Sammelthread "Smalltalk" (Allgemeines Forum)

Administrator, Samstag, 10.10.2020, 19:06 (vor 12 Tagen)

Hallo allerseits!

Einige Teilnehmer hier im Forum wünschen sich eine Moderation, die Inhalte konsequenter auf Bahnthemen begrenzt. Andere Teilnehmer wiederum wünschen sich, dass selbst völlig bahnfremde Beiträge nicht gelöscht werden.

Um beides miteinander vereinbaren zu können, wurde der Sammelthread "Smalltalk" angelegt. Die Moderation wird künftig bahnfremde Beiträge hier hinein verschieben.


Das ICE-Treff-Team.

BÄK: Oberflächendesinfektion obsolet

Altmann, Amstetten, Dienstag, 13.10.2020, 10:39 (vor 9 Tagen) @ Administrator

Was ja schon so Mancher ahnte, wird jetzt auch von der Bundesärztekammer bestätigt: Eine Corona-Übertragung über Oberflächen gibt es nicht, man kann sich das permanente Desinfizieren also ruhig sparen.

Welche Oberflächen?

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 13.10.2020, 10:55 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Bei rauen Oberflächen kommt das Virus tatsächlich nicht so schnell an die Hand. Aber was tut man mit glatten Oberflächen etwas bei den Tischen im WARS oder bei laminierten Speisekarten?

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Make Ice Cream great again!

Alle Oberflächen?

Altmann, Amstetten, Dienstag, 13.10.2020, 12:26 (vor 9 Tagen) @ J-C

Bei rauen Oberflächen kommt das Virus tatsächlich nicht so schnell an die Hand. Aber was tut man mit glatten Oberflächen etwas bei den Tischen im WARS oder bei laminierten Speisekarten?

Bin kein Virologe - aber m.W.n. musst Du das Virus schon einatmen, um es zu kriegen. Also eine theoretische Gefahr könnte es nur bei Luftverwirbelungen geben (Virus klammert sich verzweifelt an ein Staubkörnchen und flattert mit diesem in Deine Nase - nicht sehr wahrscheinlich, aber theoretisch möglich).

Wenn Du das Virus "an die Hand" kriegst, passiert gar nichts ...

Hobbyvirologen brauch niemand!

ICE619, München, Dienstag, 13.10.2020, 13:18 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Bei rauen Oberflächen kommt das Virus tatsächlich nicht so schnell an die Hand. Aber was tut man mit glatten Oberflächen etwas bei den Tischen im WARS oder bei laminierten Speisekarten?


Bin kein Virologe - aber m.W.n. musst Du das Virus schon einatmen, um es zu kriegen. Also eine theoretische Gefahr könnte es nur bei Luftverwirbelungen geben (Virus klammert sich verzweifelt an ein Staubkörnchen und flattert mit diesem in Deine Nase - nicht sehr wahrscheinlich, aber theoretisch möglich).

Wenn Du das Virus "an die Hand" kriegst, passiert gar nichts ...

Wenn man deinem Gedankengut bzgl dem Virus sich hier so durchliest, bekommt man das Gefühl, dass du Ahnung hast - in dem Fall hast du aber definitiv keine.
Deshalb überlassen wir das doch den Virologen;-),
danke vorab.

Hobbyvirologen brauch niemand!

Altmann, Amstetten, Dienstag, 13.10.2020, 13:28 (vor 9 Tagen) @ ICE619

Wenn man deinem Gedankengut bzgl dem Virus sich hier so durchliest, bekommt man das Gefühl, dass du Ahnung hast - in dem Fall hast du aber definitiv keine.
Deshalb überlassen wir das doch den Virologen;-),
danke vorab.

Können wir natürlich machen, hast Recht.

Nur noch eins zum Nachdenken: Ein PCR-Test ist ein Rachenabstrich-Test. Wie könnte der einen Virus feststellen, der auf Deiner Hand ist?

Hobbyvirologen brauch niemand!

ICE619, München, Dienstag, 13.10.2020, 13:40 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Wenn man deinem Gedankengut bzgl dem Virus sich hier so durchliest, bekommt man das Gefühl, dass du Ahnung hast - in dem Fall hast du aber definitiv keine.
Deshalb überlassen wir das doch den Virologen;-),
danke vorab.


Können wir natürlich machen, hast Recht.

Nur noch eins zum Nachdenken: Ein PCR-Test ist ein Rachenabstrich-Test. Wie könnte der einen Virus feststellen, der auf Deiner Hand ist?

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/buergertelefon.html
Dort findest du sicher einen Ansprechpartner, mehr möcht ich dazu eigentlich nicht sagen.

Oder frag M. Wendler

GibmirZucker, Göding, Dienstag, 13.10.2020, 19:58 (vor 9 Tagen) @ ICE619

- kein Text -

Wieso sollte ich den Wendler fragen?

Altmann, Amstetten, Dienstag, 13.10.2020, 20:13 (vor 9 Tagen) @ GibmirZucker

Ihr beiden seid doch hier die Experten, und wisst alles besser wie die Bundesärztekammer ...

Also, bitte, klärt mich auf: Wieso gibt es keine nachgewiesenen Infektionen über Oberflächen? Oder habt Ihr vielleicht bessere, andere Informationen als die Bundesärztekammer?

Nicht verzagen, Menschen von Fach fragen!

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 13.10.2020, 20:43 (vor 8 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Dienstag, 13.10.2020, 20:44

Es gibt dazu auch aktuelle Studien. Generell gilt, je glatter die Oberfläche, desto eher wird es möglich, dass ein Virus auf die Hand kommt.

Und wenn man ungeschickt ist, berührt man sein Gesicht danach und hat den Salat. Das Problem ist, man berührt im Leben viele Oberflächen und wird nie zweifelsfrei belegen können, ob und von welcher Oberfläche das Virus aufgenommen wurde. Wenn jemand einen positiven Test hat, kann man im näheren Umfeld, wo Infektionen naturgemäß schneller sich ausbreiten, weil man so oft mit der selben Person zu tun hat, leicht Infektionsketten erkennen und durchbrechen, aber wenn ich zum Beispiel von Tschechien nach Wien im polnischen Zug fahre und zufälligerweise irgendwann positiv getestet werde. Dann wird es doch eher so sein, dass ich schaue, wen ich in meiner Studentenwohnung angetroffen habe, weil ich die wenigstens irgendwie kenne. Man kann ganz einfach nicht herausfinden, ob die Speisekarte, die ich im WARS angefasst habe (und die laminiert ist, das mag das Virus besonders gern) von einer infizierten Person angefasst wurde und diese Person das erst bei der Rückkehr in Polen herausfindet, ob es doch war, als ich den Türgriff im Abteil berührte oder den Knopf zum Öffnen der Türen.

Kann man nie herausfinden.

Man kann auch nie herausfinden, ob es nicht doch in der vollen U-Bahn war, wo ein "Experte", der die Maskenpflicht nicht so ernst nahm, unbewusst "viral" ging.

Es ist erstaunlich, dass Menschen zu einem Virus, welches noch immer nicht gänzlich erforscht ist, da nicht lieber Vorsicht walten lassen.

Und eine Ärztekammer kann man nur so ernst nehmen, wie sie es erlaubt. Wenn sie ohne stichhaltige Belege solche Forderungen stellt, vielleicht weil sie auch mal den Populisten spielen will, ja dann ist es halt eher wertlos.

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Make Ice Cream great again!

Nicht verzagen, Menschen von Fach fragen!

GibmirZucker, Göding, Dienstag, 13.10.2020, 20:56 (vor 8 Tagen) @ J-C

Mit dem Herrn der Bundesärztekammer habe ich mich nie näher befasst. Aber ein wenig vorsichtig wäre ich schon, seine Aussagen als letzten Stand der Forschung zu sehen. Das würde bedeuten, dass die Flächendesinfektionen in China absolut unnötig waren. Zwar liest man immer wieder, dass eine Schmierinfektion eine untergeordnete Rolle bei der Verbreitung von Sars-Cov2 spielt. Aber dass es so zu überhaupt keiner Infektion kommt, wäre ja ganz neu. Vor allem bin ich erstaunt über die Ratschläge eines Allgemeinmediziners a das RKI.

Nicht verzagen, Menschen von Fach fragen!

Altmann, Amstetten, Dienstag, 13.10.2020, 21:55 (vor 8 Tagen) @ J-C

Es gibt dazu auch aktuelle Studien. Generell gilt, je glatter die Oberfläche, desto eher wird es möglich, dass ein Virus auf die Hand kommt.

Leider kann ich den Link nicht öffnen. Und ja, theoretisch hast Du Recht - besser einmal zu unvorsichtig als einmal zu vorsichtig.

Aber wenn man diesem Prinzip folgt, dann darf man gar nichts mehr. Du weißt schon, überall lauern Blitze, Verkehrsunfälle, Erdbeben, Flugzeugabstürze, und überhaupt und generell.

Ehrlich gesagt: Die meisten Sorgen mach ich mir um unsere Lebensfreude. Die ist schlimmer in Gefahr als unsere Gesundheit. Aber das war jetzt endgültig off-topic ;-) ... Und den nun folgenden Shitstorm kann ich leider nimmer lesen, weil ich jetzt schlafen geh ;-) ...

Uppsss, Fehlerteufel ...

Altmann, Amstetten, Dienstag, 13.10.2020, 21:56 (vor 8 Tagen) @ Altmann

Leider kann ich den Link nicht öffnen. Und ja, theoretisch hast Du Recht - besser einmal zu unvorsichtig als einmal zu vorsichtig.

Oder umgekehrt, so war ´s gemeint ;-).

Gechillt bleiben! Der Zusammenbruch ist unvermeidlich.

Der Blaschke, Dienstag, 13.10.2020, 22:29 (vor 8 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 13.10.2020, 22:32

Hey.

Ehrlich gesagt: Die meisten Sorgen mach ich mir um unsere Lebensfreude. Die ist schlimmer in Gefahr als unsere Gesundheit.

Im Gegenteil. Denk dran: frühere Generationen haben Kriege als durchaus positiv empfunden. Man zog gerne in den Krieg. Länder erobern, Konkurrenten abmetzeln, eigenen Wohlstand mehren. Beim Sieg funktionierte das auch.

Hier wird Corona ja auch für drastische Verwerfungen sorgen. Der Wohlstand hat ein Ende. Millionen Arbeitslose müssen durchgefüttert werden. Und Millionen Zuwanderer, denen es noch elendiger geht, werden kommen. Das alles passiert nun nicht morgen oder übermorgen - ist aber vorhersehbar. Und irgendwann schlagen wir uns wieder mit Wonne die Köpfe ein.

Über 70 Jahre Frieden in Kerneuropa - das ist die große historische AUSNAHME und nicht die Regel.

Denk an den Augsburger Religionsfrieden 1555. Nie wieder wollte man sich bekriegen. Und endlich vernünftig sein für immer. Schon 1618 ging's wieder richtig los. Immerhin 63 Jahre. Der Mensch hat seitdem nicht dazugelernt und tut das jetzt auch nicht.

Aber lass sie alle weiter vom BVWP von 2030 reden. Da werden wir mit Wiederaufbau beschäftigt sein. Und wenn Ende 2021 auch nur die Hälfte der Züge fährt, über die wir hier in der Vorschau reden, können wir uns noch freuen.

Also: schön entspannt bleiben. Wenn man in die Geschichte schaut, weiß man, dass auch unsere Generation einen Zusammenbruch erleben wird. Wie alle vor uns auch.


Schöne Grüße von jörg

Gechillt bleiben! Der Zusammenbruch ist unvermeidlich.

heinz11, Dienstag, 13.10.2020, 22:37 (vor 8 Tagen) @ Der Blaschke

Hey.

Ehrlich gesagt: Die meisten Sorgen mach ich mir um unsere Lebensfreude. Die ist schlimmer in Gefahr als unsere Gesundheit.


Im Gegenteil. Denk dran: frühere Generationen haben Kriege als durchaus positiv empfunden. Man zog gerne in den Krieg. Länder erobern, Konkurrenten abmetzeln, eigenen Wohlstand mehren. Beim Sieg funktionierte das auch.

Wo haste denn diese Weisheit her? Die, die den Krieg befohlen haben, empfanden das als positiv, vor allem für ihre Karriere. Diejenigen, welche in den selbigen ziehen mußten, in der Mehrheit nicht.

Das natürlich die, die es überlebt haben, getreu dem Motto "Nach dem Krieg ist jeder ein Held" in der Erinnerung den Krieg allein gewonnen habenn, steht auf einem anderen Blatt.

Wurdest du nicht im Frühjahr schon gegen Corona geimpft?

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Dienstag, 13.10.2020, 20:15 (vor 9 Tagen) @ GibmirZucker

Hattest du sowas nicht mal hier geschrieben? In dem Fall ist so ein Wendler-Kommentar unangebracht ...

Egal :)

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 13.10.2020, 21:26 (vor 8 Tagen) @ GibmirZucker

- kein Text -

Ich liebe die DJ

GibmirZucker, Göding, Dienstag, 13.10.2020, 21:43 (vor 8 Tagen) @ Reservierungszettel

Im Ernst, meine Freundin hat als DJ gekonnt als wir uns kennengelernt haben.

Uff....aber ich glaub lassen wir's, sonst wird der Smalltalk Faden definitiv zum Müllschlucker

Welch Änderungen bzgl. Sitzplatzreservierung ab dem 13.12?

ICE619, München, Dienstag, 13.10.2020, 22:46 (vor 8 Tagen) @ Administrator

https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/stornierung/index.shtml
Die Umreservierung im Fernverkehr ist für alle ab dem 13. Dezember 2020 gebuchten Sitzplätze tariflich ausgeschlossen.
Was genau ändert sich ab dem 13.12?

Welch Änderungen bzgl. Sitzplatzreservierung ab dem 13.12?

ICE920, München, Dienstag, 13.10.2020, 23:44 (vor 8 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von ICE920, Dienstag, 13.10.2020, 23:45

Was genau ändert sich ab dem 13.12?

Klingt so danach, als ob die einmalige kostenlose Umbuchung der Sitzplatzreservierung entfällt. Ist wohl kein Zufall, dass man jetzt automatisch auf den Ersatzzug umgebucht wird... https://www.ice-treff.de/index.php?id=621300. Ob man auch an den Flexpreis in der 1. Klasse denkt, wäre interessant zu wissen, wenn es so kommt.

Welch Änderungen bzgl. Sitzplatzreservierung ab dem 13.12?

bahnfahrerofr., Dienstag, 13.10.2020, 23:51 (vor 8 Tagen) @ ICE619

Gibt es dabei einen Corona-Hintergrund?

Beherbergungsverbot in BaWü, (Nieder)sachsen gekippt

Altmann, Amstetten, Donnerstag, 15.10.2020, 16:19 (vor 7 Tagen) @ Administrator

Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof hat das Beherbergungsverbot in BaWü gekippt. Das Gericht hält die Maßnahme für unverhältnismäßig.

Auch Niedersachsen und Sachsen folgen ...

E-Mail-Benachrichtigung bei Antworten

bers, Freitag, 16.10.2020, 18:40 (vor 6 Tagen) @ Administrator

Hallo,
die "E-Mail-Benachrichtigungen bei Antworten in diesem Thread" sind wirklich unglücklich gestaltet. So ist der erste, lange Link der, der das Abo für diesen Thread beendet, und zwar ohne weitere Aktion - und es gibt dann auch keine Möglichkeit mehr, das wieder zu aktivieren. Erst der zweite, kurze Link ist der zum Beitrag.

Meiner Meinung nach sollte man die Reihenfolge der Links umkehren. Mindestens sollte man beim unsubscribe-Link eine Bestätigungsaktion anfordern.

Vielen Dank dem, der das umsetzen kann :)

Danke für die Anregungen!

Administrator, Samstag, 17.10.2020, 00:17 (vor 5 Tagen) @ bers

- kein Text -

Noch ein PU

ICE-TD, Freitag, 16.10.2020, 22:14 (vor 5 Tagen) @ Administrator

Sind die zahlreichen PU jetzt Depressionen wegen der Corona-Maßnahmen? Für die Depressionen in der Vorweihnachtszeit ist es ja noch zu früh.

Was ist mit Semestertickets?

Der Blaschke, Sonntag, 18.10.2020, 23:04 (vor 3 Tagen) @ Administrator

Huhu.

Schlimmer geht's nicht: unter der Woche am Studienstandort Party. Dann Fr und So die Züge voll machen. Und am Wochenende daheim Party.

Mehr Superspreading geht ja kaum.

Die Pendelei gehört verboten. Die Tickets eingezogen. Und der Betrag erstattet.


Aber darüber denkt keiner nach. Aber die armen BC 100-Inhaber ...


Schöne Grüße von jörg

Danke!

GUM, Montag, 19.10.2020, 09:15 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

- kein Text -

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Vorurteile aufwärmen

GibmirZucker, Göding, Montag, 19.10.2020, 09:33 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Hallo
Ob Studenten wirklich viel zur Verbreitung beitragen? Auffallend ist ja, dass gerade Jena als typische Studentenstadt (und sehr großzügigem Semesterticket) monatelang Null Neuinfektionen hatte und auch aktuell sehr gut dasteht.
Dagegen ist nie der Eindruck entstanden, dass sich auch sonst die Hotspots mit Universitätsstädten decken. Grober Eindruck, gibt es überhaupt Untersuchungen dazu, welche sozialen Gruppen am stärksten die Pandemie treiben?

Vorurteile aufwärmen

Christian_S, Montag, 19.10.2020, 09:46 (vor 3 Tagen) @ GibmirZucker

Hallo
Ob Studenten wirklich viel zur Verbreitung beitragen? Auffallend ist ja, dass gerade Jena als typische Studentenstadt (und sehr großzügigem Semesterticket) monatelang Null Neuinfektionen hatte und auch aktuell sehr gut dasteht.

Richtig. Solange Feierlichkeiten in geschlossenen Räumen und auch sonst größere Menschenansammlungen vermieden werden ist das Infektionsrisiko deutlich geringer. Vor allem, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden.

Dagegen ist nie der Eindruck entstanden, dass sich auch sonst die Hotspots mit Universitätsstädten decken. Grober Eindruck, gibt es überhaupt Untersuchungen dazu, welche sozialen Gruppen am stärksten die Pandemie treiben?

Mir ist in Thüringen aufgefallen, das das religiöse Eichsfeld eine deutlich höhere Infektionsrate hat als die meisten anderen Regionen. Das deckt sich mit dem, was wir auch hier in Israel haben: Städte mit vorrangig religiöser Bevölkerung haben höhere Infektionszahlen. Meines Erachtens nach deshalb, weil in diesen Gesellschaftskreisen Traditionen und "Verpflichtungen" über dem Gesundheitsschutz stehen, also in der Regel auf größere Feiern wie Hochzeiten, Taufen etc nicht verzichtet bzw die Teilnehmerzahl kaum reduziert wird.

Vorurteile aufwärmen

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Montag, 19.10.2020, 10:01 (vor 3 Tagen) @ Christian_S

Hallo
Ob Studenten wirklich viel zur Verbreitung beitragen? Auffallend ist ja, dass gerade Jena als typische Studentenstadt (und sehr großzügigem Semesterticket) monatelang Null Neuinfektionen hatte und auch aktuell sehr gut dasteht.


Richtig. Solange Feierlichkeiten in geschlossenen Räumen und auch sonst größere Menschenansammlungen vermieden werden ist das Infektionsrisiko deutlich geringer. Vor allem, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden.

Dagegen ist nie der Eindruck entstanden, dass sich auch sonst die Hotspots mit Universitätsstädten decken. Grober Eindruck, gibt es überhaupt Untersuchungen dazu, welche sozialen Gruppen am stärksten die Pandemie treiben?


Mir ist in Thüringen aufgefallen, das das religiöse Eichsfeld eine deutlich höhere Infektionsrate hat als die meisten anderen Regionen. Das deckt sich mit dem, was wir auch hier in Israel haben: Städte mit vorrangig religiöser Bevölkerung haben höhere Infektionszahlen. Meines Erachtens nach deshalb, weil in diesen Gesellschaftskreisen Traditionen und "Verpflichtungen" über dem Gesundheitsschutz stehen, also in der Regel auf größere Feiern wie Hochzeiten, Taufen etc nicht verzichtet bzw die Teilnehmerzahl kaum reduziert wird.

Moin

da reicht schon der sonntägliche Gottesdienst. Da muss es nicht mal ne Hochzeit oder Taufe sein. Oder die Arbeit in der Gemeinde.

Meine Beobachtung: Viele treffen sich weiterhin, weil sie der Meinung sind, ich hab keine Symptome, also hab ichs nicht. Und wenn man sich in den NRW Innenstädten umschaut, dann haben viele keine Masken auf und laufen wie im letzten Herbst (2019) durch die Gegend.
Teilweise wie auf einer Mai-Demonstration vor 1989 im Osten. Drei bis fünf Leute in Reihe und keiner macht dem Entgegenkommenden auch nur einen Zentimeter Platz. Oder wenn an bestimmten Läden angestanden wird oder auf Rolltreppen aus/in die UBahn steht man so dicht, dass man den anderen kontrollieren kann, ob er/sie sich die Ohren gewaschen hat.
Abstand Fehlanzeige. Mein Eindruck nach Lockerung des ersten Lockdowns: Die Maske auf und das Virus ist weg, weiter so wie immer.

Viele haben es eben noch nicht verstanden... :-(

--
Gruß
Uwe

+1

Christian_S, Montag, 19.10.2020, 10:06 (vor 3 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

- kein Text -

Vorurteile aufwärmen - Gottseidank machst Du das nicht!

Altmann, Amstetten, Montag, 19.10.2020, 10:14 (vor 3 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Ja, die Katholiken - ganz ganz schlimm! Deswegen hat es in Österreich auch Wien so erwischt, weil die Wiener alle so erzreligiös sind und täglich in die Kirche rennen (ähnlich wie in Deutschland die Berliner und die Bewohner von NRW - erzreligiöse Katholiken alle!) ...

Und wenn man sich in den NRW Innenstädten umschaut, dann haben viele keine Masken auf und laufen wie im letzten Herbst (2019) durch die Gegend.

Wahnsinn! Ohne Maske! Und das noch dazu im Freien! Wo doch jeder weiß, wieviele Viren durch die Luft fliegen! OMG ...

Viele haben es eben noch nicht verstanden... :-(

Ich geb ´s zu: Ich auch nicht ...

+1

EC 178, Montag, 19.10.2020, 11:12 (vor 3 Tagen) @ Altmann

- kein Text -

OT: Katholiken haben den besten Glauben ...

Der Blaschke, Montag, 19.10.2020, 11:27 (vor 3 Tagen) @ Altmann

Hey.

Ja, die Katholiken - ganz ganz schlimm!

Natürlich. Denn als Katholik muss ich ja nicht leben, wie es in der Bibel steht. Weil ich das Sakrament der Buße habe. Ich muss mein Tun nur bereuen und schon bekomme ich die Absolution. Und kann fröhlich weiter leben.

Schau dir südeuropäische Lebensfreude an, Italien, Spanien, gutes Essen und Trinken in Frankreich. Alles katholisch. Und dann die verstockten Nordeuropäer dagegen. Evangelen. Die so leben müssen wie in der Bibel. Traurige Schicksale.

Nee nee, cleverer als die katholische Kirche geht nicht. Erst reden sie mir ein, dass ich sündig lebe. Und dann erzählt mir dieselbe Institutionen, dass sie mir aber helfen kann, wieder schön zu leben. Geniales Geschäftsmodell. Und funktioniert schon 2.000 Jahre.

Ich bin da immer wieder entzückt. Gut, den Cola-Konsum bereuen, ja, das fällt mir schwer. Aber muss ich ja nur kurz. Und dann wartet das nächste Fläschen auch schon.


Schöne Grüße von jörg

Ging ja um Religionen im Allgemeinen, nicht nur Katholiken..

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Montag, 19.10.2020, 13:33 (vor 3 Tagen) @ Altmann

- kein Text -

FYI: Da wurde Text gelöscht, es ging um Katholiken ...

Altmann, Amstetten, Montag, 19.10.2020, 15:02 (vor 3 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

Chillig bleiben. 2./3./4. Lockdown kommen doch ...

Der Blaschke, Montag, 19.10.2020, 11:32 (vor 3 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Huhu.

Danach gibt's dann nichts mehr zum lockdownen.

Stattdessen 35 Mio Arbeitslose. Da ist die Straße leer, das Kaufhaus zu. Und die fehlende Maske nicht mehr das größte Problem.

Denk an 'Muttis' 70-Jahre-Theorie. Und schau mit ihr in die Geschichte. Der Zusammenbruch kommt; unvermeidlich. Aber das ist nichts schlimmes, sondern ein Naturgesetz.


Also, bis es soweit ist, fröhlich bleiben und das Leben genießen.


Schöne Grüße von jörg

Vorurteile aufwärmen

heinz11, Montag, 19.10.2020, 10:34 (vor 3 Tagen) @ Christian_S

Hallo
Ob Studenten wirklich viel zur Verbreitung beitragen? Auffallend ist ja, dass gerade Jena als typische Studentenstadt (und sehr großzügigem Semesterticket) monatelang Null Neuinfektionen hatte und auch aktuell sehr gut dasteht.


Richtig. Solange Feierlichkeiten in geschlossenen Räumen und auch sonst größere Menschenansammlungen vermieden werden ist das Infektionsrisiko deutlich geringer. Vor allem, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden.

Wenn die Hygieneregeln eingehalten werden, ist das größte Risiko schon gebannt. Die Teilnehmerzahl ist dann nicht mehr so entscheidend.

Dagegen ist nie der Eindruck entstanden, dass sich auch sonst die Hotspots mit Universitätsstädten decken. Grober Eindruck, gibt es überhaupt Untersuchungen dazu, welche sozialen Gruppen am stärksten die Pandemie treiben?


Mir ist in Thüringen aufgefallen, das das religiöse Eichsfeld eine deutlich höhere Infektionsrate hat als die meisten anderen Regionen. Das deckt sich mit dem, was wir auch hier in Israel haben: Städte mit vorrangig religiöser Bevölkerung haben höhere Infektionszahlen. Meines Erachtens nach deshalb, weil in diesen Gesellschaftskreisen Traditionen und "Verpflichtungen" über dem Gesundheitsschutz stehen, also in der Regel auf größere Feiern wie Hochzeiten, Taufen etc nicht verzichtet bzw die Teilnehmerzahl kaum reduziert wird.

Na, da muß man schon etwas differenzieren. Das die Eichsfelder deutlich religöser sind, ist unbestritten. Und auch die Widerspenstigkeit gegen behördliche Vorgaben dürfte etwas höher sein. Aber die Situation in Israel ist nochmal eine deutlich andere. Zum einen sind die religiösen Bindungen stärker und zum anderen meinen sehr viele ultraorthodoxen Juden, Sonderregelungen für sich beanspruchen zu dürfen, auch und gerade in Bezug auf die Staatsräson.

Fast alle Pfarreien, die ich kenne, setzen die Hygienekonzepte straff durch, notfalls auch per Hausrecht. In anderen Regionen als Mitteldeutschland muß man sich vorher sogar verbindlich anmelden und kommt ohne Bestätigung nicht in den Gottesdienst hinein. Nicht zu vergessen, daß die beiden großen Kirchen bereits einige Zeit vor dem Lock down das Verbot von Gottesdiensten und ähnlichen religiösen Feiern sowie Gesangs- und Blasinstrumentverbote verfügt haben.

Vorurteile aufwärmen

Christian_S, Montag, 19.10.2020, 13:51 (vor 3 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von Christian_S, Montag, 19.10.2020, 13:52

Wenn die Hygieneregeln eingehalten werden, ist das größte Risiko schon gebannt. Die Teilnehmerzahl ist dann nicht mehr so entscheidend.

Kommt drauf an. Je mehr Teilnehmer, desto mehr potenziert sich das Ansteckungsrisiko, wenn auch auch nur ein Infizierter darunter ist. Deshalb gibts ja die Teilnehmerbegrenzungen auf eine bestimmte Zahl, meist irgendwas zwischen 20 und 50, in vielen Ländern dieser Welt.
Aber natürlich hast Du grundsätzlich recht, bei der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln fängt es an, das ist schonmal das A&O.

Na, da muß man schon etwas differenzieren. Das die Eichsfelder deutlich religöser sind, ist unbestritten. Und auch die Widerspenstigkeit gegen behördliche Vorgaben dürfte etwas höher sein. Aber die Situation in Israel ist nochmal eine deutlich andere. Zum einen sind die religiösen Bindungen stärker und zum anderen meinen sehr viele ultraorthodoxen Juden, Sonderregelungen für sich beanspruchen zu dürfen, auch und gerade in Bezug auf die Staatsräson.

Naja, das ist aber auch zu pauschal. Die Teile der Gesellschaft, die streng religiös sind und bei denen die Bereitschaft auf Verzicht zu Feierlichkeiten, Traditionen, religiöse Lernsitzungen etc eher klein ist macht nur einen Bruchteil der Bevölkerung aus, das sind nicht mal 15%. Die übrigen israelischen Juden sind eher unreligiös oder zumindest nicht orthodox, da fällt schonmal einiges an diesen Dingen weg.
Was aber wiederum hinzu kommt sind große Teile der arabischen Bevölkerung, bei denen es ähnlich ist. Fast jeden Tag finden in arabischen Städten und Dörfern Hochzeiten, Beerdigungen etc statt und dort ist es ebenfalls traditionelle Verpflichtung, das nahezu das ganze Dorf daran teilnimmt. Ein muslimischer Kollege von mir hatte im Sommer eine Woche, wo er jeden Abend zu einer Hochzeit musste ...


Fast alle Pfarreien, die ich kenne, setzen die Hygienekonzepte straff durch, notfalls auch per Hausrecht. In anderen Regionen als Mitteldeutschland muß man sich vorher sogar verbindlich anmelden und kommt ohne Bestätigung nicht in den Gottesdienst hinein. Nicht zu vergessen, daß die beiden großen Kirchen bereits einige Zeit vor dem Lock down das Verbot von Gottesdiensten und ähnlichen religiösen Feiern sowie Gesangs- und Blasinstrumentverbote verfügt haben.

Wenn es so umgesetzt wird und auch die Pfarreien Verantwortung übernehmen, ist es ja gut so. Aber gerade die verhältnismäßig hohen Zahlen im Eichsfeld zeigen, das es dann wohl doch nicht überall so ernst genommen wird.

Vorurteile aufwärmen

EK-Wagendienst, Münster, Montag, 19.10.2020, 14:28 (vor 3 Tagen) @ heinz11

Fast alle Pfarreien, die ich kenne, setzen die Hygienekonzepte straff durch, notfalls auch per Hausrecht. In anderen Regionen als Mitteldeutschland muß man sich vorher sogar verbindlich anmelden und kommt ohne Bestätigung nicht in den Gottesdienst hinein. Nicht zu vergessen, daß die beiden großen Kirchen bereits einige Zeit vor dem Lock down das Verbot von Gottesdiensten und ähnlichen religiösen Feiern sowie Gesangs- und Blasinstrumentverbote verfügt haben.

Das sin doch immer kleine abtrünnige Splittergruppen, die da auch noch gibt, mit einem spezial Glauben.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Vorurteile aufwärmen

GibmirZucker, Göding, Montag, 19.10.2020, 17:52 (vor 3 Tagen) @ EK-Wagendienst

Ja, interessant ist die Haltung traditionalistischer katholischer Informationsportale, welche der V2 Sekte (in der ich Mitglied bin) vorwerfen, Panik zu schüren und mit dem Mainstream gemeinsame Sache zu machen.
Ich denke aber generell, dass Kulthandlungen eine untergeordnete Rolle spielen, eher liegt es allgemein in der Tradition, wo in evangelischen Gegenden eher ein distanzierter Umgang mit den Mitmenschen üblich ist.

[CZ] Tschechien verhängt Lockdown ab Do. 21.Okt

gbstngrtz, Mittwoch, 21.10.2020, 17:04 (vor 16 Stunden, 11 Minuten) @ Administrator

Hey zusammen,

eben bei den Nachbarn von DS, sowie in der Berliner Zeitung gelesen. Tschechien verhängt ab Morgenfrüh einen landesweiten Lockdown.

https://www.bz-berlin.de/welt/tschechien-verhaengt-landesweiten-lockdown

Man munkelt die Polen machen sich schon Gedanken die Grenzen zu schließen auch zu Deutschland.

Beste Grüße
BAsti

Armer J-C ...

Christian_S, Mittwoch, 21.10.2020, 17:07 (vor 16 Stunden, 8 Minuten) @ gbstngrtz

Hey zusammen,

eben bei den Nachbarn von DS, sowie in der Berliner Zeitung gelesen. Tschechien verhängt ab Morgenfrüh einen landesweiten Lockdown.

Zumindest zu Verkehrseinschränkungen wurde noch nichts verlautbart. Kann aber gut sein, das z.B. die EC-Linie 27 in den nächsten Tagen dann zumindest ausgedünnt wird, einzelne Zugpaare also gestrichen werden. Warten wir es mal ab.

Rein theoretisch kein Problem für mich

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 21.10.2020, 18:02 (vor 15 Stunden, 13 Minuten) @ Christian_S
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 21.10.2020, 18:03

Meine Reisen würden zufälligerweise zu den Ausnahmen gehören. Ich werde aber erst losfahren, wenn Tschechien das Ding unter Kontrolle hat. Also bei unter 5.000 neuen Fällen.

--
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Rein theoretisch kein Problem für mich

GibmirZucker, Göding, Donnerstag, 22.10.2020, 08:26 (vor 48 Minuten) @ J-C

Ich werde aber erst losfahren, wenn Tschechien das Ding unter Kontrolle hat. Also bei unter 5.000 neuen Fällen.

Übersetzt: sobald es nur noch etwas mehr als 300 Fälle auf 100 000 Einwohner pro Woche gibt. So krass es klingt, aber es wird dauern, derzeit geht's immer noch hoch.

Ich meine natürlich DONNERSTAG 22.OKT

gbstngrtz, Mittwoch, 21.10.2020, 17:15 (vor 15 Stunden, 59 Minuten) @ gbstngrtz

- kein Text -

Das ist gut so.

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 21.10.2020, 21:12 (vor 12 Stunden, 3 Minuten) @ gbstngrtz
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 21.10.2020, 21:15

Tschechien hat derzeit über 11 tausend Fälle, Tendenz steigend. Es würde zu lange dauern, bis die jetzigen Maßnahmen tatsächlich auch Wirkung zeigen. Noch dazu zeigt sich, dass GibMirZucker völlig richtig liegt, die Ausschreitungen in Prag zeigen eindeutig, dass wir ein massives Problem mit der Disziplin und dem Willen, die Maßnahmen einzuhalten, haben. Ich möchte darauf hinweisen, dass da Protestler mit Schusswaffen und Schlagstöcken von der Polizei aufgefunden wurden. Und das, weil Sportevents abgesagt werden mussten.

Es ist gut, dass Präsident Zeman da die richtigen Worte gefunden hat. Es ist beruhigend, dass auch in Tschechien wesentlich mehr Kompetenz im Präsidenten steckt als in den US und A. Gibt ja Leute, die Zeman mit Trump vergleichen würden.

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