DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August (Allgemeines Forum)

Bahncard100-Freak, Montag, 09.05.2022, 07:22 (vor 14 Tagen)

Die Bahncard100-Kunden gehen leer aus.
Ich hätte so mit 200€/pro Monat (2.Klasse) in Form eines Gutscheines gerechnet.

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 08:05 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak

Die Bahncard100-Kunden gehen leer aus.
Ich hätte so mit 200€/pro Monat (2.Klasse) in Form eines Gutscheines gerechnet.

200? Was kostet denn so eine Durchschnittsmonatskarte für den NV?
79 Euro? Abzüglich 9 Euro dann eher 70 Euro Gutschein.

Wenn es keinen Gutschein für BC100 Kunden gibt, hat die DB schlecht mit dem Bund verhandelt.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 09.05.2022, 08:54 (vor 14 Tagen) @ agw

Die Bahncard100-Kunden gehen leer aus.
Ich hätte so mit 200€/pro Monat (2.Klasse) in Form eines Gutscheines gerechnet.


200? Was kostet denn so eine Durchschnittsmonatskarte für den NV?
79 Euro? Abzüglich 9 Euro dann eher 70 Euro Gutschein.

Mmh, für meine üblichen Wege 294 Euro, für meinen Wohnort 77 Euro. Die Wahrheit liegt also vermutlich irgendwo in der Mitte.

--
Weg mit dem 4744!

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 11:28 (vor 14 Tagen) @ JeDi

Die Bahncard100-Kunden gehen leer aus.
Ich hätte so mit 200€/pro Monat (2.Klasse) in Form eines Gutscheines gerechnet.


200? Was kostet denn so eine Durchschnittsmonatskarte für den NV?
79 Euro? Abzüglich 9 Euro dann eher 70 Euro Gutschein.


Mmh, für meine üblichen Wege 294 Euro, für meinen Wohnort 77 Euro. Die Wahrheit liegt also vermutlich irgendwo in der Mitte.

Eher ganz nah bei den 77 Euro.

--
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DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

Barzahlung, Montag, 09.05.2022, 19:09 (vor 14 Tagen) @ agw
bearbeitet von Barzahlung, Montag, 09.05.2022, 19:14

Die Bahncard100-Kunden gehen leer aus.
Ich hätte so mit 200€/pro Monat (2.Klasse) in Form eines Gutscheines gerechnet.


200? Was kostet denn so eine Durchschnittsmonatskarte für den NV?
79 Euro? Abzüglich 9 Euro dann eher 70 Euro Gutschein.

Schön. Nur ist es für die Einnahmeaufteilungsfragen schnurzpiepegal, was das Verbund-Abo auf der persönlichen Pendlerstrecke gekostet hätte.
Bei den Verbund-Abos zahlen auch die Landkreise zu, was der Kunde mit Fernverkehrsfahrschein alles selber zahlen muss.

Egal was die DB ihren Kunden so "gönnt", ändert es nichts daran, dass sie Gelder an die EVU und AT überweisen muss, die 9€ deutlich übersteigen.

Wenn es keinen Gutschein für BC100 Kunden gibt, hat die DB schlecht mit dem Bund verhandelt.

Da wird es wohl Gründe geben, warum die Fernverkehrsfahrscheine durchs Raster fallen.

! Wahlkampfspenden des eigenwirtschaftlichen Fernverkehrs

GUM, Montag, 09.05.2022, 08:07 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak
bearbeitet von GUM, Montag, 09.05.2022, 08:12

Die Bahncard100-Kunden gehen leer aus.
Ich hätte so mit 200€/pro Monat (2.Klasse) in Form eines Gutscheines gerechnet.

Hallo BahnCard100-Freak,

Deine Rechnung ist mir etwas schleierhaft. Die Mobility BahnCard100 wurde als innovative Netzkarte eingeführt, die Dir eine weitestgehende Inanspruchnahme der Mobilität im gesamten Bundesgebiet bis hin zu den Grenzbahnhöfen sichert.

Der Leistungsumfang wird keineswegs dadurch eingeschränkt, daß das 9-Euro-Ticket als vorübergehendes Wahlkampfgeschenk eingeführt wird.

agw hat ja schon einen Hinweis gegeben wie man denn eine Verkehrsverbund Monatskarte rechnerisch ansetzen kann.

Zurück zur Energie.

Wir erinnern uns: Gerade haben viele Haushalte die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2021 bekommen.

Diese besagt ganz klar: Grüne Politik mit der gezielten Verteuerung von Energie aller Art wirkt.

Da die Koalition dies aber so beispielsweise vor der letzten freien Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen nicht stehen lassen kann wird die Realität verzerrt und gebogen - wo es geht.

Jetzt kam dann noch ein Angriffskrieg mit weiteren Erhöhungen der Rohstoffpreise. Diesmal aus der Sicht der Preise für die Rohstoffe selbst, nicht die unersättliche Gier nach Steuererhöhungen.

Da aber die nächsten Stufen der CO2-Preiserhöhungen vor der Tür stehen, werden Autofahrer, Bus- und Bahnfahrer noch mehr mit Abgaben belastet.

Angesichts dieser steigenden Abgabenlast wäre es nicht unbedingt sinnvoll, Deine BahnCard zu verbilligten.

Und nur am Rande: Dadurch daß Milliarden Passagiere (wenn ich jede Fahrt einzeln zähle) zu Sozialtransfer-Empfängern werden wird Deine BahnCard100 in der Fernverkehrsleistung nicht schlechter.

Der richtige Ansprechpartner für Deine Frage ist deshalb nicht die Deutsche Bahn AG, Unternehmen im Bundesbesitz, sondern der "Klimaminister".

Der wird Dir dann sehr gerne bestätigen, daß er es gut findet, wenn die Menschen weniger heizen, weniger Bahnfahren, weniger Wirtschaftsleistung erbringen und ehemals gesunde Betriebe zu Transferempfängern werden.

Grün wirkt.

Es tut mir leid, wenn dieser Beitrag sich nicht sehr höflich und freundlich liest. Wir stehen aber nur en paar Tage von einer Zeitenwende, in denen Milliarden Fahrgäste plötzlich mehr oder weniger aufgrund einer Landtagswahl einen Fast-Null-Tarif bekommen.

Das Narrativ, daß Dekarbonisierung bezahlbar wäre muß bis Sonntag, den 15. Mai 2022,18:01 Uhr halten.

Den eigenwirtschaftlich betriebenen Fernverkehr hineinzuziehen ist nicht sinnvoll.

Liebe Grüße

GUM

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! Wahlkampfspenden des eigenwirtschaftlichen Fernverkehrs

Bahncard100-Freak, Montag, 09.05.2022, 10:22 (vor 14 Tagen) @ GUM

Dadurch werden Bahncard100-Kunden schlechter gestellt, wie andere Abonnenten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand die Bahncard nur für den Fernverkehr nutzt.
Ich nutze sie zum Beispiel überall - in der Stadt, im Nahverkehr sowie im Fernverkehr und profitiere somit gar nicht davon.

Somit werden eindeutig Bahncard100-Kunden benachteiligt. Die Bahncard kostet durchschnittlich per Monat fast 400€(/650€ = 1.Klasse).

! Leistungsangebot bleibt erhalten

GUM, Montag, 09.05.2022, 10:52 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak
bearbeitet von GUM, Montag, 09.05.2022, 10:52

Hallo BahnCard100-Freak,

danke für die Antwort. Als BahnCard100-Inhaber kannst Du ja weiterhin (fast) alle Leistungen nutzen.

Takte und Fahrmöglichkeiten bleiben unverändert erhalten:
Mit einigen Ausnahmen an Wochenenden.

Wo die Mitfahrt aufgrund der Überfüllung des Zuges beispielsweise auf touristisch beliebten Strecken unzumutbar wird. Gerade für einen 1. Klasse Kunden.

Aus Sicht eines außenstehenden, neutralen Dritten sehe ich deshalb weiterhin keinen außergewöhnlich hohen, unzumutbaren Schaden.

Vielleicht würden sich bei einem freundschaftlich formulierten Schreiben so etwas wie ein paar Kulanzgutscheine für die Bordgastronomie herausholen lassen.

Diese Zeit würde ich persönlich aber nicht aufwenden. Denn es kann durchaus sein, daß die Verkehrsunternehmen nach dieser Phase vor viel größeren Herausforderungen stehen.

Dass sie nach der nächsten CO2 Stufe noch mehr Abgaben bezahlen und dann das Angebot erheblich reduzieren.

Dann stellt sich die Frage nach der Preisreduzierung wirklich.

Für im Moment sollte die Schärfung der persönlichen Wahrnehmung reichen was Politik so anstellt.

Und daß ein früherer, "gelber" Parteivorsitzender leider recht hatte. Indem er überspitzt zigfach vor zu hohen Abgaben warnte sodass der Staat sich erst zu viel holt und dann erst wieder zurückgibt.

Und die gleichfarbigen Nachfolger dieses Erbe leider ebenfalls vergessen haben.

Liebe Grüße

GUM

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! Leistungsangebot bleibt erhalten

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 11:31 (vor 14 Tagen) @ GUM

danke für die Antwort. Als BahnCard100-Inhaber kannst Du ja weiterhin (fast) alle Leistungen nutzen.

Das könnte ich mit meiner Verbundmonatskarte im Abo auch, auch wenn der Preis nicht bis auf 9 Euro erstattet bzw. nicht eingezogen würde.

Das ist aber kein Grund, die Verbundabokunden von der 9-Euro-Aktion auszuschließen.

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Warum propagierst du das Ende der Wahlfreiheit?

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Montag, 09.05.2022, 11:02 (vor 14 Tagen) @ GUM

Da die Koalition dies aber so beispielsweise vor der letzten freien Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen nicht stehen lassen kann wird die Realität verzerrt und gebogen - wo es geht.

Off-topic: Digital Services Act

GUM, Montag, 09.05.2022, 11:57 (vor 14 Tagen) @ Paladin

Hallo Paladin,

die aktuellen Entwürfe des Digital Services Act sollen eine Neu-Interpretation der Meinungsfreiheit enthalten.

Demnach könne die Verwaltung einen sog. "Krisenmechanismus" nutzen, um bestimmte Meinungen sofort löschen zu lassen. Geschieht dies während eines Wahlkampfes so bekommt die Opposition zwar nachher vielleicht auf dem Rechtsweg recht, daß hilft aber nichts mehr.

Bisher waren es lediglich die Big Tech Unternehmen, die das selbsttätig einsetzten.

Beispielsweise war die Erwähnung dieses folgenden im "Friedensprojekt" EU verwendeten Begriffes bei einer Plattform nicht möglich.

Kohäsionsf_nds

Obwohl dies einfach nur auf eine in Brüssel lange gelebte Praxis zur teilweisen Vereinheitlichung
der Lebensverhältnisse hinwies:

Im offiziellen Angebot der Regierung in Brüssel

Und mir nicht bekannt wäre, daß die Seiten dieser Gebietskörperschaft Hassrede wären.

Dies nur einfach zur Info!

Liebe Grüße

GUM

--
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Off-topic: Digital Services Act

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 09.05.2022, 13:35 (vor 14 Tagen) @ GUM

Ich unterstelle mit 'Meinungsfreiheit' sollen in diesem Zusammenhang jetzt alle scharfmachenden Extreme wie auch Fakten verzerrende oder leugnende, ehrverletzende, teils gezielt gesteuerte Kampagnen pauschal abgedeckelt werden?

Wenn ich mir Sorgen um die Meinungsfreiheit mache, dann zuallerletzt im Bereich der EU.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Off-topic: Digital Services Act

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 20:57 (vor 14 Tagen) @ GUM
bearbeitet von J-C, Montag, 09.05.2022, 21:02

Hallo Paladin,

die aktuellen Entwürfe des Digital Services Act sollen eine Neu-Interpretation der Meinungsfreiheit enthalten.

Aha?

Demnach könne die Verwaltung einen sog. "Krisenmechanismus" nutzen, um bestimmte Meinungen sofort löschen zu lassen. Geschieht dies während eines Wahlkampfes so bekommt die Opposition zwar nachher vielleicht auf dem Rechtsweg recht, daß hilft aber nichts mehr.

Nun, diesen "Krisenmechanismus" würde ich gerne näher erläutert sehen. Schauen wir uns mal an, was gängige Informationen enthalten Link (WiWo)

Der DSA soll unter anderem sicherstellen, dass illegale Inhalte wie Hassrede nach entsprechenden Hinweisen schneller aus dem Netz entfernt, schädliche Desinformation und Kriegspropaganda weniger geteilt und auf Online-Marktplätzen weniger gefälschte Produkte verkauft werden. Dafür müssen Plattformen wie Instagram ihre Empfehlungsalgorithmen erstmals transparenter machen.

Grundlegendes Prinzip ist: Was offline illegal ist, soll es auch online sein. Anbieter digitaler Dienste sollen von Rechtssicherheit und einheitlichen Regeln in der EU profitieren. Große Plattformen und Suchmaschinen mit mindestens 45 Millionen Nutzern müssen deutlich mehr Regeln befolgen als kleinere.

Die Einigung vom Samstag muss noch einmal vom Europaparlament und den EU-Staaten bestätigt werden. Dies gilt als Formsache. Nach Inkrafttreten soll eine Übergangsfrist von 15 Monaten gelten. Für die sehr großen Plattformen und Suchmaschinen sollen die Regeln bereits vier Monate nachdem sie designiert worden sind gelten.

Der DSA ist also im Prinzip nichts weiter als das deutsche Netzwerk Durchsuchungsgesetz (auch bekannt als NetzDG) auf europäischer Ebene und in aufpoliert. Der wesentliche Punkt: was offline illegal ist, soll es auch online sein.

Der wesentliche Punkt ist es, soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter dazu zu verpflichten, geltendes Recht durchzusetzen. Begriffe wie "Hassrede" sind vor allem zur Illustration da.

Eine erste Suche auf Google hat das entsprechende EU-Dokument auf der Seite des österreichischen Parlaments herausgefunden

Link
Die Parallelen zum deutschen NetzDG sind unverkennbar. Mir ist nicht bekannt, welche Informationslage dir geläufig ist.

Die relevanten Teile finden im Kapitel 2 auf Seit 53 des Dokuments statt. Wovon ist nun die Rede im DSA? Nun, es geht um die Beantwortung folgender Frage:

wann ist ein Anbieter sozialer Netzwerke für das Verbreiten illegaler Inhalte haftbar?

Die Antwort:

Wenn dieser Anbieter Kenntnis über das illegale Verhalten hat, jedoch keine Schritte dagegen unternimmt.

Um im Vorhinein einige Mythen auszuräumen, bedeutet es, dass solche Unternehmen nicht dazu verpflichtet werden, von sich aus nach illegalen Inhalten zu suchen und ebenso nicht dazu verpflichtet wird, sofern diese als neutrale Plattformen agieren gemäß den Artikeln 3 bis 5, welche die Haftungsausschlüsse regeln.

Nun betrachten wir Artikel 37, den du leider nicht von vornherein erwähnt hast.

Artikel 37
Krisenprotokolle

(1) Das Gremium kann der Kommission empfehlen, gemäß den Absätzen 2, 3 und 4 die
Ausarbeitung von Krisenprotokollen zur Bewältigung von Krisensituationen
einzuleiten, die strikt auf außergewöhnliche Umstände beschränkt sind, die die
öffentliche Sicherheit oder Gesundheit beeinträchtigen.

(2) Die Kommission fördert und erleichtert die Beteiligung sehr großer OnlinePlattformen und gegebenenfalls anderer Online-Plattformen und beteiligt sich selbst
an der Ausarbeitung, Erprobung und Anwendung dieser Krisenprotokolle, die eine
oder mehrere der folgenden Maßnahmen umfassen:

a) hervorgehobene Darstellung von Informationen über die Krisensituation, die
von den Behörden der Mitgliedstaaten oder auf Unionsebene bereitgestellt
werden;

b) Gewährleistung der Zuständigkeit der in Artikel 10 genannten Kontaktstelle für
das Krisenmanagement;

c) gegebenenfalls Anpassung der Ressourcen, die für die Erfüllung der
Verpflichtungen gemäß den Artikeln 14, 17, 19, 20 und 27 vorgesehen sind, an
den durch die Krisensituation entstandenen Bedarf.

(3) Die Kommission kann gegebenenfalls die Behörden der Mitgliedstaaten und die
Einrichtungen und sonstigen Stellen der Union in die Ausarbeitung, Erprobung und
Überwachung der Anwendung der Krisenprotokolle einbeziehen. Die Kommission
kann gegebenenfalls auch Organisationen der Zivilgesellschaft oder andere
einschlägige Organisationen in die Ausarbeitung der Krisenprotokolle einbeziehen.

(4) Die Kommission setzt sich dafür ein, dass alle folgenden Elemente in den
Krisenprotokollen klar dargelegt werden:

a) die spezifischen Parameter zur Bestimmung der besonderen
außergewöhnlichen Umstände, denen mit dem Krisenprotokoll begegnet
werden soll, und die damit verfolgten Ziele;

b) die Rolle der einzelnen Beteiligten und die Maßnahmen, die sie in
Vorbereitung und nach Aktivierung des Krisenprotokolls zu ergreifen haben;

c) ein klares Verfahren, um zu bestimmen, wann das Krisenprotokoll zu
aktivieren ist;

d) ein klares Verfahren zur Bestimmung des Zeitraums, in dem die nach
Aktivierung des Krisenprotokolls zu ergreifenden Maßnahmen durchzuführen
sind und der strikt auf das zur Bewältigung der besonderen außergewöhnlichen
Umstände erforderliche Maß beschränkt ist;

e) Schutzvorkehrungen zur Vermeidung negativer Auswirkungen auf die
Ausübung der in der Charta verankerten Grundrechte, insbesondere der
Meinungs- und Informationsfreiheit und des Rechts auf Nichtdiskriminierung;

f) ein Verfahren für die öffentliche Berichterstattung über alle ergriffenen
Maßnahmen, ihre Dauer und ihre Ergebnisse nach Beendigung der
Krisensituation.

(5) Ist die Kommission der Auffassung, dass ein Krisenprotokoll der Krisensituation
nicht wirksam begegnet oder die Ausübung der in Absatz 4 Buchstabe e genannten
Grundrechte nicht schützt, kann sie die Beteiligten auffordern, das Krisenprotokoll
zu überarbeiten, auch durch die Ergreifung zusätzlicher Maßnahmen.

Ich habe mal relevante Schutzbestimmungen hervorgehoben.

Sehr geehrter GUM, bei all deiner Freude über die Kritik an staatlichen Stellen und Medien, hier reden wir darüber, dass die EU einen klaren Rahmen für entsprechende Krisenprotokolle setzt. Man kann da nicht einfach so eine Krisensituation ausrufen und dann wahllos zensieren. Ich weiß nicht, was dein Quelle diesbezüglich sagt, aber die liegt offensichtlich falsch bzw. kann nicht vernünftig interpretieren.

Bisher waren es lediglich die Big Tech Unternehmen, die das selbsttätig einsetzten.

Beispielsweise war die Erwähnung dieses folgenden im "Friedensprojekt" EU verwendeten Begriffes bei einer Plattform nicht möglich.

Kohäsionsfonds

Erst einmal den fehlenden Buchstaben eingefügt. Ich bin kein Freund moderner Kunst, die ich nicht verstehe.

Welche Plattform? Twitter? Warte, ich mach mal was...
Hier siehst du, wie ich das Wort "Kohäsionsfonds" auf Twitter verwendet habe. Ich garantiere dir, dass dieser Tweet noch in Wochen, Monaten und Jahren an Ort und Stelle verweilen wird.

Obwohl dies einfach nur auf eine in Brüssel lange gelebte Praxis zur teilweisen Vereinheitlichung
der Lebensverhältnisse hinwies:

Im offiziellen Angebot der Regierung in Brüssel

Der Kohäsionsfonds ist eine großartige Sache, dessen Zweck, wie der Name es sagt, die Kohäsion, also der Zusammenhalt der EU ist. Kurz gesagt beteiligt sich hier die EU an Projekten in ihren Mitgliedsstaaten, um etwa die Lebensqualität zu verbessern.

Entsprechende rechtliche Grundlagen findest du hier verlinkt, wie auf der von dir verlinkten Infoseite zu sehen.

Der Kohäsionsfonds der EU bietet spannende Möglichkeiten der europäischen Regionalentwicklung und insbesondere die Chance für Regionen mit schwächerem Budget, eine Aufwertung zu erhalten. Ich stehe absolut hinter dem EU-Kohäsionsfonds. Wieso sollte man etwas dagegen haben? Und wer würde bitteschön die bloße Erwähnung zensieren?

Und mir nicht bekannt wäre, daß die Seiten dieser Gebietskörperschaft Hassrede wären.

Mir auch nicht. Hassrede kommt im DSA an sich auch nicht vor, da es kein rechtlich klarer Begriff wäre und dementsprechend im rechtlich bindenden Teil der Verordnung auch nichts zu suchen hätte.

Dies nur einfach zur Info!

Nach dieser spannenden Exkursion in die Welt des EU-Rechts und des Digital Service Acts finde ich es tatsächlich spannend, zu sehen, wie aus einem kleinen süßen NetzDG etwas großartiges auf Europäischer Ebene wird. Etwas, was tatsächlich auch Wirksamkeit entfalten kann. Im Gegensatz zum durchaus kritisch betrachteten NetzDG, wo es heißt, die Durchsetzung wäre EU-rechtswidrig, da ja deutsches Recht nur deutsche Unternehmen betreffen kann.

Liebe Grüße

GUM

Liebe Grüße aus Wien
J-C

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Ein herzliches Danke für Deinen Beitrag

GUM, Dienstag, 10.05.2022, 14:09 (vor 13 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

auch wenn ich Deine Schlußfolgerungen nicht teile finde ich den Informationswert großartig.

Jetzt kann jeder Leser sich selber ein Bild darüber machen, ob er diese Art von Krisenmechanismus möchte.

Um noch die Frage nach dem Fonds zu beantworten: Es war ein Google Produkt bei dem man weder bei der einzigen Oppositionspartei noch den Verbrauchtparteien diesen Fonds kommentieren konnte.

Zum damaligen Zeitpunkt war es ein wichtiges Entscheidungskriterium mindestens für die Zweitstimme. Aber dies ist seit September 2021 nunmehr entschieden.

Liebe Grüße

GUM

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Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Ein herzliches Danke für Deinen Beitrag

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 10.05.2022, 14:25 (vor 13 Tagen) @ GUM

Hallo J-C,

auch wenn ich Deine Schlußfolgerungen nicht teile finde ich den Informationswert großartig.

Wenn ich halt die Zeit und Lust dazu habe. Ehrlich gesagt wäre es besser, wenn du deine Behauptungen von vornherein mit Quellen untermauerst. So kann die Diskussion besser versachlicht werden. Du weißt ja, wie es ist, wenn man ohne Quellen etwas behauptet, was nicht gerade dem allgemeinen Konsens entspricht.

Jetzt kann jeder Leser sich selber ein Bild darüber machen, ob er diese Art von Krisenmechanismus möchte.

Ich kann damit leben, besonders dank der strikten Eingrenzung.

Um noch die Frage nach dem Fonds zu beantworten: Es war ein Google Produkt bei dem man weder bei der einzigen Oppositionspartei noch den Verbrauchtparteien diesen Fonds kommentieren konnte.

Youtube? Gib mir mal ein Video und ich werde das Wort dort erwähnen.

Klar ist, dass auf der Plattform der Ersteller selbst beeinflussen kann, welche Kommentare gesehen werden und welche nicht. Auch die Dislikes werden ausgeblendet werden. Der Ersteller hat hier absolute Kontrolle über die Kommentare. Das wird auch so sehr oft kritisiert. Von allen. Ich nutze YouTube in erster Linie, um meine Bahnvideos hochzuladen.

Auf meinem Youtube-Kanal ist politisch nichts los. Ich hab mal als Jugendlicher ziemlich peinliche politische Videos hochgeladen. Die sind alle schon weg, weil die mir zu peinlich waren. Nichts besonders spannendes. War einfach nur cringe.

Falls du Google+ meinst: das gibt es nicht mehr.

Zum damaligen Zeitpunkt war es ein wichtiges Entscheidungskriterium mindestens für die Zweitstimme. Aber dies ist seit September 2021 nunmehr entschieden.

Wer sich allein aus Youtube, Twitter und Facebook informiert, dem wird etwas fehlen. Das 21. Jahrhundert ist geprägt von einer unübertroffenen Informationsdiversität. Da ist für jeden was dabei.

Liebe Grüße

GUM

Liebe Grüße
J-C

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@J-C: Der gewünschte, gesperrte Begriff

GUM, Freitag, 13.05.2022, 17:20 (vor 10 Tagen) @ J-C
bearbeitet von GUM, Freitag, 13.05.2022, 17:22

Hallo J-C,

der Begriff, der zum automatischen Löschen eines Kommentars führte, war Kohäsionsfonds. Auch wenn kein Link angegeben war. Zu Wahlkampfzeiten vor der Bundestagswahl 2021.

Ich finde schon, daß es eine wichtige Frage ist, ob es ein supranationales Vehikel gibt, welches wie der innerdeutsche Ausgleich zwischen den Bundesländern funktioniert. Und im Betrag und Ausmaß viel weiter geht.

Letztendlich ist es keine Hassrede, sondern steht exakt auf der Originalseite:

Transferunion oder nicht? Originalseite gibt Auskunft

@All: Dies nur als persönliche Ergänzung für J-C. Möchte also nicht das Thema neu aufmachen. Die Wähler haben entschieden.


Liebe Grüße

GUM

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Gesperrt?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 13.05.2022, 17:31 (vor 10 Tagen) @ GUM

Hallo J-C,

der Begriff, der zum automatischen Löschen eines Kommentars führte, war Kohäsionsfonds. Auch wenn kein Link angegeben war. Zu Wahlkampfzeiten vor der Bundestagswahl 2021.

Ja toll. Jetzt kann ich das gar nicht reproduzieren. Aber wieso sollte ein simples Wort so ohne weiteres zensiert sein? Vielleicht war das Wort nicht das Problem, sondern der Kommentar in seinem Kontext insgesamt?

Ich finde schon, daß es eine wichtige Frage ist, ob es ein supranationales Vehikel gibt, welches wie der innerdeutsche Ausgleich zwischen den Bundesländern funktioniert. Und im Betrag und Ausmaß viel weiter geht.

Seien wir froh, dass es das gibt. Letztlich ist das ein Gewinn für alle.

Letztendlich ist es keine Hassrede, sondern steht exakt auf der Originalseite:

Transferunion oder nicht? Originalseite gibt Auskunft

Die EU hat aus guten Gründen diesen Kohäsionsfonds am Laufen, der im Übrigen nur in Beteiligung des zu fördernden Projekts läuft. Heißt, die EU wird entsprechende Projekte nicht alleine finanzieren.

@All: Dies nur als persönliche Ergänzung für J-C. Möchte also nicht das Thema neu aufmachen. Die Wähler haben entschieden.

Wenn du nur für mich was schreiben wolltest, steht es dir jederzeit frei, mich persönlich per Mail anzuschreiben. Normalerweise kommt eine rasche Antwort.


Liebe Grüße

GUM

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Off-topic: Die Generation Z sollte man in Generation N umben

sfn17, Donnerstag, 12.05.2022, 08:32 (vor 11 Tagen) @ J-C
bearbeitet von sfn17, Donnerstag, 12.05.2022, 08:35

ennen. Für "Naiv".

Das deutsche Netzdurchsetzungsdings - bei der Entstehung hoch und heiß umstritten - wird jetzt halt so für gut beherzigt, und dass im DSA der Begriff "Hassrede" nicht vorkommt, wird nicht als Hintertür für weitere Regulative öffentlich bekundeter Meinungen wahrgenommen.

Die jungen Leute lassen sich echt ihre Grundrechte vom Brot nehmen, damit sie ungestört in einer rein weißgefärbten Welt vor sich hin konsumieren können. (Seit einigen Tagen wird mir das Weiß der abgebissenen Äpfel langsam suspekt.)

Wenigstens aber gibt es junge Menschen, die sich auf die Straße festkleben und auf das wirklich drängendste Problem hinweisen.
In Brandenburg geht es schon jetzt mit der Rationierung von Trinkwasser los. Die Elon-Fabrik ist es nicht allein, auch wenn sie viel Wasser verbraucht (das machen große Chemiewerke auch).

Ehe genölt wird: ich bin eine alte linke Ratte, ein Corona-absolut-Ernstnehmer und Europäer.

Ach, wie sagt unser aller Blaschi: Es ist hoffnungslos.

+1, leider

Altmann, Donnerstag, 12.05.2022, 09:08 (vor 11 Tagen) @ sfn17

Das Ende von Meinungs- und Pressefreiheit als "Kampf gegen Hass im Netz" zu verkaufen, ist echt ne tolle Idee. Und natürlich entscheidet die EU / der Staat, was "gut" und was "böse" ist ... Und Meldungen, die dem Staat nicht gefallen (= Kritik an der Regierung) müssen von Google in Zukunft so weit nach hinten sortiert werden, dass man sie nirgends mehr finden kann.

Auf die Idee ist noch nicht mal China gekommen ...

Off-topic: Alle Instrumente sind da!

GUM, Donnerstag, 12.05.2022, 10:18 (vor 11 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 12.05.2022, 10:18


Wenigstens aber gibt es junge Menschen, die sich auf die Straße festkleben und auf das wirklich drängendste Problem hinweisen.
In Brandenburg geht es schon jetzt mit der Rationierung von Trinkwasser los. Die Elon-Fabrik ist es nicht allein, auch wenn sie viel Wasser verbraucht (das machen große Chemiewerke auch).

Ehe genölt wird: ich bin eine alte linke Ratte, ein Corona-absolut-Ernstnehmer und Europäer.

Ach, wie sagt unser aller Blaschi: Es ist hoffnungslos.

Hallo sfn17,
Hallo Community,

ich sehe dies aus einem anderen Blickwinkel und auch deutlich positiver. Denn: Es sind praktisch alle analogen Instrumente da, um die Zukunft zu gestalten.

Die Trockenheit sollte jedem Politiker und auch jedem Urlauber klar sein, der mehr als einmal in der Nähe von Jüterbog skaten war.

Derzeit aber beachtet die Politik sehr, sehr stark das Narrativ der fiktiven Welt im "Metaverse" und vergisst die Herausforderungen analoger Infrastruktur und des echten Lebens. Ich weiß gar nicht mehr, wann die Jüterbog-Skatearena eingeweiht wurde.

Spätestens dann aber sollte klar gewesen sein, daß die Ackerflächen der Umgebung im Sommer staubtrocken waren/sind. Also zehn oder mehr Jahre Planungs- und Gestaltungszeit verloren.

Jetzt ist ja demnächst der super teure Ausbau der digitalen Welt abgeschlossen. Privathaushalte bekommen und bezahlen Anschlüsse, mit denen sie den kompletten Speicher des eigenen PCs in weniger als sechs bis sieben Minuten auf eine zentrale Speicherinstanz hochladen. Und dann ist der Hausanschluss wieder für 23 Stunden und 50 Minuten unter Kapazität genutzt.

Meint im Klartext: Für die 800 bis 2.600 Euro Anschußkosten und mit den entsprechenden Arbeitswerten an Tiefbau-Bauarbeitern hätte und könnte man jederzeit eine "halbwegs Frischwasser"-Leitung von einer Meerwasserentsalzungsanlage in Mukran bis nach Berlin bauen. Elon's Fabrik müsste dann nur das Klärwerk spendieren.

Den entsprechenden Willen der Politik vorausgesetzt. Die Technologien sind da, Strom aus Sonne und Wind sollte es genug geben.

Man könnte mit einer vergleichsweise kleinen Meerwasserentsalzungsanlage und einem Güterzug pro Tag von Mukran zum Elon-Werk beginnen.

Geld dürfte keine Rolle spielen, wenn der Steuerzahler 9.000 Euro pro Elektrofahrzeug ausgibt. Dann müsste dieser Wert eben leicht gekürzt werden um den Anteil einer Wasserabgabe.

Für Dich als Fan der Europäischen Union (Du schriebst Europäer) dürfte klar sein, daß da Geld auch aus dem "Recovery & Resilience" Fonds bzw. dem neuen Green Deal kommen kann.


Ist also alles nicht so schwierig, wie es anfangs aussieht.

Liebe Grüße

GUM

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Ok, boomer

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 12.05.2022, 11:12 (vor 11 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 12.05.2022, 11:15

ennen. Für "Naiv".

Du hast mir die Steilvorlage gegeben, das hast du jetzt davon.

Das deutsche Netzdurchsetzungsdings - bei der Entstehung hoch und heiß umstritten - wird jetzt halt so für gut beherzigt,

Ich habe mich mit dem Netzwerkdurchsuchungsgesetz tiefer befasst und finde es so in Ordnung. Es hat seine Gründe, wieso es das gibt.

und dass im DSA der Begriff "Hassrede" nicht vorkommt, wird nicht als Hintertür für weitere Regulative öffentlich bekundeter Meinungen wahrgenommen.

Der Begriff der Hassrede wäre rechtlich zu schwammig. So etwas in diesem Kontext zu verwenden wäre rechtlich heikel.

Die jungen Leute lassen sich echt ihre Grundrechte vom Brot nehmen, damit sie ungestört in einer rein weißgefärbten Welt vor sich hin konsumieren können. (Seit einigen Tagen wird mir das Weiß der abgebissenen Äpfel langsam suspekt.)

Ich bin froh in einer Welt zu leben, wo die Revoluzzer unter meinen Komillitonen eher eine laute Minderheit ist und ich nicht mich dauernd mit irgendeiner Kapitalismuskritik etc. befassen muss.

Wenigstens aber gibt es junge Menschen, die sich auf die Straße festkleben und auf das wirklich drängendste Problem hinweisen.

Man verwendet das Wort Cringe dafür.

In Brandenburg geht es schon jetzt mit der Rationierung von Trinkwasser los. Die Elon-Fabrik ist es nicht allein, auch wenn sie viel Wasser verbraucht (das machen große Chemiewerke auch).

Ja, aber Elon Musks Gigafactory macht das ganze noch problematischer. Außerdem war die ganze Geschichte rechtlich mehr als fragwürdig. Es ist spannend, dass es möglich ist, für lange Zeit ohne eine feste Baugenehmigung so etwas riesiges zu bauen und damit durchzukommen.

Ehe genölt wird: ich bin eine alte linke Ratte, ein Corona-absolut-Ernstnehmer und Europäer.

Ich nehme Corona so ernst, wie nötig. Ehrlich gesagt spielt es kaum eine Rolle in meinem Leben.

Ach, wie sagt unser aller Blaschi: Es ist hoffnungslos.

Ja, aber so kommen wir auch nicht weiter.

--
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Oh je ...

Der Blaschke, Donnerstag, 12.05.2022, 11:34 (vor 11 Tagen) @ J-C

Hallo.

Ich bin froh in einer Welt zu leben, wo die Revoluzzer unter meinen Komillitonen eher eine laute Minderheit ist und ich nicht mich dauernd mit irgendeiner Kapitalismuskritik etc. befassen muss.

Wegducken. Klappe halten. Mitnehmen, was man persönlich mitnehmen kann. Tellerrand als Wahrnehmungsende. Deine Überschrift sagt ja alles ...

Ich bin froh, in meiner Welt nicht von solchen Zeitgenossen umgeben zu sein.

Ach, wie sagt unser aller Blaschi: Es ist hoffnungslos.

Ja, aber so kommen wir auch nicht weiter.

Mit hemmungslosem Egoismus aber auch nicht. Oder wie Birgit Breuel mal sagte: Es hat keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen, wenn man in die falsche Richtung läuft.


Schöne Grüße von jörg

Selbst die Beleidigungsversuche sind angepasst...

sfn17, Donnerstag, 12.05.2022, 14:41 (vor 11 Tagen) @ J-C
bearbeitet von sfn17, Donnerstag, 12.05.2022, 14:43

Das Netzdings tiefgründig studiert haben zu wollen: sorry, ich lache mal kurz und doof bin ich auch nicht.

Interessant, das Festkleben als cringe zu bezeichnen und abzutun.

Das Festketten an Eisenbahnschwellen (Castor): cringe. Auf Bäumen hocken (Startbahn 18 West, Hambacher Forst): cringe. Atomdemos (Brunsbüttel, Wackersdorf): cringe. Kerzendemo der 70000 auf dem Ring (Leipzig): cringe. Mädchen im Schneidersitz (Greta): cringe.

Demos gegen Pershings und Nato-Doppelbeschluss: waren definitiv cringe, denn Frieden schaffen mit schweren Waffen ist jetzt nice.

Schöne neue Metawelt. Weiß und pure.

Ich habe eine Einstufung deinerseits retourniert

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 12.05.2022, 15:38 (vor 11 Tagen) @ sfn17

Das Netzdings tiefgründig studiert haben zu wollen: sorry, ich lache mal kurz und doof bin ich auch nicht.

Ich habe das tatsächlich in einer Diskussion mal aufgeschnappt und mir dann den Wortlaut durchgelesen. Ich stellte fest, dass das NetzDG an sich recht gescheit ist. Nur ist es halt am besten auf EU-Ebene umzusetzen, was ja jetzt gemacht wird. Es geht ja darum, dass Betreiber von sozialen Medien in die Pflicht genommen werden, geltendes Recht unter bestimmten Rahmenbedingungen umzusetzen, welche gleichzeitig die Meinungsfreiheit sicherstellen. Dass also im Internet das Recht so gut durchgesetzt werden kann wie im öffentlichen Raum.

Interessant, das Festkleben als cringe zu bezeichnen und abzutun.

Da gab es sehr (un)lustige Szenen. Was, wenn zufälligerweise bei dieser illegalen Aktion mal ein Feuerwehrwagen durchmüsste? Schon doof.

Kostet also Geld für die Allgemeinheit, die Polizei ausrücken zu lassen und die Leute mit Lösungsmitteln von der Straße zu befreien.

Das Festketten an Eisenbahnschwellen (Castor): cringe. Auf Bäumen hocken (Startbahn 18 West, Hambacher Forst): cringe. Atomdemos (Brunsbüttel, Wackersdorf): cringe. Kerzendemo der 70000 auf dem Ring (Leipzig): cringe. Mädchen im Schneidersitz (Greta): cringe.

Das wird alles stark überbewertet. Ich nehme das eher so passiv wahr. Vor allem, wer redet heutzutage noch über Greta Thunberg?

Demos gegen Pershings und Nato-Doppelbeschluss: waren definitiv cringe, denn Frieden schaffen mit schweren Waffen ist jetzt nice.

Ich habe auch mal eine andere Meinung über die Nato gehabt, mit dem Ukraine-Krieg habe auch ich etwas dazugelernt.

Schöne neue Metawelt. Weiß und pure.

Ich weiß, super langweilig. So ist es halt.

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Ich habe eine Einstufung deinerseits retourniert

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Donnerstag, 12.05.2022, 20:37 (vor 11 Tagen) @ J-C

Da gab es sehr (un)lustige Szenen. Was, wenn zufälligerweise bei dieser illegalen Aktion mal ein Feuerwehrwagen durchmüsste? Schon doof.

Kostet also Geld für die Allgemeinheit, die Polizei ausrücken zu lassen und die Leute mit Lösungsmitteln von der Straße zu befreien.

Das Festketten an Eisenbahnschwellen (Castor): cringe. Auf Bäumen hocken (Startbahn 18 West, Hambacher Forst): cringe. Atomdemos (Brunsbüttel, Wackersdorf): cringe. Kerzendemo der 70000 auf dem Ring (Leipzig): cringe. Mädchen im Schneidersitz (Greta): cringe.

Das wird alles stark überbewertet. Ich nehme das eher so passiv wahr. Vor allem, wer redet heutzutage noch über Greta Thunberg?

Oh man, mit der Einstellung hätten wir wohl noch 'n Kaiser ...

OT: ... und so schließt sich der Kreis ...

Der Blaschke, Donnerstag, 12.05.2022, 21:34 (vor 11 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von Der Blaschke, Donnerstag, 12.05.2022, 21:37

Huhu.

Oh man, mit der Einstellung hätten wir wohl noch 'n Kaiser ...

... und deswegen ist unser J-C ja auch im titelverliebten Österreich daheim. Wo man dem Kaiser und den alten Großmachtzeiten noch hinterhertrauert. Als man den Thronfolger erschoß, gab das gleich n Weltkrieg. Dass der Radetzky-Marsch jahrelang in der Nazi-Version gespielt wurde beim Neujahrskonzert, störte niemanden.

Und heute? Ist die spannenste Frage, wen "Mörtel" mitnimmt zum Opernball. Vom Scheitern des NAT hat man sich nie erholt. Dann baute man Railjets in irrer Stückzahl und wußte gar nicht, wohin damit. Und mußte sogar die ollen Bummelintercity auf der Westbahn umstellen. Wenn die DB das ihre Linie 26 ähnlich macht, tobt die Fuzzykommune; bei den ÖBB ist's cool. Oder nice?

Immerhin kann man jetzt mit dem Nightjet an alte Kaiserreichszeiten anknüpfen. Und sich bejubeln. Österreich ist wieder da! Und mitten drin in all dem unser J-C. Der erwartet, dass die Welt sich einschränkt, um ihm ein schönes Leben zu ermöglichen. Und wer ihn stört oder das nicht will, der ist ... ähm was, cringe, nice, keine Ahnung, früher hätte man Ar... gesagt. Müßte heute dann ja Arsch:in heißen. Oder Ärsch:in?

Jedenfalls passt so alles zusammen. Oder: der Kreis schließt sich. Alles ist halt ein Kreislauf.

Schöne Grüße von jörg

der seinem Kreislauf jetzt eine herrliche Coke gönnt! Die wollte mir der Maestro auch schon verbieten. Klappt nicht.

The circle of life!

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 12.05.2022, 22:10 (vor 11 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 12.05.2022, 22:10

Huhu.

Oh man, mit der Einstellung hätten wir wohl noch 'n Kaiser ...

Habsburger waren aber auch cringe mit ihren Inzest…

... und deswegen ist unser J-C ja auch im titelverliebten Österreich daheim.

Ehrlich gesagt sind mir die Titel relativ egal…

Wo man dem Kaiser und den alten Großmachtzeiten noch hinterhertrauert.

Zu Zeiten des Kaisers war Architektur noch schön…

…blöd nur, dass die Demokratie dennoch die bessere Regierungsform ist. Muss man einen anderen guten Grund finden, warum Architektur gescheit sein sollte.

Als man den Thronfolger erschoß, gab das gleich n Weltkrieg.

Find ich berechtigt

Dass der Radetzky-Marsch jahrelang in der Nazi-Version gespielt wurde beim Neujahrskonzert, störte niemanden.

Die Bearbeitung fand vor der Nazi-Zeit statt
Ein Marsch wohlgemerkt, der für gewöhnlich keinen Liedtext enthält. Ansonsten, wenn wir uns auf diese Ebene begeben. Hamburg hat in der Nazizeit erst seine Größe erlang, die bis jetzt so andauert… Wien hingegen wurde unnötigerweise verkleinert, obwohl das Nonsense aus Sicht der Raumplanung war.

Und heute? Ist die spannenste Frage, wen "Mörtel" mitnimmt zum Opernball.

Der interessiert mich null

Vom Scheitern des NAT hat man sich nie erholt.

Deswegen fährt fast überall viel mehr als damals. Die Streckenstilllegungen wären so oder so passiert und der NAT91 war von Anfang an kaum manifestiert. Die Uhren tickten halt anders so vor dem EU-Beitritt. Heutzutage macht man was ähnliches, aber mit mehr Fundament.

Dann baute man Railjets in irrer Stückzahl und wußte gar nicht, wohin damit.

Na besser als das Gegenteil

Und mußte sogar die ollen Bummelintercity auf der Westbahn umstellen.

Erst einmal bekamen die dadurch ein Bordbistro, zweitens könnte man die Durchbindung zum Flughafen Wien wie jetzt nicht so leicht umsetzen. Eine Zeit lang wurde das mit IC-Wagen gemacht, da musste in Wien Hbf eine Lok am Zugschluss angekuppelt werden, damit die 6 Minuten Wende am Flughafen funktioniert.

Auf der einen Seite werden einzelne Railjets ab Salzburg bis Klagenfurt durchgebunden. So entstehen einige umsteigefreie Verbindungen und man kann mit wenig Aufwand auch auf der Relation moderne Züge bringen.

Wenn die DB das ihre Linie 26 ähnlich macht, tobt die Fuzzykommune;

Nicht bei mir. Ich bin absolut dafür, dass die DB ihren ICE-Einsatz ausweitet. Irgendwann kommt man noch mit dem ICE auf den Semmering…

bei den ÖBB ist's cool. Oder nice?

Komplex. Die Züge wurden unter ganz anderen Prämissen bestellt als letztlich im Einsatz anzutreffen ist. Das ist öfters so. Eigentlich sollte es anders sein, aber dann geht‘s sich eh aus.

Ehrlich gesagt ist mir das auch lieber.

Immerhin kann man jetzt mit dem Nightjet an alte Kaiserreichszeiten anknüpfen. Und sich bejubeln. Österreich ist wieder da!

Und konnte noch die SBB damit anstecken.

Und mitten drin in all dem unser J-C.

In einer Gegend, in der ich internationalen Bahnverkehr aus der Praxisals Fahrgast kenne, zu fast jedem Fahrplanwechsel eine neue spannende Relation präsentiert bekomme und dank Klimaticket dieses fantastische Land ausgiebig erleben kann, bin ich in der Tat ganz glücklich

Der erwartet, dass die Welt sich einschränkt, um ihm ein schönes Leben zu ermöglichen.

Ich erwarte, dass auch ich mich einschränke, damit Putins Geldquellen versiegen…

Und wer ihn stört oder das nicht will, der ist ... ähm was, cringe, nice, keine Ahnung, früher hätte man Ar... gesagt. Müßte heute dann ja Arsch:in heißen. Oder Ärsch:in?

Im schlimmsten Fall Ärsch:out

Jedenfalls passt so alles zusammen. Oder: der Kreis schließt sich. Alles ist halt ein Kreislauf.

Du hast es erfasst!


Schöne Grüße von jörg

Liebe Grüße
J-C

der seinem Kreislauf jetzt eine herrliche Coke gönnt! Die wollte mir der Maestro auch schon verbieten. Klappt nicht.

Wir leben in einer freien Demokratie. Deswegen halt.

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Die Wahlkampf-Keule ist arg hergeholt

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 11:30 (vor 14 Tagen) @ GUM

Deine Rechnung ist mir etwas schleierhaft. Die Mobility BahnCard100 wurde als innovative Netzkarte eingeführt, die Dir eine weitestgehende Inanspruchnahme der Mobilität im gesamten Bundesgebiet bis hin zu den Grenzbahnhöfen sichert.

Soweit gehen wir d'accord.

Der Leistungsumfang wird keineswegs dadurch eingeschränkt, daß das 9-Euro-Ticket als vorübergehendes Wahlkampfgeschenk eingeführt wird.

Wahlkampfgeschenk? Die nächsten Wahlen sind noch ein paar Jahre hin, in sofern frage ich mich, um welchen Wahlkampf es gehen soll.

Zurück zur Energie.

Wir erinnern uns: Gerade haben viele Haushalte die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2021 bekommen.

Diese besagt ganz klar: Grüne Politik mit der gezielten Verteuerung von Energie aller Art wirkt.

Wow, meines Wissen nach waren in den ersten 3 Quartalen die Grünen gar nicht in der Regierung. Dennoch gelingt es ihnen, global für steigende Energiepreise zu sorgen!

Da die Koalition dies aber so beispielsweise vor der letzten freien Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen nicht stehen lassen kann wird die Realität verzerrt und gebogen - wo es geht.

1. Auch in Jahrzehnten und Jahrhunderten prophezeie ich freie Landtagswahlen in NRW. Es gibt keine gegenteiligen Indizien.
2. Wenn die Regierung dies tun würde, gäbe es handfeste Belege dafür, Dinge, deren Quelle du verlinken könntest. Weil der Widerspruch zur Realität sich leicht belegen ließe.

Jetzt kam dann noch ein Angriffskrieg mit weiteren Erhöhungen der Rohstoffpreise. Diesmal aus der Sicht der Preise für die Rohstoffe selbst, nicht die unersättliche Gier nach Steuererhöhungen.

Die Regierung erhöht die Steuern nicht, weil sie ihre Bürger ausnehmen lassen will. Könnte sie etwaige Steuererhöhungen nicht sinnvoll begründen, würde der Bürger in der nächsten Wahl die Rechnung vorlegen.

Da aber die nächsten Stufen der CO2-Preiserhöhungen vor der Tür stehen, werden Autofahrer, Bus- und Bahnfahrer noch mehr mit Abgaben belastet.

Vor allem Autofahrer, Bus und Bahn haben einerseits die Economies of Scale und anderseits immer mehr elektrische Traktion als Stärkung.

Angesichts dieser steigenden Abgabenlast wäre es nicht unbedingt sinnvoll, Deine BahnCard zu verbilligten.

Die BC100 beinhaltet den gesamten Regionalverkehr und zahlreiche Stadtverkehre. Letztere könnten ja in sowas wie eine deutsche Version des Klimatickets ausgelagert werden, der Fernverkehr dann als Upgrade oder dergleichen. Das wäre das, was mir mit dem derzeitigen System in Deutschland einfallen würde, das eine stärkere Trennung zwischen Regional- und Fernverkehr als in Deutschland vorsieht.

Und nur am Rande: Dadurch daß Milliarden Passagiere (wenn ich jede Fahrt einzeln zähle) zu Sozialtransfer-Empfängern werden wird Deine BahnCard100 in der Fernverkehrsleistung nicht schlechter.

Sozialtransfer klingt doof. Empfänger eines Teuerungsausgleichs ist der Begriff, den ich lieber verwende. Das Wort "sozial" ist für mich einfach generell verbrannte Erde, weil ich da immer dieses verständnisvolle und mitleidsvolle Feel-Good-Zeug denke.

Der richtige Ansprechpartner für Deine Frage ist deshalb nicht die Deutsche Bahn AG, Unternehmen im Bundesbesitz, sondern der "Klimaminister".

Übrigens: In Österreich wird das Klimaticket von einem eigens gegründeten staatlichen Unternehmen One Mobility Ticketing GmbH herausgegeben. Dies löst fast vollständig die ÖsterreichCard der ÖBB ab.

Der wird Dir dann sehr gerne bestätigen, daß er es gut findet, wenn die Menschen weniger heizen, weniger Bahnfahren, weniger Wirtschaftsleistung erbringen und ehemals gesunde Betriebe zu Transferempfängern werden.

Man muss nicht so viel heizen und nicht so viel Bahn fahren, um eine gute Wirtschaftsleistung zu erbringen - Stichwort Home-Office

Grün wirkt.

Grün? Lol. Du schreibst einer Partei, die seit einem halben Jahr Teil der Regierung ist und nicht einmal das Verkehrsressort leitet, dessen Minister wiederum der Urheber des 9-Euro-Tickets ist, wortwörtlich so eine hohe Macht zu, dass ich einstweilen verwundert bin, wieso du mir nicht die Autorität zugestehst, dich zu beauftragen, bestimmte Namen einfach richtig zu schreiben (wieso auch immer dir das nicht gelingt, das musst du halt selbst wissen).

Es tut mir leid, wenn dieser Beitrag sich nicht sehr höflich und freundlich liest.

Du bist noch jemand mit Respekt gegenüber deinem Gesprächspartner hier. Das honoriere ich.

Wir stehen aber nur en paar Tage von einer Zeitenwende, in denen Milliarden Fahrgäste plötzlich mehr oder weniger aufgrund einer Landtagswahl einen Fast-Null-Tarif bekommen.

Es gibt eigentlich ständig irgendwo eine Wahl. Du kannst immer damit kommen, dass es um Wahlkampf geht.

Und es gibt innenpolitisch ständig irgendwo irgendetwas. Du kannst also immer damit kommen, dass es um Ablenkung geht. Den Vorwurf hast du nicht gebracht, aber es gibt andere, die das tun und das will ich damit auch gleich mit addressieren.

Das Ding ist. Den Vorwurf kann man machen. Aber ohne konkrete Belege ist der relativ wertlos.

Das Narrativ, daß Dekarbonisierung bezahlbar wäre muß bis Sonntag, den 15. Mai 2022,18:01 Uhr halten.

Was passiert da?

Den eigenwirtschaftlich betriebenen Fernverkehr hineinzuziehen ist nicht sinnvoll.

Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft der eigenwirtschaftliche Fernverkehr tariflich und fahrplanmäßig jetzt stärekrzum integralen Bestandteil des deutschen Personenverkehrs auch im regionalen Kontext wird. In Österreich und der Schweiz läuft sowas ganz gut.

Liebe Grüße

GUM

Liebe Grüße
J-C

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Die Wahlkampf-Keule ist arg hergeholt

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 11:33 (vor 14 Tagen) @ J-C

Deine Rechnung ist mir etwas schleierhaft. Die Mobility BahnCard100 wurde als innovative Netzkarte eingeführt, die Dir eine weitestgehende Inanspruchnahme der Mobilität im gesamten Bundesgebiet bis hin zu den Grenzbahnhöfen sichert.

Soweit gehen wir d'accord.

Der Leistungsumfang wird keineswegs dadurch eingeschränkt, daß das 9-Euro-Ticket als vorübergehendes Wahlkampfgeschenk eingeführt wird.

Wahlkampfgeschenk? Die nächsten Wahlen sind noch ein paar Jahre hin, in sofern frage ich mich, um welchen Wahlkampf es gehen soll.

22 Millionen Deutsche dürfen schon nächsten Sontag wieder wählen (NRW).

--
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Die Wahlkampf-Keule ist arg hergeholt

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Montag, 09.05.2022, 11:36 (vor 14 Tagen) @ agw

Die Wahlkampf-Keule ist arg hergeholt

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 11:41 (vor 14 Tagen) @ Paladin

13 Mio Wahlberechtigte

https://www.im.nrw/landtagswahl-2022-rund-13-millionen-wahlberechtigte-darunter-785900-...

hehe, ja natürlich.

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 11:39 (vor 14 Tagen) @ agw
bearbeitet von J-C, Montag, 09.05.2022, 11:39

Dann kannst du wirklich immer von einem Wahlkampfgeschenk reden. Jeden. Einzelnen. Tag.

Und wenn es um die Wahl des Gemeinderats von Oberkotzau geht.

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 11:43 (vor 14 Tagen) @ J-C

Dann kannst du wirklich immer von einem Wahlkampfgeschenk reden. Jeden. Einzelnen. Tag.

Und wenn es um die Wahl des Gemeinderats von Oberkotzau geht.

Dürfen den auch ein Fünftel der deutschen Wähler wählen?

Gemeinderats von Oberkotzau vs NRW Landtagswahl...nicht ganz das gleiche.

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 11:46 (vor 14 Tagen) @ agw

Ja, es gibt auch irgendwann Wahlen in den anderen 15 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland. Je nach Geschmack kann man Wahlkampfgeschenke zeitlich über mehrere Monate im Voraus verorten. Vielleicht ist Putins Krieg ja auch ein Wahlkampfgeschenk für irgendwas.

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Montag, 09.05.2022, 11:57 (vor 14 Tagen) @ J-C

Ich würde die Relevanz des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes für die Bundespolitik schon etwas anders gewichten als beispielsweise das Saarland oder Mecklenburg-Vorpommern. Kann man verstehen, muss man aber nicht.

Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 12:05 (vor 14 Tagen) @ Paladin

Dann geht‘s nächstes Jahr halt um den Wahlkampf für Bayern. Alles, was in zeitlicher Nähe ist, muss als Wahlkampfgeschenk gewertet werden, oder?

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Montag, 09.05.2022, 12:12 (vor 14 Tagen) @ J-C

Dann geht‘s nächstes Jahr halt um den Wahlkampf für Bayern. Alles, was in zeitlicher Nähe ist, muss als Wahlkampfgeschenk gewertet werden, oder?

Mit der (CDU-)CSU in der Bundesregierung wäre davon auszugehen, korrekt.

Volle Zustimmung!

GUM, Montag, 09.05.2022, 12:13 (vor 14 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 12:13 (vor 14 Tagen) @ Paladin

Will die Triple-Regierung nicht ihre Landesparteien in Bayern unterstützen? ;-)

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

idle2, BDK, DN, BHDF, Montag, 09.05.2022, 12:20 (vor 14 Tagen) @ J-C

Wenn dir das Wort Wahlkampfgeschenk nicht gefällt, dann nenn es "Rettungsversuch der Glaubwürdigkeit". Ob es nach den 3 Monaten politisch gewollte nachhaltige Veränderungen im Bahnverkehr geben wird?

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Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 12:24 (vor 14 Tagen) @ idle2
bearbeitet von J-C, Montag, 09.05.2022, 12:24

Das ergibt noch weniger Sinn. Wurde das 9-Euro-Ticket von der Koalition in NRW vorangebracht oder direkt vom FDP-Verkehrsminister Wissing?

Um wessen Glaubwürdigkeit geht es da, die in wiefern gerettet werden soll?

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Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

idle2, BDK, DN, BHDF, Montag, 09.05.2022, 12:37 (vor 14 Tagen) @ J-C

Um die Glaubwürdigkeit der Partei (Bundesebene), die du hier versuchst zu verteidigen.

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Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

Salzufler, Köln, Montag, 09.05.2022, 12:59 (vor 14 Tagen) @ idle2

Um die Glaubwürdigkeit der Partei (Bundesebene), die du hier versuchst zu verteidigen.

Wenn dem so wäre, dann verrate uns doch bitte wo genau diese von dir erwähnte Partei mit dem 9€- Tickte so herumpralt und sagt, dass es ihre Idee gewesen ist und dass es alleine die Idee dieser Partei war!

Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

idle2, BDK, DN, BHDF, Montag, 09.05.2022, 14:52 (vor 14 Tagen) @ Salzufler

Wenn dem so wäre, dann verrate uns doch bitte wo genau diese von dir erwähnte Partei mit dem 9€- Tickte so herumpralt und sagt, dass es ihre Idee gewesen ist und dass es alleine die Idee dieser Partei war!

Den Begriff einer Koalition muss ich dir hoffentlich nicht erklären. Wer die Mehrheit stellt auch nicht. Also um deine fesche Frage zu beantworten, nein die Kanzlerpartei hat das nicht alleine beschlossen sondern der Koalitionsausschuss empfohlen.

Das 9€ Ticket ist nur ein Bestandteil des Entlastungspaketes 2022: Steuer auf Kraftstoffe werden gesenkt, eine Energiepauschale, Kinderbonus, Harzer Bonus werden gezahlt und das vorübergehende 9€ Ticket kommt.

Es war klar bei den ganzen (liberal wirkenden) Entlastungen musste noch etwas "grünes" mit dazu.

Der Zeitpunkt ist mit der Ferienzeit schlecht gewählt, in den Herbst/Wintermonaten würde die eigentliche Zielgruppe (mit vielen Fahrten = Pendler) evtl. besser erreicht. Warum also gerade jetzt das Ticket?

Hier ist der Vorwurf des Wahlkampfgeschenkes gerechtfertigt.

Ach du wolltest ja "Nachweise" dann schau doch bitte in das Wahlprogramm Bundestagswahl 21 der Grünen. In dem sich klar zum ÖPNV in der Stadt und auf dem Land bekannt wird. Also dauerhaft, nicht für 3 Monate. Aber es war ja Corona und "jetzt" "urplötzlich" und "aus dem Nichts" macht dieser Putin Stress. Da muss man seine Agenda natürlich hinten anstellen.

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Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

idle2, BDK, DN, BHDF, Montag, 09.05.2022, 15:02 (vor 14 Tagen) @ idle2

SPD hat 9 Sitze mehr Pardon.

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Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Eine Bundesweite Maßnahme für einen NRW-Wahlkampf?

Salzufler, Köln, Dienstag, 10.05.2022, 07:47 (vor 13 Tagen) @ idle2

Wow, Respekt!

Du brauchst aber sehr lange um zu sagen, dass deine Aussage einfach ausgedacht war. Reines Bauchgefühl also, weil es dir halt in den Kram passt.

Und zu deiner „Begründung“: Schau doch mal in die Wahlprogramme von SPD, Linken, etc: Die fordern auch günstigere Tarife!! Also muss es deiner Logik nach auch von denen durchgesetzt werden! (Die Linken können ja auch über den Bundesrat mitbestimmen; falls du jetzt wieder meckern solltest ;) )

Das Problem dabei ist....

GUM, Montag, 09.05.2022, 12:12 (vor 14 Tagen) @ J-C

Hallo J_C,

danke für Deinen Beitrag. Mein Problem dabei ist, daß die Politik eben - nicht ungeschickt zeitlich angeordnet - nur befristet einen Teil der Erhöhungen zurückgibt.

Ich erinnere mich noch an diesen "Tankstellen-Zettel" vor einigen Jahren. Da hatten es die Pächter und Benzin Multis leid immer von den Autofahrern beschimpft zu werden.

Und so sehe ich ganz persönlich eben diese 3 Monats Preisreduzierung als ein Wahlgeschenk an.

Denn an der steigenden CO2 Bepreisung ändert sich für den durchschnittlichen Wähler gar nichts. Ab Monat 4 geht es in gleichem Tempo weiter.

Und viele Medien berichten, daß diese Wahl am 15. Mai 2022 dieses Jahr die entscheidendste wäre.

Im einen alten Wahlkampfspruch auszupacken: Eigentlich müsste man das Thema CO2 Steuer an der Wurzel packen und nicht nur symptomtherapeutisch arbeiten.

Genau das verhindert die Ampel, auch weil der aktuelle gelbe Vorsitzende sich in die Dekarbonisierungs Falle hat locken lassen.

Das geht aber leider schon weit weg von der Bahn.

Ich wollte eigentlich nur kommunizieren, daß sich die Leistung der Mobility BahnCard 100 nicht verschlechtert.

Aber Milliarden Kunden von einem nachträglichen Sonderangebot profitieren.

Dagegen ist man als Kunde nie geschützt. Auch beispielsweise bei Kreuzfahrten nicht, wenn frei gewordene Kabinen kurz vor Abfahrt verschleudert werden.

Das ist leider das Kundenrisiko.

Liebe Grüße

GUM

--
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Das Problem dabei ist....

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 12:23 (vor 14 Tagen) @ GUM

Hallo J_C,

danke für Deinen Beitrag. Mein Problem dabei ist, daß die Politik eben - nicht ungeschickt zeitlich angeordnet - nur befristet einen Teil der Erhöhungen zurückgibt.

Weil man von einem zeitlich begrenzten Teuerungseffekt ausgeht.

Ich erinnere mich noch an diesen "Tankstellen-Zettel" vor einigen Jahren. Da hatten es die Pächter und Benzin Multis leid immer von den Autofahrern beschimpft zu werden.

Keine Ahnung, was das sein soll.

Und so sehe ich ganz persönlich eben diese 3 Monats Preisreduzierung als ein Wahlgeschenk an.

Und ich als zeitlich begrenzte Maßnahmen aufgrund einer akut auftretenden Situation. Wie willst du den Beweis antreten, dass es in erster Linie ein Wahlkampfgeschenk ist? Dafür bräuchte es sehr konkrete Indizien. Zeitlicher Bezug ist nicht genug.

Denn an der steigenden CO2 Bepreisung ändert sich für den durchschnittlichen Wähler gar nichts. Ab Monat 4 geht es in gleichem Tempo weiter.

Dann wird sich die Regierung was neues einfallen lassen. Eventuell wird man die Zeit nutzen, um was solideres zu erstellen. Jetzt sind halt kurzfristige Maßnahmen nötig.

Und viele Medien berichten, daß diese Wahl am 15. Mai 2022 dieses Jahr die entscheidendste wäre.

Es gibt immer irgendwo eine entscheidende Wahl für… irgendwas.

Im einen alten Wahlkampfspruch auszupacken: Eigentlich müsste man das Thema CO2 Steuer an der Wurzel packen und nicht nur symptomtherapeutisch arbeiten.

Dann mach doch einen Vorschlag.

Genau das verhindert die Ampel, auch weil der aktuelle gelbe Vorsitzende sich in die Dekarbonisierungs Falle hat locken lassen.

Es könnte von Vorteil sein, sich in Richtung Dekarbonisierung zu bewegen. Ich würde zufällig gerne auch in Zukunft eine hohe Lebensqualität genießen und mich nicht von Menschen eine schlechtere Zukunft bescheren lassen, die das selbst wohl nicht mehr erleben werden.

Das geht aber leider schon weit weg von der Bahn.

Die Bahn ist ein integraler Bestandteil in einer Strategie, die eine lebenswerte Zukunft enthält

Ich wollte eigentlich nur kommunizieren, daß sich die Leistung der Mobility BahnCard 100 nicht verschlechtert.

Das ist klar.

Aber Milliarden Kunden von einem nachträglichen Sonderangebot profitieren.

Millionen. Aber sonst auch d‘accord

Dagegen ist man als Kunde nie geschützt. Auch beispielsweise bei Kreuzfahrten nicht, wenn frei gewordene Kabinen kurz vor Abfahrt verschleudert werden.

Oder wenn im Land Salzburg bis 24. Juni kostenlos an Freitagen der gesamte ÖV, inklusive Fernverkehrszüge im Bundesland sowie sogar im 180er und 160er im deutschen Abschnitt, anbietet. Sehe ich nicht als Nachteil für Klimaticket-Besitzer, die etwa zusätzlich auch nach Freilassing kommen.

Das ist leider das Kundenrisiko.

Wieso Leider? Ist halt so. Ist nicht so schlimm wie es dargestellt. Ist halt so.

Liebe Grüße

GUM

Liebe Grüße
J-C

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Voran gehen ....

Der Blaschke, Montag, 09.05.2022, 20:45 (vor 14 Tagen) @ J-C

Hallo.

Es könnte von Vorteil sein, sich in Richtung Dekarbonisierung zu bewegen. Ich würde zufällig gerne auch in Zukunft eine hohe Lebensqualität genießen und mich nicht von Menschen eine schlechtere Zukunft bescheren lassen, die das selbst wohl nicht mehr erleben werden.


Genau mein Humor. Sagt der, der sich ohne Notwendigkeit ein Anti-Klimaticket kauft und ständig unnütze Spaßfahrten unternimmt ...


Geh doch mal vorbildlich voran! Setze dein Vermögen zum Wohle der Allgemeinheit ein. Beschränke dich in deiner persönlichen Umweltbelastung auf das nötigste.

Stattdessen: ICH WILL IN SAUS UND BRAUS LEBEN. Und wenn dazu Einschränkungen erforderlich sind, dann mögen die gefälligst die anderen einhalten.

Ich gehe jede Wette ein, dass auch dein ökologischer Fußabdruck deutlich über dem liegt, was für eine echte Nachhaltigkeit geboten wäre.


Schöne Grüße von jörg

Voran gehen ....

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 10.05.2022, 06:27 (vor 14 Tagen) @ Der Blaschke

Weil man bei 100% Ökostrom in einem Railjet oder WESTbahn-Zug auch so viele Emmissionen freisetzt, gell?

--
Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?
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Voran gehen ....

agw, NRW, Dienstag, 10.05.2022, 09:08 (vor 13 Tagen) @ J-C

Weil man bei 100% Ökostrom in einem Railjet oder WESTbahn-Zug auch so viele Emmissionen freisetzt, gell?

1) 100% Ökostrom verbraucht man erst, wenn alle Energieverbraucher im weiten Umkreis (1000e km) ebenfalls mit 100% Ökostrom verbrauchen. Vorher nimmt man nur anderen den Ökostrom anteilig weg.

2) Wenn man mal zwischen "notwendigen" Fahrten und "Spaßfahrten" unterscheiden will: Wenn ab morgen 10x mehr Spaßfahrten unternommen würden als "notwendige" Fahrten, dann würde das auf Dauer heißen, dass eine Menge Infrastruktur, Fahrzeuge und auch Zugfahrten nur wegen der Spaßfahrten stattfinden. Und all das braucht Energie und Ressourcen.
Wenn man sich seine Spaßfahrten schönrechnen will, sollte man sich also nur in Züge setzen, die nur deswegen fahren, weil sie für "notwendige" Fahrten brauchen (z.B. umlaufbedenigte Fahrten gegen den Fahrgaststrom). Wird aber irgendwann schwierig, wenn alle das machen wollen. :-)

--
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Voran gehen ....

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 10.05.2022, 10:27 (vor 13 Tagen) @ agw
bearbeitet von J-C, Dienstag, 10.05.2022, 10:29

Ich hab bislang jedenfalls noch niemanden den Platz weggenommen und setze mich eher nicht in volle Züge.

Meine Fahrten nach Salzburg und Lofer zum Beispiel hängen damit zusammen, dass ich das Saalachtal für ein Projekt bereisen soll. Das ist schon essenziell für meine Studien. Generell fahre ich nicht einfach so zum Spaß, sondern weil ich ein Ziel hab. Im Gegensatz zu dem, was man mit dem Klimaticket prophezeit hat, wurden die Fahrgastzahlen zwar mehr, aber nicht so viel, dass jetzt die Busse und Bahnen überfüllt wären. Hier werden Szenarien dargestellt, die mit der Realität erst einmal nichts zu tun haben.

Im Gegenteil, wenn jetzt Takte ausgedünnt sind und damit der ÖV an Attraktivität verliert, werden ja doch mehr Leute das Auto nehmen.

In einer freien Demokratie kann man weder das eine, noch das andere verbieten und das ist ehrlich gesagt auch gut so.

Das 9€-Ticket gibt für eine begrenzte Zeit eben auch die Möglichkeit, niederschwellig in den ÖV zu schnuppern. Viele haben sich in ihrem Berg aus Ausreden für das Auto so sehr verheddert, dass es ihnen helfen könnte, wenn sie es sehen, dass es mit dem ÖV oft auch geht. Und das sogar öfter, als von einigen hier im Eifer des Pessimismus genutmaßt.

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Verkehrsvermeidung.

Der Blaschke, Dienstag, 10.05.2022, 09:56 (vor 13 Tagen) @ J-C

Hallo.

Weil man bei 100% Ökostrom in einem Railjet oder WESTbahn-Zug auch so viele Emmissionen freisetzt, gell?

Die Argumentation erinnert mich an die jungen Leute, die den Kauf eines Fahrscheines ablehnen mit der Begründung, dass der Zug ja sowieso fahre ...

Warum sie im Lebensmittelladen dann allerdings bezahlen, konnte mir aber noch keiner schlüssig erklären ... Aber das nur am Rande.

Wenn wir denn Klimaschutz wirklich ernst meinen, dann gehört dazu eine drastische Verkehrsreduzierung! Und zwar bei allen Arten von Verkehr; auch ÖPNV UND SPFV. Wenn also genügend Menschen nicht umherfahren, benötigt es auch manchen Zug nicht und manchen Bus auch nicht. Wir können uns die weitere Zubetonierung der Landschaft durch neue Gleise und Strecken ersparen. Und auch die für den Ausbau notwendige Verschwendung von Energie, Material, Womanpower.

Weniger ist also mehr - wenn es um das Klima geht.

Nun kann man zurecht einwenden, was das Klima vom Gehampel von 80 Mio Hierlebenden hat, wenn anderswo Millionen und Milliarden ihren Lebensstandard auf unser heutiges Niveau steigern wollen. Wenn wir Rumänien und Brasilien das Waldabholzen verbieten wollen, was unsere Vorfahren hier über Jahrhunderte taten und was zum heutigen Wohlstand beitrug. Und man kann zurecht einwenden, dass der Mensch auch eine Art Raubtier ist; ein Wesen, das nach Mehr strebt und wo Solidarität und Rücksicht nur rudimentär ausgeprägt sind. Etliche deiner Beiträge sind da gutes Anschauungsmaterial.

Man kann also sagen: 'Verzicht' ist eine ehrenwerte schöne Idee, die in der Praxis scheitert. Und man kann auch sagen: der ganze Umweltklimbim ist nur Hype - 'Katastrophen' gab es in der Weltgeschichte viele; Artensterben auch; und es werden auch zukünftig Menschen überleben können, mglw weniger als derzeit.

Nur muss man das dann auch so deutlich sagen. Da geht es nicht, sich hinzustellen und von anderen Rücksichtnahme zu verlangen, aber für sich selbst allen Luxus frönen zu wollen. Das ist völlig inkonsequent. Und die Meinungsäußerungen sind dann das, was man anderswo als 'Geschwurbel' beschreibt ... - ich bin ja sooooo um den Planeten besorgt, aber einschränken, freiwillig noch dazu, nein, das sehe ich ja nun gar nicht ein.

Echte Klimapolitik ist es, Mobilität massiv zu verteuern und damit einzuschränken. Und bspw Höchstgeschwindigkeiten 'anzupassen'; fährt alles mit deutlich harmonisierterer Geschwindigkeit als heute, passen deutlich mehr Züge auf die Strecke.

All das gilt für Schiff, Auto und Flugzeug natürlich ebenso - aber das gehört dann in die entsprechenden Foren ...

Schöne Grüße von jörg

Verkehrsreduzierung!

Sportdiesel612, Dienstag, 10.05.2022, 11:22 (vor 13 Tagen) @ Der Blaschke

Hallo.

Wenn wir denn Klimaschutz wirklich ernst meinen, dann gehört dazu eine drastische Verkehrsreduzierung! Und zwar bei allen Arten von Verkehr; auch ÖPNV UND SPFV.

Echte Klimapolitik ist es, Mobilität massiv zu verteuern und damit einzuschränken. Und bspw Höchstgeschwindigkeiten 'anzupassen'; fährt alles mit deutlich harmonisierterer Geschwindigkeit als heute, passen deutlich mehr Züge auf die Strecke.

All das gilt für Schiff, Auto und Flugzeug natürlich ebenso - aber das gehört dann in die entsprechenden Foren ...

Schöne Grüße von jörg

Ja, das ist es. Auch die Förderung von mit Kohlestrom betankten EAutos halte ich klimapolitisch nicht für sinnvoll, deshalb habe ich auch die gestrige Meldung der FDP über 10.000 € Prämie geglaubt.

Höhere Energiekosten sind ein guter Weg für die Verkehrsreduzierung. Nur kann das auch die mit wenig Geld treffen. Den SUV im Einfamilienhausspeckgürtel trifft es meistens nicht.

Mein Vorschlag: Pendlerpauschale zum Jahresende einfrieren. In den folgenden Jahren kann nur der schon bestehende Wohnort abgerechnet werden. Beim Umzug verfallen die Ansprüche, evtl. auch beim Arbeitgeberwechsel.

Verkehrsreduzierung!

agw, NRW, Dienstag, 10.05.2022, 14:08 (vor 13 Tagen) @ Sportdiesel612

Mein Vorschlag: Pendlerpauschale zum Jahresende einfrieren. In den folgenden Jahren kann nur der schon bestehende Wohnort abgerechnet werden. Beim Umzug verfallen die Ansprüche, evtl. auch beim Arbeitgeberwechsel.

Man könnte auch mal umstellen von einer Steuerreduzierung auf eine Barauszahlung.

Beispiel: Jemand hat einen schlecht bezahlten Job und muss dafür weit fahren.
Sein Grenzsteuersatz beträgt ca. 15%.
Von den aktuellen 30 bis 35 Cent kommen also bei denen, die es am meisten brauchen, maximal 5 Cent/km an.
Aus Gerechtigkeitsgründen könnte man also auf generell 5 Cent/km "Barauszahlung" umstellen.

Dafür wird dann auch keiner mehr ein Einfamilienhaus im Grünen kaufen können. Und wer dann mit den 5 Cent/km nicht auskommt, kann sich ja Tipps holen bei denen, die jetzt schon nur 5 Cent (oder weniger!) rausbekommen.

--
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Es geht immer nur um Wahlkampf und Machterhalt.

Der Blaschke, Montag, 09.05.2022, 21:16 (vor 14 Tagen) @ J-C

Hey.

Es gibt eigentlich ständig irgendwo eine Wahl. Du kannst immer damit kommen, dass es um Wahlkampf geht.

Genau so ist es. Meine Güte, Politiker machen Politik, damit sie wiedergewählt werden. Nur darum geht es. Der Chef von Edeka macht doch den Laden auch nicht auf, damit du satt wirst. Der kennt dich gar nicht und das ist dem auch egal. Der betreibt den Laden, weil er der Meinung ist, damit Geld zu verdienen.

Das 9 Euro-Ticket ist einfach nur eine Möhre, die dem Bürger vor die Nase gehalten wird. Um die Illusion aufrecht zu erhalten, die Regierung sei an einer Verkehrswende interessiert.


Schöne Grüße von jörg

+1

idle2, BDK, DN, BHDF, Dienstag, 10.05.2022, 09:10 (vor 13 Tagen) @ Der Blaschke

- kein Text -

--
Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Danke!

GUM, Dienstag, 10.05.2022, 23:33 (vor 13 Tagen) @ Der Blaschke

- kein Text -

--
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Sprache ist wirkmächtig.

sfn17, Donnerstag, 12.05.2022, 09:02 (vor 11 Tagen) @ J-C

Sozialtransfer klingt doof. Empfänger eines Teuerungsausgleichs ist der Begriff, den ich lieber verwende. Das Wort "sozial" ist für mich einfach generell verbrannte Erde, weil ich da immer dieses verständnisvolle und mitleidsvolle Feel-Good-Zeug denke.

Umwertung eines edlen Begriffs. Läuft.

Y compris die Nichtwahrnehmung der Menschenmengen, die für den konsumptiven Wohlstand sorgen. Eine Fahrt in Früh- oder Spätbussen, die zu einem großen Flughafen verkehren, lehrt schlaglichtartig, wie viel immer noch trotz aller Rationalisierung im Hintergrund gearbeitet wird, damit Biznizmäns und High Potentials sich frei "entfalten" können. Und dann bitte ungestört von irgendwelchen "sozialem" Chichi. Die sollen einfach gefälligst schaffen, damit mein ICE fährt.

Sprache ist wirkmächtig.

GUM, Freitag, 13.05.2022, 09:24 (vor 10 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von GUM, Freitag, 13.05.2022, 09:24

Y compris die Nichtwahrnehmung der Menschenmengen, die für den konsumptiven Wohlstand sorgen. Eine Fahrt in Früh- oder Spätbussen, die zu einem großen Flughafen verkehren, lehrt schlaglichtartig, wie viel immer noch trotz aller Rationalisierung im Hintergrund gearbeitet wird, damit Biznizmäns und High Potentials sich frei "entfalten" können. Und dann bitte ungestört von irgendwelchen "sozialem" Chichi. Die sollen einfach gefälligst schaffen, damit mein ICE fährt.

Hallo @sfn17,
hallo Community,

danke für den wunderbaren Beitrag. Er spricht etwas an, was das "Energiespar-Narrativ" inzwischen bestehend aus Dekarbonisierung und Digitalisierung übersieht:

Der Verkehrsbereich (egal ob Luftfahrt oder Bahn) hat im Vergleich zur IT-Industrie eine sehr hohe Anzahl von Beschäftigten pro Bruttosozialprodukt-Euro!

Deshalb ist der Blick auf die Auslastung morgendlicher Verkehrsmittel zum Flughafen ein sehr guter Hinweis auf die Wertschöpfung dieser Branche.

Liebe Grüße

GUM

--
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! Wahlkampfspenden des eigenwirtschaftlichen Fernverkehrs

Salzufler, Köln, Montag, 09.05.2022, 13:04 (vor 14 Tagen) @ GUM

Diese besagt ganz klar: Grüne Politik mit der gezielten Verteuerung von Energie aller Art wirkt.

Hast du für diese hanebüchene Aussage irgendwelche belastbaren Quelle?
Nein, denn das was du da schreibst ist absolut Met Schwachsinn! Die fossilen Energien ist die teuersten überhaupt. Wenn wir keine nachhaltige Energiegewinnung hätten, würden die Energiekosten um ein Vielfaches höher sein!

! Gesellschaftlich akzeptable Umgangsformen

GUM, Montag, 09.05.2022, 13:16 (vor 14 Tagen) @ Salzufler
bearbeitet von GUM, Montag, 09.05.2022, 13:19

Diese besagt ganz klar: Grüne Politik mit der gezielten Verteuerung von Energie aller Art wirkt.


Hast du für diese hanebüchene Aussage irgendwelche belastbaren Quelle?
Nein, denn das was du da schreibst ist absolut Met Schwachsinn! Die fossilen Energien ist die teuersten überhaupt. Wenn wir keine nachhaltige Energiegewinnung hätten, würden die Energiekosten um ein Vielfaches höher sein!

Hallo Salzufler,

danke für die Aufnahme meines Beitrags. Erlaube mir den freundlichen Hinweis, daß der Satz "was du da schreibst ist absolut Met Schwachsinn!" nicht den gesellschaftlichen Umgangsformen entspricht.

Deshalb werde ich auch dieses Beispiel nicht voll umfänglich erläutern: Stelle Dir einmal vor ein Bekannter (Edit: In aktuell korrekter Regierungssprecher müsste es natürlich Unternehmer:in (w/m/d) heißen) von Dir hat ein Unternehmen und musste sogar lange Zeit für selbst produzierten und verbrauchten Strom eine EEG-Umlage zahlen.

Da diese größer 0 ist werden damit auch "grüne" Energieformen verteuert.

Liebe Grüße

GUM

--
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! Gesellschaftlich akzeptable Umgangsformen

Salzufler, Köln, Montag, 09.05.2022, 14:07 (vor 14 Tagen) @ GUM

Diese besagt ganz klar: Grüne Politik mit der gezielten Verteuerung von Energie aller Art wirkt.


Hast du für diese hanebüchene Aussage irgendwelche belastbaren Quelle?
Nein, denn das was du da schreibst ist absolut Met Schwachsinn! Die fossilen Energien ist die teuersten überhaupt. Wenn wir keine nachhaltige Energiegewinnung hätten, würden die Energiekosten um ein Vielfaches höher sein!


Hallo Salzufler,

danke für die Aufnahme meines Beitrags. Erlaube mir den freundlichen Hinweis, daß der Satz "was du da schreibst ist absolut Met Schwachsinn!" nicht den gesellschaftlichen Umgangsformen entspricht.

Deshalb werde ich auch dieses Beispiel nicht voll umfänglich erläutern: Stelle Dir einmal vor ein Bekannter (Edit: In aktuell korrekter Regierungssprecher müsste es natürlich Unternehmer:in (w/m/d) heißen) von Dir hat ein Unternehmen und musste sogar lange Zeit für selbst produzierten und verbrauchten Strom eine EEG-Umlage zahlen.

Da diese größer 0 ist werden damit auch "grüne" Energieformen verteuert.

Liebe Grüße

GUM

Hallo,

genauso gehört es (oder besser sollte es!!) zu gesellschaftlichen Umgangsformen keinen selbst ausgedachten Propagandamärchen weiter zu verbreiten. Aber das hökt dich ja leider nicht davon ab es trotzdem zu machen. Schade eigentlich für jemanden die anderen so oft mit "Moral" kommt und diese bei anderen einfordert...

Aber mit deinem letzten Satz bist du ja schon auf dem richtigen Weg! Überleg mal scharf nach, wer ein Interesse daran haben könnte nachhaltige Energien schlecht darstehen zu lassen ;)

Viele Grüße

OT: die Grünen ...

Der Blaschke, Montag, 09.05.2022, 21:05 (vor 14 Tagen) @ GUM

Hey.

Diese besagt ganz klar: Grüne Politik mit der gezielten Verteuerung von Energie aller Art wirkt.

Da die Koalition dies aber so beispielsweise vor der letzten freien Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen nicht stehen lassen kann wird die Realität verzerrt und gebogen - wo es geht.

Jetzt kam dann noch ein Angriffskrieg mit weiteren Erhöhungen der Rohstoffpreise. Diesmal aus der Sicht der Preise für die Rohstoffe selbst, nicht die unersättliche Gier nach Steuererhöhungen.

Da aber die nächsten Stufen der CO2-Preiserhöhungen vor der Tür stehen, werden Autofahrer, Bus- und Bahnfahrer noch mehr mit Abgaben belastet.

der "Klimaminister". Der wird Dir dann sehr gerne bestätigen, daß er es gut findet, wenn die Menschen weniger heizen, weniger Bahnfahren, weniger Wirtschaftsleistung erbringen und ehemals gesunde Betriebe zu Transferempfängern werden.

Grün wirkt.

Und was viel schöner ist aus Sicht der Grünen: der Bürger begehrt gar nicht auf. Und merkt gar nicht, dass die Grünen härteste Klientelpolitik für die oberen 10.000 machen. Denen die Preiserhöhungen völlig egal sind - die aber mehr Platz zum Leben haben, wenn der Durchschnittsbürger sich immer weiter einschränken muss.

Der Klimaminister fordert ja nicht mal Tempo 100 auf den Autobahnen. Warum wohl ... - träfe ja die eigene Klientel. Und zum größten Glück hält die breite Öffentlichkeit die FDP für den Übeltäter. Es fehlen Schilder. Slapstick pur. Es braucht doch gar keine, wenn das das gesetzliche Limit ist. Im Gegenteil: all die heute das Tempo begrenzenden Schilder könnten ja abgebaut werden. Um es mit Dieter Nuhr zu sagen: ich habe ja nichts dagegen, verarscht zu werden - aber ich erwarte, dass man sich Mühe gibt dabei ...

Was man nur hinbekommen muss: das kurzgehaltene Volk bei Laune halten. Und das macht man mit hin und wieder dahingeworfenen Zuckerstückchen. Dazu als Bonus: teile und herrsche. Die Diskussionen über das 9 Euro-Ticket sind doch exemplarisch. Die einen jubeln, andere toben; Neiddebatten werden geführt - toll. So hat das Volk Beschäftigung in Form von Zugfahrten und damit, den Mitmenschen am und im Zug als Konkurrenten zu betrachten. Derweil der Grünen-Bonze zunehmend die Freiheit und Ruhe genießt. Mit E-Kennzeichen am 2,8-Tonnen-SUV. Läuft doch.


Schöne Grüße von jörg


Es tut mir leid, wenn dieser Beitrag sich nicht sehr höflich und freundlich liest. Wir stehen aber nur en paar Tage von einer Zeitenwende, in denen Milliarden Fahrgäste plötzlich mehr oder weniger aufgrund einer Landtagswahl einen Fast-Null-Tarif bekommen.

Das Narrativ, daß Dekarbonisierung bezahlbar wäre muß bis Sonntag, den 15. Mai 2022,18:01 Uhr halten.

Den eigenwirtschaftlich betriebenen Fernverkehr hineinzuziehen ist nicht sinnvoll.

Liebe Grüße

GUM

OT: die Grünen ...

Salzufler, Köln, Dienstag, 10.05.2022, 07:51 (vor 13 Tagen) @ Der Blaschke

Vielleicht solltest du erstmal selber deine Informationen abklären, bevor du irgendwelche Verschwörungsmythen über die Grünen weiterverbreitest!

Einmal Googlen entlarvt deinen Beitrag als komplett an den Haaren herbeigezogen:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-zur-diskussion-ueber-die-energ...

OT: die Grünen ...

idle2, BDK, DN, BHDF, Dienstag, 10.05.2022, 09:41 (vor 13 Tagen) @ Salzufler

Vielleicht solltest du erstmal selber deine Informationen abklären, bevor du irgendwelche Verschwörungsmythen über die Grünen weiterverbreitest!

Einmal Googlen entlarvt deinen Beitrag als komplett an den Haaren herbeigezogen:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-zur-diskussion-ueber-die-energ...

Dann erläutere doch bitte mal deine Unterstellungen "Propagandamärchen" und "Verschwörungsmythen". Kampfbegriffe die zur Denunziation ja sehr im Trend sind und waren. Im verlinkten Artikel steht bez. des Tempolimits sinngemäß:

persönlich war ich (Habeck) immer dafür
der Koalitionsvertrag sieht ein Tempolimit nicht vor und
der Koalitionsvertrag sei aber an vielen Stellen von der Wirklichkeit eingeholt außerdem
er (Habeck) hat niemanden darauf (Tempolimit) angesprochen und er wurde nicht darauf angesprochen

Keine dieser Aussagen untermauert irgendwie deine Unterstellung. Die Aussagen zeigen eher, dass den Grünen das Tempolimit bei den Koalitionsverhandlungen offensichtlich nicht wichtig genug war und dass derzeit (neutral formuliert) auf Regierungsebene auch kein wirkliches Interesse daran besteht (oder zumindest nicht daran gearbeitet/ darüber geredet wird).

--
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OT: die Grünen ...

Salzufler, Köln, Dienstag, 10.05.2022, 10:44 (vor 13 Tagen) @ idle2

Zitat von Habeck: „Persönlich war ich immer dafür!“

Wenn hier aber das Gegenteil behauptet wird, dann lügt man! Dann verbreitet man Propagandamärchen!

OT: die Grünen ...

Der Blaschke, Dienstag, 10.05.2022, 10:10 (vor 13 Tagen) @ Salzufler

Hallo.

Vielleicht solltest du erstmal selber deine Informationen abklären, bevor du irgendwelche Verschwörungsmythen über die Grünen weiterverbreitest!

Wenn du den Begriff schon verwendest: Verschwörungsmythos der Grünen ist es, dass man ja gerne würde, aber leider leider ja politisch zu schwach sei, die Dinge umzusetzen. In der aktuellen Bundesregierung ist Grün stimmentechnisch stärker als gelb - in der allgemeinen Berichterstattung und Wahrnehmung hat die FDP aber deutlich mehr eigene Ziele durchsetzen können als die Grünen. Wieso z.B. stellen Grüne nie den Verkehrsminister? Liegt immer nur an den anderen? Und zum verlinkten Spiegel-Bericht: da hat also niemand Herrn Harbeck auf ein Tempolimit angesprochen. Also sowas! Wo ich immer dachte, Herr Harbeck agiert gerne; aber wenn er nur reagiert ...

Dein Einwand bestätigt also eher meine Ansicht. Danke!


Schöne Grüße von jörg

Da wird man sprachlos.

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 13.05.2022, 10:30 (vor 10 Tagen) @ Der Blaschke

Seehofer: Wie ein Eisbecher in der Sonne....

GUM, Freitag, 13.05.2022, 12:35 (vor 10 Tagen) @ J-C

YT Link

https://youtu.be/g0p795eRiMk?t=460

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DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

AlbertP, Ulm, Montag, 09.05.2022, 09:55 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak

Jahres- oder Monatsabo-Inhaber:innen werden von ihrem Anbieter (Verkehrsverbund oder -unternehmen) automatisch benachrichtigt und über den Weg der Verrechnung (Reduzierung des Bankeinzugs oder Erstattung) informiert.

... und wie geht es dann mit papieren Zeitkarten worauf man selber den eigenen Namen schreiben muss, also das Verbund weiß nicht wer diese gekauft hat?

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

bahnfahrerofr., Montag, 09.05.2022, 09:58 (vor 14 Tagen) @ AlbertP

Die Inhaber solcher Zeitkarten müssen sich in den Medien informieren und können sich dann an ihre Verkaufsstelle wenden.

Grenzstrecken

AlbertP, Ulm, Montag, 09.05.2022, 11:17 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak

Laut VRR:

Das 9-Euro-Ticket gilt deutschlandweit bis zur letzten Station/Haltestelle vor der Landesgrenze und somit nicht in angrenzenden Ländern.

Grenzstrecken

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 11:36 (vor 14 Tagen) @ AlbertP

Laut VRR:

Das 9-Euro-Ticket gilt deutschlandweit bis zur letzten Station/Haltestelle vor der Landesgrenze und somit nicht in angrenzenden Ländern.

Man muss aber unterscheiden.
Das 9-Euro-Ticket gilt nicht im genannten Ausland, das VRR-Monatsabo zu 9 Euro schon.

Hätte der VRR besser formulieren können.

Generell dürften ja die lokalen Monatskarten alle ihre Features behalten. Aber eben nur lokal.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

VRR Abokunden im Vorteil gegenüber normalen Kunden?

Hansjörg, Montag, 09.05.2022, 11:49 (vor 14 Tagen) @ agw

Man muss aber unterscheiden.
Das 9-Euro-Ticket gilt nicht im genannten Ausland, das VRR-Monatsabo zu 9 Euro schon.

Hätte der VRR besser formulieren können.

Generell dürften ja die lokalen Monatskarten alle ihre Features behalten. Aber eben nur lokal.

Das klingt nach einer Bevorteilung der Abokunden, die trotzdem mit dem vollen Aufpreis entlastet werden. Hier sollte für normale 9 Euro Kunden nachgebessert werden.

VRR Abokunden im Vorteil gegenüber normalen Kunden?

AlbertP, Ulm, Montag, 09.05.2022, 13:19 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von AlbertP, Montag, 09.05.2022, 13:19

Ich sehe beim VRR keine Monatskarte des Verbundes (außer Semestertickets), nur Monatskarten für Strecken. Und die werden für ausländische Strecken vielleicht nicht bestimmt auf 9 reduziert.

VRR Abokunden im Vorteil gegenüber normalen Kunden?

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 09.05.2022, 14:33 (vor 14 Tagen) @ AlbertP

Es gibt im VRR keine Monatskarten für Strecken, du „kaufst“ immer bestimmte Gebiete - zwei benachbarte Waben oder ein Tarifgebiet oder eine Stadt (Preisstufe A), festgelegte Kombinationen von Tarifgebieten (Preisstufen B und C) oder den gesamten Verbundraum (Preisstufe D).

Eine Monatskarte explizit von Recklinghausen nach Herne existiert nicht, die gilt immer auch in Herten oder Gelsenkirchen.

--
Weg mit dem 4744!

VRR Abokunden im Vorteil gegenüber normalen Kunden?

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 14:45 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

Man muss aber unterscheiden.
Das 9-Euro-Ticket gilt nicht im genannten Ausland, das VRR-Monatsabo zu 9 Euro schon.

Hätte der VRR besser formulieren können.

Generell dürften ja die lokalen Monatskarten alle ihre Features behalten. Aber eben nur lokal.


Das klingt nach einer Bevorteilung der Abokunden, die trotzdem mit dem vollen Aufpreis entlastet werden. Hier sollte für normale 9 Euro Kunden nachgebessert werden.

Das siehst du falsch.

Der 9 Euro Kunde kann sich ja vorher aussuchen, ob er einfach das 9-Euro-Ticket am Automaten kauft oder in EINEM der vielen Verbünde eine Monatskarte mit Extranutzen kauft.

Das ist ja ähnlich zur letzten Abo-Aktion, wo man bundesweit fahren konnte. Da konnte man sich ja aussuchen, in welchem Verbund man das (neue) Abo abschließt und konnte dort die Extras genießen. Aber eben nur in EINEM. *)

Wer gar keinen Extranutzen will, kauft halt bei sich am DB-Automaten das normale 9-Euro-Ticket, ohne Nachteile zu haben.


*) steht einem sicher frei, in mehreren Verbünden ab Juni eine Monatskarte im Abo zu kaufen und dann für 9 Euro mal X in vielen Verbünden Extras zu nutzen. Soll ja auch welche geben, die schon vorher in zwei Regionen Abos hatten.

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9 Euro Ticket am Automaten?

Hansjörg, Dienstag, 10.05.2022, 12:32 (vor 13 Tagen) @ agw

Wer gar keinen Extranutzen will, kauft halt bei sich am DB-Automaten das normale 9-Euro-Ticket, ohne Nachteile zu haben.

Gibt es das nicht nur online?

9 Euro Ticket am Automaten!

Barzahlung, Dienstag, 10.05.2022, 13:41 (vor 13 Tagen) @ Hansjörg

Wer gar keinen Extranutzen will, kauft halt bei sich am DB-Automaten das normale 9-Euro-Ticket, ohne Nachteile zu haben.


Gibt es das nicht nur online?

Das Ticket soll auch an den Fahrkartenautomaten erhältlich sein.

Ist auf übertragbaren Abo-Karten auch Inhabername erkennbar?

Bahngenießer, Dienstag, 10.05.2022, 21:56 (vor 13 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von Bahngenießer, Dienstag, 10.05.2022, 21:57

Wenn jemand eine übertragbare Zeitkarte im Abo hat, kann das Kontrollpersonal außerhalb des angestammten Geltungsbereiches dann ...

a) die Zeitkarte des fremden Verbundes überhaupt digital auslesen?
b) auf der übertragbaren Zeitkarte die Personalien auslesen, da doch nur der Inhaber selbst die Karte außerhalb des angestammten Geltungsbereiches nutzen darf?

Beides wäre wichtig.

Ist auf übertragbaren Abo-Karten auch Inhabername erkennbar?

GUM, Dienstag, 10.05.2022, 23:31 (vor 13 Tagen) @ Bahngenießer
bearbeitet von GUM, Dienstag, 10.05.2022, 23:32

Hallo Bahngenießer,
hallo Community,

sagt nicht das Wort übertragbar, daß immer der jeweilige Besitzer fahren kann?

Liebe Grüße

GUM

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Nur im regulären Geltungsbereich, nicht im 9€-Ticket-Bereich

Bahngenießer, Mittwoch, 11.05.2022, 21:35 (vor 12 Tagen) @ GUM

Hallo Bahngenießer,
hallo Community,

sagt nicht das Wort übertragbar, daß immer der jeweilige Besitzer fahren kann?

Liebe Grüße

GUM

Ich verstehe die Regelung zur Übertragbarkeit so:
Der Abo-Kunde kann im regulären Geltungsbereich seiner Zeitkarte so fahren, wie er immer fahren darf. (Also bei einer übertragbaren Karte auch jemand anders fahren lassen!)
Außerhalb des regulären Geltungsbereiches darf hingegen nur zu den Bedingungen des 9€-Tickets gefahren werden und dieses 9€-Ticket beinhaltet keine Übertragbarkeit.

Abgesehen davon:
Kann denn überhaupt jeder Kontrolleur in Deutschland die Abo-Zeitkarten aller Verkehrsunternehmen bzw. Verkehrsverbünde Deutschlands mit seinem Prüfgerät auslesen? Falls nein, könnte ich vielleicht auch mit einer gesperrten Zeitkarte oder abgelaufenen Zeitkarte durch die Gegend fahren.

Nur im regulären Geltungsbereich, nicht im 9€-Ticket-Bereich

Saluton, Montag, 23.05.2022, 01:54 (vor 17 Stunden, 42 Minuten) @ Bahngenießer

Kann denn überhaupt jeder Kontrolleur in Deutschland die Abo-Zeitkarten aller Verkehrsunternehmen bzw. Verkehrsverbünde Deutschlands mit seinem Prüfgerät auslesen? Falls nein, könnte ich vielleicht auch mit einer gesperrten Zeitkarte oder abgelaufenen Zeitkarte durch die Gegend fahren.

Zumindestens für die HVV Card gibt es eine App, mit der man sehen kann, was (fahrrelevantes) auf dem Chip gespeichert ist

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

Schlusslicht, Montag, 09.05.2022, 11:47 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak

Laut FAQ gehen nur die "Abonennt:innen" leer aus. Ich kaufe meine BC 100 aber jedes Jahr neu. Kriege ich dann doch was?
Duck und weg,
schlusslicht

Ein Kompromiss wär möglich & vielleicht auch angebracht.

ICE619, München, Montag, 09.05.2022, 12:08 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak

Ein fairer Kompromiss oder auch Angebot wär mMn, dass man die BahnCard 100 Inhaber von sich aus anschreibt und ihnen anbietet, dass man das Abo drei Monate pausiert. Entweder anteilig Geld zurück oder eben drei Monate on top, eine Hinterlegung der Plastikkarte sollte an vielerlei Stellen möglich sein. Alternativ Posteinsendung.

Würde es jedenfalls begrüßen, dass die DB auch mal etwas versucht die eben genannten Aboinhaber etwas einzufangen und dass man da auch zumindest ein Stück weit wieder eine Art "Verbundenheit" spürt, wenn auch das vielleicht nun etwas kitschig klingt.

Btw, die Hinterlegung und Pausierung ist inoffiziell sowieso nach wie vor ohne Angabe von Gründen möglich, richtig? 1x im Jahr, wenn mich nicht alles täuscht, wissen tun das aber auch die wenigsten, wusste ich das selbst lange nicht.

Schöne Woche euch!

Hinterlegung bei Krankheit und Reiseunfähigkeit möglich...

GUM, Montag, 09.05.2022, 12:18 (vor 14 Tagen) @ ICE619

... mit einer gewissen Minimal - und Maximalzahl der Tage, und nur einmal.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Hinterlegung bei Krankheit und Reiseunfähigkeit möglich...

ICE619, München, Montag, 09.05.2022, 13:49 (vor 14 Tagen) @ GUM

... mit einer gewissen Minimal - und Maximalzahl der Tage, und nur einmal.

Vielleicht baust du da mal eher "mMn" ein, denn ich habe da schon anderes gelesen und gehört, vor und während der Pandemie. Zumindest liest sich dein Beitrag so, als würdest du da mehr über gewisse interne Abläufe und Prozesse wissen.
Ist dies denn so?

Danke für Deine Frage

GUM, Montag, 09.05.2022, 16:32 (vor 14 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von GUM, Montag, 09.05.2022, 16:33

Hallo ICE619,

danke für Deine Frage. Ich habe meinem fundierten Beitrag lediglich das Originalzitat aus den AGB i. d. F. vom 2.05.2022 hinzuzufügen:

"3.6.3 Im Falle einer mit Reiseunfähigkeit verbundenen Krankheit ist eine Erstattung unter Ab-
zug eines Bearbeitungsentgelts in Höhe von 15 € möglich. Die Reiseunfähigkeit und deren
Dauer sind durch ein ärztliches Attest gegenüber dem Kundenservice nachzuweisen. Es wer-
den für die Erstattung nur Zeiträume von mehr als 21 aufeinanderfolgenden Reiseunfähigkeits-
tagen, max. jedoch 60 Tage pro Geltungsjahr, berücksichtigt. Für jeden Tag der Reiseunfähig-
keit wird 1/360 (Gesamtbetrag) bzw. 1/30 (monatliche Zahlung) des gezahlten Entgelts erstat-
tet.
Die Reiseunfähigkeitsbescheinigung muss spätestens 14 Tage nach Wegfall des Erstattungs-
grundes beim Kundenservice vorliegen; anderenfalls ist eine Erstattung ausgeschlossen (Aus-
schlussfrist). Im Übrigen kann die Erstattung von der Hinterlegung der Fahrkarte abhängig gemacht werden."

Liebe Grüße

GUM

--
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Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

Hansjörg, Montag, 09.05.2022, 12:34 (vor 14 Tagen) @ ICE619

Ein fairer Kompromiss oder auch Angebot wär mMn, dass man die BahnCard 100 Inhaber von sich aus anschreibt und ihnen anbietet, dass man das Abo drei Monate pausiert. Entweder anteilig Geld zurück oder eben drei Monate on top, eine Hinterlegung der Plastikkarte sollte an vielerlei Stellen möglich sein. Alternativ Posteinsendung.

Das ist ein Angebot nur für die BC100(F) Kunden, die bloß den NV nutzen und kein FV fahren.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

ICE619, München, Montag, 09.05.2022, 13:49 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

Ein fairer Kompromiss oder auch Angebot wär mMn, dass man die BahnCard 100 Inhaber von sich aus anschreibt und ihnen anbietet, dass man das Abo drei Monate pausiert. Entweder anteilig Geld zurück oder eben drei Monate on top, eine Hinterlegung der Plastikkarte sollte an vielerlei Stellen möglich sein. Alternativ Posteinsendung.


Das ist ein Angebot nur für die BC100(F) Kunden, die bloß den NV nutzen und kein FV fahren.

Was jetzt genau damit meinen?

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

Hansjörg, Montag, 09.05.2022, 14:03 (vor 14 Tagen) @ ICE619

Ein fairer Kompromiss oder auch Angebot wär mMn, dass man die BahnCard 100 Inhaber von sich aus anschreibt und ihnen anbietet, dass man das Abo drei Monate pausiert. Entweder anteilig Geld zurück oder eben drei Monate on top, eine Hinterlegung der Plastikkarte sollte an vielerlei Stellen möglich sein. Alternativ Posteinsendung.


Das ist ein Angebot nur für die BC100(F) Kunden, die bloß den NV nutzen und kein FV fahren.


Was jetzt genau damit meinen?

Eine Rückgabe der BC100(F) ist nur für Kunden möglich, die sonst auch keinen FV mit der BC100(F) nutzen.

Genau genommen eigentlich für BC100 Kunden, da eine 1. Klasse Beförderung für das 9 Euro Ticket ausgeschlossen ist.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

ICE619, München, Montag, 09.05.2022, 14:17 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

Ein fairer Kompromiss oder auch Angebot wär mMn, dass man die BahnCard 100 Inhaber von sich aus anschreibt und ihnen anbietet, dass man das Abo drei Monate pausiert. Entweder anteilig Geld zurück oder eben drei Monate on top, eine Hinterlegung der Plastikkarte sollte an vielerlei Stellen möglich sein. Alternativ Posteinsendung.


Das ist ein Angebot nur für die BC100(F) Kunden, die bloß den NV nutzen und kein FV fahren.


Was jetzt genau damit meinen?


Eine Rückgabe der BC100(F) ist nur für Kunden möglich, die sonst auch keinen FV mit der BC100(F) nutzen.

Genau genommen eigentlich für BC100 Kunden, da eine 1. Klasse Beförderung für das 9 Euro Ticket ausgeschlossen ist.

Wo steht das denn und von welchem Angebot sprichst du?
Wie viele Personen gibt es, die die BahnCard 100(F) nur für den NV nutzen?

Und sowieso, es ist doch schlichtweg Schwachsinn da jetzt irgendwelche Argumente sich zu überlegen. Schlussendlich würde der DB gut zur Gesicht stehen, man würde gewisse Entscheidungen der treuesten Fahrgemeinde selbst überlassen, als sich für sie im Vorfeld das ganze ins Absurde führen.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

Hansjörg, Montag, 09.05.2022, 15:18 (vor 14 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von Hansjörg, Montag, 09.05.2022, 15:19

Wo steht das denn und von welchem Angebot sprichst du?
Wie viele Personen gibt es, die die BahnCard 100(F) nur für den NV nutzen?

Die Idee mit dem Hinterlegen kam von Dir, daher meine Frage wie viele NV BC100 Kunden es gibt, wo dieses Verfahren Sinn ergeben würde. Ich glaube nicht, dass es da welche gibt.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

ICE619, München, Montag, 09.05.2022, 15:37 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

Kommt auf den Blickwinkel drauf an, wie viele BahnCard 100 Inhaber gibt es, die diese drei Monaten aus vielerlei verschiedenen Gründen ihr Abo um drei Monate pausieren wollen würden?
Ich denke einige, die in der Beurteilung ein "genug" für ein Angebot in ihre Richtung verdient haben.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

agw, NRW, Montag, 09.05.2022, 15:56 (vor 14 Tagen) @ ICE619

Kommt auf den Blickwinkel drauf an, wie viele BahnCard 100 Inhaber gibt es, die diese drei Monaten aus vielerlei verschiedenen Gründen ihr Abo um drei Monate pausieren wollen würden?
Ich denke einige, die in der Beurteilung ein "genug" für ein Angebot in ihre Richtung verdient haben.

Das Angebot ist für Leute gedacht, die gerade Mehrausgaben haben und unterwegs sein MÜSSEN und kein Auto fahren.

"vielerlei verschiedene Gründe" zählen da weniger.

Wer sein BC100-Abo schon länger hat, kann eh monatlich kündigen.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
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Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

gnampf, Montag, 09.05.2022, 15:57 (vor 14 Tagen) @ ICE619

Kommt auf den Blickwinkel drauf an, wie viele BahnCard 100 Inhaber gibt es, die diese drei Monaten aus vielerlei verschiedenen Gründen ihr Abo um drei Monate pausieren wollen würden?
Ich denke einige, die in der Beurteilung ein "genug" für ein Angebot in ihre Richtung verdient haben.

Das hat dann aber herzlich wenig mit dem 9 EUR Ticket zu tun.

Persoenlich hatte ich mir eigentlich auch keine Reduzierung bei der BC100(F) erwartet, denn wie will man den NV-Anteil da auch festlegen? Was ich mir gewuenscht haette waere aber eine Gleichstellung mit den OePNV-Abos, also die Moeglichkeit den gesamten OePNV zu nutzen, auch abseits von Cityticket-Bereichen. Es gibt ja genug Busse etc., die man normal mit der BC100(F) nicht kostenfrei nutzen kann.

FV vs. NV Anbieter

Hansjörg, Montag, 09.05.2022, 16:06 (vor 14 Tagen) @ gnampf

Persoenlich hatte ich mir eigentlich auch keine Reduzierung bei der BC100(F) erwartet, denn wie will man den NV-Anteil da auch festlegen? Was ich mir gewuenscht haette waere aber eine Gleichstellung mit den OePNV-Abos, also die Moeglichkeit den gesamten OePNV zu nutzen, auch abseits von Cityticket-Bereichen. Es gibt ja genug Busse etc., die man normal mit der BC100(F) nicht kostenfrei nutzen kann.

Das Problem ist, dass Du die BC100(F) bei einem FV Anbieter und nicht bei einem NV Anbieter gekauft hast.

FV vs. NV Anbieter

gnampf, Montag, 09.05.2022, 16:10 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

Das Problem ist, dass Du die BC100(F) bei einem FV Anbieter und nicht bei einem NV Anbieter gekauft hast.

Noe, ein Problem ist das nicht, die DB FV koennte das auch da mit den Verbuenden etc. klaeren, so wie sie es bei Cityticket & Co ja auch schon machen, und der Bund koennte auch dort fuer... ja was eigentlich? Entgangene Einnaehmen gibt es max. 9 Euro im Monat, die der BC100(F)-Kunde dann jetzt fuer das OePNV-Ticket zusaetzlich zahlen muss.
Gekauft hab ich sie davon abgesehen bei einem Reisecenter, nicht bei einem FV-Anbieter ;-)

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

tom66, Montag, 09.05.2022, 21:25 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

Also ich kenne 2 Kunden die in der Woche zu 99% den NV mit der BC100 (F) nutzen.
Dazu auch das Cityticket.

Allerdings würden wir unsere BC100 (F) nicht in den 3 Monaten abgeben wollen. Wenn die NV Züge alle überfüllt sind und auch die 1. Klasse dann sicherlich mangels Platz in der 2. Klasse bevölkert wird, sind wir dann sicherlich froh die Kurzstrecke mit dem FV fahren zu dürfen.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

agw, NRW, Dienstag, 10.05.2022, 09:13 (vor 13 Tagen) @ tom66

Also ich kenne 2 Kunden die in der Woche zu 99% den NV mit der BC100 (F) nutzen.
Dazu auch das Cityticket.

Vielleicht muss man es auch mal andersrum berachten:
Wird sicher viele geben, bei denen sich die BC100 nicht mehr lohnen, wenn die BC100 nicht im SPNV gelten würde und es kein City-Ticket gäbe.

Für sehr viele lohnt sich die BC100 ja nur deshalb, weil sie in zwei auseinander liegenden Bereichen im ÖPNV gilt und man so zweimal 80 Euro und mehr spart.

Oder der Fall, dass eine NV-Streckenkarte für den Weg zur Arbeit schon einen erheblichen Anteil an den BC100-Kosten ausmacht oder diese sogar überschreiten würden. Da kriegt man von der DB statt der NV-Streckenkarte direkt die BC100 angeboten!

Die hatten also gar keine Chance ein 9-Euro-Ticket-kompatibles Abo bei der DB abzuschließen.

--
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Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

gnampf, Dienstag, 10.05.2022, 10:41 (vor 13 Tagen) @ agw

Vielleicht muss man es auch mal andersrum berachten:
Wird sicher viele geben, bei denen sich die BC100 nicht mehr lohnen, wenn die BC100 nicht im SPNV gelten würde und es kein City-Ticket gäbe.

Es wird viele geben, fuer die sich FV-fahren nicht mehr lohnt, wenn sie keinen Nahverkehr dazu bekommen. Es wird viele geben, fuer die sich Flixtrain nicht lohnt, weil sie ein (oder mehrere) separates NV-Ticket brauchen

Für sehr viele lohnt sich die BC100 ja nur deshalb, weil sie in zwei auseinander liegenden Bereichen im ÖPNV gilt und man so zweimal 80 Euro und mehr spart.

160 * 12 > 4144? Ist mein Taschenrechner kaputt?
Wuerde ich z.B. mit NV nach Aschaffenburg pendeln, wuerde die DB dafuer 3493,30 EUR haben wollen im Jahr. Und ich waere einfache Strecke uber 2h45m unterwegs, also jeden Tag 5,5-6h fuers Pendeln vergeudet. Das soll sich irgend jemand antun, und noch dazu in nennenswerter Zahl? Es muesste ja vor allem noch mehr sein... denn das NV-Abo ist hier immer noch billiger als die BC100.

Oder der Fall, dass eine NV-Streckenkarte für den Weg zur Arbeit schon einen erheblichen Anteil an den BC100-Kosten ausmacht oder diese sogar überschreiten würden. Da kriegt man von der DB statt der NV-Streckenkarte direkt die BC100 angeboten!
Die hatten also gar keine Chance ein 9-Euro-Ticket-kompatibles Abo bei der DB abzuschließen.

Wieso das nicht? Gerade mal Hanau - Muenchen probiert, spuckt das System 6493,90 EUR fuer das Jahresabo NV aus. Fuer weitere Strecken gibts dann einfach grundsaetzlich kein Angebot mehr, mit einem Textverweis mal nach einer BC100 zu schauen.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

agw, NRW, Dienstag, 10.05.2022, 14:17 (vor 13 Tagen) @ gnampf

Vielleicht muss man es auch mal andersrum berachten:
Wird sicher viele geben, bei denen sich die BC100 nicht mehr lohnen, wenn die BC100 nicht im SPNV gelten würde und es kein City-Ticket gäbe.


Es wird viele geben, fuer die sich FV-fahren nicht mehr lohnt, wenn sie keinen Nahverkehr dazu bekommen. Es wird viele geben, fuer die sich Flixtrain nicht lohnt, weil sie ein (oder mehrere) separates NV-Ticket brauchen

Für sehr viele lohnt sich die BC100 ja nur deshalb, weil sie in zwei auseinander liegenden Bereichen im ÖPNV gilt und man so zweimal 80 Euro und mehr spart.


160 * 12 > 4144? Ist mein Taschenrechner kaputt?

Deine Rechnung ist falsch. 160 * 12 > 0.
Damit sich die BC100 weiterhin lohnt, müsste man eventuell für 160*12~=2000 Euro mehr FV fahren.
Beispiel: Jemand fährt für 2000 Euro inkl. Bahncard FV. Dazu Die 2000 Euro für NV-Karten. Da lohnt sich für viele die BC100, selbst wenn es 1-2 Euro mehr kostet.
Aber ohne NV würde es sich keinesfalls mehr lohnen.

Wuerde ich z.B. mit NV nach Aschaffenburg pendeln, wuerde die DB dafuer 3493,30 EUR haben wollen im Jahr. Und ich waere einfache Strecke uber 2h45m unterwegs, also jeden Tag 5,5-6h fuers Pendeln vergeudet. Das soll sich irgend jemand antun, und noch dazu in nennenswerter Zahl?

Für diese Relation? Keine Ahnung. Für ähnliche Relationen? Auf jeden Fall!
Viele die in Frankfurt, München, Düsseldorf und anderen teuren Metropolen arbeiten, wohnen weit außerhalb.
Außerdem gibt es keine direkte Relation von Preis der Streckenkarte und Fahrzeit. Gibt sicher auch kürzere Fahrzeiten für teurere Karten.

Es muesste ja vor allem noch mehr sein... denn das NV-Abo ist hier immer noch billiger als die BC100.

Und woanders halt teurer.

Oder der Fall, dass eine NV-Streckenkarte für den Weg zur Arbeit schon einen erheblichen Anteil an den BC100-Kosten ausmacht oder diese sogar überschreiten würden. Da kriegt man von der DB statt der NV-Streckenkarte direkt die BC100 angeboten!
Die hatten also gar keine Chance ein 9-Euro-Ticket-kompatibles Abo bei der DB abzuschließen.


Wieso das nicht? Gerade mal Hanau - Muenchen probiert, spuckt das System 6493,90 EUR fuer das Jahresabo NV aus. Fuer weitere Strecken gibts dann einfach grundsaetzlich kein Angebot mehr, mit einem Textverweis mal nach einer BC100 zu schauen.

Welcher Angebotsrechner ist das? Auf Bahn.de wird automatisch auf BC100 umgestellt, wenn die 4100 Euro erreicht sind.

--
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- bahn.de

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

gnampf, Dienstag, 10.05.2022, 14:49 (vor 13 Tagen) @ agw

Deine Rechnung ist falsch. 160 * 12 > 0.
Damit sich die BC100 weiterhin lohnt, müsste man eventuell für 160*12~=2000 Euro mehr FV fahren.
Beispiel: Jemand fährt für 2000 Euro inkl. Bahncard FV. Dazu Die 2000 Euro für NV-Karten. Da lohnt sich für viele die BC100, selbst wenn es 1-2 Euro mehr kostet.
Aber ohne NV würde es sich keinesfalls mehr lohnen.

Dann ist deine Rechnung immer noch falsch, dann ginge es um 3 * (160-9) = 453 EUR.

Wuerde ich z.B. mit NV nach Aschaffenburg pendeln, wuerde die DB dafuer 3493,30 EUR haben wollen im Jahr. Und ich waere einfache Strecke uber 2h45m unterwegs, also jeden Tag 5,5-6h fuers Pendeln vergeudet. Das soll sich irgend jemand antun, und noch dazu in nennenswerter Zahl?

Für diese Relation? Keine Ahnung. Für ähnliche Relationen? Auf jeden Fall!
Viele die in Frankfurt, München, Düsseldorf und anderen teuren Metropolen arbeiten, wohnen weit außerhalb.

Und fahren dann also mehrere Stunden jeden Tag mit dem OePNV zur Arbeit? Weswegen auf der SFS z.B. die ICEs alle immer so leer sind, und so wenige BC100 da mitfahren?
Wer solche Strecken zuruecklegen muss wird wohl auch schauen, dass er dabei so wenig Zeit wie moeglich verliert.
Muenchen-Bamberg laege auch immer noch unter dem Preis einer BC100. Trotzdem wird das wohl kaum einer im NV fahren.

Außerdem gibt es keine direkte Relation von Preis der Streckenkarte und Fahrzeit. Gibt sicher auch kürzere Fahrzeiten für teurere Karten.

Muenchen-Nuernberg duerfte wohl mit das schnellste sein was moeglich ist. Liegt unter dem Preis einer BC100. Und trotzdem greifen schon viele zum FV. Freiwillig. Aus Komfortgruenden. Komfort muss man sich halt leisten koennen und wollen. Sinn vom 9 Eur Ticket ist es nicht den Komfort zu foerdern, sondern denen mit finanziellen Problemen unter die Arme zu greifen und ggf. welche vom Auto weg zu holen. Beides ist bei der BC100 aber nicht gegeben.

Und woanders halt teurer.

In China? Spielt keine Rolle. In Deutschland ist der Tarif der DB ueberall gleich. Und da du ja ueber Verbundgrenzen hinweg argumentierst gilt der auch als einziges. Mir waere aber auch kein Verbund bekannt, dessen Jahresabo mehr kostet als eine BC100.

Welcher Angebotsrechner ist das? Auf Bahn.de wird automatisch auf BC100 umgestellt, wenn die 4100 Euro erreicht sind.

Der ganz normale auf bahn.de. Ticktes & Angebote, Wochen- und Monatskarten, Preise vergleichen und bestellen. Frueher kam da mal die BC100, aber wir leben ja nicht frueher sondern heute. Schaetze mal spaetestens seit dem letzten Redesign ist das Geschichte.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

agw, NRW, Dienstag, 10.05.2022, 17:53 (vor 13 Tagen) @ gnampf

Deine Rechnung ist falsch. 160 * 12 > 0.
Damit sich die BC100 weiterhin lohnt, müsste man eventuell für 160*12~=2000 Euro mehr FV fahren.
Beispiel: Jemand fährt für 2000 Euro inkl. Bahncard FV. Dazu Die 2000 Euro für NV-Karten. Da lohnt sich für viele die BC100, selbst wenn es 1-2 Euro mehr kostet.
Aber ohne NV würde es sich keinesfalls mehr lohnen.


Dann ist deine Rechnung immer noch falsch, dann ginge es um 3 * (160-9) = 453 EUR.

Das ganze ist erstmal unabhängig von irgendwelchen 9 Euto Tickets und gilt immer. Auch für drei Monate.
Gibt auch eine 3 Monats BC100. Dreisatz.

Wuerde ich z.B. mit NV nach Aschaffenburg pendeln, wuerde die DB dafuer 3493,30 EUR haben wollen im Jahr. Und ich waere einfache Strecke uber 2h45m unterwegs, also jeden Tag 5,5-6h fuers Pendeln vergeudet. Das soll sich irgend jemand antun, und noch dazu in nennenswerter Zahl?

Für diese Relation? Keine Ahnung. Für ähnliche Relationen? Auf jeden Fall!
Viele die in Frankfurt, München, Düsseldorf und anderen teuren Metropolen arbeiten, wohnen weit außerhalb.


Und fahren dann also mehrere Stunden jeden Tag mit dem OePNV zur Arbeit? Weswegen auf der SFS z.B. die ICEs alle immer so leer sind, und so wenige BC100 da mitfahren?

Nicht jeder hat eine SFS zwischen Heim und Arbeitsstätte. Oft fährt nicht mal ein IC und wenn, ist der nicht schneller, wenn man dann umsteigen muss (siehe IC34).

Wer solche Strecken zuruecklegen muss wird wohl auch schauen, dass er dabei so wenig Zeit wie moeglich verliert.

Wenn jemand von der Siegstrecke nach Frankfurt will dauert es auf der SFS-ICE-Strecke länger als mit dem NV. Gibt sicher ähnliche Beispiele anderswo.

Muenchen-Bamberg laege auch immer noch unter dem Preis einer BC100. Trotzdem wird das wohl kaum einer im NV fahren.

Würd ich auch nicht. Gibt ja eine der wenigen SFS dort. Müsste man schon blöde sein. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?

Außerdem gibt es keine direkte Relation von Preis der Streckenkarte und Fahrzeit. Gibt sicher auch kürzere Fahrzeiten für teurere Karten.


Muenchen-Nuernberg duerfte wohl mit das schnellste sein was moeglich ist. Liegt unter dem Preis einer BC100. Und trotzdem greifen schon viele zum FV. Freiwillig. Aus Komfortgruenden. Komfort muss man sich halt leisten koennen und wollen. Sinn vom 9 Eur Ticket ist es nicht den Komfort zu foerdern, sondern denen mit finanziellen Problemen unter die Arme zu greifen und ggf. welche vom Auto weg zu holen. Beides ist bei der BC100 aber nicht gegeben.

Deine Annahme, dass es überall SFS mit FV gibt ist falsch, daher ist der Rest auch falsch.

Such mal die schnellste Verbindung ohne SFS.

Und woanders halt teurer.


In China? Spielt keine Rolle. In Deutschland ist der Tarif der DB ueberall gleich. Und da du ja ueber Verbundgrenzen hinweg argumentierst gilt der auch als einziges. Mir waere aber auch kein Verbund bekannt, dessen Jahresabo mehr kostet als eine BC100

Zwei zusammen reicht ja schon?
Sagen wir zwei Verbünde zusammen kosten 500 Euro pro Monat und für drei Monate BC100 Juni bis August hat man 333 Euro pro Monat gezahlt.
333 < 500 Euro. Nicht?

Welcher Angebotsrechner ist das? Auf Bahn.de wird automatisch auf BC100 umgestellt, wenn die 4100 Euro erreicht sind.


Der ganz normale auf bahn.de. Ticktes & Angebote, Wochen- und Monatskarten, Preise vergleichen und bestellen. Frueher kam da mal die BC100, aber wir leben ja nicht frueher sondern heute. Schaetze mal spaetestens seit dem letzten Redesign ist das Geschichte.

Hatte vor einer Minute geschaut, da hat er das gemacht. Screenshot schicke ich gerne.
Vielleicht gibt es zwei verschiedene Rechner auf bahn.de.

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Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

agw, NRW, Dienstag, 10.05.2022, 18:01 (vor 13 Tagen) @ agw

Hatte vor einer Minute geschaut, da hat er das gemacht. Screenshot schicke ich gerne.
Vielleicht gibt es zwei verschiedene Rechner auf bahn.de.

Hatte wohl Postverssnd geklickt, dann kommt nur die BC100. Digital ging es teurer.

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gnampf, Mittwoch, 11.05.2022, 11:31 (vor 12 Tagen) @ agw

Das ganze ist erstmal unabhängig von irgendwelchen 9 Euto Tickets und gilt immer. Auch für drei Monate.

Noe, denn die restliche Zeit stellt sich die Frage nicht, ob sie die BC100 waehrend dem 9 Euro Ticket hinterlegen koennen, oder eine Ermaessigung auf die erhalten.

Gibt auch eine 3 Monats BC100. Dreisatz.

warum sollte die sich dann jemand im Zeitraum des 3-Monats-Tickets kaufen, wenn er damit teurer kommt?

Nicht jeder hat eine SFS zwischen Heim und Arbeitsstätte. Oft fährt nicht mal ein IC und wenn, ist der nicht schneller, wenn man dann umsteigen muss (siehe IC34).

Was dann bedeutet, dass er eben noch laenger unterwegs ist als 2h einfach. Wer bitte pendelt taeglich 4h+ zur Arbeit? Der Anteil wird wohl vernachlaessigbar sein. Die meisten schauen ob es einen schnelleren Weg gibt, wie den PKW, oder nehmen eine Zweitwohnung oder ziehen ganz um.

Wenn jemand von der Siegstrecke nach Frankfurt will dauert es auf der SFS-ICE-Strecke länger als mit dem NV. Gibt sicher ähnliche Beispiele anderswo.

Wie schon gesagt, ob SFS oder nicht spielt gar keine Rolle, sondern zeigt lediglich, dass es selbst bei optimaler SFS-Nutzung bei den relevanten Betraegen schon zu Fahrzeiten kommt, die sich keiner taeglich antut.

Würd ich auch nicht. Gibt ja eine der wenigen SFS dort. Müsste man schon blöde sein. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?

Solltest du eigentlich mit etwas nachdenken hinter kommen. Es geht eben nicht nur um den billigsten Preis.

Deine Annahme, dass es überall SFS mit FV gibt ist falsch, daher ist der Rest auch falsch.

Deine Annahme, das ich annehmen wuerde es gaebe ueberall SFS mit FV ist falsch. Der Rest ist daher auch falsch.

Such mal die schnellste Verbindung ohne SFS.

Wozu? Sie wird wohl kaum schneller sein als die gleiche Entfernung ueber SFS.

Zwei zusammen reicht ja schon?

Warum sollte ich dann in 2 Verbuenden das Abo abschliessen, statt die Jahreskarte der DB zu nehmen?

Sagen wir zwei Verbünde zusammen kosten 500 Euro pro Monat und für drei Monate BC100 Juni bis August hat man 333 Euro pro Monat gezahlt.
333 < 500 Euro. Nicht?

Natuerlich kann man sich kuenstlich irgendwas ausdenken, was mit der Realitaet nichts zu tun hat.

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agw, NRW, Freitag, 13.05.2022, 09:15 (vor 10 Tagen) @ gnampf

Das ganze ist erstmal unabhängig von irgendwelchen 9 Euto Tickets und gilt immer. Auch für drei Monate.


Noe, denn die restliche Zeit stellt sich die Frage nicht, ob sie die BC100 waehrend dem 9 Euro Ticket hinterlegen koennen, oder eine Ermaessigung auf die erhalten.

Die Frage, ob sich eine BC100 lohnt oder nicht, stellt sich immer, da es immer Alternativen gibt. Jetzt verstanden?

Gibt auch eine 3 Monats BC100. Dreisatz.


warum sollte die sich dann jemand im Zeitraum des 3-Monats-Tickets kaufen, wenn er damit teurer kommt?

Da fallen mir zwei Möglichkeiten ein:
1) Er hat sie gekauft, als es noch kein 9-Euro-Ticket gab (z.B. vor vielen Monaten).
2) Die PBC100 war billiger als zwei Verbundabos.

Nicht jeder hat eine SFS zwischen Heim und Arbeitsstätte. Oft fährt nicht mal ein IC und wenn, ist der nicht schneller, wenn man dann umsteigen muss (siehe IC34).


Was dann bedeutet, dass er eben noch laenger unterwegs ist als 2h einfach. Wer bitte pendelt taeglich 4h+ zur Arbeit? Der Anteil wird wohl vernachlaessigbar sein. Die meisten schauen ob es einen schnelleren Weg gibt, wie den PKW, oder nehmen eine Zweitwohnung oder ziehen ganz um.

Da lebst du in einer Fantasiewelt. Nicht jeder hat einen Führerschein, nicht jeder hat einen PKW, nicht jeder kann umziehen oder sich eine Zweitwohnung leisten.

Wenn jemand von der Siegstrecke nach Frankfurt will dauert es auf der SFS-ICE-Strecke länger als mit dem NV. Gibt sicher ähnliche Beispiele anderswo.


Wie schon gesagt, ob SFS oder nicht spielt gar keine Rolle, sondern zeigt lediglich, dass es selbst bei optimaler SFS-Nutzung bei den relevanten Betraegen schon zu Fahrzeiten kommt, die sich keiner taeglich antut.

Siehe oben: Da lebst du in einer glücklichen Welt, wenn du das selber nicht musst. Andere sind da nicht so priviligiert.

Würd ich auch nicht. Gibt ja eine der wenigen SFS dort. Müsste man schon blöde sein. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?


Solltest du eigentlich mit etwas nachdenken hinter kommen. Es geht eben nicht nur um den billigsten Preis.

Es geht darum, dass du anscheinend keine Ahnung hast, was andere Menschen in Deutschland alles so machen müssen.

Deine Annahme, dass es überall SFS mit FV gibt ist falsch, daher ist der Rest auch falsch.


Deine Annahme, das ich annehmen wuerde es gaebe ueberall SFS mit FV ist falsch. Der Rest ist daher auch falsch.

Hihi.

Such mal die schnellste Verbindung ohne SFS.


Wozu? Sie wird wohl kaum schneller sein als die gleiche Entfernung ueber SFS.

Schneller nicht, aber eben genauso schnell nur mit NV.

Zwei zusammen reicht ja schon?


Warum sollte ich dann in 2 Verbuenden das Abo abschliessen, statt die Jahreskarte der DB zu nehmen?

Sagen wir zwei Verbünde zusammen kosten 500 Euro pro Monat und für drei Monate BC100 Juni bis August hat man 333 Euro pro Monat gezahlt.
333 < 500 Euro. Nicht?


Natuerlich kann man sich kuenstlich irgendwas ausdenken, was mit der Realitaet nichts zu tun hat.

Auch hier lebst du in einer Traumwelt. Denkst du, es gibt keinen Verbund, wo die Monatskarte 200 Euro kostet? Oder es das gibt, aber niemand diese Karte kauft?
Darf ich mal fragen, wo du lebst, dass du dir das nicht vorstellen kannst?

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

ICE619, München, Dienstag, 10.05.2022, 10:58 (vor 13 Tagen) @ agw

Also ich kenne 2 Kunden die in der Woche zu 99% den NV mit der BC100 (F) nutzen.
Dazu auch das Cityticket.

Vielleicht muss man es auch mal andersrum berachten:
Wird sicher viele geben, bei denen sich die BC100 nicht mehr lohnen, wenn die BC100 nicht im SPNV gelten würde und es kein City-Ticket gäbe.

Für sehr viele lohnt sich die BC100 ja nur deshalb, weil sie in zwei auseinander liegenden Bereichen im ÖPNV gilt und man so zweimal 80 Euro und mehr spart.

Oder der Fall, dass eine NV-Streckenkarte für den Weg zur Arbeit schon einen erheblichen Anteil an den BC100-Kosten ausmacht oder diese sogar überschreiten würden. Da kriegt man von der DB statt der NV-Streckenkarte direkt die BC100 angeboten!

Die hatten also gar keine Chance ein 9-Euro-Ticket-kompatibles Abo bei der DB abzuschließen.

Genau darum geht es mir, danke! Und schlussendlich geht es doch mit dem 9-Euro-Ticket darum, den Bürger zu entlasten. Also wieso dann nicht auch den BahnCard 100 Inhaber?

Kann der dann auch für 9€ den ÖPNV nutzen, bildet er vielleicht mit dem Kollegen eine Fahrgemeinschaft, zu dem er aber fünf Stationen mit der Bahn fahren muss oder oder.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

tom66, Dienstag, 10.05.2022, 12:42 (vor 13 Tagen) @ ICE619

Vor allem gehe ich auch mal davon aus das der Betrag für die BC100 auch intern an andere Firmen verrechnet wird. Da wird sich der FV nicht den kompletten Kaufpreis selbst einstecken sondern auch über Verteilungsschlüssel an andere Beförderer weitergeben müssen. Und da wird dann auch der NV dabei sein. Bekommen die dann im Sommer auch nur 9 Euro von FV?

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

Barzahlung, Dienstag, 10.05.2022, 13:36 (vor 13 Tagen) @ tom66

Bekommen die dann im Sommer auch nur 9 Euro von FV?

Nein, darum geht es ja gerade.

Angebot nur für die BC100(F) NV Kunden

tom66, Dienstag, 10.05.2022, 13:42 (vor 13 Tagen) @ Barzahlung

Ich werde Anfang Juni mal bei der Bahn nachfragen ob sie aus Kulanz wenigstens ein Goodie für treue BC100 (F) Kunden raushauen. Fragen kann man ja mal ...

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 09.05.2022, 13:38 (vor 14 Tagen) @ Bahncard100-Freak

Tu aber bitte nicht so, als käme man im Sommer in gar keinem Regionalzug mehr mit.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Volle Zustimmung!

GUM, Montag, 09.05.2022, 16:34 (vor 14 Tagen) @ Alibizugpaar

- kein Text -

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Jep.

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 09.05.2022, 16:37 (vor 14 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von J-C, Montag, 09.05.2022, 16:37

An Freitagen kann man im Salzburger Land kostenlos den ÖPNV nutzen. Ich benötige das dank Klimaticket zwar nicht aber meine Einschätzung bisher: die Züge und Busse sind voller, aber nicht überfüllt. Und wo es überfüllt ist, war es dies auch schon vorher.

--
Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?
[image]
(Bildquelle: ČD)

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

M-PAS, München, Dienstag, 10.05.2022, 18:02 (vor 13 Tagen) @ Bahncard100-Freak

in dieser FAQ steht auch ...

Ist auch das City Ticket bei dem 9€ Ticket inklusive?

Nein, das City-Ticket ist ein inkludiertes Angebot zum Flex- oder Sparpreis im Fernverkehr für eine einmalige Fahrt.

Jetzt bin ich etwas verwirrt. Bedeutet ÖPNV nicht alles, außer Fernverkehr, also IC/ICE usw?
Also Bus, U-Bahn und S-Bahn ist doch inklusive?

Wer braucht dann noch ein City Ticket, wenn er die 9€ Monatskarte hat?
Oder geht es da nur um interne Verbuchung, Anteile am Verkauf FV an die +city Betreiber?

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

Henrik, Dienstag, 10.05.2022, 20:14 (vor 13 Tagen) @ M-PAS

in dieser FAQ steht auch ...

Ist auch das City Ticket bei dem 9€ Ticket inklusive?

Nein, das City-Ticket ist ein inkludiertes Angebot zum Flex- oder Sparpreis im Fernverkehr für eine einmalige Fahrt.

Ersetzt das 9-Euro-Ticket das City-Ticket?

https://www.bahn.de/angebot/regio/9-euro-ticket

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 10.05.2022, 23:34 (vor 13 Tagen) @ Henrik

in dieser FAQ steht auch ...

Ist auch das City Ticket bei dem 9€ Ticket inklusive?

Nein, das City-Ticket ist ein inkludiertes Angebot zum Flex- oder Sparpreis im Fernverkehr für eine einmalige Fahrt.


Ersetzt das 9-Euro-Ticket das City-Ticket?

https://www.bahn.de/angebot/regio/9-euro-ticket

Nein, es ist besser…

Andersrum kann man sagen ja - da wo auch das Cityticket gilt ist natürlich auch das 9€ Ticket gültig.

DB-FAQ zum 9€-Ticket im Juni, Juli und August

phil, Schweiz, Dienstag, 10.05.2022, 20:36 (vor 13 Tagen) @ M-PAS

Jetzt bin ich etwas verwirrt. Bedeutet ÖPNV nicht alles, außer Fernverkehr, also IC/ICE usw?
Also Bus, U-Bahn und S-Bahn ist doch inklusive?

Wer braucht dann noch ein City Ticket, wenn er die 9€ Monatskarte hat?
Oder geht es da nur um interne Verbuchung, Anteile am Verkauf FV an die +city Betreiber?

ich denke, die Bahn will deutlich machen, dass das City Ticket in den 3 Monaten nicht ausgesetzt wird

Nicht jeder FV-Kunde kauft ein 9-EUR-Ticket!

Bahngenießer, Dienstag, 10.05.2022, 22:23 (vor 13 Tagen) @ M-PAS
bearbeitet von Bahngenießer, Dienstag, 10.05.2022, 22:23

Wer braucht dann noch ein City Ticket, wenn er die 9€ Monatskarte hat?
Oder geht es da nur um interne Verbuchung, Anteile am Verkauf FV an die +city Betreiber?

Immerhin kann es doch Leute geben, für die sich kein 9-EUR-Ticket lohnt, die aber bei gelegentlichen Fernfahrten mal gerne das City-Ticket nutzen.
Oder man kauft sich kein 9-EUR-Ticket, weil man 1. Klasse fährt.

Nicht jeder FV-Kunde kauft ein 9-EUR-Ticket!

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 10.05.2022, 23:38 (vor 13 Tagen) @ Bahngenießer

Wer braucht dann noch ein City Ticket, wenn er die 9€ Monatskarte hat?
Oder geht es da nur um interne Verbuchung, Anteile am Verkauf FV an die +city Betreiber?


Immerhin kann es doch Leute geben, für die sich kein 9-EUR-Ticket lohnt, die aber bei gelegentlichen Fernfahrten mal gerne das City-Ticket nutzen.
Oder man kauft sich kein 9-EUR-Ticket, weil man 1. Klasse fährt.

Oder man hat eine BC 100 und fährt auch mit Straßenbahn und Bus in Bereiche für die ein Ticket nötig ist, die dann im Monat optimalerweise mehr als 9€ kosten würden.

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