Mainzer Ausflüge (4/5): Moselstrecke und Nahetalbahn (m46B) (Reiseberichte)

TD, Dienstag, 24.03.2020, 18:23 (vor 186 Tagen) [O]

Hallo zusammen,

willkommen zum vierten Teil unserer Mainzer Ausflüge. Im dritten Teil hatten wir uns der Brohltalbahn und der Hunsrückbahn gewidmet, heute starten wir nun zu einer internationalen Rundfahrt über Moselstrecke und Nahetalbahn.

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Teil 4: Koblenz – Luxemburg – Bettemburg – Metz – Saarbrücken – Idar Oberstein - Mainz

Wir starten am Morgen in Mainz und fahren mit einem Intercity nach Koblenz. Da wir die linke Rheinstrecke in den vorherigen beiden Teilen schon abgehandelt haben, beginnen wir mit dem Bericht in Koblenz.

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Die Moselstrecke hatte ich schon häufiger befahren, was mir bisher aber in meiner Sammlung gefehlt hat, ist er hier: der Stadler KISS der Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL). Die staatliche luxemburgische Eisenbahngesellschaft setzt die Doppelstock-Triebzüge auf dem RE 11 zwischen Koblenz und Luxemburg ein.

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Wir fahren nun auf der Moselstrecke nach Luxemburg. Hier sehen wir den sogenannten Moseldom, die romanische St. Castor-Kirche in Karden ist die bekannteste und bedeutendste Kirche an der Mosel zwischen Trier und Koblenz. Wer die Strecke noch nicht kennt: die Moselstrecke ist eine reizvolle Flusspartie, links die Mosel...

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...und rechts Weinberge.

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Nach dem Halt in Cochem durchfährt der Zug den Kaiser-Wilhelm-Tunnel, mit über vier Kilometern war er lange Zeit Deutschlands längster Eisenbahntunnel. Kurz darauf quert die Bahnlinie bei Ediger-Eller die Mosel. Für einige Kilometer führt die Strecke anschließend am rechten Moselufer entlang, dabei ergibt sich der Blick hinüber nach Sankt Aldegund.

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Bei Bullay wechselt die Bahnstrecke erneut die Uferseite. Die Brücke ist eigentlich ganz interessant, denn es handelt sich um Deutschlands erste Doppelstockbrücke. Oben verläuft die Bahnstrecke, eine Ebene tiefer eine Straße. Nur bekommt man als Fahrgast von dieser Besonderheit gar nicht viel mit.

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Die Bahnstrecke verlässt schließlich das Moseltal und führt abseits des Flusses durch die Südeifel, bevor sie bei Trier den Fluss ein weiteres Mal quert. Nach dem Grenzübertritt bei Wasserbillig fahren wir weiter durch Luxemburg.

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Interessant ist auch die Einfahrt in die Stadt Luxemburg, hier bietet sich ein Blick über das Alzette-Tal auf die Oberstadt. Da wir Luxemburg schon kennen, fahren wir diesmal gleich weiter. Und ich bin gespannt, wie. DB und CFL meinen, dass es wegen Bauarbeiten einen Schienenersatzverkehr zwischen Luxemburg und Bettemburg gibt, die SNCF hingegen behauptet auf der Internetseite, dass ihr TGV von Luxemburg über Metz nach Paris verkehre. Gewonnen hat...

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...der Fahrplan von DB und CFL. Auch die App der SNCF gibt munter eine durchgehende TGV-Verbindung an. Sonderbar. Aber egal, wir hatten uns ohnehin schon auf den Bus eingestellt und fahren nun also mit dem SEV-Bus von Luxemburg nach Bettemburg.

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Bettemburg liegt im Süden von Luxemburg, der Bahnhof ist Grenzbahnhof zwischen Luxemburg und Frankreich. Hier wartet der TGV nach Paris und wir können nun im Oberdeck des TGV Duplex platznehmen.

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Eine gute halbe Stunde fahren wir mit dem TGV durch das Département Moselle, benannt nach dem Fluss Mosel (französisch Moselle). Im Stadtgebiet von Thionville gibt es ein Wiedersehen mit dem Fluss. Zwischen Koblenz und Trier quert die Bahnstrecke den Fluss vier Mal, dann einmal bei Konz, nun zweimal in Thionville, nachher noch einmal in Metz: wer toppt 8 Querungen des gleichen Flusses bei einer Bahntour?

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Gut, zwischen Luxemburg und Metz gibt es auch viele Regionalverbindungen – aber zwischendurch etwas Fernverkehrskomfort ist doch auch ganz nett.

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Metz kannte ich noch nicht, deshalb ist hier der erste längere Aufenthalt mit Stadtbesichtigung eingeplant. Metz war der Hauptort der früheren Region Lothringen, die 116.000-Einwohner-Stadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Wir beginnen den Stadtbummel am mittelalterlichen Place Saint-Louis.

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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Metz gehört die Kathedrale Saint-Étienne (deutsch Stephansdom), sie wurde zwischen 1220 und 1520 erbaut und gehört zu größten gotischen Kirchengebäuden in Frankreich.

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Das Zentrum von Metz wird von der Mosel durchflossen, auf einer Insel liegt die evangelische Stadtkirche Temple Neuf.

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Über den Place Raymond Mondon laufen wir zurück...

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...zum Bahnhof. In der wechselvollen Geschichte der Stadt wechselte die Zugehörigkeit mehrfach zwischen Frankreich und Deutschland, so gehörte Metz in den Jahren 1871 bis 1918 zum Deutschen Reich. In jener Zeit wurde das imposante Bahnhofsgebäude auf Wunsch von Wilhelm II nach Plänen eines Berliner Architekten im rheinischen neoromanischen Stil erbaut, auch im Hinblick auf militärstrategische Überlegungen. Der Bahnhof sollte als Truppenumschlagplatz für die Westfront dienen, beispielsweise auch mit extra breiten Bahnsteigen für das Be- und Entladen von Pferden.
Das Empfangsgebäude ist 300 Meter lang und beherbergte auch einen Empfangspavillon des Kaisers, auf viele Details nahm der Kaiser zudem persönlich Einfluss, etwa auf das Aussehen des Turms.

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Wir fahren jetzt mit einem Regionalzug von Metz nach Saarbrücken, es verkehrt ein Blauwal-Pärchen. Mit dem Dieseltriebwagen hatte ich gerechnet, nur hatte ich insgeheim gehofft, endlich mal eines der vom Saarland bezahlten verkehrsroten Exemplare zu erwischen. Schade.

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Gut eine Stunde dauert die Fahrt von Metz über die Grenze bei Forbach bis in die saarländische Landeshauptstadt. Die Forbacher Bahn wurde von Preußen als Verlängerung der Pfälzischen Ludwigsbahn von Ludwigshafen über Saarbrücken hinaus erbaut.

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Nach dem kleinen Ausflug in die beiden Nachbarländer wollen wir uns nun noch einer deutschen Bahnstrecke widmen, nämlich der Nahetalbahn. Historisch gesehen verbindet die Nahetalbahn eigentlich Saarbrücken über Bad Kreuznach mit Bingen am Rhein, heute verlaufen die Regionalverkehrslinien jedoch ab Bad Kreuznach weiter nach Mainz und Frankfurt. Seit 2014 werden die Züge auf der Strecke von der Regentalbahn-Tochter vlexx mit LINT-Dieseltriebtriebzügen gefahren.

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Die Strecke verbindet zunächst mit Saarbrücken und Neunkirchen die beiden größten Städte des Saarlands, dann folgt sie dem Fluss Blies in den Naturpark Saar-Hunsrück. Die Landschaft vor dem Zugfenster wird zunehmend interessanter...

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...und wir erreichen das Saar-Nahe-Bergland.

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Wir haben jetzt die Grenze vom Saarland nach Rheinland-Pfalz überquert, auf der weiteren Fahrt wird uns die Nahe begleiten, der Fluss entspringt im Saarland und mündet in Bingen in den Rhein. Dieser Streckenabschnitt ist kurvenreich und führt durch mehrere Tunnel.
In Idar-Oberstein legen wir einen Zwischenstopp ein.

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Idar-Oberstein ist eine 30.000-Einwohner-Stadt am südlichen Rand des Hunsrücks. Aufgrund natürlicher Edelsteinvorkommen entwickelten sich die ursprünglich eigenständigen Orte Idar und Oberstein zu wichtigen Schmuckzentren. Auch wenn die Blütezeit der Schmuckindustrie vorbei ist, prägen Edelsteine und Schmuck noch immer die Stadt.
Vor dem Bahnhof erinnert eine Tafel an die Straßenbahn, die hier von 1900 bis 1956 fuhr, auch Trolleybusse gab es einstmals hier.

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Wahrzeichen von Idar-Oberstein ist die Felsenkirche, die exponiert über der Innenstadt liegt. Sie wurde zwischen 1482 und 1484 auf den Fundamenten einer älteren Höhlenburg errichtet und ist durch einen in den Fels geschlagenen Tunnel zu erreichen.

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Idar-Oberstein liegt im Tal der Nahe und ist von Felshängen eingebettet. Hier blicken wir flussabwärts auf die Nahetalbahn, auf der wir später weiter Richtung Rhein fahren. In Felslage über Oberstein gibt es zwei mittelalterliche Burgen, wir sind zur Ruine der Burg Bosselstein gelaufen und haben von dort einen Blick hinüber zu Schloss Oberstein.

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Zum Abschluss noch ein Blick über die Dächer von Idar-Oberstein, dann laufen wir zurück...

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...an den Bahnhof.

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Der Bahnhof wurde 1859 als Bahnhof Oberstein eröffnet, später hieß er Oberstein-Idar und seit 1934 Idar-Oberstein. Schon 1884 gab es durchgehende Verbindungen nach Metz, insofern sind wir mit unserer heutigen Tour auf historischen Pfaden unterwegs. Illustre Verbindungen gab es seither über Idar-Oberstein, etwa Wiesbaden-Calais oder Frankfurt-Nancy, zuletzt noch Frankfurt-Paris. Seit 1991 gibt es hier keinen Fernverkehr mehr.

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Das Bahnhofsareal wurde von der Stadt gekauft, hierzu gehört auch das Empfangsgebäude. Es wurde unter Regie der Stadt renoviert und präsentiert sich nun als attraktives Tor zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Mit dem nächsten Zug des Nahe-Express (RE 3) fahren wir nach Mainz.

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Wir folgen nun dem Tal der Nahe durch den Hunsrück. Die Nahetalbahn ist durchgehend zweigleisig, im mittleren Abschnitt ist die Strecke nicht elektrifiziert, weshalb durchgehend von Saarbrücken bis Frankfurt mit Diesel gefahren wird.
Vor dem Zugfenster ziehen nun Weinberge des Weinbaugebiets Nahe vorbei.

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Die Sonne verabschiedet sich so langsam aus dem Nahetal, dabei gelingt noch ein Blick auf den Rheingrafenstein, eine Felsformation mit einer Burgruine bei Bad Münster am Stein.
In Bad Kreuznach trennen sich dann die Strecken, unser Zug verlässt die Nahetalbahn und befährt die Verbindungsstrecke nach Gau Algesheim zur Linken Rheinstrecke. Die letzten Kilometer sind von der offenen Landschaft Rheinhessens geprägt.

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Nach 11 Stunden und 11 Minuten sind wir nun zurück in Mainz und beendet damit unsere Drei-Länder-Rundfahrt entlang von Mosel und Nahe.
In den nächsten Tagen folgt der fünfte und letzte Teil mit der Rückfahrt durch das Elsass an den Bodensee.

Viele Grüße

Tobias

--
www.bahnreisefuehrer.de - Deutschland aus der Fahrgastperspektive
Der Weg ist das Ziel: Meine Bahnreiseberichte.

Merci beaucoup !

JanZ, Aschaffenburg, Dienstag, 24.03.2020, 18:57 (vor 186 Tagen) @ TD

Danke auch für diesen Teil! Die Moselstrecke und Luxemburg kenne ich ganz gut, unter anderem weil ich meine Diplomarbeit über grenzüberschreitenden ÖPNV in das Großherzogtum geschrieben habe. Im Zuge dessen (haha) war ich auch mal in Metz, habe aber von der Stadt nichts gesehen. Die steht aber auf jeden Fall noch auf meiner Liste für Nach-Corona-Zeiten.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Die Wein-Tour. Top. Danke

Power132, Dienstag, 24.03.2020, 19:01 (vor 186 Tagen) @ TD

- kein Text -

Sehr schön, vielen Dank!

ffz, Dienstag, 24.03.2020, 21:53 (vor 186 Tagen) @ TD

- kein Text -

Vielen herzlichen Dank1

heinz11, Dienstag, 24.03.2020, 22:25 (vor 186 Tagen) @ TD

Da wurden wieder viele schöne Erinnerungen aus meiner Koblenzer Zeit wach. Nicht alle Erinnerungen sind präsent, das könnte an diesem exzellenten Stöffchen, was links und rechts der Mosel gereicht wird, gelegen haben...
;-)


Und die Strecke Koblenz-Luxembourg habe ich gleich am ersten Wochenende absolviert, einfach nur genial.

Mainzer Ausflüge (4/5): Moselstrecke und Nahetalbahn (m46B)

brandenburger, Perleberg, Dienstag, 24.03.2020, 23:41 (vor 186 Tagen) @ TD

Der Bahnhof wurde 1859 als Bahnhof Oberstein eröffnet, später hieß er Oberstein-Idar und seit 1934 Idar-Oberstein. Schon 1884 gab es durchgehende Verbindungen nach Metz, insofern sind wir mit unserer heutigen Tour auf historischen Pfaden unterwegs. Illustre Verbindungen gab es seither über Idar-Oberstein, etwa Wiesbaden-Calais oder Frankfurt-Nancy, zuletzt noch Frankfurt-Paris. Seit 1991 gibt es hier keinen Fernverkehr mehr.

Hallo Tobias,

vielen Dank für den schönen Bericht! :)

Ich glaube was die Züge Frankfurt-Paris angeht irrst du dich. Die fuhren in den Nachkriegsjahrzehnten über die Alsenzbahn und nicht über Idar-Oberstein.

KISS - Sitze 1. Klasse.

hessenbahner, Mittwoch, 25.03.2020, 08:11 (vor 186 Tagen) @ TD

Danke für die Berichte und die schönen Bilder.

Ich wundere mich etwas, die Bilder des CFL-KISS zeigen
die 1. Klasse des KISS mit roten Stoffsitzen.
Ich kann mich noch an meine Fahrt im Jahr 2015 erinnern, dort gab
gab es Sitze mit Lederbezug vom Typ ICE3000 (wie im ICE3 unmod).

Gibt es unterschiedliche Bauserien des KISS? Einen Umbau? Oder
hattet ihr einen eigentlich für den nationalen Verkehr vorgesehenen Zug?

Gerade die Ledersitze vom Typ 3000 wurden ja als Benefit des KISS angesehen?

KISS - Sitze 1. Klasse - zwei verschiedene Bauserien

ffz, Mittwoch, 25.03.2020, 09:14 (vor 186 Tagen) @ hessenbahner

Hallo,

es gibt 2 Bauserien der CFL KISS die erste Serie (8-Fahrzeuge) mit den Ledersitzen in der 1. Klasse Fahrzeugnummer 2301 bis 2308 und die zweite Serie (11-Fahrzeuge) mit den Stoffsitzen in der 1. Klasse Fahrzeugnummer 2309 bis 2320.
Die Fahrzeuge werden gemischt in de den Umläufen eingesetzt, wobei ich persönlich die Stoffsitze besser finde, die Ledersitze finde ich zu wuchtig und für längere Strecken auch nicht sonderlich bequem.

KISS - Sitze 1. Klasse - zwei verschiedene Bauserien

ktmb, iOS, Mittwoch, 25.03.2020, 14:53 (vor 185 Tagen) @ ffz

Schlimm genug, dass es so eng ist bei 2+2.

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

KISS - Sitze 1. Klasse - zwei verschiedene Bauserien

danielausberlin, Mittwoch, 25.03.2020, 17:48 (vor 185 Tagen) @ ffz

Die Fahrzeuge werden gemischt in de den Umläufen eingesetzt, wobei ich persönlich die Stoffsitze besser finde, die Ledersitze finde ich zu wuchtig und für längere Strecken auch nicht sonderlich bequem.

Ich finde dagegen "für mich" die Grammer-Ledersitze sehr bequem optimal, auch wegen der Neigung. Für mich die bisher bequemste Art, an der Mosel entlang zu reisen...

Sammelantwort

TD, Mittwoch, 25.03.2020, 17:48 (vor 185 Tagen) @ TD

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen!

Ich wundere mich etwas, die Bilder des CFL-KISS zeigen
die 1. Klasse des KISS mit roten Stoffsitzen.

Vielen Dank für diese Frage, ich hatte mich auch schon gewundert, da ich im Internet Bilder mit Ledersitzen gesehen hatte.

es gibt 2 Bauserien der CFL KISS die erste Serie (8-Fahrzeuge) mit den Ledersitzen in der 1. Klasse Fahrzeugnummer 2301 bis 2308 und die zweite Serie (11-Fahrzeuge) mit den Stoffsitzen in der 1. Klasse Fahrzeugnummer 2309 bis 2320.

Und vielen Dank für die passende Antwort dazu.

Ich glaube was die Züge Frankfurt-Paris angeht irrst du dich. Die fuhren in den Nachkriegsjahrzehnten über die Alsenzbahn und nicht über Idar-Oberstein.

Vielen Dank für den Hinweis. Meine Quelle war dieser Wikipedia-Artikel, dort heißt es

Zwischen 1985 und 1991 fuhren noch einmal zwei Fernzugpaare über Idar-Oberstein. Neben dem Eilzug Göttingen–Frankfurt am Main–Saarbrücken war dies der D-Zug Frankfurt am Main–Idar-Oberstein–Saarbrücken–Paris, der mit seinen Corail-Wagen über Idar-Oberstein fuhr. Seit 1991 ist Idar-Oberstein ohne Fernverkehrsanbindung.

Kann das jemand verifizieren?

Viele Grüße

Tobias

--
www.bahnreisefuehrer.de - Deutschland aus der Fahrgastperspektive
Der Weg ist das Ziel: Meine Bahnreiseberichte.

Was meinst du mit verifizieren?

Power132, Mittwoch, 25.03.2020, 19:38 (vor 185 Tagen) @ TD

Es gab den D 254/258

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Quelle: fernbahn.de

Sammelantwort

Intermuseum, Mittwoch, 25.03.2020, 19:46 (vor 185 Tagen) @ TD

Habe zuhause nur wenige Kursbücher, und ins Museum komme ich jetzt nicht.

1983 gab es zwei D-Zug-Paare Frankfurt - Saarbrücken (nach dem weiteren Laufweg habe ich nicht gesehen) über Bad Kreuznach-, die fuhren über die Alsenzstrecke KBS 650. 1989 fuhren auf dieser Stgrecke keine D-Züge mehr.

Den Eilzug Saarbücken - Göttingen auf der Nahetalbahn KBS 640 habe ich im Kursbuch 1989 gefunden, aber weder 1983 noch 1989 einen D-Zug.

Gruß von zuhause

Wilfried

Flussquerungen

ICE 1517, Freitag, 27.03.2020, 10:37 (vor 184 Tagen) @ TD

Danke für den wunderschönen Bericht.

wer toppt 8 Querungen des gleichen Flusses bei einer Bahntour?

Ich hab noch nie nachgezählt, aber die Nahetalbahn dürfte den Fluss auch sehr oft queren. ;-)

Flussquerungen

JanZ, Aschaffenburg, Freitag, 27.03.2020, 10:44 (vor 184 Tagen) @ ICE 1517

Danke für den wunderschönen Bericht.

wer toppt 8 Querungen des gleichen Flusses bei einer Bahntour?


Ich hab noch nie nachgezählt, aber die Nahetalbahn dürfte den Fluss auch sehr oft queren. ;-)

Nach einem kurzen Blick in den Schweers & Wall dürfte die Pegnitztalbahn das locker toppen. Ist aber auch kein ganz so großer Fluss :-).

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Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Flussquerungen

Math5D, Freitag, 27.03.2020, 11:06 (vor 184 Tagen) @ ICE 1517

Der RE9 NRW überquert zwischen Köln und Siegen 36 Mal die Sieg, wenn ich mich nicht verzählt habe.

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