Regierende Plagiatorin als Heldin des ÖPNV: 29 € VBB (Allgemeines Forum)

плацкарт, Donnerstag, 15.09.2022, 13:21 (vor 17 Tagen)
bearbeitet von плацкарт, Donnerstag, 15.09.2022, 13:25

https://www.t-online.de/region/berlin/id_100053566/berlin-vbb-stimmt-29-euro-ticket-zu....

Es sieht so aus, als würden die Berliner ein 29-€-Ticket für den AB-Bereich bekommen. Brandenburg macht nicht mit.

Wer weiß genaueres?

PM: Berlin bekommt ein 29-Euro-Ticket bis Jahresende

Henrik, Donnerstag, 15.09.2022, 14:13 (vor 17 Tagen) @ плацкарт

Regierende Plagiatorin als Heldin des ÖPNV: 29 € VBB

https://www.t-online.de/region/berlin/id_100053566/berlin-vbb-stimmt-29-euro-ticket-zu....

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-ents...

Es sieht so aus, als würden die Berliner ein 29-€-Ticket für den AB-Bereich bekommen. Brandenburg macht nicht mit.

Wer weiß genaueres?

zum Verständnis ist eine klar gewählte Überschrift sinnvoll.

Was genaueres weißt Du denn noch nicht, worin genau liegen noch Deine Informationsdefizite?

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Berlin bekommt ein 29-Euro-Ticket bis Jahresende

Pressemitteilung vom 15.09.2022

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

In seiner Aufsichtsratssitzung hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) heute grünes Licht für die Einführung eines 29-Euro-Ticket als Übergangsticket in Berlin gegeben. Das 29-Euro-Ticket dient zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Berliner Entlastungspaketes. Es wird als Abo-Ticket vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2022 im Berliner Stadtgebiet (Tarifbereich Berlin AB) angeboten.

Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin: „Berlin liefert: Mit dem 29-Euro-Ticket geht Berlin als erstes Bundesland voran. Wir entlasten damit hunderttausende Berlinerinnen und Berliner ganz konkret. Das 29-Euro-Ticket setzt ein deutliches Zeichen für Klimaschutz, moderne Mobilität und soziale Teilhabe in der Hauptstadt. Ich bin Brandenburg sehr dankbar, dass sie es Berlin ermöglichen, diesen Weg in unserem gemeinsamen Verkehrsverbund zu gehen. Unser langfristiges Ziel bleibt ein dauerhaftes, gutes ÖPNV-Angebot, mit dem die Berlinerinnen und Berliner für nicht mehr als 1 Euro am Tag überall in der Stadt unterwegs sein können.“

Bettina Jarasch, Bürgermeisterin und Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz: „Das war keine einfache Geburt. Umso zufriedener können wir heute sein. Die Berlinerinnen und Berliner bekommen zum 1. Oktober die so dringend nötige finanzielle Entlastung durch ein 29-Euro-Ticket, die wir versprochen haben. Das werden viele hundert-tausend Menschen im Geldbeutel spüren und zugleich ermöglichen wir Mobilität. Möglich gemacht hat das am Ende der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Dafür danke ich unseren Brandenburger Nachbarn und Kollegen, allen voran meinem Amtskollegen Guido Beermann. Ich mache mich jetzt an die nächste große Aufgabe: Mit dem Bund und den an-deren Ländern ein dauerhaftes bezahlbares Nachfolgeticket zu verhandeln. Wir wollen, dass es im nächsten Jahr weitergeht.“

Das Berliner 29-Euro-Ticket wird ab 1. Oktober in Form eines Abonnements für den Tarifbereich Berlin AB als Übergangslösung angeboten. Mit dem Auslaufen des Angebots zum 31. Dezember 2022 soll allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werden. Abonnentinnen und Abonnenten können somit zum 1. Januar 2023 selbst entscheiden, ob sie

- ihr Abonnement beenden möchten,
- ihr Abonnement weiterführen möchten für den regulär im VBB-Tarif für das abgeschlossene Tarifprodukt für Berlin AB festgelegten Abo-Jahrespreis für das gewählte Abonnement (z.B. Umweltkarte Berlin AB für aktuell 63,42 Euro/Monat, 10-Uhr-Umweltkarte, Firmenticket etc.),

in ein Abonnement für einen anderen Tarifbereich wechseln wollen, oder
in das neue, voraussichtlich zum 1. Januar 2023 einzuführende, bundesweit gültige Nachfolgeangebot zum Neun-Euro-Ticket wechseln möchten.
Die Kosten für das 29-Euro-Ticket trägt das Land Berlin im Rahmen seines Entlastungspakets. Nach vorliegenden Berechnungen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) wird sich der Ausgleichsbedarf auf bis zu 105 Mio. Euro belaufen. Dies beinhaltet im Wesentlichen die Ausgleiche für Mindererlöse an die Verkehrsunternehmen, aber auch Ausgleiche für zusätzliche Vertriebs- und Kommunikationskosten der Verkehrsunternehmen, die durch die Einführung und Umsetzung des 29-Euro-Tickets begründet sind.

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung.124552...

PM: Berlin bekommt ein 29-Euro-Ticket bis Jahresende

baseldb, Basel, Donnerstag, 15.09.2022, 17:14 (vor 17 Tagen) @ Henrik


zum Verständnis ist eine klar gewählte Überschrift sinnvoll.

Ich finde die Überschrift gut und wusste sofort wer und was gemeint ist

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Freundliche Grüsse

*kopfschüttel*

Barzahlung, Donnerstag, 15.09.2022, 18:55 (vor 17 Tagen) @ плацкарт

Es sieht so aus, als würden die Berliner ein 29-€-Ticket für den AB-Bereich bekommen.

Das ist doch großartig. Den Fahrgästen diktieren, FFP2-Masken zu tragen, weil es drinnen so gefährlich ist und die Züge gleichzeitig mit Billigticket-Spaßfahrern vollpressen.

Dass es mobilitätseingeschränkte Fahrgäste in Zeiten Personausfall-bedingt dezimierter Kapazitäten dann noch schwerer haben, in die Züge zu kommen, ist auch kein Problem.

Und kostet auch nur einen siebenstelligen Eurobetrag, aber für den Spaß zahlt man doch gerne Finanzausgleich.

--
NEIN zum Dilettantismus, NEIN zum 9-Euro-Ticket, JA zur bundesweiten Einstellung des öV.
Lasst uns das Virus endlich besiegen!

Volle Zustimmung

baseldb, Basel, Donnerstag, 15.09.2022, 22:20 (vor 17 Tagen) @ Barzahlung

- kein Text -

--
Freundliche Grüsse

Gibt es dazu auch Fakten?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 16.09.2022, 12:31 (vor 16 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von J-C, Freitag, 16.09.2022, 12:33

Was wird man in Berlin jetzt genau an Spaßfahrten unternehmen? Wenn es darum geht, Ausflüge zu unternehmen, die man sonst mit dem Auto täte, dann verstehe ich das Problem noch weniger.

Und was meinst du mit vollpressen. Gibt es dazu irgendwelche belastbare Daten oder ist das eher Hörensagen/Anekdoten?

Zuletzt, der Preis des Tickets ist schonmal nicht nichts. Für den Preis könnte ich mir ein Computerspiel kaufen, mit dem ich unbegrenzt meine Zeit vertrödeln kann. Zum Beispiel einen Zugsimulator.

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Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?
[image]
(Bildquelle: ČD)

ein einzelner Monat offenbar nicht möglich,

phil, Europa, Donnerstag, 15.09.2022, 19:07 (vor 17 Tagen) @ плацкарт
bearbeitet von phil, Donnerstag, 15.09.2022, 19:08

wenn ich es richtig verstehe, denn man kann erst auf Jahresende kündigen;

sollte Berlin - wenn keine nationale Lösung kommt - das Ticket 2023 weiterführen, wäre es sinnvoll, es als "365€ Ticket" zu vermarkten.

Voll uncool.

Der Blaschke, Donnerstag, 15.09.2022, 20:10 (vor 17 Tagen) @ phil

Hey.

sollte Berlin - wenn keine nationale Lösung kommt - das Ticket 2023 weiterführen, wäre es sinnvoll, es als "365€ Ticket" zu vermarkten.

Wäre es nicht, weil man den Preis dann sinnvoll nur verdoppeln kann in der nächsten Erhöhungswelle.

Ein 385€-Ticket ist voll uncool.

Und was ist überhaupt in Schaltjahren? Müßte es da nicht ein 366€-Ticket sein?

Schöne Grüße von jörg

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