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<title>ICE-Treff - Kleiner Nachschlag - warum ich 5h Zug fahre statt 3h Auto</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Kleiner Nachschlag - warum ich 5h Zug fahre statt 3h Auto (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In einem oft stark ausgelasteten polnischen Abteilwagenzug reisen, dann meist verspätet ankommen - die Verspätungen kommen meist aus Tschechien und der Baustelle bei Deutsch Wagram in Österreich - und somit erst die zweitbeste Verbindung ab Wien kriegen, wahlweise mit einer Straßenbahn (weil derzeit die U4 teils gesperrt ist) erstmal den Bahnhof wechseln, um dann einen Zug zu erwischen… oder gar einen Weg nehmen, der einen SEV und 1,5 Stunden Busfshrt beinhaltet, um dann nach insgesamt 5 Stunden von Tür zu Tür - meist in Wahrheit mehr zu kommen anstatt ins Auto zu steigen, ohne Umstiege und dafür einen fixen Platz über die Landstraßen innerhalb von 3 Stunden sein Ziel zu erreichen? Warum würde ich wohl sowas tun?</p>
<p>Bin ich wahnsinnig, komplett realitätsfern? Oder habe ich nicht doch eine gar nicht so schlechte Möglichkeit gefunden, ans Ziel zu kommen, die die über 2 Stunden Mehraufwand rechtfertigen?</p>
<p>Ich hab kein eigenes Auto zur Verfügung und der Spritpreis wäre da auf Dauer allein schon erheblich. Denke für dir Aufmerksamkeit.</p>
<p>Ich weiß, ich muss ja nichts rechtfertigen oder so, das habe ich auch gar nicht vor. Aber es ist mir heute auf der Rückfahrt eingefallen, nachdem mein Zug 30 Minuten verspätet war, ich aber ohnehin sonst nicht früher mein Ziel erreicht hätte. Baustellen und so.</p>
<p>Zurück zu heute Morgen,  ich habe heute schon frei, nachdem ich für den Probemonat 1 Tag und 6,5 Stunden (die ich dank Gleitzeit zu einem vollen Tag zugearbeitet hab) Urlaub hab und mal etwas früher zu Hause sein wollte, um ins Wochenende zu starten. Also erstmal ausschlafen (mein Pendeln hat mich zum Frühaufsteher gemacht und immer wenn ich nichts in Wien zu tun hatte, brach meine Struktur zusammen xD), entspannt noch eine Waldviertler Mohnzelten genossen und dann geht es mit einem RegioBus zum Bahnhof.</p>
<p>Dort angekommen war der REX41 von Wien nach Česke Velenice über 20 Minuten verspätet - Hintergrund war eine Steckenunterbrechung bis 7:30, die noch 2 Stunden später ihre Nachwehen hatte - kurzerhand beschloss ich, weil der Zug ja auch nach Wien zurückkehrt, dieses Mal auch einfach die 3 Minuten rüber nach Tschechien zu fahren und dann wieder zurück.<br />
Ich fand mich im Oberdeck wieder, wo ein Rucksack auf dem Sitz war. Schnell war mein Plan geschmiedet, bei der Rückfahrt zu schauen, ob den wer am Bahnhof in Gmünd vielleicht vermissen würde. Ich weiß selbst, wie bitter ein Verlust ist, da will ich es anderen leichter machen.</p>
<p>War aber gar nicht nötig, denn dann fand sich die Besitzerin und ihr Partner, sichtlich ein älteres Ehepaar, wieder und war froh, die Tasche an Ort und Stelle wiederzufinden. Man hat nicht auf‘s Ziel geschaut, panickierte, als der Zug nicht nach Wien, sindern eben den kurzen Abstecher nach Tschechien nahm und wollte gleich aussteigen. Aber alles war ja gut, man hat keine Zeit verloren und auch keine Wertsachen :)</p>
<p>Stattdessen gewann man ein entspanntes Gespräch über die Fahrt hinweg, wie Bahnfahren eben etwas schöner ist als im Auto zu sein. Einig ist man sich, dass das Leben auf dem Land seine Vorzüge hat, die man nicht missen will. Ich lebe ja seit 2 Jahren an sich auf dem Land und es funktioniert einfach. Mal schauen, wie‘s dann weiter geht. Ob ich in Teilzeit arbeite und studiere oder was völlig anderes daherkommt, alles ist möglich!</p>
<p>Denn sehen wir es mal so. Angenommen ich hätte ein Auto zur Verfügung - bei meinen Eltern käme der ÖV da gar nicht in Frage - so mag ich in der Theorie zwar Zeit sparen. Aber auch, ich verliere etwas. Nein, das schlechte Gewissen würde da nicht fahren, meine Verkehrsmittelwahl basiert bewusst nicht primär auf den Umweltschutz. Ich würde die Zeit dazwischen verlieren. Klar, man bekommt beim Autofahren was von der Landsxhaft mit, man muss aber die ganze Fahrt über fokussiert sein auf die Reise. </p>
<p>Währenddessen in der Bahn. Erfreulicherweise war der Zugbegleiter etwas informativer als ich es sonst kennen würde und informiert bei Kreuzungen wegen der Verspätung über die Wartezeit. Die Franz-Josefs-Bahn ist eben weitgehend eingleisig, man will irgendwann mal was dran ändern, aber das wird noch etwas dauern.</p>
<p>Es ist vor Tulln, da habe ich nach weniger als 2 Stunden Fahrt doch das Bedürfnis, ein WC aufzusuchen.</p>
<p>Wie wäre es im Auto gegangen? Der meiste Teil der Fahrt verläuft dort nicht über eine Autobahn. Da müsste man erstmal warten bis zur nächsten Möglichkeit. </p>
<p>Und man hätte vielleicht auch kein WC, das mit einer Holzoptik und einem Bergpanorama am Fenster tapeziert wurde. </p>
<p>Wie wäre es so mit Essen und Trinken? Man soll ja nicht dehydriert sein. Fahre ich selbst, so muss ich dafür auch eine Pause einlegen.  Das addiert also schonmal die Zeit alles. </p>
<p>Will ich einfach nur die Landschaft genießen? Im Zug muss ich nur aus dem Fenster rausschauen. Im Auto würde ich da wohl einen Unfall bauen, wenn ich nicht suf die Straße schaue.</p>
<p>Oder einfach mal im Handy was schauen, vielleicht mal mit wen telefonieren? Freisprechen geht vielleicht, aber chatten? Nope!</p>
<p>Stattdessen steigt man in Tulln auf einen REX4 aus Krems ebenso zum Franz Josefs Bahnhof um. Wegen Baustellen wird der Zug, der leicht verspätet ist, vorgelassen. Das hat der Zugbegleiter auch so kommuniziert. Es geht bis zum innen aufgefrischten Bahnhof. Grad fährt die Tram weg. Naja, für meine Zwecke habe ich ohnehin einen Wanderrucksack mit, nachdem mein Rollkoffer doch nicht so adäqut war und lief einfach ein paar Stationen vor. Mit dem D-Wagen geht es ins Zentrum, dort weiter mit der Linie 71 zim Eingang vom Belvedere-Garten.</p>
<p>Denn wie schon letzte Woche nutze ich den Bahnhofswechsel auch heute dazu, durch den Schlosspark Belvedere zu spazieren. am Hauptbahnhof angekommen nutzte ich nicht den EC Richtung Polen, wo ich nur zufällig noch einen freien Platz finde und wo auch oft die Klimaanlagr ausfälltc sondern einen wunderschönen ČD Railjet mit der Zugnummer 256. </p>
<p>Der Zug war fast pünktlich, viele steigen ein. Viele Plätze sind bis Dresden oder Berlin reserviert. Am Ende nahm ich, nachdem sich der Zug in Bewegung setzte, auf einen reservierten, nicht in Anspruch genommenen Platz. Warum auch immer da wer unbedingt zwischen Wien und Breclav reservierte, um den Platz dann nicht in Anspruch zu nehmen… vielleicht eine andere Platzwahl, ein Anschlussverlust? Kann ich nicht sagen.</p>
<p>Was ich sagen kann ist, dass die Fahrt sehr angenehm war. Keine Probleme, man kam recht reibungslos nach Tschechien, wo ich in einen Schnellzug wechseln würde. Man setzt dort einen RegioPanter statt eines InterPanters ein. Sas ist im Prinzip so, als würde man einen verkehrsroten Dosto anstelle eines Twindexx IC2 einsetzen. Im Prinzip ähnlich, aber doch etwas weniger Komfort. Aber was soll‘s.</p>
<p>Solche Erlebnisse würde ich im Auto nicht haben. Ich würde stur durch die Landschaft fahren müssen und immer die Verkehrsregeln beachten. Was bliebe schon viel an Reisegefühl über?<br />
ein Lokführer wird bezahlt, ein Busfahrer ebenso.</p>
<p>Und, ich muss nicht völlig anwesend sein, ich kann auf der Zugfahrt auch pennen. Schlafmangel? Kein Problem, es ist relativ egal, wie anwesend man auf einer Zugfahrt ist.</p>
<p>Einige Beiträge hier von mir sind ja während einer Zugfahrt entstanden. Während einer Autofahrt einen Beitrag verfassen wäre schwieriger denke ich mal. Zumindest als Fahrer.</p>
<p>Und obwohl ich wegen Baustellen und Fahrzeitverlängerungen eben nicht so schnell ans Ziel komme wie sonst möglich, ein Problem sehe ich darin nicht. Zeit ist am Ende eben relativ.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=703174</link>
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<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 15:34:59 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>[18][AT] Alle Wege führen nach Gmünd (also das in NÖ)… (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallöchen! Einen Monat lang werde ich in der Stadt Gmünd im Waldviertel in Niederösterreich, direkt an der Grenze zur tschechischen Region Südböhmen arbeiten und vielleicht werde ich dort dann einen fixen Job haben… und natürlich eine fixe Wohnung. </p>
<p>Relativ spontan habe ich mich, nachdem ich das Jobangebot auf einem Newsletter meiner Uni-Fachschaft fand, beworben, hab einen Tag in Gmünd dann verbracht bei einem entspannten Bewerbungsgespräch und hab nun eine Woche hinter mir. </p>
<p>Zunächst habe ich eine Unterkunft, für die ich den größten Teil meines Lohns ausgeben werde. Allerdings, eine richtige Wohnung kriegt man im Waldviertel zur Miete tatsächlich relativ günstig. Wenn es also Erfolg trägt, kann ich nach einem Praktikum in Wien im September dann mein Masterstudium direkt mit einem fixen Teilzeitjob beginnen. Vielleicht wird‘s ja was.</p>
<p>Aber bis dahin werde ich einen Monat das Wochenendpendeln wieder üben. 250 Kilometer hin und zurück jeweils. Und das mit gehörigem Umsteigen. Denn die Züge, die in Gmünd starten und die beschauliche Franz-Josefs-Bahn befahren, die fahren nicht zum Wiener Hauptbahnhof, sondern zum Franz-Josefsbahnhof</p>
<p>Das ist aktuell mit den Baustellen und der nicht ganz so leiwanden Zuverlässigkeit der ÖBB gewiss ein Quell von spannenden Reisen. Immerhin kann man auf insgesamten 5 Stunden pro Richtung was erleben.</p>
<p>Beispiel gefällig? Auf der Hinfahrt war der angepeilte REX1 ersatzlos ausgefallen in Breclav, also erstmal eine halbe Stunde den nächsten genommen, der kam fast pünktlich in Wien Stadlau an - wegen der Sperrung der Stammstrecke wurde der Zug eben so umgeleitet. Ich steige in eine U2 ein, zufälligerweise erwische ich dabei einen X-Wagen ein, steige um am Schottenring in eine U4. Aber Halt! Wegen Bauarbeiten ist die U4 zwischen Schwedenplatz und Scottenring gesperrt,  es kam dabei zu Verspätungen, weil die Station, in die ich einsteige, halt zufällig der Ort ist, wo der Zug wendet. </p>
<p>Es wurde knapp. So knapp, dass ich den Anschluss, den Silva Nortica, der aus ČD Wagen gestellt wird und bis Prag fährt übrigens, nur deswegen erwischte, weil dieser schon vom Startpunkt 3 Minuten verspätet war.</p>
<p>Der Rest lief dann glatt, aber solche Erlebnisse, davon werde ich wohl einige sammeln.</p>
<p>Zum Beispiel an einem schönen sonnigen Sonntag, wo es in einen EC geht nach Wien. <br />
Der war schon in Tschechien leicht verspätet und wegen der Bauarbeiten auf der Nordbahn mit eingleisigem Abschnitt bei Wien eben gerade so verspätet…</p>
<p>..dass ich meine ursprüngliche Verbindung nicht mehr so leicht erreichte. Naja, immerhin kommte ich mal einen dieser im Südbahn-Express gebrandeten ÖBB-Wagen erblicken, so vermarktet man neuerdings die ICs, die zwischen Wien und Villach den Zweistundentakt verstärken</p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/9z3esiag_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/9z3esiag.webp" alt="[image]"  /></a><br />
Nur war meine ursprüngliche Verbindung nicht mehr mit dem ursprünglich geplanten Transfer mit dem Wiener Stadtverkehr möglich. Ich hatte also die Wahl, eine halbe Stunde später mit dem Silva Nortica ankommen würde, oder eine äußerst fragwürdige Verbindung zu wüjlen, wo ich einen verspäteten Railjet , wo die Vorleistung noch nichtmal ankam, nehmen würde, mit dem bis Tullnerfeld käme, dort auf einen wartenden Anschluss nach Tulln hoffe und dann meinen ursprünglich geplanten REX41 erwischen würde, mit dem ich nach Gmünd käme.</p>
<p>Wenn das nach einem Plan klingt, der zum Scheitern verurteilt ist, dann ist er es selbstverständlich auch. </p>
<p>Wobei, möglicherweise hätte es funktionieren können. Wenn nicht so viele Leute einsteigen würden und im Wienerwaldtunnel man von 180 stark abbremst, und dadurch wieder Zeit verliert.</p>
<p>In Tullnerfeld war der Anschluss, der schon 3 Minuten wartete, aber eben doch irgendwann los musste, eben weg und so habe ich noch während des Aufenthalts auf Scotty die nächste Verbindung gesucht… und gefunden.</p>
<p>Es geht weiter nach St. Pölten<br />
<a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/lpnah88x_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/lpnah88x.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nach einer kurzen Stadtbesichtigung…<br />
<a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/wmr6i2yy_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/wmr6i2yy.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p>…geht es in einem 4020er bis Herzogenburg. </p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/w8qov8i2_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/w8qov8i2.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Dort endete die Fahrt Richtung Krems wegen eines Schienenersatzverkehrs, dies wurde übrigens sogar automatisch als Ansage per Funk ans Fahrzeug übertragen. Schon gar nicht so schlecht.</p>
<p>Es dauert nicht lange, da kam man pünktlich mit einem Reisebus als Schienenersatzverkehr über die Autobahn nonstop nach Krems an der Donau.</p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/cpdoh4zj_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/cpdoh4zj.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/l6cnm3ca_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/l6cnm3ca.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/ltlkzrqa_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/ltlkzrqa.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Dort hatte ich 40 Minuten bis zu meinem Bus, der mich dann bis Gmünd bringt.</p>
<p>Also erstmal die Stadt Krems besichtigen, erneut meinen Koffer durch die Gegend schiebend, besichtigt. Ich glaub ich reise nächstes Mal mit meinem Wanderrucksack.</p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/o22izrsp_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/o22izrsp.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/dgvvv2ub_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/dgvvv2ub.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/pu3tv29s_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/pu3tv29s.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p><br />
Danach geht es zurück zum Bahnhof… mir ist dort das spannende Design der Abfahrtsmonitore für die Busse aufgefallen:<br />
es gibt keine Abfahrtsmonitore für die Busse. Oder die waren irgendwo versteckt, wo ich sie draußen nicht vorfand.</p>
<p>Also ich hatte 3 Minuten, keine Ahnung, wo mein Bus fährt. Was hat geholfen? Scotty konnte nicht nur den Bussteig, sondern auch die Exakte Position desselbigen nennen.<br />
Und so geht es mit einem Bus der Linie 170 für 1,5 Stunden durch das Waldviertel. Fahrzeug ist ein Mercedes Intouro der Firma N-Bus. Es gibt nicht nur USB-Steckdosen, sondern auch die „großen“ für Laptop und co.<br />
Und auch ein WC, wo man den Zugang vom Fahrer erbitten kann.</p>
<p>Die meiste Zeit geht über zweispurige Landstraßen, die wie Autobahnen mit Auf- und Abfahrten angelegt sind. Man fährt an Feldern, Wäldern, Dörfern vorbei. Gehalten wird selten, dabei fährt am Wochenende sonst kein Bus die Orte sonst an. Also am Wochenende kann man in einem Dorf leben, durch welches eben dieser Bus fährt… aber man kann den nur vorbeifahren sehen und nicht mitfahren, obwohl da eine Haltestelle existieren würde, die auf dem Weg liegt.</p>
<p>Solange man also zufälligerweise in der Nähe einer bedienten Haltestelle des Busses wohnt bzw. sein Ziel hat, kriegt man eine recht flotte Fahrt mit schönen Ausblicken.<br />
<a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/rirxyemp_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/rirxyemp.webp" alt="[image]"  /></a><br />
<a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/2clfa2xs_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/2clfa2xs.webp" alt="[image]"  /></a><br />
<a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/splubv7y_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/splubv7y.webp" alt="[image]"  /></a><br />
<a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/3fflfxk8_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/3fflfxk8.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nach einer kurzweiligen Fahrt steigt man aus, checkt im Quartier ein und so startete eben der mögliche Vorbote eines neuen Kapitels für mich.</p>
<p><a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/b6yadcl6_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/b6yadcl6.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Schmalspurbahnen gibt‘s ja auch dort<br />
<a href="https://www.directupload.eu/file/u/80230/qer7fxaz_jpg.htm"><img src="https://s20.directupload.net/images/user/240727/thumb/qer7fxaz.webp" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Hätte ich den Silva Nortica genommen, was ich locker geschafft hätte in Wien, wäre ich eine Stunde eher gekommen.<br />
Aber dafür wär ich halt ein paar Erlebnisse ärmer geblieben ;)</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 27 Jul 2024 15:39:27 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tschechien spielt übrigens in einer anderen Liga (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, der Tscheche ist da kreativ. Kürzlich gab es wegen Bauarbeiten auch einen Rychlik Cheb-Usti-Prag mit Dieselvorspann vorm Vectron.</p>
<p>Ich finde aber grundsätzlich auch die ÖBB (im eigenen Land, nicht beim NJ im Ausland) noch ziemlich flexibel.</p>
<p>Kürzlich fehlte im IC Klagenfurt - Salzburg ein Wagen, der Tag war sowieso mit großer Auslastung, also hat man flugs einen D-Zug aufgetrieben, der 4min später als Zusatzzug verkehrte. Gut, der 2-Std. Takt dort ist mE generell fragwürdig. Aber man bemüht sich zumindest das fahrplanmäßige Angebot ordentlich zu fahren.</p>
</blockquote><p>Ich denke, man hat das schon etwas vorher kommen sehen und dementsprechend das ganze durchgeplant. Etwa wenn der Zug stark reserviert wird und dann ein Wagen mit Reservierungen fehlt, damit können die ÖBB schon planen. Wär schwierig, wenn niemand reserviert, man aber unbedingt den einen Zug nutzen will.</p>
<p>Den Zweistundentakt halte ich auch für fragwürdig. Aber daran wird ja erfreulicherweise auch noch in diesem Jahrzehnt gearbeitet. Das Fahrplankonzept mit Eröffnung der Koralmbahn sieht tatsächlich auch einen zusätzlichen InterRegio Salzburg - Klagenfurt neben einer Durchbindung Wien - Graz - Villach - Salzburg vor. Mal schauen, wie das am Ende ausschaut.</p>
<p>Vielleicht hat die WESTbahn ja auch irgendwann Interesse am Tauern.</p>
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<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 19:16:52 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tschechien spielt übrigens in einer anderen Liga (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, der Tscheche ist da kreativ. Kürzlich gab es wegen Bauarbeiten auch einen Rychlik Cheb-Usti-Prag mit Dieselvorspann vorm Vectron.</p>
<p>Ich finde aber grundsätzlich auch die ÖBB (im eigenen Land, nicht beim NJ im Ausland) noch ziemlich flexibel.</p>
<p>Kürzlich fehlte im IC Klagenfurt - Salzburg ein Wagen, der Tag war sowieso mit großer Auslastung, also hat man flugs einen D-Zug aufgetrieben, der 4min später als Zusatzzug verkehrte. Gut, der 2-Std. Takt dort ist mE generell fragwürdig. Aber man bemüht sich zumindest das fahrplanmäßige Angebot ordentlich zu fahren.</p>
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<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 14:49:53 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>bahnfahrerofr.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tschechien spielt übrigens in einer anderen Liga (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab vor 3 Jahren einen Tornado mit erheblichen Verwüstungen zwischen Břeclav und Hodonín, der eine mehrmonatige Sanierung erforderte. Dadurch war es erforderlich, mit Dieselvorspann bei den ECs für eine Zeit lang zu fahren. Hat man also gemacht</p>
<p><a href=" https://www.ice-treff.de/index.php?id=637836">Davon hab ich mal hier berichtet</a></p>
<p>Zunächst wurden die Schnellzügen mit den Interpanter-Elektrozügen im SEV dort betrieben, zum Ende hin jedoch hat man Dieselloks mit Scharfenbergkupplung auftreiben können, diese zogen dann für die ca. 15 Minuten die Züge - dann jedoch ohne Klimaanlage - über den stromlosen Abschnitt. Da geht also schon was.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 10:51:47 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>[17] Ein Murabgang mit Folgen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In Graz fahren am Tag ohnehin mit von 2016 „Hercules“ bespannte Dieselzüge, konkret wird so der IC der Relation Graz - Budapest zwischen Graz und Szentgotthárd damit bespannt, die stehen dort bereits, die kann man in der Nacht einsetzen. Vermutlich sind die Züge auch mit anderen NightJets auch irgendwie verknüpft, dass man da nicht einfach das ausfallen lassen kann, ohne, dass man Umläufe verändern müsste.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=702146</link>
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<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 10:43:09 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>[17] Ein Murabgang mit Folgen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber es fahren doch Fernzüge in Deutschland auch auf nichtelektrifizierten Strecken. Bei ICs wär‘s doch sicher möglich. Bei einem ÖBB Railjet ginge das theoretisch auch, praktisch weiß ich nicht, ob das so zugelassen ist.</p>
</blockquote><p>Aber kurzfristig was umleiten, wo normal kein Diesel ist? Kannst du vergessen, selbst beim IC1. Keine Lok, kein Personal, alles viel zu kompliziert. Bei anderen Fahrzeugen wäre es sowieo utopisch. </p>
<p>Es ist ja sogar schon bei lange geplanten Sperrungen so, dass Diesel-Umleiter mittlerweile fast schon die Ausnahme sind. 2022 fuhr ich mal mit dem Lisinski über Mühldorf nach Salzburg, da hat man sich noch die Mühe gemacht. Mittlerweile fallen die Züge dann einfach aus auf dem Abschnitt. Man bekommt es ja nicht mal hin, EINE Reserve E-Lok für den NJ in Deutschland bis zum nächsten Abend aufzutreiben, wenn die Lok nachts kaputt gegangen ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=702145</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=702145</guid>
<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 10:30:22 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>bahnfahrerofr.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>[17] Ein Murabgang mit Folgen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Aber es fahren doch Fernzüge in Deutschland auch auf nichtelektrifizierten Strecken. Bei ICs wär‘s doch sicher möglich. Bei einem ÖBB Railjet ginge das theoretisch auch, praktisch weiß ich nicht, ob das so zugelassen ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=702144</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=702144</guid>
<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 09:06:10 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>[17] Ein Murabgang mit Folgen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In der Steiermark haben Unwetter dafür gesorgt, dass Strecken unpassierbar wurden. Verspätungen, SEVs und ein eher weniger stabiler Fahrplan sind die Folge.<br />
<a href="https://x.com/MartinBertsch99/status/1811681965717807262">Unter anderem auch, dass der NightJet Graz - Berlin des nächtens über Fehring, Hardberg und Aspang fuhr</a></p>
</blockquote><p><br />
Ich find ja die Umleitung des NJ über Fehring und Hartberg (nur echt mit &quot;i will hoam nach Fürstenföld&quot;), bemerkenswert, weils ja eine Dieselstrecke ist. In Deutschland nicht mehr vorstellbar. Die Umleitung des ECs übers Gesäuse ist genauso spannend. Hätte man die Fahrt mit dem SBB Panoramawagen auf DSO verkauft, hätten sie zumindest den Wagen wohl voll bekommen ;-))</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=702135</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=702135</guid>
<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 20:58:59 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>bahnfahrerofr.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>[17] Ein Murabgang mit Folgen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der Steiermark haben Unwetter dafür gesorgt, dass Strecken unpassierbar wurden. Verspätungen, SEVs und ein eher weniger stabiler Fahrplan sind die Folge.<br />
<a href="https://x.com/MartinBertsch99/status/1811681965717807262">Unter anderem auch, dass der NightJet Graz - Berlin des nächtens über Fehring, Hardberg und Aspang fuhr</a></p>
<p>Heute habe ich in Wien am Vormittag eine Erledigung und hatte nicht das Bedürfnis, länger zu verweilen, ging es also zurück. Zufälligerweise habe ich so 50 Minuten vorher die Verbindungen gecheckt. Mir war der <a href="https://www.meinbezirk.at/muerztal/c-lokales/suedstrecke-ist-derzeit-unterbrochen_a6805770">Murenabgang gestern Abend</a> klar, aber ich ging davon aus, dass man dann eben heute schon ein Ersatzkonzept hat, aber auch in Österreich geht halt doch nicht alles mal eben von gestern auf heute.</p>
<p>Die Folge, der Railjet, den ich nehmen wollte, war 50 Minuten verspätet.</p>
<p>Aber das war nichts gegen das, was ich dann bekam: Der EC 106 Porta Moravica, der bis Przemysl nahe der ukrainischen Grenze zwischen Polen und der Ukraine fährt und der an sich normalerweise um 8:10 in Wien Hbf abgefahren wäre... der wurde umgeleitet. Über die selbe Strecke wie der NightJet? Neeeeeein.</p>
<p>Scotty weist einen zusätzlichen Halt in Kleinreifling aus, dort wurde eine tatsächliche Abfahrtszeit um 9:40 angegeben.</p>
<p>Um die Bedeutung dieser Tatsache darzustellen, erlaube ich es mir, mal das zu skizzieren.</p>
<p><a href="https://www.directupload.eu"><img src="https://s20.directupload.net/images/240717/85ei6jhi.png" alt="[image]"  /></a></p>
<p>In grün der Regelweg, in blau der Weg, den der NightJet nahm und in rot der Weg, den der EC106 heute nahm. Es waren kaum welche in dem Zug noch drin, als er ankam, wenn überhaupt irgendwer drin saß. Wer auch immer die Reise auf sich nahm, konnte ganz gepflegt eine Tour durch den Nationalpark Gesäuse - idealerweise im eingereihten SBB-Panoramawagen erleben. </p>
<p>Die Folge jedenfalls, schon eine Stunde vor tatsächlicher Abfahrt war eine Verspätung von 3,5 Stunden ausgewiesen. Die tschechische Fahrplanauskunft (und auch bahn.expert) gingen von einer Verspätung von 2,5 Stunden oder gar weniger aus. </p>
<p>Da ich bislang von Scotty noch nicht allzu sehr betrogen wurde, habe ich diese Angabe mal einfach so als Tatsache hingenommen, spazierte durch den Belvedere-Park, dann noch kurz durch den botanischen Garten nebenan (wenn man mal länger um den Wiener Hauptbahnhof verbringt, kann ich das nur wärmstens empfehlen). Ich war dann doch ein wenig skeptisch, weil sich über eine halbe Stunde hinweg nicht wirklich was an der Verspätungsangabe ändert, aber siehe da... der Zug fuhr fast exakt zu der Minute ab, die Scotty vor knapp 1 Stunde vorhersagte. Ich war bamboozled! Gut, auch die Anzeige war kurz erstaunt, da wurden kurz 100 Minuten draus (da wäre der Zug ja schon längst in Tschechien), dann doch die 210 Minuten, mit entsprechenden automatischen Ansagen.</p>
<p>Es fehlte ein Wagen, dennoch waren mehr als genug Plätze frei. Ich hatte einen Vierer für mich. </p>
<p>Im SBB-Großraumwagen geht es also nach Hause, was ja auch mal eine schöne Abwechslung für mich darstellt. Der Zug wurde von einer 1116 bespannt, das heißt, ein Lokwechsel in Breclav wird fällig. Den Bahnhof erreicht man nach einer verlängerten Fahrzeit durch 3 Betriebsaufenthalte, einer bei der Baustelle nahe Deutsch Wagram, der andere în Hohenau und der dritte am Bernhardsthaler Frachtenbahnhof. Letztere hat damit zu tun, dass in Tschechien man etwas zu schnell mit dem ETCS fertig wurde, die ÖBB-Loks (vor allem ÖBB-Railjets) haben damit ihre Problemchen.</p>
<p><a href="https://www.railvolution.net/news/a-complex-mix-of-problems-around-obb-s-and-other-tauruses-cd-railjets-and-etcs">Dieser Artikel auf railvolution.net vom März klärt darüber auf</a></p>
<p>Der Zugbegleiter konnte die Situation nicht schönreden, er hat uns am Ende bei der Ansage für die Ankunft, wo sogar das SBB-Jingle zu hören war, noch ein schönes Abenteuer gewünscht, auf Englisch hat er am Ende die Hoffnung vorgetragen, dass man die Fahrgäste nächstes Mal hoffentlich unter besseren Umständen begrüßen kann. </p>
<p>War dann doch sympathisch, das hat die Stimmung definitiv aufgelockert. Weil die Klimaanlage natürlich auch funktionierte (wir reden von einem SBB-Wagen, natürlich funktioniert die Klimaanlage!!!)<br />
In Breclav selbst dauerte der Lokwechsel eine längere Weile. Muss man sich vorstellen, man hatte definitiv lang genug Zeit, um eine entsprechende Lok zu organisieren, die Vorkehrungen zu treffen, um eben einen möglichst flotten Lokwechsel zu ermöglichen...<br />
...und dann kuppelt man eine 362 an, die die 160 km/h nicht ausfahren kann und brauchte fast eine halbe Stunde dafür. Mehr als ich kalkuliert habe. Möglicherweise hat man auf einen Metropolitan aus Budapest noch gewartet, was gar keinen Sinn ergibt:<br />
eine Stunde zuvor gibt es ja mit dem Báthory, der in Breclav pünktlich losfuhr, bereits eine Direktverbindung aus Richtung Budapest nach Polen, ein Anschluss von eben jenem Zug ist dann auch überhaupt nicht vorgesehen. Es ist gar nicht möglich, dass irgendwer im Voraus diese Fahrt so gebucht hat, weil eine solche Verbindung gar nicht ausgewiesen wird. Spätestens in Polen mit der Reservierungspflicht hätte man davon gewiss abgesehen.</p>
<p>Aber ja. Wer auch immer mit 4 Stunden Verspätung in Breclav ankam, der hatte das Glück, seinen Anschluss zu erreichen. Denn ja, am Ende wurden es eben 4 Stunden Verspätung. Meine persönliche Verspätung hingegen betrug eben ca. eine Stunde. Das ist mir schon mehr als einmal vorgekommen, auch mehr als 1 Stunde, das aber auch nicht wirklich signifikant oft.</p>
<p>Heute dürften nur die ECs nach Polen halbwegs zuverlässig laufen, da ist es tatsächlich sinnvoll, auf die Online-Fahrplanauskunft zu schauen. Kann man froh sein, dass man nicht erst am Bahnhof erfährt, was los ist.</p>
<p>Und dennoch, dass eine Stunde vorher Gleis und Abfahrtszeit akkurat vorhergesagt werden konnte, das fand ich schon erstaunlich. Diese Umleitungstrasse konnte man zwar schon planen, aber man muss bedenken, es geht teils um eingleisige Strecken, es geht um eine gar nicht so wenig ausgelastete Weststrecke. Über so eine weiträumige Umleitung mit so vielen Dingen, die Schief gehen können, tatsächlich zuverlässig die Verspätung und das Gleis vorherzusagen, sodass ich komplett gemütlich, ohne Stress einen schönen Spaziergang noch haben konnte, ohne mir Sorgen zu machen, dass mir zwischendurch der Zug abfährt, das ist doch eine schöne Sache.</p>
<p>Ich war nur ein wenig enttäuscht, der tschechische Zugbegleiter nutzte den ÖBB-Wagen, um die Ansage zu machen, ich hab eigentlich gehofft, eine Ansage mit SBB-Jingle in Tschechien aufnehmen zu können :D</p>
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<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 18:10:16 +0000</pubDate>
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<title>[17] vom coolen ICE zur heißen PKP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist interessant, immerhin sind ja jetzt ex DB IC Wagen für die ÖBB im Einsatz, um deren Wagenmangel zu kompensieren. Von deren Zuverlässigkeit habe ich aber auch noch nicht viel mitbekommen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 17:38:34 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
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<title>[17] vom coolen ICE zur heißen PKP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>PKP Züge ohne funktionierende Klimaanlage habe ich schon mehr als einmal dieses Jahr erlebt, mein Fazit ist, dass die DB Fernverkehr zumindest bei meinen Reisen das einfach besser hinkriegt in Sachen funktionsfähige Klimaanlagen bereitstellen. Wobei, bei den IC-Wagen habe ich ja auch keine Erfahrungsberichte mehr, die findet man ja auch nicht mehr so oft vor wie vor 5-10 Jahren...</p>
<p>aber vielleicht kann wer da meine Kenntnislücken auffüllen?</p>
</blockquote><p>Auch im ICE gibt es gerade im Sommer regelmäßig Probleme. IC1-Wagen sind noch problematischer. Ich kenne die Zuverlässigkeit bei PKP nicht. Aber im europäischen Vergleich dürfte die DB maximal Durchschnitt sein.</p>
<p>Deutlich zuverlässiger sind nach meiner Erfahrung die Klimaanlagen in den südlichen Ländern.</p>
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<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 07:01:19 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>bahnfahrerofr.</dc:creator>
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<title>[17] vom coolen ICE zur heißen PKP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern ging es für mich nach Linz - Hinfahrt im Railjet, Rückfahrt im ICE und EC.</p>
<p>Die Hinfahrt in den Railjets war jetzt weniger spektakulär. Mein Zug aus Tschechien war zur Abwechslung mit nur 3 Minuten Verspätung in Wien angekommen (sonst kalkuliere ich eher bis zu 15 Minuten ein). Nach einem Besuch der ehemaligen Tabakfabrik, nun umfunktioniert in einen Komplex für Kultur und Startups (mit Co-Working-Spaces dazu), ging es zurück nach Wien. Zuerst habe ich gedacht, ich kenn den Fahrplan halbwegs auswendig, kann ich mit irgendwas kalkulieren.</p>
<p>Allerdings kam mir dann der entscheidende Gedanke auf, es könnte ja wie sonst auch immer wieder irgendwas aus Deutschland geben. Ich bin dieses Jahr schon vorher mal bis Passau und zurückgefahren, da habe ich sogar einen Vorteil gehabt, weil 15 Minuten nach dem planmäßigen ICE ein um mehr als 1 Stunde verspäteter ICE mir etwas mehr Entspannung brachte beim Bummeln durch die Stadt. Es stellte sich damals heraus, dass Würzburg - Nürnberg ein Hotspot für Verspätungen geworden ist. Bei beiden Malen erlebte ich, dass die Züge jeweils halbwegs verlässlich um eine Stunde sich verspäten. Wieso die DB - jetzt nach Wochen schon - diese fast schon berechenbaren Verspätungen nicht irgendwie einpreist, bleibt mir schleierhaft. Denn in Wahrheit ist es so, am Ende des Tages kriege ich doch eh zeitnah eine Verbindung ans Ziel. Wäre die Linie im Stundentakt, würde ich nichtmal wirklich den Unterschied zwischen pünktlich und verspätet merken, ich käme zur selben Zeit los und käme zur selben Zeit ans Ziel an. </p>
<p>Nun, der ICE war vielleicht verspätet, aber die Klimaanlage lief super, man bekam noch 2 Plätze trotz der nachmittäglichen Rush-Hour (und erneut sehe ich mich bestätigt, auf dem Gang sitzende oder stehende Fahrgäste sagen nichts darüber aus, ob nicht noch Plätze vorhanden sind). Man hatte eine angenehme Reise im Familienbereich, bis man in Wien bei den recht heißen Temperaturen aussteigt. Mir scheint es - ich fahr, wenn es geht, am liebsten im ICE T in Österreich - dass die DB es sehr gut hinkriegt, die Klimaanlagen im ICE entsprechend am Laufen zu halten.</p>
<p>Denn dann bekam ich in Wien - nachdem ich erst dort wieder die hohen Temperaturen draußen spürte - beim Einstieg in den EC, der mit Wagen der PKP Intercity gestellt ist (und der planmäßig keinen Speisewagen mehr führt) das Gegenprogramm serviert. Im Großraumwagen lief die Klimaanlage halbwegs, dafür war der auch recht voll und ich mag den PKP Großraumwagen irgendwie nicht mehr so. Vermutlich wurde ich halt vom Komfort der DB so verwöhnt... und es gab einfach keinen freien Zweier mehr.</p>
<p>Die Alternative waren 2 Abteilwagen und bei beiden hat die Klimaanlage einfach aufgegeben. War bei so mehr als 30 Grad draußen schon etwas warm geworden. Da wundert es mich nicht, dass beim einen Abteilwagen weniger als die Hälfte besetzt war und der andere halt noch ein klein bisschen Lüftung hatte und darum wohl etwas mehr nachgefragt wurde.</p>
<p>Zumindest konnte man das Fenster öffnen, es macht es etwas erträglicher. Aber nein, wer auch immer mit Klimaanlagen nichts anfangen kann, der soll das mal haben, stundenlang bei offenem Fenster mit bis zu 160 km/h und entsprechendem Durchzug reisen. </p>
<p>Meine Erfahrungen auch letztes Jahr decken aber soweit mein Empfinden, dass zumindest bei der DB Fernverkehr die Klimaanlagen schon die Herausforderungen meistern können. </p>
<p>PKP Züge ohne funktionierende Klimaanlage habe ich schon mehr als einmal dieses Jahr erlebt, mein Fazit ist, dass die DB Fernverkehr zumindest bei meinen Reisen das einfach besser hinkriegt in Sachen funktionsfähige Klimaanlagen bereitstellen. Wobei, bei den IC-Wagen habe ich ja auch keine Erfahrungsberichte mehr, die findet man ja auch nicht mehr so oft vor wie vor 5-10 Jahren...</p>
<p>aber vielleicht kann wer da meine Kenntnislücken auffüllen?</p>
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<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 15:13:04 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>16 - wenn der Railjet zum Regionalexpress wird (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Habt ihr das eigentlich in den letzten Jahren gehabt, dass bei solchen Ausfällen ein Fernzug einfach alle Halte für einen Abschnitt bediente?</p>
</blockquote><p>In Deutschland gefühlt undenkbar, weil ja die verordnete strikte Trennung besteht. </p>
<p>In seltenen Einzelfällen gab es wohl schon mal Zusatzhalte wegen ausfallendem Nahverkehr.  Aber bestimmt nicht alle Zwischenhalte. </p>
<p>Was durchaus öfters vorkommt sind Zusatzhalte von  RE bei Ausfällen von RB-Leistungen.</p>
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<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 09:06:16 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>bahnfahrerofr.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>16 - wenn der Railjet zum Regionalexpress wird (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinem eher missglückten Reisebericht bei Nummer 15 heute mal was für mich außergewöhnliches. Seit Fahrplanwechsel ist die Fahrzeugsituation im Regionalverkehr der österreichischen Ostregion durch die Angebotsausweitungen etwas angespannt. Gar nicht so selten habe ich in letzter Zeit auf dem REX1 die Ausfälle beobachten können (und falls wer was kurioses sehen will, auf der S1 verkehren nun größtenteils Dostos), nachdem ich seit einiger Zeit einen Verspätungsalarm auf Scotty und der tschechischen App eingerichtet habe für meine Verbindungen. Gestern ist zum Beispiel mein Railjet eine Stunde verspätet gewesen - was für mich super war, weil ich so etwas mehr Schlaf bekam. Blöd halt, so habe ich eine Vorlesung verpasst. </p>
<p>Ich konnte da auch rekonstruieren, was da drumherum passierte:</p>
<p>Es wurde eine 362 vor die 1216 am Railjet vorgespannt, in Breclav wurde sie abgespannt. Das ist nichts neues, in der Vergangenheit wurde bei solch gelegentlich auftretenden Fällen dann eben in Breclav eine 1116 vorgespannt. Dieses Mal sollte aber die 1216 aus eigener Kraft nun weiterfahren. Soweit hat man bereits in Österreich Vorkehrungen getroffen, der Zug verendet in Wien, stattdessen wird ein Railjet aus Salzburg, der zum Flughafen sollte, eben bis Wien Hbf gekürzt und wird dort zum Ersatzzug für meinen Railjet. Stattdessen sollte der Railjet dann einfach die nächste Leistung übernehmen. Das PRoblem: die 1216 war doch etwas widerspenstig und so hat sich die Fahrt für den Railjet auf 100 Minuten Verspätung betragen. Das hat dann eben doch zu entsprechend mehr Problemen geführt. Ich konnte immerhin den 15 Minuten verspäteten EC aus Katowice nehmen. </p>
<p>Heute hat man wiederum seine Improvisationsfähigkeit bewiesen. Nachdem heute morgen - wo auf dem REX1 zwischen Bernhardsthal und Wien zur HVZ ein Halbstundentakt besteht - gleich 2 Züge ausfielen, was eine Lücke von 1,5 Stunden brächte, hat man kurzerhand dem Railjet einige Zusatzhalte spendiert, zwischen Breclav und Gänserndorf hält mein Zug nun einfach mal überall und wurde dann mal eben zum Regionalexpress degradiert.</p>
<p>Wobei manch einer vielleicht jetzt behauptet, das würde doch eh so passen, denn der Komfort würde ja dem eines Regionalexpress gleichen. :P</p>
<p>Habt ihr das eigentlich in den letzten Jahren gehabt, dass bei solchen Ausfällen ein Fernzug einfach alle Halte für einen Abschnitt bediente?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 07:30:16 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>15 - Jahreswechsel in der Schweiz (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist noch dunkel, die Morgendämmerung setzt so langsam an, vor mir liegt ein langer Reisetag, 13 Stunden lang werde ich unterwegs sein, 5 Mal eine Grenze überschreiten… es weht etwas Abenteuerlust mit</em></p>
<p>5:49. Das ist die Abfahrtszeit des Nightjet aus Berlin, welcher schon vor Fahrplanwechsel fast immer auf dir Minute pünktlich war und nun dank Führung über Prag die paar Ausreißer durch polnische Geschichten nun noch seltener wurden.</p>
<p>Irgendwie poetisch. Während die Mehrheit vor dem Abschluss einer Nachtreise stehen und schon um Punkt 7 Uhr in Wien aussteigen, startet meine Reise erst. Erfreulicherweise war der Kiosk in der Woche offen, doch einen Platz fand ich nicht. Denn der Zug hat neben einem Schlafwagen und 2 Liegewagen genau einen Sitzwagen. Und der wird von jenen belegt, die sich den Aufpreis für den Liegewagen gespart haben. Aber ok, 1 Stunde halte ich auch auf dem Boden sitzend aus. Ein anderer Fahrgast hingegen hat die Toilette als Privatabteil missbraucht. Ich hab hingegen es mir gemütlich gemacht, so man es sich eben am Boden sitzend gemütlich machen kann.</p>
<p>Anscheinend waren dann auch die Zuglaufschilder aus (oder wie auch immer diese Dinger an den Türen heißen), man behalf sich mit einem handbeschriebenen DIN A4 Zettel, den man am Halter jeweils befestigte.</p>
<p>„Berlin <br />
Graz“<br />
steht in großen Buchstaben geschrieben. Wenn ich so denke, der Zug startet abends in Berlin, fährt durch Dresden, das Elbtal, Prag, Brno… in Breclav ist bereits eine Stunde vorher der Zugteil nach Budapest abgefahren und ich… sitze auf dem Boden und nutze den Zug für einen kleinen Bruchteil seiner Strecke.</p>
<p>Doch weiter im Text. In Wien pünktlich angekommen (nachdem man zu früh dran war und deswegen erstmal an der Autoreisezuganlage geparkt wurde), ging es nach kurzem Einkauf zum RJX nach Zürich. Wegen der Reisezeit wird er bis Feldkirch auch doppelt geführt. Ich habe im Familienbereich reserviert, da da noch in der grafischen Reservierung am meisten Plätze frei waren…</p>
<p>ja nur dann war ich da und der Wagen wurde zufälligerweise auch zu seinem Zweck genutzt - nebst völlig zu erwartender Lautstärke. Das waren letztlich such 3€ zum Fenster rausgeschmissen. Der Wagen nebenan, wo mir gar nicht so viele Plätze angezeigt wurden, war in Wahrheit halbleer. Ich bekam auf Anhieb einen Vierer - wobei später sich wer dazusetzen würde. Gut, dann werde ich der Warnung im Scotty von wegen hoher Reisendenfrequenz weniger Beachtung schenken. Dank Klimaticket hab ich eh freie Wahl bei den Zügen und kann adhoc umdisponieren.</p>
<p>Es geht recht entspannt bis nach Zürich. Und das auch pünktlich. Keine Verspätung bei der Durchfahrt in Deutschland, erst in Liechtenstein entstand eine kleine Verspätung bei der Kreuzung mit einem verspäteten RJX aus Zürich, aber da der Zug nicht in Sargans hielt, konnte die Verspätung aufgeholt werden.</p>
<p>Die Reise war recht kurzweilig. Höhepunkt war sprichwörtlich der Arlbergpass, schön zugeschneit dort, während es im Tal trocken war.</p>
<p>Und auch praktisch, ich fand mit Maya Mobile einen Anbieter von eSIM aus den USA, wo man für 19$ (und ja, abgerechnet wird da tatsächlich in US-Dollar) das mobile Internet in ganz Europa für 10 Tage mit 10 GB nutzen konnte. Also auch außerhalb der Schweiz und das mit 5G. So konnte ich relativ freizügig auch in der Schweiz in Kontakt bleiben. Das ist schon praktisch. </p>
<p>In Zürich angekommen, beschloss ich, mit der IC Linie 5 - befahren mit ICN - zu reisen. Tatsächlich war ich entzückt, wie zackig der Lokführer den Zug bediente. Der macht nicht irgendein Larifari von wegen zu früh bremsen und dann ausrollen lassen etc. <br />
Nein, da ist ein Virtuose am Werk, der jedes Mal nahezu eine Punktlandung fabriziert.</p>
<p>Und was mir besonders aufgefallen ist: während man in Deutschland und Österreich meist doch etwas Abstand hat zu der Bebauung, fliegt man im Prinzip in der Schweiz oft an den Häusern vorbei. Mit Anbruch der Abenddämmerung war die Reise wie ein Traum geworden. Butterleicht und komfortabel geht es durch die Landschaften und Städte, die Halte sind kurz. Nach relativer Stille durch die Pendler aus Zürich, hörte man zuerst in den ländlichen Bereichen erst die schönen Dialekte der Gegend und dann in Biel der Cut, es wurde nur noch Französisch gesprochen.</p>
<p>Das ist jedes Mal beeindruckend und dafür liebe ich das Land auch :)</p>
<p>Die späteren Tage sahen wenig Reisen vor. Immerhin lernte ich die Bahnen in der Gegend um Lausanne kennen und habe nun beide Linien der dortigen Metro komplett befahren. Irgendwie denke ich bei den Metros aus Paris… was seine Gründe hat, wo die m2 ja mit Gummireifen und ähnlichen Zügen wie in Paris bestückt sind. </p>
<p>Am Tag vor der Abreise übernachtete ich in der Ostschweiz bei Verwandten. Das war praktisch, denn so konnte ich auf der Rückreise etwas flexibler sein. <br />
Tatsächlich konnte ich so den Twindexx nutzen… ich bin mir sicher, dass der Vorgänger eine bessere Laufruhe hatte und mit dem Eindruck war ich nicht alleine. Während der Zug bei der Fahrt vom Tessin über den Gotthard-Basistunnel letztes Jahr eine passable Figur machte, wurde mir tatsächlich auf der Fahrt von Lausanne nach Bern da schon etwas schlecht. Und mir wird nur äußerst selten im Zug schlecht. Das kriegt auch ein 612er nicht hin bei mir.</p>
<p>Da war die Fahrt im klassischen Reisezugwagen später auf den IR doch eine Erholung. Aber immerhin, das System funktioniert einfach. Anschlüsse sind just in time, die Pünktlichkeit formidabel (abseits vom über 30 Minuten verspäteten EC aus Italien, den ich aber eh nicht nahm). So soll es doch sein.</p>
<p>Es war für die Rückfahrt eine gute Entscheidung nicht zu reservieren. Nach einem Kaffee am Morgen fiel recht spontan - dank BahnCard 50 war das bezahlbar für mich - die Entscheidung, nicht 1 Stunde auf den RJX zu warten, sondern gleich über München zu fahren. So konnte ich auch mal eine neue Strecke abhaken und dabei nach vielen Jahren wieder im Pendolino fahren. Sehr kurzweilig das ganze. In Gegensatz zum Gehoppel im Twindexx macht mir die Neigetechnik im „Astoro“ gar nichts aus. Obwohl ich entgegen der Fahrtrichtung saß. Eine Langsamfahrstelle fiel mir auf und einmal musste man kurz vor der Einfahrt am Bahnhof  warten. Man kam aber sonst recht flott mit bis zu 160 km/h voran. Schade nur, dass das Bordbistro nichts warmes wegen eines technischen Defekts bot. also nur Sandwich und Rivella im Elvetino. Fein…<br />
Pünktlich kommt man am Starnberger Flügelbahnhof an - ich hab da nachgeschaut. Wollen die das allen ernstes erst bis 2038 fertig neugebaut kriegen? Was wird da so lang eigentlich getrödelt? </p>
<p>Es ist dann auch erstaunlich, wie man von dort zum Gleis 11 braucht. Ist fast vergleichbsr, wie wenn man von der U1 in Wien Hbf auf den Fernbahnsteig will. München Hbf ist eben gigantisch. </p>
<p>In München eingestiegen geht es im RJX nach Wien. Aus fadenscheinigen Motiven, die nicht erörtert wurden, wurde einfach so eine Verspätung von 9 Minuten bis Rosenheim erstellt, die konnte bis Salzburg kaum aufgeholt werden. Doch kam man letztlich dennoch pünktlich in Wien an. Man hat einfach den Teil aus Bregenz schon vorher einfahren lassen, so musste unser Zug nur noch ankuppeln. Bedeutet eben ein paar Minuten Verspätung bei der Abfahrt von Wien weiter nach Budapest, da ja der Teil sus Bregenz sonst nach dem Budapester Teil zum Flughafen fährt, dieses Mal aber eben zuerst fuhr.</p>
<p>Praktischerweise war mein Anschluss nach Tschechien am selben Bahnsteig zu erwarten und so konnte ich die halbe Stunde am Bahnsteig verweilen.</p>
<p>Zwar kam mein letzter Zug letztlich 5 Minuten verspätet an, aber im Prinzip war das ganze doch ganz formidabel über die Bühne gegangen.</p>
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<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 22:16:09 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>14 - Riskiert Riskiert… (m. 3 B.) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ok das würde ich gerne mal konkreter sehen. Konnte ich bei meinen mehreren Fahrten diesen Sommer in Deutschland nicht reproduzieren. Aber ich war nicht in NRW, nicht in Frankfurt und auch nicht in Stuttgart. Vielleicht lag das daran.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 18:05:19 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>14 - Riskiert Riskiert… (m. 3 B.) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Tat es auch, wusste ich auch, nur wurde die tatsächliche, manuell eingegebene Verspätung halt erst etwas nach Ankunft angezeigt und da hab ich schon meinen Platz gehabt und den Relax Check-In der WESTbahn genutzt. Da ist die Hürde halt etwas größer, mit Koffer wieder den Zug zu wechseln und dann eben möglicherweise keinen Platz zu haben…</p>
</blockquote><p>Kannst du froh sein das überhaupt was kam - in Deutschland ist das längst nicht selbstverständlich. Da kannst du in solchen Situationen sämtliche Apps und Hinweise erstmal geschmeidig ignorieren weil die erstmal so sind wie die Lottozahlen für die nächste Ziehung.</p>
<p>Wenn das anwesende Personal dann noch Schulterzuckend daneben steht ist das Chaos perfekt.</p>
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<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 20:42:59 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>Reservierungszettel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>14 - Riskiert Riskiert… (m. 3 B.) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Tat es auch, wusste ich auch, nur wurde die tatsächliche, manuell eingegebene Verspätung halt erst etwas nach Ankunft angezeigt und da hab ich schon meinen Platz gehabt und den Relax Check-In der WESTbahn genutzt. Da ist die Hürde halt etwas größer, mit Koffer wieder den Zug zu wechseln und dann eben möglicherweise keinen Platz zu haben…</p>
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<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 20:26:01 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>14 - Riskiert Riskiert… (m. 3 B.) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Stimmt, Ansagen gab es dazu aber nicht.</p>
</blockquote><p>gerade DU bist doch immer der Meinung, man kann alles mit dem Handy machen, und da hat es wohl gestanden.</p>
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<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 20:11:53 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><dc:creator>EK-Wagendienst</dc:creator>
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