Fahrgastrechte zwischen SNCF und DB (Allgemeines Forum)

akbar23, Donnerstag, 23.07.2020, 13:41 (vor 20 Tagen)

Hallo!

Ich wollte im Dezember von Frankreich nach Deutschland fahren. Aufgrund des Streikes fiel der Zug aus. Zwei Tage später fuhr wieder ein Zug und ich kaufte ein Ticket für 165 €. Beide Tickets kaufte ich bei der DB.
Ich habe dann die Fahrt beim Servicecenter Fahrgastrechte eingereicht.
Ich erhielt dann als Antwort das Geld für zwei Stunden Verspätung, das Geld für die zusätzliche Fahrkarte sollte ich binnen eines Monats von der SNCF erhalten. Als ich von der SNCF nichts gehört habe, rief ich nochmal beim SC FGR an. Die sagten mir, ich solle die SNCF kontaktieren und mein Geld fordern. Dies habe ich auch gemacht.
Nach fünf Monaten erhielt ich dann die Antwort, dass die SNCF bei ausländischen Fahrkarten nicht zuständig sei.

Ich bin mit dem TGV Marseille-Frankfurt gefahren. Das ist ein Gemeinschaftszug, der von beiden Unternehmen betrieben wird. Ich denke eigentlich, dass die DB mir mein Geld geben sollte. Nach einem Jahr verfällt ja die Forderung.
Wie würdet ihr nun weiter vorgehen?

Weshalb eine neue Fahrkarte gekauft?

JumpUp @, Donnerstag, 23.07.2020, 14:14 (vor 20 Tagen) @ akbar23

Hallo!

Ich wollte im Dezember von Frankreich nach Deutschland fahren. Aufgrund des Streikes fiel der Zug aus. Zwei Tage später fuhr wieder ein Zug und ich kaufte ein Ticket für 165 €. Beide Tickets kaufte ich bei der DB.
Ich habe dann die Fahrt beim Servicecenter Fahrgastrechte eingereicht.
Ich erhielt dann als Antwort das Geld für zwei Stunden Verspätung, das Geld für die zusätzliche Fahrkarte sollte ich binnen eines Monats von der SNCF erhalten. Als ich von der SNCF nichts gehört habe, rief ich nochmal beim SC FGR an. Die sagten mir, ich solle die SNCF kontaktieren und mein Geld fordern. Dies habe ich auch gemacht.
Nach fünf Monaten erhielt ich dann die Antwort, dass die SNCF bei ausländischen Fahrkarten nicht zuständig sei.

Ich bin mit dem TGV Marseille-Frankfurt gefahren. Das ist ein Gemeinschaftszug, der von beiden Unternehmen betrieben wird. Ich denke eigentlich, dass die DB mir mein Geld geben sollte. Nach einem Jahr verfällt ja die Forderung.
Wie würdet ihr nun weiter vorgehen?

Hier gelten doch eigentlich die regulären Fahrgastrechte,
weshalb hast Du denn eine neue komplett neue Fahrkarte gekauft? Die alte ist doch dadurch nicht ungültig geworden?

Grüße

Weshalb eine neue Fahrkarte gekauft?

akbar23, Donnerstag, 23.07.2020, 18:47 (vor 20 Tagen) @ JumpUp

Im TGV gilt halt eine Reservierungspflicht.
Sncf-Fahrkarten hätte man kostenlos umtauschen können, aber wie das bei der Db war wusste ich nicht. Und ich wollte dann nicht ohne Fahrkarte zum Bahnhof gehen, dann wäre ich vielleicht nicht in den Zug gekommen.

Weshalb eine neue Fahrkarte gekauft?

EK-Wagendienst @, Münster, Freitag, 24.07.2020, 13:43 (vor 19 Tagen) @ akbar23

Im TGV gilt halt eine Reservierungspflicht.
Sncf-Fahrkarten hätte man kostenlos umtauschen können, aber wie das bei der Db war wusste ich nicht. Und ich wollte dann nicht ohne Fahrkarte zum Bahnhof gehen, dann wäre ich vielleicht nicht in den Zug gekommen.

Vorher an den Schalter gehen, da hätte man dann eine kostenlose bekommen.
Es gibt ja noch genug Schalter, zusätzlich ist bei dem durchgehenden TGV 9583 ab Marseille schon deutscher Zugbegleiter mit dabei.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Zu wenig Sicherheit, dass die Dinge gut gehen?

martarosenberg, Freitag, 24.07.2020, 14:22 (vor 19 Tagen) @ EK-Wagendienst

Im TGV gilt halt eine Reservierungspflicht.
Sncf-Fahrkarten hätte man kostenlos umtauschen können, aber wie das bei der Db war wusste ich nicht. Und ich wollte dann nicht ohne Fahrkarte zum Bahnhof gehen, dann wäre ich vielleicht nicht in den Zug gekommen.


Vorher an den Schalter gehen, da hätte man dann eine kostenlose bekommen.
Es gibt ja noch genug Schalter, zusätzlich ist bei dem durchgehenden TGV 9583 ab Marseille schon deutscher Zugbegleiter mit dabei.

Das zeigt mir, dass die Bahn zu viel Angst aufbaut Dinge falsch zu machen. Überall ist es anders, überall gelten andere Regeln, und es gibt keine Sicherheit dass einem bei Problemen geholfen wird oder die Probleme die nicht im Einflussbereich der Kund:in liegen auf die Kund:in abgewälzt werden.

Zu wenig Sicherheit, dass die Dinge gut gehen?

GibmirZucker @, Göding, Freitag, 24.07.2020, 14:42 (vor 19 Tagen) @ martarosenberg

Am Schalter riskiert man, dass alle Plätze bereits ausgebucht sind. Bucht man gleich online, gibt es die Sicherheit, dass man wenigstens mitfahren kann.


Konkret aber in dem Fall:
Fahrkarte wurde bei der DB gekauft. Also sind Ansprüche für Kosten der Ersatzbeförderung an das Servicecenter Fahrgastrechte zu richten. Die SNCF hat gar nichts damit zu tun. Einzig die DB wird die Kosten da reinholen, das braucht duch aber nicht zu kümmern. Ich würde mich da wieder ans Servicecenter wenden.

Zu wenig Sicherheit, dass die Dinge gut gehen?

tose25 @, Samstag, 25.07.2020, 20:58 (vor 18 Tagen) @ GibmirZucker

Ich würde dem Servicecenter Fahrgastrechte nochmal einen Widerspruch schreiben und wenn die Antwort dann negativ ist, die Schlichtungsstelle söp kontaktieren.

Weshalb eine neue Fahrkarte gekauft? Weil Frankreich ;-)

br752 @, Freitag, 24.07.2020, 20:09 (vor 19 Tagen) @ EK-Wagendienst
bearbeitet von br752, Freitag, 24.07.2020, 20:09

Vorher an den Schalter gehen, da hätte man dann eine kostenlose bekommen.
Es gibt ja noch genug Schalter, zusätzlich ist bei dem durchgehenden TGV 9583 ab Marseille schon deutscher Zugbegleiter mit dabei.

Zu dem muss man erstmal kommen! ;-)

Bei meinen Beobachtungen in Lille musste man mit einem Code das Drehkreuz am TGV Bahnsteig erst freischalten. (Wie in der Metro) und erst dann kam man zum 5m weiter wartenden TGV und den Zugpersonal.

Am einfachsten man hat ein 200% passendes Ticket. Deshalb verstehe ich den Beitragseroeffner. Richtig ist natuerlich, dass man zum Schalter gehen KANN, aber wer schonmal in Frankreich versucht hat etwas ohne Franzoesisch zu regeln kauft lieber ein zweites Ticket! Ich verstehe den Beitragseroeffner.

Der deutsche Zugbegleiter wartet ja nicht 20 Minuten vor Abfahrt am Zug um bei einer negativen Antwort nochmals ins Reisezentrum gehen zu koennen. :-/


Ich Mulhouse im Reisezentrum war das schon anstrengend genug.


BR752

Weshalb eine neue Fahrkarte gekauft? Weil Frankreich ;-)

EK-Wagendienst @, Münster, Samstag, 25.07.2020, 20:49 (vor 18 Tagen) @ br752

Vorher an den Schalter gehen, da hätte man dann eine kostenlose bekommen.
Es gibt ja noch genug Schalter, zusätzlich ist bei dem durchgehenden TGV 9583 ab Marseille schon deutscher Zugbegleiter mit dabei.


Zu dem muss man erstmal kommen! ;-)

Bei meinen Beobachtungen in Lille musste man mit einem Code das Drehkreuz am TGV Bahnsteig erst freischalten. (Wie in der Metro) und erst dann kam man zum 5m weiter wartenden TGV und den Zugpersonal.

Am einfachsten man hat ein 200% passendes Ticket. Deshalb verstehe ich den Beitragseröffner. Richtig ist natürlich, dass man zum Schalter gehen KANN, aber wer schon mal in Frankreich versucht hat etwas ohne Französisch zu regeln kauft lieber ein zweites Ticket! Ich verstehe den Beitragseröffner.

Der deutsche Zugbegleiter wartet ja nicht 20 Minuten vor Abfahrt am Zug um bei einer negativen Antwort nochmals ins Reisezentrum gehen zu können. :-/

Das französische Zugpersonal in den TGV kann in der Regel englisch, und beim TGV 9583 auch deutsch, da wird darauf geachtet.
Bin schon sehr viel Zug in Frankreich gefahren, aber immer wenn das Problem von der SNCF ausging, waren sie sehr kulant. Der Streik ging von der SNCF aus.

Wenn man durch das Drehkreuz möchte, und es liegt ein Fehler vor, ist immer jemand zu Stelle.
Die Drehkreuze sind auch nicht immer in Betrieb.

Der 9580/ 9583 ist einer meiner Hauptzüge in Frankreich, in der nächsten Woche benutze ich die in beide Richtungen.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

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