Studenten-Rabatt (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

viajerus98, Mittwoch, 19.02.2020, 23:27 (vor 144 Tagen)
bearbeitet von viajerus98, Mittwoch, 19.02.2020, 23:31

Moin,
ich wollte Fragen, wieso Studenten und Azubis so wenige Vorteile bei der Deutsche Bahn haben. Zum Beispiel In Polen, Ungarn, Belgien oder Tschechien (hier sogar 75% Rabatt!) hat man als Azubi oder Student viele Vorteile. Es gibt ein paar Angebote für bestimmte Strecken, jedoch nur im Nahverkehr (z.B. KA-Freiburg für 10€).

Ich würde gerne eure Meinungen hören, da ich selbst Student bin. Es kommt öfters vor, das sich meine Kommilitonen für Flixbus oder Blablacar entscheiden, weil es einfach billiger ist.
Liebe Grüße,
D

Studenten-Rabatt

bahnfahrerofr. @, Mittwoch, 19.02.2020, 23:39 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

Die Angebote im Ausland, zumindest die extrem hohen (CZ, SK), sind staatlich subventioniert.

Da müsste seitens der Politik etwas angestoßen werden. Da man aber sowieso zu viele Studenten hat und Studenten eh grün wählen, wird das unter Scheuer nicht der Fall sein.

Studenten-Rabatt

Artur Donar @, Mittwoch, 19.02.2020, 23:42 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

Hallo,

es gibt ja die ermäßigte BahnCard 25/50 und verschiedene Vorteile für Leute unter 26 (Sommerticket).
Sonst wird man wohl feststellen müssen, dass die anderen genannten Bahnen Staatsbahnen sind, während die DB Fernverkehr dem Bund und indirekt der Allgemeinheit Ausschüttungen und Gewinne erbringen soll.

Wenn nun die Züge auch so gut gefüllt werden können, weil die Kombination aus Fahrzeitvorteil, regelmäßiger Taktverbindung, Preis, Gutscheinen, BC-Ermäßigung, City-Ticket etc. gegenüber dem Fernbus als so wertvoll empfunden wird, dass man sich für die DB entscheidet... warum sollten die Tickets dann an bestimmte Gruppen verramscht werden?
Ich bin mir nicht sicher, ob es in Ungarn, Tschechien etc. auch das System der Semestertickets gibts.

In NRW oder NDS gibt es das Semesterticket für das gesamte Bundesland. So gibt es auch zahlreiche Menschen, die einer regelmäßigen Erwerbsarbeit nachgehen und sich trotzdem nochmal eingeschrieben haben für irgendwas. Rd. 300 Euro im Semester für 6 Monate Freifahrt im gesamten Bundesland ist halt günstiger als z.B. 200 Euro für ein Verbundticket pro Monat. Aber das ist ein anderes Thema, nur solche Möglichkeiten gibt es. Nur DB Fernverkehr ist das raus, weil eigenwirtschaftlich.
Einzig die Uni Marburg fällt mir ein, mit deren Semesterticket man die IC-Züge zwischen Kassel und Heidelberg nutzen kann. Ja und indirekt dann auch in NDS zwischen Bremen und Norddeich (weil RE auf dem Stück).

Grüße.

Semesterticket

611 040 @, Donnerstag, 20.02.2020, 00:05 (vor 144 Tagen) @ Artur Donar

Landesweite Semestertickets gibts in einigen Bundesländern:

NRW und Thüringen auf jeden Fall auch. Damit kann man wirklich sehr günstig (ca. 250€ Semesterbeitrag incl. Ticket für Verkehrsverbund und landesweites Bahnticket) alle NV-Züge nutzen.

Und da ihr ja nach FV gefragt habt: Zwischen Erfurt und Gera können die ICs L50 natürlich auch genutzt werden, da hier alle NV-Fahrscheine anerkannt werden.
Ansonsten gibts wie schon gesagt wurde die MyBahnCard ermäßigt, für alle bis 26 Jahre und in Baden-Württemberg (und Bayern?) auch das BW-Ticket Young, ermäßigt.

Grüße 611 040
Für den sich das Semesterticket auf jeden Fall lohnt

--
DAS ist ein Intercity:
[image]

Semesterticket Marburg: IC bis Göttingen

oska, Donnerstag, 20.02.2020, 01:04 (vor 144 Tagen) @ Artur Donar

Einzig die Uni Marburg fällt mir ein, mit deren Semesterticket man die IC-Züge zwischen Kassel und Heidelberg nutzen kann.

Die Bauarbeiten auf der SFS Hannover-Würzburg sind zwischen Göttingen und Hannover abgeschlossen. D.h. die Züge enden nicht mehr in Kassel sondern fahren bis Hamburg. Marburger Studierende dürfen also wieder bis Göttingen mit dem IC fahren.

Semesterticket Marburg: IC bis Göttingen

611 040 @, Donnerstag, 20.02.2020, 02:26 (vor 144 Tagen) @ oska

Nur IC ?
Dann haben sie aber nurnoch sehr wenig Auswahl.
Bis auf IC 2374/2375 fahren doch fast keine ICs mehr auf der Main-Weser-Bahn.

Ich meine mich zu erinnern dass nach der Umstellung der Linie 26 auf ICE die Semestertickets nicht im ICE gelten oder ?

Und warum von Göttingen bis Heidelberg ? Finde ich etwas übertrieben. Diese Städte liegen ja nichtmal mehr in Hessen.
Und in Thüringen dürfen wir nichtmal im IC bis Gotha, Eisenach oder Apolda fahren...

--
DAS ist ein Intercity:
[image]

Semesterticket Marburg: IC bis Göttingen

oska, Donnerstag, 20.02.2020, 04:04 (vor 144 Tagen) @ 611 040

Nur IC ?

Was den FV nach Göttingen angeht ja. Auf dem Streckenabschnitt Heidelberg-Weinheim-Darmstadt-Frankfurt(M.)-Gießen-Marburg-Treysa-Kassel-W auch im ICE.

Dann haben sie aber nurnoch sehr wenig Auswahl.

Stimmt. Aber besser als woanders:

Und in Thüringen dürfen wir nichtmal im IC bis Gotha, Eisenach oder Apolda fahren...

Und warum von Göttingen bis Heidelberg ?

Vermutlich weil die Studierenden dies beschlossen haben und der Asta sich mit dem EVU über einen Preis einigen konnte.

Finde ich etwas übertrieben.

Du hättest dagegen stimmen können, sofern Du in Marburg studierst. DB Fernverkehr hat für das Wintersemester 2019/2020 von jedem Inhaber des Semestertickets übrigens 57,50€ bekommen. Wenn die Kunden dies gewollt hätten, hätten sie auch eine Flatrate nach Paris kaufen können. Wer bezahlt, bestimmt. Nach Paris wollten sie sich das nicht leisten, aber nach Göttingen und Heidelberg. So sollte es sein und so ist es.

Diese Städte liegen ja nichtmal mehr in Hessen.

Stimmt. Für zusätzlich 24 € kann ein Marburger Semesterticketbesitzer sogar bis Hamburg, Hengelo (NL) oder Münster fahren. Diese drei Städte liegen übrigens nichtmal mehr in Niedersachsen. Oder beispielsweise nach Lindau oder Basel SBB, welche beide ja nichtmal mehr in Baden-Württemberg liegen.

Verrückt. Was man mit der Bahn alles machen kann.

Studenten-Rabatt, bis zu 50%

RhBDirk, Donnerstag, 20.02.2020, 05:46 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

In Deutschland gibt's bis zu 50% Rabatt für Studenten. Ist das nicht ausreichend?

Studenten-Rabatt, bis zu 50%

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 20.02.2020, 07:57 (vor 144 Tagen) @ RhBDirk

In Deutschland gibt's bis zu 50% Rabatt für Studenten. Ist das nicht ausreichend?

"bis zu". Ganz groß.

Nicht jeder ist ein Tariffuchs

Power132 @, Donnerstag, 20.02.2020, 08:00 (vor 144 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von Power132, Donnerstag, 20.02.2020, 08:01

und die Kosten für den Lebensunterhalt tragen eben dazu bei, dass die 9,99€ Flix Tickets sehr beliebt sind.

Wer wenig bis kein BAFÖG bekommt und dann auch noch neben her jobben muss, um die Miete und den Lebensunterhalt zu bestreiten ist eben auf günstige Tickets angewiesen. Da kann der Unterschied zwischen 9,99€ und im besten Fall 17,90€ enorm sein.
Und auch eine vergünstige BC 25/50 kostet immer noch 37/114€. Das je nach Geldbeutel kann ein größeres Loch in die Kasse reißen.

Nicht jeder ist so ein Tarifakrobat wie die User hier.

Nicht jeder ist ein Tariffuchs

RhBDirk, Donnerstag, 20.02.2020, 08:10 (vor 144 Tagen) @ Power132

und die Kosten für den Lebensunterhalt tragen eben dazu bei, dass die 9,99€ Flix Tickets sehr beliebt sind.

Wer wenig bis kein BAFÖG bekommt und dann auch noch neben her jobben muss, um die Miete und den Lebensunterhalt zu bestreiten ist eben auf günstige Tickets angewiesen. Da kann der Unterschied zwischen 9,99€ und im besten Fall 17,90€ enorm sein.
Und auch eine vergünstige BC 25/50 kostet immer noch 37/114€. Das je nach Geldbeutel kann ein größeres Loch in die Kasse reißen.

Nicht jeder ist so ein Tarifakrobat wie die User hier.

Dann muss ich mir überlegen, ob ein Studium das richtige für mich ist, wenn ich es mir nicht leisten kann.

Nicht jeder ist ein Tariffuchs

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 20.02.2020, 08:18 (vor 144 Tagen) @ RhBDirk

Dann muss ich mir überlegen, ob ein Studium das richtige für mich ist, wenn ich es mir nicht leisten kann.

Eine sehr US-amerikanische Einstellung. ;-)

Nicht jeder kann sich ein Studium leisten

Henrik @, Donnerstag, 20.02.2020, 20:53 (vor 143 Tagen) @ Paladin

Dann muss ich mir überlegen, ob ein Studium das richtige für mich ist, wenn ich es mir nicht leisten kann.

Eine sehr US-amerikanische Einstellung. ;-)

kann uns ja egal sein, wie es in USA läuft.

Hierzulande besteht eine solche Einstellung und das ist gewiss nicht gut.

die Entscheidung für oder gegen ein Studium ist weiterhin maßgeblich von der Herkunft bestimmt ist
von Chancengerechtigkeit kann keine Rede sein.

Der Wohlstand steigt und steigt ...

Blaschke, Donnerstag, 20.02.2020, 21:35 (vor 143 Tagen) @ Henrik

Hey.

die Entscheidung für oder gegen ein Studium ist weiterhin maßgeblich von der Herkunft bestimmt ist
von Chancengerechtigkeit kann keine Rede sein.

Ich gehe davon aus, dass du mit Herkunft den finanziellen Background meinst.

Nun, die Zahl der Studierenden steigt und steigt.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/221/umfrage/anzahl-der-studenten-an-deut...


https://de.statista.com/infografik/amp/12037/zahl-der-studenten-an-hochschulen-in-deuts...


Heißt also, deine These als richtig vorausgesetzt, dass der Wohlstand im Land ebenfalls stetig beständig steigt. Da ist das böse System, was so oft bekrittelt wird, wohl doch gar nicht so schlecht. Und das Armutsgerede sollte vielleicht doch mal relativiert werden.


Schöne Grüße von jörg

Der Wohlstand steigt und steigt ...

Henrik @, Donnerstag, 20.02.2020, 22:04 (vor 143 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Henrik, Donnerstag, 20.02.2020, 22:05

die Entscheidung für oder gegen ein Studium ist weiterhin maßgeblich von der Herkunft bestimmt ist
von Chancengerechtigkeit kann keine Rede sein.

Ich gehe davon aus, dass du mit Herkunft den finanziellen Background meinst.

Nun, die Zahl der Studierenden steigt und steigt.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/221/umfrage/anzahl-der-studenten-an-deut...


https://de.statista.com/infografik/amp/12037/zahl-der-studenten-an-hochschulen-in-deuts...


Heißt also, deine These als richtig vorausgesetzt, dass der Wohlstand im Land ebenfalls stetig beständig steigt. Da ist das böse System, was so oft bekrittelt wird, wohl doch gar nicht so schlecht. Und das Armutsgerede sollte vielleicht doch mal relativiert werden.

da bin ich bei Dir
und die Schere (zwischen arm & reich) ist ja auch wieder kleiner geworden anstatt größer - nur berichtet darüber keiner.


nicht meine These

Kannst Dir ja mal den Hintergrund dieser Deiner Studenten anschauen und deren elterlichen Hintergrund, sowohl bzgl. Bildungsgrad als auch Vermögen.

Ferndavon ab kann man auch ohne Studium glücklich werden und erfolgreich und..
Ein Studium kostet erst einmal sehr sehr viel und dauert ein paar Jahre.

Nicht jeder ist ein Tariffuchs

ArbitroCollina @, Donnerstag, 20.02.2020, 08:18 (vor 144 Tagen) @ RhBDirk

Dann muss ich mir überlegen, ob ein Studium das richtige für mich ist, wenn ich es mir nicht leisten kann.

Hoi Dirk

Möchtest Du damit Kinder von finanziell schlechter gestellten Familien vom Studium ausgrenzen? Ein Vorbild nach US-amerikanischem Standard zum Beispiel? Das wäre aus meiner Sicht sicherlich ein falsches Zeichen.

Gruss
Christian

Nicht jeder ist ein Tariffuchs

agw @, NRW, Donnerstag, 20.02.2020, 20:37 (vor 143 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von agw, Donnerstag, 20.02.2020, 20:38

und die Kosten für den Lebensunterhalt tragen eben dazu bei, dass die 9,99€ Flix Tickets sehr beliebt sind.

Wer wenig bis kein BAFÖG bekommt und dann auch noch neben her jobben muss, um die Miete und den Lebensunterhalt zu bestreiten ist eben auf günstige Tickets angewiesen. Da kann der Unterschied zwischen 9,99€ und im besten Fall 17,90€ enorm sein.
Und auch eine vergünstige BC 25/50 kostet immer noch 37/114€. Das je nach Geldbeutel kann ein größeres Loch in die Kasse reißen.

Nicht jeder ist so ein Tarifakrobat wie die User hier.


Dann muss ich mir überlegen, ob ein Studium das richtige für mich ist, wenn ich es mir nicht leisten kann.

Man könnte ja auch eine Kopfsteuer einführen. Jeder 75k Euro pro Jahr Zwangssteuern.
Muss sich jeder selber überlegen, ob dann ein Job unter 100k das richtige für ihn ist, wenn er sich das nicht leisten kann.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Nicht jeder ist ein Tariffuchs

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 20.02.2020, 09:23 (vor 144 Tagen) @ Power132

Ja dann nehme man eben den Flixbus, ist doch nicht schlimm. Der hat auch eine gute Ökobilanz.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Wahlmöglichkeiten

Power132 @, Donnerstag, 20.02.2020, 10:26 (vor 144 Tagen) @ Alibizugpaar

Wenn du 9,99€ für ein Flixbus Ticket und für die gleiche Strecke 50€ für die Bahn zahlen müsstest, dann wäre dir die Ökobilanz wahrscheinlich auch egal.

Man muss ja die gesamten Kosten für den Lebensunterhalt betrachten. Wohnen und Versicherungen gibts ja auch nicht zum Null oder Studententarif.

Wahlmöglichkeiten

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 10:37 (vor 144 Tagen) @ Power132

Es gibt sehr wohl Studentenwohnheime mit günstigeren Mieten. Man will ja dafür sorgen, dass der Studierende sich ganz auf sein Studium konzentrieren kann und nicht noch nebenher arbeiten muss.

--
Make Ice Cream great again!

Du weist das der Platz dort begrenzt ist

Power132 @, Donnerstag, 20.02.2020, 11:24 (vor 144 Tagen) @ J-C

- kein Text -

Wo?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 11:34 (vor 144 Tagen) @ Power132

Es gibt mehr als ein Studentenheim in einer größeren Stadt, zweitens hast du überhaupt behauptet, es gäbe keinen Rabatt auf's Wohnen für Studenten. Studentenwohnheime bieten nunmal diesen Rabatt. Wer nicht schnell genug eins findet, ist halt irgendwo auch selbst Schuld.

--
Make Ice Cream great again!

Wo?

schlaufuxxx, Donnerstag, 20.02.2020, 15:23 (vor 144 Tagen) @ J-C

Das widerspricht noch immer nicht meinem Argument

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 16:03 (vor 143 Tagen) @ schlaufuxxx

Dann sag ich immer noch, wer zu spät seine Wohnung findet, ist halt selbst Schuld. Hätte man sich halt früher darum kümmern müssen.

Und 600€ Miete dürfen für einen Wohnsitz in München verhältnismäßig günstig sein.

Jeder Studierende kann einen Platz in einem Studierendenwohnheim erhalten. Dass der Platz begrenzt ist, ist dabei doch unerheblich.

--
Make Ice Cream great again!

Das widerspricht noch immer nicht meinem Argument

oska, Donnerstag, 20.02.2020, 16:18 (vor 143 Tagen) @ J-C

Dann sag ich immer noch, wer zu spät seine Wohnung findet, ist halt selbst Schuld.

Nein. In beliebten Unistädten ist die Nachfrage nach Wohnraum so hoch, das nicht für alle Wohnheimplätze verfügbar sind. In beliebten Studiengängen wo Du vielleicht erst im Nachrückverfahren Deinen Studienplatz bekommst, kannst also nicht vorher suchen.

Dein Argument gilt also nur für Unistädte wo nicht so viele hinwollen (wie es Zimmer gibt) und nur für Studierende von Fächern die an jeden weit im voraus vergeben werden.

Hätte man sich halt früher darum kümmern müssen.

Dann sag ich immer noch, wer zu spät keinen Supersparpreis bei der Bahn findet, ist halt selbst Schuld.

Und 600€ Miete dürfen für einen Wohnsitz in München verhältnismäßig günstig sein.

100€ für eine Fahrt von München nach Hamburg sind auch verhältnismäßig günstig. Kann/will sich trotzdem nicht jeder jedes Wochenende zweimal leisten.

Jeder Studierende kann einen Platz in einem Studierendenwohnheim erhalten. Dass der Platz begrenzt ist, ist dabei doch unerheblich.

Jeder kann eine kostenlose Bahncard 100 erhalten. Oder konnte. Letztes Jahr im Herbst gab es ein Gewinnspiel bei der Deutschen Bahn. Du hättest nur teilnehmen und gewinnen müssen. Das konnte jeder. Das nicht jeder gewinnen kann ist dabei unerheblich.

bei REWE glückslos 5x BahnCard 100 zu gewinnen

Henrik @, Donnerstag, 20.02.2020, 17:10 (vor 143 Tagen) @ oska

Und 600€ Miete dürfen für einen Wohnsitz in München verhältnismäßig günstig sein.

100€ für eine Fahrt von München nach Hamburg sind auch verhältnismäßig günstig. Kann/will sich trotzdem nicht jeder jedes Wochenende zweimal leisten.

140 €

wenn jedes Wochenende bzw häufiger, dann lohnt sich die BahnCard 50,
mit dann 70 € zieht Dein Satz natürlich weiterhin bzw. erst recht.

Jeder Studierende kann einen Platz in einem Studierendenwohnheim erhalten. Dass der Platz begrenzt ist, ist dabei doch unerheblich.

Jeder kann eine kostenlose Bahncard 100 erhalten. Oder konnte. Letztes Jahr im Herbst gab es ein Gewinnspiel bei der Deutschen Bahn. Du hättest nur teilnehmen und gewinnen müssen. Das konnte jeder. Das nicht jeder gewinnen kann ist dabei unerheblich.

oder aktuell bei REWE.

https://glueckslos.rewe.de/start

Warum bitte jedes Wochenende auf Langstrecke???

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 21.02.2020, 10:26 (vor 143 Tagen) @ oska
bearbeitet von Alibizugpaar, Freitag, 21.02.2020, 10:28

100€ für eine Fahrt von München nach Hamburg sind auch verhältnismäßig günstig. Kann/will sich trotzdem nicht jeder jedes Wochenende zweimal leisten.

Verstehe ich nicht: Warum sollte ein Student jedes oder jedes zweite Wochenende quer durch die ganze Republik reisen? Das kann sich eine Vollzeit arbeitende Altenpflegerin, ein Bauarbeiter und so mancher Rentner auch nicht leisten. Kann man mal bei überzogenen Vorstellungen und Ansprüchen anfangen einzukürzen?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Na, nach Hause natürlich!

Blaschke, Freitag, 21.02.2020, 11:52 (vor 143 Tagen) @ Alibizugpaar

Hey.

Verstehe ich nicht: Warum sollte ein Student jedes oder jedes zweite Wochenende quer durch die ganze Republik reisen?

Am Wochenende zur Familie! Habe ich in meinen NV-Zügen MASSENHAFT. Am Wochenende geht's nach daheim. Das Essen schmeckt bei Muttern doch noch am besten.

Die Gesichter strahlen dann immer bei der Frage nach dem Grund der Fahrt.

Und ist doch auch toll, wenn es da Familiensinn noch gibt und Heimat/Herkunft was zählt. Sind noch keine seelenlose Karrieristen, wo nur noch hochkommen und Erfolge zählen. Das kommt erst später ... ;-)

Ich freue mich immer, solange durch das Gejuckel noch Menschlichkeit ausgedrückt wird.


Schöne Grüße von jörg

Ich glaube gerade da lohnt sich der Nachtzug

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 21.02.2020, 12:17 (vor 143 Tagen) @ Blaschke

22:52 in München eingestiegen, 8:47 in Hamburg ausgestiegen. Kann man eben auch im Liegewagen sich gönnen.

Einen Liegeplatz kriegt man schon um die 100€ für diesen und nächsten Freitag zum Beispiel ;-)

Man hat schön viel vom Freitag und morgens ist man bereits am Ziel. Wäre ich in der Situation, wäre das für mich ja sehr attraktiv. Gegenüber einer Flugreise ist das sicher die lässigere Variante.

--
Make Ice Cream great again!

Das widerspricht noch immer nicht meinem Argument

Euklid93, Dienstag, 25.02.2020, 15:58 (vor 138 Tagen) @ oska

Jeder Studierende kann einen Platz in einem Studierendenwohnheim erhalten. Dass der Platz begrenzt ist, ist dabei doch unerheblich.


Jeder kann eine kostenlose Bahncard 100 erhalten. Oder konnte. Letztes Jahr im Herbst gab es ein Gewinnspiel bei der Deutschen Bahn. Du hättest nur teilnehmen und gewinnen müssen. Das konnte jeder. Das nicht jeder gewinnen kann ist dabei unerheblich.


Made my day :D

Das widerspricht noch immer nicht meinem Argument

MC_Hans @, 8001376, Donnerstag, 20.02.2020, 16:20 (vor 143 Tagen) @ J-C

Dann sag ich immer noch, wer zu spät seine Wohnung findet, ist halt selbst Schuld. Hätte man sich halt früher darum kümmern müssen.

Was heißt da "selbst Schuld"?

Beispiel: Abschlusszeugnis bekommt man sagen wir Ende Juni, Bewerbungsfrist Hochschule 15. Juli, Zusage wenn alles passt Mitte/Ende August.

Und dann rechne mal mit Wartezeiten bei der Wohnheimverwaltung von 6-12 Monaten. Wenn noch gar nicht klar ist, dass die Hochschule den Studienplatz zusagt, wenn Unterlagen für die Bewerbung beim Wohnheim fehlen, wie willst Du Dich dann früher drum kümmern? Wo liegt das persönliche Versäumnis?

Ich lerne ja gerne dazu.

Jeder Studierende kann einen Platz in einem Studierendenwohnheim erhalten.

Prinzip: Reise nach Jerusalem?

Dass der Platz begrenzt ist, ist dabei doch unerheblich.

Nein, ist es nicht. Gerade das bedeutet, dass es zunehmend keine Wahlmöglichkeiten gibt.

Wait... what?!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 16:31 (vor 143 Tagen) @ MC_Hans
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 20.02.2020, 16:34

Und dann rechne mal mit Wartezeiten bei der Wohnheimverwaltung von 6-12 Monaten. Wenn noch gar nicht klar ist, dass die Hochschule den Studienplatz zusagt, wenn Unterlagen für die Bewerbung beim Wohnheim fehlen, wie willst Du Dich dann früher drum kümmern? Wo liegt das persönliche Versäumnis?

Daran, dass man an so einem bescheuerten Ort in Deutschland studiert, der nicht genug Platz für Studierende aufweist. Ich bekam meinen Platz in einem Zweierzimmer direkt zum ersten Semester. Freilich habe ich die Zusage zu einem Zimmer bekommen, bevor ich überhaupt meinen Aufnahmetest positiv absolvierte. Ich dachte, das ist so üblich.

Ich lerne ja gerne dazu.

Und ich umso mehr, wenn es wirklich alternativlos so ist, dass du mit einer flipping 6-12-monatigen Vorlaufzeit rechnen musst, um einen Platz in einem Studierendenwohnheim zu kriegen, dann läuft doch was grundlegend falsch.

Jeder Studierende kann einen Platz in einem Studierendenwohnheim erhalten.


Prinzip: Reise nach Jerusalem?

Exakt.

Dass der Platz begrenzt ist, ist dabei doch unerheblich.


Nein, ist es nicht. Gerade das bedeutet, dass es zunehmend keine Wahlmöglichkeiten gibt.

Das bedeutet, dass sie verdammt noch mal geschaffen werden müssen. Du überraschst mich tatsächlich verdammt hart, dass es eben nicht selbstverständlich ist, dass du direkt zum Semesterstart deine Wohnung kriegst...

Ist der Wohnungsmarkt in Deutschland echt so ein schlechter Scherz?!

--
Make Ice Cream great again!

Wait... what?!

MC_Hans @, 8001376, Donnerstag, 20.02.2020, 16:49 (vor 143 Tagen) @ J-C
bearbeitet von MC_Hans, Donnerstag, 20.02.2020, 16:50

Wo liegt das persönliche Versäumnis?

Daran, dass man an so einem bescheuerten Ort in Deutschland studiert, der nicht genug Platz für Studierende aufweist.

??

Nochmal: Genügend Studiengänge sind zahlenmäßig begrenzt, da bestehen nicht die riesigen Möglichkeiten, sich den Ort auszusuchen.

Ich bekam meinen Platz in einem Zweierzimmer direkt zum ersten Semester. Freilich habe ich die Zusage zu einem Zimmer bekommen, bevor ich überhaupt meinen Aufnahmetest positiv absolvierte. Ich dachte, das ist so üblich.

Tja, tut mir jetzt leid aber das ist es nicht.

Ich lerne ja gerne dazu.

Und ich umso mehr, wenn es wirklich alternativlos so ist, dass du mit einer flipping 6-12-monatigen Vorlaufzeit rechnen musst, um einen Platz in einem Studierendenwohnheim zu kriegen, dann läuft doch was grundlegend falsch.

Mag sein aber die Frage nach richtig oder falsch wäre wieder eine andere "flipping" Baustelle.

Nein, ist es nicht. Gerade das bedeutet, dass es zunehmend keine Wahlmöglichkeiten gibt.


Das bedeutet, dass sie verdammt noch mal geschaffen werden müssen. Du überraschst mich tatsächlich verdammt hart, dass es eben nicht selbstverständlich ist, dass du direkt zum Semesterstart deine Wohnung kriegst...

Tut mir nochmals leid für den Schock. Ich hoffe, Du konntest Dich inzwischen wieder runterfahren.

Ist der Wohnungsmarkt in Deutschland echt so ein schlechter Scherz?!

Bevölkerungsdichte DE ≈ 2 ∙ Bevölkerungsdichte AT

https://www.indexmundi.com/map/?v=21000&r=eu&l=de

Ansonsten sind die Argumente "genügend Auswahl vorhanden" und "selbst Schuld" (sofern das überhaupt ein Argument ist) hoffentlich ausreichend relativiert.

Viele Grüße

Wait... what?!

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 20.02.2020, 16:55 (vor 143 Tagen) @ J-C

Und dann rechne mal mit Wartezeiten bei der Wohnheimverwaltung von 6-12 Monaten. Wenn noch gar nicht klar ist, dass die Hochschule den Studienplatz zusagt, wenn Unterlagen für die Bewerbung beim Wohnheim fehlen, wie willst Du Dich dann früher drum kümmern? Wo liegt das persönliche Versäumnis?

Daran, dass man an so einem bescheuerten Ort in Deutschland studiert, der nicht genug Platz für Studierende aufweist. Ich bekam meinen Platz in einem Zweierzimmer direkt zum ersten Semester. Freilich habe ich die Zusage zu einem Zimmer bekommen, bevor ich überhaupt meinen Aufnahmetest positiv absolvierte. Ich dachte, das ist so üblich.

Und das lieber J-C, ist öfter die Erkenntis deiner Beiträge. Du hast einmal irgendetwas erlebt und schlussfolgerst daraus, dass es doch immer und überall so sei ... doch die Welt ist bunt und vielfältig. ;-)

Willkommen im Leben!

Blaschke, Donnerstag, 20.02.2020, 16:57 (vor 143 Tagen) @ J-C

Hey.

Ist der Wohnungsmarkt in Deutschland echt so ein schlechter Scherz?!

Ja! Es läuft unendlich viel grundlegend falsch. In den Hotspots fehlen Wohnungen. In den Einöden stehen sie massig leer. Wie üblich hat niemand einen durchdachten Plan. Alles ist Flickwerk.


Schöne Grüße von jörg

Wait... what?!

Power132 @, Donnerstag, 20.02.2020, 17:26 (vor 143 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Power132, Donnerstag, 20.02.2020, 17:28

Vielleicht solltest du vorm Posten mal Recherche betreiben. Schau dich doch um, wie man heute an eine Wohnung kommt. Bewerbungsschreiben wie für einen Job ist da noch harmlos.

Berlin: ca 1800 Interessenten für eine Wohnung

Besipiel Thüringen mit Hochschulen und Universitäten
In den größeren Städten des Freistaates ist die Mietsituation weiter angespannt. Die hohen Mietkosten und die dazu kommende Knappheit an Wohnungen belasten viele Thüringer. Von Seiten der Landesregierung ist eine sogenannte "Mietpreisbremse" in Diskussion, sie soll insbesondere in Ballungsgebieten eine Dämpfung der Mietpreise erreichen.

https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/studie-situation-...
In den meisten Regionen im Osten der Republik und in vielen Mittelgebirgen werden gemessen an der geringeren Nachfrage tendenziell zu viele Wohnungen gebaut. Etwa im Harz, dem Weserbergland, dem Sauerland oder Vogelsberg und dem Hunsrück sowie in der Eifel ist die Wohnungsmarktsituation laut BPD und Bulwiengesa in etwa auf dem Niveau der ländlichen Regionen in Ostdeutschland. - das sind aber Regionen mit wenig Universitäten

Sick

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 17:29 (vor 143 Tagen) @ Power132

Vielleicht solltest du vorm Posten mal Recherche betreiben. Schau dich doch um, wie man heute an eine Wohnung kommt. Bewerbungsschreiben wie für einen Job ist da noch harmlos.

Berlin: ca 1800 Interessenten für eine Wohnung

Ok, das ist nur noch krank.

Besipiel Thüringen mit Hochschulen und Universitäten
In den größeren Städten des Freistaates ist die Mietsituation weiter angespannt. Die hohen Mietkosten und die dazu kommende Knappheit an Wohnungen belasten viele Thüringer. Von Seiten der Landesregierung ist eine sogenannte "Mietpreisbremse" in Diskussion, sie soll insbesondere in Ballungsgebieten eine Dämpfung der Mietpreise erreichen.

Das klingt danach, als ob eine Besserung in Sicht wäre?

https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/studie-situation-...
In den meisten Regionen im Osten der Republik und in vielen Mittelgebirgen werden gemessen an der geringeren Nachfrage tendenziell zu viele Wohnungen gebaut. Etwa im Harz, dem Weserbergland, dem Sauerland oder Vogelsberg und dem Hunsrück sowie in der Eifel ist die Wohnungsmarktsituation laut BPD und Bulwiengesa in etwa auf dem Niveau der ländlichen Regionen in Ostdeutschland. - das sind aber Regionen mit wenig Univeritäten

Das klingt danach, als ob Studieren in Thüringen eine gute Investition werden könnte?

--
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Sick

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 20.02.2020, 17:34 (vor 143 Tagen) @ J-C

Vielleicht solltest du vorm Posten mal Recherche betreiben. Schau dich doch um, wie man heute an eine Wohnung kommt. Bewerbungsschreiben wie für einen Job ist da noch harmlos.

Berlin: ca 1800 Interessenten für eine Wohnung

Ok, das ist nur noch krank.

Angebot & Nachfrage ...

Besipiel Thüringen mit Hochschulen und Universitäten
In den größeren Städten des Freistaates ist die Mietsituation weiter angespannt. Die hohen Mietkosten und die dazu kommende Knappheit an Wohnungen belasten viele Thüringer. Von Seiten der Landesregierung ist eine sogenannte "Mietpreisbremse" in Diskussion, sie soll insbesondere in Ballungsgebieten eine Dämpfung der Mietpreise erreichen.

Das klingt danach, als ob eine Besserung in Sicht wäre?

Nein. Eine Mietpreisbremse schafft nämlich keinen Wohnraum.

https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/studie-situation-...
In den meisten Regionen im Osten der Republik und in vielen Mittelgebirgen werden gemessen an der geringeren Nachfrage tendenziell zu viele Wohnungen gebaut. Etwa im Harz, dem Weserbergland, dem Sauerland oder Vogelsberg und dem Hunsrück sowie in der Eifel ist die Wohnungsmarktsituation laut BPD und Bulwiengesa in etwa auf dem Niveau der ländlichen Regionen in Ostdeutschland. - das sind aber Regionen mit wenig Univeritäten


Das klingt danach, als ob Studieren in Thüringen eine gute Investition werden könnte?

Kommt drauf an wo in Thüringen, siehe oben.

Sick

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 17:43 (vor 143 Tagen) @ Paladin

Vielleicht solltest du vorm Posten mal Recherche betreiben. Schau dich doch um, wie man heute an eine Wohnung kommt. Bewerbungsschreiben wie für einen Job ist da noch harmlos.

Berlin: ca 1800 Interessenten für eine Wohnung

Ok, das ist nur noch krank.


Angebot & Nachfrage ...

Wenn 1800 Leute für eine Wohnung anstehen müssen, ist das kein Angebot&Nachfrage, das ist Mangelwirtschaft!
+

Das klingt danach, als ob eine Besserung in Sicht wäre?


Nein. Eine Mietpreisbremse schafft nämlich keinen Wohnraum.

...der bestehende wird aber bezahlbar. Das ist ja schonmal was.

https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/studie-situation-...
In den meisten Regionen im Osten der Republik und in vielen Mittelgebirgen werden gemessen an der geringeren Nachfrage tendenziell zu viele Wohnungen gebaut. Etwa im Harz, dem Weserbergland, dem Sauerland oder Vogelsberg und dem Hunsrück sowie in der Eifel ist die Wohnungsmarktsituation laut BPD und Bulwiengesa in etwa auf dem Niveau der ländlichen Regionen in Ostdeutschland. - das sind aber Regionen mit wenig Univeritäten


Das klingt danach, als ob Studieren in Thüringen eine gute Investition werden könnte?


Kommt drauf an wo in Thüringen, siehe oben.

Als Student würde ich ja sofort auf das Angebot einschlagen, wo man so leicht an Wohnraum kommt. Vor allem im schönen Thüringen ^^

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Make Ice Cream great again!

Du wirfst da was durcheinander

Power132 @, Donnerstag, 20.02.2020, 17:48 (vor 143 Tagen) @ J-C

In dem dritten Link ist nicht die Rede von ausschliesslich Thüringen. Und wenn du einen Studienplatz an der Uni Jena bekommst, sollstest du dich im Jenaer Umland niederlassen. Da bringt dir eine günstige Wohnung in Leinefelde-Worbis, Nordhausen oder Meiningen recht wenig.

Und die gennanten anderen Regionen Eifel, Hunsrück und Sauerland mögen zwar teilweise günstigen Wohnraum haben, aber um nach Köln, Göttingen oder Mainz zu Uni zu kommen da musst du auch schon jeden Tag ordentlich pendeln.

Wahlmöglichkeiten

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 20.02.2020, 10:56 (vor 144 Tagen) @ Power132

Habe ich auch mit keiner Silbe behauptet. Ich habe Zuspruch gegeben, daß man eben den Flixbus nehmen soll, wenn das Geld knapp ist. Fernbusse sind ja per se keine schlimmen Monster.

Einzig kritisch im Auge zu behalten hat man da gewisse Arbeitsbedingungen für die Fahrer.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Studierende besser stellen als Arbeiter?

Blaschke, Donnerstag, 20.02.2020, 09:30 (vor 144 Tagen) @ Power132

Huhu.

Dass die meisten Studierenden nicht im Luxus leben, leuchtet ein. So unendlich arm, wie manchmal getan wird, sind sie aber auch nicht.

Da muss man jetzt nicht übertriebenes Mitgefühl bei der Preisgestaltung walten lassen. In der restlichen Bevölkerung (wobei die perspektivisch ausstirbt, weil bald alle studieren) ist der Reichtum auch überschaubar verteilt. Die Vorteile für Studierende sind okay. Aber es ist dann auch mal gut.


Schöne Grüße von jörg

Ja gut, ich kriege auf meiner Relation Sparschienen ab 7€

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 09:55 (vor 144 Tagen) @ Power132

Ich wäre schon dafür, für Strecken wie Hamburg - Bremen Sparpreise ab 9€ anzubieten. Die ÖBB tun das ja mit ihren Nightjets bereits in Deutschland.

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Ja gut, ich kriege auf meiner Relation Sparschienen ab 7€

bahnfahrerofr. @, Donnerstag, 20.02.2020, 10:07 (vor 144 Tagen) @ J-C

Ich wäre schon dafür, für Strecken wie Hamburg - Bremen Sparpreise ab 9€ anzubieten. Die ÖBB tun das ja mit ihren Nightjets bereits in Deutschland.

Die ÖBB hat die Preise für kurze NJ-Strecken bereits saftig erhöht, Mainz-Nürnberg bin ich mal für 12 Euro oder so gefahren, das war noch ok. Muss ja auch ggü. einem DB-Ticket den Vorlauf extra dazu buchen.

Jetzt sind für die Stecke mindestens ca. 23 Euro fällig, egal an welchem Tag. Bei der DB geht es ab 13,40 los mit BC.

Grenznahe internationale Verbindungen kann die DB übrigens noch billiger, zumindest nach Tschechien. Da gibt es mit BC als Einstiegspreis 11,55€.

Studenten-Rabatt

GibmirZucker @, Göding, Donnerstag, 20.02.2020, 07:31 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

Sicher ist die Frage berechtigt, weshalb einige EU-Nettoempfänger sich den Luxus leisten, aus der Staatskasse massive Vergünstigungen zu gewähren. Gut, man kann mit Geld auch blöderes anstellen.

Studenten-Rabatt

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 20.02.2020, 07:59 (vor 144 Tagen) @ GibmirZucker

Ist zum Beispiel ein guter Ansatz, um Studenten im Land zu halten, damit die z.B. nicht einfach woanders hin abwandern....

Naja...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 09:52 (vor 144 Tagen) @ Paladin

Die günstigen Preise sind ja ganz nett, aber solange das Lohnniveau in Tschechien so deprimierend ist, wird man Studenten spätestens nach dem Studium nicht mehr wirklich aufhalten können. Die kriegen daheim die Vergünstigungen und stellen sich dann dem Arbeitsmarkt in Ländern wie Deutschland, Österreich oder gar der Schweiz zur Verfügung, wo sie bessere Löhne kriegen und oft auch bessere Lebensverhältnisse.

Seien wir uns mal ehrlich, solange man in Tschechien nicht den selben Lohn wie in Deutschland kriegt, wird man nicht so gut einen Anreiz haben, im Land zu bleiben.

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Studenten-Rabatt

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 20.02.2020, 08:03 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

Das Problem ist denke ich weniger, dass die Deutsche Bahn im Allgemeinen "zu teuer" ist - im ICE von Kiel nach München für unter 20€, mit BC-Rabatt weniger als 15€.

Das Problem ist wohl eher, dass Studenten teilweise zu flexibel buchen möchten, und da siegt nun einmal der Flixbus/BlaBlacar. Und dieser Flexibilitätsvorteil ist eben erkauft mithilfe von Komfortverlusten.

Außerdem ist es nicht immer so einfach, die günstigsten Preise bei der DB zu finden. Wenn mir eine Freundin erzählt, dass sie für 18€ mit dem Flixbus von Berlin nach Rostock gefahren ist, und ich ihr dann sage, dass ich für den Preis schon fast hin- und zurück fahre im ICE, dann guckt sie nicht schlecht und fragt sie sich immer, wie ich das denn mache. Dann erklärt man eben die Kombination von BC-Rabatt, rechtzeitiger Buchung und eCoupons - sie findet das toll, aber nachahmen kann/tut sie es dennoch nicht.

Studenten-Rabatt

brandenburger, Perleberg, Donnerstag, 20.02.2020, 11:17 (vor 144 Tagen) @ Paladin

Außerdem ist es nicht immer so einfach, die günstigsten Preise bei der DB zu finden.

Wir reden aber über Studenten, die müssen fast alle irgendwann ein Abitur geschafft haben und wollen auch ein Studium abschließen. Ich behaupte mal, günstige Bahnpreise finden ist einfacher.

Ob man sich die Mühe machen will, ist dann eher die Frage.

Studenten-Rabatt

Ösi, Donnerstag, 20.02.2020, 11:37 (vor 144 Tagen) @ brandenburger

Ich behaupte mal, günstige Bahnpreise finden ist einfacher.

Günstige Flixbuspreise finden ist noch einfacher, weil man bei den zahlreichen Aktionen der Bahn, Optionen im Buchungssystem und Tricks irgendwann nicht mehr durchblickt.

Ich fände z.B. einen um 50% niedrigeren, an allen Tagen gleichen Flexpreis, keine BC25 mehr, günstigere BC50 und BC100 und keine Sparpreise, eCoupons oder Super-Sonder-Aktionen sinnvoller, weil das besser zur Preisstruktur des Autos (dem Hauptkonkurrenten) passen würde.

Studenten-Rabatt

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 20.02.2020, 11:43 (vor 144 Tagen) @ Ösi

Ich behaupte mal, günstige Bahnpreise finden ist einfacher.


Günstige Flixbuspreise finden ist noch einfacher, weil man bei den zahlreichen Aktionen der Bahn, Optionen im Buchungssystem und Tricks irgendwann nicht mehr durchblickt.

Ich fände z.B. einen um 50% niedrigeren, an allen Tagen gleichen Flexpreis, keine BC25 mehr, günstigere BC50 und BC100 und keine Sparpreise, eCoupons oder Super-Sonder-Aktionen sinnvoller, weil das besser zur Preisstruktur des Autos (dem Hauptkonkurrenten) passen würde.

Naja, nee. Tankstellenpreise können auch sehr variieren - je nach Lage, Wetter, Ferienzeit, Tageszeit, ....

Einem modernen Marketing entspricht so ein Preis auch nicht. Das würde sicherlich erst einmal toll funktionieren, langfristig dürften aber solche Angebtotswellen wie "1.000.000 zusätzliche Sparpreise" oder "10€ Ecoupon in jeder Duplo Packung" mehr Aufmerksamkeit erzeugen und dadurch besser funktionieren ...

aktuelles Tarifsystem trägt zur Attraktivität bei

Henrik @, Donnerstag, 20.02.2020, 21:06 (vor 143 Tagen) @ Paladin

Ich behaupte mal, günstige Bahnpreise finden ist einfacher.

Günstige Flixbuspreise finden ist noch einfacher, weil man bei den zahlreichen Aktionen der Bahn, Optionen im Buchungssystem und Tricks irgendwann nicht mehr durchblickt.

Studenten haben grundsätzlich keine Probleme damit dort durchzublicken,
einige davon studieren es ja gar selbst.

Ich fände z.B. einen um 50% niedrigeren, an allen Tagen gleichen Flexpreis, keine BC25 mehr, günstigere BC50 und BC100 und keine Sparpreise, eCoupons oder Super-Sonder-Aktionen sinnvoller, weil das besser zur Preisstruktur des Autos (dem Hauptkonkurrenten) passen würde.

Naja, nee. Tankstellenpreise können auch sehr variieren - je nach Lage, Wetter, Ferienzeit, Tageszeit, ....

und zwar sehr extrem. Eine derartige Spreizung gibt es bei der Bahn nicht.

und dann lass Dir von nem Autofahrer mal vorrechnen, was seine Fahrt denn nun gekostet hat.. komplett,
mit Steuern, Versicherungen, Inspektionen, Abzahlungen, Bußgeldern etc.

Einem modernen Marketing entspricht so ein Preis auch nicht. Das würde sicherlich erst einmal toll funktionieren, langfristig dürften aber solche Angebotswellen wie "1.000.000 zusätzliche Sparpreise" oder "10€ eCoupon in jeder Duplo Packung" mehr Aufmerksamkeit erzeugen und dadurch besser funktionieren ...

eben.
Und die Sparpreise an sich zur Attraktivität beitragen, zum einen zur höheren Akzeptanz der Preise an sich, desweiteren zur besseren Auslastung (Steherquote fällt).

Studenten-Rabatt

Ösi, Freitag, 21.02.2020, 15:13 (vor 143 Tagen) @ Paladin

Naja, nee. Tankstellenpreise können auch sehr variieren - je nach Lage, Wetter, Ferienzeit, Tageszeit, ....

Nicht so extrem wie Bahnpreise und vor allem kann man meistens zwischen mehreren Tankmöglichkeiten auf derselben Strecke zu derselben Zeit wählen.

Einem modernen Marketing entspricht so ein Preis auch nicht. Das würde sicherlich erst einmal toll funktionieren, langfristig dürften aber solche Angebtotswellen wie "1.000.000 zusätzliche Sparpreise" oder "10€ Ecoupon in jeder Duplo Packung" mehr Aufmerksamkeit erzeugen und dadurch besser funktionieren ...

Die Bahn soll nicht mit irgendwelchen Aktionen Aufmerksamkeit erzeugen, sondern einen zuverlässig, günstig und flexibel zu jeder Zeit ans Ziel bringen. Das ist das beste Marketing, das man sich vorstellen kann.

Flex vs. Sparpreis

Hansjörg, Donnerstag, 20.02.2020, 13:04 (vor 144 Tagen) @ Ösi
bearbeitet von Hansjörg, Donnerstag, 20.02.2020, 13:06

Man muss bei sowas immer beachten, die Leute die fahren müssen (Pendler und Geschäftsreisende) zahlen eh jeden aufgerufenen Preis. Nur für Spaßfahrten in der Freizeit sind Sparpreise relevant. Und da wir dann der Marketingeffekt der angeblich so billigen Sparpreise gespielt.

Ich sehe kein Problem darin Studenten weiter im NV fahren zu lassen. Sonst hat bald jede Gruppe eine Flat für den FV.

Flex vs. Sparpreis

Ösi, Freitag, 21.02.2020, 15:14 (vor 143 Tagen) @ Hansjörg

Als Selbstständiger in Prä-BC-100-Zeiten habe ich sehr wohl auf den Preis geschaut. Außerdem haben Pendler und Geschäftsreisende immer eine weitere Option, nämlich mit dem Auto fahren. Deswegen sollte man diese Option frontal angreifen.

Studenten-Rabatt

agw @, NRW, Donnerstag, 20.02.2020, 20:48 (vor 143 Tagen) @ Ösi

Ich behaupte mal, günstige Bahnpreise finden ist einfacher.


Günstige Flixbuspreise finden ist noch einfacher, weil man bei den zahlreichen Aktionen der Bahn, Optionen im Buchungssystem und Tricks irgendwann nicht mehr durchblickt.

Ich fände z.B. einen um 50% niedrigeren, an allen Tagen gleichen Flexpreis, keine BC25 mehr, günstigere BC50 und BC100 und keine Sparpreise, eCoupons oder Super-Sonder-Aktionen sinnvoller, weil das besser zur Preisstruktur des Autos (dem Hauptkonkurrenten) passen würde.

Wie passt denn eine BC100 zum Auto als Hauptkonkurrenten?
Wäre das nicht eher eine BC80? Also lieber die BC100 abschaffen und dafür eine günstige BC80 einführen (NV kann ja von mir aus weiterhin 100% rabattiert werden).

Allerdings hilft das bei Leuten, die trotzdem noch ein Auto brauchen, dann auch wieder nichts.
Vielleicht sollte deswegen der Fahrzeugschein (ZB Teil 1) einfach als übertragbare Bahncard 80 gelten. Dann wäre man preislich konkurrenzfähig. Bei gut 300 Euro Kfz-Steuer pro Jahr wäre das ja durchaus drin.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Studenten-Rabatt

Ösi, Freitag, 21.02.2020, 15:16 (vor 143 Tagen) @ agw

Die BC100 würde ich als Konkurrenten zum Dienstwagen etablieren. Dazu die steuerliche Regelung ändern: Privatfahrten mit dem Dienstwagen müssen kilometergenau aufgezeichnet und voll versteuert werden, die BC100 zur dienstlichen und privaten Nutzung kann der Arbeitgeber steuerfrei überlassen.

Studenten-Rabatt

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 20.02.2020, 09:18 (vor 144 Tagen) @ viajerus98
bearbeitet von Alibizugpaar, Donnerstag, 20.02.2020, 09:19

Es gibt mit Vorbuchungsfrist viele Langstrecken zu läppischen Schnäppchenpreisen abzugreifen. Wenn man sich als Azubi oder Studi in die Reihen der Frühbucher gesellt, was soll da NOCH billiger werden???

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Gruß, Olaf

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Goethe an Schiller 1797

Studierenden-Rabatt ...

Blaschke, Donnerstag, 20.02.2020, 09:25 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

Hallo.

ich wollte Fragen, wieso Studenten und Azubis so wenige Vorteile bei der Deutsche Bahn haben.

Wenig? Zum Spottpreis mit den Semestertickets landesweit fahren können ... - zumindest in NRW und in Niedersachsen.

Es kommt öfters vor, das sich meine Kommilitonen für Flixbus oder Blablacar entscheiden, weil es einfach billiger ist.

Ob das pauschal so stimmt, sei dahin gestellt.

Und so ein Fernbus bietet ja nun auch wohl eine etwas mindere Qualität. Dass das u.U. billiger ist, ist dann so. ÖPNV ist nicht zum Verscherbeln da. Als Angebote fallen mir da grad die Angebote für normale Fahrgäste ein. Ländertickets, QdL, Sparpreise ...


Schöne Grüße von jörg

+1

bahnfahrerofr. @, Donnerstag, 20.02.2020, 09:35 (vor 144 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Studierenden-Rabatt ...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 09:46 (vor 144 Tagen) @ Blaschke

Und so ein Fernbus bietet ja nun auch wohl eine etwas mindere Qualität. Dass das u.U. billiger ist, ist dann so.

Fernbusse werden ja auch nicht nur von Studenten genutzt. Soll man halt machen, wenn man so niedrige Ansprüche hat.

Mein Anspruch wäre bei längeren Reisen ja ein Speisewagen :P

ÖPNV ist nicht zum Verscherbeln da. Als Angebote fallen mir da grad die Angebote für normale Fahrgäste ein. Ländertickets, QdL, Sparpreise ...

Es muss nicht falsch sein, die Nutzung der Bahn attraktiv zu gestalten, sodass man auch im Freizeitverkehr davon profitiert.
Aber wer viel reisen will, bezahlt eben entsprechend dafür - ob im materiellen oder immateriellen Sinn. Ich finde, dass eine Reise einem schon etwas wert sein sollte. Gerade bei der Bahn ist doch vor allem der Weg das Ziel, aber wenn man pausenlos unterwegs ist, macht das irgendwie keinen Spaß mehr.

Deswegen könnte ich auch nie häufig den Flieger nutzen, was hat man davon, ein wenig Zeit in luftiger Höhe zu verbringen, wenn man sich eh daran gewöhnt hat?

Schöne Grüße von jörg

Liebe Grüße von Jan-Christian

--
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Alles tutti ...

Blaschke, Donnerstag, 20.02.2020, 10:28 (vor 144 Tagen) @ J-C

Hey.

Es muss nicht falsch sein, die Nutzung der Bahn attraktiv zu gestalten, sodass man auch im Freizeitverkehr davon profitiert.

Ist sie doch auch. Gerade im Freizeitverkehr.

Teuer ist es dann zumindest teilweise da, wo der Wettbewerb ausgeschaltet ist: im Verbund.

Schöne Grüße von jörg

Alles tutti ...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 10:36 (vor 144 Tagen) @ Blaschke

Wobei es auch Verkehrsverbünde mit günstigen Preisen gibt. Der VBB gefällt mir da zum Beispiel ganz gut.

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Studenten-Rabatt

fbettker, Donnerstag, 20.02.2020, 09:35 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

Deutschland ist ein föderaler Staat. Und Bildung ist nun mal Ländersache. Hier werden ja nicht umsonst einige Beispiele genannt, in welchen Bundesländern(!) Studenten finanzielle Vorteile haben.

Von daher wird's wohl nie auf breiter Front Ermäßigungen der Deutschen Bahn für Studenten bundesweit geben.

Studenten-Rabatt

Oberschlesier, Magdeburg, Donnerstag, 20.02.2020, 09:36 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

ich wollte Fragen, wieso Studenten und Azubis so wenige Vorteile bei der Deutsche Bahn haben. Zum Beispiel In Polen, Ungarn, Belgien oder Tschechien (hier sogar 75% Rabatt!) hat man als Azubi oder Student viele Vorteile. Es gibt ein paar Angebote für bestimmte Strecken, jedoch nur im Nahverkehr (z.B. KA-Freiburg für 10€).

In Polen werden Ermäßigungen vom Staat ausgeglichen, somit bekommt der Beförderer den vollständigen Betrag, aber der Student bezahlt nur die Hälfte... Dagegen gibt es in Polen keine Semestertickets. Studenten können jedoch zusätzlich ermäßigte Fahrkarten (auch Einzelfahrten) in Stadtverkehren und Regionalbussen (nur Zeitkarten) lösen (unterschiedliche Rabattierungshöhe, ca. 50%).

Ich würde gerne eure Meinungen hören, da ich selbst Student bin. Es kommt öfters vor, das sich meine Kommilitonen für Flixbus oder Blablacar entscheiden, weil es einfach billiger ist.

In Deutschland erhalten Studenten auch Ermäßigungen, allerdings im ÖPNV und nur für Zeitkarten (sog. Ausbildungsverkehre werden von den Ländern subventioniert). Das Modell Semesterticket ist (i.d.R.) nicht subventioniert und alle Kosten werden von Studentenschaft betragen, wobei aufgrund der Tatsache, dass nicht jeder häufig mit dem ÖPNV fährt, ist das Semesterticket stark rabattiert.

Es handelt sich um eine politische / finanzielle Entscheidung, genauso wie mit den Soldaten, die jetzt 100%-ige Ermäßigung bekommen haben.

Liebe Grüße

OS

Studenten-Rabatt

fbettker, Donnerstag, 20.02.2020, 09:53 (vor 144 Tagen) @ Oberschlesier
bearbeitet von fbettker, Donnerstag, 20.02.2020, 09:54

In Deutschland erhalten Studenten auch Ermäßigungen, allerdings im ÖPNV und nur für Zeitkarten (sog. Ausbildungsverkehre werden von den Ländern subventioniert). Das Modell Semesterticket ist (i.d.R.) nicht subventioniert und alle Kosten werden von Studentenschaft betragen, wobei aufgrund der Tatsache, dass nicht jeder häufig mit dem ÖPNV fährt, ist das Semesterticket stark rabattiert.

Es stimmt, dass sich das Semesterticket dadurch finanziert, dass es alle Studenten zahlen müssen, aber nur einige nutzen. Aber nicht zu 100%. Natürlich wird es vom Land (z.B. NRW, hier VRR) subventioniert.

Der VRR gibt derzeit 240.000 Semestertickets aus und hat Verträge mit 31 Hochschulen. Vom Land NRW bekommen die Verkehrsverbünde Zuschüsse für vergünstigte Tickets für Menschen in der Ausbildung. Der VRR bekommt dafür jährlich 50 Millionen Euro für das Schülerticket "SchokoTicket", das Azubi-Ticket "Young-Ticket Plus" und das Semesterticket.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/uni-duesseldorf-8000-studenten-nur-wegen-s...

https://www.lz.de/owl/22448646_Tausende-nur-wegen-Semestertickets-immatrikuliert-Schmar...

Das führt inzwischen sogar dazu, dass es jede Menge "Scheinstudenten" gibt, die nur eingeschrieben sind, um preiswert mit dem ÖPNV zu fahren. Und da "Scheinstudenten ihnen gewisse Vorteile bei der Mittelzuweisung bringen", haben die Unis auch nicht so richtig Interesse daran, dagegen vorzugehen. Den finanziellen Schaden hat und trägt die Allgemeinheit.

Studenten-Rabatt

agw @, NRW, Donnerstag, 20.02.2020, 21:06 (vor 143 Tagen) @ fbettker

In Deutschland erhalten Studenten auch Ermäßigungen, allerdings im ÖPNV und nur für Zeitkarten (sog. Ausbildungsverkehre werden von den Ländern subventioniert). Das Modell Semesterticket ist (i.d.R.) nicht subventioniert und alle Kosten werden von Studentenschaft betragen, wobei aufgrund der Tatsache, dass nicht jeder häufig mit dem ÖPNV fährt, ist das Semesterticket stark rabattiert.


Es stimmt, dass sich das Semesterticket dadurch finanziert, dass es alle Studenten zahlen müssen, aber nur einige nutzen. Aber nicht zu 100%. Natürlich wird es vom Land (z.B. NRW, hier VRR) subventioniert.

Der VRR gibt derzeit 240.000 Semestertickets aus und hat Verträge mit 31 Hochschulen. Vom Land NRW bekommen die Verkehrsverbünde Zuschüsse für vergünstigte Tickets für Menschen in der Ausbildung. Der VRR bekommt dafür jährlich 50 Millionen Euro für das Schülerticket "SchokoTicket", das Azubi-Ticket "Young-Ticket Plus" und das Semesterticket.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/uni-duesseldorf-8000-studenten-nur-wegen-s...

https://www.lz.de/owl/22448646_Tausende-nur-wegen-Semestertickets-immatrikuliert-Schmar...

Das führt inzwischen sogar dazu, dass es jede Menge "Scheinstudenten" gibt, die nur eingeschrieben sind, um preiswert mit dem ÖPNV zu fahren. Und da "Scheinstudenten ihnen gewisse Vorteile bei der Mittelzuweisung bringen", haben die Unis auch nicht so richtig Interesse daran, dagegen vorzugehen. Den finanziellen Schaden hat und trägt die Allgemeinheit.

Ist das so? Der VRR könnte ja einfach auf das Semesterticket verzichten. Spart das Land sich auch noch die Zuschüsse.
Oder würden dann vielleicht Einnahmen beim VRR fehlen und die Preise müssten für die Allgemeinheit um 5% steigen? Kann man eigentlich nur wollen, wenn man die Leute zum Auto bewegen will.

Vermutlich wäre es sogar das beste für den ÖPNV, wenn man das Semesterticketmodell langsam auf alle ausweiten würde.

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- bahn.de

Rabatt nur für Studenten? Ich weiß nicht

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 20.02.2020, 09:37 (vor 144 Tagen) @ viajerus98

Ich brauch nicht einmal eine Sonderbehandlung als Student, um hier von einigen entsprechend stigmatisiert zu werden, da würde ich dafür plädieren, dass auch Rentner entsprechende Rabatte kriegen, damit es fair bleibt...

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Rabatt nur für Studenten? Ich weiß nicht

bahnfahrerofr. @, Donnerstag, 20.02.2020, 09:59 (vor 144 Tagen) @ J-C

Ich brauch nicht einmal eine Sonderbehandlung als Student, um hier von einigen entsprechend stigmatisiert zu werden, da würde ich dafür plädieren, dass auch Rentner entsprechende Rabatte kriegen, damit es fair bleibt...

... oder Arbeitslose, kinderreiche Familien, Mindestlöhner, arme hessische Landesbedienstete u.v.m. ;)

In Tschechien bekommt man ja als Rentner bzw. ab einer gewissen Altersgrenze auch den Rabatt in Höhe der Studentenermäßigung. Das ist natürlich subventioniert, aber schon wirklich sehr günstig, auch fürs dortige Preisniveau. Meine Freundin hat sich letztes Jahr mal einen ISIC geholt, damit war das Ticket wirklich so billig, dass ich beim Kauf schon ein schlechtes Gewissen bekam.

Rabatt nur für Studenten? Ich weiß nicht

agw @, NRW, Donnerstag, 20.02.2020, 21:07 (vor 143 Tagen) @ J-C

Ich brauch nicht einmal eine Sonderbehandlung als Student, um hier von einigen entsprechend stigmatisiert zu werden, da würde ich dafür plädieren, dass auch Rentner entsprechende Rabatte kriegen, damit es fair bleibt...

Gab doch die "Rentner" Bahncard 100 zum Sonderpreis.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Finanzielle Lage von Studenten

плацкарт, Freitag, 21.02.2020, 16:16 (vor 142 Tagen) @ viajerus98

Wenn Studenten unter 25 sind, kann sich ein ideales Studenteneinkommen so zusammensetzen:

- 744€ BAföG-Höchstsatz
- 204€ Kindergeld (Eltern sind verpflichtet, es weiterzuleiten)
- bis zu 450€ aus Nebenjob ohne BAföG-Abzug
- bis zu 300€ Büchergeld aus einer Begabtenförderung ohne BAföG-Abzug

Summe: bis zu 1698€ für Stipendiaten
bis zu 1398€ für alle anderen

Finde ich netto nicht schlecht...

Ab 25 fällt das Kindergeld weg und eine eigene Krankenversicherung muss zusätzlich finanziert werden.

Finanzielle Lage von Studenten

Power132 @, Freitag, 21.02.2020, 16:20 (vor 142 Tagen) @ плацкарт

Wenn Studenten unter 25 sind, kann sich ein ideales Studenteneinkommen so zusammensetzen:

- 744€ BAföG-Höchstsatz
- 204€ Kindergeld (Eltern sind verpflichtet, es weiterzuleiten)
- bis zu 450€ aus Nebenjob ohne BAföG-Abzug
- bis zu 300€ Büchergeld aus einer Begabtenförderung ohne BAföG-Abzug

Summe: bis zu 1698€ für Stipendiaten
bis zu 1398€ für alle anderen

Finde ich netto nicht schlecht...

Ab 25 fällt das Kindergeld weg und eine eigene Krankenversicherung muss zusätzlich finanziert werden.


Abzüglich Miete, Versicherung, allgmeine Lebenshaltungskosten. Da bleibt nicht viel über dem ALG II Satz über.

Finanzielle Lage von Studenten

bahnfahrerofr. @, Freitag, 21.02.2020, 17:33 (vor 142 Tagen) @ Power132

Bei unter 25 jährigen fällt ist in der Regel keine Versicherung notwendig (beitragsfreie Familienversicherung über Elternteile und Haftpflicht bei den meisten seriösen Anbietern oft auch während des Studiums mitversichert).

Damit beschränkt sich das schon auf Miete und Lebensmittel etc. In D sind Lebensmittel i.d.R. sehr billig, daher ist halt je nach Stadt die Miete der maßgebliche Faktor.

Finanzielle Lage von Studenten

agw @, NRW, Samstag, 22.02.2020, 07:30 (vor 142 Tagen) @ плацкарт

Wenn Studenten unter 25 sind, kann sich ein ideales Studenteneinkommen so zusammensetzen:

...kann... kann aber auch ganz anders sein?

Das Einkommen von jedem anderen KANN sich auch so zusammensetzen, dass das 10-fache deines Studenten bei herauskommt. Aber was hat man davon dieser Information?

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