Zugbegleiter oder Zugbetreuer? (Allgemeines Forum)

JanZ, Aschaffenburg, Donnerstag, 08.04.2021, 11:35 (vor 12 Tagen)

Hallo zusammen,

in ihrem aktuellen Blogbeitrag schreibt die DB von Zugbetreuern, wo ich den Begriff Zugbegleiter erwartet hätte: https://inside.bahn.de/zugabfertigung-abfahrt/ Hat sich der Begriff (zumindest bei DB Fernverkehr) offiziell geändert?

Gruß Jan

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Na ja, die FAHRGÄSTE müssen betreut werden ... ;-)

Der Blaschke, Donnerstag, 08.04.2021, 17:04 (vor 12 Tagen) @ JanZ

Huhu.

Und zwar am besten jeden einzeln ...

Was da manchmal an Unsicherheit und Unselbständigkeit ubd Unwissen vorhanden ist ... - Deutschland ist definitiv kein Bahnfahrerland ...

Ansonsten zur Bezeichnung des Schaffners: bei den RES-Befragungen war/ist eine der Zusatzfragen

Wie zufrieden sind Sie mit den Kundenbetreuern der Kurhessenbahn?

Dann schauten mich die meisten Fahrgäste fragend an: "Wen meinen Sie denn jetzt?"

"Na, den Schaffner!" - "Ach so ..."


Also: lass sie sich in den Plüschetagen immer neue Bezeichnungen ausdenken. So haben sie wenigstens Arbeit. Für den Fahrgast ist das der Schaffner. Fertig. So wie heutzutage ja auch noch Unmengen von Leuten von TEEREN sprechen, wenn sie asphaltieren meinen.


Schöne Grüße von jörg

Na ja, die FAHRGÄSTE müssen betreut werden ... ;-)

heinz11, Donnerstag, 08.04.2021, 19:52 (vor 12 Tagen) @ Der Blaschke

Huhu.

Und zwar am besten jeden einzeln ...

Was da manchmal an Unsicherheit und Unselbständigkeit ubd Unwissen vorhanden ist ... - Deutschland ist definitiv kein Bahnfahrerland ...

Ansonsten zur Bezeichnung des Schaffners: bei den RES-Befragungen war/ist eine der Zusatzfragen

Wie zufrieden sind Sie mit den Kundenbetreuern der Kurhessenbahn?

Dann schauten mich die meisten Fahrgäste fragend an: "Wen meinen Sie denn jetzt?"

"Na, den Schaffner!" - "Ach so ..."


Also: lass sie sich in den Plüschetagen immer neue Bezeichnungen ausdenken. So haben sie wenigstens Arbeit. Für den Fahrgast ist das der Schaffner. Fertig. So wie heutzutage ja auch noch Unmengen von Leuten von TEEREN sprechen, wenn sie asphaltieren meinen.

Könnte man eine neue Fahrkartenkategorie draus machen:

Betreutes Fahren...*g*

Also Fahrgast- oder Kundenbetreuer und nicht Zugbetreuer!

Bahngenießer, Donnerstag, 08.04.2021, 20:46 (vor 12 Tagen) @ Der Blaschke

Der Zug muss doch nicht betreut werden, sondern die Fahrgäste (Kunden) müssen betreut werden. Wenn schon, dann müsste man also von Fahrgast- oder Kundenbetreuer sprechen.

Ich persönlich hänge allerdings noch an dem Begriff "Schaffner". Schließlich heißt der "Busfahrer" doch auch immer noch "Busfahrer" und der "Taxifahrer" immer noch "Taxifahrer". Oder hat ein "Schaffner" heutzutage nichts mehr zu schaffen?

Also Fahrgast- oder Kundenbetreuer und nicht Zugbetreuer!

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 08.04.2021, 22:49 (vor 12 Tagen) @ Bahngenießer

Ich persönlich hänge allerdings noch an dem Begriff "Schaffner". Schließlich heißt der "Busfahrer" doch auch immer noch "Busfahrer" und der "Taxifahrer" immer noch "Taxifahrer". Oder hat ein "Schaffner" heutzutage nichts mehr zu schaffen?

Auf den wenigsten Zügen fahren heute noch Zugschaffner_innen mit, die meisten Zugbegleiter_innen besitzen auch nicht die dafür erforderliche Qualifikation. Hier hat sich der Beruf eben massiv gewandelt.

--
Weg mit dem 4744!

Also Fahrgast- oder Kundenbetreuer und nicht Zugbetreuer!

JanZ, Aschaffenburg, Donnerstag, 08.04.2021, 23:11 (vor 12 Tagen) @ JeDi

Ich persönlich hänge allerdings noch an dem Begriff "Schaffner". Schließlich heißt der "Busfahrer" doch auch immer noch "Busfahrer" und der "Taxifahrer" immer noch "Taxifahrer". Oder hat ein "Schaffner" heutzutage nichts mehr zu schaffen?


Auf den wenigsten Zügen fahren heute noch Zugschaffner_innen mit, die meisten Zugbegleiter_innen besitzen auch nicht die dafür erforderliche Qualifikation.

Was wäre die denn? Und ist „Zugbetreuer“ nun wirklich noch was anderes?

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Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Also Fahrgast- oder Kundenbetreuer und nicht Zugbetreuer!

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 09.04.2021, 00:23 (vor 12 Tagen) @ JanZ

Zugbetreuer könnten die sein, die keine betrieblich technischen Aufgaben mehr haben wie Zug abfertigen. Wohl billiger für die Bahn.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Also Fahrgast- oder Kundenbetreuer und nicht Zugbetreuer!

JanZ, Aschaffenburg, Freitag, 09.04.2021, 11:20 (vor 11 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von JanZ, Freitag, 09.04.2021, 11:20

In dem Blogbeitrag ist aber die Rede davon, dass Zugbetreuer auch an der Abfertigung beteiligt sind. Ich sehe aber erst jetzt, dass die Begriffe Zugbetreuer und Zugbegleiter dort relativ durcheinander verwendet werden. Vielleicht wollte man Wortdoppelungen vermeiden? Ist denn hier kein Insider, der Licht ins Dunkel bringen kann?

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Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Also Fahrgast- oder Kundenbetreuer und nicht Zugbetreuer!

sibiminus, Freitag, 09.04.2021, 16:48 (vor 11 Tagen) @ JanZ

Mein Verständnis war immer, dass Zugbegleiter als Begriff aus der EBO sämtliche Personale dieser Berufsgruppe umfasst und dass es sich unterhalb dessen in die Berufsbezeichnungen der EVU (FV:Zugchef, Zugbetreuer / Regio: KiN/B, KiN) aufteilt. Macht zumindest für mich Sinn, weil mir eine Zugbegleitermeldescheibe zugeteilt wurde obwohl ich laut Stellenbeschreibung gar kein Zugbegleiter bin. Dennoch kann ich mit meiner Herleitung daneben liegen, deswegen: Korrekturen gerne!

Fahrgastbetreuung ist auch oft bitter nötig

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 09.04.2021, 11:38 (vor 11 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Alibizugpaar, Freitag, 09.04.2021, 11:38

Also: lass sie sich in den Plüschetagen immer neue Bezeichnungen ausdenken. So haben sie wenigstens Arbeit. Für den Fahrgast ist das der Schaffner. Fertig. So wie heutzutage ja auch noch Unmengen von Leuten von TEEREN sprechen, wenn sie asphaltieren meinen.

Das rutscht mir auch ab und an raus. Aber ich sage auch oft Lokführer statt Triebfahrzeugführer oder was gerade en vogue ist.

Was da manchmal an Unsicherheit und Unselbständigkeit ubd Unwissen vorhanden ist ... - Deutschland ist definitiv kein Bahnfahrerland

Betreuung ist aber auch bitter nötig. Köln wie inzwischen auch viele andere Bahnhöfe haben (für mich 'neuerdings') wieder eine Bahnsteigaufsicht, die vom IC-Zugchef das Fertig gezeigt bekommt und dann die Ausfahrt Zp9 schlüsselt. Da frag ich den Tf neulich 'Wie, kriegste keinen Handyanruf mehr?' 'Nää, geändert, wir kriegen wieder den grünen Kranz. Aber nicht überall und auch nur von etwa 6 bis 22 Uhr. IC2 kriegen das T-Zeichen.' Diese Aufsichten tragen jedenfalls nicht wie früher die berühmte weit sichtbare rote Mütze, sondern treten im dunkel gedeckten Bordeaux auf. So zumindest dann 2x hier in Köln so gesehen. Man muß als Bahnkunde also bereits wissen wer dieser Mensch da ist, um erkennen zu können was der tut. Und daß man ihn vielleicht auch mal was fragen kann.

Eine solche Aufsicht wäre neulich in Kassel bei den Schneechaos-Unbilden nötig gewesen. Hier(?) im Forum wurde berichtet, daß Anschlussreisende nach Gleis X geschickt wurden, weil da bald ein ICE nach Berlin abfahre. Dort kam aber nichts, weder ICE noch Durchsage. Es wurde allerdings aus der Ferne eine ICE-Fahrt vier oder fünf Gleise weiter beobachtet. Das stellte sich später als der ersehnte, doch dann leider verpasste Zug heraus. Von daher wäre eine ortsnahe Betreuung der Reisenden schon nicht schlecht, weil ein fröhlicher Aufsichtsbeamter (jetzt verwende ich schon wieder einen falschen Begriff aus der Dampflokzeit) sich wohl gefragt hätte, warum stehen auf dem abseits-außen-Bahnsteig so viele Leute? Gehe ich doch mal hin und komme mit den Leuten ins Gespräch. Oder ich erahne eine unrunde Situation und mache mal eine spontane Durchsage.

Wenn unter wartenden Reisenden kein geschulter ICE-Treff'ler ist, der allein am züngelnden Geräusch in den Schienen oder nachts an der Dreilichtspitze erkennen kann welche Baureihe mit welchem Zug da jetzt kommt -und vielleicht falsch einfährt-, dann ist das Normalvolk schon mal aufgeschmissen. Fehlinformiert, unbetreut und stehengelassen.

Wenn etwas kompliziert oder nicht durchschaubar ist, lernt man langsam. Wenn man aber zusätzlich auch noch verarscht wird, dann kann man Gesundheit und Nerven nur mit gelassener Gleichgültigkeit und einer Form des gelebten Sarkasmus schützen. Hat ja keiner was von die kleine süß lächelnde Azubine am DB Infopoint Kassel wie im Mittelalter aus Frust zu federn und asphaltieren. Oder war das jetzt teeren...???

Eigentlich müsste der DB-Konzern Betreuer an ihre Seite gestellt bekommen. Wäre die hohe Nomenklatura des ICE-Treff bereit dazu? Oder die SBB mit Generalvollmacht? :D

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Gruß, Olaf

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Goethe an Schiller 1797

Paar kleine Richtigstellungen

keksi, Freitag, 09.04.2021, 14:48 (vor 11 Tagen) @ Alibizugpaar

Also: lass sie sich in den Plüschetagen immer neue Bezeichnungen ausdenken. So haben sie wenigstens Arbeit. Für den Fahrgast ist das der Schaffner. Fertig. So wie heutzutage ja auch noch Unmengen von Leuten von TEEREN sprechen, wenn sie asphaltieren meinen.

Das rutscht mir auch ab und an raus. Aber ich sage auch oft Lokführer statt Triebfahrzeugführer oder was gerade en vogue ist.

Was da manchmal an Unsicherheit und Unselbständigkeit ubd Unwissen vorhanden ist ... - Deutschland ist definitiv kein Bahnfahrerland

Betreuung ist aber auch bitter nötig. Köln wie inzwischen auch viele andere Bahnhöfe haben (für mich 'neuerdings') wieder eine Bahnsteigaufsicht, die vom IC-Zugchef das Fertig gezeigt bekommt und dann die Ausfahrt Zp9 schlüsselt. Da frag ich den Tf neulich 'Wie, kriegste keinen Handyanruf mehr?' 'Nää, geändert, wir kriegen wieder den grünen Kranz.

Die Aufsichten in Köln sind schon immer da gewesen. Die sind auch 24 Std da. Das mit dem "T" ist auch kein Abfahrauftrag, sonder nur ein Befehl zum Türen schließen.

Aber nicht überall und auch nur von etwa 6 bis 22 Uhr. IC2 kriegen das T-Zeichen.' Diese >Aufsichten tragen jedenfalls nicht wie früher die berühmte weit sichtbare rote Mütze, sondern >treten im dunkel gedeckten Bordeaux auf. So zumindest dann 2x hier in Köln so gesehen. Man muß >als Bahnkunde also bereits wissen wer dieser Mensch da ist, um erkennen zu können was der tut. >Und daß man ihn vielleicht auch mal was fragen kann.

Geändert hat sich nur die Uniform in neuen Farben. Die rote Mütze ist ja geblieben. Daran erkennt man auch immer noch die Aufsicht. Die in anderer Uniformen sind dann das Service Personal.


Eine solche Aufsicht wäre neulich in Kassel bei den Schneechaos-Unbilden nötig gewesen. Hier(?) im Forum wurde berichtet, daß Anschlussreisende nach Gleis X geschickt wurden, weil da bald ein ICE nach Berlin abfahre. Dort kam aber nichts, weder ICE noch Durchsage. Es wurde allerdings aus der Ferne eine ICE-Fahrt vier oder fünf Gleise weiter beobachtet. Das stellte sich später als der ersehnte, doch dann leider verpasste Zug heraus. Von daher wäre eine ortsnahe Betreuung der Reisenden schon nicht schlecht, weil ein fröhlicher Aufsichtsbeamter (jetzt verwende ich schon wieder einen falschen Begriff aus der Dampflokzeit) sich wohl gefragt hätte, warum stehen auf dem abseits-außen-Bahnsteig so viele Leute? Gehe ich doch mal hin und komme mit den Leuten ins Gespräch. Oder ich erahne eine unrunde Situation und mache mal eine spontane Durchsage.

Wenn unter wartenden Reisenden kein geschulter ICE-Treff'ler ist, der allein am züngelnden Geräusch in den Schienen oder nachts an der Dreilichtspitze erkennen kann welche Baureihe mit welchem Zug da jetzt kommt -und vielleicht falsch einfährt-, dann ist das Normalvolk schon mal aufgeschmissen. Fehlinformiert, unbetreut und stehengelassen.

Wenn etwas kompliziert oder nicht durchschaubar ist, lernt man langsam. Wenn man aber zusätzlich auch noch verarscht wird, dann kann man Gesundheit und Nerven nur mit gelassener Gleichgültigkeit und einer Form des gelebten Sarkasmus schützen. Hat ja keiner was von die kleine süß lächelnde Azubine am DB Infopoint Kassel wie im Mittelalter aus Frust zu federn und asphaltieren. Oder war das jetzt teeren...???

Eigentlich müsste der DB-Konzern Betreuer an ihre Seite gestellt bekommen. Wäre die hohe Nomenklatura des ICE-Treff bereit dazu? Oder die SBB mit Generalvollmacht? :D

Schon da ...

Der Blaschke, Freitag, 09.04.2021, 16:11 (vor 11 Tagen) @ Alibizugpaar

Huhu.

Eigentlich müsste der DB-Konzern Betreuer an ihre Seite gestellt bekommen. Wäre die hohe Nomenklatura des ICE-Treff bereit dazu?

Mache ich doch regelmäßig. Und meine Kollegen auch.

Was wir da - verbotenerweise! - an Kundenbetreuung leisten, wenn mal wieder kein Schaffner im Zug ist oder nur einer für 500 Fahrgäste oder sich das Personal im Führerraum aufhält: das können die EVU gar nicht vergüten ...

Machen sie auch nicht. Im Gegenteil. Eher gibt es Ärger. Denn in den Plüschetagen stellt man sich das so vor: der Fahrgast soll doch mir bitteschön Fragen beantworten - wenn aber der Fahrgast eine hat, dann habe ich zu sagen: dazu kann ich Ihnen nichts sagen. Wenden Sie sich ans Personal.

Ernsthaft ...

Anschließend wundern sie sich hoch droben, wenn der Fahrgast sich dann vorkommt wie im Zoo und sich beim nächsten Mal denkt: nee, da mache ich nicht mit.

Also mache ich bei sowas nicht mit und, wie es mal ein Überwacher ausdrückte, mein "ganz eigenes Ding". Natürlich betone ich dabei meine mir gesetzten Grenzen. Ich kann keine Anschlüsse sichern, vormelden, garantieren. Ich darf - und will auch nicht - ungültige Tickets für gültig erklären oder Kulanz walten lassen u.ä.

Aber oft reicht es aus, dem Fahrgast ein bißchen Hintergrund zu erklären, mal eben schauen, ob der Anschlußzug noch pünktlich verkehrt usw. Ihm die FGR ans Herz legen oder ne Alternative aufzeigen. Oder auch mal einen Tariftipp geben; wenn der Automat nicht automatisch das Sparticket anzeigt oder das NRW-Semesterticket bis Halen gilt statt Osnabrück. Oder das Bersenbrück Hasbergen mit Stückeln günstiger ist als mit Nds-Ticket.

So entsteht Win-Win. Der Fahrgast freut sich und gibt gern Auskunft und so sind ALLE zufrieden. Außer die Chefetagen und einige wenige Schaffner, die uns als Konkurrenz betrachten ...


Schöne Grüße von jörg

Schon da ...

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 09.04.2021, 19:14 (vor 11 Tagen) @ Der Blaschke

Du bist schon da, ja das weiß ich. Nur leider stehst Du entweder in der RB Münster - Paderborn ODER im RE Bremen - Hannover. Das hilft dann aber nicht den vielen kleinen Tiffys in allen anderen Zügen. Da müsstest Du eher das neue Amt eines Bundes-Generalbevollmächtigten oder Eisenbahn-Bundesmarschalls bekleiden: Überall zutrittsberechtigt und direkt weisungsbefugt, der den Kundenservice rund um und im deutschen Personenverkehr wieder auf's richtige Gleis setzt.

Nur welcher Verkehrsminister und Bahnvorstand wäre Deinem täglichen Drang und Streben gewachsen???

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Mir egal, wer unter mir Minister und Vorstand ist ...

Der Blaschke, Freitag, 09.04.2021, 20:24 (vor 11 Tagen) @ Alibizugpaar

Huhu.

Nur welcher Verkehrsminister und Bahnvorstand wäre Deinem täglichen Drang und Streben gewachsen???

Henrik. Und keksi.

Ansonsten ist mir das egal, wer da welches Pöstchen hat. Der Deal ist: sie lassen mich in Ruhe machen - dann lasse ich auch sie in Ruhe. Und wenn sie sich im Glanz meiner Erfolge auch sonnen wollen - ja, mei ... mer muss och jünne künne ....


Schöne Grüße von jörg

Fahrgastbetreuung ist auch oft bitter nötig

Zugfahrer, Freitag, 09.04.2021, 21:02 (vor 11 Tagen) @ Alibizugpaar

Sollten vielleicht Reisendenmommys oder -daddys heißen.

Viele Fahrgäste verhalten sich wie kleine Kinder, ich frage mich immer wie diese bisher selbständig überlebt haben.

Fahrgastbetreuung ist auch oft bitter nötig

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 09.04.2021, 22:14 (vor 11 Tagen) @ Zugfahrer
bearbeitet von Alibizugpaar, Freitag, 09.04.2021, 22:16

Ich denke, wenn gestandene Erwachsene 40 oder 60 Lebensjahre unfallfrei gemeistert haben und ohne Hilfe eine Glühbirne tauschen können und den täglichen Weg zur Arbeit finden, aber doch mal am Schienenpersonenverkehr scheitern, dann könnte es durchaus am System liegen.

Denn da gibt es gewisse Naturgesetze, die die Bahn gerne außer Kraft setzen möchte. Zum Beispiel, daß sich Masse grundsätzlich träge verhält. Isso. Und daß die Schwerkraft zwar eine vergleichsweise schwache physikalische Größe ist, aber durch ihr Dauerwirken doch immer gewinnt und nicht abgestellt werden kann. Die Kräfte wirken wo sie gerade sind und nicht wo man sie schnell hinhaben möchte.

Das harmoniert nicht immer mit kurzen Zugshalten von ein/zwei Minuten, wenn die Masse nicht unmissverständlich informiert und rechtzeitig genug in Bewegung gesetzt und gelenkt wird.

Damit meine ich natürlich nicht Vandalisten und bunte Sondererscheinungsformen von Erdlingen, das versteht sich. Nur wenn schon ich von mir sage, daß obwohl ich mit einer Tretdraisine fehlerfrei den Schienenweg von Kiel nach Lenggries finden würde und dabei auch selber Weichen umlegen müsste, wenn ich mir trotzdem im Bahnalltag immer wieder die Haare raufe "kann doch jetzt nicht wieder wahr sein", dann... Ja was ist dann? ;)

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Gruß, Olaf

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Goethe an Schiller 1797

Zugbegleiter oder Zugbetreuer?

TausOB, Dienstag, 13.04.2021, 10:11 (vor 7 Tagen) @ JanZ

Kleine Anekdote...
Während der Weiterbildung war im ersten Teil, Service+Tarif, immer die Rede vom Zugbegleiter. Selbst in der Stellenausschreibung war speziell der Begriff genannt.

Ein paar Wochen später, im betrieblichen Teil war immer die Rede vom "Zs" wenn was auf der Flipchart stand. Nach ein paar Tagen fragte jemand was das bedeutet. Die Antwort war Zugschaffner. Als wir dann sagten das wir wochenlang als ZuB betitelt wurden, sagte man uns "Das ist hier anders". Punkt. Später kamen dann noch die Abkürzungen "Bx und B1, B2, B3..." dazu.

Ich meine selbst in den beiden unterschiedlichen Richtlinien für die unterschiedlichen Themen war einmal die Rede vom ZuB und Zs...

Nur der Zugchef war immer der selbe....

Zugbegleiter oder Zugbetreuer?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 13.04.2021, 10:31 (vor 7 Tagen) @ TausOB

Nur der Zugchef war immer der selbe....

Was seltsam ist. Der heißt nämlich eigentlich rein betrieblich-technisch Zugführer.

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Weg mit dem 4744!

Zugbegleiter oder Zugbetreuer?

TausOB, Dienstag, 13.04.2021, 13:02 (vor 7 Tagen) @ JeDi

Ja, Zugführer im betrieblichen Teil. Beim Service war immer die Rede vom Zugchef...

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