Frage zu BahnBonus App und Partnern (Aktions-Angebote)

br752, Freitag, 11.09.2020, 17:08 (vor 9 Tagen)

Hallo zusammen,

heute ist ja BahnBonusAppTag.

Zur Nutzung der App muss man Zustimmen, dass die persoenlichen Daten "fuer die personalisierte Nutzung der Partnerplattformen" genutzt werden duerfen.

Wie frage ich nun richtig? *gruebel*

Sind das erweitere Rechte die man einraeumen muss oder ist das nur eine (erneute) Bestaetigung der bisherigen Praxis der man als Punktesammler sowieso schon zugestimmt hat?

Kann das jemand erklaeren?


BR752

keine Änderung bei BahnBonus App

Henrik, Freitag, 11.09.2020, 17:32 (vor 9 Tagen) @ br752

Hallo zusammen,

heute ist ja BahnBonusAppTag.

Zur Nutzung der App muss man Zustimmen, dass die persoenlichen Daten "fuer die personalisierte Nutzung der Partnerplattformen" genutzt werden duerfen.

Wie frage ich nun richtig? *gruebel*

Sind das erweitere Rechte die man einraeumen muss oder ist das nur eine (erneute) Bestaetigung der bisherigen Praxis der man als Punktesammler sowieso schon zugestimmt hat?

Kann das jemand erklaeren?


BR752

es wird nicht so recht deutlich, was Du genau meinst.. mit der App und Zustimmen.

Hast Du die App gelöscht und neu installiert?

Vielleicht reicht Dir folgender Satz aus:

Es hat sich in diesen Tagen & Wochen nichts geändert hinsichtlich der Datenschutzbestimmungen der BahnBonus App.

keine Änderung bei BB App - Mag sein. Ist nicht die Frage.

br752, Freitag, 11.09.2020, 17:44 (vor 9 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von br752, Freitag, 11.09.2020, 17:46

es wird nicht so recht deutlich, was Du genau meinst.. mit der App und Zustimmen.

Schade. :-)


Hast Du die App gelöscht und neu installiert?

Weder noch. Habe sie zum ersten mal installiert.


Vielleicht reicht Dir folgender Satz aus:

Es hat sich in diesen Tagen & Wochen nichts geändert hinsichtlich der Datenschutzbestimmungen der BahnBonus App.

Nein. Der Satz sagt nichts dazu aus.


Ich verversuche es nochmal:
Voraussetzung: Ich nehme am Punktesammeln bereits Teil.
Nach Installation der BahnBonus App muss ich eine weitere Zustimmung zur Datenweitergabe an Dritte geben.

Frage:
Ich das eine zusaetzliche Zustimmung zur Weitergabe der Daten (an einen groessen Kreis) oder ist das nur eine Bestaetigung der bisherigen Zustimmung die bereits zum Punktesammeln notwendig war?


BR752

keine Änderung bei BB App -

Henrik, Freitag, 11.09.2020, 18:03 (vor 9 Tagen) @ br752

Hast Du die App gelöscht und neu installiert?

Weder noch. Habe sie zum ersten mal installiert.

..oder so. ;)

Die Info ist hilfreich, ja.

Ich versuche es nochmal:
Voraussetzung: Ich nehme am Punktesammeln bereits Teil.
Nach Installation der BahnBonus App muss ich eine weitere Zustimmung zur Datenweitergabe an Dritte geben.

Frage:
Ich das eine zusätzliche Zustimmung zur Weitergabe der Daten (an einen größen Kreis) oder ist das nur eine Bestätigung der bisherigen Zustimmung die bereits zum Punktesammeln notwendig war?

weder noch.. ;)

Es werden eh keine Daten weitergegeben an "einen großen Kreis"

Die Zustimmung geht über die vorherige dahingehend hinaus, dass aus der Natur der Sache heraus mehr Daten bei der App/online gespeichert werden müssen als eh.
Das ist das - mehr nicht.

vgl.
https://bahnbonus.bahncard.de/datenschutz

Es geht um "darueber hinaus".

br752, Freitag, 11.09.2020, 18:32 (vor 9 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von br752, Freitag, 11.09.2020, 18:32

Es werden eh keine Daten weitergegeben an "einen großen Kreis"

Stimmt. Woertlich heisst es: "Partnerplattform" ohne zu sagen wie klein oder gross dort der Kreis der Teilnehmenden an der Partnerplattform ist. Aber auch das ist nicht die Frage die ich habe.

Die Zustimmung geht über die vorherige dahingehend hinaus, dass aus der Natur der Sache heraus mehr Daten bei der App/online gespeichert werden müssen als eh.
Das ist das - mehr nicht.

vgl.
https://bahnbonus.bahncard.de/datenschutz

Es geht nicht um den Datenschutz den Bahnbonus App. Auch geht es nicht darum welche Daten aus der App nach aussen fliessen, sondern darum, im Vergleich zum reinen Punktesammlen, welche Verarbeitung darueber hinaus in der Partnerplattform durch diese Zustimmung passiert.

[image]

Nochmals gefragt: Was macht dieser Punkt (siehe Screenshot) an Unterschied zur bisherigen Punktesammelei?

Nebenbei: Die Abfrage erscheint erst, nachdem man sein bahn.de Account Daten dort eingeben hat.

Noch ein Hinweis: Ein Click auf die Nutzungbedingungen bringen mich nicht weiter, da ich den Unterschied zum den bisherigen Einwilligungen nicht herausarbeiten kann.


BR752

Warum wendest du dich nicht an die DB mit deiner Frage

Power132, Freitag, 11.09.2020, 18:45 (vor 9 Tagen) @ br752

Die können dir das sicher ausführlich beantworten....

Danke fuer den Hinweis.

br752, Freitag, 11.09.2020, 18:56 (vor 9 Tagen) @ Power132

Die können dir das sicher ausführlich beantworten....

Genau auf diese Frage habe ich gewartet und mir diese Antwort bereits ueberlegt:
Ich bin mir sicher, dass 90% der Fragen des Forums auch von der DB beantwortet werden koennten.

Aber vielleicht ist es einfacher hier zu fragen, weil jemand neutraler und kundenfreundlicher diese Antwort geben koennte.

Aber danke fuer den Hinweis.


BR752

Es geht um "darueber hinaus".

Henrik, Freitag, 11.09.2020, 18:48 (vor 9 Tagen) @ br752

Es werden eh keine Daten weitergegeben an "einen großen Kreis"

Stimmt. Wörtlich heißt es: "Partnerplattform" ohne zu sagen wie klein oder groß dort der Kreis der Teilnehmenden an der Partnerplattform ist. Aber auch das ist nicht die Frage die ich habe.

Der Kreis wird ganz genau benannt, ist im Detail auch konkret abfragbar, s.o.

Die Zustimmung geht über die vorherige dahingehend hinaus, dass aus der Natur der Sache heraus mehr Daten bei der App/online gespeichert werden müssen als eh.
Das ist das - mehr nicht.

vgl.
https://bahnbonus.bahncard.de/datenschutz

Es geht nicht um den Datenschutz der Bahnbonus App. Auch geht es nicht darum welche Daten aus der App nach aussen fliessen, sondern darum, im Vergleich zum reinen Punktesammlen, welche Verarbeitung darueber hinaus in der Partnerplattform durch diese Zustimmung passiert.

[image]

Nochmals gefragt: Was macht dieser Punkt (siehe Screenshot) an Unterschied zur bisherigen Punktesammelei?

Nebenbei: Die Abfrage erscheint erst, nachdem man sein bahn.de Account Daten dort eingeben hat.

Noch ein Hinweis: Ein Click auf die Nutzungbedingungen bringen mich nicht weiter, da ich den Unterschied zum den bisherigen Einwilligungen nicht herausarbeiten kann.

Es geht nur um den Datenschutz der Bahnbonus App,
dem musstest Du bislang nicht zustimmen - wozu auch, solang Du die App nicht nutzt.

wie gesagt, allein nur das ist der Unterschied.
Hinsichtlich Punktesammelei macht dieser Punkt direkt keinen Unterschied.

Es geht um "darueber hinaus".

br752, Freitag, 11.09.2020, 19:03 (vor 9 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von br752, Freitag, 11.09.2020, 19:04

Es werden eh keine Daten weitergegeben an "einen großen Kreis"

Stimmt. Wörtlich heißt es: "Partnerplattform" ohne zu sagen wie klein oder groß dort der Kreis der Teilnehmenden an der Partnerplattform ist. Aber auch das ist nicht die Frage die ich habe.


Der Kreis wird ganz genau benannt, ist im Detail auch konkret abfragbar, s.o.

Nochmals: Die groesse des Kreise spielt fuer die Antwort der Frage keine Rolle.

Ich moechte nicht "Das Vermächtnis der Tempelritter" weiter spielen.

Es geht nur um den Datenschutz der Bahnbonus App,
dem musstest Du bislang nicht zustimmen - wozu auch, solang Du die App nicht nutzt.

Stimmt.

wie gesagt, allein nur das ist der Unterschied.
Hinsichtlich Punktesammelei macht dieser Punkt direkt keinen Unterschied.

Stimmt.


Aber das beantwortet nicht die Frage ob diese Einwilligung eine zusaetzliche Datenweitergabe ausloest oder nur die erneute Bestaetigung einer bereits erteilten Weitergabe ist.


BR752

"darüber hinaus" BahnBonus-bezogen Nein

Henrik, Freitag, 11.09.2020, 20:15 (vor 9 Tagen) @ br752

Es werden eh keine Daten weitergegeben an "einen großen Kreis"

Stimmt. Wörtlich heißt es: "Partnerplattform" ohne zu sagen wie klein oder groß dort der Kreis der Teilnehmenden an der Partnerplattform ist. Aber auch das ist nicht die Frage die ich habe.

Der Kreis wird ganz genau benannt, ist im Detail auch konkret abfragbar, s.o.

Nochmals: Die größe des Kreise spielt für die Antwort der Frage keine Rolle.

gewiss,
jemand anderes hat es aber womöglich etwas falsch verstanden,
daher nochmal,
es geht dabei nicht um die Kooperationspartner und diese erhalten keine Daten wie auch keine Dritte.

... die Frage ob diese Einwilligung eine zusätzliche Datenweitergabe auslöst oder nur die erneute Bestätigung einer bereits erteilten Weitergabe ist.

klare Frage,
klare Antwort: Nein,

hinsichtlich des Programms seibst nicht, hinsichtlich der App hattest Du bis dahin noch nicht zugestimmt, s.o.

Kurz ergänzt: Partner wurden ja erst im Jan. 2020 reduziert

GUM, Freitag, 11.09.2020, 19:28 (vor 9 Tagen) @ br752
bearbeitet von GUM, Freitag, 11.09.2020, 19:33

Hallo @br752,
liebe Community,

lasst mich die Gelegenheit zur Ergänzung nutzen: bahnbonus hatte ja erst im Januar 2020 die Anzahl der Sammel-Partner reduziert.

Mir fehlt Nespresso als Sammel-Partner.

[Positiv war, dass der kurz vor dem Jahreswechsel 2019/20 erfolgte "Vorratskauf" korrekt gebucht wurde].

Eine Kehrtwende wäre schön gewesen.

Liebe Grüße

GUM

--
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Nespresso passt ja auch nicht zum „Öko-Image“

Paladin, Hansestadt Rostock / Berlin, Freitag, 11.09.2020, 22:26 (vor 9 Tagen) @ GUM

Und vermutlich lag es auch an Nespresso, die nicht mehr (zu den Konditionen?) wollten...

[Off-topic] Vier Jahre gereifter Kaffee aus Sumatra....

GUM, Samstag, 12.09.2020, 09:35 (vor 9 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von GUM, Samstag, 12.09.2020, 09:36

... einfach lecker, Paladin!

Das ist Wertschöpfung. Denn beim "Aged Sumatra" bekommst Du 55 Gramm Kaffee.

Beim gleichen Preis bekommst Du im standardisierten Massenkundengeschäft den sog. "Ziegel". 500 Gramm.

Beim Kaffeeanbauer, beim Laden und beim Staat kommt bei hochwertigen Produkten mehr an.

Zum Jahresende waren es zwar andere Sorten, die Tendenz ist aber gleich.

Dazu gab's dann noch umweltfreundliche bahn.bonus-Punkte und BA Meilen durch Kartenzahlung.

Noch lieber hätte ich Dir vom Kaffee aus Hawaii berichtet, den gibt es derzeit aber nicht im deutschen Markt.

Liebe Grüße

GUM

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Persönlich bevorzuge ich Tee

Reservierungszettel, KDU, Samstag, 12.09.2020, 10:51 (vor 9 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Reservierungszettel, Samstag, 12.09.2020, 10:52

- kein Text -

[FragdenProf] Geschäftsmodell Nespresso

Paladin, Hansestadt Rostock / Berlin, Samstag, 12.09.2020, 11:03 (vor 9 Tagen) @ GUM

Nespressos gesamte Markenstrategie basiert darauf, Kaffee komplizierter zu verpacken und das als Lifestyle zu verkaufen.

https://www.zeit.de/2018/11/nespresso-kaffee-kapseln-umwelt

Das Geschäftsmodell Nespresso (Video)

Inwiefern man den Nestlé-Konzern für nachhaltige Wertschöpfung loben kann, ist mir ein Rätsel. Dann geh ich lieber zur lokalen Kaffeerösterei im Hipsterviertel und kaufe mir dort Kaffee, der sogar selbst in Afrika oder Südamerika war und womöglich noch Kaffeebauern persönlich kennt,

[FragdenProf] Geschäftsmodell Nespresso

Reservierungszettel, KDU, Samstag, 12.09.2020, 11:09 (vor 9 Tagen) @ Paladin

Nespressos gesamte Markenstrategie basiert darauf, Kaffee komplizierter zu verpacken und das als Lifestyle zu verkaufen.

https://www.zeit.de/2018/11/nespresso-kaffee-kapseln-umwelt

Das Geschäftsmodell Nespresso (Video)

Inwiefern man den Nestlé-Konzern für nachhaltige Wertschöpfung loben kann, ist mir ein Rätsel. Dann geh ich lieber zur lokalen Kaffeerösterei im Hipsterviertel und kaufe mir dort Kaffee, der sogar selbst in Afrika oder Südamerika war und womöglich noch Kaffeebauern persönlich kennt,

GUM mag höchstwahrscheinlich schöne glitzernde Verpackungen.

Unverpacktläden die immer beliebter werden kann er nichts abgewinnen weil dort keine Wertigkeit zu bekommen ist, dafür um so mehr Nachhaltigkeit.

Geschäftsmodell "Gutes Gewissen"

br752, Samstag, 12.09.2020, 20:10 (vor 8 Tagen) @ Reservierungszettel

Unverpacktläden die immer beliebter werden kann er nichts abgewinnen weil dort keine Wertigkeit zu bekommen ist, dafür um so mehr Nachhaltigkeit.

Das ist die seelische Beruhigung fuer Leute die zu viel Geld haben.

Wir rechnen mal einen real oder Kaufland durch wie viel Mitarbeiter es (aus hygienischen Gruenden) brauchen wuerde um alle Lebensmittel unverpackt anbieten zu koennen. Weiterhin rechnen wir mal durch wie lange es brauchen wuerde sich selbst Sachen abzufuellen. Nicht nur die Jelly Beans sondern alle Waren bei denen es moeglich waere. Dann rechnen wir noch die dafuer benoetigte Flaeche aus. *

Meine Prognose:
4 fache Anzahl an Mitarbeitern (Vergleich Angebot Kuehlwaren unverpackt zu verpackt)
Einkaufszeit pro Kunde wuerde sicherlich doppelt so lange
Und bei gleichen Warenumsatz wuerde der Platz sicherlich 1,5 mal gross.
Zum Schluss rechnen wir das dann in den Preis rein.

Um solche Dinge wie Nachfuellen unter hygenischen Bedingungen, lagern von angebrochenen Grossverpackungen, Mindesthaltbarkeitskennzeichnung in Abgabebehaeltern bei denen Waren aufgefuellt wurden, obwohl sie noch nicht restlos leer waren denken wir danach auch mal durch. und und und.

Die Menge der Menschen muss auch versorgt werden und nicht nur der Hipster der viel Zeit und Geld hat. Das Fass macht keiner auf. Ausser der Hipster der meint mit seinem Bambusbecher die Welt zu retten.

Jeder kann in ein Unverpackt Laden gehen, aber nicht alle, weil dann die Zeit nicht mehr ausreicht. Ausser man schafft sich wieder Dienstmaegde an, die konsequent den Einkauf in den 20 Unverpacktlaeden in den drei Stadtteilen machen und so 4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der moderne Gruenenwaehler kann das sicherlich finanzieren, wenn er sich auch den 60.000 Euro eSUV leisten kann.

Ich habe immer ein "passt nicht" Gefuehl wenn ich Biobauern mit 10 Schweinen sehe und alle zustimmen, dass so die Landwirtschaft aussehen muss und dann an Chorweiler denke und mich frage wie das zusammen passt.


BR752


* Wer es jetzt schafft dass so schoen zu rechnen, dass es weder Mehraufwand noch Mehrkosten verursacht bekommt 2 eCoupons von mir. Als Bonusfrage steht dann im Raum, warum die Firmen das dann noch nicht machen. Die eAutorechner koennen das auch immer so toll "fuer alle" berechnen.

Geschäftsmodell "Gutes Gewissen"

GUM, Samstag, 12.09.2020, 21:07 (vor 8 Tagen) @ br752

Herzlichen Dank, br752!

Perfekte Darstellung, die mich ins Staunen versetzt.

Schönes Restwochenende für alle,

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Mehr Personal ist doch gut, oder nicht?

Paladin, Hansestadt Rostock / Berlin, Samstag, 12.09.2020, 22:08 (vor 8 Tagen) @ GUM

Sonst trittst du doch wo immer möglich dafür ein, möglichst viel Personal einzusetzen. Hier nicht mehr?

Geschäftsmodell "Gutes Gewissen"

platz42, Berlin, Samstag, 12.09.2020, 21:21 (vor 8 Tagen) @ br752

Alles im Prinzip richtig. Es gibt aber auch noch Abstufungen. Die Logistik erfordert nicht die billigsten, aber umweltschädlichsten Verpackungen - das fordert nur die Gewinngier. Selbst Kapselkaffee geht auch verträglicher als im Nestle-Modell.
Es schadet nicht, wenn die Konzerne öffentlichen Druck erhalten, um sich um umweltfreundlichere Materialen zu kümmern. Das gefährdet auch nicht die Versorgung in Chorweiler.

Gepa-Kaffee (ja, auch aus der Aluverpackung) in die Espressomaschine füllen ist auch nicht aufwendiger als die Kapsel. Und mit dem Kaffeesatz kann man sogar noch was anfangen.

Schönen Sonntag allerseits

Geschäftsmodell "Gutes Gewissen"

br752, Samstag, 12.09.2020, 22:49 (vor 8 Tagen) @ platz42

Alles im Prinzip richtig. Es gibt aber auch noch Abstufungen. Die Logistik erfordert nicht die billigsten, aber umweltschädlichsten Verpackungen - das fordert nur die Gewinngier. Selbst Kapselkaffee geht auch verträglicher als im Nestle-Modell.
Es schadet nicht, wenn die Konzerne öffentlichen Druck erhalten, um sich um umweltfreundlichere Materialen zu kümmern. Das gefährdet auch nicht die Versorgung in Chorweiler.

Ich denke ich weiss was du meinst, aber den zweiten Satz habe ich nicht verstanden? Tippfehler? ;-)

Meine persoenliche Meinung ist, dass wir auf 50% des Abfalls verzichten koennten bei maximal 5% Komforteinbusse. Intelligent gestaltet Verpackungen waeren wuenschenswert. (Nicht smarte). Ein einfaches Beispiel sei genannt, dass viele Plastikverpackungen durch eine weitere Schweissnaht besser unterteilt werden koennen und die Frische (Haltbarkeit) der 2. Haelfte zu erhoehen. Denn ich behaupte, dass 10% des verpackten Aufschnitts weggeworfen werden, weil er nicht schnell genug gegessen wurde. Aber welcher Hersteller verzichtet schon freiwillig auf 10% Umsatz?

Warum gibt es denn nicht Standardversandkartons die 80% des Versandes abdecken? 4 eckige, 2 Runde. Die kann man sammeln, bei der Post oder in jeden Laden abgeben der selber versendet. Sie sind wieder verschliessbar und koennen durchschnittlich 10 mal verwendet werden. Siehe auch Hauspostumschlag. Das waere der Untergang fuer einen grossteil der Verpackungsindustrie und der (Papier)entsorgungsbranche. Schon mal was vom Schweizer Kickbag gehoert? ;-)

Warum keine Milchschlaeuche wie frueher? Zumindest ein Teilangebot. Warum keine Mehrwegplastikflaschen?

Niemand will sparen: Bei der Umstellung auf "bessere" Verpackungen darf der Preis fuer den Konsumenten nicht sinken und es duerfen nicht weniger Arbeitsplaetze daran beteiligt sein.

Anders gesagt: Jedes Gramm Plastik was gespart wird schaedigt der Wirtschaft, damit die Arbeitsplaetze in der Verpackungsindustrie u.s.w. - Sparen? Will keiner! Es muss durch umweltschonendere, aber teurere Alternativen ersetzt werden. Und solange kein Arbeitsplatzaequivalent zur Verfuegung steht bleibt es so. Die groesste Gefahr einer Demokratie sind zu viele Arbeitslose oder Buerger die nicht ruhig gestellt werden koennen. Es gibt viele politische Instrumente um das zu bewerkstelligen. Christoph Sieber fasst das sehr boese zusammen.

Um damit einen Bogen zur Bahn zu bekommen: Jeden Kilometer den man mit der Bahn anstelle mit dem Auto zuruecklegt schaedigt die Deutsche Wirtschaft! (Kein Unfall, kein tanken, keine Reparatur, keine neuen Reifen). Und da wir von der Autowirtschaft abhaengen ist es elementar wichtig, dass nicht zu viele Leute auf den Zug aufspringen. Die restlichen "Pro Bahn" Argumente sind Beruhigungspillen. Warum karren so viele Osteuropaer hier (leere) LKW durch die Gegend? Was sollte man mit denen machen, wenn man bessere Logistik haette und sich 30% der Fahrten und Fahrer einsparen koennte?

Nebenbei: Warum werden denn nicht ausrangierte Loks und Wagen zum Schrottpreis abgeben wenn sie noch gut sind? Warum vergammeln die erst, bevor sie dann doch verschrottet werden "muessen"? Jeder nicht verkaufte ICE oder Reisezugwagen schwaecht die Wirtschaft und deshalb muss auch gut funktionierendes Material raus aus dem ersten Wirtschaftskreislauf und ab in die "Zweitverwertung" um da wieder Menschen mit der Abwrackung zu beschaeftigen.

Zusammengefasst: Jede grosse Ersparniss im Wirtschaftkreislauf gefaehrdet Arbeitsplaetze und damit die Demokratie.

Dass muss man nicht so sehen, kann man aber mal darueber nachdenken. Dann kommt man vielleicht auch darauf warum viele Dinge nicht gemacht werden. ;-)

Gepa-Kaffee (ja, auch aus der Aluverpackung) in die Espressomaschine füllen ist auch nicht aufwendiger als die Kapsel. Und mit dem Kaffeesatz kann man sogar noch was anfangen.

Ich male doch nicht 7 Gramm Kaffee und fuelle den in eine Kapsel ab? Oder meinst du eine richtige Espressomaschine? Da gibt es aber doch sicher umwelt- und energieschonendere Kaffeezubereitsmethoden. :-) :-)

Nur weil man Biodiesel in den SUV fuellt wird der auch nicht umweltvertraeglicher. ;-)

Hab dich schon verstanden. :-) Lass dir den Espresso schmecken!

Schönen Sonntag allerseits

Wuensche ich ebenso.


BR752

Das können auch deutsche mittlerweile :)

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.09.2020, 01:31 (vor 8 Tagen) @ br752

Warum gibt es denn nicht Standardversandkartons die 80% des Versandes abdecken? 4 eckige, 2 Runde. Die kann man sammeln, bei der Post oder in jeden Laden abgeben der selber versendet. Sie sind wieder verschliessbar und koennen durchschnittlich 10 mal verwendet werden. Siehe auch Hauspostumschlag. Das waere der Untergang fuer einen grossteil der Verpackungsindustrie und der (Papier)entsorgungsbranche. Schon mal was vom Schweizer Kickbag gehoert? ;-)

https://www.43einhalb.com/reusable/

Lass das nicht den Blaschke wissen! Schweiz nur Nr. 2!

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 02:56 (vor 8 Tagen) @ br752

Meine persönliche Meinung ist, dass wir auf 50% des Abfalls verzichten könnten bei maximal 5% Komforteinbusse.

Den Satz an sich finde ich gut.
Über die Prozentpunkte kann man sich im Detail gewiss unterhalten..
Schauen wir uns allein mal an, dass wir 50% unserer Lebensmittel wegwerfen.
Tun wir dieses nicht, sondern nutzen diese effektiv, haben wir 0% Komforteinbusse.
Da wird wohl alles mit bei sein und auf 0% würden wir nicht kommen,
wie gesagt.. über die Prozentpunkte könnte man sich unterhalten.
Das hat dann auch ne soziale Komponente.

Abgabe von Lebensmitteln an Bedürftige, nach Buffetende etc. pp.
Derlei gibt es ja auch bereits.

Intelligent gestaltet Verpackungen wären wünschenswert. (Nicht smarte). Ein einfaches Beispiel sei genannt, dass viele Plastikverpackungen durch eine weitere Schweissnaht besser unterteilt werden können und die Frische (Haltbarkeit) der 2. Haelfte zu erhoehen. Denn ich behaupte, dass 10% des verpackten Aufschnitts weggeworfen werden, weil er nicht schnell genug gegessen wurde. Aber welcher Hersteller verzichtet schon freiwillig auf 10% Umsatz?

Der Hersteller im Lebensmittelbereich leidet hinsichtlich Umsatz und Gewinn nicht am Verhalten des Endkonsumenten, sondern an den Verhandlungen mit ihren direkten Abnehmern, den Lebensmittel- und Diskounterketten.
Diese Ketten sind sehr leicht in der Lage, sich an veränderten Verhalten ihrer Kunden anzupassen.

Warum gibt es denn nicht Standardversandkartons die 80% des Versandes abdecken? 4 eckige, 2 Runde.

Da gibts schon einen hohen Standardmaß,
das neue Handy kommt in nem riesengroßen Karton, die Handyhülle Tag drauf in gleichem Karton.
Beide in so einer komfortablen Aufreißvorrichtung versehen, dass man damit gleich den ganzen Karton zerstört.
..

Die kann man sammeln, bei der Post oder in jeden Laden abgeben der selber versendet. Sie sind wieder verschliessbar und können durchschnittlich 10 mal verwendet werden.

..klar, bei Klamottenbestellungen per Post gehen gleich 50% wieder zurück per Retour. Toll.

Und Bücher werden auch bei Amazon bestellt, obwohl es innerhalb von 3 km mehrere Buchläden gibt.

Siehe auch Hauspostumschlag.

ja.. lass uns alle diese Briefumschläge sammeln und wieder benutzen.

Das wäre der Untergang fuer einen grossteil der Verpackungsindustrie und der (Papier)entsorgungsbranche.

Nein.
Es gibt weniger Druckereien, nicht mehr. Durch die Digitalisierung.
..die hatten auch zu leiden durch Corona.

Schon mal was vom Schweizer Kickbag gehoert? ;-)

Wat jetzt????! o.O

Lass das nicht den Blaschke wissen!

Schweiz ist Weltmeister im Fliegen, Weltmeister bei Autos/Luxusautos, im Bahnfahren, im Bankenwesen, Waffen, Schwarzgeld.. Nazi-Gold, SED-Vermögen.. Waffen.. Bodenseemarine..
Aber bei Online-Einkäufen nur auf Platz zwei in Europa!???
OMG.

Warum keine Milchschläuche wie früher? Zumindest ein Teilangebot. Warum keine Mehrwegplastikflaschen?

Beides verfügbar,
Milchschläuche wie auch Milch in Flaschen.
Steht Dir zur Verfügung.
Aber wozu überhaupt Milch?
Tut doch nicht Not.
Würden wir nur halb so viel Milch kaufen, wäre das nur gut für uns persönlich und für die Kühe erst recht..
..und doch immer noch viel zu viel.

Niemand will sparen: Bei der Umstellung auf "bessere" Verpackungen darf der Preis für den Konsumenten nicht sinken und es dürfen nicht weniger Arbeitsplätze daran beteiligt sein.

wozu nicht?
Würdest Du rein volkswirtschaftlich einen Arbeitsplatz in der Verpackungsindustrie als so wertvoll einstufen?
erscheint unplausibel.

Anders gesagt: Jedes Gramm Plastik was gespart wird schädigt der Wirtschaft, damit die Arbeitsplätze in der Verpackungsindustrie usw. - Sparen? Will keiner! Es muss durch umweltschonendere, aber teurere Alternativen ersetzt werden.

Verpackungsindustrie, Verpackungen haben doch keinen Wert in sich.
Innovative Alternativen sind also nicht teurer, sondern erheblich wertvoller, wertschaffender,
für die Wirtschaft insgesamt, als auch für den einzelnen an sich.

Und solange kein Arbeitsplatzäquivalent zur Verfügung steht bleibt es so.

Wandel geschieht nicht von heute auf morgen. Das ist eine Entwicklung.
80% der Berufe der heute Neugeborenen gibt es heute noch nicht.
Das sind Berufe, Tätigkeiten, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Die größte Gefahr einer Demokratie sind zu viele Arbeitslose

Das ist dort nicht zu lesen.. in dem Artikel aus dem Jahre 1998.
Damals hatten wir hierzulande so viele Arbeitslose wie in den 20ern und 30ern Jahren.
Unsere Demokratie ging vor 20 Jahren nicht unter.

»Der Mangel an beruflichen Perspektiven zerstört die Zuversicht in die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft und kann sogar das Vertrauen in unsere demokratische 'Grundordnung beschädigen«
..mit daraus entstand die Motivation hin zu den Hartz-IV-Reformen.
Ziel war es, Menschen in Beschäftigung zu bringen, sie in unsere Gesellschaft einzubinden.
Über das Gelingen kann man gewiss unterschiedlicher Meinung sein.
Auf der Straße bei den gewissen Demos.. bei Unterstützung der AfD etc. finden sich aber nicht einfach nur Arbeitslose, sondern Menschen die das Gefühl haben, Verlierer zu sein oder es in absehbarer Zeit sein könnten.
Allein an Erwerbslosen droht keine Gefahr der Demokratie, erst recht nicht, wenn sie Respekt und Anerkennung und Einbindung in die Gesellschaft empfinden.
Das wird gewiss einer Aufgabe unserer Gesellschaft für die Zukunft sein,
nicht nur hinsichtlich Erwerbslosen, sondern auch für Rentner, die eben verstärkt körperlich wie auch geistig sehr fit sein werden.

oder Bürger die nicht ruhig gestellt werden können.

OMG!
Man stelle sich vor, die Leute würden nicht mehr RTL II konsumieren, sondern 3sat & arte!!11
Wo kämen wir da hin.

Christoph Sieber fasst das sehr boese zusammen.

2012.
ganz im Gegenteil, seine Intention ist eine positive
und er ist Kabarettist,
sein klassisches Klientel sind die RTL II Zuschauer, klar.. ;)

Um damit einen Bogen zur Bahn zu bekommen: Jeden Kilometer den man mit der Bahn anstelle mit dem Auto zurücklegt schädigt die Deutsche Wirtschaft!

..und noch stärkeren Anteil an unserer Volkswirtschaft hat die Tourismusindustrie, und nun?

(Kein Unfall, kein tanken, keine Reparatur, keine neuen Reifen). Und da wir von der Autowirtschaft abhängen ist es elementar wichtig, dass nicht zu viele Leute auf den Zug aufspringen.

Unsere Autowirtschaft setzt am meisten in China um.
Dort setzt die Industrie aber auf Elektroautos. Da hinken wir aber ein wenig hinterher.
Das Schicksal unserer Autowirtschaft hängt nicht von dem Heimabsatz ab, schon gar nicht von den SUV,
sondern ob sie die Zeichen der Zeit erkennen und mitgehen.
Tesla hat einen höheren Marktwert als VW, BMW & Daimler zusammen, heute schon.

Die restlichen "Pro Bahn" Argumente sind Beruhigungspillen.

Wir wollen 170 Mrd Euro investieren allein nur in das Bahnnetz in den nächsten 11 Jahren.
Mit Beruhigungspillen kann das nichts zu tun haben.

Warum karren so viele Osteuropaer hier (leere) LKW durch die Gegend? Was sollte man mit denen machen, wenn man bessere Logistik haette und sich 30% der Fahrten und Fahrer einsparen koennte?

Wenn man LKW-Fahrten effizienter erledigen kann, bleibt mehr Zeit für sinnvollere Aufgaben.

Nebenbei: Warum werden denn nicht ausrangierte Loks und Wagen zum Schrottpreis abgeben wenn sie noch gut sind? Warum vergammeln die erst, bevor sie dann doch verschrottet werden "muessen"? Jeder nicht verkaufte ICE oder Reisezugwagen schwächt die Wirtschaft und deshalb muss auch gut funktionierendes Material raus aus dem ersten Wirtschaftskreislauf und ab in die "Zweitverwertung" um da wieder Menschen mit der Abwrackung zu beschäftigen.

Die ICE TD wurden zum Schrottpreis angeboten - wollte keiner haben.
Die ICE 1 und die ICE 2 kommen in das LDV-Programm und stärken damit die Wirtschaft.

Zusammengefasst: Jede große Ersparnis im Wirtschaftkreislauf gefährdet Arbeitsplätze und damit die Demokratie.

Ganz im Gegenteil,
Jede große Ersparnis im Wirtschaftkreislauf stärkt Arbeitsplätze im Wettbewerb und sorgt durch Innovationen für neue Arbeitsplätze in Bereichen, die es heute noch gar nicht gibt.
Durch die höhere Innovation und Produktion wird die Volkswirtschaft gestärkt und damit das Vertauen in die Demokratie.

Dass muss man nicht so sehen, kann man aber mal darüber nachdenken. Dann kommt man vielleicht auch darauf warum viele Dinge nicht gemacht werden. ;-)

Es gibt gewiss unterschiedliche Gründe, warum gewisse Dinge nicht gemacht werden, obwohl sie hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit hilfreich wären.
Es ist Aufgabe der Politik als auch der Zivilgesellschaft, diese zu ergründen und nachzugehen.

Nur weil man Biodiesel in den SUV füllt wird der auch nicht umweltverträglicher. ;-)

..und wenn er keinen einzigen Tropfen Diesel/Benzin verbraucht?

Und ein SUV, der weniger Sprit verbraucht als ein vergleichbarer nicht-SUV - der ist auch dann noch blöd?

Ein Schocker jagt hier den nächsten ...

Der Blaschke, Sonntag, 13.09.2020, 07:52 (vor 8 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

? Nachfrage zu Kaffeesatz

GUM, Sonntag, 13.09.2020, 12:08 (vor 8 Tagen) @ platz42
bearbeitet von GUM, Sonntag, 13.09.2020, 12:09

Alles im Prinzip richtig.

[...]

Gepa-Kaffee (ja, auch aus der Aluverpackung) in die Espressomaschine füllen ist auch nicht aufwendiger als die Kapsel. Und mit dem Kaffeesatz kann man sogar noch was anfangen.

Schönen Sonntag allerseits

Hallo Platz42,

das macht mich neugierig. Was kann man denn mit dem Kaffeesatz anfangen?

Ich überlege gerade... Ausser dem Tipp Kaffee als "Aufsauger" zu nehmen, wenn was verschüttet wurde ist mir nichts bekannt. Ist aber wohl eher ein Trick wenn so gar kein Küchen-Handtuch in der Nähe ist.

Liebe Grüße

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Kaffeesatz als Dünger verwenden

Norddeich, Sonntag, 13.09.2020, 14:54 (vor 7 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Norddeich, Sonntag, 13.09.2020, 14:54

Was kann man denn mit dem Kaffeesatz anfangen?

Kaffeesatz als Dünger verwenden

Kaffeesatz: Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

hjholtz, Sonntag, 13.09.2020, 15:13 (vor 7 Tagen) @ GUM

Im Garten als Dünger, Kompost-Zusatz, oder zum Fernhalten von Schnecken, Ameisen und anderen Schädlingen. Beim draußen-Sitzen getrocknet anzünden um Wespen und Mücken zu vertreiben (Achtung: der Geruch ist nicht jedermanns Sache). Oder auch als Substrat zur Pilzzucht (wobei sich hier Espresso-Satz weniger eignet, da noch zu viele das Pilzwachstum hemmende Stoffe enthalten sind; langsam gebrühter Filterkaffee ergibt stärker ausgelaugten Satz, der sich besser eignet).

Im Haushalt als Möbelpolitur für alte, dunkle Holzmöbel (soll sogar Kratzer auffüllen und den "alt"-Geruch lindern). Als Bindemittel gegen Aschewolken beim Ausschaufeln/Ausfegen des Kamins. Statt Scheuermilch oder Reinigungsperlen; als vorbeugender Abflussreiniger (Ablagerungen werden sanft abgeschmirgelt und schlechte Gerüche neutralisiert; man sollte aber nicht ständig den Kaffeesatz im Küchenabfluss herunterspülen, dadurch würde das Klärwerk übermäßig "gedüngt" was dort Probleme und Kosten verursacht); als Geruchsbindemittel z.B. im Kühlschrank (damit die Himbeeren nicht nach Camembert duften), in Turnschuhen (wobei sich da frisches Kaffeemehl besser eignet, oder man trocknet den Kaffeesatz vorher) oder auch im (Windel-)Mülleimer. Zum Ostereier-Färben (ggf. zusammen mit Zwiebelschalen und Essig).

Am Körper als Peeling, Gesichtsmaske, Haarkur (alles drei wegen Antioxidanzien und Koffein; letzteres wegen des leicht färbenden Effekts lieber nur bei dunkler Haarfarbe) oder auch als Handseife (z.B. gegen Zwiebelgeruch).

Mein staunendes Danke an Euch Beide

GUM, Sonntag, 13.09.2020, 17:11 (vor 7 Tagen) @ hjholtz

- kein Text -

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Mehr MA braucht es nicht

Power132, Samstag, 12.09.2020, 21:27 (vor 8 Tagen) @ br752
bearbeitet von Power132, Samstag, 12.09.2020, 21:31

Wir rechnen mal einen real oder Kaufland durch wie viel Mitarbeiter es (aus hygienischen Gruenden) brauchen wuerde um alle Lebensmittel unverpackt anbieten zu koennen. Weiterhin rechnen wir mal durch wie lange es brauchen wuerde sich selbst Sachen abzufuellen. Nicht nur die Jelly Beans sondern alle Waren bei denen es moeglich waere. Dann rechnen wir noch die dafuer benoetigte Flaeche aus. *

Meine Prognose:
4 fache Anzahl an Mitarbeitern (Vergleich Angebot Kuehlwaren unverpackt zu verpackt)
Einkaufszeit pro Kunde wuerde sicherlich doppelt so lange
Und bei gleichen Warenumsatz wuerde der Platz sicherlich 1,5 mal gross.
Zum Schluss rechnen wir das dann in den Preis rein.

Es gibt bereits Supermärkte mit Unverpackt-Stationen. Da ist kein zusätzliches Personal zu sehen. Das wird durch die vorhandenen MA erledigt.
Bzw es gibt die Möglichkeit selbst mitgebrachte Boxen an den Fleisch/Käse Theken befüllen zu lassen.


Um solche Dinge wie Nachfuellen unter hygenischen Bedingungen, lagern von angebrochenen Grossverpackungen, Mindesthaltbarkeitskennzeichnung in Abgabebehaeltern bei denen Waren aufgefuellt wurden, obwohl sie noch nicht restlos leer waren denken wir danach auch mal durch. und und und.

Es gibt an den Stationen Tara Wagen, wo die Kunden selbst mitgebrachte Behälter vorher draufstellen, damit die Ware ordnungsgemäß abgerechnet wird.
Ein anderes Konzept - Konservenpfand zumindest bei Glakonserven


Die Menge der Menschen muss auch versorgt werden und nicht nur der Hipster der viel Zeit und Geld hat. Das Fass macht keiner auf. Ausser der Hipster der meint mit seinem Bambusbecher die Welt zu retten.

Stimmt. Aber Unverpackt ist zum gleichen Preis wie Normalware zu haben. Das "Hipster"Argument zieht also nicht.

Jeder kann in ein Unverpackt Laden gehen, aber nicht alle, weil dann die Zeit nicht mehr ausreicht. Ausser man schafft sich wieder Dienstmaegde an, die konsequent den Einkauf in den 20 Unverpacktlaeden in den drei Stadtteilen machen und so 4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der moderne Gruenenwaehler kann das sicherlich finanzieren, wenn er sich auch den 60.000 Euro eSUV leisten kann.

Wieder so ein Gedankensprung, den niemand außer dir nachvollziehen kann bzw unsachliche Polemik derer, die sich im "Ist doch alles gut wie es ist" Gedanken suhlen und in den späten 70zigern hängengeblieben sind.

Mehr MA braucht es nicht. Stimmt. Linke Tasche, rechte Tasch

br752, Samstag, 12.09.2020, 23:43 (vor 8 Tagen) @ Power132
bearbeitet von br752, Samstag, 12.09.2020, 23:43

Es gibt bereits Supermärkte mit Unverpackt-Stationen. Da ist kein zusätzliches Personal zu sehen. Das wird durch die vorhandenen MA erledigt.

Nachfuellen ist Mehrarbeit als Verpackungen einfach einzuraeumen. Dann muss irgendwo anders gespart werden.

Bzw es gibt die Möglichkeit selbst mitgebrachte Boxen an den Fleisch/Käse Theken befüllen zu lassen.

Welche Krankkeiten hatte derjenige vor Dir dir die du jetzt haben moechtest, weil der Mitarbeiter seine und dann deine Dose angefasst haben? Oder gibt es ein kontaktloses rueberreichen? Wir haben doch gelernt, dass Handkontakte auch Viren uebertragen. Man koennte auch eine Schleuse machen, wo die Box desinfiziert wird. Oder der Mitarbeiter wechselt bei jedem Kunden die Handschuhe. Dann fragt man sich: Was ist umweltschonender: Eigene Box mit Wegwerfhandschuhen oder eigene Tuete vom Verkaeufer.

Es gibt an den Stationen Tara Wagen, wo die Kunden selbst mitgebrachte Behälter vorher draufstellen, damit die Ware ordnungsgemäß abgerechnet wird.
Ein anderes Konzept - Konservenpfand zumindest bei Glakonserven

Wie lecker!!!! Wenn ich sehe, dass der vor mir an seinem eigenen Behaelter noch Sabber (Salatsauce die er in der Mittagspause eben verzehrt hat) dran hat, den er auf die Waage stellt und dann ich dran bin. Hmmm. Wie ich das mag. Achtung Loesung: Man koennte von der Rolle nebenan eine Plastikservierten abreissen und die drunterlegen, damit man nicht den Sabber dran hat. Dann hat man also mit mehr Aufwand das gleiche erreicht als haette man gleich die Ware in Folie eingepackt.

Jeder kann in ein Unverpackt Laden gehen, aber nicht alle, weil dann die Zeit nicht mehr ausreicht. Ausser man schafft sich wieder Dienstmaegde an, die konsequent den Einkauf in den 20 Unverpacktlaeden in den drei Stadtteilen machen und so 4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der moderne Gruenenwaehler kann das sicherlich finanzieren, wenn er sich auch den 60.000 Euro eSUV leisten kann.


Wieder so ein Gedankensprung, den niemand außer dir nachvollziehen kann bzw unsachliche Polemik derer, die sich im "Ist doch alles gut wie es ist" Gedanken suhlen und in den späten 70zigern hängengeblieben sind.

Du nimmt die ziemlich viel raus an Beleidigung! "ausser dir" ??
Wenn du den Gedankensprung nicht schaffst, dann darfst du es ruhig so ausdruecken, aber nicht fuer andere sprechen.

Und ich habe auch nicht gesagt, dass es gut ist wie es ist. Daran wird wirklich klar, dass du den Gedankensprung nicht geschafft hast. Ich habe gesagt, dass eine Gruene Lebensweise machbar ist, aber eben nicht fuer jeden ohne den Wohlstand zu gefaehrden!! Leider finde ich die Quelle nicht mehr, aber ich meine es war im TV. Nach den ersten Coronazwangsmassnahmen im Maerz/April gab es bei einigen "Gruenen Denkern" die Vorstellung in Zukunft auch Umweltschutzmassnahmen mit den gleichen Mechanismen wie Coronamassnahmen von oben zu verordnen (durchzudruecken), wobei man abwarten wollte wie gut das akzeptiert wird. Statt Ausgangssperre einfach mal ein Bewegungskilometerlimit um die Umwelt zu schuetzen? ;-)

Unverpackt geht super! Aber nicht in der Masse fuer alle.


BR752

Wasser in Flaschen kaufen anstelle aus dem Hahn

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 00:43 (vor 8 Tagen) @ br752
bearbeitet von Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 00:44

Es gibt bereits Supermärkte mit Unverpackt-Stationen. Da ist kein zusätzliches Personal zu sehen. Das wird durch die vorhandenen MA erledigt.

Nachfüllen ist Mehrarbeit als Verpackungen einfach einzuräumen. Dann muss irgendwo anders gespart werden.

ersteres kann durchaus sein,
ob dann gleich woanders gespart werden müsste von Anbieterseite aus, ist die Frage.
Du hast in einem anderen Beitrag auf das Jahr 1980 verwiesen.
Damals sah hierzulande die Welt noch ganz anders aus.
Tante Emma Läden.. viel mehr Kauf vor Ort / auf Wochenmärkten,
viel weniger Verpackungsmüll pro Kopf hinsichtlich Ernährung.

Wir haben heute hier in Deutschland europaweit die höchste Dichte an Supermärkten, die größte Vielfalt in diesen und die günstigsten Preise.
Die Menschen wären auch durchaus bereit, mehr zu zahlen, wenn sie den Sinn darin auch erkennen.

Die Leute, die heute im Verpackungsfrei-Laden einkaufen gehen.. bei denen gehe ich davon aus, dass sie auch bereit wären, dafür ein wenig mehr zu zahlen.
Ich vermute aber, dass diese eh achtsamer einkaufen, sich achtsamer ernähren und allein von daher weniger Müll verursachen.

Bzw es gibt die Möglichkeit selbst mitgebrachte Boxen an den Fleisch/Käse Theken befüllen zu lassen.

Welche Krankheiten hatte derjenige vor Dir, die du jetzt haben möchtest, weil der Mitarbeiter seine und dann deine Dose angefasst haben? Oder gibt es ein kontaktloses rüberreichen? Wir haben doch gelernt, dass Handkontakte auch Viren übertragen. Man könnte auch eine Schleuse machen, wo die Box desinfiziert wird. Oder der Mitarbeiter wechselt bei jedem Kunden die Handschuhe. Dann fragt man sich: Was ist umweltschonender: Eigene Box mit Wegwerfhandschuhen oder eigene Tüte vom Verkäufer.

Wir haben auch gelernt, dass Hygiene an sich von Vorteil ist.
zuhause Hände waschen. Gekauftes abwaschen vorm Verwerten. etc.

Wie sieht denn die Realität ansonsten aus?
Essen in der Kantine.. beim Döner-Imbiss, sonstige Imbiss. In den Fast-Food Restaurants. etc.
Lieferservice.

..und wie sah es 1980 aus. ;)

Es gibt an den Stationen Tara Wagen, wo die Kunden selbst mitgebrachte Behälter vorher draufstellen, damit die Ware ordnungsgemäß abgerechnet wird.
Ein anderes Konzept - Konservenpfand zumindest bei Glakonserven

Wie lecker!!!! Wenn ich sehe, dass der vor mir an seinem eigenen Behälter noch Sabber (Salatsauce die er in der Mittagspause eben verzehrt hat) dran hat, den er auf die Waage stellt und dann ich dran bin. Hmmm. Wie ich das mag. Achtung Lösung: Man könnte von der Rolle nebenan eine Plastikservierten abreissen und die drunterlegen, damit man nicht den Sabber dran hat. Dann hat man also mit mehr Aufwand das gleiche erreicht als hätte man gleich die Ware in Folie eingepackt.

1980.

Auch die Verpackungsfrei-Laden unterstehen gewissen Hygienevorschriften.

Jeder kann in ein Unverpackt Laden gehen, aber nicht alle, weil dann die Zeit nicht mehr ausreicht. Ausser man schafft sich wieder Dienstmägde an, die konsequent den Einkauf in den 20 Unverpacktläden in den drei Stadtteilen machen und so 4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der moderne Gruenenwaehler kann das sicherlich finanzieren, wenn er sich auch den 60.000 Euro eSUV leisten kann.

Wieder so ein Gedankensprung, den niemand außer dir nachvollziehen kann bzw unsachliche Polemik derer, die sich im "Ist doch alles gut wie es ist" Gedanken suhlen und in den späten 70zigern hängengeblieben sind.

Du nimmt die ziemlich viel raus an Beleidigung! "ausser dir" ??
Wenn du den Gedankensprung nicht schaffst, dann darfst du es ruhig so ausdruecken, aber nicht fuer andere sprechen.

;) ;)

sein "niemand außer dir.." ist gewiss nicht nett, ja.. ;)

aber er fügte ja ein "bzw.." an,
polemisch waren Deine Worte / Sätze doch gewiss.
Finde ich auch legitim, polemische Worte von sich zu geben.

Wenn auch nur 90% der Grünenwähler in den Großstädten allesamt ihre Einkäufe in den Unverpacktläden tätigen würden, dann wäre schon viel geholfen. ;)

Und ich habe auch nicht gesagt, dass es gut ist wie es ist. Daran wird wirklich klar, dass du den Gedankensprung nicht geschafft hast. Ich habe gesagt, dass eine Gruene Lebensweise machbar ist, aber eben nicht fuer jeden ohne den Wohlstand zu gefaehrden!!

1980?

Keine Gefährdung des Wohlstandes, wenn wir nach und nach innerhalb eines gewissen Zeitraumes zu Zuständen des Jahres 1980 zurückkehren würden, im Gegenteil.

Leider finde ich die Quelle nicht mehr, aber ich meine es war im TV. Nach den ersten Coronazwangsmassnahmen im Maerz/April gab es bei einigen "Gruenen Denkern" die Vorstellung in Zukunft auch Umweltschutzmassnahmen mit den gleichen Mechanismen wie Coronamassnahmen von oben zu verordnen (durchzudruecken), wobei man abwarten wollte wie gut das akzeptiert wird. Statt Ausgangssperre einfach mal ein Bewegungskilometerlimit um die Umwelt zu schuetzen? ;-)

derlei Gedankengänge gab es, nicht nur aus "Grünen Denker"-Kreisen.
Der Umgang mit der Lockdown-Zeit hat uns gezeigt, dass so einiges möglich ist, was uns kurz zuvor noch für völlig unvorstellbar erschien.
Als Gedankengang durchaus interessant..
Für "von oben herab" durchzusetzen mit dem Hintergrund der Folgen des Klimawandels mit gleichzeitiger Akzeptanz der breiten Bevölkerung (das war elementar vorhanden im Frühjahr) halte ich persönlich aktuell noch nicht für absehbar. in 30..40+ Jahren kann das anders aussehen.

Unverpackt geht super! Aber nicht in der Masse für alle.

100% alles und überall unverpackt?

darum gehts doch auch nicht, oder?

Wasser?
Die Supermärkte sind voll mit Wasserflaschen, zudem noch mit Kohlensäure.
Menschen kaufen Wasser in Supermärkten, um dieses dann zuhause zu trinken.
Wozu?
Wir haben bestes Leitungswasser. Wozu im Einzelhandel kaufen? zudem am besten noch von Coca-Cola? (vgl. aktuelle heute-show).

Saft!
Saft?
Wir sind Europameister im Safttrinken.. gar Weltmeister - eines von beiden, egal.
Wozu?

Die Gurke ist auch sehr bekannt.
Die lange Gurke. Wozu muss die eingeschweißt sein in Folie?

Wir sind Bierweltmeister..... Alkohol etc pp.
Cola.

Mehr Wasser trinken aus dem Hahn anstatt selbiges zu kaufen, am besten noch mit Kohlensäure und/oder Säfte, am besten noch Limonade - davon profitiert die Wirtschaft ungemein und ebenso unsere Sozialkassen.

Wasser in Flaschen kaufen anstelle aus dem Hahn

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.09.2020, 01:12 (vor 8 Tagen) @ Henrik

Es gibt bereits Supermärkte mit Unverpackt-Stationen. Da ist kein zusätzliches Personal zu sehen. Das wird durch die vorhandenen MA erledigt.

Nachfüllen ist Mehrarbeit als Verpackungen einfach einzuräumen. Dann muss irgendwo anders gespart werden.


ersteres kann durchaus sein,
ob dann gleich woanders gespart werden müsste von Anbieterseite aus, ist die Frage.
Du hast in einem anderen Beitrag auf das Jahr 1980 verwiesen.
Damals sah hierzulande die Welt noch ganz anders aus.
Tante Emma Läden.. viel mehr Kauf vor Ort / auf Wochenmärkten,
viel weniger Verpackungsmüll pro Kopf hinsichtlich Ernährung.

Wir haben heute hier in Deutschland europaweit die höchste Dichte an Supermärkten, die größte Vielfalt in diesen und die günstigsten Preise.
Die Menschen wären auch durchaus bereit, mehr zu zahlen, wenn sie den Sinn darin auch erkennen.

Du hast den Sinn verstanden - ich auch, er allerdings nicht. Muss an seiner Denkweise liegen, da kannst du nichts machen :)

Die Leute, die heute im Verpackungsfrei-Laden einkaufen gehen.. bei denen gehe ich davon aus, dass sie auch bereit wären, dafür ein wenig mehr zu zahlen.
Ich vermute aber, dass diese eh achtsamer einkaufen, sich achtsamer ernähren und allein von daher weniger Müll verursachen.

Dafür müsste es natürlich auch noch einmal deutlich mehr davon geben - bei mir im Stadtteil ist mir zumindest keiner bekannt, somit hat sich das Thema erledigt.

Bzw es gibt die Möglichkeit selbst mitgebrachte Boxen an den Fleisch/Käse Theken befüllen zu lassen.


Wie sieht denn die Realität ansonsten aus?
Essen in der Kantine.. beim Döner-Imbiss, sonstige Imbiss. In den Fast-Food Restaurants. etc.
Lieferservice.

Kantinen hab ich noch nie gerne von innen gesehen, ansonsten ab und zu etwas am Bahnhof ansonsten gibts Zuhause was gekochtes - gut das kostet Zeit, die nimmt man sich eben.


..und wie sah es 1980 aus. ;)

Gaaaaanz anders, kenne es nur vom Hörensagen da soll es nur die alte Frittenbude um die Ecke gegeben haben. Und da wo meine Mutter großgeworden ist gab es noch nichtmal die sondern nur einen Kiosk - zum Einkaufen ging es in die nächste Großstadt, heute selbst dort unvorstellbar.

Jeder kann in ein Unverpackt Laden gehen, aber nicht alle, weil dann die Zeit nicht mehr ausreicht. Ausser man schafft sich wieder Dienstmägde an, die konsequent den Einkauf in den 20 Unverpacktläden in den drei Stadtteilen machen und so 4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der moderne Gruenenwaehler kann das sicherlich finanzieren, wenn er sich auch den 60.000 Euro eSUV leisten kann.

Wieder so ein Gedankensprung, den niemand außer dir nachvollziehen kann bzw unsachliche Polemik derer, die sich im "Ist doch alles gut wie es ist" Gedanken suhlen und in den späten 70zigern hängengeblieben sind.

Du nimmt die ziemlich viel raus an Beleidigung! "ausser dir" ??
Wenn du den Gedankensprung nicht schaffst, dann darfst du es ruhig so ausdruecken, aber nicht fuer andere sprechen.


;) ;)

sein "niemand außer dir.." ist gewiss nicht nett, ja.. ;)

aber er fügte ja ein "bzw.." an,
polemisch waren Deine Worte / Sätze doch gewiss.
Finde ich auch legitim, polemische Worte von sich zu geben.

Wenn auch nur 90% der Grünenwähler in den Großstädten allesamt ihre Einkäufe in den Unverpacktläden tätigen würden, dann wäre schon viel geholfen. ;)

Wenn die dann noch in der Häufung von Supermärkten vorhanden wären...

Keine Gefährdung des Wohlstandes, wenn wir nach und nach innerhalb eines gewissen Zeitraumes zu Zuständen des Jahres 1980 zurückkehren würden, im Gegenteil.

Unverpackt geht super! Aber nicht in der Masse für alle.


100% alles und überall unverpackt?

darum gehts doch auch nicht, oder?

Eben, das ist auch gar nicht möglich.

oder anders gesagt es soll Leute geben die es schaffen null Müll zu produzieren, sie müssen aber auf einige Dinge verzichten.

Die normalen Menschen wie wir könnten locker eine Qute von 60-70% Müllreduzierung schaffen. Nur wird sich damit noch schwer getan - vielleicht in 20-30 Jahren. Da sieht es dann wieder anders aus und wir reden über 2020 :)

Verteufelung wider besseren Wissens?

Power132, Sonntag, 13.09.2020, 08:40 (vor 8 Tagen) @ br752

Es gibt bereits Supermärkte mit Unverpackt-Stationen. Da ist kein zusätzliches Personal zu sehen. Das wird durch die vorhandenen MA erledigt.


Nachfuellen ist Mehrarbeit als Verpackungen einfach einzuraeumen. Dann muss irgendwo anders gespart werden.

Das was unverpackt aufgefüllt wird, wird nicht in Regale verräumt. Punkt 1 deiner Argumentation, der nicht zu trifft.

Bzw es gibt die Möglichkeit selbst mitgebrachte Boxen an den Fleisch/Käse Theken befüllen zu lassen.


Welche Krankkeiten hatte derjenige vor Dir dir die du jetzt haben moechtest, weil der Mitarbeiter seine und dann deine Dose angefasst haben? Oder gibt es ein kontaktloses rueberreichen? Wir haben doch gelernt, dass Handkontakte auch Viren uebertragen. Man koennte auch eine Schleuse machen, wo die Box desinfiziert wird. Oder der Mitarbeiter wechselt bei jedem Kunden die Handschuhe. Dann fragt man sich: Was ist umweltschonender: Eigene Box mit Wegwerfhandschuhen oder eigene Tuete vom Verkaeufer.

Hast du dir das Prozedere mit den eigenen Boxen mal angeschaut, oder polemisierst du hier wider besseren Wissens?
Käse, Fleisch/Fisch, Wurst an den Bedientheken wird in Paper eingeschlagen und wird dann vom Verkäufer in eine Box auf der Theke (meist haben die Stellplätze gesonderete Flächen) ohne Anfassen der Box reingelegt. Das die MA dazu Handschuhe tragen (in den meisten Fällen) gehört zu Hygiene Richtlinien des Händlers.
Punkt 2 deiner Argumentation, der nicht zutrifft.

Es gibt an den Stationen Tara Wagen, wo die Kunden selbst mitgebrachte Behälter vorher draufstellen, damit die Ware ordnungsgemäß abgerechnet wird.
Ein anderes Konzept - Konservenpfand zumindest bei Glakonserven


Wie lecker!!!! Wenn ich sehe, dass der vor mir an seinem eigenen Behaelter noch Sabber (Salatsauce die er in der Mittagspause eben verzehrt hat) dran hat, den er auf die Waage stellt und dann ich dran bin. Hmmm. Wie ich das mag. Achtung Loesung: Man koennte von der Rolle nebenan eine Plastikservierten abreissen und die drunterlegen, damit man nicht den Sabber dran hat. Dann hat man also mit mehr Aufwand das gleiche erreicht als haette man gleich die Ware in Folie eingepackt.

Punkt 3 deiner Argumentation, der nicht zutrifft und einer Phantomdebatte gleicht. Unverpackt angeboten werden nur Trockenwaren (Nudeln, Nüsse etc). Da kann es also kein "Sabber" vom Vornutzer auf einer Tara Waage geben. Und die Idee des Konservenpfandes bezieht sich auf Gläser - gleichlautend mit dem Pfand auf Joghurt im Glas.

Jeder kann in ein Unverpackt Laden gehen, aber nicht alle, weil dann die Zeit nicht mehr ausreicht. Ausser man schafft sich wieder Dienstmaegde an, die konsequent den Einkauf in den 20 Unverpacktlaeden in den drei Stadtteilen machen und so 4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der moderne Gruenenwaehler kann das sicherlich finanzieren, wenn er sich auch den 60.000 Euro eSUV leisten kann.


Wieder so ein Gedankensprung, den niemand außer dir nachvollziehen kann bzw unsachliche Polemik derer, die sich im "Ist doch alles gut wie es ist" Gedanken suhlen und in den späten 70zigern hängengeblieben sind.


Du nimmt die ziemlich viel raus an Beleidigung! "ausser dir" ??

No ist eine Feststellung deiner Polemik.

Wenn du den Gedankensprung nicht schaffst, dann darfst du es ruhig so ausdruecken, aber nicht fuer andere sprechen.

Und ich habe auch nicht gesagt, dass es gut ist wie es ist. Daran wird wirklich klar, dass du den Gedankensprung nicht geschafft hast. Ich habe gesagt, dass eine Gruene Lebensweise machbar ist, aber eben nicht fuer jeden ohne den Wohlstand zu gefaehrden!! Leider finde ich die Quelle nicht mehr, aber ich meine es war im TV. Nach den ersten Coronazwangsmassnahmen im Maerz/April gab es bei einigen "Gruenen Denkern" die Vorstellung in Zukunft auch Umweltschutzmassnahmen mit den gleichen Mechanismen wie Coronamassnahmen von oben zu verordnen (durchzudruecken), wobei man abwarten wollte wie gut das akzeptiert wird. Statt Ausgangssperre einfach mal ein Bewegungskilometerlimit um die Umwelt zu schuetzen? ;-)

Du polemisierst in unangebrachter Art und Weise gegen eine bestimmte Wählerklientel und bedienst dich da dem Sprech des Konservatismus/Rechtsextremismus. Genau das sind immer die Argumente die von CDU und AfD kommen. Fehlen nur noch deren Kampgebriffe....


Unverpackt geht super! Aber nicht in der Masse fuer alle.

Ist für mehrere Warengruppen für viele schon heute Realität.

Geschäftsmodell "Meine Enkel sollen auch noch leben können“

Paladin, Hansestadt Rostock / Berlin, Samstag, 12.09.2020, 22:18 (vor 8 Tagen) @ br752

Zweifellos kann man viel Verpackungsmüll reduzieren, ohne den Totaluntergang der Marktwirtschaft einzuläuten. Andere haben das längst begriffen.

Die spinnen, die Gallier!

Wie Traenenreich!

br752, Sonntag, 13.09.2020, 00:02 (vor 8 Tagen) @ Paladin

Zweifellos kann man viel Verpackungsmüll reduzieren, ohne den Totaluntergang der Marktwirtschaft einzuläuten. Andere haben das längst begriffen.

Die spinnen, die Gallier!

Wieder eine Plastiktuete weniger. Wie ruehrend.
Zero Dingens bedeutet den Zusammenbruch ganzer Industrien. Das kann man wollen. Wenn alle technischen Geraete doppelt so lange halten wuerden, waeren 50% der produzierenden Firmen nicht notwendig und deren Mitarbeiter auch nicht. Was machen wir mit denen? Christoph Sieber hat die Antwort.

Der meiste Abfall in Deutschland ist Bauschutt.
- Bau- und Abbruchabfälle ca. 50% des Muells
- Zweitgroesste Muellgruppe: übrige Abfälle, insbesondere aus Produktion und Gewerbe
- 80% aller Abfälle wurden verbrannt. So viel zum Recycling.

Woher kommen dann die Ersatzenergie fuer die Industrie?
Warum wird Muell aus Italien in deutsche Verbrennungsanlagen geholt und nicht dort eine gebaut?


Mit einer Holzzahnbuerste und einer Papiertuete beim Rewe rettet man nicht die Welt, sondern nur sein eigenen Gewissen. Siehe auch Ablassbrief

Ausgestellt wurde der Ablassbrief im Namen eines Verkuenders, wobei die Partei des Verkuenders den Käufern einen Nachlass zeitlicher Sündenstrafen (Welt der Enkel) oder einen vollkommenen Ablass gewährte.


BR752

Geplante Obsoleszenz war gestern

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 01:19 (vor 8 Tagen) @ br752

Zweifellos kann man viel Verpackungsmüll reduzieren, ohne den Totaluntergang der Marktwirtschaft einzuläuten. Andere haben das längst begriffen.

Die spinnen, die Gallier!

Wieder eine Plastiktüte weniger. Wie rührend.

;)

das ist durchaus ein sehr gewichtiger Punkt, nicht speziell bei uns, aber insgesamt global.

Zero Dingens bedeutet den Zusammenbruch ganzer Industrien. Das kann man wollen. Wenn alle technischen Geräte doppelt so lange halten würden, wären 50% der produzierenden Firmen nicht notwendig und deren Mitarbeiter auch nicht. Was machen wir mit denen?

Nein.

Geplante Obsoleszenz
gewiss ein Punkt.... aber einer der Vergangenheit, einer des vorherigen Jahrzehnts.
Drucker hielten genau zwei Jahre und einen Monat, dann waren sie kaputt.
Mein Drucker hält jetzt 10 Jahre und läuft wie am ersten Tag.
Das Thema ist durch, kein Arbeitsplatz, keine Industrie verloren.

Menschen kaufen sich nicht neue Geräte, weil sie kaputt sind, sondern weil der Fortschritt voranschreitet und sich dadurch die neuen Geräte rentieren.
Ein neuer Kühlschrank, neue Lampen etc rechnen sich und werden für die finanziell ärmsten unserer Gesellschaft auch finanziert durch Programme (leider nutzen diese zu wenige).

Christoph Sieber hat die Antwort.

2012.

Kabarett, das betont er auch.
Wir werden in nächsten Jahren lernen, Menschen ohne direkte Betätigung in unsere Gesellschaft einzubinden, Erwerbslose wie auch Rentner.

Mit einer Holzzahnbürste und einer Papiertuete beim Rewe rettet man nicht die Welt, sondern nur sein eigenen Gewissen.

wozu so weit?
für das gute Gewissen reicht doch allein nur das Kreuz bei der Wahl bei den Grünen aus. ;)
schön mit dem SUV hinfahren zur Wahlurne. ;)

Es geht darum, achtsamer zu leben, achtsamer mit Konsum umzugehen, mit der Natur, seinen Mitmenschen etc.
Menschen tun dieses. das ist Untersuchungen zufolge unabhängig vom Alter und politischer Gesinnung.

Da sollte auch nicht CO2/Klima/was auch immer hinter stecken,
sondern Achtsamkeit an sich.. Wertschätzung. Dankbarkeit.

Geplante Obsoleszenz war gestern

br752, Sonntag, 13.09.2020, 03:00 (vor 8 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von br752, Sonntag, 13.09.2020, 03:01

Menschen kaufen sich nicht neue Geräte, weil sie kaputt sind, sondern weil der Fortschritt voranschreitet und sich dadurch die neuen Geräte rentieren.

Beim Toaster, Haarfoen, Kuechenhandmixer, Eierkocher, Taschenlampe, 3fachsteckdose, Kuechenbeisstellschrank, Kuechenwaage, Sandwichtoaster. Das Zeug haelt 20 bis 100 Jahre und trotzdem stehen davon Massen in den Geschaeften und werden verkauft. Mein Toaster ist 24 Jahre alt und arbeitet wie am ersten Tag. Wo rentiert sich ein neuer Toaster durch Fortschritt? Und bei der Kuechenwaage? Weil die Neuen nun Bluetooth haben?


BR752

Geplante Obsoleszenz war gestern

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 03:13 (vor 8 Tagen) @ br752

Menschen kaufen sich nicht neue Geräte, weil sie kaputt sind, sondern weil der Fortschritt voranschreitet und sich dadurch die neuen Geräte rentieren.

Beim Toaster, Haarfoen, Kuechenhandmixer, Eierkocher, Taschenlampe, 3fachsteckdose, Kuechenbeisstellschrank, Kuechenwaage, Sandwichtoaster. Das Zeug haelt 20 bis 100 Jahre und trotzdem stehen davon Massen in den Geschaeften und werden verkauft. Mein Toaster ist 24 Jahre alt und arbeitet wie am ersten Tag. Wo rentiert sich ein neuer Toaster durch Fortschritt? Und bei der Kuechenwaage? Weil die Neuen nun Bluetooth haben?

Ich weiß da nicht, worauf Du hinaus willst..
Ist Dir bei derlei Produkten irgendwie was von geplanter Obsoleszenz bekannt oder besonders höherem Absatz?
Kennst Du Menschen in signifikanten Maßen, die diese Produkte in regelmäßigen Abständen einfach so konsumieren?

Verpackungen? Lebensmittel?
whataboutism?

Wie Traenenreich!

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.09.2020, 01:23 (vor 8 Tagen) @ br752

Der meiste Abfall in Deutschland ist Bauschutt.
- Bau- und Abbruchabfälle ca. 50% des Muells
- Zweitgroesste Muellgruppe: übrige Abfälle, insbesondere aus Produktion und Gewerbe
- 80% aller Abfälle wurden verbrannt. So viel zum Recycling.

Woher kommen dann die Ersatzenergie fuer die Industrie?
Warum wird Muell aus Italien in deutsche Verbrennungsanlagen geholt und nicht dort eine gebaut?

Warum nehmen wir denn nicht unseren eigen Plastikmüll den wir regelmäßig ins Ausland schicken?

Da verlinke ich doch gleich mal...

GUM, Sonntag, 13.09.2020, 08:30 (vor 8 Tagen) @ br752
bearbeitet von GUM, Sonntag, 13.09.2020, 08:33

Unverpacktläden die immer beliebter werden kann er nichts abgewinnen weil dort keine Wertigkeit zu bekommen ist, dafür um so mehr Nachhaltigkeit.


Das ist die seelische Beruhigung fuer Leute die zu viel Geld haben.

Wir rechnen mal einen real oder Kaufland durch wie viel Mitarbeiter es (aus hygienischen Gruenden) brauchen wuerde um alle Lebensmittel unverpackt anbieten zu koennen. Weiterhin rechnen wir mal durch wie lange es brauchen wuerde sich selbst Sachen abzufuellen. Nicht nur die Jelly Beans sondern alle Waren bei denen es moeglich waere. Dann rechnen wir noch die dafuer benoetigte Flaeche aus. *

Liebe Community,
hallo Jörg, hallo br752,

Super Idee. Und wer das grob abgeschaetzt hat, der darf einen ganz kurzen Blick in Hygiene und Lebensmittelsicherheit der Neuzeit werfen.

Fangen wir also mit dem Offensichtlichen an. Damit auch für die medienaffine Generation etwas dabei ist mit einem "lustigen" Youtube-Video.

Promotion Video von eBay-Kleinanzeigen

Insbesondere ab 01:03 Min. wird auf das steigende Hygienebewusstsein der Menschen eingegangen. Der Lieblings-Pullover war bei jemanden, der "nie geraucht" und "nie mit Tieren gelebt" hat.

Für die von zu Hause mitgebrachten Dosen, Taschen etc. gilt noch mehr. Wie kann ich eine Kreuzkontimation vermeiden. Stichwort: Nussallergie, Tierhaare, Laktose? Oder noch schlimmer:

Die junge, hippe Kundin lässt sich nicht bedienen, weil die Verkäuferin doch tatsächlich eine Dose angefasst hat in der vorher Fleisch war.

Wie trocken sind die Dosen, Einfluss auf Mindesthaltbarkeitsdatum etc. Schimmelgefahr?

Wie gebe ich die Produktinformationen weiter?

Und noch mehr: Warum hat jeder Lebensmittelhersteller ein Sicherheitsmodul am Ende der Produktionslinie.

Etwas übertrieben beschrieben zeigt sich doch, dass der Unverpacktladen eine Illusion ist. Und entweder Risiken birgt oder kostenlos mithelfende Familienangehörige eine Reinigungsstation am Eingang betreiben müssten.

Nach diesem kurzen Ausflug in die Lebensmittelhygiene zieh ich mir doch gleich einen Kapselkaffee rein.

Ein schönes Wochenende an alle, die frei haben.

Liebe Grüße

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

[FragdenProf] Geschäftsmodell Nespresso

GUM, Samstag, 12.09.2020, 12:15 (vor 9 Tagen) @ Paladin

Inwiefern man den Nestlé-Konzern für nachhaltige Wertschöpfung loben kann, ist mir ein Rätsel. Dann geh ich lieber zur lokalen Kaffeerösterei im Hipsterviertel und kaufe mir dort Kaffee, der sogar selbst in Afrika oder Südamerika war und womöglich noch Kaffeebauern persönlich kennt,

Danke für den Beitrag, Paladin. Eine seltsame Idee, dass ein Kleinstunternehmer tagelang im Flugzeug verbringt, um Kaffeebauern kennenzulernen. Um dann bei einer kommerzialisierten Nicht-Reguerungsorganisation ein Siegel zu kaufen.

Da ist mir Nestlé schon lieber, Aktie fast auf Allzeithoch. Da haben Kaffeebauern, Staat und Aktionäre was von.

Ausserdem habe ich von wirtschaftlichem Erfolg gesprochen.

Kann den Kapselkaffee nur loben..

Liebe Grüße

GUM

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Der gute alte Konsum.

br752, Samstag, 12.09.2020, 19:40 (vor 8 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von br752, Samstag, 12.09.2020, 19:40

Nespressos gesamte Markenstrategie basiert darauf, Kaffee komplizierter zu verpacken und das als Lifestyle zu verkaufen.

https://www.zeit.de/2018/11/nespresso-kaffee-kapseln-umwelt

Das Geschäftsmodell Nespresso (Video)

Inwiefern man den Nestlé-Konzern für nachhaltige Wertschöpfung loben kann, ist mir ein Rätsel. Dann geh ich lieber zur lokalen Kaffeerösterei im Hipsterviertel und kaufe mir dort Kaffee, der sogar selbst in Afrika oder Südamerika war und womöglich noch Kaffeebauern persönlich kennt,

Jede abgepackte Wurst oder Kaese bei Lidl, Netto, Aldi, Rewe folgt dem gleichen Prinzip. Da bin ich gespannt in wie vielen Kaese-, Wurst-, Waschmittel-, Herrrenausstatter- Laeden du immer so gehst um den Verpackungen aus dem Weg zu gehen. Im Kaufland wir demnaechst eine Bonbontheke eingefuehrt wo alle Suessigkeiten einzeln zu bekommen sind. Da kann man die 300 verschiedenen Sorten sich von den 15 Mitarbeitenden einzeln in (auch mitgebrachte) Tueten abfuellen lassen. Sie versuchen die Wartezeit in Stosszeiten auf unter 10 Minuten zu bekommen. Top. Weniger Muell! Einfach so eine Tuete Haribo aus dem Regal zu nehmen hoert dann endlich auf. Auch die Haribos wo Tuetchen in Tueten sind gibt es dann nicht mehr.

90% der Waren sind nach diesen Prinzip verpackt und verkauft? Du willst das anders? Dann schau in den Konsum von 1980.


BR752

Wow, die DDR-Keule hab ich in dem anderen Beitrag schon

Paladin, Hansestadt Rostock / Berlin, Samstag, 12.09.2020, 22:07 (vor 8 Tagen) @ br752
bearbeitet von Paladin, Samstag, 12.09.2020, 22:10

vermisst. Dachte schon, du bleibst dir selbst nicht treu.

Ich finde den Ansatz nicht verkehrt, den bestehenden Konsum zu hinterfragen und andere Modelle, beispielsweise den ,unverpackt‘ auszuprobieren. Man kann sowas natürlich im Keim ersticken und sagen, wir machen so weiter wie bisher, denn das ist gut so. Aber ich war noch nie ein Fan dieser Philosophie.

Da das Konsum-Argument ohnehin schon kam, kann ich ja durchaus in die Richtung weitergehen: Warum braucht die Wohlstandsgesellschaft immervolle Regale? Warum muss es für jedes Produkt mindestens drölf Anbieter inkl. Verpackung, Lagerung im Regal + Lager geben? Vielleicht liegt es daran, dass ich NACH 1990 das Licht der Welt erblickte, aber ich finde dieses Wirtschaften fragwürdig. Insbesondere, da diese Vorratshaltung zu massenhaft Lebensmittelvernichtung führt.

Lebensmittelverschwendung in Deutschland

... in der EU (nich zu verwechseln mit Europa)

Mathematischer Dreisatz.

br752, Samstag, 12.09.2020, 23:03 (vor 8 Tagen) @ Paladin

aber ich finde dieses Wirtschaften fragwürdig.

Das darfst du machen. Ohne dieses Wirtschaften wuerde der Wohlstand und damit die Gesellschaft langsam! zurueckgehen und zusammenbrechen und die Ordnung nur durch totalitaere Massnahmen aufrecht erhalten werden koennen. Das kann man wollen. Anfaenglich wird man es nicht merken weil noch genug Reserven da sind, aber sobald Proteste kommen muss man die schnellstmoeglich unterdruecken um an der Macht zu bleiben. War immer so. ;-) Nennt sich regieren.

Der Mensch moechte mehr, sonst wuerdest du heute im Wald sitzen, Beeren sammeln und ab und zu in einen Hasen beissen. Auch das macht gluecklich.


BR752

ethischer Fünfsatz.

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 04:29 (vor 8 Tagen) @ br752

90% der Waren sind nach diesen Prinzip verpackt und verkauft? Du willst das anders? Dann schau in den Konsum von 1980.

Wow, die DDR-Keule hab ich in dem anderen Beitrag schon

vermisst. Dachte schon, du bleibst dir selbst nicht treu.

Ich finde den Ansatz nicht verkehrt, den bestehenden Konsum zu hinterfragen und andere Modelle, beispielsweise den ,unverpackt‘ auszuprobieren. Man kann sowas natürlich im Keim ersticken und sagen, wir machen so weiter wie bisher, denn das ist gut so. Aber ich war noch nie ein Fan dieser Philosophie.

Da das Konsum-Argument ohnehin schon kam, kann ich ja durchaus in die Richtung weitergehen: Warum braucht die Wohlstandsgesellschaft immervolle Regale? Warum muss es für jedes Produkt mindestens drölf Anbieter inkl. Verpackung, Lagerung im Regal + Lager geben? Vielleicht liegt es daran, dass ich NACH 1990 das Licht der Welt erblickte, aber ich finde dieses Wirtschaften fragwürdig.

Das darfst du machen. Ohne dieses Wirtschaften würde der Wohlstand und damit die Gesellschaft langsam! zurückgehen und zusammenbrechen und die Ordnung nur durch totalitäre Maßnahmen aufrecht erhalten werden können. Das kann man wollen. Anfänglich wird man es nicht merken weil noch genug Reserven da sind, aber sobald Proteste kommen muss man die schnellstmöglich unterdrücken um an der Macht zu bleiben. War immer so. ;-) Nennt sich regieren.

Ich kann Euch beiden da nicht so recht folgen.
br752, Du hattest Dich in Deinem vorhergehenden Beitrag lediglich auf die Verpackungen bezogen,
formuliert gewiss ein wenig polemisch.. aber einen DDR-Bezug konnte ich da wenig rauslesen.
In der folgenden Erwiderung mit der Empörung über die immervolle Regale lese ich hingegen schon eher einen DDR-Bezug heraus.. in der Folge (gezielte Planwirtschaft von oben herab gesteuert für den Einzelhandel).

Die Überschrift des Mathematischer Dreisatz. habe ich nicht verstanden.

Kommen wir zurück in die Realität des vergangenen Frühjahrs.
Auf einmal waren in unserer Wohlstandsgesellschaft die immervolle Regale leer in gewissen Bereichen.. Klopapier, Seifen, Konserven und weiteren.
Und das spielte sich innerhalb weniger Tage ab.
Das wurde medial thematisiert und bekannt wurde, dass mit immer weniger Reserven kalkuliert wird.
(Sidekick: In der verarbeitenden Wirtschaft/Industrie gabs ja keinen von oben verordneten Lockdown. Sie kam aber doch recht bald zum Erliegen, weil die Zulieferer aus Italien/.. nicht mehr lieferten. Da wurde medial auch bekannt, dass die Wirtschaft immer weniger mit Reserven kalkuliert)

Im Einzelhandel in Sachen Supermärkten & Diskountern sind die Regale zwar stets voll,
aber wir haben nicht ein Übermaß an Anbietern,
sondern einen Mangel an verschieden unabhängigen.
Wir haben nur noch ein paar wenige Anbieter - das wird ja auch kritisiert.

Der Mensch möchte mehr, sonst würdest du heute im Wald sitzen, Beeren sammeln und ab und zu in einen Hasen beißen. Auch das macht glücklich.

In einer der letzten Folgen von Precht sprach er das seinem Gesprächspartner süffisant provozierend an, ob es dahin wieder zurück gehen würde.
Natürlich nicht, wir haben nun die Arbeitsteilung.
Es gibt gewiss wahrlich Menschen, die haben sich entsprechend entwickelt.
Es gibt auch wieder mehr Leute, die sich selbst Pflanzen anbauen und sich davon ernähren..

Der Mensch möchte mehr?
Im Lebensmittelbereich?
Wir haben alles. alles im Überfluss. Besser gehts kaum. Wir haben auch Vielfalt. Billiger gehts auch kaum noch.
Der Mensch.. bzw. wir als Gesellschaftmenschen möchten nicht nur immer mehr zur Verfügung haben und auch möglichst günstig / wirtschaftlich / effizient haben.
Wir haben auch für uns selbst ein Gewissen, als Gesellschaft haben wir eine Ethik, die wir verfolgen.
Wir konsumieren tagtäglich Schweinefleisch, Rind, Geflügel, Fisch etc. ohne uns Gedanken drüber zu machen, wie es in den Supermarkt kommt.
Wir hier konsumieren aus ethischen Gründen kein Fleisch von Pferden, Katzen oder Hunden.
Das war zu anderen Zeiten anders.
Wir haben keinen Krieg erlebt, zumindest die allermeisten von uns, die hier lesen und schreiben. ;)
Wir haben auch nicht die Nachkriegszeit erlebt, dito.
Wir sind im Wohlstand groß geworden, alles gibts im Überfluss.
Unsere Rahmenbedingungen und unsere ethischen Vorstellungen haben sich also in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten verändert.
Das ist kein Naturgesetz.
Wie sich das nun ganz genau in den folgenden Jahrzehnten entwickeln wird, kann keiner von uns genau vorhersagen,
aber sicher wird es auch weiter Veränderungen geben.
Entweder durch veränderte Rahmenbedingungen oder durch geänderte ethische Vorstellungen, oder beides.
Dieses Jahr haben wir medial Corona ganz groß als Thema,
letztes Jahr war es CO2/Klimawandel.
Lass mal nächstes Jahr die Medien über Monate das Thema Massentierhaltung etc durch die Gazetten jagen..
Wer weiß..

unwahrscheinlich ist aber, dass unsere Wirtschaft & Wohlstand dadurch leidet.
Der Pfeil zeigte stets nach oben und das wird er auch weiterhin (#Factfulness).

Zum Thema alles x-mal im Regal

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.09.2020, 01:31 (vor 8 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von Reservierungszettel, Sonntag, 13.09.2020, 01:34

Da das Konsum-Argument ohnehin schon kam, kann ich ja durchaus in die Richtung weitergehen: Warum braucht die Wohlstandsgesellschaft immervolle Regale? Warum muss es für jedes Produkt mindestens drölf Anbieter inkl. Verpackung, Lagerung im Regal + Lager geben? Vielleicht liegt es daran, dass ich NACH 1990 das Licht der Welt erblickte, aber ich finde dieses Wirtschaften fragwürdig. Insbesondere, da diese Vorratshaltung zu massenhaft Lebensmittelvernichtung führt.

Übrigens falls mal jemand im Supermarkt vor den Regalen mit den Markengewürzen (Fuchs und Ostmann) gestanden hat und sich gefragt hat was am Fuchs Pfeffer jetzt besser ist als an dem von Ostmann, der sollte wissen das es keinen Unterschied gibt und beide im Teutoburger Wald abgepackt werden.

Spezial-Link @Paladin

GUM, Samstag, 12.09.2020, 09:39 (vor 9 Tagen) @ Paladin

https://www.nespresso.com/us/en/order/capsules/original/hawaii-kona-coffee-pods

Auch lecker, gab's in Deutschland 2018 oder so.

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Frage zu BahnBonus App und Partnern

Reservierungszettel, KDU, Freitag, 11.09.2020, 22:46 (vor 9 Tagen) @ br752

Hallo zusammen,

heute ist ja BahnBonusAppTag.

Zur Nutzung der App muss man Zustimmen, dass die persoenlichen Daten "fuer die personalisierte Nutzung der Partnerplattformen" genutzt werden duerfen.

Wie frage ich nun richtig? *gruebel*

Sind das erweitere Rechte die man einraeumen muss oder ist das nur eine (erneute) Bestaetigung der bisherigen Praxis der man als Punktesammler sowieso schon zugestimmt hat?

Kann das jemand erklaeren?

Persönlich verstehe ich dein Problem nicht, du möchtest Gewinne abräumen traust dich aber nicht einen Haken zu setzen?

Merke: Du möchtest was haben also wirst du virtuell ein Opfer bringen müssen. Wenn du Angst vor Werbemails hast solltest du dich weniger im www. Aufhalten. Ein teilweise gläsernerer Bürger bist wahrscheinlich so oder so schon - die DB Stufe ich persönlich sehr seriös ein.

Daher wirst du sicher hierdurch keine dubiosen* Mails bekommen...

*Das Thema muss nicht weiter Breitgetretenen werden jeder sollte wissen was ich meine ;)

Mein Tipp: einfach bestätigen und gut ist ;)

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