eine Volksabstimmung hätte Stuttgart 21 zu Fall gebracht (Allgemeines Forum)

Henrik, Samstag, 27.06.2026, 18:56 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 49 Min.) @ Arctocebus

natürlich liegt es an fehlenden Vetomacht der Bevölkerung

Die Kosten wurden politisch angeregt tiefer kalkuliert um in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung besser dazustehen > höhere Zustimmungschance
Der Gegenwert wurde politisch angeregt höher kalkuliert, da freuten und freuen sich die Bauwirtschaft und Grundeigner

klar, natürlich..

Die Politik war ja raus, also der Bund - also ging es eh nicht um volkswirtschaftliche Betrachtung,
sondern um betriebswirtschaftliche Betrachtung innerhalb des privatwirtschaftlichen Unternehmens DB AG,
weils sich ja um ein eigenwirtschaftliches Projekt handelte.

Da gingen also die Verantwortlichen der DB zu den Kalkulatoren und
überredeten diese, die Kosten doch bitte möglichst niedrig, die Nutzen hoch zu setzen,
damit sich die Bauwirtshaft in 20 Jahren freut.. und
wenns denn dann schlimm kommt, dann bleiben wir DB ja nicht auf den Mehrkosten hängen, sondern... moment mal, doch wir DB.. aber egal, mach mal.

jo.. so wirds gewesen sein..

Das Volk protestierte zwar dagegen, mangels direktdemokratischer Instrumente kann es jedoch nichts machen. Zudem gilt die Logik wie in UK beim Brexit. Heute will die Mehrheit wieder zurück aber: Einmal abgestimmt > Sorry Folks :)

zu blöd auch, dass es keine Volksabstimmung gab,
eine Volksabstimmung hätte Stuttgart 21 ganz sicher zu Fall gebracht.

Bei Stuttgart 21 stand stets eine große Mehrheit hinter dem Projekt - das kippte nie, drohte auch nie zu kippen.
Die Schwurbler.. Frustbürger.. fake-news-Verbreiter konnte hier nie die Mehrheit erlangen.


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