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<title>ICE-Treff - Zwischen Schweizer Jura und Massif du Jura 2/3</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Zwischen Schweizer Jura und Massif du Jura 2/3 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein paar wenige TGV halten in Nurieux als TGV-Anschluss von Oyonnax. Aber das wohl nur um morgens nach Paris und Abends wieder heim zu kommen. Hat denn dein ter nachher in Nurieux gehalten?</p>
</blockquote><p>Ja.</p>
<blockquote><p>Wieso endet denn der Zug da und fährt die Strecke nicht weiter? Fuhr der Zug nachher wieder zurück oder ging der auch dort schlafen?</p>
</blockquote><p>Ich glaube nach unserer Ankunft gegen 20 Uhr gab es keinen weiteren Zugverkehr mehr, der Zug stand am nächsten Morgen noch in St-Claude. Wir werden am nächsten Morgen schon gleich mit dem allerersten Zug weiterfahren, der fährt schon um 9:54 Uhr...</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Tobias</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 21:02:33 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>TD</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vielen Dank (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nabend,</p>
<p>danke, sehr schön:)))</p>
<blockquote><p>Nun besteigen wir einen ICN zur Fahrt auf der Jurafusslinie und weiter nach Genf. Häufig mache ich die Innenbilder erst am Endbahnhof, wenn die anderen Fahrgäste ausgestiegen sind – aber hier haben wir wirklich einen Wagen für uns allein.</p>
</blockquote><p>
<img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-069ICN-1Klasse.JPG" alt="[image]"  /><br />
Das habe ich auch schon hinbekommen;-) Im ICN 614 von Basel SBB nach Biel. Da konnte ich mir einen schönen Platz auf der richtigen Seite und natürlich in Fahrtrichtung aussuchen. Auch nach dem Richtungswechsel in Delemont habe ich mir dann wieder einen neuen Platz aussuchen können...</p>
<p>Gruß von ICE,<br />
der sich schon auf den 3ten Teil freut:)</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 20:48:36 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>462 001</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zwischen Schweizer Jura und Massif du Jura 2/3 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hoi,</p>
<blockquote><p>Mit einem NPZ Domino fahren wir nämlich in die Gegenrichtung nach Neuchâtel. Durch zwei Tunnel gewinnt die Strecke zunächst an Höhe, dann ist der Scheitelpunkt bei 1.048 Höhenmetern erreicht.</p>
</blockquote><p>Ab Fahrplanwechsel werden hier auch EW-III-Kompositionen der BLS verkehren. Die RE Bern-Neuchâtel werden bis auf manche Ausnahmen stündlich nach La Chaux-de-Fonds verlängert, womit sich neu direkte Züge Bern - La Chaux-de-Fonds ergeben.<br />
Zwischen Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds verkehren die RE halbstündlich, dieser Halbstundentakt wird mit Flirt komplettiert (SBB RABe 524 und TRN RABe 527). Die Domino verschwinden von dieser Strecke wie es ausschaut.</p>
<blockquote><p>Auf den nächsten 24 Kilometern geht es um 570 Höhenmeter hinab vom Neuenburger Jura zur Jurafusslinie mit Panoramablick über den Neuenburgersee. Unterbrochen wird die Talfahrt durch eine Spitzkehre im Bahnhof Chembrelien, nach dem Richtungswechsel geht es dann weiter nach Neuenburg / Neuchâtel.</p>
</blockquote><p>Da diskutiert man immer wieder, hier eine Neubaustrecke mit direkter Linienführung zu bauen, welche die Fahrzeit fast halbieren soll. Die letzte Volksabstimmung 2012 endete mit einem knappen Nein, nun will man unter anderen Finanzierungsvoraussetzungen einen neuen Anlauf wagen. Die alte Strecke mit der Spitzkehre würde leider vollständig eingestellt werden.<br />
Wer interessiert ist, das ganze nennt sich TransRUN.</p>
<blockquote><p>Ab Bellegarde befährt der TGV die Ligne du Haut-Bugey. Die überwiegend eingleisige Strecke durch das Juragebirge war ab 1990 abschnittsweise stillgelegt, im Jahr 2010 wurde die Strecke nach Ausbau und Elektrifizierung für den Anschluss der Schweiz an das französische Hochgeschwindigkeitsnetz wieder eröffnet.</p>
</blockquote><p>Und weil in erster Linie die Schweiz einen grossen Nutzen daran hat, hat die Schweiz auch ein Drittel der Kosten zur Revitalisierung der Linie bezahlt. Die Franzosen haben nicht lange gefackelt und gebaut!</p>
<blockquote><p>Unterwegs bei Brion-Montréal-La Cluse zweigt die Strecke in Richtung Saint-Claude ab, nur hält dort der TGV nicht, so dass wir durchfahren bis Bourg-en-Bresse.</p>
</blockquote><p>Ein paar wenige TGV halten in Nurieux als TGV-Anschluss von Oyonnax. Aber das wohl nur um morgens nach Paris und Abends wieder heim zu kommen. Hat denn dein ter nachher in Nurieux gehalten?</p>
<blockquote><p>Besonders voll war der Zug auf der ganzen Fahrt nicht, am Endbahnhof Saint-Claude steigt außer uns nur ein älterer Mann aus.</p>
</blockquote><p>Wieso endet denn der Zug da und fährt die Strecke nicht weiter? Fuhr der Zug nachher wieder zurück oder ging der auch dort schlafen?<br />
Allgemein fahren da irgendwie für meinen Geschmack etwas zu wenig zu Züge in der Gegend. Ich hoffe, die Strecke Delle-Belfort wird in ein paar Jahren nach Wiedereröffnung ein besseres Angebot sehen als so manch andere französische Strecke hinter der Schweizer Grenze.</p>
<blockquote><p>Am nächsten Morgen starten wir auf der &quot;Ligne des Hirondelles&quot;, der Schwalbenlinie, in Richtung Norden, aber dazu demnächst mehr in Teil 3.</p>
</blockquote><p>Darauf freue ich mich bereits. ;-)</p>
<p><br />
Grüsse aus der Ostschweiz.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=389898</link>
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<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 20:32:47 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Twindexx</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zwischen Schweizer Jura und Massif du Jura 2/3 Fortsetzung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-068ICN-Neuchatel.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Nun besteigen wir einen ICN zur Fahrt auf der Jurafusslinie und weiter nach Genf. Häufig mache ich die Innenbilder erst am Endbahnhof, wenn die anderen Fahrgäste ausgestiegen sind – aber hier haben wir wirklich einen Wagen für uns allein.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-069ICN-1Klasse.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-070Neuchatel-Schloss.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Im letzten Moment kann ich noch einen Blick auf das Schloss Neuenburg mit der Stiftskirche erhaschen, dann geht es weiter entlang des Neuenburgersees.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-071Neuenburgersee.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-072Neuenburgersee.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Der Neuenburgersee ist der größte See, der vollständig in der Schweiz liegt. Abschnittsweise führt die Bahnstrecke direkt durch die Weinberge am Jurasüdfuss, dann geht es durch das Waadtland zum Genfersee und an dessen Ufer entlang nach Genf.</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, am Samstagnachmittag mit dem Zug von Genf nach Saint-Claude im französischen Jura zu gelangen wenn man auf die Nutzung von Bussen verzichten möchte. Schließlich finde ich dann doch eine Verbindung mit TGV-Nutzung, die allerdings mit einem ziemlichen Umweg verbunden ist.</p>
<p>Wenn es nicht so furchtbar heiß wäre, hätten wir die Dreiviertelstunde Aufenthalt bis zur Abfahrt des TGV sicherlich für einen kleinen Abstecher in die Stadt genutzt, aber so bummeln wir die Zeit lieber im Hauptbahnhof Genève-Cornavin ab. Auf den Bahnsteig, von dem der TGV abfährt, dürfen wir allerdings noch nicht. Immer mehr Reisende sammeln sich in der Unterführung bis der Zugang endlich geöffnet wird und man dann am Zoll vorbei auf den Bahnsteig darf. Für einen kurzen Moment erinnert mich das Verfahren fast an den Eurostar, im innereuropäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr kenn ich solche Schleusen sonst nicht.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-073TGV-Lyria-Genf.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Mit einem TGV POS von Lyria, der gemeinsamen Tochter von SNCF und SBB für den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen beiden Ländern, geht es nun auf die Strecke Richtung Paris.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-074TGV-Lyria-1Klasse.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-075Fahrt-Rhone.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Diese Strecke ist neu für mich und ich weiß auch nicht, was mich erwartet, denn auf die Idee über Genf nach Paris zu fahren, bin selbst ich noch nicht gekommen. Bis Bellegarde fahren wir auf der Strecke Genf-Lyon, dabei folgt die Strecke mehr oder weniger der Rhone.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-076TGV-Lyria-Snack.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>„An Bord der ersten Klasse des TGV Lyria profitieren Sie von einem Verpflegungsservice an Ihrem Platz. Je nach Ihren Reisezeiten wird Ihnen ein Frühstück, ein Mittagessen, ein Snack oder ein Abendessen serviert“. Das ist in diesem Fall eine Auswahl verschiedener süßer und salziger Snacks.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-077Fahrt-Ain.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Ab Bellegarde befährt der TGV die Ligne du Haut-Bugey. Die überwiegend eingleisige Strecke durch das Juragebirge war ab 1990 abschnittsweise stillgelegt, im Jahr 2010 wurde die Strecke nach Ausbau und Elektrifizierung für den Anschluss der Schweiz an das französische Hochgeschwindigkeitsnetz wieder eröffnet. Obwohl die Strecke eine Höchstgeschwindigkeit von nur 120 Stundenkilometern hat, konnte die Fahrzeit zwischen Genf und Paris durch die Wiedereröffnung der Strecke um 20 Minuten verkürzt werden, da die Verbindung um 47 Kilometer kürzer ist als die zuvor befahrene Strecke. Und landschaftlich reizvoll ist die Ligne du Haut-Bugey auch.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-078Cize-Bolozon-Viadukt.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Unterwegs bei Brion-Montréal-La Cluse zweigt die Strecke in Richtung Saint-Claude ab, nur hält dort der TGV nicht, so dass wir durchfahren bis Bourg-en-Bresse. Aber so können wir immerhin den Höhepunkt der Strecke befahren, nämlich den Cize-Bolozon-Viadukt. In 73 Metern Höhe geht es hier auf einer über 270 Meter langen gemauerten Bogenbrücke über den Fluss Ain. Ein Stockwerk unter uns verläuft noch eine Straße.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-079Bolozon-Bourg-en-Bresse.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Die letzten 24 Kilometer durch die Ausläufer des Juras bis Bourg-en-Bresse sind dann nicht mehr ganz so spannend. Wenn ich es richtig gesehen habe, sind wir die einzigen Fahrgäste, die in der 40.000-Einwohner-Stadt aussteigen.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-080SNCF-B81500.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Mit einem Regionalzug von TER Rhône-Alpes geht es nun auf die letzte Etappe der heutigen Tour. Bis zur Abfahrt sind es noch 20 Minuten, aber der Zug steht schon bereit, so lässt sich die Wartezeit angenehm klimatisiert verbringen.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-081SNCF-B81500-innen.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-082Fahrt-Revermont.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Auf der schon bekannten Strecke fahren wir nun zurück und fahren dabei ein zweites Mal über das Cize-Bolozon-Viadukt, dann zweigt die Strecke nach Saint-Claude nach Norden ab. Zunächst geht es durch den Landstrich Revermont, dann erreichen wir wieder das Gebirge.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-083Fahrt-Tal-Bienne.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Strecke folgt nun dem Tal der Bienne in den Faltenjura. Ich weiß nicht, ob ich am Ende des Tages besonders ungeduldig werde oder der Zug wirklich so nervtötend langsam fährt, besonders schnell (aber planmäßig) sind wir jedenfalls nicht unterwegs.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-084Fahrt-Tal-Bienne.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-085B81500-St-Claude.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Besonders voll war der Zug auf der ganzen Fahrt nicht, am Endbahnhof Saint-Claude steigt außer uns nur ein älterer Mann aus. In Luftlinie sind wir gerade mal 30 Kilometer von Genf entfernt, aber im Gebirge ist diese Rechnung wohl nicht zulässig – und dass wir dafür dreieinhalb Stunden unterwegs waren liegt auch an meiner Reiseplanung.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-086Saint-Claude.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir haben nun kurz nach 20 Uhr und nachdem wir das Gepäck im Hotel am Bahnhof deponiert haben, starten wir einen Rundgang durch 10.000-Einwohner-Stadt im Hochjura. Die Stadt liegt in einem Talkessel an den tief eingeschnittenen Flüssen Bienne und Tacon.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-087Saint-Claude-Pfeife-Diamant.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Noch heute ist Saint-Claude von den traditionellen Industriezweigen der Tabakspfeifenherstellung und der Diamantschleiferei geprägt, auch im Stadtbild finden sich Hinweise auf diese Traditionen. </p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-088Saint-Claude.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Bedingt durch die extreme Tallage geht es im Stadtgebiet auf und ab. Durch ein im 5. Jahrhundert gegründetes Kloster war Saint-Claude das religiöse Zentrum des Hochjuras, das Kloster wurde später bei einem Großbrand im Jahr 1799 zerstört. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist heute die Kathedrale Saint-Pierre, die zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert erbaut wurde.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-089Saint-Claude-Kathedrale.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-090Saint-Claude.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Mit diesem Abendspaziergang beenden wir den ersten Reisetag. Am nächsten Morgen starten wir auf der &quot;Ligne des Hirondelles&quot;, der Schwalbenlinie, in Richtung Norden, aber dazu demnächst mehr in Teil 3.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Tobias</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 16:55:40 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>TD</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zwischen Schweizer Jura und Massif du Jura 2/3 m 45 B.</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>willkommen zu Teil 2 unserer kleinen Wochenend-Tour durch den Jura. Im <a href="index.php?id=389213" class="internal">ersten Teil</a> hatten wir Biel besucht und waren mit der Chemins de fer du Jura (CJ) von Tavannes bis zum Umsteigebahnhof Le Noirmont gefahren, hier setzen wir den Reisebericht nun fort.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-046CJ-ABe26-Le-Noirmont.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Aus Glovelier kommt schon der nächsten Gelenktriebwagen eingefahren, der uns nach La Chaux-de-Fonds bringen wird.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-047CJ-ABe26-innen.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-048Le-Noirmont-Les-Bois.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Weiter geht es nun in Meterspur durch die südwestlichen Freiberge über die Jurahochfläche. Es geht noch etwas hinauf, der Scheitelpunkt der Strecke liegt auf 1.073 Metern über dem Meeresspiegel.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-049Einfahrt-Les-Bois.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir erreichen nun das 1.100-Einwohner-Dorf Les Bois mit der Pfarrkirche Sainte-Foy aus dem Jahr 1627. Set dem Jahr 1892 ist der Ort an das Bahnnetz angeschlossen.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-050Bahnhof-Les-Bois.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-051Les-Bois-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Weiter geht die Fahrt durch die Hügellandschaft mit Grasland und Wäldern. Die Region ist geprägt von Milchwirtschaft und Viehzucht, aber auch als Zentrum der Uhrmacherei ist der Jura bekannt. Anfangs waren auch die Bauern während des Winters in Heimarbeit für die Uhrenherstellung tätig.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-052Les-Bois-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-053Les-Bois-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-054Les-Bois-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Charakteristisch für die Freiberge sind neben der offenen Landschaft auch Einzelhöfe im sogenannten Freiberger Stil, bei denen Wohn- und Arbeitsräume sowie die Ställe unter einem Dach vereint sind.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-055Blick-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Schließlich erreichen wir den Stadtrand von La Chaux-de-Fonds. Hinab ins Zentrum führt die Strecke nun straßenbahnähnlich durch das Stadtgebiet zum Bahnhof.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-056Fahrt-CJ-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-057Fahrt-CJ-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-058Fahrt-CJ-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Kurz vor dem Bahnhof verlässt die Bahn den Straßenraum und fädelt parallel zu den anderen Bahngleisen in die Bahnhofsanlagen von La Chaux-de-Fonds ein.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-059La-Chaux-de-Fonds-Espacite.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Eine gute Stunde Aufenthalt haben wir nun in La Chaux-de-Fonds eingeplant. Mit rund 39.000 Einwohnern ist La Chaux-de-Fonds die größte Stadt im Hochjura, mit einer Höhenlage auf 1.000 Meter über dem Meer auch einer höchstgelegenen Städte Europas. La Chaux-de-Fonds wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf dem Reißbrett geplant auf Basis eines rechtwinkligen Straßenrasters; wegen der schachbrettartig angelegten Bebauung und der zahlreichen Jugendstilbauten wurde die Stadt 2009 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Gut, das Bürohochhaus „Espacité“ mit Sitz der Stadtverwaltung ist jetzt nicht unbedingt Jugendstil, sondern 1990er-Jahre.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-060La-Chaux-de-Fonds-Fontaine-Monumentale.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-061La-Chaux-de-Fonds-Fontaine-Monumentale.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Der Brunnen Fontaine Monumentale wurde 1888 erbaut, er erinnert an die Einführung des fließenden Wasser in der Stadt.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-062La-Chaux-de-Fonds-Rathausplatz.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Und noch ein Blick auf den Rathausplatz (Place de l’Hôtel de Ville) mit dem bronzenen Denkmal der Republik von 1910, links der Turm der Kirche Grand Temple. La Chaux-de-Fonds gehört zu den bekanntesten Uhrenstädten der Schweiz, der Turm des Grand Temple beherbergte lange Jahre eine Turmuhr, die als Zeitbasis der Uhrenmetropole diente.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-063La-Chaux-de-Fonds-Bahnhof.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Nun zurück an den Bahnhof. Mehrere Bahnlinien führen von La Chaux-de-Fonds in verschiedene Himmelsrichtungen, darunter auch eine Strecke ins französische Besançon, die sogenannte „Ligne des Horlogers“ (Uhrmacherstrecke). Nach Besançon wollen wir zwar auch, allerdings wählen wir diesmal einen anderen Weg.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-064NPZ-Domino-La-Chaux-de-Fonds.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Mit einem NPZ Domino fahren wir nämlich in die Gegenrichtung nach Neuchâtel. Durch zwei Tunnel gewinnt die Strecke zunächst an Höhe, dann ist der Scheitelpunkt bei 1.048 Höhenmetern erreicht.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-065NPZ-Domino-1Klasse.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-066La-Chaux-de-Fonds-Neuchatel.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p>Auf den nächsten 24 Kilometern geht es um 570 Höhenmeter hinab vom Neuenburger Jura zur Jurafusslinie mit Panoramablick über den Neuenburgersee. Unterbrochen wird die Talfahrt durch eine Spitzkehre im Bahnhof Chembrelien, nach dem Richtungswechsel geht es dann weiter nach Neuenburg / Neuchâtel.</p>
<p><img src="http://www.bahnreiseberichte.de/064-Jura/64-067La-Chaux-de-Fonds-Neuchatel.JPG" alt="[image]"  /></p>
<p><em>Es geht gleich weiter...</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=389844</link>
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<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 16:54:09 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>TD</dc:creator>
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