Palla: Next-Level-ICE kommt (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 11.09.2026, 21:26 (vor 25 Tagen)

Bahnchefin Palla will weniger Korridorsanierungen und den „Next-Level-ICE“

Nach fast einem Jahr an der DB-Spitze hat Evelyn Palla vor allem das Management verschlankt. Schienennetz und Sanierungen bereiten weiter massive Probleme. Trotzdem soll der Fokus künftig mehr auf dem Fernverkehr liegen - auch mit einem neuen ICE-Konzept.

10.09.2026, 15:53 Uhr

[...]

Wohl auch angesichts der Tatsache, dass es mit der italienischen Privatbahn Italo und einer stark vergrößerten Flixttrain-Flotte ab 2028 wachsende Konkurrenz auf der Schiene geben wird, will Palla dem DB-Fernverkehr Beine machen. „Er soll das Aushängeschild der DB werden“, kündigt sie an. Dazu will sie den ICE auf ein neues Niveau heben. Wie der „Next-Level-ICE“ genau aussehen wird, wollte Palla noch nicht verraten. Nur so viel: Man habe sich andere Fernverkehrskonzepte angeschaut und werde ein völlig neues „Kundenerlebnis“ schaffen.

[...]

https://www.rnd.de/wirtschaft/bahn-plant-weniger-korridorsanierungen-palla-will-zeitpla...

Oh Gott...

611 040, Erfurt, Freitag, 11.09.2026, 21:29 (vor 25 Tagen) @ Henrik

Next-Level-ICE was soll denn so eine Sprache schon wieder?!

Ich ahne wohin es führen soll: Durch Konkurrenz durch Flix, Leoexpress etc. also noch mehr Billigkunden anlocken. Noch weniger Komfort für noch weniger Geld...

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Oh Gott...

VT642, Freitag, 11.09.2026, 22:35 (vor 25 Tagen) @ 611 040

Ich ahne wohin es führen soll: Durch Konkurrenz durch Flix, Leoexpress etc. also noch mehr Billigkunden anlocken. Noch weniger Komfort für noch weniger Geld...

Wie heißt es so schön: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
Schau dir Air Berlin oder Germania im Vergleich mit Ryanair an: Die ersten beiden haben (ursprünglich) auf Komfort gesetzt, während letztere von Beginn an klar kommuniziert hat, dass es allein um (scheinbare) Preisminimierung bei geringstmöglichem Komfort geht. Von den drei genannten Airlines existiert noch genau eine, die jedoch sehr erfolgreich ist.

Kundengewinnung läuft derzeit wohl doch stärker als gedacht über den Preis. Wenn das Fahrgastverhalten zeigt, dass die Reisenden möglichst günstig unterwegs sein wollen und es ihnen dafür auch egal ist, wenn der Zug 3+2 Bestuhlung hat, uralt ist oder unbequeme Sitze hat, dann ist das eine Erkenntnis, die auch die DB nicht unbeachtet lassen darf. Die Airlines quetschen auch kontinuierlich mehr Sitze in ihre Flugzeuge und reduzieren den angebotenen Service, trotzdem werden die Flüge massenweise gebucht und die Nachfrage geht nicht zurück - sie können sich diese Reduzierungen also erlauben. Es ist nur konsequent, wenn die DB da nachzieht, sei es durch eine "3. Klasse" oder sonstige No-Frills-Angebote.

Die eigene Wahrnehmung....

Waldbahn, Samstag, 12.09.2026, 08:45 (vor 25 Tagen) @ 611 040

Moin

ist es nicht ein wenig vermessen, von Billigkunden zu sprechen, wenn du selber jeden nur möglichen Sparpreis nutzt?

Und wenn andere Player den Tanker DB doch irgendwie in Bewegung bekommen, egal ob über Preis oder Leistung (nicht nur Komfort), dann ist das doch an sich eine positive Sache im Sinne der Kunden.

Überhaupt belebt Wettbewerb den Markt. Und bevor du argumentierst aber eher zum Schlechten - nun das reguliert sich von allein, weil der Kunde dann ja quasi mit den Füssen darüber abstimmt.

--
Gruß
Waldbahn

Noch so ein Wettbewerbsfanatiker

Höllentalbahn, Montag, 14.09.2026, 22:58 (vor 22 Tagen) @ Waldbahn

Moin

ist es nicht ein wenig vermessen, von Billigkunden zu sprechen, wenn du selber jeden nur möglichen Sparpreis nutzt?

Und wenn andere Player den Tanker DB doch irgendwie in Bewegung bekommen, egal ob über Preis oder Leistung (nicht nur Komfort), dann ist das doch an sich eine positive Sache im Sinne der Kunden.

Überhaupt belebt Wettbewerb den Markt. Und bevor du argumentierst aber eher zum Schlechten - nun das reguliert sich von allein, weil der Kunde dann ja quasi mit den Füssen darüber abstimmt.

Wettbewerb auf der Bahn ist eine Scheißidee.

Wenn mein Zug ausfällt, oder Verspätung hat, möchte ich den nächsten nehmen.

Genauso wie ich nicht 10 Globalpreistickets auf 5 Websiten buchen möchte um vom Start ans Ziel zu kommen, weil durchgehendes Ticketing nicht mehr möglich ist.


Am liebsten habe ich es so wie in der Schweiz. Ein Tarifsystem, alle Züge.
Vollpreis, Halben Preis und GA. Fertig.
Oder so wie in Österreich mit dem Klimaticket. Das ist zwar auch bei der grünen Schrottbahn gültig, aber man muss ja nicht die Fernverkehrszüge ohne Mülleimer nutzen.

Aber man hat doch extra ein neues Innendesign erstellt…

J-C, In meiner Welt, Freitag, 11.09.2026, 21:48 (vor 25 Tagen) @ Henrik

…der ICE 3 neo ist so ziemlich mein Lieblingszug geworden… was will man da next level noch machen?

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Aber man hat doch extra ein neues Innendesign erstellt…

Reservierungszettel, KDU, Samstag, 12.09.2026, 02:46 (vor 25 Tagen) @ J-C

…der ICE 3 neo ist so ziemlich mein Lieblingszug geworden… was will man da next level noch machen?

Wir brauchen kein Qutsch mit Next Level, das bietet der Neo wie du schon sagst.

Was gebraucht wird sind verlässliche Fahrpläne und die Rückkehr zum Jahresfahrplan - einmal veröffentlicht kann man sich bis auf ganz wenige ausnahmen drauf verlassen.

Dann noch eine Pünktlichkeit von 80% und mehr und schon ist der Fernverkehr in Deutschland ernst zu nehmen.

Ganz neu ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 12.09.2026, 04:05 (vor 25 Tagen) @ Reservierungszettel

Hey.

Was gebraucht wird sind verlässliche Fahrpläne und die Rückkehr zum Jahresfahrplan - einmal veröffentlicht kann man sich bis auf ganz wenige ausnahmen drauf verlassen.

Dann noch eine Pünktlichkeit von 80% und mehr und schon ist der Fernverkehr in Deutschland ernst zu nehmen.

Das ist ja das next level!

Bislang kann DB Fern tun und vor allem lassen, was man will. Das hat demnächst ein Ende, will man nicht endgültig ablaufen.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Aber man hat doch extra ein neues Innendesign erstellt…

Lastminute, Samstag, 12.09.2026, 22:48 (vor 24 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von Lastminute, Samstag, 12.09.2026, 22:49

…der ICE 3 neo ist so ziemlich mein Lieblingszug geworden… was will man da next level noch machen?


Wir brauchen kein Qutsch mit Next Level, das bietet der Neo wie du schon sagst.

Was gebraucht wird sind verlässliche Fahrpläne und die Rückkehr zum Jahresfahrplan - einmal veröffentlicht kann man sich bis auf ganz wenige ausnahmen drauf verlassen.

Dann noch eine Pünktlichkeit von 80% und mehr und schon ist der Fernverkehr in Deutschland ernst zu nehmen.

Es wird wohl in nächster Zukunft keinen Jahresfahrplan geben, der Tagesfahrplsn wird um sich greifen. Schlechte Zeiten für Pendler.

Aber man hat doch extra ein neues Innendesign erstellt…

Hustensaft, Montag, 14.09.2026, 15:56 (vor 22 Tagen) @ Lastminute

Es wird wohl in nächster Zukunft keinen Jahresfahrplan geben, der Tagesfahrplsn wird um sich greifen. Schlechte Zeiten für Pendler.

Demnach gibt es dann nur noch Flexpreise, weil man ja für bis zu ein Jahr im voraus sein Ticket buchen kann ...

Platzreservierungspflicht.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 12.09.2026, 03:59 (vor 25 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 12.09.2026, 04:00

Hey.

…der ICE 3 neo ist so ziemlich mein Lieblingszug geworden… was will man da next level noch machen?

Die "Süddeutsche" fabulierte, wenn ich's richtig mitbekommen habe, u.a. von Platzreservierungspflicht. Jaaaaa.

Schöne Grüße von jörg

--
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Platzreservierungspflicht.

611 040, Erfurt, Samstag, 12.09.2026, 04:41 (vor 25 Tagen) @ Der Blaschke

Das wäre der größte Mist seit Jahren... vorbei wäre die Flexibilität die von vielen gerade geschätzt wird.

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Platzreservierungspflicht.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 12.09.2026, 05:39 (vor 25 Tagen) @ 611 040

Hallo.

Das wäre der größte Mist seit Jahren...

Sie ist unter Serviceaspekten unabdingbar.

vorbei wäre die Flexibilität die von vielen gerade geschätzt wird.

Die wird von den wenigsten geschätzt. Sonst würden ja nicht Unmengen an Zugbindungstickets verkauft werden und die BC100 würde nicht mit erbärmlichen Abozahlen daher kommen.

Und der Flix, wo es Platzreservierungspflicht gibt, geht auch nicht pleite. Im Gegenteil.

Im Auto und im Flugzeug hat man auch gesichert einen Sitzplatz. Da weiß ich nicht, warum das bei Bahnens zwingend anders sein soll. Nur damit sich der Betreiber die Taschen Vollmacht und Kunden mit Stehplätzen abspeist? Wobei solche Züge auch für Sitzplatzreisende unangenehm sind. Am Gang auf Brüsten oder Ärsche gucken zu müssen, ist selten prickelnd. Und sich den Weg bahnen müssen zum WC und/oder Restaurant oder zum Ausgang, ist auch ein Quell der Freude.

Es gibt absolut nichts, was gegen eine Sitzplatzreservierungspflicht spricht. Ich als Gesetzgeber hätte sie längst verpflichtend gesetzlich vorgegeben und würde das ganz simpel mit Sicherheitsaspekten begründen.


Schöne Grüße von jörg

--
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Platzreservierungspflicht.

JM, Sonntag, 13.09.2026, 10:50 (vor 23 Tagen) @ Der Blaschke

Die wird von den wenigsten geschätzt. Sonst würden ja nicht Unmengen an Zugbindungstickets verkauft werden und die BC100 würde nicht mit erbärmlichen Abozahlen daher kommen.

Dem muss ich widersprechen. Selbst wenn ich mal ausnahmsweise eine Zugbindung habe oder mir eine Verbindung reserviere, wird diese wegen Zugausfällen u.ä. sowieso gesprengt. Insofern sind doch die meisten Bahnfahrer zu Flexibilität gezwungen. Ich sehe keinen Vorteil in einer Reservierungspflicht.

Platzreservierungspflicht.

Reservierungszettel, KDU, Montag, 14.09.2026, 01:16 (vor 23 Tagen) @ JM

Die wird von den wenigsten geschätzt. Sonst würden ja nicht Unmengen an Zugbindungstickets verkauft werden und die BC100 würde nicht mit erbärmlichen Abozahlen daher kommen.


Dem muss ich widersprechen. Selbst wenn ich mal ausnahmsweise eine Zugbindung habe oder mir eine Verbindung reserviere, wird diese wegen Zugausfällen u.ä. sowieso gesprengt. Insofern sind doch die meisten Bahnfahrer zu Flexibilität gezwungen. Ich sehe keinen Vorteil in einer Reservierungspflicht.

Aktuell würde das auch mehr Probleme schaffen als es Vorteile hat.

Für eine Reservierungspflicht müsste die Pünktlichkeit über 80% liegen - noch besser 90% zudem sollte sichergestellt sein das auch immer die ICE Baureihe kommt die geplant ist.

Wenn diese Rahmenbedingungen erfüllt sind können wir das Thema gerne nochmal aufgreifen.

Platzreservierungspflicht.

Alter Köpenicker, BSPF, Montag, 14.09.2026, 08:06 (vor 23 Tagen) @ JM

Ich sehe keinen Vorteil in einer Reservierungspflicht.

Ich auch nicht und ich habe das Debakel gerade erst vorgestern in Italien erlebt: Mein reservierter Zug wurde umgeleitet und passierte meinen Startbahnhof gar nicht erst. Daher galt es, eine neue Route zu ersinnen und natürlich die Reservierung zu erneuern. Online fand ich dazu schonmal keine Möglichkeit, so dass wir uns gezwungen sahen, den Weg zum Bahnhof anzutreten. Zum Glück hatte zwischenzeitlich der Schalter aufgemacht, nachdem wir uns ungefähr eine halbe Stunde lang am Automaten versucht haben. Die nette Dame war auch sehr bemüht und hatte alle Hände voll zu tun. Zuerst erstatte sie und die bereits vorhandene Reservierung und schickte sich alsdann an, die Reservierung für den neuen Zug auszustellen. Dabei hatte sie alle Hände voll zu tun, schrieb lange Zahlenkolonnen von unseren Handies auf einen Zettel, druckte allerlei aus und involvierte uns in die Vorgänge, indem sie uns ein paar Unterschriften leisten ließ. Alles in allem brachten wir eine gute Stunde für den ganzen Zweck im Bahnhof zu und saßen schließlich auf Sitzplätzen, die wir uns bei freier Platzwahl ganz sicher nicht ausgesucht hätten.

Platzreservierungspflicht ist Zeitverschwendung

Alphorn (CH), Samstag, 12.09.2026, 13:41 (vor 24 Tagen) @ Der Blaschke

Die "Süddeutsche" fabulierte, wenn ich's richtig mitbekommen habe, u.a. von Platzreservierungspflicht. Jaaaaa.

Ich meine den Titel wörtlich: Reservierungspflicht verschwendet Zeit. Es gibt viele Fahrten, die zeitlich nicht genau geplant werden können. Zum Beispiel eine geschäftliche Sitzung: Wann genau ist die vorbei? Wenn es eine Reservierungspflicht gibt, muss ich also entweder eine späte Rückfahrt reservieren und dann allenfalls Däumchen drehen, oder aber die Sitzung abbrechen, obwohl es noch Dinge zu besprechen gäbe.

Hinzu kommen Verspätungen in der Anreise: Was wenn der Bus im Stau steckt und ich die reservierte Verbindung nicht erreiche? Möglicherweise ist dann der nächste Zug schon ausreserviert. Ich würde dann lieber eine Stunde stehen als eine Nacht im Hotel verbringen. Und der von mir nicht benutzte Sitzplatz wird verschwendet, da er ungenutzt bleibt.

Mit Reservierungspflicht ist man zeitlich unflexibel und gibt dem zeitlich flexiblem Auto einen weiteren Konkurrenzvorteil.

Platzreservierungspflicht ist Zeitverschwendung

Holger2, Samstag, 12.09.2026, 23:06 (vor 24 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von Holger2, Samstag, 12.09.2026, 23:08

Mit Reservierungspflicht ist man zeitlich unflexibel und gibt dem zeitlich flexiblem Auto einen weiteren Konkurrenzvorteil

Das ist richtig, nur vermute ich, dass in der 1. Klasse die Reservierung extrem flexibel gehandhabt werden wird.
Und - präventiv - zu dem möglichen Argument, in der Schweiz funktioniere das ja auch: Das stimmt, aber in Deutschland ist für die Regionalexpresszüge ja auch keine Reservierungspflicht vorgesehen. Die einzig wirklich lange Strecke dort ist die von Zürich nach Genf.

Platzreservierungspflicht.

плацкарт, Samstag, 12.09.2026, 20:52 (vor 24 Tagen) @ Der Blaschke

Nervt.
Wenn freie Platzwahl - außer auf schon reservierten Plätzen ist - kann ich mir besser aussuchen neben wem ich sitzen möchte und ich kann unangenehme Gestalten besser vermeiden. Ebenso kann sich die Nachfrage flexibel im Wagen und im Zug verteilen.

Was zu verbessern wäre: dass nicht eine Person allein einen Vierer blockiert, den eine Gruppe braucht.

Platzreservierungspflicht.

Fulda_NBS, Sonntag, 13.09.2026, 11:32 (vor 23 Tagen) @ плацкарт

Was zu verbessern wäre: dass nicht eine Person allein einen Vierer blockiert, den eine Gruppe braucht.

Wo soll die Person mit ihrem Laptop dann hingehen?

Ein Laptop passt auch auf einen Klapptisch

Matze86, München, Sonntag, 13.09.2026, 12:01 (vor 23 Tagen) @ Fulda_NBS

- kein Text -

Ein Laptop passt auch auf einen Klapptisch

Fulda_NBS, Sonntag, 13.09.2026, 18:01 (vor 23 Tagen) @ Matze86

Nicht mit der Flasche Wasser & einer Maus.

Übrigens: In den NL ist es umgekehrt; riesengroße Klapptische und an den 4er Plätzen garnichts. Würde mir persönlich so etwas Wünschen. Auch um das vorher beschriebene Problem zu umgehen.

Ein Laptop passt auch auf einen Klapptisch

Matze86, München, Sonntag, 13.09.2026, 20:18 (vor 23 Tagen) @ Fulda_NBS

Nicht mit der Flasche Wasser & einer Maus.

Davon war anfangs keine Rede ;)
Aber gut: Wasser ins Netz unterm Klapptisch, Maus neben dem Touchpad des Laptops.

Ein Laptop passt auch auf einen Klapptisch

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 13.09.2026, 20:22 (vor 23 Tagen) @ Fulda_NBS

Nicht mit der Flasche Wasser & einer Maus.

Übrigens: In den NL ist es umgekehrt; riesengroße Klapptische und an den 4er Plätzen garnichts. Würde mir persönlich so etwas Wünschen. Auch um das vorher beschriebene Problem zu umgehen.

Mmh, wie viel Tischfläche hat denn der Vierer pro Platz, und wie groß ist der Klapptisch? Mir kamen die Tische eigentlich immer so vor, dass das auch keinen spaß macht, wenn der vierer voll besetzt ist...

--
Weg mit dem 4744!

Ein Laptop passt auch auf einen Klapptisch

max-next, Montag, 14.09.2026, 12:48 (vor 22 Tagen) @ Fulda_NBS

Ein mittlerer Laptop passt meist auf einen Klapptisch. Aber grade für größere Menschen, oder wenn man noch nebenher etwas anderes hat, sind die 4rer-Tische (wenn frei), doch deutlich komfortabler.
Und auf gar keinen Fall sollten die abgeschafft werden! In Frankreich grenzt es an Quälerei, in einem Vis-a-vis mit Leuten zu sitzen, die man nicht kennt, zumal man auch auf den ICE-Tischen akzeptabel zusammen Kartenspiele spielen kann oder anderes.

Von einer Reservierungspflicht halte ich nix. Lieber stehe / sitze ich im Türbereich für eine Stunde nachdem z.B. Köln/Frankfurt wieder freigegeben wird, als dass ich abends pokern darf wann ich welchen Zug reservieren kann / überhaupt noch ans Ziel gelange.

Platzreservierungspflicht ist purer Unfug

Hustensaft, Montag, 14.09.2026, 15:53 (vor 22 Tagen) @ Der Blaschke

In der Übertreibung liegt die Kraft:

Stellen wir uns einmal vor, wir sind in Kiel - und dort legen zwei Kreuzfahrtschiffe an - und beide Schiffe haben jeweils so viele Passagiere an Bord, dass der gesamte Zug ausgebucht ist (ist übrigens keineswegs so abwegig).

Jetzt kommt Schiff 1 aber verspätet, so dass der ICE, der die abfahren sollte, und in dem die Plätze reserviert waren, heiße Luft befördert, weil der verpasst wird - da stehen also 1.000 Fahrgäste auf dem Bahnsteig.

Nun verspätet sich Schiff 2 aber auch, auch hier waren die 1.000 Plätze reserviert, dank Reservierungspflicht kommt also die erste gestrandete Gruppe auch nicht weg, weil auch der zweite ICE heiße Luft befördert und nun 2.000 Fahrgäste am Bahnsteig stehen - und nein, die Reservierungen können nicht aufgehoben werden, da die zweite Gruppe den Zug nur ganz knapp verpasst.

Und nun?

Sicher eine Übertreibung, die aber keineswegs so abwegig ist - aber dafür treffend die Probleme einer Reservierungspflicht aufzeigt.

Wobei: So selten passiert das gar nicht, unterdessen stellt die Bahn ja nahezu jedes Jahr ein- oder mehrmals den Betrieb wegen irgendwelcher Witterungsverhältnisse ein - heute wird dieser Fahrgaststau aufgelöst, in dem Züge geentert werden und sicher auch ab und zu überfüllt fahren, mit Reservierungspflicht könnte das tage- oder sogar wochenlang dauern ...

Schön! Wettbewerb funktioniert!!!!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 12.09.2026, 04:03 (vor 25 Tagen) @ Henrik

Hey.

Feine Sache: der künftige Wettbewerb wirft seine Schatten voraus. Sehr schön.

Kann für uns Fahrgäste nur von Vorteil sein! DB Fern muss in Zukunft ENDLICH liefern. Der Schlendrian und die Eigenmächtigkeiten und das Sch...egalgebaren haben ein Ende. Gut gut gut.


Schöne Grüße von jörg

--
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Palla: Next-Level-ICE kommt

nscharrn, IC 2152, Samstag, 12.09.2026, 04:07 (vor 25 Tagen) @ Henrik

Vielleicht kommt eine neue DB „Billig“ Marke wie Ouigo (ICE) und Ouigo Train Classique (Interregio)

Palla: Next-Level-ICE kommt

Skyeurope, Samstag, 12.09.2026, 07:42 (vor 25 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Skyeurope, Samstag, 12.09.2026, 07:42

...oder aber es kommt ganz anders, als hier alle denken und man führt eine premiumlastigere Konfiguration ein.
Man erinnere sich daran, dass 2023 im Rahmen der Online-Buchung das Interesse an verschiedenen Konzepten (ich meine es waren private 1er- und 2er-Abteile) abgefragt wurde.

Quatsch mir Soße

Hustensaft, Samstag, 12.09.2026, 11:32 (vor 24 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Hustensaft, Samstag, 12.09.2026, 11:32

Was bitte ist das für eine Aussage: Der ICE soll das Aushängeschild der Bahn werden ...

Sorry Frau Palla, der ICE war bei seiner Einführung das Aushängeschild der Bahn, aber das Etikett wurde in den letzten Jahren nachhaltig zerstört ...
Es ging damit los, dass der ICE seinen Status als Premiumprodukt verlor, weil immer mehr Leistungen vom IC zum ICE mutierten - angefangen bei der Umbenennung des als IC-T an den Entwicklungsstart gegangenen späteren ICE-T -, ohne auch nur eine Sekunde Fahrzeitgewinn gegenüber dem IC zu generieren, in der Folge wurden auch die ICEs immer schlechter (re)designt, Wandfensterplätze sind ein NoGo und so weiter, der letzte Kniff in der Runde war die Eingruppierung des ICE-L, der ja auch als IC-Nachfolge geplant worden war; der Kontrast war eigentlich nur, den IC durch die Einführung des IC2 zielstrebig auch schlechter zu machen ...
Wenn man also ein Aushängeschild haben möchte, dann muss dieses auch attraktiv sein, rein marketingmäßig ist ein Neuaufguss der Marke ICE eher weniger empfehlenswert, da muss man sich etwas neues ausdenken - und das muss dann sowohl vom Komfort her als auch von der Taktfrequenz und der Pünktlichkeit wieder halten, was das Produkt verspricht, sonst ist das vergebliche Liebesmüh.

Im Übrigen bedarf es einer Entscheidung, um nicht das Lufthansa-Schicksal zu teilen - die LH kann sich bekanntlich auch nicht entscheiden, ob sie nun Premium-Airline oder Massen-Carrier sein will, das Konstrukt Premiumpreise bei Massen-(Nicht)Comfort kostet zusehends Fluggäste; übertragen auf die Bahn: Entweder man verfolgt das Konzept ICE 4, d.h. so viele Fahrgäste wie möglich in einem Wagen unterzubringen, Abstriche bei der Höchstgeschwindigkeit zu machen etc. pp., das bleibt dann aber Massen-Carrier, oder man beschreitet einen neuen Weg mit ansprechendem Interieur, wirklicher Hochgeschwindigkeit und hoher Verlässlichkeit; nur wird man das nicht unter der Marke ICE noch sinnvoll vermarkten können.

Würd‘s anders sehen

J-C, In meiner Welt, Samstag, 12.09.2026, 12:20 (vor 24 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von J-C, Samstag, 12.09.2026, 12:21

Wenn die DB im Ausland für eines bekannt ist im Bahnwesen… neben den Verspätungen natürlich, dann ist‘s doch der ICE. Wozu muss der ICE ein Premiumprodukt sein? Das würde doch Exklusivität implizieren, folgerichtig würden einige, die vom ICE-Komfort jetzt profitieren, entweder nach deinem Gusto ein geringerwertiges Produkt erhalten oder von einem höherwertigen Produkt ausgeschlossen werden.

Nebenbei, fährt man zwischen Wien und Linz, ist der ICE-T wohl der komfortabelste Zug auf der Relation. Es hängt also auch von der Perspektive ab, zumal der doch alles hat, was einen ICE ausmacht.

Im internationalen Vergleich muss man sich da gar nicht verstecken - so ähnlich wird es mit dem Angebot doch auch anderswo gehandhabt.

Ich verstehe deswegen nicht so ganz, was man da noch als Aushängeschild positionieren will - der ICE ist das Aushängeschild der DB. Für diesen Zug kennt man die DB zuvorderst.

Was ist daran schlimm, dass der ICE im Mainstream angekommen ist und nicht ein elitäres Premiumprodukt für gut betuchte ist? Hat doch die DB mit dem MET probiert und ist daran gescheitert.

--
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ICE - komfortabelster Zug in Europa?

JM, Sonntag, 13.09.2026, 20:07 (vor 23 Tagen) @ Hustensaft

Wenn ein ICE pünktlich fährt, der reservierte Sitzplatz tatsächlich frei ist, die Kühlschränke, Kaffeemaschinen und Mikrowellen im Speisewagen ausnahmsweise alle funktionieren und das Catering tatsächlich in den Zug verladen wurde, dann ist der ICE (bzw. sind die ICE Züge) die komfortabelsten Züge in Europa - zumindest, wenn man 1. Klasse und 2. Klasse miteinander vergleicht.
Ich finde die Innenausstattung schöner/komfortabler und das Bordrestaurant besser als bei TGV/Railjet/Eurocity Express/Alfa Pendular/Italo.

Irgendwelche Gegenstimmen? Vielleicht aus Spanien?

Weiterhin: Die deutschen ICE Bahnhöfe sind recht zentral gelegen (gut, Kassel jetzt nicht so...) was für mich auch komfortabel ist.
Die DB Premium Lounge sucht ihresgleichen in Europa...


Eine "1. Klasse Plus" (wie Business Class im Railjet/Club Executive Class im Italo) würde ich jetzt aktuell nicht benötigen, und eine Reservierungspflicht auch nicht - der Fokus sollte auf der Zuverlässigkeit liegen.

ICE - komfortabelster Zug in Europa?

611 040, Erfurt, Sonntag, 13.09.2026, 21:39 (vor 23 Tagen) @ JM

Ich finde die Innenausstattung schöner/komfortabler und das Bordrestaurant besser als bei TGV/Railjet/Eurocity Express/Alfa Pendular/Italo.

Irgendwelche Gegenstimmen? Vielleicht aus Spanien?

Wenn du den ICE mit den genannten vergleichst dann auf jeden Fall. Wobei es auch sehr auf die ICE-BR ankommt: ein 411, 401 oder 407 ist sehr komfortabel, ein 408 und 402 auch, aber ein 412 lange nicht so.

Und von anderen HGV-Zügen finde ich den Pendolino der ČD auch echt komfortabel ubd klassische Lok-Wagenzüge auch meist.

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

+1

Höllentalbahn, Montag, 14.09.2026, 23:01 (vor 22 Tagen) @ JM

Ja, sehe ich genauso, abgesehen vielleicht von alten SBB Reisezügwagen die in der 1. Klasse nochmal eine Spur bequemer sind.

Gelassen bleiben...

Holger2, Samstag, 12.09.2026, 22:58 (vor 24 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Holger2, Samstag, 12.09.2026, 23:01

Hallo,

vermutlich wird man die ersten Ausläufer schon im Dezember sehen:

Mehr Sprinterverbindungen, wie z.b.
Dortmund - München
Stuttgart - Berlin
München - Berlin
Frankfurt - Köln nonstop

Diese dann nur noch mit Platzreservierung und mit Globalpreis und Zugbindung. Eine Änderung der Verbindung ist dann auch mit Flexpreis nur gegen Zahlung eines möglichen Aufpreises möglich.

Für Fahrgäste ohne Reservierung bleibt ein Grundnetz mit Halt an allen ICE-Bahnhöfen.

Problem ist doch heute, dass sich die Fahrgäste in einigen wenigen schnellen Verbindungen förmlich stapeln. Wenn Fahrgäste in den Gängen sitzen,führt das auch wieder zu Unzufriedenheit, insbesondere bei Fahrgästen, die über längere Strecken fahren. Viele Fahrgäste nehmen die Umstände zwar in kauf, wechseln dann aber auf das Auto, sobald sich die Lebensumstände ändern. Klassisches Beispiel ist der ehemalige Student, der sich dann mit seinem ersten Gehalt das Auto kauft.
Manchmal blockieren ja auch die Fahrgäste auf sehr kurzen Strecken die Sitzplätze für Fernreisende, die einen Sitzplatz viel nötiger hätten.
Oft suchen auch alle Fahrgäste nur in der Mitte des Zuges einen Sitzplatz, während die Wagen am Zugende leer bleiben.

Beispiel: Sprinter Stuttgart - Nürnberg - Berlin (nur mit Platzreservierung)
Für flexible Fahrgäste bleibt der IC über Schorndorf - Aalen - Crailsheim - Ansbach

Beispiel: Sprinter München (- Ingolstadt) - Nürnberg - (Erfurt - Halle -) Berlin
Für flexible Fahrgäste bleibt der ICE über Pasing - Augsburg - Bamberg - Erfurt - Leipzig - LuWi

An eine Änderung des Innenraums glaube ich nicht. Einmal wurde das gerade in vielen Zügen erneuert und das kostet Geld, zum anderen würde man dadurch wieder eine neue Splittergattung schaffen, weil man nicht alle Züge gleichzeitig ändern kann. Außerdem steht die Bahn ja im direkten Wettbewerb mit Flix und italo

Holger

Gelassen bleiben...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 13.09.2026, 01:38 (vor 24 Tagen) @ Holger2

Hey.

vermutlich wird man die ersten Ausläufer schon im Dezember sehen:

Mehr Sprinterverbindungen, wie z.b.
Dortmund - München
Stuttgart - Berlin
München - Berlin
Frankfurt - Köln nonstop

Diese dann nur noch mit Platzreservierung und mit Globalpreis und Zugbindung.


Platzreservierungspflicht bei Sprintern gab es schon mal. Wäre also auch nur ne Art Wiederholung.

Ich erinnere mich an den Sprinter München ==> Frankfurt. Da hatte man am Bahnsteigbeginn so ein mobiles Wägelchen hingestellt mit Bedienung, wo man kurzfristig direkt vor Abfahrt noch 'einbuchen' konnte. Ich war da mal einmal mitgefahren bis Frankfurt. Müßte ja in den 1990ern gewesen sein so in etwa ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Gelassen bleiben...

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.09.2026, 23:01 (vor 23 Tagen) @ Der Blaschke

Hey.

vermutlich wird man die ersten Ausläufer schon im Dezember sehen:

Mehr Sprinterverbindungen, wie z.b.
Dortmund - München
Stuttgart - Berlin
München - Berlin
Frankfurt - Köln nonstop

Diese dann nur noch mit Platzreservierung und mit Globalpreis und Zugbindung.

Platzreservierungspflicht bei Sprintern gab es schon mal. Wäre also auch nur ne Art Wiederholung.

Ich erinnere mich an den Sprinter München ==> Frankfurt. Da hatte man am Bahnsteigbeginn so ein mobiles Wägelchen hingestellt mit Bedienung, wo man kurzfristig direkt vor Abfahrt noch 'einbuchen' konnte. Ich war da mal einmal mitgefahren bis Frankfurt. Müßte ja in den 1990ern gewesen sein so in etwa ...


Schöne Grüße von jörg

Und nicht zu vergessen - die ersten ICE zwischen Köln und Frankfurt waren auch Reservierungspflichtig zusätzlich brauchte man einen sogenannten Shuttlezuschlag.

Gelassen bleiben...

Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Sonntag, 13.09.2026, 23:27 (vor 23 Tagen) @ Reservierungszettel

...

Platzreservierungspflicht bei Sprintern gab es schon mal. Wäre also auch nur ne Art Wiederholung.

...


Und nicht zu vergessen - die ersten ICE zwischen Köln und Frankfurt waren auch Reservierungspflichtig zusätzlich brauchte man einen sogenannten Shuttlezuschlag.

Den höheren Preis gibt es auf der KRM immer noch, auch wenn da kein Zuschlag mehr ausgewiesen wird.

Vor 10 Jahren, als die Sprinter noch echte Sprinter waren, musste man - soweit ich mich erinnere - beim Ticketkauf ebenfalls einen Aufpreis zahlen und bekam im Gegenzug eine Platzreservierung.
Ich habe dann meist am Automaten kurz vor Abfahrt erledigt und es gab nie ein Problem mit der Verfügbarkeit.

Gelassen bleiben...

andreas.paw, Montag, 14.09.2026, 19:15 (vor 22 Tagen) @ Holger2

Ich lach mich tot: Sprinter FRA - BER baw (mind. aber bis) Dezember 2026 gestrichen.

Britisches Kundenerlebnis

ICE 1517, Montag, 14.09.2026, 20:55 (vor 22 Tagen) @ Henrik

Mich wundert's fast, dass hier und im Konkurrenzforum irgendwie alle nur um Reservierungspflicht diskutieren bei dem Zitat "Man habe sich andere Fernverkehrskonzepte angeschaut und werde ein völlig neues „Kundenerlebnis“ schaffen."

Ich bring mal das Kundenerlebnis von meinen Interrail-Reisen bei den Briten mit ein, wo in der ersten Klasse der Unterschied zu Deutschland einfach so gravierend ist. Du hast da permanent Personal rumwuseln, was sich um die Fahrgäste kümmert. Du kriegst bei manchen Bahngesellschaften wie LNER oder Avanti West Coast ein ordentliches Menü in der ersten Klasse mit Hauptmahlzeit, einem Dessert, Getränken, Knabberzeug, etc.

Also bei der ersten Fahrt von London nach Manchester war mir das fast ein wenig unheimlich, weil ich das so nicht kannte und nicht erwartet hatte. Da hast du das Gefühl, für den Mehrpreis einen echten Gegenwert zu kriegen.

Wenn Frau Palla das mit dem völlig neuen Kundenerlebnis meint, warum nicht?

Bitte: Besinnung auf das Wesentliche!

bendo, Dienstag, 15.09.2026, 13:51 (vor 21 Tagen) @ Henrik

Hallo,

die Bahn hätte doch eigentlich genug Baustellen (im wahrsten Sinn des Wortes!)!? Sind ausgelobte "Kundenerlebnisse" und "Next-level-ICEs" bewusste Nebelkerzen?!
Ich bitte darum, solches Zeug dann zu machen, wenn die Kapazitäten dafür frei wären. Bis dahin bitte alle Ressourcen zusammenraffen, für (in der Reihenfolge/Priorität):
1) Verlässlichkeit
2) Pünktlichkeit
3) dichtes Fahrangebot (Häufigkeit gefragter Verbindungen)
4) Konkurrenzfähige Fahrzeiten

Mit diesen vier Eigenschaften könnte der Bahnverkehr wahrscheinlich 90% aller Menschen, die tagein tagaus die Bahn nutzen (müssen), erstmal zufrieden stellen. Wenn das erreicht ist, kann man gerne über Verbesserung in den Bereichen nachdenken
... Ordnung & Sauberkeit
... Sicherheit
... Komfort
... Klimatisierung
... Raumkonzepte & anderer Schnickschnack

Gruß, bendo

Du traust den Verantwortlichen zu wenig zu

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 15.09.2026, 14:09 (vor 21 Tagen) @ bendo

Es gibt einen Batzen Mitarbeiter:innen, wer sagt, dass Ressourcen, die andertweitig irgendwie besser das erreichen würden, was du forderst, durch das, was auch immer Frau Palla da sinniert hat, jetzt gebunden würden? Also den Zusammenhang kann vermutlich niemand zweifelsfrei nachweisen.

Dementsprechend, ich wüsste auch nicht, was für einen Mehrwert dieses Next-Level bringen mag. Ohne näheres zu kennen, würde ich aber auch nicht per se davon ausgehen, dass das irgendeinen Schaden anrichtet.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Klimatisierung ist im Jahr 2026 obligatorisch

Höllentalbahn, Mittwoch, 23.09.2026, 17:06 (vor 13 Tagen) @ bendo

Niemand verwendet einen Zug im Hochsommer mit 40 Grad ohne Klimatisierung.
In Zeiten des Klimawandels ist Klimatisierung zu Verlässlichkeit zu rechnen.

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