Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF. (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

martarosenberg @, Sachsen, Montag, 20. März 2017, 00:21 (vor 9 Tagen)

Aus Befragung des Zugpersonals:

Bei Locomore reicht es aus, im Zug die Buchungsnummer zu nennen. Also man braucht weder einen Ausdruck noch ein Gerät zur Anzeige der Fahrkarte.

Es könnte aber ggf. die Personalie überprüft werden. (Warum haben die personalisierte Fahrkarten?).

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Montag, 20. März 2017, 00:22 (vor 9 Tagen) @ martarosenberg

(Warum haben die personalisierte Fahrkarten?).

Aus dem selben Grund wie die DB: Damit nicht 5 Leute den gleichen Buchungscode nennen können.

--
Weg mit dem 4744!

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

martarosenberg @, Sachsen, Montag, 20. März 2017, 11:09 (vor 8 Tagen) @ JeDi

(Warum haben die personalisierte Fahrkarten?).


Aus dem selben Grund wie die DB: Damit nicht 5 Leute den gleichen Buchungscode nennen können.

Aber dann kann immernoch der buchende belangt werden; zudem kann man auch an nichtpersonalisierte einmalig vorhandene nummern binden.

Ich vermute gerade eher: Sonst könnte man preiswerte Fahrkarten im Voraus kaufen und dann einfach weitergeben, und damit das Tarifmodell unterlaufen.

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Montag, 20. März 2017, 11:23 (vor 8 Tagen) @ martarosenberg

Aber dann kann immernoch der buchende belangt werden; zudem kann man auch an nichtpersonalisierte einmalig vorhandene nummern binden.

Der Buchende soll also für etwas belangt werden, wovon er u.U. nicht mal Kenntnis hatte? Dünnes Eis.

--
Weg mit dem 4744!

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

martarosenberg @, Sachsen, Montag, 20. März 2017, 12:44 (vor 8 Tagen) @ JeDi

Aber dann kann immernoch der buchende belangt werden; zudem kann man auch an nichtpersonalisierte einmalig vorhandene nummern binden.


Der Buchende soll also für etwas belangt werden, wovon er u.U. nicht mal Kenntnis hatte?

Aber wenn die Buchungsnummer im Umlauf ist, ist es dann nicht Verschulden des Buchenden, sie preiszugeben?

OK, so lang sind die Nummern nicht, da könnten Leute es auf gut Glück probieren einfach mal eine zu nennen bei Kontrolle.

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Montag, 20. März 2017, 17:23 (vor 8 Tagen) @ martarosenberg

Aber dann kann immernoch der buchende belangt werden; zudem kann man auch an nichtpersonalisierte einmalig vorhandene nummern binden.


Der Buchende soll also für etwas belangt werden, wovon er u.U. nicht mal Kenntnis hatte?


Aber wenn die Buchungsnummer im Umlauf ist, ist es dann nicht Verschulden des Buchenden, sie preiszugeben?

OK, so lang sind die Nummern nicht, da könnten Leute es auf gut Glück probieren einfach mal eine zu nennen bei Kontrolle.

Oder es hat mal wieder jemand Passwörter geklaut. Oder der Abruf erfolgt über eine nicht verschlüsselte Verbindung. Oder...

--
Weg mit dem 4744!

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

ICE920 ⌂ @, München, Montag, 20. März 2017, 18:53 (vor 8 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von ICE920, Montag, 20. März 2017, 18:56

Besteht bei Locomore nicht Reservierungspflicht? Dann ist es egal, wieviele böse Leute die Nummer abgefangen haben. Auf den Platz, zu dem das Ticket gehört, passt nur ein Hinten und schon ist das Problem gelöst. In Italien und Tschechien klappt es ja auch.
Bei der DB reicht es ja auch die Buchungsnummer und den Namen zu erfahren, um sich das Ticket auszudrucken und ihn ohne Kenntnis des eigentlichen Besitzers zigmal zu benutzen.

Schönen Gruß,
ICE920

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Montag, 20. März 2017, 21:55 (vor 8 Tagen) @ ICE920

Besteht bei Locomore nicht Reservierungspflicht? Dann ist es egal, wieviele böse Leute die Nummer abgefangen haben. Auf den Platz, zu dem das Ticket gehört, passt nur ein Hinten und schon ist das Problem gelöst. In Italien und Tschechien klappt es ja auch.

Und wenn sich dann zehn Leute um den Platz streiten, wer kriegt ihn? Der Stärkste? Der Schnellste? Der Lauteste? Und wie Fabian schon schrieb: Wenn ich lieber auf einem anderen Platz sitzen möchte?

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

ICE920 ⌂ @, München, Dienstag, 21. März 2017, 11:51 (vor 7 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von ICE920, Dienstag, 21. März 2017, 11:55

Und wenn sich dann zehn Leute um den Platz streiten, wer kriegt ihn? Der Stärkste? Der Schnellste? Der Lauteste?

Vielleicht einfach der, dem die Fahrkarte gehört und dessen Name mit der Fahrkarte verknüpft ist?

Und wie Fabian schon schrieb: Wenn ich lieber auf einem anderen Platz sitzen möchte?

Die Realität schaut eher so aus, dass sich Leute auf Biegen und Brechen auf den Platz setzen, den sie reserviert haben, gerne neben einem, obwohl der halbe Zug leer ist.
Und für die Querulanten, die sich woanders hinsetzen möchten: Wo ist das Problem? Es gibt immer noch eine Verknüpfung Fahrkarte-Name.

Glücklicherweise ist die DB ja auch beim Online-Ticket faktisch von der "Papierversion" weggekommen. Die eigentliche Fahrkarte ist ja mittlerweile alleine der Aztec-Code (egal ob auf Papier, in einer App, in einer PDF oder sonstwo)

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Dienstag, 21. März 2017, 12:13 (vor 7 Tagen) @ ICE920

Und wenn sich dann zehn Leute um den Platz streiten, wer kriegt ihn? Der Stärkste? Der Schnellste? Der Lauteste?


Vielleicht einfach der, dem die Fahrkarte gehört und dessen Name mit der Fahrkarte verknüpft ist?

Ich dachte, es ginge gerade darum, warum Online-Fahrkarten angeblich nicht personalisiert werden müssen? Sorry, aber ich blicke nicht durch, wer hier gerade welches Ziel verfolgt.

--
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(EAV: Es fährt kein Zug)

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

martarosenberg @, Sachsen, Dienstag, 21. März 2017, 15:20 (vor 7 Tagen) @ ICE920

Glücklicherweise ist die DB ja auch beim Online-Ticket faktisch von der "Papierversion" weggekommen. Die eigentliche Fahrkarte ist ja mittlerweile alleine der Aztec-Code (egal ob auf Papier, in einer App, in einer PDF oder sonstwo)

Aber leider noch nicht (offiziell) auf einem Etikettendrucker-Papier (mit den "Klartext" angaben in klein, Aztec-Code in "Original"größe) akzeptiert.

Bei Locomore reicht Buchungsnummer; kein Ausdruck oder PDF.

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Montag, 20. März 2017, 15:54 (vor 8 Tagen) @ martarosenberg

Ich vermute gerade eher: Sonst könnte man preiswerte Fahrkarten im Voraus kaufen und dann einfach weitergeben, und damit das Tarifmodell unterlaufen.

Bei der DB oder bei Locomore? Bei der DB kannst du das Tarifmodell ja durch die geeignete Wahl der Ticketart "unterlaufen", wenn du denn jemanden findest, der dir einen Sparpreis für genau den Zug abkauft. Bei Locomore würde ich nicht mal ausschließen, dass sie sich damit ein kleines Zubrot verdienen. Das liegt übrigens laut deren BB bei genau 5 € pro Namensänderung.

--
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Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Einmaligkeit von Fahrscheinen

Fabian318 @, Münster i. W., Montag, 20. März 2017, 21:52 (vor 8 Tagen) @ martarosenberg
bearbeitet von Fabian318, Montag, 20. März 2017, 21:54

Aber dann kann immernoch der buchende belangt werden; zudem kann man auch an nichtpersonalisierte einmalig vorhandene nummern binden.

Einmalig gültige Nummern funktionieren nicht, weil du dann bei einer Zweitkontrolle wiederum nicht feststellen kannst, ob dieselbe Person erneut das Ticket vorzegt oder eine zweite Person erstmals. Dasselbe beim Belangen das Buchenden: Die mehrmalige Kontrolle einer Buchungsnummer begründet noch keinen Missbrauchsverdacht.

Und zum Punkt der Reservierungspflicht: Es ist weder verboten, sich umzusetzen noch hin und her zu laufen, auch dann muss die Fahrtberechtigung geprüft werden können.

Es ändert alles nichts: Entweder muss der einmalige Zugang zum Verkehrsmittel sichergestellt werden (also Zugangskontrollen) oder das Vorhandensein ganz genau einer einzigen Fahrtberechtigung, sprich entweder genau einem Fahrschein oder ein Fahrschein/Buchungsnummer, der personalisiert ist. Demnach braucht es bei allen Arten von elektronisch bezogenen Fahrscheinen entweder Zugangskontrollen oder personalisierte Fahrscheine, weil nie sichergestellt werden kann, dass es nur einen Fahrschein(ausdruck) gibt.

Einmaligkeit von Fahrscheinen -- einmalige Karten.

martarosenberg @, Sachsen, Dienstag, 21. März 2017, 10:16 (vor 7 Tagen) @ Fabian318

Aber dann kann immernoch der buchende belangt werden; zudem kann man auch an nichtpersonalisierte einmalig vorhandene nummern binden.


Einmalig gültige Nummern funktionieren nicht, weil du dann bei einer Zweitkontrolle wiederum nicht feststellen kannst, ob dieselbe Person erneut das Ticket vorzegt oder eine zweite Person erstmals.

Naja, wenn Du Zugbindung hast gilt es aber eh nur in einem Zug, und wenn dann jemand z.B. ein an einen bahn.bonus-card über die Nummer gebundene Fahrkarte hat, lässt sich das nur mit großem Risiko so weitergeben, dass bei einer Kontrolle zwei Leute das vorzeigen können (mit einmalig vorhandenen Nummern meine ich nur einmalig vorhandene Nummern auf irgendwelchen Dingen. Eine IMEI vom Handy wäre auch so ein Kandidat, wenn man die einfach und fälschungssicher auslesen könnte. Oder eben Nummern auf eben zwar persönlichen Karten, aber explizit ist es nur an die Nummer gebunden und nicht an den Namen, so dass man Fahrkarte + andere Karte weitergeben darf wenn jemand anders die Fahrkarte nutzen möchte). Das einzige, was dann noch ginge: Man kauft eine Fahrkarte für eine lange Strecke, fährt aber nur einen Teil und den nächsten Teil jemand anders. Diese Übertragung ist aber auch bei offline-Fahrkarten der DB nicht feststellbar.

Eindeutige, unpersonalisierte Nummer: Geldscheine!

martarosenberg @, Sachsen, Dienstag, 21. März 2017, 15:19 (vor 7 Tagen) @ Fabian318

Die Seriennummer von Geldscheinen wären m.E. geeignet, um ein
Onlineticket zu authentifizieren ohne es zu personalisieren:
Geldscheine sind per se ziemlich fälschungssicher, jeder hat eine
eindeutige Nummer, sie sind nicht personalisiert und ziemlich
problemlos zu bekommen. Man muss halt bei der Buchung dann einen
vorrätig haben den man auch bis zum Fahrtende nicht ausgibt.

Damit könnte man die Konzepte "Sicherstellen, dass nur eine Person
gleichzeitig die Fahrkarte nutzt" und "Personenbindung" entflechten.

Noch idealer wäre es wenn es unpersonalisierte Identifizierungskarten
gäbe, für genau solche Zwecke. Mit moderner Kryptotechnologie in
Smartcards sind da sicherlich schöne offene aber nachweislich sichere
Standards möglich.

Eindeutige, unpersonalisierte Nummer: nPA

kaythxbye @, Berlin, Dienstag, 21. März 2017, 15:44 (vor 7 Tagen) @ martarosenberg

Noch idealer wäre es wenn es unpersonalisierte Identifizierungskarten
gäbe, für genau solche Zwecke. Mit moderner Kryptotechnologie in
Smartcards sind da sicherlich schöne offene aber nachweislich sichere
Standards möglich.

Interessanterweise kann der elektronische Teil des neuen Personalausweises anonyme Identitäten verwalten. Sprich er kann sich eine zufällig aussehende ID geben, die aber nicht frei erfunden werden kann (ist signiert) und sich bei wiederholten Logins nicht ändert, ohne dass aber Daten der dahinterstehenden Person freigegeben werden. Das geht natürlich auch mehrfach, d.h. bei verschiedenen Anbietern hat man auch unterschiedliche IDs die von außen nicht verknüpfbar sind.

Bei einer Realweltkontrolle im Zug wäre das natürlich zugegebenermaßen etwas unpraktisch (ich muss den Ausweis in ein Kartenlesegerät des Schaffners stecken, damit die locomore-spezifische ID ausgelesen werden kann, der Schaffner darf aber die aufgedruckten Daten nicht lesen) aber insgesamt finde ich das schon eine sehr spannende Technologie.

Leider kenn ich kaum Unternehmen, wo der nPA so eingesetzt werden kann. Theoretisch könnte auch ein Forum seinen Login so managen, da können dann auch nicht einfach so Accounts entwendet/gephisht werden. Aber da die Infrastruktur dahinter für die Anbieter nicht wenig Geld und Aufwand kostet handelt es sich dabei wieder mal um eine echt gute Idee die aber keiner benutzt.

Bank-/Kreditkarte ist ein perfektes Verifizierungsmedium!

GUM @, Dienstag, 21. März 2017, 15:58 (vor 7 Tagen) @ kaythxbye
bearbeitet von GUM, Dienstag, 21. März 2017, 15:58

Danke für die Detailinfos zum Produkt der Bundesdruckerei GmbH!

Bei Online-Tickets und PDF hat sich ja seit Jahrzehnten - und aus gutem Grund - die Vorlage igrendeiner für eine Privatperson nicht einfach multiplizierbaren Karte bewährt. Sei es die Bankkarte, eine Kreditkarte oder die bahn.bonus Card.

Durch die Verknüpfung zwischen auf dem Ticket stehenden Endziffern, dem Namen des Reisenden und der nur einmal vorhandenen Karte ist eine ebenso hohe Fälschungssicherheit wie beim Papierticket gegeben.

Das Risiko der Bekanntgabe von persönlichen Daten an zufällig oder absichtlich genau hinsehenden oder mit Mini-Kamera abfotografierenden "Mitreisenden" wird damit auf Null reduziert. Mit der ec-Karten Nr. alleine kann ja niemand was anfangen.

Deshalb ist und bleibt es das perfekte Verifizierungsmedium. Auch mit niedrigem Risiko bei Verlust, Diebstahl. Weil ja auch das offline-Lastschriftverfahren im Einzelhandel nur noch sehr selten genutzt wird.

Mit einem Foto von Geburtsdatum, Wohnort etc. lässt sich ja schon so einiges an unangenehmen bis kriminellen Unsinn treiben.

Deshalb: Wenn jemand schon unbedingt ein Online-Ticket nutzen möchte/muss, dann mit dem niedrigstschwelligen und am wenigsten Informationen preisgebenden Plastik-ID Medium.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Kreditkarte denkbar ungeeignet! Debitkarte suboptimal.

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Dienstag, 21. März 2017, 16:25 (vor 7 Tagen) @ GUM

- kein Text -

Bitte unterfüttern bzw. substantiieren!

GUM @, Dienstag, 21. März 2017, 16:31 (vor 7 Tagen) @ musicus

Der Zweck der Betrugs-/Kopierprävention wird durch diese Maßnahme vollständig erreicht, oder?

--
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Durch weniger kritische Identifizierungsmöglichkeiten ebenso

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Dienstag, 21. März 2017, 17:19 (vor 7 Tagen) @ GUM

- kein Text -

Idee - die OnlineTicketCard...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 07:50 (vor 6 Tagen) @ GUM

Warum bietet die Bahn nicht (evtl. gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, der symbolische Euro oder so) die OnlineTicketCard an, die eine zwar eine einmalige und eindeutige Nummer und einen entsprechenden DB-Aufdruck trägt, aber in Reisezentren/Agenturen/etc. ohne die Erfassung persönlicher Daten erstanden werden kann? Theoretisch wäre auch ein ganz einfacher Ausgabeautomat denkbar - oben wirft man den Euro rein, unten fällt eine Karte raus.

Mit dieser Karte ist der Faktor "der Kunde hat etwas, das es nur einmal gibt" erfüllt, und gleichzeitig weiß niemand, daß hinter der OnlineTicketCard-Nummer 42255174225621* eben der Kollege GUM steckt. Ja, anders als eine Bank- oder Kreditkarte, die en "ehda"-Faktor hat, weil man sie sowieso mit sich führt, es es ein einmaliger Aufwand, diese Karte zu erstehen, aber da die Karte prinzipiell kein Ablaufdatum haben braucht, bleibt es bei dem einmaligen Aufwand. Diejenigen, die keine direkt der Person zuzuordnenden ID-Varianten mögen, müssen dann eben in dieses kleine säuerliche Äpfelchen beißen.

Idee schmiedende Grüße,
der Colaholiker

*) Liebe Zahlentheoretiker, das ist einfach nur wild auf die Tastatur gehauen und hat keine praktische Bewandnis

--
[image]

Das ist eine wunderbare Idee!

GUM @, Mittwoch, 22. März 2017, 10:20 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Warum bietet die Bahn nicht (evtl. gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, der symbolische Euro oder so) die OnlineTicketCard an, die eine zwar eine einmalige und eindeutige Nummer und einen entsprechenden DB-Aufdruck trägt, aber in Reisezentren/Agenturen/etc. ohne die Erfassung persönlicher Daten erstanden werden kann? Theoretisch wäre auch ein ganz einfacher Ausgabeautomat denkbar - oben wirft man den Euro rein, unten fällt eine Karte raus.

Mit dieser Karte ist der Faktor "der Kunde hat etwas, das es nur einmal gibt" erfüllt, und gleichzeitig weiß niemand, daß hinter der OnlineTicketCard-Nummer 42255174225621* [...] steckt. Ja, anders als eine Bank- oder Kreditkarte, die en "ehda"-Faktor hat, weil man sie sowieso mit sich führt, es es ein einmaliger Aufwand, diese Karte zu erstehen, aber da die Karte prinzipiell kein Ablaufdatum haben braucht, bleibt es bei dem einmaligen Aufwand. Diejenigen, die keine direkt der Person zuzuordnenden ID-Varianten mögen, müssen dann eben in dieses kleine säuerliche Äpfelchen beißen.

Idee schmiedende Grüße,
der Colaholiker

*) Liebe Zahlentheoretiker, das ist einfach nur wild auf die Tastatur gehauen und hat keine praktische Bewandnis

Das ist eine wunderbare Idee! Zusätzlich könnten dadurch Einnahmen für Umweltmaßnahmen wie die Baumprämie von bahn.bonus generiert werden. Also die "Unique ID" für 2,50 Euro verkaufen, die mit Bäumen und Ökostrom drauf für 8,88 Euro.

Im besten Fall kann man damit sogar Kultstatus erlangen, wie mit den ersten Telefonkarten. Dann kaufen sich die Leute zusätzliche Karten als Souvenir und transportieren den Markenwert der Bahn in ihr Sammelalbum.....

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...ohne Marktpotential

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Mittwoch, 22. März 2017, 10:35 (vor 6 Tagen) @ GUM

Ich sehe keine nennenswerten Vorteile dieser neuen Methode und ebensowenig nennenswertes Kundenpotential dafür. Zum einen gibt es bereits kostenlose Plastikkarten von der DB, die zur Legitimation taugen, zum anderen ist ein anonymer Ticketkauf ebenfalls möglich. Ich verstehe leider nichtmal ansatzweise, wo im bestehen Modus ein Problem liegen könnte...

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Henrik @, Mittwoch, 22. März 2017, 10:35 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Warum bietet die Bahn nicht (evtl. gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, der symbolische Euro oder so) die OnlineTicketCard an, die eine zwar eine einmalige und eindeutige Nummer und einen entsprechenden DB-Aufdruck trägt, aber in Reisezentren/Agenturen/etc. ohne die Erfassung persönlicher Daten erstanden werden kann? Theoretisch wäre auch ein ganz einfacher Ausgabeautomat denkbar - oben wirft man den Euro rein, unten fällt eine Karte raus.

hahaha :D

Mit dieser Karte ist der Faktor "der Kunde hat etwas, das es nur einmal gibt" erfüllt, und gleichzeitig weiß niemand, daß hinter der OnlineTicketCard-Nummer 42255174225621* eben der Kollege GUM steckt. Ja, anders als eine Bank- oder Kreditkarte, die en "ehda"-Faktor hat, weil man sie sowieso mit sich führt, es es ein einmaliger Aufwand, diese Karte zu erstehen, aber da die Karte prinzipiell kein Ablaufdatum haben braucht, bleibt es bei dem einmaligen Aufwand. Diejenigen, die keine direkt der Person zuzuordnenden ID-Varianten mögen, müssen dann eben in dieses kleine säuerliche Äpfelchen beißen.

Idee schmiedende Grüße,
der Colaholiker

*) Liebe Zahlentheoretiker, das ist einfach nur wild auf die Tastatur gehauen und hat keine praktische Bewandnis

jo.. in etwa derlei hohe praktische Bewandnis wie GUMsche perfekte bewährte Bank-/Kreditkarte als Verifizierungsmedium,
die in seiner Welt ja so toll is, dass es diese immer noch gibt..
vor allem das mit ohne Risiko bei Verlust der ID is witzig.. :D


heut ticket bei .italo gebucht,
mehr als Name & email-adresse gibt man nicht an, Registrierung eh nich möglich.
rauskommt ein 6-stelliger Code - der alleine reicht aus.

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 10:56 (vor 6 Tagen) @ Henrik

hahaha :D

Was ist daran so witzig?

jo.. in etwa derlei hohe praktische Bewandnis wie GUMsche perfekte bewährte Bank-/Kreditkarte als Verifizierungsmedium,
die in seiner Welt ja so toll is, dass es diese immer noch gibt..
vor allem das mit ohne Risiko bei Verlust der ID is witzig.. :D

Das Risiko bei Verlust der von mir dargestellten Karte wäre lediglich auf die Verifizierbarkeit der mit ihr verknüpften Tickets beschränkt. Damit ist das Risiko deutlich kleiner als beim Verlust einer Karte mit Zahlungsfunktion, und auf vergleichbarem Niveau mit dem Verlust der eigentlichen Fahrkarte.

heut ticket bei .italo gebucht,
mehr als Name & email-adresse gibt man nicht an, Registrierung eh nich möglich.
rauskommt ein 6-stelliger Code - der alleine reicht aus.

Nicht jeder möchte mit Name und e-Mail erfaßt werden, wenn seine "Geschäftsreise" in Wirklichkeit zu seiner Geliebten geht. Ich teile dieses Problem zwar nicht, akzeptiere aber seine Existenz.

Wie wird bei Italo verifiziert, daß der 6-Stellige Code nur genau einmal verwendet wird? Ist dieses System auch auf eine Fahrkarte der DB zum Normalpreis mit all ihrer Flexibilität, fehlender Reservierungspflicht, Fahrtunterbrechungen, etc abbildbar? (Irgendwas sagt mir, daß die Antwort darauf eine negative sein wird.)

Daß die für den Kunden einfachste Möglichkeit für die Einmaligkeit online gebuchter Fahrkarten die Abholung der auf "offiziellem" Papier gedruckten Karten am Automaten vergleichbar mit BahnTix wäre, steht auf einem anderen Blatt. Die Verbindung dieser Systeme ist sicher deutlich komplizierter, als einfach einen Stapel durchnumerierter Plastikkarten vorzuhalten.

Mit agenturgebuchten Bahntix ohne ID-Probleme reisende Grüße,
der Colaholiker

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GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Mittwoch, 22. März 2017, 11:27 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Was ist daran so witzig?

...dass anonymes Bahnreisen zunehmend umständlich wird und offenkundig nicht auf der Interessen- oder Prioritätenliste der DB steht. Wird also nicht kommen.

Das Risiko bei Verlust der von mir dargestellten Karte wäre lediglich auf die Verifizierbarkeit der mit ihr verknüpften Tickets beschränkt. Damit ist das Risiko deutlich kleiner als beim Verlust einer Karte mit Zahlungsfunktion, und auf vergleichbarem Niveau mit dem Verlust der eigentlichen Fahrkarte.

Was spricht gegen eine risikolose und kostenfreie bahn.bonus-Card?

Nicht jeder möchte mit Name und e-Mail erfaßt werden, wenn seine "Geschäftsreise" in Wirklichkeit zu seiner Geliebten geht. Ich teile dieses Problem zwar nicht, akzeptiere aber seine Existenz.

Reisezentrum? Automat? Personenbediente Verkaufsstellen? Natürlich ohne Punktesammeln und mit Barzahlung.

Daß die für den Kunden einfachste Möglichkeit für die Einmaligkeit online gebuchter Fahrkarten die Abholung der auf "offiziellem" Papier gedruckten Karten am Automaten vergleichbar mit BahnTix wäre, steht auf einem anderen Blatt.

Willy ist tot!

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 11:44 (vor 6 Tagen) @ musicus

...dass anonymes Bahnreisen zunehmend umständlich wird und offenkundig nicht auf der Interessen- oder Prioritätenliste der DB steht. Wird also nicht kommen.

Was aber nichts dran ändert, daß es Kunden gibt, denen das wichtig ist.

Was spricht gegen eine risikolose und kostenfreie bahn.bonus-Card?

Daß sie personalisiert ist. Wer das nicht möchte, ist damit raus. Da es sich aber nicht um eine Bahncard handelt, fehlt dort m.W. der Passus, daß sie nur mit einem amtlichen Lichtbildausweis gilt, und so könnte man theoretisch die Karte auf irgendeinen Strohmann kaufen und dann nutzen, sofern dieser mitmacht. Dann ist das Reiseprofil zwar immer noch personalisiert, aber eben auf jemand anderen. Sofern die Reisen nicht zeitgleich stattfinden, könnten mehrere Personen - was dann aber wieder gegen die Bedingungen von Bahn.Bonus oder wie das mittlerweile heißt, verstoßen würde. Hachisdasschwierig...

Reisezentrum? Automat? Personenbediente Verkaufsstellen? Natürlich ohne Punktesammeln und mit Barzahlung.

Es gibt sicher Szenarien, warum das Onlineticket gewünscht ist. Da es mich nicht betrifft, kann ich hier kein stichhaltiges Argument bringen.

Willy ist tot!

Schauen wir mal, was an Halloween passiert. ;-)

Auf Zombie-Willy wartende Grüße,
der Colaholiker

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Nicht-personalisierte OT gibt's eben nicht.

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Mittwoch, 22. März 2017, 13:16 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Henrik @, Mittwoch, 22. März 2017, 13:28 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Was spricht gegen eine risikolose und kostenfreie bahn.bonus-Card?

Daß sie personalisiert ist. Wer das nicht möchte, ist damit raus. Da es sich aber nicht um eine Bahncard handelt, fehlt dort m.W. der Passus, daß sie nur mit einem amtlichen Lichtbildausweis gilt, und so könnte man theoretisch die Karte auf irgendeinen Strohmann kaufen und dann nutzen, sofern dieser mitmacht.

Ist-Zustand bei alleinreisendes Kind

Reisezentrum? Automat? Personenbediente Verkaufsstellen? Natürlich ohne Punktesammeln und mit Barzahlung.

Es gibt sicher Szenarien, warum das Onlineticket gewünscht ist.

eben.

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Henrik @, Mittwoch, 22. März 2017, 12:20 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

hahaha :D

Was ist daran so witzig?

weils nich ernst zu nehmen is,
siehe Antwort von musicus.
Bedarf besteht nicht - weder beim Kunden noch bei der Bahn - viel zu umständlich, zudem teurer.

jo.. in etwa derlei hohe praktische Bewandnis wie GUMsche perfekte bewährte Bank-/Kreditkarte als Verifizierungsmedium,
die in seiner Welt ja so toll is, dass es diese immer noch gibt..
vor allem das mit ohne Risiko bei Verlust der ID is witzig.. :D

Das Risiko bei Verlust der von mir dargestellten Karte wäre lediglich auf die Verifizierbarkeit der mit ihr verknüpften Tickets beschränkt. Damit ist das Risiko deutlich kleiner als beim Verlust einer Karte mit Zahlungsfunktion, und auf vergleichbarem Niveau mit dem Verlust der eigentlichen Fahrkarte.

letzteres gibts ja eh nich,
das Risiko ist erheblich höher als beim Ist-Zustand.

heut ticket bei .italo gebucht,
mehr als Name & email-adresse gibt man nicht an, Registrierung eh nich möglich.
rauskommt ein 6-stelliger Code - der alleine reicht aus.

Nicht jeder möchte mit Name und e-Mail erfaßt werden, wenn seine "Geschäftsreise" in Wirklichkeit zu seiner Geliebten geht. Ich teile dieses Problem zwar nicht, akzeptiere aber seine Existenz.

fake-email adresse

Wie wird bei Italo verifiziert, daß der 6-Stellige Code nur genau einmal verwendet wird? Ist dieses System auch auf eine Fahrkarte der DB zum Normalpreis mit all ihrer Flexibilität, fehlender Reservierungspflicht, Fahrtunterbrechungen, etc abbildbar? (Irgendwas sagt mir, daß die Antwort darauf eine negative sein wird.)

das System ist genau das gleiche wie bei der DB, nur eben dass Reservierung mit drin ist, macht es nur noch praktischer.

Daß die für den Kunden einfachste Möglichkeit für die Einmaligkeit online gebuchter Fahrkarten die Abholung der auf "offiziellem" Papier gedruckten Karten am Automaten vergleichbar mit BahnTix wäre, steht auf einem anderen Blatt. Die Verbindung dieser Systeme ist sicher deutlich komplizierter, als einfach einen Stapel durchnumerierter Plastikkarten vorzuhalten.

letzteres steht eh nich zur Diskussion da nicht Stand der Dinge,
ersteres wurde ebenso kopiert, fällt also ebenso flach, "einfach" passt ebenso nicht,
personalisiert ist es ebenso

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 12:41 (vor 6 Tagen) @ Henrik

Bedarf besteht nicht - weder beim Kunden noch bei der Bahn - viel zu umständlich, zudem teurer.

Und daß beim Kunden kein Bedarf dafür besteht, schließt Du bitte aus welcher Quelle? Bei Dir mag er nicht bestehen, bei mir besteht er mangels Nutzung des Onlinetickets nicht, aber wieviel ppm der täglichen Kunden der DB machen wir beide doch gleich aus? Ich würde mir jedenfalls nicht herausnehmen, das in dieser Globalität abzustreiten.

letzteres gibts ja eh nich,

Wieso gibt es kein Risiko, die Karte zu verlieren? Nicht jeder hat einen Computer/Smartphone/etc dabei, trägt deshalb die Fahrkarte nur in Papierform mit sich herum. Und das kann man verlieren. Auch das mitgeführte Smartphone, gegebenenfalls auch durch unfreiwilligen Besitzerwechsel.

das Risiko ist erheblich höher als beim Ist-Zustand.

Höher als bei entwendeter/verlorener Karte mit Zahlungsfunktion? Bis Du es bemerkt hast, daß die Karte weg ist, recherchiert hast, wie Du sie sperren kannst, die Sperrung durchgeführt hast, ohne die Kartennummer zu haben (weil die Karte ja weg ist, und du nicht geade zu den Gehirnakrobaten gehörst, die sich so lange Zahlenkombinationen merken können), ist das Konto leer.

fake-email adresse

1.) Werden Buchungen beibehalten, auch wenn die zugestellte Bestätigungsmail aufgrund ihrer Unechtheit als Bounce zurück kommt?
2.) Wenn die Adresse falsch ist, wie willst Du die Bestätigungsmail empfangen?

das System ist genau das gleiche wie bei der DB, nur eben dass Reservierung mit drin ist, macht es nur noch praktischer.

Das System der DB setzt doch eine ID voraus. Jetzt widersprichst Du Dir. Oder läßt zumindest irgendeinen springenden Punkt weg, der den Unterschied macht.

letzteres steht eh nich zur Diskussion da nicht Stand der Dinge,

Womit wir beim toten Willy wären...

ersteres wurde ebenso kopiert, fällt also ebenso flach, "einfach" passt ebenso nicht,

Öhm - das mach mir mal bitte vor, wie Du mit dem heimischen Drucker das Automaten-Thermopapier kopierst. Es geht nicht um den Schutz vor Fälschern mit hohem kriminellem Niveau, passender Ausstattung und den damit verbundenen Möglichkeiten, es geht nur darum, daß nicht Olli einen Wagen nach Hans mit dem Duplikat von Hansens Fahrkarte seinem Kumpel hinterher fährt.

personalisiert ist es ebenso

So? In meinem Fall ja, weil ich Punkte sammele. Wenn meine Agentur das unter dem Sammelkunden "Barverkauf" bucht, und mir die Auftragsnummer zur Abholung mitteilt, keine Punkte gesammelt werden, so ist bei der DB keinerlei Zuordnung der Fahrkarte zu einem konkreten Reisenden möglich. Es sei denn, der bahneigene Geheimdienst überwacht rund um die Uhr alle BahnTix-fähigen Automaten und spioniert aus, wer der Typ ist, der diese Auftragsnummer abruft. Oder man sitzt mit einer zuggebundenen Fahrkarte als einziger Fahrgast in dem Zug. Ist aber ähnlich unwahrscheinlich.

Mittagspausige Grüße,
der Colaholiker

--
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GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Henrik @, Mittwoch, 22. März 2017, 13:26 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Bedarf besteht nicht - weder beim Kunden noch bei der Bahn - viel zu umständlich, zudem teurer.

Und daß beim Kunden kein Bedarf dafür besteht, schließt Du bitte aus welcher Quelle?

etliche Studien, Untersuchungen, Ist-Zustand. anonymer Ticketkauf ist heute bei der Bahn möglich.

letzteres gibts ja eh nich,

Wieso gibt es kein Risiko

Karte mit Zahlungsfunktion als ID gibts heute nicht.

das Risiko ist erheblich höher als beim Ist-Zustand.

Höher als bei entwendeter/verlorener Karte mit Zahlungsfunktion?

jo.

Bis Du es bemerkt hast, daß die Karte weg ist, recherchiert hast, wie Du sie sperren kannst, die Sperrung durchgeführt hast

eine Fahrkarte muss man nich sperren, die kann man dann auch noch im Handy haben, im Laptop etc.

ohne die Kartennummer zu haben (weil die Karte ja weg ist, und du nicht geade zu den Gehirnakrobaten gehörst, die sich so lange Zahlenkombinationen merken können), ist das Konto leer.

wer solche Probleme hat, sollte gar keine Bankkarte haben.
Name, entsprechende Daten - Karte wird gelöscht - da gibts keine Probleme, da muss man sich nichts merken.

fake-email adresse


1.) Werden Buchungen beibehalten, auch wenn die zugestellte Bestätigungsmail aufgrund ihrer Unechtheit als Bounce zurück kommt?
2.) Wenn die Adresse falsch ist, wie willst Du die Bestätigungsmail empfangen?

nicht unechte, sondern fake-adresse.
bei .italo kam die Kopie bei der zweitemailadresse problemlos an.

das System ist genau das gleiche wie bei der DB, nur eben dass Reservierung mit drin ist, macht es nur noch praktischer.

Das System der DB setzt doch eine ID voraus. Jetzt widersprichst Du Dir. Oder läßt zumindest irgendeinen springenden Punkt weg, der den Unterschied macht.

bei der DB wird keine ID im Sinne einer Bankkarte verlangt.
man muss sich ausweisen können - das muss man eh.

letzteres steht eh nich zur Diskussion da nicht Stand der Dinge,

Womit wir beim toten Willy wären...

was auch immer das sein soll.

ersteres wurde ebenso kopiert, fällt also ebenso flach, "einfach" passt ebenso nicht,

Öhm - das mach mir mal bitte vor, wie Du mit dem heimischen Drucker das Automaten-Thermopapier kopierst. Es geht nicht um den Schutz vor Fälschern mit hohem kriminellem Niveau, passender Ausstattung und den damit verbundenen Möglichkeiten, es geht nur darum, daß nicht Olli einen Wagen nach Hans mit dem Duplikat von Hansens Fahrkarte seinem Kumpel hinterher fährt.

es is passiert.
ob das nun so sehr schwerer ist als einen 6-stelligen Code zu erraten?

personalisiert ist es ebenso

So? In meinem Fall ja, weil ich Punkte sammele. Wenn meine Agentur das unter dem Sammelkunden "Barverkauf" bucht, und mir die Auftragsnummer zur Abholung mitteilt, keine Punkte gesammelt werden, so ist bei der DB keinerlei Zuordnung der Fahrkarte zu einem konkreten Reisenden möglich.

das ist der anonyme Ticketkauf, der heute bereits möglich ist, auf den musicus bereits mehrfach hingewiesen hat.
darum gings ja nicht.

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 13:47 (vor 6 Tagen) @ Henrik

etliche Studien, Untersuchungen, Ist-Zustand. anonymer Ticketkauf ist heute bei der Bahn möglich.

Wo finde ich diese Studien und Untersuchungen?
Den Ist-Zustand als Begründung für einen angeblichen Sollzustand herbeiziehen würde bedeuten, daß es keine Veränderungen gibt.

Karte mit Zahlungsfunktion als ID gibts heute nicht.

Hä? Ich habe, bevor ich auf Agenturtickets umgestiegen bin, regelmäßig meine Kreditkarte an das Zugpersonal übergeben, sodaß diese durchs Lesegerät gezogen wurde. Anfangs sogar noch eine Karte, die nicht identisch mit meiner Bahncard war. Und meine Kreditkarte hat, wenn sie nicht gerade gesperrt ist, eine Zahlungsfunktion. Wäre auch ziemlich sinnlos, wenn nicht.

jo.

Wo ist das Risiko höher, wenn man eine Karte, deren einzige Funktion es ist, die aufgedruckte Nummer zu präsentieren, verliert, im Gegensatz zum Verlust einer Bank- oder Kreditkarte?

eine Fahrkarte muss man nich sperren, die kann man dann auch noch im Handy haben, im Laptop etc.

Die Bank- oder Kreditkarte, nicht die Fahrkarte!

wer solche Probleme hat, sollte gar keine Bankkarte haben.

Du kannst Dir ernsthaft sämtliche Kartennummern merken? Ich komme aus dem Stegreif auf nicht weniger als sieben verschiedene Bank- und Kreditkartennummern, die ich mir da merken müßte. Nicht mal eine davon kriege ich in meinem nichtvorhandenen Zahlengedächtnis unter. Ich bin schon froh, daß ich zu beiden Bankkarten und den drei mit PIN ausgestatteten Kreditkarten die jeweilige PIN kenne. Das Einprägen von ellenlangen nichtssagenden Zahlenfolgen als Zugangsvoraussetzung zu definieren ist auch schon arg merkwürdig.

Name, entsprechende Daten - Karte wird gelöscht - da gibts keine Probleme, da muss man sich nichts merken.

Ich habe noch nie beieiner Sperrhotline anrufen müssen - nur bei anderen Anrufen rund um das Thema Bank oder Verträge bin ich schon häufiger ins Schwitzen gekommen, weil irgendwelche Nummern abgefragt wurden, die ich nicht zur Hand hatte.

nicht unechte, sondern fake-adresse.

Dann erkläre mir bitte mal Deine Definition von Fake. Das, was ich dort finde, liest sich ziemlich unecht.

bei .italo kam die Kopie bei der zweitemailadresse problemlos an.

Die Du also auch bei Italo angegeben hast. Und damit hast Du doch eine echte angegeben...

bei der DB wird keine ID im Sinne einer Bankkarte verlangt.
man muss sich ausweisen können - das muss man eh.

Wenn ich mich recht erinnere, gibt die Wahl zwischen Bank-/Kreditkarte, Bahncard und diversen amtlichen Ausweisen. Die Ausweisverpflichtung bezog sich (wenngelich auch nur theoretisch, weil praktisch nie eine Kontrolle erlebt) auf die Bahncard.

es is passiert.

Alles, was ich finden konnte, waren Fälle von gefälschten Fahrkarten auf echtem, gestohlenen, Automatenpapier. Das Problem betrifft dann aber alle Automatenfahrkarten. Ich bin also mal auf die Quellen für "es ist passiert." gespannt.

ob das nun so sehr schwerer ist als einen 6-stelligen Code zu erraten?

Wozu muß Olli Hansens Code erraten können, wenn Hans ihm den freiwillig kopiert? Das größte Risiko sind schließlich Mehrfachnutzungen derselben Fahrkarte, gebilligt vom legitimen Inhaber der Fahrkarte. Da ist kein Raten notwendig.

das ist der anonyme Ticketkauf, der heute bereits möglich ist, auf den musicus bereits mehrfach hingewiesen hat.
darum gings ja nicht.

Und was spricht dagegen, die Vertriebswege zu erweitern für die datensensititve Kundschaft? Und wieso ist Dein vor zwei Postings noch personalisiertes Ticket auf einmal das Beispiel für anonymen Ticketkauf?

Deine Argumentationsdreher gewohnt merkwürdig findende Grüße,
der Colaholiker

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GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Henrik @, Mittwoch, 22. März 2017, 14:07 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

etliche Studien, Untersuchungen, Ist-Zustand. anonymer Ticketkauf ist heute bei der Bahn möglich.

Wo finde ich diese Studien und Untersuchungen?

Forschung & Entwicklung

Den Ist-Zustand als Begründung für einen angeblichen Sollzustand herbeiziehen würde bedeuten, daß es keine Veränderungen gibt.

ist ja heute möglich, wird nicht genutzt.

Karte mit Zahlungsfunktion als ID gibts heute nicht.

Hä? Ich habe, bevor ich auf Agenturtickets umgestiegen bin, regelmäßig meine Kreditkarte an das Zugpersonal übergeben, sodaß diese durchs Lesegerät gezogen wurde. Anfangs sogar noch eine Karte, die nicht identisch mit meiner Bahncard war. Und meine Kreditkarte hat, wenn sie nicht gerade gesperrt ist, eine Zahlungsfunktion. Wäre auch ziemlich sinnlos, wenn nicht.

von Vergangenheit ist nicht die Rede, sondern Gegenwart.

jo.

Wo ist das Risiko höher, wenn man eine Karte, deren einzige Funktion es ist, die aufgedruckte Nummer zu präsentieren, verliert, im Gegensatz zum Verlust einer Bank- oder Kreditkarte?

letzteres ist nicht Gegenstand.

wer solche Probleme hat, sollte gar keine Bankkarte haben.

Du kannst Dir ernsthaft sämtliche Kartennummern merken? Ich komme aus dem Stegreif auf nicht weniger als sieben verschiedene Bank- und Kreditkartennummern, die ich mir da merken müßte. Nicht mal eine davon kriege ich in meinem nichtvorhandenen Zahlengedächtnis unter. Ich bin schon froh, daß ich zu beiden Bankkarten und den drei mit PIN ausgestatteten Kreditkarten die jeweilige PIN kenne. Das Einprägen von ellenlangen nichtssagenden Zahlenfolgen als Zugangsvoraussetzung zu definieren ist auch schon arg merkwürdig.

wäre selten dämlich, wenn das bei Verlust verlangt werden würde - das alleine reicht ja auch nich zum Sperren aus.

Name, entsprechende Daten - Karte wird gelöscht - da gibts keine Probleme, da muss man sich nichts merken.

Ich habe noch nie beieiner Sperrhotline anrufen müssen - nur bei anderen Anrufen rund um das Thema Bank oder Verträge bin ich schon häufiger ins Schwitzen gekommen, weil irgendwelche Nummern abgefragt wurden, die ich nicht zur Hand hatte.

s.o.

nicht unechte, sondern fake-adresse.

Dann erkläre mir bitte mal Deine Definition von Fake. Das, was ich dort finde, liest sich ziemlich unecht.

GUM-fake@hotmail.com liest sich ziemlich fake, is aber echt, wenn eingerichtet.
freundin bekommt nichts mit.

bei .italo kam die Kopie bei der zweitemailadresse problemlos an.

Die Du also auch bei Italo angegeben hast. Und damit hast Du doch eine echte angegeben...

nicht ich. eine echte ja und diese kann natürlich fake sein, würde auch ich ebenso anraten in einem solchen Fall.. :p

bei der DB wird keine ID im Sinne einer Bankkarte verlangt.
man muss sich ausweisen können - das muss man eh.

Wenn ich mich recht erinnere, gibt die Wahl zwischen Bank-/Kreditkarte, Bahncard und diversen amtlichen Ausweisen.

Nein. lediglich letzteren beiden.
das war mal anders, ja.

ob das nun so sehr schwerer ist als einen 6-stelligen Code zu erraten?

Wozu muß Olli Hansens Code erraten können, wenn Hans ihm den freiwillig kopiert? Das größte Risiko sind schließlich Mehrfachnutzungen derselben Fahrkarte, gebilligt vom legitimen Inhaber der Fahrkarte. Da ist kein Raten notwendig.

von letzterem war hier die Rede.

das ist der anonyme Ticketkauf, der heute bereits möglich ist, auf den musicus bereits mehrfach hingewiesen hat.
darum gings ja nicht.

Und was spricht dagegen, die Vertriebswege zu erweitern für die datensensititve Kundschaft?

Bedarf zu gering, Umsetzung zu unpraktikabel für Onlinebereich.

Und wieso ist Dein vor zwei Postings noch personalisiertes Ticket auf einmal das Beispiel für anonymen Ticketkauf?

Beispiele für anonymen Ticketkauf kamen von anderen

GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 14:20 (vor 6 Tagen) @ Henrik

Wo finde ich diese Studien und Untersuchungen?

Forschung & Entwicklung

Habe ich mal gegogglet, war nicht zielführend. Wenn Du überzeugend sein willst, unterfüttere Deine dünne Argumentation bitte mit Quellenangaben.

von Vergangenheit ist nicht die Rede, sondern Gegenwart.

Hat sich da was geändert? Als Nichtnutzer verfolge ich das nicht.

letzteres ist nicht Gegenstand.

Doch, es ging um den Verlust der Karten. Du kannst es dir nicht immer drehen, wie du möchtest. Zumindest nicht, wenn Du in einer Diskussion ernstgenommen werden möchtest.

wäre selten dämlich, wenn das bei Verlust verlangt werden würde - das alleine reicht ja auch nich zum Sperren aus.

Welche Angaben werden denn abgefragt? Nur der Name wohl kaum. Sonst könnte ich mir den Spaß machen und fleißig die Karten aller meiner Kollegen, Freunde, Bekannten, etc. sperren. Beim Personalausweis wird ein Sperrkennwort ausgegeben, da ist die Sache nachvollziehbar.

GUM-fake@hotmail.com liest sich ziemlich fake, is aber echt, wenn eingerichtet.
freundin bekommt nichts mit.

Du meins talso eine Pseudonym-Adresse. Keine Fake-Adresse. Sag das doch einfach. Fake-Adresse ist für mich etwas, was wie eine Mailadresse aussieht (also die typische Validierung im Formular besteht), aber eben kein gültiges Konto ist. So wie ein Brief an den Herrn Müller im Wrdlbrmpftweg 24 in 84320 Niederknatschenbach.

nicht ich. eine echte ja und diese kann natürlich fake sein, würde auch ich ebenso anraten in einem solchen Fall.. :p

Echt kann nicht fake sein. Eine Leiche kann nicht lebendig sein.

Nein. lediglich letzteren beiden.
das war mal anders, ja.

Okay, dann ist die Zeitliche Abfolge (mein letztes Onlineticket mit nicht-Bahncard-als-ID) -> (Änderung des Prozeduren bei der DB). Da schon lange Bahncard == Zur Buchung genutzte Kreditkarte ist der Unterschied für mich nicht weiter aufgefallen.

von letzterem war hier die Rede.

Nein. Davon, daß sichergestellt ist, daß jede Fahrkarte exakt einmal benutzt wird. Und das qahrscheinlichste Szenario, das diese Bedingung verletzt, ist eine absichtliche Mehrfachnutzung unter Billigung des Inhabers.

Bedarf zu gering, Umsetzung zu unpraktikabel für Onlinebereich.

Was ist an einachen durchnumerierten Karten, die man sich im Reisezentrum abholen und als ID verwenden kann, soooo unpraktisch? Es wird ja auch allerlei anderer Tinnef in den Reisezentren bereitgehalten-

Und wieso ist Dein vor zwei Postings noch personalisiertes Ticket auf einmal das Beispiel für anonymen Ticketkauf?

Beispiele für anonymen Ticketkauf kamen von anderen

Nein, Du bezeichnetest mein Beispiel des agentugebuchten Bahntix erst als personalisiert, dann als anonym.

Auf lächerliche verdrehte Argumente keine Lust mehr habende Grüße,
der Colaholiker

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GUMsche Idee - die Bank-/Kreditkarte...

Henrik @, Mittwoch, 22. März 2017, 22:18 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Wo finde ich diese Studien und Untersuchungen?

Forschung & Entwicklung

Habe ich mal gegogglet,

nach 3 Sekunden Google-Suche nichts gefunden..? das is ja n Ding.. :p

von Vergangenheit ist nicht die Rede, sondern Gegenwart.

Hat sich da was geändert?

zum 01.10.

vgl. hier

Als Nichtnutzer verfolge ich das nicht.

ersichtlich wurde es auch in einem Posting vor 2 Monaten

siehe auch
https://www.bahn.de/hilfe/view/pk/de/popup_faq/id3.shtml

letzteres ist nicht Gegenstand.

Doch, es ging um den Verlust der Karten

..von Karten.. Bank/Kreditkarten die seit etwa einem halben Jahr nichts mit ID des Onlinetickets zu tun haben - darum kann es also aktuell nicht gehen.

wäre selten dämlich, wenn das bei Verlust verlangt werden würde - das alleine reicht ja auch nich zum Sperren aus.

Welche Angaben werden denn abgefragt? Nur der Name wohl kaum.

Adresse, Geburtsdatum.. letzte Umsätze anzugeben ist da auch sehr hilfreich, um sich glaubhaft zu machen.

Sonst könnte ich mir den Spaß machen und fleißig die Karten aller meiner Kollegen, Freunde, Bekannten, etc. sperren.

lustige Freunde muss man haben..

GUM-fake@hotmail.com liest sich ziemlich fake, is aber echt, wenn eingerichtet.
freundin bekommt nichts mit.

Du meinst also eine Pseudonym-Adresse. Keine Fake-Adresse. Sag das doch einfach. Fake-Adresse ist für mich etwas, was wie eine Mailadresse aussieht (also die typische Validierung im Formular besteht), aber eben kein gültiges Konto ist. So wie ein Brief an den Herrn Müller im Wrdlbrmpftweg 24 in 84320 Niederknatschenbach.

nicht ich. eine echte ja und diese kann natürlich fake sein, würde auch ich ebenso anraten in einem solchen Fall.. :p

Echt kann nicht fake sein. Eine Leiche kann nicht lebendig sein.

es ging um email-adresse einer "Geschäftsreise".
ob man die zweite extra neu erschaffte emailadresse nun fake nennt oder unecht oder was auch immer, ist irrelevant,
es funktioniert.

Nein. lediglich letzteren beiden.
das war mal anders, ja.

Okay, dann ist die Zeitliche Abfolge (mein letztes Onlineticket mit nicht-Bahncard-als-ID) -> (Änderung des Prozeduren bei der DB). Da schon lange Bahncard == Zur Buchung genutzte Kreditkarte ist der Unterschied für mich nicht weiter aufgefallen.

s.o.

von letzterem war hier die Rede.

Nein. Davon, daß sichergestellt ist, daß jede Fahrkarte exakt einmal benutzt wird. Und das wahrscheinlichste Szenario, das diese Bedingung verletzt, ist eine absichtliche Mehrfachnutzung unter Billigung des Inhabers.

"so lang sind die Nummern nicht, da könnten Leute es auf gut Glück probieren einfach mal eine zu nennen bei Kontrolle"

die Wahrscheinlichkeit ist da eher überhaupt nicht gegeben.

Bedarf zu gering, Umsetzung zu unpraktikabel für Onlinebereich.

Was ist an einachen durchnumerierten Karten, die man sich im Reisezentrum abholen und als ID verwenden kann, soooo unpraktisch?

zu hoher Aufwand auf beiden Seiten für quasi keinen Nutzen.

Und wieso ist Dein vor zwei Postings noch personalisiertes Ticket auf einmal das Beispiel für anonymen Ticketkauf?

Beispiele für anonymen Ticketkauf kamen von anderen

Nein, Du bezeichnetest mein Beispiel des agenturgebuchten Bahntix erst als personalisiert, dann als anonym.

dasselbe ganz gewiss nicht,
sieht sehr nach Missverständnis aus.

Der Kunde im Reisezentrum/Agentur schickt das Ticket dann eher nicht zum Automaten, erhält es direkt vor Ort.

...

martarosenberg @, Sachsen, Mittwoch, 22. März 2017, 14:43 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Nicht jeder möchte mit Name und e-Mail erfaßt werden, wenn seine "Geschäftsreise" in Wirklichkeit zu seiner Geliebten geht. Ich teile dieses Problem zwar nicht, akzeptiere aber seine Existenz.

Neben des Anonymbleibenwollens gibt es auch den Punkt dass man bei Fahrkartenkauf sich nicht festlegen muss wer genau nun die Fahrkarte nutzt.

Daß die für den Kunden einfachste Möglichkeit für die Einmaligkeit online gebuchter Fahrkarten die Abholung der auf "offiziellem" Papier gedruckten Karten am Automaten vergleichbar mit BahnTix wäre, steht auf einem anderen Blatt. Die Verbindung dieser Systeme ist sicher deutlich komplizierter, [...]

Da onlinetickets auch per automatisiert per Postversand auf DB-Papier angeboten werden, ist technisch das Verbinden von Onlineticket zu BahnTix wohl auch nicht weiter kompliziert, mir scheint es eher nicht gewollt.

...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 14:57 (vor 6 Tagen) @ martarosenberg

Neben des Anonymbleibenwollens gibt es auch den Punkt dass man bei Fahrkartenkauf sich nicht festlegen muss wer genau nun die Fahrkarte nutzt.

Guter Punkt. Eine nicht personengebundene "Einmaligkeitskarte" könnte man problemlos mit der Fahrkarte weitergeben. (Natürlich nur vor Fahrtantritt, alles andere ist ja mit anderen Fahrkarten auch nicht gestattet.)

Für diese Ergänzung herzlich dankende Grüße,
der Colaholiker

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Natürlich ist das nicht gewollt!

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Mittwoch, 22. März 2017, 15:25 (vor 6 Tagen) @ martarosenberg

Neben des Anonymbleibenwollens gibt es auch den Punkt dass man bei Fahrkartenkauf sich nicht festlegen muss wer genau nun die Fahrkarte nutzt.

Naja, es gibt ja auch nicht-personalisierte Fahrscheine.

Da onlinetickets auch per automatisiert per Postversand auf DB-Papier angeboten werden, ist technisch das Verbinden von Onlineticket zu BahnTix wohl auch nicht weiter kompliziert, mir scheint es eher nicht gewollt.

Scheint mir auch so. Nicht zuletzt die überzogenen Versandkosten sind dafür ein Indiz, ganz zu schweigen von der Unmöglichkeit eines Sammelversands. Ich bin davon überzeugt, dass Stornogebühren und teilweise oder vollständig verfallene Fahrkarten Teil der Umsatzerzielungsstrategie der DB sind.

Natürlich ist das nicht gewollt!

martarosenberg @, Sachsen, Mittwoch, 22. März 2017, 16:47 (vor 6 Tagen) @ musicus

Neben des Anonymbleibenwollens gibt es auch den Punkt dass man bei Fahrkartenkauf sich nicht festlegen muss wer genau nun die Fahrkarte nutzt.

Naja, es gibt ja auch nicht-personalisierte Fahrscheine.

Es gibt hinreichend viele Orte, an denen man nur online im Voraus eine Fahrkarte kaufen kann (kein personenbedienter Verkauf, kein (DB-)Automat), was für Sparpreise (fast) unerlässlich ist.

Und dann die Fälle, in denen man gar nicht mal bahnhofs- oder Agfenturnah wohnt.

Und die Fälle, wo man lieber selbst mit dem System interagiert als über Leute, deren Kompetenz mal gut, mal nicht gut ist (je nach dem an wen man gerät).

Halt für Beispiele pro onlineticket, auch wenn man es nicht personengebunden haben möchte.

Warum sollen Ersparnisse und Vorteile gratis sein?

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Mittwoch, 22. März 2017, 16:55 (vor 6 Tagen) @ martarosenberg

- kein Text -

klar ist das nicht gewollt

Henrik @, Mittwoch, 22. März 2017, 20:17 (vor 6 Tagen) @ martarosenberg

Da onlinetickets auch per automatisiert per Postversand auf DB-Papier angeboten werden, ist technisch das Verbinden von Onlineticket zu BahnTix wohl auch nicht weiter kompliziert, mir scheint es eher nicht gewollt.

nich gewollt is trivial.. ;) :D
klar, wozu auch

ganz so unkompliziert wirds schon nicht sein.

Virgin Trains bietet es an (steht halt der Name noch klein drauf, auch beim Schaffner, auch is die Kreditkarte bei Abholung vonnöten)

Neben des Anonymbleibenwollens gibt es auch den Punkt dass man bei Fahrkartenkauf sich nicht festlegen muss wer genau nun die Fahrkarte nutzt.

Naja, es gibt ja auch nicht-personalisierte Fahrscheine.

Es gibt hinreichend viele Orte, an denen man nur online im Voraus eine Fahrkarte kaufen kann (kein personenbedienter Verkauf, kein (DB-)Automat), was für Sparpreise (fast) unerlässlich ist.

Und dann die Fälle, in denen man gar nicht mal bahnhofs- oder agenturnah wohnt.

Und die Fälle, wo man lieber selbst mit dem System interagiert als über Leute, deren Kompetenz mal gut, mal nicht gut ist (je nach dem an wen man gerät).

Halt für Beispiele pro onlineticket, auch wenn man es nicht personengebunden haben möchte.

telefonisch gehts von überall

https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/verkaufsstellen/wege_zur_fahrkarte.shtml

klar ist das nicht gewollt

martarosenberg @, Sachsen, Donnerstag, 23. März 2017, 15:32 (vor 5 Tagen) @ Henrik

telefonisch gehts von überall

OK, kostet also einmalig bis zu 60 Cent, sofern man nicht aus der Warteschleife geschmissen wird. Das finde ich vertretbar. Falls das doch passiert, kann es auch beliebig teuer werden wenn man es immer wieder versuchen muss.

Jedoch braucht es dann wieder einen DB-Automaten den man vor Fahrtantritt aufsuchen kann, um an die Fahrkarte zu kommen; nicht alle Stationen sind mit einem ausgestattet, und ich kenne auch eine Station wo er recht oft keine Verbindung zum Netz hat und damit auch nicht BahnTix ausdrucken kann.

Ist doch gar keine GUMsche Idee... so hat eben Online-Ticket

GUM @, Mittwoch, 22. März 2017, 12:16 (vor 6 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 22. März 2017, 12:16

angefangen.

In den ersten Jahren war das Online-Ticket - ja unabhängig von Mehrfach-Kopien - alles andere als fälschungssicher. Die heutige Mikroschrift war noch unbekannt.

Aus diesem Grund die damalige Idee (bei Surf & Rail oder so) eine Plastik-ID-Karte dazuzunehmen, die der Kunde nicht mal so eben nachmachen kann. ec-Karte oder VISA hatten ja schon damals ein Hologramm-Feld, welches beinahe unfälschbar war.

Insbesondere auch wegen dem unbedingten 400 D-Mark Zahlungsversprechen bei Vorlage der Karte und eines ec-Schecks.

So hat eben das Online-Ticket angefangen, noch ganz ohne Bonnuspunkte und ähnlichem. Früher war der einzige "bepunktbare" Zug ab München (oder Frankfurt) der ICE-Sprinter, in dem es auf Anfrage Lufthansa Prämienmeilen gab.

Dann aber bitte:
1.) Online-Ticket mitnehme n
2.) Plastik-Karte als ID UND
3.) Miles & More Karte zum Durchziehen durch das MT des Zub.

Und erstaunlicherweise: Die Punktegutschrift hat sogar automatisch funktioniert, obwohl pro Zug wahrscheinlich nur eine einstellige Zahl an Transaktionen zusammengekommen ist.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Ist doch gar keine GUMsche Idee... so hat eben Online-Ticket

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 22. März 2017, 12:27 (vor 6 Tagen) @ GUM

angefangen.

In den ersten Jahren war das Online-Ticket - ja unabhängig von Mehrfach-Kopien - alles andere als fälschungssicher. Die heutige Mikroschrift war noch unbekannt.

Aus diesem Grund die damalige Idee (bei Surf & Rail oder so) eine Plastik-ID-Karte dazuzunehmen, die der Kunde nicht mal so eben nachmachen kann. ec-Karte oder VISA hatten ja schon damals ein Hologramm-Feld, welches beinahe unfälschbar war.

Insbesondere auch wegen dem unbedingten 400 D-Mark Zahlungsversprechen bei Vorlage der Karte und eines ec-Schecks.

So hat eben das Online-Ticket angefangen, noch ganz ohne Bonnuspunkte und ähnlichem.

Quatsch. Onlineticket hat mit Listen angefangen, von denen das Zub abgestrichen hat.

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Weg mit dem 4744!

Dann war das vor meiner Zeit!

GUM @, Mittwoch, 22. März 2017, 12:34 (vor 6 Tagen) @ JeDi

Danke für den Rückblick.

Ich kenne nur diejenigen Tickets, die irgendwie noch fast ohne Graphikelemente ausgekommen sind. Eine abzuzeichnende Liste ist mir zumindest nie aufgefallen.

--
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Dann war das vor meiner Zeit!

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 22. März 2017, 12:35 (vor 6 Tagen) @ GUM

Ich kenne nur diejenigen Tickets, die irgendwie noch fast ohne Graphikelemente ausgekommen sind. Eine abzuzeichnende Liste ist mir zumindest nie aufgefallen.

Gabs von 99 bis ich glaube 2002.

--
Weg mit dem 4744!

Eindeutige, unpersonalisierte Nummer: nPA

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 22. März 2017, 07:43 (vor 6 Tagen) @ kaythxbye

Aber da die Infrastruktur dahinter für die Anbieter nicht wenig Geld und Aufwand kostet handelt es sich dabei wieder mal um eine echt gute Idee die aber keiner benutzt.

Nicht nur für die Anbieter. Die Nutzer müssen sich ja auch mit der entsprechenden Lesetechnik ausstatten. Wenn man dann noch an verschiedenen Computern unterwegs ist, darf man fröhlich umstöpseln oder den ganzen Kladderadatsch gleich mehrfach beschaffen. Läuft das Gerödel eigentlich auch unter Linux? Für Elster braucht man ja immer noch Windows.

Auch den neuen Perso nur "Hardware"-ID-Dokument in der Tasche habende Grüße,
der Colaholiker

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Ich darf noch das harmlose Wort Ressourcenschonung einwerfen

GUM @, Mittwoch, 22. März 2017, 11:21 (vor 6 Tagen) @ Colaholiker

Aber da die Infrastruktur dahinter für die Anbieter nicht wenig Geld und Aufwand kostet handelt es sich dabei wieder mal um eine echt gute Idee die aber keiner benutzt.


Nicht nur für die Anbieter. Die Nutzer müssen sich ja auch mit der entsprechenden Lesetechnik ausstatten.

Neben dem Batterieverschleiß / Verbrauch seltener Erden wird das für die Nutzer teuer. Irgendwann schlägt die geplante Obsoleszenz zu, wenn der führende Anbieter wieder einmal auf einen neuen Software-Standard umstellt. Der natürlich mehr Speicherplatz frisst und die Menschen die ganze Hardware wegschmeißen müssen.

Die unintelligente Plastikkarte (girocard, Kreditkarte) immer noch als ID-Medium gut findende Grüße zurück

GUM

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Eben!

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 21. März 2017, 16:18 (vor 7 Tagen) @ martarosenberg

Man muss halt bei der Buchung dann einen vorrätig haben den man auch bis zum Fahrtende nicht ausgibt.

Eben. Wobei, ich habe noch einen Zehnmarkschein. Oder gehen auch 1000 Sum? ;-)

Gruß Sören

:-)

GUM @, Dienstag, 21. März 2017, 16:32 (vor 7 Tagen) @ Sören Heise

Der Beitragsbaum gefällt mir.

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