Fahrgastrechte ab Juni auch online zu beantragen (Allgemeines Forum)

FrankenBahn111, Samstag, 13.02.2021, 12:12 (vor 22 Tagen)

Vgl. https://www.wz.de/wirtschaft/bahn-online-rueckerstattung-kommt-im-juni_aid-56239295

Ab Juni kann man statt dem Papierformular auch online Ansprüche für Fahrgastrechte geltend machen.

Fahrgastrechte ab Juni auch online zu beantragen

Murrtalbahner, Samstag, 13.02.2021, 12:44 (vor 22 Tagen) @ FrankenBahn111

Wow, endlich!
Ich werde nie verstehen, wieso man für ein einfaches Kontaktformular mehrere Jahre braucht. Das baut dir jeder Programmier-Azubi innerhalb einer halben Stunde.

Fahrgastrechte ab Juni auch online zu beantragen

heinz11, Samstag, 13.02.2021, 12:46 (vor 22 Tagen) @ Murrtalbahner

Wow, endlich!
Ich werde nie verstehen, wieso man für ein einfaches Kontaktformular mehrere Jahre braucht. Das baut dir jeder Programmier-Azubi innerhalb einer halben Stunde.


Ja, das ist richtig, aber die "Eggschperden" brauchen halt dafür ein wenig länger...
;-)

Fahrgastrechte ab Juni auch online zu beantragen

ICE619, München, Samstag, 13.02.2021, 13:28 (vor 22 Tagen) @ heinz11

Wow, endlich!
Ich werde nie verstehen, wieso man für ein einfaches Kontaktformular mehrere Jahre braucht. Das baut dir jeder Programmier-Azubi innerhalb einer halben Stunde.

Ja, das ist richtig, aber die "Eggschperden" brauchen halt dafür ein wenig länger...
;-)

Wenn man will(!) geht alles, nur man muss es eben auch wollen oder auch dürfen.
Wir wissen doch wohl alle, dass das bewusst nicht gewollt war.
Warum sonst schafft das Transdev und die DB nicht?
Zumindest wär es seit Jahren sehr einfach möglich, zumindest auf der Homepage anzubieten, die Fahrkarte und das Formular online hochzuladen und dass es die DB an das SCFR weiterleitet. Von mir aus auch nur für Online oder Mobiletickets.
Auch eine Extraapp oder auch eine Option in den Navigator zu programmiern dauert keinen Tag.

Bin ja mal gespannt was dann mit den Startups passiert, die da für Geld sich den Verspätungsfall angenommen haben.

Wär echt interessant, welch Summen da an Entschädigungsgelder wöchentlich fließen würden, wenn das alles vollautomatisch laufen würde.

OT: Fahrgastrechte: Höhe der künftigen Zahlungen?

michael_seelze, Samstag, 13.02.2021, 14:38 (vor 22 Tagen) @ ICE619


Wenn man will(!) geht alles, nur man muss es eben auch wollen oder auch dürfen.
Wir wissen doch wohl alle, dass das bewusst nicht gewollt war.

Zustimmung.


Bin ja mal gespannt was dann mit den Startups passiert, die da für Geld sich den Verspätungsfall angenommen haben.

Das dürften wohl weniger werden.

Wär echt interessant, welch Summen da an Entschädigungsgelder wöchentlich fließen würden, wenn das alles vollautomatisch laufen würde.

Ja, aber in (ich meine spätestens) zwei Jahren dürften die Summen zurückgehen,
denn welche Verspätung ist schon nicht auf die dann entschädigungsfreie höhere Gewalt zurückzuführen? Da sinkt dann ja der Anreiz, Personen pünktlich zu befördern.

Und ganz OT: Steht im GV in den Beförderungsverträgen auch etwas von Entschädigungen bei Verspätungen?

OT: Fahrgastrechte: Höhe der künftigen Zahlungen?

TRAXXP160DE, HWIH, Samstag, 13.02.2021, 23:10 (vor 22 Tagen) @ michael_seelze


Wenn man will(!) geht alles, nur man muss es eben auch wollen oder auch dürfen.
Wir wissen doch wohl alle, dass das bewusst nicht gewollt war.

Zustimmung.


Bin ja mal gespannt was dann mit den Startups passiert, die da für Geld sich den Verspätungsfall angenommen haben.

Das dürften wohl weniger werden.

Wär echt interessant, welch Summen da an Entschädigungsgelder wöchentlich fließen würden, wenn das alles vollautomatisch laufen würde.


Ja, aber in (ich meine spätestens) zwei Jahren dürften die Summen zurückgehen,
denn welche Verspätung ist schon nicht auf die dann entschädigungsfreie höhere Gewalt zurückzuführen? Da sinkt dann ja der Anreiz, Personen pünktlich zu befördern.

Und ganz OT: Steht im GV in den Beförderungsverträgen auch etwas von Entschädigungen bei Verspätungen?

Bestimmt war die Software für die automatischen Absagen noch nicht fertig.

Fahrgastrechte ab Juni auch online zu beantragen

br403, Samstag, 13.02.2021, 17:34 (vor 22 Tagen) @ ICE619

Ja, richtig, allerdings wollte man wohl erst das in das neue Buchungssystem einpflegen und am bisherigen System nichts mehr ändern.

E-Mail würde ja schon reichen

GreenLine, Sonntag, 14.02.2021, 07:52 (vor 22 Tagen) @ Murrtalbahner

War sehr begeistert von den ÖBB, da weißt du auch noch um welche Fahrt es ging

Bei der DB kommt da immer ein Schreiben, das ich nicht zuordnen kann, da ich Fahrgastrechte meistens sammle

Auf dem Schreiben steht für gewöhnlich auch der Reisetag ;)

Matze86, München, Sonntag, 14.02.2021, 08:37 (vor 22 Tagen) @ GreenLine

- kein Text -

Bei mir nicht.

GreenLine, Montag, 15.02.2021, 09:51 (vor 20 Tagen) @ Matze86

Ich habe langer nichts mehr eingereicht, aber oft war es so das unnötigerweise noch einmal Daten angefordert wurden (obwohl zu 100% sicher das das SC die Daten hatte).

Wenn die dann was angefordert haben, steht da nur "Ihr Anliegen vom XX.XX.XXX" für Ihre Reise von Hildesheim nach München ...

Ich bin mir nicht sicher ob Anliegen = Reisedatum, aber wenn du halt öfter die strecke fährst und dann gesammelt einreichst, weist du halt nicht welche Fahrten die meinen.

Meiner Ansicht nach sollte da einfach die Ticketnummer mitdraufstehen

Bei mir nicht.

Bremer, Bremen, Dienstag, 16.02.2021, 09:26 (vor 20 Tagen) @ GreenLine

Die Schreiben sind immer gleich aufgebaut und beinhalten immer auch das Reisedatum.

1. Überschrift: Ihr Anliegen vom X, Vorgangsnummer (und hier rechts nochmal das Datum des Schreibens vom SC FGR)
2. Überschrift: Ihre Reise am X

Dokumente einreichen beim SC FGR

Yassakka, München, Mittwoch, 17.02.2021, 19:40 (vor 18 Tagen) @ Bremer

Mal eine Frage zum SC FGR:

Ich hatte bisher bei den wenigen Malen, wo ich eine Verspätung anzeigen konnte, immer nur das ausgefüllte Formular mit der Vorgangsnummer abgeschickt, ohne beigelegte Ticket.
Da ich immer Onlinetickets buche und keinen Drucker habe, wäre es erhöhter Aufwand, irgendwo auf Teufel komm raus einen Ausdruck machen zu lassen, dessen Daten das SC bestimmt ohnehin nachschauen kann.
Hat auch immer anstandslos geklappt.

Nur beim letzten Mal nicht. Da bekam ich einen Brief, ich solle bitte das Ticket nachreichen. Mein Erklärungsansatz dazu: Das letzte Ticket war mit der Next DB Navigator App gebucht. Deren Vorgangsnummer sind anders aufgebaut (nur numerisch und länger, während die normalen Onlinetickets ja kürzer und alphanumerisch sind).

Weiß da zufällig jemand was zu, ob es tatsächlich daran liegt oder da nur jemand einen schlechten Tag hatte?

Fahrgastrechte ab Juni auch online zu beantragen

Aphex Twin, Sonntag, 14.02.2021, 09:57 (vor 21 Tagen) @ Murrtalbahner

Ich werde nie verstehen, wieso man für ein einfaches Kontaktformular mehrere Jahre braucht. Das baut dir jeder Programmier-Azubi innerhalb einer halben Stunde.

Das Onlineformular zu erstellen ist nicht das Problem. Das Formular steht ja schon online, man kann es am Computer ausfüllen. Das dahin zu ändern dass man es z.B. per E-Mail schicken kann erfordert Null Programmieraufwand.

Was Aufwand generiert ist die Übertragung der Daten in das Buchhaltungssystem der Bahn (zusammen mit dem Abgleich ob die eingetragenen Daten sich auf einen real existierenden Zug mit einer real existierenden Verspätung beziehen). Das sind heute wahrscheinlich mindestens zwei händische Schritte, d.h. ein Mitarbeiter tippt die Zugnummer, Datum usw. in ein System ein um letzteres zu überprüfen und wenn der Entschädigungsanspruch verifiziert ist, öffnet er das ‘Buchhaltungssystem’ und generiert eine Entschädigungszahlung/Gutschein. Der Arbeitsaufwand für diese beiden Schritte bei der Bahn ist jetzt nicht groß anders ob der Antrag per Post in Papierform, per E-Mail oder als Eintrag in einer Datenbank ankommt (u.U. müsste ein E-Mail auch ausgedruckt werden damit alles in Papierform hinterlegt ist).

Der Programmieraufwand ist die Verknüpfung der Daten des Onlineformulars mit der Datenbank des tatsächlichen Zugverkehrs und danach mit dem Buchhaltungssystem. Und wenn man sowieso vorhat ersteres auf ein anderes System umzustellen baut man diese Funktion eben gleich mit ein, aber die gesamte Umstellung braucht natürlich eine Weile.

Bahncard 100?

tom66, Sonntag, 14.02.2021, 10:46 (vor 21 Tagen) @ FrankenBahn111

Und was ist mit der Bahncard 100? Ist die auch wieder wie beim Komfort Check-In außen vor?

Bahncard 100?

EK-Wagendienst, Münster, Sonntag, 14.02.2021, 10:52 (vor 21 Tagen) @ tom66

Und was ist mit der Bahncard 100? Ist die auch wieder wie beim Komfort Check-In außen vor?

ich frage mich wie das sicher funktionieren soll?
Das nur der Besitzer sich auch einbucht (Check-In)

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Bahncard 100?

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 14.02.2021, 11:06 (vor 21 Tagen) @ EK-Wagendienst

Genau so gut oder nicht so gut wie bei einer Bahncard 50.

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Weg mit dem 4744!

Bahncard 100?

EK-Wagendienst, Münster, Sonntag, 14.02.2021, 11:31 (vor 21 Tagen) @ JeDi

Genau so gut oder nicht so gut wie bei einer Bahncard 50.

Bei einer Bahncard 50 (25) hat man zusätzlich auch noch einen Fahrschein.

Was ich nicht weiß, wenn man sich z.B. eine Fahrkarte von München Hbf nach Padborg mit BC 100 kauft, ob man sich dann einbuchen kann. Kostet 2,70 €.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Bahncard 100?

tom66, Sonntag, 14.02.2021, 11:50 (vor 21 Tagen) @ EK-Wagendienst

Bei der Bahncard 100 verspricht die Bahn seit Einführung des Komfort Check-In das es bald auch für diese Kunden gehen soll. Ergebnis bis heute ist nichts passiert. Nur das ich fast täglich den Newsletter in mein Postfach bekomme das ich mich in diesen schwierigen Zeiten kontaktlos einchecken soll. Geht nur leider nicht, stattdessen gibt es immer wieder Mitarbeiter die mir meine Karte aus der Hand nehmen und erstmal im MTX-Gerät gegen die Sperrliste prüfen.
Darum denke ich mal das ich die nächsten Jahre auch weiterhin meine Erstattungen in Papierform einreichen muss.

Ist Missbrauch möglich?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 14.02.2021, 14:13 (vor 21 Tagen) @ tom66
bearbeitet von Alibizugpaar, Sonntag, 14.02.2021, 14:14

Vielleicht sieht man die Gefahr, daß es sich einige BC100-Besitzer zu einem festen Ritual machen online nach stark verspäteten Zügen Ausschau zu halten und dann im Zuge der Online-Erstattung angeben genau dort betroffen gewesen zu sein. Das wäre schon heute möglich, aber der Papierkram stellt doch noch ein Hindernis dar.

Wie soll man glaubhaft darlegen und prüfen können, daß Kunde A zur fraglichen Zeit tatsächlich in Zug 123 gesessen hat und nicht etwa im Zug 987 am anderen Ende der Republik? Bahner haben erzählt es sei durch die Flure gegangen, daß der Deutschland-Sommerpass auch deswegen eingestellt wurde, weil es auffallend viele, weit überdurchschnittliche Anträge auf Erstattungen gab. Da kann man sich durchaus fragen, ob sich einige Zeitgenossen so ihre eh schon sehr günstigen Pässe refinanzieren wollten.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Ist Missbrauch möglich?

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 14.02.2021, 14:33 (vor 21 Tagen) @ Alibizugpaar

Vielleicht sieht man die Gefahr, daß es sich einige BC100-Besitzer zu einem festen Ritual machen online nach stark verspäteten Zügen Ausschau zu halten und dann im Zuge der Online-Erstattung angeben genau dort betroffen gewesen zu sein. Das wäre schon heute möglich, aber der Papierkram stellt doch noch ein Hindernis dar.

Wie soll man glaubhaft darlegen und prüfen können, daß Kunde A zur fraglichen Zeit tatsächlich in Zug 123 gesessen hat und nicht etwa im Zug 987 am anderen Ende der Republik? Bahner haben erzählt es sei durch die Flure gegangen, daß der Deutschland-Sommerpass auch deswegen eingestellt wurde, weil es auffallend viele, weit überdurchschnittliche Anträge auf Erstattungen gab. Da kann man sich durchaus fragen, ob sich einige Zeitgenossen so ihre eh schon sehr günstigen Pässe refinanzieren wollten.

Ganz einfach, BC 100 Erstattungen gibts nur noch mit Stempel bzw. einer Bestätigung.

Und zum Thema einloggen solange wir nicht gechipt sind wird es schwierig weil sonst die BC 100 von Person A auch mit Person B Komfortabel eingecheckt werden könnte, Person B hat nämlich kein Ticket und nur den Log in von A. Abends ist dann noch Person C unterwegs usw...

Ist Missbrauch möglich?

611 040, Sonntag, 14.02.2021, 14:40 (vor 21 Tagen) @ Reservierungszettel

Das wäre ja auch so möglich, solange Geschlecht und Alter ungefähr übereinstimmt. Ich hab es noch nie erlebt dass bei einer BC100 nach dem Ausweis gefragt wurde.

Gegen gefälschte BC100 wäre ja am einfachsten eine Datenbank mit allen ausgegebenen und gültigen BC100 zu haben, in denen die Nummer eingetragen ist, und die beim Scan abgefragt wird. Ist die Nummer nicht in der Datenbank vorhanden (weil gefälscht) oder der Name stimmt nicht überein etc. kommt eine Meldung auf dem MTx sodass der Zf eine EBE schreiben kann und die BC100 einbehalten.

Grüße 611 040

--
DAS ist ein Intercity:
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Ist Missbrauch möglich?

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 14.02.2021, 14:52 (vor 21 Tagen) @ 611 040

Das wäre ja auch so möglich, solange Geschlecht und Alter ungefähr übereinstimmt. Ich hab es noch nie erlebt dass bei einer BC100 nach dem Ausweis gefragt wurde.

Das ist auch nicht nötig - da die BC 100 ein Bild hat. Wobei sich da die Kontrolle aktuell etwas schwieriger gestaltet...


Gegen gefälschte BC100 wäre ja am einfachsten eine Datenbank mit allen ausgegebenen und gültigen BC100 zu haben, in denen die Nummer eingetragen ist, und die beim Scan abgefragt wird. Ist die Nummer nicht in der Datenbank vorhanden (weil gefälscht) oder der Name stimmt nicht überein etc. kommt eine Meldung auf dem MTx sodass der Zf eine EBE schreiben kann und die BC100 einbehalten.

Es geht ja auch nicht um gefälschte sondern um den KCI ;)

Und dieses Log in kann dann praktisch von jedem der das gleiche Geschlecht hat genutzt werden da der Zub dann eben nur sieht BC 100 von Herr xy im Wagen 22 Platz 44.

Könnte man über den NFC-Chip der BC100 lösen

Höllentalbahn, Freiburg, Sonntag, 14.02.2021, 20:02 (vor 21 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von Höllentalbahn, Sonntag, 14.02.2021, 20:04

Für den KCI wird dann ähnlich wie bei einer Kreditkartenzahlung der KCI über den NFC-Chip der BC100 autorisiert.
Eine NFC-Schnittstelle ist ja heutzutage eigentlich Standard bei den meisten Handys.

Könnte man über den NFC-Chip der BC100 lösen

EK-Wagendienst, Münster, Sonntag, 14.02.2021, 20:06 (vor 21 Tagen) @ Höllentalbahn

Für den KCI wird dann ähnlich wie bei einer Kreditkartenzahlung der KCI über den NFC-Chip der BC100 autorisiert.
Eine NFC-Schnittstelle ist ja heutzutage eigentlich Standard bei den meisten Handys.

wie soll das gehen, man hat doch nur maximal eine Reservierung, als Datei, oder eben auf Papier ausgedruckt, wo soll man da einen Chip dranhalten?

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Warum nicht einfach einfach machen?

danielausberlin, Montag, 15.02.2021, 09:43 (vor 20 Tagen) @ EK-Wagendienst

Für den KCI wird dann ähnlich wie bei einer Kreditkartenzahlung der KCI über den NFC-Chip der BC100 autorisiert.
Eine NFC-Schnittstelle ist ja heutzutage eigentlich Standard bei den meisten Handys.


wie soll das gehen, man hat doch nur maximal eine Reservierung, als Datei, oder eben auf Papier ausgedruckt, wo soll man da einen Chip dranhalten?

Gut, den Chip kann ich auch daheim auf der Couch ans Handy halten und Leute aus dem Ebay einchecken.

Warum zeigt man nicht einfach wie in der Schweiz das Foto des "Eingecheckten" an? Dort wird mein Foto des Swisspass auf dem MT angezeigt. So könnte der Zub durch die Reihen gehen und die eingecheckten BC100-Fahrgäste werden ihm mit Foto angezeigt...

Warum nicht einfach einfach machen?

tom66, Montag, 15.02.2021, 09:50 (vor 20 Tagen) @ danielausberlin

Die Idee mit dem Foto ist sicherlich gut. Aber in Deutschland würde dann sicherlich wieder ein Sturm der Datenschützer losgehen. Was war das damals für ein Aufschreih gewesen als die Bahn die BC100 jedes Mal scannen wollte. Bewegungsprofile erkennen und speichern wurde da in dem Raum geworfen. Die gleiche Diskussion ging ja auch los beim Scannen der BC100 beim Loungeeintitt. Nach einigen Wochen hatte die Bahn das generelle scannen im Zug wieder eingestellt. Heute soll die BC100 dort nur im begründeten Missbrauchsverdacht gescannt werden.

Ist Missbrauch möglich?

martin.elsner, Sonntag, 14.02.2021, 15:43 (vor 21 Tagen) @ 611 040

Und gegen "aus der Hand reißen" könnte der RFID Chip in der Bahncard helfen, der da für Flinkster eingebaut ist. Aber das wäre doch zu viel Raketentechnik.

Gruß
Martin

Ist Missbrauch möglich?

tom66, Sonntag, 14.02.2021, 16:38 (vor 21 Tagen) @ martin.elsner

Wieso? Da ist doch ein Chip drin und der Fahrgast soll die Bahncard 100 selbst gegen den Chipleser beim Kontrollgerät des Zugpersonals halten.

Bitte nicht lachen, aber das war die offizielle Antwort der Deutschen Bahn gewesen als ich mich letztens erkundigt hatte ob es eine neue Regelung bei der Kontrolle der Bahncard 100 gibt. Ich hatte mich nur mal erkundigt da gerade in der Coronazeit eine Kontrolle per Hand genau entgegen der aktuell beworbene kontaktlosen Kontrolle ist.

Passiert auch !

611 040, Sonntag, 14.02.2021, 19:45 (vor 21 Tagen) @ tom66

Wieso? Da ist doch ein Chip drin und der Fahrgast soll die Bahncard 100 selbst gegen den Chipleser beim Kontrollgerät des Zugpersonals halten.

Das habe ich bei verschiedenen BCs in den letzten Monaten schon gesehen. Manche ZuBs machen das so andere nicht. Auf Nachfrage eines Fahrgastes antworte der ZuB es sei eigenes Ermessen.
Genauso die Kontrolle von Papierfahrkarten. Manche ZuBs gucken nur drauf und nehmen sie gar nicht in die Hand. Und andere machen ganz normal auch den Stempel drauf. (Wobei die Stempelei sowieso von Region zu Region sehr unterschiedlich ist)
Mein Semsterticket wird allerdings nur von ganz wenigen Personalen genommen, und penibel aus der Hülle geholt um zu sehen ob der Aufdruck auch nicht nur auf einem Blatt davor gedruckt ist. (Wird es bestimmt auch Fälle gegeben haben).

Grüße 611 040

--
DAS ist ein Intercity:
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Bei mir noch nie

danielausberlin, Mittwoch, 17.02.2021, 11:19 (vor 18 Tagen) @ 611 040

Wieso? Da ist doch ein Chip drin und der Fahrgast soll die Bahncard 100 selbst gegen den Chipleser beim Kontrollgerät des Zugpersonals halten.


Das habe ich bei verschiedenen BCs in den letzten Monaten schon gesehen. Manche ZuBs machen das so andere nicht. Auf Nachfrage eines Fahrgastes antworte der ZuB es sei eigenes Ermessen.

Bei mir wurde noch nie irgendwas hingehalten. ;-)
2020 bin ich 55.000 km Bahn gefahren, 1x wurde die BC100 durchgezogen.
2021 jetzt schon 6.000 km ... kein Durchziehen, kein Hinhalten... manchmal wird sie sogar nur (im ICE 1) durch die geschlossene Abteiltür angeschaut... "Daumen hoch", Zub geht weiter. Das ist dann wirklich kontaktlos, mit Scheibe dazwischen. :-)))

Sprachs ... und wurde gescannt. :-)

danielausberlin, Mittwoch, 17.02.2021, 17:49 (vor 18 Tagen) @ danielausberlin

Bei mir wurde noch nie irgendwas hingehalten. ;-)
2020 bin ich 55.000 km Bahn gefahren, 1x wurde die BC100 durchgezogen.
2021 jetzt schon 6.000 km ... kein Durchziehen, kein Hinhalten... manchmal wird sie sogar nur (im ICE 1) durch die geschlossene Abteiltür angeschaut... "Daumen hoch", Zub geht weiter. Das ist dann wirklich kontaktlos, mit Scheibe dazwischen. :-)))

Ha, habt Ihr irgendwo Bescheid gesagt??? :-)
Soeben wurde meine BC100 mit etwa 15 cm Abstand gescannt... das erste Mal im Leben...

Ist Missbrauch möglich?

tom66, Sonntag, 14.02.2021, 14:51 (vor 21 Tagen) @ Reservierungszettel


Ganz einfach, BC 100 Erstattungen gibts nur noch mit Stempel bzw. einer Bestätigung.

Ja das wäre einfach, da spielt das Servicecenter Fahrgastrechte aber nicht mit. Ich hatte auch schon mit Stempel und Bestätigung eingereicht. Antrag wurde abgelehnt. Auf Nachfrage wurde mir erklärt was ich denen zusätzlich einreiche interessiert die nicht. Sie schauen nur in ihr System und diese Ankunftszeit zählt für die und nichts anderes. Bestätigungen und Stempel könnte ich mir als Bahncard 100 Kunde sparen.

Ist Missbrauch möglich?

Sportdiesel612, Sonntag, 14.02.2021, 18:50 (vor 21 Tagen) @ tom66

Ja das wäre einfach, da spielt das Servicecenter Fahrgastrechte aber nicht mit. Ich hatte auch schon mit Stempel und Bestätigung eingereicht. Antrag wurde abgelehnt. Auf Nachfrage wurde mir erklärt was ich denen zusätzlich einreiche interessiert die nicht. Sie schauen nur in ihr System und diese Ankunftszeit zählt für die und nichts anderes. Bestätigungen und Stempel könnte ich mir als Bahncard 100 Kunde sparen.

Wie ging das weiter? Nichts gemacht oder eskaliert, also Widerspruch, Schlichtungsstelle oder Fahrgastrechtedurchsetzungsstelle?

Die Ankunftszeit im System muss nicht die tatsächliche sein, da kann durchaus mal über eine halbe Stunde Unterschied sein.

Ist Missbrauch möglich?

tom66, Sonntag, 14.02.2021, 21:21 (vor 21 Tagen) @ Sportdiesel612

Es war der Sylt Shuttle Plus in Westerland gewesen. Ankunft am Autobahnsteig wo man ja nicht aussteigen kann +58, dann Rangierfahrt zum Personenbahnsteig Ankunft hier mit +67.
Da ich das Problem kommen gesehen hatte an der Information dort in Westerland eine Bestätigung mit +67 geholt. Das Servicecenter blieb bei der Meinung mit +58 aus dem System. Meine Bescheinigung würde nicht berücksichtigt.
Als Entschädigung gab es dann vom Sylt Shuttle Plus direkt aus Westerland einen Reisegutschein und ein paar Give-Aways dazu wie Stoffbeutel etc.

Wer soll das da auch kennen

EK-Wagendienst, Münster, Sonntag, 14.02.2021, 21:23 (vor 21 Tagen) @ tom66
bearbeitet von EK-Wagendienst, Sonntag, 14.02.2021, 21:24

Es war der Sylt Shuttle Plus in Westerland gewesen. Ankunft am Autobahnsteig wo man ja nicht aussteigen kann +58, dann Rangierfahrt zum Personenbahnsteig Ankunft hier mit +67.
Da ich das Problem kommen gesehen hatte an der Information dort in Westerland eine Bestätigung mit +67 geholt. Das Servicecenter blieb bei der Meinung mit +58 aus dem System. Meine Bescheinigung würde nicht berücksichtigt.


Diese Spielereien die da gemacht werden wird südlich von Husum auch niemand kennen.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Wer soll das da auch kennen

611 040, Dienstag, 16.02.2021, 14:10 (vor 19 Tagen) @ EK-Wagendienst

Das ging doch monatelang durch die Presse, da sollte das selbst der letzte Bahninteressierte oder -mitarbeiter im Hochschwarzwald mitbekommen haben. (Ob die natürlich die genauen Abläufe kennen sei mal dahingestellt)
Aber braucht es ja auch garnicht. Dafür gibt es ja die offizielle Bestätigung der DB Info.
Und nur aus Bürokratie eine Bescheinigung abzulehnen die offensichtlich offiziell ist, kann ich nicht verstehen.
Ist aber ja bei Ämtern auch sehr oft so. Hab auch schon erlebt, dass man für einen Antrag einen Kontostand unter x am VORtag des Antrags haben musste. Meine Bank hat die Auszahlung erst einen Tag später gebucht, sodass der Betrag x erst AM TAG des Antrags erreicht war (aber deutlich auf dem Kontoauszug zu sehen).
Antrag wurde abgelehnt (bzw. gekürzt) weil am Tag vor Antragstellung mehr als x auf dem Konto war.
Da merkt man doch: Die machen es aus Prinzip. Da wird nicht nachgedacht was logisch ist sondern nur auf einzelnen Wörtern herumgeritten. Ist leider in solchen Berufen oft so. (Wobei es auch durchaus sehr kulante MA gibt)

Grüße 611 040

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DAS ist ein Intercity:
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Wer soll das da auch kennen

EK-Wagendienst, Münster, Dienstag, 16.02.2021, 21:09 (vor 19 Tagen) @ 611 040

Das ging doch monatelang durch die Presse, da sollte das selbst der letzte Bahninteressierte oder -mitarbeiter im Hochschwarzwald mitbekommen haben. (Ob die natürlich die genauen Abläufe kennen sei mal dahingestellt)

Ich möchte ja nicht gerade behaupten das beim Fahrgastrechtecenter Bahninteressierte sitzen!!

Die sehen die Zeiten aus dem LeiDis, und das ist die Zeit wenn der Zug am Einfahrsignal Westerland vorbei gefahren ist, und dieses auf Halt geht, dann wird da noch die normale Zeit zugerechnet, und das ist dann die Ankunftszeit die im RIS steht, das dann erst noch rangiert werden muss, gibt es auch nur bei den Zügen.

Man kann jetzt streiten was gemeint ist, die Ankunftszeit, oder die Aussteigezeit.
Nur ist das fast nie solange auseinander, und bestimmt auch nirgends in den FGR definiert.
Es wird nur von der Ankunftszeit gesprochen.
Was gemeint ist weiß ich, aber frag dazu mal so einen § Heini.
Mir ist das klar, ist mehr als 1 Stunde.

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Wer soll das da auch kennen

danielausberlin, Mittwoch, 17.02.2021, 18:11 (vor 18 Tagen) @ EK-Wagendienst

Man kann jetzt streiten was gemeint ist, die Ankunftszeit, oder die Aussteigezeit.
Nur ist das fast nie solange auseinander, und bestimmt auch nirgends in den FGR definiert.
Es wird nur von der Ankunftszeit gesprochen.
Was gemeint ist weiß ich, aber frag dazu mal so einen § Heini.

Beim Flieger wurde das mal per Gericht geklärt: Es ist dort das Öffnen der Tür.
https://www.merkur.de/reise/flugverspaetung-oeffnen-der-flugzeugtueren-gilt-als-ankunft...

Idee einer möglichen Lösung

ICE 1612, Sonntag, 14.02.2021, 15:47 (vor 21 Tagen) @ Alibizugpaar

Vielleicht sieht man die Gefahr, daß es sich einige BC100-Besitzer zu einem festen Ritual machen online nach stark verspäteten Zügen Ausschau zu halten und dann im Zuge der Online-Erstattung angeben genau dort betroffen gewesen zu sein. Das wäre schon heute möglich, aber der Papierkram stellt doch noch ein Hindernis dar.

Wie soll man glaubhaft darlegen und prüfen können, daß Kunde A zur fraglichen Zeit tatsächlich in Zug 123 gesessen hat und nicht etwa im Zug 987 am anderen Ende der Republik? Bahner haben erzählt es sei durch die Flure gegangen, daß der Deutschland-Sommerpass auch deswegen eingestellt wurde, weil es auffallend viele, weit überdurchschnittliche Anträge auf Erstattungen gab. Da kann man sich durchaus fragen, ob sich einige Zeitgenossen so ihre eh schon sehr günstigen Pässe refinanzieren wollten.

Man könnte beim KCI, wie bei der Verifizierung von Kreditkarten, eine TAN-Nummer oder ein Pendant an eine bestimmte Handynummer schicken lassen, die der Kunde dann beim KCI einmal in sein Smartphone eingeben muss, und die innerhalb einer Minute oder dreißig Sekunden verfällt (3 Versuche möglich) - ansonsten wird der KCI nicht ermöglicht. Klar ist es dann hypothetisch immer noch möglich, dass jemand in den dreißig Sekunden die TAN an jemand anderen durchgibt, aber doch sehr unwahrscheinlich...

Bei der Erstattung fällt mir nur die Idee ein, dass man in allen Zügen an einer gut zugänglichen Stelle, z.B. im Einstiegsbereich, einen QR-Code anbringen müsste, den man für eine Erstattung bei Verspätungen scannen müsste. Über das Reiseauskunftssystem ließe sich in Verbindung mit dem Datum des Scannens eine Verbindung zu den mit diesem Zug erbrachten Leistungen herstellen und so nachweisen, dass der Kunde tatsächlich auf einer bestimmten Leistung in diesem Zug war. Auch hier könnte man rein theoretisch den QR-Code abfotografieren, versenden und ganz zufällig ein anderer Kunde zur gleichen Zeit diesen daheim vom Laptopbildschirm wieder aufnehmen - aber das wäre schon sehr paranoid und zeitaufwendig (erst mal müsste der herausfinden, dass der Zug überhaupt verspätet ist, wissen, welches Fahrzeug das ist, über genau diesen QR-Code verfügen und den dann auch noch zur richtigen Zeit scannen). Da ist das System mit den Bescheinigungen der DB-Information und dessen Einreichen für Züge, mit denen man nicht gefahren ist, noch deutlich manipulationsanfälliger.

Viele Grüße,
ICE 1612

Bahncard 100?

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 14.02.2021, 22:37 (vor 21 Tagen) @ EK-Wagendienst

Genau so gut oder nicht so gut wie bei einer Bahncard 50.


Bei einer Bahncard 50 (25) hat man zusätzlich auch noch einen Fahrschein.

Das Konzept ist aber ja das gleiche: Wenn jemand seine bahn.de-Logindaten weitergibt, könnte jemand anders dessen Bahncard plus OLT per KCI nutzen (außer die Person würde grade Bestandteil einer Stichprobenkontrolle sein). Ohne KCI geht das - zumindest in der Theorie - nicht, da zur Bahncard ein (ab 16 Jahren amtlicher) Lichtbildausweis vorzulegen ist...

--
Weg mit dem 4744!

Bahncard 100?

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 14.02.2021, 23:37 (vor 21 Tagen) @ JeDi

Genau so gut oder nicht so gut wie bei einer Bahncard 50.


Bei einer Bahncard 50 (25) hat man zusätzlich auch noch einen Fahrschein.


Das Konzept ist aber ja das gleiche: Wenn jemand seine bahn.de-Logindaten weitergibt, könnte jemand anders dessen Bahncard plus OLT per KCI nutzen (außer die Person würde grade Bestandteil einer Stichprobenkontrolle sein). Ohne KCI geht das - zumindest in der Theorie - nicht, da zur Bahncard ein (ab 16 Jahren amtlicher) Lichtbildausweis vorzulegen ist...

Der Missbräuchliche nutzen würde sich allerdings in grenzen halten da das Ticket nach der Nutzung eben „weg“ ist - bei der BC 100 wäre das nicht der Fall.

Ein mögliches Beispiel habe ich schon gegeben.

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