Sammelthread "Coronavirus" (vom 23.03.) (Allgemeines Forum)

Administrator @, Montag, 23.03.2020, 13:39 (vor 16 Tagen)

Bahnbezogene Beiträge zum Thema "Coronavirus" bitte ausschließlich hier anhängen.


Das ICE-Treff-Team.

IC Linie 77 entfällt ab/bis Bad Bentheim (HBTH)

Power132 @, Montag, 23.03.2020, 14:58 (vor 16 Tagen) @ Administrator

- kein Text -

[NRW] Social Media berichten über Überfüllung der S-Bahn

Proeter @, Montag, 23.03.2020, 15:16 (vor 16 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von Proeter, Montag, 23.03.2020, 15:18

Auf Facebook und Twitter gibt es Klagen über hohe Auslastung auf den S-Bahn-Linien im Raum Köln und Rhein/Ruhr. Der Laut "Kontaktverbot" vorgeschriebene Mindestabstand zu allen Menschen sei nicht einzuhalten.

Ich hatte das Problem schon vorhergesehen, was leider im letzten Corona-Thread untergegangen ist: https://www.ice-treff.de/index.php?id=602769

Leider bemüht sich die Bahn nicht, zu erklären, warum gerade bei der S-Bahn die Einschränkungen so drastisch waren (z.B. Stundentakt statt 10- oder 15-Minutentakt in der HVZ), auf anderen Linien jedoch nur minimale bis moderate Einschränkungen vorgenommen wurden.
Weiß es jemand von euch, warum man gerade bei der S-Bahn so massiv gekürzt hat?

Es ist ja verheerend, wenn nun die S-Bahn zum einzigen Ort wird, an dem man die Abstandsregeln nicht einhalten kann und Leute sich dort infizieren.

Schließlich sind ja nicht von einem Tag auf den anderen plötzlich 83% der S-Bahn-Tf ausgefallen. Noch letzte Woche wurde auf der S-Bahn ein überaus stabiles Programm (nahezu ohne Ausfälle und mit HVZ-Verstärkern) gefahren.

Und bitte: Lasst uns in diesem Zusammenhang nicht darüber diskutieren, dass die Leute zu Hause bleiben sollen. Viele tun es ja schon. Es geht mir hier nur um jene, deren Betrieb noch geöffnet ist und die kein Homeoffice machen können. Dies ist z.B. bei vielen Eisenbahnern der Fall, aber auch bei Krankenhauspersonal, Müllabfuhr und und und.

Sowas muss die Poilitk festglegen, kein Forum

Power132 @, Montag, 23.03.2020, 15:26 (vor 16 Tagen) @ Proeter
bearbeitet von Power132, Montag, 23.03.2020, 15:30

Daher wird sich für diesen Punkt hier keine Lösung finden lassen.

Es gibt noch andere Bereich wo das "Kontakverbot" obsolet ist. Ein kleiner REWE bei uns in direkter Nachbarschaft, da laufen die Leute auch fröhlich rein und raus. Normalerweise müsste hier auch eine Beschränkung sein, wieviele gleichzeitig drin sein dürften. Ist aber nicht - Hauptsache die Kasse klingelt am Ende. Es hängen nur Zettel an der Kasse, auf Bargeld zu verzichten und notdürftig sind Folien gespannt. - Kümmert auch (noch) keinen.

Sowas muss die Poilitk festglegen, kein Forum

Christian_S, Montag, 23.03.2020, 15:47 (vor 16 Tagen) @ Power132

Ein kleiner REWE bei uns in direkter Nachbarschaft, da laufen die Leute auch fröhlich rein und raus. Normalerweise müsste hier auch eine Beschränkung sein, wieviele gleichzeitig drin sein dürften. Ist aber nicht - Hauptsache die Kasse klingelt am Ende.

Bei uns hier in Haifa wird das schon umgesetzt. Waren letzten Mittwoch zwecks Wocheneinkauf in nem großen Supermarkt, etwa mit "HIT" oder "Kaufland" in Deutschland vergleichbar. Da gabs am Eingang ne kleine Schlange, denn der Sicherheitsmann liess die Leute nur "tröpfchenweise" in den Markt. Außerdem wurden Plastikhandschuhe ausgegeben und von jedem die Temperatur gemessen.

Busse und Züge sind hier nur noch selten wirklich voll. Seit heute wird ein reduzierter Takt gefahren und weiterhin nur bis 20 Uhr überhaupt Nahverkehr angeboten. Freitag und Samstag herrscht bereits vollständige Betriebsruhe im gesamten Land, was Bus- und Zugverkehr betrifft.

Den S-Bahn-Takt legt nicht die Politik fest.

Proeter @, Montag, 23.03.2020, 16:01 (vor 16 Tagen) @ Power132

Daher wird sich für diesen Punkt hier keine Lösung finden lassen.

Doch, bspw. indem die Aufgabenträger das Problem anerkennen und ihr Angebot anders verteilen.
Ich würde gerne verstehen, warum man die S-Bahn deutlich stärker ausgedünnt hat als andere Angebote - obwohl dort die Überfüllung vorhersehbar war.

Es gibt noch andere Bereich wo das "Kontakverbot" obsolet ist. Ein kleiner REWE bei uns in direkter Nachbarschaft, da laufen die Leute auch fröhlich rein und raus. Normalerweise müsste hier auch eine Beschränkung sein, wieviele gleichzeitig drin sein dürften.

Die gibt es auch in mehr und mehr Geschäften, sogar in Deutschland.

Die Politik muss aber handeln

Power132 @, Montag, 23.03.2020, 16:15 (vor 16 Tagen) @ Proeter

schliesslich wurde das "Kontaktverbot" von der Politik ausgesprochen. Also muss es da auch Vorgaben geben, wie mit öffentlichem Verkehr umzugehen ist. Das ist scheinbar nicht erfolgt.

niemand muss handeln

Henrik @, Montag, 23.03.2020, 16:23 (vor 16 Tagen) @ Power132

schliesslich wurde das "Kontaktverbot" von der Politik ausgesprochen. Also muss es da auch Vorgaben geben, wie mit öffentlichem Verkehr umzugehen ist. Das ist scheinbar nicht erfolgt.

"Kontaktverbot" ist keine Idee von der Politik - diese herablassende Polemik ist dieser Tage eh völlig fehl am Platze.
Das "Kontaktverbot" meinst du auch nicht.
Es wurden Richtlinien, Regeln ausgesprochen,
dem kann man folgen, sollte man grundsätzlich auch, wird auch von den allermeisten getan. Das Konzept geht auf.
Niemand muss müssen.
Der öffentliche Verkehr wird kaum noch genutzt, der ÖPNV ist quasi leer. Entsprechenden Abstand zu halten ist hierzulande wahrlich gar kein Problem.
fakenews sollte man hier nicht noch weiter aufheizen.

Überfüllung in S-Bahn zur HVZ Fakenews?

Proeter @, Montag, 23.03.2020, 16:34 (vor 16 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Proeter, Montag, 23.03.2020, 16:35

Der öffentliche Verkehr wird kaum noch genutzt, der ÖPNV ist quasi leer. Entsprechenden Abstand zu halten ist hierzulande wahrlich gar kein Problem.

Außerhalb der HVZ mag das stimmen.

fakenews sollte man hier nicht noch weiter aufheizen.

Es gibt mehrere Quellen (auch aus Nicht-Fakenews-verdächtigen Zeitungen), dass es in der HVZ zu einem Belegungsgrad in S-Bahnen in München gekommen ist, der den 1,5-m-Abstand nicht erlaubt. Ebenso berichten Nutzer auf fb und Twitter von entsprechenden Phänomenen in NRW.

Hingegen ist mir keine Quelle bekannt (vielleicht kannst du eine benennen, um zu belegen, dass es sich um Fakenews handelt), die besagt, dass es auch auf den massiv ausgedünnten Linien weiterhin so ruhig zugeht, dass man den Abstand einhalten kann.

Leider bewegt sich die Diskussion aber wieder weg von meiner Frage, warum diverse S-Bahnen um 75 oder gar 83% gekürzt werden, andere Linien (insb. RE) aber so gut wie gar nicht.

Überfüllung von S-Bahn?

Henrik @, Montag, 23.03.2020, 16:44 (vor 16 Tagen) @ Proeter

Der öffentliche Verkehr wird kaum noch genutzt, der ÖPNV ist quasi leer. Entsprechenden Abstand zu halten ist hierzulande wahrlich gar kein Problem.

Außerhalb der HVZ mag das stimmen.

fakenews sollte man hier nicht noch weiter aufheizen.

Es gibt mehrere Quellen (auch aus Nicht-Fakenews-verdächtigen Zeitungen), dass es in der HVZ zu einem Belegungsgrad in S-Bahnen in München gekommen ist, der den 1,5-m-Abstand nicht erlaubt. Ebenso berichten Nutzer auf fb und Twitter von entsprechenden Phänomenen in NRW.

heute? wann, wo?
Bislang kam nichts dergleichen hier in diesem aktuellen Thread außer plumper unsachlicher Polemik.
Das sollten wir insbesondere dieser Tage doch besser unterlassen.

Der ÖPNV ist grundsätzlich leer, das wird auch so berichtet, bestätigt von den Verkehrsunternehmen wie auch vom RKI u.ä.
Das Konzept geht auf.

Überfüllung von S-Bahn?

ICE2020 @, Montag, 23.03.2020, 16:58 (vor 16 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICE2020, Montag, 23.03.2020, 16:59

Das Konzept geht auf.

Ganz so einfach ist es wohl nicht. In Berlin wird heute schon die BVG zitiert, dass man überlegt, doch wieder zusätzliche U-Bahnen fahren zu lassen, weil es zur HVZ zeitweise nicht möglich war, den Abstand auch nur annähernd einzuhalten. Auch in S-Bahnen zur HVZ kommt es jedenfalls im Innenstadtbereich zu Zügen, die zwar bei weitem nicht so voll sind wie normalerweise, aber immer noch so voll, dass man sie sich leerer wünschen würde. Und die Berliner S-Bahn fährt meines Wissens noch vollständig nach Plan (bis auf wenige Ausnahmen). Der Kahlschlag in NRW auf einigen Linien hingegen ist massiv (zum Beispiel auch die Kompletteinstellung RB20 in Aachen), und es ist ja auch bezeichnend, dass andere Aufgabenträger nicht so weit gehen. Insofern ist es übrigens auch Unsinn von "dem Konzept" zu sprechen, da hier ja regional sehr unterschiedliche Ansätze verfolgt werden.

Überfüllung von S-Bahn?

Henrik @, Montag, 23.03.2020, 18:20 (vor 16 Tagen) @ ICE2020

Das Konzept geht auf.

Ganz so einfach ist es wohl nicht.

nicht gewesen und noch immer nicht.
Es ist natürlich nicht leicht für uns alle. Aber wir versuchen uns alle grundsätzlich daran zu halten und das geht eben bekanntlich auf. Daran gibt es absolut keine Zweifel.

In Berlin wird heute [...] die BVG zitiert, dass [...]

Wir werden während des Berufsverkehrs sogenannte Einsätzer einsetzen. Das heißt, wir schieben eine U-Bahn, Straßenbahn oder Bus dazwischen, wenn wir merken, es wird zu voll. Tagsüber ist es deutlich leerer.
Bedenken Sie bitte: Auch wir müssen noch sehr lange durchhalten und insofern ist warme Luft durch die Gegend zu fahren, nicht zielführend.

Wie beobachten Sie das, ob nicht eventuell zu viele Fahrgäste auf engem Raum sind?

Es sind Verkehrszähler unterwegs. Wir haben die Möglichkeit über Computer unsere U-Bahnhöfe einsehen zu können. Unsere Busfahrer sind direkt vor Ort. Die können sagen: Mein Bus ist zu voll, ihr müsst noch einen weiteren Bus schicken. Wir sind durch unsere Fahrerinnen und Fahrer immer mit dabei. Insofern werden wir es genau beobachten. Ab morgen wird die U-Bahn sogenannte Einsetzerzüge bereitstellen. Das heißt immer da, wenn man merkt, jetzt wird es eng, kommt ein weiterer Zug.

Jetzt gibt es das Kontaktverbot von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum. Wie reagieren Sie als BVG darauf?

Wie gesagt, wir müssen uns jetzt alles ansehen. Wir müssen aber sehen, dass wir auch morgen und übermorgen und auch vielleicht in zwei Wochen noch für die Fahrgäste da sind.
Auch wir sind Berlinerinnen und Berliner, auch wir haben Kinder und Familien. Und auch wir haben die gleichen Probleme wie alle anderen auch. Wir müssen also sehen, dass wir möglichst effizient fahren und möglichst so fahren, dass wir alle von A nach B bringen. Wir werden versuchen, auch diese Abstände zu halten.

Vielleicht hilft es auch, wenn wir nicht alle Punkt sieben am U-Bahnhof stehen, sondern uns auch ein bisschen verteilen, um zur Arbeit zu kommen. Ich nehme an, jeder Arbeitgeber kann das verstehen. Wenn man auch da ein bisschen mithilft und ein bisschen mitmacht.

Aber wie kontrollieren Sie, dass es keine Versammlungen zum Beispiel auf U-Bahnhöfen gibt?

Unsere Sicherheitsleute sind unterwegs. Es ist ein großer Vorteil, dass wir, wie gesagt, unsere U-Bahnhöfe einsehen können. Sobald wir eine Ansammlung bemerken, können wir die Kollegen von der Polizei, die übrigens auch einen Arbeitsplatz in unserer Sicherheitsleitstelle haben, informieren. Wir können also ziemlich schnell reagieren.

https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege/interview-bvg-berlin-fah...

Auch in Bonn wird die Frequenz der Busse erhöht.

Auch in S-Bahnen zur HVZ kommt es jedenfalls im Innenstadtbereich zu Zügen, die zwar bei weitem nicht so voll sind wie normalerweise, aber immer noch so voll, dass man sie sich leerer wünschen würde.

Mag vereinzelt ja auch so sein..
Zustände wie in GB/London haben wir noch lange nicht bzw. absolut nicht.
Doch das wird hier polemisch gehässig kolportiert.

Und die Berliner S-Bahn fährt meines Wissens noch vollständig nach Plan (bis auf wenige Ausnahmen). Der Kahlschlag in NRW auf einigen Linien hingegen ist massiv (zum Beispiel auch die Kompletteinstellung RB20 in Aachen), und es ist ja auch bezeichnend, dass andere Aufgabenträger nicht so weit gehen. Insofern ist es übrigens auch Unsinn von "dem Konzept" zu sprechen, da hier ja regional sehr unterschiedliche Ansätze verfolgt werden.

Natürlich ist es Unsinn, dass er hier mit "dem Konzept" ankommt und eingehend über die ja so blöde Politik herzieht.
Dass die Situation in Aachen/Heinsberg völlig anders aussieht als anderswo und entsprechend natürlich auch andere Konsequenzen nach sich ziehen, ist natürlich klar und sollte auch jedem einleuchten - wird vor Ort ja auch jeweils kommuniziert, s.o.

https://twitter.com/BVG_Kampagne/status/1241328893564502016/photo/1

Überfüllung in S-Bahn zur HVZ Fakenews?

Holger2, Montag, 23.03.2020, 17:19 (vor 16 Tagen) @ Proeter

Hallo,

das ist wirklich erstaunlich. Speziell aus Stuttgart kann ich berichten, dass ich (zur HVZ) oft einen ganzen Wagen für mich hatte. Der Nahverkehr wird aber ab morgen auch nur geringfügig eingeschränkt (Verkehr wie samstags und S-Bahn alle 30min.)
Offenbar ist der Bedarf an ÖPNV in anderen Regionen größer - oder die Leute sind weniger oft im Homeoffice, als hier?

Zur Info: Alle Großbetriebe hier haben die Produktion weitgehend eingestellt und die Mitarbeiter in Kurzarbeit/Gleitzeitabbau geschickt (Daimler, Bosch, Porsche)

Holger

Überfüllung in S-Bahn zur HVZ Fakenews?

ICE-TD, Montag, 23.03.2020, 17:23 (vor 16 Tagen) @ Holger2

Hallo,

das ist wirklich erstaunlich. Speziell aus Stuttgart kann ich berichten, dass ich (zur HVZ) oft einen ganzen Wagen für mich hatte. Der Nahverkehr wird aber ab morgen auch nur geringfügig eingeschränkt (Verkehr wie samstags und S-Bahn alle 30min.)
Offenbar ist der Bedarf an ÖPNV in anderen Regionen größer - oder die Leute sind weniger oft im Homeoffice, als hier?

Zur Info: Alle Großbetriebe hier haben die Produktion weitgehend eingestellt und die Mitarbeiter in Kurzarbeit/Gleitzeitabbau geschickt (Daimler, Bosch, Porsche)

Holger

Hier ist es ja so das langlaufende RE-Linien (RE2,4,9) komplett eingestellt wurden und deren Fahrgäste jetzt auch noch in die ausgedünnten S-Bahntakte müssen.

Züge sind zur HVZ leer und nicht voll.

keksi @, Montag, 23.03.2020, 18:55 (vor 16 Tagen) @ ICE-TD

Hallo,

das ist wirklich erstaunlich. Speziell aus Stuttgart kann ich berichten, dass ich (zur HVZ) oft einen ganzen Wagen für mich hatte. Der Nahverkehr wird aber ab morgen auch nur geringfügig eingeschränkt (Verkehr wie samstags und S-Bahn alle 30min.)
Offenbar ist der Bedarf an ÖPNV in anderen Regionen größer - oder die Leute sind weniger oft im Homeoffice, als hier?

Zur Info: Alle Großbetriebe hier haben die Produktion weitgehend eingestellt und die Mitarbeiter in Kurzarbeit/Gleitzeitabbau geschickt (Daimler, Bosch, Porsche)

Holger


Hier ist es ja so das langlaufende RE-Linien (RE2,4,9) komplett eingestellt wurden und deren Fahrgäste jetzt auch noch in die ausgedünnten S-Bahntakte müssen.

Also letzte Woche am Freitag war die S-Bahn so dermaßen leergefegt, das grad mal vll 20 Leute drin saßen. Allgemein sind alle Züge leer. Außer die ICEs vom Flughafen von den Rückkehrern..

Sonst ist nix mehr los auf den Zügen... Daher ist das mehr als übertrieben, was da grad
Durch die Medien geistert.

Mfg

Letzte Woche: Züge sind zur HVZ leer und nicht voll.

Proeter @, Montag, 23.03.2020, 19:28 (vor 16 Tagen) @ keksi
bearbeitet von Proeter, Montag, 23.03.2020, 19:29

Also letzte Woche am Freitag war die S-Bahn so dermaßen leergefegt, das grad mal vll 20 Leute drin saßen.

Auf welche Strecke und Tageszeit bezieht sich das?
Letzte Woche war ja auch in NRW noch Vollbetrieb. Jetzt fährt teilweise nur noch ein Sechstel, also 120 Leute statt 20. Fällt nur eine Leistung aus (z.B. wg. Tfz-Störung), sind es schon gleich 240.

Allgemein sind alle Züge leer.

Im Fernverkehr stimmt das wohl. Aber darin fahren ja vmtl. auch eher Bürokrieger, die nun von zu Hause aus arbeiten können.

Sonst ist nix mehr los auf den Zügen... Daher ist das mehr als übertrieben, was da grad
Durch die Medien geistert.

Da ist eine saubere Differenzierung nötig. Alle meine Kommentare bezogen sich auf S-Bahn-Strecken in Ballungsräumen zur HVZ, bei denen die Leistungen um 75 bis 83% gekürzt wurden. Hast du von da direkte Erfahrungsberichte?

Letzte Woche: Züge sind zur HVZ leer und nicht voll.

keksi @, Dienstag, 24.03.2020, 07:59 (vor 16 Tagen) @ Proeter

Also letzte Woche am Freitag war die S-Bahn so dermaßen leergefegt, das grad mal vll 20 Leute drin saßen.

Auf welche Strecke und Tageszeit bezieht sich das?
Letzte Woche war ja auch in NRW noch Vollbetrieb. Jetzt fährt teilweise nur noch ein Sechstel, also 120 Leute statt 20. Fällt nur eine Leistung aus (z.B. wg. Tfz-Störung), sind es schon gleich 240.

Allgemein sind alle Züge leer.

Im Fernverkehr stimmt das wohl. Aber darin fahren ja vmtl. auch eher Bürokrieger, die nun von zu Hause aus arbeiten können.

Sonst ist nix mehr los auf den Zügen... Daher ist das mehr als übertrieben, was da grad
Durch die Medien geistert.

Da ist eine saubere Differenzierung nötig. Alle meine Kommentare bezogen sich auf S-Bahn-Strecken in Ballungsräumen zur HVZ, bei denen die Leistungen um 75 bis 83% gekürzt wurden. Hast du von da direkte Erfahrungsberichte?

Also ich fahre hier oft S-Bahn und sehe täglich genug Züge. Die sind leer, da voll kann da absolut nicht die Rede sein. Und auch letzte Woche war schon nix los. Und ob nun 10 oder 40 Leute drin sitzen, weil se nicht mehr oft fährt, ist trotzdem noch nicht ansatzweise voll :-)

Bei den Bussen sehe ich das aber anders, da war es noch voller, als wo mehr gefahren sind. Aber die Züge sind echt nicht voll :-))

Mfg

[NRW] Social Media berichten über Überfüllung der S-Bahn

EDO, Montag, 23.03.2020, 16:30 (vor 16 Tagen) @ Proeter

Auf Facebook und Twitter gibt es Klagen über hohe Auslastung auf den S-Bahn-Linien im Raum Köln und Rhein/Ruhr. Der Laut "Kontaktverbot" vorgeschriebene Mindestabstand zu allen Menschen sei nicht einzuhalten.


Leider bemüht sich die Bahn nicht, zu erklären, warum gerade bei der S-Bahn die Einschränkungen so drastisch waren (z.B. Stundentakt statt 10- oder 15-Minutentakt in der HVZ), auf anderen Linien jedoch nur minimale bis moderate Einschränkungen vorgenommen wurden.

Sofern die Klagen zutreffend sind, liegt die "Schuld" nicht bei der DB, sondern bei den Bestellern.

Aufgabenträger in der Pflicht

Proeter @, Montag, 23.03.2020, 16:38 (vor 16 Tagen) @ EDO

Leider bemüht sich die Bahn nicht, zu erklären, warum gerade bei der S-Bahn die Einschränkungen so drastisch waren (z.B. Stundentakt statt 10- oder 15-Minutentakt in der HVZ), auf anderen Linien jedoch nur minimale bis moderate Einschränkungen vorgenommen wurden.


Sofern die Klagen zutreffend sind, liegt die "Schuld" nicht bei der DB, sondern bei den Bestellern.

Das ist korrekt und ich entschuldige mich für diese Nachlässigkeit. Ja, in den von mir bekannten Fällen müssten sich VRR und VRS um entsprechende Erklärungen bemühen. Bis jetzt sehen die Kürzungen leider unsystematisch aus.

Indien stellt Personenzugverkehr komplett ein

Henrik @, Montag, 23.03.2020, 15:37 (vor 16 Tagen) @ Administrator

Indien, wohlgemerkt Indien,
eines der größten Bahnnetze weltweit, gibt kaum ein Land, in dem mehr Leute Bahn fahren,
stellt den Personenzugverkehr komplett ein.. bis Ende des Monats.
alles. Fernverkehr, Nahverkehr, Stadtverkehr..

gefunden hab ich dazu nur was bei tagesschau.de

Es fing mit einem freiwilligen Test gestern an.. dieser wurde nun verlängert.

Mehrere Hundert Millionen Inder im ganzen Land waren dem Aufruf von Premierminister Narendra Modi gefolgt, eine 17-stündige Ausgangssperre einzuhalten - freiwillig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Am Abend wurde der Lockdown in der indischen Hauptstadt bis Ende des Monats verlängert.

[...]

Deepak Singh versuchte noch einen der letzten Züge zu erreichen, bevor am Sonntag der gesamte Passagierzugverkehr in Indien bis Ende des Monats eingestellt wurde.

[...]

Die Behörden befürchten, dass durch diese Rückreisewelle das Virus aus den dicht besiedelten Großstädten in die Provinz getragen wurde. Doch bei der Vielzahl von Menschen waren alle Appelle, soziale Distanz einzuhalten, wie Schall und Rauch. Shivar Sutar, der Sprecher der indischen Eisenbahngesellschaft, Indian Railways, sagt: "Wir haben die Leute dazu aufgerufen, sich nicht unnötig auf den Bahnsteigen und vor den Fahrkartenschaltern aufzuhalten. Und sie sollten nicht zu früh vor der Abfahrt ihres Zuges zum Bahnhof kommen, damit sich nicht solche Menschenmengen bilden."

[...]

https://www.tagesschau.de/ausland/corona-indien-103.html


Artikel über den Test gestern in der SZ:

https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-indien-modi-pandemie-1.4853595

[CZ] Mundschutzpflicht im ÖV und auch sonst

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 23.03.2020, 16:36 (vor 16 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Montag, 23.03.2020, 16:37

Quelle

Es ist zwar klar, dass man sich mit einer Maske nicht vor dem Corona-Virus schützen kann. Jedoch kann man durch das Tragen einer Maske das Ansteckungsrisiko generell verkleinern. Es kann ja gut sein, dass man vom Virus infiziert ist, man jedoch keine Symptome hat und dadurch beim Gang nach draußen potenziell wen ansteckt.

Wie im Artikel beschrieben, ist das Tragen von Atemschutzmasken gesellschaftlich wesentlich mehr en vogue als in Europa. Und das auch abseits der Corona-Pandemie.

Wenn genug Menschen eine Maske trügen, würde es nach Herrn Drosten tatsächlich das Infektionsrisiko zumindest im Nahbereich verringern.

In Tschechien jedenfalls besteht eine Pflicht, einen Mundschutz zu tragen. Die Verkehrsbetriebe lassen nur Menschen rein, die eine entsprechende Maske tragen.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

? zu Verfügbarkeit Mundschutz in [CZ]

Zg_2, Mittwoch, 25.03.2020, 18:03 (vor 14 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

wir hören in allen Medien, dass es selbst für in der medizinischen Versorgung Tätige extrem schwierig ist, Mundschutz zu bekommen. Kannst Du uns sagen, was in CZ anders ist? Wo bekommen die Menschen dort den Mundschutz her?

Gruß

Zg_2

Man näht es sich teils selbst

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 25.03.2020, 18:48 (vor 14 Tagen) @ Zg_2
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 25.03.2020, 18:50

Textilunternehmen sollen deswegen meines Wissens nach vom Lockdown ausgenommen werden.

Auch von der ČD werden Masken genäht

Da schafft man sich eben auch selbst Vorräte.

Übrigens, in Italien sattelt Fiat um auf die Herstellung von Atemschutzmasken.

Möglich ist das eben.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Man näht es sich teils selbst

GibmirZucker @, Göding, Donnerstag, 26.03.2020, 13:57 (vor 13 Tagen) @ J-C

Vieles Handarbeit. Zusätzlich Luftbrücke nach China, von wo mit Passagierflugzeugen und einer gemieteten Antonov täglich große Mengen an Tests, Schutzanzügen und Masken ins Land geschafft werden. Trendy sind selbst genähte Masken, aber für entsprechendes Geld hat inzwischen sogar der Vietnamese des Vertrauens FFP3 auf Lager.

Ansage im Zug (Klopapier)

ktmb @, iOS, Montag, 23.03.2020, 20:51 (vor 16 Tagen) @ Administrator

https://twitter.com/LarsWienand/status/1241721220544040960

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

Einschränkungen im FV

ICE2020 @, Montag, 23.03.2020, 22:47 (vor 16 Tagen) @ Administrator

"Nationaler Fernverkehr
Es stehen weniger Sprinterverbindungen und sonst übliche Entlastungszüge zur Verfügung. Die DB und die Behörden verfolgen die aktuelle Entwicklung in enger Abstimmung und passen den Fernverkehrsfahrplan je nach Lage gemeinsam an. Alle Informationen rund um das aktuelle Bahn-Angebot finden Sie tagesaktuell auf bahn.de."

Einige gestrichene Leistungen sind schon im Fahrplan bis 19.04. eingearbeitet. Gibt es irgendwo eine Gesamtübersicht?

Einschränkungen im FV

ICE-TD, Montag, 23.03.2020, 23:33 (vor 16 Tagen) @ ICE2020

"Nationaler Fernverkehr
Es stehen weniger Sprinterverbindungen und sonst übliche Entlastungszüge zur Verfügung. Die DB und die Behörden verfolgen die aktuelle Entwicklung in enger Abstimmung und passen den Fernverkehrsfahrplan je nach Lage gemeinsam an. Alle Informationen rund um das aktuelle Bahn-Angebot finden Sie tagesaktuell auf bahn.de."

Einige gestrichene Leistungen sind schon im Fahrplan bis 19.04. eingearbeitet. Gibt es irgendwo eine Gesamtübersicht?

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9251285,9254236#msg-9254236

Danke!

ICE2020 @, Dienstag, 24.03.2020, 08:11 (vor 16 Tagen) @ ICE-TD

- kein Text -

SBB-Fahrplanauskunft in Zeiten von Corona ;-) (Tweet)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 24.03.2020, 13:22 (vor 15 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Dienstag, 24.03.2020, 13:25

Link

Hier noch als Nachschlag der Hinweis auf das gastronomische Angebot seitens Elvetino:
[image]

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

SBB-Fahrplanauskunft in Zeiten von Corona ;-) (Tweet)

GibmirZucker @, Göding, Dienstag, 24.03.2020, 19:18 (vor 15 Tagen) @ J-C

Wo ist denn der SBB- Speisewagen - Experte hin? Er hat ja auch einen fachlich guten Überblick über Gesundheitsthemen. Muss er jetzt Auto fahren und kann dabei nichts mehr in Foren schreiben?

SBB-Fahrplanauskunft in Zeiten von Corona ;-) (Tweet)

sunny007 @, Dienstag, 24.03.2020, 20:10 (vor 15 Tagen) @ GibmirZucker

Wo ist denn der SBB- Speisewagen - Experte hin? Er hat ja auch einen fachlich guten Überblick über Gesundheitsthemen. Muss er jetzt Auto fahren und kann dabei nichts mehr in Foren schreiben?

Immer noch gesperrt. Schade.

Er hat den Bahnsteig gewechselt

Power132 @, Dienstag, 24.03.2020, 20:12 (vor 15 Tagen) @ GibmirZucker

Ab 2. April Stornierung (Super)-Sparpreis vereinfacht

Berlin-Express ⌂ @, nähe BPHD, Dienstag, 24.03.2020, 13:25 (vor 15 Tagen) @ Administrator

Reisende mit einem online oder mobil gekauften Sparpreis oder Super Sparpreis (auch international) möchten wir informieren, dass Sie ab dem 2. April die Stornierung Ihres online oder mobil gebuchten Sparpreis- bzw. Super Sparpreis Tickets schnell und direkt selbständig durchführen können.

--
[image] WIR MÜSSEN BESSER WERDEN!

Das geht doch heute schon unter "Meine Buchungen"

Hansjörg, Dienstag, 24.03.2020, 13:35 (vor 15 Tagen) @ Berlin-Express

;-)

Das geht doch heute schon unter "Meine Buchungen"

flyingska @, Dienstag, 24.03.2020, 13:56 (vor 15 Tagen) @ Hansjörg

Bei mir ist bei Sparpreisen nichts möglich.

Das geht doch heute schon unter "Meine Buchungen"

Alter Köpenicker @, BSPF, Mittwoch, 25.03.2020, 18:12 (vor 14 Tagen) @ flyingska

Bei mir ist bei Sparpreisen nichts möglich.

Bei mir auch nicht, da steht nur, stornieren sei nicht möglich.

Kulanz/Stornierung für nach 13.03. gekauftes Ticket möglich?

grasi @, Dienstag, 24.03.2020, 19:21 (vor 15 Tagen) @ Administrator

Die Sonderkulanzregelung für die Stornierung bzw. flexible Nutzung von (Super-)Sparpreistickets gilt ja nur für bis zum 13.03. gekaufte Tickets.

Zitat: Fahrkarten mit einem Buchungsdatum ab dem 14. März 2020 oder einem Reisedatum ab dem 1. Mai 2020 werden nicht kostenfrei in einen Gutschein im Wert Ihres Tickets umgewandelt. Die Zugbindung ist bei diesen Fahrkarten nicht aufgehoben.

Was ist, wenn man in der Woche vom 14.03. bis 20.03. ein (Super-)Sparpreisticket gekauft hat und nun z. B. von der strikten Ausgangsbeschränkung in Bayern betroffen ist? Dann kann man ja die gebuchte Reise unmöglich durchführen!?

Kulanz/Stornierung für nach 13.03. gekauftes Ticket möglich

Henrik @, Dienstag, 24.03.2020, 19:47 (vor 15 Tagen) @ grasi

Die Sonderkulanzregelung für die Stornierung bzw. flexible Nutzung von (Super-)Sparpreistickets gilt ja nur für bis zum 13.03. gekaufte Tickets.

Zitat: Fahrkarten mit einem Buchungsdatum ab dem 14. März 2020 oder einem Reisedatum ab dem 1. Mai 2020 werden nicht kostenfrei in einen Gutschein im Wert Ihres Tickets umgewandelt. Die Zugbindung ist bei diesen Fahrkarten nicht aufgehoben.

Was ist, wenn man in der Woche vom 14.03. bis 20.03. ein (Super-)Sparpreisticket gekauft hat und nun z. B. von der strikten Ausgangsbeschränkung in Bayern betroffen ist? Dann kann man ja die gebuchte Reise unmöglich durchführen!?

Mit trifftigen Grund kann man natürlich auch weiterhin eine Reise durchführen,
in diesem Punkt unterscheidet sich die aktuelle Regelung in Bayern nicht von der Maßgabe vor dem Sa. 21. März.
Bayern unterscheidet sich dahingehend auch nicht im Grundsatz vom Rest der Republik.

Das alles konntest und solltest Du am Samstag 14. März bereits wissen.
Deswegen besteht an dem Datum der Wechsel der offenen Kulanzregelung der DB.
Versuchen kannst Du es ja trotzdem.
Was solls.. beim Sparpreis verlierst Du nun maximal 10 Euro. Darum solls nun ja auch echt nicht gehen.

Solltest Du persönlich wirklich ein konkretes Problem haben, kannst Du es ja konkretisieren und es wird Dir dann hier ggf. geholfen.


https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php

https://www.sueddeutsche.de/bayern/coronavirus-bayern-ausgangsbeschraenkung-regeln-1.48...

FAQ
https://www.sueddeutsche.de/bayern/coronavirus-bayern-ausgangsbeschraenkungen-faq-1.485...

was konnte ich bereis am 14.03. wissen?

grasi @, Dienstag, 24.03.2020, 19:55 (vor 15 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

Kontakte mit anderen Personen aufs Nötigste runterfahren

Henrik @, Dienstag, 24.03.2020, 19:57 (vor 15 Tagen) @ grasi

- kein Text -

Es macht aber einen erheblichen Unterschied,...

heinz11 @, Dienstag, 24.03.2020, 20:56 (vor 15 Tagen) @ Henrik

...ob das Ticket am 14.03. oder am 20.03. gekauft wurde. Dazwischen hat sich eine Dynamik der Lage entwickelt, die so nicht absehbar war. Wer behauptet, am 14.03. gewußt zu haben, wie die Lage am 20.03 sein wird, hat sich entweder den Titel "Klugscheißer" redlich verdient oder muß sich ernsthaft fragen lassen, warum er seine Erkenntnisse hinter dem Berg gehalten hat.

Und ob die Einschränkung auf " Reisedatum ab dem 01. Mai" zu halten ist, bleibt abzuwarten. Es wäre uns allen zu wünschen, wenn ab diesem Datum wieder ein halbwegs geregeltes Leben und damit auch Bahnreisen in D möglich wäre.

Es macht aber einen erheblichen Unterschied,...

GibmirZucker @, Göding, Donnerstag, 26.03.2020, 13:35 (vor 13 Tagen) @ heinz11

Geregeltes Reisen wird noch lange nicht möglich sein. Und wer behauptet, am 14.3. nicht geahnt zu haben, dass die Krise erst langsam so in Gang kommt, glaubt auch, dass Walter Ulbricht nicht die Absicht hatte, eine Mauer zu errichten.

PM: „Gemeinsam gegen Corona“: DB schließt Pakt mit EVG & GDL

Henrik @, Dienstag, 24.03.2020, 20:32 (vor 15 Tagen) @ Administrator

24.03.20 - 09:00 Uhr Berlin

„Gemeinsam gegen Corona“: DB schließt Pakt mit EVG und GDL

Beschäftigungssicherung • Entgeltfortzahlung • flexibler Arbeitszeit-Ausgleich - Freistellung zur Kinderbetreuung • Regelung für Härtefälle • Martin Seiler: „Schulterschluss für die Beschäftigten"

Die Deutsche Bahn hat mit den beiden Gewerkschaften EVG und GDL eine Vereinbarung „Gemeinsam gegen Corona“ für den Systemverbund Bahn in Deutschland abgeschlossen. Es geht um weitreichende Unterstützung für Eltern im Zusammenhang mit Kita- und Schulschließung und das Bekenntnis zu sicheren Arbeitsplätzen – ein gemeinsamer Pakt in der Corona-Krise. „Es ist ein wichtiges Signal, dass wir in der Krise zusammenhalten und im Schulterschluss für die DB-Beschäftigten vorangehen“, so Personalvorstand Martin Seiler.

DB, EVG und GDL betonen das gemeinsame Ziel, die Gesundheit der Mitarbeitenden, ihrer Familien sowie der Kunden bestmöglich zu schützen und gleichzeitig den Bahnbetrieb so lange und so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, um in Deutschland eine stabile Grundversorgung mit Verkehrsdienstleistungen zu gewährleisten. Den Berufsgruppen im Eisenbahnverbund in Deutschland kommt hierbei eine besondere Systemrelevanz zu.

Folgende Punkte beinhaltet die Vereinbarung:

Die DB gewährleistet die Sicherheit der Arbeitsplätze. „Die Beschäftigten müssen sich keine Sorgen machen, ihre Arbeitsplätze sind sicher. Aus Anlass der Corona-Krise wird es keine Kündigungen geben“, betont Seiler.

Für Eltern, die wegen der Kita- und Schulschließung keine alternative Lösung für die Betreuung ihrer Kinder haben, wurde die Möglichkeit zur Arbeitsbefreiung von insgesamt bis zu 15 Arbeitstagen bei gleichzeitiger Lohnfortzahlung vereinbart.

Generell gilt: Soweit den Beschäftigten die Arbeitsleistung infolge der Corona-Krise nicht möglich ist und keine anderweitigen Optionen zu einer Fortsetzung der Tätigkeit bestehen (z. B. andere Lage der Arbeitszeit, anderer Arbeitsort, Anpassung der Tätigkeit, Home Office/ mobiles Arbeiten), wird das verstetigte Entgelt ungekürzt fortgezahlt.

Die Vereinbarung sieht individuelle flexible Möglichkeiten vor, um unbürokratisch Arbeitszeiten entsprechend auszugleichen oder nachzuarbeiten.

Es herrschte Einvernehmen, dass in bestimmten Bereichen die Nutzung von Kurzarbeit ein probates Mittel sein kann. Diese erfolgt auf der Basis von tariflichen oder tarifvertraglichen und betrieblichen Regelungen und wird nur mit Zustimmung des Betriebsrats eingeführt.

In Härtefällen, in denen ein solcher Ausgleich nicht möglich ist, wurden individuelle Lösungen vereinbart.

Die Vereinbarung gilt befristet bis zum 31. Juli 2020.

Aktuelle Informationen finden Sie auch im Presse-Blog zur aktuellen Lage Coronavirus und Bahnverkehr:www.deutschebahn.com/presseblog.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/-Gemeinsam-gege...

NRW: ICEs sollen teilweise für NV freigeben werden

Henrik @, Dienstag, 24.03.2020, 20:53 (vor 15 Tagen) @ Administrator

NRW will ICEs auf belasteten Strecken für Nahverkehrskunden freigeben

14.02 Uhr: Das reduzierte Angebot im Schienennahverkehr wegen der Corona-Pandemie hat vielerorts zu überfüllten S-Bahnen und Regionalexpress-Zügen in Nordrhein-Westfalen geführt. Deshalb setzt sich NRW für die Freigabe der ICE-Züge für Nahverkehrskunden auf besonders belasteten Strecken ein. Dann könnten Fahrgäste auch mit einem Nahverkehrsticket in diese Züge einsteigen, was bisher nicht erlaubt ist.

In einem Brief an den Vorstandschef der Deutschen Bahn, der der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf vorliegt, schrieb NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag: „Die vom Robert Koch-Institut und der Bundesregierung angeordneten Abstände können so nicht eingehalten werden. Abhilfe könnte auf einigen Linien eine Freigabe des Fernverkehrs schaffen.“

Die Bahn-Konzerntochter DB Fernverkehr habe sich bislang nicht in der Lage gesehen, dem Wunsch nach Freigabe des ICE-Verkehrs zu entsprechen, kritisierte Wüst in seinem Brief an Bahn-Vorstand Richard Lutz. Nun bitte er dringend um kurzfristige Prüfung für 14 Strecken - darunter auf der Rheinschiene Aachen, Bonn, Köln Düsseldorf sowie für Anbindungen zwischen dem Ruhrgebiet, Münster, Osnabrück und Ostwestfalen.

https://www.rundschau-online.de/region/coronavirus-landesregierung-entscheidet-bis-frei...

https://www.ksta.de/region/coronavirus-landesregierung-entscheidet-bis-freitag-ueber-ab...

BRIEF AN DEUTSCHE BAHN

ICEs sollen in NRW teilweise für Nahverkehrskunden freigeben werden

https://www.wz.de/nrw/ices-sollen-in-nrw-teilweise-fuer-nahverkehrskunden-freigeben-wer...


Coronavirus in NRW: ICE für Nahverkehrs-Gäste freigeben

Update, 14.13 Uhr: Das reduzierte Angebot im Schienennahverkehr wegen der Corona-Pandemie hat vielerorts zu überfüllten S-Bahnen und Regionalexpress-Zügen in NRW geführt. Deshalb setzt sich NRW für die Freigabe der ICE-Züge für Nahverkehrskunden auf besonders belasteten Strecken ein. Dann könnten Fahrgäste auch mit einem Nahverkehrsticket in diese Züge einsteigen, was bisher nicht erlaubt ist.

Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) bat in einem Brief an Bahn-Vorstand Richard Lutz dringend um kurzfristige Prüfung für 14 Strecken - darunter auf der Rheinschiene Aachen, Bonn, Köln Düsseldorf sowie für Anbindungen zwischen dem Ruhrgebiet, Münster, Osnabrück und Ostwestfalen.

https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/coronavirus-nrw-corona-covid-19-kontaktverbot-aus...

NRW: ICEs sollen teilweise für NV freigeben werden

ETR400, Dienstag, 24.03.2020, 20:56 (vor 15 Tagen) @ Henrik

Erst das Angebot zusammenstreichen und dann jammern, dass die Kapazität nicht ausreicht. NRW erweist sich in jeder Hinsicht als unfähig im Umgang mit der Corona-Seuche.

NRW: ICEs sollen teilweise für NV freigeben werden

ICE-TD, Dienstag, 24.03.2020, 21:04 (vor 15 Tagen) @ ETR400

Erst das Angebot zusammenstreichen und dann jammern, dass die Kapazität nicht ausreicht. NRW erweist sich in jeder Hinsicht als unfähig im Umgang mit der Corona-Seuche.

Was die Verkehrspolitik angeht gebe ich dir recht, aber nicht was Corona angeht, ich bin froh das wir mit Laschet nicht so einen Hardliner und Möchtegerndiktator haben wie Söder in Bayern der sich nur profilieren will durch die Krise.

NRW: ICEs sollen teilweise für NV freigeben werden

agw @, NRW, Dienstag, 24.03.2020, 22:18 (vor 15 Tagen) @ ICE-TD

Erst das Angebot zusammenstreichen und dann jammern, dass die Kapazität nicht ausreicht. NRW erweist sich in jeder Hinsicht als unfähig im Umgang mit der Corona-Seuche.


Was die Verkehrspolitik angeht gebe ich dir recht, aber nicht was Corona angeht, ich bin froh das wir mit Laschet nicht so einen Hardliner und Möchtegerndiktator haben wie Söder in Bayern der sich nur profilieren will durch die Krise.

Die Weicheier haben dann einfach mehr tote in ihrem Land, muss man abwägen.
Du hast dich anscheinend für mehr tote entschieden?

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

NRW: ICEs sollen teilweise für NV freigeben werden

ICE-TD, Dienstag, 24.03.2020, 23:14 (vor 15 Tagen) @ agw

Erst das Angebot zusammenstreichen und dann jammern, dass die Kapazität nicht ausreicht. NRW erweist sich in jeder Hinsicht als unfähig im Umgang mit der Corona-Seuche.


Was die Verkehrspolitik angeht gebe ich dir recht, aber nicht was Corona angeht, ich bin froh das wir mit Laschet nicht so einen Hardliner und Möchtegerndiktator haben wie Söder in Bayern der sich nur profilieren will durch die Krise.


Die Weicheier haben dann einfach mehr tote in ihrem Land, muss man abwägen.
Du hast dich anscheinend für mehr tote entschieden?

Wenn man die Zahl der Einwohner und der Infizierten mit einbezieht steht NRW nicht schlechter da als Bayern oder BW.

Weicheier wie Trump, Bolsonaro und Boris Johnson?

Henrik @, Dienstag, 24.03.2020, 23:32 (vor 15 Tagen) @ agw

nicht so einen Hardliner und Möchtegerndiktator haben wie

Die Weicheier haben dann einfach mehr tote in ihrem Land, muss man abwägen.

Das sind Weicheier

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 25.03.2020, 00:49 (vor 15 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 25.03.2020, 00:54

Ich bin grad zu faul, mir anzuschauen, was Bolsonaro so treibt, außer Balsamico zu gießen, aber Trump wollte die Krise erst nicht wahrhaben und reagiert jetzt erst, nachdem New York schon vom Virus exzessiv heimgesucht wurde.

Und Orbán hat ein Alibi gefunden, um die Demokratie in Ungarn noch weiter zu zerstören. Zumindest zeitweise.

Es ist immer so faszinierend, wie Menschen, welche verhältnismäßige Maßnahmen zu einer halbwegs richtigen Zeit zu den bestmöglichen Bedingungen durchsetzen mit planlosen Menschen, deren Verständnis von Regierungsarbeit mehr als fragwürdig ist, in einen Topf geworfen werden.

Als jemand, der selber mit Ausgangsbeschränkungen leben "darf", weiß ich, was es heißt, nur noch mit einem triftigen Grund raus zu gehen. Es musste wohl so kommen, anders würde man kollektiv nicht so gut die Ausbreitung eindämmen können. Ich verstehe nicht, wieso Menschen unbedingt wollen, dass die Ausbreitung nicht reduziert wird - und machen wir uns keine Illusionen, ohne entsprechend harte Maßnahmen kann man nicht weit kommen und würde an die Grenzen der Kapazitäten des Gesundheitssystems stoßen.

Bei mir im Heim ist bereits eine Person infiziert und in Quarantäne, es gibt 2 weitere Verdachtsfälle. Ich will nicht unbedingt mit meiner persönlichen Betroffenheit hausieren gehen, das wäre allein irrelevant. Aber es zeigt halt, dass so etwas sehr schnell in die eigene Nähe kommen kann.

Und da muss man eben dafür sorgen, dass das nicht Überhand nimmt. Was jetzt in Deutschland beschlossen wurde, hätte ich persönlich mir paar Tage vorher gewünscht, aber so kann es eben auch gehen.

Ich denke, in Tschechien haben sie es noch effektiver, wenngleich auch etwas drastischer gemacht, dort muss ein Mundschutz draußen getragen werden und für Senioren gibt es separate Öffnungszeiten an den Läden. Die Grenze soll auch 6 Monate geschlossen sein. Das wurde in einer Minderheitsregierung beschlossen wohlgemerkt. Nein, niemand will sein Land für so eine lange Zeit isolieren müssen, genau gar nicht. Aber auch wenn das manchen nicht gefällt, natürlich werden Grenzkontrollen als Teil einer Maßnahme effektiv sein.

Es macht manchen sicher Spaß, die Regierungschefs solcher Länder mit so Menschen wie Orbán oder Trump gleichzusetzen, aber das wird der Sache schlicht und ergreifend nicht gerecht.

Aber genug davon, sonst höre ich nie auf.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Das sind Weicheier

ICE-TD, Mittwoch, 25.03.2020, 09:13 (vor 15 Tagen) @ J-C

Die Demokratie zählt derzeit in keinem Land was, Grundrechte werden im Handumdrehen ohne Beteiligung der Parlamente abgeschafft vorübergehend. Das halte ich auch zum Teil für richtig, was ich nicht mehr befürworte sind die Maßnahmen wie sie seit Mo in Deutschland gelten. Sie bringen kaum etwas für die Eindämmung des Virus, vor allem nicht für ein zeitl. Strecken der Pandemie. Wenn dann noch solche Regeln aus dem Mittelalter aus den Zeiten der Hexenverbrennung dazu kommen das z.B. selbst Paare in der Öffentlichkeit 1,5m Abstand halten sollen, hinterher können sie aber zusammen ins Bett gehen, dann könnte man sich eigentlich kaputtlachen über den Unfug, nur leider meinen die das ernst. In Italien und Spanien sieht man das die Ausgangssperren kaum Wirkung erzielen und aus Verzweiflung und um von den Versäumnissen der Vergangenheit abzulenken fällt den Regierenden dort nicht weiter ein als noch mehr Ausgangssperre.

Das sind Weicheier

heinz11 @, Mittwoch, 25.03.2020, 10:16 (vor 15 Tagen) @ ICE-TD

Die Demokratie zählt derzeit in keinem Land was, Grundrechte werden im Handumdrehen ohne Beteiligung der Parlamente abgeschafft vorübergehend. Das halte ich auch zum Teil für richtig, was ich nicht mehr befürworte sind die Maßnahmen wie sie seit Mo in Deutschland gelten. Sie bringen kaum etwas für die Eindämmung des Virus, vor allem nicht für ein zeitl. Strecken der Pandemie. Wenn dann noch solche Regeln aus dem Mittelalter aus den Zeiten der Hexenverbrennung dazu kommen das z.B. selbst Paare in der Öffentlichkeit 1,5m Abstand halten sollen, hinterher können sie aber zusammen ins Bett gehen, dann könnte man sich eigentlich kaputtlachen über den Unfug, nur leider meinen die das ernst. In Italien und Spanien sieht man das die Ausgangssperren kaum Wirkung erzielen und aus Verzweiflung und um von den Versäumnissen der Vergangenheit abzulenken fällt den Regierenden dort nicht weiter ein als noch mehr Ausgangssperre.


Hinzu kommt, daß der Herr Markus S. aus Bayern die momentane Lage dazu nutzt, sich mit noch härteren Maßnahmen, als gemeinschaftlich verabredet, parteipolitisch zu profilieren. Seht her, ich bin der starke Mann, der vorausgeht und alle anderen Bundesländer vor sich hertreibt, lautet die Botschaft. Ich bin der Richtige für den nächsten Kanzlerposten.


Was auch meist verschwiegen wird ist, daß der Mensch ein soziales Wesen ist und die Kontakte sowie die Berührungen (und da rede ich nicht von Sexualität) lebensnotwendig sind. 14 Tage lang mag das ohne gehen, aber eine längere Zeit ohne wird eine Zunahme von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen nach sich ziehen. Diese zu behandeln wird sehr lange dauern, denn bereits in Normalzeiten gibt es zuwenig Fachleute auf diesem Gebiet.

Das sind Weicheier

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 25.03.2020, 10:37 (vor 15 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 25.03.2020, 10:38

Die Demokratie zählt derzeit in keinem Land was, Grundrechte werden im Handumdrehen ohne Beteiligung der Parlamente abgeschafft

Die Maßnahmen in Österreich bekamen ihr Fundament durch eine recht flott eingerichtete Nationalratssitzung, wo die gesetzlichen Grundlagen beschlossen wurden. Und für alles weitere wird überall das Parlament eine wichtige Rolle spielen, wo man es lässt - also eben erstmal nicht in Ungarn.

Ja, Grundrechte werden für eine Zeit lang eingeschränkt bzw. ausgesetzt. Abgeschafft hieße, sie würden permanent weg sein, was ja nicht der Fall ist

Das halte ich auch zum Teil für richtig, was ich nicht mehr befürworte sind die Maßnahmen wie sie seit Mo in Deutschland gelten
Sie bringen kaum etwas für die Eindämmung des Virus,

Was würdest du vorschlagen? Das Virus wird durch menschlichen Kontakt verbreitet, besonders gut verbreitet er sich, wo viele Menschen sind. Das haben wir ja in Ischgl sehr gut gesehen, wo die Leute gedankenlos und geradezu willig sich im Aprés-Ski vergnügten und voller Freude das Virus dann im Zuge panischer Bewegungen und behördlicher Pannen in ihre Heimat verbreiteten.

vor allem nicht für ein zeitl. Strecken der Pandemie.

Na sehr wohl, die Ausbreitung hat sich in Österreich, was nur leicht schärfere Maßnahmen verordnet hat, halbiert!

Wenn dann noch solche Regeln aus dem Mittelalter aus den Zeiten der Hexenverbrennung dazu kommen das z.B. selbst Paare in der Öffentlichkeit 1,5m Abstand halten sollen,

Falsch. Für Paare sind die Abstandsregeln ausgesetzt, aber da muss man ja auch die Maßnahmen komplett gelesen haben. Und was hat das mit dem Mittellter zu tun? Deine fantastische Wortwahl soll wohl den Frame setzen, das wäre überzogen, solche Maßnahmen wollen wir nicht, weil sie einem völlig veralteten Menschenbild entsprechen, obwohl genau das nicht der Fall ist.

Und komm mir nicht mit Hexenverbrennung, das hat wirklich gar nichts mehr damit zu tun.

hinterher können sie aber zusammen ins Bett gehen,

Klar, das ist ein Risiko, aber ein wesentlich geringeres, als wenn alles seinen normalen Trott gehen würde. Wenn wir uns anschauen, wie's so lief, wie Leute es lustig fanden, vor den Kontaktverboten noch Parties zu feiern (echt, faul im Zimmer rumliegen ist jetzt das Gebot der Stunde und das scheinen einige nicht hinzukriegen...), dann kann man verstehen, dass die Regierung sonst kaum eine Handhabe dafür gehabt hätte.

dann könnte man sich eigentlich kaputtlachen über den Unfug,

Wenn man denn nur eine beschränkte Sicht drauf hat...

nur leider meinen die das ernst.

Es ist verdammt gut, dass die Regierung und auch all die Menschen, die sich dran halten, die Thematik ernst nehmen! #flattenthecurve ist kein lustiges Hashtag, sondern eine wichtige Sache!

In Italien und Spanien sieht man das die Ausgangssperren kaum Wirkung erzielen

Weil sie zu spät begannen.

und aus Verzweiflung und um von den Versäumnissen der Vergangenheit abzulenken fällt den Regierenden dort nicht weiter ein als noch mehr Ausgangssperre.

Was hättest du getan, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen? Ja, ein Teil rührt daher, dass nun mehr getestet werden kann, schätze ich. Aber das Virus ist soweit ausgebreitet, dass eine rigide Quarantäne wie in China mir mehr und mehr unausweichlich erscheint. Und das schreibe ich echt nicht gerne.

Fazit: Kein Politiker macht sich sonderlich damit beliebt, die Freiheit der Bürger einzuschränken. Und Ausgangsbeschränkungen sind ja nur ein Teil der Maßnahmen. Solange kein wirksamer Impfstoff und kein wirksames Medikament verfügbar ist, sind die Alternativen zu den nun gesetzten Maßnahmen eher gering. Es ist aber interessant, dass du die Beschränkung der Kontakte, also der hauptsächtlichen Ausbreitungsart des Virus, für nicht wirksam hältst, obwohl die Statistiken das genaue Gegenteil aussagen.

Nein, es ist das letzte, was man machen will, aber es musste vollzogen werden, denn schwächere Maßnahmen wären einfach nicht effektiv.

Und es geht, die Maßnahmen funktionieren vorerst. Sie sind so gelegt, dass sie dem Menschen weiterhin gewisse Freiheiten zugestehen. Weiterhin kann man draußen an der frischen Luft sein, weiterhin kann man sein Leben mehr oder weniger fortführen, nun eben oft im Homeoffice.

Das klingt alles erstmal furchtbar, aber glaub mir, man kann sich damit für eine Zeit lang arrangieren. Es soll jetzt auch erstmal bis nach Ostern so sein und in Österreich dann schrittweise wieder zurückgestellt werden - je nachdem, ob die Ziele damit erreicht werden.

Man verschafft sich damit Zeit. Zeit, die gebraucht wird, um etwa das Virus nicht mitten in der Grippewelle aufblühen zu lassen. Zeit, die es braucht, um Tests durchzuführen, einen Impfstoff und Medikamente zu finden.

Zuweilen bin ich ja froh, dass es endlich gesellschaftlich akzeptiert ist, die ganze Zeit zu Hause zu bleiben :D

Hätte man genug Masken, hätte ich ja eine Maskenpflicht begrüßt.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Naiv ...

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 25.03.2020, 12:23 (vor 14 Tagen) @ J-C

Hallo.

Die Demokratie zählt derzeit in keinem Land was, Grundrechte werden im Handumdrehen ohne Beteiligung der Parlamente abgeschafft

Ja, Grundrechte werden für eine Zeit lang eingeschränkt bzw. ausgesetzt. Abgeschafft hieße, sie würden permanent weg sein, was ja nicht der Fall ist

Was du alles weißt ...

Wann ist denn 'nach der Krise'? Es wird in Zukunft ständig Corona-Tote geben. Mal mehr, mal weniger. Wann ist also der Zeitpunkt gekommen?

Von Virologen hörte man ja schon, die Regeln zu flexibilisieren. Heute lockern, morgen Daumenschrauben anziehen - je nach Wetterlage. Wie praktisch das sein kann; vorm nächsten Castor eben die Versammlungsfreiheit eindampfen.

Und warum nur bei Corona? Die übliche Grippe forderte dieses Jahr hierzulande ein zigfaches an Toten. Könnte man da nicht auch Grundrechte einschränken? In Zukunft dann in jedem Winter?

Aber okay, du bist noch jung, ich sehe es dir daher nach - glaube gerne dran, dass alles nur der Corona-Bekämpfung dient. Du kommst aber auch noch dahinter, dass da grad mancher Chancen sieht für das Aufkochen des eigenen Süppchens. Mal testen, was geht. Handydaten direkt an die Regierung - sehr praktisch bei Linkendemos oder Rechtsrandale oder bei Systemkritikern. Natürlich wegen des Gesundheitsschutzes. Gut, hat jetzt noch nicht geklappt. Aber die 'Krise' dauert ja noch ... ;-)


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Naiv ...

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 25.03.2020, 12:35 (vor 14 Tagen) @ Blaschke

Handydaten direkt an die Regierung - sehr praktisch bei Linkendemos oder Rechtsrandale oder bei Systemkritikern. Natürlich wegen des Gesundheitsschutzes. Gut, hat jetzt noch nicht geklappt.

"Wir schaffen das", hat unser Bundeskurzler gesagt.


Schöne Grüße von jörg

Schöne Grüße von Gerry

Das bleibt die letzte Freiheit!

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 25.03.2020, 12:10 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Hey.

dann könnte man sich eigentlich kaputtlachen über den Unfug, nur leider meinen die das ernst.

Sollen sie ...

Man wird mich aber nicht dazu zwingen können, das auch zu machen. Soviel Gehirnwäsche werden sie nicht hinbekommen. Ich werde mich also weiterhin an all den Klimbim halten um nicht eingekerkert zu werden - aber dass ich mir dazu meinen eigenen Teil denke, das werden sie mir niemals verbieten.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Das sind Weicheier

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 25.03.2020, 19:02 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Und Du ersetzt jetzt zu Hause an der Tastatur mit Deinem fundierten Fachwissen in etwa wie viele Virologen, Ärzte, sonstige Wissenschaftler und Gesundheitspolitiker: XL, XXXL, XXXXXL oder noch mehr?

Kennt Chuck Norris Dich schon?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Das sind Weicheier

heinz11 @, Mittwoch, 25.03.2020, 20:14 (vor 14 Tagen) @ Alibizugpaar

Und Du ersetzt jetzt zu Hause an der Tastatur mit Deinem fundierten Fachwissen in etwa wie viele Virologen, Ärzte, sonstige Wissenschaftler und Gesundheitspolitiker: XL, XXXL, XXXXXL oder noch mehr?

Kennt Chuck Norris Dich schon?


Verstehe Deine Erregung nicht, außer Dir paßt die Meinung von User ICE-TD nicht. Mehr als ne Meinung war es nicht, auch nicht weniger und Fachwisssen wurde nicht geltend gemacht.

Das sind Weicheier

ICE-TD, Mittwoch, 25.03.2020, 22:42 (vor 14 Tagen) @ Alibizugpaar

Und Du ersetzt jetzt zu Hause an der Tastatur mit Deinem fundierten Fachwissen in etwa wie viele Virologen, Ärzte, sonstige Wissenschaftler und Gesundheitspolitiker: XL, XXXL, XXXXXL oder noch mehr?

Gerade Virologen und Ärzte haben von der letzten Stufe, der Ausgangssperre abgeraten, weil eher kontraproduktiv. Und ja, diesen vertraue ich mehr in punkto Fachwissen als einem Söder der sich profilieren will.

Das sind Weicheier

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 25.03.2020, 22:58 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Welche Virologen, welche Ärzte und wieso sollte eine Beschränkung der Kontakte kontraproudktiv sein?

Ich zum Beispiel bin auf einem Minimum an Kontakten durch all die Maßnahmen.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Das sind Weicheier

ICE-TD, Mittwoch, 25.03.2020, 23:21 (vor 14 Tagen) @ J-C

wieso sollte eine Beschränkung der Kontakte kontraproudktiv sein?

Ich zum Beispiel bin auf einem Minimum an Kontakten durch all die Maßnahmen.

Wenn ich jetzt bösartig wäre...
Entzug sozialer Kontakte begünstigt Schlaganfälle, Herzinfarkte, psych. Probleme.
Und bei den Ärzten und Virologen gab es nicht wenige die von einer Ausgangssperre nicht überzeugt waren bzw. sind, z.B. Kekule, Drosten, Montgomery u.a.

Das sind Weicheier

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 26.03.2020, 00:25 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

wieso sollte eine Beschränkung der Kontakte kontraproudktiv sein?

Ich zum Beispiel bin auf einem Minimum an Kontakten durch all die Maßnahmen.


Wenn ich jetzt bösartig wäre...
Entzug sozialer Kontakte begünstigt Schlaganfälle, Herzinfarkte, psych. Probleme.

In wiefern besteht ein Zusammenhang zwischen dem Mangel an sozialen Kontakten und Schlaganfällen sowie Herzinfarkten? Ich sehe darin keinen Connex.

Bezüglich der psychischen Thematik wurde ja vorgesorgt, man kann sich mit einem Seelsorger in Kontakt setzen. Sofern man sowas wie Familie oder Freunde hat, also das kann ja passieren, kann man doch auch mit denen mal reden. Ich bleibe mit meinen Eltern per WhatsApp-Videoanruf immer in Kontakt - im Grunde sehe ich sie sogar an sich öfters als bisher nur am Wochenende :'D

Nein, für sowas gibt es Lösungen.

Und bei den Ärzten und Virologen gab es nicht wenige die von einer Ausgangssperre nicht überzeugt waren bzw. sind, z.B. Kekule, Drosten, Montgomery u.a.

Zum Glück haben wir es nicht mit einer Ausgangssperre zu tun, sondern mit einem Kontaktverbot, also expliziten Maßnahmen zur Reduzierung der Kontakte, welche es aber weiterhin den Menschen erlauben, das Haus zu verlassen. Man darf sogar mit seinem Lebenspartner, mit seiner Familie gemeinsam außer Haus gehen. Man darf - im Gegensatz zu Österreich - auch generell mit einer zweiten Person spazieren. Sofern du konkrete Zitate von entsprechenden Herren hast, welche deine Behauptungen untermauern, kannst du diese gerne verlinken. Die Bundesregierung ist derzeit stark im Kontakt mit den Experten und Wissenschaftlern. Etwas, was durchaus auch in anderen Feldern sicher wünschenswert ist. Daher finde ich deine Ausführungen interessant.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Das sind Weicheier

ICE-TD, Donnerstag, 26.03.2020, 00:59 (vor 14 Tagen) @ J-C

wieso sollte eine Beschränkung der Kontakte kontraproudktiv sein?

Ich zum Beispiel bin auf einem Minimum an Kontakten durch all die Maßnahmen.


Wenn ich jetzt bösartig wäre...
Entzug sozialer Kontakte begünstigt Schlaganfälle, Herzinfarkte, psych. Probleme.

In wiefern besteht ein Zusammenhang zwischen dem Mangel an sozialen Kontakten und Schlaganfällen sowie Herzinfarkten? Ich sehe darin keinen Connex.

Bezüglich der psychischen Thematik wurde ja vorgesorgt, man kann sich mit einem Seelsorger in Kontakt setzen. Sofern man sowas wie Familie oder Freunde hat, also das kann ja passieren, kann man doch auch mit denen mal reden. Ich bleibe mit meinen Eltern per WhatsApp-Videoanruf immer in Kontakt - im Grunde sehe ich sie sogar an sich öfters als bisher nur am Wochenende :'D

Nein, für sowas gibt es Lösungen.

Und bei den Ärzten und Virologen gab es nicht wenige die von einer Ausgangssperre nicht überzeugt waren bzw. sind, z.B. Kekule, Drosten, Montgomery u.a.


Zum Glück haben wir es nicht mit einer Ausgangssperre zu tun, sondern mit einem Kontaktverbot, also expliziten Maßnahmen zur Reduzierung der Kontakte, welche es aber weiterhin den Menschen erlauben, das Haus zu verlassen. Man darf sogar mit seinem Lebenspartner, mit seiner Familie gemeinsam außer Haus gehen. Man darf - im Gegensatz zu Österreich - auch generell mit einer zweiten Person spazieren. Sofern du konkrete Zitate von entsprechenden Herren hast, welche deine Behauptungen untermauern, kannst du diese gerne verlinken. Die Bundesregierung ist derzeit stark im Kontakt mit den Experten und Wissenschaftlern. Etwas, was durchaus auch in anderen Feldern sicher wünschenswert ist. Daher finde ich deine Ausführungen interessant.

Mal ganz offen und ehrlich, du bist offensichtlich schon zu lange zu Hause, bei dir sieht man die ersten Symptome was dabei passieren kann.

Das nehme ich jetzt persönlich.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 26.03.2020, 01:31 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 26.03.2020, 01:34

Du hast nicht einmal meine Argumente widerlegt und gehst mich schon persönlich an. Das finde ich schade. Ich bin sehr stark im Kontakt mit anderen, nicht nur hier im Forum, sondern auch mit meinen Eltern, die ich per Videochat immer noch erreichen kann. Ich arbeite weiterhin an meinem Studium, höre Vorlesungen online... es geht. Man sieht die Leute nicht in echt, aber man kann sehr wohl auch von zu Hause aus sich sozialisieren.

Das kann auch in Zukunft interessant werden.

Übrigens beweist es, dass es in vielen Fällen eben doch geht, die Arbeit von zu Hause aus zu machen. Es lässt sich viel mehr per Videokonferenz erreichen als gemeinhin angenommen wurde und behauptet wird. Nicht alles, aber vieles.

Ihr kennt mich, ich bin echt gerne viel gereist und habe auch gerne mal meine Umgebung kennengelernt. Mich trifft das durchaus aber trotzdem kann ich mich damit arrangieren. Der Mensch ist dynamisch, da ist nie was ganz fix ;)

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

HomeOffice

Christian_S, Freitag, 27.03.2020, 15:49 (vor 12 Tagen) @ J-C


Übrigens beweist es, dass es in vielen Fällen eben doch geht, die Arbeit von zu Hause aus zu machen. Es lässt sich viel mehr per Videokonferenz erreichen als gemeinhin angenommen wurde und behauptet wird. Nicht alles, aber vieles.

So manche theoretische Arbeit sicher, aber die viele praktische Arbeit wohl kaum. Weder in der Landwirtschaft und Tierzucht, noch in der Produktion, im Bau oder im Verkehrswesen. Auch viele Amtstätigkeiten lassen sich (noch) nicht online erledigen.
Es wird ja von TV und Radio gerne so dargestellt, als ob jetzt jeder im HomeOffice ist. Das ist aber ein Trugschluss und wenn der momentane Zustand längere Zeit anhält wird auch ein nicht unerheblicher Teil der Geschäftszweige, die jetzt im HomeOffice erledigt werden, wegfallen. Einfach mangels Nachfrage ...


Ihr kennt mich, ich bin echt gerne viel gereist und habe auch gerne mal meine Umgebung kennengelernt. Mich trifft das durchaus aber trotzdem kann ich mich damit arrangieren. Der Mensch ist dynamisch, da ist nie was ganz fix ;)

Viele Deiner Spassfahrten lassen sich dank youtube übrigens auch prima von zuhause aus erledigen. Nur den Speisewagenbesuch musst Du wohl irgendwie selbst gestalten ;-)

HomeOffice

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 28.03.2020, 14:45 (vor 11 Tagen) @ Christian_S


Übrigens beweist es, dass es in vielen Fällen eben doch geht, die Arbeit von zu Hause aus zu machen. Es lässt sich viel mehr per Videokonferenz erreichen als gemeinhin angenommen wurde und behauptet wird. Nicht alles, aber vieles.


So manche theoretische Arbeit sicher, aber die viele praktische Arbeit wohl kaum.

Deswegen ja auch nicht alles

Weder in der Landwirtschaft und Tierzucht, noch in der Produktion, im Bau oder im Verkehrswesen.

Jedoch ist durch die technologischen Innovationen der Personalbedarf stark gesunken, Hier lässt sich durchaus ein hoher Grad an Automatisierung implementieren

Beispiele gefällig?

  • Mit automatischen Melksystemen lassen sich mehr Kühe in deutlich kürzerer Zeit melken, gleichzeitig erfasst das System die Daten jeder einzelnen Kuh und wertet sie aus. Milch, die nicht den Qualitätsanforderungen entspricht, wird automatisch aussortiert.
  • Schon lange gibt es in Kuh- und anderen Laufställen automatische Futtersysteme. Über Transponder wird jede Kuh identifiziert und mit der festgelegten Menge an Futter und der individuellen Futterzusammenstellung versorgt.
  • Das Futterschieben im Stall übernimmt auf Wunsch ebenfalls ein Roboter und sorgt so dafür, dass der Futtertisch immer ausreichend gefüllt ist.
  • Roboter im Weinbau schneiden automatisch die Reben zurück. Auch hier werden die Pflanzendaten exakt gespeichert und ausgewertet.
  • In Amerika pflückt ein Roboter den Salat und erledigt in der gleichen Zeit die Arbeit von 20 Feldarbeitern.

Auch die klassische Bestellung und Ernte von Äckern lässt sich schon zu einem sehr hohen Grad automatisieren.
Die Landwirtschaft bedarf also wirklich nicht besonders vieler Arbeitskräfte und dementsprechend sorgt sie auch nicht für einen besonders hohen Pendelverkehr.

Im Verkehrswesen ist es ähnlich, vor allem sind Massenverkehrsmittel ja dafür bekannt, viele Personen mit geringem Personalaufwand zu transportieren. Zumindest heutzutage. Mit dem fortschreitenden Grad der Automatisierung wird auch da der Personalbedarf recht gering sein.

Und auch im öffentlichen Dienst und all den Berufen, die sich nicht im Büro erledigen lassen, da ist nur wenig personalintensives drin. Nähme man all die Berufe, die man da braucht und die nur an bestimmten Orten ausgeübt werden können und würde anhand derer die Verkehrsauslastung zur Hand nehmen, können wir es uns sehr einfach machen, denn wir sehen das aktuell auf den Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmittel - zumindest hier, wo eben nur noch notwendige Arbeitswege absolviert werden sollen.

Wenn es hin und wieder etwas gibt, wo man einfach am besten präsent ist, ok. Das würde die Auslastung nicht besonders groß erhöhen, aber ich bin mir sicher, dass jetzt auch Meetings im Homeoffice abgehalten werden, wo man vorher sagte "Nee nee, dazu müssen sie alle von weit her erst einmal einfliegen!" Die aktuelle Situation zwingt uns, verkrustete Strukturen aufzubrechen und neue Wege zu finden.

Auch viele Amtstätigkeiten lassen sich (noch) nicht online erledigen.

Gerade hier kann man 99% der Dinge online machen, würde die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein.

Es wird ja von TV und Radio gerne so dargestellt, als ob jetzt jeder im HomeOffice ist.

Es ist klar, dass dem so nicht ist und das stelle ich nicht in Frage.

Das ist aber ein Trugschluss und wenn der momentane Zustand längere Zeit anhält wird auch ein nicht unerheblicher Teil der Geschäftszweige, die jetzt im HomeOffice erledigt werden, wegfallen. Einfach mangels Nachfrage ...

Es wird jetzt denke ich einen Monat andauern und dann schrittweise aufgelockert werden. Soweit man es eben braucht.


Ihr kennt mich, ich bin echt gerne viel gereist und habe auch gerne mal meine Umgebung kennengelernt. Mich trifft das durchaus aber trotzdem kann ich mich damit arrangieren. Der Mensch ist dynamisch, da ist nie was ganz fix ;)


Viele Deiner Spassfahrten lassen sich dank youtube übrigens auch prima von zuhause aus erledigen. Nur den Speisewagenbesuch musst Du wohl irgendwie selbst gestalten ;-)

Für mich wären Spaßfahrten solche, die keinen konkreten Zweck erfüllen, sondern allein des Fahrens willen passieren. Das ist bei mir eher weniger der Fall, meine Fahrten haben ein konkretes Ziel - und wenn es ein spontaner Trip in eine Stadt in die Umgebung ist. ;-)

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

HomeOffice

heinz11 @, Samstag, 28.03.2020, 15:07 (vor 11 Tagen) @ J-C

Jedoch ist durch die technologischen Innovationen der Personalbedarf stark gesunken, Hier lässt sich durchaus ein hoher Grad an Automatisierung implementieren

Beispiele gefällig?

  • Mit automatischen Melksystemen lassen sich mehr Kühe in deutlich kürzerer Zeit melken, gleichzeitig erfasst das System die Daten jeder einzelnen Kuh und wertet sie aus. Milch, die nicht den Qualitätsanforderungen entspricht, wird automatisch aussortiert.
  • Schon lange gibt es in Kuh- und anderen Laufställen automatische Futtersysteme. Über Transponder wird jede Kuh identifiziert und mit der festgelegten Menge an Futter und der individuellen Futterzusammenstellung versorgt.
  • Das Futterschieben im Stall übernimmt auf Wunsch ebenfalls ein Roboter und sorgt so dafür, dass der Futtertisch immer ausreichend gefüllt ist.
  • Roboter im Weinbau schneiden automatisch die Reben zurück. Auch hier werden die Pflanzendaten exakt gespeichert und ausgewertet.
  • In Amerika pflückt ein Roboter den Salat und erledigt in der gleichen Zeit die Arbeit von 20 Feldarbeitern.

Auch die klassische Bestellung und Ernte von Äckern lässt sich schon zu einem sehr hohen Grad automatisieren.
Die Landwirtschaft bedarf also wirklich nicht besonders vieler Arbeitskräfte und dementsprechend sorgt sie auch nicht für einen besonders hohen Pendelverkehr.


Und eben aus diesem Grund ist es unverständlich, warum man die ca. 300.000 Saisonarbeiter (bei weitem nicht alles Spargelstecher) aussperrt und sehenden Auges riskiert, daß die Bestellung der Felder in einem weit geringerem Maße vonstatten gehen kann als sonst. Ernteausfälle wird es dann keine geben, weil, was nicht gesät oder gepflanzt ist, kann auch nicht geernet werden. Aber das scheint manchem bayerischem Gehirn nicht klar oder egal zu sein, welches sich sonst lautstark damit brüstet, ein modernes Agrarland zu sein.

HomeOffice

Altmann @, Amstetten, Samstag, 28.03.2020, 15:38 (vor 11 Tagen) @ heinz11

Und eben aus diesem Grund ist es unverständlich, warum man die ca. 300.000 Saisonarbeiter ...

Die sind ein Problem, ja - aber das noch viel größere sind die fehlenden 24-Stunden-Pflegerinnen (die hier in Österreich wohl geschätzt zu 90% aus Rumänien und der Slowakei (nicht) kommen).

Das Land Niederösterreich lässt nun nächste Woche 300 Pflegerinnen aus Rumänien und Bulgarien einfliegen (!). Allerdings müssen die nach Ankunft am Flughafen Wien erst mal 2 Wochen in Quarantäne ...

Lösung ist doch ganz einfach!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 28.03.2020, 23:48 (vor 11 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von J-C, Samstag, 28.03.2020, 23:50

Viele Berufsgruppen sind derzeit durch die Situation nicht benötigt, es gibt da sicher genug Menschen, die für die Zeit, wo die Grenzen zu sind, als Erntehelfer etc. einspringen können.

Zumindest gibt es in Österreich eine Aktion, wo man sich dazu bereitmelden kann, bei der Lebensmittelproduktion zu helfen und sie hat bereits mehrere Antworten erreicht.

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Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

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Christian_S, Samstag, 28.03.2020, 16:52 (vor 11 Tagen) @ J-C


Jedoch ist durch die technologischen Innovationen der Personalbedarf stark gesunken, Hier lässt sich durchaus ein hoher Grad an Automatisierung implementieren

Gesunken ja, aber wegfallen wird er aus ganz logischen Gründen nie. Das geht nicht alles von zuhause aus zu machen.


Im Verkehrswesen ist es ähnlich, vor allem sind Massenverkehrsmittel ja dafür bekannt, viele Personen mit geringem Personalaufwand zu transportieren. Zumindest heutzutage. Mit dem fortschreitenden Grad der Automatisierung wird auch da der Personalbedarf recht gering sein.

Denke ich nicht. Es wird nicht weniger, nur anders. Die Leute werden künftig weniger dort arbeiten, wo sie das heute tun, sondern eher an anderen, vorteilhafteren Stellen. Aber eben längst nicht alle von zuhause aus. Dazu kann es zwar auch irgendwann kommen, aber das ist eher noch soweit entfernt, das ich es wohl nicht mehr miterleben werde.

Und auch im öffentlichen Dienst und all den Berufen, die sich nicht im Büro erledigen lassen, da ist nur wenig personalintensives drin. Nähme man all die Berufe, die man da braucht und die nur an bestimmten Orten ausgeübt werden können und würde anhand derer die Verkehrsauslastung zur Hand nehmen, können wir es uns sehr einfach machen, denn wir sehen das aktuell auf den Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmittel - zumindest hier, wo eben nur noch notwendige Arbeitswege absolviert werden sollen.

Glaube mir, der momentane Zustand ist für viele nicht erstrebenswert. Auch nicht im normalen Alltag. Oder willst auch Du künftig einfach nur noch zuhause sitzen?
Die Menschen lieben individuelle Freiheit und Mobilität.

Gerade hier kann man 99% der Dinge online machen, würde die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein.

Ist in vielen Amtsbereichen schlicht nicht gewollt, da man auf der persönliche Vorsprechen da immer noch sehr viel wert legt. Mag altbacken klingen, ist aber leider Realität.

Es wird jetzt denke ich einen Monat andauern und dann schrittweise aufgelockert werden. Soweit man es eben braucht.

Hoffen wir es.

Für mich wären Spaßfahrten solche, die keinen konkreten Zweck erfüllen, sondern allein des Fahrens willen passieren. Das ist bei mir eher weniger der Fall, meine Fahrten haben ein konkretes Ziel - und wenn es ein spontaner Trip in eine Stadt in die Umgebung ist. ;-)

Städte kann man auch prima bereits digital erkunden. Sowohl mit Google Earth und Co als auch durch diverse Videos auf Youtube. Da muss man nicht mehr persönlich hinfahren ;)

Im Ernst, ich verstehe Dich gut. In Deinem Alter hab ich unheimlich viele Städtetrips per Bahn gemacht. Auf diese Weise viele Ecken von Deutschland kennengelernt. Aber damals gabs noch kein Youtube und kein Google Earth, heute ist man da halt moderner ;)

HomeOffice

GibmirZucker @, Göding, Samstag, 28.03.2020, 22:16 (vor 11 Tagen) @ Christian_S

Leider bringt eben die moderne Welt neue Risiken mit sich. Meine Vorgängergeneration konnte Dank Interrail die Freiheit in Europa genießen. Als ich dann in dem Alter war, gab es schon viele reservierungspflichtige Züge und HIV, was die Freiheit schon erheblich einschränkte. Es ist zu befürchten, dass die bald 18 jährigen Mal ungläubig zuhören werden, wie man früher eingepfercht im 6er Abteil und im Schlafsaal des Hostels übernachtet hat. So wie wir nicht fassen können, dass es früher schick und relativ ungefährlich war, mit dem VW Bus Afghanistan zu erkunden.

HomeOffice

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Sonntag, 29.03.2020, 14:57 (vor 10 Tagen) @ GibmirZucker

Leider bringt eben die moderne Welt neue Risiken mit sich. Meine Vorgängergeneration konnte Dank Interrail die Freiheit in Europa genießen. Als ich dann in dem Alter war, gab es schon viele reservierungspflichtige Züge und HIV, was die Freiheit schon erheblich einschränkte.

HIV hat die Reisefreiheit eingeschränkt? Wie muss ich mir das vorstellen? War die Verbreitung noch nicht wirklich erforscht und daher war man vorsichtig oder wie?

Es ist zu befürchten, dass die bald 18 jährigen Mal ungläubig zuhören werden, wie man früher eingepfercht im 6er Abteil und im Schlafsaal des Hostels übernachtet hat. So wie wir nicht fassen können, dass es früher schick und relativ ungefährlich war, mit dem VW Bus Afghanistan zu erkunden.

Aus Neugier: Welche Generation hat im VW Bus Afghanistan erkundet? ^^

HomeOffice

GibmirZucker @, Göding, Sonntag, 29.03.2020, 16:07 (vor 10 Tagen) @ Paladin

Es war Ende der 60er und Anfang 70er Jahre voll in Mode,mit dem VW Bus durch Afghanistan, im Extremfall weiter bis nach Indien zu fahren. So die Jahrgänge 48-53 berichten gerne wie entspannt das war und wir aufgeschlossen damals die Afghanen waren.

Mit HIV meinte ich, wie für meine Generation die Party zu Ende war. Noch kurz zuvor könnte man sorgenlos Land und Leute kennen lernen. Bei uns hatte man schon die Angst im Nacken, sich was auf den Reisen auflesen zu können. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer diese Angst bei allen Beteiligten.

Und denkbar, dass sie Generation 2002+ eben nach Budapest nur mit Maske, Gesundheitsausweis, Kontrolle bei der örtlichen Gesundheitsbehörde darf - also nix mehr mit fahre ich übermorgen mit Flix nach Barcelona oder fliege ich für 2 Tage nach London.

Überhaupt nicht vergleichbar

Power132 @, Sonntag, 29.03.2020, 16:18 (vor 10 Tagen) @ GibmirZucker

Die HIV Situation in den frühen 1980 Jahren ist überhaupt nicht mit der jetztigen Situation vergleichbar.

Die Stigmatisierung die es damals gab - gesellschaftspolitsch gesehen - ist einen wesentlich andere gewesen, als die heutige.

Auch Herr Drosten hält die Maßnahmen für sinnvoll

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 27.03.2020, 12:06 (vor 12 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von J-C, Freitag, 27.03.2020, 12:11

Du hast vermutlich sein Interview gelesen/gehört, wo er meinte, dass es zu Ausgangssperren noch keine wissenschaftlich fundierten Kenntnisse gäbe. Und das ist es auch. Das ist kein Werturteil, sondern nur eine Feststellung.

Er hält die Fortführung der Maßnahmen nun auch für notwendig. Deine Aussage hat damit bereits mindestens einen Widerspruch.

Man befinde sich in Deutschland aktuell auf der ansteigenden Seite der Infektionskurve, so Drosten, der weiter erklärt: „Wenn wir jetzt nichts tun - und zwar drastisch und einschneidend - dann wird das so weiter gehen und wir haben im Juni oder Juli ein Problem. Dann haben wir einen Effekt auf die Letalität, also auf die Anzahl der sowieso Versterbenden. Und man wird das nicht nur in der Statistik sehen, sondern man wird das in den Krankenhäusern sehen. Diese Patienten werden dann nicht mehr behandelt werden können und die werden sterben. Das ist jetzt in Italien auch gerade der Fall.“

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Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Deutschland wird die Maßnahmen nicht lange durchhalten...

ffz, Freitag, 27.03.2020, 15:10 (vor 12 Tagen) @ J-C

Hallo,

Deutschland wird die Maßnahmen schon aus wirtschaftlichen, wie auch aus sozialpolitischen Gründen nicht lange durchhalten. Spätestens nach Ende der Osterferien wird die Politik die Maßnahmen langsam wieder runterfahren müssen, sonst laufen wir sehenden Auges in die Hyperinflation. Danach werden auch große Firmen wie Mercedes-Benz, Lufthansa, VW,... kaum noch zu retten sein. Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld für alle diese Menschen kann sich Deutschland nicht leisten, bzw nicht lange leisten.

Das steht außer Frage

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 27.03.2020, 15:17 (vor 12 Tagen) @ ffz

Die jetzigen Maßnahmen sind jedoch notwendig. Nach Ostern kann man sie dann schrittweise auflockern (auf keinen Fall ganz aufheben, sonst ist es für die Katz gewesen).

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Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Angst vor dem Tod ist stärker als Wunsch nach Normalität.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Freitag, 27.03.2020, 16:16 (vor 12 Tagen) @ J-C
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 27.03.2020, 16:21

Selbst wenn die Maßnahmen von jetzt auf gleich aufgehoben würden, würden zuerst nur die Mutigen oder die bisher sorglosen oder ignoranten Leute auf die Straße stürmen.

Die Frage ist, ob viele der restlichen Menschen freiwillig in die "Normalität" zurückkehren oder aus purer Angst um die eigene Gesundheit sich nicht noch freiwillig für einige Monate zurückhalten werden. Denn der Selbsterhaltungstrieb ist wesentlich stärker als die Angst vor finanziellen Problemen. Das ist ja auch der Grund, warum es aktuell keine Aufstände gegen die Maßnahmen gibt. Die Leute haben viel mehr Angst vor dem Tod als vor Arbeitslosigkeit oder Armut.

In Gastronomie, Reise und Kultur werden die Auswirkungen noch auf Jahre spürbar sein.
Ich gehe nicht davon aus, dass die Bahn die Zahlen von 2019 in den nächsten 2-3 Jahren wieder erreichen wird.

Das Leben endet zwingend tödlich...

ffz, Samstag, 28.03.2020, 19:57 (vor 11 Tagen) @ ICETreffErfurt

Hallo,

jedes Lebewesen auf diesem Planenten muss irgendwann sterben, das betrifft nicht nur den Menschen. Ob das nun früher oder später geschieht ist dabei für den Betroffenen selber in aller Regel völlig unerheblich, denn bis auf Risiken vursuchen zu minimieren kann man da wenig beitragen. Noch vor 100 Jahren war es ganz normal, dass die Menschen im Schnitt nicht viel älter wie 50 Jahre geworden sind. Wir werden nur "Dank" der modernen Medizin so alt, ob das immer so erstrebenswert ist, da bin ich mir unsicher. Erst seit 1928 ist das Penicillin und damit das "Urantibiotikum". Bis dahin bedeutete eine Lungenentzündung, Leuchhusten, Tetanus, Diphterie, eine Blutvergiftung(Sepsis) den sicheren Tod.
Corona zeigt uns sehr deutlich die Grenzen der modernen Medizin und dass der Mensch sterblich ist (memento mori)

Aktuell nur noch Schadensbegrenzung möglich.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Samstag, 28.03.2020, 23:34 (vor 11 Tagen) @ ffz

Das sind allgemeine Weisheiten die du da schreibst.

Trotz alledem gibt es eine gesellschaftliche Verpflichtung zum Schutz von Leben, folgt ja schon aus dem Grundgesetz. Abgesehen von emotionalen Gründen dürfte das wohl dazu führen, dass die Politik gar nicht umhin kann, die Maßnahmen weiter durchzuführen.

Sollten Menschen aufgrund verfrühter Lockerung der Maßnahmen sterben, die nachweislich unter anderen Umständen nicht gestorben wären, hat das für die Entscheider ja auch rechtliche Konsequenzen und darüber hinaus politische. Denn die Medien werden sich garantiert auf solche Fälle stürzen.

Die Kontaktverbote werden ganz sicher nicht endlos weiter bestehen, aber vernünftigerweise kann man auch nicht davon ausgehen, dass sie in den kommenden Wochen wieder gelockert werden. Nicht solange die Fallzahlen steigen.

Die wirtschaftlichen Folgen spielen aktuell, in der akuten Pandemie, noch keine Rolle. Das Chaos muss erst ausbrechen, bevor die Politik reagiert. Hat man ja auch schon in der Pandemie gesehen, wo die Kontaktverbote gut einen Monat zu spät kamen. Aktuell geht es nur noch um Schadensbegrenzung, insbesondere für die Politik. Die haben nämlich Angst, dass sie die Gunst der Bürger verlieren.

Aktuell nur noch Schadensbegrenzung möglich.

ffz, Sonntag, 29.03.2020, 12:41 (vor 10 Tagen) @ ICETreffErfurt

Hallo,

auch die aktuelle eingeschränkte Bewegungsfreiheit ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz, der zwar durch §11 vorübergehend gedeckt ist, allerdings wird sich die Bevölkerung das nicht ewig anschauen. Im Grundgesetz ist der §2 darauf bezogen, dass Mord und Totschlag nicht tollieriert werden, beides trifft auf den Corona Virus nicht zu, da der Virus nicht juristisch belangbar ist.

Dass eine Person gestorben ist wegen verfürhter Lockerung der Maßnahmen dürfte schwierig bis unmöglich nach zu weisen sein, juristische Konsequenzen hat das für die Politiker keine, denn auch mit den aktuellen Maßnahmen erkranken und versterben Menschen.

Die Fallzahlen werden steigen so lange bis 60%-70% der Bevölkerung infiziert sind oder waren, oder es einen Impfstoff gibt. Die Maßnahmen sollen nicht die Ausbreitung des Virus verhindern, das ist völlig unmöglich dann müsste man alle Menschen unter Ausgangssperre stellen, sondern nur die Verbreitung verlangsamen.

Die Politik sieht die wirtschaftlichen Folgen sehr wohl und versucht die aktuell mit Geld zu kompensieren, allerdings wird das nicht mehr lange funktionieren. Wir können jetzt schon ganz sicher sein, dass wir die nächsten 5-10 Jahre die Auswirkungen im ÖPNV spüren werden. Die ersten Busfirmen gehen schon in die Insolvenz weil die Fahrgeldeinnahmen und die Ausgleichszahlungen wegbrechen und die Kosten weiter laufen. Das wird wenn das so weiter geht auch einige EVU's in die Insolvenz treiben, die Kosten laufen ja weiter, dazu die Pönale für nicht erbrachte Zugleistungen und die Einnahmeausfälle. Die Länder werden die nächsten Jahre die Zugleistungen kürzen wo es nur geht, sofern nach der Kirse überhaupt noch ein EVU existiert dass die Leistungen fahren kann.

Wir machen aktuell sehr viele Schulden, dazu werden die nächsten Jahre die Steuereinnahmen extrem zurück gehen und zeitgleich die Ausgaben für HartzIV und Arbeitslosengeld extrem steigen.

Aktuell nur noch Schadensbegrenzung möglich.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Montag, 30.03.2020, 20:26 (vor 9 Tagen) @ ffz

Mag ja alles korrekt sein. Ich bin nur der Meinung, dass der Schutz von Menschenleben wichtiger ist als wirtschaftliche Konsequenzen. Die Wirtschaft kann sich erholen, ein Toter kann das nicht.

Das steht außer Frage

heinz11 @, Freitag, 27.03.2020, 18:23 (vor 12 Tagen) @ J-C

Die jetzigen Maßnahmen sind jedoch notwendig. Nach Ostern kann man sie dann schrittweise auflockern (auf keinen Fall ganz aufheben, sonst ist es für die Katz gewesen).


Ob in dieser Härte notwenig, darf durchaus bezweifelt werden. Denn die Begründung für die Verschärfung war ja, daß sich einzelne Gruppen nicht an die Vorgaben hielten. Und deswegen gibt es jetzt Sippenhaft, wenn ich das mal so zuspitzen darf.

Und was gut und was für die Katz war, werden wir endgültig erst hinterher wissen.

Die Maßnahmen sind teilweise für die Katz

ffz, Freitag, 27.03.2020, 20:52 (vor 12 Tagen) @ J-C

Hallo,

die getroffenen Maßnahmen sind teilweise für die Katz. Interessant wären die Maßnahmen nach den ersten Corona-Erkrankungen im Landkreis Traunstein interessant gewesen. Da hätte man direkt die Grenzen zu machen müssen und den Flugverkehr stark beschränken müssen.
Das hat man nicht getan weil Karneval unbedingt laufen sollte, dadurch konnte sich Corona ungehindert von NRW aus verteilen, vermutlich eingeschelppt aus China. Die nächste Welle kam aus Tirol vor allem nach Bayern und Baden-Württemberg (ich sage nur Ischgl dazu). Deutschland befindet sich in einer Phase wo sich der Virus sich nicht mehr aufhalten lässt.
Ob sich der Virus schnell oder langsam verbreitet ist eigentlich weniger bedeutsam, es streckt nur den Zeitraum in der die Todesfälle auftreten und die schwache Hoffnung dass es einen Impfstoff geben wird. Natürlich können wir so weiter machen, allerdings werden die Zahlen dann explodieren sobald die Maßnahmen gelockert werden.
Alternativ können wir so lange warten bis auch große Firmen nicht mehr zu retten sind und wir keine Lebensmittel mehr bekommen, weil die Landwirtschaft keine Arbeitskräfte bekommt, die zu einem überwiegenden Teil auf Rumänien, Bulgarien, dem Balkan, Spanien und Portugal stammt.

Die Maßnahmen sind das Einzige was möglich ist.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Freitag, 27.03.2020, 21:09 (vor 12 Tagen) @ ffz
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 27.03.2020, 21:10

Entscheidend für die Anzahl der Toten ist doch, wie viele der schwersten Krankheitsverläufe auf Intensivstationen behandelt werden können. Unbehandelt sterben doppelt bis fünfmal so viele Menschen als mit Behandlung.

Wir müssen alles dafür tun, dass pro Tag nicht mehr neue schwere Fälle auftreten als Intensivbetten wieder frei werden, nachdem die Leute gesundet oder gestorben sind.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Maßnahmen vor Juni oder Juli wieder gelockert werden, denn dann gehen die Leute aus Angst um ihr eigenes Leben erst recht auf die Barrikaden. Wenn die Leute im Fernsehen oder den sozialen Medien sehen, wie Berge von Leichen abtransportiert werden, geht kaum einer mehr freiwillig auf die Straße oder zur Arbeit. Kontaktverbot und Ausgangssperren hin oder her. Denn die Maßnahmen zielen nur auf die unvernünftigen Menschen ab und die machen nur einen kleinen Teil aus.

Die Wirtschaft wird so oder so in die Knie gehen.

Die Krankenhäuser brechen schon zusammen

ffz, Freitag, 27.03.2020, 21:18 (vor 12 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von ffz, Freitag, 27.03.2020, 21:20

Hallo,

die Krankenhäuser insbesondere die Intensivstationen brechen schon zusammen. Es sind zwar viele Intensivbetten frei, allerdings fehlt es am medizinischen Material vor allem an Atemschutz und Schutzanzügen. Die kommen aus China und Indien wo die Wirtschaft schon am Boden ist.
Wenn die Wirtschaft in die Knie geht nützt uns das medizinische System auch nichts mehr, weil es sich kaum einer leisten können wird. Weder die Politik noch die Krankenkassen können endlos Geld unter das Volk streuen, spätestens bei einer Massenarbeitslosigkeit(Arbeitslosenquote über 20%) haben wir ein unlösbares Problem, eine sogenannte Hyperinflation(das Geld wird innerhalb von Tagen wertlos).

Es sterben jeden Tag in Deutschland etwa 300 Menschen aus ganz biologischen Gründen(muss nicht unbedingt am Alter liegen), da sind die Corona-Zahlen recht unbedeutend.

Angst vorm Tod ist größer als Angst vor Hyperinflation.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Freitag, 27.03.2020, 21:24 (vor 12 Tagen) @ ffz
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 27.03.2020, 21:29


Es sterben jeden Tag in Deutschland etwa 300 Menschen aus ganz biologischen Gründen(muss nicht unbedingt am Alter liegen), da sind die Corona-Zahlen recht unbedeutend.

Unbehandelt haben wir bei Corona eine Sterblichkeit von ca. 1%. Das bedeutet, innerhalb von 6 Monaten werden sich etwa 60 Millionen Menschen in Deutschland anstecken und davon etwa 600.000 Menschen sterben, also 100.000 Tote pro Monat oder 3.000 Tote am Tag zusätzlich zu den anderen.

Bisschen mehr als deine 300. Wenn man den aktuellen globalen Mittelwert nimmt, also eine Sterblichkeit von 0,5% sind es trotzdem noch 1500 Tote pro Tag zusätzlich zu den anderen Krankheiten und Unfällen.

In Italien haben wir aktuell im Schnitt 700 Tote pro Tag durch die Pandemie.

Ich glaube dann ist es den meisten Menschen egal, was die Wirtschaft macht.

Die Maßnahmen sind das Einzige was möglich ist.

ICE-TD, Freitag, 27.03.2020, 21:39 (vor 12 Tagen) @ ICETreffErfurt

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Maßnahmen vor Juni oder Juli wieder gelockert werden, denn dann gehen die Leute aus Angst um ihr eigenes Leben erst recht auf die Barrikaden.

Lass mal die Osterfeiertage schönes Wetter sein, dann hält keine Ausgangssperre die Menschen in der Wohnung fest.

Die Maßnahmen sind das Einzige was möglich ist.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Freitag, 27.03.2020, 21:51 (vor 12 Tagen) @ ICE-TD

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Maßnahmen vor Juni oder Juli wieder gelockert werden, denn dann gehen die Leute aus Angst um ihr eigenes Leben erst recht auf die Barrikaden.

Lass mal die Osterfeiertage schönes Wetter sein, dann hält keine Ausgangssperre die Menschen in der Wohnung fest.

Zum Glück haben wir ja nirgendwo eine Ausgangssperre. Aber ich vermute das Kontaktverbot wird sich von alleine durchsetzen. Unterbewusst werden die Menschen wohl Ansammlungen vermeiden, was ja auch Sinn der Sache ist.

Mir hat man von seiten des Arbeitgebers gesagt, dass bis mindestens zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni keine neuen Erhebungen stattfinden werden. Solange werde ich auch nicht draußen umherturnen und nur zum Einkaufen das Haus verlassen oder um mir mal alleine die Beine zu vertreten.

Die Maßnahmen sind das Einzige was möglich ist.

ICE-TD, Freitag, 27.03.2020, 22:03 (vor 12 Tagen) @ ICETreffErfurt

Mir hat man von seiten des Arbeitgebers gesagt, dass bis mindestens zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni keine neuen Erhebungen stattfinden werden. Solange werde ich auch nicht draußen umherturnen und nur zum Einkaufen das Haus verlassen oder um mir mal alleine die Beine zu vertreten.

Das funktioniert bei Erwachsenen Menschen einigermaßen, aber selbst da bin ich derzeit nicht böse wenn ich zur Arbeit muß und so wenigstens einen Grund hab rauszugehen. Anders ist das Bei Familien mit Kindern, versuch die mal wochenlang fast nur in der Wohnung zu halten ohne Kontakt zu den Spielkameraden, ohne Spielplatz usw.

Familien mit Kindern

Power132 @, Samstag, 28.03.2020, 08:48 (vor 12 Tagen) @ ICE-TD

Anders ist das Bei Familien mit Kindern, versuch die mal wochenlang fast nur in der Wohnung zu halten ohne Kontakt zu den Spielkameraden, ohne Spielplatz usw.

Da muss man auch wieder differenzieren. Es gibt Familien mit Kindern, die halten sich an die Vorgaben- so wenig Kontakt wie mölglich - jedoch sieht man oft genug spielende Kinder in den Fußgängerzonen und andernorts, wo Mütter weier weg stehen und sich fröhlich unterhalten. Da wird der Spielplatz eben verlegt.

Oder auch sehr auffällig zu beobachten, vier oder fünfköpfige Familien die morgens um zwiscchen acht und zehn mit dem Familien SUV auf Parkplatzen von Supermärkten vorfahren und dann die fröhlich einkaufen oder die Wartezeit bis zum Einlass vor den Läden überbrücken.

Welche Maßnahmen? Beispiel Masken

ktmb @, iOS, Samstag, 28.03.2020, 17:19 (vor 11 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von ktmb, Samstag, 28.03.2020, 17:24

Sogar das Tragen einer einfachen Maske (surgical mask) wurde/wird in Deutschland als unnötig abgetan. Nun sieht man beim Einkaufen die ersten verhüllten Gesichter. Auch in den USA überlegt man, ob nicht ein Tragen dieser einfachen Masken etwas zur Eindämmung beitragen könne. Die Frage nach der Wirksamkeit auch einfacher Masken war immerhin schon länger bekannt. Ok, die Verringerung der "aerosolierten" Viren beträgt je nachdem nur das 1,1-Fache bis zum immerhin fünfundfünfzigfachen. Ich werde nun versuchen, aufs Rausgehen weitestgehend zu verzichten, da es Masken ja eh nicht gibt.

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Gibt Stoffmasken

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 28.03.2020, 18:02 (vor 11 Tagen) @ ktmb

Die sind zwar nicht so wirkungsvoll wie eine IFP3-Maske, aber andererseits sind sie mehrfach verwendbar und abwaschbar. Das kann man sogar selbst nähen, wenn man die Utensilien dazu hat.

Hab welche in der Apotheke bekommen.

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[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 11:55 (vor 10 Tagen) @ ktmb

Quelle

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Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 12:02 (vor 9 Tagen) @ J-C

Wenn es eine Maske am Eingang gibt, ist das gut. Alles andere wäre unverständlich, da es aktuell keine Masken zu kaufen gibt. Aber ich stelle eh auf Anlieferung um. ;)

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[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 12:05 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Ich habe in der Apotheke noch Stoffmasken bekommen, wenngleich 7,90€ pro Stück happig sind. Aber immerhin, die kann man wieder verwenden.

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Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

Hansjörg, Montag, 30.03.2020, 12:06 (vor 9 Tagen) @ J-C

Ich habe in der Apotheke noch Stoffmasken bekommen, wenngleich 7,90€ pro Stück happig sind. Aber immerhin, die kann man wieder verwenden.

Für 7,90€ ist das aber eine ganz schöne Abzocke. Wucher dürfte vor Gericht durchgehen.

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 12:11 (vor 9 Tagen) @ J-C

Ich erinnere mich noch an die Arroganz unserer Politiker gegenüber dem Tragen von Masken. Das sei doch völlig unnötig. Im Ergebnis unserer weißen Arroganz sind halt da, wo wir jetzt sind. Mögen es so viele Menschen wie möglich gut überstehen.

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[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

platz42, Montag, 30.03.2020, 12:19 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Ich empfehle den Podcast von Prof. Drosten. Masken sind sinnvoll, wenn man erkältet ist oder potentiell infiziert. Zum Eigenschutz bringen sie null komma null. Man kann sie aber als Geste durchaus tragen - dmait auch versehentliches Anhusten weniger riskiert.

In AT vermute ich eher, dass die Märkte Masken in türkis ausgeben sollen.

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 12:27 (vor 9 Tagen) @ platz42

In AT vermute ich eher, dass die Märkte Masken in türkis ausgeben sollen.

Ich tippe eher auf grün (türkis ist weniger begeistert, insbesondere die Wirtschaftsfraktion der Türkisen) ;-) ...

Man will durch die Masken verhindern, dass man andere ansteckt (wenn man selbst infiziert ist).

Aber natürlich ist alles auch "Seht her, was wir alles machen!"-Politik, da hast Du schon Recht.

[OT] Selbst einfache Masken sind wirksam!

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 12:39 (vor 9 Tagen) @ platz42
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 12:43

Das stimmt nicht! Auch in den USA überlegt man, ob nicht ein Tragen dieser einfachen Masken etwas zur Eindämmung beitragen könne. Die Frage nach der Wirksamkeit auch einfacher Masken war immerhin schon länger bekannt. Ok, die Verringerung der "aerosolierten" Viren beträgt je nachdem nur das 1,1-Fache bis zum immerhin fünfundfünfzigfachen.

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Masken sind Schutz vor sich selbst

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 12:51 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Denn die Masken können bei Husten oder Niesern einiges abfangen, zusammen mit den weiterhin gültigen Abstandsbestimmungen wird die Effektivität erhöht.

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[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 12:11 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Wenn es eine Maske am Eingang gibt, ist das gut. Alles andere wäre unverständlich, da es aktuell keine Masken zu kaufen gibt. Aber ich stelle eh auf Anlieferung um. ;)

Es soll so ablaufen, dass es Masken am Eingang gibt. Dort, wo es diese Masken gibt, müssen sie verwendet werden (sonst nicht).

Weitere Maßnahmen sind eben das Verbot von Hotelaufenthalten für Touristen, ein Beschäftigungsverbot für Ältere und Personen mit Vorerkrankungen (die Lohnkosten übernimmt in diesem Fall der Staat), und die Verschiebung des "Donauinselfest" (Europas größtes Musik-Festival) in den September.

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 12:58 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Wenn es eine Maske am Eingang gibt, ist das gut. Alles andere wäre unverständlich, da es aktuell keine Masken zu kaufen gibt. Aber ich stelle eh auf Anlieferung um. ;)


Es soll so ablaufen, dass es Masken am Eingang gibt. Dort, wo es diese Masken gibt, müssen sie verwendet werden (sonst nicht).

Gleichzeitig gilt: wer sich weigert, angebotene Masken aufzusetzen, kann nicht einkaufen gehen.

Weitere Maßnahmen sind eben das Verbot von Hotelaufenthalten für Touristen,

Funfact: Mein Studentenwohnheim ist gleichzeitig ein Hotel (hat seine Vorteile). Weil die Hotelgäste ausblieben, wurde gestern Kuchen an uns Studierende verschenkt. Jetzt hab ich einen Guglhupf ^^

ein Beschäftigungsverbot für Ältere und Personen mit Vorerkrankungen (die Lohnkosten übernimmt in diesem Fall der Staat), und die Verschiebung des "Donauinselfest" (Europas größtes Musik-Festival) in den September.

Hoffentlich genügt das, um die Ausbreitung zu verringern. Vor allem müssen sich auch die 5%, die sich bisher nicht dran hielten, mal zusammenreißen.

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[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 13:19 (vor 9 Tagen) @ J-C

Weitere Maßnahmen sind eben das Verbot von Hotelaufenthalten für Touristen,

Da bin ich ja gespannt, wie das in der Praxis abläuft. Was macht z.B. ein Tourist, der in Österreich festsitzt und nicht heim fahren kann (so wie meine Freundin in Serbien)?

Funfact: Mein Studentenwohnheim ist gleichzeitig ein Hotel (hat seine Vorteile).

The Student Hotel im 2.?

Weil die Hotelgäste ausblieben, wurde gestern Kuchen an uns Studierende verschenkt. Jetzt hab ich einen Guglhupf ^^

Musst Du das jetzt schreiben? *magenknurr*

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

Hansjörg, Montag, 30.03.2020, 13:23 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Weitere Maßnahmen sind eben das Verbot von Hotelaufenthalten für Touristen,


Da bin ich ja gespannt, wie das in der Praxis abläuft. Was macht z.B. ein Tourist, der in Österreich festsitzt und nicht heim fahren kann (so wie meine Freundin in Serbien)?

Hotels für Touristen sind doch in vielen Ländern seit Wochen verboten. Keine Übernachtungen mehr und keine Campervermietung an Fremde.

Also bleibt nur die staatliche Rückholung durch die eigene Regierung, wenn man länger als nötig weg war und nicht rechtzeitig nach Hause gefahren ist. In Deutschland ja einfach per Webformular einzureichen.

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 13:29 (vor 9 Tagen) @ Hansjörg

Also bleibt nur die staatliche Rückholung durch die eigene Regierung, wenn man länger als nötig weg war und nicht rechtzeitig nach Hause gefahren ist. In Deutschland ja einfach per Webformular einzureichen.

Danke für den Hinweis. Nur erstens gab ´s bisher keinen Rückflug von Belgrad nach Wien (und ist auch keiner geplant), und zweitens ist meine Freundin nicht österreichische Staatsbürgerin.

Ein Bus-Unternehmer wollte Österreicher aus Belgrad heim holen. Nun, der Bus steht jetzt in Belgrad ...

Und das ist ja kein Einzelfall, so geht es wohl zehntausenden ...


"Funfact" zu den Rückholungen: Gestern ist ne "Austrian" von Wien nach Sydney geflogen, um dort Österreicher abzuholen. Das war der längste Nonstop-Flug in der Geschichte der österreichischen Luftfahrt.

[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 13:25 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Weitere Maßnahmen sind eben das Verbot von Hotelaufenthalten für Touristen,


Da bin ich ja gespannt, wie das in der Praxis abläuft. Was macht z.B. ein Tourist, der in Österreich festsitzt und nicht heim fahren kann (so wie meine Freundin in Serbien)?

Es geht sicher nicht um diese Menschen, die müssen ja irgendwie untergrbracht werden. Es geht wohl doch eher darum, Neuzugänge zu verhindern.

Funfact: Mein Studentenwohnheim ist gleichzeitig ein Hotel (hat seine Vorteile).


The Student Hotel im 2.?

Nope. Ist ein Kolping-Wohnheim ;-)

Weil die Hotelgäste ausblieben, wurde gestern Kuchen an uns Studierende verschenkt. Jetzt hab ich einen Guglhupf ^^


Musst Du das jetzt schreiben? *magenknurr*

Sei froh, dass ich noch kein Foto geschickt habe.
Nebenbei, ich habe die Fertiggerichte grad auch für mich entdeckt. Ist wie Bordrestaurant, nur wärmt man es sich halt selber auf ;-)

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[OT] Österreich führt Maskenpflicht an Supermärkten ein

ICE-TD, Montag, 30.03.2020, 12:09 (vor 9 Tagen) @ J-C
bearbeitet von ICE-TD, Montag, 30.03.2020, 12:09

Entweder stellt der Markt die Masken dann auch zur Verfügung oder der Laden würde mich auch nach der Krise nie wieder sehen.

[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 14:20 (vor 9 Tagen) @ ICE-TD

Auch Bayern überlegt eine Maskenpflicht in Supermärkten.

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[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

ICE-TD, Montag, 30.03.2020, 14:23 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Ob man Bayern nicht generell besser in Österreich eingemeindet? Kaiserin Sissi kam ja auch aus Bayern. ;-)

[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 14:24 (vor 9 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 14:25

Wenigstens tut sich dort etwas. Wenn ich da an die laschen Spahnis aus NRW denke. ;)

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[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

platz42, Montag, 30.03.2020, 14:28 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Purer Aktionismus, wenn man mich fragt. Psychologisch verständlich, aber sinnlos.
Eben nach dem Motto "Immerhin passiert was". Muss ja keinen Sinn haben.

[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 14:30 (vor 9 Tagen) @ platz42

Warum sinnlos?

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[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

platz42, Montag, 30.03.2020, 14:38 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Weil Masken passiv nichts bringen, sondern nur für die "Hustenden und Niesenden", die ohnehin besser zu Hause blieben. Zudem kann eine Maske das Risiko vermindern, dass man "aus Versehen", oder pontan, rumhustet. Insofern ist das Maskentragen eine feeundliche Geste, die aber bei Einhaltun des Abstandes exakt nichts bringt. Eine Maskenpflicht für alle ist daher ein Gesslerhut, weiter nichts.

Falsches Sicherheitsempfinden

Power132 @, Montag, 30.03.2020, 14:41 (vor 9 Tagen) @ ktmb

https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/covid-19/schutz-vor-ansteckung/

Nach Angaben des RKI gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, tatsächlich verringert. Nach Angaben der WHO könne das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, auch ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das könne dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.

Dennoch versuchen viele Menschen sich gegen Krankheiten, die vor allen Dingen durch Tröpfchen übertragen werden - zum Beispiel bei lautem Sprechen, Rufen oder Husten innerhalb von zwei Metern Abstand - sich durch Tragen einer Atemschutzmaske zu schützen

Atemschutzmasken haben eigentlich den Zweck, die Mitmenschen davor zu schützen sich anzustecken, wenn der Träger eine Infektion hat. Sogenannte chirurgische Gesichtsmasken sollen dafür sorgen, dass aus dem Atemtrakt von Chirurgen keine möglicherweise infektiösen Tröpfchen in das Operationsgebiet gelangen. Insofern mache es Sinn, zum Beispiel als Grippekranker eine Maske zum Schutz anderer Menschen zu tragen. „Wenn es darum geht, zu vermeiden, dass ein infizierter Patient andere Menschen ansteckt, darf dessen Atemschutzmaske allerdings keine Ventile enthalten“, betont Prof. Köhler. Auch sollte der Träger darauf achten, dass der Mundschutz korrekt sitzt, damit Erreger nicht seitlich eindringen können. Und je nachdem, wie viel man spricht und wie feucht der Mundschutz wird, sollte man ihn mindestens zwei bis dreimal täglich wechseln.

Falsches Sicherheitsempfinden

platz42, Montag, 30.03.2020, 14:43 (vor 9 Tagen) @ Power132

Vielen Dank, das bringt es auf den Punkt.

In der Ost-Zone gab es auch keine Werbung fuer Eier,

br752 @, Montag, 30.03.2020, 14:52 (vor 9 Tagen) @ platz42

wenn sie gerade nicht verfuegbar waren. Genauso mit anderen Lebensmitteln oder Konsumguetern.

Was wuerde wohl passieren, wenn man das fuer gut befinden wuerde?

Die Sprechpuppe heute auf phoenix hat sinngemaess gesagt: Ob Schutzmasken gut oder schlecht fuer die Bevoelkerung sind, werden wir bewerten wenn genuegend fuer die Bevoelkerung verfuegbar sind. (In Anspielung auf Oesterreich)


Kann man ja mal drueber nachdenken wenn man wieder vor einem Schalter wartet.


BR752

selbst einfache Masken reduzieren die Aufnahme

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:03 (vor 9 Tagen) @ platz42
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 15:05

"Live influenza virus was measurable from the air behind all surgical masks tested. The data indicate that a surgical mask will reduce exposure to aerosolised infectious influenza virus; reductions ranged from 1.1- to 55-fold (average 6-fold), depending on the design of the mask."

https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0195670113000698

Bei FFP2 und 3 wird es dann noch einmal wesentlich besser. Es ging in diesem Versuch lediglich um die einfachste Variante von Masken, die laut unseren laschen Spahnis nichts bringen soll.

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selbst einfache Masken reduzieren die Aufnahme

platz42, Montag, 30.03.2020, 15:16 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Ja, die einfachste "surgical mask". Genau um die geht es gar nicht, die werden die Märkte eben nicht haben und die sollten auch dem medizinischen Fachpersonal vorbehalten bleiben. Wir reden hier von was anderem.

selbst einfache Masken reduzieren die Aufnahme

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:19 (vor 9 Tagen) @ platz42

surgical masks: Das sind ganz einfache Masken, die es früher auch einmal in der Apotheke gab. FFP2/FFP3/N95 sind Masken, die den Profis in Krankenhäusern usw. vorbehalten bleiben sollten.

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In Österreich wird es ein Mund-Nasen-Schutz sein

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 15:21 (vor 9 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von J-C, Montag, 30.03.2020, 15:22

Also das selbe Konzept wie in asiatischen Ländern wie Japan oder Südkorea. Im wesentlichen sind das einfache Stoffmasken, welche man sich auch selber nähen könnte.

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In Österreich wird es ein Mund-Nasen-Schutz sein

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:28 (vor 9 Tagen) @ J-C

Und das sind eben die sogenannten OP-Masken. Unsere Experten haben aber bisher davon abgeraten, Masken zu tragen. Wir könnten jetzt eigentlich woanders stehen. Leider ...

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In Österreich wird es ein Mund-Nasen-Schutz sein

Henrik @, Montag, 30.03.2020, 16:07 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Und das sind eben die sogenannten OP-Masken. Unsere Experten haben aber bisher davon abgeraten, Masken zu tragen. Wir könnten jetzt eigentlich woanders stehen. Leider ...

Die Masken, die Du meinst, die gab es nicht und die gibt es aktuell nicht.
300 Mio Masken täglich rein für den privaten Gebrauch, die sind schlichtweg nicht vorhanden.
Da kannst Du noch so sehr über Deine bösen Politiker herschimpfen.
Auch wenn sämtliche Deiner bösen Buben von Anfang an diese gefordert hätten ganz nach Deinem jetzigen tollen Willen, es hätte nichts geändert, wir hätten sie nicht, wir wären jetzt nirgends woanders bzw. ggf. wären wir jetzt deutlich schlechter dran durch Fokussierung auf eine Scheindebatte.

Versteck Dich bloß nicht in Deiner Wohnung!
Dein Held Söder rät Dir sehr, raus zu gehen an die Frische Luft und dort aktiv zu sein.
Gehe alleine draußen spazieren - da macht es dann wirklich keinen Unterschied, ob Du eine Maske trägst oder nicht.
Wenn Du einen 2-m-Abstand zu anderen Personen hältst, macht es keinen Unterschied, ob Du eine Maske trägst oder nicht.

Für die Exit-Zeit.. Ende April oder später können die Masken dann sehr sinnvoll sein.

Es muss ja auch keine Maske sein,
Tuch, Schal, Sturmhaube etc.
Wir haben 0-Grad Temperaturen, es schneit.
Da fällt Dein paranoider Schal noch nicht einmal auf.

Unterschied mit/ohne Maske

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 16:29 (vor 9 Tagen) @ Henrik

Ich habe mir nur einen Forschungsbericht durchgelesen, der zu dem Ergebnis gekommen ist, dass selbst einfache OP-Masken bis 55fach vor den Aerosolen schützen. Wenn Südkorea es schafft und jetzt auch AT sich an eine begrenzte Maskenpflicht heranwagt, kann der Nutzen so gering nicht sein, wie von dir behauptet.

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Unterschied mit/ohne Maske

platz42, Montag, 30.03.2020, 16:34 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Ja, schützt beim Output. NICHT beim Input.

Unterschied mit/ohne Maske

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 16:44 (vor 9 Tagen) @ platz42
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 16:48

"As the coronavirus pandemic rages on, experts have started to question official guidance about whether ordinary, healthy people should protect themselves with a regular surgical mask, or even a scarf."

https://www.nytimes.com/2020/03/27/health/us-coronavirus-face-masks.html

OK, die WHO sagt etwas anderes. (output)

"But studies of influenza pandemics have shown that when high-grade N95 masks are not available, surgical masks do protect people a bit more than not wearing masks at all. And when masks are combined with hand hygiene, they help reduce the transmission of infections."

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Unterschied mit/ohne Maske

Henrik @, Montag, 30.03.2020, 16:50 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Ich habe mir nur einen Forschungsbericht durchgelesen, der zu dem Ergebnis gekommen ist, dass selbst einfache OP-Masken bis 55fach vor den Aerosolen schützen. Wenn Südkorea es schafft und jetzt auch AT sich an eine begrenzte Maskenpflicht heranwagt, kann der Nutzen so gering nicht sein, wie von dir behauptet.

Was nützt es Dir persönlich denn, einem völlig unwichtigem Internetnerd eine These zu unterstellen, die er gar nicht getätigt hat?
Was nützt es Dir persönlich einen tollen Forschungsbericht durchgelesen zu haben, wenn Du ihn gar nicht verstanden hast?
Was nützt es Dir persönlich von Südkoreanern zu reden, wenn Du die Zusammenhänge gar nicht verstehst?

Für die Südkoreaner ist es nicht die absolut allererste Endemie, sondern bereits die Dritte innerhalb sehr kurzer Zeit.
Sie tragen die Masken dort nicht, weil es so toll von tollen autoritären Führern befohlen wurde,
sondern es kommt von unten, von sich aus, aus ihren eigenen Erfahrungen heraus. Es ist dort auch nichts besonderes. Sie tragen die Masken auch nicht, um sich zu schützen, daran denken sie nicht einmal.
Ein Vergleich mit Europa ist von daher auch nicht ansatzweise gegeben.

Österreich unterscheidet sich im Grundsatz da auch nicht von Deutschland,
wie auch aus Deinem Link zu entnehmen, denkt man in Deutschland natürlich auch seit längerem über die Masken nach - nicht länger, nicht kürzer. Bayern ist da nicht besser oder schlechter - da gibt es keinen Alleingang, ist auch aus Deinem Link zu entnehmen.


Die absolute Maskenpflicht in Tschechien war total albern. Aber der Regierungschef dort ist auch nen Populist vorm Herrn. Frechheit was der sich persönlich erlaubt.

Unterschied mit/ohne Maske

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 16:56 (vor 9 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 16:59

Ich würde schon behaupten, dass ich den Artikel aus der NYT und den Artikel aus dem Journal of Hospital Infection
richtig verstanden habe. Und da kommt eben Knvul Sheikh in der NYT zum Schluss, dass die Kombination aus zehnmaligem täglichen Händewaschen und dem Tragen einer einfachen OP-Maske eben 68% Schutz bietet. Ohne Maske wären es immerhin noch 55%.

Dass Südkorea aus vorherigen Situationen gelernt hat, ist mir bekannt. Da muss ich mich nicht belehren lassen. Schade finde ich nur, dass wir insgesamt aus diesen Dingen nicht gelernt haben und jetzt dermaßen überrollt werden. Man könnte fast meinen, dass Diktaturen besser ...

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Unterschied mit/ohne Maske

Henrik @, Montag, 30.03.2020, 17:24 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Dass Südkorea aus vorherigen Situationen gelernt hat, ist mir bekannt. Da muss ich mich nicht belehren lassen. Schade finde ich nur, dass wir insgesamt aus diesen Dingen nicht gelernt haben und jetzt dermaßen überrollt werden. Man könnte fast meinen, dass Diktaturen besser ...

Wenn Du meinst, Du persönlich hättest eine 1,1-fach höhere Sicherheit mit einer Maske und das würde Dir persönlich sooo sehr viel mehr bringen,
dann trage doch eine. Spricht doch nichts dagegen.

Wie Du nun von Südkorea auf Diktatur kommst, ist nicht so recht klar geworden.

Insgesamt lässt sich bei Dir eine gewisse Unzufriedenheit rauslesen.
Woraus motiviert? Das ist nicht ersichtlich.
Bezogen auf die Corona-Zahlen.. gäbe es da wirklich auch nur ein einziges Land weltweit, in dem Du Dich lieber befinden wollen würdest?

Wir haben hier grade mal 500 Tote,
wir Urlaubs- und Reiseweltmeister, Exportweltmeister, führende Wirtschaftsnation,
China und Italien sind unsere wichtigsten Handelspartner
und wir haben grade mal 500 Coronatote zu vermelden.
Irgendwas scheinen Deine blöden Spahns und Laschets komplett richtig gemacht zu haben und zwar die ganze komplette Zeit über.

Wenn Du Dir selbst nun Vorwürfe machst, dass Du selbst persönlich nicht gelernt hättest.
Sei nicht so streng mit Dir und grübele nicht so rum, das ist nicht gesund.
Es ist nie zu spät zum Lernen. ;)
Lernen.. Dazulernen ist etwas sehr positives.

Unterschied mit/ohne Maske

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 17:54 (vor 9 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 17:57


Wenn Du meinst, Du persönlich hättest eine 1,1-fach höhere Sicherheit mit einer Maske und das würde Dir persönlich sooo sehr viel mehr bringen,
dann trage doch eine. Spricht doch nichts dagegen.

Lesen hilft. Verstehen noch mehr. Es wird von einer durchschnittlich sechsfach höheren Sicherheit (1,1 -55fach) ausgegangen. Und in Kombination aus Händewaschen und OP-Maske steigt der Schutz dann noch einmal auf 68%. Nicht viel, aber besser als ohne.


Wie Du nun von Südkorea auf Diktatur kommst, ist nicht so recht klar geworden.

Ich habe nicht von Südkorea im Zusammenhang mit einer Diktatur geschrieben. Ich bezog mich auf China. Scheinbar haben aber Polen und Ungarn vieles besser gemacht, wenn man sich die aktuellen Zahlen anschaut. Beide Länder sind keine Diktaturen. Allfällige Tendenzen in beiden Ländern werden jedoch häufig in den Printmedien thematisiert.


Insgesamt lässt sich bei Dir eine gewisse Unzufriedenheit rauslesen.
Woraus motiviert? Das ist nicht ersichtlich.
Bezogen auf die Corona-Zahlen.. gäbe es da wirklich auch nur ein einziges Land weltweit, in dem Du Dich lieber befinden wollen würdest?

Die Unzufriedenheit rührt aus dem tatenlosen Zusehen unserer Verantwortlichen. Das hat Alexander Kekule sehr treffend formuliert. So etwas bekommen wir eigentlich besser hin.


Wir haben hier grade mal 500 Tote,

Diese Zahl kann sich schnell verändern.

wir Urlaubs- und Reiseweltmeister, Exportweltmeister, führende Wirtschaftsnation,
China und Italien sind unsere wichtigsten Handelspartner
und wir haben grade mal 500 Coronatote zu vermelden.
Irgendwas scheinen Deine blöden Spahns und Laschets komplett richtig gemacht zu haben und zwar die ganze komplette Zeit über.

Diese beiden Herren haben komplett versagt. Vgl. Interview NZZ.


Wenn Du Dir selbst nun Vorwürfe machst, dass Du selbst persönlich nicht gelernt hättest.

Was soll ich nicht gelernt haben?

Sei nicht so streng mit Dir und grübele nicht so rum, das ist nicht gesund.
Es ist nie zu spät zum Lernen. ;)
Lernen.. Dazulernen ist etwas sehr positives.

Das stimmt auf jeden Fall!

Optimistische und virenfreie Grüße

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Unterschied mit/ohne Maske

platz42, Montag, 30.03.2020, 18:01 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Also ich bin jedenfalls froh, dass nicht alle Politiker sofort die Gelegenheit zum Notstand ergreifen. Auch wenn sie dann von Besserwissern hinterher als Weicheier bezeichnet werden. Harte Eier sind auch nicht jedermanns Sache. Jedenfalls wehre ich mich dagegen, von Komplettversagen zu sprechen, weil man nicht gleich den Diktator rausgeholt hat. Solche Töne sind einfach nicht angemessen und Du solltest Dir das wirklich schenken.
Was in Polen und Ungarn dabei am Ende rauskommt, wird man noch sehen.

Unterschied mit/ohne Maske

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 18:06 (vor 9 Tagen) @ platz42
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 18:07

Jedenfalls wehre ich mich dagegen, von Komplettversagen zu sprechen, ... Solche Töne sind einfach nicht angemessen und Du solltest Dir das wirklich schenken.

Seit 1989 darf ich mich frei äußern.

Was in Polen und Ungarn dabei am Ende rauskommt, wird man noch sehen.

Klar, Befürchtungen gibt es immer. Die Opposition existiert aber auch.

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Unterschied mit/ohne Maske

platz42, Montag, 30.03.2020, 18:10 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Klar darfst Du Dich frei äußern. Aber wenn Du so rumposaunst, bekommst Du eben ein Echo, auch wenn es Dir nicht passt.
Wenn man lange genug übt, schafft man die freie Meinungsäußerung auch noch etwas differenzierter. Wird schon werden.

Danke, aber pass auf mit den Statistiken

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 18:40 (vor 9 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von J-C, Montag, 30.03.2020, 18:42

Ich habe nicht von Südkorea im Zusammenhang mit einer Diktatur geschrieben. Ich bezog mich auf China. Scheinbar haben aber Polen und Ungarn vieles besser gemacht, wenn man sich die aktuellen Zahlen anschaut. Beide Länder sind keine Diktaturen. Allfällige Tendenzen in beiden Ländern werden jedoch häufig in den Printmedien thematisiert.

In Polen und Ungarn werden die Medien zensiert, die Judikative ihrer Unabhängigkeit beraubt, Orbán wird wohl zielsicher mit seiner Zweidrittelmehrheit die zuvor erwähnten Gesetze etablieren, die dem Parlament de facto ihre Kontrollfunktion beraubt.

Ich sehe das sehr, sehr kritisch, was dort passiert. Und auch wenn ich aus kultureller Sicht diese Länder durchaus mag, politisch können sie uns nie als Vorbild dienen. Eher als Mahnung. Wer sagt, dass solche Länder nicht ihre Statistiken verfälschen? Wer könnte das kontrollieren? Kann sein, dass die restriktiven Maßnahmen in Ungarn ihre Erfolge bringen kann, aber zu welchem Preis?

Wir erinnern uns noch daran, wie der Antrag einer vorzeitigen Sitzung für die geplanten Gesetzesänderungen abgeschmettert wurde und Beobachter gehen davon aus, dass man genau damit kalkulierte, sodass man durch Diskreditierung der Opposition noch politisches Kleingeld kriegen kann. Ich bin geneigt, mich dieser Sichtweise anzuschließen.

Nein, wir brauchen nicht Länder, welche ein zweifelhaftes Verständnis von Demokratie haben. Ich glaube, Österreich kann zeigen, wie eine manifestierte Demokratie in Europa wirksam gegen das Virus vorgehen kann.


Insgesamt lässt sich bei Dir eine gewisse Unzufriedenheit rauslesen.
Woraus motiviert? Das ist nicht ersichtlich.
Bezogen auf die Corona-Zahlen.. gäbe es da wirklich auch nur ein einziges Land weltweit, in dem Du Dich lieber befinden wollen würdest?

Tschechien! Ohne Witz, ich bin sonst nicht der größte Fan der dortigen Politik, aber aktuell hätte ich viel Vertrauen in die dortige Regierung. Im Vergleich zu Polen und Ungarn halte ich Tschechien durchaus für ein im Wesentlichen ganz positives Land. Hier ist man konsequent und hier glaube ich auch, dass die Statistiken halbwegs stimmen.

Funfact: In Schweden bereitet man sich auch auf einen Ansturm vor: auf den Ansturm an Skiurlaubern. Die halten die Corona-Geschichte für eine völligen Hoax und haben sich damit erfolgreich hinter die US&A katapultiert.

Die Unzufriedenheit rührt aus dem tatenlosen Zusehen unserer Verantwortlichen. Das hat Alexander Kekule sehr treffend formuliert. So etwas bekommen wir eigentlich besser hin.

Eben. Ich bin sehr froh, dass in Deutschland nun entsprechende Beschränkungen eingeführt wurden. Es ist meiner Meinung nach etwas spät, früher hätte man die Ausbreitung leichter eindämmen können, aber darüber zu debattieren, wird eher müßig. Was nötig ist, ist, dass die Regierung von Frau Merkel genau das einhält, was sie versprochen hat: dynamisch und zielgerichtet mit Maßnahmen den weiteren Verlauf steuern, die Kontrolle zu übernehmen.


Wir haben hier grade mal 500 Tote,

Jeder Tote ist verdammt nochmal einer zu viel! Eine Relativierung in dieser Sache finde ich absolut inakzeptabel!

Diese Zahl kann sich schnell verändern.

Und das wird sie, man schaue nur nach Italien. Da hat man's auch erstmal nicht kommen sehen. Jetzt gibt's dort mehr Tote als in China. Die Kapazitäten der Krankenhäuser sind nicht nur dort gesprengt, da spielt sich eine wahre Tragödie ab. Und ja, sowas geht auch mir irgendwo nahe, weil das eben so greifbar nahe ist.

wir Urlaubs- und Reiseweltmeister, Exportweltmeister, führende Wirtschaftsnation,
China und Italien sind unsere wichtigsten Handelspartner
und wir haben grade mal 500 Coronatote zu vermelden.
Irgendwas scheinen Deine blöden Spahns und Laschets komplett richtig gemacht zu haben und zwar die ganze komplette Zeit über.


Diese beiden Herren haben komplett versagt. Vgl. Interview NZZ.

Bayern grenzt an Österreich an und ist geographisch zusammen mit Baden-Württemberg am nächsten zu Italien. Da Deutschland lange die Grenzen offen lies, konnten Menschen von und nach Italien nach Deutschland fahren, während Österreich schon die Grenzen nach Italien kontrollierte. Und natürlich war das Fiasko in Tirol dem ganzen nicht zuträglich.

Man redet da von ganz anderen Dimensionen. Aber in jedem Fall darf man das Thema nicht unterschätzen. NRW hat einfach nur Glück gehabt, nicht an einem Brennpunkt der Ausbreitung zu liegen. Die hatten einen zeitlichen Vorteil, den sie hätten ausnutzen können.

Tat man nicht, Karneval war wichtiger. Jetzt komme ich wenigstens dazu, Dinge wie Aprés Ski und Karneval doof zu finden und etwas mehr Menschen zu sehen, die mir dabei zustimmen als sonst :P


Wenn Du Dir selbst nun Vorwürfe machst, dass Du selbst persönlich nicht gelernt hättest.


Was soll ich nicht gelernt haben?

Keine Ahnung.

Sei nicht so streng mit Dir und grübele nicht so rum, das ist nicht gesund.
Es ist nie zu spät zum Lernen. ;)
Lernen.. Dazulernen ist etwas sehr positives.


Das stimmt auf jeden Fall!

Und zum Lernen gibt's ja genügend ;-)

Optimistische und virenfreie Grüße

Herzliche Grüße aus Wien
Jan-Christian

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Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Unterschied mit/ohne Maske

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 18:14 (vor 9 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von J-C, Montag, 30.03.2020, 18:15

Die Minderheitsregierung Babiš hat sicher einen Handlungsspielraum, muss aber mittel- bis langfristig auf das Vertrauen und die Mitarbeit des Parlaments setzen können. Das wird anscheinend gerne oft genug unterschlagen. Ich bereue es so langsam, nicht in Tschechien zu sein, dort ist die Infektionsrate wesentlich geringer, eben auch weil sehr früh auf solche Maßnahmen gesetzt wurde. Ja, es wird für einige schwer sein, das zu verdauen, aber Menschen wie Babiš, Söder oder Kurz haben einiges richtig gemacht.

Die Mundschutzpflicht in Österreich war tatsächlich von mehreren Wissenschaftlern, die die Regierung beraten, gefordert worden. Die Regierung hat hier also auf die Wissenschaft gehört. Zunächst sollen die Masken ab Mittwoch in Supermärkten abgegeben werden, später sollen sie auch draußen getragen werden. Was in Asien selbstverständlich ist, muss in Europa erst etabliert werden.

Dort scheint das Tragen einer Maske, besonders in Japan, geradezu ein Lifestyle-Faktor zu sein.

Da hab ich einen kleinen Beitrag dazu gefunden.
Sowie einen ausführlichen Artikel

Diese Kultur hat es noch nicht in Westeuropa, für uns ist es ungewohnt, aber angesichts der Tatsache, dass man durchaus infiziert sein kann, ohne das zu wissen, ist es sicher keine völlig abwegige Sache. Es kann eben als Teil eines Bündels an Maßnahmen durchaus Sinn ergeben. Ja auch für mich war es etwas ungewohnt, als ich meine erste Maske aufgesetzt habe. Aber man gewöhnt sich daran. Und ich glaube, das sich dran gewöhnen ist in dieser Phase eine gute Idee. So kann man damit auch eine Exit-Phase gestalten, diese Masken bringen schon was.

Ich finde die Kommunikation der Regierung derzeit auch einfach wohltuend. In gewisser Weise habe ich meine Sympathie für Kanzler Kurz gefunden ^^. In Deutschland scheint ja gerade Christian Drosten ebenso beliebt, wenn nicht beliebter zu sein.

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Kekule! Nicht Drosten.

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 18:25 (vor 9 Tagen) @ J-C
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 18:26

Aber es mag auch Bundesbürger*innen geben, die Drosten wertschätzen.

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Ich glaube beide haben ihre Beliebtheit

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 18:44 (vor 9 Tagen) @ ktmb

In Österreich hat man für sowas halt Politiker, in Deutschland Experten :-P

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Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

RKI?

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:03 (vor 9 Tagen) @ Power132
bearbeitet von ktmb, Montag, 30.03.2020, 15:04

Da höre ich doch lieber auf Söder.

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Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 15:14 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Man will nichts verschärfen, wie es heißt.

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Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:21 (vor 9 Tagen) @ J-C

Der fast einzige Politiker, der noch klar denken kann. Achja und Kekule übrigens auch. Aber der kommt ja auch aus Bayern. ;)

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Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

platz42, Montag, 30.03.2020, 15:26 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Ich denke, das hat hier alles wenig Sinn in einem Bahnforum. Autoritätsfixierungen kann man übrigens behandeln, allerdings braucht man da schon wieder einen Arzt.

Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:31 (vor 9 Tagen) @ platz42

Vielen Dank Platz 42! Ich finde es gut, dass wir noch verantwortungsbewusste Politiker haben.

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Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

platz42, Montag, 30.03.2020, 15:34 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Darauf können wir uns einigen. Das äußert sich aber meistens eher nicht darin, dass man als erster und am lautesten schreit.

Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:37 (vor 9 Tagen) @ platz42

Das ist eine Frage der persönlichen Wahrnehmung.

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Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

platz42, Montag, 30.03.2020, 15:43 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Na schön, dann lassen wir es dabei.
Bin übrigens auch fürs Zuhausebleiben, Abstandhalten und generelles Bravsein. Nur sollte man in solchen Situationen ruhig allen Handelnden Verantwortungsbewusstsein unterstellen und schon gar nicht von Weicheierigkeit reden. Das hilft echt nicht weiter.

Söder hat übrigens die Ausgangsbeschränkungen verlängert

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:46 (vor 9 Tagen) @ platz42

Ok. Abgerechnet wird später.

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RKI?

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Montag, 30.03.2020, 15:21 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Wenn du zum Arzt musst, gehst du dann auch lieber zum örtlichen Kommunalpolitiker?

Wenn der Arzt nichts auf dem Kasten hat :P

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 15:23 (vor 9 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von J-C, Montag, 30.03.2020, 15:24

Funfact: Die Parteichefin der Österreichischen SPÖ, Frau Joy Pamela Rendi-Wagner ist selber Ärztin, sie hatte eine interessante Karriere als Tropenmedizinerin gehabt.

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Wenn der Arzt nichts auf dem Kasten hat :P

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:25 (vor 9 Tagen) @ J-C

Dann kann sie sich doch gut einbringen an vorderster Front!

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Wenn der Arzt nichts auf dem Kasten hat, sitzt er für SPD

Henrik @, Montag, 30.03.2020, 15:54 (vor 9 Tagen) @ J-C

Funfact: Die Parteichefin der Österreichischen SPÖ, Frau Joy Pamela Rendi-Wagner ist selber Ärztin, sie hatte eine interessante Karriere als Tropenmedizinerin gehabt.

nicht lustiger fact:

Wolfgang Wodarg (SPD) war viele Jahre als Mitglied des Deutschen Bundestages und Europarates für Fragen der Sicherheit, Medizin und Gesundheit zuständig. Er war der Initiator der Untersuchungen des Europarates zur Pandemie H1N1 2009/10 zur Rolle der Impfstoff-Hersteller und der WHO.

und arbeitete als Medizinalassistent und Stationsarzt, u. a. im Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg.

Im Jahr 1981 übernahm er die Leitung des Gesundheitsamts der Stadt Flensburg, wo er bis 1994 als Amtsarzt arbeitete. Dort leitete er unter anderem die reisemedizinische Beratungsstelle, die Gelbfieberimpfstelle und die AIDS-Beratung sowie die Abteilung Lungen- und Bronchialheilkunde. 1982/83 war Wodarg der Vorgesetzte des Hochstaplers Gert Postel, der sich als Psychiater ausgab und eine Stelle als stellvertretender Amtsarzt erhielt, diese aber nach wenigen Monaten wieder kündigte.

Ab 1985 war er Dozent für Gesundheitspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Flensburg und unterrichtete Medizin und Arbeitsschutz für Schiffsoffiziere an der Fachhochschule Flensburg.

Wodarg führte Lehrveranstaltungen an der Charité Berlin sowie an weiteren europäischen Hochschulen zu verschiedenen medizinethischen und sozialmedizinischen Themen durch. 1991 erhielt er ein Stipendium für Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA).

[Wikipedia]


Die gefährlichen Falschinformationen des Wolfgang Wodarg

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-die-gefaehrlichen-falschinforma...

[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

ICE-TD, Montag, 30.03.2020, 16:08 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Wenigstens tut sich dort etwas. Wenn ich da an die laschen Spahnis aus NRW denke. ;)

Deshalb ist Bayern auch grad dabei bei allen Zahlen (Infizierte, Tote) NRW zu überholen. Die strengeren Maßnahmen dort haben richtig was gebracht.

[OT] Fön

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 16:13 (vor 9 Tagen) @ ICE-TD

Der Fön war es. Hat einfach zu viele Aerosole über die Alpen gepustet. :)

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[OT] Bayern überlegt Maskenpflicht in Supermärkten

Reservierungszettel @, KDU, Dienstag, 31.03.2020, 01:31 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Wenigstens tut sich dort etwas. Wenn ich da an die laschen Spahnis aus NRW denke. ;)

Ach, der hat noch Brüder?

Und die Maßnahmen wirken noch länger nach...

oppermad @, Wuppertal/Wunstorf, Samstag, 28.03.2020, 11:17 (vor 11 Tagen) @ ffz

Hallo,

... wenn die betroffenen Unternehmen die Jahresabschlüsse und Steuererklärungen für 2020 nächtes Jahr bei den Finanzbehörden einreichen und die aus den zu erwartenden Verlusten resultierenden Steuerausfälle auf Bund, Länder und Kommunen zukommen.
Im Einzelfall halte ich das für überschaubar, aber es summiert sich leider auf...
Grüße,

Dirk

--
Meine persönliche FGR-Olympiade seit 2011:
1. Platz DB Regio 212 Fälle,
2. Platz DB Fernverkehr 127 Fälle,
3. Platz NWB 13 Fälle,
4. Platz Westfalenbahn 6 Fälle,
5. Platz eurobahn 5 Fälle,
6. Platz metronom 4 Fälle,
7. Platz erixx 3 Fälle.

Na ja ...

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 25.03.2020, 09:25 (vor 15 Tagen) @ J-C

Und Orbán hat ein Alibi gefunden, um die Demokratie in Ungarn noch weiter zu zerstören. Zumindest zeitweise.

Hat nur nicht geklappt, weil das Parlament den Vorschlag abgelehnt hat. Also ist Ungarn wohl doch keine Diktatur (auch wenn das ZDF das immer wieder betont) ...

Bei mir im Heim ist bereits eine Person infiziert und in Quarantäne, es gibt 2 weitere Verdachtsfälle. Ich will nicht unbedingt mit meiner persönlichen Betroffenheit hausieren gehen, das wäre allein irrelevant. Aber es zeigt halt, dass so etwas sehr schnell in die eigene Nähe kommen kann.

Gut. Dann darf ich auch mal was Persönliches einbringen. Meine Freundin sitzt in Belgrad fest. Niemand weiß, wie lange noch (Monate?).

Sie wartet auf eine Krebs-OP, die immer wieder verschoben wird, weil man Plätze im Krankenhaus frei halten muss für mögliche Corona-Fälle (die es nicht gibt). Der Krebs wartet aber leider nicht ...

Na ja ...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 25.03.2020, 10:41 (vor 15 Tagen) @ Altmann

Und Orbán hat ein Alibi gefunden, um die Demokratie in Ungarn noch weiter zu zerstören. Zumindest zeitweise.


Hat nur nicht geklappt, weil das Parlament den Vorschlag abgelehnt hat. Also ist Ungarn wohl doch keine Diktatur (auch wenn das ZDF das immer wieder betont) ...

Nicht ganz, die Sonsersitzung wurde abgelehnt. Selbstverständlich wird es möglich sein, im Rahmen einer späteren Sitze das ganze wie gehabt mit 2/3 Mehrheit durchzuboxen. Face it, eine Regierung in dauerhafter 2/3-Mehrheit kann mit dem Land tun, was sie will. Weißt schon, Grab 'em by their Democracy...

Bei mir im Heim ist bereits eine Person infiziert und in Quarantäne, es gibt 2 weitere Verdachtsfälle. Ich will nicht unbedingt mit meiner persönlichen Betroffenheit hausieren gehen, das wäre allein irrelevant. Aber es zeigt halt, dass so etwas sehr schnell in die eigene Nähe kommen kann.


Gut. Dann darf ich auch mal was Persönliches einbringen. Meine Freundin sitzt in Belgrad fest. Niemand weiß, wie lange noch (Monate?).

Sie wartet auf eine Krebs-OP, die immer wieder verschoben wird, weil man Plätze im Krankenhaus frei halten muss für mögliche Corona-Fälle (die es nicht gibt). Der Krebs wartet aber leider nicht ...

Mein Beileid für dich! Hoffen wir, dass deine Freundin bald ihre OP kriegt!

--
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Die Weicheier in .de...

agw @, NRW, Mittwoch, 25.03.2020, 10:57 (vor 15 Tagen) @ J-C

Die Weicheier in .de (und NRW) suchen "Maß und Mitte".
Die Mitte von der Exponentialkurve...!
Die Hälfte einer Exponentialkurve ist immer noch eine Exponentialkurve!

Ich verstehe aber, dass die meisten in der Bevölkerung (auch hier) mathematisch damit überfordert ist.
Nicht jeder hatte Mathe, Stochastik, Regelungstechnik, etc. im Studium.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Die Weicheier in .de...

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 25.03.2020, 11:37 (vor 14 Tagen) @ agw
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 25.03.2020, 11:38

Die Weicheier in .de (und NRW) suchen "Maß und Mitte".
Die Mitte von der Exponentialkurve...!
Die Hälfte einer Exponentialkurve ist immer noch eine Exponentialkurve!

Ich verstehe aber, dass die meisten in der Bevölkerung (auch hier) mathematisch damit überfordert ist.
Nicht jeder hatte Mathe, Stochastik, Regelungstechnik, etc. im Studium.

Das ist auch gar nicht nötig denn vollständig lässt sich - nach meiner Meinung sowas erst am Ende wenn es wieder Nahe 0 Fälle sind auswerten.

Und die Mitte der Kurve kann auch erst am Ende bestimmt werden, denn wer sagt das es Nicht noch mal eine Steigung gibt.

Ab Mai geht es wieder los.

ktmb @, iOS, Mittwoch, 25.03.2020, 12:27 (vor 14 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von ktmb, Mittwoch, 25.03.2020, 12:27

Ok, die Hoffnung ...
Die Kurven flachen auch langsam ab und Mando sorgt für Ordnung im TV. Jedenfalls immer Freitags. ;)

--
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OT: Deine Sorgen um die ungarische Demokratur

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 25.03.2020, 12:50 (vor 14 Tagen) @ J-C

Und Orbán hat ein Alibi gefunden, um die Demokratie in Ungarn noch weiter zu zerstören. Zumindest zeitweise.


Hat nur nicht geklappt, weil das Parlament den Vorschlag abgelehnt hat.


Nicht ganz, die Sonsersitzung wurde abgelehnt.

Kann sich irgendjemand hier erinnern, wann zuletzt ein Vorhaben von Angela M. im deutschen Bundesrat abgelehnt wurde? Also damals, im vorigen Jahrtausend ;-) ...

Nein, ich bin kein großer Fan von Herrn O.. Aber manches wird schon ziemlich übertrieben in unseren Medien.

Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 25.03.2020, 23:07 (vor 14 Tagen) @ Altmann

Lieber Gerry, ich schätze dich als Diskussionspartner, aber ich finde es nicht gut, wenn du Orbáns Spielchen mit Merkels Regierungsarbeit gleichsetzen willst.

Frau Merkel ist nicht in einer Regierungspartei, die eine Verfassungsmehrheit inne hat. Sie hat auch nicht den Rechtsstaat, die Medien und die Demokratie als ganze nachhaltig sabotiert. Frau Merkel ist es eben gelungen, in ihren vielen Jahren als Kanzlerin eine Regierung beisammen zu haben, mit der sie ihre Ziele, basierend auf demokratischen Prinzipien umsetzen konnte. Das hat immer etwas damit zu tun, einen Partner für seine Vorhaben zu finden und eine Verfassungsmehrheit kriegt man trotzdem nicht.

Es ist nicht falsch, wenn man eine Regierungsarbeit macht, die funktioniert. Es ist falsch, eine Regierungsarbeit zu machen, welche auf Selbstbereicherung und Korruption, auf die Untergrabung des Rechtsstaats, der Zerstörung der Demokratie und grundlegender Menschenrechte aus ist.

Und das passiert in Ungarn. Zuletzt wurde etwa beschlossen, dass etwa Nachrichten über Greta Thunberg und den Klimawandel zensiert werden sollen. Ja richtig, wir sind bereits in diesem Stadium in Ungarn angelangt.

Nein, zwischen Frau Merkel und Herrn Orbán liegen riesige Unterschiede. Eine Gleichsetzung wird der Sache einfach nicht gerecht.

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OT: Innen- und Außensicht

Altmann @, Amstetten, Donnerstag, 26.03.2020, 09:22 (vor 14 Tagen) @ J-C

Lieber Gerry, ich schätze dich als Diskussionspartner

Geht mir genauso, ich diskutiere auch gern mit Dir ...

, aber ich finde es nicht gut, wenn du Orbáns Spielchen mit Merkels Regierungsarbeit gleichsetzen willst.

Wenn das so rüber gekommen ist, dann war das nicht meine Absicht. Ich halte Frau Merkel für sehr kompetent - wenn auch nicht fehlerfrei. Herr Orbán macht aber auch seine Regierungsarbeit, und keine Spielchen.


Frau Merkel ist nicht in einer Regierungspartei, die eine Verfassungsmehrheit inne hat.

Stimmt. Herr Orbán hat eine 2/3-Mehrheit im Parlament. Trotzdem sind schon manche seiner Gesetzesvorhaben im Parlament gescheitert. Eben weil Ungarn eine gute und funktionierende Demokratie hat.

Nein, zwischen Frau Merkel und Herrn Orbán liegen riesige Unterschiede. Eine Gleichsetzung wird der Sache einfach nicht gerecht.

Ich möchte die beiden auch nicht gleichsetzen, das liegt mir fern. Aber weißt Du - ich bin viel unterwegs in Ungarn, kenne die Menschen dort sehr gut. Und wenn die etwas definitiv nie mehr erleben möchten, dann ist das eine Diktatur. Das hatten die dort lange genug, und das will niemand dort wieder. Daher bin ich zuversichtlich, was die Zukunft Ungarns betrifft (und mitunter weniger zuversichtlich, wenn es um Teile der deutschen / österreichischen Gesellschaft geht). Auch die Grenzen-dicht-Mentalität der Ungarn basiert darauf, dass sie Jahrzehnte lang ungeliebte Fremde (= Russen) in ihrem Land hatten.

Und die permanente Dauerkritik an Ungarns Regierung erinnert mich halt schon auch ein bisschen an die Beschimpfung der österreichischen ÖVP-/FPÖ-Regierungen durch deutsche Medien. Da wurde in Deutschland auch der Eindruck erweckt, dass Österreich ein Nazi-Land ist, wo hakenkreuzschwingende Horden durch die Städte ziehen und Ausländer verprügeln. Du weißt genau wie ich, dass das mit der österreichischen Realität (Gottseidank) nie etwas zu tun hatte ...

Und eben weil ich gegen diese (falsche) Außensicht allergisch bin, hab ich mich da zu Wort gemeldet. Aber noch mal: Nein, ich wollte Frau M. nicht mit Herrn O. gleichsetzen.

OT: Deine Sorgen um die ungarische Demokratur

Henrik @, Donnerstag, 26.03.2020, 16:14 (vor 13 Tagen) @ Altmann

Und Orbán hat ein Alibi gefunden, um die Demokratie in Ungarn noch weiter zu zerstören. Zumindest zeitweise.

Hat nur nicht geklappt, weil das Parlament den Vorschlag abgelehnt hat.

Nicht ganz, die Sondersitzung wurde abgelehnt.

Kann sich irgendjemand hier erinnern, wann zuletzt ein Vorhaben von Angela M. im deutschen Bundesrat abgelehnt wurde? Also damals, im vorigen Jahrtausend ;-) ...

das ist grade einmal ein paar einzelne Tage her
und speziell hinsichtlich unserem Verkehrsbereich kann sich gewiss jeder von uns daran sehr gut erinnern.

im vorigen Jahrtausend war Angela Merkel noch keine Regierungschefin. ;)

Nein, ich bin kein großer Fan von Herrn O.. Aber manches wird schon ziemlich übertrieben in unseren Medien.

in den Medien von Österreich?

in denen der Bundesrepublik Deutschland wird eher untertrieben.

Na ja ... Viktor Orbán darf jetzt per Dekret regieren

Henrik @, Montag, 30.03.2020, 17:59 (vor 9 Tagen) @ J-C

Und Orbán hat ein Alibi gefunden, um die Demokratie in Ungarn noch weiter zu zerstören. Zumindest zeitweise.

Hat nur nicht geklappt, weil das Parlament den Vorschlag abgelehnt hat. Also ist Ungarn wohl doch keine Diktatur

Nicht ganz, die Sondersitzung wurde abgelehnt. Selbstverständlich wird es möglich sein, im Rahmen einer späteren Sitze das ganze wie gehabt mit 2/3 Mehrheit durchzuboxen.

nun hat's geklappt.... :/

30. März 2020, 15:27 Uhr - Ungarn

Parlament billigt Orbáns Notstandsgesetz

Der rechtsnationale Regierungschef kann nun theoretisch für unbegrenzte Zeit und ohne parlamentarische Kontrolle mit Verordnungen regieren.

Das ungarische Parlament hat am Montag ein umstrittenes Notstandsgesetz gebilligt, das der Regierung von Viktor Orbán freie Hand bei der Eindämmung der Corona-Pandemie und bei der Bewältigung ihrer Folgen geben soll. Das Gesetz ermöglicht es dem rechtsnationalen Regierungschef, theoretisch auf unbegrenzte Zeit und ohne parlamentarische Kontrolle mit Verordnungen zu regieren. Ungarns Opposition, der Europarat und das UN-Menschenrechtsbüro kritisierten die Vollmachten, die sich Orbán auf diesem Weg sichern möchte.

Der ausgerufene Notzustand ermöglicht der Regierung weitgehende Eingriffe. Viele Bürgerrechte können ausgesetzt werden. Auch sollen weder Wahlen und Volksabstimmungen stattfinden. Für die Verbreitung von "Falschnachrichten" und für "Behinderung der Epidemiebekämpfungsmaßnahmen" drohen bis zu fünf Jahren Gefängnis. Journalisten warnten deshalb vor einer Einschränkung der Pressefreiheit.

[...]

https://www.sueddeutsche.de/politik/ungarn-orban-notstandsgesetz-1.4862238

Ungarn

Viktor Orbán darf jetzt per Dekret regieren

Ungarns Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das der Regierung fast unbegrenzte Macht gibt. Kritiker fürchten, dass Ministerpräsident Orbán diese Macht missbraucht.

30. März 2020, 16:24 Uhr

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán darf künftig im Rahmen eines Notstands von unbegrenzter Dauer per Dekret regieren. Das Parlament in Budapest billigte mit deutlicher Mehrheit einen entsprechenden Gesetzentwurf der Regierung. Kritiker werfen Orbán vor, die Corona-Pandemie als Vorwand zu nutzen, um die Machtstellung seiner nationalkonservativen Regierung noch weiter auszubauen.

[...]

Zahlreiche unabhängige Organisationen verweisen jedoch darauf, dass es in Ungarn seit 2010 vielfache Angriffe auf den Rechtsstaat in den Bereichen Justiz, Zivilgesellschaft und Meinungsfreiheit gegeben habe.

[...]

Der Rechtspopulist Orbán steht wegen Angriffen auf die Gewaltenteilung immer wieder in der Kritik. In der EU läuft ein Rechtsstaatlichkeitsverfahren wegen der Gefährdung von EU-Grundwerten gegen Ungarn.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/ungarn-notstandsgesetz-victor-orban-parlame...

https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-parlament-in-ungarn-verabschiedet-co...

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-ungarn-orban-notstandsgesetz-100.html

Face it, eine Regierung in dauerhafter 2/3-Mehrheit kann mit dem Land tun, was sie will. Weißt schon, Grab 'em by their Democracy...

nicht unbedingt zwingend..
starke Opposition ist wichtig für die Demokratie, ja.
Angela Merkel führte letztens auch noch eine Große Koalition an mit 2/3 Mehrheit.
Was haben sie als erstes gemacht? Regularien geändert, angepasst um die Opposition zu stärken - zudem gibts auch noch die Länderkammer
und unser Staatsoberhaupt, die Verfassungsorgane und die Vierte Gewalt.

...und theoretisch eine unbefristete Diktatur etablieren.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 18:58 (vor 9 Tagen) @ Henrik

Das Parlament ist als Kontrollinstanz nun wirkungslos. Orbán kann nach seinem Gusto entscheiden, wann er wieder die kläglichen Reste der Demokratie wieder in Gang setzen will. Die Medien? Vom Staat kontrolliert: Die Opposition? Nur ein Schatten ihrer selbst. Die Korruption und der Machtmissbrauch? Stark am Florieren.

Wer dieses Land als Vorbild bezeichnet oder Merkels Regierungsarbeit damit gleichsetzt, der braucht glaube ich dringend ernsthafte Aufklärung. Und ich meine das nicht böse, sondern weil ich es einfach für wichtig finde, dass wir nicht uns die Perspektive verdrehen lassen. Denn was in Ungarn passiert, hat mit einer Demokratie nichts mehr zu tun. Hier wurde die Demokratie abgeschafft. Der Wähler hat dort dazu beigetragen, dass aus jenem Land mehr und mehr eine Diktatur mitten in Europa wird.

Und ich bin ganz ehrlich, die EU kann und darf dem Treiben nicht ewig tatenlos zusehen, es muss gehandelt werden!

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Diese Beispiele

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 19:07 (vor 9 Tagen) @ J-C

haben noch eine andere Funktion. Sie zeigen, wie es bei einer Regierungsbeteiligung der AfD auch bei uns enden wird. Aber der Flügel ist ja nun weg. ;)

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Tja, bald geht es wieder los ...

Blaschke, Osnabrück, Montag, 30.03.2020, 19:57 (vor 9 Tagen) @ J-C

Hey.

Und ich bin ganz ehrlich, die EU kann und darf dem Treiben nicht ewig tatenlos zusehen, es muss gehandelt werden!

Ja, Ungarn aus der EU ausschließen. Und den Geldhahn zudrehen. Soweit die Theorie. Die EU ist sowieso mausetot - auch wenn man den Untoten noch eine Weile künstlich am Leben halten wird.

Natürlich unternimmt hier niemand mehr irgendwelche Fahrten nach oder durch Ungarn. Soviel Anstand muss schon sein.

Problem ist natürlich, dass viele Regierungen sich das ganz interessiert anschauen werden. Und das Ganze soooo tragisch nicht finden werden. Italien Polen Dänemark ....

Wir arbeiten jedenfalls zielstrebig auf die nächsten größeren Konflikte hin - die friedlich ruhigen Wohlstandszeiten und 75 Jahre Frieden in Kerneuropa neigen sich dem Ende zu. Und dann werden ein paar Corona-Opfer ein eher geringeres Problem sein. Die Fußball-EM 2020 wird auch 2021 sicher nicht stattfinden. ;-)

Na ja, ich bin ja alt; die Zeiten waren toll, genug erlebt, da kann ich mich nicht beklagen. Der Freitod des Herrn Schäfer zeigt mir aber deutlich, dass da auch andere wissen, was kommen wird ...

Nur halte ich das für Natur. Und bleibe auch da bis zum bitteren Ende. Bis mich der Kanonenschlag in 7.532 Stücke reißt und im Umkreis von 289 Metern alles coron.., äh cola-verseucht ist ...

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

...und theoretisch eine unbefristete Diktatur etablieren.

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 20:13 (vor 9 Tagen) @ J-C

Und ich bin ganz ehrlich, die EU kann und darf dem Treiben nicht ewig tatenlos zusehen, es muss gehandelt werden!

Das hat die EU bisher m.W.n. erst einmal gemacht - 2000, als es hier in Österreich eine ÖVP-/FPÖ-Regierung gab, wurden Sanktionen gegen Österreich ergriffen. Österreich wurde damals innerhalb der EU boykottiert, es gab keine offiziellen Treffen von Politikern mit unserer Regierung, usw..

Wie gesagt, m.W.n. das erste und einzige Mal, dass so etwas passierte. Und es passierte deswegen, weil man in den anderen (damals 14) EU-Mitgliedsländern ein völlig falsches Bild von Österreich hatte.

Vielleicht zum Nachdenken ...

Noch "besser": Orbán stellt Betriebe unter Militärverwaltung

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 20:50 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Erst einmal, die Dimensionen von dem was in Österreich passiert war, sind tatsächlich ein Kindergeburtstag im Vergleich zu dem, was Orbán da spielt:

Kostprobe gefällig?

Auch in Ungarn herrscht Ausnahmezustand wegen des Coronavirus. Doch anders als in Spanien oder Italien, wo das Militär zu Hilfsarbeiten wie Transporte oder Desinfektionsmaßnahmen herangezogen wird, übernimmt die Honvéd das Kommando. Auf den Straßen soll die Präsenz der Soldaten "beruhigen". Doch in 140 Betrieben, die von der Regierung als "strategisch bedeutend" eingestuft werden, rückten Ende voriger Woche Militärs ein (Liste am Ende des Textes).

Ungarns Verteidigungsminister Tibor Benkö verkündet die Kriegswirtschaft.

Sie haben weitreichende Vollmachten: Sie dürfen Exporte stoppen, müssen jede Rechnung vor der Bezahlung genehmigen, dürfen die Lager besichtigen und notfalls die Produktion umstellen und Produkte beschlagnahmen. Auf der Liste der Unternehmen stehen nicht nur die MOL, MÁV und andere wirklich strategische Firmen, sondern auch reine Privatunternehmen wie Handelsketten (Auchan) oder Autozulieferer wie Bosch. Auch in anderen Ländern werden die Industrien auf Notbetrieb umgestellt, viele Firmen machen das sogar freiwillig.

Ja, ich bin mir ganz sicher, bei so einer drakonischen Politik wird es ganz sicher kaum Probleme mit Corona geben. Weil die Leute frickin' Angst kriegen, in den Knast zu kommen, wenn sie sich nicht an Orbáns Diktat halten!

Ganz ehrlich, ich würde ja gerne was positives über Ungarns Politik sagen, doch fällt mir da nichts ein, ich kann bei bestem Willen nicht erkennen, wie Ungarn falsch verstanden wird. Es geht ja noch weiter:

Anfang der Woche legt die Regierungspartei dem Parlament dafür ein Gesetz vor, dass die Vollmachten des Premiers für den Notstand mindestens bis Jahresende verlängern soll, ihm aber die Handhabe gibt, eine Verlängerung selbst anzuordnen.

Orbán muss dann nicht mehr etappenweise - alle zwei Wochen - im Parlament Rechenschaft ablegen, um eine Verlängerung der Ausnahmemaßnahmen zu erlangen, sondern kann nach Gutdünken schalten und walten wie er will - praktisch unbefristet: Über Hilfsgelder, den gesamten Haushalt, alle Infrastrukturen, über die Rechte von Medien und Menschen. Ohne jede Kontrolle. Der Souverän ist ausgeschaltet. Wahlen können ohne weitere Anstalten "aufgeschoben" werden.

Es ist ein Ermächtigungsgesetz. Das beinhaltet zum Beispiel auch, dass mit bis zu drei Jahren Haft all jene bedroht sind, die "Falsches" über die Krise berichten. Was Falsch und was Richtig ist, legt natürlich die Regierung fest.

In seinem Radiointerview ließ Orbán am Freitag die Instrumentalisierung und Militarisierung der Gesundheitskrise immer mal durchklingen als er von "Kollektiver Verteidigung der Gemeinschaft der Ungarn" fabulierte und von einem "Eigenen Militärplan zur Verteidigung". Die Bevölkerung kommt an zweiter Stelle, was man zum Beispiel daran sieht, dass "Kindergärten und Schulen nehmen Kinder auf, deren Eltern wegen der Arbeit nicht zu Hause bleiben können." - Das ist gegen den Rat sämtlicher unabhängiger Experten und auch gegen die Maßnahmen der meisten anderen EU-Länder.

Ich würde ja gerne ein anderes unabhängiges Medium in Ungarn zitieren, leider haben es unabhängige Medien in Ungarn verdammt schwer.

Muss ich noch irgendetwas dazu sagen?

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

... rüber nach Felix Austria ... ohne Felix. Aber mit Kurt.

Blaschke, Osnabrück, Montag, 30.03.2020, 21:18 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Hey.

Und ich bin ganz ehrlich, die EU kann und darf dem Treiben nicht ewig tatenlos zusehen, es muss gehandelt werden!

Das hat die EU bisher m.W.n. erst einmal gemacht - 2000, als es hier in Österreich eine ÖVP-/FPÖ-Regierung gab, wurden Sanktionen gegen Österreich ergriffen. Österreich wurde damals innerhalb der EU boykottiert, es gab keine offiziellen Treffen von Politikern mit unserer Regierung, usw..

Wie gesagt, m.W.n. das erste und einzige Mal, dass so etwas passierte. Und es passierte deswegen, weil man in den anderen (damals 14) EU-Mitgliedsländern ein völlig falsches Bild von Österreich hatte.


Ein völlig falsches Bild? So nach Kurt Waldheim ...

Damals war es übrigens die halbe Welt, die Österreichs Präsidenten, nun ja, nicht sooo zugetan war ...

Ich würde mal sagen, danach ließ sich Österreichs Eigenverständnis in Bezug auf die Nazis nicht mehr aufrechterhalten ...

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Jo eh ...

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 21:58 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

Ein völlig falsches Bild? So nach Kurt Waldheim ...

Damals war es übrigens die halbe Welt, die Österreichs Präsidenten, nun ja, nicht sooo zugetan war ...

Ich würde mal sagen, danach ließ sich Österreichs Eigenverständnis in Bezug auf die Nazis nicht mehr aufrechterhalten ...

Bin da ja durchaus bei Dir. Ich war auch kein großer Fan vom Kurti mit dem Pferdi ... Auch kein großer Fan unserer FPÖ-Regierung.

Aber der Waldheim war ein Jahrzehnt vor den Sanktionen unser Präsident, zum Sanktions-Zeitpunkt also schon lang in wohlverdienter (?) Pension.

Und ich verteidig da jetzt auch ungern Herrn O.. Ich will nur sagen: Damals, anno 2000, hat die deutsche Presse gewusst, dass wir Ösis gerade dabei sind, eine Nazi-Diktatur aufzubauen. Und jetzt wiederholt sich das halt ... Und ob ´s diesmal wieder eine Fehleinschätzung ist, das weiß ich nicht, weiß niemand. Könnte aber sein ...

NRW: ICEs sollen teilweise für NV freigeben werden

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 25.03.2020, 18:52 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD

Ach lass doch solche Dinge wie 'Möchtegerndiktator' einfach stecken, Dir geht es wohl zu gut. Lässt Du es bewusst weg, daß die Münchner (und nicht nur die) trotz eindringlicher Warnungen zuvor in Parks, Innenstadt und auf Märkten so zahlreich bummeln waren als gehe sie das alles nichts an?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

NRW: ICEs sollen teilweise für NV freigeben werden

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 25.03.2020, 18:58 (vor 14 Tagen) @ Alibizugpaar

Ach lass doch solche Dinge wie 'Möchtegerndiktator' einfach stecken, Dir geht es wohl zu gut. Lässt Du es bewusst weg, daß die Münchner (und nicht nur die) trotz eindringlicher Warnungen zuvor in Parks, Innenstadt und auf Märkten so zahlreich bummeln waren als gehe sie das alles nichts an?

Gut, die Ausdrucksweise mag fehl am Platz sein. Allerdings umschreibt sie genau wie deine Aussage was von diesem sich gerne Abhebenden Bundesland zu halten ist.

Tja und gestern wurden "Überfüllungen" noch dementiert

Power132 @, Dienstag, 24.03.2020, 21:07 (vor 15 Tagen) @ ETR400

Wie die Fähnchen im Wind halt ... immer so, wie es die PR-

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Mittwoch, 25.03.2020, 15:08 (vor 14 Tagen) @ Power132

Abteilung vorschreibt. ;-)

NRW: Krankenstand bei DB Regio AG liegt bei rund 40 Prozent

Henrik @, Dienstag, 24.03.2020, 21:45 (vor 15 Tagen) @ ETR400

Erst das Angebot zusammenstreichen und dann jammern, dass die Kapazität nicht ausreicht. NRW erweist sich in jeder Hinsicht als unfähig im Umgang mit der Corona-Seuche.

hast Du das überhaupt gelesen?

Wüst hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass der Schienennahverkehr in NRW als Folge der Corona-Krise bis Ende dieser Woche um 50 Prozent heruntergefahren werden müsse. „Aus Sicht des Landes wäre es wünschenswert gewesen, noch länger den Normalfahrplan zu fahren, um überfüllte Züge zu verhindern und damit das Infektionsrisiko zu minimieren“, schrieb Wüst. Dies sei jedoch wegen der Personalausfälle nicht möglich gewesen.

„So liegt beispielsweise der Krankenstand bei der DB Regio AG in Nordrhein-Westfalen aktuell bei rund 40 Prozent“, stellte der Minister fest. „In der Abwägung haben wir daher einem reduzierten Leistungsangebot zugestimmt, um weiterhin ein stabiles Angebot für die Pendler zur Verfügung zu haben.“ Der Schienennahverkehr müsse aber leistungsfähig bleiben - gerade auch, um „Schlüsselpersonen“ zu ihrer Arbeit zu befördern.

https://www.wz.de/nrw/ices-sollen-in-nrw-teilweise-fuer-nahverkehrskunden-freigeben-wer...

NRW: Krankenstand bei DB Regio AG liegt bei rund 40 Prozent

Reservierungszettel @, KDU, Dienstag, 24.03.2020, 23:02 (vor 15 Tagen) @ Henrik

„So liegt beispielsweise der Krankenstand bei der DB Regio AG in Nordrhein-Westfalen aktuell bei rund 40 Prozent“, stellte der Minister fest. „In der Abwägung haben wir daher einem reduzierten Leistungsangebot zugestimmt, um weiterhin ein stabiles Angebot für die Pendler zur Verfügung zu haben.“ Der Schienennahverkehr müsse aber leistungsfähig bleiben - gerade auch, um „Schlüsselpersonen“ zu ihrer Arbeit zu befördern.[/i]

Interessant, sind die alle von heute auf morgen krank geworden? Was wäre ohne Corona passiert, wäre da wohl der Betrieb zusammengebrochen? Und nach dem 19.04.2020 sind alle gleichzeitig wieder gesund und können fahren? Für mich klingt das ein bisschen so als wenn es nur die halbe Wahrheit ist.

NRW: Krankenstand bei DB Regio AG liegt bei rund 40 Prozent

sflori @, Dienstag, 24.03.2020, 23:36 (vor 15 Tagen) @ Reservierungszettel

Interessant, sind die alle von heute auf morgen krank geworden?

Natürlich nicht. Einige Tfs melden sich krank, weil sie Angst vor einer Infektion haben. Das gleiche bei KiNs.


Bye. Flo.

NRW: Krankenstand bei DB Regio AG liegt bei rund 40 Prozent

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 25.03.2020, 09:15 (vor 15 Tagen) @ sflori

Für mich stellt sich dann irgendwo die Frage, wie das weitergeht. Wenn wir jetzt (bei einer Infektionsrate von rund 0,05% der Bevölkerung in NRW) 40% Krankenstände bei DB Regio haben - dann möcht ich nicht wissen, was in ein paar Wochen sein wird.

Anders gefragt: Wann fährt der letzte Zug? Der Letzte macht das Licht aus im Bahn-Tower in Berlin? Und womit beschäftigt sich dieses Forum dann?

Hoffentlich dauert die 'Krise' noch sehr lange ...

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 25.03.2020, 12:03 (vor 14 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 25.03.2020, 12:04

Hey.

Für mich stellt sich dann irgendwo die Frage, wie das weitergeht. Wenn wir jetzt (bei einer Infektionsrate von rund 0,05% der Bevölkerung in NRW) 40% Krankenstände bei DB Regio haben - dann möcht ich nicht wissen, was in ein paar Wochen sein wird.

Sind doch gar nicht krank. Hast du doch gelesen. Prophylaktisch krank geschrieben. Also vorsorglich. Geht übrigens jetzt 2 Wochen ohne Arztbesuch.

Wird alles immer besser. Elementarste Grundrechte ausgehebelt mit simpelsten Allgemeinverfügungen. In den Läden ist die DDR wieder da - kaufen, was grad da ist und nicht, worauf man Lust hätte. Dafür entdecken viele Händler endlich das Online-Geschäft. Die Bärenticket-Oma darf demnächst vielleicht ICE fahren. Und Krankschreibungen gibt's, ohne dass man krank sein wenigstens vortäuschen muss. Anruf genügt. Während hier eine Apothekerin beim Großhandel 400(!!!) Packungen Klopapier bestellt hat. Und in der hinterletzten Bäckerei kann ich meine Brötchen jetzt mit Karte bezahlen. Hoffentlich bleibt die 'Krise' noch sehr lange - so spannende Zeiten gab es lange nicht.

Anders gefragt: Wann fährt der letzte Zug?

Ist doch egal. Sind doch eh leer.

Der Letzte macht das Licht aus im Bahn-Tower in Berlin?

Oder Sie. Oder Es. Wobei es da bestimmt eine Notbeleuchtung gibt.

Und womit beschäftigt sich dieses Forum dann?

Wie bisher auch mit reichlich Weltfremdem. Da finden sich genug Themen ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Wo kaufst du ein?

ktmb @, iOS, Mittwoch, 25.03.2020, 14:38 (vor 14 Tagen) @ Blaschke

Ich war am letzten Samstag in einem Allfrisch um die Ecke einkaufen. Ich konnte bis auf das fehlende Klopapier keine Engpässe entdecken. Ok, bei der Forelle gab es statt lokaler Ware aus einer Osnabrücker Räucherei nur Importware aus PL oder TR. Die aktuelle Versorgungslage würde ich jetzt nicht unbedingt mit einem Konsum, HO oder einem der wenigen privaten Lebensmittelläden der DDR vergleichen können.

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

Haargenau ..

Garfield_1905, Mittwoch, 25.03.2020, 18:20 (vor 14 Tagen) @ ktmb

Ich war am letzten Samstag in einem Allfrisch um die Ecke einkaufen. Ich konnte bis auf das fehlende Klopapier keine Engpässe entdecken. (...)

... das sind auch meine Erfahrungen. Ich kann ntürlich jetzt nicht für alle denkbaren Lebensmittel sprechen, aber ich habe alles bekommen, was ich wollte (= nicht nur einem bestimmten Geschäft) und auch in den gewünschten Mengen. Und dann blieb sogar immer noch reichlich im Regal liegen. ;-) Und oberflächlich betrachtet waren auch alle anderen Regale gut gefüllt. Okay, mir fällt gerade ein, bei der Seife gab es ein paar freie Flächen, aber es war trotzdem noch genügend Ware vorhanden, nur offenbar eben nicht ganz bstimmte Sorten.

Im übrigen konnte mir bisher noch niemand auch nur halbwegs schlüssig erklären, warum die Leute ausgerechnet auf Klopapier so scharf sind, das es nichts mehr gibt . :-) :-) :-) Okay, ich nutze das auch hin und wieder, aber ich muß keine Vorräte für die nächsten 3 Jahre zu Hause haben.

Haargenau ..

Sören Heise @, Region Hannover, Mittwoch, 25.03.2020, 18:26 (vor 14 Tagen) @ Garfield_1905

Ich kann ntürlich jetzt nicht für alle denkbaren Lebensmittel sprechen, aber ich habe alles bekommen, was ich wollte (= nicht nur einem bestimmten Geschäft) und auch in den gewünschten Mengen. Und dann blieb sogar immer noch reichlich im Regal liegen. ;-)

Bei mir gab es keine Nudeln. Da mich der die Einkaufswagenpflicht kontrollierende Wachmann auf die Verfügbarkeit von Toilettenpapier hinwies, habe ich halt davon die erlaube Maximalmenge gekauft.

Im übrigen konnte mir bisher noch niemand auch nur halbwegs schlüssig erklären, warum die Leute ausgerechnet auf Klopapier so scharf sind, das es nichts mehr gibt . :-) :-) :-)

Verstehe ich auch nicht. In den vergangenen vier Wochen stieg die Nachfrage jedenfalls um siebenhundert Prozent, vermeldete eben der WDR.

Viele Grüße
Sören

--
[image]

Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

(OT)Vermutung zum Klopapier

Power132 @, Mittwoch, 25.03.2020, 18:41 (vor 14 Tagen) @ Garfield_1905

Vielleicht liegt das in Urängsten der Leute vor einem totalen Lockdown. Wenn man nicht mehr vor die Tür kommt und auch die Lebensmittelmärkte für eine gewisse Zeit zu haben, muss man vorsorgen.

Und gerade bei Haushalten mit mehreren (kleinen) Kindern scheint es eben einen erhöhten Verbrauch zu geben. Dafür will an gewappnet sein.

Warum man sich aber auf Nudeln, Mehl und Hefe stürzt, ist mir auch schleierhft. Theoretisch wäre das doch die Stunde der Konserven - oder liege ich da falsch? A Rande eine Kuriosität zu den Nudeln - die wieder den typischen Deutschen zeigt. Eine Verkäuferin in einem Superbiomarkt, den regelmäßig aufusche, meinte auch, dass Kunden die sonst die Biobranche meiden jetzt aus Verzweiflung dort Nudeln kaufen und sich über die höhren Preise aufregen.

Übrigens gibt in Dortmund aktuell so gut wie kein Klopapier in den großen Drogerien und Lebensmittelmärkten. Scheint ein echter Lieferengpass zu sein.

Alles richtig, was Du schreibst ...

Garfield_1905, Mittwoch, 25.03.2020, 19:21 (vor 14 Tagen) @ Power132

Vielleicht liegt das in Urängsten der Leute vor einem totalen Lockdown. Wenn man nicht mehr vor die Tür kommt und auch die Lebensmittelmärkte für eine gewisse Zeit zu haben, muss man vorsorgen.


(...)

Übrigens gibt in Dortmund aktuell so gut wie kein Klopapier in den großen Drogerien und Lebensmittelmärkten. Scheint ein echter Lieferengpass zu sein.

... aber warum ausgerechnet Klopapier ??? Nudeln, Mehl oder so, das sehe ich noch irgendwie ein, auch wenn ich mich damit nicht eingedeckt habe. Doch, okay, ich gebe es zu, ich habe 2 Dosen Ravioli mehr als sonst im Vorrat. :-)

Aber wie kommen die Leute ausgerechnet auf Klopapier ??? Du hast ja Recht, auch hier ist kein Klopapier zu bekommen, nirgends, zumindest nicht dort, wo ich es (nicht) gesehen habe. Gegenüber bei mir ist ein PENNY - Markt, da habe ich gerade gestern mehrere (!!!) Leute mit jeweils 4, 5 Packungen im Ausgang gesehen - und plötzlich dann niemand mehr ! :-) Das ist doch irre, das ist eine Massenhysterie. Und ohne hier eine Verschwörungstheorie ins Leben rufen zu wollen (wirklich nicht !), aber das muß doch irgendjemand, irgendwann, irgendwie begonnen haben - und alle machen mit ! Vor ein paar Tagen hat das mal jemand irgendwo mit dem Buch / Film 'Die Welle' verglichen, im übertragenden Sinn natürlich. Und ich glaube, er hat nicht sooo Unrecht !

So mancher Schwaetzer ;-) Zampanos!

br752 @, Mittwoch, 25.03.2020, 14:55 (vor 14 Tagen) @ Henrik

„So liegt beispielsweise der Krankenstand bei der DB Regio AG in Nordrhein-Westfalen aktuell bei rund 40 Prozent“, stellte der Minister fest. „In der Abwägung haben wir daher einem reduzierten Leistungsangebot zugestimmt, um weiterhin ein stabiles Angebot für die Pendler zur Verfügung zu haben.“ Der Schienennahverkehr müsse aber leistungsfähig bleiben - gerade auch, um „Schlüsselpersonen“ zu ihrer Arbeit zu befördern.[/i]

https://www.wz.de/nrw/ices-sollen-in-nrw-teilweise-fuer-nahverkehrskunden-freigeben-wer...


Da muss man nichts "zustimmen". Wenn 40% krank sind und dadurch 50% der Zuege nicht fahren koennen, dann muss man das einfach hinnehmen. Nur ein Politiker kann auf den Schwachsinn kommen und da noch "zustimmen" wollen.

Ich kann vieles davon nicht mehr hoeren. Mit Geld kann ich eine Finanzkrise ueberwinden, aber Geld kann man weder essen, noch bringt Geld krankes Bahnpersonal in die Zuege. - Wenn Ende dann Ende. Das scheinen viele noch nicht verstanden haben.

"... 50.000 Euro fuer ein weiteres Intensivbett ..." - Wenn keins da ist, dann kann er auch 100.000 Euro anbieten.

Apropos Schluesselpersonen: Wenn die so wichtig sind, dann stellt man Schluesselpersonen in dieser Zeit einen Leihwagen vor die Tuer. Denn Sixt und Avis brauchen die im Moment nicht und Stau gibt es auch keinen. Oder die Schluesselperson hat vorher so viel Geld verdient, dass er einen eigenen PKW hat.

Die Zampanos die gerade auf phoenix im Fernsehen zu sehen sind, werden nicht gleich in die U-Bahn steigen und bis zum Alexanderplatz fahren um dann noch 4 Stationen mit dem Bus nach Hause zu fahren.


BR752

So mancher Schwaetzer ;-) Zampanos!

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 25.03.2020, 15:20 (vor 14 Tagen) @ br752

Apropos Schluesselpersonen: Wenn die so wichtig sind, dann stellt man Schluesselpersonen in dieser Zeit einen Leihwagen vor die Tuer. Denn Sixt und Avis brauchen die im Moment nicht und Stau gibt es auch keinen. Oder die Schluesselperson hat vorher so viel Geld verdient, dass er einen eigenen PKW hat.

Und wie verhältst du dich wenn einige Personen keinen Führerschein haben?

Gerade Leute aus Verbrauchermärkten oder Krankenhäusern sind da öfters betroffen. Da möchte die entsprechende Kette oder Klinik als Beispiel sicher nicht jeden Tag 2x ein Taxi von Langenfeld in den Düsseldorfer Norden zahlen.

Die Zampanos die gerade auf phoenix im Fernsehen zu sehen sind, werden nicht gleich in die U-Bahn steigen und bis zum Alexanderplatz fahren um dann noch 4 Stationen mit dem Bus nach Hause zu fahren.

Die nicht andere schon...

PM des VM NRW: Sonderfahrplan für den NRW gilt ab Samstag

Henrik @, Donnerstag, 26.03.2020, 11:31 (vor 13 Tagen) @ Henrik

25.03.20 - 11:45 Uhr Düsseldorf

Pressinformation des Verkehrsministerium des Landes NRW: Sonderfahrplan für den NRW-Schienenverkehr gilt ab Samstag

Informationen gibt es auf der zentralen Infoseite mobil.nrw

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet, der ab Samstag (21. März) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis 19. April gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert. Zugleich wird gewährleistet, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

„Mit dem Sonderfahrplan stellen wir eine stabile Grundversorgung sicher. Menschen, die auf den Nahverkehr bei der Bahn angewiesen sind, bleiben damit mobil – trotz eines verringerten Angebots. Krankenschwestern, Pflegepersonal, Mitarbeiter von Polizei und Lebensmitteleinzelhandel müssen auch weiterhin zu ihren Arbeitsplätzen kommen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Wie in zahlreichen anderen Unternehmen sind auch die Eisenbahnverkehrsunternehmen von den Folgen der Pandemie betroffen und verzeichnen eine gestiegene Zahl von Krankheitsfällen und Mitarbeitern in Quarantäne. Deswegen ist die Reduktion des Angebots zum jetzigen Zeitpunkt richtig, weil der Sonderfahrplan geordnet umgesetzt werden kann.

Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter www.mobil.nrw. Die Eingabe der geänderten Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in NRW verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern. In der Zwischenzeit finden Fahrgäste unter www.mobil.nrw alle notwendigen Informationen. „Wir wollen die Fahrgäste in NRW schnell und umfassend über alle Änderungen informieren. Dazu werden wir die Website in nächster Zeit mehrmals täglich aktualisieren“, sagt Birgit Strecker, Leiterin Kommunikation beim Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM). Auch über die mobil.nrw-App wird auf die Sonderfahrpläne verwiesen und eine Integration in die dortige elektronische Fahrplanauskunft vorbereitet.

https://www.deutschebahn.com/pr-duesseldorf-de/aktuell/presseinformationen/Pressinforma...

--

https://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_20_Sonderfah...
20.03.2020

Kahlschlag bei den SBB - Netzgrafik

Alphorn (CH), Mittwoch, 25.03.2020, 00:58 (vor 15 Tagen) @ Administrator

Die Schweiz hat pro Kopf fast gleich viele Corona-Fälle wie Italien (möglicherweise zum Teil wegen besserer Erfassung - Italien hat acht mal mehr Todelfälle pro Kopf).

Aufgrund dieser Lage und der weitgehenden Quarantäne wird der SBB-Fahrplan nach und nach ausgedünnt. In dieser Netzgrafik sieht man rot die gestrichenen Linien ab 2.4.

Es zeigt sich hier ein Vorteil des ITF: Auch mit weniger Zügen kann man noch gute Umsteigezeiten bieten. Das wird sonst höchstens zu Randzeiten genutzt.

BahnCard und BahnComfort.

Hansjörg, Mittwoch, 25.03.2020, 12:37 (vor 14 Tagen) @ Administrator

Aktuell werden wohl Mails zum Vorgehen der Bahn verschickt.

Auzug:

Uns ist bewusst, dass Sie Ihre BahnCard aktuell nicht wie gewohnt nutzen können. Zudem sind Ihre Möglichkeiten, Statuspunkte zu sammeln, zurzeit eingeschränkt. Wir beobachten die Situation und werden Sie weiter informieren.

BahnCard und BahnComfort.

nscharrn, IC 2152, Mittwoch, 25.03.2020, 16:53 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

ich denke mal da wird es einen Gutschein o.ä. geben - aber z.Z. Gibt wirklich wichtigeres als sich sich um irgendwelche Entschädigung zu streiten

+1 mit Doppel-**

Garfield_1905, Mittwoch, 25.03.2020, 18:12 (vor 14 Tagen) @ nscharrn
bearbeitet von Garfield_1905, Mittwoch, 25.03.2020, 18:12

- kein Text -

BahnCard und BahnComfort.

Alter Köpenicker @, BSPF, Mittwoch, 25.03.2020, 18:10 (vor 14 Tagen) @ Hansjörg

Aktuell werden wohl Mails zum Vorgehen der Bahn verschickt.

So eine Mail habe ich auch bekommen, allerdings fehlt darin der Satz mit den Statuspunkten.

BahnCard und BahnComfort.

agw @, NRW, Donnerstag, 26.03.2020, 11:27 (vor 13 Tagen) @ Alter Köpenicker

Aktuell werden wohl Mails zum Vorgehen der Bahn verschickt.


So eine Mail habe ich auch bekommen, allerdings fehlt darin der Satz mit den Statuspunkten.

Man könnte ja mit Stichtag der Einschränkung den Verfall von Status-Punkten aussetzen.
Wenn dann die Einschränkungen vorbei sind und sich jemand seine neue Bahncard bekommt, hätte er immer noch Status bzw. eine Chance ihn schnell wieder zu holen.

Irgendwann könnte man dann anfangen die Statuspunkte von hinten an wieder langsam verfallen zu lassen.

Wenn man sich die Mühe denn machen will.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

BahnCard und BahnComfort.

heinz11 @, Donnerstag, 26.03.2020, 11:41 (vor 13 Tagen) @ agw

Aktuell werden wohl Mails zum Vorgehen der Bahn verschickt.


So eine Mail habe ich auch bekommen, allerdings fehlt darin der Satz mit den Statuspunkten.


Man könnte ja mit Stichtag der Einschränkung den Verfall von Status-Punkten aussetzen.
Wenn dann die Einschränkungen vorbei sind und sich jemand seine neue Bahncard bekommt, hätte er immer noch Status bzw. eine Chance ihn schnell wieder zu holen.

Irgendwann könnte man dann anfangen die Statuspunkte von hinten an wieder langsam verfallen zu lassen.

Wenn man sich die Mühe denn machen will.

Könnte man. Ja.

Andererseits gibt es doch genug User hier im Forum, die die Anhebung der Punktegrenze für den Comfort-Status fordern. Durch das Nichtaussetzen des Verfalls der Statuspunkte kann man sich das sparen und würde die Zahl der Comfort-Kunden ganz elegant verringern.

BahnCard und BahnComfort.

agw @, NRW, Freitag, 27.03.2020, 09:43 (vor 13 Tagen) @ heinz11

Andererseits gibt es doch genug User hier im Forum, die die Anhebung der Punktegrenze für den Comfort-Status fordern. Durch das Nichtaussetzen des Verfalls der Statuspunkte kann man sich das sparen und würde die Zahl der Comfort-Kunden ganz elegant verringern.

Das war ja schon durch die Mwst-Senkung passiert.
Wenn jetzt alle ihren Status verlieren, wird die DB dauerhaft schlecht besuchte Lounges schließen oder die Öffnungszeiten einschränken.
Für die paar BC100-Nutzer lohnt so manche Lounge nicht.

--
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BahnCard und BahnComfort.

Hansjörg, Freitag, 27.03.2020, 09:46 (vor 13 Tagen) @ agw

Für die paar BC100-Nutzer lohnt so manche Lounge nicht.

Sehe ich anders.

BahnCard und BahnComfort.

agw @, NRW, Dienstag, 31.03.2020, 07:16 (vor 9 Tagen) @ Hansjörg

Für die paar BC100-Nutzer lohnt so manche Lounge nicht.


Sehe ich anders.

Bist du oft in den am schwächsten benutzen Lounges? Sind die zu jeder Tageszeit mit BC100 gut gefüllt?

Das ganze muss ja wie ein Ladengeschäft bezahlt werden. Wie viel Euro pro Tag rechnest du pro BC100 nur für die Lounges?

--
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[OT] Mobilfunkprovider haben sich "umbenannt"

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 25.03.2020, 13:04 (vor 14 Tagen) @ Administrator

Bei mir zum Beispiel nennt sich A1 auf dem Handy nun "A1 AT #bleibdaheim". Auf Twitter habe ich bereits gesehen, dass andere gleichziehen.

Das hat's wohl auch noch nicht gegeben.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

#StayHome VF.DE

Hansjörg, Mittwoch, 25.03.2020, 13:21 (vor 14 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Hansjörg, Mittwoch, 25.03.2020, 13:22

Grüße aus den gestern und heute äußerst leeren ICEs...

Entschädigung BC100?

Digitalreisen @, Mittwoch, 25.03.2020, 14:04 (vor 14 Tagen) @ Administrator

Weiß jemand, wie die Kulanzleistung für BC100 Kunden aussieht? Wie hoch ist die Entschädigung?

abwarten...

patj @, Berlin, Mittwoch, 25.03.2020, 14:22 (vor 14 Tagen) @ Digitalreisen
bearbeitet von patj, Mittwoch, 25.03.2020, 14:23

Ich gehe davon aus, dass die Bahn auch für ihre treuste Kundschaft etwas einfallen lassen wird.

Aktuell haben die da oben aber Wichtigeres zu tun. Ich denke mal, dass es Infos geben wird, sobald klar ist, wie und wann ein regulärer Betrieb wieder aufgenommen wird und sich die Situation wieder entspannt. Was bringt es jetzt etwas festzulegen, was in einer Woche wieder obsolet ist?

Gruß,
patj

abwarten... Bundestag meint bis Ende Sep. 2020

br752 @, Mittwoch, 25.03.2020, 14:57 (vor 14 Tagen) @ patj

Ich gehe davon aus, dass die Bahn auch für ihre treuste Kundschaft etwas einfallen lassen wird.

Aktuell haben die da oben aber Wichtigeres zu tun. Ich denke mal, dass es Infos geben wird, sobald klar ist, wie und wann ein regulärer Betrieb wieder aufgenommen wird und sich die Situation wieder entspannt. Was bringt es jetzt etwas festzulegen, was in einer Woche wieder obsolet ist?

Das man das auf dem Schirm hat, hat mich gefreut.

Der Bundestag hat heute seine eigenen Arbeitsgesetze erstmal bis Ende September 2020 ausgelegt/abgeaendert. Die wissen schon warum.


BR752

Entschädigung BC100?

Ösi, Mittwoch, 25.03.2020, 15:05 (vor 14 Tagen) @ Digitalreisen

Ich habe schon (vor der hier auch zitierten Mail) angefragt, wenn ich eine Antwort erhalte, schreibe ich es hier rein.

+1

Hansjörg, Mittwoch, 25.03.2020, 15:23 (vor 14 Tagen) @ Ösi

- kein Text -

Antwort Comfort Service BC100

tom66, Mittwoch, 25.03.2020, 23:15 (vor 14 Tagen) @ Digitalreisen

Also ich habe folgende Antwort vom Comfort Service vor ein paar Tagen erhalten:

Wir werden Ihnen für den Corona-Zeitraum, zur Zeit bis 30. April 2020, eine Erstattung per Gutschein (1 Jahr gültig) zukommen lassen. Da wir nicht wissen, ob das Thema Corona auch über den 30. April noch eines ist, werden wir uns bei Ihnen nach der Beendigung der Einschränkungen durch Corona mit dem Gutschein melden. Sie müssen sich also nicht noch ein weiteres Mal an uns wenden. Wir bitten Sie um Geduld.

Also warten wir mal ab.

Antwort Comfort Service BC100

Digitalreisen @, Mittwoch, 25.03.2020, 23:19 (vor 14 Tagen) @ tom66

Also ich habe folgende Antwort vom Comfort Service vor ein paar Tagen erhalten:

Wir werden Ihnen für den Corona-Zeitraum, zur Zeit bis 30. April 2020, eine Erstattung per Gutschein (1 Jahr gültig) zukommen lassen. Da wir nicht wissen, ob das Thema Corona auch über den 30. April noch eines ist, werden wir uns bei Ihnen nach der Beendigung der Einschränkungen durch Corona mit dem Gutschein melden. Sie müssen sich also nicht noch ein weiteres Mal an uns wenden. Wir bitten Sie um Geduld.

Also warten wir mal ab.

Super, vielen Dank für die Antwort!

Antwort Comfort Service BC100

WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 08:34 (vor 14 Tagen) @ tom66

Das klingt doch inhaltlich und vom Verfahren her vernünftigt.

Ich sehe es absolutes Entgegenkommen der Bahn an und freue mich über jedes Angebot. Viel lieber wäre mir natürlich mein tägliches ICE-Kuscheln

Israel: Bahnverkehr komplett eingestellt

Christian_S, Mittwoch, 25.03.2020, 18:03 (vor 14 Tagen) @ Administrator

Guten Abend!

Aufgrund der Verschärfung der Anordnungen seitens Gesundheits- und Verkehrsministeriums stellt die Israelische Bahn heute abend um 20 Uhr den Personenverkehr im gesamten Netz ein.
Während Busse auch morgen noch - wenn auch mit stark reduziertem Angebot - weiterhin fahren, wird der Personenverkehr auf der Schiene vorrübergehend eingestellt ("ad leHoda'a chadascha" - sinngemäß übersetzt "bis auf weiteres")

ABER: die israelische Bahn schreibt auf ihrer Facebookseite, das diese Zwangspause umso intensiver für die Durchführung von wichtigen Bauarbeiten, aber auch die Beschleunigung der Elektrifizierung genutzt werden soll und in dieser Zeit die Arbeiten intensiviert werden sollen.

Ähnliches in Deutschland? Bei dem Planungsaufwand kaum vorstellbar ;-)

Israel: Stand der Elektrifizierung 03/2020?

sb @, Donnerstag, 26.03.2020, 15:28 (vor 13 Tagen) @ Christian_S

Shalom,

ABER: die israelische Bahn schreibt auf ihrer Facebookseite, das diese Zwangspause umso intensiver für die Durchführung von wichtigen Bauarbeiten, aber auch die Beschleunigung der Elektrifizierung genutzt werden soll und in dieser Zeit die Arbeiten intensiviert werden sollen.

Sehr gut, dass man die äußerst bedauerliche Betriebseinstellung bei ISR (Israel State Railways) wenigstens für überfällige Elektrifizierungsarbeiten nutzen möchte.

Wie weit sind inzwischen die Elektrifizierungarbeiten?

- Tel Aviv Savidor Merkaz müsste inzwischen ja schon komplett überspannt sein?

- Wie sieht es mit den Gleisen weiter Richtung Tel Aviv University und Herzliya aus?

- Umfasst die Elektrifizierung im Knoten Lod bisher nur einzelne Depotgleise und die "Lod Curve" zum Flughafen?

Herzlichen Dank, vielleicht weißt Du ja aktuell was Näheres.

Israel: Stand der Elektrifizierung 03/2020?

Christian_S, Donnerstag, 26.03.2020, 17:43 (vor 13 Tagen) @ sb

- Tel Aviv Savidor Merkaz müsste inzwischen ja schon komplett überspannt sein?

Mein letzter Ausflug in die Gush Dan ist - bedingt durch die derzeitige Situation - schon über 4 Wochen war. Mitte/Ende Februar war Savidor/Merkaz noch nicht überspannt, aber sämtliche Masten standen bereits und Quertragmasten wurden gerade installiert. Auch standen schon Masten bis in die nördlich des Bahnhofs gelegene Abstellanlage, aber noch ohne Ausleger.


- Wie sieht es mit den Gleisen weiter Richtung Tel Aviv University und Herzliya aus?

Bis auf einzele Mastfundamente nördlich des Bf Savidor/Merkaz war noch nix zu sehen.


- Umfasst die Elektrifizierung im Knoten Lod bisher nur einzelne Depotgleise und die "Lod Curve" zum Flughafen?

Ja. Die Hauptstrecke Tel Aviv - Lod via Kfar Chabad ist noch nicht angegangen wurden, auch direkt hinter der Ausfädelung der Flughafenstrecke ist noch nichts von Elektrifizierung zu sehen. Man treibt definitiv zuerst die Elektrifizierung Richtung Norden voran.


Herzlichen Dank, vielleicht weißt Du ja aktuell was Näheres.

Dank Corona fiel mein für den 10.03. geplanter Ausflug nach Tel Aviv leider ins Wasser. Stattdessen bin ich halt per Zug nach Bet Shean gefahren, schön im IC3 :-)
Der geplante Kreuzungsbahnhof in Nesher ist schon weit fortgeschritten, das zweite Gleis liegt und die Signale stehen schon, sind aber noch außer Betrieb.

Israel: Stand der Elektrifizierung 03/2020?

sb @, Donnerstag, 26.03.2020, 22:16 (vor 13 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von sb, Donnerstag, 26.03.2020, 22:17

- Wie sieht es mit den Gleisen weiter Richtung Tel Aviv University und Herzliya aus?


Bis auf einzele Mastfundamente nördlich des Bf Savidor/Merkaz war noch nix zu sehen.

...immerhin sind seit spätestens 01.2020 offensichtlich schon alle vier Streckengleise bis Herzliya signalisiert befahrbar; davon wurde während den Elektrifizierungsarbeiten schon Gebrauch gemacht als die südwärtigen Züge über HaShalom Gleis 3 geleitet worden sind, um Abkreuzungskonflikte mit den nordwärtigen Zügen über HaShalom Gleis 2 zu vermeiden.


---
Offtopic:

Dank Corona fiel mein für den 10.03. geplanter Ausflug nach Tel Aviv leider ins Wasser. Stattdessen bin ich halt per Zug nach Bet Shean gefahren, schön im IC3 :-)

...d.h. Du bist in Haifa beheimatet?


Nebenfrage zu Nesher:

Nesher

Ist Dir bekannt, wann das BRT-System Metronit bis Nesher verlängert wird und ob dann beispielsweise eine Metronit-Linie 4 HaNevi'im – Nesher fahren soll?

Israel: Stand der Elektrifizierung 03/2020?

Christian_S, Freitag, 27.03.2020, 18:41 (vor 12 Tagen) @ sb


...immerhin sind seit spätestens 01.2020 offensichtlich schon alle vier Streckengleise bis Herzliya signalisiert befahrbar

Ja, das ist alles schon befahrbar. Auch das komplette Gleisdreieck an der Strecke Tel Aviv - Haifa zum Bahnhof Ra'anana West ist befahrbar und signaltechnisch angeschlossen. Nur gibts nach wie vor keinen (Personen-)Verkehr auf den 2 km. Wenn man aus Richtung Norden kommt muss man immer noch die ganze "Runde" via Bnei Brak und Rosh HaAiyn fahren, um nach Kfar Saba und Ra'anana zu kommen ...


...d.h. Du bist in Haifa beheimatet?

So ist es :-)


Ist Dir bekannt, wann das BRT-System Metronit bis Nesher verlängert wird und ob dann beispielsweise eine Metronit-Linie 4 HaNevi'im – Nesher fahren soll?

Klar, ich fahre auf dem Weg zur Arbeit jeden Tag durch die Baustelle der Metronit-Linie. In der Bar-Yehuda-Straße in Nesher wird überall gebaut, man ist schon ziemlich weit. Es wurden neue Ampeln aufgestellt, teilweise sind die Spuren des Metronit sogar schon asphaltiert. Auch Haltestellen wurden schon gebaut. So z.B. am Stadion Nesher, dort stehen sogar die Haltestellenhäuser und -schilder schon.
Enden wird die Linie ja nicht in Nesher selbst, sondern östlich davon am Einkaufszentrum des Kibbuz Yagur. Auch dort ist man schon fleißig am Erstellen der Infrastruktur. Ich habe keine Zweifel, das die Linie wie vorgesehen Anfang 2021 in Betrieb gehen wird.

Israel: Haifa

sb @, Montag, 30.03.2020, 14:06 (vor 9 Tagen) @ Christian_S

Besten Dank; dann hoffen wir, dass auch die urbane Seilbahn von Merkazit HaMifrats bald in Betrieb gehen kann.

Von Haifa habe ich nicht nur Bus und Bahn (und Eisenbahnmuseum) in guter Erinnerung, sondern auch mit die abgefahrendsten Privatkonzerte... ;)

...und sollte ich hoffentlich mal wieder hinkommen, würde ich mich also freuen, wenn auch wir uns mal treffen könnten!

Israel: Haifa

Christian_S, Montag, 30.03.2020, 20:12 (vor 9 Tagen) @ sb

Besten Dank; dann hoffen wir, dass auch die urbane Seilbahn von Merkazit HaMifrats bald in Betrieb gehen kann.

Da bin ich auch gespannt. Im unteren Abschnitt (Merkasit HaMifraz - Technion) wurden Anfang Februar die Seile gespannt, dafür war 2x jeweils freitags die wichtige Kreuzung bei Check Post gesperrt.
Im oberen Abschnitt (Technion - Universität) tut sich aber seither nichts, obwohl alle Masten längst aufgestellt sind. Ich warte auf das Schild mit dem Hinweis, wann da die Straße (=mein Arbeitsweg) gesperrt wird.


Von Haifa habe ich nicht nur Bus und Bahn (und Eisenbahnmuseum) in guter Erinnerung, sondern auch mit die abgefahrendsten Privatkonzerte... ;)

In der Stadt ist - außer jetzt halt gerade - eigentlich immer was los. Auch der Weihnachtsmarkt auf dem Ben-Gurion-Boulevard war wirklich nett gemacht :-)


...und sollte ich hoffentlich mal wieder hinkommen, würde ich mich also freuen, wenn auch wir uns mal treffen könnten!

Aber gerne. Hoffentlich gibts in nicht allzu fernen Wochen wieder Flüge nach Deutschland. Ich würde meine Eltern gern mal wieder besuchen.

Sammelthread "Coronavirus"

WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 08:31 (vor 14 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 08:35

wenn ich mir hier so manche Kommentare durchlese bin ich richtig froh, dass wir von Politikern regiert werden und nicht von Pseudeoexperten, Paranoiker und Fahrgastzählern.

Im Angesichts der Toten klingt macher Kommentar für mich ziemlich zynisch.

Noch vor wenigen Wochen wäre für mich völlig (und zwar absolut) unmöglich gewesen die Politik eines Markus S. auch nur annähernd gut zu finden. Wieder was gelernt

Sammelthread "Coronavirus"

ICE-TD, Donnerstag, 26.03.2020, 09:47 (vor 14 Tagen) @ WbuIV
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 26.03.2020, 09:48

Und weil Markus S mit seinen Ausgangssperren so erfolgreich ist hat Bayern mittlerweile NRW überholt was die Anzahl Infizierter je 100 000 Einwohner betrifft und in ein paar Tagen vermutlich auch bei den absoluten Zahlen. Ein voller Erfolg seine Politik der Demonstration von Macht und Stärke.

Müßige Diskussion

Power132 @, Donnerstag, 26.03.2020, 09:55 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von Power132, Donnerstag, 26.03.2020, 09:56

weil die bayrische Politik mit ihrem CSU Absolutheits Anspruch und "Wächter der Ordnung in der Republik"-Image schon immer sehr speziell war und ist.

Das ist wie mit anderen Machtmenschen (Türkei, Ungarn, Russland, USA) entweder man mag sie oder mag sie nicht. Schwarz/Weiß - Graustufen sind da nicht vorgesehen.

Sammelthread "Coronavirus"

WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 10:02 (vor 14 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 10:03

und wieder so ein Experte. Offensichtlich keine Ahnung von Inkubationszeiten usw. Wie hoch ist eigentlich die Testrate NRW im Vergleich zu Bayern? Keine Ahnung?

Welche weentlichen Unterschiede bei den Kontaktsperren gibt es zwischen NRW und Bayern? Keine.

Also ich beende für mich die Diskussion.Für Manche gibt es scheinbar noch viel zu wenig Tote durch Cornoa. Gruselig.

Sammelthread "Coronavirus"

Reservierungszettel @, KDU, Donnerstag, 26.03.2020, 10:16 (vor 14 Tagen) @ WbuIV

und wieder so ein Experte. Offensichtlich keine Ahnung von Inkubationszeiten usw. Wie hoch ist eigentlich die Testrate NRW im Vergleich zu Bayern? Keine Ahnung?

Welche weentlichen Unterschiede bei den Kontaktsperren gibt es zwischen NRW und Bayern? Keine.

Nach meinem Kenntnisstand darf man in Bayern nur alleine raus, in NRW zumindest zu zweit.


Also ich beende für mich die Diskussion.Für Manche gibt es scheinbar noch viel zu wenig Tote durch Cornoa. Gruselig.

Sammelthread "Coronavirus"

Power132 @, Donnerstag, 26.03.2020, 10:55 (vor 14 Tagen) @ Reservierungszettel

und wieder so ein Experte. Offensichtlich keine Ahnung von Inkubationszeiten usw. Wie hoch ist eigentlich die Testrate NRW im Vergleich zu Bayern? Keine Ahnung?

Welche weentlichen Unterschiede bei den Kontaktsperren gibt es zwischen NRW und Bayern? Keine.


Nach meinem Kenntnisstand darf man in Bayern nur alleine raus, in NRW zumindest zu zweit.

aber nur wenn man in einem Hausstand wohnt (Familie, Lebenspartner)

Sammelthread "Coronavirus"

Henrik @, Donnerstag, 26.03.2020, 11:44 (vor 13 Tagen) @ Power132

und wieder so ein Experte. Offensichtlich keine Ahnung von Inkubationszeiten usw. Wie hoch ist eigentlich die Testrate NRW im Vergleich zu Bayern? Keine Ahnung?

Welche wesentlichen Unterschiede bei den Kontaktsperren gibt es zwischen NRW und Bayern? Keine.

Nach meinem Kenntnisstand darf man in Bayern nur alleine raus, in NRW zumindest zu zweit.

aber nur wenn man in einem Hausstand wohnt (Familie, Lebenspartner)

in einem Haushalt lebende Personen sind da raus - mit denen kann man sich aufhalten wie zuvor, wie man will, unbegrenzt, drinnen wie draußen. Da gibts auch keinen Unterschied zwischen NRW und Bayern.

Es geht grundsätzlich auch nicht um raus, raus aus der Wohnung. Das soll man erst recht, das wird sehr empfohlen. Das Wording ist hier sehr unglücklich - aber mittlerweile ist das ja überall angekommen.

Der Unterschied ist schlicht,
in NRW wie auch anderswo kann man sich in der Öffentlichkeit mit einer weiteren (nicht im selben Haushalt lebende Person) treffen - in Bayern nicht.

Sammelthread "Coronavirus"

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 26.03.2020, 11:50 (vor 13 Tagen) @ Henrik

Der Unterschied ist schlicht,
in NRW wie auch anderswo kann man sich in der Öffentlichkeit mit einer weiteren (nicht im selben Haushalt lebende Person) treffen - in Bayern nicht.

Naja... nein.

Wörtlich heißt es in der Hamburger Allgemeinverfügung: "Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine sowie in Begleitung von Personen gestattet, die in derselben Wohnung leben, oder einer weiteren Person, die nicht in derselben Wohnung lebt."

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Kontaktverbot-im-Norden-Was-ist-noch-erlaubt-,coron...

Aber ... das ist ja inzwischen überall angekommen. ;)

nein? ;) :D

Henrik @, Donnerstag, 26.03.2020, 11:55 (vor 13 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

Sammelthread "Coronavirus"

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 26.03.2020, 10:27 (vor 14 Tagen) @ WbuIV

Die absoluten Zahlen sind möglicherweise eher irrelevant. Ziel ist, die Ausbreitung einzudämmen. Wie schnell hat es sich in beiden Bundesländern vor und nach den Maßnahmen ausgebreitet? In den ersten Tagen des Inkrafttretens in Österreich konnte sich die Ausbreitung bereits halbieren.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Infektionsrechnen für Anfänger

WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 11:41 (vor 13 Tagen) @ J-C
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 11:43

Nochmal zum Nachrechnen:

am Wochenende 14 + 15.03 haben sich zahlreiche Menschen zu Feiern, in Biergärten, Parks und zum Wahlauszählen getroffen. Sogar auf Berggipfeln gab es Staus.

Die bay. Regierung hat Einschränkungen zum 21.03. verkündet, da mit Vernunft offensichtlich nicht zu erreichen ist.

Die letzten Statisitiken des RKI (nur die beinhalten keine Prognosen, sonden Fakten) ist vom 25.03.

Zwischen Inkrafttreten der Einschränkungen und letzter Statistik sind es 5 Tage

Die Inkubationszeit beträgt 2 - 14 Tage (l. RKI)

Wie soll es zu einer Abflachung kommen:
- wenn die Einschränkungen erst wenige Tage gelten
- noch nicht einmal alle, die Sympome zeigen untersucht sind
- die Dunkelziffer der infizierten, aber nicht erkrankten hoch sein dürfte (Inkubationszeit).

Die, die jetzt so starke Symptome zeigen, dass sie bereits getestet wurden und auch ein Ergebnis in der Hand haben sind mit ziemlicher Zeit vor den Einschränkungen angesteckt worden.

Nach kurzer Zeit das Nichtfunktionieren der Einschränkungen beweisen zu wollen zeugt bestenfalls von Ignoranz und Ahnungslosigkeit (damit mein ich nicht Dich J-C).

Ich hoffe alle, die so etwas verbreiten habe auch den Mumm den Angehörigen ins Gesicht zu sagen, dass es halt einfach hinzunehmen ist, wenn auch junge und an sich gesunde Menschen an Corona sterben.

Jetzt ist endgültig Schluss für mich.

Armin L.: Alles unter Kontrolle!

ktmb @, iOS, Donnerstag, 26.03.2020, 12:12 (vor 13 Tagen) @ WbuIV
bearbeitet von ktmb, Donnerstag, 26.03.2020, 12:15

Ein Video von bild.de:
Wir haben alles unter Kontrolle. A. Laschet 26.02.20 (Hoffentlich wird der nicht Kanzler.)

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

Sammelthread "Coronavirus"

ICE-TD, Donnerstag, 26.03.2020, 12:47 (vor 13 Tagen) @ J-C

Die absoluten Zahlen sind möglicherweise eher irrelevant. Ziel ist, die Ausbreitung einzudämmen. Wie schnell hat es sich in beiden Bundesländern vor und nach den Maßnahmen ausgebreitet? In den ersten Tagen des Inkrafttretens in Österreich konnte sich die Ausbreitung bereits halbieren.

In Österreich sehe ich die Situation auch etwas anders, aufgrund der noch relativ geringen Zahl an Infizierten und Begrenzung auf eine Region (ich glaube Tirol ist hauptsächlich betroffen) kann man mit Ausgangssperren vielleicht wirklich die Ausbreitung noch eindämmen. In Deutschland dagegen ist das nicht mehr möglich, das gesamte Land ist betroffen und es sind zuviele, hier kann man die Pandemie nur zeitlich strecken. Und dafür ist es nicht nötig das nun auch der allerletzte zu Hause bleibt. Der Virologe Alexander Kekule sagte man müsse nicht 95% der Bevölkerung bestrafen für 5 % Unvernünftige, da die letzten 5 % eh kaum Auswirkungen haben. Und auch Drosten sagte das es wichtiger war die großen Kontaktplätze wie Schule, Kita und Großveranstaltungen zu schließen, der Rest hat nicht so große Auswirkungen.

Information hilft.

ktmb @, iOS, Donnerstag, 26.03.2020, 12:55 (vor 13 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von ktmb, Donnerstag, 26.03.2020, 12:57

Aktuell hat AT sogar mehr Fälle, wenn man die Infizierten pro 1 Mill Einwohner betrachtet. Zur Verteilung im Land wäre ich mir da nicht so sicher. Auch außerhalb von Tirol gibt es viele Fälle.
Quellen: https://app.23degrees.io/view/eGv4mcarM1nYpTEJ-choro-covid-19-bestaetigte-infektionen
https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

Information hilft.

Altmann @, Amstetten, Donnerstag, 26.03.2020, 13:07 (vor 13 Tagen) @ ktmb

Aktuell hat AT sogar mehr Fälle, wenn man die Infizierten pro 1 Mill Einwohner betrachtet. Zur Verteilung im Land wäre ich mir da nicht so sicher. Auch außerhalb von Tirol gibt es viele Fälle.

So ist es. Österreich ist keineswegs "Insel der Seligen". Wir liegen etwa auf einer Ebene mit BaWü und Bayern (den beiden am stärksten betroffenen deutschen Bundesländern), sowohl in Bezug auf Infizierte wie auch Todesopfer.

Hierzulande am stärksten betroffen (in Bezug auf Infizierte) sind Tirol und Vorarlberg. In Wien gibt es zwar erstaunlich wenig Infizierte, dafür aber erstaunlich viele Todesfälle (was aber sicher nicht auf mangelnde Durchtestung zurückzuführen ist!?).

Auch die Zuwachsraten haben sich auf deutschem Niveau eingependelt (etwa 20% pro Tag), obwohl bei uns die Maßnahmen ja schon viel länger in Kraft sind.

Information hilft.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 26.03.2020, 13:58 (vor 13 Tagen) @ Altmann

Bezüglich der Zuwachsraten muss man aber auch sagen, dass jetzt mehr und mehr Tests durchgeführt werden können und die Dunkelziffer damit weiter sinken kann. Ich würde mich über größere Erhöhungen nicht wundern, das heißt einfach nur, dass einfach mehr existierende Fälle aufgedeckt werden.

Und getestet wird am besten, wenn das Risiko nicht so hoch ist, am nächsten Tag sich gleich zu infizieren und das erreicht man durch die Reduktion sozialer Kontakte.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Sowas, kürzlich hast du noch was anderes behauptet...

Matze86 @, München, Donnerstag, 26.03.2020, 20:00 (vor 13 Tagen) @ Altmann

- kein Text -

Sowas, kürzlich hast du noch was anderes behauptet...

Altmann @, Amstetten, Donnerstag, 26.03.2020, 20:11 (vor 13 Tagen) @ Matze86

Ich nehme an, Du beziehst Dich auf folgenden Post von mir (wäre gut, wenn Du das klarstellst): Ja, mag sein, das kann und wird noch mehr werden (wenngleich ich das natürlich nicht hoffe). Aber aktuell gibt ´s durchaus noch Luft in unserem Gesundheitssystem ..

Ich hab also damals schon gemeint, dass die Gefahr eines Anstiegs da ist, und hab nie behauptet, dass Corona eine Erfindung der Medien ist. Aber auch heute gibt es bei uns noch genug freie Betten in allen Spitälern, und alle Experten sagen, dass dies auch so bleiben wird.

Die Zahlen sind mittlerweile (im Vergleich zu meinem damaligen Post) sicher signifikant gestiegen, das stimmt. Trotzdem ist eine Infektionsrate von unter 0,1% immer noch eher deutlich unter jenen 60% - 70%, die Frau M. prophezeit hat (und ja, 0,1% werdens nicht bleiben, trotzdem ...).

Bestätigung + bitte abwarten

Matze86 @, München, Donnerstag, 26.03.2020, 20:15 (vor 13 Tagen) @ Altmann

- kein Text -

Das wäre ein schönea Schlußwort gewesen.

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 26.03.2020, 12:19 (vor 13 Tagen) @ WbuIV

Huhu.

Also ich beende für mich die Diskussion.

Ja, wenn die Argumente ausgehen, ist das ein einigermaßen eleganter Ausgang.

Für Manche gibt es scheinbar noch viel zu wenig Tote durch Cornoa. Gruselig.

Was ist der aktuelle Stand? 200 irgendwas? Bis zum Wochenende sollten wir die Grippe eingeholt haben. Bei letzterer stehen wir bei 265 Toten diese Saison etwa. Selbst da gibt's Wettbewerb.

https://www.mdr.de/wissen/grippe-erkaeltung-ansteckung-fieber-arztbesuch-sachsen-anhalt...

Sicherlich hattest du da in den letzten Jahrzehnten der winterlichen Grippe mit den jährlichen Toten ähnlich viel Mitgefühl und hast private Schutzmaßnahmen umgesetzt. Und natürlich engagierst du dich gegen Ebola, Zika und was es sonst noch alles gibt, woran Unschuldige sterben.

Und wenn wir die Wirtschaft runterfahren und bald als Folge der Globalisierungkritik Textilien in Burladingen produzieren statt in der Ferne, dann hast du sicher auch genauso Mitgefühl für die vielen Textilarbeiter in Bangladesh, denen jede Existenzgrundlage genommen wird und die dann mangels anständigem Sozialsystem verhungern dürfen. Oder als Zuwanderer vor der Tür hier stehen.

Ich muss jetzt erst wieder arbeiten, dank Corona wurde mir bescheinigt, dass ich systemrelevant bin als Zeitungs- und Postzusteller und unverzichtbar. Toll. Und dem Admin wird die Diskussion auch nicht gefallen. Ansonsten aber ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Blaschke: 250 Tote sind einfach zuwenig

WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 13:38 (vor 13 Tagen) @ Blaschke

Dich interessieren Fakten eh nicht, oder?

Du vergleichst Tote einer beginnenden Pandemie mit den Jahreszahlen der Grippe. Toll.
250 Tote sind zu wenig um tätig zu werden? Dass nenn ich zynisch. (Lt. RKI sind es derzeit 198). Zuviel zum Thema Fakten.

Infektionswahrscheinlichkeit und -auswirkungen der Grippe können durch eine Schutzimpfung für den Einzelnen und damit für die Gesamtbevölkerung deutlich verringert werden. Auch das unterscheidet Grippe von Corona. Warum lassen sich so viele nicht impfen? Wahrscheinlich mit den selben Niveau-Limbo-Argumenten wie Deine in Richtung Corona.

Eine Argumentation wir können Krankheit X ignorieren weil an Krankeit Y mehr Leute sterben finde ich auch ziemlich niveaulos.

Auch wer selbst nicht (schwer) erkrankt kann Andere anstecken. Das RKI geht von ca. 2,5 Personen pro Infizierten aus. Leichtfertige bringen also Krankheit oder Tod zu Anderen. Aber wichtig ist nur ich, ich, ich. Hauptsache der Stadt kann nicht herausfinden, was Blaschke in seinem armen kleinen Leben macht.

Übrigens ich rede nicht nur schlau. Von meinem Landkreis wurde ich zwischenzeitlich auch als systemrelevant erklärt. Aber nicht um irgendwelche Blättchen mit Werbung zu verteilen sondern im Rahmen des Katastrophenschutzes.

So lieber Admin jetzt kannst mich sperren.

Blaschke: 250 Tote sind einfach zuwenig

oska, Donnerstag, 26.03.2020, 13:57 (vor 13 Tagen) @ WbuIV

Du vergleichst Tote einer beginnenden Pandemie mit den Jahreszahlen der Grippe. Toll.
250 Tote sind zu wenig um tätig zu werden? Dass nenn ich zynisch. (Lt. RKI sind es derzeit 198). Zuviel zum Thema Fakten.

In dem Dorf wo Du wohnst sind letztes Jahr 250 Menschen an Grippe gestorben? Oder wovon ist das die Jahreszahl? Bitte nenne Fakten und Quellen, statt sie nur zu fordern.

2017/2018 gab es 25.000 Grippetote in Deutschland. Zu Fakten gehört immer eine Quelle. Die Zahl beruht auf Schätzungen des RKI und wurde letzten Herbst von der Tagesschau veröffentlicht:

https://www.tagesschau.de/inland/grippe-129.html

Bei den 25.000 Grippe-Toten in Deutschland waren dies auf 12 Monate gerechnet also etwa 2.000 Tote pro Monat, wobei die Zahl in den Grippemonaten höher und im Sommer niedriger gewesen sein wird.

Infektionswahrscheinlichkeit und -auswirkungen der Grippe können durch eine Schutzimpfung für den Einzelnen und damit für die Gesamtbevölkerung deutlich verringert werden.

Darum sollten sich alle älteren Menschen und Angehörige der Risikogruppe im Herbst impfen lassen. Alle, die das getan haben, entlasten jetzt das Gesundheitssystem.

Blaschke: 250 Tote sind einfach zuwenig

WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 14:23 (vor 13 Tagen) @ oska
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 14:25

250 sind die im Blaschkes post genannten Corona-Toten. Kann man dort nachlesen, wenn man will.

Ich habe die Zahl korrigiert und meine Quelle RKI angegeben, Stand 26.03.2020 12:30 Uhr.

Was willst Du genau von mir?

Blaschke: 250 Tote sind einfach zuwenig

oska, Donnerstag, 26.03.2020, 14:41 (vor 13 Tagen) @ WbuIV
bearbeitet von oska, Donnerstag, 26.03.2020, 14:41

Was willst Du genau von mir?

Das Du die Sorgfalt bei den Fakten an den Tag legst, die Du von anderen forderst. Du hast von Jahreszahlen gesprochen:

Du vergleichst Tote einer beginnenden Pandemie mit den Jahreszahlen der Grippe.

Das ist falsch. Blaschke hat die Zahlen der aktuellen Grippesaison genannt, keine Jahreszahlen. Verlässliche Jahreszahlen für dieses Jahr wird es erst 2021 geben. Die Zahl der Grippetoten wird deutlich höher sein als die vom MDR genannten 265 bisherigen Todesfälle.

da hast du recht

WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 14:48 (vor 13 Tagen) @ oska
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 26.03.2020, 14:50

wenngleich es im Kern meines Posts um etwas anderes ging. Ist aber nur ne billige Ausrede.
Damit sind halt bisher kann 200 Tote für Blaschke letztlich irrelevant, wenn man seine bisherigen Posts zu Corona liest.

Yüp ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 26.03.2020, 20:58 (vor 13 Tagen) @ WbuIV

Hey.

Übrigens ich rede nicht nur schlau.

Würde ich auch nie behaupten ... ;-)

Von meinem Landkreis wurde ich zwischenzeitlich auch als systemrelevant erklärt. Aber nicht um irgendwelche Blättchen mit Werbung zu verteilen sondern im Rahmen des Katastrophenschutzes.

Wow. Toll. Freut mich. Bist du noch systemrelevanter als ich.

Ansonsten kann man mit dem Thema 'Sterben' ja auch mal etwas gelassen umgehen. Kommt auf uns alle zu. Und selten zum passenden Zeitpunkt. Wer damit gar nicht klar kommt, dem empfehle ich immer eine religiöse Gemeinschaft. Gibt da viele verschiedene mit großer Vielfalt. Da sollte sich für jeden was finden lassen.

Ich schlabber mir erstmal ne Coke und schaue, wie beim 'Traumschiff' alle 'Katastrophen' gelöst werden. Derweil ich enttäuscht bin, dass ich in einem Laden heute sogar Klopapier vorgefunden habe. Auch trostlos.

So lieber Admin jetzt kannst mich sperren.

Warum das denn? Wenn es dir hier nicht gefällt: man kann doch auch einfach wegbleiben. Wegen meiner ist das aber nicht nötig. Ich freue mich über jeden Mitstreiter.

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Der Preis der Freiheit (Das wäre ein schönea Schlußwort... )

oska, Donnerstag, 26.03.2020, 13:43 (vor 13 Tagen) @ Blaschke

Für Manche gibt es scheinbar noch viel zu wenig Tote durch Cornoa. Gruselig.


Was ist der aktuelle Stand? 200 irgendwas? Bis zum Wochenende sollten wir die Grippe eingeholt haben. Bei letzterer stehen wir bei 265 Toten diese Saison etwa. Selbst da gibt's Wettbewerb.

Ich bin mal auf die Zahl der Verkehrstoten gespannt. Dauert noch etwas, bis wir die erfahren, aber in diesen Tagen könnten die Zahl möglicherweise historisch niedrig sein.

Auch sind mir keine Medienberichte aufgefallen, wie rücksichtslose E-Scooter-Fahrer die armen Fußgänger über den Haufen gefahren haben. Kaum Sportverletzungen, brauchen wir noch so viele Chirurgen in Deutschland? Keine Badeunfälle. Weniger Taschendiebstähle an Bahnhöfen und in Fußgängerzonen. Gibt es eine Statistik wie viele Leute ohne Ticket erwischt werden? Sowohl im Nah- wie Fernverkehr dürfte der absolute Wert momentan recht gering sein. Was nicht bedeutet, das jeder Hinteneinsteiger einen Fahrschein hat, den er sonst beim Mann hinter dem Absperrband im Bus erworben hätte.

Selbst die Grippe kann nicht mehr so wie sie gerne möchte. Wie denn auch, wenn die potentiell Erkrankten die Straßenseite wechseln, sobald sie einen anderen Menschen auch nur aus der Ferne erblicken.

Wird es uns bald so gehen wie den Sentinelesen? Abgeschottet vom Rest der Welt. Klar, gegen Corona hilft es. Die werden mit Sicherheit noch weniger Fälle haben als wir in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, wo der Kontakt zu Fremden ähnlich gering sein dürfte. Doch fürs Immunsystem ist das nicht gut. Es darf nicht so weit kommen, dass man im Nordosten mit Pfeil und Bogen beschossen wird, weil sich die Einheimischen dort vor den sogenannten Zivilisationskrankheiten schützen wollen.

Ist es rassistisch, wenn ich ein Schild an meine Tür machen: "Wir müssen draussen bleiben: Geschäftsleute die durch die Welt jetten, Skitouristen und Karnevalisten"?

Kein Auto, kein Unfall. Kein Flugzeug, kein Absturz. Keine fremden Menschen, keine fremden Viren. Dafür Inzucht und psychische Erkrankungen. Wie wollen wir leben? Das ist weniger eine medizinsche sondern eher eine gesellschaftliche Frage. Ähnlich wie beim selbstfahrenden Auto, was nur noch nicht selbst fährt, weil niemand den Tod verantworten will.

Was nicht bedeutet Augen zu und durch. Autos mit Fehlern müssen in die Werkstätten zurückgerufen werden. Flugzeuge ein Startverbot bekommen, wenn es technische Unklarheiten gibt. ICE in die Werkstatt geschickt werden, wenn man den Radreifen nicht vertrauen kann. Menschen mit Infektionskrankheiten isoliert werden um andere zu schützen.

Wieviel Freiheit und Fortschritt wollen wir? Einige von uns werden den Preis mit ihrem Leben bezahlen. Wenn wir zum Mond fliegen, wenn wir mit dem Auto fahren, wenn wir andere Menschen treffen - nicht alle werden das überleben.

Ich muss jetzt erst wieder arbeiten, dank Corona wurde mir bescheinigt, dass ich systemrelevant bin als Zeitungs- und Postzusteller und unverzichtbar. Toll.

Das hätte ich Dir schon im Herbst sagen können, auch ohne Corona ;)

Jörg, DO YOU IGNORE ME ???

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 26.03.2020, 19:46 (vor 13 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Alibizugpaar, Donnerstag, 26.03.2020, 19:51

Was ist der aktuelle Stand? 200 irgendwas? Bis zum Wochenende sollten wir die Grippe eingeholt haben. Bei letzterer stehen wir bei 265 Toten diese Saison etwa. Sicherlich hattest du da in den letzten Jahrzehnten der winterlichen Grippe mit den jährlichen Toten ähnlich viel Mitgefühl und hast private Schutzmaßnahmen umgesetzt.


Gerade in dieser Minute spricht auf ARD Alpha der inzwischen bekannte Prof. Dr. Christian Drosten, Virologe Charite Berlin. Er hält zum Corona ein längeres Referat und wieder kommt er auf den Punkt:

"Wir müssen die Krankenhäuser, die Personale vor Corona schützen. Wenn sich die Personale dort nach und nach selber anstecken, dann leiden auch alle andere Patienten. Denn es gibt nicht nur Corona, nebenbei muß das ganze übliche Alltagsgeschäft weiter abgearbeitet werden: Herzinfarkte, Unfallverletzte, Geburten, Schlaganfälle, sonstige Not-OP's jeder Art, Vergiftungen, Arbeitsunfälle usw. Je mehr Corona-Infizierte in die Krankenhäuser kommen, um so schneller steigt die Wahrscheinlichkeit, daß sich die Personale anstecken. Mit Grippe kann jeder ins Krankenhaus kommen, weil Ärzte, Schwestern, Pfleger gegen Grippe geimpft sind. Gegen Corona ist aber niemand geimpft und das macht es so gefährlich, das ist der Unterschied. Nicht allein auf die aktuelle Zahl von Verstorbenen kommt es an, wir müssen alles daran setzen, daß die ganz große Corona-Lawine nicht ins Rollen kommt. Wenn das passiert brechen große Teile der Krankenhaus-Infrastruktur weg, dann könnte unser Gesundheitssystem kollabieren."

Mit meinen eigenen Worten kompakt wiedergegeben.

Mensch Jörg, was mich nun aufrichtig irritiert ist, daß ich schon zwei oder dreimal auf Deine Statements geantwortet und versucht habe diesen Hintergrund Corona./. Grippe so weiterzugeben, wie ich Laie es aus den Medien aufgenommen und verstanden habe. Aber dann bringst Du Deine Sätze später unverändert wieder und wieder. Warum??? Wenn jemand den Standpunkt hat 'es darf nicht anders sein als wie ich es sehe' dann kommt man mit einer liebevoll ausdauernden Argumentationsführung natürlich nicht durch. Nur Jörg, schalte doch mal die persönliche Firewall vorübergehend aus und nehme die Erklärungen der Fachleute im Ansatz ernst:

Grippe = Ärzte, Schwestern, Pfleger sind durch Impfung geschützt
Corona = Niemand ist geschützt, es gibt keine Impfung

Auch wenn jüngere Menschen vergleichsweise selten daran erkranken/sterben, so sind sie doch Träger und gefährden durch Kontakte die Älteren. Denn irgendwann nach Monaten wird man Oma und Opa wieder besuchen und dann könnte in der Gruppe der Senioren und Risikoerkrankten die Sterbewelle losbrechen. Es spinnen nicht alle von Apothekern über Hausärzte und Regierungen bis zur WHO der Vereinten Nationen. Mein Hausarzt läuft sicher nicht wegen Karneval voll vermummt rum. Nun habe ich zum dritten oder vierten Mal dasselbe getippt, ob es langsam fruchtet? Jörg, solange wir noch 'Graf Luckner' fehlerfrei buchstabieren können zähle ich uns beide nicht zur Generation, in der Altersstarrsinn wie selbstverständlich zum guten Ruf gehört.

Oder magst Du eher Prof. Harald Lesch ('Leschs Kosmos')? Schau Dir den an, der erklärt auch gut.


!!! PLEASE DON'T IGNORE IT !!!


*** Absatz ***


Ich bitte alle Foren-Teilnehmer nicht mit unnötiger Coolness oder einem gewissen falsch verstandenen Bild von starker Männlichkeit den aktuellen Brand im gesellschaftlichen Dachstuhl durch unüberlegte Sprüche unnötig weiter zu befeuern. Diese Zeiten sollte man sich möglichst einig sein die Sache so lange wie nötig konzentriert auszuhalten und sich dabei gegenseitig unterstützen. Es ist wirklich nicht die ideale Zeit die Welt mit Alternativfakten zuzufaken.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

So eine Art Spahn-Fakten ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 26.03.2020, 20:37 (vor 13 Tagen) @ Alibizugpaar

Huhu.

Ich bitte alle Foren-Teilnehmer nicht mit unnötiger Coolness oder einem gewissen falsch verstandenen Bild von starker Männlichkeit den aktuellen Brand im gesellschaftlichen Dachstuhl durch unüberlegte Sprüche unnötig weiter zu befeuern. Diese Zeiten sollte man sich möglichst einig sein die Sache so lange wie nötig konzentriert auszuhalten und sich dabei gegenseitig unterstützen. Es ist wirklich nicht die ideale Zeit die Welt mit Alternativfakten zuzufaken.


Ah ja. Wer bestimmt die Fakten? Jens Spahn: der Höhepunkt wird kommen. Und dann: was kommt, weiß keiner. Toll.

Welchem der ganzen Virologen-Experten soll ich seine Meinung als Fakt abnehmen?

Keiner weiß genaues - aber jeder überbietet sich, alles zu wissen. Bei den Virologen leuchtet das ein. Endlich Weltruhm. Und bestimmt lassen sich Forschungsgelder eintreiben. Nur ist sich auch da dann jeder selbst der nächste. Ich bin überzeugt, dass da an mancher Stelle der Praktikant notieren muss, welcher Virologen'kollege' wie lange wo was verkünden durfte.

Die Herrschenden werden sich derweil aber freuen, wenn das Volk sich selbst schon Meinungsfreiheit verbieten will.

Sonderliche Wirkungen zeigen die bisherigen Maßnahmen wohl nicht. Aber wir treiben Millionen Menschen in Armut und Isolierung - was ja auch Folgen für deren Gesundheit haben kann. Alles egal. 'Muttis' Wort gilt: ALTERNATIVLOS. Kritiker gehören mundtot gemacht.


Schöne Grüße von jörg

der erstmal 'Traumschiff' anschaut. Vielleicht klappt das mit dem Verblöden ja doch endlich mal.

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

So eine Art Spahn-Fakten ...

oska, Donnerstag, 26.03.2020, 21:19 (vor 13 Tagen) @ Blaschke

Welchem der ganzen Virologen-Experten soll ich seine Meinung als Fakt abnehmen?

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Ich bin überzeugt, dass da an mancher Stelle der Praktikant notieren muss, welcher Virologen'kollege' wie lange wo was verkünden durfte.

Die eigentlichen Experten werden im Labor stehen oder sitzen und an einem Impfstoff arbeiten. Die Fakten werden in Deutschland beim RKI zusammengetragen und dort regelmäßig von der Pressestelle der Öffentlichkeit bereitgestellt.

So eine Art Satiredown...

Henrik @, Donnerstag, 26.03.2020, 22:44 (vor 13 Tagen) @ Blaschke

So eine Art Spahn-Fakten ...

Ich bitte alle Foren-Teilnehmer nicht mit unnötiger Coolness oder einem gewissen falsch verstandenen Bild von starker Männlichkeit den aktuellen Brand im gesellschaftlichen Dachstuhl durch unüberlegte Sprüche unnötig weiter zu befeuern. Diese Zeiten sollte man sich möglichst einig sein die Sache so lange wie nötig konzentriert auszuhalten und sich dabei gegenseitig unterstützen. Es ist wirklich nicht die ideale Zeit die Welt mit Alternativfakten zuzufaken.

!

Ah ja. Wer bestimmt die Fakten? Jens Spahn: der Höhepunkt wird kommen. Und dann: was kommt, weiß keiner. Toll.

Welchem der ganzen Virologen-Experten soll ich seine Meinung als Fakt abnehmen?

Keiner weiß genaues - aber jeder überbietet sich, alles zu wissen. Bei den Virologen leuchtet das ein. Endlich Weltruhm. Und bestimmt lassen sich Forschungsgelder eintreiben. Nur ist sich auch da dann jeder selbst der nächste. Ich bin überzeugt, dass da an mancher Stelle der Praktikant notieren muss, welcher Virologen'kollege' wie lange wo was verkünden durfte.

Die Herrschenden werden sich derweil aber freuen, wenn das Volk sich selbst schon Meinungsfreiheit verbieten will.

Sonderliche Wirkungen zeigen die bisherigen Maßnahmen wohl nicht. Aber wir treiben Millionen Menschen in Armut und Isolierung - was ja auch Folgen für deren Gesundheit haben kann. Alles egal. 'Muttis' Wort gilt: ALTERNATIVLOS. Kritiker gehören mundtot gemacht.

Deine Satire war Dir auch schon mal besser gelungen.
grottenschlecht hier.. Junge, Junge, Junge..
Nach einem Shitdown (Matthias Horx) nun auch noch nen Satiredown?
Wo soll das noch enden.

Fakten.. da spielst Du auf Deine alternativen Fakten an, Deine Verschwörungstheorien in anderen Beiträgen von Dir.
Deine alternativen Fakten bestimmst allein nur Du.
Keiner weiß es genau ist Deine Selbstsatire, dass eben nur Du der Allwissende bist,
wie ebenso Dein bekannter Wunsch nach Weltruhm. Das ist klar.
Was Du mit den paar Tausend von Euro Forschungsgeldern willst im Vergleich zu den hunderten von Milliarden an zusätzlichen Kosten insgesamt, ist nicht deutlich geworden. Zumal Trump, Bolsonaro & Co diese Gelder gestrichen haben und nicht erhöht. Auch Dein Witz des Egoismus wird da nicht deutlich wie ebenso wenig, dass nun Praktikanten nichts besseres zu tun hätten als TV-Zeiten ihrer Chefs mit den Kollegen zu vergleichen.

Wenn Freundschaften dieser Tage bereits dann zerbrechen, wenn der eine sich in ein ICE reinsetzt oder nicht die Straßenseite wechselt, ist das tatsächlich nichts Schönes.
Eine weltoffene liberale Regierung wird das gewiss nicht schön finden, ja.

Dein doch recht wirres Bild über China ist bekannt, damit gehst Du hausieren,
aber Südkorea auch? Welche Probleme hast Du mit den Wirkungen dort?

mit einem 160 Milliarden Euro Programm treiben wir nun wen in Armut? Niemanden oder nur Dich?
Die Straßen sind voll heute gewesen bei bestem Wetter - an Isolierung glaubt da niemand dran, wozu auch.
Sie bewegen sich, draußen, an frischer Luft. Soziale Kontakte waren seit zig Jahren nicht mehr auf so hohem Niveau wie heute. Sie telefonieren. Nochmal zum Mitschreiben: Menschen telefonieren auf einmal mit ihrem Smartphone. Sie verabreden sich auf Balkonen und singen, klatschen für Menschen, die sie gar nicht kennen, zeigen Dankbarkeit, Empathie.
Das ist ein Sieg der Demokratie. Das Vertrauen ist da, in die Demokratie, in die Institutionen, die Vierte Gewalt genießt soviel Vertrauen wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Ein Shitdown sondergleichen. Trolls sterben aus. fakenews wird kaum noch Beachtung geschenkt.

Das ist Deine Satire, oder?
Satire auf diese Trolls, die es nun ach so schwer haben? Wo ihn keiner mehr traut?

So ist dann auch Dein elendiger Grippe-Vergleich einzuordnen, Deine 270 Grippe-Toten in 6 Monaten, die wir bei Corona allein schon nach den ersten drei Wochen hatten und das hier in Deutschland, dem besten Land der Welt.

Italien? Spanien? 600..700.. Tote allein pro Tag und das hauptsächlich in bestimmten Regionen.

Die Stadt Bergamo [...] hat fast sieben Mal mehr Tote als normalerweise in einer Woche verzeichnet: Letzte Woche seien dort 313 Menschen gestorben, teilte die Kommune nun mit. In den letzten zehn Jahren seien durchschnittlich 45 Tote pro Woche gezählt worden.

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-italien-aktuell-zahlen-karte-bergamo-tote-faelle...

und Deine Grippewellen hat auch noch nie so recht die Kapazitäten der Intensivstationen völlig überlastet.

Wie hältst Du es da mit Deinem Lieblingsland?
Nach Italien und Spanien kommt dann schon Deine Schweiz. Die trifft es sehr hart und es fing noch nicht mal so richtig an dort.
GB, USA, Brasilien.. die Länder gehen sowas von unter kurz nach Ostern und Du kommst noch immer mit Deiner Grippe..

Danke!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 26.03.2020, 22:54 (vor 13 Tagen) @ Henrik

Das gute am Internet ist, dass sich Infektionen dort nicht verbreiten. Nur die Fake-News, welche freilich andere Schäden anrichten.

Was ich aber jetzt machen kann ist, dir eine virtuelle Umarmung als Dank schicken.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Touché

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 27.03.2020, 06:21 (vor 13 Tagen) @ Henrik

Hey.

mit einem 160 Milliarden Euro Programm treiben wir nun wen in Armut?

Top! Immer noch eins draufsetzen. Da kann ich tatsächlich noch von dir lernen.

Immerhin hat die Bibel dann recht - es fällt Manna vom Himmel. Zum Glück muss die 160 Milliarden ja nie jemand zurückzahlen; kein Konsument, kein Bürger, keine Firma, kein Staat. Warum wirtschaften wir überhaupt noch? Herr, lass einfach Geld vom Himmel regnen. Es ist ein Märchen, dass "Sterntaler" ein Märchen ist ... ;-)

Anerkennende Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit

Altmann @, Amstetten, Freitag, 27.03.2020, 10:04 (vor 13 Tagen) @ Henrik

Die Stadt Bergamo [...] hat fast sieben Mal mehr Tote als normalerweise in einer Woche verzeichnet: Letzte Woche seien dort 313 Menschen gestorben, teilte die Kommune nun mit. In den letzten zehn Jahren seien durchschnittlich 45 Tote pro Woche gezählt worden.

Ohne hier die extrem schlimme Situation in Bergamo beschönigen zu wollen, sollte man auch auf Panikmache verzichten (und gerade das wirfst Du ja rechten Politikern oft vor).

Gemäß KURIER gibt es

in Italien: 9 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner
in Deutschland: 33 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner
in Österreich: 29 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner

Die durchschnittliche Auslastung unserer Intensivbetten lag demnach bei 75% - man kann sich also selbst ein Bild über die Auslastung der italienischen Intensivbetten vor der Krise machen.

Auch ist Bergamo nicht ganz Italien. Und über das ganze Land gerechnet, liegt die Infektionsrate in Italien aktuell bei etwa 0,1%. Wenn Frau Merkel also nun von einer möglichen Infektionsrate in Deutschland von 60% - 70% spricht, dann erscheint mir das doch etwas pessimistisch (was würdest Du sagen, wenn Viktor O. seine ungarische Bevölkerung mit solchen Prognosen schockiert? ;-)).


Aber, um hier mal den Bahnbezug wieder herzustellen: Noch vor einem Monat waren wir uns alle drüber einige, dass die Klimakrise (ja, die gab ´s mal!) die größte Bedrohung der Menschheit ist. Und alle waren wir uns einig, dass wir in Zukunft mehr Bahn und weniger Auto fahren wollen.

Und jetzt? Gibt es die Klimakrise jetzt nicht mehr? Wurde die abgesagt? Oder nur auf unbestimmte Zeit verschoben?

Damals, vor langer Zeit, sagte man uns, dass jährlich in Europa 400.000 Menschen an den Folgen des Feinstaubs sterben. Die Produktion von Diesel-PKW wurde deswegen natürlich nicht gestoppt, weil das würde ja Arbeitsplätze kosten.

Heute stehen alle Bänder in Wolfsburg still. So schnell ändern sich die Zeiten ...

So isses ...

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 27.03.2020, 10:25 (vor 13 Tagen) @ Altmann

Huhu.

Und jetzt? Gibt es die Klimakrise jetzt nicht mehr? Wurde die abgesagt? Oder nur auf unbestimmte Zeit verschoben?

Schnee von gestern ... ;-)

Heute stehen alle Bänder in Wolfsburg still. So schnell ändern sich die Zeiten ...

Jo.

Übrigens will der Landeswirtschaftsminister jetzt nur noch 'möglichst viele' Arbeitsplätze erhalten. So langsam bereitet man das Volk auf Massenarbeitslosigkeit vor ... - und im nächsten Schritt wird kommen, dass dann die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards verschlechtert werden. Mindestlohn 12 Euro war mal eine Idee der SPD. Klingt nach ganz alten Zeiten. Tja, 'Mindestlohn' und so - ist wie die Klimakrise bald was für die Geschichtsbücher.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Wir leben in einer menschlichen Zeit

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 17:52 (vor 12 Tagen) @ Altmann

Die Stadt Bergamo [...] hat fast sieben Mal mehr Tote als normalerweise in einer Woche verzeichnet: Letzte Woche seien dort 313 Menschen gestorben, teilte die Kommune nun mit. In den letzten zehn Jahren seien durchschnittlich 45 Tote pro Woche gezählt worden.

Ohne hier die extrem schlimme Situation in Bergamo beschönigen zu wollen, sollte man auch auf Panikmache verzichten (und gerade das wirfst Du ja rechten Politikern oft vor).

Gemäß KURIER gibt es

in Italien: 9 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner
in Deutschland: 33 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner
in Österreich: 29 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner

Die durchschnittliche Auslastung unserer Intensivbetten lag demnach bei 75% - man kann sich also selbst ein Bild über die Auslastung der italienischen Intensivbetten vor der Krise machen.

in der Liste steht USA an Nr. 3 und Frankreich an Nr. 4
nun gut.. die Krankenhäuser sind bereits jetzt völlig überfüllt in USA durch Corona und das wird nach Ostern so richtig schrecklich werden dort (Trump zieht dort genau das Gegenteil von Panikmache ab, er reißt seine Bürger in Abgrund).
Von Frankreich nehmen wir Patienten von Intensivstationen auf (Macron bedankte sich grade sehr deutlich).

hätten wir in Österreich 980 Intensivbetten für Covid-19-Schwerkranke zur Verfügung.

üppig viel ist das wahrlich nicht.
Soviel sterben grade etwa täglich jeweils in Italien und Spanien, und - das musst Du ja immer betonen - nichtmal landesweit, sondern einfach nur in einzelnen bestimmten Regionen.

Und wieviel Intensivbetten mit Beatmungsgeräten gibts nun regional.. in Touristenregionen.. auf den deutschen Inseln?

Auch ist Bergamo nicht ganz Italien. Und über das ganze Land gerechnet, liegt die Infektionsrate in Italien aktuell bei etwa 0,1%.

Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Freitag sind in Italien bislang 8215 infizierte Menschen gestorben
https://www.sueddeutsche.de/panorama/coronavirus-weltweit-aktuell-1.4830581

Bei der von Dir unterstellten Letalität von 0,5% sind das aktuell 1,6 Mio Infizierte,
also knapp 3% der Bevölkerung und das nach nur ein paar wenigen Wochen.

Wenn Frau Merkel also nun von einer möglichen Infektionsrate in Deutschland von 60% - 70% spricht, dann erscheint mir das doch etwas pessimistisch (was würdest Du sagen, wenn Viktor O. seine ungarische Bevölkerung mit solchen Prognosen schockiert? ;-)).

Bisher gebe es weder Impfstoff noch Therapien. Wenn das so bleiben sollte, sei es - das weiß man aus anderen epidemiologischen Vorkommissen - wahrscheinlich, dass sich ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung infizieren werde. Experten gehen von 60 bis 70 Prozent aus. Trotzdem sei es nicht egal, was jetzt unternommen werde, sagte die Kanzlerin.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/merkel-zu-corona-1729780
Mittwoch, 11. März 2020

https://www.bz-berlin.de/deutschland/merkel-zum-coronavirus-60-bis-70-prozent-werden-si...

Das hat sich unsere Bundeskanzlerin ja nicht ausgedacht, das wissen wir auch nicht von ihr,
das war bereits zuvor Thema, sachlich.
Sie hat es noch einmal zum Thema gemacht und es uns erklärt.
Das ist dann kein fachliches Thema mehr, sondern ein politisches. Das war sehr gut, sehr richtig von ihr, daran gibt es absolut gar keinen Zweifel.
Sie hat das sehr gut erklärt und bewahrt die Bevölkerung so vor Panik.

rein fachlich ist das ja reine Mathematik und Modellrechnung, das kann sich jeder eh ausrechnen.
Ein Infizierter steckt drei andere an. Damit lässt sich die Epidemie nicht eindämmen,
es müssten zwei weniger angesteckt werden. zwei von drei, zweidrittel, 2/3, 66%
Hast Du Lesch echt noch immer nicht geguckt? Echt jetzt? lol
das ist doch der Hit schlechthin jetzt.

Was man über solche Arschlöcher wie Boris Johnson sagt?
Karma sagt man.
Zu ihm und erst recht über Trump sagt man noch viel heftigeres, zurecht.
Und zu Bolsonaro? Der grade gestern wieder diese Epidemie runter gespielt hat und sogar aufs übelste herzieht über Verantwortliche in Brasilien, die richtige Maßnahmen treffen?

https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-in-brasilien-jair-bolsonaro-der-letz...

Aber, um hier mal den Bahnbezug wieder herzustellen: Noch vor einem Monat waren wir uns alle drüber einig, dass die Klimakrise (ja, die gab ´s mal!) die größte Bedrohung der Menschheit ist. Und alle waren wir uns einig, dass wir in Zukunft mehr Bahn und weniger Auto fahren wollen.

Und jetzt? Gibt es die Klimakrise jetzt nicht mehr? Wurde die abgesagt? Oder nur auf unbestimmte Zeit verschoben?

Achja?

Ist ja interessant..
Wo war wer sich denn einig in was?

Lies doch mal nach, was Dein Blaschke damals von sich gab:
"In paar Wochen wird keiner mehr über Greta reden."
War das da auch schon Satire von ihm? Wieso will er sich daran nicht mehr erinnern?
Er versteckt doch sonst nicht so sehr seinen Stolz wenn er mal helle Momente hatte.

Wenn Du Dir damals so einig warst, wieso bist Du es jetzt nicht mehr?
Was hat Deine Einstellung geändert - btw: es interessiert niemanden.

Keine Sorge, Dein Corona-Thema wird mit den Monaten irgendwann abflachen
und dann kommt auch irgendwann Dein Klima-Thema wieder zurück - alles Gut! ;)

Damals, vor langer Zeit, sagte man uns, dass jährlich in Europa 400.000 Menschen an den Folgen des Feinstaubs sterben. Die Produktion von Diesel-PKW wurde deswegen natürlich nicht gestoppt, weil das würde ja Arbeitsplätze kosten.

gefordert wurde es dennoch.. von nicht wenigen und auch sehr energisch.
Und?

Heute stehen alle Bänder in Wolfsburg still. So schnell ändern sich die Zeiten ...

nicht nur in Wolfsburg. Überall, weltweit stehen sämtliche VW-Werke absolut still.. nur in China nicht mehr.

Überrascht Dich das echt jetzt?

Mea maxima culpa ...

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 27.03.2020, 19:35 (vor 12 Tagen) @ Henrik

Hey.

Lies doch mal nach, was Dein Blaschke damals von sich gab: "In paar Wochen wird keiner mehr über Greta reden."
(...) Wieso will er sich daran nicht mehr erinnern?
Er versteckt doch sonst nicht so sehr seinen Stolz wenn er mal helle Momente hatte.

Na ja, das sind so viele, dass ich mich gar nicht an alle erinnere. Danke, dass wenigstens einer dran denkt.

Immerhin..., dass mir mal wer helle Momente bescheinigt - das hätte ich gerade hier bei all meinen Freunden im Forum gar nicht erwartet.

Schöne Grüße von jörg

der Montag hätte schon wieder zählen können - ne Art Coronazeiten-Zählung: Bahnsteigzählung in Münster. Aber nächste Woche ist ganztägig Pillenfahren angesagt.

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

'elendiger Grippevergleich'

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Freitag, 27.03.2020, 17:11 (vor 12 Tagen) @ Henrik

So ist dann auch Dein elendiger Grippe-Vergleich einzuordnen, Deine 270 Grippe-Toten in 6 Monaten, die wir bei Corona allein schon nach den ersten drei Wochen hatten und das hier in Deutschland, dem besten Land der Welt.

3.3.2020

zum Vergleich,
Übertragung von Grippe wurde im letzten Monat pro Woche etwa 20.000 neue Fälle nachgewiesen, seit Herbst über 100.000. Über 160 Menschen sind daran in diesem Jahr bereits verstorben.

Gewiss wäre das kein schönes Szenario, aber eben im Verlauf über Jahre.
Wieviele Todesfälle gibt es durch Grippe über die letzten Jahre?
Allein bei der Grippewelle vor zwei Jahren gab es 15.000 Todesfälle bei 10 Millionen Infizierten.

Wie die Fahne im Wind ... ;-)

'elendiger Grippevergleich' - Mit Militaer LKW

br752 @, Freitag, 27.03.2020, 18:18 (vor 12 Tagen) @ Paladin

zum Vergleich,
Übertragung von Grippe wurde im letzten Monat pro Woche etwa 20.000 neue Fälle nachgewiesen, seit Herbst über 100.000. Über 160 Menschen sind daran in diesem Jahr bereits verstorben.

Gewiss wäre das kein schönes Szenario, aber eben im Verlauf über Jahre.
Wieviele Todesfälle gibt es durch Grippe über die letzten Jahre?
Allein bei der Grippewelle vor zwei Jahren gab es 15.000 Todesfälle bei 10 Millionen Infizierten.

Wie die Fahne im Wind ... ;-)

Zwischenfrage: Ist es bei der Trauervolklore in Italien ueblich, dass auch bei den Grippetoten Militaer LKW eingesetzt werden? Sammeln die da?

Oder was ist gerade anders?


BR752

Einige Aussagen zur derzeitigen Grippewelle

Gast @, Samstag, 28.03.2020, 18:58 (vor 11 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Gast, Samstag, 28.03.2020, 19:01

Werte Herren!

Welchem der ganzen Virologen-Experten soll ich seine Meinung als Fakt abnehmen?

Sie müssen gottlob keinem von allen auch nur eine Minute Ihrer Lebenszeit opfern.
Wichtiger ist ja, zu wissen, wie mit der Grippewelle umzugehen ist und welche Lehren aus ihr zu ziehen sind. Beachten Sie hierzu unter anderem auch die Information Ausbreitungswege von Infektionskrankheiten (Beitrag vom 16.3.), evtl. auch Ergänzungen wie diese (23.3.) sowie, wichtiger noch, die im Kern schon von Brettschreiber Blaschke vermittelten Erkenntnisse zum Kranksein (Beitrag vom 18.3.) an sich!

In der Hoffnung, zu Ihrem geistigen Wachsen beitragen zu können, verbleibe ich mit freundlichem Gruße:
Gast

Halleluja

ktmb @, iOS, Samstag, 28.03.2020, 19:08 (vor 11 Tagen) @ Gast

- kein Text -

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

Jörg, DO YOU IGNORE ME ???

oska, Donnerstag, 26.03.2020, 21:03 (vor 13 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von oska, Donnerstag, 26.03.2020, 21:03

Gerade in dieser Minute spricht auf ARD Alpha der inzwischen bekannte Prof. Dr.


Leider weiß ich nicht, wann Du Deinen Beitrag (gespeichert 19 Uhr 46) begonnen hast.

19:15-19:30 Schwul, lesbisch, glücklich – Vielfalt für alle
19:30 bis 20:00 Uhr Wohnraum wird immer knapper
oder schon ab 18:30, die Reise durch Estland?

Mit meinen eigenen Worten kompakt wiedergegeben.

Ein Zitat mit eigenen Worten wiedergeben ist meiner Meinung nach kein Zitat. Entweder möchte ich Deine Meinung lesen oder wissen was die zitierte Person gesagt hat. Mit eigenen Worten ist wie vom Hörensagen. Wenn ich das jetzt mit meinen Worten einem dritten ins Ohr flüstere, irgendwann ist es nicht mehr das, was gesagt wurde. Kannst Du Dich noch an die Sendung erinnern oder kannst sogar einen Link posten? Ich würde mir die Quelle gerne ansehen.

Grippe = Ärzte, Schwestern, Pfleger sind durch Impfung geschützt
Corona = Niemand ist geschützt, es gibt keine Impfung

Generell ist das korrekt. Nein, war das korrekt. Zu Beginn des Ausbruchs. Inzwischen sind diejenigen immun, die von der Krankheit infiziert wurden und diese überstanden haben. Die ZEIT nennt aktuell etwa 2000 genesene Menschen. Die Zahl wird genauso sprunghaft steigen, wie die Zahl der Infizierten. Um zwei Wochen verzögert, abzüglich der Todesfälle. Zuzüglich der Dunkelziffer.

Die Dunkelziffer ist, wie der Name schon vermuten lässt, die große Unbekannte. 36.000 Fälle hat das RKI heute bestätigt. Wieviele sind es in Wirklichkeit? Ich kann mir da durchaus Faktor 3 oder 4 vorstellen. Die Menschen die von ihrer Krankheit gar nichts wissen sind die große Gefahr. Wer sich nicht krank fühlt, rechnet nicht damit andere anstecken zu können. Doch das kann passieren. Darum ist es aktuell so wichtig sich an die Abstandsregeln zu halten und insbesondere die Risikogruppe zu meiden. Die Dunkelziffer ist aber auch die große Chance. Je mehr Menschen das Virus bereits hatten, desto mehr sind immun.

Diese Zeiten sollte man sich möglichst einig sein die Sache so lange wie nötig konzentriert auszuhalten und sich dabei gegenseitig unterstützen. Es ist wirklich nicht die ideale Zeit die Welt mit Alternativfakten zuzufaken.

So true. Wobei ich aus dem auszuhalten zusätzlich noch ein aufzuhalten machen würde. Zum Aushalten gehört aber auch sich nicht in Panik zu versetzen. 3.000 Menschen sterben jedes Jahr im Straßenverkehr, vor zwei Jahren starben 25.000 Menschen am Grippevirus. Es ist normal, dass (alte und/oder kranke) Menschen sterben. Durch vorsichtiges Fahren und reflektierende Kleidung kann man andere und sich im Straßenverkehr schützen, durch Abstand sich und andere vor durch Tröpfcheninfektion übertragene Viren.

Jörg, DO YOU IGNORE ME ???

ICE-TD, Freitag, 27.03.2020, 07:09 (vor 13 Tagen) @ oska


So true. Wobei ich aus dem auszuhalten zusätzlich noch ein aufzuhalten machen würde. Zum Aushalten gehört aber auch sich nicht in Panik zu versetzen. 3.000 Menschen sterben jedes Jahr im Straßenverkehr, vor zwei Jahren starben 25.000 Menschen am Grippevirus. Es ist normal, dass (alte und/oder kranke) Menschen sterben. Durch vorsichtiges Fahren und reflektierende Kleidung kann man andere und sich im Straßenverkehr schützen, durch Abstand sich und andere vor durch Tröpfcheninfektion übertragene Viren.

Es sterben jeden Tag in Deutschland etwa 2500 Menschen, etwa genauso viele werden geboren, das ist der normale Kreislauf des Lebens.
Natürlich ist jeder Todesfall (auch durch Corona) tragisch und vor allem für Angehörige, Freunde usw. ein großer Verlust, aber die Gesellschaft sollte nicht die Relationen verlieren und in Panik verfallen.

" nur gerecht, dass gerade die Alten dahingerafft würden "

br752 @, Freitag, 27.03.2020, 07:49 (vor 13 Tagen) @ ICE-TD

Es sterben jeden Tag in Deutschland etwa 2500 Menschen, etwa genauso viele werden geboren, das ist der normale Kreislauf des Lebens.
Natürlich ist jeder Todesfall (auch durch Corona) tragisch und vor allem für Angehörige, Freunde usw. ein großer Verlust, aber die Gesellschaft sollte nicht die Relationen verlieren und in Panik verfallen.

Also wenn in Hamburg (so wie in der Region Bergamo) demnaechst jeden Tag 500 Menschen sterben und das vielleicht 14 Tage lang und das Menschen sind denen man nicht zugetraut haette so schnell zu sterben, dann kann man da echt ruhig bleiben. Auch der Leicheabtransport per Militaer LKW scheint in Italien zur Trauervolklore zu gehoeren?

Bitte um Info wann es das letzte mal war, dass in den Staedten wie Mailand/Hamburg/Strassburg *1 wochenlang hunderte Menschen taeglich starben?

Aber du hast Recht: Ein Meteoriteneinschlag der das halbe Leben auf der Erde ausrottet gehoert uebrigens genauso zum normalen Kreislauf des Lebens, aber eben mit GROESSEREN Abstaenden.

Ach ja: Alle 100 Jahre eine Seuchte die vielleicht 25% der Europaeer hinwegrafft ist ja auch irgedwie "stetig".


Hier noch mein das "heimliche" Fundstueck der Katatrophe. Die Strafe Gottest mit Absolution durch den Oeffentlich Rechtlichen Rundfunk.

ARD provoziert erneut mit Senioren-Satire
Ein Video über das Coronavirus des „Bohemian Browser Ballett”, das für die ARD-Jugendwelle Funk produziert wurde, sorgt für Empörung. Video und Reaktionen erinnern an die Umweltsau-Affäre.
Berlin. Erst vor wenigen Monaten sorgte das Lied „Oma ist ne Umweltsau" des WDR-Kinderchors bundesweit für Empörung. Nun sorgt erneut ein ARD-Satireformat für heftige Reaktionen. Das „Bohemian Browser Ballett" macht Comedy für das öffentlich-rechtliche Onlineportal Funk. In einem Video hebt Satiriker Schlecky Silberstein die vermeintlich positiven Effekte des Virus hervor. Es sei nur gerecht, dass gerade die Alten dahingerafft würden, schließlich habe die Generation ab 65 den „Planeten voll gegen die Wand gefahren". Nicht nur das Video, sondern auch die Reaktionen im Netz darauf erinnern stark an die „Umweltsau"-Affäre.

„Wir sagen Ja zu Corona", freut sich der Sprecher des Videos und erklärt, warum er die Ausbreitung des mitunter tödlichen Virus begrüßt. „Interessant hier, wie fair dieses Virus ist: Es rafft die Alten dahin, aber die Jungen überstehen die Infektion nahezu mühelos." Das sei nur gerecht. Denn: „Immerhin hat die Generation ab 65 diesen Planeten in den letzten 50 Jahren voll an die Wand gefahren.

[...]


Wenn ich das Recht in Erinnerung habe finden auch Extinction Rebellion dieses Geschen positiv fuer den Planeten. Die FFF Aktivisten haben aber schnell am Anfang die Kommunikation zu diesem Thema eingestellt.

Da bin ich ja gespannt wem man von euch in vielleicht 10 Jahren die Lebensberechtigungskarte abspricht!


BR752


*1 Warum sollte das in anderen Staedten anders sein?

"Stirb an einem anderen Tag".

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 27.03.2020, 10:19 (vor 13 Tagen) @ br752

Huhu.

Aber du hast Recht: Ein Meteoriteneinschlag der das halbe Leben auf der Erde ausrottet gehoert uebrigens genauso zum normalen Kreislauf des Lebens, aber eben mit GROESSEREN Abstaenden.

Ach ja: Alle 100 Jahre eine Seuchte die vielleicht 25% der Europaeer hinwegrafft ist ja auch irgedwie "stetig".

Genau! Reden wir bei Corona nicht aber über 2 oder 3 odee 4 Prozent (derzeit ist's deutlich geringer) statt von 25?

Abgesehen davon dienen die Maßnahmen dazu, dass das Sterben verlängert wird. Alle bisherigen Toten hier sind ja gestorben, obwohl die medizinische Versorgung gar nicht überlastet ist! Frechheit.

Statt 'alle auf einmal' also lieber 'tröpfenweise'.

Ein paar wenige wird die Intensivmedizin retten - dafür sorgen all die Maßnahmen jetzt dafür, dass mancher zünftig quasi zusätzlich erkranken wird - wer sich sorgt und ängstigt und verarmt, der ist anfälliger für Krankheiten.

Da bin ich ja gespannt wem man von euch in vielleicht 10 Jahren die Lebensberechtigungskarte abspricht!

Ich warte seit jetzt 5 Jahren auf das von irdischen Dottores versproche Ableben.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

"Stirb an einem anderen Tag".

heinz11 @, Freitag, 27.03.2020, 10:36 (vor 13 Tagen) @ Blaschke

Da bin ich ja gespannt wem man von euch in vielleicht 10 Jahren die Lebensberechtigungskarte abspricht!


Ich warte seit jetzt 5 Jahren auf das von irdischen Dottores versproche Ableben.

Totgesagte leben länger.
;-)

"Keine Zeit zu Sterben"

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 14:50 (vor 12 Tagen) @ Blaschke

Aber du hast Recht: Ein Meteoriteneinschlag der das halbe Leben auf der Erde ausrottet gehoert uebrigens genauso zum normalen Kreislauf des Lebens, aber eben mit GROESSEREN Abstaenden.

Ach ja: Alle 100 Jahre eine Seuchte die vielleicht 25% der Europaeer hinwegrafft ist ja auch irgedwie "stetig".

Genau! Reden wir bei Corona nicht aber über 2 oder 3 oder 4 Prozent (derzeit ist's deutlich geringer) statt von 25?

oder 60-70% oder 10-20% (letzteres recht sicher),
aber Dir ist das ja eh alles egal. Ist ja schließlich nicht mal halb so schlimm wie die normal alljährliche Grippe.
Derzeit ist es eher deutlich höher (Italien spricht von 8%).

Abgesehen davon dienen die Maßnahmen dazu, dass das Sterben verlängert wird. Alle bisherigen Toten hier sind ja gestorben, obwohl die medizinische Versorgung gar nicht überlastet ist! Frechheit.

nicht obwohl, sondern weil - und das eben auch nur hier.

Woanders muss das Personal "Ene mene muh" spielen, wen sie überleben lassen. Und nichts anderes droht uns ebenso zweifelsohne völlig ohne Maßnahmen.

Statt 'alle auf einmal' also lieber 'tröpfenweise'.

Es geht darum, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen,
damit wir eben nicht Millionen von Toten haben werden, eben nicht Millionen von Schwersterkrankten.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-in-deutschland-vertrauliche-regierung...

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-strategiepapier-szenarien-101.html

Ein paar wenige wird die Intensivmedizin retten - dafür sorgen all die Maßnahmen jetzt dafür, dass mancher zünftig quasi zusätzlich erkranken wird - wer sich sorgt und ängstigt und verarmt, der ist anfälliger für Krankheiten.

Wir werden zig Tausende haben auf den Intensivstationen, unweigerlich. Das ist nicht wenig.
Wer dort gerettet wird, wird wohl doch heftig bleibende Schäden mit sich rumschleppen. Die raffen weg.
Die Maßnahmen jetzt bzw wie die Zivilgesellschaft damit umgeht, sorgt dafür dass Deine Risikogruppe zünftig quasi weniger erkranken wird. Der Zusammenhalt wird gestärkt. Die ewigen Stänker und Hater nehmen ab, die Trolls sterben. Empathie, Solidarität, Dankbarkeit.
https://twitter.com/BVG_Kampagne/status/1241328893564502016/photo/1

Da bin ich ja gespannt wem man von euch in vielleicht 10 Jahren die Lebensberechtigungskarte abspricht!

Ich warte seit jetzt 5 Jahren auf das von irdischen Dottores versproche Ableben.

Sorg Dich nicht so sehr drum.. ;)

Gut, dass hier keine Panik gemacht wird!

Altmann @, Amstetten, Freitag, 27.03.2020, 16:00 (vor 12 Tagen) @ Henrik

Ach ja: Alle 100 Jahre eine Seuchte die vielleicht 25% der Europaeer hinwegrafft ist ja auch irgedwie "stetig".

Genau! Reden wir bei Corona nicht aber über 2 oder 3 oder 4 Prozent (derzeit ist's deutlich geringer) statt von 25?


oder 60-70% oder 10-20% (letzteres recht sicher),
aber Dir ist das ja eh alles egal. Ist ja schließlich nicht mal halb so schlimm wie die normal alljährliche Grippe.
Derzeit ist es eher deutlich höher (Italien spricht von 8%).

Darf ich wissen, wer "Italien" ist? Ja, ich bin neugierig ... Bei 0,1% Infektionsrate erscheinen mir nämlich 8% Todesrate doch eine bemerkenswerte Prognose.


Frau Merkel spricht von 60% - 70% Infizierten in Deutschland (was ein Albtraum wäre, darüber sind wir uns einig).

Experten sprechen momentan (!) von einer Todesrate von 0,5% der Infizierten (das wären dann insgesamt also etwa 0,3% der Bevölkerung). Nun, nehmen wir an, diese Rate verfünffacht sich (da bei einer so hohen Infektionsrate das Gesundheitssystem wohl völlig kollabieren würde), dann sind das tatsächlich 1,5% (noch mal zum Mitschreiben: Bei einer Infektionsrate von 60%-70%!).

Das ist für mich nun aber wirklich das absolute Worst Case-Szenario, von dem wir hoffentlich nichts sehen werden.

Daher mein Dank an Dich dafür, dass Du hier keine Panik verbreitest und keine unrealistischen Zahlen verbreitest (im Gegensatz zu, wie Du betonst, moonglum und Co)! *satireaus*

Gut, dass hier keine Panik mehr gemacht wird!

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 16:36 (vor 12 Tagen) @ Altmann

Ach ja: Alle 100 Jahre eine Seuchte die vielleicht 25% der Europaeer hinwegrafft ist ja auch irgedwie "stetig".

Genau! Reden wir bei Corona nicht aber über 2 oder 3 oder 4 Prozent (derzeit ist's deutlich geringer) statt von 25?

oder 60-70% oder 10-20% (letzteres recht sicher),
aber Dir ist das ja eh alles egal. Ist ja schließlich nicht mal halb so schlimm wie die normal alljährliche Grippe.
Derzeit ist es eher deutlich höher (Italien spricht von 8%).

Darf ich wissen, wer "Italien" ist? [...] erscheinen mir nämlich 8% Todesrate doch eine bemerkenswerte Prognose.

Italien spricht da nicht von einer Prognose, das ist IST-Stand.
Das ist auch kein Geheimnis.

Die Sterberate in Italien liegt aktuell bei 8,3 Prozent.

https://www.merkur.de/welt/ard-corona-italien-deutschland-todesrate-todeszahlen-infizie...

Frau Merkel spricht von 60% - 70% Infizierten in Deutschland (was ein Albtraum wäre, darüber sind wir uns einig).

2/3 sind 66% - das ist kein Albtraum, das ist schlichtweg Mathematik.
Darüber sollten wir uns alle einig sein, sind wir auch.

Worst Case-Szenario, von dem wir hoffentlich nichts sehen werden.

..woran wir zu arbeiten haben.

Daher mein Dank an Dich dafür, dass Du hier keine Panik verbreitest

Mach Dir nicht noch mehr Sorgen.
Ein anderer erwähnte bereits, dass das nicht gesund ist.

Gut, dass hier keine Panik mehr gemacht wird!

Altmann @, Amstetten, Freitag, 27.03.2020, 16:43 (vor 12 Tagen) @ Henrik

Die Sterberate in Italien liegt aktuell bei 8,3 Prozent.

Ja, aber ... Bei 0,1% Infizierten sind das 0,009% der Bevölkerung. Und der hohe Wert von 8% ist wohl einerseits der hohen Dunkelziffer Infizierter, und andererseits dem maroden italienischen Gesundheitssystem geschuldet.

Mal nüchtern die Zahlen betrachtet.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Freitag, 27.03.2020, 16:54 (vor 12 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 27.03.2020, 16:56

Wenn 2/3 der Menschen in Deutschland, also rund 60 Millionen infiziert sind, hätte man bei einem Wert von ~ 0,5% etwa 300.000 Tote über dem gesamten Pandemie-Zeitraum. Das ist sicherlich nicht wenig, bezogen auf die Gesamtbevölkerung und die Todesrate durch andere Umstände auch kein Horrorszenario.

Die 0,5% sind übrigens das aktuelle statistische Mittel auf der ganzen Erde über alle Nationen. Wenn man nur die deutschen Zahlen nimmt, wo wie bei 0,1% liegen, würde es auf 60.000 Tote über den gesamten (!) Zeitraum hinaus laufen.

Die ernsthafte Frage ist dann eher, wie viele dieser 60.000 Menschen wären aufgrund von Altersschwäche oder anderen Krankheiten ohnehin in diesem Zeitraum gestorben. Nur die Differenz hätte eine wirkliche Aussagekraft, wie schlimm die ganze Pandemie rückblickend war.

Mal nüchtern die Zahlen betrachtet.

WbuIV, Samstag, 28.03.2020, 19:34 (vor 11 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von WbuIV, Samstag, 28.03.2020, 19:39

Ganz nüchtern betrachtet die Letalität liegt insgesamt bei 100 %, mit einer höheren Neigung im höheren Alter.

Um deine Ausführungen fortzuführen: letztlich sind alle medizinische Bemühungen umsonst. Wir sollten deshalb schon aus rein statistischen Gründen jegliche medzinische Versorgung einstellen. Auch sonstige Maßnahmen zur Abschwächung von Todesmöglichkeiten können wegfallen: Mord und Unfälle sind letztlich nur vorgezogene statistisch aber völlig erwartbare Totesfälle.

Ich werde mein Katatrophenschutzamt darüber informieren, dass ich künftig nicht mehr bereit bin meine Gesundheit für Ignoranten zu gefährden. Ich wrrde mich aufveuch brrufen und bleib morgen daheim. Ist doch statistisch eh wurscht

OT: Lebenshilfe im Forum ...

Blaschke, Osnabrück, Samstag, 28.03.2020, 23:40 (vor 11 Tagen) @ WbuIV

Huhu.

Ganz nüchtern betrachtet

Das ist eine gute Idee. Wer in solchen anspruchsvollen Jobs arbeitet wie im Rettungswesen z.B., der tut immer gut daran, die Dinge nüchtern und mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Sonst besteht schnell die Gefahr, dass man selbst auch Schaden nimmt.

Ich werde mein Katatrophenschutzamt darüber informieren, dass ich künftig nicht mehr bereit bin

Zum Eigenschutz für dich vielleicht eine gute Idee.

meine Gesundheit für Ignoranten zu gefährden. Ich wrrde mich aufveuch brrufen und bleib morgen daheim. Ist doch statistisch eh wurscht

Da mache ich mir erstmal Sorge um deine Gesundheit. Aber nicht wegen der 'Ignoranten', sondern ob deiner Konstitution.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

OT: Lebenshilfe im Forum ...

WbuIV, Sonntag, 29.03.2020, 00:06 (vor 11 Tagen) @ Blaschke

Sorry, aber von dem was du hier über dich erzählst schaffst du es gerade mal Verantwortung für ein paar Zeitungen und Fahrgastzahlen zu übernehmen.und vermeintliche kluge Sprüche zu schieben. Und darüber zu jammern dass deine Freiheitsrechte von einer bösartigen Regierung eingeschränkt werden.

Deine Lebenshilfetipps sind die eines ziemlich simpel getrickten Drückebergers.

*lach*

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 29.03.2020, 17:54 (vor 10 Tagen) @ WbuIV

- kein Text -

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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Bei Langeweile lesen ;-)

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 01.04.2020, 15:36 (vor 7 Tagen) @ Altmann

Die Sterberate in Italien liegt aktuell bei 8,3 Prozent.


Ja, aber ... Bei 0,1% Infizierten sind das 0,009% der Bevölkerung. Und der hohe Wert von 8% ist wohl einerseits der hohen Dunkelziffer Infizierter, und andererseits dem maroden italienischen Gesundheitssystem geschuldet.

Falls jemandem (wie mir) langweilig ist, und er sich näher mit dem Hintergrund beschäftigen möchte, für den gibt ´s hier (runter scrollen zu Andere Zählweise / Zweifel am Vergleich) den Versuch einer Erklärung des Unerklärlichen.

Das Durchschnittsalter der Todesfälle liegt übrigens auch in Italien bei knapp 80.

Gut, dass hier keine Panik gemacht wird!

oska, Sonntag, 29.03.2020, 01:54 (vor 11 Tagen) @ Altmann

oder 60-70% oder 10-20% (letzteres recht sicher),

Frau Merkel spricht von 60% - 70% Infizierten in Deutschland (was ein Albtraum wäre, darüber sind wir uns einig).

Nein, sind wir nicht. 60-70% ist das kleine 1x1 der Virenkunde. Jede Ausbreitung wie Grippe, Corona und Co endet bei 60-70%. Das Virus findet dann keine Personen mehr, auf die es überspringen kann, da entweder alle in der Umgebung tot oder immun sind.

Der Sinn der aktuellen Maßnahmen ist nicht die absolute Zahl zu verändern, sondern die Ausbreitung zu verlangsamen. Abflachen der Kurve.

Faktencheck

Altmann @, Amstetten, Sonntag, 29.03.2020, 10:13 (vor 11 Tagen) @ oska

oder 60-70% oder 10-20% (letzteres recht sicher),

Frau Merkel spricht von 60% - 70% Infizierten in Deutschland (was ein Albtraum wäre, darüber sind wir uns einig).


Nein, sind wir nicht. 60-70% ist das kleine 1x1 der Virenkunde.

Verstehe. Murphy ´s Law. Alles, was theoretisch möglich ist, wird passieren.


Trotzdem mal ein kleiner Faktencheck:


- Kannst Du mir erklären, wo diese 60%-70% auch nur annähernd erreicht wurden???

Italien: offiziell 0,1% (inoffiziell vielleicht 1%-2%)
Spanien: offiziell 0,1%
China: offiziell 0,03%

Wir sind also nirgends auch nur in Sichtweite der genannten 60%-70%.


- Das Virus wird ewig wüten, bis wir alle tot sind.

Nein, Gottseidank nicht.

Erstens ist es in Ostasien schon am Absterben.
Zweitens gibt es hierzulande in ein paar Wochen Medikamente.
Drittens gibt es hierzulande in etwa 6 Monaten eine Impfung.


- Ein Vergleich mit der Grippe ist völlig unzulässig.

Wieso?

Die Grippewelle 1918 forderte etwa 50 Mio. Tote (3% der Weltbevölkerung).
Corona forderte bisher etwa 30.000 Todesopfer (0,0004% der Weltbevölkerung).


- Unser Gesundheitssystem ist am kollabieren, die Ärzte arbeiten bis zum Umfallen.

Zuerst mal ein herzlicher Dank an unsere Ärzte und Krankenpfleger. Die leisten tolle Arbeit, 366 Tage im Jahr! Nur bekommen sie selten die Anerkennung dafür, die sie verdienen.

Fakt:

Die österreichischen Intensivbetten sind aktuell (angeblich) zu 50% belegt. Im Jahresdurchschnitt sind es 75%. Also ist die Belegung jetzt deutlich geringer als normal.

Zur Zeit liegen auf österreichischen Intensivstationen etwa 100 Corona-Infizierte. Das sind 10% der Bettenkapazität.


Fazit:

Corona ist jetzt schon schlimm, und wird noch viel schlimmer werden. Aber es wird hoffentlich nie auch nur annähernd so schlimm werden, wie mancher hier behauptet. Und nein, ich glaub auch nicht, dass Aliens dahinter stecken, die die Erde einnehmen möchten ;-) ...


Also bitte, liebe Leute: Ja, Corona ist schon schlimm genug, aber die Panik davor ist oft noch viel schlimmer ...

Faktencheck

oska, Sonntag, 29.03.2020, 11:18 (vor 11 Tagen) @ Altmann

oder 60-70% oder 10-20% (letzteres recht sicher),

Frau Merkel spricht von 60% - 70% Infizierten in Deutschland (was ein Albtraum wäre, darüber sind wir uns einig).


Nein, sind wir nicht. 60-70% ist das kleine 1x1 der Virenkunde.


Verstehe. Murphy ´s Law. Alles, was theoretisch möglich ist, wird passieren.

Das hat nichts mit Murphys Law zu tun. Worst Case wäre, wenn alle gleichzeitig krank werden. Das soll durch Kontaktvermeidung verhindert werden.

- Kannst Du mir erklären, wo diese 60%-70% auch nur annähernd erreicht wurden???

Masern Tröpfcheninfektion 83–94 %
Mumps Tröpfcheninfektion 75–86 %
Polio fäkal-orale Infektion 80–86 %
Röteln Tröpfcheninfektion 80–85 %
Pocken Tröpfcheninfektion 83–85 %

Soviel Prozent der Bevölkerung müssen immun sein, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Herdenimmunit%C3%A4t
https://www.impfen-info.de/wissenswertes/herdenimmunitaet/


Ich bin weder Biologielehrer noch Dozent an einem Universitätsklinikum. Wenn Dich das Thema interessiert findest Du sicher geeignetere Foren als dieses hier.

- Das Virus wird ewig wüten, bis wir alle tot sind.

Nein, nur solange bis es niemanden findet, auf den es überspringen kann. Dazu müssen alle Kontaktpersonen der Infizierten immun sein, also entweder geimpft oder genesen. Die wenigsten werden daran sterben. Viele bemerken die Infektion gar nicht.

" nur gerecht, dass gerade die Alten dahingerafft würden "

ICE-TD, Freitag, 27.03.2020, 12:30 (vor 12 Tagen) @ br752

So ein Blödsinn. Wo gibt es denn Gerechtigkeit beim Sterben? Ist es gerecht wenn Kinder vor ihren Eltern sterben, wenn Säuglinge oder Kinder sterben? Beim Sensenmann gings noch nie um Gerechtigkeit. Ja, an Krankheiten sterben meist die älteren zuerst, das hat schon Darwin festgestellt vor vielen Jahren. Und es ist mir auch nicht egal, so wie du es hier immer versuchst anzudeuten. Aber es ist ein naturwissenschaftl. Fakt, das hat die Natur so eingerichtet und sie hat ihre Gründe dafür.

+1

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 14:07 (vor 12 Tagen) @ br752

- kein Text -

Gesellschaft verfällt nicht in Panik

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 15:17 (vor 12 Tagen) @ ICE-TD

So true. Wobei ich aus dem auszuhalten zusätzlich noch ein aufzuhalten machen würde. Zum Aushalten gehört aber auch sich nicht in Panik zu versetzen. 3.000 Menschen sterben jedes Jahr im Straßenverkehr, vor zwei Jahren starben 25.000 Menschen am Grippevirus. Es ist normal, dass (alte und/oder kranke) Menschen sterben. Durch vorsichtiges Fahren und reflektierende Kleidung kann man andere und sich im Straßenverkehr schützen, durch Abstand sich und andere vor durch Tröpfcheninfektion übertragene Viren.

Es sterben jeden Tag in Deutschland etwa 2500 Menschen, etwa genauso viele werden geboren, das ist der normale Kreislauf des Lebens.
Natürlich ist jeder Todesfall (auch durch Corona) tragisch und vor allem für Angehörige, Freunde usw. ein großer Verlust, aber die Gesellschaft sollte nicht die Relationen verlieren und in Panik verfallen.

gewiss sollte sie es nicht,
aber ich sehe auch nicht, dass unsere Gesellschaft in Panik verfällt,
nicht unsere Politik, nicht die Medien, nicht die Zivilgesellschaft.
Wie die bzw. wir uns diese Tage verhalten.. Respekt, perfekt. Ginge doch echt kaum besser.

Selbst hier im Forum.
Die einzigen beiden Scharfmacher, Panikmacher (moonglum & ETR400) verweilen aktuell im Status (gesperrt).

fakenews zu verbreiten bewahrt unsere Gesellschaft aber auch nicht vor Panik und ist nun wahrlich nicht angemessen.
Coronavirus hat nichts mit normalem Lauf zu tun, überhaupt nicht.
Wenn heute Deine 2.500 Menschen sterben, dann aber von heute auf morgen diese Zahl um 1.000 steigt, um ein Drittel zusätzlich, dann hat das nichts mit normal zu tun. Und das ist bereits Realität.
Es ist eben nicht normal, dass Menschen an einem Grippevirus sterben müssen, obwohl sie damit mit einer völlig üblichen Impfung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kaum Probleme gehabt hätten.
Es ist auch nicht normal, dass jährlich zig tausende Menschen im Straßenverkehr sterben und wir arbeiteten dran und auch weiter.
Für die Natur ist es normal, dass hauptsächlich junge Menschen sterben - gefiel uns nicht, haben wir dran gearbeitet.

ZM: Die Briten verstaatlichen ihre Bahn

Henrik @, Donnerstag, 26.03.2020, 13:33 (vor 13 Tagen) @ Administrator

Die Briten verstaatlichen ihre Bahn – und das ist erst der Anfang

Boris Johnsons Regierung rückverstaatlicht private Bahnbetreiber. Damit verwirklichen die Konservativen gezwungenermaßen einen Herzenswunsch der linken Opposition. Auch woanders deutet sich eine Abkehr von Margaret Thatchers Idealen an.

Die britische Regierung verstaatlicht in der Coronakrise den Bahnbetrieb im Land. Das Verkehrsministerium kündigte am Montag an, dass die bestehenden Franchise-Verträge ausgesetzt sind. Jegliches Risiko von Kosten und Erträgen übernimmt die Regierung.

Der Zugverkehr wird weiter von den privaten Bahnbetreibern organisiert, die gemäß einer „Notfallvereinbarung“ mit einer kleinen Managementgebühr bezahlt werden. Diese Regel gilt zunächst für sechs Monate.

Mit dem Schritt reagiert die Regierung auf drastisch gefallene Fahrgastzahlen. Seit Ausbruch der Corona-Krise sind sie um 70 Prozent zurückgegangen. Seit Montag gilt daher auch ein deutlich reduzierter Fahrplan.

„Wir ergreifen diese Maßnahmen, um wichtige Arbeitskräfte zu schützen, die auf die Bahn angewiesen sind, um ihre grundlegenden Aufgaben zu erfüllen, die Pendler, die ihr Leben bereits komplett umgestellt haben, um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen, und die Bahnmitarbeiter, die das Land in Bewegung halten“, sagte Verkehrsminister Grant Shapps.

Die neuen Regeln bieten die Sicherheit, dass keiner der Bahnbetreiber angesichts des Einbruchs des Geschäfts in den kommenden Wochen in die Pleite rutscht. Das würde in den betroffenen Regionen für die Fortführung des Geschäftsbetriebs erhebliche Unsicherheit bedeuten.

Die Corona-Krise schafft damit, was die oppositionelle Labour-Partei seit Jahren in ihren Wahlprogrammen vorsieht, aber mangels Erfolgs an der Wahlurne nicht umsetzen konnte: das Zurückdrehen der Politik von Margaret Thatcher aus den 1980er-Jahren.

[...]

https://www.welt.de/wirtschaft/article206756517/Coronavirus-Die-Briten-verstaatlichen-i...

Evakuierung mit dem TGV - Ein Zug für 20 Patienten

oska, Donnerstag, 26.03.2020, 15:07 (vor 13 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von oska, Donnerstag, 26.03.2020, 15:08

Wie mehrere Medien berichten wurde heute morgen in Strasbourg (Frankreich) ein TGV für den Transport von infizierten Patienten eingesetzt. Die Patienten würden in Krankenhäuser der Region Pays-de-la-Loire gebracht. Dies sei eine beispiellose Operation in Europa.

Der Zug wurde TGV Duplex médicalisé genannt, es ist von 50 Betreuern für 20 Patienten die Rede.

Das Foto im Artikel zeigt mehrere Krankenwagen mit Blaulicht am Bahnsteig neben dem TGV.

https://www.sudouest.fr/2020/03/26/strasbourg-preparatifs-pour-l-evacuation-de-patients...

Dazu: Wenn Oma Grippe hat ...

br752 @, Donnerstag, 26.03.2020, 15:12 (vor 13 Tagen) @ oska

Institut für Katastrophenmedizin schlägt Alarm Bericht: Dramatische Situation an Straßburger Uniklinik

In der Uniklinik Straßburg herrschen offenbar tragische Zustände, so ein Schreiben an das Landesinnenministerium. Corona-Patienten über 80 Jahre würden seit Tagen nicht mehr beatmet.

Laut dem Bericht des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin (DIFKM), der dem SWR vorliegt, erhalten diese Patienten lediglich eine Sterbebegleitung und palliativ-medizinische Betreuung. Außerdem müsse die Uniklinik inzwischen jede Stunde einen beatmungspflichtigen Patienten aufnehmen. Viele hätten mehrere Infektionen, unter anderem sogenannte bakterielle Superinfektionen.

...


BR752

Fotos + Videos: TGV médicalisé

oska, Donnerstag, 26.03.2020, 15:26 (vor 13 Tagen) @ oska

Der Zug wurde TGV Duplex médicalisé genannt, es ist von 50 Betreuern für 20 Patienten die Rede.

Dieser Artikel zeigt zahlreiche Fotos und Videos vom Bahnhofsgelände und aus dem Zug:

https://www.lalsace.fr/sante/2020/03/26/tgv-medicalise-a-strasbourg-l-evacuation-des-pa...


Ein Youtube-Video vom 24.03.2020:

https://www.youtube.com/watch?v=8rJdcAHmEi0


Was mir nicht ganz klar ist, gibt es diesen "Rettungszug" schon länger oder wurde er extra für die heutige Aktion umgerüstet?

Die Bilder aus dem Youtube-Video könnten von einer Katastrophenschutzübung sein. Die Sitze wurden mit Plastikfolien abgedeckt und die Tragen mit den Kranken/Verletzten darauf platziert.

Fotos + Videos: TGV médicalisé

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 19:12 (vor 12 Tagen) @ oska

Der Zug wurde TGV Duplex médicalisé genannt, es ist von 50 Betreuern für 20 Patienten die Rede.

Was mir nicht ganz klar ist, gibt es diesen "Rettungszug" schon länger oder wurde er extra für die heutige Aktion umgerüstet?

es ist in der Berichterstattung die Rede davon, dass der Zug extra dafür umgebaut wurde.

ÖBB planen Kurzarbeit

Altmann @, Amstetten, Donnerstag, 26.03.2020, 15:22 (vor 13 Tagen) @ Administrator

Bei Rückgängen im Personenverkehr von 90% bleibt den ÖBB wohl auch nichts anderes übrig ...

ORF-Bericht

Bei DB nicht der Fall

Matze86 @, München, Donnerstag, 26.03.2020, 20:01 (vor 13 Tagen) @ Altmann

- kein Text -

... und Brennerbasistunnel-Bau pausiert!

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 26.03.2020, 21:27 (vor 13 Tagen) @ Altmann

Hey.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/matthae-oebb-machen-derzeit-taeglich-zehn-million...

Der Chef sagt, dass beim BBT erstmal Baustopp herrschen wird. Und es definitiv zu Verspätungen kommen wird.

Eine gute Nachricht: können die Bayern noch länger streiten über Sinn und Unsinn und Lage einer neuen Trasse. Perfekt!


Schöne Grüße von jörg

--
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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Wie steht es um deutsche Projekte?

bendo, Sonntag, 29.03.2020, 22:26 (vor 10 Tagen) @ Blaschke

Hallo,
ist was bekannt, inwiefern es bei deutschen Projekten (KA-Basel, S21, RMRN, oder den "neuen" wie Wü-N) zu Bau- oder Planungsverzögerung kommt?
Grüße

deutsche Projekte nicht betroffen

Henrik @, Sonntag, 29.03.2020, 22:54 (vor 10 Tagen) @ bendo

ist was bekannt, inwiefern es bei deutschen Projekten (KA-Basel, S21, RMRN, oder den "neuen" wie Wü-N) zu Bau- oder Planungsverzögerung kommt?

Projekte in Deutschland können von dem hier benannten Problem ja technisch gesehen nicht betroffen sein. ;)

Die Baubranche ist hierzulande ja nicht direkt betroffen - sie läuft weiter.

Natürlich gibt es hier & da diverse Beeinträchtigungen,
andererseits können Projekte beschleunigt voran getrieben werden, insbesondere im Verkehrsbereich, wo nun der laufende Verkehr nunmehr nicht mehr so sehr läuft.

Nach einigen Wochen.. Monaten wird es dann noch einmal einen verstärkten positiven Effekt für unserer Verkehrsprojekte geben, da diese dann mehr forciert werden - das wird im Artikel ja bereits betont.

mo:ma: Die Bahn: Bilanz und Ausblick

Henrik @, Donnerstag, 26.03.2020, 15:46 (vor 13 Tagen) @ Administrator

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Die Bahn: Bilanz und Ausblick

Wo sich sonst auf den Bahnhöfen die Menschen drängelten, herrscht nun oft gähnende Leere. Züge fahren zwar, sind oft aber unterbesetzt. Die Bahn droht in rote Zahlen zu rutschen.

2 min Datum: 26.03.2020

Video verfügbar bis 26.03.2021


https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/die-bahn-bilanz-und-ausblick-100.html

DB spendet Lebensmittel aus Bordgastronomie in Hamburg

Henrik @, Freitag, 27.03.2020, 18:39 (vor 12 Tagen) @ Administrator

16:30 | Deutsche Bahn spendet Lebensmittel aus der Bordgastronomie an die Initiative „Kochen für Helden“ in Hamburg

Die Deutsche Bahn hat die Aktion „Kochen für Helden“ heute in Hamburg mit einer Lieferung von fünfzehn Lebensmittelpaletten unterstützt, die ursprünglich für den Verkauf in der Bordgastronomie der Fernverkehrszüge angedacht waren. Mit der Aktion „Kochen für Helden“ danken Gastronomen wie z.B. Fernsehkoch Tim Mälzer in Zeiten der Corona-Krise den Menschen, die dazu beitragen, dass unser Leben unter den derzeitigen Umständen weiterläuft, z.B. Ärzten, Pflegern, aber auch Mitarbeitern in Apotheken und Supermärkten. In zwei LKW-Fuhren brachten die Kollegen der DB-Logistik Waren im Einkaufswert von 17.000 Euro zu Mälzers Catering-Standort Speisewerft.

Aufgrund der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums hat die Deutsche Bahn das gastronomische Angebot in den Zügen eingeschränkt und bietet in den Bordbistros derzeit nur Speisen und Getränke in Einwegverpackungen und als ToGo-Artikel an. Die zuvor verkauften frischen Speisen können daher momentan nicht verkauft werden. „Wir freuen uns sehr, die Aktion „Helden des Alltags“ so spontan und unkompliziert unterstützen zu können“, sagte Ronny Ebert, Leiter Logistik Bordservice Hamburg.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Presse-Blog-zur...

RegioRadStuttgart: Eine Stunde gratis Radfahren

Henrik @, Samstag, 28.03.2020, 12:10 (vor 11 Tagen) @ Administrator

17:30 | RegioRadStuttgart: Eine Stunde gratis Radfahren

Ab Montag, 30. März, können die 1.500 Fahrräder des durch die Deutschen Bahn betriebenen Fahrrad- und Pedelecverleihsystems RegioRadStuttgart für eine Stunde kostenlos genutzt werden. Für Pendler ist dies eine weitere Möglichkeit mobil zu bleiben, da Busse und Bahnen vorübergehend in einem reduzierten Grundangebot fahren. Das Angebot gilt zunächst bis einschließlich Montag, 13. April 2020. In dieser Zeit können auch die 450 Pedelecs für 30 Minuten kostenfrei ausgeliehen werden. Die Entleihe und Rückgabe der Räder erfolgt wie gewohnt an den Stationen, über die RegioRadStuttgart-App, direkt über das Terminal der Station oder mit der polygoCard.
RegioRadStuttgart ist ein interkommunales Fahrrad- und Pedelecverleihsystem für die Landeshauptstadt Baden-Württembergs und über 40 Städte und Kommunen der Region. Das RegioRadStuttgart ist Teil der Call a Bike-Familie, dem Bikesharing-Angebot der Deutschen Bahn. Bundesweit stehen über einer Million Kunden 16.000 Fahrräder in 80 Städten zur Verfügung.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Presse-Blog-zur...

[AT] WESTbahn sucht um Staatshilfe an

Altmann @, Amstetten, Samstag, 28.03.2020, 15:43 (vor 11 Tagen) @ Administrator

Die WESTbahn braucht dringend staatliche Hilfe. Forster meinte im Interview, "der Staat müsse daran Interesse haben, dass es auch nach der Krise noch Wettbewerb im österreichischen Schienenverkehr gibt".

Kurzbericht

Peinlicher geht's nimmer ...

Blaschke, Osnabrück, Montag, 30.03.2020, 13:54 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Huhu.

Die WESTbahn braucht dringend staatliche Hilfe.

Wozu? Der Laden schreibt doch eh nur rote Zahlen. Und existiert auch nur, weil der Chef es sich mit ein paar Kaisern verkracht hat. Jetzt den Feind um Hilfe anbetteln - niveauloser geht's nimmer ...

Forster meinte im Interview, "der Staat müsse daran Interesse haben, dass es auch nach der Krise noch Wettbewerb im österreichischen Schienenverkehr gibt".

Au backe - nachher meint der das noch wirklich ...

Warum sollte ein Staat ein Interesse daran haben, dass sein eigenes Unternehmen Konkurrenz bekommt?

Im Gegenteil, die Lage ist für die Staatsbahn eine günstige Fügung des Schicksals. Wenn der Lockdown nur noch lange genug dauert - was aus diversen anderen Gründen sehr zu hoffen ist - dann werden mit etwas Furtune die ÖBB die nervige WESTbahn genauso elegant los wie die DB den Flix.

Lieber Meister Foster, nicht der Staat muss ein Interesse am Wettbewerb haben, sondern der KUNDE! Nur zahlt der halt nicht, wenn der Zug nicht fährt. Unternehmerschicksal ...

Aber das ist alles nicht schlimm. Unternehmen gehen. Unternehmen kommen. Vielleicht findet sich irgendwann ein anderer. Und vielleicht verdient der dann sogar Geld.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Peinlicher geht's nimmer ... - doch und zwar um Längen

Power132 @, Montag, 30.03.2020, 14:06 (vor 9 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Power132, Montag, 30.03.2020, 14:06

https://www.google.com/amp/s/www.tagesschau.de/inland/adidas-gewerbemiete-bundesrat-101...

Milliarden Überschüsse und dann das ausnutzen, was für den kleinen Mieter gedacht war.

Peinlicher geht's immer ...

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 15:08 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

Die WESTbahn braucht dringend staatliche Hilfe.


Wozu? Der Laden schreibt doch eh nur rote Zahlen. Und existiert auch nur, weil der Chef es sich mit ein paar Kaisern verkracht hat. Jetzt den Feind um Hilfe anbetteln - niveauloser geht's nimmer ...

Das seh ich tendenziell ähnlich. Die WESTbahn wäre früher oder später sowieso beim Insolvenzgericht vorstellig geworden. Jetzt halt früher als später.

Aber natürlich nutzen die jetzt die Gunst der Stunde, und lassen sich ein paar Milliarden vom Steuerzahler rüberschieben, um diesen Weg zum Insolvenzgericht nicht zurücklegen zu müssen. Dumm wären sie, wenn sie ´s nicht tun ...

Warum sollte ein Staat ein Interesse daran haben, dass sein eigenes Unternehmen Konkurrenz bekommt?

Im Gegenteil, die Lage ist für die Staatsbahn eine günstige Fügung des Schicksals. Wenn der Lockdown nur noch lange genug dauert - was aus diversen anderen Gründen sehr zu hoffen ist - dann werden mit etwas Furtune die ÖBB die nervige WESTbahn genauso elegant los wie die DB den Flix.

Nun. Da würd mich mal interessieren, ob die WESTbahn für die ÖBB eigentlich überhaupt so ne Katastrophe ist.

Schließlich kassiert die ÖBB Infra gute Strecken- und Stationsgebühren von der WESTbahn, die somit die Infrastruktur mitfinanziert (wovon auch die ÖBB PV AG profitiert in Form niedrigerer Infrastrukturkosten für die eigenen Züge).

Bin da kein Insider und kann die Frage nicht beantworten. Wäre aber mal interessant zu wissen ...


LG

Gerry

Peinlicher geht's immer ...

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:09 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Haben die überhaupt noch Züge? Oder fahren die neuen Züge schon?

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

Peinlicher geht's immer ...

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 15:10 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Haben die überhaupt noch Züge? Oder fahren die neuen Züge schon?

Ne, neue gibt ´s nicht. Aber die DB hat ja nur die Hälfte der Flotte übernommen ...

Peinlicher geht's immer ...

ktmb @, iOS, Montag, 30.03.2020, 15:12 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Reicht das denn für die Westbahn? Aktuell ist es ja eh kein Problem.

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

Peinlicher geht's immer ...

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 15:18 (vor 9 Tagen) @ ktmb

Reicht das denn für die Westbahn? Aktuell ist es ja eh kein Problem.

Das war wirklich perfektes Timing ;-). Früher fuhr die WESTbahn im 30-Minuten-Takt. Als man nun die Hälfte der Züge verkaufte, hat man auf Stunden-Takt umgestellt (wegen Fahrzeugmangel).

Nun fährt man also im 2-Stunden-Takt.

Liefert Stadler auch pünktlich?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 15:20 (vor 9 Tagen) @ Altmann

Denn auch in der Schweiz werden Maßnahmen durchgesetzt, weiß jemand, wie sich der Corona-Virus auf die Zugshersteller auswirkt?

Ach und ganz nebenbei, es wäre für die ÖBB tatsächlich lohnend, würde sie den Mitbewerber loswerden. Die freien Trassen kann man dann prima für Taktverdichtungen nutzen und der Knoten Amstetten wird dann auch in Zukunft gesichert sein ;-)

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Liefert Stadler auch pünktlich?

Altmann @, Amstetten, Montag, 30.03.2020, 15:27 (vor 9 Tagen) @ J-C

Ach und ganz nebenbei, es wäre für die ÖBB tatsächlich lohnend, würde sie den Mitbewerber loswerden. Die freien Trassen kann man dann prima für Taktverdichtungen nutzen und der Knoten Amstetten wird dann auch in Zukunft gesichert sein ;-)

Persönlich bin ich da durchaus dafür zu haben. Mir sind die ÖBB irgendwie sympathischer wie die grün-blauen Züge.

Der momentane Fahrplan ist aber der Höhepunkt des Schwachsinns. Wenn man den "Hochgeschwindigkeitszug" im wunderschönen Prinzersdorf parkt, damit eine Schweizer S-Bahn vorbeifahren kann, dann werd ich aggressiv! ;-)

Liefert Stadler auch pünktlich

Henrik @, Montag, 30.03.2020, 16:20 (vor 9 Tagen) @ J-C

Denn auch in der Schweiz werden Maßnahmen durchgesetzt, weiß jemand, wie sich der Corona-Virus auf die Zugshersteller auswirkt?

aber nochmal schwächere Maßnahmen als in Österreich.
In der Industrie kann weiter gearbeitet werden.

Schweiz ist sehr heftig getroffen, haben jetzt bereits über 300 Todesopfer,
es sind 20.000 - 100.000 Tote zu befürchten.

Die Deutschschweiz ist nicht so stark betroffen.

Liefert Stadler auch pünktlich

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 30.03.2020, 18:46 (vor 9 Tagen) @ Henrik

Kann's sein, dass die Schweiz in gewisser Weise die europäische Situation im Kleinformat widerspiegelt? Ob's so schlau ist, in der jetzigen Situation nicht auch nschzuziehen, das weiß ich nicht, aber ulkig ist es halt schon.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

Liefert Stadler auch pünktlich

Twindexx @, St. Gallen (CH), Montag, 30.03.2020, 19:50 (vor 9 Tagen) @ J-C

Hoi,

Kann's sein, dass die Schweiz in gewisser Weise die europäische Situation im Kleinformat widerspiegelt? Ob's so schlau ist, in der jetzigen Situation nicht auch nschzuziehen, das weiß ich nicht, aber ulkig ist es halt schon.

Mit was nachzuziehen? Mit den aktuellen Massnahmen wurde die Ausbreitung bereits um 60% verlangsamt. Man rechnet hier bis Herbst mit 22'000 Toten. Aber das wird andere Länder genauso treffen, da wird das auch nicht besser laufen. Die Kurve beginnt sich bereits langsam abzuflachen und sollte Mitte Mai den Höhepunkt erreicht haben. Die Schweiz ist insbesondere wegen dem Tessin einfach einige Tage früher dran als zum Beispiel Deutschland.

Strikte Ausgangssperren helfen übrigens nicht wirklich etwas, wie das Schweizer Bundesamt für Gesundheit aus italienischen Analysen weiss. Wichtig sind in erster Linie die Hygiene-Massnahmen und die soziale Distanz. Dies wird von der Bevölkerung weitestgehend eingehalten.

-> https://www.corona-data.ch/

Das Tessin ist sicher wegen der Nähe zu Italien, insbesondere der Lombardei, stärker betroffen. Aber es stehen im Tessin noch genügend Intensivplätze zur Verfügung, sodass die Situation im Tessin immer noch erheblich besser ist als in Italien. Wer einen Platz im Spital braucht, bekommt den auch, und die Schweizer Spitäler sind auch alle gut ausgerüstet. Andere Kantone mussten bisher auch noch keine Corona-Patienten aus dem Tessin übernehmen.

In der Westschweiz sind die Zahlen etwas niedriger (Prevalence ist hier entscheidend, nicht die absoluten Zahlen). Hier gab es vor allem im Wintersportort Verbier einen Herd, in dem 800 Infizierte das Virus nach Vaud und Genève geschleppt haben. Verbier ist also das Schweizer Ischgl, wobei es in Verbier nicht ganz so schlimm ist wie in Ischgl.
Basel hat höhere Zahlen wegen der Nähe zum Elsass, aber trotzdem kann man dort sogar noch französische Intensivpatienten übernehmen.


Meine Schwester arbeitet übrigens als Ärztin im Kantonsspital, sie führt auch täglich Coronatests an Patienten durch. Ich halte mich da streng an ihre Infos, die fachlich und bezüglich korrektem Informationsgehalt deutlich besser sind als alles, was man sonst so im Internet und in den Medien findet. Da liest man nämlich übertrieben viel Hysterie und Panikmache. Man soll sich an die offiziellen Infos direkt vom Bundesamt für Gesundheit halten, mehr ist nicht nötig. Dass die Schweiz derzeit sehr heftig getroffen sein soll, entspricht jedenfalls nicht den Tatsachen. In der Schweiz hat man bisher auch einfach deutlich mehr gestestet als in den umliegenden Ländern.


Bei Stadler wird weiter normal produziert. Allerdings sind die neuen Westbahnzüge sowieso noch nicht im Bau. Das geht nicht so schnell nach Bestellung. Da müssen erstmal die Zulieferteile bestellt und die Werkskapazitäten für den Zeitraum reserviert werden, wenn diese Teile dann geliefert werden. An so einem Schienenfahrzeug gibts Teile mit mindestens einem Jahr Lieferfrist. Da braucht der Schienenfahrzeughersteller auch erst ein Jahr nach Fahrzeugbestellung mit der Fertigung bei sich beginnen, wenn einige Teile vorher gar nicht da sind. Vor Ende 2020 wird Stadler da also nicht beginnen.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 3, IR 13 und IR 37:
Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

90% Fahrgasteinbruch bei ÖBB

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 31.03.2020, 00:26 (vor 9 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Dienstag, 31.03.2020, 00:28

Quelle

Die ÖBB werden nun auch auf Strecken wie Wien - Graz, wo im Railjet genau 4 Personen reisen (normalerweise sind's 200), den Takt auf einen Zweistundentakt ausdünnen. Zwischen Wien und Wiener Neustadt sollen als Ausgleich Regionalverkehrszüge fahren.

Nochmal zum Verdauen:

Wir leben jetzt in Zeiten... wo in einem 7-Wagen langen Railjet genau 4 Personen sitzen. Das wären 1,75 Wagen pro Passagier - und wenn man sich auf die zweite Klasse beschränkt immerhin ein ganzer Wagen pro Passagier. Es steht außer Frage, dass man im Fernverkehr der ÖBB definitiv sich nicht um den Sicherheitsabstand Sorgen machen muss. Dafür haben die verbleibenden Fahrgäste das Privileg, einen ganzen Wagen sprichwörtlich für sich zu haben. Ich meine, wie cool ist das denn? :D

Ich mein, ok, das Personal muss man wohl noch dazurechnen, aber auch dann ist der Platz mehr als üppig.

Ich sehe auch in den Bussen und U-Bahnen derzeit kaum Auslastung, wenn ich vorbeikomme. Verwaiste Bahnhöfe sind wohl sowas wie Normalität geworden.

--
Noch nie war zu Hause rumsitzen gesellschaftlich so sehr akzeptiert wie heutzutage. Machen wir was draus!

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