Russenerlebnisse, Kap. 2: Eine der schönsten Städte der Welt (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Donnerstag, 26.03.2020, 17:46 (vor 180 Tagen)

Hallo liebes Forum :-)

Kürzlich ging es ja um die Anreise nach St. Petersburg, nun geht es um die Stadt an sich und ums weitere tourische Programm in Russland.

Die gut 5-Mio.-Einwohner-Metropole gehört auf den jeden Fall zu den schönsten großen Städten, die ich kenne!

Rund um Silvester hatte ich in St. Petersburg (ohne Anreisetag) vier komplette Tage Aufenthalt. Im Winter war es morgens lange stockfinster, erst ab 9 Uhr begann es ganz zögerlich zu dämmern. 10 Uhr war Sonnenaufgang, aber allzu weit über den Horizont rückte die Sonne nicht. 16 Uhr verabschiedete sich die Sonne dann auch schon wieder, spätestens 17 Uhr war es wieder stockfinster. Die Temperaturen waren mit konstant + 1 bis + 4 Grad wahrlich nicht winterlich, auch lag kein Schnee (nur hartgetretener Eispanzer auf den nirgends geräumten Gehwegen^^). Die ganze Zeit war der Himmel bedeckt & depressiv grau (oder eben dunkel). Da mein Kumpel sich abends dauernd betrunken hat (anders erträgt man das Wetter womöglich nicht auf Dauer :D) und entsprechend tagsüber außer Gefecht war, erkundete ich meist individuell und zu Fuß die Stadt. Erst am letzten Tag, an Neujahr, schneite es, und da war ich leider nicht so fit (weniger dem Alkohol geschuldet, sondern eher einer beginnenden Erkältung :p).
Im Sommer hingegen hatten wir perfektes Wetter: strahlenden Sonnenschein und 27 Grad. Die Einheimischen meinten, solches Wetter hätten sie ca. dreimal im Jahr.^^ Diesmal waren zwei Tage Aufenthalt vorgesehen. Mitte Mai begann es erst weit nach 10 abends zu dämmern, ob es komplett dunkel wurde, kann ich nicht genau sagen. Da wir eine Flusskreuzfahrt inkl. Ausflugspaket gebucht hatten, blieb nicht so viel Zeit für Aktivitäten auf eigene Faust.

Ein paar Worte noch zur Visa-Vergabe. Ja, die ist kompliziert. Aber ein Visum zu bekommen ist keinesfalls unmöglich! Man benötigt u. a. einen aktuellen Einkommensnachweis sowie einen Nachweis über eine Auslandskrankenversicherung, in dem sieben verschiedene Punkte explizit genannt sein müssen. Die Versicherung weiß in der Regel Bescheid und schickt gleich einen Nachweis explizit für Russland-Reisende. Das alles und noch viel mehr schickt man zusammen mit seinem Reisepass an eine Agentur, die eine Einladung ausstellt (anders geht es nicht) und alles ans Konsulat weiterleitet und schließlich alles zurückschickt. Je nach Versand und Agentur ist man heute in der Regel bei 110 – 120 € für ein Touristenvisum. Bei mehrfacher Einreise oder schnellerer Bearbeitung steigt der Preis natürlich. Die Kosten sind unabhängig von der Aufenthaltszeit bis 30 Tage. Ein (kaum günstigeres) Transitvisum gibt es nur, nachdem man das Visum fürs Zielland erhalten hat – sprich wenn man z. B. über Russland nach Finnland fahren möchte, ist ein Transitvisum nicht möglich. Dementsprechend war mein 5-tägiger Aufenthalt im Winter schon ein bisschen dekadent.^^ Nach all dem Gschiss kann man sich dann aber im Land aber genauso frei bewegen wie die örtliche Zivilbevölkerung, ohne „bewacht“ zu werden (Militäreinrichtungen sollte man natürlich überall meiden ;-) ).

Ich denke, ich brauche hier gar nicht groß über die Stadt schreiben, sondern zeige am besten Bilder der schönsten Orte.
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1 Spiegelung der Peter-und-Paul-Festung
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2 Die Festung im letzten Abendlicht
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3 Festung im Sommer
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4 Blick Richtung Zoologisches Museum
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5 – 6 Fast schon weiße Nächte
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7 – 9 Blick auf die Newa-seitige Fassade der Eremitage
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10 Der Platz vor der Eremitage tagsüber
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11 Die platzseitige Fassade der Eremitage
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12 Die Eremitage tagsüber
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13 Admiralität im Schnee
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14 Kamel im Schnee^^
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15 Winterliche Lasershow an der Fassade des Gebäude des Generalstabs gegenüber der Eremitage
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16 Guten Rutsch/Frohes Neues Jahr, St. Petersburg!
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17 Schnee gab’s – außer am letzten Tag – leider nur an der Fassade
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18 Eines der ersten Fotos des Jahres 2018 ;-)
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19 – 21 Das große Feuerwerk stieg erst nachts um drei über der Newa nahe der Eremitage
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22 Nachts um halb vier war die Eremitage noch beleuchtet
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23 Die Kasaner Kathedrale bei Nacht, …
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24 … im Schnee, …
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25 … oder im Sommer.
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26 – 29 Das feierlich beleuchtete Prachtboulevard Newskij Prospekt
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30 Das Singer-Haus, ein Buchladen
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31 Die Blutskirche im Winter
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32 Oder im Sommer
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33 – 35 Das prächtige Innere der Blutskirche
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36 – 38 Sehr vertrauenserweckende Gegend, v a wenn man dort nachts um 1 rumlatschen darf :D
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39 Manche Häuser sind so hässlich, dass sie schon wieder faszinierend sind :D
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40 Die Smolny-Kathedrale an einem grauen Wintertag
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41 Oder hier an einem schönen Sommertag ;-)
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42 Isaakskathedrale mit Christbaum und Schnee
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43 Hier hingegen im Sommer
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44 – 45 Den Aufstieg habe ich mir natürlich für den Sommer aufgehoben ;-)
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46 – 47 Einer der zahllosen Kanäle
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48 Nikolaus-Marine-Kathedrale
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49 Schloss Puschkin
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50 – 51 Prächtige Inneneinrichtung

Noch ein bisschen Allgemeines zur Metro: Aufgrund der Geographie der Stadt (unzählige Inseln) liegen die Stationen unfassbar tief. An der tiefsten Station Admiraltejskaja im Zentrum erfordern 70 m Tiefe zwei getrennte Rolltreppen. Da man so lange für den Weg in die Tiefe braucht, lohnt es sich nur, wenn der Stationsabstand sehr groß ist: im Ø 1,75 km. Für innerstädtische Verkehrsmittel gilt ein Einheitspreis von günstigen 45 Rubel (damals, umgerechnet 65 ct). Man darf damit solange Metro fahren, bis man einen Bahnhof Richtung Oberfläche verlässt (was von Krimskrams-Verkäufern gern für Tagestouren genutzt wird). In Verkehrsmitteln an der Oberfläche gilt das Ticket hingegen nur bis zum ersten Umstieg. In der Metro kauft man für den Preis Jetons, mit denen man die Drehkreuze füttert, um Einlass in die Unterwelt zu erhalten. Anschließend folgt noch eine Sicherheitskontrolle (Piepser für jeden, für junge Männer mit Rucksack eigentlich immer noch eine etwas genauere Kontrolle). Kunstvolle Stationen wie in Moskau sind in Petersburg eher selten, in Petersburg findet man die Kunst eher oberirdisch. ;-) Stattdessen sieht man v a auf der Linie 3 mehrere sog. Stationen geschlossenen Typs, wo der Gleisbereich durch mächtige Türen vom Bahnsteig getrennt ist. Das erfordert, dass der Fahrer sehr genau hält bei langer Dunkelheit – für ihn sicherlich unangenehm zu fahren… Es gibt jeweils ganz vorn am Bahnsteig eine Uhr, die die Zeit seit Abfahrt des letzten Zuges anzeigt – wenn man den Takt kennt, kann man damit die Wartezeit bis zum nächsten Zug einschätzen.^^ Praktisch ist die aber kaum relevant, denn in Stoßzeiten fahren die Züge alle 90 Sekunden, die niedrigste Frequenz ist alle 4 min. Übrigens werden alle Bahnen mit Fahrern gefahren, nicht automatisch. Betriebszeiten sind 5:30 – 0:30 Uhr (jeweils Abfahrt an der Endstation). Nachts fahren Bahnen nur zu besonderen Anlässe wie Silvester, aber selbst dann im 3-min-Takt (such das mal in Deutschland, das gibt es ohne Überschneidung von Linien selbst tagsüber nur selten). Da die Tunnels derart tief verlaufen, hat man grundsätzlich keinen Netzempfang, aber es gibt wohl WLAN (hab ich nicht genutzt). Die Stationen sind (vielleicht in den Vororten nicht überall) auch auf Englisch beschriftet, sodass die Nutzung auch dann möglich ist, wenn man kein Kyrillisch lesen kann. Durchsagen und Lauftexte waren im Januar ausschließlich auf Russisch, im Mai, kurz vor der WM, auch auf Englisch. Anspruch auf Sitzplätze haben zunächst Alte, Behinderte, Schwangere, Passagiere mit Kindern, dann Frauen. Das heißt als junger Mann kann man eigentlich nie sitzen.^^ Fotografieren ohne Stativ ist erlaubt, nachdem ein Hobby-Fotograf eine entsprechende Klage angestrengt hat – so viel Mut muss man auch erstmal haben, eine staatliche Behörde in Russland zu verklagen. :D
Und noch eine nette Begebenheit: An Neujahr konnte ich beobachten, wie eine junge Frau im Stehen auf der Rolltreppe einschlief – man hat ja etwas Zeit auf diesen Rolltreppen. :D

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52 Russenmetro
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53 – 55 Station Admiraltejskaja der Linie 5
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55 Mosaik an der Station Admiraltejskaja. Kunst in der Metro ist in Petersburg sonst eher rar oder zumindest in viel geringerem Umfang als in Moskau.
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56 Geschlossene Station
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57 Laaaaange Rolltreppe
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58 – 59 An der Station Technologetscheskyj Institut
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60 Im Berufsverkehr kommt es immer wieder vor, dass der Zugang zu Stationen wegen Überfüllung zeitweise gesperrt wird.
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61 Metro-Station am Moskauer Bahnhof im Sommer
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62 Moskauer Bahnhof in St. Petersburg im Sommer
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63 Moskauer Bahnhof im Schnee
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64 Interessantes Prozedere am Bahnübergang: Zusätzlich zum Herunterlassen der Schranke wird auch noch die Fahrbahn hochgeklappt (vor dem Vorderrad erkennbar), um die Stinktiere wirklich am Überqueren des Bahnübergangs zu hindern
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65 Wintertram
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66 Sommertram
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67 Tram auf der Brücke vor der Eremitage
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68 An derselben Stelle im Sommer eine neue Tram
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69 Schnelle Tram
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70 Schnelles Schiff
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71 Kurze Tram
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72 – 73 Putzige Tram
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74 – 75 Tote Tram
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76 Bis heute ein wichtiges Verkehrsmittel im postsowjetischen Raum: die vermaledeite Marschrutka
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77 O-Bus am Gostinnyj Dwor
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78 Alter O-Bus
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79 Noch ein O-Bus
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80 Wait, what!? Das sind ja lateinische Buchstaben!? Übrigens haben die neuen Exemplare innen sogar USB-Steckdosen.
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81 Oberleitung auf einer Klappbrücke

Etwas ausführlicher berichten möchte ich noch über unseren winterlichen Ausflug nach Peterhof. Da war sogar mein Kumpel dabei. ;-) Wir hatten uns um 9 an der Metro-Station bei uns verabredet, was gar nicht so einfach war, da eben erst 9 Uhr die Dämmerung ganz zögerlich begann und ich anfangs noch keine russische SIM-Karte hatte. Dann nahmen wir die Metro zum Baltischen Bahnhof. Wir zeigten der elektronischen Kontrolle beim Bahnsteigzugang unsere soeben gekauften Tickets und fuhren mit der Elektritschka 37 min bis Peterhof. Anders als bei der Metro sind die Preise hier natürlich schon entfernungsabhängig, für die knapp 30 km zahlten wir knapp 90 ct. Trotz elektronischer Kontrolle gab es einen Provodnik. Das Vehikel hatte glaube ich sogar 3-3-Bestuhlung und war nicht übermäßig beheizt. Regelmäßig gingen Krimskrams-Verkäufer durch, solche sieht man auch in der Metro. In Nowyj Peterhof stiegen wir aus und fuhren mit dem Bus noch ein kleines Stück zur Sehenswürdigkeit der Stadt. Wir besuchten dann den Schlosspark. Im Sommer ist das ein eindrucksvoller Park mit vielen Springbrunnen, die im Winter natürlich leider ausgeschaltet sind. Es war ziemlich windig, auch die Aussicht am Meer war nicht so schön. Deshalb gingen wir bald rein und beschauten das Schloss lieber von innen.
Der Bahnhof war eben ein Stück weg und der Takt der Elektritschkas mit zunehmender Entfernung von der Metropole immer dünner. Deshalb nahmen wir für die Weiterfahrt nach Lomonossow den Bus. Außerorts ist es üblich, das Busticket entweder beim Konduktor/[häufiger] bei der Konduktorin zu kaufen oder beim Aussteigen beim Busfahrer. Mein Kumpel meinte, er wusste das beim ersten Versuch natürlich nicht, was für reichlich Verwirrung nicht nur bei ihm, sondern auch beim Busfahrer sorgte. :D In Lomonossow stiegen wir um in den nächsten Bus, der über einen Damm durch die Ostsee nach Kronstadt (auf einer Insel gelegen) fuhr. Dort schauten wir uns die Stadt an. Die Kleinstadt ist zwar nicht spektakulär, aber nett, man findet durchaus alte Bausubstanz.
Zurück fuhren wir – zunächst wieder per Bus – eine andere Route. Ich wollte, dass wir danach nochmal Elektritschka fuhren. Deshalb stiegen wir irgendwann auf mein Geheiß aus, mein Kumpel meinte, er sei sich nicht sicher, aber er denke, dass der Umstiegsort woanders sei. Er hatte wohl Recht… :D Wenigstens konnte ich von der Elektritschka noch ein Foto schießen, und der Takt der Busse war nicht schlecht.^^ So fuhren wir eben mit dem nächsten Bus in die Stadt zu einem Einkaufszentrum, von wo aus uns ein Obus wieder zu meinem Hotel brachte.
Später fuhr ich einmal mit einer Elektritschka innerhalb der Stadt (leider entstand kein brauchbares Foto), die 17 min bzw. 10 km waren mit 41 Rubel (60 ct) sogar etwas günstiger als eine innerstädtische Fahrt mit anderen Verkehrsmitteln. ;-)
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82 Elektrischtka am Baltischen Bahnhof von St. Petersburg
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83 – 84 Elektritschka in Nowyj Peterhof
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85 Weg isse…
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86 – 87 Das Bahnhofsgebäude in Nowyj Peterhof
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88 Russenwartung
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89 Das eigentlich Interessante an Peterhof sollen ja eher die Springbrunnen sein, aber ich fand das Schloss an sich auch ganz nett. =) Innen waren leider keine Fotos erlaubt.
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90 Die Meereskathedrale des Heiligen Nikolaus (ich hoffe, die Übersetzung macht so Sinn^^) in Kronstadt von außen…
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91 …und von innen
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92 – 93 Verdammt, an der falschen Haltestelle ausgestiegen…
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94 Aus der Stadt kommt gleich noch eine

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Meine Reiseberichte, die vor Mai 2020 veröffentlicht wurden, am besten in Firefox oder Edge öffnen - dort sollten keine Bilder auf der Seite liegen ;-)

Russenerlebnisse, Kap. 2: Das Russenblubber

Krümelmonster, München, Donnerstag, 26.03.2020, 17:47 (vor 180 Tagen) @ Krümelmonster

Im Sommer begann nach zwei Tagen Aufenthalt die Schifffahrt, zunächst die Newa hinauf. Pro Tag gab es immer einen Stopp, der jeweils mehrere Stunden dauerte.
Dank Anwenderfehler sind leider nicht mehr allzu viele Fotos erhalten. Dementsprechend knapp wird der Bericht, zumal es ja doch etwas OT ist.

Der erste Stopp war in Mandrogi. Anfang der 90er Jahre kaufte ein reicher Russe das Gebiet und lud die besten Holzbaukünstler ein, hier ein Museum zu bauen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Mit besonders großer Freude erfüllte mich (im wahrsten Sinne des Wortes) das Wodka-Museum. Die Wahl fiel leicht: entweder eine Flasche zum Mitnehmen oder 5 kurze vor Ort (die gar nicht so kurz waren^^). Die Flasche kaufte ich später woanders. ;-)
Am nächsten Tag hielten wir in Kizhi, einer Insel in Karelien mit schönen alten Holzkirchen, ebenfalls Museumsdorf. Es liegt bereits weiter nördlich als Bergen (NO). Die Fahrt dorthin war arg langweilig, denn der Onega-See ist riesig (die 16-fache Fläche des Bodensees), und so ein Flusskreuzfahrtschiff bietet kaum Möglichkeiten der Unterhaltung. Zeitweise war auf keiner der beiden Seiten das Ufer zu sehen (dabei wurde der See längst nicht mittig durchquert), dementsprechend bot das Handy auch keine Ablenkung mangels Netz. Uns fiel auf, dass eigentlich alle Worte viel lustiger klingen, wenn man Russen- davor setzt. Das trifft sogar auf ganz banale Worte zu, z. B. Russenteller, Russenmesser oder Russengabel. ;-) Den Ladogasee, den größten See Europas, hatten wir zum Glück im Laufe der Nacht am Südrand passiert. In diesem Gewässer könnte man flächenmäßig mehr als halb Belgien versenken – so könnten die Belgier doch ihre Probleme mit der jeweils anderen Landeshälfte lösen. ;-) Und selbst danach würde immer noch komplett Luxemburg reinpassen. :D Positiv in Erinnerung geblieben sind mir die nie enden wollenden Wasser-Weiten des wilden Kareliens (obwohl es dort natürlich auch meist kein Netz gab^^) im Abendlicht, wo es ob der geographischen Lage gar nicht richtig dunkel wurde. =)
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95 Russenschleuse. Links unten sind in weiß noch Hammer & Sichel erkennbar, die hat man offenbar dort vergessen…
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96 Wodka-Museum in Mandrogi *‿*
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97 Diese Bahnstrecke unterquerten wir keine 5 min, bevor der Zug aus Murmansk kommen sollte -.-
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98 „Lenin lebt für immer“. Naja, zumindest in der karelischen Wildnis ;-)
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99 Die endlosen Weiten Kareliens
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100 Auf Kizhi
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101 So schauen die Schiffe aus
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102 Die Kommandobrücke. Vielleicht interessiert sich jemand für die Technik. ;-)
Weiter ging die Fahrt über den Wolga-Ostsee-Kanal und die Scheksna in die Wolga, den größten Fluss Europas (irgendwie sind alle größten Sachen Europas in Russland :D). Der nächste Stopp war am Kloster von Goritsy. Das liegt nicht direkt am Fluss, sodass wir mit Bussen dorthin gebracht wurden. Mangels Dörfern auf dem Weg gab es aber keine Möglichkeit, das „wahre“ russische Dorfleben zu sehen. Tags darauf hielten wir in der größten Stadt auf dem Weg: Jaroslawl, der östlichste Ort, an dem ich bis dahin unterwegs war. Uglitsch hat mir von den Stopps irgendwie am wenigsten gefallen.
Interessant fand ich ja, dass uns in erster Linie Sakralbauten gezeigt wurden. Diese waren immer aktiv und gut in Schuss. Selbst in Russland hat die jahrzehntelange Sowjetzeit nicht ausgereicht, um die Menschen von der Religion abzubringen. ;-)
Teilweise verliefen Bahnstrecken entlang der Flussufer, über die manchmal kilometerlange Güterzüge ratterten – sehr imposant!
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103 Nahe Goritsy
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104 Güterzug am Abend ist erquickend und labend
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105 – 106 Sonnenuntergang überm Wasser
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107 Such den Zug^^
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108 Rybinsk war gar kein Anlaufpunkt, das Bild war eher ein Zufallstreffer morgens beim Aufwachen^^
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109 Eine Art Wasser-Marschrutka auf der oberen Wolga: Das Schiff hielt offenbar wahllos, wahrscheinlich auf Zuruf an verschiedenen Punkten ohne jegliche Infrastruktur am Ufer.
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110 Es passte halt immer nur ein Bruchteil der Züge ins Bild
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111 Die Elias-Kirche in Jaroslawl
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112 Und ihr Inneres
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113 Die Skyline von Uglitsch
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114 Brückenbauer am Werk
Einige Worte noch zum Schiff: Alle Schiffe, die dort verkehren, sind zumindest äußerlich baugleich. Das Personal im Schichtdienst hat immer vier Stunden Arbeit und dann acht Stunden Pause. So geht das ohne Ruhetag von April bis Oktober. Im Winter haben sie dafür frei. Ob sie im Winter dann auch reguläres Gehalt erhielten, halte ich zumindest für fraglich. Die Kellner und Mitarbeiter an der Rezeption sprachen etwas Englisch oder Deutsch (zumindest das, was sie für ihre Arbeit brauchten), sonst standen für die Reisenden eigens studierte Dolmetscher zur Verfügung. Während der Ausflüge gab es jeweils örtliche Fremdenführer. Die meisten von ihnen waren fortgeschrittenen Alters und wollten sich damit die karge russische Rente etwas aufzubessern. Übrigens hießen gleich zwei von ihnen Ljudmilla. :D Wo kein deutschsprachiger Fremdenführer zur Verfügung stand, übernahmen die Dolmetscherinnen vom Schiff die Übersetzung. Das Schiff war gut gebucht. Knapp die Hälfte der Kunden waren Deutsche, knapp ein Drittel Österreicher. Vom restlichen Viertel waren etwas mehr Schweden als Norweger – diese beiden Gruppen wurden nicht in ihrer Muttersprache betreut, sondern auf Englisch. Standesgemäß waren außer mir alle Ü50 – meine Mutter fällt ja mittlerweile auch in diese Kategorie. :D
Am Ende führte die Route durch den Wolga-Moskau-Kanal, der offensichtlich nicht mehr im besten Zustand ist, im Schneckentempo in die Hauptstadt. Während wir auf dem Deck das Vorankommen des Russenrentnerruderers im Scheckentempo beobachteten, meinte eine Rentnerin: „Und es bewegt sich doch!“ :D
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115 Bereits im Raum Moskau eine Elektritschka
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116 Russenrailjet ;-)
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117 Ist das Beibehalten der alten Namen („Karl Marx“) traditionalistisch oder einfach pragmatisch? :-s
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118 Äußerst vertrauenserweckender Kran :D

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Russenerlebnisse, Kap. 2: Moskau – Metropole & Molloch

Krümelmonster, München, Donnerstag, 26.03.2020, 17:47 (vor 180 Tagen) @ Krümelmonster

Nach Ankunft in Moskau waren im Rahmen der Kreuzfahrt anderthalb Tage dort vorgesehen. Am ersten Tag gab es eine Kreml-Führung. Klingt spektakulär, aber natürlich besuchten wir nicht Genosse Wladimir Wladimirowitschs Gemächer, sondern das weitläufige Areal mit zahlreichen Kirchen. Am Abend wurde eine Metro-Tour angeboten. Mir taten dabei die örtliche Ljudmilla und die Dolmetscherinnen ziemlich Leid, die immer aufpassen mussten, dass keiner der Rentner verloren geht. Tags darauf hörte ich ein Gespräch von zwei Rentnern, die überzeugt waren, dass das ganze eine kreuzgefährliche Aktion war, man hätte ja so leicht verloren gehen können. Wir sind immer nur eine Station gefahren und gleich wieder ausgestiegen. Das wurde am Anfang auch genau so gesagt: „Wenn Sie nicht mehr in den Zug rein passen, nehmen Sie einfach den nächsten (2 – 3 min später) für eine Station. Ist überhaupt nicht schlimm, wir sind ja eh am Bahnsteig.“ Und eine Gruppe von mehreren Dutzend Rentnern mit Kopfhörern kann man auf einem U-Bahn-Steig sicher leicht finden. ;-) Aber die Deutschen können bekanntlich sehr gut mimimien. -.-
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119 Die prächtige Basilius-Kathedrale am Südende des Roten Platzes
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120 Das Auferstehungstor, quasi an der Rückseite des Roten Platzes
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121 Gleiches Motiv von der anderen Seite und tagsüber
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122 Das Kaufhaus GUM
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123 Das Staatliche Historische Museum und der Nikolausturm
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124 Nochmal die Basilius-Kathedrale
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125 Das Apartmentgebäude an der Kotelnitscheskaja-Uferstraße
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126 Hübsches Herrscher-Häuschen
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127 Christ-Erlöser-Kathedrale
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128 Das russische Außenministerium
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129 – 130 Haus am Roten Tor
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131 Zug am Drei-Bahnhofs-Platz
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132 – 133 Kasaner Bahnhof, hier starten teilweise Verbindungen der Transsib
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134 Bloß einmal in die andere Richtung gedreht: der Jaroslawler Bahnhof, Beginn der legendären Transsib.
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135 Direkt daneben der Leningrader Bahnhof, Anfangspunkt der Züge nach St. Petersburg
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136 Und hier die beiden direkt nebeneinander

Damit ich auch auf meine Kosten kommen sollte, fuhr meine Mutter am letzten Tag des Kreuzfahrtpaketes mit dem Transfer zum Flughafen und flog zurück nach Schönefeld – ich ließ beides verfallen. ;-) Stattdessen stürzte ich mich mit meinem Koffer ins Getümmel des Berufsverkehrs in der Metro, wobei ich auch noch umsteigen musste. Ich bin am ersten Zwischenhalt der Linie (also 2. Station) eingestiegen und es gab schon nur noch Stehplätze. Bereits drei Stationen vor dem ersten Umsteigeknoten war die Fuhre bis zum Sinken überladen... Am Kursker Bahnhof erlebte ich die bislang wahrscheinlich teuerste Gepäckaufbewahrung meines Lebens: umgerechnet 13 € löhnte ich. Das ist ja selbst in Zürich HB günstiger! Dafür konnte ich zwiwschendurch nochmal ans Gepäck, um etwas zu holen. An einem internationalen Bahnhof konnte der Gepäck-Mensch absolut 0 Englisch, nicht mal ein paar Brocken. :D
Im Laufe des Aufenthaltes habe ich es unbeabsichtigt geschafft, die Ringlinie der Metro komplett zu befahren.^^ In Moskau gibt es keine Jetons mehr, sondern man kauft elektronische Karten. Manchmal bekommt man beim Kauf zweier Tickets zwei Karten, manchmal bekommt man eine Karte, die genau zweimal gilt. Ein System konnte ich da nicht ausmachen.^^ Auch interessant zu erwähnen: In der Russenmetro sind Ein- und Ausgang grundsätzlich getrennt, auch in den Korridoren der Umsteigestationen stehen in der Mitte Gitter, um die Ströme der Reisenden in die verschiedenen Richtungen zu trennen, sodass sich niemand umrennen kann...^^ Fotografieren ist erlaubt, z. T. sind sogar die besten Punkte für Selfies markiert, nur professionelles Fotografieren (alles ab Stativ ist professionell^^) ist verboten, also genau wie in Petersburg. Die Metro Moskau fährt selbst Frequenzen von 80 bis 100 Sekunden (!) mit Fahrern ohne Automation. Man hat uns das so erklärt, dass geringe elektronische Ströme durchs Gleis fließen, die den Zug automatisch abbremsen, wenn er zu nah auf den vorherigen auffährt... Es ist völlig selbstverständlich, dass Leute aufstehen, um Alten/Behinderten/Schwangeren/Fahrgästen mit Kindern Platz zu machen. Die bedanken sich natürlich dafür. Wenn die alle sitzen, haben "normale" Frauen Vorrang auf Sitzplätze. Das wird sogar durchgesagt, in Moskau allerdings nur auf Russisch. Auf Englisch wird nur durchgesagt, was die nächste Station ist, nicht einmal die Umsteigemöglichkeiten...^^ Die Züge sind unfassbar laut, stets zum Sinken überladen, und es ist da drin fürchterlich stickig... Auf Dauer schlaucht das immens… Aber die Metro ist eben wirklich die einzige Möglichkeit, sich (schnell) in der Stadt zu bewegen, da die Straßen stets noch voller sind... (und Heli-Landeplätze sind rar^^).
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137 Station Belorusskaja an der Ringlinie
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138 Prospekt Mira
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139 Komsomolskaja unter dem 3-Bahnhofs-Platz mit Lenin-Büste
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140 Detail einer kunstvoll verzierten Säulen im Eingangsbereich
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141 Kurskaja
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142 Sitzprobe, nur zur NVZ kurz vor der Endstation möglich
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143 Kiewskaja
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144 Smolenskaja
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145 Die Skulptur von eben hier im Detail. Unten ist sogar eingezeichnet, wo man am besten fotografieren kann.
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146 Beschleunigt die Sache ungemein ;-)
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147 Noch nicht mal die Spitze des Berufsverkehrs

Ein wichtiger Hinweise noch für alle, die in Moskau Metro fahren wollen, aber kein Kyrillisch lesen können: Lasst es! Ihr werdet so richtig am Arsch sein. :D Wer kein Russisch kann, findet noch nicht einmal die Beschriftung zum Ausgang. Einmal musste ich an einer Umsteigestation, um von Linie A zu Linie B zu kommen, zwischendurch auf den Bahnsteig der Linie C und dann durch einen weiteren Durchgang – und eben alles nur auf Kyrillisch beschriftet – zwei Wochen vor Beginn der WM.
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148 Übersichtlich gehaltener Plan in einer Metro-Station
Noch eine Anekdote zum Thema Englisch-Kenntnisse: Am Nachmittag sah ich ein zurückgelassenes Handy auf einer Bank liegen. Als ich einen Polizisten gefunden hatte, versuchte ich ihm irgendwie begreiflich zu machen (ich hatte übrigens nie Russisch-Unterricht :D), dass dort ein Handy liege. Er war zwar sehr freundlich und hilfsbereit, aber er fragte mich die ganze Zeit, ob ich ein Handy kaufen möchte. Ich versuchte die ganze Zeit zu antworten: Dort hat jemand eins vergessen, auf der Bank! Nachdem ich partout nicht weiterkam, schlug ich irgendwann das Wort Bank nach. Und siehe da, банк existiert tatsächlich, meint aber nur das Finanzinstitut. Die Sitzbank heißt скамейка. Jetzt verstand er mich, und wir gingen endlich zur Bank. :D Nachdem das Hin und Her so lange gedauert hatte, befürchtete ich schon, das Handy hätte sich mittlerweile jemand geschnappt, aber zum Glück lag es noch da. :D Der Polizist drückte mir kräftig die Hand und sagte: „Хорошо! Спасибо!“. Es war weniger als 100 m entfernt vom Roten Platz, der wichtigsten Sehenswürdigkeit mindestens Russlands, und keine zwei Wochen vor dem Beginn der WM. Und der Polizist konnte noch nicht einmal „Ok, thank you!“ :D

Im Norden der Stadt gibt es eine Einschienen-Hochbahn. Die fährt angeblich bis zu 45 km/h. Das kann aber nicht lange gewesen sein, und/oder das Tracking war falsch. Das Teil war urst holprig und lahm... Am Ende wurde es sogar von einer Tram überholt :D
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149 – 150 Ui, wie exotisch
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151 – 152 Alte Sowjet-Architektur entlang der Hochbahn-Strecke im Norden Moskaus
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153 – 154 Vegetarische Tram: Eine Mo(o)s-Kauerin
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155 O-Busse gibt es hier natürlich auch :-)

Wie ich im Sommer zurückgefahren bin, erfahrt ihr in der nächsten Woche. ;-)

Es grüßt
Das Krümelmonster

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Meine Reiseberichte, die vor Mai 2020 veröffentlicht wurden, am besten in Firefox oder Edge öffnen - dort sollten keine Bilder auf der Seite liegen ;-)

152?

Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 26.03.2020, 19:37 (vor 180 Tagen) @ Krümelmonster

Moin und danke.

Obusse gibt es in Moskau noch. Der OB will sie abschaffen und ist fleißig dabei.
Bekommst Du im Nachhinein bei Aufnahme 152 noch raus, wo das war? Idealerweise ein Openstreetmap-Link.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

152?

Krümelmonster, München, Samstag, 28.03.2020, 13:40 (vor 179 Tagen) @ Sören Heise

Moin und danke.

Obusse gibt es in Moskau noch. Der OB will sie abschaffen und ist fleißig dabei.
Bekommst Du im Nachhinein bei Aufnahme 152 noch raus, wo das war? Idealerweise ein Openstreetmap-Link.

Viele Grüße
Sören

Moin,

das Denkmal auf Bild 152 ist "Arbeiter und Kolchosbäuerin". Einen OSM-Link habe ich nicht, aber es ist zwischen der Tram-Haltestelle "ул. Сергея Эйзенштейна/Ulitsa Sergeja Eisensteina" und der Hochbahn-Strecke (aus letzterer wurde es aufgenommen).
Der Wikipedia-Artikel hat bestimmt den Link, den du suchst. ;-)


Allen anderen danke ich natürlich für die positiven Rückmeldungen! :-)
Dann mache ich wenigstens mit den Reiseberichten weiter, wenn ich sonst schon nichts machen kann... ;-)


Für den Frühsommer war eigentlich eine weitere Russland-Reise geplant. Zudem sollte die Fahrt in alle Länder gehen, die auch im ersten Kapitel gezeigt wurden. Diese Tour wird wohl nicht stattfinden... :-C

Es grüßt
Das Krümelmonster

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Meine Reiseberichte, die vor Mai 2020 veröffentlicht wurden, am besten in Firefox oder Edge öffnen - dort sollten keine Bilder auf der Seite liegen ;-)

152 - Danke!

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 28.03.2020, 15:20 (vor 179 Tagen) @ Krümelmonster

Moin Monster,

danke für den Link. Prima, dann muss ich mich nicht mit der kyrillischen Schrift rumärgern. ;-)

Viele Grüße
Sören

Спасибо от меня тоже!

JanZ, Aschaffenburg, Donnerstag, 26.03.2020, 21:09 (vor 180 Tagen) @ Krümelmonster

Danke auch von mir für den Bericht! Ich war ja auch kurz vor der WM in Moskau und Petersburg (hier der Bericht) und habe einiges wiedererkannt. Von daher fand ich die Winter- und die Kreuzfahrtbilder besonders interessant :-).

Was das WLAN in der U-Bahn betrifft, so funktioniert das nach meiner Erinnerung nur mit einer russischen SIM-Karte, die ich mir für die paar Tage natürlich nicht angeschafft habe. Das mit dem Aufstehen für Schwangere hat meine Schwester so überrascht, weil sie es damals war und die Leute alle fleißig für sie aufgestanden sind :-). Ich achte aber auch nie darauf, ob das in D deutlich anders ist, meine Schwester benutzt höchst selten den ÖPNV.

Zur Freundlichkeit der Menschen: Als ich am Pawelezer Bahnhof auf meine Straßenbahn zum Hotel wartete, sprach mich eine Frau aus einer kleinen Gruppe auf Russisch an und fragte, ob ich denn verloren gegangen sei. Anscheinend ist das eine Gegend, wo eher wenige Touristen unterwegs sind, es sah aber nicht gefährlich aus. Ich habe ihr und ihren Begleitern dann in einem Mischmasch aus Russisch und Englisch klargemacht, dass ich genau da war, wo ich sein wollte, woraufhin sie sich dann trollten :-).

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Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Toller Bericht

akbar23, Donnerstag, 26.03.2020, 22:58 (vor 180 Tagen) @ JanZ

Vielen Dank für die tollen Eindrücke. Es ist zwar schon ein paar Jahre her seit ich da war, aber ich erinnere mich noch gut.

Впечатляющее спасибо

Power132, Donnerstag, 26.03.2020, 19:28 (vor 180 Tagen) @ Krümelmonster

- kein Text -

Link zu Kapitel 3

Krümelmonster, München, Sonntag, 05.04.2020, 20:48 (vor 170 Tagen) @ Krümelmonster

Hallo liebes Forum,

und hier geht es zum dritten Kapitel.

Es grüßt
Das Krümelmonster

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