Was haben Rosenheim und Amstetten gemeinsam? (Allgemeines Forum)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 14.09.2022, 20:02 (vor 18 Tagen)

Beides 30er-Knoten, die die WESTbahn bedient bzw. bedienen will

Link (Fahrplan auf westbahn.at)

Da der RE5 derzeit genau diesen 30er-Knoten in Rosenheim bedient, könnte es spannend werden, wie man diesen potenziellen Trassenkonflikt auf dieser vielbefahrenen Strecke zu lösen gedenkt.

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Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?
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Genial.

Der Blaschke, Mittwoch, 14.09.2022, 20:25 (vor 18 Tagen) @ J-C

Huhu.

Was haben Rosenheim und Amstetten gemeinsam?

Beides 30er-Knoten, die die WESTbahn bedient bzw. bedienen will

Aber mit unterschiedlichen Zügen. Toller Trick.

Link (Fahrplan auf westbahn.at)

Schöne Grüße von jörg

Was haben Rosenheim und Amstetten gemeinsam?

Altmann, Donnerstag, 15.09.2022, 09:17 (vor 18 Tagen) @ J-C

Na ja, der Vergleich zwischen der Mostviertel-Metropole und jener bayerischen Polizeistation mit angeschlossenem Biergarten hinkt aber schon ziemlich ;-).

In Amstetten halten bis zu 58 WESTbahn-Züge täglich, in Rosenheim max. 12. Also ist Amstetten fast 5mal so wichtig wie Rosenheim! :-)

Übrigens planen die ÖBB angeblich ein Ende des RJ-Halts in Vöcklabruck (was die Vöcklabrucker nicht freut). Man will für etwas mehr Pünktlichkeit auf der überlasteten Strecke Salzburg-Attnang sorgen.


Und was den Takt-Knoten Rosenheim betrifft: Die (wenigen verbliebenen) Kunden der BRB sind Kummer gewohnt. Die BRB muss sich sowieso immer in Luft auflösen, wenn ein (verspäteter) Ösi-Zug kommt. Da muss man schon ne gehörige Portion Masochismus mitbringen, wenn man täglich mit der BRB pendelt.

Hab ja immer gesagt, dass ein Ausbau Salzburg-Rosenheim mehr als nur dringend nötig wäre. Ein Neubau über Mühldorf ist ja nett, ändert aber an der Überlastung der Chiemgau-Strecke wenig bis nichts.

Was haben Rosenheim und Amstetten gemeinsam?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 15.09.2022, 09:56 (vor 17 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 15.09.2022, 09:59

Na ja, der Vergleich zwischen der Mostviertel-Metropole und jener bayerischen Polizeistation mit angeschlossenem Biergarten hinkt aber schon ziemlich ;-).

Immerhin genug los, dass man den Busverkehr dort eigenwirtschaftlich abwickeln kann.

In Amstetten halten bis zu 58 WESTbahn-Züge täglich, in Rosenheim max. 12. Also ist Amstetten fast 5mal so wichtig wie Rosenheim! :-)

Die Strecke um Amstetten ist auch viergleisig ausgebaut, die um Rosenheim nur zweigleisig. Der Brenner-Nordzulauf könnte hier helfen.

Übrigens planen die ÖBB angeblich ein Ende des RJ-Halts in Vöcklabruck (was die Vöcklabrucker nicht freut). Man will für etwas mehr Pünktlichkeit auf der überlasteten Strecke Salzburg-Attnang sorgen.

Vielleicht stehen auch Bauarbeiten an, denn einfach so will man den Halt sicherlich nicht aufgeben wollen.


Und was den Takt-Knoten Rosenheim betrifft: Die (wenigen verbliebenen) Kunden der BRB sind Kummer gewohnt. Die BRB muss sich sowieso immer in Luft auflösen, wenn ein (verspäteter) Ösi-Zug kommt. Da muss man schon ne gehörige Portion Masochismus mitbringen, wenn man täglich mit der BRB pendelt.

Ich bin ein paar Mal im RE5 im Juni gefahren, das war eigentlich ganz angenehm drin. Verspätungen sind aber anscheinend etwas, womit man rechnen muss.

Hab ja immer gesagt, dass ein Ausbau Salzburg-Rosenheim mehr als nur dringend nötig wäre. Ein Neubau über Mühldorf ist ja nett, ändert aber an der Überlastung der Chiemgau-Strecke wenig bis nichts.

Da habe ich auch an sich wenig einzuwenden, die Infrastruktur ist dort bereits auf eine sehr hohe Kapazität ausgelegt. Ob ETCS da allein helfen kann, halte ich für fraglich. Der Ausbau München - Salzburg über Mühldorf legt definitiv Kapazitäten frei. Salzburg - Kufstein ist derweil eher nicht der große Frequenzbringer. Sowohl der Ausbau München - Mühldorf - Freilassing als auch der Brenner-Nordzulauf werden dringend notwendige Entlastung bringen, die den Kalkulationen zufolge auch nachhaltige Wirkung entfalten.

Ein Ausbau Freilassing - Rosenheim, Salzburg - Freilassing ist ja schon dreigleisig ausgebaut - ist definitiv wünschenswert, aber ich prophezeie, dass ein Großteil davon im Tunnel verlaufen muss und dementsprechend ganz schön teuer wird.

Wünschenswert wäre es, denn ich wette, die BEG würde gerne den RE5 im Halbstundentakt laufen lassen und auch im Korridorverkehr könnte es ein Interesse an einem Ausbau des Angebots geben.

Die WESTbahn wollte schon einmal nach Innsbruck fahren, hat sich von der Kalkulation aber nicht ausgegangen. Sollte das Angebot ausgebaut werden, könnte jedoch der Druck auf einen Infrastrukturausbau steigen.

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Was haben Rosenheim und Amstetten gemeinsam?

Altmann, Donnerstag, 15.09.2022, 10:05 (vor 17 Tagen) @ J-C

Übrigens planen die ÖBB angeblich ein Ende des RJ-Halts in Vöcklabruck (was die Vöcklabrucker nicht freut). Man will für etwas mehr Pünktlichkeit auf der überlasteten Strecke Salzburg-Attnang sorgen.

Vielleicht stehen auch Bauarbeiten an, denn einfach so will man den Halt sicherlich nicht aufgeben wollen.

Na ja, die ÖBB sagen "Die WB hält im 30-Minuten-Takt, Attnang ist 5 km entfernt - so what?".

Da habe ich auch an sich wenig einzuwenden, die Infrastruktur ist dort bereits auf eine sehr hohe Kapazität ausgelegt. Ob ETCS da allein helfen kann, halte ich für fraglich. Der Ausbau München - Salzburg über Mühldorf legt definitiv Kapazitäten frei. Salzburg - Kufstein ist derweil eher nicht der große Frequenzbringer. Sowohl der Ausbau München - Mühldorf - Freilassing als auch der Brenner-Nordzulauf werden dringend notwendige Entlastung bringen, die den Kalkulationen zufolge auch nachhaltige Wirkung entfalten.

Infrastruktur ist auf eine hohe Frequenz ausgelegt? Vielleicht, aber die Geschwindigkeit ... Bin zuletzt mit satten 10 km/h im RJX durch Traunstein gefegt. Und wie man auf die Idee eines 3 (!) gleisigen Ausbaus Salzburg-Freilassing kam, muss mir auch erst mal jemand erklären.

Salzburg-Rosenheim fahren aktuell also bis zu 2 RJX stündlich, 1 WESTbahn, 1 EC, 1 BRB. Und wetten, da kommt noch Einiges dazu in Kürze (ich sag nur Flix, ...)? Und dann noch der Güterverkehr (sowohl Salzburg-Tirol wie auch Salzburg-München, ...). Da fallen mir auf die Schnelle nicht viele 2gleisige Strecken ein, die so voll sind!


Ein Ausbau Freilassing - Rosenheim, Salzburg - Freilassing ist ja schon dreigleisig ausgebaut - ist definitiv wünschenswert, aber ich prophezeie, dass ein Großteil davon im Tunnel verlaufen muss und dementsprechend ganz schön teuer wird.

Wenn man ´s als HGV-Strecke bauen will, hast Du wohl Recht. Wenn man aber einfach nur die Kapazität steigern will, dann ist das wohl eher nicht sooo der Fall (aktuell fällt mir auf der Bestandsstrecke kein einziger Tunnel ein).

Was haben Rosenheim und Amstetten gemeinsam?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 15.09.2022, 10:09 (vor 17 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 15.09.2022, 10:11

Die Platzverhältnisse könnten ein Thema werden. Mit Kapazität meine ich: es gibt viele Überleitstellen, dichte Signalisierung mit einem gegenüber Österreich überlegenen Signalsystem, Ausweichstellen… wenn man die RJX und Güterzüge nach München subtrahiert, würde man definitiv eine bessere Lage haben. Ich glaube, selektiv drei- oder viergleisige Ausbauten könnten ansonsten restliche Konflikte lösen.

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