Ein Wochenende an Tauber, Main und Murg (1/2 m. 64 B.) (Reiseberichte)

TD, Samstag, 20.02.2021, 17:35 (vor 15 Tagen)

Hallo zusammen,

so lange uns das Virus weiterhin fest im Griff hat, nutzen wir die Zeit zum Aufarbeiten früherer Reisen. Beim letzten Reisebericht waren wir im Dreiländereck um Basel unterwegs. Wir kommen nun in den Juni 2019. Damals hatte der Radexpress „Murgtäler“ eine hohe Priorität auf meiner Wunschliste bekommen, denn es war davon auszugehen, dass das die letzte Saison von E-Lok und Fahrradwagen auf der Verbindung sein würde.
Der Radexpress „Murgtäler“ fährt morgens von Ludwigshafen nach Freudenstadt im Schwarzwald und abends zurück. Von meinem Wohnort am Bodensee ist eine Mitfahrt als Tagestour somit kaum möglich. Deshalb planen wir eben ein ganzes Wochenende mit Übernachtung in Mannheim ein und nutzen den Murgtäler für die Rückfahrt.

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Wir fahren am Samstag vom Bodensee über die Gäubahn nach Stuttgart und weiter nach Crailsheim. Dann widmen wir uns der Taubertalbahn und der Maintalbahn, unterwegs legen wir Zwischenhalte in Wertheim und Aschaffenburg ein. Am Abend fahren wir über Darmstadt nach Mannheim.
Am Sonntagmorgen wechseln wir über den Rhein nach Ludwigshafen zum Startbahnhof des Radexpress „Murgtäler“ und fahren mit dem Zug bis Freudenstadt. Über die Kinzigtalbahn geht es weiter nach Hausach und mit der Schwarzwaldbahn zurück an den Bodensee.


Tag 1: Allensbach – Singen – Stuttgart – Crailsheim – Wertheim – Aschaffenburg – Darmstadt - Mannheim

Wir beginnen die Tour diesmal nicht wie sonst in Konstanz, sondern in Allensbach. Für einen Wochenend-Trip braucht es nicht das große Gepäck, da können wir mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren, und da ist Allensbach für mich näher als Konstanz.
Mit dem seehas fahren wir am Ufer des Untersees nach Radolfzell und weiter bis Singen. Die Verbindung wird von der SBB GmbH mit Flirt-Triebzügen betrieben.

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In Singen wechseln wir auf den Intercity nach Stuttgart. Wir treffen auf die „schnelle“ Verbindung, die mit schweizerischem Wagenmaterial gefahren wird. Der Zug kommt aus Zürich, in Singen erfolgen Lok- und Fahrtrichtungswechsel.

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Ein Viadukt zu fotografieren, während man darauf fährt, ist gar nicht so einfach. Immerhin sehen wir hier den Schattenwurf des Zugs auf dem Einödtalviadukt. Das Viadukt liegt in der Hattinger Kurve, die acht Kilometer lange Verbindungskurve führt von der Schwarzwaldbahn nach Tuttlingen. Unten im Tal fließt die Donau.

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Hier sind wir nun schon ein Fluss weiter und queren den Neckar. Beim nächsten Bild fahren wir über die Gäuebene, anschließend geht es hinab nach Stuttgart.

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Vor dem Aussteigen in Stuttgart holen wir das Innenbild nach…

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…dann schauen wir, was die Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof macht.

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Hier entstehen die Kelchstützen. 28 dieser Stützen werden später das Bahnhofsdach tragen und Tageslicht in die Bahnsteighalle bringen. Die Kelche werden insgesamt 12 Meter hoch, die Lichtaugen werden einen Durchmesser von 16 Metern haben.

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Nun steht ein Sorgenkind auf dem Reiseplan: der IC 2 auf der Linie nach Nürnberg. Die mangelnde Zuverlässigkeit der neuen Züge auf der Strecke war mir natürlich bekannt, allerdings hatte ich keine brauchbare Alternative zwischen Konstanz und Crailsheim gefunden, die ganz ohne diesen Zug ausgekommen wäre. Und so bin ich das Wagnis eingegangen. Der Zug kommt mit 10 Minuten Verspätung in Stuttgart an, das ist schon mal nicht gut, wenn man im weiteren Reiseverlauf einen 7-Minuten-Übergang hat.

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Und gar nicht gut ist es, wenn der Zug Stuttgart mit 22 Minuten Verspätung verlässt. Aber gut, vielleicht sollten wir besser dankbar sein, dass der Zug überhaupt fährt und nicht ausfällt.

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Wir fahren nun nach Osten, zunächst geht es durch das Remstal, dann erreichen wir die Ausläufer der schwäbischen Alb. Ab Aalen befährt der Zug die Obere Jagstbahn nach Crailsheim.

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Hier fahren wir gerade durch Jagstzell und blicken auf die St. Vitus-Kirche aus dem Jahr 1498. Wir haben mittlerweile 25 Minuten Verspätung und den Anschluss in Crailsheim haben wir längst abgehakt.

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Bei der Reiseplanung halte ich nach lohnenswerten Zwischenstationen Ausschau. Crailsheim war bei dieser Prüfung durchgefallen – und nun sind wir sogar fast zwei Stunden hier. Crailsheim hat rund 35.000 Einwohner, zwischen Bahnhof und Altstadt fließt die Jagst durch das Zentrum.

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Als wichtiger Eisenbahnknoten wurde Crailsheim im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert und zu 80 Prozent zerstört. Zu den erhaltenen bzw. wiedererrichteten Gebäuden gehören das Rathaus mit Turm (links) sowie die Liebfrauenkapelle (rechts).

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Die Johanneskirche wurde zwischen 1398 und 1440 errichtet, sie überstand den Krieg mit nur leichteren Beschädigungen.

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Crailsheim ist ein Kreuzungsbahnhof, an dem vier Bahnstrecken zusammenlaufen. Als Grenzbahnhof zwischen Württemberg und Bayern hatte der Bahnhof eine besondere Bedeutung, er erhielt ein imposantes dreistöckiges Empfangsgebäude mit Flügelbauten und Uhrturm. Bei einem Luftangriff 1945 brannte das Gebäude aus und stürzte ein. 1949 wurde ein Behelfsbau errichtet, der bis heute als „ewiges Provisorium“ überdauerte. Mehrere Anläufe für eine Umgestaltung sind bisher gescheitert.

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Wir starten nun in das Revier der Westfrankenbahn, das ist ein RegioNetz der Deutschen Bahn. Zur Fahrt auf der Taubertalbahn steht eine Doppeltraktion aus zwei Dieseltriebzügen der Baureihe 628 bereit.

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Nun beginnt auch für mich Neuland, denn die Taubertalbahn kenne ich noch nicht. Überhaupt ist mir dieser Landstrich so ganz im Nordosten Baden-Württembergs noch recht fremd. Wir fahren zunächst über den östlichen Teil der Hohenloher Ebene.

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Die heutige Taubertalbahn besteht eigentlich aus drei Teilstrecken, der erste Abschnitt reicht von Crailsheim bis Königshofen. Die Strecke wurde 1869 eröffnet, sie ist eingleisig und nicht elektrifiziert. Aus dem Jahr 1869 stammt auch das Bahnhofsgebäude von Schrozberg. Weiter führt die Strecke durch das Vorbachtal.

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Auch das Bahnhofsgebäude von Niederstetten steht unter Denkmalschutz, es gilt als Teil der „Sachgesamtheit Bahnstrecke Bad Mergentheim–Crailsheim: Württembergische Taubertalbahn mit Bahnhöfen, Nebengebäuden, Brücken, Gleisanlagen und sämtlichem stationärem und beweglichem Zubehör“. Für das Foto habe ich mehr Zeit, als mir lieb ist, denn im Gegenzug gibt es Ärger mit einem Schwarzfahrer und solange man dort auf die Polizei wartet, geht es für unseren Zug auf der eingleisigen Strecke nicht weiter. Wir haben ja erst zwei Stunden Verspätung, da macht diese halbe Stunde auch nicht viel aus.

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Wir sind noch immer im Vorbachtal unterwegs, das ist ein Seitental des Taubertals. Das ungenutzte Empfangsgebäude von Laudenbach wurde von Bürgern mit Fotos der Region aufgewertet und vermittelt den Fahrgästen jetzt Eindrücke aus Laudenbach und Umgebung.

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Die Strecke erreicht nun das Taubertal. Zwischen Bad Mergentheim und Edelfingen liegt auch die ehemalige Infrastrukturgrenze, wir verlassen dort den Streckenteil der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen und setzen die Fahrt auf dem Streckenteil der Großherzoglichen Badischen Staatseisenbahnen fort. In Königshofen trifft die Bahnstrecke auf die Frankenbahn aus Stuttgart, bis Lauda fahren wir nun auf der Frankenbahn, dann schließt sich die die Bahnstrecke Lauda-Wertheim an.
Wir sind hier in Tauberfranken und blicken hinüber nach Werbach.

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Wenig später queren wir bei Gamburg die Tauber, links sehen wir das ‚Sonnentor der Zeit‘. Es wurde von einer benachbarten Natursteinfirma errichtet und ist eine von den Inkas inspirierte Sonnenuhr. Im weiteren Verlauf folgt die Bahnstrecke nun dem Fluss nach Wertheim.

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Dieses Bild entstand aus dem fahrenden Zug, wir sehen im Vordergrund die Tauber, dahinter die Altstadt von Wertheim und die Burg. Hier sieht es schön aus, hier steigen wir aus!

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Wenig später stehen wir an der Stelle, wo wir eben im Zug gefahren sind. Rechts das Gleis der Taubertalbahn aus Crailsheim.

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Wertheim liegt an der Mündung der Tauber in den Main. Die Altstadt liegt auf der Landzunge zwischen beiden Flüssen. In der Bildmitte sehen wir den Spitzen Turm, ein Wach- und Wartturm an der Mainspitze. Hinter der Brücke links mündet die Tauber in den Main.

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Wertheim ist die nördlichste Stadt Baden-Württembergs, die Region hier ist fränkisch geprägt. Die mittelalterliche Altstadt ist reich an Fachwerkhäusern und Baudenkmälern, im Zentrum liegt der Markplatz.

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Wir steigen nun hinauf zur Burg, dem Wahrzeichen der Stadt. Die Höhenburg liegt auf einer schmalen Bergzunge zwischen den Tälern von Main und Tauber, sie wurde 1183 erstmals urkundlich erwähnt und ist eine der ältesten Burgruinen Baden-Württembergs.

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Von der Burg blicken wir nun auf die andere Seite zum Main. Hier geht der Blick flussaufwärts, das rechte Flussufer gehört zu Baden-Württemberg, das linke Flussufer zu Bayern. Bis 1976 gab es noch eine Bahnstrecke von Wertheim entlang des Mains nach Lohr. Die Strecke führte unter uns durch den Schlossbergtunnel und weiter über die im Bild sichtbare Mainbrücke, die heute nur noch als Straßenbrücke dient.

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Nun noch der Blick flussabwärts. Unter uns die Altstadt von Wertheim, rechts der Main, von links mündet die Tauber in den Fluss. Wir fahren nachher am linken Ufer des Mains weiter nach Aschaffenburg. Zunächst laufen wir aber noch hinab zum Main.

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Der Bahnhof von Wertheim will so gar nicht zum historischen Ambiente von Wertheim passen. Das heutige Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1971. Der Bahnhof Wertheim diente früher auch dem Güterumschlag zwischen Eisenbahn und Schiff, der Bahnhofsvorsteher war gleichzeitig Kommandant des Tauberhafens. Nachdem die Mainbrücke im Krieg zerstört wurde, unterhielt der Bahnhof Wertheim auch eine Fähre als Schienenersatzverkehr.

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Für uns geht es nun weiter mit dem Main-Tauber-Express, auch hier treffen wir wieder auf die Baureihe 628. Heute fahren hier nur noch Desiro-Triebzüge. Die Strecke ist auch als Maintalbahn bekannt.

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Die Bahnlinie wechselt nun bald zum anderen Ufer und damit auch das Bundesland. Hier bei Dorfprozelten fahren wir auf der bayerischen Seite des Untermains. Das nächste Bild zeigt die Ruine von Burg Freudenberg auf der baden-württembergischen Seite.

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Der Main verläuft hier zwischen Spessart und Odenwald, die Hügel gegenüber sind Ausläufer des Odenwalds. Wir sind nun im nordwestlichsten Zipfel Bayerns und erreichen bald Aschaffenburg.

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Aschaffenburg habe ich auch für einen Zwischenhalt vorgesehen, wobei der durch die Verspätung vom Vormittag etwas kürzer ausfällt. Hier sind wir an der Stiftskirche, sie wurde im 10. Jahrhundert erbaut und ist damit die älteste Kirche Aschaffenburgs.

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Die größte Sehenswürdigkeit ist das Schloss Johannisburg, das imposante Bauwerk wurde zwischen 1605 und 1614 errichtet und diente als Residenz für Erzbischöfe und Kurfürsten.
Vorbei an der Jesuitenkirche laufen wir zurück zum Hauptbahnhof.

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Das heutige Empfangsgebäude des Aschaffenburger Hauptbahnhofs wurde 2011 als Neubau eröffnet, er wurde 2012 „Bahnhof des Jahres“ in der Kategorie Kleinstadtbahnhof.

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Hessen ist hier nicht weit, das wird auch bei unserem nächsten Zug deutlich. Mit einem Coradia Continental der Hessischen Landesbahn fahren wir nach Darmstadt.

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Schon bald quert der Zug in Stockstadt den Main, wenig später passieren wir die Landesgrenze zu Hessen. Wir sind hier auf der Rhein-Main-Bahn unterwegs, die von Aschaffenburg über Darmstadt bis Mainz führt. Die Strecke verläuft unspektakulär über eine weite Ebene, in der Ferne sind die Ausläufer des Odenwalds zu sehen.

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Der letzte Bahnhof, dem wir uns heute widmen, ist der Hauptbahnhof Darmstadt. Das Empfangsgebäude wurde 1912 eröffnet und ist von Jugendstil-Elementen geprägt.
In einer Glasvitrine steht ein sechs Meter langes Modell einer Schnellzuglokomotive, das 1934-1938 von der Lehrlingswerkstatt des Ausbesserungswerks Darmstadt gebaut wurde.

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Nun gibt es für mich sogar noch eine kleine Prämiere, nämlich die erste Fahrt mit dem Twindexx Vario (Baureihe 446), die seit Dezember 2017 in der Region Main-Neckar-Ried eingesetzt werden. Wir fahren mit dem Zug bis Mannheim.

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Für weitere Streckenbilder ist es mittlerweie eigentlich zu dunkel, aber bei der Fahrt in Ladenburg über den Neckar gibt es noch die Möglichkeit für ein stimmungsvolles Bild.

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Aha, nach der Pleite mit dem Twindexx in der Fernverkehrsversion als IC 2 am Morgen versucht es die Nahverkehrsvariante mit einer vorbildlichen Planerfüllung.

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Den Abschluss des ersten Tages bildet nun das Wahrzeichen von Mannheim, nämlich der 60 Meter hohe Wasserturm aus dem Jahr 1889.
Und damit endet hier auch der erste Teil des Reiseberichts. In den nächsten Tagen folgt der zweite Teil mit der Heimfahrt durch den Schwarzwald.


Viele Grüße und einen schönen Sonntag

Tobias

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www.bahnreisefuehrer.de - Deutschland aus der Fahrgastperspektive
Der Weg ist das Ziel: Meine Bahnreiseberichte.

Danke für den Bericht aus "Badisch Sibirien"

ffz, Samstag, 20.02.2021, 23:16 (vor 15 Tagen) @ TD

Hallo,

vielen Dank für den schönen Bericht einer leider inzwischen nicht mehr so erlebbaren Eisenbahnreise. Die WestFrankenBahn hat, leider, vollständig auf Desiro Classic umgestellt mit dem neuen Verkehrsvertrag, es laufen Desiro Classic der Elbe-Saale-Bahn die alle Redesignt wurden und dabei auch vollständig auf reine 2. Klasse umgebaut wurden. An das ehemalige Einsatzgebiet was von Abellio übernommen wurde erinnern bis heute teilweise die Ortsnamen der Triebwagen.

Bis zum neuen Verkehrsvertrag war der Durchlauf mit Zugnummernwechsel Heilbronn Hbf - Crailsheim - Lauda - Aschaffenburg Hbf mit knapp 4 Stunden der längste 628er Zuglauf den man in Deutschland am Stück fahren konnte ohne umsteigen zu müssen.

Wenn dir die Sitze in der 1. Klasse der 628.2 der WestFrankenBahn bekannt vor kamen, das sind die Sitze die im ICE 3 ohen Redesign in der 2. Klasse verbaut waren.

Die Gegend zwischen Lauda und Miltenberg ist etwas "abfällig" auch bekannt als "Badisch Sibirien". Hier gibt es die niedrigsten Temperaturen in Baden und es gibt viel Landschaft und wenig Städte, eher mal kleine Orte. Wer ganz viel Zeit hat gönnt sich eine Fahrt über die malerisch verträumte "Madonnenlandbahn" Miltenberg - Sekach.

Besten Dank ! :-)

Garfield_1905, Sonntag, 21.02.2021, 09:24 (vor 15 Tagen) @ TD

Vielen Dank für den sehr schönen Reisebericht, ich bin schon sehr gespannt auf Teil 2. Es gibt schon schöne Gegenden in Deutschland ... ;-)

Dankeschön

sukraM, Sonntag, 21.02.2021, 12:13 (vor 15 Tagen) @ TD

- kein Text -

Danke schön!

JanZ, Aschaffenburg, Sonntag, 21.02.2021, 12:32 (vor 15 Tagen) @ TD

Schön, dass es dich mal in meine Wahlheimat verschlagen hat :-). Den RE Aschaffenburg–Crailsheim bin ich ein paarmal gefahren und fand die Strecke immer recht verwunschen. Vielleicht ist es jetzt mit den Desiros nicht mehr ganz so. Und von Crailsheim nach Aalen ist es mir 2019 gelungen, einen unverspäteten IC2 mit 14 zu erwischen :-).

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Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Danke, vielfältige Transportmittel.

arno50, Sonntag, 21.02.2021, 18:22 (vor 14 Tagen) @ TD
bearbeitet von arno50, Sonntag, 21.02.2021, 18:22

Danke für den schönen Bericht, gerade, weil die Gegend touristisch nicht so im Vordergrund erscheint. Einen Teil der Strecke habe vor vielen Jahren bei fast täglichen Fahrten quer durch den Schwarzwald erlebt und die Bahn damals was pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und Wetterresilienz betrifft in allerbester Erinnerung.

Die Vielfalt und Buntheit der Transportmittel beeindrucken. Früher gab es nur langweiliges Grün und Blau und ich glaube Rot bei den Triebwagen.
Heute ist das vielfältiger, ja ich glaube, es sind an die 18 Transportunternehmen bzw. Abteilungen, die das Bild und den Fahrplan in unserem Land bereichern.
Sicherlich haben die Veranwortlichen herausgefunden, dass das ökonomisch, volkswirtschaftlich und vom Service her besser ist als eine einzige Bahn. Es wundert mich nur, dass meines Wissens andere fortschrittliche Länder wie Italien (FS) Frankreich Sncf etc nicht diesen Schritt einschreiten.

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