Informationen über Wirtschaftlichkeit von BR sind "geheim." (Allgemeines Forum)

Power132, Sonntag, 13.09.2020, 13:26 (vor 16 Tagen)

Die Wirtschaftlichkeit von Bordresraurantes sind "vertrauliche Verschlusssache" - sprich geheim

Jeder Bahnfahrer kennt die enttäuschenden Ansagen kurz nach Abfahrt: „Leider verkehrt dieser Zug heute ohne Bordrestaurant.“ Wer sich unter Vielfahrern umhört, kann schnell den Eindruck bekommen, dass die Pfannen, Töpfe und Mikrowellen an Bord häufiger kalt bleiben, als dass die Bahn wirklich Speisen und Getränke verkauft.

Wie oft, das wollte der FDP-Abgeordnete Torsten Herbst genauer wissen – und fragte bei Enak Ferlemann nach, dem parlamentarischen Staatssekretär im Verkehrsministerium und Beauftragten der Regierung für den Schienenverkehr. Die Frage ist einfach, die Antwort grotesk.
So will Herbst wissen, welchen Anteil aller gefahrenen Kilometer die Fernzüge der Bahn in den Jahren 2016 bis 2019 und in der ersten Hälfte 2020 mit geschlossenem oder nicht vollständig funktionsfähigem Bordrestaurant zurückgelegt haben und wie viel Geld die Bahn im selben Zeitraum durch den Gastrobetrieb verdient hat. Dann wäre auch klar, welche Einnahmen dem Staatskonzern entgehen.

Doch Ferlemann lehnt eine Antwort ab – weil die Informationen „verfassungsrechtlich geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der betroffenen Unternehmen berühren“. Und diese beträfen „auch das fiskalische Interesse des Bundes“. Die Offenlegung würde das Handeln der Bahn sogar „deutlich beeinträchtigen und könnte erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen“. Konkurrierende Anbieter und Lieferanten könnten das gewonnene Wissen ausnutzen.

Das weckt Einnerungen. :-)

Danke für das Beleuchten!

GUM, Sonntag, 13.09.2020, 14:48 (vor 16 Tagen) @ Power132

Die Wirtschaftlichkeit von Bordresraurantes sind "vertrauliche Verschlusssache" - sprich geheim

Jeder Bahnfahrer kennt die enttäuschenden Ansagen kurz nach Abfahrt: „Leider verkehrt dieser Zug heute ohne Bordrestaurant.“ Wer sich unter Vielfahrern umhört, kann schnell den Eindruck bekommen, dass die Pfannen, Töpfe und Mikrowellen an Bord häufiger kalt bleiben, als dass die Bahn wirklich Speisen und Getränke verkauft.

Wie oft, das wollte der FDP-Abgeordnete Torsten Herbst genauer wissen – und fragte bei Enak Ferlemann nach, dem parlamentarischen Staatssekretär im Verkehrsministerium und Beauftragten der Regierung für den Schienenverkehr. Die Frage ist einfach, die Antwort grotesk.

[...]


Doch Ferlemann lehnt eine Antwort ab – weil die Informationen „verfassungsrechtlich geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der betroffenen Unternehmen berühren“. Und diese beträfen „auch das fiskalische Interesse des Bundes“. Die Offenlegung würde das Handeln der Bahn sogar „deutlich beeinträchtigen und könnte erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen“. Konkurrierende Anbieter und Lieferanten könnten das gewonnene Wissen ausnutzen.[/i]

Das weckt Einnerungen. :-)

Danke Power123,

ich möchte mich ganz herzlich für das Beleuchten bedanken. Die Antwort ist in der Tat grotesk. Denn irgendwie ist ja auch ein Oppositions-Politiker Verfassungsorgan.

Nur am Rande gesagt:von der Farbe, die die Privatisierung schon seit Jahren in der DNA hat.

Ein typisches Eigentor der öffentlichen Verwaltung gespeist aus Ablehnung des Wortbestandteils "diener" in "Staatsdiener".

Zeigt in einer weiteren Facette den Zusammenbruch der Kontrollfunktion des Eigentümers.

Und letztendlich zahlen ja alle Fahrgäste einen erhöhten ICE-Preis, auch auf Altbaustrecken.

Und da fahren halt bis zu 51 Tonnen Speisewagen/Bistro mit.

Liebe Grüße

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Grenze bildet fiskalische Interesse des Staates

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 18:20 (vor 16 Tagen) @ GUM

Die Wirtschaftlichkeit von Bordresraurantes sind "vertrauliche Verschlusssache" - sprich geheim

Jeder Bahnfahrer kennt die enttäuschenden Ansagen kurz nach Abfahrt: „Leider verkehrt dieser Zug heute ohne Bordrestaurant.“ Wer sich unter Vielfahrern umhört, kann schnell den Eindruck bekommen, dass die Pfannen, Töpfe und Mikrowellen an Bord häufiger kalt bleiben, als dass die Bahn wirklich Speisen und Getränke verkauft.

Wie oft, das wollte der FDP-Abgeordnete Torsten Herbst genauer wissen – und fragte bei Enak Ferlemann nach, dem parlamentarischen Staatssekretär im Verkehrsministerium und Beauftragten der Regierung für den Schienenverkehr. Die Frage ist einfach, die Antwort grotesk.

[...]


Doch Ferlemann lehnt eine Antwort ab – weil die Informationen „verfassungsrechtlich geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der betroffenen Unternehmen berühren“. Und diese beträfen „auch das fiskalische Interesse des Bundes“. Die Offenlegung würde das Handeln der Bahn sogar „deutlich beeinträchtigen und könnte erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen“. Konkurrierende Anbieter und Lieferanten könnten das gewonnene Wissen ausnutzen.[/i]

Bezahlschranke.

https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/deutsche-bahn-auskuenfte-zum-bord-bi...

Das weckt Einnerungen. :-)

nicht wirklich.
erinnert an zahlreiche andere Antworten zu Kleinen Anfragen.
und das ist ganz normal.

ich möchte mich ganz herzlich für das Beleuchten bedanken. Die Antwort ist in der Tat grotesk. Denn irgendwie ist ja auch ein Oppositions-Politiker Verfassungsorgan.

Er selbst persönlich hat ja auch durchaus Einblick in vertrauliche Unterlagen.
Das weiß er sehr wohl, verschweigt es aber.

Nur am Rande gesagt:von der Farbe, die die Privatisierung schon seit Jahren in der DNA hat.

Hier liegt ja grade eben keine Privatisierung vor. Das Unternehmen befindet sich zu 100% in Staatsbesitz.

Ein typisches Eigentor der öffentlichen Verwaltung gespeist aus Ablehnung des Wortbestandteils "diener" in "Staatsdiener".

Zeigt in einer weiteren Facette den Zusammenbruch der Kontrollfunktion des Eigentümers.

Nein, nicht wirklich.
Diese Antwort ist sehr üblich, nichts besonderes. Hatten wir allein hier mehrfach in jüngerer Zeit.


vgl.

vgl. jüngste Erläuterungen dazu des Bundesverfassungsgerichtes:

6. Eine Grenze des Informationsanspruchs des Bundestages bildet das Wohl des Bundes oder eines Landes (Staatswohl), das durch das Bekanntwerden geheimhaltungsbedürftiger Informationen gefährdet werden kann.

a. Das fiskalische Interesse des Staates am Schutz vertraulicher Informationen seiner (Beteiligungs-)Unternehmen stellt einen verfassungsrechtlichen Staatswohlbelang dar.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/11/es20171107...

Und letztendlich zahlen ja alle Fahrgäste einen erhöhten ICE-Preis, auch auf Altbaustrecken.

Und da fahren halt bis zu 51 Tonnen Speisewagen/Bistro mit.

und wir alle Fahregäste subventionieren den Speisewagen mit, mit dem die Bahn 100-200 Mio € Verluste macht.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-bordrestaurants-machen...

https://orange.handelsblatt.com/artikel/46288

https://www.spiegel.de/spiegel/deutsche-bahn-bordrestaurants-der-fluch-des-speisewagens...

Unsinniger Beitrag

Destear, Berlin, Dienstag, 15.09.2020, 10:33 (vor 14 Tagen) @ GUM

Fragerechte des Parlaments sind insbesondere Oppositionsrechte und sollen eine Kontrollfunktion erfüllen. Recchtstechnisch ist das ein Anspruch gegenüber der Exekutive, dem aber Grenzen gesetzt sind. Eine Grenze wurde hier vom zuständigen Ministerium benannt. Die hat man sich nicht ausgedacht, sondern ist der ständigen Rspr. des BVerfG zu entnehmen. Wenn die Fragesteller der Meinung sind, das sei falsch und die Antwort ausgesprochen wichtig, besteht die Möglichkeit, ein Organstreitverfahren anzustreben.

Forenregeln / angenehme Umgangsformen, Überschrift

GUM, Freitag, 18.09.2020, 10:26 (vor 11 Tagen) @ Destear

- kein Text -

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Dann beschwere dich doch bei den Moderatoren...

Destear, Berlin, Freitag, 18.09.2020, 11:30 (vor 11 Tagen) @ GUM

...zur Sache kannst du jedenfalls anscheinend nicht weiter beitragen.

Im Kindergarten ...

Langsamfahrstelle, Samstag, 19.09.2020, 21:35 (vor 10 Tagen) @ Destear

... würde man fragen "was hat er dir denn getan?"
Lieber Destear, anders gefragt: in welchem Fall würdest du eine solche Ansprache gegenüber dir als angemessen ansehen?

Denk mal drüber nach ...

Leider kein Kindergarten ...

br752, Sonntag, 20.09.2020, 07:57 (vor 9 Tagen) @ Langsamfahrstelle

Im Kindergarten waere das noch lustig.

Das ist politische Agitation zum Schaden des Buegers, im Sinne der Regierenden. So wurde auch in der "DDR" fuer die "gute Sache" gekaempft.


"Nelken, rote Nelken. Wer hat noch keine Nelke? Nelken, rote Nelken"


BR752

Jetzt laßt mal die Kirche im Dorf ...

Garfield_1905, Sonntag, 20.09.2020, 08:18 (vor 9 Tagen) @ Langsamfahrstelle

Lieber Destear, anders gefragt: in welchem Fall würdest du eine solche Ansprache gegenüber dir als angemessen ansehen?

Denk mal drüber nach ...


Vorab, ich bewerte hier weder den Beitrrag von GUM noch den Destear.

Ob man dem Beitrag von Destear nun zustimmt oder nicht, bleibt jedem selber überlassen. Er war inhaltlich jedoch völlig stimmig und in einem völlig normalen Ton geschrieben. Das einzige, worüber man stolpern könnte, war in der Überschrift das Wort 'Unsinnig'. Das ist m.E. eine Meinungsäußerung, die absolut zulässig ist. Wie sollte man sonst einen Beitrag nennen, den man für grundsätzlich falsch hält ? Hier gleich 'Alarm' schreien und nach den 'Forenregeln' brüllen ist m.E. lächerlich. Wenn man keine inhaltliche und sicher mitunter überspitzte Auseinandersetzung mag, sollte man solche Foren meiden. Persönliche Beleidigungen sind tabu, keine Frage, aber das ist hier wohl kaum der Fall gewesen.

Ich bin mal gespannt, wie Du den Beitrag bewertest, den der für solche Beiträge durchaus bekannte User 'br752' gerade eben dazu ..., ähh, verfasst hat. Die Bewertung 'unsinnig' wäre da m.E. noch äußerst zurückhaltend.

-1

Altmann, Amstetten, Sonntag, 20.09.2020, 09:07 (vor 9 Tagen) @ Garfield_1905

... Das ist m.E. eine Meinungsäußerung, die absolut zulässig ist ... Wenn man keine inhaltliche und sicher mitunter überspitzte Auseinandersetzung mag, sollte man solche Foren meiden.

Also sollte ich solche Foren besser meiden? Gut zu wissen ... Wenn das aber alle machen, die solche "Diskussionen" nicht mögen, könntest Du bald sehr einsam sein hier.

Ich bin mal gespannt, wie Du den Beitrag bewertest, den der für solche Beiträge durchaus bekannte User 'br752' gerade eben dazu ..., ähh, verfasst hat. Die Bewertung 'unsinnig' wäre da m.E. noch äußerst zurückhaltend.

Wie oben gesagt - ich mag solche (Deine) Ausdrucksweise nicht. Würde Dich aber deswegen nicht beschimpfen. Das ist der Unterschied.

Wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt

Power132, Sonntag, 20.09.2020, 09:17 (vor 9 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von Power132, Sonntag, 20.09.2020, 09:17

... Das ist m.E. eine Meinungsäußerung, die absolut zulässig ist ... Wenn man keine inhaltliche und sicher mitunter überspitzte Auseinandersetzung mag, sollte man solche Foren meiden.


Also sollte ich solche Foren besser meiden? Gut zu wissen ... Wenn das aber alle machen, die solche "Diskussionen" nicht mögen, könntest Du bald sehr einsam sein hier.

und sich absichtlich über eine schärfer formulierte Gegenrede echauffieren will, passiert genau das was hier im Gange ist. Der eine formuliert und der andere fühlt sich persönlich angegriffen. Ich sehe eine Feststellung in der Headline und keinen persönlichen Angriff.
Warum das in den Augen Erstellers des Beitrages so formuliert wurde meiner Meinung nach stichhaltig begründet.

Unsinniger Beitrag ;-)

Altmann, Amstetten, Sonntag, 20.09.2020, 09:26 (vor 9 Tagen) @ Power132

Freust Du Dich jetzt über diese Antwort? ;-)

Nur weil mir etwas nicht gefällt, muss ich nicht solche Worte verwenden. Das bringt niemandem etwas (außer mieses Klima im Forum).

Aber okay, wenn jemand auf Hate-Speech steht, warum nicht? Aber ohne mich ...

Hate-Speech?

Power132, Sonntag, 20.09.2020, 10:07 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Wenn du das Wort "unsinnig" schon sls Hate-Speech bezeichnest, dann weis ich nicht wie du andere Beiträge siehst. Foren sind dazu da, um Meinungen und Ansichten auszutauschen. Das es da auch mal schärfer zugeht, liegt in der Natur der Sache.
Wer aber nur auf Kuschelatmosphäre und "habt euch alle lieb" aus ist, verkennt meiner Ansicht nach das Ziel eines solchen Mediums. Nichts für Ungut

Ich sehe in dem Beitrag wie er hier steht keinen Verstoß gegen Forenregeln.

Hate-Speech kam von GUM

Henrik, Sonntag, 20.09.2020, 10:19 (vor 9 Tagen) @ Power132

unsinnig ist noch sehr beschönigend.
das war üble fake-news,
völlige Missachtung unseres Rechtsstaates, unserer Gewaltenteilung.

Nachfrage

Garfield_1905, Sonntag, 20.09.2020, 12:38 (vor 9 Tagen) @ Altmann

... Das ist m.E. eine Meinungsäußerung, die absolut zulässig ist ... Wenn man keine inhaltliche und sicher mitunter überspitzte Auseinandersetzung mag, sollte man solche Foren meiden.


Also sollte ich solche Foren besser meiden? Gut zu wissen ... Wenn das aber alle machen, die solche "Diskussionen" nicht mögen, könntest Du bald sehr einsam sein hier.

Sorry, ich kann diese Äußerung nicht mal nachvollziehen. Du willst also keine inhaltliche Auseinandersetzung, die vielleicht auch mal etwas überspitzt formuliert ist ? Ich habe doch deutlich und ausdrücklich geschrieben, das man nicht persönlich beleidigen darf. Nicht wegen der Forenregeln und grundsätzlich auch nicht.

Ich bin mal gespannt, wie Du den Beitrag bewertest, den der für solche Beiträge durchaus bekannte User 'br752' gerade eben dazu ..., ähh, verfasst hat. Die Bewertung 'unsinnig' wäre da m.E. noch äußerst zurückhaltend.


Wie oben gesagt - ich mag solche (Deine) Ausdrucksweise nicht. Würde Dich aber deswegen nicht beschimpfen. Das ist der Unterschied.

Welche Ausdrucksweise ??? Welcher 'Unterschied' ??? Darf ich nur schreiben, wenn ich einen Beitrag 'ganz großartig' und nur 'richtig gut' finde ? Wie sollte ich denn Deiner Meinung nach einen Beitrag bezeichnen, den ich mal so richtig daneben finde ? Oder darf ich das gar nicht ? Wozu dann überhaupt ein Diskussionsforum ? Um sich gegenseitig zu zu jubeln ?

Jetzt laßt mal die Kirche im Dorf ...

Langsamfahrstelle, Sonntag, 20.09.2020, 09:54 (vor 9 Tagen) @ Garfield_1905

Zugegebenermaßen:
An Destears erster Antwort auf GUM ist streng genommen nur die Überschrift zu kritisieren.
Warum sollte GUMs Beitrag "unsinnig" sein? Er schaut aus einer bestimmten Perspektive drauf; und Destear erklärt eigentlich ganz gut, dass es u.U. juristisch anders zu sehen ist.

Das "unsinniger Beitrag" kommt aber nicht nur bei GUM schle ht/leicht aggressiv an.
Daher kann ich seine Reaktion durchaus nachvollziehen.

Die weitere Antwort "er möge sich doch bei den Moderatoren beschweren, wenn er sonst nichts beizutragen habe", wirkt auf mich weit schlimmer, es klingt nach "halt's Maul".

Und auch wenn es hier richtigerweise unterschiedliche Ansichten und Perspektiven gibt: das hilft keinem.

Jetzt laßt mal die Kirche im Dorf ...

Garfield_1905, Sonntag, 20.09.2020, 12:51 (vor 9 Tagen) @ Langsamfahrstelle

An Destears erster Antwort auf GUM ist streng genommen nur die Überschrift zu kritisieren.
Warum sollte GUMs Beitrag "unsinnig" sein?

Es ist seine Meinung, was m.E. zulässig ist.

Das "unsinniger Beitrag" kommt aber nicht nur bei GUM schle ht/leicht aggressiv an.
Daher kann ich seine Reaktion durchaus nachvollziehen.

Ich nicht. Man ärgert sich über manche Beiträge (ob zu Recht oder nicht lasse ich mal völlig beiseite) und tut das kund. Das ist nun mal in so einem Forum.

Die weitere Antwort "er möge sich doch bei den Moderatoren beschweren, wenn er sonst nichts beizutragen habe", wirkt auf mich weit schlimmer, es klingt nach "halt's Maul".

Wenn Du das so auffasst ..., ich fasse das nicht so auf. Destear hat sachlich begründet, warum er den ersten Beitrag von GUM für unsinnig hält. Und er bekommt keine inhaltliche Antwort, sondern nur den, in meinen Augen 'unsinnigen', Schrei nach den Admins, wegen eines Wortes, über das man, wie man hier sieht, auch noch trefflich streiten kann. Findest Du diese Reaktion in Ordnung ?


Und auch wenn es hier richtigerweise unterschiedliche Ansichten und Perspektiven gibt: das hilft keinem.

Eben. Unterschiedliche Ansichten und Perspektiven gehören in ein Forum. Wenn man nur möchte, das man auf die eigenen Beiträge Jubelstürme bekommt, muß man sich ein anderes Medium suchen. Nochmal und ausdrücklich: Keine persönliche Beleidigungen, aber inhaltlich scharfe Auseinandersetzungen, da wo es nötig ist. Nur so kann ein Forum leben und Sinn machen !

Staatsgeheimnis im ICE-Treff gelüftet

sflori, Sonntag, 13.09.2020, 16:56 (vor 16 Tagen) @ Power132

Hallo liebe FDP,

da helfen wir doch gerne weiter hier:

1.
Die Bordrestaurants sind unwirtschaftlich.

2.
Quote der Fahrten mit Einschränkungen (Material nicht verfügbar, bestimmte technische Einrichtungen defekt, Personal nicht verfügbar): 90 %.

3.
Quote der Fahrten mit vollständig geschlossem Bordrestaurant: 5 %.

Darauf ein Chili con Carne!


Bye. Flo.

mehr als 98 Prozent aller Komponenten störungsfrei

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 18:46 (vor 16 Tagen) @ Power132

76. Abgeordneter Torsten Herbst (FDP)
Wie viele ICE- bzw. IC-Züge der Deutschen Bahn AG waren nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils zum 1. Januar 2020, 1. April 2020 und 1. Juli 2020 vollständig funktionsfähig (bitte als Anteil aller ICE- bzw. IC-Züge sowie in absoluten Zahlen angeben)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann
vom 21. Juli 2020

Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG (DB AG) überwacht sie täglich alle Fernverkehrszüge, die sich im Einsatz befinden. In der Auswertung sind auch die für den Fahrgast wahrnehmbaren Einschränkungen wie ein gestörtes WC, eine defekte Tür, eine defekte Reservierungsanzeige, eine gestörte Klimaanlage und Störungen im Bordrestaurant (Galley) enthalten. Im Durchschnitt sind mehr als 98 Prozent aller kundenrelevanten Komponenten störungsfrei.
Da jedes Fahrzeug bestimmte baureihenspezifische Merkmale hat und die Zahl der Anlagen, zum Beispiel WCs, in den Zügen variiert, wird auf die nachfolgende Übersicht störfreier Komponenten pro Monat (absolut und relativ) für die Monate Januar (1. Januar–31. Januar 2020), April (1. April–30. April 2020) und Juni 2020 (1. Juni–30. Juni 2020) für die ICE-/IC-Züge verwiesen.

[Tabelle]


Schriftliche Fragen
mit den in der Woche vom 20. Juli 2020
eingegangenen Antworten der Bundesregierung

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/212/1921248.pdf
24.07.2020

Glaubhaftigkeit der Zahlen.

ICE619, Sonntag, 13.09.2020, 18:54 (vor 16 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICE619, Sonntag, 13.09.2020, 18:54

Frage an dich Henrik,
wieviel glauben schenkst du diesen Zahlen oder auch anderen Zahlen die dem Bundestag bei dieser oder einer ähnlichen Frage aus dem Hause der DB AG übermittelt werden?

Glaubhaftigkeit der Zahlen.

EUROFIMA, Osnabrück, Sonntag, 13.09.2020, 19:09 (vor 16 Tagen) @ ICE619

Moin.

Auch wenn ich nicht Hendrik bin, möchte ich sagen:
Fast genau so wahrheitsgemäß, wie das "offizielle" Wahlendergebnis in Weißrussland.

Haltet Euch gesund!

Das wird schon stimmen ...

Der Blaschke, Sonntag, 13.09.2020, 20:21 (vor 16 Tagen) @ ICE619

Huhu.

Henrik hat ja - wohlweislich? - nur auf die Tabelle hingewiesen, den Inhalt aber nicht wiedergegeben.

Insgesamt ist z.B. für den Januar von 25.400 Komponenten die Rede - die die 98% ergeben. Wir reden also von knapp 26.000 Komponenten.

Wieviele Züge hat DB Fernverkehr? Ca 400?

Selbst bei 500 Zügen komme ich also auf ca 50 Komponenten pro Zug.

Wenn dann also 'nur' 4 Klimaanlagen streiken, ist zwar der halbe Zug lahmgelegt, aber 4 von 50 Komponenten defekt hört sich soooo schlimm nicht an ...

Und im Bistro sind 2 Kühlungen defekt und der Steamer. Auch nur 3 von 50. Zu beißen gibt's trotzdem für niemanden was.

Also: Bistro faktisch außer Betrieb und 4 Wagen abgesperrt - aber 43 von 50 Komponenten funktionieren. Sind 86%. Also ist doch alles tutti.

Klar, dass die Chefetage da das Genörgel der Kundschaft nicht versteht ...

Schöne Grüße von jörg

Definition Komponente?

GibmirZucker, Göding, Sonntag, 13.09.2020, 19:10 (vor 16 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

mehr als 98 Prozent aller Komponenten störungsfrei

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 14.09.2020, 11:40 (vor 15 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 14.09.2020, 11:41

Im Durchschnitt sind mehr als 98 Prozent aller kundenrelevanten Komponenten störungsfrei.

Das muß man so lesen:

Wenn man 'störungsfrei' ähnlich lustig deutet wie 'bis 6 Minuten verspätet = Zug ist pünktlich' (= Anschluss ist trotzdem weg), dann bedeutet das übertragen auf die Speisewagen und Bistros, daß die Kaffeemaschine zwar in Betrieb ist, aber keine Tassen verfügbar sind. Oder daß der Speisewagen vollumfänglich beliefert wurde, aber leider der Strom fehlt.

Oder, oder, oder...

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

BT: Schriftliche Frage: Umsatz von Bordrestaurants

Henrik, Donnerstag, 17.09.2020, 21:48 (vor 12 Tagen) @ Power132

148. Abgeordneter Torsten Herbst (FDP)

Welchen Anteil aller Entfernungskilometer haben die Fernzüge der Deutschen Bahn AG in den Jahren 2016 bis 2019 sowie im ersten Halbjahr des Jahres 2020 mit geschlossenem bzw. nicht vollständig funktionsfähigem Bordrestaurant erbracht, und welche Einnahmen hat die Deutsche Bahn AG im selbigen Zeitraum durch den Betrieb der Bordrestaurants erzielt (bitte jeweils nach ICE und IC, sowie nach Jahr aufschlüsseln)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann
vom 9. September 2020

Die erbetenen Informationen können nicht veröffentlicht werden, weil sie verfassungsrechtlich geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der betroffenen Unternehmen berühren. Diese sensiblen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse betreffen auch das fiskalische Interesse des Bundes. Ihre Offenlegung würde das wirtschaftliche Handeln der DB Fernverkehr AG deutlich beeinträchtigen und könnte erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen.

Die Kenntnis von Details zum finanziellen Ergebnis der DB Fernverkehr würde es konkurrierenden Mobilitätsanbietern und Lieferanten ermöglichen, ihr Verhalten im Wettbewerb entsprechend auszurichten. Die Kenntnis unterjähriger Umsatzzahlen aufgeschlüsselt in die beiden Produktkategorien ICE und IC könnte es Wettbewerbern ermöglichen, Rückschlüsse auf die Kostenstrukturen der DB Fernverkehr AG zu ziehen. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund der aktuell öffentlich verfügbaren Informationen zum reduzierten Fahrplanangebot im ersten Halbjahr 2020, eingestellten Verbindungen und Auslastungszahlen. Unterjährige Umsatzzahlen zu einzelnen Produktkategorien werden überdies auch nicht nach Aktienrecht veröffentlicht.

Unter Abwägung zwischen dem parlamentarischen Auskunftsanspruch einerseits und dem Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen unter Berücksichtigung möglicher nachteiliger Wirkungen für die betroffenen Unternehmen andererseits hat die Bundesregierung die erbetenen Informationen als „VS – VERTRAULICH“ ein gestuft und der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages übermittelt. Die Antwort der Bundesregierung ist in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort nach Maßgabe der Geheimschutzordnung des Deutschen Bundestages eingesehen werden.*


Schriftliche Fragen
mit den in der Woche vom 7. September 2020
eingegangenen Antworten der Bundesregierung

Drucksache 19/22308

11.09.2020

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/223/1922308.pdf

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