Im Allgäu gehts vorwärts (Allgemeines Forum)

MartinN @, Fricktal, Schweiz, Mittwoch, 12.02.2020, 14:40 (vor 144 Tagen)

Hallo zusammen

Laut Lok report schreiten die Bauarbeiten auf der Strecke Lindau Geltendorf zügig voran, sodass bereits wie geplant im Sommer die Fahrleitung eingeschaltet wird und die Testfahrten beginnen können.

Bayern/Baden-Württemberg: Bau-Finale zur Bahn-Elektrifizierung im Allgäu

Gute Nachrichten vom Bahnausbau zwischen München und Lindau: Die Deutsche Bahn läutete jetzt im Allgäu das Bau-Finale ein. Im Frühjahr konzentrieren sich die Arbeiten in dem 500-Millionen-Euro-Pro- jekt auf den Bereich rund um Wangen und anschließend auf den Streckenabschnitt bis zum Bodensee.

"Noch einmal geht es entlang der Strecke konzentriert zur Sache. Und noch einmal sind dafür auch noch wenige Streckensperrungen mit Ersatzverkehr not- wendig. Bereits im Sommer schalten wir den Strom ein und beginnen unsere Test- und Messprogramme. Ende des Jahres dürfen sich unsere Reisenden schließlich auf die Inbetriebnahme und damit auf den Beginn eines schnellen und sauberen Zugverkehres freuen", so DB-Projektleiter Matthias Neumaier.

Noch 25 Kilometer Oberleitung

25 Kilometer Oberleitung wird die DB in dem Abschnitt zwischen Hergatz und Lindau errichten. Seit Mitte Januar sind die Bautrupps unterwegs. Zunächst finden auf dem westli- chen Streckengleis Ramm- und Bohrarbeiten für die neuen Oberleitungsmasten statt. Bis Ende April soll dort durchgehend der Fahrdraht hängen. Danach verlagert sich das Ge- schehen auf das östliche Streckengleis, auf dem bis Anfang August die Masten gesetzt und die Oberleitungen gelegt sein sollen. Insgesamt 400 Oberleitungsmasten stehen dieses Jahr auf dem Programm.

Ab Juli heißt es: Strom fließt!

Im Sommer beendet die DB Energie die Arbeiten am Umrichterwerk in Leutkirch und an den Unterwerken sowie an den sogenannten Autotransformerstationen. Das Umrichterwerk wandelt Strom aus dem öffentlichen Stromnetz auf Spannung und Stromfrequenz der Bahn um und verteilt ihn als Bahnstrom auf die Strecke. Die Kosten für die Stromversorgungstechnik liegen bei 23 Millionen Euro.

50 Millionen Euro für den Schallschutz

Zum Schutz der Anwohner errichtet die Bahn auch im letzten Streckenabschnitt zwischen Hergatz und Lindau Schallschutzwände auf knapp zehn Kilometern Länge in neun Orten. Diese Arbeiten werden bis Ende November andauern. Je nach Abschnitt werden die in Grüntönen gehaltenen Schallschutzwände zwi- schen drei und vier Meter hoch. Im Stadtgebiet Lindau starten die Arbeiten für die Wände (inklusive so genannter Gabionen und Wänden mit eingefärbten Betonelementen) im Mai.

2020 im Zeichen des Brückenbaus

Die Brücke über die Obere Argen in Wangen stellt das Highlight des diesjähri- gen Baugeschehens dar. Seit Ende Januar wird die bestehende Brücke abge- baut, denn sie muss einem Neubau weichen. Letztes Jahr errichtete die DB bereits die neue Brücke neben der Bestehenden. Der 116 Meter lange und 9 Me- ter breite Neubau wird Anfang März in Millimeterarbeit an seinen endgültigen Ort geschoben – an die Stelle, an der die alte Brücke stand. Bis Ende März wird die DB Netze neue Gleise auf der Brücke verlegen, die Oberleitung installieren und die Schallschutzmaßnahmen fertigstellen, damit ab 30. März der Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann. Für den Brückenneubau sind zehn Millionen Euro veranschlagt.
Im Mai wird auch eine Bahnbrücke in Buxheim ertüchtigt. Ein elastischer Schienenauflager, also einer Art Gummiplatte unter den Schienen, sorgt dafür, dass weniger Schwingungen entstehen, wenn ein Zug darüberfährt.

SEV in einzelnen Abschnitten

Ab 1. Juli schließt die DB Netze außerdem die Bahnübergänge in Grabus und Lanzenhofen für den Verkehr. Ab Dezember werden sie durch eine Straßen- überführung ersetzt. Umbauten an Bahnübergängen finden auch in Memmingen statt. An fünf Stellen wird es zeitweise zu Straßensperrungen kommen.

Vom 7. bis zum 11. Mai muss dort auch der Zugverkehr unterbrochen werden. Im August erfolgt der Umbau von Weichen am östlichen Teil des Bahnhofs Türkheim. Eine Woche lang muss der Zugverkehr deswegen unterbrochen werden. Ebenfalls im August – vom 8. bis zum 31. - erfordern Gleisarbeiten zwi- schen Hergatz und Lindau eine Streckensperrung und den Umstieg aus Ersatzbusse.

Die letzten Kilometer im Baufinale

Sobald der Strom schließlich durch die letzten Meter Oberleitungen fließt, die letzten Schallschutzwände stehen und die Brücken erneuert wurden, profitiert das Allgäu von einem sauberen und leisen Zugverkehr mit einem verbessertem Angebot zwischen München und Lindau.

Die Elektrifizierung der Strecke verkürzt die Reisezeit zwischen München und Zürich um fast eine Stunde auf fast weniger als 3 Stunden und 30 Minuten. Die Schweizer Neigetechnikzüge "Astoro" ermöglichen eine höhere Geschwindig- keit in den Kurven und erreichen künftig auf weiten Abschnitten Tempo 160.

Pressemeldung Deutsche Bahn

Die von der SBB eingesetzten Astoro können dank Neigetechnik die Reisezeit zusätzlich beschleunigen. Schade ist allerdings, dass er seine Höchstgeschwindigkeit von 250Km/h leider nirgends ausfahren kann. Die Höchstgeschwindigkeit zwischen Zürich und München ist nirgends höher als 160Km/h.
Naja vielleicht wird später der Zug irgendwann mal von München aus weiter nach Berlin oder so fahren.

Zürich(-München)-Berlin

oska, Mittwoch, 12.02.2020, 15:13 (vor 144 Tagen) @ MartinN

Die von der SBB eingesetzten Astoro [...] Höchstgeschwindigkeit von 250Km/h leider nirgends ausfahren kann.

Naja vielleicht wird später der Zug irgendwann mal von München aus weiter nach Berlin oder so fahren.

Ist der Zug für die NBS zugelassen? Mit 3,5 Stunden zwischen Zürich und München und 4,5 Stunden zwischen München und Berlin wäre der Zug nur unwesentlich schneller als die jetzige Verbindung über Basel.

Als Freund umsteigefreier Verbindungen würde mich das natürlich freuen, doch weiss ich nicht, ob die Nachfrage zwischen Zürich und Nürnberg/Erfurt/Halle/Berlin so hoch ist, dass sich die Direktverbindung lohnt. Bislang gibt es nicht viele Direktverbindungen zwischen Zürich und Berlin.

Die Verbindungen zwischen Basel und Berlin sowie zwischen München und Berlin würde ich bereits heute als gut bezeichnen.

Zürich(-München)-Berlin

MartinN @, Fricktal, Schweiz, Mittwoch, 12.02.2020, 16:10 (vor 144 Tagen) @ oska

Hallo Oska


Ist der Zug für die NBS zugelassen?

Ja ist er, wird auch täglich benutzt von ihm, auf der Strecke Basel-Bern via Lötschberg nach Brig und Mailand.

Mit 3,5 Stunden zwischen Zürich und München und 4,5 Stunden zwischen München und Berlin wäre der Zug nur unwesentlich schneller als die jetzige Verbindung über Basel.

Ja das stimmt, ich dachte mir eher, dass er eine bestehende Verbindung ersetzen könnte falls dies irgendwie Sinn machen würde.

Zürich(-München)-Berlin

caboruivo, CH, Mittwoch, 12.02.2020, 17:20 (vor 144 Tagen) @ MartinN

Mit NBS sind wohl die Neubaustrecken um Erfurt gemeint.

Tatsächlich sind dafür zuwenige ETR 610 verfügbar, da diese auch weiterhin am Simplon und sogar teilweise auch noch am Gotthard eingesetzt werden sollen. Zudem sind Neigezüge auf dieser Verbindung ohnehin nur eine Übergangslösung, nach Vollendung diverser Infrastrukturprojekte in der Schweiz sollen dann Doppelstockzüge verkehren, die dann über Zürich hinaus in Richtung Westen durchgebunden werden.

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Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive

Zürich(-München)-Berlin

SPFVG @, Mittwoch, 12.02.2020, 16:35 (vor 144 Tagen) @ oska

Als Freund umsteigefreier Verbindungen würde mich das natürlich freuen, doch weiss ich nicht, ob die Nachfrage zwischen Zürich und Nürnberg/Erfurt/Halle/Berlin so hoch ist, dass sich die Direktverbindung lohnt. Bislang gibt es nicht viele Direktverbindungen zwischen Zürich und Berlin.

Für die Umsetzung dieser Idee wird man nicht genügend Astoro haben.

wie wäre es mit CH-tauglichen ICE4?

Power132 @, Mittwoch, 12.02.2020, 17:39 (vor 144 Tagen) @ SPFVG

vorausgestzt man hätte genug davon.

wie wäre es mit CH-tauglichen ICE4?

Aphex Twin, Mittwoch, 12.02.2020, 17:50 (vor 144 Tagen) @ Power132

Die Strecke München-Lindau benötigt Neigezüge um die versprochenen Reisezeiten zu halten (Neigetechnik + Elektrifizierung sind die beiden wesentlichen Faktoren für die Beschleunigung). Was caboruivo mit dem Abzug der Neigezüge in einigen Jahren meinte ist deren Ersatz durch wankkompensierte Doppelstockzüge, die Twindexx Swiss Express. Die sind zwar etwas langsamer als die Neigezüge am man glaubt dies halbwegs kompensieren zu können (u.a. glaube ich daran erinnern zu können gibt es fahrplantechnisch einige kurze Wartezeiten die man dann abbauen würde).

Die ICE4 ohne jede Neigungskompensation wären aber auf jeden Fall noch mal ein Stück langsamer.

wie wäre es mit CH-tauglichen ICE4?

Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 12.02.2020, 23:18 (vor 144 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Was caboruivo mit dem Abzug der Neigezüge in einigen Jahren meinte ist deren Ersatz durch wankkompensierte Doppelstockzüge, die Twindexx Swiss Express. Die sind zwar etwas langsamer als die Neigezüge am man glaubt dies halbwegs kompensieren zu können (u.a. glaube ich daran erinnern zu können gibt es fahrplantechnisch einige kurze Wartezeiten die man dann abbauen würde).

Beschleunigungsvermögen von 0.85 m/s² und Verzicht Halt in Wangen. Dazu kommt, dass auf Schweizer Seite zum Einführungszeitpunkt ca. 2035 der Brüttenertunnel eröffnet wird. Damit werden die schnellen IC (wo der EC integriert ist) die Strecke Zürich-Winterthur nonstop in 16 Minuten zurücklegen. Von den acht Minuten Zeitgewinn werden sechs Minuten für die Entspannung der Fahrzeiten zwischen Winterthur und St. Margrethen genutzt (Berücksichtigung Reihe W [wankkompensiert], und längerer Aufenthalt im Bahnhof St. Gallen zum Stärken/Schwächen der Züge für die Durchbindung über Zürich hinaus.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 3, IR 13 und IR 37:
Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

Wie groß wäre die Differenz

Power132 @, Donnerstag, 13.02.2020, 06:53 (vor 143 Tagen) @ Aphex Twin
bearbeitet von Power132, Donnerstag, 13.02.2020, 06:53

alles unter 10min wäre zu vernachlässigen.

Wie groß wäre die Differenz

Alexander, Donnerstag, 13.02.2020, 13:03 (vor 143 Tagen) @ Power132

alles unter 10min wäre zu vernachlässigen.

Ich glaube nicht das dies so einfach zu vernachlässigen ist.
Die Strecke ist in Deutschland genau für den Fahrplan ausgebaut. Das heißt, wenn der EC nur 5 Minuten langsamer ist als konzipiert, geht das komplette Fahrplankonstrukt nicht mehr aus. So können aus eigentlich 5 oder 10 Minuten Fahrzeitunterschied eine Fahrzeitverlängerung von über 30 Minuten werden, wenn auf Kreuzungen gewartet werden muss oder man dadurch hinter die S-Bahn kommt.

Der User Twindexx hat glaube ich schon mehrmals das Fahrplankonzept mit seinen Konfliktpunkten bei den Kreuzungen beschrieben.

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Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Zürich(-München)-Berlin

ffz, Mittwoch, 12.02.2020, 19:27 (vor 144 Tagen) @ oska

Hallo,

das kommt darauf an, was für eine SRS-Version in den Astoro verbaut ist. Für die SFS in Deutschland über Erfurt ist mindestens SRS 3.4 erforderlich, in der Schweiz reicht SRS 2.2 aus.

Zürich(-München)-Berlin

Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 12.02.2020, 23:05 (vor 144 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Twindexx, Mittwoch, 12.02.2020, 23:07

Hoi,

das kommt darauf an, was für eine SRS-Version in den Astoro verbaut ist. Für die SFS in Deutschland über Erfurt ist mindestens SRS 3.4 erforderlich, in der Schweiz reicht SRS 2.2 aus.

In der Schweiz reicht SRS 2.2 nicht mehr aus (ausser der NBS Mattstetten-Rothrist können damit jetzt schon keine anderen ETCS-Strecken in der Schweiz befahren werden), die Fahrzeuge müssen upgegradet werden (mindestens 2.3, aber wenn man eh schon dran ist, gibts gleich 3.4 oder höher). Die NBS bekommt dann nämlich auch mal noch ein Update und dann war es das mit SRS 2.2 gewesen. Neufahrzeuge dürfen seit kurzem ohne Baseline 3 gar nicht mehr in der Schweiz zugelassen werden.

Die Umrüstung der Astoro auf Baseline 3 hat letztes Jahr mit dem ersten Fahrzeug begonnen. Die Fahrzeuge werden damit in der Schweiz mit ETCS-only verkehren und keine klassischen Schweizer Zugsicherungen mehr haben (wird durch L1 LS abgelöst). Dies ist wegen der fahrenden Transition bei St.Margrethen Landesgrenze nötig, wo der Systemwechsel unter ETCS erfolgen wird (Zu- bzw. Abschalten des PZB-STM während der Fahrt).

Trotzdem gibts aber keine Pläne, die EC über München hinaus zu verlängern. Die langfristigen Pläne gehen da in die andere Richtung. Es gibt auch keine direkten Durchbindungsmöglichkeiten in München via Ingolstadt Richtung Berlin. Bei den 50 Minuten Aufenthalt in München Hbf kann man auch ganz normal umsteigen.


Grüsse aus der Ostschweiz

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Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

Zürich(-München)-Berlin

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 13.02.2020, 07:01 (vor 143 Tagen) @ Twindexx

Trotzdem gibts aber keine Pläne, die EC über München hinaus zu verlängern. Die langfristigen Pläne gehen da in die andere Richtung. Es gibt auch keine direkten Durchbindungsmöglichkeiten in München via Ingolstadt Richtung Berlin. Bei den 50 Minuten Aufenthalt in München Hbf kann man auch ganz normal umsteigen.

Zumal Durchbindungen über München hinaus generell Unsinn sind. Sowohl im FV, als auch im NV. Mehr als 90% aller Fahrgäste würden trotzdem in München aus-/ein/-umsteigen. Eine 4-7 Minuten Wende kann man vergessen. So lange dauert es bis einmal alle Fahrgäste, die nach München wollen, ausgestiegen sind. Dann nocheinmal so lange bis alle Einsteiger drin sind. Unter 12 (besser 15) Minuten geht da nichts und es würde nur ganz wenig Fahrgästen nutzen.
Die (Schnaps-)Idee war wohl, die EC zusätzlich zu den ICE über NIM und VdE8 zu fahren, aber dafür gibt es keinen Bedarf. Es gibt bereits gute Direktverbindungen via Basel und Frankfurt(M), sodass das Potential weit an München vorbei fährt. Die <10% aus dem Allgäu können auch Umsteigen, was sie vmtl. ohnehin schneller in Nürnberg (AFX) statt in München tun.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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AFX

Junior @, Donnerstag, 13.02.2020, 08:05 (vor 143 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Junior, Donnerstag, 13.02.2020, 08:05

Die <10% aus dem Allgäu können auch Umsteigen, was sie vmtl. ohnehin schneller in Nürnberg (AFX) statt in München tun.

Allgäu-Franken-Express gibt es mittlerweile so wenig (ab Nürnberg nur 7 und 17 Uhr), dass der nur selten eine Alternative darstellt.

AFX

ffz, Donnerstag, 13.02.2020, 08:17 (vor 143 Tagen) @ Junior

Das wird sich mit dem neuen Fahrplankonzept im Allgäu deutlich ändern, zumindest Augsburg ist dann von Kempten/Füssen/Oberstdorf deutlich besser und häufiger Umsteigefrei angebunden wie München.

AFX

Junior @, Donnerstag, 13.02.2020, 10:16 (vor 143 Tagen) @ ffz

Das wird sich mit dem neuen Fahrplankonzept im Allgäu deutlich ändern, zumindest Augsburg ist dann von Kempten/Füssen/Oberstdorf deutlich besser und häufiger Umsteigefrei angebunden wie München.

Augsburg ist von Oberstdorf/Lindau auch jetzt alle zwei Stunden direkt erreichbar, aber es ging ja um Nürnberg, das ist eben nur noch selten der Fall.

Fahrgastwechselzeit in München

Gast @, Donnerstag, 13.02.2020, 11:15 (vor 143 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Gast, Donnerstag, 13.02.2020, 11:16

Eine 4-7 Minuten Wende kann man vergessen. So lange dauert es bis einmal alle Fahrgäste, die nach München wollen, ausgestiegen sind. Dann nocheinmal so lange bis alle Einsteiger drin sind. Unter 12 (besser 15) Minuten geht da nichts [...]

Das beobachte ich bei den wenigen durchgebundenen Zügen aber wirklich ganz anders, auch wenn sie voll sind und ein Großteil der Fahrgäste wechselt, ist der Fahrgastwechsel fast immer deutlich schneller erledigt, als der Zug abfahrbereit und das Signal auf grün ist.
Eher gut ausgelastete in München endende Züge sind normalerweise in zwei, drei Minuten leer.

Im Allgäu gehts vorwärts

611 040 @, Mittwoch, 12.02.2020, 17:54 (vor 144 Tagen) @ MartinN

Welche Linien werden denn ab Dezember elektrisch fahren ?
Die RE München- Lindau ? Dann müsste der Flügel nach Oberstdorf aber als Pendelbetrieb Immenstadt- Oberstdorf verkehren.
Und die Verstärker München - Kempten die jetzt mit 245 + Dostos fahren.

Die 612-Linie Augsburg - Lindau/Oberstdorf müsste ja weiter mit 612 fahren, da Buchloe- Augsburg nicht elektrifiziert ist, oder ?

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DAS ist ein Intercity:
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Im Allgäu gehts vorwärts

Ede @, Mittwoch, 12.02.2020, 18:02 (vor 144 Tagen) @ 611 040

Schau dir doch mal an, welche Strecke elektrifiziert wird.

Änderungen im Allgäu ab Dez 2020

ffz, Mittwoch, 12.02.2020, 18:27 (vor 144 Tagen) @ 611 040

Hallo,

es treten folgende Änderungen im Dezember 2020 in Kraft im Allgäu:

Die Länderbahn mit dem Alex verliert den Verkehr vollständig, dieser wird neu geordnet und von DB Regio mit 612ern übernommen.

Der RE Augsburg - Memmingen wird eingestellt, dafür wird der RE München - Memmingen bis Lindau verlängert und 1-2 stündlich von GoAhead mit FLIRT gefahren.

Der EC wird von der SBB mit Astoro gefahren und im 2-4 Stunden Takt über Memmingen fahren.

Insgesamt wird es nach dem Allgäu-Schwaben-Takt mal wieder einschneidende Veränderungen im Zugangebot geben mit weniger durchgehenden Verbindungen München - Kempten(Allgäu) dafür mehr durchgehenden Verbindungen Memmingen - München geben.

Änderungen im Allgäu ab Dez 2020

Alexander, Mittwoch, 12.02.2020, 19:03 (vor 144 Tagen) @ ffz

Hallo,

es treten folgende Änderungen im Dezember 2020 in Kraft im Allgäu:

Die Länderbahn mit dem Alex verliert den Verkehr vollständig, dieser wird neu geordnet und von DB Regio mit 612ern übernommen.

Dies stimmt soweit.

Der RE Augsburg - Memmingen wird eingestellt, dafür wird der RE München - Memmingen bis Lindau verlängert und 1-2 stündlich von GoAhead mit FLIRT gefahren.

Dies ist so nicht korrekt. GoAhead übernimmt den RE München - Memmingen - Lindau erst im Dezember 2021.
Der RE Augsburg - Memmingen verkehrt auch zukünftig weiterhin mit Dieselzügen, neu jedoch mit der Baureihe 612 statt 642.
Bei diesen Zügen findet in Türkheim mit den Zugteil von/nach Bad Wörishofen statt.

Irgendwo habe ich jedoch gehört, dass geprüft wird in wie weit DB Regio bei den Zügen Memmingen - München ab Dezember 2020 statt einer Diesellok mit E-Lok vor die Dostos spannt.

Der EC wird von der SBB mit Astoro gefahren und im 2-4 Stunden Takt über Memmingen fahren.

Insgesamt wird es nach dem Allgäu-Schwaben-Takt mal wieder einschneidende Veränderungen im Zugangebot geben mit weniger durchgehenden Verbindungen München - Kempten(Allgäu) dafür mehr durchgehenden Verbindungen Memmingen - München geben.

München - Kempten wird zukünftig nur noch alle 2 Stunden direkt bedient (ehm. ALEX-Leistungen). Der jetzige RE Kempten - München soll dann Kempten - Augsburg (mit Pesa) verkehren. Dazu kommt der Vorortverkehr Buchloe - München neu mit 440.
München - Füssen wird es zukünftig nur noch mit Einzelzügen geben, auch diese Linie wird auf Augsburg - Füssen im Stundentakt umgeklappt.

Viele Grüße

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Änderungen im Allgäu ab Dez 2020

Celestar, Donnerstag, 13.02.2020, 09:44 (vor 143 Tagen) @ Alexander

Das klingt eher nach deutlichen Verschlechterungen für Pendler in Richtung München, oder sehe ich da was falsch?

Danke,
Celestar

Änderungen im Allgäu ab Dez 2020

Alexander, Donnerstag, 13.02.2020, 12:58 (vor 143 Tagen) @ Celestar

Das klingt eher nach deutlichen Verschlechterungen für Pendler in Richtung München, oder sehe ich da was falsch?

kommt drauf an von wo man aus pendelt.
Ab Buchloe deutliche Verbesserung durch mehr Züge (Angebotsausweitungen auf Memmingen - München und durch Vorortverkehr Buchloe).

Von Kempten und Füssen ist neu halt ein Umstieg vom Dieselfahrzeug auf das E-Fahrzeug notwendig. Das Dieselfahrzeug fährt weiter nach Augsburg. Dafür müssen die Leute nach Augsburg nicht mehr umsteigen.

--
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Im Allgäu gehts vorwärts / Illertallinie

Memminger1985 @, Memmingen, Mittwoch, 12.02.2020, 19:21 (vor 144 Tagen) @ MartinN

es wurde auch fleißig Tag und Nacht gearbeitet....

Die Illertallinie wird auch ausgebaut / umgebaut und eine Regio-S-Bahn eingeführt

https://www.t-online.de/region/ulm/news/id_87202292/ulm-illertallinie-nach-memmingen-wi...

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