[AT][CZ] WESTbahn-Züge von CRRC für Testfahrten in Velim (Allgemeines Forum)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 10.05.2022, 15:16 (vor 13 Tagen)

Link

Ein zweiter CRRC-Zug ist in Velim auf Testfahrten. Die Züge werden an die WESTbahn geleast und sollen für Österreich und 5 weitere Länder zugelassen werden, welche bislang noch nicht offiziell benannt wurden. Manche haben sich gemerkt: die Züge sollen sowohl für 15 kV als auch 25 kV Spannung zugelassen werden können.

Nach dem Sirius-Debakel, welches zum Storno des Auftrags führte, kann man nun hoffen, dass die WESTbahn hier glücklicher wird.

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[AT][CZ] WESTbahn-Züge von CRRC für Testfahrten in Velim

GUM, Mittwoch, 11.05.2022, 08:34 (vor 13 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

danke für den faszinierenden Link. Dieser Satz ist erstaunlich:

"CRRC says it has used more composite materials in the construction, claiming that the unit is only 10% heavier than a single-decker"

Es sieht demnach so aus, dass ein Verbundwerkstoff zum Einsatz kommt. Also in Richtung dessen was bisher die Luftfahrtindustrie beim A 350 XWB verwendet.

Liebe Grüße

GUM

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Die Chinesen kommen nach Europa... positiv oder negativ?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 12.05.2022, 11:38 (vor 11 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Oscar (NL), Donnerstag, 12.05.2022, 11:39

Hallo ICE-Fans,

CRRC kommt also mit einem 200 km/h Mehrsystem-Dostotriebwagen.
Man kann sich die Frage stellen, ob diese Entwicklung positiv oder negativ sei.

In Prinzip sind die Chinesen schon da. Es verkehren schon CRRC-Rangierloks hier. Streckenloks für Cargos haben die auch schon, sogar in Mehrsystemfassung. Der 200 km/h Mehrsystem-Dostotriebwagen ist mir aber neu.
Nächster Schritt wäre ein 300 km/h Viersystemtriebwagen für Europa. "Der nächste ICE könnte ein Chinese sein", hiess es mal.

Wenn CRRC in der Lage ist, eine Art "Volksrenntriebwagen" zu entwickeln (wie Volkswagen damals der Käfer), dann stehen interessante Zeiten bevor. Also ein Triebwagen, der schnell, mehrystemfähig und relativ leicht und kostengünstig in grossen Stückzahlen zu bauen ist. Dann käme "Europatakt" als Nachfolger von und TEE 2.0 als Zusatz zu Deutschlandtakt wieder etwas näher.

Dagegen spricht aber:

1. unterschiedlicher Bedarf bzgl. Innenausstattung. In DE ist z.B. ein Bordrestaurant ein Muss, in FR eher Option.
2. nationale Sentimente bzgl. Fahrzeugeinsatz. In FR sollen z.B. vor allem Alstom-Fahrzeuge fahren, in ES vor allem CAF- und Talgo-Fahrzeuge.
3. Ausübung von Einfluss der Chinesen. Wieso sollen Züge von der Ferne kommen, wenn wir sie auch selber bauen können? Klar, es kostet was, aber dann haben wir auch was.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Eindeutig positiv.

Der Blaschke, Donnerstag, 12.05.2022, 13:01 (vor 11 Tagen) @ Oscar (NL)

Hey.

In Prinzip sind die Chinesen schon da.

Na, zum Glück! Das erspart uns eine 'Spezialoperation' - wenn die so nach und nach zu uns und um uns herum einsickern, ist das sozialverträglicher.

Nächster Schritt wäre ein 300 km/h Viersystemtriebwagen für Europa. "Der nächste ICE könnte ein Chinese sein", hiess es mal.

Ja. Und bald dann auch der Lokführer und der Manager. Verkehrswegeausbau wie in China ohne diese nervtötenden Nimbys und Ökofetischisten. Wäre doch auch für uns Bahnfuzzys toll. Und hier im Forum würde auch viel mehr gejubelt und deutlich weniger gezetert.

3. Ausübung von Einfluss der Chinesen. Wieso sollen Züge von der Ferne kommen, wenn wir sie auch selber bauen können? Klar, es kostet was, aber dann haben wir auch was.

Nur ist halt bald das Geld für die Kosten nicht mehr da. Das Ingenieurwissen fehlt auch. Und wer soll denn hierzulande die ganzen Teile zu einem Zug zusammenschrauben? Wobei sich die Frage auch stellt, woher die ganzen Teile denn kommen ...

Schöne Grüße von jörg


der prophylaktisch schon mal jubelt. Ein Umerziehungslager hilft bei mir ohnehin nicht mehr; da verzweifelt der Chinese.

Die Umsetzung der Idee des Welthandels

GUM, Samstag, 14.05.2022, 13:45 (vor 9 Tagen) @ Der Blaschke

Huhu Jörg,
hallo Community,

ich freue mich für die Fahrgäste über die neuen chinesischen Züge. Denn es gab ja schon sehr lange vor dem negativ aufgeladenen Begriff der Globalisierung so etwas wie stets zunehmenden Welthandel.

Warum also sollten Airbus A 321 in China Fluggäste transportieren dürfen und CRRC-Züge in Österreich und Deutschland nicht erwünscht sein?

Als privat finanzierte Eisenbahngesellschaft würde ich aber mit sehr spitzem Bleistift nachrechnen, ob ich Tempo 200 wirklich und überall brauche. Oder ob ich mit einer Zulassung für 180 KM/H nicht etwas an Investitionskosten einsparen könnte.

Und dieses Geld dann sozusagen in einen höheren Sitzabstand investieren würde. In verschiedenen Artikeln würde auch angesprochen, daß CRRC auch Leasing anbieten würde.

Das ist dann für die erste Serie die beste Lösung. Der Betreiber zahlt seine Leasingraten und macht für die ersten zwei, drei Jahre einen Wartungsvertrag. Dann ist der wirtschaftliche Druck auf den Lieferanten viel höher auch wirklich etwas Perfektes zu liefern.

Und in der Innenausstattung scheinen Chinas Eisenbahnhersteller auch gute Erfahrungen zu haben. Wenn man sich so die Bilder der "Business Class" ansieht, die dort zu finden sind wo im ICE 3 der Panorama/Lounge-Bereich angesiedelt ist.

Das setzt aber zuerst einmal voraus, daß die DB IT endlich fähig ist die Business Class eines Railjets im Tarif- und Reservierungssystem abzubilden.


Liebe Grüße

GUM

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Die Umsetzung der Idee des Welthandels

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 14.05.2022, 14:12 (vor 9 Tagen) @ GUM
bearbeitet von J-C, Samstag, 14.05.2022, 14:14

Huhu Jörg,
hallo Community,

ich freue mich für die Fahrgäste über die neuen chinesischen Züge. Denn es gab ja schon sehr lange vor dem negativ aufgeladenen Begriff der Globalisierung so etwas wie stets zunehmenden Welthandel.

Warum also sollten Airbus A 321 in China Fluggäste transportieren dürfen und CRRC-Züge in Österreich und Deutschland nicht erwünscht sein?

Es gab ja vor allem schon ein Joint Venture von Siemens mit CRRC. China wird eben jetzt Züge herstellen müssen, die den örtlichen Regularien entsprechen. Ich denke, es wird einerseits zeigen, wieso die Fraktion, die glaubt, dass China auch in Europa alles super toll machen würde, nicht so ganz richtig liegt, anderseits der eingesessenen Bahnbranche etwas Feuer unterm Hintern machen als neuer Wettbewerber von außerhalb. Solche Züge kann man auf Dauer auch nicht so gut aus China herschippern wie bei Smartphones oder Solarpanelen, die wir so selbstverständlich nutzen und ums um deren Herkunft keine Gedanken machen.

Als privat finanzierte Eisenbahngesellschaft würde ich aber mit sehr spitzem Bleistift nachrechnen, ob ich Tempo 200 wirklich und überall brauche. Oder ob ich mit einer Zulassung für 180 KM/H nicht etwas an Investitionskosten einsparen könnte.

Man hat aus guten Gründen bei den Stadler-Zügen auf 200 km/h gesetzt, obwohl die Plattform ja zunächst für 160 km/h schnelle S-Bahnen in der Schweiz konzipiert wurde. Teilstrecken zwischen Wien und Salzburg sind sogar auf 230 km/h ausgebaut, was eben durchaus genutzt wird. 200 km/h sind bereits ein guter Kompromiss. 180 km/h würde Nachteile in Betriebsstabilität bringen und womöglich schlechtere Trassen bringen.

Vielleicht ist es gar nicht so bekannt, aber auf der Weststrecke ist man in weiten Teilen ziemlich rasant unterwegs. Ein Blick auf openrailwaymap.org kann helfen.

Und dieses Geld dann sozusagen in einen höheren Sitzabstand investieren würde.

Nicht wirklich. Das würde die Kapazität mindern, zusammen mit den Nachteilen in der Trassenwahl eine Lösung, die eher weniger Gewinne zu bringen verspricht und auch mit der Teilnahme am Klimaticket ist das nach wie vor ein Faktor. Denn mehr Fahrgäste bedeuten mehr Abgeltung, also will man möglichst viele Fahrgäste möglichst häufig und möglichst schnell transportieren. Ich denke nichtmal, dass die Kosten für einen Betrieb von 200 km/h gegenüber 180 km/h so hoch wären. Der KISS der WESTbahn kann das ja jetzt sowieso, die Züge von CRRC sind eine komplette Neuentwicklung, die maßgeschneidert sein kann auf die Bedürftnisse der WESTbahn. Gerade das wird vermutlich ein guter Selling-Point für die gewesen sein.

In verschiedenen Artikeln würde auch angesprochen, daß CRRC auch Leasing anbieten würde.

Da die WESTbahn ihre Züge grundsätzlich least, wird dies wohl auch so wahrgenommen.

Das ist dann für die erste Serie die beste Lösung. Der Betreiber zahlt seine Leasingraten und macht für die ersten zwei, drei Jahre einen Wartungsvertrag. Dann ist der wirtschaftliche Druck auf den Lieferanten viel höher auch wirklich etwas Perfektes zu liefern.

Ich vermute, dass Wartung und Gestellung von CRRC übernommen wird. Die ÖBB Train Tech und Stadler haben ein Joint Venture Namens ÖBB STADLER Service GmbH mit Sitz in der Avedikstraße 2 im 15. Bezirk (Fünfhaus) von Wien.

Und in der Innenausstattung scheinen Chinas Eisenbahnhersteller auch gute Erfahrungen zu haben. Wenn man sich so die Bilder der "Business Class" ansieht, die dort zu finden sind wo im ICE 3 der Panorama/Lounge-Bereich angesiedelt ist.

China hat viel Know-How von den westlichen Partnern mitgenommen und mit seiner eigenen Kultur kombiniert. Es sei auch angemerkt, dass der Fuxing, der Hochgeschwindigkeitszug Chinas, Millionenmetropolen verbinden, wo die gehobenen Klassen wohnen. Flugzeuge könnten ökonomisch gar nicht die schieren Massen transportieren, für die es bei solchen Relationen einen Bedarf gibt. Es ist rein rational, dafür die entsprechenden Strecken zu bauen. Die sind attraktiv genug, um bei den gehobenen Schichten entsprechende Kapazitäten zu bieten, um auch diesen das Reisen mit der Bahn schmackhaft zu machen und damit den Kostendeckungsgrad weiter zu erhöhen, dass solch eine Business-Class Sinn ergibt. Städte der Dimensionen von Linz und Salzburg würde ein Fuxing einfach nicht bedienen.

Das setzt aber zuerst einmal voraus, daß die DB IT endlich fähig ist die Business Class eines Railjets im Tarif- und Reservierungssystem abzubilden.

Das größte Problem ist, dass die Business-Klasse in Deutschland gar nicht existiert. Zwischen München und Salzburg bzw. zwischen Frankfurt und Lindau oder Berlin und dem Grenztarifpunkt Schöna braucht es entsprechend auch kein Upgrade..

In dem Fall wäre das Upgrade, bei den Bahnen zu buchen, die das haben. Man kann auch bei vorhandenem Ticket ein Upgrade auf die Business-Klasse in der ÖBB-App durchführen. Sollte die DB andenken, eine Business-Klasse selbst einzuführen, wird man ein Upgrade schon buchen können.

Liebe Grüße

GUM

Liebe Grüße
J-C

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Die Umsetzung der Idee des Welthandels

gnampf, Sonntag, 15.05.2022, 10:23 (vor 8 Tagen) @ GUM

Das setzt aber zuerst einmal voraus, daß die DB IT endlich fähig ist die Business Class eines Railjets im Tarif- und Reservierungssystem abzubilden.

Ist sie doch, schon seit Ewigkeiten, und auf dem von dir präferierten Weg: im personenbedienten Verkauf via Reisezentrum und Hotline. Dort bekommst du problemlos für 15 Euro eine Businessclass-Reservierung für den Railjet, sogar für rein innerdeutsche Strecken/Abschnitte (wo du die Business gratis nutzen könntest ohne Reservierung, es auch mit Reservierung kein Freigetränk etc. gibt,...).
Und Online ist doch, wie du selbst sagst, blöd und Resourcenverschwendung, kostet nur Arbeitsplätze, führt zu Verramschung der Leistung, dazu das sie nicht gewürdigt wird, etc. Also mach die DB doch alles richtig.

Danke für den wertvollen Hinweis!

GUM, Sonntag, 15.05.2022, 23:25 (vor 8 Tagen) @ gnampf

Das setzt aber zuerst einmal voraus, daß die DB IT endlich fähig ist die Business Class eines Railjets im Tarif- und Reservierungssystem abzubilden.


Ist sie doch, schon seit Ewigkeiten, und auf dem von dir präferierten Weg: im personenbedienten Verkauf via Reisezentrum und Hotline. Dort bekommst du problemlos für 15 Euro eine Businessclass-Reservierung für den Railjet, sogar für rein innerdeutsche Strecken/Abschnitte (wo du die Business gratis nutzen könntest ohne Reservierung, es auch mit Reservierung kein Freigetränk etc. gibt,...).

Hallo gnampf,
das finde ich interessant! Salzburg-München konnte man "schon immer" im personenbedienten Verkauf erwerben.
Aber beispielsweise der ein paar Mal die Woche im Inland weiterfahrende Zug nach Frankfurt (gab es ein paar Fahrplanperioden)

Oder München<->Rosenheim...

Wusste ich nicht. *DANKE*

Das ist erstaunlich.

Liebe Grüße

GUM

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Danke für den wertvollen Hinweis!

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 16.05.2022, 06:59 (vor 8 Tagen) @ GUM

Es gibt ja auch einen Railjet Wien - Bregenz, der über Lindau und Ulm nach Frankfurt verlängert wurde

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Danke für den wertvollen Hinweis!

gnampf, Montag, 16.05.2022, 09:06 (vor 8 Tagen) @ GUM

das finde ich interessant! Salzburg-München konnte man "schon immer" im personenbedienten Verkauf erwerben.
Aber beispielsweise der ein paar Mal die Woche im Inland weiterfahrende Zug nach Frankfurt (gab es ein paar Fahrplanperioden)

In genau dem vom Muenchen nach Frankfurt fahrenden RJ Hatte ich vor einigen Jahren leider die Business reserviert, bevor ich mitbekommen hatte, dass ich die Business in Deutschland gratis nutzen kann. Die OeBB haben am Ende die 15 Euro dann in Form von Fressgutscheinen erstattet.

Was uebrigens anscheinend nicht geht ist platzgenaue Reservierung. Sie sehen zwar den Platz, koennen ihn aber wohl nicht beeinflussen. Das war meine ich frueher anders, kann mich aber auch taeuschen. Somit hab ich dann heute doch wieder auf die Buchunng via DB verzichtet und erledige ea bei den OeBB

Danke für den wertvollen Hinweis!

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 16.05.2022, 09:09 (vor 8 Tagen) @ gnampf

Bei den ÖBB kostet es ja ohnehin weniger als bei der DB…

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Danke für den wertvollen Hinweis!

gnampf, Montag, 16.05.2022, 09:12 (vor 8 Tagen) @ J-C

Bei den ÖBB kostet es ja ohnehin weniger als bei der DB…

Also bei mir sind 15 Euro 15 Euro. Bzw, nein, bei der DB waeren 15 Euro nur 13 Euro, da ich dort mit einem 30 Euro Geschenkgutschein zahlen kann, den ich fuer 26 Euro erworben habe.

Wie kommst du drauf, dass es bei den OeBB billiger waere?

Ich meinte Reservierungen generell

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 16.05.2022, 09:45 (vor 7 Tagen) @ gnampf

Bei den ÖBB kostet eine Reservierung abseits der Business-Class ja 3€, bei der DB ist das teurer

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Es geht aber gerade um die Business-Class ;)

Matze86, München, Montag, 16.05.2022, 09:57 (vor 7 Tagen) @ J-C

- kein Text -

Ich meinte Reservierungen generell

gnampf, Montag, 16.05.2022, 09:58 (vor 7 Tagen) @ J-C

Es ging aber um die Reservierung in der Business ;-)

Die Reservierung in der normalen First oder auch zweiten Klasse waere uebrigens auch bei der DB billiger, da zahle ich dank Freikontigent naemlich nix. Muss halt einen deutschen Anteil in der Verbindung haben, muss aber nicht der Zug sein, um den es mir geht.
Ausserdem ist es bei der DB auch dann guenstiger, wenn mehr als 1 Zug reserviert werden soll. Denn bei den OeBB zahlst du die 3 Euro soweit ich weiss fuer jeden einzelnen Zug, bei der DB die 4/5,40 jedoch fuer die ganze Verbindung.

Ich meinte Reservierungen generell

Altmann, Montag, 16.05.2022, 10:13 (vor 7 Tagen) @ gnampf

Ausserdem ist es bei der DB auch dann guenstiger, wenn mehr als 1 Zug reserviert werden soll. Denn bei den OeBB zahlst du die 3 Euro soweit ich weiss fuer jeden einzelnen Zug, bei der DB die 4/5,40 jedoch fuer die ganze Verbindung.

Die ÖBB sind da ja durchaus unterhaltsam. Zum Beispiel meine nächste Fahrt:

Hin: 3x Business Class (also 2mal umsteigen), macht in Summe € 15,-
Zurück: (da im ersten Abschnitt kein RJ) 1x First und 2x Business, macht in Summe € 18,-

Bei der Hinfahrt also ein zusätzliches Freigetränk + mehr Platz. Trotzdem billiger.

Ca. 40 % mehr Platz zum fairen Preis

GUM, Montag, 16.05.2022, 09:35 (vor 7 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

für mich steht die Frage im Vordergrund, dass ein Passagier super viel Platz zum fairen Preis bekommen kann.

Ob jetzt da 15 Euro angemessen sind, kann jeder selber überlegen.

Interessant ist, dass eben innerdeutsche Strecken auch buchbar sind.

Liebe Grüße

GUM

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Ca. 40 % mehr Platz zum fairen Preis

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 16.05.2022, 09:46 (vor 7 Tagen) @ GUM

Hat früher mehr gekostet und mehr geboten. Ich denke, der Erfolg gibt dem Konzept Recht. Denn auch heutzutage wird die Business-Class durchaus genutzt. Von Wien nach Zürich würde ich definitiv das so machen.

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Die Chinesen kommen nach Europa...--> negativ!

ktmb, iOS, Samstag, 14.05.2022, 14:44 (vor 9 Tagen) @ Oscar (NL)

- kein Text -

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Niemand hat die Absicht eine Autobahn zu bauen. #A49#A20#AXYtbc

Schwierig eben

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 14.05.2022, 14:53 (vor 9 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von J-C, Samstag, 14.05.2022, 14:55

Auf der einen Seite kann ich es kaum erwarten, mal was ganz neues in Österreich zu sehen, in einem Land, wo die Anzahl an Baureihen eher überschaubar ist. Anderseits reden wir von einem Hersteller, der von einem unterdrückenden Regime gepusht wird, das Menschenrechte mit Füßen tritt und im eigenen Land schwache Arbeitsstandards hat.

Auf der anderen Seite werden die Chinesen früher oder später gezwungen sein, in Europa zu produzieren, wenn sie in Europa liefern wollen. Solche großen Züge kann man nicht in so großer Stückzahl mit dem Schiff transportieren und auch auf der Bahn ist das eher beschwerlich. Die Lieferdauer wäre da viel länger als bei heimischen Herstellern. Also auf Dauer ein Wettbewerbsnachteil.

Dann würden also perspektivisch CRRC-Züge in Europa nach europäischen Bedingungen hergestellt und zugelassen werden. Alles was bleibt, ist das Design aus China. Wobei selbst da beim Sirius zumindest man ein tschechisches Designstudio ranließ, um eben die Akzeptanz zu erhöhen.

Da bleibt möglicherweise nicht mehr viel aus China übrig außer der Marke und der Finanzströme. Es fällt ja schon Herstellern wie Skoda oder Pesa ziemlich schwer, in Westeuropa Fuß zu fassen. Ich hab da wenig Sorgen.

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Unanfechtbare Argumentation.

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Samstag, 14.05.2022, 14:55 (vor 9 Tagen) @ ktmb

- kein Text -

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