PM: Bauarbeiten für 4-gleisigen Ausbau Nürnberg–Ebensfeld (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 17.04.2020, 14:02 (vor 194 Tagen)

16.04.20 Bamberg

Bauarbeiten für viergleisigen Ausbau der Strecke Nürnberg–Ebensfeld nördlich und südlich von Bamberg

Sperrung, Ersatz und Umleitung des Zugverkehrs an den Wochenenden vom 17. bis 20. und vom 24. bis 27. April

Am viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke München–Berlin wird südlich und nördlich von Bamberg in Oberfranken an drei Wochenenden konzentriert gebaut. Dafür müssen auch die sonst befahrbaren Gleise, die neben den Baustellen liegen, gesperrt werden.

Regionalverkehrszüge werden durch Busse ersetzt:

Von Freitag, 17. April, 22 Uhr bis Montag 20. April, 22 Uhr und von Freitag 24. April, 22 Uhr bis Montag, 27. April, 22 Uhr werden alle Regionalzüge zwischen Bamberg und Lichtenfels durch Busse ersetzt.

Umleitung für Fernverkehrszüge:

Fernverkehrszüge werden zwischen Erfurt und Nürnberg umgeleitet und erhalten dadurch eine Fahrzeitverlängerung von bis zu 100 Minuten. Dadurch entfallen die planmäßigen Zwischenhalte in Lichtenfels, Bamberg und Erlangen von Freitag, 17. April, 22 Uhr, bis Montag, 20. April, 22 Uhr und von Freitag, 24. April, 22 Uhr bis Montag, 27. April, 22 Uhr.

Sämtliche Fahrplanänderungen sind in der Fahrplanauskunft im Internet, in der App DB Navigator bzw. an den Fahrkartenautomaten berücksichtigt.

Die Bahn bittet die Reisenden und Anwohner um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen. Die Fahrradmitnahme in den SEV-Bussen ist nur im Rahmen des verfügbaren Platzes möglich und kann nicht garantiert werden.

Der Abschnitt Hallstadt ist Teil der Schnellfahrstrecke München-Berlin. Sie war mit Fertigstellung der etwa 230 Kilometer langen Neubaustrecken Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle (Saale) im VDE 8 Ende 2017 eröffnet worden. Derzeit folgt abschnittsweise der viergleisige Ausbau zwischen Nürnberg und Ebensfeld. Die Geschwindigkeit ab Ebensfeld in Richtung Süden wird durch den Ausbau auf 230 km/h für die Fernbahngleise erhöht, die Kapazität vergrößert.

Informationen zu den einzelnen Baustellen:

http://www.vde8.de/hallstadt-04-2020

http://www.vde8.de/forchheim-strullendorf-30.1.2020

https://www.deutschebahn.com/pr-muenchen-de/aktuell/presseinformationen/Bauarbeiten-fue...

ZM:ICE-Strecke Erfurt-Nürnberg ab Fr wg Bauarbeiten gesperrt

Henrik, Freitag, 17.04.2020, 14:12 (vor 194 Tagen) @ Henrik

auch die Zeitungen berichten über die Sperrung:


17. April 2020, 7:30 Uhr Bahn - Erfurt

ICE-Strecke Erfurt-Nürnberg wegen Bauarbeiten gesperrt

Erfurt (dpa/th) - Bahnfahrgäste zwischen Erfurt und Nürnberg müssen über das Wochenende mehr Zeit einplanen. Wegen Bauarbeiten an der Bahnstrecke München-Berlin werden Fernzüge zwischen der Thüringer Landeshauptstadt und der Frankenmetropole umgeleitet, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Fahrzeiten verlängern sich so teils um bis zu 100 Minuten. Zudem entfallen Zwischenhalte in Lichtenfels, Bamberg und Erlangen. Das gilt von Freitag ab 22.00 Uhr bis einschließlich Montag, 22.00 Uhr, wie es hieß. Im gleichen Zeitraum werden auch alle Regionalzüge zwischen Bamberg und Lichtenfels durch Busse ersetzt.

Am darauffolgenden Wochenende ist eine weitere Sperrung der ICE-Strecke vom 24. bis 27. April geplant.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-erfurt-ice-strecke-erfurt-nuernberg-wegen-b...

https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/behinderungen-im-bahnverkehr-ice-s...

https://www.welt.de/regionales/thueringen/article207313869/ICE-Strecke-Erfurt-Nuernberg...

Seit fast 2 Monaten bei Max Maulwurf bekannt

Power132, Freitag, 17.04.2020, 14:17 (vor 194 Tagen) @ Henrik

Oho, arbeitet da die Elite?

Blaschke, Freitag, 17.04.2020, 16:32 (vor 194 Tagen) @ Henrik

Huhu.

Am viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke München–Berlin wird südlich und nördlich von Bamberg in Oberfranken an drei Wochenenden konzentriert gebaut.

Ah ja ... Bauen die woanders unkonzentriert, also abgelenkt?

Oder meint man dann wohl doch eher KONZERTIERT ...


Schöne Grüße von jörg

Och Blaschi ;-)

Christian_S, Freitag, 17.04.2020, 16:58 (vor 194 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

Am viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke München–Berlin wird südlich und nördlich von Bamberg in Oberfranken an drei Wochenenden konzentriert gebaut.


Ah ja ... Bauen die woanders unkonzentriert, also abgelenkt?

Oder meint man dann wohl doch eher KONZERTIERT ...

Nein, man meint die Konzentration der Bautätigkeit auf diese Strecke. Sprich, da wird an verschiedenen Stellen gleichzeitig gebaut, da eh kein Zug fahren kann. Also statt x-mal zu sperren, erledigt man mehrere Arbeiten gemeinsam.

Doppeldeutigkeiten sind auch in der deutschen Sprache nicht ungewöhnlich. Denk mal an das schöne Wort "umfahren" ;-)

Mal für Blaschi...

heinz11, Freitag, 17.04.2020, 17:24 (vor 194 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

Am viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke München–Berlin wird südlich und nördlich von Bamberg in Oberfranken an drei Wochenenden konzentriert gebaut.


Ah ja ... Bauen die woanders unkonzentriert, also abgelenkt?

Oder meint man dann wohl doch eher KONZERTIERT ...


...ein Link zu den verschiedenen Bedeutungen des Wortes konzentriert.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Freitag, 17.04.2020, 20:10 (vor 194 Tagen) @ Henrik

Die Umleitung wird sicherlich über Fulda und Würzburg erfolgen. Da frag ich mich, ob es nicht schneller über Hof gehen würde. Berlin-Leipzig-Hof-Nürnberg-München, wobei zwischen Hof und Nürnberg eine Diesellok vor den Triebzug geschnallt werden müsste. Mehr als 100 Minuten mehr würde man so auch nicht brauchen.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Christian_S, Freitag, 17.04.2020, 20:20 (vor 194 Tagen) @ flierfy

Die Umleitung wird sicherlich über Fulda und Würzburg erfolgen. Da frag ich mich, ob es nicht schneller über Hof gehen würde. Berlin-Leipzig-Hof-Nürnberg-München, wobei zwischen Hof und Nürnberg eine Diesellok vor den Triebzug geschnallt werden müsste. Mehr als 100 Minuten mehr würde man so auch nicht brauchen.

Wozu der Aufwand? Dazu müsste man mehrere Dieselloks anmieten samt streckenkundigem Tf.
Und man muss weitere streckenkundige Tf für die Strecke (Leipzig)-Altenburg-Hof als Lotsen anmieten, denn die Fernverkehrs-Tf sind dort nicht streckenkundig.
Und überhaupt - 100 Minuten ohne Energieversorgung des Triebzuges? Das kann ganz schön warm werden. Auch die Toiletten funktionieren dann nicht und die Batterien dürften ganz schön beansprucht werden ...

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

ffz, Freitag, 17.04.2020, 20:42 (vor 194 Tagen) @ Christian_S

Hallo,

die Strecke über Hof hat mehrere Nachteile, zum einen muss man den ICE erst mal nach Hof bekommen, über die Schiefe Ebene oder über Marktredwitz geht das bei einem ICE 4 mit einer Diesellok schon mal ganz sicher nicht, mit 2 Loks schon eher. Der ICE 4 ist der einzige ICE der technisch dafür ausgelegt ist mit Loks der Baureihe 245 über längere Strecken geschleppt zu werden und trotzdem über die Zugsammelschiene mit Energie versorgt zu werden. Hinter Hof werden die Probleme nicht geringer, will man über Leipzig Hbf fahren und nicht zu viel Zeit verlieren bleibt nur der Weg über Weida - Gera - Zeitz - nach Leipzig. Jeder der die Strecke kennt und die Länge der Überholgleise und den regulären Takt der Züge der Erfurter Bahn erkennt dass man da ein echtes Problem hat. Bleibt die Alternative über Gößnitz - Altenburg, ein recht großer Umweg und man bummelt hinter der S5 her, die an jeder Milchkanne hält. Dann landet man zwingend im Leipziger City-Tunnel, da kann man mit einem ICE 4 schon mal nicht halten, weil der Zug nicht an den Bahnsteig an den S-Bahn Stationen passt.

Die Umleitung über Würzburg - Fulda geht mit 45 Min bis 60 Min Fahrzeitverlängerung, je nach Trassenlage.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Freitag, 17.04.2020, 20:50 (vor 194 Tagen) @ ffz
bearbeitet von flierfy, Freitag, 17.04.2020, 20:53

Ich glaube nicht, dass in so einem Fall der ICE in Kreuzungsbahnhöfen warten oder hinter den Bummelzügen herfahren müsste. Die Umleitung ist schliesslich geplant.

Und nach Leipzig Hbf kann man von Gössnitz kommend den Weg über Thekla nehmen.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

ffz, Freitag, 17.04.2020, 20:53 (vor 194 Tagen) @ flierfy

Hallo,

das ist ganz einfaches Trassenvergaberecht. Die Regeltrasse ist gegenüber einer Umelitung immer bevorrechtigt, also muss der Umleiter die Kreuzungen abwarten, ein Nahverkehrszug darf maximal um 3 Min verspätet werden, durch einen Umleiter, eine S-Bahn maximal 60 Sekunden.

Das ist der gleiche Fall wie bei Umleitungen über Aalen - Donauwörth bei den IC/ICE zwischen Stuttgart und München, die Strecke ist kaum weiter, die Verpästung entsteht zu über 80% durch das abwarten von Kreuzungen auf der eingleisigen Strecke und Zugfolge hinter Nahverkerhszügen.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Freitag, 17.04.2020, 21:13 (vor 194 Tagen) @ ffz

Regionalverkehr gibt es auf der Umleitung über Würzburg doch ganz genauso. Da müsste der umgeleitete ICE folglich die gleiche Nachteile haben.

Wenn jedoch Züge mit kurzen Umläufen Vorrang vor Langläufern haben, dann stehen fundamentale Prinzipien der Fahrplangestaltung auf dem Kopf. Da haben wir ein noch grösseres Problem, als die fehlenden Elektrifizierung auf vielen Hauptstrecken.

Umleitung über Würzburg - Fulda und Trassenvergabe

ffz, Samstag, 18.04.2020, 10:33 (vor 193 Tagen) @ flierfy

Hallo,

geschickterweise fährt man den Umleiter 2 Min vor oder 2 Min nach dem ICE/IC von Nürnberg bis Würzburg, dann hat man da schon sehr sicher keine unlösbaren Konflikte mit dem Nahverkehr, so man überhaupt welche hat. Von Würzburg bis Fulda gibt es auf der SFS keinen Nahverkehr, von Fulda bis Erfurt findet man auch eine Trasse die brauchbar ist, zu Mal die Strecke durchgehend Zweigleisig ist und nirgendwo mehr wie eine stündliche RB fährt, bis auf Gotha-Erfurt wo die Neigetechnik RE dazu kommen, die aber gut mit den ICE harmonieren.

Fernverkehr und Nahverkehr werden bei der Trassenvergabe wenn beide eine Takttrasse bestellen gleichwertig behandelt, außer im Konfliktfall. Bei Umleitungen egal ob geplant oder ungeplant hat der Regelzug immer Vorrang vor dem Umleiter. Schließlich hat der Regelzug meistens abgestimmtes Zug- und Busanschlüsse, wenn die auf Grund von Kreuzung oder Überholung verpasst werden wird das nicht nur von den Fahrgastrechten her teuer, sondern drängt die Fahrgäste in den eigenen Pkw wenn man dann 1-2 Stunden auf die nächste Verbindung warten darf. Der Nahverkehr ist von den Fahrgastzahlen dem Fernverkehr weit überlegen, der Fernverkehr hat sogar ein hohes Interesse am Nahverkehr und daran den nicht zu behindern, denn die meisten Fernverkehrsreisenden reisen mit dem Nahverkehr an.

Umleitung über Würzburg - Fulda und Trassenvergabe

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 14:52 (vor 193 Tagen) @ ffz

Hallo,

geschickterweise fährt man den Umleiter 2 Min vor oder 2 Min nach dem ICE/IC von Nürnberg bis Würzburg, dann hat man da schon sehr sicher keine unlösbaren Konflikte mit dem Nahverkehr, so man überhaupt welche hat. Von Würzburg bis Fulda gibt es auf der SFS keinen Nahverkehr, von Fulda bis Erfurt findet man auch eine Trasse die brauchbar ist, zu Mal die Strecke durchgehend Zweigleisig ist und nirgendwo mehr wie eine stündliche RB fährt, bis auf Gotha-Erfurt wo die Neigetechnik RE dazu kommen, die aber gut mit den ICE harmonieren.

5/6 Minuten fährt einer der Umleiter vor dem Regel-ICE zwischen Nürnberg und Würzburg. Da scheint man diese Umleitertrasse von vorn herein bei der Fahrplangestaltung berücksichtigt zu haben. Denn hätte man es dem Zufall überlassen, wäre eine nachträglich zufindende Trasse für eine lange Linie wie dem ICE Berlin-München höchstwahrscheinlich nicht konfliktfrei.


Fernverkehr und Nahverkehr werden bei der Trassenvergabe wenn beide eine Takttrasse bestellen gleichwertig behandelt, außer im Konfliktfall. Bei Umleitungen egal ob geplant oder ungeplant hat der Regelzug immer Vorrang vor dem Umleiter. Schließlich hat der Regelzug meistens abgestimmtes Zug- und Busanschlüsse, wenn die auf Grund von Kreuzung oder Überholung verpasst werden wird das nicht nur von den Fahrgastrechten her teuer, sondern drängt die Fahrgäste in den eigenen Pkw wenn man dann 1-2 Stunden auf die nächste Verbindung warten darf.

Die Anschlüsse sind in der Regel weniger abgestimmt, als sie es sein sollten. Und wenn es dann doch mal einen schlanken Anschluss gibt, muss man eben auch den Anschlusszug oder -bus mit anpassen. Das sollte kein Ding der Unmöglichkeit sein.

Der Nahverkehr ist von den Fahrgastzahlen dem Fernverkehr weit überlegen, der Fernverkehr hat sogar ein hohes Interesse am Nahverkehr und daran den nicht zu behindern, denn die meisten Fernverkehrsreisenden reisen mit dem Nahverkehr an.

Da muss man aber differenzieren. Die grossen Reisendenzahlen des Nahverkehrs kommen ausschliesslich durch den Verkehr in den Metropolen und deren direktes Umland zu Stande. Für den Regionalverkehr abseits der Metropolen gilt genau das Gegenteil. Eine RB-Linie wie die zwischen Weida und Mehltheuer bewegt in einer ganzen Woche wahrscheinlich nicht mal so viel Leute, wie in einem ICE von Leipzig nach Nürnberg sitzen. Entsprechend wenig führen diese provinziellen Linien dem schnellen Fernverkehr zu. Umso absurder ist es dann, dass genau diese Linien einer alternativen ICE-Route im Weg stehen dürfen.

Umleitung über Würzburg - Fulda und Trassenvergabe

ffz, Samstag, 18.04.2020, 15:36 (vor 193 Tagen) @ flierfy

Hallo,

5/6 Minuten fährt einer der Umleiter vor dem Regel-ICE zwischen Nürnberg und Würzburg. Da scheint man diese Umleitertrasse von vorn herein bei der Fahrplangestaltung berücksichtigt zu haben. Denn hätte man es dem Zufall überlassen, wäre eine nachträglich zufindende Trasse für eine lange Linie wie dem ICE Berlin-München höchstwahrscheinlich nicht konfliktfrei.

eine Umleitungstrasse für ein paar Tage findet man fast immer, selbst auf der Riedbahn oder auf der Strecke Offenburg - Basel Bad Bf findet man für ein ppar Tage eine Umleitungstrasse und das fast immer konfliktfrei, bzw mit wenigen regelbaren Konflikten. Schwierig sind immer Trassen für ein ganzes Fahrplanjahr. Konflikte mit Güterzügen sind eigentlich immer regelbar, die kommen eh selten so wie es im Fahrplan steht und wenn kommt es da 15 Min Verspätung meistens auch nicht mehr an. Die mäandrieren mit - 100 Min bis +800 Min irgendwie durch das Schienennetz.

Die Anschlüsse sind in der Regel weniger abgestimmt, als sie es sein sollten. Und wenn es dann doch mal einen schlanken Anschluss gibt, muss man eben auch den Anschlusszug oder -bus mit anpassen. Das sollte kein Ding der Unmöglichkeit sein.

Etwas Verspätungspuffer bei Anschlüssen ist durchaus nicht verkehrt, zumindest in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen, hatte ich bisher kaum Grund mich über magelnd abgestimmte Anschlüsse zu beschweren. Klar es ist nicht die Schweiz, aber es passt. Vergiss es, du passt keinen Anschlussknoten wegen einer Umelitungstrasse an, das wird erstmal ein endloser Rattenschwanz und das EVU/Busunternehmen wünscht dir alle möglichen Strafen, weil das deren ganzen Umlauf- und Personalplan abschießt.

Da muss man aber differenzieren. Die grossen Reisendenzahlen des Nahverkehrs kommen ausschliesslich durch den Verkehr in den Metropolen und deren direktes Umland zu Stande. Für den Regionalverkehr abseits der Metropolen gilt genau das Gegenteil. Eine RB-Linie wie die zwischen Weida und Mehltheuer bewegt in einer ganzen Woche wahrscheinlich nicht mal so viel Leute, wie in einem ICE von Leipzig nach Nürnberg sitzen. Entsprechend wenig führen diese provinziellen Linien dem schnellen Fernverkehr zu. Umso absurder ist es dann, dass genau diese Linien einer alternativen ICE-Route im Weg stehen dürfen.

Genau diese Annahme ist völlig falsch und diqualifizierend für dich. Die größte Reisendenzahl im Nahverkehr mit Abstand sind Schüler und das vor allem auf dem Land. Danach kommen erst mit recht weitem Abstand Pendler, die aber durchaus nicht nur in die Metropolen pendeln, sondern auch aufs Land, da sitzen teilweise Weltkonzerne mehr oder minder auf dem platten Land. In den Metropolen können die das Bauland gar nicht bezahlen und mehrere rauchende Fabrikschlote machen sich in der Stadt nur selten gut. Wir reden bei der Strecke Hof - Weida - Gera - Leipzig über eine Teilstrecke des ehemaligen Vierländerexpresses, die Fahrgastzahlen sind gerade zwischen Mehlteuer und Weida und zwischen Gera und Leipzig gut bis sehr gut, da reichen teilweise 4 RegioShuttle nicht aus. Die befördern an einem Tag locker das was in 2 ICE 4 an Fahrgästen sitzt. Anscheinend hast du wenig Ahnung von Verkehrsbeziehungen und Reisendenströmen, Leipzig und Erfurt sind die Verteilzentren für Sachsen und Thüringen für den Fernverkehr. Wer von der Region Hof/Mehlteuer nach Berlin, Erfurt, Leipzig, Halle(Saale), Rostock,... will und mit dem Zug fährt, der nimmt den Nahverkehrszug Hof - Weida - Gera, wenn er Richtung Erfurt will hat er hier Anschluss an den RE nach Erfurt - Gera - Göttingen und wer Richtung Leipzig, Berlin, Halle(Saale), Rostock will, der fährt weiter bis nach Leipzig Hbf wo der Nahverkehrszug schön auf den Fernverkehrsknoten in Leipzig Hbf getaktet ist.

Was du willst ist keine alternative ICE-Route, selbst mit durchgehender Elektrifizierung, die wohl die nächsten 20 Jahre nicht kommen wird, nicht, weil viel zu viel Umweg und viel zu wenig freie Trassen. Zudem die Hauptumleitungsroute für den Güterverkehr aus Italien, Österreich, Ungarn,... wenn die Strecke Nürnberg - Bamberg - Saalfeld(Saale) gesperrt ist. Die Güterzüge trassiert man gleich Richtung Regensburg, wenn sie nicht eh aus Passau kommen, dann wird die E-Lok abgehängt, oder abgebügelt mit gescheleppt über Marktredwitz bis nach Hof, in Hof kommt eine neue ELok dran, oder die mitgeschleppte bügelt wieder auf und der Güterzug der sich weniger am Nahverkehr stört, sondern da ganz harmonisch mitschwimmt fährt je nach Ziel über Altenburg gen Leipzig oder Richtung Dresden und dann Richtung Berlin.

Umleitung über Würzburg - Fulda und Trassenvergabe

flierfy, Sonntag, 19.04.2020, 00:52 (vor 193 Tagen) @ ffz

Etwas Verspätungspuffer bei Anschlüssen ist durchaus nicht verkehrt, zumindest in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen, hatte ich bisher kaum Grund mich über magelnd abgestimmte Anschlüsse zu beschweren. Klar es ist nicht die Schweiz, aber es passt. Vergiss es, du passt keinen Anschlussknoten wegen einer Umelitungstrasse an, das wird erstmal ein endloser Rattenschwanz und das EVU/Busunternehmen wünscht dir alle möglichen Strafen, weil das deren ganzen Umlauf- und Personalplan abschießt.

Die Umleitungstrassen werden Jahre im Voraus geplant. Wenn sie bewilligt werden, haben alle anderen Verkehrsunternehmen ausreichend Vorlauf, um ihre Haus-interne Planung darauf anzupassen.


Genau diese Annahme ist völlig falsch und diqualifizierend für dich. Die größte Reisendenzahl im Nahverkehr mit Abstand sind Schüler und das vor allem auf dem Land.

Von wegen disqualifiziert. Es war die Rede von Nahverkehr, der vom SPFV behindert werden kann. Strassenverkehrsmittel zählen da für mich nicht dazu. Und wir reden die ganze Zeit vom Schienenverkehr. Da komm mir hier bitte nicht mit Bussen.

Wir reden bei der Strecke Hof - Weida - Gera - Leipzig über eine Teilstrecke des ehemaligen Vierländerexpresses, die Fahrgastzahlen sind gerade zwischen Mehlteuer und Weida und zwischen Gera und Leipzig gut bis sehr gut, da reichen teilweise 4 RegioShuttle nicht aus. Die befördern an einem Tag locker das was in 2 ICE 4 an Fahrgästen sitzt.

Diese Grafik nennt ein paar Zahlen. Es mag eine Prognose für 2030 sein, ist aber auf die Schnelle, das Beste, was ich hier präsentieren kann.
Mit meiner überspitzten Formulierung liege ich vielleicht daneben, mit meiner prinzipiellen Aussage aber nicht. Die Reisendenzahlen im Regionalverkehr abseits der Metropolen sind schlichtweg dünn.

Anscheinend hast du wenig Ahnung von Verkehrsbeziehungen und Reisendenströmen, Leipzig und Erfurt sind die Verteilzentren für Sachsen und Thüringen für den Fernverkehr. Wer von der Region Hof/Mehlteuer nach Berlin, Erfurt, Leipzig, Halle(Saale), Rostock,... will und mit dem Zug fährt, der nimmt den Nahverkehrszug Hof - Weida - Gera, wenn er Richtung Erfurt will hat er hier Anschluss an den RE nach Erfurt - Gera - Göttingen und wer Richtung Leipzig, Berlin, Halle(Saale), Rostock will, der fährt weiter bis nach Leipzig Hbf wo der Nahverkehrszug schön auf den Fernverkehrsknoten in Leipzig Hbf getaktet ist.

Mit den Banalitäten, die du hier erörterst, willst du mir doch nicht allen Ernstes beweisen, keine Ahnung zu haben.


Was du willst ist keine alternative ICE-Route, selbst mit durchgehender Elektrifizierung, die wohl die nächsten 20 Jahre nicht kommen wird, nicht, weil viel zu viel Umweg und viel zu wenig freie Trassen.

Nein, ich will einfach ein Schienennetz, dass fähig ist, den Ausfall einzelner Teile mit kurzen Umleitungen zu absorbieren. Aber offensichtlich sind weite Teile des Netzes nur Überbleibsel aus besseren Tagen, deren Zustand keinen modernen Bahnverkehr zulässt. Da muss eben über Fulda umgeleitet werden, oder wenn wie im Fall Rastatt keine Umleitung über Fulda zur Verfügung steht, geht eben 7 Wochen auch mal gar nichts.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 19.04.2020, 01:29 (vor 193 Tagen) @ ffz

Hallo,

das ist ganz einfaches Trassenvergaberecht. Die Regeltrasse ist gegenüber einer Umelitung immer bevorrechtigt, also muss der Umleiter die Kreuzungen abwarten, ein Nahverkehrszug darf maximal um 3 Min verspätet werden, durch einen Umleiter, eine S-Bahn maximal 60 Sekunden.

Eine S-Bahn wurde auch mal länger zur Seite genommen.


Das ist der gleiche Fall wie bei Umleitungen über Aalen - Donauwörth bei den IC/ICE zwischen Stuttgart und München, die Strecke ist kaum weiter, die Verpästung entsteht zu über 80% durch das abwarten von Kreuzungen auf der eingleisigen Strecke und Zugfolge hinter Nahverkerhszügen.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Mario-ICE, Freitag, 17.04.2020, 22:23 (vor 194 Tagen) @ flierfy

Warum ignorierst du eigentlich die Antworten zu Tf und Streckenkunde, sowie den benötigten Fahrzeugen?

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Freitag, 17.04.2020, 23:14 (vor 194 Tagen) @ Mario-ICE

Weil das die Dinge sind, die sich selbst erklären und wir nicht weiter drüber sprechen brauchen.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Mario-ICE, Freitag, 17.04.2020, 23:27 (vor 194 Tagen) @ flierfy

Weil das die Dinge sind, die sich selbst erklären und wir nicht weiter drüber sprechen brauchen.

Damit ist ja deine Frage auch beantwortet.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Freitag, 17.04.2020, 20:42 (vor 194 Tagen) @ Christian_S

Es sind ja nicht 100 min an der Diesellok, sondern vielleicht 75 oder 80. Ausserdem verstopft man so nicht die Strecke Bebra-Fulda, die noch für anderen Verkehr gebraucht wird.

Fairerweise sind momentan eh nicht allzu viele Menschen

Paladin, Hansestadt Rostock / Stralsund, Freitag, 17.04.2020, 21:08 (vor 194 Tagen) @ flierfy

unterwegs, ist nicht auch die Anzahl der Züge reduziert?

Warum gibt es eigentlich keine Rottendorfer Kurve?

Splittergattung, Freitag, 17.04.2020, 21:23 (vor 194 Tagen) @ flierfy

Es war doch eigentlich ziemlich lange absehbar, dass es zwischen Nürnberg und Bamberg längerfristig Bauarbeiten geben würde - hat da eigentlich mal jemand daran gedacht, eine Umgehungskurve um Rottendorf herumzulegen, damit man dann ohne Kopfmachen VDE8 - Hallstadter Kurve - Schweinfurt - Rottendorfer Kurve - Neustadt(Aisch) - Nürnberg umleiten könnte? Oder ist die Strecke über Neustadt(Aisch) dafür auch mal wieder zu voll?

Warum gibt es eigentlich keine Rottendorfer Kurve?

Christian_S, Freitag, 17.04.2020, 21:31 (vor 194 Tagen) @ Splittergattung

Es war doch eigentlich ziemlich lange absehbar, dass es zwischen Nürnberg und Bamberg längerfristig Bauarbeiten geben würde - hat da eigentlich mal jemand daran gedacht, eine Umgehungskurve um Rottendorf herumzulegen, damit man dann ohne Kopfmachen VDE8 - Hallstadter Kurve - Schweinfurt - Rottendorfer Kurve - Neustadt(Aisch) - Nürnberg umleiten könnte? Oder ist die Strecke über Neustadt(Aisch) dafür auch mal wieder zu voll?

Na über die Neustadt an der Aisch fährt man so oder so, egal ob man via Fulda oder via VDE8.1 - Schweinfurt umleitet.

An sich wäre die Kurve schon machbar, aber ganz ehrlich: für ein bißchen Umleiterverkehr ein paarmal pro Jahr solch einen Kostenaufwand? Denn für reguläre Verkehre hätte diese Kurve so gut wie keinen Nutzen.

Bei den aktuellen Bauarbeiten wäre sie aber eh nutzlos, da diese nördlich von Bamberg stattfinden, also diese Umleitung eh ausscheidet.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 18.04.2020, 11:01 (vor 193 Tagen) @ flierfy

In diesen Zeiten verstopft da wohl kaum was. Und wenn ein ICE +30 hat merkt es kaum jemand, sitzt ja kaum wer drin.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 13:38 (vor 193 Tagen) @ Alibizugpaar

In diesen Zeiten verstopft da wohl kaum was. Und wenn ein ICE +30 hat merkt es kaum jemand, sitzt ja kaum wer drin.

Diese Umleitung ist aber schon länger geplant. Dass es jetzt nur weniger Fahrgäste betrifft, konnte man nicht wissen.
Der Schienengüterverkehr rollt aber weiter wie gewohnt. Und dem raubt ein umgeleiteter ICE auf den Strecken zwischen Bebra und Nürnberg durchaus ein paar Trassen.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

EK-Wagendienst, Münster, Samstag, 18.04.2020, 13:45 (vor 193 Tagen) @ flierfy

In diesen Zeiten verstopft da wohl kaum was. Und wenn ein ICE +30 hat merkt es kaum jemand, sitzt ja kaum wer drin.


Diese Umleitung ist aber schon länger geplant. Dass es jetzt nur weniger Fahrgäste betrifft, konnte man nicht wissen.
Der Schienengüterverkehr rollt aber weiter wie gewohnt. Und dem raubt ein umgeleiteter ICE auf den Strecken zwischen Bebra und Nürnberg durchaus ein paar Trassen.

Das ist DB Fernverkehr viel zu umständlich, und Tf die auf den Strecken Streckenkunde haben wird es auch keine geben, da sie dort nicht fahren.
Das ist der Standard Umleitungsweg, und so wird gefahren.
Ich erkennen keine Wert, warum man nur an sowas überhaupt denken soll, und in Erfurt wird dann auch nicht gehalten.
Die Güterzüge fahren ja auch Minuten genau auf ihrere Trasse.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 18.04.2020, 11:05 (vor 193 Tagen) @ flierfy

Interessanter und eher umsetzbar -wenn schon- wäre ein IC-Inselbetrieb (Shuttle) mit Diesel zwischen Nürnberg und Hof mit 2x Umstieg dort vom und zum Anschluss-ICE. Aber ICE abschleppen fände ich wenig sinnvoll, falls es überhaupt technisch möglich wäre (Stromversorgung Klima etc).

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 13:33 (vor 193 Tagen) @ Alibizugpaar

Interessanter und eher umsetzbar -wenn schon- wäre ein IC-Inselbetrieb (Shuttle) mit Diesel zwischen Nürnberg und Hof mit 2x Umstieg dort vom und zum Anschluss-ICE. Aber ICE abschleppen fände ich wenig sinnvoll, falls es überhaupt technisch möglich wäre (Stromversorgung Klima etc).

Da hab ich auch schon dran gedacht. Allerdings ist das mit zweimaligen Umstieg verbunden, worauf ein Teil der Fahrgäste empfindlich reagiert.
Es sei denn, man setzt von vorn herein auf eine IC-Garnitur und wechselt in Leipzig und Nürnberg beim ohnehin fälligen Kopfmachen das Triebmittel. Dann hätte man eine umstiegsfreie Verbindung, wennauch mit etwas weniger Komfort.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Alexander, Samstag, 18.04.2020, 14:20 (vor 193 Tagen) @ flierfy

Interessanter und eher umsetzbar -wenn schon- wäre ein IC-Inselbetrieb (Shuttle) mit Diesel zwischen Nürnberg und Hof mit 2x Umstieg dort vom und zum Anschluss-ICE. Aber ICE abschleppen fände ich wenig sinnvoll, falls es überhaupt technisch möglich wäre (Stromversorgung Klima etc).

Da hab ich auch schon dran gedacht. Allerdings ist das mit zweimaligen Umstieg verbunden, worauf ein Teil der Fahrgäste empfindlich reagiert.
Es sei denn, man setzt von vorn herein auf eine IC-Garnitur und wechselt in Leipzig und Nürnberg beim ohnehin fälligen Kopfmachen das Triebmittel. Dann hätte man eine umstiegsfreie Verbindung, wennauch mit etwas weniger Komfort.

Bei einer IC-Garnitur hast du dann das Problem, dass man nicht über die NIM fahren kann, sondern zwangsläufig über Augsburg fahren musst.
DB Fernverkehr besitzt meines Wissens nach keine druckertüchtigten Wagen mehr.

Eine Frage hätte ich noch, wie kommst du auf 75 bis 80 Minuten für Nürnberg - Marktredwitz - Hof?
Ich würde sagen 95 Minuten Fahrzeit, ohne Zwischenhalt, sind mindestens notwendig.

Im Fahrplanjahr 2005 betrug die Regelfahrzeit der IC (über Marktredwitz) 109 Minuten. Diese war entspannt haltbar.
Im Fahrplanjahr 2004 betrug in der zweiten Jahreshälfte die Fahrzeit 98 Minuten, ich meine aber diese Fahrzeiten waren so gut wie nicht haltbar.

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 15:41 (vor 193 Tagen) @ Alexander

Bei einer IC-Garnitur hast du dann das Problem, dass man nicht über die NIM fahren kann, sondern zwangsläufig über Augsburg fahren musst.
DB Fernverkehr besitzt meines Wissens nach keine druckertüchtigten Wagen mehr.

Die Metronom-Garnituren müssten druckertüchtigt sein. Die gelten aber wahrscheinlich nicht als IC-Garnituren.
Der Gedanke ist aber ohnehin obsolet. Wie im Laufe dieses Fadens ersichtlich wurde, hat DB Fern ein grobmaschiges Netz, das sie befahren. Abseits dieses Netzes kann und will man nicht verkehren. Daran würde auch druckertüchtigte IC-Garnituren nichts ändern.


Eine Frage hätte ich noch, wie kommst du auf 75 bis 80 Minuten für Nürnberg - Marktredwitz - Hof?
Ich würde sagen 95 Minuten Fahrzeit, ohne Zwischenhalt, sind mindestens notwendig.

Der Regionalexpress braucht 97 min mit 5 Zwischenhalten. Wenn man 2 min für jeden Halt wegrechnet, plus 5 weitere min für den 6 min RE-Halt in Pegnitz, dann bin ich bei 82 min. Der Rest ist gerundet.


Im Fahrplanjahr 2005 betrug die Regelfahrzeit der IC (über Marktredwitz) 109 Minuten. Diese war entspannt haltbar.
Im Fahrplanjahr 2004 betrug in der zweiten Jahreshälfte die Fahrzeit 98 Minuten, ich meine aber diese Fahrzeiten waren so gut wie nicht haltbar.

Ich kennen nur den Fahrplan von heute und kann auch nicht sagen, ob die Fahrzeiten haltbar wären.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

ffz, Samstag, 18.04.2020, 15:51 (vor 193 Tagen) @ flierfy

Hallo,

DB Fernverkehr ist ein eigenwirtschaftlich operierendes Unternehmen, welches darauf angewiesen ist über das gesamte Netz hinweg Gewinne zu erwirtschaften, bzw mindestens mit einer "schwarzen null" das Geschäftsjahr zu beenden. Wozu sollte man eigenwirtschaftliche Verkehre über Strecken anbieten, wo das die Nachfrage nicht wirklich her gibt und man gegenüber dem Nahverkehr nicht schneller ist? Die Nachfrage war schon zu IR-Zeiten zwischen Nürnberg und Dresden über Hof außer Freitags und Sonntags seeehr unterdurchschnittlich, das war beim Diesel ICE nicht besser und war auch zu Zeiten der IC's mit VT 612 nicht wirklich gut.

Der RE fährt zwischen Nürnberg und Hof mit VT 612 mit aktiver Neigetechnik, die keine Diesellok und die ICE 1, 3 und 4 auch nicht haben, du kannst mit einem Lok bespannten Zug ohne Neigetechnik gut 10 Min mehr Fahrzeit zwischen Nürnberg und Hof rechnen, durch die Neigetechnik kann der RE bis zu 20 km/h schneller fahren wie ein Zug ohne Neigetechnik.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

EK-Wagendienst, Münster, Samstag, 18.04.2020, 16:08 (vor 193 Tagen) @ ffz

Hallo,

Der RE fährt zwischen Nürnberg und Hof mit VT 612 mit aktiver Neigetechnik, die keine Diesellok und die ICE 1, 3 und 4 auch nicht haben, du kannst mit einem Lok bespannten Zug ohne Neigetechnik gut 10 Min mehr Fahrzeit zwischen Nürnberg und Hof rechnen, durch die Neigetechnik kann der RE bis zu 20 km/h schneller fahren wie ein Zug ohne Neigetechnik.

Dazu kommt das im Pegnitztal es im Streckengleis Richtung Hof, eine Beschränkung der Streckenklasse gibt, und damit auf dem Gegengleis gefahren werden muss, das behindert dann so richtig.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 16:37 (vor 193 Tagen) @ ffz

Hallo,

DB Fernverkehr ist ein eigenwirtschaftlich operierendes Unternehmen, welches darauf angewiesen ist über das gesamte Netz hinweg Gewinne zu erwirtschaften, bzw mindestens mit einer "schwarzen null" das Geschäftsjahr zu beenden. Wozu sollte man eigenwirtschaftliche Verkehre über Strecken anbieten, wo das die Nachfrage nicht wirklich her gibt und man gegenüber dem Nahverkehr nicht schneller ist? Die Nachfrage war schon zu IR-Zeiten zwischen Nürnberg und Dresden über Hof außer Freitags und Sonntags seeehr unterdurchschnittlich, das war beim Diesel ICE nicht besser und war auch zu Zeiten der IC's mit VT 612 nicht wirklich gut.

Es geht nur um umgeleitete Linien. Und die wären ohne Kontaktbeschränkungen vermutlich wirtschaftlich gewesen.


Der RE fährt zwischen Nürnberg und Hof mit VT 612 mit aktiver Neigetechnik, die keine Diesellok und die ICE 1, 3 und 4 auch nicht haben, du kannst mit einem Lok bespannten Zug ohne Neigetechnik gut 10 Min mehr Fahrzeit zwischen Nürnberg und Hof rechnen, durch die Neigetechnik kann der RE bis zu 20 km/h schneller fahren wie ein Zug ohne Neigetechnik.

Dann sind es eben wieder 10 min mehr. Das macht am Ende auch keinen grossen Unterschied.

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

Holger2, Sonntag, 19.04.2020, 11:06 (vor 192 Tagen) @ flierfy

Hallo,

meines Wissens ist die Elektrifizierung von Nürnberg/Regensburg - Marktredwitz - Hof ja im vordringlichen Bedarf. Danach wäre es ja möglich, auch über Hof umzuleiten. Da ich vermute, dass die Strecke nicht wesentlich schneller wird, könnte man jetzt ausrechnen, welche theoretische Fahrzeit denkbar wäre.
Ohne Dich enttäuschen zu wollen, vermute ich, dass die Fahrzeit nicht wesentlich kürzer sein wird als heute über Würzburg. Zusätzlich hätte man ein Problem damit, Erfurt und Bayreuth anzubinden.

Holger

Edit: Nürnberg - Leipzig via Hof 4h, via Würzburg 3h40

Holger2, Sonntag, 19.04.2020, 11:56 (vor 192 Tagen) @ Holger2

- kein Text -

Edit: Nürnberg - Leipzig via Hof 4h, via Würzburg 3h

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 19.04.2020, 12:07 (vor 192 Tagen) @ Holger2

Die Fahrzeitreserven zwischen Würzburg und Erfurt sind enorm, die Fahrt Nürnberg - Leipzig über Fulda ist wie weiter unten schon angegeben in drei Stunden machbar.

--
[image] WIR MÜSSEN BESSER WERDEN!

Die Route über Hof ist DB Fern wohl zu umständlich

N-M, Nürnberg, Sonntag, 19.04.2020, 09:42 (vor 192 Tagen) @ flierfy

Der Gedanke ist aber ohnehin obsolet. Wie im Laufe dieses Fadens ersichtlich wurde, hat DB Fern ein grobmaschiges Netz, das sie befahren. Abseits dieses Netzes kann und will man nicht verkehren.

Das würde ich so nicht sagen. Bei Sperrung der Strecke Nürnberg-Ingolstadt bin ich schon öfter über Treutlingen-Eichstätt umgeleitet worden damit der Halt in Ingolstadt nicht ausfallen muss, anstatt dass die Umleitung über Treuchtlingen-Augsburg geht, was sogar schneller wäre. Und die Strecke über Eichstätt ist nun wirklich nicht Teil des "grobmaschigen Netzes" von DB FV.

Ausnahmen bestätigen die Regel

flierfy, Sonntag, 19.04.2020, 14:13 (vor 192 Tagen) @ N-M

Das würde ich so nicht sagen. Bei Sperrung der Strecke Nürnberg-Ingolstadt bin ich schon öfter über Treutlingen-Eichstätt umgeleitet worden damit der Halt in Ingolstadt nicht ausfallen muss, anstatt dass die Umleitung über Treuchtlingen-Augsburg geht, was sogar schneller wäre. Und die Strecke über Eichstätt ist nun wirklich nicht Teil des "grobmaschigen Netzes" von DB FV.

Wenn das öfters passiert, haben die Tf ja auch Streckenkenntnisse. Ausserdem ist die Strecke elektrifiziert, zweigleisig und wahrscheinlich in einem ausreichend gutem Zustand, so dass man die zwei Streckengleise auch überall befahren kann. Ingolstadt ist zudem eine ausgesprochen wohlhabende Stadt, also genau das Gegenteil von Hof.

Ausnahmen bestätigen die Regel

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 19.04.2020, 14:49 (vor 192 Tagen) @ flierfy

Wenn das öfters passiert, haben die Tf ja auch Streckenkenntnisse.

Ich bin auch schon ohne Streckenkenntnis mit 100 über die SFS Berlin-Hannover umgeleitet worden. Geht alles.

--
Weg mit dem 4744!

Bisherige Umleitungen über Fulda waren problemlos

Power132, Samstag, 18.04.2020, 13:43 (vor 193 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von Power132, Samstag, 18.04.2020, 13:44

warum sollte man von einem bewährten Konzept dann daher abweichen. Ich habe bisher keine Meldungen vernommen, dass die Umleitungen über Fulda zu erheblichen Problemen oder Beschwerden geführt hätten.

Bei deinen Ideen über Hof wäre zusätzliches Personal und Material (Pendel IC Nürnberg - Leipzig wie viele IC Garnituren wären das 6 oder 8 bei dem Takt) von Nöten. Über Hof wird nicht wenig Güterverkehr geführt. Soll der dann so lange auf Seite gestellt werden?

Bisherige Umleitungen über Fulda waren problemlos

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 16:21 (vor 193 Tagen) @ Power132

warum sollte man von einem bewährten Konzept dann daher abweichen. Ich habe bisher keine Meldungen vernommen, dass die Umleitungen über Fulda zu erheblichen Problemen oder Beschwerden geführt hätten.

Weil Güterzüge sich nie beklagen.


Bei deinen Ideen über Hof wäre zusätzliches Personal und Material (Pendel IC Nürnberg - Leipzig wie viele IC Garnituren wären das 6 oder 8 bei dem Takt) von Nöten.

Das, was man an zusätzlichen IC-Garnituren bräuchte, würde man bei den ICE-Garnituren sparen. Das Gleiche würde grundsätzlich fürs Personal gelten. Das würde jedoch voraussetzen, dass Lokführer auch mal ohne Kenntnisse eine Strecke befahren. Das will man aber offenbar nicht. Und so bleibt eben alles wie es ist: ein kleiner Teil des Netz ist bis zur Überlastung mit Zügen vollgestopft, während weite Teile des Schienennetzes unausgelastet bleiben.

Über Hof wird nicht wenig Güterverkehr geführt. Soll der dann so lange auf Seite gestellt werden?

Das ist alles relativ. Zwischen Bebra-Fulda fahren 10-mal so viele Güterzüge wie über Hof. Entsprechend seltener muss man Güterzüge auf dieser Route zur Seite nehmen.

Deine Logik ist nicht nachvollziehbar

Power132, Samstag, 18.04.2020, 16:31 (vor 193 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von Power132, Samstag, 18.04.2020, 16:33

Wenn du einen Pendel-IC Nürnberg - Leipzig hast, sparst du keine ICE Garnituren. Du brauchst trotzdem für Nürnberg - Wien/München und Leipzig - Hamburg die Garnituren.

Sieh doch ein, dass du dich in deiner Vorstellung verbissen hast und versuch nicht mit "auch mal ohne Streckenkenntnis fahren" zu argumentieren. Das hat schon seinen Grund, warum das so ist.

Dieses Ausschlusskreterium hast du vernommen?

Für dich vielleicht nicht

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 17:15 (vor 193 Tagen) @ Power132

Wenn du einen Pendel-IC Nürnberg - Leipzig hast, sparst du keine ICE Garnituren. Du brauchst trotzdem für Nürnberg - Wien/München und Leipzig - Hamburg die Garnituren.

Natürlich spart man die Garnituren für den Abschnitt Leipzig-Nürnberg. Bei drei Stunden Fahrzeit und Aufrechterhaltung des Stundentaktes, sind das 6 Züge.


Sieh doch ein, dass du dich in deiner Vorstellung verbissen hast und versuch nicht mit "auch mal ohne Streckenkenntnis fahren" zu argumentieren. Das hat schon seinen Grund, warum das so ist.

Dieses Ausschlusskreterium hast du vernommen?

Ich hab mich in überhaupt nichts verbissen. Ich wusste auch vorher, dass es einfacher ist, über Fulda umzuleiten. Mich interessiert aber, wie weit andere Route davon entfernt sind, eine Teil der Last zu übernehmen. Und die Antwort ist deutlich.
Die Vielzahl an Gründen, die zusammengetragen wurde, zeigt, wie unbrauchbar weite Teile des deutschen Schienennetzes für den überregionalen Verkehr geworden sind.

Für dich vielleicht nicht

JanZ, Aschaffenburg, Samstag, 18.04.2020, 17:43 (vor 193 Tagen) @ flierfy

Die Vielzahl an Gründen, die zusammengetragen wurde, zeigt, wie unbrauchbar weite Teile des deutschen Schienennetzes für den überregionalen Verkehr geworden sind.

Wieso „geworden sind“? Die Strecke über Hof war doch meines Wissens nie besser ausgebaut. Eher sind die Ansprüche an den überregionalen Verkehr gestiegen.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Bisherige Umleitungen über Fulda waren problemlos

EK-Wagendienst, Münster, Samstag, 18.04.2020, 16:37 (vor 193 Tagen) @ flierfy

warum sollte man von einem bewährten Konzept dann daher abweichen. Ich habe bisher keine Meldungen vernommen, dass die Umleitungen über Fulda zu erheblichen Problemen oder Beschwerden geführt hätten.

Weil Güterzüge sich nie beklagen.

Nein, aber die EVU die diese Züge fahren, und das kommt auch vor, wes wegen Fernverkehrszüge dann auch ausfallen müssen.

Bei deinen Ideen über Hof wäre zusätzliches Personal und Material (Pendel IC Nürnberg - Leipzig wie viele IC Garnituren wären das 6 oder 8 bei dem Takt) von Nöten.

Das, was man an zusätzlichen IC-Garnituren bräuchte, würde man bei den ICE-Garnituren sparen. Das Gleiche würde grundsätzlich fürs Personal gelten. Das würde jedoch voraussetzen, dass Lokführer auch mal ohne Kenntnisse eine Strecke befahren.

Das ist schon mal nicht erlaubt, damit kann der Lokführer es ablehnen, man kann auch mit eingeschränkter Streckenkunde fahren, aber dann gilt maximal 100 km/h.
Denn es gibt da ja auch noch Vorschriften, und dann ein Amt, das dieses überwacht.

Über Hof wird nicht wenig Güterverkehr geführt. Soll der dann so lange auf Seite gestellt werden?

Das ist alles relativ. Zwischen Bebra-Fulda fahren 10-mal so viele Güterzüge wie über Hof. Entsprechend seltener muss man Güterzüge auf dieser Route zur Seite nehmen.

Die Blockabstände sind aber auf der Strecke viel kürzer, als über Hof.

Es gibt kein Argument diesen Verkehr über Hof zu leiten, nur ein gewisser "flierfy" möchte es gerne

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Bisherige Umleitungen über Fulda waren problemlos

flierfy, Samstag, 18.04.2020, 17:21 (vor 193 Tagen) @ EK-Wagendienst

Die Blockabstände sind aber auf der Strecke viel kürzer, als über Hof.

Aber auch nicht so viel kürzer, um 10-mal mehr Verkehr fahren zu können.


Es gibt kein Argument diesen Verkehr über Hof zu leiten, nur ein gewisser "flierfy" möchte es gerne

Du hast überhaupt nicht verstanden, was ich geschrieben hab.

Bisherige Umleitungen über Fulda waren problemlos

Garfield_1905, Samstag, 18.04.2020, 17:57 (vor 193 Tagen) @ EK-Wagendienst

Weil Güterzüge sich nie beklagen.


Nein, aber die EVU die diese Züge fahren, und das kommt auch vor, wes wegen Fernverkehrszüge dann auch ausfallen müssen.

Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Früher habe ich häufig geschimpft am Bildschirm, wenn wir wieder mal wg eines Personenzuges an die Seite mußten und der Termin im Nacken saß. Heute, im SPNV, sehe ich das natürlich völlig anders ... :-) :-) :-)

...) Das würde jedoch voraussetzen, dass Lokführer auch mal ohne Kenntnisse eine Strecke befahren.

Das ist schon mal nicht erlaubt, damit kann der Lokführer es ablehnen, man kann auch mit eingeschränkter Streckenkunde fahren, aber dann gilt maximal 100 km/h.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das ein nicht geringer Teil der Tf es eher ablehnen, ohne Streckenkenntnis zu fahren, was ihr gutes Recht ist, auch wenn es im Einzelfall für die Leitstelle eher ärgerlich ist. Bei geplanten Baustellen wird daher, zumindest bei uns, versucht, rechtzetig den betreffenden Tf die Streckenkenntnis zu verschaffen, ggfs. auch bei bei anderen EVU.

Die Route über Hof nicht sinnvoll

Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 18.04.2020, 14:20 (vor 193 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von Berlin-Express, Samstag, 18.04.2020, 14:21

Du rechnest 100 Minuten für Leipzig - Hof - Nürnberg komplett oder wie?
Die Umleitungsstrecke über Fulda dauert jedenfalls rund 3 Stunden unter optimalen Bedingungen, ich kann mir nicht vorstellen, dass man dies über Hof (deutlich) schlagen kann.

--
[image] WIR MÜSSEN BESSER WERDEN!

Das wäre eine Schleppfahrt mit reduzierter Geschwindigkeit

Power132, Samstag, 18.04.2020, 16:43 (vor 193 Tagen) @ flierfy

wenn eine Diesellok vor einen ICE gespannt wird? Da kann man doch keine 140 oder 160km/h fahren?

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