ICE Linie 10 - heute Kapazitätsproblem? (Aktueller Betrieb)

Proeter @, Sonntag, 25. November 2018, 10:33 (vor 14 Tagen)

Hallo Leute,

gestern Abend habe ich einen Platz in einem ICE von Dortmund nach Berlin für heute Nachmittag reserviert. Da war etwa ein Drittel der Plätze im gesamten Zug noch auswählbar. Jetzt steht dieser Zug plötzlich (wie auch etliche weitere am heutigen Nachmittag) im Hafas mit dem Hinweis "Außergewöhnlich hohes Reisendenaufkommen".
Dass das so plötzlich über Nacht dort hinein gekommen ist, lässt mich böses ahnen.
Fehlen heute schon wieder ein paar Garnituren auf der Linie und man befürchtet diverse Ausfälle?
Was könnte sonst diese plötzliche Erkenntnis ausgelöst haben, dass es da heute eng wird?

Es ist Sonntag und da sind die Züge erfahrungsgemäß voll

Power132 @, Sonntag, 25. November 2018, 10:35 (vor 14 Tagen) @ Proeter
bearbeitet von Power132, Sonntag, 25. November 2018, 10:38

- kein Text -

Das ist ja aber nicht erst seit letzter Nacht so.

Proeter @, Sonntag, 25. November 2018, 10:43 (vor 14 Tagen) @ Power132

Generell bleibt die Frage, ob immer noch Garnituren fehlen auf der Linie.
Ebenso interessiert mich, nach welchen Regeln die DB diesen Warnhinweis vergibt. In der Vergangenheit wurde ja bereits etliche Male berichtet, dass Züge mit diesem Hinweis dann gerade einmal zur Hälfte gefüllt waren.

Generelles Sonntagsproblem

RenateMD @, Sonntag, 25. November 2018, 11:29 (vor 14 Tagen) @ Proeter

Hallo Proeter,

ich kann deine Erfahrungen teilen und dir sagen woran es liegt.
Meiner Erfahrung nach gibt es auf der ICE Linie 10 an Sonntagen nur sehr geringe Sparpreiskontingente, da die Achse Ruhrgebiet-Berlin stark nachgefragt wird.
In Konsequenz (ich und mein Gatte machen das auch so) ist die Realtion Flexpreis-Sparpeis überproportional hoch. Wir wissen ja alle, dass man den Flexpreis ganztägig nutzen kann, folglich kann die DB ohne Sitzplatzreservierungen nicht abschätzen wer wann fährt.
Wir entscheiden uns immer Sonntag morgens für eine Relation (Hamburg-Köln/Bonn) und reservieren dann. Ich kenne Bekannte, die es ähnlich machen und nach Lust und Befinden morgens reservieren. Skaliere den Effekt hoch und zack sind lauter ungebunde Flexpreise über den Tag in verschiedenen Relationen reserviert und der von dir beschriebene Effekt tritt zu Tage. Ich denke, dass die automatische Meldung generiert wird, sobald eine Schwelle in der Relation freie Plätze-reservierte Plätze erreicht wird.

Ein generelles Einsatzproblem der ICE2-Garnituren ist m.M.n. eher auf der Realtion Hamburg/Bremen-München zu beobachten, als auf Berlin-NRW.

Ein weiteres Problem ist die Unattraktivität der IC-Relationen ab Hannover in Richtung NRW. Man hat die Wahl zwischen dem lahmen Sardinen-Dosto und den versifften IC's nach Stuttgart. Beide halten in jedem Kaff, haben kein WLAN, kein vergleichbar gutes Bistro-Angebot und letztere Garnituren sehen so aus, als ob die DB jede Nacht Elbhochwasser mit den Wagen gespielt hätte. Gründlich gereinigt werden die schon lange nicht mehr.

Und da wären wir beim Problem: Flexpreis-Reisende haben keinen Anreiz sich in einen IC zu setzen und vermeintliche Sparpreisjäger, die Korinthen sparen, dürfen auf der Relation munter stehen oder verstopfen das Bistro (ich kann es ihnen noch nichtmal verdenken). Auf die Idee, ICE1 dort einzusetzen anstatt sie auf die Rollbahn zu schicken, scheint noch niemand im DB-Tower gekommen zu sein.... Gratulation!

Liebe Grüße
Renate

Generelles Sonntagsproblem

ICE-TD, Sonntag, 25. November 2018, 11:42 (vor 14 Tagen) @ RenateMD

Und da wären wir beim Problem: Flexpreis-Reisende haben keinen Anreiz sich in einen IC zu setzen und vermeintliche Sparpreisjäger, die Korinthen sparen, dürfen auf der Relation munter stehen oder verstopfen das Bistro (ich kann es ihnen noch nichtmal verdenken).

Auf der Strecke hat man an Fr und So genau das was hier immer gefordert wird, ein schnelles A-Produkt und ein langsameres B-Produkt. Und jemand der den Flexpreis bezahlt hat natürlich jedes Recht den ICE zu bevorzugen, im Gegensatz zu denjenigen die meinen für 20 € durch ganz Deutschland fahren zu müssen. Ich würde an den aufkommensstarken Tagen auch gar keine Sparpreise anbieten auf der Linie im ICE sondern nur in den IC.

Generelles Sonntagsproblem

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Sonntag, 25. November 2018, 11:45 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Ich würde an den aufkommensstarken Tagen auch gar keine Sparpreise anbieten auf der Linie im ICE sondern nur in den IC.

In die Richtung geht es ja auch - im IC bekommt man in der Regel auch kurzfristig noch Sparpreise in halbwegs attraktiven Dimensionen (60 bis 70 EUR). Jetzt müsste die Fahrplanauskunft diese Züge nur noch von sich aus anzeigen.

--
Weg mit dem 4744!

Generelles Sonntagsproblem

RenateMD @, Sonntag, 25. November 2018, 11:58 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Und da wären wir beim Problem: Flexpreis-Reisende haben keinen Anreiz sich in einen IC zu setzen und vermeintliche Sparpreisjäger, die Korinthen sparen, dürfen auf der Relation munter stehen oder verstopfen das Bistro (ich kann es ihnen noch nichtmal verdenken).

Auf der Strecke hat man an Fr und So genau das was hier immer gefordert wird, ein schnelles A-Produkt und ein langsameres B-Produkt. Und jemand der den Flexpreis bezahlt hat natürlich jedes Recht den ICE zu bevorzugen, im Gegensatz zu denjenigen die meinen für 20 € durch ganz Deutschland fahren zu müssen. Ich würde an den aufkommensstarken Tagen auch gar keine Sparpreise anbieten auf der Linie im ICE sondern nur in den IC.

Mein Punkt ist, dass die Anzahl der Flexpreisreisenden zu hoch für die angebotenen ICE-Kapazitäten ist und das Problem aktuell nicht durch das B-Produkt gelöst werden kann. In Konsequenz leiden die kurz entschlossenen und die wenigen Sparpreisjäger auf den Relationen.

+1

Power132 @, Sonntag, 25. November 2018, 12:11 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

- kein Text -

+2

SveFC @, ICE, Sonntag, 25. November 2018, 12:27 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Auf der Strecke hat man an Fr und So genau das was hier immer gefordert wird, ein schnelles A-Produkt und ein langsameres B-Produkt.

Daran sieht man ja, dass das von vielen auf allen Strecken geforderte B-Produkt einfach nicht so funktioniert wie soll/kann.

Man kann die Fahrgäste kaum zwingen das langsamere Produkt zu nehmen.

Und jemand der den Flexpreis bezahlt hat natürlich jedes Recht den ICE zu bevorzugen, im Gegensatz zu denjenigen die meinen für 20 € durch ganz Deutschland fahren zu müssen.

Das ist halt die Geiz-ist-Geil-Mentalität.

Ich würde an den aufkommensstarken Tagen auch gar keine Sparpreise anbieten auf der Linie im ICE sondern nur in den IC.

Wäre eine gute Maßnahme, nur dann hat die DB wieder den Shitstorm auf ihrer Seite, weil sie so abgrundtief teuer ist.

Es ist egal wie ihr das löst, ihr macht es eh falsch. Ist einfach so!

--
Es lebe die Zensur! Leider auch in diesem Forum!

+2

agw @, NRW, Sonntag, 25. November 2018, 12:54 (vor 14 Tagen) @ SveFC

Ich würde an den aufkommensstarken Tagen auch gar keine Sparpreise anbieten auf der Linie im ICE sondern nur in den IC.

Wäre eine gute Maßnahme, nur dann hat die DB wieder den Shitstorm auf ihrer Seite, weil sie so abgrundtief teuer ist.

Wenn in der Preisübersicht die IC-Verbindungen (teilweise plus RE) immer auftauchen würden, wäre ja zumindes Freitags mit den Verstärkern praktisch jeder zweite Zug günstig und nur die anderen "abgrundtief teuer". Da würde sich sicher keiner beschweren.

Beschweren würde sich nur jemand, der für eine Reise in sechs Monaten guckt und ohne besondere Tricks an einem bestimmten Tag keinen einzigen Sparpreis finden würde.

Oder Beispiel Hamburg-Köln Sprinter und "Sprinter". Diese fahren ja zusätzlich. Niemand würde sich beschweren, wenn diese etwas teuer wären, die anderen IC aber weiterhin mit günstigen Sparpreisen zugänglich wären.

+2

Trainer @, Sonntag, 25. November 2018, 13:24 (vor 14 Tagen) @ agw

Wenn in der Preisübersicht die IC-Verbindungen (teilweise plus RE) immer auftauchen würden, wäre ja zumindes Freitags mit den Verstärkern praktisch jeder zweite Zug günstig und nur die anderen "abgrundtief teuer". Da würde sich sicher keiner beschweren.

Absolute Zustimmung hier. Das Problem ist einfach, dass es keine "Suche nach Preis" gibt. Es werden erst "sinnvolle Verbindungen" gesucht, und für diese dann einen Preis. Es gibt zwar den Sparpreis-Finder, aber der findet aber auch keine Verbindungen, die nur mit Tricks bei der normalen Suche gefunden werden.

Geiz ist geil

Christian_S, Sonntag, 25. November 2018, 13:51 (vor 14 Tagen) @ SveFC

Das ist halt die Geiz-ist-Geil-Mentalität.

Das ist auch insgesamt ein interessantes Phänomen, dass man mal genauer betrachten sollte.
Habe da ein Beispiel für:
Bekannte von uns zahlen für eine Wohnung gleicher Größe wie unsere mehr als die doppelte Monatsmiete (in derselben Stadt), bloss weil die Gegend exklusiver ist und die Wohnung ziemlich hipp.

Andererseits aber, obwohl ihr beim Busfahren ganz schnell schlecht wird und sie dagegen Medikamente nehmen muss, um die Fahrt zu überstehen fährt sie freiwillig mit dem Flixbus nach Berlin und zurück - trotz doppelter Fahrzeit im Vergleich zur Bahn, aber einfach weil es billiger ist.

Ich habe selbst keine stimmige Erklärung dafür.

Zwei paar Schuhe

Gleiswechsel, Sonntag, 25. November 2018, 22:25 (vor 14 Tagen) @ Christian_S

Die Wahl des Wohnortes hat aber ein paar Dutzend ausschlaggebende Variablen mehr, als nur “exklusive Gegend” und “hip”. Reisezeit zur den jeweiligen Arbeitsplätzen, Anbindung an den ÖPNV/Verkehrsanbindung und mit Kindern der Schulsprengel spielen da eine wesentliche Rolle. Daneben gibt es dann Einkaufsmöglichkeit, Freizeitaktivitâten und Co, die die Wahl des Wohnortes beeinflussen. Als absoluter Lebensmittelpunk ist man da sicherlich geneigter jedes zusätzliche Plus zu bezahlen.

Beim Vergleich Flixbus/Bahn auf einer Verbindung gibt es hingegen eine Handvoll, neben Reisedauer und -preis sowie Komfort gibt es kaum Unterschiede.

Aber wer weiß, vielleicht müssen sie auch nur Flixbus fahren weil die Miete den Rest auffrisst. ;)

Letztlich die Frage: Wie viel ist mir was wert?

Destear @, Berlin, Montag, 26. November 2018, 00:35 (vor 14 Tagen) @ Gleiswechsel

Die Wahl des Wohnortes hat aber ein paar Dutzend ausschlaggebende Variablen mehr, als nur “exklusive Gegend” und “hip”. Reisezeit zur den jeweiligen Arbeitsplätzen, Anbindung an den ÖPNV/Verkehrsanbindung und mit Kindern der Schulsprengel spielen da eine wesentliche Rolle. Daneben gibt es dann Einkaufsmöglichkeit, Freizeitaktivitâten und Co, die die Wahl des Wohnortes beeinflussen. Als absoluter Lebensmittelpunk ist man da sicherlich geneigter jedes zusätzliche Plus zu bezahlen.

Beim Vergleich Flixbus/Bahn auf einer Verbindung gibt es hingegen eine Handvoll, neben Reisedauer und -preis sowie Komfort gibt es kaum Unterschiede.

Aber wer weiß, vielleicht müssen sie auch nur Flixbus fahren weil die Miete den Rest auffrisst. ;)

Ich meine, dass einfach jeder Mensch unterschiedlich bewertet, für was er wie viel von seinem Haushaltseinkommens ausgeben will. Ich kenne in meinem Umfeld Menschen mit gutem Auskommen, die möglichst billig und trotz Ärgernissen in einer WG wohnen, weil sie ihr Geld nicht für höhere Mieten ausgeben wollen - von der Ersparnis wird dann eine vierwöchige Reise finanziert oder der an anderen Stellen bessere Lebensstil. Andersrum kenne ich Menschen, die insgesamt eher wenig Geld verdienen und viel reisen müssen, einen relativ größeren Teil aber in Tickets erster Klasse bei der Bahn investieren, obwohl sie problemlos auch zweite Klasse fahren könnten.

Das ist alles eine Frage des persönlichen Wollens und der individuellen Güterverteilung. Aber natürlich stimme ich dir zu, dass dem durchschnittlichen Konsument eine zum Alltagsleben passende Wohnlage wichtiger sein wird als das Bahnticket. Trotz längerer Fahrzeiten und dem Minus an Komfort muss man ja nun auch sagen, dass die Fahrt mit dem Fernbus keine menschenunwürdige Quälerei, sondern ein ziemlich gut angenommenes Verkehrsmittel ist. Das gilt übrigens umso mehr, wenn DB ihr Qualitätsversprechen - so zB immer engere Bestuhlung oder massiv zunehmende Verspätungen - zunehmend nicht mehr einzuhalten in der Lage ist.

Zwei paar Schuhe

Christian_S, Montag, 26. November 2018, 06:08 (vor 14 Tagen) @ Gleiswechsel

Die Wahl des Wohnortes hat aber ein paar Dutzend ausschlaggebende Variablen mehr, als nur “exklusive Gegend” und “hip”. Reisezeit zur den jeweiligen Arbeitsplätzen, Anbindung an den ÖPNV/Verkehrsanbindung und mit Kindern der Schulsprengel spielen da eine wesentliche Rolle. Daneben gibt es dann Einkaufsmöglichkeit, Freizeitaktivitâten und Co,

Mag möglicherweise auf diverse Leute zutreffen, in dem Fall ist es aber absolut nicht so. Weder der Weg zur Arbeit noch Aspekte wie KiTa für die Tochter (die ist in Leipzig sowieso nicht zu kriegen) noch Einkaufsmöglichkeiten spielten eine Rolle. Für alles das hätte es bessere Standorte gegeben.


Beim Vergleich Flixbus/Bahn auf einer Verbindung gibt es hingegen eine Handvoll, neben Reisedauer und -preis sowie Komfort gibt es kaum Unterschiede.

Bei Leipzig-Berlin verdoppelt sich die Reisezeit im FlixBus ja im Vergleich zur Bahn, ist aber in ihrer Absolutheit immer noch erträglich.


Aber wer weiß, vielleicht müssen sie auch nur Flixbus fahren weil die Miete den Rest auffrisst. ;)

Das war eher der Grund ;-)

Geiz ist geil

SveFC @, ICE, Montag, 26. November 2018, 11:07 (vor 13 Tagen) @ Christian_S

Andererseits aber, obwohl ihr beim Busfahren ganz schnell schlecht wird und sie dagegen Medikamente nehmen muss, um die Fahrt zu überstehen fährt sie freiwillig mit dem Flixbus nach Berlin und zurück - trotz doppelter Fahrzeit im Vergleich zur Bahn, aber einfach weil es billiger ist.

Urgs, mir wird im Bus auch sofort schlecht, daher fahre ich nicht mit Flix & Co.

Ich habe selbst keine stimmige Erklärung dafür.

Es wird eine geben;)

--
Es lebe die Zensur! Leider auch in diesem Forum!

Signatur: sehe ich (sehr) kritisch

Langsamfahrstelle @, Sonntag, 25. November 2018, 13:55 (vor 14 Tagen) @ SveFC

Guten Tag Herr SveFC,
ich habe gerade Ihre Signatur gelesen, die sich zumindest dem ersten Anschein nach für eine Zensur ausspricht.
Können Sie das näher ausführen?
Ich halte Zensur für etwas sehr Gefährliches. Nicht umsonst wendet sich ja auch unsere Verfassung (auf Grundlage der Erfahrungen vor Gründung der BRD) klar gegen Zensur.

Anders gefragt: wer soll zensieren, mit welchem Ziel? Und wessen Meinung soll "wegzensiert" werden?

Gruß, Lafa

Danke!

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Sonntag, 25. November 2018, 20:19 (vor 14 Tagen) @ Langsamfahrstelle

- kein Text -

--
Weg mit dem 4744!

-1

Gleiswechsel, Sonntag, 25. November 2018, 22:26 (vor 14 Tagen) @ Langsamfahrstelle

Die Signatur trieft vor Sarkasmus.

-2

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Sonntag, 25. November 2018, 22:37 (vor 14 Tagen) @ Gleiswechsel
bearbeitet von JanZ, Sonntag, 25. November 2018, 22:37

Die Signatur trieft vor Sarkasmus.

So isses. Erst verkündet er randständige politische Botschaften, auch in seiner alten Signatur, und dann wundert er sich, wenn die nicht überall auf Gegenliebe stoßen.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

-1

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Montag, 26. November 2018, 00:14 (vor 14 Tagen) @ Gleiswechsel

Die Signatur trieft vor Sarkasmus.

Nein. Da ist jemand nicht in der Lage, Zensur (=vom Staat) von Moderation (=vom Forenbetreiber) zu unterscheiden.

--
Weg mit dem 4744!

Signatur: sehe ich jetzt nicht mehr so kritisch

Langsamfahrstelle @, Donnerstag, 29. November 2018, 19:38 (vor 10 Tagen) @ Langsamfahrstelle

Da hat er die Signatur geändert ... so ist die Intention dann auch zu verstehen ...
Danke

Neu: es lebe die zensur! Leider auch in diesem Forum.
In der alten Version war die Ablehnung m.E.nicht deutlich zu erkennen

+2

idle2, Jenseits des FVs, Montag, 26. November 2018, 09:07 (vor 13 Tagen) @ SveFC

Auf der Strecke hat man an Fr und So genau das was hier immer gefordert wird, ein schnelles A-Produkt und ein langsameres B-Produkt.

Das ist auch gut so.

Daran sieht man ja, dass das von vielen auf allen Strecken geforderte B-Produkt einfach nicht so funktioniert wie soll/kann.

Wenn man sein Produktklasse B-Fahrzeugpark derart verkommen lässt (die mod-Garnituren, die dort zum Einsatz kommen stehen sogar noch recht gut da), dann muss ich zustimmen. Es kann so nicht funktionieren.

Man kann die Fahrgäste kaum zwingen das langsamere Produkt zu nehmen.

Das stimmt, aber man könnte das langsamere Produkt attraktiver gestalten. Wenn ich mich drauf verlassen könnte, dass ich im IC immer am meinen reservierten Sitzplatz kommen würde und die Auslastung des Zuges erträglich wäre, dann würde ich auch mehr Fahrzeit in Kauf nehmen.

Ich behaupte sogar,dass das für viele Bahnfahrer: Lieber länger, bequem und stressfrei unterwegs als schnell und unbequem.

Und jemand der den Flexpreis bezahlt hat natürlich jedes Recht den ICE zu bevorzugen, im Gegensatz zu denjenigen die meinen für 20 € durch ganz Deutschland fahren zu müssen.

Das ist halt die Geiz-ist-Geil-Mentalität.

Da die Sparpreise aber so verkauft werden wie sie verkauft werden, darf der "geizige DBlutsauger" auch ICE fahren ;)

Ich würde an den aufkommensstarken Tagen auch gar keine Sparpreise anbieten auf der Linie im ICE sondern nur in den IC.

Wäre eine gute Maßnahme, nur dann hat die DB wieder den Shitstorm auf ihrer Seite, weil sie so abgrundtief teuer ist.

Flexpreise sind auch zu teuer - mit BC50 werden die Preise überhaupt erst ansatzweise vernünftig

--
Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

verkommenes B-Fahrzeugpark?

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Montag, 26. November 2018, 09:45 (vor 13 Tagen) @ idle2

SveFC:

Daran sieht man ja, dass das von vielen auf allen Strecken geforderte B-Produkt einfach nicht so funktioniert wie soll/kann.

Wenn ich mich recht erinnere, verkehrt auf Hannover-NRW als B-Produkt der "IC"2.
Mir fallen folgende Gründe ein, wieso das B-Produkt nicht funktioniert:
1. Die 5 Dostos haben nicht die Kapazität einer 9-Wagen IC-Garnitur
2. Der "IC"2 vermisst ein BordBistro.
3. Der "IC"2 kann nur 160 km/h fahren (uns steht somit die ICEs im Wege).
4. Dadurch, dass der "IC"2 langsamer ist, müssen Halte ausgelassen werden, weil der Fahrplan immer noch IC-basiert ist und nicht "IC"-basiert.

idle2:

Wenn man sein Produktklasse B-Fahrzeugpark derart verkommen lässt (die mod-Garnituren, die dort zum Einsatz kommen stehen sogar noch recht gut da), dann muss ich zustimmen. Es kann so nicht funktionieren.

1. Wenn Du die Dostos meinst: die sind s.i.w. doch neu, oder?
2. Wenn Du die (A/B)(p/v)mz meinst: das sind Wagen aus den 1980ern. Unsere ICR-Wagen sind das auch. Diese fahren bei uns als HGV-Surrogat über die HSL-Zuid. Zwar gab es bereits zweimal ein Refit aber auch die deutschen IC-Wagen wurden modernisiert (angeblich nicht alle).
Unsere IC-Wagen durften insgesamt eine vergleichbare Kilometerleistung haben als die deutschen Wagen (mehr weil unser Takt dichter ist, weniger weil unsere Wagen langsamer sind).
Also sind die Umständen in etwa dieselbe.
Wieso sind die deutschen Wagen denn so "verkommen", während die niederländischen IC-Wagen relativ gut funktionieren?
(ja, es fallen recht oft Surrogate aus aber das hat mit dem TRAXX zu tun und nicht mit den Wagen)


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

[image]

Sie haben noch 101 Wochen die Chance, einen echten DB-IC zu genießen!

verkommener B-Fahrzeugpark

SveFC @, ICE, Montag, 26. November 2018, 11:05 (vor 13 Tagen) @ Oscar (NL)

Daran sieht man ja, dass das von vielen auf allen Strecken geforderte B-Produkt einfach nicht so funktioniert wie soll/kann.


Wenn ich mich recht erinnere, verkehrt auf Hannover-NRW als B-Produkt der "IC"2.

Nicht nur, es gibt auch genug IC1-Züge.

Mir fallen folgende Gründe ein, wieso das B-Produkt nicht funktioniert:
1. Die 5 Dostos haben nicht die Kapazität einer 9-Wagen IC-Garnitur
2. Der "IC"2 vermisst ein BordBistro.
3. Der "IC"2 kann nur 160 km/h fahren (uns steht somit die ICEs im Wege).

Die IC2(Linie 55) fahren aber nur alle 2 Stunden und das nicht mal den ganzen Tag, denn in einzelnen Lagen fahren dort auch IC1 - z.B. IC 2012/2013.

Dazu kommen reichlich Verstärker(z.B. IC 19xx) und auch das Zugpaar Aachen - Berlin(IC 2222/2223), diese fahren alle mit IC1 und diese Garnituren sind mitunter das allerletzte.

Es gab zwar ein Redesign(ICmod), aber die DB macht nach einem solchen Redesign an den zügen rein gar nichts mehr. Deshalb gab es ja zuletzt auch dieses Reset-Program oder wie das hieß, wo die Wagen Grundgereinigt wurden und das gehört normalerweise zum täglichen Aufwand in der Werkstatt.

4. Dadurch, dass der "IC"2 langsamer ist, müssen Halte ausgelassen werden, weil der Fahrplan immer noch IC-basiert ist und nicht "IC"-basiert.

Der IC2 kann die Fahrzeiten locker halten, die sind nicht das Problem.


Gruß
SveFC

--
Es lebe die Zensur! Leider auch in diesem Forum!

NL: erzwungene Benutzung des langsameren Zuges.

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Montag, 26. November 2018, 09:19 (vor 13 Tagen) @ SveFC

Hallo SveFC,

Man kann die Fahrgäste kaum zwingen das langsamere Produkt zu nehmen.

Doch, das geht.

1. Auf Amsterdam-Brüssel koexistieren Thalys und der "AmBrüx" (Amsterdam-Brüssel-IC).
Der Thalys ist ein relativ teurer 300 km/h Rennzug, der AmBrüx ein relativ preiswerter 160 km/h schneller IC-artiger Zug. Beide verkehren etwa stündlich.
Die Zwangsmmittel beim Thalys heissen Globalpreise und Reservierungspflicht.
Ob sowas in Deutschland Sinn macht, ist ein anderes Thema, aber man kann Fahrgäste praktisch dazu zwingen, das langsamere Produkt zu nehmen.

2. Zwischen München-Nürnberg koexistieren ICE und MüNüX. Wie sieht es dort aus?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

[image]

Sie haben noch 101 Wochen die Chance, einen echten DB-IC zu genießen!

Generelles Sonntagsproblem

rainman51 @, Paderborn, Sonntag, 25. November 2018, 13:23 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Auf der Strecke hat man an Fr und So genau das was hier immer gefordert wird, ein schnelles A-Produkt und ein langsameres B-Produkt. Und jemand der den Flexpreis bezahlt hat natürlich jedes Recht den ICE zu bevorzugen, im Gegensatz zu denjenigen die meinen für 20 € durch ganz Deutschland fahren zu müssen. Ich würde an den aufkommensstarken Tagen auch gar keine Sparpreise anbieten auf der Linie im ICE sondern nur in den IC.

Es ist durchaus möglich günstige Sparpreise Sonntags im ICE zu bekommen. (Berlin-Hamm) Wenn man zeitlich etwas flexible ist, und Nachtmittags nicht an eine gewisse Zeit gebunden ist, geht das eigentlich. Mal mit Ausnahme von Dezember gibt es immer attraktive Preise. Die Vorausbuchungsfrist sollte min. 4-6 Wochen betragen.

Ansonsten bekommt man auch bei gewissen Aktionen gerne mal günstigere Tickets. Für den 2 Dezember hatte ich 2 Tickets 1 Klasse jeweils BC 25 für 2 Personen zum Preis von 141 Euro. Diese waren dieses Mal teuer als sonst, da im Dezember die Preise etwas höher immer sind. Dann kam die Aktion mit den extra Sparpreisen und ich konnte die gleiche Relation für 62 Euro bekommen. Gleiche Konditionen und auch echter Sparpreis.

Generelles Sonntags Problem - welch ein Glück...

RhBDirk @, Köln und Hamburg, Sonntag, 25. November 2018, 13:11 (vor 14 Tagen) @ RenateMD

... für alle die 7 Tage die Woche arbeiten können.

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