Kinderwagen unerwünscht (Allgemeines Forum)

ktmb @, iOS, Montag, 13.01.2020, 15:02 (vor 85 Tagen)

Die Bahn mag keine Reisenden mit Kinderwagen. Das berichtet Die Welt. Das bisherige Angebot ist nicht ausreichend.

--
STAY home. STOP the spread. SAVE lives.

künstliche Aufregung

sflori @, Montag, 13.01.2020, 15:13 (vor 85 Tagen) @ ktmb

Auszug aus dem Artikel:

„Die Kundenbetreuer von DB Regio sind dahingehend geschult und angehalten, unseren Reisenden – sei es mit Rollstuhl oder Kinderwagen – beim Ein- und Ausstieg aktiv behilflich zu sein.“


Bye. Flo.

Und wenn der Betreuer selbst nicht schwer heben darf?

Matze86 @, München, Montag, 13.01.2020, 15:38 (vor 85 Tagen) @ sflori
bearbeitet von Matze86, Montag, 13.01.2020, 15:38

- kein Text -

Dann kann er nicht mehr Betreuer sein.

Blaschke, Osnabrück, Montag, 13.01.2020, 16:06 (vor 85 Tagen) @ Matze86

Hallo.

So einfach ist das.

Wenn ich erblinde, kann ich auch nicht mehr Pillen ausfahren.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Äh... nein...

Matze86 @, München, Montag, 13.01.2020, 16:48 (vor 85 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Äh... doch ... Sonst läuft was falsch ...

Blaschke, Osnabrück, Montag, 13.01.2020, 17:56 (vor 85 Tagen) @ Matze86

Hey.

Oder wie ist das in Notsituationen? Muss ich dann davon ausgehen, dass der Betreuer keinen Handschlag rührt, weil es ihm körperlich nicht zuzumuten ist? Muss der Fahrgast den Rettungssteg selbst aufbauen!?

Ich gehe doch mal davon aus, dass zum Beruf des Zugbegleiters eine gewisse körperliche Belastbarkeit notwendig und vorhanden ist. Die ja wohl zumindest für das Anheben und kurzes Mitanfassen bei einem Kinderwagen reichen sollte. Ich rede ja nicht von Elektrorollstuhl und Insasse, was allein ins Oberdeck getragen werden soll.


Schon faszinierend, was so an Ausreden herhalten muss, wenn 'Kundendienst' ein Fremdwort ist.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Was aber wenn der Schaffner ausser Gefecht ist? Warten??

br752 @, Montag, 13.01.2020, 20:29 (vor 85 Tagen) @ Blaschke

Oder wie ist das in Notsituationen? Muss ich dann davon ausgehen, dass der Betreuer keinen Handschlag rührt, weil es ihm körperlich nicht zuzumuten ist? Muss der Fahrgast den Rettungssteg selbst aufbauen!?

Das kann durchaus so sein. Nennt sich Selbstrettung (ggf. unter Anleitung)

Das passiert spaetestens dann, wenn der Schaffner selbst durch den Notfall ausser Gefecht ist. Soll der Reisenden dann auf den naechsten Schaffner warten oder vorher eigenmaechtig aus den brennenden Zug steigen???

Gut, es gibt Menschen die warten vor einer roten Ampel obwohl hinter ihnen der Rettungswagen mit Blaulicht steht, denn als guter Mensch darf man ja nicht ueber eine rote Ampel fahren. (Und schon gar nicht wenn man weiss, dass da eine Blitze ist)

Ich gehe doch mal davon aus, dass zum Beruf des Zugbegleiters eine gewisse körperliche Belastbarkeit notwendig und vorhanden ist. Die ja wohl zumindest für das Anheben und kurzes Mitanfassen bei einem Kinderwagen reichen sollte.

Wenn man mal oefters Zug faehrt, sieht man, dass das "augenscheinlich" nicht zutreffen kann. Aber wer weiss.


BR752

Äh... doch ... Sonst läuft was falsch ...

keksi @, Montag, 13.01.2020, 22:47 (vor 85 Tagen) @ Blaschke

Hey.

Oder wie ist das in Notsituationen? Muss ich dann davon ausgehen, dass der Betreuer keinen Handschlag rührt, weil es ihm körperlich nicht zuzumuten ist? Muss der Fahrgast den Rettungssteg selbst aufbauen!?

Ich gehe doch mal davon aus, dass zum Beruf des Zugbegleiters eine gewisse körperliche Belastbarkeit notwendig und vorhanden ist. Die ja wohl zumindest für das Anheben und kurzes Mitanfassen bei einem Kinderwagen reichen sollte. Ich rede ja nicht von Elektrorollstuhl und Insasse, was allein ins Oberdeck getragen werden soll.


Schon faszinierend, was so an Ausreden herhalten muss, wenn 'Kundendienst' ein Fremdwort ist.


Schöne Grüße von jörg

Du stellst Vergleiche auf, die echt sowas von daneben sind. Und das sind keine Ausreden sondern die Realität. S&S läd den Rollstuhl auch nur in den Zug und darf dann nichts mehr machen. Ist das denn auch ein Skandal? Denkst du die Zubs machen das einfach nicht, weil se keine Lust haben? Aber naja von dir ist wie immer nix anderes zu erwarten...

Äh... doch ... Sonst läuft was falsch ...

Junior @, Montag, 13.01.2020, 23:18 (vor 85 Tagen) @ keksi
bearbeitet von Junior, Montag, 13.01.2020, 23:19

Denkst du die Zubs machen das einfach nicht, weil se keine Lust haben?

Da die DB ja bestätigt hat, dass sie es dürfen - was war denn aus deiner Sicht der Grund in dem Fall?

Äh... doch ... Sonst läuft was falsch ...

keksi @, Montag, 13.01.2020, 23:51 (vor 85 Tagen) @ Junior

Denkst du die Zubs machen das einfach nicht, weil se keine Lust haben?


Da die DB ja bestätigt hat, dass sie es dürfen - was war denn aus deiner Sicht der Grund in dem Fall?

Was die Pressestelle da schreibt, muss auch erstmal wirklich stimmen. Es wird ja nicht ohne Grund so sein. Der Grund hat versicherubgstechnische Gründe. Komisch ja das es angeblich doch geht...

Dann kann er nicht mehr Betreuer sein.

keksi @, Montag, 13.01.2020, 22:37 (vor 85 Tagen) @ Blaschke

Hallo.

So einfach ist das.

Wenn ich erblinde, kann ich auch nicht mehr Pillen ausfahren.


Schöne Grüße von jörg

Daran merkt man das du von nix ne Ahnung hast.. Du weißt doch garnicht wie das rechtlich aussieht..aber Hauptsache wieder hier so ein Müll schreiben..

PR über Social Media ist halt Neuland...

wachtberghöhle @, Montag, 13.01.2020, 15:36 (vor 85 Tagen) @ ktmb

Die Bahn mag keine Reisenden mit Kinderwagen.

Gestern war ich selber mit Kinderwagen im RE in NRW unterwegs. Sinnvoll abzustellen sind die im Doppelstockwagen nur im Mehrzweckabteil, wo dieser sich befindet ist nicht vorherzubestimmen. Wenn man das Mehrzweckabteil ann an der falschen Tür betritt, ist man gefangen, weil man nicht weiter kommt. Der Durchgang am WC ist schlicht zu schmal.

Also wieder raus zur anderen Tür, die Abfahrt verzögerte sich dadurch leider...

PR über Social Media ist halt Neuland...

Alter Köpenicker @, BSPF, Montag, 13.01.2020, 18:41 (vor 85 Tagen) @ wachtberghöhle

Die Bahn mag keine Reisenden mit Kinderwagen.

Naja, wer mag die schon? Erschwerend kommt ja auch noch hinzu, daß die Gefährte immer größer werden. Wenn ich an diese kutschenähnlichen Wagen denke, die nach meinem Dafürhalten von der Beförderung ausgeschlossen gehören, wird mir nicht besser.

Gestern war ich selber mit Kinderwagen im RE in NRW unterwegs. Sinnvoll abzustellen sind die im Doppelstockwagen nur im Mehrzweckabteil, wo dieser sich befindet ist nicht vorherzubestimmen.

Genau zu diesem Zweck ist ja das Mehrzweckabteil unter anderem vorgesehen. Daß sich dieses Abteil jedesmal an einer anderen Position befindet, ist natürlich suboptimal. Dennoch halte ich es für zumutbar, sich mit dem Kinderwagen dort hinzubegeben. Rollstuhlfahrer müssen das schließlich auch, weil sie, der Rampe wegen, gar keine andere Türe benutzen können.

Die Mehrzweckabteile des RE1 im VBB wechselten einst vom Steuerwagen in die Mitte des Zuges. Während dieser Wechselphase gab es unter den Rollifahrern am Bahnsteig jedesmal bei Einfahrt des Zuges ein großes Hallo, da man auch nicht voraussehen konnte, wo sich dieses Abteil nun befindet. Wie der Teufel es wollte, wartete man natürlich immer an der verkehrten Position. Manche Züge führten während dieser Zeit sogar zwei Mehrzweckabteile, dafür andere gar keins.

Wenn man das Mehrzweckabteil ann an der falschen Tür betritt, ist man gefangen, weil man nicht weiter kommt. Der Durchgang am WC ist schlicht zu schmal.

Also wieder raus zur anderen Tür, die Abfahrt verzögerte sich dadurch leider...

Hier, in Berlin, sind mittlerweile bei sämtlichen Verkehrsmitteln lebensgroße Sinnbilder von Kinderwagen auf die entsprechenden Türen gemalt worden. Trotzdem gelingt es nur den wenigsten Kinderwagenschiebern, den richtigen Einstieg zu treffen. Finden sie doch die richtige Türe, wird der Wagen falsch abgestellt. Bestes Beispiel ist hier der Bus. Anstatt den Wagen längs zu Fahrtrichtung zu plazieren, damit auch das Kind eine schöne Busfahrt erleben kann, wird er einfach durch die Türe bugsiert und stehen gelassen. Der Schiebegriff ragt weit in den Gang und macht ihn für andere Fahrgäste unpassierbar und das Kind wird hin- und her geschüttelt.

Mehrzweckabteile im VBB

sibiminus @, Montag, 13.01.2020, 19:52 (vor 85 Tagen) @ Alter Köpenicker

Die Mehrzweckabteile des RE1 im VBB wechselten einst vom Steuerwagen in die Mitte des Zuges. Während dieser Wechselphase gab es unter den Rollifahrern am Bahnsteig jedesmal bei Einfahrt des Zuges ein großes Hallo

Das Wechseln des Mehrzweckabteils in die Zugmitte hat der VBB aber aus genau diesem Grund eingefordert: damit eben bei umgekehrter Wagenreihung der Rolli und der Kinderwagen nicht mehr die ganze Zuglänge entlang hetzen müssen.

Mehrzweckabteile vorne und hinten!

br752 @, Montag, 13.01.2020, 20:32 (vor 85 Tagen) @ sibiminus

Die Mehrzweckabteile des RE1 im VBB wechselten einst vom Steuerwagen in die Mitte des Zuges. Während dieser Wechselphase gab es unter den Rollifahrern am Bahnsteig jedesmal bei Einfahrt des Zuges ein großes Hallo


Das Wechseln des Mehrzweckabteils in die Zugmitte hat der VBB aber aus genau diesem Grund eingefordert: damit eben bei umgekehrter Wagenreihung der Rolli und der Kinderwagen nicht mehr die ganze Zuglänge entlang hetzen müssen.

Eine gute Idee, aber die meisten Reisenden (Ohne Fahrrad oder Rollstuhl) stehen in der "Mitte". Da muesste bei denen die Intelligenz einsetzen am Bahnsteig nach vorne oder hinten zu gehen. Da sehe ich leider schwarz. Vielleicht muss dann gleichzeitig die Haltezeit verdoppelt werden!?

Kompromiss waere Vorne UND Hinten ein Mehrzweckabteil zu haben. ;-)


BR752

Deshalb gibt es RE Wagenreihungen am Bahnhof.

br752 @, Montag, 13.01.2020, 20:21 (vor 85 Tagen) @ wachtberghöhle

Die Bahn mag keine Reisenden mit Kinderwagen.


Gestern war ich selber mit Kinderwagen im RE in NRW unterwegs. Sinnvoll abzustellen sind die im Doppelstockwagen nur im Mehrzweckabteil, wo dieser sich befindet ist nicht vorherzubestimmen.

Wieso nicht? Zumindest fuer RE sind die Zugreihungen (mit Piktogrammen und Erklaerungen) seit vielen Jahren im Bahnhof ausgehangen. Kurzfristig geaenderte Wagenreihungen mal ausgenommen.

Wenn man das Mehrzweckabteil ann an der falschen Tür betritt, ist man gefangen, weil man nicht weiter kommt. Der Durchgang am WC ist schlicht zu schmal.

Stimmt, wenn man falsch einsteigt. Vielleicht sollte man VOR der ersten Kinderwagentour "mal so" mit dem Zug gefahren sein und alles kennen zu lernen.

Ich mache ja vielleicht auch erstmal einen Campingwochenende im Sauerland mit dem neuen Wohnwagen bevor ich eine Deutschlandtour (oder mehr) mache.

Also wieder raus zur anderen Tür, die Abfahrt verzögerte sich dadurch leider...

Dafuer war es doch ein guter Lerneffekt.


BR752

Kinderwagen unerwünscht

ICE-TD, Montag, 13.01.2020, 15:39 (vor 85 Tagen) @ ktmb

Wer hat nun Recht? Die Pressesprecher oder das Social Media Team? Letztlich wird das wohl nur die EUK (Eisenbahnunfallkasse) beantworten können. Denn für das Personal stellt sich die Frage wenn ihnen bei solch einer Tätigkeit was passiert, zählt das als Arbeitsunfall oder zählt das nicht zu den Tätigkeiten die der Beruf erfordert. Man kann sich hier lustig machen oder empören über das Personal, aber das sind eben Fragen die für das Personal eindeutig geklärt sein müssen bevor es hilft, denn es kann dabei irgendwann mal um die eigene Existenz gehen.

EUK (Eisenbahnunfallkasse)

Nordy, Montag, 13.01.2020, 19:11 (vor 85 Tagen) @ ICE-TD

Wiki sagt, gibt es seit 5 Jahren nicht mehr.

siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn-Unfallkasse

Würde aber sicher viele interessieren, was die Unfallversicherung Bund und Bahn für eine Meinung hat und vielleicht die Schutzbehauptung der Bahn für ihre Mitarbeiter gar nicht so sieht.

Kinderwagen unerwünscht

sibiminus @, Montag, 13.01.2020, 21:59 (vor 85 Tagen) @ ICE-TD

Wer hat nun Recht? Die Pressesprecher oder das Social Media Team? Letztlich wird das wohl nur die [UVB (Unfallversicherung Bund und Bahn)] beantworten können.

Ist es nicht so, dass sich Unfallversicherungen zunächst erst mal die Stellenbeschreibung und das Tätigkeitsprofil laut Arbeitsvertrag anschauen? Somit der Arbeitgeber durchaus einen Einfluss hat? Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass die Unfallversicherungen alleine darüber bestimmen, wer welche Tätigkeit ausführen darf. Die DGUV-Informationen 214-054, -055 und -056 sind dahingehend nicht wirklich weiterführend.

[Korrektur] von mir.

Kinderwagen unerwünscht

markman, Montag, 13.01.2020, 16:01 (vor 85 Tagen) @ ktmb

Was für ein Quatsch. Jeder Mensch mit einem Kinderwagen wird immer einen Menschen finden, der beim Reintragen hilft. Und ja, die Haftung für Bahnangestellte sollte man bedenken.
Da im Artikel auch gefragt wird, ob der Privatmensch versichert ist? Da kann ich aus meinen Erfahrungen berichten, dass man nicht in Haftung genommen werden kann, wenn man um die Hilfestellung gebeten worden ist. Bietet man sich selbst an, dann doch. Aber dann gibt es auch Versicherungen.

Ich halte die Dame, die sich da beschwert, übrigens ja Journalistin, für eine typische Brandstifterin unserer Zeit. Klappt etwas nicht, sofort posten, unreflektiv, einfach mal krakelen.

Gruß,
Markman

Kinderwagen unerwünscht

Junior @, Montag, 13.01.2020, 19:36 (vor 85 Tagen) @ markman

Was für ein Quatsch. Jeder Mensch mit einem Kinderwagen wird immer einen Menschen finden, der beim Reintragen hilft.

"Meistens" würde ich gelten lassen. "Immer" halte ich für gewagt. Vor ein paar Tagen, Bahnhof Rheydt-Odenkirchen. Beim Ausstieg war jemand behilflich, dann stellte ich fest, dass beim Verlassen des Bahnsteigs zwei lange Treppen zu überwinden waren. Der Gegenzug war ebenso gerade angekommen. Da ich nun ganz vorne im Zug gewesen war, musste ich mich sehr sputen und jemandem aus ein paar Metern Entfernung zurufen, ob er mir bitte helfen könne. Ich denke, sonst wäre da mindestens 15 Minuten lang niemand mehr vorbeigekommen, nächster Zug in 30 Minuten.

Dass es mein Fehler war, mich nicht vorher zu informieren, ist mir klar. Hätte die Fahrt allerdings auch deutlich verlängert, den Bahnhof nicht nutzen zu können.

OT: Die Sache mit dem Lenker des Kinderwagens ...

Blaschke, Osnabrück, Montag, 13.01.2020, 16:20 (vor 85 Tagen) @ ktmb

Hey.

RE 9 Osnabrück Bremerhaven. Lok voraus. Steuerwagen hinten.

Ich gehe hinter Bremen durch die vorderen 2 Wagen. Steht ganz vorne im Vorraum eine Lady mit Kinderwagen und Kind drin. Und schimpft. Kein Interview! Bei soviel Murks. Was das für eine Sch... sei, kein Platz für den Kinderwagen. Und sie müsse auf der Treppe sitzen, um beim Kind zu bleiben. Dabei habe ihr der Schaffner auf der Hinfahrt, wo sie mitten im Zug einstieg, gesagt, dass das Kinderwagenabteil immer vorne sei. Sie fahre das erste Mal, sch... Bahn, alle doof.

Hier im Forum muss ich's nicht erklären. Ihr habe ich es freundlich erklärt. Das hat sie dann auch verstanden, dass wenn hin vorne dann zurück hinten ist.

Fazit: was für uns im Prinzip normal und selbstverständlich ist, muss man manchem Fahrgast, insbesondere Neulingen, dann etwas ausführlicher erklären.

Ich habe dann meine Kompetenzen überschritten und sie mit Kind in der leeren Klasse 1 sitzen lassen und dem Schaffner aus dem heimischen Bw Bescheid gegeben, so dass er das dann auch akzeptiert hat. Kundin zufrieden, Kind zufrieden, Blaschi zufrieden (ein Verweigerer weniger), Bahn zufrieden (ein Datensatz mehr).

Und da die Dame es nach meiner ausführlichen Erklärung verstanden hat, will sie nochmal Zug fahren.

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Schnell gelernt.

br752 @, Montag, 13.01.2020, 20:34 (vor 85 Tagen) @ Blaschke

Fazit: was für uns im Prinzip normal und selbstverständlich ist, muss man manchem Fahrgast, insbesondere Neulingen, dann etwas ausführlicher erklären.

Neuling in was? Zugfahren? Also die ersten Zugfahrt auf dieser Welt gleich mit Kinderwagen. Respekt.

Ich habe dann meine Kompetenzen überschritten und sie mit Kind in der leeren Klasse 1 sitzen lassen und dem Schaffner aus dem heimischen Bw Bescheid gegeben, so dass er das dann auch akzeptiert hat. Kundin zufrieden, Kind zufrieden, Blaschi zufrieden (ein Verweigerer weniger), Bahn zufrieden (ein Datensatz mehr).

Was lernen wir daraus: Je doofer man sich anstellt um so mehr kann man fuer sich herausschlagen. Richtig waere es gewesen sie auf den naechsten Zug zu verweisen, bzw. an der richtigen Stelle einzusteigen zu lassen.

Wenn man mit Gespraechen und Einsicht was bewirken wuerde, dann braeuchte man weder Gesetze noch Strafen noch Kontrollen.

Hihi.


BR752

Bild und Welt lese ich erst gar nicht

oska, Montag, 13.01.2020, 23:32 (vor 85 Tagen) @ ktmb

Die Bahn mag keine Reisenden mit Kinderwagen. Das berichtet Die Welt.

Das Artikel in der Bild manchmal frei erfunden sind, habe ich bereits in der Schule gelernt. Überschriften in der Welt, die andere zum empören animieren, erscheinen mir oft populistisch und/oder auf Clickbait aus zu sein. Wenn mich das Thema interessiert versuche ich eine möglichst neutrale und seriöse Quelle zu finden, was mir in diesem Fall auch gelungen ist:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/mit-kinderwagen-in-die-bahn-darf-personal-nicht-he...

Bild und Welt bekommen keinen Klick von mir.

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