hat Flixtrain schon geklagt? (Allgemeines Forum)

arno50, Dienstag, 21.06.2022, 13:58 (vor 52 Tagen)

Vorhin wieder mal einen grünen Bus auf der Autobahn begegnet: fast leer. Natürlich, wenn man mit der 9 Euro Karte erheblich einfacher und billiger fahren kann. Ich erinnere mich an gelegentliche frühere Recherche, dass die Fahrtzeiten der Busse , insbesondere wenn Umsteigen nötig ist erstaunlich lang waren. Somit ist die 9 Eurokarte eine gewinnreduzierende Wettbewerbsverzerrung.
Auf manchen Strecken ist ja der RE kaum langsamer als ein IC, somit der NV eigentlich recht schnell und recht komfortabel.

hat Flixtrain schon geklagt?

Hansjörg, Dienstag, 21.06.2022, 14:16 (vor 52 Tagen) @ arno50

Vorhin wieder mal einen grünen Bus auf der Autobahn begegnet: fast leer. Natürlich, wenn man mit der 9 Euro Karte erheblich einfacher und billiger fahren kann.

Warum sollten sie klagen? Vielleicht zahlen die paar im Bus in Summe genau so viel wie 28 Schnäppchenjäger.

hat Flixtrain schon geklagt?

JanZ, Ha(n)sestadt, Dienstag, 21.06.2022, 14:39 (vor 52 Tagen) @ arno50

Gegen politische Entscheidungen zu klagen ist schwierig. Man müsste schon nachweisen, dass ein Grundrecht verletzt wurde, und das sehe ich hier nicht. Dass sich für bestimmte Geschäftszweige die Rahmenbedingungen durch politische Entscheidungen ständig ändern, ist ja nichts Neues. Durch eine solche wurde im Übrigen für Flix überhaupt erst die Geschäftsgrundlage geschaffen.

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Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

hat Flixtrain schon geklagt?

arno50, Dienstag, 21.06.2022, 14:59 (vor 52 Tagen) @ JanZ

Ja, gegen ein quasi "staatliches Monopolunternehmen§ wird man wohl nicht ankommen. Es war ja schon interessant, zuzusehen, wie seinerzeit ein Fernbus nach dem anderen das Handtuch geschmissen hat. Und auch die private Konkurenz auf der Schiene scheint sich wohl etwas schwer zu tun. Die Sparpreise - in anderen Branchen würde man wohl Dumping sagen - haben ihre Wirkung gezeigt.

Wenn man selbst ne 'Bruchbude' ist ...

Der Blaschke, Dienstag, 21.06.2022, 16:41 (vor 52 Tagen) @ arno50
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 21.06.2022, 16:42

Hey.

Ja, gegen ein quasi "staatliches Monopolunternehmen" wird man wohl nicht ankommen.

Wenn man in puncto Zugausfälle und selbstverschuldete Verspätung dem Staatsunternehmen in nichts nachsteht - sondern im Gegenteil dessen 'Leistungen' gern noch negativ übertrifft -, sehnt sich aber auch niemand nach der Alternative.

Ich schau mal grad ins RIS für Osnabrück.

1358 München Hamburg: fällt aus
1363 Hamburg Köln: fällt aus

Nein, ist nicht dieselbe Garnitur. Der Ausfall stand schon gestern fest. Beides: Defekt am Zug.

Wird es da in den Wagen ohne Klimaanlage mit nur begrenzter Frischluftzufuhr etwa zu warm?

Im Ersatzzugbeitragsbaum finden sich weitere Ausfälle ...

Wer aus Kundensicht braucht denn solch einen Mitbewerber?

Dabei ist es ja richtig: nichts wäre wichtiger als massive Konkurrenz für DB FV. Solange der Laden weiter das faktische Monopol im FV hat - und Deutschlandtakt und Politik zementieren das ja für Jahrzehnte -, solange bleiben Reisen mit dem Laden ein ziemliches Elend und kann es nie eine wahre Verkehrswende geben. Der Umfang der Ersatzzugbeitragsbäume, die ja auch nur die Spitze der Fehlleistungen widerspiegeln (all die Verspätungen tauchen da ja gar nicht auf), spricht doch für sich ...


Schöne Grüße von jörg

Wenn man selbst ne 'Bruchbude' ist ...

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 21.06.2022, 21:31 (vor 52 Tagen) @ Der Blaschke

Ich glaube zum Thema Flix kann wohl fast jeder eine negative Story beibringen. Sei es, das die Klimaanlage nicht funktioniert, oder gleich der ganze Wagen gefehlt hat, das der Halt einfach ausgelassen wurde aber Flox trotzdem stur und steif behauptet, der Halt hätte trotzdem statt gefunden. Etc. Irgendwas ist halt immer...
Solange das so läuft, braucht man von Konkurrenz-noch dazu von ernsthafter- nicht wirklich zu reden. Der Laden soll erst mal vor der eigenen Haustür kehren und einen zuverlässigen Fahrplan auf der Strasse und Schiene hinbekommen. Dann kann man gern klagen...


Dabei ist es ja richtig: nichts wäre wichtiger als massive Konkurrenz für DB FV. Solange der Laden weiter das faktische Monopol im FV hat - und Deutschlandtakt und Politik zementieren das ja für Jahrzehnte -, solange bleiben Reisen mit dem Laden ein ziemliches Elend und kann es nie eine wahre Verkehrswende geben. Der Umfang der Ersatzzugbeitragsbäume, die ja auch nur die Spitze der Fehlleistungen widerspiegeln (all die Verspätungen tauchen da ja gar nicht auf), spricht doch für sich ...


Schöne Grüße von jörg

Das stimmt sogar mal. Aber es ist doch Abhilfe in Sicht.
Ich hab heute irgendwo im Netz gelesen, das die FS von (Basel? Oder München?) Irgendwo aus Süddeutschland nach Berlin fahren möchte. Leider finde ich den entsprechenden Link nicht mehr. Falls wer helfen kann... Denen traue ich es eher zu, eine ernsthafte Konkurrenz zur DB zu werden als der Grünen Kaschperletruppe um Meister Schwämmlein. Auch wenns sicher nicht der Italo werden wird,sondern eher einer der ETR. Viel schlimmer als die Flix Truppe kann es nicht werden...
Aber solange es eisgekühlte Coke zu bezahlbaren Preisen gibt, ist es unserem neuen Forenverkehrsminister egal, wie der Zug heißt, mit dem er nach Berlin fährt... :)

Wenn man selbst ne 'Bruchbude' ist ...

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 21.06.2022, 22:20 (vor 52 Tagen) @ Tabernaer

Vergesst das mit der FS. Hab den Artikel wieder gefunden. Der ist von 2012 - also uralt. Wieso der bei mir in den Google News auftauchte vermag ich nicht zu sagen. Wsl weiß Google etwas, was wir nicht wissen, woe es geht. Nämlich, wie Zeitreisen möglich sind... :D

Hat Flixtrain schon geklagt? Risiken erheblich

GUM, Dienstag, 21.06.2022, 16:43 (vor 52 Tagen) @ arno50
bearbeitet von GUM, Dienstag, 21.06.2022, 16:46

Hallo arno50,
hallo Community,

da muss ich leider zustimmen. Auch wenn ich wirklich kein Fan von Flixtrain bin, muss ich sagen:

Alleine die Gerichts- und Verfahrens-Verkaufspreise
haben schon verhindernden Charakter. Kaum ein Investor oder Compliance Abteilung des Unternehmens könnte guten Gewissens der Klageerhebung zustimmen.

Auch aufgrund der Verfahrenszeiten.

Aber für jeden im Einzelhandel und an Bahnhöfen oder ZOBs von der Entwicklung der Passagierströme betroffenen Unternehmen sind sowohl das 9-Euro-Ticket, als auch das plötzliche mutmaßliche Reduzieren der Passagierzahlen der Bahn ab 17. Oktober 2022 ein deutliches Alarmsignal.

Heute gehen die Passagierzahlen auf die Zahlen 2019 explosionsartig hoch, im August sind sie wieder 30 Prozent unter dem Wert vor der Gesundheitspolitik. Im Oktober wieder Home Office Pflicht, wenn der gesunde Menschenverstand auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Vorgehensweisen bleibt.

Der im "Innovationsbeirat" des Labor Berlin Charité GmbH tätige Minister scheint wieder einmal zu Lasten der Bahn Grenzen zu überschreiten.

In der Gesamtbetrachtung kann leider gesagt werden, dass erratisches Handeln der Politik leider als Risiko für die Unternehmen auch seit der Neubesetzung des Präsidenten des
Verfassungsgerichts normal zu werden scheint.

Dagegen kann man sich nur privatrechtlich wehren, indem man das Unternehmen neu aufstellt.

Zweite Variante ist das Beantragen von Ausgleichsmitteln wegen der Folgen der C-Politik bei der EU. Gab vorhin eine nette Pressemitteilung, öffentlich zugänglich, über die Hilfen für italienische Eisenbahnen/Frachtbereich.

Da liegt inzwischen die förderrechtliche Genehmigung für das Jahr 2020 vor, sodass der Finanzchef ruhiger schlafen kann.

Es droht also keine nachträgliche Verböserung des Bescheid oder Rückzahlung.

Liebe Grüße

GUM

PS: Bitte beachtet die seit Jahrzehnten falsche Verwendung des Begriffes Prozess- und Gerichtskosten in den Medien. Diese übersehen das viele Teilnehmer des Verfahrens Angehörige freier Berufe sind, die nach einer nicht gerade niedrigen Honorarordnung abrechnen. Also nicht zu Selbstkosten abrechnen.

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Gute Nachricht: 374 Millionen Euro Staatshilfe an Italiens

GUM, Dienstag, 21.06.2022, 17:42 (vor 52 Tagen) @ GUM

Güter-Bahnen bestätigt.

Hallo Community,

hier im Wortlaut:

"Staatliche Beihilfen: Kommission genehmigt italienische Regelung im Umfang von 374 Mio. EUR zur Entschädigung von Güterverkehrsunternehmen für Einbußen infolge der"

Zeitraum: "zwischen dem 12. März und 31. Mai 2020"

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_22_3893

Liebe Grüße

GUM

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Admin: Können wir Geschwurbel nicht bitte endlich lassen?

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Dienstag, 21.06.2022, 22:59 (vor 52 Tagen) @ GUM

Hi GUM,

Ohje, klingt schon wieder nach Geschwurbel. Hieß es nicht auch, dass die Giftspritze uns alle umbringen wird, oder unfruchtbar macht, uns alle tracken lässt per 5G, etc. pp.


Bitte lass diesen Unsinn doch einfach in diesem schönen Forum einfach weg. Auf telegram findest du bestimmt genug Interessenten für derlei Thematik.

Vielen Dank & Schönen Abend noch

Sind alles Fakten, hat er selber gesagt Tierarzt Wieler

GUM, Dienstag, 21.06.2022, 23:01 (vor 52 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

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Realität Realität sein lassen & Meinungsfreiheit Meinungsf

GUM, Dienstag, 21.06.2022, 23:10 (vor 52 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von GUM, Dienstag, 21.06.2022, 23:14

Lieber Paladin,
liebe Community,

es gibt nur ganz wenige Themen, bei denen ich mich wirklich für die öffentliche Verwaltung schäme.

Einfach das Denken auszuschalten und nicht wie in der Innenrevsion eines viel kleineren Unternehmens üblich die Interessenkonflikte zu sehen.

War das erste Jahr als notwendige Schutz und Abwehrreaktion des Staates zu sehen, so hätte man sich die Mühe machen können die Senatsanhörungen des US-Senats auf diese Themen zu untersuchen.

Und der kleinste der Interessenskonflikte ist, dass die Gelder aller aus einer Quelle stammen (nachweisbar) und dann drittmittelgeförderte Wissenschaftler die Pro- und leise Contra-Position darstellen.
Bei einer Talkshow beispielsweise. Und Firmen wie Veru Inc. Nur Jahre verspätet auf den Markt kommen, weil dies Unternehmen zu klein im Vergleich der Megaplayer ist.


Wenn Du, Paladin, Deine Benachrichtigungen aufmacht, kann ich Dir zwei öffentlich verfügbare Dateien schicken, die Dich staunen lassen.

Und denke immer an den 45. US-Präsidenten mit der Labor-Theorie. Erst als Schwurbler und Verschwörungstheoretiker bezeichnet hat sich der US-Senat zum Schluß gestritten, ob ein oder zwei Labore finanziert wurden.

Und Dr. Fauci, der angeblich nichts davon wusste, musste sich vom Ausschuß übertrieben gesprochen jede große Überweisung vorlesen lassen.

Das wird in zehn Jahren ein interessanter Wirtschaftskrimi sein. Das hilft aber dem Einzelhandel und den Bahnen nicht, wenn auf der bereits anberaumten Konferenz am 17. Oktober 2022 wieder zugesperrt wird.

Es geht um nicht mehr oder weniger als die Zukunft der Innenstädte und der Ballungsräume.

Liebe Grüße

GUM

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Das 9€-Ticket ist ein Lebensverlängerer.

Der Blaschke, Dienstag, 21.06.2022, 23:57 (vor 52 Tagen) @ GUM

Lieber GUM.

Aber für jeden im Einzelhandel und an Bahnhöfen oder ZOBs von der Entwicklung der Passagierströme betroffenen Unternehmen sind sowohl das 9-Euro-Ticket, als auch das plötzliche mutmaßliche Reduzieren der Passagierzahlen der Bahn ab 17. Oktober 2022 ein deutliches Alarmsignal.

Das mit Abstand geringste Problem, das wir am 17.10.22 haben werden, sind die Corona-Einschränkungen.

Außerdem ist das Prinzip längst beschlossen; wie bei der Winterbereifung: von O bis O (Oktober bis Ostern) gelten Coronaeinschränkungen - dazwischen gibt's etwas Freiheit. Alle Jahre wieder ...

Bis Oktober wird sich die Inflation in eine galoppierende entwickelt haben. Deine Bahnhofsbuchhändler können schließen, weil keiner mehr den BAHN-Report für dann 24 Euro bezahlen kann. Und die BILD für 4,50€ auch nicht. Das belegte Brötchen in der Bäckerei für 10,90€ ist auch nicht mehr nachgefragt. Die Inflation ist nötig, um die Schuldenunion überhaupt je wieder ansatzweise entschulden zu können. Gerade schmieren die Aktienmärkte ab. Kryptowährungen werden wertlos. Das System bricht zusammen. Über den Mindestlohn 12 Euro lachen wir im Oktober. Davon bekommst du bestenfalls ein trockenes Brot. Der günstigste SSP geht dann bei 69 Euro los. Die Züge werden leer und etliches wird wegen der Kosten und mangels Nachfrage eingestellt werden.

Dazu wird langsam klar, dass Rußland den Ukraine-Krieg gewinnen wird. Später und mit höherem Blutzoll - aber siegreich. Danach wird es weitergehen. Baltikum, Serbien, Polen. Es gibt viel zu tun. Entweder sind wir dann alle bald russisch - das hätte den Vorteil, dass ein Ticket Lyon - Jekaterinburg ein Inlandsticket ist. Sowas wie kürzlich geschildert, wo es ein Ticket für ECE 52 bei der Bahngesellschaft gab, die gar nicht beteiligt ist, kommt dann nicht mehr vor. Oder wir leisten endlich Widerstand; das führt aber unweigerlich zur großen Eskalation. Die ganzen Arbeitslosen und die verarmte Mittelschicht werden dann an der Front benötigt. Und die Eisenbahn dient wieder vorrangig dem Militärverkehr.

Nicht zu vergessen die kommende Energiekrise. Wenn das Gas fehlt. Was das mit den Preisen für Energie allgemein machen wird - da muss man nicht sehr viel Fantasie haben. Da wird so mancher Zug noch stehen bleiben bzw gar nicht erst los fahren.

Kurzum: Corona ist da nun wirklich ziemlich unwichtig.

Einzig der geniale Zufall, dass die Fußball-WM im Nov/Dez stattfindet und die Welt in Atem hält, kann nochmal bis Weihnachten das große Erwachen hinauszögern.

Das alles ist auch nicht schlimm, sondern normal. Eine Welt mit begrenzten Ressourcen verträgt nunmal nicht endloses Wachstum - es muss zwischenzeitlich immer mal wieder einen großen Megacrash geben. Nicht schön, aber nötig.

Du, lieber GUM, möchtest jetzt also bitte aufhören, über Corona zu lamentieren. Ist zwar alles richtig. Kommt aber eh. Und ist unwichtig.

Jetzt gilt es, diesen Sommer zu genießen. Die Freiheit des 9€-Tickets! Und die Eisenbahn. Mitsamt ihrem täglichen Chaos. Und das Leben überhaupt. Und zwar ohne WENN und ABER.

Schöne Grüße von jörg

hat Flixtrain schon geklagt?

ICE16, Dienstag, 21.06.2022, 18:37 (vor 52 Tagen) @ arno50

Was für ein Monopolunternehemen? Bei 50% irgendwas ist man bei Regio weit von nem Monopol weg..

Monopol?

Fulda_NBS, Dienstag, 21.06.2022, 21:52 (vor 52 Tagen) @ ICE16

Wo hat die Regio mehr als 50% vom Modalsplit?

Da sollten mal eher Wirtschaftswissenschaftler ran...

GUM, Dienstag, 21.06.2022, 22:48 (vor 52 Tagen) @ ICE16

Was für ein Monopolunternehemen? Bei 50% irgendwas ist man bei Regio weit von nem Monopol weg..

Hallo ICE16,
hallo Community,

als Nichtbahner ist und bleibt mir komplett schleierhaft, wie man so viele Ausschreibungen verlieren kann.

Tarifvertrag fast gleich, Zugmaterial ähnlich... Bleibt nur irgendein interner Verrechnungssatz, der die Firma Richtung "Ausschreibung nicht gewonnen" zieht.

Bleiben fast nur eine zu teure, zu technikverliebte IT, irgendeine Immobilienumlage innerhalb des Konzerns oder ähnliches.

Und die Fahrgäste dürfen es ausbaden.

Die in Presseberichten genannten diversen Abenteuer von DB International sind ja schon Jahre her. Und dürften bei DB Regio keine Rolle spielen.

Deshalb bleibe ich ratlos.

Liebe Grüße

GUM

--
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Politischer Wille. Teile und herrsche.

Der Blaschke, Dienstag, 21.06.2022, 23:28 (vor 52 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 21.06.2022, 23:28

Hey.

als Nichtbahner ist und bleibt mir komplett schleierhaft, wie man so viele Ausschreibungen verlieren kann.

Tarifvertrag fast gleich, Zugmaterial ähnlich... Bleibt nur irgendein interner Verrechnungssatz, der die Firma Richtung "Ausschreibung nicht gewonnen" zieht.

Bleiben fast nur eine zu teure, zu technikverliebte IT, irgendeine Immobilienumlage innerhalb des Konzerns oder ähnliches.

Und die Fahrgäste dürfen es ausbaden.

Die in Presseberichten genannten diversen Abenteuer von DB International sind ja schon Jahre her. Und dürften bei DB Regio keine Rolle spielen.

Deshalb bleibe ich ratlos.

Ist doch ganz einfach. Es war und ist politisch gewollt. Der träge, bequeme Beamtenapparat sollte weg. Und damit auch das teure Zugbegleitpersonal.

Das ging nur durch Privatisierung und Wettbewerb.

Dem Staatsbahner sagt man: Du musst für weniger Geld fahren, weil es der Private auch macht - sonst wirst du arbeitslos.

Dem Privatbahner sagt man: du musst auf Dauer so günstig arbeiten und immer parat stehen, sonst verlieren wir die nächste Ausschreibung und dann bist du arbeitslos.

Und so ist der Staatsbahner sauer auf den Privatbahner. Und der Privatbahner ärgert sich über den Staatsbahner.

Und so ist es mit der Einigkeit der Arbeiterklasse dahin. Die Bosse können sie schön gegeneinander ausspielen. Sogar die Gewerkschaften haben sie unterwandert; die machen bei dem Spiel fröhlich mit (Weselsky ist CDU-ler!). Good cop, bad cop - uraltes Prinzip ...

Und das Spiel funktioniert doch perfekt! Teile und herrsche. Ist doch nun wirklich noch urälter ...


Schöne Grüße von jörg

Danke für die Beiträge.

Administrator, Mittwoch, 22.06.2022, 00:04 (vor 52 Tagen) @ arno50

Bitte beachtet auch bei künftigen Beiträgen, dass der ICE-Treff vor allem ein Bahnforum ist.


Das ICE-Treff-Team.

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