur Demo nach Wien.
Man ist halt vorsichtiger, seit Ischgl hat man vielleicht auch ein besonderes Verhältnis zu Tirol, was ja auch heuer sich nicht von seiner besten Seite zeigte. Tatsache ist, dass erwiesenermaßen jedes noch so absurde Schlupfloch genutzt wird, um auf Biegen und Brechen sich einen Urlaub zu gönnen. Das haben die Briten gezeigt, aber es scheinen auch Deutsche sowas gerne mal zu machen.
Würdest du dich nicht auch von einer Region abschotten wollen, wo klar ist, dass die auf Fehlern nicht so richtig lernen?
Ich hab nichts generell gegen Tirol, ich mag das Land normalerweise ziemlich, aber mir würde da irgendwann auch der Geduldsfaden reißen.
Anderseits kenne ich die vorherrschende Disziplin bei grenzüberschreitenden Fahrten von Österreich nach Tschechien und zurück. Es braucht keine Kontrollen bei der Bahn, man hält sich einfach dran. Es gibt also offenbar in der Sache auch Dinge, da müssen wir den Leuten nicht hinterherlaufen. Oder die, die sich nicht dran halten, haben eine besondere Vorliebe zu Kraftfahrzeugen. Da gibt es offenbar Kontrollen.
Vielleicht würde es auch so klappen, anderseits sind Deutschland und Österreich naturgemäß sehr stark vernetzt. Will man wirksam Einreisebeschränkungen durchsetzen, muss man eben mit harten Bandagen vorgehen.
Und dann ist es auch so, bei der FFP2-Maskenpflicht wurde Bayern ja auch belächelt bzw. bös geredet.
Und jetzt ist diese auch in Österreich und Tschechien durchgesetzt worden.
Ich habe den Eindruck, man kritisiert Bayern für die Maßnahmen, aber am Ende sehen die anderen Länder das eben sehr wohl als sinnvoll an.
Ob die Lockerungen in Österreich die tollste Idee waren? Natürlich erstmal angenehm, wieder mehr von den normalen Freiheiten zurückzubekommen, aber was sind die Kosten? Eine neuerliche Verschärfung, wie sie scheinbar schon in Planung ist, wäre eher so meh.
Wer zu früh lockert, sorgt letzlich gewaltsam für schmerzliche Veränderungen in der Wirtschaft. Wer zu früh lockert, zu lasch handelt, wird letztlich am meisten dafür sorgen, dass das Land nach Corona nicht mehr wiederzuerkennen ist.
Um ehrlich zu sein, ich hab aufgehört, mir einen tieferen Sinn zwischen den Verordnungen zu machen. Da kommen Veränderungen, die ich nicht nachvollziehen kann, Entscheidungen, die ich nicht mehr überblicken kann...
ich gehe eher dazu über, mich informiert zu halten über das, was ich zu beachten habe und soweit es geht Risiken zu vermeiden.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ob das richtig war...
GibmirZucker, Freitag, 05.03.2021, 22:36 (vor 1856 Tagen) @ Ösi
Transit mit Bahn geht problemlos, mit Auto besteht das Risiko, dass jemand unterwegs aussteigt.
Und Söder und Seehofer, naja, beide sympathisch auf ihre Art. Auch wenn es krachen könnte, Söder als Bundeskanzler, Seehofer Innenminister. Aber ich kann deinen Groll nicht nachvollziehen.
Ja eben
J-C, In meiner Welt, Freitag, 05.03.2021, 22:56 (vor 1856 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Freitag, 05.03.2021, 22:57
Mal ernsthaft, die Geschichte mit dem Korridorverkehr ist das schlechteste Beispiel für Kritik. Hier propagiert Bayern indirekt die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Österreich.
Und das ist eigentlich ziemlich cool, wie ich finde.
Ich wette etwas, dass die Durchreiseregel in Österreich sehr oft missbraucht wurde.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ja eben
GibmirZucker, Freitag, 05.03.2021, 23:12 (vor 1856 Tagen) @ J-C
Leider führen Ausnahmeregelungen zu Missbrauch. Kenne das nur für die Relation Tschechien-Bayern, wo im Internet explizit Fahrer mit Schweizer Kennzeichen Mitfahrer für Prag-München geworben haben mit der Info, man brauche nicht einmal ein Anmeldeformular, da man Transit vorgibt... Deshalb die radikale Lösung. Und eben, Innsbruck - Wien geht problemlos mit der Bahn und wenn es das Auto sein muss, dann eben einen kleinen Umweg und durch Österreich fahren.
Ja eben
J-C, In meiner Welt, Samstag, 06.03.2021, 06:42 (vor 1856 Tagen) @ GibmirZucker
Österreich ist auf der Straße ja auch entsprechend rigide, hat mehrere Grenzübergänge geschlossen. Lässt sich hoffen, dass die Bahn bicht von welchen missbraucht werden, die völlig vergessen haben, in welcher Situation wir sind.
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Ob das richtig war...
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 05.03.2021, 23:32 (vor 1856 Tagen) @ GibmirZucker
Söder und Seehofer in einem Bundeskabinett? Die CSU zerlegt sich selbst ...
[AT] 2 PCR-Tests pro Woche statt Lockdown?
J-C, In meiner Welt, Samstag, 06.03.2021, 13:04 (vor 1856 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Samstag, 06.03.2021, 13:05
Es wurde viel darüber gesprochen, jetzt könnten in Zukunft die Mosaiksteinchen, die in der Vergangenheit entwickelt wurden, zu einem Ding zusammengepackt werden. Würden 70% der Bevölkerung sich 2 Mal in der Woche mittels PCR-Test testen lassen, könnte man sich tatsächlich einen Lockdown sparen, da durch dieses sehr dichte Monitoring Infizierte sehr rasch detektiert werden und somit ein Schutz vor weiteren Infektionen durch schnelle Quarantäne gewährleistet wäre.
Die Idee ist, dass Menschen zweimal in der Woche Gurgelproben an einem Standort in ihrer Nähe abgeben. Die mittlerweile großen Laborkapazitäten würden es dann erlauben, recht rasch Auskunft zu geben. Ein effizientes Monitoringsystem sollte am besten alle potenziell infektiösen Personen sicher erkennen, „das schaffen Antigen-Tests leider nicht, die PCR-Tests aber locker“. Der Schlüssel zum Gelingen liege vor allem in der Logistik. Zuber: „Wir brauchen nicht mehr Messgeräte, sondern clever organisierte ‚Pooling-Zentren‘, die die Proben für die Labore vorbereiten.“
[...]
Gelinge es, diesen „Traum“ zu realisieren, könnte man hierzulande auch durchaus stolz sein, „weil wesentliche Elemente dieser Teststrategie in Österreich entwickelt und erstmals eingesetzt wurden. Wir haben jetzt die Chance, den Sack zuzumachen und in einem System zu landen, wo wir die Pandemie wirklich kontrollieren können“, zeigte sich Zuber überzeugt. In Wien läuft mittlerweile unter dem Titel „Alles gurgelt“ ein nach diesem Prinzip funktionierendes Pilottestprogramm für Betriebe. Zuber und Brennecke sind darin involviert.
Einmal etabliert, könne man ein solches System etwa auch innerhalb weniger Wochen wieder hochfahren, wenn etwa eine SARS-CoV-2-Variante auftaucht, die tatsächlich dem aufgebauten Immunschutz entkommt oder sich eine Pandemie mit einem anderen Erreger anbahnt. PCR-Tests auf neue Ziele im Erbgut von Erregern anzupassen sei nämlich relativ einfach machbar. So wäre man auch in einer etwaigen nächsten Pandemie gut aufgestellt.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[AT] 2 PCR-Tests pro Woche statt Lockdown?
GibmirZucker, Samstag, 06.03.2021, 14:15 (vor 1856 Tagen) @ J-C
Prublem: die andern 30 Prozent. Werden genau die sein, welche jetzt sich nicht an Schutz Konzepte halten. Wenn gerade die Treiber der Infektion nicht zum Test gehen, bringt es wenig.
Aber grundsätzlich hatte der Lockdown so verhindert, bzw. regional beschränkt werden können. Zum Beispiel Einstieg in den Zug nur mit negativem Testergebnis in den letzten drei Tagen. Kontrolle über App. Zugang in den Supermarkt ebenfalls etc. Wäre die sympathischere Methode gewesen. Technisch umsetzbar mit App. Das wäre schon im Sommer möglich gewesen. Weiterentwicklung wäre der Einsatz modernster Technologie, d.h. kein Ausweis beim Test, keine App, sondern Speicherung und Verlinkung über Gesichtserkennung, zum Beispiel im Zug.
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