Semi-OT: Literarisches Semi-Rätsel (Allgemeines Forum)

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:39 (vor 105 Tagen)

Hallo!

Ich wollte eigentlich warten, bis die bisherigen Bilderrätsel "fertig" sind, aber momentan hat man da wohl keine Chance. ;-)

Dennoch jetzt mal ein etwas anderes Bahn- (und auch einmal Bus-) Rätsel: Mit Erwähnung derselben in der Litaratur.

Und sei es nur um etwas Auflockerung für die zu bieten, die mit den anderen Rätseln eher weniger anfangen können.

Eine Bitte: Manches läßt sich "lösen", indem man Textpassagen bei Google einkippt. Bitte denjenigen, die raten wollen, dadurch nicht den Spaß verderben!

Folgend zehn Zitate aus verschiedenen Büchern - keins davon gehört zu den üblichen Verdächtigen wie etwa "Mord im Orientexpress" oder "Nachtzug nach Lissabon". Aber hoffentlich ist es interessant, auch wenn man die Bücher nicht kennen sollte.

Zu raten ist prinzipiell der Titel des Buches, aber da nicht alles bekannt sein dürfte, ggf. aufgrund des Stils auch nur der Name des Autors (ohne Nennung eines konkreten Titels).

Das Feld ist weit gestreut, weniges ist im weitesten Sinne Reiseliteratur, vieles Belletristik. Ich gehe davon aus, dass nicht alles oder gar wenig geraten wird: Gerade deswegen viel Spaß beim Lesen!

Und wenn ich dann doch ohne Lösung auflösen sollte, ist vielleicht ja auch eine Anregung für einen Kauf beim lokalen Buchhändler dabei...

Güße,
QYG

Buch 1

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:39 (vor 105 Tagen) @ QYG

Sie kamen ziemlich spät auf den Bahnsteig. Es war gerade noch Zeit, einige überflüssige Ermahnungen anzubringen. Und J. mußte, bevor er einstieg, H. hoch und heilig versprechen, mindestens jeden zweiten Tag einen ausführlichen Bericht zu schicken. Er versprach`s und kletterte in den Wagen.

Dann fuhr der Zug an. H. und Frau K. zückten ihre Taschentücher und winkten. G. nickte vergnügt. Schon glitten die nächsten Waggons an den Zurückbleibenden vorüber. Und eine kleine, alte Frau. die neben dem Zug hertrippelte, stieß mit H. zusammen.

"Willst du dich wohl vorsehen!" rief ein junger Mann, der sich aus einem der Fenster beugte.

"Komm du nur wieder nach Hause, mein Junge!" antwortete die alte Frau und drohte mit dem Schirm.

"Auf Wiedersehen!" rief er noch. H. und er sahen einander flüchtig ins Gesicht.

Dann rollte der letzte Wagen vorbei. Der D-Zug Berlin-München begab sich, stampfend und schimpfend, auf die nächtlich Reise. Es schneite wieder. Man konnte es vom Bahnsteig aus ganz deutlich sehen.

[...]

Der Münchener Abendschnellzug hielt in B.. Zirka dreißig Personen stiegen aus und versanken, völlig überrascht, bis an die Knie in Neuschnee. Aus dem Gepäckwagen wurden Schrankkoffer gekippt. Der Zug fuhr weiter. Dienstleute, Hotelchaffeure und Hausburschen übernahmen das Gepäck und schleppten es auf den Bahnhofsplatz hinaus. Die Ankömmlinge stapften hinterher und kletterten vergnügt in die wartenden Autobusse und Pferdeschlitten.

Buch 2

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:41 (vor 105 Tagen) @ QYG

Der Thomas Cook European Timetable ist das wohl wunderbarste Buch, das je geschrieben wurde. Es ist unmöglich, seine 500 dicht mit Fahrplänen bedruckten Seiten durchzublättern, ohne zwei Armvoll Klamotten in seine Koffer zu stopfen und sofort losfahren zu wollen. Jede Seite verspricht romantischen Zauber: [...].

Wer kann sie lesen, ohne im Geiste einen dampfenden Bahnsteig vor sich zu sehen, auf dem es vor erwartungsvollen Reisenden wimmelt, auf dem sich neben einem eleganten, endlos langen Zug Gepäckstücke türmen, um an die exotischten Ziele befördert zu werden? [...]

Ich jedenfalls könnte stundenlang über diesen Fahrplänen hocken, jeder einzelne ein geheimnisvolles Dickicht aus Uhrzeiten, Zahlen, Entfernungen, mysteriösen, kleinen Piktogrammen - wie Messer und Gabeln, Weingläsern, Kreuzen, Spitzhacken (was die wohl zu bedeuten haben?), Fährschiffen und Bussen - und von verwirrend abstrusen Fußnoten: [...].

Was mag das alles bedeuten? Ich habe keine Ahnung. [...] Wieviele Menschen landen alljährlich Hunderte von Kilometern von ihrem Ziel entfernt, weil sie eine Fußnote übersehen haben, die da lautet:

"Ab Karlskrona nonstop bis zum nördlichen Polarkreis - siehe Tabelle 721a/b. Heißwasser-Flasche wird empfohlen. Schiffszwieback nur nach Murmansk. Rückfahrt über Anchorage und Mexicali. Oh Mann, oh Mann, diesmal hast du aber wirklich Scheiße gebaut, Kumpel?"

Buch 3

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:41 (vor 105 Tagen) @ QYG

Ein aus veralteten Personenwagen zusammengesetzter Zug wartete am Nebengeleise auf uns; ein Eisenbahnoffizier beaufsichtigte alles; ein Arbeitskommando lud die letzten Bagagestücke von den Lastautos in die Gepäckwagen. In einer halben Stunde waren wir abfahrbereit, und nach einer Stunde setzte sich der Zug in Bewegung.

Meine drei Zugführer und ich hatten einen Wagen für uns. Sie verzehrten Sandwiches und Schokolade, rauchten und schliefen. Die ersten drei bis vier Stunden lang lasen sie die Stationsnamen und beugten sich aus dem Fenster, wenn der Zug, was oft geschah, auf offenem Gelände hielt. Dann verloren sie das Interesse daran. [...]

Das wichtigste Ereignis des Tages war die "Befehlsausgabe" des Kommandeurs. Wir versammelten uns, von einer Ordonnanz geholt, in seinem Waggon, wo wir ihn und den Adjutanten in Stahlhelm und voller Kriegsbemalung vorfanden. Das erste, was er sagte, war:

"Das ist eine Befehlsausgabe. Ich erwarte, daß sie sich im richtigen Anzug einfinden. Daß wir zufällig in einem Eisenbahnzug sind, spielt keine Rolle."

[...] Dann nahm er seine Notizen vor und las ab:

"Befehle.
Information: Das Bataillon ist im Übergang zwischen Quartier A und Quartier B begriffen. [...]
Ziel. Mein Ziel ist es, in Quartier B einzutreffen.
Methode: Der Zug kommt am Bestimmungsort um ca. 23.15 an..."

Und so fort.

Buch 4

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:42 (vor 105 Tagen) @ QYG

Wir trugen alle die gleiche Kleidung: Breite Schlapphüte, um die Sonne abzuschirmen; graue Rucksäcke; blaue Militärblusen; blaue Drillichhosen; Ledergamaschen, vom Knie bis zum Knöchel hinab eng geknüpft; derbe hohe Schuhe, fest geschnürt. [...] Um unsere Hüte schlangen sich viele Lagen dünner, weißer Musselin, dessen Enden uns an den Rücken hinabhingen und -flatterten - ein aus dem Orient stammender Einfall, der von den Touristen in ganz Europa verwendet wird. H. trug die kleine, einer Uhr ähnlichen Maschine, die "Pedometer" heißt und deren Aufgabe es ist, eines Mannes Schritte zu zählen und anzugeben, wie weit er gewandert ist. Jedermann hielt an, um unsere Tracht zu bewundern und uns herzlich "Angenehme Reise" zuzurufen.

Als wir in die Stadt hinunterkamen, stellte ich fest, daß wir mit der Bahn bis fünf Meilen vor Heilbronn fahren könnten. Der Zug fuhr gerade ab, also sprangen wir auf und brausten in glänzender Laune davon. Alle waren wir uns einig, daß wir klug gehandelt hatten, denn es wäre genauso angenehm, den Neckar abwärts wie aufwärts zu wandern, und es war nicht notwendig, beide zu laufen.

Buch 5

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:43 (vor 105 Tagen) @ QYG

Der Zug war voll. "Das kann ja heiter werden", sagte mein Vater, "Wir kriegen bestimmt keinen Platz."

In der dritten Klasse standen die Leute und in der zweiten war auch nichts mehr frei. Dann müsse man eben in den sauren Apfel beißen und in die erste umsteigen. Wenn das man keine Scherereien gebe! Dürfe man das? Fluchend werden die Koffer durch den Gang bugsiert. Der große, blaue, asig schwer.

"K., du versündigst dich ja."

In der 1. Klasse lag ein dicker Mann auf den Polstern, der las einen englischen Kriminalroman. "The Pools of Silence". Zu dem gingen wir rein. Lässig nahm er die Beine runter.

"I gitt", flüsterte meine Mutter, "wie so`n dicker jüdischer Spion..."

"Faß nicht den Aschenbecher an, komm, wir waschen uns gleich mal die Hände." Tante S., wenn die losfahre, nach Schreiberhau, dann nehme sie einen Tag vorher Abführtabletten und anschließend was zum Stopfen, um nur ja nicht aufs Eisenbahnklo zu müssen. [...]

Meine Schwester ging mal eben durch den Zug.

"Aber faß nicht die Türen an! Jedes Jahr fallen da welche raus." [...]

Mein Bruder stand auf dem Gang und sah, koste es, was es wolle, aus dem Fenster. Die Berge, wann kommen sie, die Berge? Seine Tolle flatterte wie eine Fahne, mal nach hinten, mal nach vorn.

"Lehn dich nicht so weit raus!"

Buch 6

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:45 (vor 105 Tagen) @ QYG

In der Tschechoslowakei, sagte J., sei die Beschattung im allgemeinen kein Problem. Die Sicherheitsdienste arbeiteten praktisch ohne alle Raffinessen, wahrscheinlich, weil seit Menschengedenken keine Regierung sich in dieser Hinsicht je hätte Zwang antun müssen. [...] Bei Kälte sind diese Dinge ein bißchen schwerer zu entdecken, weil der Verkehr zäh läuft, die Leute schneller gehen und jeder bis über die Nasenspitze vermummt ist. Trotzdem, bis zum Maseryk-Bahnhof, oder zum Hauptbahnhof, wie er heute heißt, ging alles glatt. Aber am Bahnhof, sagte J., sei seine Aufmerksamkeit rein instinktiv auf zwei Frauen gelenkt werden worden, die vor ihm am Fahrkartenschalter standen.

Nun überdachte J. mit der leidenschaftlichen Gelassenheit des Profis noch einmal den zurückgelegten Weg. [...] Als J. nun am Maseryk-Bahnhof die beiden Frauen ansah, die vor ihm in der Schlange am Schalter standen, wußte er, daß es jetzt soweit war. Es gibt ein Kleidungsstück, das ein Beschatter weder wechseln kann noch will, schon gar nicht bei naßkaltem Wetter, und das ist sein Schuhwerk. Von den beiden Paaren, die sich am Schalter seinen Blicken darboten, erkannte J. das eine wieder [...]. Von da an vermutete J. nichts mehr. Er wußte, genau wie S. gewußt hätte. [...]

Am Zeitungsstand kaufte sich J. eine Rude Pravo und stieg in den Zug nach Brünn. [...] Er hatte ursprünglich den Zug um dreizehn Uhr acht benutzen sollen, der in Brünn um sechzehn Uhr siebenundzwanzig ankam. Er fiel aus, und J. nahm einen wunderschönen Personenzug, einen Sonderzug zum Fußball-Match, der an jeder zweiten Laterne hielt, und jedesmal vermeinte J., seine Wachmannschaft herauspicken zu können. [...] In Chocen, einem elenden Kaff, stieg er aus, kaufte sich eine Wurst, und da standen nicht weniger als fünf, alles Männer, über den Bahnsteig verteilt, Hände in den Taschen, und taten so, als plauderten sie miteinander und machten sich verdammt lächerlich.

"Wenn`s etwas gibt, was einen guten Beschatter von einem schlechten unterscheidet", sagte J., "dann ist es die sanfte Kunst, alles ganz überzeugend wirken zu lassen."

Buch 7

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:46 (vor 105 Tagen) @ QYG

"Ein Lied, sagte er, "war gleichzeitig Karte und Kompaß. Wenn man das Lied kannte, konnte man immer einen Weg durch das Land finden."

"Und wandert ein Mann beim Walkabout immer an einer dieser Songlines entlang?"

"In den alten Zeiten, ja", stimmte er zu. "Heutzutage nehmen sie den Zug oder das Auto."

[...] Man mußte sich die Songlines wie Spaghetti aus Iliaden und Odysseen vorstellen, die sich hierhin und dorthin schlängelten, wobei jede "Episode" den geologischen Formen abzulesen war.

"Unter Episode verstehen Sie heilige Stätte?", fragte ich.

"So ist es."

"Stätten wie die, die Sie zur Zeit für die Eisenbahngesellschaft vermessen? [...] Und die Entfernung zwischen zwei solcher Stätten kann als Abschnitts des Lieds gemessen werden?"

"Deshalb", sagte A., "habe ich so viele Schwierigkeiten mit den Leuten von der Eisenbahn."

Es war nicht leicht, einen Vermesser davon zu übezeugen, daß ein Haufen Flußsteine die Eier einer Regenbogenschlange oder ein rötlicher Sandsteinbrocken die Leber eines mit dem Speer erlegten Känguruhs war. Schwerer noch war, ihm einsichtig zu machen, daß eine öde Schotterlandschaft die musikalische Entsprechung zu Beethovens Opus 111 war. [...]

"Das Land muß also zuerst als Vorstellung im Kopf existieren?" sagte ich. "Und dann gesungen werden? Erst dann kann es als existent bezeichnet werden? [...] Vielleicht können sie die Eisenbahn in die erschaffene Welt Gottes zurücksingen?"

"Da können Sie sicher sein", sagte A..

Buch 8

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:47 (vor 105 Tagen) @ QYG

Vor mir erhebt sich der Turm der Gare de Lyon. Seine riesige Uhr beherrscht die ganze Gegend. Scheint diejenigen, die zu spät dran sind, vorwurfsvoll anzusehen. Aber ich bin nicht zu spät dran. Auf der Bahnhofsuhr ist es siebzehn Uhr vierzig, auf meiner zwanzig vor sechs. Der Zug, auf den ich warte, soll um achtzehn Uhr fünf einlaufen. [...]

Ich ziehe eine hübsche, brandneue Bahnsteigkarte an dem hübschen, brandneuen Automaten. Komisches Gefühl, dieses Stück Pappe von fünfzehn Quadratzentimetern in der Hand zu halten. Fünfzehn Quadratzentimeter Erinnerungen! An die Art der Erinnerungen wage ich nicht zu denken. Ich gehe durch die Sperre. Weiß der Teufel, warum ich die Bahnsteigkarte immer noch in der Hand halte. Wirklich ´n komisches Gefühl. Plötzlich wird mir`s noch komischer: Neben dem Zeitungskiosk steht ein Kerl in meinem Alter. Sein Regenmantel sieht genau so aus wie meiner. Und der Kerl sieht so aus, wie er ist: humorlos und ruhig, wohlgenährt, mit nichtssagendem, ausdruckslosem Gesicht, so warmherzig wie ´n Eisberg. Ganz eindeutig ein Flic. Ich kenne ihn. Und er mich auch. Heißt G., so ähnlich wie der Zwieback. An bestimmten Tagen und in bestimmten Situationen genau so spröde, aber weniger gut verdaulich. Inspektor G., einer der Leute meines Freundes F., des Kommissars bei der Kripo. Und wieder behält der Dichter recht: auf dem Bahnhof trifft man die bizarrsten Gestalten.

Der Flic paßt mir gar nicht in den Kram. Warum, weiß ich nicht. Die Viertelstunde bis zu Ankunft des Zuges aus Cannes hätte ich besser in einem Bistro totschlagen sollen. Aber Bahnhöfe und ich... Ihnen gehört meine große Liebe.

Ergänzung/Hinweis zu Buch 8

QYG, Dienstag, 31.03.2020, 12:43 (vor 103 Tagen) @ QYG

Hallo!

Zunächst noch ein weiteres Zitat aus Buch 9:

Die Lautsprecher spucken und brüllen völlig unverständliche Ansagen. Man versteht nur: "Achtung, Achtung!" Der Rest geht unter. Nein, wir wollen gerecht sein: manchmal versteht man: "... hat Einfahrt". Völlig überflüssig, denn in diesem Moment fährt der Zug ein. [...] Der Konvoi der Wartenden setzt sich in Bewegung. Die ersten Reisenden steigen aus. Eine kunterbunte Mischung von menschlichen Exemplaren geht an uns vorbei.

Reisende aus dem Süden, von der Sonne verbrannt. Andere mit matter Hautfarbe. Einige mit Koffern, andere ohne. Elegante junge Mädchen, wie Raubkatzen, wie man sie nur in Zügen oder auf Bahnhöfen trifft, Tag und Nacht. Geheimnisvolle Wesen, anziehend, weil man weiß, daß man sie nicht mehr wiedersehen wird. Nie mehr. Braungebrannte Luxusweibchen. Andere sind bläßlich, sehen aus wie Dienstmädchen, die hier in Paris eine Stelle suchen wollen. In sechs Monaten oder in einem Jahr werden einige von ihnen aus der sechsten Etage des gutbürgerlichen Hauses, wo sie ihr Zimmer haben, bis auf die Straße in einem Außenbezirk hinabsteigen.

Ernste Gesicher, die jemand unter den Wartenden suchen. Wenn sie ihn gefunden haben, strahlen sie vor Glück. Gefühlsausbrüche, die nicht enden wollen. Fröhliche Gesichter. Müde Gesichter. Gutrasierte, schlechtrasierte. Familien. Paare. Und dann die, die allein sind. Alleine, wo sie waren, alleine während der Fahrt, alleine, wo sie aussteigen. Steif wie ´n Stock gehen sie vorüber, geringschätzig, hochmütig, den Blick in die Ferne gerichtet, auf ein unerreichbares Irgendwo, der Teufel weiß wohin, vorbei an Leuten, die sich drängen, ein Lächeln auf den Lippen, ein Kuß auf Lager.

Der Autor gehört zu den weniger bekannten Kriminalschriftstellern. Am bekanntesten ist ein Romanzyklus, der durch die Handlungsorte gegliedert und von der atmosphärischen Beschreibung derselben gekennzeichnet ist. Deutsche Ausgaben dieser Bücher enthalten zumeist einen Anhang, in dem ca. 30 Jahre nach dem Erscheinen der Bücher die Handlungsorte besucht und auch deren Veränderung beschrieben wird. Heute kann man im Nachgang bereits die Veränderungen gegenüber den Beschreibungen in den Anhängen betrachten.

Grüße,
QYG

Buch 8

platz42, Berlin, Dienstag, 31.03.2020, 12:54 (vor 103 Tagen) @ QYG

Leo Malet: Kein Ticket für den Tod

Buch 8 gelöst

QYG, Dienstag, 31.03.2020, 13:03 (vor 103 Tagen) @ platz42

Hallo!

Leo Malet: Kein Ticket für den Tod

Und richtig: Das ist aus Kein Ticket für den Tod von Leo Malet.

Grüße,
QYG

Buch 9

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:49 (vor 105 Tagen) @ QYG
bearbeitet von QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:49

"Danke. Wie sie wissen, hatte mein Freund Geld. Das geht jetzt an mich. Unglücklicherweise hinterließ er kein Testament. Meine Schwierigkeit besteht im Augenblick darin, für dieses Testament einen Ersatz zu finden."

Mr. T. verbag seine Zufriedenheit meisterhaft. [...]

Mr. T. ging daran, einigermaßen umständlich seinen Jahresrentenplan zu entwickeln. Aber als er sich über dessen Vorteile auszulassen begann, mußte er zu seiner Beunruhigung sehen, daß sich auf dem Gesicht des Inders zum erstenmal ein Lächeln purer Belustigung ausbreitete. [...]

Das Lächeln verschwand augenblicklich und G. beugte sich vor.

"Mr. T., ich bitte um Verzeihung. Vielleicht hätte ich es gleich sagen sollen. Für das Projekt, an das ich denke, wird ein Mindestkapital von fünfundzwanzigtausend Dollar erforderlich sein, wenn wir mit Gewinn operieren wollen."

Mr. T. erfuhr niemals, ob der Inder die Worte "wir" und "Gewinn" in diesem Augenblick absichtlich benutzt hatte; ebenso wurde ihm nie richtig klar, wie es geschehen konnte, daß zwanzig Minuten später der Inhalt des Karteikastens über seinen Schreibtisch zerstreut lag und er benommen einem Vortrag über die Wirtschaftlichkeit öffentlicher Verkehrsmittel in ländlichen Gebieten lauschte. Es war ziemlich schwierig, dem Inder ins Wort zu fallen und die Initiative wiederzugewinnen; und auch dann behielt er sie nicht lange.

"Warum fangen Sie nicht mit einem Bus an? Warum müssen Sie zwei haben?"

"Die Leute sollen möglichst schnell merken, daß die Busse verläßlich sind, denn sonst bleiben sie bei ihren Fahrrädern. Der Busdienst muß unersetztlich werden, Mr.T.. Mit nur einem Bus kann man keinen pünktlichen Betrien gewährleisten."

"Aber wenn sie als einzigen Bus einen neuen kauften, dann würden Sie damit die Verläßlichkeit haben, die Sie als so wichtig erachten."

"Zunächst einmal können wir uns keinen festangestellten erfahrenen Mechaniker leisten. Infolgedessen können wir nachts auch keine Instandhaltungsarbeiten verrichten, [...]."

[...]

"Also gut", sagte er. "Ich werde mir die Schätzungen und Vorschläge ansehen und eventuell meinerseits weitere Daten sammeln. Später können wir möglicherweise erneut zusammentreffen, um die Diskussion fortzusetzen."

G. nickte. "Selbstverständlich, Mr. T.. Zu den Bedingungen, die ich genannnt habe, kann die ganze Angelegenheit jederzeit leicht geregelt werden" - er machte eine Pause und setzte sein strahlendstes Lächeln auf - "bevor Ihr Wechsel in der nächsten Woche fällig wird."

Ergänzung/Hinweis zu Buch 9

QYG, Dienstag, 31.03.2020, 12:49 (vor 103 Tagen) @ QYG

Hallo!

Zunächst noch ein weiteres Zitat aus Buch 9:


Am Montag traf er wieder mit Mr. L. zusammen und zeigte ihm ein paar Schuß Munition und einen Ladestreifen.

Mr. L wischte das Fett vom Ladestreifen herunter und betrachtete die deutschen Warenzeichen eingehend. Schließlich steckte er den Ladestreifen in die Tasche.

"Scheint in Ordnung zu sein", sagte er. "Selbstverständlich muß ich die Firmenzeichen erst nachprüfen. Inzwischen brauche ich noch ein paar Auskünfte von Ihnen. Wo soll die Anlieferung stattfinden?"

"Hier in der Gegend."

"Was, glauben Sie, braucht man zum Abtransport der Waren?"

"Einen Dreitonnen-Lastwagen."

"Lagern die Waren in der Nähe einer Straße?"

"Im Augenblick nicht. Sie können zu einem Ladeplatz geschafft werden, der fünfzig Meter von einer Straße entfernt liegt; aber dann ist es nötig, drei Tage im Voraus Bescheid zu geben."

"Das dürfte schwierig sein."

"Das ist leider unumgänglich." G. sprach mit Bestimmtheit. Er hatte drei Jahre Zeit gehabt, dieses logistische Problem zu lösen, und wußte, daß es keine andere Antwort darauf gab. [...]

"Vielleicht sollten wir jetzt, wo Sie die Muster geprüft haben, die finanziellen Bedingungen und Regelungen besprechen."

Mr. L. zog die Liste aus seiner Tasche. "Die Preise, die Sie hier aufführen, sind verrückt. Das wissen Sie natürlich."

G. lächelte. "Ich wußte, daß Sie das sagen würden. Und ich verstehe das natürlich. Diese Waren sind immer schwierig an den Mann zu bringen. Der richtige Käufer mag nicht sofort gefunden werden. Die Nachfrage ist nicht gleichbleibend. Die Transport- und Lagerkosten sind hoch. Man muß mit sehr kleiner Verdienstspanne arbeiten. Deswegen bin ich auch bereit, fünfzig Prozent dieser Schätzpreise dem Verkaufsagenten zu überlassen."

"Sie sind bereit dazu? Und was sagt Ihr Freund dazu?"

G. war nicht aus der Ruhe zu bringen. "Gegenwärtig bin ich ermächtigt, in seinem Namen zu sprechen", sagte er. [...]

Sie einigten sich schließlich auf fünfundzwanzigtausend, zahlbar einen Monat nach Übergabe der Waren. Über die Transaktion fertigten sie gemeinsam ein Protokoll an, durch das sich jede der beiden vertragsschließenden Parteien gegen Mord oder Betrug von seiten der anderen Partei schützte.

Die Zusammenkunft endete in einer Atmosphäre guten Willens und gegenseitiger Hochachtung.

Am nächsten Tag nahm L. den Zug nach Singapur zurück.


Kennzeichnend für viele Bücher des Thrillerautors ist, daß "ganz normale" Menschen zufällig oder aus Naivität bzw. auch selbstverschuldet in Situationen geraten, die sie nicht verstehen, geschweige denn kontrollieren können, und dabei oft "zwischen die Fronten" geraten. In diesen Situationen wachsen die Handlungsträger nicht etwa über sich hinaus, sondern entkommen der Gefahr eher mit mehr Glück als Verstand. Romane des Autors erschienen zwischen 1936 und 1981, unterbrochen von einer Phase als Drehbuchautor, zunächst während des Zweiten Weltkriegs in einer britischen Propagandaabteilung (dort arbeitete er übrigens mit einem Schauspieler/Autor/Regisseur zusammen, der für eine Rolle in einer späteren Romanverfilmung des gesuchten Autors einen seiner beiden Oscars erhielt).

Grüße,
QYG

Ergänzung/Hinweis zu Buch 9

platz42, Berlin, Mittwoch, 01.04.2020, 16:58 (vor 102 Tagen) @ QYG

Hallo,

ich meine, Eric Ambler identifizieren zu können - aber leider nicht das Buch. Hilfe!

Hinweis zu Buch 9

Ina Petersen @, Mittwoch, 01.04.2020, 17:24 (vor 102 Tagen) @ platz42

Hallo,

Evtl "Waffenschmuggel"?

Gruß Ina

Buch 9

joh43ann, Mittwoch, 01.04.2020, 18:41 (vor 102 Tagen) @ Ina Petersen

Ja, diese Stelle stammt aus dem Roman "Waffenschmuggel" von Eric Ambler.
In der rororo-Ausgabe von 1963 (!) findet sie sich auf den Seiten 200/201.

Gratulation an QYG: Das waren sehr schöne Rätsel!
Könnte man direkt zur Nachahmung empfehlen.
Grüsse aus Appenzell

Buch 9 gelöst

QYG, Freitag, 03.04.2020, 10:00 (vor 100 Tagen) @ Ina Petersen

Hallo!

Evtl "Waffenschmuggel"?

Und hier noch die verspätete Bestätigung: Es ist Waffenschmuggel von Eric Ambler.

Grüße,
QYG

Buch 10

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 17:50 (vor 105 Tagen) @ QYG

Ich las immer wieder das Telegramm, als der Sonntagszug auf Paris zukroch. Don C. fuhr nicht mit, er wollte abends den Schlafwagen nehmen. Schwer krank komm sofort. Ich konnte der kurzen Nachricht nichts anderes entnehmen, als daß sie tot sein würde, ehe ich nach Battle kam. Die Räder ratterten den Namen meiner Heimatstadt. Spät am Abend aß ich im Restauraunt der Gare de Lyon inmitten eines zauberhaften Dekors aus der Belle epoque. Mit Klumpen lauwarmen Hammels, ohne die Würze der Minzsoße, versuchte ich das Schuldgefühl hinunterzuwürgen. Die Hand zitterte mir, und ich bekleckerte mir die Krawatte mit Kaffee. Die mörderische Grippe war eine neutrale Lebenskraft, die ihre eigenen Wege ging, vielleicht auch bevollmächtigt von Don C.s Teufel, wahrscheinlicher aber von der Gegenpartei, weil wir mit dem strafenden Krieg uns nicht zur Genüge selbst gestraft hatten. [...]

Ich fuhr mit dem Taxi zur Gare du Nord und nahm dort den Fährzug nach Calais. Der einzig andere Fahrgast in meinem Abteil war ein unangenehm betrunkener alter Herr, der wirre Anklagen gegen die Sünden der intellectuels hervorstieß. Ob ich mich auch als einen intellectuel betrachte? Non, monsieur, je suis dentiste. Die Zahnärzte, sagte er, seien aber auch eine Art Intellektuelle. Alle Hoffnung liege bei den einfachen Leuten, die ihre Zahnschmerzen nicht selber kurieren könnten. [...]

Auf dem Fährdampfer war die Bar geöffnet. Ich trank Kognak, um dem rabiaten Februarseegang auf dem Kanal zu trotzen. Ein Mann, der helles Ale trank, erzählte mir, er wolle ein kleines Buch über Lieblingstiere berühmter Leute schreiben. Ich erfuhr nicht, wie er hieß, und meinem Namen sagte ich ihm auch nicht, aus Besorgnis, daß er ihn vielleicht nicht kannte. Hauptsächlich über Hunde, sagte er. [...] Mir wurde hundeelend, als ich ihm zuhörte.

Von Dover nach Hastings gab es keine direkte Verbindung; darum nahm ich den Zug zur Victoria Station. Jemand hatte eine Sonntagszeitung im Abteil liegengelassen, und in einer sonntäglich dummen Klatschspalte stand ein Kalauer über die Verschwörung des Friedens mit der Grippe oder "Influenza": Der Frieden hatte Türen und Tore geöffnet, und hereingeflogen kam Enza ("in flew Enza"). Die Zahlen der Grippetoten stiegen alarmierend. Schwarze Jazzkapellen sehr beliebt. Das Schwein, unser aller Ernährer. Kurze Röcke o la la in den Nightclubs.

Erstmal die einfachen...

platz42, Berlin, Sonntag, 29.03.2020, 19:29 (vor 105 Tagen) @ QYG

1: Erich Kästner, Drei Männer im Schnee
5: Walter Kempowski, Tadellöser & Wolff

Buch 1 und 5 gelöst

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 20:09 (vor 105 Tagen) @ platz42

Hallo!

1: Erich Kästner, Drei Männer im Schnee

Und sowohl Drei Männer im Schnee als auch...

5: Walter Kempowski, Tadellöser & Wolff

...Tadellöser & Wolff sind richtig.

Grüße,
QYG

Zwei hab ich noch

platz42, Berlin, Sonntag, 29.03.2020, 19:45 (vor 105 Tagen) @ QYG

7: Bruce Chatwin: The Songlines
2: Bill Bryson: Wo bitte geht's nach Domodossola

Buch 2 und 7 gelöst

QYG, Sonntag, 29.03.2020, 20:17 (vor 105 Tagen) @ platz42

Hallo!

7: Bruce Chatwin: The Songlines

Korrekt. Hierzulande unter dem Titel Traumpfade erschienen.

2: Bill Bryson: Wo bitte geht's nach Domodossola

Und sowohl der Autor Bill Bryson als auch das konkrete Buch (Neuausgabe unter dem Titel "Streifzüge durch das Abendland: Europa für Anfänger und Fortgeschrittene") ist richtig.

Grüße,
QYG

Buch 2 und 7 gelöst

platz42, Berlin, Sonntag, 29.03.2020, 20:44 (vor 105 Tagen) @ QYG

Grüße zurück und danke für das Rätsel. Den Chatwin habe ich auf Englisch...
Jetzt gehe ich mal in meinen Bücherregalen stöbern, ob ich noch was finde, vielleicht zu den Weltkriegsgeschichten...

Semi-OT: Literarisches Semi-Rätsel

Ina Petersen @, Montag, 30.03.2020, 07:25 (vor 104 Tagen) @ QYG

Reise um die Welt, Mark Twain

Buch 4

ICEjan ⌂ @, KDU/KDR, Montag, 30.03.2020, 08:42 (vor 104 Tagen) @ QYG

Moin,

Buch 4 müsste Reise durch Deutschland von Mark Twain sein.


Gruß

Buch 4 gelöst

QYG, Montag, 30.03.2020, 09:15 (vor 104 Tagen) @ ICEjan

Hallo!

Und da liegt sowohl Ina Petersen mit

Reise um die Welt, Mark Twain

als auch du mit

Reise durch Deutschland von Mark Twain

richtig.

Der zitierte Abschnitt wurde zuerst in dem Buch Bummel durch Europa veröffentlicht.

Grüße,
QYG

PS: Später kommen noch ein paar Tips zu den anderen Büchern.

Buch 3

Ina Petersen @, Montag, 30.03.2020, 09:35 (vor 104 Tagen) @ QYG

Wiedersehen mit Brideshead

Buch 3 gelöst

QYG, Montag, 30.03.2020, 11:02 (vor 104 Tagen) @ Ina Petersen

Hallo!

Und wieder richtig: Das ist aus Wiedersehen mit Brideshead von Evelyn Waugh.

Grüße,
QYG

Buch 6

Ina Petersen @, Montag, 30.03.2020, 13:05 (vor 104 Tagen) @ QYG

Dame,König,Ass,Spion.....sicher bin ich mir aber nicht.
Gruß Ina

Buch 6 gelöst

QYG, Montag, 30.03.2020, 15:03 (vor 104 Tagen) @ Ina Petersen

Hallo!

Dame,König,Ass,Spion.....sicher bin ich mir aber nicht.

Du kannst dir ruhig sicher sein:

Dame, König, As, Spion ist richtig.

Grüße,
QYG

PS: Die angekündigten Tips für den "Rest" verschieben sich leider auf später.

Buch 10

Ina Petersen @, Montag, 30.03.2020, 17:37 (vor 104 Tagen) @ QYG

Hallo,
Der Fürst der Phantome. Da bin ich mir sicher.

Gruß

Buch 10 gelöst

QYG, Montag, 30.03.2020, 19:09 (vor 104 Tagen) @ Ina Petersen

Hallo!

Der Fürst der Phantome. Da bin ich mir sicher.

Zurecht. Das Zitat stammt aus "Der Fürst der Phantome" (im englischen Orginal "Earthly Powers") von Anthony Burgess.

Grüße,
QYG

Semi-OT: Literarisches Semi-Rätsel

platz42, Berlin, Mittwoch, 01.04.2020, 19:44 (vor 102 Tagen) @ QYG

Und ich bedanke mich auch ganz herzlich für die Unterhaltung!

Semi-OT: Literarisches Semi-Rätsel

Intermuseum, Donnerstag, 02.04.2020, 16:13 (vor 101 Tagen) @ QYG

Ganz herzlichen Dank für dieses Rätsel, vor allem für den Text von Bill Bryson (Buch 2) zum Thomas Cook-Kursbuch. Die Bemerkungen zur Fußnote sind noch besser als Eugen Roths Zeilen in seinem Kursbuchgedicht

"Und ganz versteckt steht irgendwo
f) Zug fährt täglich außer mo"

Gruß von zu Hause, wo auch noch einige Cooks und European Timetables greifbar sind

Wilfried Rink

Großartig :-))

MC_Hans @, 8001376, Donnerstag, 02.04.2020, 16:32 (vor 101 Tagen) @ Intermuseum

- kein Text -

Sammelantwort: Literarisches Semi-Rätsel

QYG, Freitag, 03.04.2020, 10:09 (vor 100 Tagen) @ QYG

Hallo!

Da bin ich dann doch etwas überrascht: Alle zu ratenden Bücher wurden gefunden!

Und, wie es sich für ein Bahnforum gehört, wurde das "Bus-Rätsel" als letztes gelöst. :-)

Ein Dank an alle (wenige) Ratende - ich hoffe aber, daß auch die stillen Mitleser ihren Spaß hatten, in coronalen Zeiten anstatt unterwegs zu sein, stattdessen als Surrogat etwas zu lesen...

Und falls sich jemand sagt: "Das Buch könnte ich auch mal lesen", wenn man die Möglichkeit hat, dann evtl. das Buch beim lokalen Buchhändler ordern. In "meiner" Kleinstadt z.B. ist der lokale Buchdealer u.a. auch telefonisch zu erreichen und liefert frei Haus.

Grüße,
QYG

Sammelantwort: Literarisches Semi-Rätsel

platz42, Berlin, Freitag, 03.04.2020, 10:13 (vor 100 Tagen) @ QYG

Und in Berlin sind die Buchläden sogar offen!
(Bahnbezug: stabile Grundversorgung wie der Fernverkehr!) ;-)

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