SC FGR hat falsche Verspätungsdaten (Fahrkarten und Angebote)

bahnfahrerofr., Donnerstag, 24.11.2022, 20:09 (vor 14 Tagen)

Hallo,

mal so in die Runde - hatte jemand schon mal den Fall, dass die vom SC FGR verwendeten Verspätungsdaten offenbar fehlerhaft sind?

Ich hatte einen Fall aus September eingereicht, DB-Fahrkarte Nightjet München-Rom bis Florenz. Irgendwie stand der in Tarvis zu lange rum und kam in Florenz mit ca. 1 Std. 45 Minuten Verspätung an. Ich weiß das auch sehr sicher, weil nämlich der übernächste vorgesehene Anschlusszug, den ich mir herausgesucht hatte, gerade auf die Minute verpasst wurde.

Nach der üblichen Rückfrage (wir benötigen eine Kopie ihrer Fahrkarte - is klar) wurde der Fall nun bearbeitet und ich bekam die 25% ausgezahlt. Allerdings wurde der von mir (korrekt) eingetragene Wert der Ankunftszeit nicht übernommen und eine Verspätung von 62 Minuten angegeben. Das kann auf keinen Fall passen, auch keine kleine Differenz im Minutenbereich.

In dem Fall ohne jegliche Auswirkung, aber der vom SC FGR verwendete Wert hätte nur 5 min niedriger sein müssen, und man hätte (aus meiner Sicht) ein Problem, denen einen Fehler nachzuweisen.

Ich hatte das Problem bisher zum Glück noch nie. Tippfehler etc. ist wohl auszuschließen, da die Daten sicher automatisch aus einer Datenbank gezogen werden. Also muss wirklich der Datenbestand fehlerhaft sein.

Sehr ihr hier Abhilfemöglichkeiten, wenn man in einem ähnlichen Fall wirklich finanziell betroffen ist?

Eventuell macht es bei teuren Fahrkarten insbesondere mit Auslandsbezug tatsächlich Sinn, sich die Verspätung noch im Zug (notfalls kurz vor Ankunft mit Circa-Angabe) papierhaft bestätigen zu lassen. Ich hatte nämlich auch schon in Wien dieses Jahr den Fall, dass die Verspätung des EN aus Split nicht im PC ersichtlich war, weder in der ÖBB-Info noch im benachbarten Reiaezentrum. Hier war dann aber die folgende Entscheidung des SC FGR korrekt.

Viele Grüße!

Ja, kann passieren

Sportdiesel612, Donnerstag, 24.11.2022, 23:10 (vor 13 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Bei mir war es vor vielen Jahren eine Mischung aus händisch eingetragenen voraussichtlichen Werten und nur teilweise nachträglich eingetragenen tatsächlichen Werten, also nach Ankunft. Mir hatte das Schalterpersonal einen Ausdruck gegeben. Wenn ich mich richtig erinnere, dann waren die voraussichtlichen Werte kursiv und die tatsächlichen in Normalschrift.

Aus den Zeiten ergab sich, dass der Zug zwischen Hamburg-Harburg und Hamburg Hbf eine halbe Stunde aufgeholt hat (oder so ungefähr) und deshalb die Verzögerung unter 60 Minuten blieb. Altona und Harburg waren glaube 75 Minuten, nur im Hbf waren es nur 45.

Am Schalter war ich erfolglos, beim FGR auch, beim EBA hat es dann funktioniert. Ein schönes Schreiben mit Bundesadlerstempel. Da freut man sich doch über unsere Behörden!

Die Schlichtungsstelle könnte man auch mal nutzen.

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