Bahn koppelt Gütersloh Bahnhof vollständig 1 Monat ab (Allgemeines Forum)

Timo Humpert, Samstag, 18.11.2023, 11:04 (vor 246 Tagen)

https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-duesseldorf-de/presseinformat...

Gorßes entsetzen in der 100.000 Einwohnerstadt. Der Handel am Bahnhof wurde nicht informiert.

Der komplette Bahnhof steht für 1 Monat still.

Bahn koppelt Gütersloh Bahnhof vollständig 1 Monat ab

Berliner65, Berlin, Samstag, 18.11.2023, 11:52 (vor 246 Tagen) @ Timo Humpert

Gorßes entsetzen in der 100.000 Einwohnerstadt. Der Handel am Bahnhof wurde nicht informiert.

Das Entsetzen wäre noch viel größer, wenn man sich nicht um die Schäden kümmern würde und sich dann etwas ereignet wie bei Garmisch.

Der komplette Bahnhof steht für 1 Monat still.

Unwahrscheinlich. Der SEV wird für Kunden sorgen.

Nichtkommunikation an Pächter: ein schlechtes Ergebnis des nur so genannten "integrierten" Konzerns, der in Wirklichkeit aus vielen verschiedenen Unternehmen besteht, die gern mal nicht miteinander reden.

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Die 1. Klasse im SÜWEX gefällt mir. Aber warum ist die einzige Tür, die dorthin führt (und nicht in den 2. Klasse-Bereich) nicht deutlicher gekennzeichnet?

Bahn koppelt Gütersloh Bahnhof vollständig 1 Monat ab

EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 18.11.2023, 12:29 (vor 246 Tagen) @ Timo Humpert

https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-duesseldorf-de/presseinformat...

Großes entsetzen in der 100.000 Einwohnerstadt. Der Handel am Bahnhof wurde nicht informiert.

Der komplette Bahnhof steht für 1 Monat still.

Jetzt wissen sie es doch, das ganze ist doch erst in dieser Woche bekannt geworden.
Andere Läden sind auch betroffen wenn z.B. in Fußgängerzonen, die Straßen auf gerissen wird.
Das ist einfach Geschäftsrisiko.

DB StuS kann ja anteilig die Mietkosten erlassen, nur das werden sie nicht machen, weil sie dafür nichts können, ist ja eine andere DB Schuld.

Anders geht es wohl nicht, und wenn dann wieder richtig gefahren werden kann, ist es doch auch gut.
Aber immer soll die anderen was machen.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

In der Fahrplanauskunft weiterhin in Gütersloh haltende Züge

Bm235, Samstag, 18.11.2023, 14:54 (vor 246 Tagen) @ Timo Humpert

Viel schlimmer als den Verdienstausfall der Bahnhofspächter finde ich, dass die Bahn mal wieder völlig damit überfordert ist, die Fahrpläne rechtzeitig und korrekt zu ändern. So finden sich in der Fahrplanauskunft ab dem 20.11. immer noch etliche in Gütersloh haltende Züge. Da wird nächste Woche manch ein Fahrgast eine böse Überraschung erleben, der von all dem nichts mitbekommen hat und sich auf die Fahrplanauskunft verlässt.

In der Fahrplanauskunft weiterhin in Gütersloh haltende Züge

Timo Humpert, Samstag, 18.11.2023, 15:42 (vor 246 Tagen) @ Bm235

Und es gibt auch kein SEV Plan online für Oelde-Rheda

Nur Bielefeld-GT

In der Fahrplanauskunft weiterhin in Gütersloh haltende Züge

JanZ, HB, Samstag, 18.11.2023, 18:20 (vor 246 Tagen) @ Timo Humpert

Da hat anscheinend die Eurobahn ihre Daten noch nicht übermittelt. Auf jeden Fall aber danke für den Hinweis. Ich will nämlich nächste Woche nach Bielefeld und hätte glatt die RB 67 genommen. So werde ich wohl mit der RB 75 fahren.

Bahn koppelt Gütersloh Bahnhof vollständig 1 Monat ab

Timo Humpert, Samstag, 18.11.2023, 15:45 (vor 246 Tagen) @ Timo Humpert

Im der Lokalpresse steht einen Bericht von einen Pendler der ne Zeitkarte nach Dortmund gekauft für über 200 ER hat der kein ICE/IC mehr ab GT Nutzen kann. Die Bahn will ihn lediglich ein Deutschlandticket aus Kulanz geben. Er wollte von Bielefeld nach Do fahren (sein Vorschlag) die Bahn lässt sich aber darauf nicht ein, die Mehrkosten müsse er selber tragen.

Was ein Gejammer, was ein Gewese ...

Der Blaschke, Samstag, 18.11.2023, 16:07 (vor 246 Tagen) @ Timo Humpert
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 18.11.2023, 16:11

Hallo.

Am besten sämtliche Bautätigkeiten einstellen. Dann vergammelt halt alles.

Das Gejammer über die Bauerei ist unerträglich. Herrje, der Pendler wird da wohl für einen Monat eine Lösung finden.

Mittlerweile hoffe ich wirklich darauf, dass Putin und Co uns endlich angreifen und hier alles in Schutt und Asche legen. Wenn dann wie 1945 alles neu aufgebaut werden muss ==> ob dann immer noch jeder über jeden Furz nörgelt? Ob dann immer noch ein Güterzug vorrangig als laut empfunden wird oder nicht doch freudig als wohlstandssteigernd? Ob 27 Minuten Verspätung dann der Weltuntergang ist oder nicht die Freude überwiegt, dass überhaupt wieder ein Zug verkehrt? Und müssen vorm ersten Spatenstich erst Umweltverträglichkeits-, Raumordnungs- und ähnliche Verfahren in epischer Breite geführt werden und 250 mglw betroffene Verbände und Institutionen um Meinung gebeten werden? Oder gibt's dann nicht doch eher eine Demo für "Nu fangt endlich an zu bauen!"

Die sich abzeichnende Niederlage und der Untergang der Ukraine wird ein Segen sein, damit Putin mehr Lust bekommt und bitte bitte endlich auch diesen ganzen völlig wohlstandsverblödeten Deutschen ihren Wohlstand den Garaus macht.

Hätten unsere Vorfahren bei jeder popeligen Baumaßnahme auch so ein Geschiss veranstaltet, dann wäre der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg bis heute gar nicht erst begonnen worden.


Oh Gott, Gütersloh sieht einen Monat keine Züge. Bertelsmann und Miele gehen pleite oder ziehen um nach Indien. Scheiß DB. Man hätte wenigstens eine Umgehung mit einem Ersatzbahnhof bauen müssen. Was? Wie? Ach so, geht ja nicht. Sind ja auch Bauarbeiten mit Millionen Betroffener.

Es ist hoffnungslos. Dieses Land und seine depperten Bewohner sind am Ende. Schade, kommt Putin doch nicht; was will er mit den ganzen Jammerlappen hier ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Was ein Gejammer, was ein Gewese ...

Krischan50, Samstag, 18.11.2023, 18:47 (vor 246 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Krischan50, Samstag, 18.11.2023, 18:48

OK Jungs, nun lasst mal die Kirche im Dorf. Einen Bahnhof für einen Monat ganz zu schliessen ist schon drastisch - solange kein Krieg ist. Hier haben sie London Bridge total neu gebaut, ohne den Bahnverkehr für mehr als eine Woche ganz zu unterbrechen. Einige Relationen wurden umgeleitet aber Züge liefen fast immer. Und als das Grosvenor Hotel umgebaut wurde, waren die so besorgt, dass sie keine Gäste mehr haben wenn sie nach einem Jahr wieder aufmachen, dass sie einen dreistöckigen Keller darunten gesetzt haben, ohne das Hotel darüber zu schliessen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Was ein Gejammer, was ein Gewese ...

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 19.11.2023, 16:10 (vor 245 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Alibizugpaar, Sonntag, 19.11.2023, 16:12

Mittlerweile hoffe ich wirklich darauf, dass Putin und Co uns endlich angreifen und hier alles in Schutt und Asche legen.

Jörg, bedenke bitte, daß wenn RUS Dein schönes Osnabrück im Rahmen einer Wochenend-Aktion (Subbotnik) wunschgemäß platt eingeebnet hat, daß Du nur noch spät-sozialistisch-stalinistische Club-Cola zu trinken bekommst. Neu-Stalinstadt wird nicht nur von innen heraus eingemauert, es sind dann auch keine Coca-Cola-Importe von Deutschland in diese Wüsten-Inklave hinein möglich. Die Aeroflot-Luftbrücke wird nur Club-Produkte einfliegen. Borschtsch und trockene Bliny statt Schnitzel-Pommes im überbackenen Mayo-Mantel.

Deutschland wird einen Eisenbahn-Außenring mit HGV-Ausfädelungen um das einstige Osnabrück herum bauen und durch die Reste Deiner Straße rollen schrottige Kamaz-Marschrutkas statt Citaro-Gelenkbusse. ICE fahren Bremen - Münster dann in 1:05. Mit Kopeken-Einzelfahrtzahlung bei einer schnippischen Provodniza durch Geröll-Landschaften holpern statt 49 Euro-Ticket nach Oldenburg. Fahnenappell statt ICE-Treff. Dort auf den Resten Eures Marktplatzes wirst im gesetzten Alter lernen müssen Loblieder in Dauerschleife zu singen.

Vielleicht überlegst Du es Dir noch mal und ziehst Deinen Antrag bei der russischen Botschaft zurück. Aber nicht zu lange warten...

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

einmal Gejammert ...

Sportdiesel612, Sonntag, 19.11.2023, 18:28 (vor 245 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Sportdiesel612, Sonntag, 19.11.2023, 18:30

... und schon verschleppt.

So wird das laufen: In Gütersloh fährt einen Monat kein Zug, das wird nicht angekündigt, das steht nirgendwo. Wer auf dem Bahnsteig auf einen Zug wartet ... rein in einen Bus stopfen, nach Oldenburg verschleppen und dort Moor trockenlegen.

So sind alle zufrieden, niemand jammert in Gütersloh, die Bauarbeiten gehen zum Wohle des Fortschritts erfolgreich voran und alle Züge sind 110% pünktlich in Gütersloh.

Nix da.

Der Blaschke, Montag, 20.11.2023, 11:06 (vor 244 Tagen) @ Sportdiesel612

Hey.

So wird das laufen: In Gütersloh fährt einen Monat kein Zug, das wird nicht angekündigt, das steht nirgendwo. Wer auf dem Bahnsteig auf einen Zug wartet ... rein in einen Bus stopfen, nach Oldenburg verschleppen und dort Moor trockenlegen.


Moore werden aus Umweltschutzgründen nicht mehr trockengelegt - im Gegenteil: Torfabbaugebiete werden wieder verlässt! Deutschland säuft auch da ab. ;-)

Das Reizwort "Oldenburg" ignoriere ich noch nicht mal. ;-))


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Wenn Putin da, kein Moor mehr da.

Sportdiesel612, Montag, 20.11.2023, 14:38 (vor 244 Tagen) @ Der Blaschke

- kein Text -

Haha... *SCNR*

Matze86, München, Montag, 20.11.2023, 16:56 (vor 244 Tagen) @ Sportdiesel612

- kein Text -

Und was wäre für dich eine praktikable Alternative?

Waldbahn, Samstag, 18.11.2023, 18:59 (vor 245 Tagen) @ Timo Humpert

- kein Text -

--
Gruß
Waldbahn

Reparatur unter rollenden Rad

idle2, Samstag, 18.11.2023, 20:09 (vor 245 Tagen) @ Waldbahn

Vollsperrungen führen zur Abwanderung zum MIV und sind unter allen Umständen zu vermeiden.

Reparatur unter rollenden Rad

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 18.11.2023, 21:09 (vor 245 Tagen) @ idle2

Wird ja gemacht - um den Preis, dass in Gütersloh nicht gehalten werden kann, weil über die bahnsteiglosen Gleise gefahren wird. In einem zweiten Schritt werden dann die Gütergleise gerichtet. Es ist keine Vollsperrung!

--
Weg mit dem 4744!

Reparatur unter rollenden Rad

Alexander, Samstag, 18.11.2023, 23:16 (vor 245 Tagen) @ idle2

Vollsperrungen führen zur Abwanderung zum MIV und sind unter allen Umständen zu vermeiden.

Wobei ich persönlich bei diesem Thema Zwiegestalten bin.
Ich habe eine Elektrifizierung unter rollendem Rad mitgemacht. Dies bedeutete für ca. 2 Jahre nur ca. 75% des normalen Angebots mit regelmäßigen Vollsperrungen am Wochenende.

Im Nachhinein hätte ich z. B. 6 Monate Vollsperrung besser gefunden, weil dann hätte ich mich entsprechend umorganisiert.

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Bahn koppelt Gütersloh Bahnhof vollständig 1 Monat ab

Timo Humpert, Samstag, 18.11.2023, 23:44 (vor 245 Tagen) @ Timo Humpert

„ProBahn“-Sprecher: Ganzer Bahnhof gesperrt - „das geht gar nicht“
Mit drastischen Worten reagierte Andreas Schröder, NRW-Landesvorsitzender des Fahrgastverbandes „ProBahn“: „Hier wird eine ganze Region abgehängt. Das ist eine Bankrotterklärung. Dass ein ganzer Bahnhof gesperrt wird, geht gar nicht.“

Sehr dick aufgetragen

Waldbahn, Sonntag, 19.11.2023, 08:27 (vor 245 Tagen) @ Timo Humpert

Hallo

Du trägst hier aber sehr dick auf. Gütersloh ist ja nun kein singuläres Einzelbeispiel im der Republik. Und vier Wochen Baustelle, da gibt es andere Regionen, die wesentlich länger ohne Verkehr sind. Wobei ohne das falsche Wort ist, schließlich hat man einen SEV organisiert.

Von daher verstehe ich deine Empörung nicht ganz. Worum genau geht's dir bei diesem Punkt?

--
Gruß
Waldbahn

Nicht dick aufgetragen (und Frage an Leute mit Ortskenntnis)

mrhuss, FKON, Sonntag, 19.11.2023, 14:51 (vor 245 Tagen) @ Waldbahn

Gütersloh ist ja nun kein singuläres Einzelbeispiel im der Republik.

Oh doch!

Gütersloh wird von einem Tag auf den anderen zur größten Stadt in Deutschland ohne Anbindung an Schienenpersonenverkehr und zwar mit einigem Abstand. Eine Großstadt (ja, Gütersloh hat > 100.000 Einwohner!) ohne SPV in Deutschland ist schon einmalig!

Frage an Leute mit Ortskenntnis:

Gibt es einen Grund, warum man nicht wenigstens einen Teil der Züge an Gleis 4 halten lassen kann?

Angeblich sollen ja zunächst nur die Gleise 1-3 saniert werden und ich meine mich daran zu erinnern, dass Gleis 4 von der Güterstrecke aus erreichbar ist.

Nicht dick aufgetragen (und Frage an Leute mit Ortskenntnis)

Timo Humpert, Sonntag, 19.11.2023, 16:35 (vor 245 Tagen) @ mrhuss

Mit welher Begründung Halteentfall in Oelde beim RE6, Rheda aber normal.

Nicht dick aufgetragen (und Frage an Leute mit Ortskenntnis)

mrhuss, FKON, Sonntag, 19.11.2023, 18:48 (vor 245 Tagen) @ Timo Humpert

Mit welher Begründung Halteentfall in Oelde beim RE6, Rheda aber normal.

Das ist einfach. In Rheda gibt es einen Bahnsteig der von der Güterstrecke aus beiden Richtungen angefahren werden kann, in Oelde nur in einer Richtung. Offenbar will man von Brackwede bis Neubeckum (?) über die Gütergleise fahren.

Nicht dick aufgetragen (und Frage an Leute mit Ortskenntnis)

EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 19.11.2023, 19:56 (vor 244 Tagen) @ Timo Humpert

Mit welcher Begründung Halteentfall in Oelde beim RE6, Rheda aber normal.

das könnte an den Fahrzeiten liegen, da nicht jeder Zug Verspätung bekommt, die Strecke 2990 (100 km/h) hat eine geringere Höchstgeschwindigkeit als die 1700 (140 km/h mit LZB 200 km/h).

Aus Gleis 4 wird man nicht mehr rauskommen, da sich die Schadstelle ja dort nach Osten zieht.
Dazu kommt dass die Überleitungen immer nur ein Gleis hat.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Nicht dick aufgetragen (und Frage an Leute mit Ortskenntnis)

ICE-TD, Sonntag, 19.11.2023, 18:37 (vor 245 Tagen) @ mrhuss

Gütersloh ist ja nun kein singuläres Einzelbeispiel im der Republik.


Oh doch!

Gütersloh wird von einem Tag auf den anderen zur größten Stadt in Deutschland ohne Anbindung an Schienenpersonenverkehr und zwar mit einigem Abstand. Eine Großstadt (ja, Gütersloh hat > 100.000 Einwohner!) ohne SPV in Deutschland ist schon einmalig!

Frage an Leute mit Ortskenntnis:

Gibt es einen Grund, warum man nicht wenigstens einen Teil der Züge an Gleis 4 halten lassen kann?

Angeblich sollen ja zunächst nur die Gleise 1-3 saniert werden und ich meine mich daran zu erinnern, dass Gleis 4 von der Güterstrecke aus erreichbar ist.

Dafùr müsste man die Betra kennen, welche Gleise gesperrt werden, welche Schaltgruppen der Oberleitung abgeschaltet werden usw.

Antwortversuch mit eingeschränkter Ortskunde

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 19.11.2023, 22:21 (vor 244 Tagen) @ mrhuss
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 19.11.2023, 22:22

Gütersloh ist ja nun kein singuläres Einzelbeispiel im der Republik.


Oh doch!

Gütersloh wird von einem Tag auf den anderen zur größten Stadt in Deutschland ohne Anbindung an Schienenpersonenverkehr und zwar mit einigem Abstand. Eine Großstadt (ja, Gütersloh hat > 100.000 Einwohner!) ohne SPV in Deutschland ist schon einmalig!

Sowas kommt aber baubedingt schon mal vor, auch bei signifikant größeren Städten (Was nicht heißt, dass ich das grundsätzlich gut finde - grade der Köln-Mindener Eisenbahn fehlt es halt an den Bahnsteigen an der G-Bahn - damit hätte man das Problem nicht. Die Züge fahren ja großteils, sie können nur nicht, oder nur in eine Richtung (Oelde) halten).

Frage an Leute mit Ortskenntnis:

Gibt es einen Grund, warum man nicht wenigstens einen Teil der Züge an Gleis 4 halten lassen kann?

Angeblich sollen ja zunächst nur die Gleise 1-3 saniert werden und ich meine mich daran zu erinnern, dass Gleis 4 von der Güterstrecke aus erreichbar ist.

Gleis 4 ist zwar von der G-Bahn erreichbar, dafür muss man aber im Bahnhofskopf zunächst auf die P-Bahn wechseln, daher geht das leider nicht. Zumindest im Nordkopf liegt man damit voll im Bereich der Sperrung. Und wirklich kreative Lösungen (mit Diesel könnte man ja z.B. grundsätzlich auch nach Gütersloh Nord einfahren) erfordern deutlich längere Vorläufe.

--
Weg mit dem 4744!

Antwortversuch mit eingeschränkter Ortskunde

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Sonntag, 19.11.2023, 22:57 (vor 244 Tagen) @ JeDi

Könnte man denn nicht einen oder ein paar Behelfsbahnsteige/e an Gleis 4 zurecht zimmern incl provisorischen Abgang? Dann könnte man da halten und sei es nur eingeschränkt.

Antwortversuch mit eingeschränkter Ortskunde

EK-Wagendienst, EGST, Montag, 20.11.2023, 07:51 (vor 244 Tagen) @ Tabernaer

Könnte man denn nicht einen oder ein paar Behelfsbahnsteige/e an Gleis 4 zurecht zimmern incl provisorischen Abgang? Dann könnte man da halten und sei es nur eingeschränkt.

aber nicht mit so einer kurzen Vorlaufzeit, denn das ist keine langfristig geplanten Baumaßnahmen, sondern für die Eisenbahn was ganz spontanes.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Antwortversuch mit eingeschränkter Ortskunde

mrhuss, FKON, Montag, 20.11.2023, 10:01 (vor 244 Tagen) @ JeDi

Sowas kommt aber baubedingt schon mal vor, auch bei signifikant größeren Städten

Ich wüsste jetzt echt nicht, welche Stadt in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnern nach dem Krieg schon mal komplett ohne Bahnanbindung mit Personenverkehr war.

mit Diesel könnte man ja z.B. grundsätzlich auch nach Gütersloh Nord einfahren

... wenn auch nur aus Richtung Rheda-Wiedenbrück oder über die TWE, aber das wäre schon mal lustig. Ist die Schleife vom Güterbahnhof nach Nord immer noch so runtergekommen wie vor 15 Jahren, als ich zuletzt dort war?

.... abgehängte Städte ....

Elefant01, Montag, 20.11.2023, 18:39 (vor 244 Tagen) @ mrhuss

Hallo,

zunächst sei vielleicht noch einmal erwähnt, dass Gütersloh mitnichten abgehängt wird. Es fahren Busse!
Die Fahrzeit z.Bsp. nach Hannover verlängert um 30 min.
Das wird man wohl aushalten können.

Hier im schönen Oberbayern zeigt die Südostbayernbahn hingegen, wie es ohne Reparaturen geht. Auf der Strecke von Mühldorf nach München gibt es schon seit Monaten keinen zeitlich verlässlichen SPNV mehr. So kommt man mit Umstieg in München eigentlich immer mindestens eine Stunde zu spät an seinem Ziel an. An Fernverkehr ist auf der sogenannten ABS 38 überhaupt nicht zu denken. Danken wir an dieser Stelle den christsozialen Verkehrsministern, die seit 2009 bis 2021 ihr Unwesen getrieben haben.

Als Beispiel für eine wirklich vom SPNV abgehängte Stadt sei Aurich genannt. Mit 43000 Einwohnern und Einwohnerinnen hat die Stadt den nächsten Bahnhof im 18 km entfernten Marienhafe. Städte in der "Nähe" mit ordentlichen Bahnhöfen sind Leer und Emden. Die Busse von dort fahren ca. 50 min!

Zuletzt noch zur Erinnerung, dass man bei den Umbauten in Erfurt und mehrfach bei Updates der Software für die Stellwerke jeweils für mehrere Tage die ganze Thüringer Stammbahn lahmgelegt hat. Niemand kam zu Schaden!

Viele Grüße

ELEFANT01

.... abgehängte Städte ....

mrhuss, FKON, Dienstag, 21.11.2023, 15:45 (vor 243 Tagen) @ Elefant01

Die Fahrzeit z.Bsp. nach Hannover verlängert um 30 min.

Viele Berufspendler dürfte eher interessieren, dass sich die Fahrtzeit ins benachbarte Bielefeld, sonst 9 Minuten mit dem RE entfernt, auch um 30 Minuten verlängert und nur 2 SEV-Busse statt 4 Züge pro Stunde fahren; oder dass sich die Fahrtzeit aus Herford von 18 auf 54 Minuten mal eben verdreifacht und nun ein Umsteigen erfordert.

Das wird man wohl aushalten können.

Diskutier das mal mit den Betroffenen aus. Viele von denen werden Dir sicher antworten, dass man es auf der A2 auch aushalten kann und sie nach Weihnachten auch nicht mehr in die Bahn zurückkehren. (Den Rest der Kunden vertreibt dann die GDL.)

Als Beispiel für eine wirklich vom SPNV abgehängte Stadt sei Aurich genannt. Mit 43000 Einwohnern und Einwohnerinnen

… ist das Städtchen nicht mal halb so groß wie Gütersloh, wo zwei große, international bekannte Unternehmen mit ihren Sitz haben.

Zuletzt noch zur Erinnerung, dass man bei den Umbauten in Erfurt und mehrfach bei Updates der Software für die Stellwerke jeweils für mehrere Tage die ganze Thüringer Stammbahn lahmgelegt hat. Niemand kam zu Schaden!

Tage! Gütersloh ist einen ganzen Monat lang zu!

Das Problem Gütersloh?

Waldbahn, Dienstag, 21.11.2023, 15:59 (vor 243 Tagen) @ mrhuss
bearbeitet von Waldbahn, Dienstag, 21.11.2023, 16:00

Hallo.

Die Langsamfahrstelle ist ja schon seit mehreren Wochen und man kann doch auch als Bahnnutzer eins und eins zusammenzählen, dass die Beseitigung der Schadstelle irgendwann kommen muss. Dass das mit Einschränkungen verbunden ist, sollte theoretisch auch klar sein(?).
Daher kann ich die Empörung und das Suchen nach Argumenten, diese zu untermauern nicht ganz nachvollziehen.

Klar hätte eine Kommunikation eher erfolgen können, aber wissen wir wie kurzfristig die Bauzusage für DB Netz gekommen ist?

--
Gruß
Waldbahn

Das Problem Gütersloh?

mrhuss, FKON, Dienstag, 21.11.2023, 18:30 (vor 243 Tagen) @ Waldbahn

Die Langsamfahrstelle ist ja schon seit mehreren Wochen und man kann doch auch als Bahnnutzer eins und eins zusammenzählen, dass die Beseitigung der Schadstelle irgendwann kommen muss. Dass das mit Einschränkungen verbunden ist, sollte theoretisch auch klar sein(?).

Wenn's denn so wäre! Nichts hat so lange Bestand wie eine Langsamfahrstelle.

Daher kann ich die Empörung und das Suchen nach Argumenten, diese zu untermauern nicht ganz nachvollziehen.

Und ich kann nicht nachvollziehen wie man das nicht nachvollziehen kann.

Klar hätte eine Kommunikation eher erfolgen können, aber wissen wir wie kurzfristig die Bauzusage für DB Netz gekommen ist?

Nochmal: Es geht hier nicht darum, dass in Eppertshausen und Münster (Hessen) an der Dreieichbahn kurzfristig angekündigt für 3 Wochen nichts fährt, die Arbeiten dann ungeplant noch ne Woche länger dauern und die Fahrt nach Rödermark-Ober-Roden mit dem Bus halt fünf Minuten mehr Zeit braucht, sondern um eine einmonatige Schließung des einzigen Personenhaltes einer Großstadt und einen SEV mit unterirdischen Fahrtzeiten.

Ich bin immer noch der Meinung, dass es etwas vergleichbares in Deutschland bisher noch nicht gegeben hat. Entweder wurden wenigstens Vorortbahnhöfe bedient, die Sperrung war nur wenige Tage und keinen ganzen Monat, vorzugsweise ein Wochenende in den Sommerferien, oder es waren nur bedeutend kleinere Städte betroffen.

.... abgehängte Städte ....

JanZ, HB, Dienstag, 21.11.2023, 16:11 (vor 243 Tagen) @ mrhuss
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 21.11.2023, 16:12

Diskutier das mal mit den Betroffenen aus. Viele von denen werden Dir sicher antworten, dass man es auf der A2 auch aushalten kann und sie nach Weihnachten auch nicht mehr in die Bahn zurückkehren. (Den Rest der Kunden vertreibt dann die GDL.)

Ich weiß nicht, ob so viele Leute wegen eines Monats Baustelle dauerhaft aufs Auto umsteigen. Die wenigsten Bahnpendler dürften ein Auto einfach so ungenutzt in der Garage stehen haben. Es gäbe ja nun genug Gründe, der Bahn den Rücken zu kehren, trotzdem nehmen die Fahrgastzahlen immer noch zu. Ein Grund mag sein, dass die Straßen gerade da, wo die Züge voll sind, es auch sind. Und es kommt auch immer mal wieder vor, dass wichtige Straßen längere Zeit gesperrt sind. Bekanntestes Beispiel die A 45 bereits seit fast zwei Jahren, und die A 40 bei Duisburg war vor knapp einem Monat auch für zehn Tage dicht.

z.B. Wupppertal (350.000 EW) 2017 für 6 Wochen...

WindyCity, Montag, 20.11.2023, 18:53 (vor 244 Tagen) @ mrhuss

- kein Text -

Nur der Hbf.! W-Oberbarmen wurde bedient!

mrhuss, FKON, Dienstag, 21.11.2023, 15:47 (vor 243 Tagen) @ WindyCity

- kein Text -

Wie ist das dann mit dem Fernverkehr?

ICE-Fahrt2810, Montag, 20.11.2023, 20:25 (vor 243 Tagen) @ Timo Humpert

Laut DB Bauinfo-Seite, die übrigens echt schlecht aufgebaut ist, werden so gut wie alle Züge über Altenbeken umgeleitet.
Denkt ihr, man sollte bei kritischen Anschlüssen wie 10-15 Min in Berlin lieber einen früheren Zug in Hamm in Richtung Berlin nehmen? Was ist mit den IC-Zügen nach Dresden? Ist da bei sehr hohen Verspätungen in den Abendstunden mit verfrühtem Ende in Leipzig zu rechnen? Ich habe das leider alles bereits erlebt und bin durch die Sperrung bei/in Gütersloh nun ein wenig in Sorge um meine wöchentlichen Fahrten zwischen Ost und West.

Wie ist das dann mit dem Fernverkehr?

Junior, Montag, 20.11.2023, 20:34 (vor 243 Tagen) @ ICE-Fahrt2810
bearbeitet von Junior, Montag, 20.11.2023, 20:34

Laut DB Bauinfo-Seite, die übrigens echt schlecht aufgebaut ist, werden so gut wie alle Züge über Altenbeken umgeleitet.

Nein. Das nur am kommenden Wochenende, aber wegen Bauarbeiten zwischen Bielefeld und Löhne. An Gütersloh Hbf wird im restlichen Zeitraum auf den Güterzuggleisen vorbeigefahren.

Wie ist das dann mit dem Fernverkehr?

EK-Wagendienst, EGST, Montag, 20.11.2023, 20:38 (vor 243 Tagen) @ ICE-Fahrt2810

Laut DB Bauinfo-Seite, die übrigens echt schlecht aufgebaut ist, werden so gut wie alle Züge über Altenbeken umgeleitet.
Denkt ihr, man sollte bei kritischen Anschlüssen wie 10-15 Min in Berlin lieber einen früheren Zug in Hamm in Richtung Berlin nehmen? Was ist mit den IC-Zügen nach Dresden? Ist da bei sehr hohen Verspätungen in den Abendstunden mit verfrühtem Ende in Leipzig zu rechnen? Ich habe das leider alles bereits erlebt und bin durch die Sperrung bei/in Gütersloh nun ein wenig in Sorge um meine wöchentlichen Fahrten zwischen Ost und West.

um welchen Tag geht es denn, die Umleitung über Altenbeken sollte aber nur noch am kommenden Wochenende sein, weil es dann noch eine Vollsperrung gib, in der Woche ist das nicht.

Als Vielfahrer solltest so was selber einschätzen können, bzw. man kann es eben gar nicht.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Wie ist das dann mit dem Fernverkehr?

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 20.11.2023, 20:45 (vor 243 Tagen) @ ICE-Fahrt2810

Denkt ihr, man sollte bei kritischen Anschlüssen wie 10-15 Min in Berlin lieber einen früheren Zug in Hamm in Richtung Berlin nehmen?

Das ist bei Nutzung der L10 auch ganz ohne Baustellen immer eine gute Idee.

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Weg mit dem 4744!

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