400 neue Loks für DB Cargo von Siemens (Allgemeines Forum)

Power132, Dienstag, 08.09.2020, 08:31 (vor 19 Tagen)

Sueddeutsche.de

Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo kauft bei Siemens in den kommenden Jahren Hunderte neue Güterloks. Der Vertrag umfasst bis zu 400 Fahrzeuge, deren Auslieferung im Jahr 2023 starten soll, wie das Unternehmen mitteilte. Die Kosten belaufen sich demnach auf "deutlich über eine Milliarde Euro". Bei den Triebwagen handele es sich um sogenannte Zweikraftloks, die sowohl mit Strom aus Oberleitungen als auch mit Dieselantrieb fahren können.

"Wir werden wachsen und verjüngen für unsere Kunden unsere Flotte mit einer modernen, leistungsstarken Lok", sagte der Produktionsvorstand bei DB Cargo, Ralf Günter Kloß.

Rückschlag für Deutschland - Einsenbahninfrastrukturbankrott

br752, Dienstag, 08.09.2020, 16:20 (vor 19 Tagen) @ Power132
bearbeitet von br752, Dienstag, 08.09.2020, 16:20

Sueddeutsche.de

Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo kauft bei Siemens in den kommenden Jahren Hunderte neue Güterloks. Der Vertrag umfasst bis zu 400 Fahrzeuge, deren Auslieferung im Jahr 2023 starten soll, wie das Unternehmen mitteilte. Die Kosten belaufen sich demnach auf "deutlich über eine Milliarde Euro". Bei den Triebwagen handele es sich um sogenannte Zweikraftloks, die sowohl mit Strom aus Oberleitungen als auch mit Dieselantrieb fahren können.

"Wir werden wachsen und verjüngen für unsere Kunden unsere Flotte mit einer modernen, leistungsstarken Lok", sagte der Produktionsvorstand bei DB Cargo, Ralf Günter Kloß.

Dadurch muss keine Güterstrecke elektrifiziert werden. Personenverkehrsreaktivierungen werden dadurch erschwert, weil eben fuer diese Nebenbahn keine Durchbindung moeglich ist, sonder Dieseltriebwagen angeschafft werden muessten. Auch andere EVU die nur rein elektrisch fahren, koennen bei Problemen eben Dieselstrecken nicht nutzen. Jede Dieselluecke ist dann ein Gewinn fuer die DB.


Statt ne Bruecke fuer alle ueber den Fluss zu bauen kauft Kraft&Gross Amphibienfahrzeuge.


Fuer 50 dieser Loks haette ich ja noch Verstaendniss gehabt um temporaer die Dieselabschnitte zu ueberbruecken, aber so ist das der Einsenbahninfrastrukturbankrott Deutschlands!


Schoene Geschichte. Als waeren die nur dafuer.

Die Fahrzeuge sollen auf der sogenannten letzten Meile zwischen Gleisanschlüssen bei Kunden und den Hauptstrecken zum Einsatz kommen. Diese Gleisabschnitte sind in der Regel nicht elektrifiziert und deshalb nur mit Verbrennerantrieben befahrbar.

Brutales Marketingsprech! Eine "Zweikraftlok" ist keine "herkoemmliche Diesellok", auch wenn sie zu 100% unter Diese faehrt. (Und das drucken die auch noch)

Herkömmliche Dieselloks machen aktuell einen Anteil von 50 Prozent der Flotte bei DB Cargo aus. Bis 2030 will das Unternehmen diesen Anteil auf 10 bis 15 Prozent senken.

Warme Dieselabgase:

Der Bahn-Gesamtkonzern will bis 2050 sämtliche Dieselfahrzeuge aus seiner Flotte verbannen. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. [...] Bislang sind rund 61 Prozent des Streckennetzes mit Oberleitungen ausgestattet. Rund 13 000 Kilometer fehlten noch, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli. Der Ausbau geht nur schleppend voran. Im vergangenen Jahr wurden lediglich 60 Kilometer elektrifiziert.


Bei dem Tempo dauert das noch rund 200 Jahre und die 400 Loks ist schon 2 mal wiedergeboren worden. Anders gerechnet: Um 13.000km bis 2050 zu elektrifizieren muesste man jedes Jahr 400km elektrifizieren. Dass muessen die in Gangelt ausgekungelt haben.

Wer denkt sich denn so einen Irrsinn den ganzen Tag aus?


BR752

Sinnvoll und umweltfreundlich

Alphorn (CH), Dienstag, 08.09.2020, 16:46 (vor 19 Tagen) @ br752

Statt ne Bruecke fuer alle ueber den Fluss zu bauen kauft Kraft&Gross Amphibienfahrzeuge.

Wenn man nicht ganz Deutschland auf einen Schlag elektrifiziert (und das ist unmöglich), dann muss man für jeden Zuglauf, der irgendwo einen Dieselanteil hat, für die ganze Strecke eine Diesellok nehmen und den Rest unter Fahrdraht dieseln. Schlimmer noch: Momentan hat man weniger Motivation zum Elektrifizieren, weil man erstmal kaum profitiert - denn es wird ja anfangs oft unter dem neuen Fahrdraht gedieselt, sodass man keine Kostenersparnis hat.

Mit den neuen Loks wird jede elektrifizierte Teilstrecke sofort ausgenützt und führt zu einer Reduktion des CO2-Ausstosses.

Ganz zu schweigen von den Kostenvorteilen, weil man für die letzte Meile auf meist nicht elektrifizierbaren Industriegleisen keine Rangierlok vorhalten und bemannen muss. Das hilft, die umweltfreundliche Bahn konkurrenzfähig zu machen - wenn sie zu teuer ist, wird halt einfach per Lastwagen gedieselt.

Sinnvoll und umweltfreundlich waere das 1960 gewesen

br752, Dienstag, 08.09.2020, 16:58 (vor 19 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von br752, Dienstag, 08.09.2020, 17:00

Statt ne Bruecke fuer alle ueber den Fluss zu bauen kauft Kraft&Gross Amphibienfahrzeuge.

Du kennst deutsche Politik nicht?!

Wenn man nicht ganz Deutschland auf einen Schlag elektrifiziert (und das ist unmöglich), dann muss man für jeden Zuglauf, der irgendwo einen Dieselanteil hat, für die ganze Strecke eine Diesellok nehmen und den Rest unter Fahrdraht dieseln.

Vorausgesetzt man will ganz Deutschlad elektrifizieren? ;-) Warum wohl gibt es seit Jahrzehnten keinen (kaum) Ausbau der Oberleitung? Weil man es nicht will und es die Wirtschaft nur schaedigt. Das verstehe jemand aus der Schweiz nur sehr schwer. Ok, akzeptiert. :-)

Schlimmer noch: Momentan hat man weniger Motivation zum Elektrifizieren, weil man erstmal kaum profitiert - denn es wird ja anfangs oft unter dem neuen Fahrdraht gedieselt, sodass man keine Kostenersparnis hat.

Und das schon seit ca. 50 Jahren.

Mit den neuen Loks wird jede elektrifizierte Teilstrecke sofort ausgenützt und führt zu einer Reduktion des CO2-Ausstosses.

Wenn man davon ausgeht, dass Dieseln die Normalform der Schienenfortbewegung ist und man gerade begonnen hat das Netz auszubauen. Ich gebe dir Recht, wenn du es 1960 gesagt haettest.

Wenn es nur um die Lastmile ginge, dann wuerde ich dir Recht geben. Aber fuer 1km Dieselstrecke 500km einen Dieselmotor plus Diesel jeden Tag mitzuschleppen ist auch nicht wirklich umweltfreundlich. Warum wohl wird geraten, dass man nichts unnoetiges im Kofferraum des Auto spazieren fahren soll.

Rechne da mal den CO2 Mehrausstoss gegen.

Ganz zu schweigen von den Kostenvorteilen, weil man für die letzte Meile auf meist nicht elektrifizierbaren Industriegleisen keine Rangierlok vorhalten und bemannen muss. Das hilft, die umweltfreundliche Bahn konkurrenzfähig zu machen - wenn sie zu teuer ist, wird halt einfach per Lastwagen gedieselt.

Deine Sichtweise stimmt, aber nur fuer die 50er, 60er oder 70er Jahre. Heute ist das das beste Argument nichts auszubauen. Oder warum wird Geld in Oberleitungen fuer LKW und Autobahnen ausgegeben und nicht in Oberleitungen fuer Schienen? ;-)


Edit: Oder anders gefragt: Wo ist das parallele Konzept zur Elektrifizierung der Deutschen Eisenbahn? (Wenn es denn ein Uebergang sein sollte)


BR752

Strom mitnehmen statt Kabel ziehen.

Der Blaschke, Dienstag, 08.09.2020, 17:05 (vor 19 Tagen) @ br752
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 08.09.2020, 17:06

Huhu.

Personenverkehrsreaktivierungen werden dadurch erschwert, weil eben fuer diese Nebenbahn keine Durchbindung moeglich ist, sonder Dieseltriebwagen angeschafft werden muessten.

Dieseltriebwagen schafft in Kürze niemand mehr an.

Und wenn ich ne Batterie mitnehme oder den Wasserstoff, dann brauche ich auch keine Oberleitung. Die kostet auch, ist störanfällig, verschandelt die Landschaft und tötet auch mal.

Da sollte man Elektrifizierungspläne in Form einer Strippe in der Tat zumindest mal überdenken.


Schöne Grüße von jörg

Strom mitnehmen statt Kabel ziehen und dann umzusteigen

br752, Dienstag, 08.09.2020, 18:04 (vor 19 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von br752, Dienstag, 08.09.2020, 18:07

Dieseltriebwagen schafft in Kürze niemand mehr an.

Stimmt. Das heisst jetzt Alternativantriebstriebwagen. (Eben auch nicht kompatibel mit einer Fahrt unter Oberleitung)

Und wenn ich ne Batterie mitnehme oder den Wasserstoff, dann brauche ich auch keine Oberleitung.

Wenn man nur von Bramsche bis nach Osnabrueck denkt mag das stimmen. Oder tankt der die Akkus auf der Fahrt von Wilhelmshafen bis nach Osnabrueck in Oldenburg nochmal auf um dann mit Schwung den Berg nach Osnabrueck runter zu rollen?

Auch ein mehrfacher, weil so umweltschonender, nicht bahnsteiggleicher Umstieg an den Systemwechselbahnstationen wird von den Reisenden gerne in Kauf genommen. Defekte Fahrstuehle foerdern zudem den Zusammenhalt unter den Reisenden.

Gerne auch zusaetzliche (doppelte) Tf Ausbildung oder die EU Variante um die doppelte Tf Ausbildung zu vermeiden: 2 Unternehmen auf 2 Strecken mit 2 Unterschiedlichen Fahrzeugen, so dass man im Krankheits-/Unfallfall nicht einander aushelfen kann. Da lacht der Busunternehmer mit seinem SEV-Elektrobussen wenn es ueber Land geht.

Die kostet auch, ist störanfällig, verschandelt die Landschaft und tötet auch mal.

Da frage ich mich: Warum haben die Schweizer Oberleitung aber keine Windraeder und alle finden die Landschaft da so schoen. Was mag wohl mehr die Landschaft verschandeln?

Da sollte man Elektrifizierungspläne in Form einer Strippe in der Tat zumindest mal überdenken.

Eine Strippe gibt es bei Elektro Mueller oder bei OBI. Ist bereits erfunden, kann man kaufen, ist in Mengen verfugbar und sehr weit ausgereift.


BR752

Yeah ...

Der Blaschke, Dienstag, 08.09.2020, 18:33 (vor 19 Tagen) @ br752

Huhu.

Und wenn ich ne Batterie mitnehme oder den Wasserstoff, dann brauche ich auch keine Oberleitung.

Wenn man nur von Bramsche bis nach Osnabrueck denkt mag das stimmen. Oder tankt der die Akkus auf der Fahrt von Wilhelmshafen bis nach Osnabrueck in Oldenburg nochmal auf um dann mit Schwung den Berg nach Osnabrueck runter zu rollen?

Das klingt nach Ortskenntnis ... WilhelmshaVen Osnabrück hätte sogar der Akkukübel ET 165 vor 60 Jahren in einem Rutsch geschafft. Die ganze Umstiegsszenarien sind also obsolet.

Ich überlege nur noch, welchen Berg vor Osnabrück du genau meinst.

Die kostet auch, ist störanfällig, verschandelt die Landschaft und tötet auch mal.

Da frage ich mich: Warum haben die Schweizer Oberleitung aber keine Windraeder und alle finden die Landschaft da so schoen. Was mag wohl mehr die Landschaft verschandeln?

Wenn es andere noch ärger treiben, darf man selbst also munter tun und lassen, was man will? Windrad übel - Oberleitung weniger übel - also Oberleitung gut. So

Windräder sind völlig inakzeptabel. Der sinnvollste Strom ist und bleibt der Atomstrom. Was in vielen Gegenden außerhalb Deutschlands auch einleuchtet.


Schöne Grüße von jörg

Yeah ... Genau.

br752, Dienstag, 08.09.2020, 18:50 (vor 19 Tagen) @ Der Blaschke

Huhu.

Und wenn ich ne Batterie mitnehme oder den Wasserstoff, dann brauche ich auch keine Oberleitung.

Wenn man nur von Bramsche bis nach Osnabrueck denkt mag das stimmen. Oder tankt der die Akkus auf der Fahrt von Wilhelmshafen bis nach Osnabrueck in Oldenburg nochmal auf um dann mit Schwung den Berg nach Osnabrueck runter zu rollen?


Das klingt nach Ortskenntnis ... WilhelmshaVen Osnabrück hätte sogar der Akkukübel ET 165 vor 60 Jahren in einem Rutsch geschafft. Die ganze Umstiegsszenarien sind also obsolet.

Deshalb wurden auch weiterhin abgasfreie Akkutriebwagen beschafft. Die sind leise und und bieten dadurch einen hohen Reisekomfort. Nach einer Kurzwende mit dem aufladen der Akkus und dem Aufladen des Personals mit Kaffee und Broetchen geht es wieder gut gelaunt rauf Richtung Norden.

Der sinnvollste Strom ist und bleibt der Atomstrom. Was in vielen Gegenden außerhalb Deutschlands auch einleuchtet.

Apropos unbewohnbare Gebiete: Ich habe es nie nachgerechnet wie gross die Gebiete sind die durch Atomunfaelle unbewohnbar geworden sind und wie gross die Gebiete sind die durch die Erdoelfoerderung unbewohnbar geworden sind. Da gibt es doch einige "grosse" Flaechen in Russland, Nigeria?, zumindest Afrika und den USA. Man muss doch so ein AKW nicht unbedingt in Luedenscheid-Sued bauen.

Und noch eine Sache die mir nicht aus dem Kopf geht. Einen AKW Gau gibt es durchschnittlich alle 10.000 Jahre. Bei ca. 400 AKW die es macht das durchschnittlich 25 Jahre. Also: Bei 400 AKW fliegt uns alle 25 Jahre so ein Ding um die Ohren. Wenn man nun die 8 Deutschen AKW abschaltet, dann fliegen uns nur noch alle 25,5 Jahre so ein Ding um die Ohren.

Huch. Ich habe auch mal gegoogelt, aber erst nachdem ich die Zeilen geschrieben hatte. Passt.


BR752

Yeah. ICE 724 'KKW Grundremmingen'. Das wär's.

Der Blaschke, Dienstag, 08.09.2020, 19:21 (vor 19 Tagen) @ br752
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 08.09.2020, 19:21

Huhu.

Apropos unbewohnbare Gebiete: Ich habe es nie nachgerechnet wie gross die Gebiete sind die durch Atomunfaelle unbewohnbar geworden sind

Nicht der Rede wert. Ein paar Quadratmeter um Tschernobyl und um Fukushima. Und dann auch FÜR DEN MENSCHEN derzeit unbewohnbar. Natur existiert da ja weiterhin.

Also: Bei 400 AKW fliegt uns alle 25 Jahre so ein Ding um die Ohren. Wenn man nun die 8 Deutschen AKW abschaltet, dann fliegen uns nur noch alle 25,5 Jahre so ein Ding um die Ohren.

Was die Abschaltung in Deutschland zu noch größerem Unsinn macht!


Schöne Grüße von jörg

Nach mir die Sintflut

platz42, Berlin, Dienstag, 08.09.2020, 19:50 (vor 19 Tagen) @ Der Blaschke

Das kann man aber auch nur glauben, wenn man nicht darüber nachdenkt, wo der Atommüll hin soll.
Dagegen sind sogar Cola-Einwegflaschen harmlos. Dann doch lieber grüne Streifen am ICE (Bahnbezug!)

Nach mir die Sintflut - Auf der Welle reiten

br752, Dienstag, 08.09.2020, 20:04 (vor 19 Tagen) @ platz42

Das kann man aber auch nur glauben, wenn man nicht darüber nachdenkt, wo der Atommüll hin soll.
Dagegen sind sogar Cola-Einwegflaschen harmlos. Dann doch lieber grüne Streifen am ICE (Bahnbezug!)

Wo ist eigentlich das Problem das Zeug oben liegen zu lassen? Ein Loch so gross wie eine oberirdische Kohle/Diamantmine fuellt das noch nicht mal aus. (Nicht reinkippen, sondern ordentlich darin stapeln) Alle 500 Jahre mal umdrehen und gut ist. Oder in den USA wo man den Oelschlamm gefoerdert hat passend endlagern. (Ordentlich ablagern, damit man immer dran kann). Oekologisch ist das Gebiet doch sowieso tot.

Warum muss das unter die Erde? Weil man meint, dass da was zerbricht und das Gestein dann als Huelle dient oder will man es nur einfach vergessen koennen? Irgendeiner buddelt sowieso in den naechsten 100.000 Jahre mal der Stelle wo man heute was vergraebt.


BR752

Nach mir die Sintflut - Auf der Welle reiten

GibmirZucker, Göding, Dienstag, 08.09.2020, 22:35 (vor 19 Tagen) @ br752

Wo ist eigentlich das Problem das Zeug Alle 500 Jahre mal umdrehen und gut ist. Oder in den USA wo man den Oelschlamm gefoerdert hat passend endlagern. (Ordentlich ablagern, damit man immer dran kann). Oekologisch ist das Gebiet doch sowieso tot.

Alle 500 Jahre umdrehen geht nur, wenn sie Zivilisation noch ein existiert und die Informationen bewahrt werden.

Szenario 1: 2097 unter Attila III. kommt Marvin auf ne geniale Idee: Guck mal, die Fässer sind ganz schön warm! Wir können darauf unsere Tofuwürstchen erwärmen. Schaggeline: ja, machen wir das Fass auf, drinnen ist es sicher ganz schön heiß. Kiara-Cheyenne: Opa hat gesagt das Zeichen bedeutet radoktiv und das ist giftig!!!! Schaggeline: dein Opa war so ein Merkel Systemknecht! Marvin: aufmachen! Aufmachen!

Nach mir die Sintflut - Auf der Welle reiten

br752, Dienstag, 08.09.2020, 22:56 (vor 19 Tagen) @ GibmirZucker

Wo ist eigentlich das Problem das Zeug Alle 500 Jahre mal umdrehen und gut ist. Oder in den USA wo man den Oelschlamm gefoerdert hat passend endlagern. (Ordentlich ablagern, damit man immer dran kann). Oekologisch ist das Gebiet doch sowieso tot.

Alle 500 Jahre umdrehen geht nur, wenn sie Zivilisation noch ein existiert und die Informationen bewahrt werden.

Ohne Zivilisation hat sich das Problem sowieso erledigt. ;-)

Szenario 1: 2097 unter Attila III. kommt Marvin auf ne geniale Idee: Guck mal, die Fässer sind ganz schön warm! Wir können darauf unsere Tofuwürstchen erwärmen. Schaggeline: ja, machen wir das Fass auf, drinnen ist es sicher ganz schön heiß. Kiara-Cheyenne: Opa hat gesagt das Zeichen bedeutet radoktiv und das ist giftig!!!! Schaggeline: dein Opa war so ein Merkel Systemknecht! Marvin: aufmachen! Aufmachen!

Dann lass die das doch aufmachen? Dann gewinnen sie den Darwin Award. Was ist daran schlimm? Ich denke in Hiroschima sind mehr gestorben.

Und wer glaubt, wenn man etwas verbuddelt, dann wuerden Menschen, sofern sich die Technik weiterentwickelt, es in 3000 Jahren nicht finde der irrt wohl gewaltig. Wer heute aus dem All schon Erdkrustenanalyse betreibt, wird in 3000 Jahren wohl auch einen strahlenden Klotz in 4 km Tiefe unter der Erde finden. Da kann man nichts "verstecken". Sicherlich hat eine unterirdische Lagerung Vorteile, aber eben nicht nur.


Was das mit dem Hunnenkoenig zu tun hat faellt mir aber schwer zu verstehen.

Nebenbei: Die Castortransporte, auch mit der Bahn, laufen doch immer noch, oder?


BR752

Äh...

sfn17, Dienstag, 08.09.2020, 23:53 (vor 19 Tagen) @ br752
bearbeitet von sfn17, Dienstag, 08.09.2020, 23:53

Was das mit dem Hunnenkoenig zu tun hat faellt mir aber schwer zu verstehen.

Kann ich fast nicht glauben.
Na, gut, hier: Berlin, Corona, Demo,..., veganer Koch.

Und diese Hipster-Vornamen der Kids mit ihrem Tofukram und ihrer unbändigen Spielfreude ohne jegliches Risikobewusstsein.

Früher(TM) wusste man wenigstens, was gefährlich war, und war dann bewusst leichtsinnig.

Heute dagegen schnallen die G8-Kids gar nichts mehr.

Gerade vorhin in der Uni-Bibliothek einen Kopierer gelötet, dessen Druckauftragsspeicher mehr als gefühlt fünfzig Items, mehrfach identische Auträge, enthielt und der also anscheinend über Stunden unbenutzbar war. Löschen des Auftragsspeichers hat hier mal nicht geholfen, also dann eben Strom weg und Neustart - und das war's.

Wunderte mich nicht, wenn an Bahnsteigen baumelnde Beine wieder vermehrt abgefahren werden. :-(

Himmel, lass' ....

Nach mir die Sintflut - Auf der Welle reiten

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 08.09.2020, 22:59 (vor 19 Tagen) @ br752

Das kann man aber auch nur glauben, wenn man nicht darüber nachdenkt, wo der Atommüll hin soll.
Dagegen sind sogar Cola-Einwegflaschen harmlos. Dann doch lieber grüne Streifen am ICE (Bahnbezug!)


Wo ist eigentlich das Problem das Zeug oben liegen zu lassen? Ein Loch so gross wie eine oberirdische Kohle/Diamantmine fuellt das noch nicht mal aus. (Nicht reinkippen, sondern ordentlich darin stapeln) Alle 500 Jahre mal umdrehen und gut ist. Oder in den USA wo man den Oelschlamm gefoerdert hat passend endlagern. (Ordentlich ablagern, damit man immer dran kann). Oekologisch ist das Gebiet doch sowieso tot.

Warum muss das unter die Erde? Weil man meint, dass da was zerbricht und das Gestein dann als Huelle dient oder will man es nur einfach vergessen koennen? Irgendeiner buddelt sowieso in den naechsten 100.000 Jahre mal der Stelle wo man heute was vergraebt.

Falls sowas wie in Beirut passiert - wenn da was gelegen hätte bräuchte man die Stadt jetzt wohl erstmal nicht mehr aufbauen.

Unter der Erde wäre höchstwahrscheinlich nichts nennenswertes passiert...

Nach mir die Sintflut - Auf der Welle reiten

br752, Dienstag, 08.09.2020, 23:15 (vor 19 Tagen) @ Reservierungszettel

Falls sowas wie in Beirut passiert - wenn da was gelegen hätte bräuchte man die Stadt jetzt wohl erstmal nicht mehr aufbauen.

Unter der Erde wäre höchstwahrscheinlich nichts nennenswertes passiert...

Stimmt. :-)

Es soll aber Flecken auf der Erde geben wo 100km in jeder Richtung kein Haus steht oder ein Mensch wohnt. ;)


BR752

Rückschlag für Deutschland - Einsenbahninfrastrukturbankrott

guru61, Arolfingen, Mittwoch, 09.09.2020, 08:52 (vor 18 Tagen) @ br752
bearbeitet von guru61, Mittwoch, 09.09.2020, 08:55


Wer denkt sich denn so einen Irrsinn den ganzen Tag aus?


BR752

Du?
Bis jetzt haben alle Zweisystemloks mit hoher elektrischer Leistung, lediglich einen Motor in der Grösse eines VW Industriemotors drin, um das mal salopp auszudrücken.
Wenn du hier liest:
https://www.europeanlocpool.com/lokomotiven-2/
9'000 KW elektrisch und 1900 Kw Diesel, aber mit 6 Achsen!: das reicht gerade, um in einer Anschlussgleisanlage die Rangierarbeiten zu erledigen. Auf keinen Fall kannst du mir so einer Leistung hunderte Kilometer, mit einem Zug, wo du vorher 9MW Brauchtest, mit 1.9 MW rumgurken, ohne dass du den Betrieb Massiv beeinträchtigst!

Leider sagt der Artikel nichts über die Spezifikationen aus, die die Lok zu erfüllen hat!
Es wäre interessant zu wissen, welche Leistung elekttrisch und Diesel in den 84 Tonnen, die eine europäische 4 Achsige Lok wiegen darf, untergebracht werden können!
Gruss Guru

Vollelektrifizierung wenig sinnvoll bei Alternativen

ffz, Mittwoch, 09.09.2020, 09:28 (vor 18 Tagen) @ guru61

Hallo,

zunächst mal ist die Elektrifizierung einer Bahnstrecke, leider, nicht nur damit erledigt die Masten zu stellen, die Oberleitung aufzuhängen und für eine entsprechende Stromversorgung aus dem Bahnstromnetz, bzw dem öffentlichen Netz sorgt.

Dazu ist noch die Gleisfreimeldetechnik der Bahnhöfe und der freien Strecke, sowie sämtliche Bahnübergänge anzupassen.

Dabei stellt sich dann auch sehr schnell die Frage der Wirtschaftlichkeit. Es macht recht wenig Sinn eine Strecke wo alle 30 bis 120 Min ein ein- bis dreiteiliger Triebwagen durch die Gegend fährt zu elektrifizieren, aus dem einfachen Grund weil sich dadurch die Betriebskosten massiv erhöhen. Oberleitung will auch regelmäßig inspiziert und bei Schäden repariert sowie Turnusmäßig getauscht werden, Kupfer zählt nicht gerade zu den billigsten Metallen.

Hierfür gibt es neben dem klassischen Dieselmotor, der per se nicht unwirtschaftlich ist, noch die Möglichkeit der Hybridtriebwagen mit verschiedenen Kombinationen oder die alternativen Antriebe Wasserstoff und Batterie(eigentlich ist das ein Akku).

Dieselantrieb ist bei allen Fahrzeugen in Bergregionen wegen der dort im Winter herrschenden Temperaturen sehr schwierig durchzuführen. Selbst Winterdiesel ist nur bis -20°C verwendbar, fallen die Temperaturen darunter flockt der Diesel aus und man kann den Motor nicht mehr starten, bzw muss das Fahrzeug ins Warme stellen und hoffen dass der Motor dann wieder startet. Auch das Kühlwasser von Großmotoren braucht eine gewisse Mindesttemperatur zum starten, in aller Regel mindestens +50°C, sonst gehen durch die Temperaturunterschiede ständig die Zylinderköpfe der Motoren kaputt.

Bei Dieselloks gibt es dafür in aller Regel einen kleinen Brenner ähnlich einer Standheizung der das Kühlwasser auf Temperatur hält, bei Triebwagen wird meistens elektrisch vorgeheizt.

Es gibt übrigens Güterverkehrsunternehmen die fahren geplant und gewollt mit einer Diesellok komplett unter Fahrdraht von Hamburg bis München, Diesel ist deutlich billiger wie den Strom für die Elektrolok zu bezahlen.

Vollelektrifizierung wenig sinnvoll bei Alternativen

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 09.09.2020, 10:05 (vor 18 Tagen) @ ffz
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 09.09.2020, 10:09

Es gibt übrigens Güterverkehrsunternehmen die fahren geplant und gewollt mit einer Diesellok komplett unter Fahrdraht von Hamburg bis München, Diesel ist deutlich billiger wie den Strom für die Elektrolok zu bezahlen.

Allerdings auch nur im besonderen Fall der Tankmöglichkeit in Freihäfen o.Ä.

Was meinst du, warum das im Rheintal deutlich weniger geworden ist?

Selbst für die RB im Halbstundentakt lohnt sich in der Regel schon die Elektrifizierung. Die Fahrzeuge werden zwar etwas teurer, die Betriebskosten dafür deutlich niedriger. Beim xMU fällt selbst der Fahrzeugbeschaffungs-Vorteil weg.

--
Weg mit dem 4744!

Vollelektrifizierung wenig sinnvoll bei Alternativen

guru61, Arolfingen, Mittwoch, 09.09.2020, 15:11 (vor 18 Tagen) @ ffz


Dieselantrieb ist bei allen Fahrzeugen in Bergregionen wegen der dort im Winter herrschenden Temperaturen sehr schwierig durchzuführen. Selbst Winterdiesel ist nur bis -20°C verwendbar, fallen die Temperaturen darunter flockt der Diesel aus und man kann den Motor nicht mehr starten, bzw muss das Fahrzeug ins Warme stellen und hoffen dass der Motor dann wieder startet. Auch das Kühlwasser von Großmotoren braucht eine gewisse Mindesttemperatur zum starten, in aller Regel mindestens +50°C, sonst gehen durch die Temperaturunterschiede ständig die Zylinderköpfe der Motoren kaputt.

Erzähl das mal dem Böölimaa!
Geh mal in die USA und nach Kanada, oder auch in die Mongolei und nach Russland / Sibirien!
https://www.youtube.com/watch?v=CY3AcSYRyDo
https://www.youtube.com/watch?v=3q0Y89KtOcs
Nur weil du dir das nicht vorstellen kannst, heisst das noch lange nicht, dass das so ist.
Aus Eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass Eisregen, Vereiste Fahrleitung, und Flugschnee, wie seinerzeit im Eurostar, wesentlich grössere Probleme verunrsachen können, beim Elektrobetrieb!
Und Winterdiesel an der Tankstelle ist nicht der gleich Saft, wie er in die Lok kommt.
Bei den SBB war seinerzeit genau vorgeschrieben, wieviel Petrol man dem Diesel zusetzen kann, und wie Wintertauglich er dann ist!

DB Cargo bestellt 100 Loks vom Typ Vectron Dual Mode

Henrik, Mittwoch, 09.09.2020, 19:31 (vor 18 Tagen) @ guru61
bearbeitet von Henrik, Mittwoch, 09.09.2020, 19:33

Der Bahn-Gesamtkonzern will bis 2050 sämtliche Dieselfahrzeuge aus seiner Flotte verbannen. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. [...] Bislang sind rund 61 Prozent des Streckennetzes mit Oberleitungen ausgestattet. Rund 13 000 Kilometer fehlten noch, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli. Der Ausbau geht nur schleppend voran. Im vergangenen Jahr wurden lediglich 60 Kilometer elektrifiziert.

Bei dem Tempo dauert das noch rund 200 Jahre und die 400 Loks ist schon 2 mal wiedergeboren worden. Anders gerechnet: Um 13.000km bis 2050 zu elektrifizieren muesste man jedes Jahr 400km elektrifizieren. Dass muessen die in Gangelt ausgekungelt haben.

Wer denkt sich denn so einen Irrsinn den ganzen Tag aus?


BR752

Du?

ebent.. bzw. auch die SZ.

Die Zahl 400 hat er sich selbst ausgedacht wie ebenso "13.000 km bis 2050 zu elektrifizieren".
Wo er selbst gesteckt haben mag als er sich selbst "so einen Irrsinn den ganzen Tag ausgedacht" hat, das weiß womöglich auch nur er selbst.

Aus der benannten Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli geht eben nicht hervor, dass "noch rund 13 000 Kilometer fehlten". Ganz im Gegenteil, ihr ist eine erheblich geringere Anzahl zu entnehmen (vgl. auch Streckenelektrifizierungen bei der Bahn / Drucksache 19/16019)

Bis jetzt haben alle Zweisystemloks mit hoher elektrischer Leistung, lediglich einen Motor in der Grösse eines VW Industriemotors drin, um das mal salopp auszudrücken.
Wenn du hier liest:
https://www.europeanlocpool.com/lokomotiven-2/
9'000 KW elektrisch und 1900 Kw Diesel, aber mit 6 Achsen!: das reicht gerade, um in einer Anschlussgleisanlage die Rangierarbeiten zu erledigen. Auf keinen Fall kannst du mir so einer Leistung hunderte Kilometer, mit einem Zug, wo du vorher 9MW Brauchtest, mit 1.9 MW rumgurken, ohne dass du den Betrieb Massiv beeinträchtigst!

Leider sagt der Artikel nichts über die Spezifikationen aus, die die Lok zu erfüllen hat!
Es wäre interessant zu wissen, welche Leistung elektrisch und Diesel in den 84 Tonnen, die eine europäische 4 Achsige Lok wiegen darf, untergebracht werden können!

Wieso schaust Du nur auf einen einfache Zeitungsmeldung, wenn gleichzeitig sehr ausführliche PMs vorliegen?

Lokflotte von DB Cargo wird mit neuen Zweikraftloks grüner
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Lokflotte-von-D...

DB Cargo und Siemens Mobility schließen Rahmenvertag über 400 Zweikraftloks vom Typ Vectron Dual Mode ab
https://press.siemens.com/global/de/feature/db-cargo-und-siemens-mobility-schliessen-ra...

Geliefert werden Lokomotiven vom Typ Vectron Dual Mode mit spezifischen Anpassungen für das von DB Cargo geplante Einsatzspektrum. Zunächst bestellt die Güterbahn der DB 100 Loks der Baureihe 248.


Die Lok Siemens Vectron Dual Mode ist nun keine Unbekannte..

https://www.mobility.siemens.com/global/de/portfolio/schiene/fahrzeuge/lokomotiven/vect...

https://assets.new.siemens.com//../siemens-mobility-broschuere-vectron-dual-mode-de.pdf

https://press.siemens.com/global/de/pressemitteilung/erste-bestellung-fuer-vectron-dual...


Vectron Dual Mode: Diesel- und E-Lok in einem
https://www.next-mobility.de/vectron-dual-mode-diesel-und-e-lok-in-einem-a-919871/
02.04.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Siemens_Vectron

DB Cargo bestellt 100 Loks vom Typ Vectron Dual Mode

Br 2016, Hannover, Mittwoch, 09.09.2020, 21:45 (vor 18 Tagen) @ Henrik

Aha, dann kommt jetzt ja Licht ins Dunkel.
Kann mir jemand erzähln, wass das für Kupplungen auf den verlinkten Visualisierungen sein sollen? Vor der Lok ist ja sogar ein richtiger Laufsteg angebracht.

Muss das so oft sein? Da fehlt mir die Sachebene.

br752, Donnerstag, 10.09.2020, 00:59 (vor 18 Tagen) @ Henrik

Der Bahn-Gesamtkonzern will bis 2050 sämtliche Dieselfahrzeuge aus seiner Flotte verbannen. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. [...] Bislang sind rund 61 Prozent des Streckennetzes mit Oberleitungen ausgestattet. Rund 13 000 Kilometer fehlten noch, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli. Der Ausbau geht nur schleppend voran. Im vergangenen Jahr wurden lediglich 60 Kilometer elektrifiziert.

Bei dem Tempo dauert das noch rund 200 Jahre und die 400 Loks ist schon 2 mal wiedergeboren worden. Anders gerechnet: Um 13.000km bis 2050 zu elektrifizieren muesste man jedes Jahr 400km elektrifizieren. Dass muessen die in Gangelt ausgekungelt haben.

Wer denkt sich denn so einen Irrsinn den ganzen Tag aus?


BR752

Du?


ebent.. bzw. auch die SZ.

Die Zahl 400 hat er sich selbst ausgedacht wie ebenso "13.000 km bis 2050 zu elektrifizieren".

Wer bitte ist "er"? Meinst du damit mich? Was habe ich mir ausgedacht? Ich habe im Text 400 Fahrzeuge gelesen. Ist mein Fehler gewesen, dass im Text "Fahrzeuge" steht und ich daraus "Loks" interpretiert habe?

SZ Zitat:
"Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo kauft bei Siemens in den kommenden Jahren Hunderte neue Güterloks. Der Vertrag umfasst bis zu 400 Fahrzeuge, ..".


Und wieso habe ich mir "13.000 km bis 2050 zu elektrifizieren" ausgedacht?
Du meinst die Formulierung "fehlen noch" bedeutet nicht "sind zu elektrifizieren"?

SZ Zitat:
"Bislang sind rund 61 Prozent des Streckennetzes mit Oberleitungen ausgestattet. Rund 13 000 Kilometer fehlten noch, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli."

Wo er selbst gesteckt haben mag als er sich selbst "so einen Irrsinn den ganzen Tag ausgedacht" hat, das weiß womöglich auch nur er selbst.

Was soll diese Beleidigung? Was stellt du dir denn vor "wo ich gesteckt" habe?

Aus der benannten Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli geht eben nicht hervor, dass "noch rund 13 000 Kilometer fehlten". Ganz im Gegenteil, ihr ist eine erheblich geringere Anzahl zu entnehmen (vgl. auch Streckenelektrifizierungen bei der Bahn / Drucksache 19/16019)

Anstelle alle unwissend zu lassen, kannst du das ja mal versuchen das in eigene Worte zu fassen und darlegen was er denn gemeint hat. Oder gemeint haben koennte, damit sich niemand was "ausdenken" muss!!!

Sehr viele meiner Beitraege beantwortest du, aber immmer gleich mit persoenlichen Unterstellungen und Beleidigungen. Was (ver)suchst du?

Mit sehr viel Respekt: Ein gewisses Mass an Stalking und Niedermachen entfleucht deinen Beitraegen. Da geht es anscheinend nicht um die andere Meinung sondern um was anderes. Waere es vielleicht mal moeglich, dass du es klaeren laesst warum die immer Bezug auf die persoenliche Ebene nehmen musst und nicht ueber die Sachebene sprechen kannst? Ich faende das gut.


BR752

Sachebene ist relevant.

Henrik, Donnerstag, 10.09.2020, 03:29 (vor 18 Tagen) @ br752

Der Bahn-Gesamtkonzern will bis 2050 sämtliche Dieselfahrzeuge aus seiner Flotte verbannen. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. [...] Bislang sind rund 61 Prozent des Streckennetzes mit Oberleitungen ausgestattet. Rund 13 000 Kilometer fehlten noch, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli. Der Ausbau geht nur schleppend voran. Im vergangenen Jahr wurden lediglich 60 Kilometer elektrifiziert.

Bei dem Tempo dauert das noch rund 200 Jahre und die 400 Loks ist schon 2 mal wiedergeboren worden. Anders gerechnet: Um 13.000km bis 2050 zu elektrifizieren muesste man jedes Jahr 400km elektrifizieren. Dass muessen die in Gangelt ausgekungelt haben.

Wer denkt sich denn so einen Irrsinn den ganzen Tag aus?


BR752

Du?

ebent.. bzw. auch die SZ.

Die Zahl 400 hat er sich selbst ausgedacht wie ebenso "13.000 km bis 2050 zu elektrifizieren".

Wer bitte ist "er"? Meinst du damit mich? Was habe ich mir ausgedacht? Ich habe im Text 400 Fahrzeuge gelesen. Ist mein Fehler gewesen, dass im Text "Fahrzeuge" steht und ich daraus "Loks" interpretiert habe?

Du unterstellst eine Bestellung von 400 Loks.
Bestellt wurden 100 Loks.

SZ Zitat:
"Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo kauft bei Siemens in den kommenden Jahren Hunderte neue Güterloks. Der Vertrag umfasst bis zu 400 Fahrzeuge, ..".

Es handelt sich um einen Rahmenvertrag bis zu 400 Loks.

Und wieso habe ich mir "13.000 km bis 2050 zu elektrifizieren" ausgedacht?
Du meinst die Formulierung "fehlen noch" bedeutet nicht "sind zu elektrifizieren"?

exakt.

SZ Zitat:
"Bislang sind rund 61 Prozent des Streckennetzes mit Oberleitungen ausgestattet. Rund 13 000 Kilometer fehlten noch, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli."

ebent.

"bzw. auch die SZ."

Erläuterungen wurden verlinkt.

Wo er selbst gesteckt haben mag als er sich selbst "so einen Irrsinn den ganzen Tag ausgedacht" hat, das weiß womöglich auch nur er selbst.

Was soll diese Beleidigung? Was stellt du dir denn vor "wo ich gesteckt" habe?

Das sind Deine eigenen Worte.
Eine Beleidigung lag nicht in der Intention.
..gewiss, zugegeben, Du hast die selben Worte anonym benutzt und nicht konkret auf eine direkte Person,
Entschuldigung dafür!
Ich gelobe Besserung!

Ich hätte geläutert sein sollen von dem m.E. peinlichen Auftritt vom MP von Thüringen gestern bei Lanz, der einst während einer Landtagssitzung einem AfD-Abgeordneten gegenüber nen Stinkefinger zeigte,
zu seiner Verteidigung darauf verwies, dass eben dieser auf seiner FB-Seite eben solchen Finger einer anonymen Gruppe hin zeigte.
Letzteres ist eben rechtlich zugelassen - ersteres eben nicht.
(in genau dem Moment der Landtagsrede des Afd-Politikers ging es um den Vorwurf von Ramelow, dass die AfD vom Verfassungsschutz beobachtet werden würde und der Rednder entgegnete indirekt aber eben deutlich, dass Ramelow selbst ja auch beobachtet worden sei, was diesem entzürnte. Letzteres gab er mehrfach zu bei Lanz gestern, ebenso seinen Fehler in der Situation)

Aus der benannten Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage von Ende Juli geht eben nicht hervor, dass "noch rund 13 000 Kilometer fehlten". Ganz im Gegenteil, ihr ist eine erheblich geringere Anzahl zu entnehmen (vgl. auch Streckenelektrifizierungen bei der Bahn / Drucksache 19/16019)

Anstelle alle unwissend zu lassen, kannst du das ja mal versuchen das in eigene Worte zu fassen und darlegen was er denn gemeint hat. Oder gemeint haben könnte, damit sich niemand was "ausdenken" muss!!!

wer auch immer.. könnte auch die benannte Quelle lesen und käme dann eben selbst zu der Erkenntnis, dass
Ein Elektrifizierungsgrad von 70 Prozent angestrebt wird.

70 Prozent, nicht 100 Prozent, wie von der SZ suggeriert.

Sehr viele meiner Beiträge beantwortest du, aber immmer gleich mit persönlichen Unterstellungen und Beleidigungen. Was (ver)suchst du?

Mein Versuch, meine Intention benennst Du in Deinem ersten Halbsatz,
der Entgegnung auf sachlicher Ebene (= meine Intention).

persönliche Unterstellungen und Beleidigungen sind nicht meine Intention.
Sollte das entsprechend so ankommen, so tut mir das leid.
Entsprechend entschuldige ich mich dafür,
im Detail bin ich da für Klärung bereit - auch abseits hiervon gerne per PM.

Mit sehr viel Respekt: Ein gewisses Mass an Stalking und Niedermachen entfleucht deinen Beiträgen. Da geht es anscheinend nicht um die andere Meinung, sondern um was anderes. Wäre es vielleicht mal möglich, dass du es klären lässt, warum die immer Bezug auf die persönliche Ebene nehmen musst und nicht über die Sachebene sprechen kannst? Ich fände das gut.

Die These des Stalkings ist eine Unterstellung Deinerseits.
Beim Lesen der Beiträge & Antworten achte ich in der Regel eher nicht auf die Benutzernamen, insofern wäre das aus meiner Sicht nicht authentisch.
Du weist häufiger mal auf Bahn-Aktionen hin (zumindest ist das mein Eindruck) und das halte ich für sehr positiv und gebe ich auch weiter.
Es würde für mich von daher keinen Sinn ergeben, Dich "niederzumachen".
Ich versuche durchaus mal Sätze / Beiträge von Dir mit Humor zu sehen. Da mag ich vielleicht ja auch daneben liegen. Missverständnisse mögen da vorhanden sein.
Meine Intention dahinter ist, einem anderen besser Humor/Satire/Ironie zu unterstellen als (ggf. bewusste/sture) Unwissenheit. Ersteres sehe ich als positiver an. Also schon gar nicht ist es mein Ansinn, meinem Gegenüber etwas negatives zu unterstellen.
Die Sachebene versuche ich in Vordergrund zu stellen - insbesondere das wird mir ja zu oft vorgeworfen.. ;)
..so wird mir ja auch sehr oft Meinungen unterstellt, die ich gar nicht geäußert habe.
Ist für mich persönlich immer dann sehr amüsant, wenn ich eine komplett entgegen gesetzte Haltung habe, als die mir unterstellte. ;)

--

guck mal einer an,
ein anderer hat sich bedankt. ok, nicht in Worten - aber zwischen den Zeilen.

Rückschlag für Deutschland - Einsenbahninfrastrukturbankrott

br752, Donnerstag, 10.09.2020, 00:26 (vor 18 Tagen) @ guru61


Wer denkt sich denn so einen Irrsinn den ganzen Tag aus?


BR752


Du?

Sehen wir das nicht aehnlich? Was ist das Businessmodell dahinter?

Bis jetzt haben alle Zweisystemloks mit hoher elektrischer Leistung, lediglich einen Motor in der Grösse eines VW Industriemotors drin, um das mal salopp auszudrücken.
Wenn du hier liest:
https://www.europeanlocpool.com/lokomotiven-2/
9'000 KW elektrisch und 1900 Kw Diesel, aber mit 6 Achsen!: das reicht gerade, um in einer Anschlussgleisanlage die Rangierarbeiten zu erledigen. Auf keinen Fall kannst du mir so einer Leistung hunderte Kilometer, mit einem Zug, wo du vorher 9MW Brauchtest, mit 1.9 MW rumgurken, ohne dass du den Betrieb Massiv beeinträchtigst!

Prima, die haben also einen "kleinen" Dieselmotor. Damit kann ich aber auch mal 30 oder 50 Dieselstrecke ueberbruecken ohne diese elektrifizieren zu muessen. Darf ich an Horb-Tuebingen erinnern.

Die (jetzigen) 1,9 DieselMW braucht man doch nicht um einen Wagen aus dem Anschlussgleis zu holen. Was ist denn bereits dafuer fuer ein Einsatz angedacht?

Siehe auch den Abschlepptest des ICE mit der Eurodual. Gut, ein ICE ist kein Gueterzug, aber nicht jede Strecke ist so "bergig" wie KRM.

Die DB kauft doch nicht 400 nagelneue Loks um Industrieanschlussgleise wiederzubeleben und die Kosten fuer Kleinloks den Unternehmen abzunehmen?

Was ist das eigentliche Businessmodell hinter der Anschaffung?

Leider sagt der Artikel nichts über die Spezifikationen aus, die die Lok zu erfüllen hat!
Es wäre interessant zu wissen, welche Leistung elekttrisch und Diesel in den 84 Tonnen, die eine europäische 4 Achsige Lok wiegen darf, untergebracht werden können!

Sicher waere das interessant.


BR752

Rückschlag für Deutschland - Einsenbahninfrastrukturbankrott

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 10.09.2020, 07:05 (vor 17 Tagen) @ br752

Prima, die haben also einen "kleinen" Dieselmotor. Damit kann ich aber auch mal 30 oder 50 Dieselstrecke ueberbruecken ohne diese elektrifizieren zu muessen. Darf ich an Horb-Tuebingen erinnern.
(...)
Die DB kauft doch nicht 400 nagelneue Loks um Industrieanschlussgleise wiederzubeleben und die Kosten fuer Kleinloks den Unternehmen abzunehmen?

Leider sagt der Artikel nichts über die Spezifikationen aus, die die Lok zu erfüllen hat!
Es wäre interessant zu wissen, welche Leistung elekttrisch und Diesel in den 84 Tonnen, die eine europäische 4 Achsige Lok wiegen darf, untergebracht werden können!

Sicher waere das interessant.

Bei uns gibt es die ALP-45 DP im Reisezugverkehr mit 4.400 kW und man kann auch lange Strecken mit Diesel fahren und beliebig den mode wechseln. Aber das Teil wiegt vierachsig 130 Tonnen und dafür ist DB-Netz offenbar nicht gerüstet.
Eine richtige DP-Lok ginge in Europa nur achtachsig, wie bei der ÖBB, praktisch Doppelloks, falls die dort tatsächlich so bestellt wurden. Der Nachteil ist halt immer, dass man das jew. technisch nicht benötigte, trotzdem mitführen muss.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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