Doppeltraktion ICE3 Sprinter HH-Berlin-München (Aktueller Betrieb)

415fannbg, Nürnberg, Dienstag, 15.11.2022, 11:51 (vor 23 Tagen)

Hallo,

ich bin vor ein paar Wochen mit dem ICE3-Sprinter von Nürnberg nach Berlin gefahren. Zu dieser Zeit waren es 2 ICE3, die gefahren sind. Der Zug war in beiden Richtungen gut bis sehr gut ausgelastet. Jetzt fährt jeder Sprinter wieder regulär mit einem Zugteil.
Wenn ab Fahrplanwechsel die Linie Köln-Basel auf ICE 4 umgestellt wird, würde es dann nicht Sinn machen, die München-Berlin-HH-Sprinter immer als Doppeltraktion fahren zu lassen (das Fahrgastpotential ist ja auf jeden Fall da).
Ich glaube so viele ICE3 werden für München-Karlsruhe auch nicht benötigt im neuen Fahrplan?!

Evtl. weiß ja jemand mehr?
Vielen Dank!

Doppeltraktion ICE3 Sprinter HH-Berlin-München

MvG, Dienstag, 15.11.2022, 12:52 (vor 23 Tagen) @ 415fannbg

Ich finde es sowieso fraglich, warum die Linie München - Karlsruhe auf ICE 3 umgestellt wird, ohne einen einzigen 300 km/h-Anteil im Streckenverlauf, während in den Sprintern regelmäßig im Gang gestanden werden muss, weil für Doppeltraktionen angeblich die Fahrzeuge fehlen.

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Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der ICE 4-Sitz ersetzt werden muss!

Doppeltraktion ICE3 Sprinter HH-Berlin-München

AlbertP, Ulm, Dienstag, 15.11.2022, 13:58 (vor 23 Tagen) @ MvG

Da die L60 weniger nachgefragt ist, kämen hier die kürzeren ICE-Züge im Frage, also ICE3 oder ICE4 7-Teiler. Letztere kommen nirgendwo in der Nähe, also ich schätze dass ICE3 umlauftechnisch einfacher war.

Muss die L29 von der Fahrzeiten her mit ICE3 gefahren werden, oder wäre ICE1 dort auch eine Möglichkeit?

Doppeltraktion ICE3 Sprinter HH-Berlin-München

daniels, Dienstag, 15.11.2022, 15:16 (vor 23 Tagen) @ AlbertP

Da die L60 weniger nachgefragt ist, kämen hier die kürzeren ICE-Züge im Frage, also ICE3 oder ICE4 7-Teiler. Letztere kommen nirgendwo in der Nähe, also ich schätze dass ICE3 umlauftechnisch einfacher war.

Muss die L29 von der Fahrzeiten her mit ICE3 gefahren werden, oder wäre ICE1 dort auch eine Möglichkeit?

Rein theoretisch sollte die Baureihe 401 die Fahrzeiten halten können, wird aber streckenweise knapp. Vor allem München-Nürnberg und Nürnberg-Erfurt wäre durchaus sportlich. Machbar ist es aber - genauso wie die ICE 4. Sollten es dank der besseren Beschleunigung (im Vergleich zu ICE 1) ebenfalls schaffen.

Doppeltraktion ICE3 Sprinter HH-Berlin-München

xrot, Dienstag, 15.11.2022, 23:31 (vor 23 Tagen) @ daniels

Ich fahre morgen mit dem 1006 und 1. Klasse ist ausgebucht. Hat jemand einen Tipp wie man relativ sicher an einen Sitzplatz kommt?
Wo könnte man spekulieren, dass ein reservierter Platz nicht belegt?
Oder besser direkt im Bistro einen Platz sichern?
Wann wird der Zug idR bereitgestellt?

Doppeltraktion ICE3 Sprinter HH-Berlin-München

Tim Nabel, Mittwoch, 16.11.2022, 05:47 (vor 23 Tagen) @ xrot

Bei der ÖBB Versuchen nen Platz zu buchen, hat bei mir grad für 820 geklappt obwohl bei der Bahn alles ausgebucht ist

Doppeltraktion ICE3 Sprinter HH-Berlin-München

xrot, Mittwoch, 16.11.2022, 06:55 (vor 23 Tagen) @ Tim Nabel

ÖBB bietet mir nur 2. Klasse an, trotzdem danke für den Tipp

Die Schwerbehindertenplätze sind fast nie belegt

Knochendochen, Mittwoch, 16.11.2022, 08:39 (vor 22 Tagen) @ xrot

- kein Text -

Abteil im Ruhebereich war komplett frei

xrot, Mittwoch, 16.11.2022, 16:41 (vor 22 Tagen) @ Knochendochen

Wir saßen dann zu dritt dort, sonst war fast alles voll.
Auf der Rückfahrt ähnliche Situation.

Frühe Bereitstellung aber spätes öffnen

xrot, Mittwoch, 16.11.2022, 16:50 (vor 22 Tagen) @ xrot

Was noch unschön ist und ich letztens schonmal hatte. Der Zug steht schon früh bereit, aber es dauert ewig, bis die Türen aufgehen.
Warum auch immer….

Frühe Bereitstellung aber spätes öffnen

EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 16.11.2022, 16:56 (vor 22 Tagen) @ xrot

Was noch unschön ist und ich letztens schonmal hatte. Der Zug steht schon früh bereit, aber es dauert ewig, bis die Türen aufgehen.
Warum auch immer….

Weil das Zugpersonal noch keinen Dienstbeginn hatte, also bleiben die Türen zu.
Es gibt auch Züge die von einem anderen Tf bereit gestellt wird, und dann ein neuer Tf kommt.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Frühe Bereitstellung aber spätes öffnen

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 16.11.2022, 17:10 (vor 22 Tagen) @ EK-Wagendienst

Was noch unschön ist und ich letztens schonmal hatte. Der Zug steht schon früh bereit, aber es dauert ewig, bis die Türen aufgehen.
Warum auch immer….


Weil das Zugpersonal noch keinen Dienstbeginn hatte, also bleiben die Türen zu.

Macht Sinn stimmt allerdings nicht pauschal.

Es gibt auch Züge die von einem anderen Tf bereit gestellt wird, und dann ein neuer Tf kommt.

Ist in dem Fall doch unrelevant.

Problem auch bei anderen Sprintern FRA-B

jotxl, Mittwoch, 16.11.2022, 13:46 (vor 22 Tagen) @ 415fannbg

durch die steigende Auslastung gibt es dieses Problem auch bei anderen Sprinterverbindungen, z. Bsp Frankfurt - Berlin.
Der 937 ist ein 7-teiliger ICE 4, der 939 ein 8-teiliger ICE 3. Inbesondere auch die erste Klasse ist sehr oft voll.
Ich würde mir hier auch längere Züge wünschen.

Was lernen wir daraus?

bendo, Mittwoch, 16.11.2022, 14:06 (vor 22 Tagen) @ jotxl

Hallo,
scheinbar gibt es also doch eine Nachfrage nach schnellen Verbindungen mit wenigen Unterwegshalten. Auch hier im Forum wurde in der Vergangenheit ja gerne argumentiert, dass sich Umfahrungen, Bypässe, Angebote mit kaum/wenigen Unterwegshalten nicht rechnen würden...
Gruß, bendo

Nutzen von Umfahrungen, Bypässen für Sprinter

Henrik, Donnerstag, 17.11.2022, 02:18 (vor 22 Tagen) @ bendo

Was lernen wir daraus?

scheinbar gibt es also doch eine Nachfrage nach schnellen Verbindungen mit wenigen Unterwegshalten. Auch hier im Forum wurde in der Vergangenheit ja gerne argumentiert, dass sich Umfahrungen, Bypässe, Angebote mit kaum/wenigen Unterwegshalten nicht rechnen würden...

ja.. nein.. ja.. jo... hmpf.
scheinbar.

ja, es gibt eine Nachfrage nach schnellen Verbindungen mit wenigen Unterwegshalten.
Es gibt ja auch Sprinter-Verbindungen.
Der Bedarf besteht, klar.
Die Frage ist dann jeweils auf die Relationen bezogen, in welcher Höhe.
Hier ist es die Relation Berlin-München und auch Frankfurt-Berlin,
eine andere oft thematisierte Relation ist Berlin-Köln.
Das untersucht man und passt Verbindungen an.

Ein anderes Thema in diesem Kontext sind bauliche Investitionen für Sprinterverbindungen (Umfahrungen, Bypässe).
Das erfordert finanzielle Investitionen und ist den Nutzen dann gegen zu rechnen.
Sei es Stendal auf der Schnellbahn Hannover-Berlin, zwischen Nürnberg und Erfurt oder eben
Bypass von Mannheim auf Frankfurt-Stuttgart.
Das sind alles Überlegungen im Rahmen von eh geplanten NBS-Projekten.
Bei Mannheim fiel die Untersuchung zuletzt negativ aus, da laufen weiter die Planungen.

Dann gibts hier im Forum immer mal Ideen bei bestehenden NBS zusätzliche Umfahrungen zu bauen für etwaige Sprinter (vgl. Fulda).
Da ist der Investitionsaufwand dann doch etwas höher bei geringerem Nutzen,
zumal bei dieser Relation sehr viel investiert wird in Frankfurt-Fulda-Erfurt.

rein nur für einzelne Sprinter umfangreiche Umgehungsspangen zu bauen,
da ist es mit einem "siehste, da besteht doch Bedarf" nicht getan.

Am interessantesten finde ich da die Spange in Hannover, in Hannover-Leinhausen, für ICE-Sprinter von Köln nach Hamburg, laut Entwurf des Deutschlandtakts.
Steht dort drin, ist also in Überlegung. Planungsauftrag besteht noch nicht.
Steht in Abhängigkeit von den Projekten Bielefeld-Hannover und Hamburg-Hannover.
Wird sehr interessant sein, was daraus wird. Eine Sache von den nächsten 10 Jahren, also überschaubar.

Nutzen von Umfahrungen, Bypässen für Sprinter

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 17.11.2022, 03:13 (vor 22 Tagen) @ Henrik

Vorallem sollte man bedenken wie hoch der Nutzen in Sachen Fahrzeitgewinn ist. Eine Umfahrung von Göttingen, Fulda oder Erfurt würde insgesamt nicht mehr als jeweils 2 Minuten an Fahrzeit bringen.

Für Erfurt ist eh noch ein Umbau geplant, da sollen im Rahmen des D-Taktes zwei Überwerfungsbauwerke am Ostkopf und zwischen Erfurt Hbf und Erfurt–Bischleben entstehen. Dadurch lassen sich alle Züge beschleunigen, auch die welche in Erfurt halten. Denn dann muss man bei der Ausfahrt aus Gleis 2 Richtung Bischleben und bei der Einfahrt in Gleis 9 von der Schnellfahrstrecke bzw. bei der Ausfahrt von Gleis 9 auf die Schnellfahrstrecke Richtung Linderbach nicht mehr die Fahrstraße über große Teile des Bahnhofsvorfeldes ziehen.

Nächstes Jahr kommt ja der Härtetest für Erfurt Hbf, wenn die ICE der Linie 25 dort dann Kopf machen jede Stunde. Das heißt entweder bei der Einfahrt oder der Ausfahrt einmal komplett quer über das Gleisfeld in der westlichen Einfahrt und das immer kurz nach oder kurz vor der vollen Stunde, wenn die Regionalzüge (RB20, RB44, RE45, RE50) Richtung Neudietendorf aus- und einfahren.

Kopf Erfurt

Tim Nabel, Donnerstag, 17.11.2022, 18:56 (vor 21 Tagen) @ ICETreffErfurt

Ich dachte dass die L25 nur alle zwei Stunden über Erfurt fährt.
Einmal eben über Würzburg-Fulda-Kassel-Göttingen und die andere Stunde dann über Erfurt via Eisenach.

Ps.: Ich habs mittlerweile echt voll dass man nicht mehr schnell genug nach Hamburg kommt. Bzw. man um 4.30 losfahren muss um zu den gewohnten Zeiten dort zu sein.
Die alternativ Strecke über Berlin, alles schön und gut ABER was bringt es mir wenn ich erst um 7 Uhr in NN losfahren kann?!

Zu den Sprintern, es braucht nicht nur mehr Züge mit mehr Platz sondern auch frühere Verbindungen. Wenn ich um 7 in Frankfurt sein kann, dann ist es wohl nicht zu viel verlangt auch in Berlin um 8 zu sein

Kopf Erfurt

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 17.11.2022, 21:21 (vor 21 Tagen) @ Tim Nabel

Ich dachte dass die L25 nur alle zwei Stunden über Erfurt fährt.
Einmal eben über Würzburg-Fulda-Kassel-Göttingen und die andere Stunde dann über Erfurt via Eisenach.

Genau so ist es. Deshalb "stündlich kopfmachen". Also immer im Wechsel nach Norden und Süden.

Nutzen von Umfahrungen, Bypässen für Sprinter

Christian_S, Donnerstag, 17.11.2022, 19:22 (vor 21 Tagen) @ ICETreffErfurt

Vorallem sollte man bedenken wie hoch der Nutzen in Sachen Fahrzeitgewinn ist. Eine Umfahrung von Göttingen, Fulda oder Erfurt würde insgesamt nicht mehr als jeweils 2 Minuten an Fahrzeit bringen.

Das stimmt so pauschal definitiv nicht, das ist deutlich mehr. Wenn man südwestlich von Göttingen, nach dem letzten Tunnel geradeaus weiterbaut und den Göttinger Bahnhof westlich unfährt und bei Nörden-Hardenberg wieder einfädelt bringt das gut 10 min - sowohl durch Auslassen des Haltes als auch der deutlich höheren Geschwindigkeit. Da hätte man dann sogar ein richtig langes Stück ohne Tunnel, wo man 280 km/h fahren könnte.


Für Erfurt ist eh noch ein Umbau geplant, da sollen im Rahmen des D-Taktes zwei Überwerfungsbauwerke am Ostkopf und zwischen Erfurt Hbf und Erfurt–Bischleben entstehen. Dadurch lassen sich alle Züge beschleunigen, auch die welche in Erfurt halten. Denn dann muss man bei der Ausfahrt aus Gleis 2 Richtung Bischleben und bei der Einfahrt in Gleis 9 von der Schnellfahrstrecke bzw. bei der Ausfahrt von Gleis 9 auf die Schnellfahrstrecke Richtung Linderbach nicht mehr die Fahrstraße über große Teile des Bahnhofsvorfeldes ziehen.

Das ist aber der Westkopf des Erfurter Hbf und das Überwerfungsbauwerk ist noch ferne Zukunft, da passiert vor 2030 eher nix.

Nutzen von Umfahrungen, Bypässen für Sprinter

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 17.11.2022, 21:28 (vor 21 Tagen) @ Christian_S

Vorallem sollte man bedenken wie hoch der Nutzen in Sachen Fahrzeitgewinn ist. Eine Umfahrung von Göttingen, Fulda oder Erfurt würde insgesamt nicht mehr als jeweils 2 Minuten an Fahrzeit bringen.


Das stimmt so pauschal definitiv nicht, das ist deutlich mehr. Wenn man südwestlich von Göttingen, nach dem letzten Tunnel geradeaus weiterbaut und den Göttinger Bahnhof westlich unfährt und bei Nörden-Hardenberg wieder einfädelt bringt das gut 10 min - sowohl durch Auslassen des Haltes als auch der deutlich höheren Geschwindigkeit. Da hätte man dann sogar ein richtig langes Stück ohne Tunnel, wo man 280 km/h fahren könnte.

Ja okay. In deinem konkreten Beispiel mag das stimmen. Wobei mir 10 min zu viel vorkommt für das kurze Stücke. Für Fulda und Göttingen würde es ja völlig ausreichen, wenn dort nur jeweils 1 Linie pro Relation halten würde.

Also halbstündlich Göttingen–Hannover mit den Linie 25/26 (die Linien 20/22 fahren durch) und stündlich Göttingen–Braunschweig mit den Linien 12/13.

Für Fulda würde es reichen stündlich mit der Linie 25 Richtung Würzburg–Nürnberg und stündlich mit den Linien 11/50 nach Frankfurt bzw Erfurt–Leipzig.

Die Linien 20/22 würde ich generell nur noch in Kassel halten lassen und die Linien 12/13 nur noch in Kassel und Göttingen.

Wer von Fulda nach Braunschweig oder Wolfsburg möchte, müsste dann in Göttingen oder Kassel umsteigen, aber das wäre m.E. zumutbar. Nach Berlin wäre es über Erfurt ja eh genauso schnell oder teilweise schneller (wenn die SFS Fulda–Gerstungen fertig ist).


Für Erfurt ist eh noch ein Umbau geplant, da sollen im Rahmen des D-Taktes zwei Überwerfungsbauwerke am Ostkopf und zwischen Erfurt Hbf und Erfurt–Bischleben entstehen. Dadurch lassen sich alle Züge beschleunigen, auch die welche in Erfurt halten. Denn dann muss man bei der Ausfahrt aus Gleis 2 Richtung Bischleben und bei der Einfahrt in Gleis 9 von der Schnellfahrstrecke bzw. bei der Ausfahrt von Gleis 9 auf die Schnellfahrstrecke Richtung Linderbach nicht mehr die Fahrstraße über große Teile des Bahnhofsvorfeldes ziehen.


Das ist aber der Westkopf des Erfurter Hbf und das Überwerfungsbauwerk ist noch ferne Zukunft, da passiert vor 2030 eher nix.

Ich habe ja auch vom Westkopf mit geredet. Am Ostkopf UND zwischen Hbf und Bischleben. Aber du hast recht, vor 2030 passiert da nichts.

Bypass Göttingen - viel Spaß ...

Der Blaschke, Donnerstag, 17.11.2022, 21:34 (vor 21 Tagen) @ Christian_S

Huhu.

Vorallem sollte man bedenken wie hoch der Nutzen in Sachen Fahrzeitgewinn ist. Eine Umfahrung von Göttingen, Fulda oder Erfurt würde insgesamt nicht mehr als jeweils 2 Minuten an Fahrzeit bringen.

Das stimmt so pauschal definitiv nicht, das ist deutlich mehr. Wenn man südwestlich von Göttingen, nach dem letzten Tunnel geradeaus weiterbaut und den Göttinger Bahnhof westlich unfährt und bei Nörden-Hardenberg wieder einfädelt bringt das gut 10 min - sowohl durch Auslassen des Haltes als auch der deutlich höheren Geschwindigkeit.

Wahnsinn. Ein Lebensmüder ... Willst du einen Shitstorm ernten, der dich so umwirft, dass DU Berge von Bypässen brauchst??? Umfahrung Göttingen ...

Als ob in Göttingen auch nur ein Zug, der da langfährt, nicht halten darf. Da sind schon die Sprinter so eine Sache ...

Denk dran, dass man mal bei EINER Linie das Kaff als Systemhalt streichen wollte. Da war aber Aufruhr ... Als Lösung entstand dann ja die 280-Bolzerei.

Und da willst gleich eine ganze Umgehung um Göttingen bauen ... Nee nee - da betritt eher eine Päpstin den Thron der katholischen Kirche ...

Hoffentlich liest "Alibizugpaar" nicht mit. Der gibt den alten Kumpels einen Tipp. Dann wird deine Idee noch vorm Advent für immer beerdigt.


Schöne Grüße von jörg

Bestehenden Systemhalt streichen vs. Sprinter neu einführen

Re 8/12, Winterthur, Donnerstag, 17.11.2022, 22:19 (vor 21 Tagen) @ Der Blaschke

Du vergleichst hier zwei ganz unterschiedliche Dinge. Bei der Streichung eines Systemhalts nimmt man den Betroffenen etwas weg, was berechtigterweise Proteste auslöst. Führt man hingegen ein neues Produkt ein, das sich eben an eine bestimmte Kundschaft richtet, so nimmt man niemandem was weg, sondern man nimmt sogar Druck weg hinsichtlich einer möglichen Streichung des Systemhalts.

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es ändert sich aber etwas ...

Sportdiesel612, Donnerstag, 17.11.2022, 22:31 (vor 21 Tagen) @ Re 8/12

Du vergleichst hier zwei ganz unterschiedliche Dinge. Bei der Streichung eines Systemhalts nimmt man den Betroffenen etwas weg, was berechtigterweise Proteste auslöst. Führt man hingegen ein neues Produkt ein, das sich eben an eine bestimmte Kundschaft richtet, so nimmt man niemandem was weg, sondern man nimmt sogar Druck weg hinsichtlich einer möglichen Streichung des Systemhalts.

... und das ist das Problem. geht nicht. Fortschritt - ja bitte, aber ohne das sich was ändert.

Vielleicht geht es so:
Ein Bypass für Sprinter soll gebaut werden. PROTEST!! DURCH DIE NATUR!! LÄRM!! GEFAHR!!
ok, dann wird als Ausgleichsmaßnahme die Strecke über Göttingen stillgelegt und auf der Trasse Straßen mit Autobahnanschluß gebaut. Das könnte über alle Wähler gesehen vielleicht was werden.

Umfahrung Göttingen: 2min realistisch!

bendo, Freitag, 18.11.2022, 14:59 (vor 20 Tagen) @ Christian_S

Das stimmt so pauschal definitiv nicht, das ist deutlich mehr. Wenn man südwestlich von Göttingen, nach dem letzten Tunnel geradeaus weiterbaut und den Göttinger Bahnhof westlich unfährt und bei Nörden-Hardenberg wieder einfädelt bringt das gut 10 min - sowohl durch Auslassen des Haltes als auch der deutlich höheren Geschwindigkeit. Da hätte man dann sogar ein richtig langes Stück ohne Tunnel, wo man 280 km/h fahren könnte.

hallo,
das hatte ich zunächst aus dem Bauch heraus auch gedacht! Dann habe ich mir ebenfalls Göttingen mal zum Test ausgesucht und eine Überschlagsrechnung gemacht: Ich dachte dabei an eine Auskopplung südlich des Bovender Deckels, bei ca. km 95, einer westlichen Umfahrung Göttingens (Großteil vermutlich Tunnel) und einer Einkopplung bei ca. km 105, nord-östlich der Gundbachtalbrücke. Eine grobe Linienführung ergab eine Streckenlänge von ca. 10km, quasi identisch zur Streckenabschnittslänge durch die Stadt.
Bei entsprechender Trassierung habe ich eine Vdurch von 260km/h auf der Umfahrung angenommen (fliegender Start/Ende!), ergäbe eine Fahrzeit von 2,3min.
Zum Vergleich ist eine Linienführung auf der bisherigen SFS durch die Stadt, aber ohne Halt in Göttingen, heranzuziehen. Eine genaue Fahrzeit für den Streckenabschnitt wollte ich auf Youtube herauslesen. Da diese Videos mittlerweile leider derart von Werbung zerpflückt sind, ist ein anschauen/auswerten leider nicht mehr sinnvoll möglich.
In Göttingen gilt durchgängig Vmax=120km/h, wobei an beiden Enden der SFS jeweils weit stadteinwärts hohe Geschwindigkeiten möglich sind. Also habe ich für die 10km-Strecke eine Vdurch von 150km/h geschätzt. Das ergäbe eine Vergleichszeit von 4min.
Die Zeitersparnis der Umfahrung gegenüber der Stadt brächte also 4min-2,3min=1,7min nach meiner Abschätzung.
Mit diesem Ergebnis hatte ich meinen eigentlich schon angefangenen Beitrag hier im Forum (der die in den Raum gestellten 2min widerlegen sollte ;-) ) zurück gezogen. Jetzt wurde ich quasi erneut aufgefordert ;-)
Der Nachteil der Stadtdurchfahrung liegt natürlich auch in der Frage, ob für solche durchgebundenen Linien entsprechende Trassen frei sind und das Risiko von Konflikten ausreichend klein für einen verlässlichen Betrieb.
Gruß, bendo

Umfahrung Göttingen: 2min realistisch!

LukasB, Freitag, 18.11.2022, 16:10 (vor 20 Tagen) @ bendo

Deine Rechnung ist an sich nachvollziehbar, du unterschlägst aber, dass der Umfahrungs ICE an der Einfädelung schon 250 km/h fährt und der durchgefahrene vielleicht 150 (wir alle wissen, wie grausam schlecht die Beschleunigung gerade der ICE 1/2 ist). Ein großer Teil des Zeitgewinns wird also noch viele Kilometer später generiert.
LG

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