K - Wien: 1. Kl. mit BC 50 teurer als mit BC 25 (Fahrkarten und Angebote)

Zg_2, Samstag, 15.05.2021, 20:06 (vor 70 Tagen)

Hallo,

erst seit wenigen Jahren gewährt die BC 50 auch für Sparpreise und Supersparpreise einen Rabatt. Dieser soll 25 % betragen wie bei der BC 25, im internationalen Verkehr ist er in beiden Fällen auf den deutschen Abschnitt begrenzt. Bei Sparpreisen für die Verbindungen Köln – Wien finde ich jedoch unterschiedliche Preise für die 1. Klasse, wobei jene mit BC 50 etwas höher sind. Ich habe zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Termine abgefragt, das Ergebnis ist jedoch vom Grundsatz her immer gleich. Vor wenigen Minuten habe ich die Daten für eine Fahrt am 15.07.2021 mit dem ICE 27 abgefragt, und zwar bewusst den Preis mit BC 50 zuerst. Ergebnis:
BC 50 – 62,80 € – BC 25 – 61,55 €

Bei Supersparpreisen habe ich keinen Unterschied gefunden.

Welche Erklärung gibt es für diese Beobachtung?

Gruß

Zg_2

K - Wien: 1. Kl. mit BC 50 teurer als mit BC 25

markman, Samstag, 15.05.2021, 21:28 (vor 70 Tagen) @ Zg_2
bearbeitet von markman, Samstag, 15.05.2021, 21:29

also ich bekomme jeweils 57,80 angezeigt, ein Schnäppchen. Aber, sind 9 Stunden Zugfahrt mit Maske nicht ein wenig Quälerei? Mit Germanwings fliegst Du für 80 EUR hin- und zurück.

Gruß,
Markman

es geht um die Sparpreise, nicht um die Super Sparpreise.

Henrik, Samstag, 15.05.2021, 21:44 (vor 70 Tagen) @ markman

also ich bekomme jeweils 57,80 angezeigt, ein Schnäppchen.

es geht um die Sparpreise, nicht um die Super Sparpreise.

bei der sehr geringen Differenz denke ich kaum, dass es an der Anerkennung der BC50 im Ausland liegt,
sieht merkwürdig aus,
vielleicht mal an die DB wenden.

..zieh davon nochmal die 15 Euro eCoupon ab, ists noch günstiger.

Aber, sind 9 Stunden Zugfahrt mit Maske nicht ein wenig Quälerei?

für die Fahrgäste zumindest nicht.

Mit Germanwings fliegst Du für 80 EUR hin- und zurück.

auch sehr schön, ja.

Das ist kein Flugforum!

ktmb, iOS, Samstag, 15.05.2021, 22:17 (vor 70 Tagen) @ markman

- kein Text -

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Niemand hat die Absicht eine Autobahn zu bauen. #A49#A20#AXYtbc

Man benutzt dann doch Bahn - Flugzeug - Bahn!

Bahngenießer, Samstag, 15.05.2021, 22:49 (vor 70 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von Bahngenießer, Samstag, 15.05.2021, 22:50

Markman ist natürlich davon ausgegangen, dass man erst mit dem IC von Köln bis Frankfurt-Flughafen fährt, dann fliegt und dann im Großraum Wien nochmals die Bahn benutzt.

Man könnte es sich einfach machen...

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 00:08 (vor 70 Tagen) @ Bahngenießer
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.05.2021, 00:10

...man kann sich das aber auch unnötig umständlich machen.

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Sanktionenkatalog

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 16.05.2021, 01:33 (vor 70 Tagen) @ Bahngenießer

Ich weiß nicht genau, werden Kurzstrecken-Flugempfehlungen hier mit 40 oder 50 strengen FFP2-Liegestütze geahndet? Was sieht der aktuelle Forentarif nochmal vor... Und wenn man auch noch konkrete Flugbilligtarife nennt, sind dann immer noch 20 Klimmzüge extra fällig?

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Sanktionenkatalog

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Sonntag, 16.05.2021, 09:47 (vor 69 Tagen) @ Alibizugpaar

Also wenn einen so schon 40-50 Liegestütze nicht killen, dann schafft es definitiv die FFP2. Ich musste herzlich lachen, danke!

Man benutzt dann doch Bahn - Flugzeug - Bahn!

markman, Sonntag, 16.05.2021, 08:26 (vor 69 Tagen) @ Bahngenießer
bearbeitet von markman, Sonntag, 16.05.2021, 08:29

Äh, in Köln/Bonn ist auch ein Airport. Und schlimm wäre es auch nicht, nach FFM zu fahren. Ich fahre von Hannover auch nach FFM, um nach Wien zu fliegen,

Und...ab Wien Airport fährt der Railjet in 15 Minuten zum Hauptbahnhof, sicherlich eine Zumutung, dann doch lieber 9 Stunden nonstop mit der Bahn?

Gruß,
Markman

Man benutzt dann doch Bahn - Flugzeug - Bahn!

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 16.05.2021, 09:00 (vor 69 Tagen) @ markman
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 16.05.2021, 09:01

Welche Züge fahren denn 9 Stunden ohne Halt nach Wien? Mir ist keiner bekannt.

Ansonsten muss freilich jede_r selbst wissen, was mit dem individuellen Gewissen vereinbar ist. Sinnlose Kurzstreckenflüge sollten aber nicht dazu gehören.

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Weg mit dem 4744!

Bis zu welcher Grenze ist es Kurzstrecke?

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 09:26 (vor 69 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Sonntag, 16.05.2021, 09:31

Welche Züge fahren denn 9 Stunden ohne Halt nach Wien? Mir ist keiner bekannt.

Ansonsten muss freilich jede_r selbst wissen, was mit dem individuellen Gewissen vereinbar ist. Sinnlose Kurzstreckenflüge sollten aber nicht dazu gehören.

Moin

wieder mal richtig forentypisch. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt. Aber das nur am Rande.

Wo fängt denn deine Grenze zur Kurzstrecke an? Wenn ich grob schaue, habe ich nach Wien ca 920km. Das ist für mich definitiv keine Kurzstrecke mehr sondern Mittelstrecke. Kurzstrecke für mich wären Nürnberg-München oder Düsseldorf-Sylt...

Wenn ich nach Wien mit dem Zug fahre, dann fallen für mich 2 Tage extra an, die ich in der (Urlaubs)Planung mit einbeziehen muss.

Und wenn ich für einen beliebigen Tag im Juli 21 schaue, dann habe ich im schnellsten Fall 9h Fahrzeit per Bahn. Hinzu kommt der Weg zum Bahnhof am Start und vom Bahnhof zur Unterkunft am Ziel. Bei meinem letzten Wien Besuch (Flieger Düsselorf-Wien( war ich von Tür (zu Hause) bis zum Hotel exakt 6h unterwegs.

--
Gruß
Uwe

Schon vom Nightjet gehört?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 09:43 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

- kein Text -

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Schon vom Nightjet gehört?

EC 178, Sonntag, 16.05.2021, 10:25 (vor 69 Tagen) @ J-C
bearbeitet von EC 178, Sonntag, 16.05.2021, 10:26

Guten Morgen, Jan-Christian.

Pauschal "NightJet" in den Raum geworfen, ist aber auch etwas billig.
Zum Einen fährt der bekanntlich längst nicht überall (bzw. zum gewünschten Ziel) und zum Zweiten ist ein Nachtzug nicht für jeden das geeignete Transportmittel.

Ich z. B. finde das Konzept Nachtzug höchst attraktiv. Dennoch vermeide ich eine Nutzung, wo es nur geht. Warum? Weil ich dort so gut wie nicht schlafen kann. Das liegt weniger am Schaukeln und Ruckeln, als an der Bettengröße. Ich bin 1,89 m groß, die Betten sind 1,90 lang, systembedingt mit Wand am Kopf- und Fußende. Schräg liegen ist aufgrund der geringen Breite auch keine Option.
Außerdem finde ich es (als Tourist) unpraktisch, morgens um 6 in einer fremdem Stadt ausgekippt zu werden. Da gehen die Meinungen sicherlich auseinander, aber für mich kommt das nicht infrage.

Deswegen nutze ich Nachtzüge, wenn überhaupt, nur als letzte Etappe der Heimfahrt. Denn nach dem Aussteigen fahre ich nach Hause und kann weiterschlafen und mich ausruhen.

Ein anderer Punkt, der für mich persönlich nicht ausschlaggebend ist, ist der Preis. Nachtzüge sind, besonders im Schlafwagen Single, nicht immer preisgünstig. Das dürfte für viele Leute auch eine Rolle spielen. Berlin - Wien in 1 Stunde fliegen (plus Transfer natürlich) für 39 EUR ist schon ziemlich attraktiv.

Insgesamt kommt es natürlich darauf an, von wo nach wo man will, wie weit ist der Weg zum Flughafen, welche Nachtzüge fahren an meinem Wohnort - es gibt viele Aspekte, die die Verkehrsmittelwahl beeinflussen. Die Rechnung Flugzeug = doof, (Nacht-) Zug = toll ist mir zu einfach.

Gruß
EC 178

Schon vom Nightjet gehört?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 11:12 (vor 69 Tagen) @ EC 178
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.05.2021, 11:12

Guten Morgen, Jan-Christian.

Dobré ráno

Pauschal "NightJet" in den Raum geworfen, ist aber auch etwas billig.
Zum Einen fährt der bekanntlich längst nicht überall (bzw. zum gewünschten Ziel) und zum Zweiten ist ein Nachtzug nicht für jeden das geeignete Transportmittel.

Es geht um Köln - Wien ohne Unsteigen. Da fährt er. Deswegen habe ich den Nightjet erwähnt.

Ich z. B. finde das Konzept Nachtzug höchst attraktiv. Dennoch vermeide ich eine Nutzung, wo es nur geht. Warum? Weil ich dort so gut wie nicht schlafen kann. Das liegt weniger am Schaukeln und Ruckeln, als an der Bettengröße. Ich bin 1,89 m groß, die Betten sind 1,90 lang, systembedingt mit Wand am Kopf- und Fußende. Schräg liegen ist aufgrund der geringen Breite auch keine Option.

Der CEO der ÖBB, Andreas Matthä, ist auch zu groß für die Nightjet-Betten, trotzdem reist er gerne im Nightjet.

Außerdem finde ich es (als Tourist) unpraktisch, morgens um 6 in einer fremdem Stadt ausgekippt zu werden. Da gehen die Meinungen sicherlich auseinander, aber für mich kommt das nicht infrage.

Genug Leute halten es für ein brauchbares Angebot, vor allem da die meisten Orte eher umständlich mit dem Flieger zu erreichen sind.

Deswegen nutze ich Nachtzüge, wenn überhaupt, nur als letzte Etappe der Heimfahrt. Denn nach dem Aussteigen fahre ich nach Hause und kann weiterschlafen und mich ausruhen.

Also ich habe einen Schlaf, der eher selektiv ist, war auch länger her, dass ich im Nachtzg fuhr, man fährt halt nur selten die wirklich langen Strecken und das letzte Mal nach Danzig käme man mit dem Nachtzug auch nicht hin. Aber wo es im Nachtzug ging, war's eigentlich ein tolles Erlebnis, ja ich wache auch mal mitten in der Nacht auf und kann dann einfach mal dieses Surren der Räder über den Gleisen wahrnehmen. Vielleicht einfach mal etwas davon wahrnehmen, dass man vorankommt.

Ein anderer Punkt, der für mich persönlich nicht ausschlaggebend ist, ist der Preis. Nachtzüge sind, besonders im Schlafwagen Single, nicht immer preisgünstig. Das dürfte für viele Leute auch eine Rolle spielen. Berlin - Wien in 1 Stunde fliegen (plus Transfer natürlich) für 39 EUR ist schon ziemlich attraktiv.

Eh, aber wenn du von Köln nach Frankfurt fährst und von dort nach Wien fliegst, ist der Preis schonmal höher.

Insgesamt kommt es natürlich darauf an, von wo nach wo man will, wie weit ist der Weg zum Flughafen, welche Nachtzüge fahren an meinem Wohnort - es gibt viele Aspekte, die die Verkehrsmittelwahl beeinflussen. Die Rechnung Flugzeug = doof, (Nacht-) Zug = toll ist mir zu einfach.

Sag ich auch nicht. Es ging um Köln - Wien, da ist der Nightjet doch nicht schlecht.


Gruß
EC 178

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Schon von Eurowings gehört?

Henrik, Sonntag, 16.05.2021, 12:42 (vor 69 Tagen) @ J-C

Pauschal "NightJet" in den Raum geworfen, ist aber auch etwas billig.
Zum Einen fährt der bekanntlich längst nicht überall (bzw. zum gewünschten Ziel) und zum Zweiten ist ein Nachtzug nicht für jeden das geeignete Transportmittel.

Es geht um Köln - Wien ohne Unsteigen. Da fährt er. Deswegen habe ich den Nightjet erwähnt.

Ich z. B. finde das Konzept Nachtzug höchst attraktiv. Dennoch vermeide ich eine Nutzung, wo es nur geht. Warum? Weil ich dort so gut wie nicht schlafen kann. Das liegt weniger am Schaukeln und Ruckeln, als an der Bettengröße. Ich bin 1,89 m groß, die Betten sind 1,90 lang, systembedingt mit Wand am Kopf- und Fußende. Schräg liegen ist aufgrund der geringen Breite auch keine Option.

Der CEO der ÖBB, Andreas Matthä, ist auch zu groß für die Nightjet-Betten, trotzdem reist er gerne im Nightjet.

Außerdem finde ich es (als Tourist) unpraktisch, morgens um 6 in einer fremdem Stadt ausgekippt zu werden. Da gehen die Meinungen sicherlich auseinander, aber für mich kommt das nicht infrage.

Genug Leute halten es für ein brauchbares Angebot, vor allem da die meisten Orte eher umständlich mit dem Flieger zu erreichen sind.

die meisten Großstädte sind eher sehr leicht mit dem Flieger zu erreichen.

Deswegen nutze ich Nachtzüge, wenn überhaupt, nur als letzte Etappe der Heimfahrt. Denn nach dem Aussteigen fahre ich nach Hause und kann weiterschlafen und mich ausruhen.

Also ich habe einen Schlaf, der eher selektiv ist, war auch länger her, dass ich im Nachtzg fuhr, man fährt halt nur selten die wirklich langen Strecken und das letzte Mal nach Danzig käme man mit dem Nachtzug auch nicht hin. Aber wo es im Nachtzug ging, war's eigentlich ein tolles Erlebnis, ja ich wache auch mal mitten in der Nacht auf und kann dann einfach mal dieses Surren der Räder über den Gleisen wahrnehmen. Vielleicht einfach mal etwas davon wahrnehmen, dass man vorankommt.

Ein anderer Punkt, der für mich persönlich nicht ausschlaggebend ist, ist der Preis. Nachtzüge sind, besonders im Schlafwagen Single, nicht immer preisgünstig. Das dürfte für viele Leute auch eine Rolle spielen. Berlin - Wien in 1 Stunde fliegen (plus Transfer natürlich) für 39 EUR ist schon ziemlich attraktiv.

Eh, aber wenn du von Köln nach Frankfurt fährst und von dort nach Wien fliegst, ist der Preis schonmal höher.

davon spricht doch keiner, das macht doch keinen Sinn.

Es ging um den Eurowings-Flug von Köln nach Wien für 39 Euro..

Insgesamt kommt es natürlich darauf an, von wo nach wo man will, wie weit ist der Weg zum Flughafen, welche Nachtzüge fahren an meinem Wohnort - es gibt viele Aspekte, die die Verkehrsmittelwahl beeinflussen. Die Rechnung Flugzeug = doof, (Nacht-) Zug = toll ist mir zu einfach.

Sag ich auch nicht. Es ging um Köln - Wien, da ist der Nightjet doch nicht schlecht.

11 Stunden, von 22 Uhr bis 9 Uhr,
Bett fängt bei 100 Euro an, geht bis 230 Euro.

das ist alles andere als "nicht schlecht" - das ist schlichtweg indiskutabel.

Schon von Eurowings gehört?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 13:03 (vor 69 Tagen) @ Henrik

Wenn es indiskutabel wäre, warum wird es dann genutzt, hmm?

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Schon von Eurowings gehört?

Henrik, Sonntag, 16.05.2021, 13:20 (vor 69 Tagen) @ J-C

Wenn es indiskutabel wäre, warum wird es dann genutzt, hmm?

wird es das?
Kennst Du irgendjemanden?

das macht niemand.

Schon von Eurowings gehört?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 13:31 (vor 69 Tagen) @ Henrik

Nur weil du niemanden kennst, muss es nicht heißen, dass das niemand macht. Es heißt, die Nightjets wären öfters ausgebucht. Und wenn keiner damit fahren würden, würde dieses eigenwirtschaftliche Angebot sich ja auch eher nicht so halten.

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Schon von Eurowings gehört?

Henrik, Sonntag, 16.05.2021, 13:41 (vor 69 Tagen) @ J-C

Nur weil du niemanden kennst, muss es nicht heißen, dass das niemand macht. Es heißt, die Nightjets wären öfters ausgebucht. Und wenn keiner damit fahren würden, würde dieses eigenwirtschaftliche Angebot sich ja auch eher nicht so halten.

Ist doch voll in Ordnung, dass Leute diesen Zug nutzen, aber längst nicht alle über die vollen 11 Stunden.

Mit Deiner Ansicht, dass sich gewaltige Anteile für diesen lauten unbequemen Zug entscheiden würden kommst Du nicht weit. Da bist Du auf dem Holzweg. Den nutzt keiner. Der ist schlichtweg indiskutabel.

Die ÖBB machen große Verluste mit dem Nightjet.

Wirtschftlichkeit

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 13:43 (vor 69 Tagen) @ J-C

Nur weil du niemanden kennst, muss es nicht heißen, dass das niemand macht. Es heißt, die Nightjets wären öfters ausgebucht. Und wenn keiner damit fahren würden, würde dieses eigenwirtschaftliche Angebot sich ja auch eher nicht so halten.

Wenn man nur 1 Schlafwagen (WLABmz) mitführt und da ein begrenztes Bettkontingent hat, ist der natürlich immer voll. So kann man sich "Erfolge" auch schön rechnen...

--
Gruß
Uwe

Wirtschftlichkeit

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 16:33 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.05.2021, 16:34

Es gibt auch Liegewagen für geringeren Preis und Sitzwagen für kürzere Strecken.

In sofern ergibt das Konzept meiner Meinung nach Sinn. Du meintest, mit der Bahn würde man so viel Zeit verschwenden. Also nannte ich den Nightjet. Es gibt ihn, kann sein, dass nicht jeder damit reist, aber wenn du einfach generell lieber mit dem Flieger reist, wo es geht, etwa wegen dem Preis, kannst du das auch so sagen ;-)

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Wirtschftlichkeit

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 17:02 (vor 69 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Sonntag, 16.05.2021, 17:05

Es gibt auch Liegewagen für geringeren Preis und Sitzwagen für kürzere Strecken.

Stimmt. Aber der Aufpreis für den Liegenwagen mit 40,00€ ist auch schon recht happig. Da ist man für einen Termin im Ende Juni bei 156,00€ pro Person. (Innsbruck-Düsseldorf, Teilpreis nur bis Wuppertal[wobei ich gerade nicht nachvollziehen kann warum Teilpreis Wuppertal]). Die Sparschiene gibt es ab ca 55,00€. Außerdem kannst du in den NJ nicht einfach einsteigen wie in einen IC/EC.

In sofern ergibt das Konzept meiner Meinung nach Sinn. Du meintest, mit der Bahn würde man so viel Zeit verschwenden.

Moment. Ich hab nie erwähnt, dass es um Verschwendung geht. Ich hab nur dargestellt, dass die Bahn gegenüber dem Flugzeug keinen Zeitvorteil hat.

Also nannte ich den Nightjet. Es gibt ihn, kann sein, dass nicht jeder damit reist, aber wenn du einfach generell lieber mit dem Flieger reist, wo es geht, etwa wegen dem Preis, kannst du das auch so sagen ;-)

Stell dir vor, ich nutze die Bahn auch auf der Langstrecke. Ich hab sogar schon 9,5h im Zug (mit 90min Verspätung) verbracht, als ich nach Bern gefahren bin.

Aber du musst anerkennen, dass Reisende die zeitlich nicht unbedingt flexibel sind, das Flugzeug vorziehen, als zusätzliche Zeit zu investieren. Da ist es unabhängig ob es im NJ oder eine zusätzl. Hotelübernachtung ist.

Wenn du mal mit deinem Studium fertig bist und in einem festen Arbeitsverhältnis stehst, dann wirst du unter Umständen eine andere Argumentation haben. Da wirst du vor einer Gesamtkostenfrage stehen, garantiert andere Entscheidungen treffen.

--
Gruß
Uwe

Wirtschftlichkeit

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 17:52 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Schau, für dich scheint der Urlaub nur am Ziel zu beginnen. Für mich beginnt der Urlaub mit Betreten des Zuges. Und es gibt wirklich nicht ganz so wenig Leute, die so ticken wie ich.

Es ist auch öfters etwas einfacher, die komplette Strecke im besten Fall im durchgehenden Zug zu absolvieren, anstatt noch zum und vom Flughafen zu kommen. Nicht zu sprechen davon, dass ich mir das ganze Tralala am Flughafen erspare.

Im Zug kann ich auch problemlos mein mobiles Internet nutzen, bzw. das gratis WLAN. Beim Flieger ist das immer so eine Sache.

Das ganze hat durchaus auch eine subjektive Komponente und die ist bei so einigen ja auch durchaus tragend.

Mag sein, dass die Nightjets keine Cashcow sind, aber sie halten sich. Sie bedienen ihre Nische ganz gut.

Wenn du lieber schnell am Ziel sein willst, bitteschön. Reisende hält man nicht auf. Aber das ist hier zufälligerweise ein Forum, welches sich primär um Züge dreht und weniger um's Fliegen. Und der Threadersteller hat ohnehin kein Problem, die Zeit im Zug zu verbringen.

Ich auch nicht. Au contraire, sowohl die Fahrt nach Danzig, als auch nach Zürich oder Dresden waren immer ein schönes Erlebnis, eine tolle Abwechslung und im Falle einer Reise nach Polen natürlich auch ein Tag, an dem man frisch gekochte polnische Küche genießen kann ;-)

Wenn man darauf verzichten will, bitteschön, ich vermisse den Teil, wo das mein Problem ist.

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Primär ging es um die Zeit

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 18:13 (vor 69 Tagen) @ J-C

und ich habe die Frage nach dem Anhaltspunkt für die Kurzstrecke gestellt. Mag sein, dass 1500km die Zuordnungsgröße ist. Aber 920km ist für mich keine Kurzstrecke.

Darauf hin hast du auf den NJ verwiesen. Dein gutes Recht, nur solltest du auch Argumente akzeptieren, die gegen den NJ sprechen.
Und ja für mich beginnt der Urlaub am Ort des Ziels. Auch wenn ich regelmäßiger und ein Freund vom Bahnfahren/Bahnfahrer bin, so muss ich meine Zeit die ich für meinen Urlaub im Jahr habe, gut einteilen. 30 Tage sind schnell aufgebraucht. Urlaub brauche ich nicht nur zur Erholung, sondern auch für den ein oder anderen Termin. Dafür stundenlang im Büro sitzen und Überstunden für freie Tage herausarbeiten ist weder eine Freude für mich, noch für meinen Chef ein Idealziel. Allein, dass du diesen Umstand nonchalant ignorierst zeigt, dass du noch nicht wirklich über einen längeren Zeitraum im Arbeitsleben gestanden bist. Das wird sich schlagartig ändern, sofern du mit deinem Studium fertig bist und einer nicht selbstständigen Arbeit nachgehen solltest.

Daher kann das Flugzeug durchaus eine Alternative sein - insbesondere dann, wenn ich am Ende des Tages einen ähnlichen Betrag vom Konto oder der KK belastet bekomme als mit der Bahn. Außerdem sind die Kosten zum/vom Flughafen Düsseldorf/Wien zu vernachlässigen. 7€ für für 2 Zusatztickets zum Monatsticket und dann nochmal 2€ in Wien für das Ticket in die Stadt, geschenkt.

Zum Thema WLAN, kann ich nur berichten, dass es in Deutschland Züge und Orte gibt, wo man das im IC nicht nutzen kann und auch Regionen auch 2021 vorhanden sind, wo nur Notrufe möglich sind. Das ich dann mal 100min im Flieger (bleiben wir bei dem Beispiel Düsseldorf-Wien) nicht erreichbar bin, darauf kann ich mich einrichten. Wenn ich aber dann durchs Eggegebirge ohne WLAN und LTE kurven muss, nervt das und wirft kein gutes Licht auf die Bahn und das eingesetzte Material.

--
Gruß
Uwe

Primär ging es um die Zeit

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 19:26 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

und ich habe die Frage nach dem Anhaltspunkt für die Kurzstrecke gestellt. Mag sein, dass 1500km die Zuordnungsgröße ist. Aber 920km ist für mich keine Kurzstrecke.

Darauf hin hast du auf den NJ verwiesen. Dein gutes Recht, nur solltest du auch Argumente akzeptieren, die gegen den NJ sprechen.

Ich habe mich gar nicht auf die Kurzstrecke bezogen. Was auch immer ich als Kurzstrecke definiert hätte, wäre als Einzelmeinung ohne weiteres ohnehin irrelevant. Deswegen verwies ich auf die Politik, diese hat die Ressourcen, um fundierte Einstufungen vorzunehmen.

Und ja für mich beginnt der Urlaub am Ort des Ziels. Auch wenn ich regelmäßiger und ein Freund vom Bahnfahren/Bahnfahrer bin, so muss ich meine Zeit die ich für meinen Urlaub im Jahr habe, gut einteilen. 30 Tage sind schnell aufgebraucht.

30 Tage? Ich finde das ehrlich gesagt gar nicht so wenig. Da kann ich mir persönlich einen schönen Urlaub für ein paar Tage am Strand in bella Italia vorstellen, Anreise natürlich im Nightjet.

Urlaub brauche ich nicht nur zur Erholung, sondern auch für den ein oder anderen Termin.

Wenn du einen Termin hast, ist es kein Urlaub, sondern eine Dienstreise. Und wenn es darum geht, im Zug kann man jedenfalls gut arbeiten, ist m.M.n. gegenüber einem Büro auch etwas abwechslungsreicher.

Dafür stundenlang im Büro sitzen und Überstunden für freie Tage herausarbeiten ist weder eine Freude für mich, noch für meinen Chef ein Idealziel. Allein, dass du diesen Umstand nonchalant ignorierst zeigt, dass du noch nicht wirklich über einen längeren Zeitraum im Arbeitsleben gestanden bist. Das wird sich schlagartig ändern, sofern du mit deinem Studium fertig bist und einer nicht selbstständigen Arbeit nachgehen solltest.

Ich weiß nicht, was man daran stundenlang planen soll. Einfach sagen, in welchem Zeitraum ich reisen will, Urlaub finden, Reise mal eben in der App gebucht, fertig.

Daher kann das Flugzeug durchaus eine Alternative sein - insbesondere dann, wenn ich am Ende des Tages einen ähnlichen Betrag vom Konto oder der KK belastet bekomme als mit der Bahn. Außerdem sind die Kosten zum/vom Flughafen Düsseldorf/Wien zu vernachlässigen. 7€ für für 2 Zusatztickets zum Monatsticket und dann nochmal 2€ in Wien für das Ticket in die Stadt, geschenkt.

Aber was genau musst du beim Flieger weniger planen als beim Zug?

Zum Thema WLAN, kann ich nur berichten, dass es in Deutschland Züge und Orte gibt, wo man das im IC nicht nutzen kann und auch Regionen auch 2021 vorhanden sind, wo nur Notrufe möglich sind. Das ich dann mal 100min im Flieger (bleiben wir bei dem Beispiel Düsseldorf-Wien) nicht erreichbar bin, darauf kann ich mich einrichten. Wenn ich aber dann durchs Eggegebirge ohne WLAN und LTE kurven muss, nervt das und wirft kein gutes Licht auf die Bahn und das eingesetzte Material.

Ich kenne mich mit dem WLAN in Deutschland weniger aus, aber wo ich in Deutschland unterwegs bin, ist das Internet prinzipiell ganz gut. Und wenn es kein WLAN ist, kann man immer noch das mobile Internet nutzen. Wie gesagt, das geht im Flugzeug gar nicht, also man hat es schonmal grundsätzlich. Wo ich unterwegs bin mit ausreichend hoher Zuverlässigkeit.

Ich hab es mal hingekriegt von Bregenz nach Wien an einer Abgabe für meine Studien zu arbeiten und das Internet funktionierte abseits vom Arlberg durchgehend gut. Auch in Deutschland.

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Was das Arbeiten angeht wenig Ahnung?

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 19:41 (vor 69 Tagen) @ J-C

und ich habe die Frage nach dem Anhaltspunkt für die Kurzstrecke gestellt. Mag sein, dass 1500km die Zuordnungsgröße ist. Aber 920km ist für mich keine Kurzstrecke.

Darauf hin hast du auf den NJ verwiesen. Dein gutes Recht, nur solltest du auch Argumente akzeptieren, die gegen den NJ sprechen.

Ich habe mich gar nicht auf die Kurzstrecke bezogen. Was auch immer ich als Kurzstrecke definiert hätte, wäre als Einzelmeinung ohne weiteres ohnehin irrelevant. Deswegen verwies ich auf die Politik, diese hat die Ressourcen, um fundierte Einstufungen vorzunehmen.

Und ja für mich beginnt der Urlaub am Ort des Ziels. Auch wenn ich regelmäßiger und ein Freund vom Bahnfahren/Bahnfahrer bin, so muss ich meine Zeit die ich für meinen Urlaub im Jahr habe, gut einteilen. 30 Tage sind schnell aufgebraucht.

30 Tage? Ich finde das ehrlich gesagt gar nicht so wenig. Da kann ich mir persönlich einen schönen Urlaub für ein paar Tage am Strand in bella Italia vorstellen, Anreise natürlich im Nightjet.

Dann setze mal ins Verhältnis - wenn du im Gegensatz dazu ca 220 Arbeitstage auf 52 Kalenderwochen verteilt hast. Und 30 Tage kannst/darfst du nie am Stück nehmen. Das verteilt man auf das Jahr. Dazu gibt es (sicher auch in Österreich) ein Urlaubsgesetz.

Urlaub brauche ich nicht nur zur Erholung, sondern auch für den ein oder anderen Termin.

Wenn du einen Termin hast, ist es kein Urlaub, sondern eine Dienstreise. Und wenn es darum geht, im Zug kann man jedenfalls gut arbeiten, ist m.M.n. gegenüber einem Büro auch etwas abwechslungsreicher.

Auch hier: Arzttermine oder Behördengänge sind keine Dienstreise. Termine müssen nicht per se immer mit der Arbeit verbunden sein. Auf einen Facharzttermin hat der Kassenpatient wenig Einfluss. Nicht jeder kann so flexibel arbeiten, dass er für die Zeit seine Arbeit per (digitaler) Stempeluhr unterbrechen.

Dafür stundenlang im Büro sitzen und Überstunden für freie Tage herausarbeiten ist weder eine Freude für mich, noch für meinen Chef ein Idealziel. Allein, dass du diesen Umstand nonchalant ignorierst zeigt, dass du noch nicht wirklich über einen längeren Zeitraum im Arbeitsleben gestanden bist. Das wird sich schlagartig ändern, sofern du mit deinem Studium fertig bist und einer nicht selbstständigen Arbeit nachgehen solltest.

Ich weiß nicht, was man daran stundenlang planen soll. Einfach sagen, in welchem Zeitraum ich reisen will, Urlaub finden, Reise mal eben in der App gebucht, fertig.

Auch hier hast du den Sinn nicht erfasst. Es geht um das Sammeln von Überstunden für einen oder mehrere freie Tage, wenn der Urlaub entsprechend verplant ist - etliche Unternehmen fordern bereits zum Jahresanfang eine verbindliche Jahresfestlegung. Viele Unternehmen haben inzwischen eine Regelung was an Plus oder Minusstunden möglich ist. Bist du außerhalb des Rahmens, greift (bei uns sogar für die Führungskraft verpflichtend) ein sogenanntes Fürsorgegespräch.

Daher kann das Flugzeug durchaus eine Alternative sein - insbesondere dann, wenn ich am Ende des Tages einen ähnlichen Betrag vom Konto oder der KK belastet bekomme als mit der Bahn. Außerdem sind die Kosten zum/vom Flughafen Düsseldorf/Wien zu vernachlässigen. 7€ für für 2 Zusatztickets zum Monatsticket und dann nochmal 2€ in Wien für das Ticket in die Stadt, geschenkt.

Aber was genau musst du beim Flieger weniger planen als beim Zug?

Ganz einfach. Wenn ich an einem Montag nach Wien um die Mittagszeit fliege, bin ich am frühen Nachmittag in Wien und kann vielleicht noch Freunde zum Abendessen treffen etc. Fahre ich mit dem NJ, ist ein ganzer Tag - für mich - verloren. Das ist kein idealer Urlaubsstart.

Zum Thema WLAN, kann ich nur berichten, dass es in Deutschland Züge und Orte gibt, wo man das im IC nicht nutzen kann und auch Regionen auch 2021 vorhanden sind, wo nur Notrufe möglich sind. Das ich dann mal 100min im Flieger (bleiben wir bei dem Beispiel Düsseldorf-Wien) nicht erreichbar bin, darauf kann ich mich einrichten. Wenn ich aber dann durchs Eggegebirge ohne WLAN und LTE kurven muss, nervt das und wirft kein gutes Licht auf die Bahn und das eingesetzte Material.


Ich kenne mich mit dem WLAN in Deutschland weniger aus, aber wo ich in Deutschland unterwegs bin, ist das Internet prinzipiell ganz gut. Und wenn es kein WLAN ist, kann man immer noch das mobile Internet nutzen. Wie gesagt, das geht im Flugzeug gar nicht, also man hat es schonmal grundsätzlich. Wo ich unterwegs bin mit ausreichend hoher Zuverlässigkeit.

Ich hab es mal hingekriegt von Bregenz nach Wien an einer Abgabe für meine Studien zu arbeiten und das Internet funktionierte abseits vom Arlberg durchgehend gut. Auch in Deutschland.

Das ist schon für dich. Aber wie die Arbeitswelt so richtig funktioniert (und das dürfte in Österreich oder Tschechien ähnlich wie in Deutschland sein), hast du relativ wenig Einblick. Ansonsten würdest du anders argumentieren.

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Gruß
Uwe

Was das Arbeiten angeht wenig Ahnung?

ktmb, iOS, Sonntag, 16.05.2021, 19:57 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Es muss jeder selbst entscheiden können, womit er verreist. Es sollte aber schon zu hinterfragen sein, ob ein Flug von Köln nach Wien 25 € kosten muss. Aber muss alles schnell verfügbar sein? Entschleunigung tut gut.

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Niemand hat die Absicht eine Autobahn zu bauen. #A49#A20#AXYtbc

25€ bei welcher Gesellschaft?

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 20:01 (vor 69 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Sonntag, 16.05.2021, 20:06

Es muss jeder selbst entscheiden können, womit er verreist. Es sollte aber schon zu hinterfragen sein, ob ein Flug von Köln nach Wien 25 € kosten muss. Aber muss alles schnell verfügbar sein? Entschleunigung tut gut.

Es geht mir um den Zeitfaktor, nicht ums Geld. Und Flüge nach Wien für 25€ das zeig mir mal. Als ich heute Nachmittag spontan wegen der aktuellen Flugzeit DUS-VIE geschaut habe, gab es Preise um die 110€ (ab Düsseldorf) und ab 69€ (ab Köln/Bonn) pro Richtung. Das ist weit weg von deinen kolportieren 25€. Diese Zeiten sind eh längst vorbei.

Entschleunigung schön und gut, aber nicht zu meinem Nachteil. Und das ist wie nun schon mehrfach argumentiert, der Faktor Zeit (in Form von zusätzlichen Tagen)...

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Gruß
Uwe

9,99 € Dortmund - VIE (one way)

ktmb, iOS, Sonntag, 16.05.2021, 20:09 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

- kein Text -

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Niemand hat die Absicht eine Autobahn zu bauen. #A49#A20#AXYtbc

zu welchem Zeitpunkt

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 20:29 (vor 69 Tagen) @ ktmb

Und die Abflugzeiten wären für mich wenig akzeptabel. Das würde im Juni bedeuten ich könnte nur Montag, Freitag, Samstag, Sonntag fliegen und ab Juli zwar täglich, aber ein Checkin in Wien erst nach 22.30/23.00. und auch nicht für 9.99€

[image]

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Gruß
Uwe

Vielleicht brauchen wir mehr Klarheit.

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 20:33 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.05.2021, 20:34

Weder ich noch irgendwer wird dich daran hindern, den Flieger zu nehmen. Ich werde ganz bestimmt niemanden missionieren wollen, das habe ich schon vor einiger Zeit mehr oder weniger mir abgewöhnt. Aber zu sagen, es wäre inakzeptabel, das ist halt etwas verallgemeinernd.

Es wird Leute wie dich geben, für die macht der Flug mehr Sinn, es gibt Leute wie mich, für die ist die Bahnfahrt selbst schon Teil des Urlaubs und es gibt Leute, für die lohnt es sich, am Abend einzusteigen und am Morgen am Ziel zu sein und alle tolle Dinge zu erledigen. Und die können dann auch im Schlafwagen verreisen. Why not? WEnn man meinetwegen 2 Tage verbringen will, reist man am Vorabend im Nachtzug ein, hat den ganzen Tag, übernachtet einmal im Hotel und reist am Abend des nächsten Tages wieder ab, da hat man ja durchaus seine verfügbare Zeit maximiert und kann je nach Ankunftszeit sogar halbwegs durchschlafen. Für mich war es eigentlich so, im Nachtzug reist es sich die ganze Nacht durch chillig, man kommt in Wien ganz frisch an, dann aber muss man sich über eine Stunde Autofahrt ans Ziel antun und das ist der anstrengende Teil.

Ja, ich würde gerne meine Aussagekraft für dich persönlich steigern können, indem ich endlich mal einen Job finde, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die selbe Aussage auch dann treffen werde, wenn ich voll im Job drin bin. Weil, es gibt Leute wie mich und die sind sicher keine kleine Minderheit, die sind auch mit ein paar kleineren Reisen in der näheren Umgebung ganz glücklich. Die brauchen nicht so oft die längeren Strecken und für die sind bei längeren Reisen der Weg schon das Ziel. Warum auch nicht, wieso kann der Urlaub nicht bereits auf der Reise beginnen? Ich zum Beispiel finde in meinen wöchentlichen Pendelfahrten über die Grenze ein wenig Ruhe, Abwechslung vom Rest des Tages. Für mich ist das immer so ein ganz kleiner Urlaub in der Woche.

Ich lege mich einfach nicht so sehr fest, wo ich unbedingt Urlaub machen muss. Wenn man mal in die Ferne kann, ist das toll, aber ich überlebe es auch, wenn ich nur die Orte ansteuere, die für mich sinnvoll per Bahn erreichbar sind.

Und Termine im Alltag wird man ohnehin eher weniger auf der Langstrecke erledigen.

Meetings zum Beispiel werden einige Firmen auch nach Corona eher online abhalten, da jetzt durch die Coronakrise vielerorts ein Incentive geschaffen wurde, entsprechende Infrastruktur einzurichten. Da ist es sinnvoll, wenn sich diese auch nachher auszahlt.

Wenn das für dich anders ist, ist es so für dich. Jeder hat seine eigene Story, da werden wir eh zu keinen Konsens finden.

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Sammelthread WARS - offen für alle!
[image] (Quelle: Česke Drahy)

Was das Arbeiten angeht wenig Ahnung?

frank_le, Sonntag, 16.05.2021, 20:29 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan


Das ist schon für dich. Aber wie die Arbeitswelt so richtig funktioniert (und das dürfte in Österreich oder Tschechien ähnlich wie in Deutschland sein), hast du relativ wenig Einblick. Ansonsten würdest du anders argumentieren.


Mach es doch wie die anderen im Forum und ignoriere den weltfremden Studenten. Er hat noch keine Ahnung vom echten Leben und lebt in seiner eigenen Traumwelt.

Aber es macht Spaß Ihn mit Argumenten zu versorgen und dann zuzuschauen wie er Satzteile zerlegt und neu zusammensetzt bis es wieder in sein Weltbild passt.

Aktueller Podcast mit Nightjet-Chef der ÖBB, Kurt Bauer

MC_Hans, 8001376, Sonntag, 16.05.2021, 17:07 (vor 69 Tagen) @ J-C

https://www.youtube.com/watch?v=KdBU84JwVzA

Hör Dir das einfach mal an. Die ÖBB-Nightjets fahren hart an der Grenze zur Wirtschaftlichkeit. Nachtzüge rechnen sich nur dann, wenn sie lang genug sind und gut bis sehr gut ausgelastet.

Schon von Eurowings gehört?

Altmann, Sonntag, 16.05.2021, 13:34 (vor 69 Tagen) @ Henrik

Der CEO der ÖBB, Andreas Matthä, ist auch zu groß für die Nightjet-Betten, trotzdem reist er gerne im Nightjet.

Eine total unabhängige Informationsquelle ;-) ...

die meisten Großstädte sind eher sehr leicht mit dem Flieger zu erreichen.

Stimmt. Aber es gibt auch Kleinstädte, und da macht der Zug schon Sinn.

Bett fängt bei 100 Euro an, geht bis 230 Euro.

das ist alles andere als "nicht schlecht" - das ist schlichtweg indiskutabel.

Da muss ich Dir leider Recht geben. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt beim NJ überhaupt nicht.


Zur "grünen" Politik: In Österreich hat man ja nun seit 2 Jahren eine grüne Infrastrukturministerin. Und deren Erfolgsgeschichte ist ausgesprochen kurz (nomen est omen).

- Das groß angekündigte 1-2-3-Ticket wird immer mehr zur Lachnummer. Niemand glaubt mehr dran.
- Auf der Weststrecke muss man mit Auto pendeln, weil der Zug-Fahrplan skandalös schlecht ist (während in Deutschland Zusatzzüge fahren zu den Feiertagen, wird in Österreich jeder zweite Zug aus dem Fahrplan gestrichen).
- Und dafür zahlt dann noch der Steuerzahler Zuschüsse an die EVUs!?

- Der Mindest-Flugpreis von € 40,- ist sanft entschlafen.
- Ebenso die Mindest-Flugstrecke (ebenfalls groß angekündigt).
- Dafür wurden Austrian Airlines mit Staats-Milliarden gerettet.
- Selbige dienen nun als Museums-Flieger-Tochter der Lufthansa und düsen mit Uralt-Gerümpel durch die Luft (sehr sprit- und abgasarm natürlich!?).

Der mehr 'nicht fährt' als 'fährt' ...

Der Blaschke, Sonntag, 16.05.2021, 11:20 (vor 69 Tagen) @ J-C

Huhu.

Aber sind ja die superduperhypertollen ÖBB. Da verbietet sich natürlich jegliche Kritik.


Schöne Grüße von jörg

Der mehr 'nicht fährt' als 'fährt' ...

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 16.05.2021, 16:56 (vor 69 Tagen) @ Der Blaschke

Du willst jetzt aber nicht die besonderen Corona-Umstände als Ätsch-Trumpfkarte ausspielen?

Die ÖBB haben den EN HANS ALBERS schon zu Zeiten lückenlos und mit Autowagen* bedient, da hat die DB AG ihre CNL und NZ einen nach dem anderen längst eingestellt. Dieser HANS ALBERS fuhr bis Corona ununterbrochen und er wird danach wiederkommen.


(* allein bei diesem Gedanken schon würde die DB sieben schwere Tode sterben)

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Denke mal über deine Diskussionskultur nach

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 11:54 (vor 69 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Sonntag, 16.05.2021, 11:56

Hallo J-C

was willst du damit sagen/fragen? Den NJ kenn ich durchaus, aber bist du dir im klaren bzw hast du inhaltlich verstanden, was ich angeführt habe?

Es geht um eine Verbindung nach Wien, ja. Wenn man Dortmund als Start (und östlichsten Punkt im Ruhrgebiet) ansetzt, so ist man in 9h mit Umstieg in FraFlug oder 11h direkt (ohne Umsiteg) am Hbf in Wien.

Ich habe auch erwähnt, dass ich in 6h von meiner Wohnungstür - Flug nach Wien - am Check in im Hotel in Wien (Nähe zum Karlsplatz) war. Das schafft die Bahn überhaupt nicht.

Und auch für den NJ muss ich Zeit und teilweise nicht unerheblich Geld investieren. Als ich 2019 in Lienz war, bot sich der NJ zum Austesten als die ideale Gelegenheit. Nur sind Preis (319,00€ im Schlafwagen für 2 Personen) und 16h Fahrzeit (Düsseldorf - Lienz) kein Argument gegen den Flieger. Das ist dann nur für Bahnfreunde ein wirkliches Erlebnis. Aber zeitlich geht bei diesen 16h in Relation ein Tag Urlaub drauf. Nicht jeder plant wie du sein Studium um seine Freizeit herum und auch Urlaub ist bei einem Großteil der Menschen mit geregelter Arbeitszeit im Jahr auf max 30 (36 bei regelmäßiger Samstagsarbeit) Tage begrenzt.

Das Konzept Nachtzug - ausgeschlafen am Urlaubsort ankommen - ist aber ein reines Werbeversprechen, da wie auch schon andern Orts im Thema angemerkt - jeder ein eigenes Schafverhalten hat und ein nicht unerheblicher Teil der Fahrgäste dann durchaus "gerädert" den Urlaub beginnt. Auch kein idealer Start.

Also offerier mir eine Bahnverbindung Dortmund - Wien in unter 6h und ich werde mir das anschauen und dann entscheiden, die Argumentation pro Flieger zu überdenken...

Die eingangs gestellte Frage, wo die Grenze für Kurzstreckenflüge liegt, bleibst du aber schuldig...

--
Gruß
Uwe

Nachtrag

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 12:56 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Die 319,00€ bezogen sich auf den Ticketpreis Düsseldorf-Innsbruck. Und selbst da sind 12h Fahrzeit keine Argument für die Bahn...

--
Gruß
Uwe

Denke mal über deine Diskussionskultur nach

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 13:02 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Hallo J-C

was willst du damit sagen/fragen? Den NJ kenn ich durchaus, aber bist du dir im klaren bzw hast du inhaltlich verstanden, was ich angeführt habe?

Es ging um die Reisezeit und wie dabei mehr Urlaubszeit flöten ginge (Für mich ist ja die Reise selbst schon Teil des Urlaubs, aber natürlich ist es nachvollziehbar, wenn für einen nur das Ziel interessant ist.

Es geht um eine Verbindung nach Wien, ja. Wenn man Dortmund als Start (und östlichsten Punkt im Ruhrgebiet) ansetzt, so ist man in 9h mit Umstieg in FraFlug oder 11h direkt (ohne Umsiteg) am Hbf in Wien.

Jetzt geht's um Dortmund, vorher um Köln, gut gut.

Ich habe auch erwähnt, dass ich in 6h von meiner Wohnungstür - Flug nach Wien - am Check in im Hotel in Wien (Nähe zum Karlsplatz) war. Das schafft die Bahn überhaupt nicht.

Und auch für den NJ muss ich Zeit und teilweise nicht unerheblich Geld investieren. Als ich 2019 in Lienz war, bot sich der NJ zum Austesten als die ideale Gelegenheit. Nur sind Preis (319,00€ im Schlafwagen für 2 Personen) und 16h Fahrzeit (Düsseldorf - Lienz) kein Argument gegen den Flieger. Das ist dann nur für Bahnfreunde ein wirkliches Erlebnis. Aber zeitlich geht bei diesen 16h in Relation ein Tag Urlaub drauf. Nicht jeder plant wie du sein Studium um seine Freizeit herum und auch Urlaub ist bei einem Großteil der Menschen mit geregelter Arbeitszeit im Jahr auf max 30 (36 bei regelmäßiger Samstagsarbeit) Tage begrenzt.

Wenn das alles so furchtbar wäre, wieso sind die Züge eigentlich ausgebucht? Es gibt offensichtlich für sowas eine Kundschaft. Zu der Zeit, mit der man im Nightjet man am Ort ankommt, kannst du das nicht mit dem Flieger hinkriegen, sofern du irgendwie ausgeschlafen sein willst.

Dann hat man einen ganzen Tag, kann sich vielleicht 1, 2 Hotelübernachtungen sparen, hat aber immer noch was davon. Und wenn's ums Gepäck geht, Schließfächer gibt's ja beidseitig. Hab selbst mal ein Schließfach genutzt und hab damit gute Erfahrungen gehabt.

Das Konzept Nachtzug - ausgeschlafen am Urlaubsort ankommen - ist aber ein reines Werbeversprechen, da wie auch schon andern Orts im Thema angemerkt - jeder ein eigenes Schafverhalten hat und ein nicht unerheblicher Teil der Fahrgäste dann durchaus "gerädert" den Urlaub beginnt. Auch kein idealer Start.

Also offerier mir eine Bahnverbindung Dortmund - Wien in unter 6h und ich werde mir das anschauen und dann entscheiden, die Argumentation pro Flieger zu überdenken...

Brauch ich nicht. Bei der Strecke würde ich mit maximal einem Umstieg bis nach Wien kommen, beim Flieger muss man immer noch per Railjet oder S-Bahn erstmal nach Wien kommen.

Die eingangs gestellte Frage, wo die Grenze für Kurzstreckenflüge liegt, bleibst du aber schuldig...

Das ist mir völlig egal. Das soll die Politik entscheiden, wenn sie ein Interesse daran hat. Das ist nicht mein Job, es dir zu sagen.

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Sammelthread WARS - offen für alle!
[image] (Quelle: Česke Drahy)

Denke mal über deine Diskussionskultur nach

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 16.05.2021, 13:15 (vor 69 Tagen) @ J-C

Hallo J-C

was willst du damit sagen/fragen? Den NJ kenn ich durchaus, aber bist du dir im klaren bzw hast du inhaltlich verstanden, was ich angeführt habe?

Es ging um die Reisezeit und wie dabei mehr Urlaubszeit flöten ginge (Für mich ist ja die Reise selbst schon Teil des Urlaubs, aber natürlich ist es nachvollziehbar, wenn für einen nur das Ziel interessant ist.

Es geht um eine Verbindung nach Wien, ja. Wenn man Dortmund als Start (und östlichsten Punkt im Ruhrgebiet) ansetzt, so ist man in 9h mit Umstieg in FraFlug oder 11h direkt (ohne Umsiteg) am Hbf in Wien.

Jetzt geht's um Dortmund, vorher um Köln, gut gut.

Köln oder Dortmund macht den Kohl nicht mehr fett. Das sind vielleicht 2h weniger. Aber immer noch mehr als 10h im NJ.

Ich habe auch erwähnt, dass ich in 6h von meiner Wohnungstür - Flug nach Wien - am Check in im Hotel in Wien (Nähe zum Karlsplatz) war. Das schafft die Bahn überhaupt nicht.

Und auch für den NJ muss ich Zeit und teilweise nicht unerheblich Geld investieren. Als ich 2019 in Lienz war, bot sich der NJ zum Austesten als die ideale Gelegenheit. Nur sind Preis (319,00€ im Schlafwagen für 2 Personen) und 16h Fahrzeit (Düsseldorf - Lienz) kein Argument gegen den Flieger. Das ist dann nur für Bahnfreunde ein wirkliches Erlebnis. Aber zeitlich geht bei diesen 16h in Relation ein Tag Urlaub drauf. Nicht jeder plant wie du sein Studium um seine Freizeit herum und auch Urlaub ist bei einem Großteil der Menschen mit geregelter Arbeitszeit im Jahr auf max 30 (36 bei regelmäßiger Samstagsarbeit) Tage begrenzt.

Wenn das alles so furchtbar wäre, wieso sind die Züge eigentlich ausgebucht? Es gibt offensichtlich für sowas eine Kundschaft. Zu der Zeit, mit der man im Nightjet man am Ort ankommt, kannst du das nicht mit dem Flieger hinkriegen, sofern du irgendwie ausgeschlafen sein willst.

Mag sein. Aber die Nacht ist Zeit, die man zusätzlich investieren muss.

Dann hat man einen ganzen Tag, kann sich vielleicht 1, 2 Hotelübernachtungen sparen, hat aber immer noch was davon. Und wenn's ums Gepäck geht, Schließfächer gibt's ja beidseitig. Hab selbst mal ein Schließfach genutzt und hab damit gute Erfahrungen gehabt.

Nein es ist zusätzliche Zeit, die auch bezahlt wird. Und 159€ (wenn man meinen Preis pro Person ansetzt) ist schon 5* Luxus Nacht direkt am Stephansplatz und nicht auf einer 80cm Pritsche. Das Verhältnis ist mehr als schief.
Schließach ist vielleicht bei ein oder zwei Reisenden sinnvoll. Aber was machst du mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern und entsprechend Gepäck (inkl vorhandenem Kinderwagen)?

Das Konzept Nachtzug - ausgeschlafen am Urlaubsort ankommen - ist aber ein reines Werbeversprechen, da wie auch schon andern Orts im Thema angemerkt - jeder ein eigenes Schafverhalten hat und ein nicht unerheblicher Teil der Fahrgäste dann durchaus "gerädert" den Urlaub beginnt. Auch kein idealer Start.

Also offerier mir eine Bahnverbindung Dortmund - Wien in unter 6h und ich werde mir das anschauen und dann entscheiden, die Argumentation pro Flieger zu überdenken...

Brauch ich nicht. Bei der Strecke würde ich mit maximal einem Umstieg bis nach Wien kommen, beim Flieger muss man immer noch per Railjet oder S-Bahn erstmal nach Wien kommen.

An sich korrekt. Aber Düsseldof - Wien ist eine Flugzeit von 100min. Düsseldorf-Wien auf gleicher Strecke mit dem Zug ein Vielfaches mehr als 100min

Die eingangs gestellte Frage, wo die Grenze für Kurzstreckenflüge liegt, bleibst du aber schuldig...


Das ist mir völlig egal. Das soll die Politik entscheiden, wenn sie ein Interesse daran hat. Das ist nicht mein Job, es dir zu sagen.

Sollte es nicht, weil du damit einer sachlichen Argumentation mit für und Wiede aus dem Weg gehst.

--
Gruß
Uwe

Bis zu welcher Grenze ist es Kurzstrecke?

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 16.05.2021, 15:59 (vor 69 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Wo fängt denn deine Grenze zur Kurzstrecke an? Wenn ich grob schaue, habe ich nach Wien ca 920km. Das ist für mich definitiv keine Kurzstrecke mehr sondern Mittelstrecke. Kurzstrecke für mich wären Nürnberg-München oder Düsseldorf-Sylt...

Nach Luftfahrttypischer Definition, vom Gesetzgeber zum Beispiel in der Fluggastrechte-Verordnung umgesetzt, geht die Kurzstrecke bis 1500 km. Ab 1501 km beginnt die Mittelstrecke.

--
Weg mit dem 4744!

ICE 27 => 8:52

markman, Sonntag, 16.05.2021, 12:48 (vor 69 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von markman, Sonntag, 16.05.2021, 12:48

- kein Text -

ICE 27 => 8:52

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 16.05.2021, 16:00 (vor 69 Tagen) @ markman

Der hält aber mehr als nur einmal unterwegs.

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Weg mit dem 4744!

ICE 27 => 8:52

markman, Sonntag, 16.05.2021, 16:45 (vor 69 Tagen) @ JeDi

Der hält aber mehr als nur einmal unterwegs.

naja, es geht doch um die Fahrtzeit, diese beträgt netto 8:52, da er nicht umsteigen muss.

Grundsätzliche Frage der Preisgestaltung

Zg_2, Sonntag, 16.05.2021, 07:44 (vor 69 Tagen) @ markman

Hallo,

ich habe nicht gesagt, dass ich tatsächlich am 15.07.2021 fahren will. Die Preisunterschiede sind mir aufgefallen bei einer Planung für bessere Zeiten. Buchen werde ich erst, wenn wieder ein Reisen ohne Einschränkungen möglich ist und mir vertretbar erscheint. Ich bin aber der Auffassung, dass es zulässig sein sollte, sich bereits jetzt mit der Preisgestaltung zu beschäftigen. Nachgeschlagen habe ich auch die Preise für andere Termine, wollte mir aber die Mühe sparen, eine größere Liste zu posten. Für den 11.11.2021 fand ich heute folgende Sparpreise für den ICE 27:
BC 50 – 52,65 € – BC 25 – 51,75 €

Gruß

Zg_2

K - Wien: 1. Kl. mit BC 50 teurer als mit BC 25

GibmirZucker, Göding, Sonntag, 16.05.2021, 11:24 (vor 69 Tagen) @ markman

Im Zug hast die Maske ja einfach ruhig an, was weniger anstrengend ist, als Zug-Fluhafen-durchs Terminal-Sicherheitskomtrolle-weiter durchs Terminal...am Ankunftsort das gleiche Prozedere, alles mit Maske....da kommt man mächtig ins schwitzen.

K - Wien: 1. Kl. mit BC 50 teurer als mit BC 25

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 16.05.2021, 11:54 (vor 69 Tagen) @ GibmirZucker

Im Zug hast die Maske ja einfach ruhig an, was weniger anstrengend ist, als Zug-Fluhafen-durchs Terminal-Sicherheitskomtrolle-weiter durchs Terminal...am Ankunftsort das gleiche Prozedere, alles mit Maske....da kommt man mächtig ins schwitzen.

Was haben wir gelernt in einem solchen Fall?

K - Wien: 1. Kl. mit BC 50 teurer als mit BC 25

ktmb, iOS, Sonntag, 16.05.2021, 12:00 (vor 69 Tagen) @ Reservierungszettel

Außerdem würde ich die Reise mit zwei, drei Pausen stückeln, so dass es auch Phasen mit Frischluftzufuhr gibt. ;) (Fliegen ist kein Reisen.)

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Niemand hat die Absicht eine Autobahn zu bauen. #A49#A20#AXYtbc

K - Wien: 1. Kl. mit BC 50 teurer als mit BC 25

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 16.05.2021, 17:55 (vor 69 Tagen) @ ktmb

Würde da einfach die 2-3 Mahlzeiten einlegen. Da darf man ja seine Maske lüften ;-)

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Sammelthread WARS - offen für alle!
[image] (Quelle: Česke Drahy)

K - Wien: 1. Kl. mit BC 50 teurer als mit BC 25

GibmirZucker, Göding, Sonntag, 16.05.2021, 16:22 (vor 69 Tagen) @ markman

Köln-Wien gibt es ja unterschiedliche Möglichkeiten:
- Zug am Tag
- Zug in der Nacht
- Flug
- Zug-Flug
- Fernbus
- Privatjet
- Flußkreuzfahrt
- Fahrrad
- Zu Fuß

Gefragt wurde ja nach der Preispolitik für eine Fahrt mit dem ICE. Obwohl die Diskussion interessant ist und ich auch was kommentiert habe. Am Ende interessiert es einen TE bei seiner Frage, wie man Schweineschnitzel am besten dünn klopft auch nicht, dass jemand lieber Tofu mag und der andere empfiehlt auf Fisch umzusteigen und der Dritte sagt, dass es eh nicht halal ist... Gerade wenn so eine Frage im Schweinefleisch forum gestellt wird.

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