Aufzahlung im Zug? (Fahrkarten und Angebote)

FrequentRailer, Mittwoch, 22.06.2022, 17:44 (vor 5 Tagen)

Strecke von Stuttgart nach Bremen, geht über Hannover oder den Ruhrpott. Über Hannover ist es etwas günstiger. Wenn ich per Flexpreis via Hannover buche und dann via Ruhrpott fahre, kann ich dann im Zug aufzahlen? Frage weil gerade wieder Ersatz IC auf der Hannover Strecke fahren und Ticketkauf im Zug geht ja auch nicht mehr

Aufzahlung im Zug?

Knochendochen, Mittwoch, 22.06.2022, 18:06 (vor 5 Tagen) @ FrequentRailer
bearbeitet von Knochendochen, Mittwoch, 22.06.2022, 18:07

Nein, geht nicht. Umwegsfahrscheine können nur im Reisezentrum erworben werden, der Ticketverkauf im Zug wurde ja eingestellt.

Aufzahlung im Zug?

bahnfahrerofr., Mittwoch, 22.06.2022, 18:15 (vor 5 Tagen) @ Knochendochen
bearbeitet von bahnfahrerofr., Mittwoch, 22.06.2022, 18:16

Nein, geht nicht. Umwegsfahrscheine können nur im Reisezentrum erworben werden, der Ticketverkauf im Zug wurde ja eingestellt.

Was passiert eigentlich in dem Fall, wenn man keinen Umwegsfahrschein dabei hat: Rechnung über den Differenzbetrag plus Bordzuschlag per Post oder gilt man als Schwarzfahrer (60€ + x)? Macht es einen Unterschied ob es am Abgangsbahnhof eine Verkaufsstelle* gibt, die diesen ominösen Umwegsfahrschein verkaufen kann? Immerhin geht das nicht online oder am Automaten, und geöffnete Reisezentren sind selten geworden abseits großer Metropolen.

Ich hatte so einen Sitznachbarn mit falscher Flexpreisstrecke neulich. Allerdings hat der Zub gemeint "nicht so schlimm, passt schon".

* selbst ein vorhandenes Reisezentrum ist keine Garantie dafür, dass man den Umwegfahrschein auch erhält...

Keine Umwegfahrkarte im Zug

Barzahlung, Mittwoch, 22.06.2022, 18:28 (vor 5 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von Barzahlung, Mittwoch, 22.06.2022, 18:32

Nein, geht nicht. Umwegsfahrscheine können nur im Reisezentrum erworben werden, der Ticketverkauf im Zug wurde ja eingestellt.


Was passiert eigentlich in dem Fall, wenn man keinen Umwegsfahrschein dabei hat: Rechnung über den Differenzbetrag plus Bordzuschlag per Post oder gilt man als Schwarzfahrer (60€ + x)?

Generell ist hier ein EBE zu zahlen, d.h. doppelter Preis, mind. 60€.

Macht es einen Unterschied ob es am Abgangsbahnhof eine Verkaufsstelle* gibt, die diesen ominösen Umwegsfahrschein verkaufen kann?

Nein.

Immerhin geht das nicht online oder am Automaten, und geöffnete Reisezentren sind selten geworden abseits großer Metropolen.

Der Fahrgast hat keinen Anspruch darauf, für bereits gekaufte Fahrkarten für Umwege aufzuzahlen. Dass sowas im Deutschlandtarif bzw. im DB Fernverkehr möglich ist, ist vielmehr ein freiwilliger Service für den Kunden.

Der Fahrgast kann sich jederzeit einen neuen Fahrschein für den nicht enthaltenen Streckenanteil kaufen.

Ich hatte so einen Sitznachbarn mit falscher Flexpreisstrecke neulich. Allerdings hat der Zub gemeint "nicht so schlimm, passt schon".

Das mag dann daran liegen, dass im Verspätungsfall ab 20min. von der Raumbegrenzung abgewichen werden darf und dies der Hauptgrund ist, dass jemand abweichend unterwegs ist.

Keine Umwegfahrkarte im Zug

ICE16, Mittwoch, 22.06.2022, 18:47 (vor 5 Tagen) @ Barzahlung

Na ja nen Flexpreis Kunden muss man eventuell auch nicht unbedingt schröpfen. Gibt sowenig davon da dürfte auch die Toleranz höher sein als wenn sich ein 15,90€ Sparpreisfahrer dazu ermächtigt fühlt aus nem 15,90€ Ticket einfach mal nen Flexpreis zu machen mit fragwürdiger rechtfertigung. Zumal der Mehrpreis auch oft nicht so ins Gewicht fällt und vom Kunden vermutlich sehr sehr selten bewusst ist ob er einen Preislichen Vorteil hat oder nicht vermutlich bescheisen sich 50% der Leute da selbst...

Keine Umwegfahrkarte im Zug

bahnfahrerofr., Mittwoch, 22.06.2022, 18:53 (vor 5 Tagen) @ ICE16

Na ja nen Flexpreis Kunden muss man eventuell auch nicht unbedingt schröpfen. Gibt sowenig davon da dürfte auch die Toleranz höher sein als wenn sich ein 15,90€ Sparpreisfahrer dazu ermächtigt fühlt aus nem 15,90€ Ticket einfach mal nen Flexpreis zu machen mit fragwürdiger rechtfertigung. Zumal der Mehrpreis auch oft nicht so ins Gewicht fällt und vom Kunden vermutlich sehr sehr selten bewusst ist ob er einen Preislichen Vorteil hat oder nicht vermutlich bescheisen sich 50% der Leute da selbst...

Das kann gut sein. Manchmal beträgt der Aufschlag ja sogar 0 Eur. Ich würde es als Zub in solchen Fällen auch maximal bei einem netten Hinweis belassen, alles andere fände ich peinlich. Etwas anderes wäre es vielleicht, wenn man die Aufschläge in der App buchen könnte, aber bei den derzeitigen Vertriebsmöglichkeiten...

Als man noch Produktklassenwechsel im Zug kaufen konnte, habe ich manchmal IC Flexpreis gebucht, obwohl ich eigentlich schon zu 90 % wusste dass ich den ICE nehme. Nachgezahlt habe ich tatsächlich nicht ein einziges Mal, weil es den Zugbegleitern immer zu umständlich war dies im MT einzugeben wegen teilweise 2-3 Euro.

Keine Umwegfahrkarte im Zug

ICE16, Mittwoch, 22.06.2022, 19:59 (vor 5 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Hm gut da wärst du aber bei mir nicht nur mit 2-3 Euro mehr weg gekommen wenn ich das bemerkt hätte. Systematisch Kulanz Gutmütigkeit auszunutzen ist halt schon ein ziemlicher Arschloch move so leid es mit tut...

Gab bei mir auch mal nen Typen der sich in der ersten Klasse immer auf die Treppe gesetzt hat kaum war die Kontrolle durch ging es dann auf die Sitze... War eh ein komisches Verhalten aber zwei sechziger später hatte er es dann verstanden.

Auch schlaue Fahrgäste die zuvor lautstark diskutiert wies sie gleich den Schaffner verarschen... Klinke ich mich auch sehr gern ins Kontroll Gespräch ein....

Keine Umwegfahrkarte im Zug

agw, NRW, Mittwoch, 22.06.2022, 20:29 (vor 5 Tagen) @ ICE16

Hm gut da wärst du aber bei mir nicht nur mit 2-3 Euro mehr weg gekommen wenn ich das bemerkt hätte.

Doch wäre er. Oder hättest du gegen den Tarif und die BB verstoßen wollen? Das hätte mächtig Ärger gegeben.

Systematisch Kulanz Gutmütigkeit auszunutzen ist halt schon ein ziemlicher Arschloch move so leid es mit tut...

Wieso Arschloch-Move. Ist wie bei den Steuern. Niemand wird gezwungen freiwillig mehr zu zahlen als vorgeschrieben.
Ein "Arschloch-Move" wäre folgendes: ICE-Fahrkarten verkaufen, aber dann den Kunden zwingen IC oder gar RE zu fahren und die Differenz einfach einzubehalten. Z.B. durch einen Ersatzzug oder einfach nur einen ICE ausfallen oder verspätet fahren lassen.

Was meinst du, warum die Leute auf die Idee kommen, sowas zu machen? Genau. Der DB einmal zu viel Geld geschenkt ohne Gegenleistung zu bekommen. Der Kunde merkt nämlich, wenn er schamlos ausgenutzt wird.

Dass es eigentlich gar keinen Preisunterschied zwischen IC und ICE geben sollte, auch weil die DB schon mehrmals IC-Baureihen in ICE umbenannt hat, lass ich mal außen vor.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Keine Umwegfahrkarte im Zug

bahnfahrerofr., Mittwoch, 22.06.2022, 20:37 (vor 5 Tagen) @ ICE16

Also ich war zu jeder Zeit zahlungsbereit und habe nicht gegen die BB verstoßen.

Tatsächlich habe ich gelegentlich den einen IC genutzt der dann aber irgendwann in anderer Zeitlage fuhr. Oft gab es aber auch ICE-Ersatzzüge, 2018 noch mit viel IR-Wagen. Hast du mal probiert die Produktklassendifferenz zurück zu fordern in solchen Fällen? Ich habe es 1x gemacht und bei den anderen malen war es mir zu müßig für 3€.

Mich hat auch interessiert wie so ein Aufpreis aussieht. Habe aber ja nie einen zu Gesicht bekommen.

Keine Umwegfahrkarte im Zug

Seehund77, Mittwoch, 22.06.2022, 22:39 (vor 5 Tagen) @ ICE16
bearbeitet von Seehund77, Mittwoch, 22.06.2022, 22:39

Hm gut da wärst du aber bei mir nicht nur mit 2-3 Euro mehr weg gekommen wenn ich das bemerkt hätte. Systematisch Kulanz Gutmütigkeit auszunutzen ist halt schon ein ziemlicher Arschloch move so leid es mit tut...

Gab bei mir auch mal nen Typen der sich in der ersten Klasse immer auf die Treppe gesetzt hat kaum war die Kontrolle durch ging es dann auf die Sitze... War eh ein komisches Verhalten aber zwei sechziger später hatte er es dann verstanden.

Auch schlaue Fahrgäste die zuvor lautstark diskutiert wies sie gleich den Schaffner verarschen... Klinke ich mich auch sehr gern ins Kontroll Gespräch ein....

Arschlosch Move ist wohl, wenn man als ZUB bei einem Flexpreis beim Upgrade im Zug von IC auf ICE Bordzuschlag verlangt. Wusste ich beim ersten mal nicht und statt 3€ habe ich ungefähr €15 gezahlt. Beim nächsten Mal habe ich das am Schalter gemacht mit dem Kommentar, dass das auch ohne Aufschlag im Zug geht. Danke dafür! Leider sehr traurig, wie hoch die Unterschiede bei den ZUBs qualitativ und sozial sind.

PS: Ich wollte mal positives Feedback zu einem ZUB geben, der trotz extremer Verspätung die Stimmung durch seine gute Laune hoch gehalten hat. Positives Feedback geht aber leider beim Bahn Formular nicht.

Keine Umwegfahrkarte im Zug

agw, NRW, Donnerstag, 23.06.2022, 07:22 (vor 4 Tagen) @ Seehund77

Arschlosch Move ist wohl, wenn man als ZUB bei einem Flexpreis beim Upgrade im Zug von IC auf ICE Bordzuschlag verlangt. Wusste ich beim ersten mal nicht und statt 3€ habe ich ungefähr €15 gezahlt. Beim nächsten Mal habe ich das am Schalter gemacht mit dem Kommentar, dass das auch ohne Aufschlag im Zug geht. Danke dafür! Leider sehr traurig, wie hoch die Unterschiede bei den ZUBs qualitativ und sozial sind.

Da kommt es aber auf das Jahr an.
Es war lange Zeit ein Bordpreis für Produktklassenübergänge fällig. Das wurde vor ein paar Jahren geändert.
Vielleicht war dein erstes Erlebnis noch vor der Änderung?
Nur der Wagenklassenübergang war "immer" ohne.

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Keine Umwegfahrkarte im Zug

KBD_1880, Donnerstag, 23.06.2022, 11:37 (vor 4 Tagen) @ ICE16

Na ja nen Flexpreis Kunden muss man eventuell auch nicht unbedingt schröpfen. Gibt sowenig davon da dürfte auch die Toleranz höher sein als wenn sich ein 15,90€ Sparpreisfahrer dazu ermächtigt fühlt aus nem 15,90€ Ticket einfach mal nen Flexpreis zu machen mit fragwürdiger rechtfertigung. Zumal der Mehrpreis auch oft nicht so ins Gewicht fällt und vom Kunden vermutlich sehr sehr selten bewusst ist ob er einen Preislichen Vorteil hat oder nicht vermutlich bescheisen sich 50% der Leute da selbst...


Fragwürdige Rechtfertigung?

Nichts für ungut, aber die Bahn gibt einem regelmäßig genug Anlass aus einem Spar- einen Flexpreis zu machen. Bei mir in etwa bei 50% der Fahrten. Wenn es Verbindungen mit vielen Umstiegen sind, ist der Anteil noch höher.

Und ich gebe zu: ich nutze mein Ticket dann auch wie einen Flexpreis und fahre, wie ich Lust und Laune habe.

Beispiele gefällig?

1. musste letztens von Köln nach Binz. IC 2212 fuhr eine halbe Stunde früher, also bin ich einfach zwei Stunden später über Berlin gefahren, war angenehmer.

2. Bonn nach Wien mit RB von Bonn bis Koblenz. Am Ende zwei Stunden früher gefahren und 4h früher in Wien gewesen, da Fahrt über KRM.

Keine Umwegfahrkarte im Zug

john.lennon, Mittwoch, 22.06.2022, 22:40 (vor 5 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von john.lennon, Mittwoch, 22.06.2022, 22:40

Generell ist hier ein EBE zu zahlen, d.h. doppelter Preis, mind. 60€.

Generell geht dieses Forum an der Realität vorbei, wenn es um die gängige Praxis der Zugbegleiter geht. Ich buche z.B. nur Sparpreise zwischen Köln und Frankfurt Flughafen und nutze diese, auch wenn die Zugbindung nicht aufgehoben ist, semi-flex zwischen -30 min und +120 min von meiner gebuchten Verbindung.

Pendele die Strecke min. 1, 2 mal pro Woche. Ich lass das Ticket jedesmal scannen (gehöre nicht zur Comfort Check-in Fraktion) und es wird anstandslos akzeptiert. Sogar eine freundliche Erinnerung an die eigentlich geltende Zugbindung hat absoluten Seltenheitswert mittlerweile.

Fanbois wie agw mögen jetzt irgendwas Gegenteiliges erwidern, aber so sieht es in der Praxis aus.

Thema Umweg ist für mich aktuell kein Thema, aber auf einer ehemaligen Pendelstrecke war es das (da gab es die Umwegfahrkarte noch) und kein Zugbegleiter hat den Aufpreis erhoben. Complete no-issue.

Keine Umwegfahrkarte im Zug

agw, NRW, Donnerstag, 23.06.2022, 07:17 (vor 4 Tagen) @ john.lennon

Fanbois wie agw mögen jetzt irgendwas Gegenteiliges erwidern, aber so sieht es in der Praxis aus.

Hä? Von was soll ich denn hier Fan sein?

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Fahrgast kann Wegevorschrift oft erst nach Kauf erkennen...

Bahngenießer, Mittwoch, 22.06.2022, 20:23 (vor 5 Tagen) @ FrequentRailer

Vor allem bei Fahrkarten des NRW-Tarifs (erworben z. B. am Transdev-Automaten) erfährt der Fahrgast oft erst anhand des ausgeworfenen Tickets, ob seine Fahrkarte auf seiner Verbindung gültig ist.

Während die DB-Automaten NRW-Tickets und Fahrkarten des C-Tarifs auf Wunsch immer noch verbindungsbasiert verkaufen, hat der VRR diesen Service an seinen Transdev-Automaten eingestellt. Der Fahrgast kann nur noch seine Zielhaltestelle eingeben und erhält meist automatisch ein Ticket, welches auf dem verkehrsüblichen Weg gültig ist. Der verkehrsübliche Weg wird ihm erst nach Kauf anhand der ausgedruckten Fahrkarte angezeigt.

Beispiel:
Wer zum Beispiel nach Neuenrade fahren möchte, hat manchmal mit dem Zug bis Werdohl zu fahren und dort in den Bus umzusteigen, in anderen Fällen wird ihm der Weg über die Hönnetalbahn (via Menden-Balve) vorgeschrieben, in anderen Fällen hat er das Wahlrecht.
Auf dem Display des Automaten wird dem Fahrgast jedoch vorher nicht angezeigt, welche Wege er nutzen darf. Das erfährt der Fahrgast erst anhand der ausgeworfenen Fahrkarte, wenn er sich diese genau anschaut.
Genau diese Vorgehensweise empfinde ich jedoch als "unlauteren Wettbewerb", denn der Fahrgast wird somit oft vor die Wahl gestellt: Entweder die gewünschte Verbindung nutzen und ein erhöhtes Beförderungsentgelt zu riskieren oder seine Verbindung aus dem Stehgreif umzuplanen. (An den Standard-Apps und Standard-Webseiten kann der Fahrgast zumindest vorher nicht erkennen, welche Fahrkarte für welche Verbindungen gültig ist, er muss schon speziellere Seiten aufrufen.)

Fahrgast kann Wegevorschrift oft erst nach Kauf erkennen...

rainman51, Paderborn, Donnerstag, 23.06.2022, 08:49 (vor 4 Tagen) @ Bahngenießer

Vor allem bei Fahrkarten des NRW-Tarifs (erworben z. B. am Transdev-Automaten) erfährt der Fahrgast oft erst anhand des ausgeworfenen Tickets, ob seine Fahrkarte auf seiner Verbindung gültig ist.

Während die DB-Automaten NRW-Tickets und Fahrkarten des C-Tarifs auf Wunsch immer noch verbindungsbasiert verkaufen, hat der VRR diesen Service an seinen Transdev-Automaten eingestellt. Der Fahrgast kann nur noch seine Zielhaltestelle eingeben und erhält meist automatisch ein Ticket, welches auf dem verkehrsüblichen Weg gültig ist. Der verkehrsübliche Weg wird ihm erst nach Kauf anhand der ausgedruckten Fahrkarte angezeigt.


War nicht vor einiger Zeit eine Neuerung, dass jede Strecke, ob rechts oder links zur Fahrt zum Ziel genutzt werden kann?

Fahrgast kann Wegevorschrift oft erst nach Kauf erkennen...

Bahngenießer, Samstag, 25.06.2022, 01:04 (vor 3 Tagen) @ rainman51

War nicht vor einiger Zeit eine Neuerung, dass jede Strecke, ob rechts oder links zur Fahrt zum Ziel genutzt werden kann?

Nein, auf gar keinen Fall!
Wenn ich zum Beispiel, eine Fahrkarte von Wuppertal nach Lüdenscheid kaufe, ist folgende Wegevorschrift auf der Fahrkarte hinterlegt. Die Wegevorschrift erfahre ich aber erst, wenn ich die Fahrkarte aus dem Ausgabefach entnehme:

Wuppertal - Lüdenscheid
Raumnummer und Wegetext: 1010347-(SPRO*GEVE*HA*IS*ALTE/RADE*HALV)

Auf der Internetseite kann ich zudem abrufen, dass meine Fahrkarte in folgenden Städten/Gemeinden gültig ist:

48110 Altena
10167 Breckerfeld
10267 Ennepetal
10367 Gevelsberg
10058 Hagen
48030 Halver
48600 Iserlohn
48500 Lüdenscheid
48120 Nachrodt-Wiblingwerde
22416 Radevormwald

Mit anderen Worten:
Über Radevormwald oder Hagen-Schalksmühle oder Hagen-Altena darf ich fahren, nicht jedoch über Hagen-Werdohl, dort werde ich zum Schwarzfahrer. (Je nach Uhrzeit und Zielhaltestelle kann dies aber durchaus mal die schnellste Verbindung sein, vor allem bei Streckensperrungen!)

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