Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen! (Allgemeines Forum)

GoethesGarten, Mittwoch, 01.04.2026, 16:07 (vor 49 Tagen)

Von ca. Mai 2026 bis August 2026 werden alle DB-Agenturen an das neue DB-Vertriebssystem angeschlossen. Je nach Umstellungszeitpunkt (Migrationszeitpunkt) wird das zwischen Mai und August passieren. Sobald die Umstellung abgeschlossen ist wird es nur noch digitale Tickets geben, die man sich aber, je nach Ausstattung der DB-Agentur, ggf. vor Ort ausdrucken lassen kann (immer vorher fragen ob es vor Ort ausdruckbar ist oder nur per Mail an Kundinnen und Kunden versendet werden kann). Solange die Agentur über eine Mailadresse und einen Drucker verfügt, sollte das theoretisch kein Problem sein. In unserer DB-Agentur handhaben wir das auch so.

Tickets die von der DB aktuell nicht digital angeboten werden, können nach der Umstellung von den DB-Agenturen teilweise und b. a. W. nicht mehr verkauft werden. Ob sich daran dieses oder nächstes Jahr noch etwas ändert, weiß ich nicht. Das weiß nur die DB allein.

Es kann u. a. folgende Tickets betreffen (es muss nicht flächendeckend überall so sein):

  • ÖPNV-Fahrscheine
  • Globalpreise
  • reine internationale Strecken (also Strecken die nicht über deutsches Gebiet führen)
  • ÖBB-Nachtzüge
  • Passangebote (z. B. Interrail-Pass)
  • Bundeswehr-Fahrscheine (z. B. zur Musterung oder zum Dienstantritt)
  • FIP-Fahrscheine (ermäßigte Fahrkarten für Bahnbedienstete)

Ich wiederhole nochmals: Das muss nicht zwingend überall so sein. In unserer Agentur z. B. kann man trotzdem noch ÖPNV-Fahrkarten, Sparpreise usw. kaufen. Für alles andere müssen wir die Kunden in das nächste DB-Reisezentrum schicken oder sie versuchen über bahn.de/Navigator zu buchen. Klingt fies, liegt aber nicht an uns.

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"Nein, ich verkaufe keine Fahrkarten! Ich spende Hoffnung, dass der Zug noch kommt!"

Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen!

bahnfahrerofr., Mittwoch, 01.04.2026, 16:41 (vor 49 Tagen) @ GoethesGarten
bearbeitet von bahnfahrerofr., Mittwoch, 01.04.2026, 16:41

Tickets die von der DB aktuell nicht digital angeboten werden, können nach der Umstellung von den DB-Agenturen teilweise und b. a. W. nicht mehr verkauft werden. Ob sich daran dieses oder nächstes Jahr noch etwas ändert, weiß ich nicht. Das weiß nur die DB allein.


Wie genau ist "teilweise" zu verstehen?

Sind die aufgelisteten Angebote dann nur noch erhältlich, wenn sie auch als digitales Ticket möglich sind, oder gibt es tatsächlich auch Agenturen die diese Angebote noch auf Belegpapier ausgeben können?

Die Formulierung ist für mich nicht eindeutig.

Ergänzungen ...

GoethesGarten, Mittwoch, 01.04.2026, 19:55 (vor 49 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Das bedeutet, dass es Tickets gibt, die überhaupt nicht mehr verkauft werden können - bis auf Weiteres. Ich weiß ja nicht, ob die DB bestimmte Tickets z. B. 2027 noch mit in den Digital-Bereich aufnimmt (z. B. bestimmte ÖPNV-Angebote). Auf bahn.de gibt es ja ÖPNV-Fahrscheine für viele Verkehrsverbünde auch schon digital zu kaufen.

Bei den Globalpreisen gehe ich davon aus, dass diese auch in den DB-Reisezentren irgendwann ab diesem Jahr nicht mehr gekauft werden können, sondern nur noch über die Vertriebskanäle der entsprechenden ausländischen Unternehmen zu erwerben sind.

Bundeswehr-Fahrkarten können über ein BW-eigenes Portal erworben werden. Diese Info habe ich vor wenigen Stunden erhalten. Ob dieses Portal schon aktiv ist oder in Kürze an den Start geht, weiß ich aber nicht.

Interrail-Pässe werden vermutlich nur noch online, ggf. maximal noch in DB-Reisezentren, zu haben sein. Aber da könnte es theoretisch sein, dass sie irgendwann auch digital wieder über DB-Agenturen zu haben sind (vielleicht ab 2027, oder 2028?; ich weiß es nicht). Im Augenblick können wir Interrail-Pässe noch verkaufen. Aber spätestens im Sommer werden wir auch umgestellt und dann ist erstmal Schluss damit. Zumindest in unserer Agentur. Finde ich schade, weil das Interrail eine gute Alternative ist und es noch immer Menschen gibt die nicht online kaufen wollen oder nicht online kaufen können.

ÖBB-Nachtzüge werden, auch das sieht ganz danach aus, ab Sommer nur noch direkt bei der ÖBB buchbar sein. Ob Reisezentren es weiterhin anbieten weiß ich nicht.

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Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen!

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 01.04.2026, 20:20 (vor 49 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Sind die aufgelisteten Angebote dann nur noch erhältlich, wenn sie auch als digitales Ticket möglich sind

So. Wobei Nightjets ja über MCP gehen, wenn man nicht irgendwelche "besonderen" Ermäßigungen haben will.

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Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen!

bahnfahrerofr., Mittwoch, 01.04.2026, 21:00 (vor 49 Tagen) @ JeDi

Sind die aufgelisteten Angebote dann nur noch erhältlich, wenn sie auch als digitales Ticket möglich sind


So. Wobei Nightjets ja über MCP gehen, wenn man nicht irgendwelche "besonderen" Ermäßigungen haben will.

Ja, Pass und FIP gehen beispielsweise ja nach wie vor nicht.

Weißt du zufällig irgendwas dazu, wann in den "echten" Reisezentren die "Rückfallebene" auf das alte System mit der Möglichkeit z. B. Renfe oder TI Globalpreise oder Bettkarten für ausländische Verbindungen auszustellen, eingestellt werden soll?

Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen!

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 04.04.2026, 23:14 (vor 46 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Weißt du zufällig irgendwas dazu, wann in den "echten" Reisezentren die "Rückfallebene" auf das alte System mit der Möglichkeit z. B. Renfe oder TI Globalpreise oder Bettkarten für ausländische Verbindungen auszustellen, eingestellt werden soll?

Das weiß ich leider nicht. Ich kann dazu nur beisteuern, dass man sowohl in den Reisezentren als auch in den Agenturen vom Belegpapier weg möchte, zu wann - keine Ahnung.

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Belegpapier soll bis spätestens 12/2026 verschwunden sein...

GoethesGarten, Mittwoch, 08.04.2026, 15:06 (vor 42 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von GoethesGarten, Mittwoch, 08.04.2026, 15:06

... aber es könnte schon im Hochsommer weg sein, weil dann auch die Migration der Agenturen auf das neue System abgeschlossen sein soll (technischer Abschluss bis August 2026 vorgesehen).

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Belegpapier soll bis spätestens 12/2026 verschwunden sein...

bahnfahrerofr., Mittwoch, 08.04.2026, 15:25 (vor 42 Tagen) @ GoethesGarten

Danke für deinen Hinweis.
Wie wird dann eigentlich der Verbundverkauf gelöst? Also da, wo die Verkaufsstellen auch Fahrkarten für den eigenen Verbund verkaufen. Die sind ja in der Regel über Ausschreibungen längerfristig daran gebunden das auch verkaufen zu müssen und können nicht sagen, wir verkaufen es nicht mehr/nur am Automaten. Gilt auch für bestimmte (nicht alle!) Agenturen.

Belegpapier soll bis spätestens 12/2026 verschwunden sein...

GoethesGarten, Freitag, 10.04.2026, 16:46 (vor 40 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Ja, das gibt es bei uns auch. Diese verkaufen wir aber über ein separates System, dass sich schlicht POS (Point of Sale) schimpft. Zu Deutsch: Kasse. :-) Das läuft unabhängig vom DB-Verkaufssystem. Darüber wird sämtlicher Nahverkehr (Quer-durch-das-Land-Ticket, Länderticket, Deutschlandtarif (nicht Deutschlandticket!) usw.) verkauft. Funktioniert im Notfall auch ohne Internet, solange die Kunden bar zahlen möchten/können.

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Belegpapier soll bis spätestens 12/2026 verschwunden sein...

VT642, Freitag, 10.04.2026, 17:43 (vor 40 Tagen) @ GoethesGarten

Wie wird das dann für den SP Gruppe funktionieren? Aktuell gibt's den ja auf Belegpapier mit Feld zum handschriftlichen Namenseintrag. Ein bereits bei Buchung anzugebender Name stellt gerade bei Gruppenreisen ein hohes Risiko dar, bei Ausfall von nur einer Person die gesamte Fahrkarte unbenutzbar zu machen.

Belegpapier soll bis spätestens 12/2026 verschwunden sein...

bahnfahrerofr., Freitag, 10.04.2026, 19:34 (vor 40 Tagen) @ VT642

Wie wird das dann für den SP Gruppe funktionieren? Aktuell gibt's den ja auf Belegpapier mit Feld zum handschriftlichen Namenseintrag. Ein bereits bei Buchung anzugebender Name stellt gerade bei Gruppenreisen ein hohes Risiko dar, bei Ausfall von nur einer Person die gesamte Fahrkarte unbenutzbar zu machen.

Da kommt doch was mit Namensänderung im OT..

Belegpapier soll bis spätestens 12/2026 verschwunden sein...

bahnfahrerofr., Freitag, 10.04.2026, 19:34 (vor 40 Tagen) @ GoethesGarten

Ja, das gibt es bei uns auch. Diese verkaufen wir aber über ein separates System, dass sich schlicht POS (Point of Sale) schimpft. Zu Deutsch: Kasse. :-) Das läuft unabhängig vom DB-Verkaufssystem. Darüber wird sämtlicher Nahverkehr (Quer-durch-das-Land-Ticket, Länderticket, Deutschlandtarif (nicht Deutschlandticket!) usw.) verkauft. Funktioniert im Notfall auch ohne Internet, solange die Kunden bar zahlen möchten/können.

Auf was druckt denn dieses System bei euch?

Belegpapier soll bis spätestens 12/2026 verschwunden sein...

GoethesGarten, Dienstag, 28.04.2026, 11:20 (vor 22 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Auf einem MTT-208 von Systemtechnik GmbH in Sömmerda. Das ist kein Betriebsgeheimnis. :-) Allerdings die Vorgänger-Version ohne Display und ohne Scanner für e-Ticketing. Ist ja nur für den stationären Verkauf.

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Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen!

JanZ, HB, Mittwoch, 01.04.2026, 17:26 (vor 49 Tagen) @ GoethesGarten

Was übrigens anscheinend auch nicht mehr geht, ist die getrennte Buchung von Fahrkarte und Reservierung bei reservierungspflichtigen Zügen. So können auch bei der Buchung über eine Agentur gemeinsam reisende Personen nicht mehr unbedingt zusammen sitzen, wenn sie unterschiedliche Start- und Zielbahnhöfe haben. Beispiel: Ich möchte ab Bremen nach Kopenhagen reisen und meine Eltern ab Lübeck. Ab Hamburg wollen wir im selben Zug sitzen, und zwar möglichst zusammen. Die von mir angefragte Agentur kann das nicht sicherstellen. Wenn ich mich recht erinnere, war das früher möglich.

Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen!

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 01.04.2026, 17:28 (vor 49 Tagen) @ JanZ

Was übrigens anscheinend auch nicht mehr geht, ist die getrennte Buchung von Fahrkarte und Reservierung bei reservierungspflichtigen Zügen. So können auch bei der Buchung über eine Agentur gemeinsam reisende Personen nicht mehr unbedingt zusammen sitzen, wenn sie unterschiedliche Start- und Zielbahnhöfe haben. Beispiel: Ich möchte ab Bremen nach Kopenhagen reisen und meine Eltern ab Lübeck. Ab Hamburg wollen wir im selben Zug sitzen, und zwar möglichst zusammen. Die von mir angefragte Agentur kann das nicht sicherstellen. Wenn ich mich recht erinnere, war das früher möglich.

Das geht nur bei Ausdruck auf Papier, wenn alles im gleichen Auftrag ist, also auch kein Verteilen auf verschiedene Bahntix-Nummern o.ä.

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Umstellung der Vertriebsplattformen in DB-Agenturen!

GoethesGarten, Mittwoch, 01.04.2026, 19:58 (vor 49 Tagen) @ JanZ

Das ist wirklich sehr komplex und auch in unserer Agentur schwer umsetzbar. Da müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden.

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Und noch etwas wird sich ändern ...

GoethesGarten, Freitag, 10.04.2026, 17:04 (vor 40 Tagen) @ GoethesGarten

... weil die DB bis Ende 2026 aus den papierhaften Belegen raus will und das neue System nur auf digitaler Basis Fahrkarten erstellt, wird spätestens ab Sommer auch in den Agenturen immer der Name zwingend für alle verkaufbaren Fernverkehrsfahrkarten sein. Bisher können wir das unter bestimmten Umständen noch umgehen (z. B. Tickets aus Deutschland raus, Seniorentickets, Young&Spar-Tickets und Flexpreis-Tickets).

Die Zwangsangabe der E-Mail-Adresse des Kunden können wir derzeit noch umgehen, weil wir dafür ein eigene Mailadresse eingerichtet haben, wohin die Fahrkarte gesendet und für die Kunden ausgedruckt wird. Wie lange das so noch funktioniert ist unklar.

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Und noch etwas wird sich ändern ...

bahnfahrerofr., Freitag, 10.04.2026, 19:55 (vor 40 Tagen) @ GoethesGarten

Die Zwangsangabe der E-Mail-Adresse des Kunden können wir derzeit noch umgehen, weil wir dafür ein eigene Mailadresse eingerichtet haben, wohin die Fahrkarte gesendet und für die Kunden ausgedruckt wird. Wie lange das so noch funktioniert ist unklar.

Bzgl. der Namensangabe hast du völlig recht.

Was die Emailadresse angeht, hat die DB dies jedoch vor etwa einem Jahr gelockert. Demnach war die Angabe der Mail und Mobilnummer seitdem auf Wunsch des Kunden entbehrlich, hieß es zumindest.

Falls das bei der Agentursoftware anders sein sollte, ist das komisch.

Und noch etwas wird sich ändern ...

GoethesGarten, Dienstag, 28.04.2026, 10:53 (vor 22 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von GoethesGarten, Dienstag, 28.04.2026, 10:54

Wir arbeiten mit einem System, mit dem auch früher die DB gearbeitet hat. Das läuft über Java und ist natürlich in die Jahre gekommen. Es soll spätestens im Sommer durch ein neues System ersetzt werden, weshalb es so viele Änderungen in diesem Jahr geben wird.

Wie das dann alles mit der neuen Software ist, also ob wir da auch eine abweichende Mailadresse, angeben können, weiß ich nicht, aber der Name ist IMMER Pflicht. Auch wenn man online direkt bei der DB kauft. Das lässt sich nicht umgehen. In der alten Software ist E-Mail-Angabe weiterhin ein Pflichtfeld. Weiß der Geier warum. Warten wir mal den Sommer ab. Ich bin sehr gespannt auf die neue Software.

Aber eigentlich gibt man auf bahn.de immer irgendwo seine Mail an. Selbst wenn man ohne Kundenkonto eine Fahrkarte online kauft muss man eine Mailadresse angeben.

Noch etwas "Lustiges": Früher wurde gesagt, wenn der Kunde seine Mailadresse bei uns in der Agentur angibt beim Fahrkartenkauf, würde er stets über Änderungen informiert. Blödsinn. Die Systeme sind überhaupt nicht miteinander verbunden. Er kann zwar dann die Auftragsnummer vom ausgedruckten Online-Ticket in den DB-Navigator eingeben und somit die Fahrkarte auch in der App vorzeigen, aber es findet kein automatischer Abgleich mit dem DB-System bzgl. Verspätungen oder Ausfällen statt. Dafür muss er die Reise im Navigator selbstständig über die Verbindungssuche heraussuchen und auf "Reise merken" tippen. Automatisch läuft das nur, wenn er die Fahrkarte direkt auf bahn.de oder im Navigator gekauft hat.

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Und noch etwas wird sich ändern ...

bahnfahrerofr., Dienstag, 28.04.2026, 11:01 (vor 22 Tagen) @ GoethesGarten

aber der Name ist IMMER Pflicht. Auch wenn man online direkt bei der DB kauft. Das lässt sich nicht umgehen.

Ich denke das ist soweit logisch, da es beim Onlineticket nun mal nicht ohne Personalisierung geht.

Aber interessant dass die DB hinsichtlich Pflichtangabe Email/Nummer offenbar zwischen Agenturen und eigenen Verkaufsstellen unterscheidet.

In der alten Software ist E-Mail-Angabe weiterhin ein Pflichtfeld. Weiß der Geier warum. Warten wir mal den Sommer ab.

Hattet ihr nicht auch die Möglichkeit stattdessen eine Handynummer einzugeben? Bei der DB selbst ging das zumindest bei Einführung, habe ich selbst mal am Nachbarschalter mitbekommen.

Gibt es eigentlich schon einen genaueren Zeitplan wann die jeweilige Agentur umgestellt werden soll? Oder geht das sehr kurzfristig?

Aber eigentlich gibt man auf bahn.de immer irgendwo seine Mail an. Selbst wenn man ohne Kundenkonto eine Fahrkarte online kauft muss man eine Mailadresse angeben.

Macht für mich auch Sinn, wenn wir über den Onlinevertrieb sprechen.
Nur: wenn ich einen Schalterkauf weiterhin anbiete, macht es für mich als Pflichtangabe eben gar keinen Sinn.

Und noch etwas wird sich ändern ...

JanZ, HB, Dienstag, 28.04.2026, 11:05 (vor 22 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Aber eigentlich gibt man auf bahn.de immer irgendwo seine Mail an. Selbst wenn man ohne Kundenkonto eine Fahrkarte online kauft muss man eine Mailadresse angeben.


Macht für mich auch Sinn, wenn wir über den Onlinevertrieb sprechen.
Nur: wenn ich einen Schalterkauf weiterhin anbiete, macht es für mich als Pflichtangabe eben gar keinen Sinn.

Nein, und es dürfte auch datenschutzrechtlich kritisch sein. Erst recht, wenn die Mailadresse gar nicht dazu genutzt wird, über eventuelle Änderungen zu informieren.

Und noch etwas wird sich ändern ...

GoethesGarten, Dienstag, 28.04.2026, 11:26 (vor 22 Tagen) @ JanZ

Genau! Das ist der springende Punkt. Das Alt-System (Amadeus 3.18.0) hat das Pflichtfeld E-Mail, aber bietet dafür keine Gegenleistung. Totaler Unsinn. Da bin ich ganz auf der Seite der Kundinnen und Kunden. Warum Amadeus das nicht entfernt hat über die Jahre, ist mir auch ein Rätsel. Nutzen müssen wir es allerdings trotzdem für unsere eigene Mailadresse, weil wir das s. g. Onlineticket (OLT) sonst nicht für die Kunden ausdrucken können. Es geht nur über diesen Weg. Ganz vereinzelt sagen Kunden auch, dass sie es gerne an ihre eigene Mailadresse geschickt haben möchten oder dass wir es an jemanden schicken sollen, der hunderte Kilometer entfernt ist, weil seine/ihre Reise dort startet, aber das sind wirklich Einzelfälle.

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"Nein, ich verkaufe keine Fahrkarten! Ich spende Hoffnung, dass der Zug noch kommt!"

Details zur Umstellung der DB Agenturen ...

GoethesGarten, Dienstag, 28.04.2026, 11:43 (vor 22 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Aber interessant dass die DB hinsichtlich Pflichtangabe Email/Nummer offenbar zwischen Agenturen und eigenen Verkaufsstellen unterscheidet.

Nummer ist zwar ein Pflichtfeld, aber da können wir einfach 0 eingeben. Und bezüglich E-Mail-Adresse hatte ich gerade, unter diesem Beitrag, dem anderen User geantwortet.

Hattet ihr nicht auch die Möglichkeit stattdessen eine Handynummer einzugeben? Bei der DB selbst ging das zumindest bei Einführung, habe ich selbst mal am Nachbarschalter mitbekommen.

Ja, das ist für das Handy-Ticket. Das sieht nochmal etwas anders aus. Hat aber in den Jahren die ich hier schon arbeite, noch niemand haben wollen. :-)

Gibt es eigentlich schon einen genaueren Zeitplan wann die jeweilige Agentur umgestellt werden soll? Oder geht das sehr kurzfristig?

Ja, den gibt es. Einfach bei Google die 3 Worte Amadeus Pro Rail eingeben. Dann findet man massenhaft Nachrichten dazu. Die Umstellung soll offiziell bis Ende August 2026 abgeschlossen sein.

Was ich persönlich an dem neuen System sehr gut finde: Endlich eine grafische Sitzplatzanzeige wie auf bahn.de Das hat das aktuelle System nicht.

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Details zur Umstellung der DB Agenturen ...

bahnfahrerofr., Dienstag, 28.04.2026, 11:58 (vor 22 Tagen) @ GoethesGarten
bearbeitet von bahnfahrerofr., Dienstag, 28.04.2026, 11:59

Hattet ihr nicht auch die Möglichkeit stattdessen eine Handynummer einzugeben? Bei der DB selbst ging das zumindest bei Einführung, habe ich selbst mal am Nachbarschalter mitbekommen.

Ja, das ist für das Handy-Ticket. Das sieht nochmal etwas anders aus. Hat aber in den Jahren die ich hier schon arbeite, noch niemand haben wollen. :-)

Ich hatte es mal so verstanden, als ob darüber lediglich die Auftragsnummer als SMS verschickt werden sollte?

Gibt es eigentlich schon einen genaueren Zeitplan wann die jeweilige Agentur umgestellt werden soll? Oder geht das sehr kurzfristig?

Ja, den gibt es. Einfach bei Google die 3 Worte Amadeus Pro Rail eingeben. Dann findet man massenhaft Nachrichten dazu. Die Umstellung soll offiziell bis Ende August 2026 abgeschlossen sein.

Das liest sich ja so, als ob das alte System noch bis August (ggf. parallel) funktionieren sollte.

Details zur Umstellung der DB Agenturen ...

GoethesGarten, Dienstag, 28.04.2026, 15:13 (vor 22 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Ich hatte es mal so verstanden, als ob darüber lediglich die Auftragsnummer als SMS verschickt werden sollte?

Nein, die wird nicht separat versendet. Die steht auf dem OLT mit drauf. Die Mobilnummer braucht man wirklich nur, wenn der Kunde das Ticket als Handyticket (nicht mit Ticket in der DB-App oder PDF-Ausdruck verwechseln) haben möchte.

Das liest sich ja so, als ob das alte System noch bis August (ggf. parallel) funktionieren sollte.

Eigentlich muss es sogar noch bis Ende Februar parallel laufen, weil es von Ende August bis Ende Februar 6 Monate sind und die Rückgabe eines im alten System gekauften Flexpreis-Tickets so lange noch mind. funktionieren muss (im alten System). Rückgabefrist für Flexpreis 6 Monate ab 1. Geltungstag. Alte Fahrkarten sind im neuen System nicht stornierbar. Deshalb soll das alte System noch mehrere Monate weiterlaufen - aber nur noch für Stornos - nicht mehr für den Verkauf.

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Details zur Umstellung der DB Agenturen ...

bahnfahrerofr., Mittwoch, 29.04.2026, 18:08 (vor 21 Tagen) @ GoethesGarten

Eigentlich muss es sogar noch bis Ende Februar parallel laufen, weil es von Ende August bis Ende Februar 6 Monate sind und die Rückgabe eines im alten System gekauften Flexpreis-Tickets so lange noch mind. funktionieren muss (im alten System). Rückgabefrist für Flexpreis 6 Monate ab 1. Geltungstag. Alte Fahrkarten sind im neuen System nicht stornierbar. Deshalb soll das alte System noch mehrere Monate weiterlaufen - aber nur noch für Stornos - nicht mehr für den Verkauf.


Der im Internet auffindbare Artikel liest sich für mich so, dass es bis (längstens?) August zum Verkauf genutzt werden kann und für "After sales Prozesse" bis Dezember. Allerdings hast du mit den 6 Monaten eigentlich recht.

Unklar bleibt für mich aktuell ob eine Verkaufsstelle, die das neue System zum Beispiel im Juni bereits hat, dennoch auf Wunsch noch etwas aus dem alten System erstellen kann (bis max. August natürlich).

Details zur Umstellung der DB Agenturen ...

GoethesGarten, Freitag, 01.05.2026, 23:24 (vor 19 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Ja, offiziell bis Dezember. Aber was macht dann ein Kunde der z. B. am 15. August noch über das alte System ein Flexticket kauft (weil die betreffende Agentur erst 16. August das neue System bekommt) und es z. B. Ende Januar 2027 zurückgeben will? Also irgendwie passt das nicht.

Theoretisch sollte das bis mind. August 2026 funktionieren. Aber praktisch ist das vermutlich nicht gewünscht, weil sich alle so schnell wie möglich an das neue System gewöhnen sollen.

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Details zur Umstellung der DB Agenturen ...

Alexander, Samstag, 02.05.2026, 08:42 (vor 19 Tagen) @ GoethesGarten

Ja, offiziell bis Dezember. Aber was macht dann ein Kunde der z. B. am 15. August noch über das alte System ein Flexticket kauft (weil die betreffende Agentur erst 16. August das neue System bekommt) und es z. B. Ende Januar 2027 zurückgeben will? Also irgendwie passt das nicht.

Fahrkarten ab dem 13.12.26 kann man doch eh erst ab Anfang/Mitte Oktober kaufen.
Daher würde ja Dezember passen. Im August können Tickets bis 12.12.26 verkauft werden, daher eine Rückgabe ist nur im Dezember möglich.

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Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Details zur Umstellung der DB Agenturen ...

GoethesGarten, Samstag, 02.05.2026, 17:08 (vor 18 Tagen) @ Alexander

Stimmt!

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