Abweichungen im Fahrplan DB / Trainline & Geld zurück? (Fahrkarten und Angebote)

milos6, Leipzig, Mittwoch, 22.05.2024, 11:24 (vor 64 Tagen)

Hallo,
ich möchte am 13. August um 16:34 von Mannheim nach Leipzig. Wenn ich das Ticket bei Trainline buche dann kommt kein Hinweis, dass der ICE nicht in Leipzig hält (das sehe ich nur bei der DB).
Wenn ich einen späteren durchgehenden Zug Frankfurt- Leipzig nehme und mehr als 60 Minuten verspätet ankomme dann müsste ich doch von Trainline 25 % des Reisepreises erstattet bekommen, richtig?

Unfassbar

Garfield_1905, Mittwoch, 22.05.2024, 12:30 (vor 63 Tagen) @ milos6

Man bucht ein Ticket, von dem genau weiß, das es so nicht fahrbar ist, nur um Knete wieder zu bekommen. Und das schärfste ist, das man sich auch noch hier im Forum Tipps dazu erhofft. Unfassbar ..

Unfassbar

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 22.05.2024, 13:11 (vor 63 Tagen) @ Garfield_1905

Man bucht ein Ticket, von dem genau weiß, das es so nicht fahrbar ist, nur um Knete wieder zu bekommen. Und das schärfste ist, das man sich auch noch hier im Forum Tipps dazu erhofft. Unfassbar ..

Falsch, man bucht ein Ticket um die entsprechende Beförderungsleistung von A nach B zu zahlen.

Wenn der Betreiber sich noch nicht sicher ist wie er nun fahren wird kann der Kunde nichts dafür.

Logischerweise kann er dann bei einer Schlechtleistung (geänderter Fahrplan, Verspätung) eine Forderung (FGR) Stellen.

Ich hoffe das passt so in dein Weltbild.

Zur Frage: Einfach buchen und bei Verspätung am Ziel ganz normal über die Fahrgastrechte einreichen ;)

Nur eine kleine Korrektur ...

Garfield_1905, Mittwoch, 22.05.2024, 13:59 (vor 63 Tagen) @ Reservierungszettel

Der Betreiber, also die DB, ist sich offenbar sicher, wie gefahren. Und gerade Du wirst ganz sicher nicht mein 'Weltbild' umstoßen. :-)

Nur eine kleine Korrektur ...

Der Blaschke, Mittwoch, 22.05.2024, 16:32 (vor 63 Tagen) @ Garfield_1905

Hey.

Der Betreiber, also die DB, ist sich offenbar sicher, wie gefahren.

Ich würde eher sagen, der Betreiber ist sich nur sicher, wie er NICHT fahren wird.

Wenn der Betreiber nun aber einerseits Tickets verkauft für Züge, von denen er schon weiß, dass sie so wie gebucht gar nicht fahren, dann darf der Kunde die doch trotzdem buchen und auf Unbille hoffen.

Da ist die DB auch sehr nett. Hier war mal die Rollbahn-Sperrung schon bekannt, aber noch nicht eingepflegt. Also kaufte ich Berge von günstigsten SSP mit völlig abstrusen Wegen und Übernachtungen in Kleinkäffern. War ja egal - als die Sperrung dann eingepflegt war, ging ich mit der Batterie Tickets zum Schalter und bat um den Freiheitsstempel. So prophylaktisch. Die Dame am Schalter tobte zunächst und hielt mich für einen Betrüger. Bis sie dann doch einsah, dass es eher an der Unfähigkeit ihres Arbeitgebers liegt. Unvergessen, mit welcher Verachtung sie ihre Stempel auf die Zettel förmlich hämmerte; ich staune noch heute, dass der Tisch nicht durchbrach.

Und für die DB war das alles auch nicht schlimm. Ich saß in keinem überfüllten Zug, nahm niemanden einen Platz weg - aber die DB hatte zumindest ja etwas Umsatz gemacht, den sie, bei üblichen Preisen für übliche Wege, nicht bekommen hätte, weil mir das zu teuer gewesen wäre. Insofern ist das Gewissen auch völlig unbefleckt. Und FGR ging eh nicht: meistens war ich ja schneller als gebucht ... ;-)))

Und gerade Du wirst ganz sicher nicht mein 'Weltbild' umstoßen. :-)

Das erwartet hier vmtl auch niemand. Und mir ist klar, dass selbst ich am Kater scheitern werde. Trotzdem gebe ich mir die Mühe, zu antworten. So bin ich halt.


Herzallerliebste Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Nur eine kleine Korrektur ...

Garfield_1905, Mittwoch, 22.05.2024, 19:01 (vor 63 Tagen) @ Der Blaschke

Der Betreiber, also die DB, ist sich offenbar sicher, wie gefahren.


Ich würde eher sagen, der Betreiber ist sich nur sicher, wie er NICHT fahren wird.

Okay, aber das würde an der Sache nichts ändern, das man bewußt eine Ticket bucht, von dem man weiß, das es so nicht fahrbar ist.

Weißt Du, Du hast sicher gemerkt, das ich mich hier im Forum selten gemacht habe. Das hat u.a. auch den Grund, das es mich ankotzt (das geht jetzt ganz sicher nicht gegen Dich oder überhaupt gegen einen bestimmten User, sondern ist ganz allgemein gemeint), wie hier immer wieder um Tipps gebeten wird oder sie ungefragt gegeben werden, wie man durch irgendwelche Umwege, Tricksereinen etc. die FGR - Regeln aushebeln könnte oder wie man am geschicktesten ein SP/SSP - Ticket zum Flexticket machen kann. Im FGR - Formular wir dann z.B. der Tipp gegeben, das man dort einfach einen Zug früher oder später angeben soll, merkt ja keiner, 'haben wir schon öfter so gemacht, hat keiner gejault'. Das Ganze ist so eine Art Sport und man freut sich ein Loch in den .... wenn man die DB mal wieder um 5€ oder meinetwegen auch mehr beschissen hat !

Wenn die DB Schuld an einer Verspätung ist, dann soll sie auch zahlen, dafür sind die FGR gemacht. Aber nicht weil hier jemand nach stundenlangem Studium festgestellt hat, das in den ABC-Richtlinien § 491, Paragraph 3, Absatz 4 das Wort ' ...' fehlt und dadurch die Bestimmung ungültig ist.

Da ist die DB auch sehr nett. Hier war mal die Rollbahn-Sperrung schon bekannt, aber noch nicht eingepflegt. Also kaufte ich Berge von günstigsten SSP mit völlig abstrusen Wegen und Übernachtungen in Kleinkäffern. War ja egal - als die Sperrung dann eingepflegt war, ging ich mit der Batterie Tickets zum Schalter und bat um den Freiheitsstempel. So prophylaktisch. Die Dame am Schalter tobte zunächst und hielt mich für einen Betrüger. Bis sie dann doch einsah, dass es eher an der Unfähigkeit ihres Arbeitgebers liegt. Unvergessen, mit welcher Verachtung sie ihre Stempel auf die Zettel förmlich hämmerte; ich staune noch heute, dass der Tisch nicht durchbrach.

Na ja, dazu sage ich jetzt mal nichts. ;-)

Und gerade Du wirst ganz sicher nicht mein 'Weltbild' umstoßen. :-)


Das erwartet hier vmtl auch niemand. Und mir ist klar, dass selbst ich am Kater scheitern werde. Trotzdem gebe ich mir die Mühe, zu antworten. So bin ich halt.

Das ist auch völlig in Ordnung, selbst wenn wir in der Sache mal nicht einer Meinung sein sollten. Das ist auf jeden Fall besser, als wenn ein bestimmter User sofort ins persönliche geht und dies zum wiederholtem Mal. Es geht bei ihm einfach nicht anders, als eine gegensätzliche Meinung einfach nur kund zu tun, es muß eine persönliche Spitze dabei sein. Das finde ich ziemlich schäbig ! Und um solche unangenehmen Auseinandersetzungen weitgehend aus dem Weg zu gehen, schreibe ich einfach - fast ... - nichts mehr, schon gar nicht aus meinem früheren beruflichen Umfeld.

Schnäppchen

sflori, Mittwoch, 22.05.2024, 14:23 (vor 63 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von sflori, Mittwoch, 22.05.2024, 14:23

Logischerweise kann er dann bei einer Schlechtleistung (geänderter Fahrplan, Verspätung) eine Forderung (FGR) Stellen.

Der Betreiber spart ja ordentlich Geld:
Kein Regelzug, kein Ersatzzug, keine rechtzeitige Fahrplananpassung, keine rechtzeitige Planung eines Baustellenfahrplans.

Warum die Ersparnisse nicht an die Kunden weitergeben? ;)


Bye. Flo.

Schnäppchen

JanZ, HB, Mittwoch, 22.05.2024, 15:01 (vor 63 Tagen) @ sflori

Der Betreiber spart ja ordentlich Geld:
Kein Regelzug, kein Ersatzzug,

Dass ein Zug irgendwo nicht hält, bedeutet in der Regel nicht, dass er gar nicht fährt. Und selbst ein Teilausfall bedeutet nicht unbedingt eine Ersparnis für das EVU.

keine rechtzeitige Fahrplananpassung, keine rechtzeitige Planung eines Baustellenfahrplans.

Wo liegt hier genau die Ersparnis? Abgesehen davon dürfte der Grund beim Netzbetreiber liegen und auch eher Personal- und Geldmangel als Sparwut sein.

Unfassbar

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 22.05.2024, 17:27 (vor 63 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von Alibizugpaar, Mittwoch, 22.05.2024, 17:27

Die Frage oben zielt aber erstrangig und vordergründig auf Geld-zurück ab. Da muß ich Garfield zustimmen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Unfassbar

ICE920, München, Mittwoch, 22.05.2024, 23:01 (vor 63 Tagen) @ Garfield_1905

Unfassbar ist an erster Stelle, dass der Mobilitätsdienstleister Nr 1 es nicht hinbekommt, einen Ausfall einzutragen, obwohl er schon ewig bekannt ist. Stell dir vor, was los wäre, wenn Edeka den Joghurt ABC auslistet und ihn danach im Prospekt für 39 Cent bewirbt. Unfassbar ist auch, dass du den schwarzen Peter an den Kunden schiebst, der bei der Buchung 0 Planbarkeit hat.

Abweichungen im Fahrplan DB / Trainline & Geld zurück?

Barzahlung, Mittwoch, 22.05.2024, 12:45 (vor 63 Tagen) @ milos6

Wenn ich einen späteren durchgehenden Zug Frankfurt- Leipzig nehme und mehr als 60 Minuten verspätet ankomme dann müsste ich doch von Trainline 25 % des Reisepreises erstattet bekommen, richtig?

Wenn Du Trainline durch DB Fernverkehr AG ersetzt, stimmt es.
Das würdest Du aber wahrscheinlich auch beim Kauf über bahn.de bekommen. Jedenfalls hat man mir noch nie eine Fahrpreisentschädigung deswegen verweigert, weil es bereits zum Buchungszeitpunkt einen Hinweis auf eine Fahrplanänderung gab.

Wieso kaufst du nicht direkt bei der DB?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 22.05.2024, 12:49 (vor 63 Tagen) @ milos6

- kein Text -

--
Mit freundlichen Grüßen
*Möwengeräusche*

Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?

Wieso kaufst du nicht direkt bei der DB?

milos6, Leipzig, Mittwoch, 22.05.2024, 16:59 (vor 63 Tagen) @ J-C

Werde ich auch. Da krieg ich auch BahnBonus Punkte

Wieso kaufst du nicht direkt bei der DB?

EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 22.05.2024, 17:06 (vor 63 Tagen) @ milos6

Werde ich auch. Da krieg ich auch BahnBonus Punkte

Trainlinie ist doch nur ein Vermittler, wie ein Reisebüro.
Was haben die dann mit den FGR zu tun.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Wieso kaufst du nicht direkt bei der DB?

JanZ, HB, Mittwoch, 22.05.2024, 17:50 (vor 63 Tagen) @ EK-Wagendienst
bearbeitet von JanZ, Mittwoch, 22.05.2024, 17:51

Naja, es geht darum, ob erstens eine HIM-Meldung etwas an den FGR ändert, und ob es zweitens eine Rolle spielt, wenn der Verkäufer sie nicht anzeigt. Zumal es ja außer Online-Reisebüros noch andere Verkäufer geben dürfte, die die Meldungen nicht anzeigen, z.B. ausländische Bahnen.

Ich steh komplett auf dem Schlauch.

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 22.05.2024, 19:18 (vor 63 Tagen) @ EK-Wagendienst

Wieso sollte man es in Erwägung ziehen, auf Trainline eine innerdeutsche Fahrkarte zu buchen, wenn man dadurch doch eben keine Bonuspunkte kriegt?

Und wenn man weiß, dass die Verbindung so nicht fahrbar ist, wieso wählt man nicht einfach eine andere?

--
Mit freundlichen Grüßen
*Möwengeräusche*

Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?

Ich steh komplett auf dem Schlauch.

aron, Donnerstag, 23.05.2024, 06:23 (vor 63 Tagen) @ J-C

Guten Morgen,

Und wenn man weiß, dass die Verbindung so nicht fahrbar ist, wieso wählt man nicht einfach eine andere?

ich hatte letztens den Fall, dass ich auf einer Verbindung noch den direkten ICE buchen konnte, aber schon wusste, dass er ausfällt. Natürlich buche ich den dann trotzdem, ich frage mich eher, wieso ich in dem Fall eine der doppelt so teuren Alternativen mit Umstieg und Fahrtzeitverlängerung buchen sollte. Ich finde es eher fragwürdig, dass Reisende, die später mit dem geänderten Fahrplan buchen, gezwungen sind, für den Umweg auch noch den Aufpreis zu zahlen. Vielleicht hast du ja nur an Fälle gedacht, in denen ein Zug ausfällt und der nächste Takt wieder normal fährt?

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