[OT] Eure verrückteste Busfahrt? (Reiseberichte)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 11.01.2020, 20:00 (vor 15 Tagen)
bearbeitet von J-C, Samstag, 11.01.2020, 20:04

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen, die ich an einer Nacht so erlebte.

Also. Es ist schon nach 23 Uhr. Ich wurde gerade zum Bahnhof gebracht (weil um die Zeit halt kein Bus mich mehr brächte). Jedenfalls wollte ich eigentlich am liebsten den nächsten Zug nehmen. Problem: ich habe diesen gerade so eben nicht mehr abfahren sehen.

Na gut, denk ich mir, dann eben doch der Bus 10 Minuten später.

Der kam auch pünktlich am (Bus-)Bahnhof an. Und zwar gekommt in die Haltebucht hineingerast mit einer Vollbremsung. Genau mein Humor denke ich und steige alsbald ein. Der Busfahrer - ein älterer Typ mit Akzent und einer Kappe auf dem Haupt nahm das Kontrollieren der Fahrkarte sehr genau. Gleichzeitig wusste er mit meinem Handyticket nichts anzufangen und hat es erstmal genau sich angeschaut, ehe er mich dann mit meinem gültigen Ticket durchließ. Der nächste Fahrgast - ein Junge mit einem Schülerticket hatte seinen Schulausweis nicht dabei. Der Busfahrer verstand da keinen Spaß Auch nicht zu solch später Stunde. Er war schon dabei, ihn des Busses zu verweisen. "Du weißt, dass das Ticket ohne Schülerausweis ungültig ist." meinte er sinngemäß. Wo er Recht hat..

...Ende der Geschicht, der Junge durfte seine Fahrkarte nochmal zahlen. Lehrgeld dafür, dass man seinen Schülerausweis dabeihat, sofern die Fahrkarte gültig sein soll.

Wie auch immer ging es los. Es war dunkel und dichter Nebel hing in der Luft, der die Sichtweite erheblich einschränkt. Das war dem Busfahrer aber sowas von egal. Mit 60 brettert er durch die eher engen Straßen der Stadt, nimmt die Kreisel (eine Spezialität in jenem Gebiet) so locker, als würde er einen Sportwagen lenken. Es ging also verdammt flott voran. Die Stadt verlassen ging es ebenso flott weiter, in einer Siedlung, wo 30 vorgesehen sind, fährt er mit 50 und die Bodenwellen werden auch recht sportlich zur "Freude" der Stoßdämpfer angegangen. Defensiv fahren? Bitte! Der Typ brachte das Feeling aus Filmen wie Fast&Furious in einen Bus rein! Man war so flott, trotz des straffen Fahrplans musste man zwischendurch eine Verfrühung von 3 Minuten abwarten. Hätte ich nicht Google Maps konsultiert oder die vorbeifliegenden Stationsnamen der hin und wieder nebenan liegenden Bahn lesen können, wüsste ich nebenbei nicht einmal, wo ich wär, Ansagen erfolgten nämlich keine. Und ob an der Haltestelle oder der Ampel, der Busfahrer wusste seine Zeit zu nutzen, indem er die Standzeiten am Handy verbrachte. Selbstverständlich galten Geschwindigkeitsbegrenzungen nur für Skateboards, so fuhr man mit 90, wo 70 erlaubt sind. Im Nebel. Nebenbei ohne Gurt oder so. Da überholt man auch bequem ein Fahrzeug, dessen Lenker sich nicht so viel zutraut.

Und obwohl man zum Ziel hin im städtischen Straßenverkehr auch weiterhin offensiv drauf war, wo mir langsam doch etwas mulmig war, weil der Fahrer halt ziemlich dicht am Vordermann war und auch mal ziemlich schnell und knapp an den parkenden Autos vorbeibrauste und man - außer eben der roten Ampeln - einen lockeren Umgang mit den Verkehrsregeln pflegte, ja trotzdem war man 2 Minuten verspätet. Ich bedankte mich natürlich beim Busfahrer. Doch war mir dann am Ende ein wenig schwindelig geworden von der Fahrt.

Klar, solche Busfahrer gibt es viele und darüber redet man eigentlich gar nicht so viel. Ich hatte ehrlich gesagt auch zu keinem Moment einen Zweifel daran, dass der Busfahrer wüsste, was er tut. Er ist halt ein Künstler in seinem Gebiet, da hatte ich am Ende keine Zweifel gehabt. Aber trotzdem, es war - durch die ganzen Umstände - schon eine irgendwie verrückte Fahrt.

Aber was waren eure außergewöhnlichsten Fahrten im Bus?

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[image] - eine Marke der ÖBB.

Das kannst du bei Arriva in Triest auch haben

Höllentalbahn @, Freiburg, Samstag, 11.01.2020, 20:38 (vor 15 Tagen) @ J-C

Die Busfahrer kennen auch nur Vollbremsung und Vollgas, allerdings sind sie sehr nett und hilfsbereit.

Von Warszawa nach Augustów

Destear @, Berlin, Samstag, 11.01.2020, 21:57 (vor 15 Tagen) @ J-C

Das war die schlimmste Busfahrt, die ich bisher hatte. Die ca. 300 km im Doppeldecker sollen nominell in ca. 4,5 Stunden geschafft werden, tatsächlich waren wir dank Stau und Verkehrsbeeinträchtigungen gute sieben Stunden unterwegs...trotz dessen raste der Busfahrer auf den Landstraßen durch die Gegend, überholte Lkw vor Kurven. Danach war mir einige Stunden übel.

Geil! So müssen Fahrpläne sein.

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 12.01.2020, 00:37 (vor 14 Tagen) @ J-C

Hey.

Schade, dass Angaben zur Örtlichkeit fehlen. Klingt bzgl der Gesamtfahrzeit nach einem anständigen Fahrplan. Da macht das Mitfahren bestimmt Spaß.

Sowas gibt's öfters. Die RVM hier nebenan kennt auch solche Flugpläne. In Düren erlebte ich mal ähnliches. Oder ich erinnere mich an eine Fahrt im uralten Neoplan-Plastikbomber in Bremen-Nord; war Linie 70 glaube ich.

Und auch sonst gibt's unzählige Fahrten. In Bad Bentheim fuhr einer mal über 3 rote Ampeln spät abends sonntags, damit ich, einziger Fahrgast, den letzten Zug bekomme.

Geil war auch mal SEV bei Saalfeld Anfang der 1990er-Jahre. Im Ikarus-Gelenkzug Vollgas durch die ganzen Dörfer, wo natürlich nichts autogerecht ausgebaut war und es oft wie nach dem Krieg aussah. Und die enge Kehre auf dem Bahnhofsvorplatz mit Schmackes genommen. Paßt.

Ich liebe die Raserei. Beim Zug natürlich auch. Und selbstverständlich fahre ich die Pillen in ähnlicher Weise wie der von JayCi beschriebene Fahrer aus und bin deswegen für meine Pünktlichkeit berüchtigt. Als ich mal eine Zeitlang so ein sinnloses Navi im Auto hatte, war es immer Ziel, deutlich vor dessen berechneter Ankunftszeit da zu sein. Und privat brettere ich natürlich genauso rum. Okay, manchmal kostet das was (Talerchens), manchmal bringt es was (Punkte) - aber den Schein abgeben mußte ich erstaunlicherweise noch nie (wobei das auch bedeutet, dass ich kein 'echter Kurierfahrer' bin). Und ja, Nürburgring-Nordschleife bin ich auch schon gefahren, als das noch bezahlbar war. Unter der Woche hatte der 2 Std geöffnet, da war es schön ruhig. Kann ich nur empfehlen. Ich hab's mit Brüderchens Semmel in ca 12 Min geschafft, der Rekord für Serienwagen liegt m.W. bei knapp unter 9.

Beim Zug war es früher der 2020, wo die Mitfahrt Spaß machte. Im Gegensatz zu heute war die Fahrzeit ab Frankfurt ca 45 Minuten kürzer, Fahrzeitreserven gab es keine! Jede Minute Verspätung blieb. Das war eine geniale Bolzerei am Rhein entlang und durch den Pott. Legendär wurde der Zug allerdings wegen der regelmäßigen exorbitanten Verspätungen. Heute ist's der reinste Bummelzug; schrecklich.

Schön war mal der Sandwich-101-IC Karlsruhe München. Der Maestro am Volant hatte Spaß am Tempo bolzen und so ferkelte er immer Volldampf mit voller Leistung aus den Bahnhöfen raus - regelmäßig wurde sogar gesandet, um anständig Grip zu haben. War alles gar nicht nötig, wir waren überall zu früh. Aber hat richtig Spaß gemacht. Allein deswegen tauge ich schon nicht als Lokführer - ich dürfte ständig antreten zum Tee und wäre jedes Jahr zuverlässiger Letzter in der Energiesparwahn-Auswertung.

Hier vor Ort genieße ich immer die NWB nach Wilhelmshaven - von Osnabrück kommend ist straffes Fahren die einzige Chance, den Anschluss in Oldenburg zu erreichen. Auch der 160 km/h-RE nach Bremen/Bremerhaven macht Spaß.

Oder was früher geil war: der Sommerferien-Samstagmittag-IC von Westerland. 14 Wagen. Ab Niebüll 20 Min plus. Die Mühle brechend voll bis auf den allerletzten Platz. Und dann ganz vorne im 1. Wagen Fenster auf und den beiden 218ern bei voller Last gelauscht. Wenn alles lief, war man in Hamburg wieder plan.

Tempo und Geschwindigkeit kann es jedenfalls NIE zu wenig geben!!!!!!!

Und der größte Horror ist Bummelei und Zuckelei. Wie von Osnabrück Richtung Löhne. Maximal 140 und Fahrpläne zum Einschlafen. Horror pur.

Schöne Grüße von jörg

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"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Weiß jemand von den Fahrgästen wo es zum Bahnhof geht?

oska, Sonntag, 12.01.2020, 00:51 (vor 14 Tagen) @ Blaschke

Geil war auch mal SEV

SEV-Busfahrer sind sowieso die besten. Auch wenn die Frage aus der Überschrift auf den ersten Blick auf den totalen Deppen hinterm Steuer schliessen lässt, war genau das Gegenteil der Fall.

Busse fahren selten über mehrere Landkreise hinweg, Züge schon. D.h. wenn der Stadtbus- oder Regiobusfahrer Ortskenntnisse im Startgebiet, wird er vermutlich selten mit dem Bus die weiter entfernte Großstadt ansteuern.

Es war dunkel, Straßenschilder und Hinweise sind meist für Autofahrer gemacht. Statt mit dem großen Bus auf dem kleinen Pkw-Parkplatz vor dem Bahnhof zu landen hat der Busfahrer kompetent und freundlich gefragt und von den ortskundigen Fahrgästen auch eine ebensolche Antwort erhalten, wo er mit dem Bus am besten halten kann.

Zufällig in Naumburg ?

611 040 @, Sonntag, 12.01.2020, 19:30 (vor 14 Tagen) @ oska

Wenn ja war ich auch dabei :)
Wobei das beim Abellio-SEV in der Ecke sicherlich häufiger vorkommt.
Oft wird dieses Unternehmen für SEV um Naumburg beauftragt.
Die Fahrer kennen sich überhaupt nicht aus (obwohl laut Kennzeichen aus dem Umkreis) verfahren sich ständig und die Anschlüsse sind natürlich alle weg. Aber auch die Fahrweise ist gewöhnungsbedürftig.

Aber ich hab auch schon oft tolle Fahrer aufm SEV erlebt.
Einmal aufm SEV Artern-Erfurt als ich die letzte Straßenbahn erreichen wollte (auch einziger Fahrgast), kamen wir sogar mit -5 an, obwohl der Fahrplan laut Fahrer schon sehr knapp war, der echt alles aus seinem Citaro geholt.

Grüße 611 040
auf dessen Stammlimie 2 ab morgen auch SEV ist

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DAS ist ein Intercity:
[image]

Geil! So müssen Fahrpläne sein.

Gast @, Montag, 13.01.2020, 13:32 (vor 13 Tagen) @ Blaschke

Das Markanteste, was mir mal untergekommen ist, war vor vielen Jahren, als die Busse noch nicht gedrosselt waren, auf einer Landstraße im Veneto. Beim Überqueren einer kuppenförmigen Brücke hatte man regelrecht das Gefühl, abzuheben, wie hoch das Tempo war, kann ich nicht sagen, da der Tacho nur bis 130 ging und noch weiter beschleunigt wurde, als die Nadel am Anschlag war... Da hätten Sie dann wohl Ihre Freude gehabt.
Jetzt geht es auch dort in den Bussen ruhiger zu, schon einmal, weil ja immer gleich damit zu rechnen ist, daß Fahrgäste Handyfotos machen, weiterleiten, sich beschweren usw. Aber dann und wann erlebe ich schon noch Ausnahmen.

Auch auf kurzfristigen abendlichen Ersatzverkehren in Tschechien, bei denen einfach nach dem Bahnfahrplan gefahren wurde und ein knapper letzter Anschluß zu erreichen war, bin ich schon recht schnell vorangekommen.

Ja, die Maulköppe ...

Blaschke, Osnabrück, Montag, 13.01.2020, 16:36 (vor 13 Tagen) @ Gast

Hey.

Jetzt geht es auch dort in den Bussen ruhiger zu, schon einmal, weil ja immer gleich damit zu rechnen ist, daß Fahrgäste Handyfotos machen, weiterleiten, sich beschweren usw.

Darauf nehme ich NULL Rücksicht. Ich mache immer die Dinge so, wie ich sie für richtig halte und wie ich sie verantworten kann.

Wer sich dann beschweren will, darf das gerne tun. Ich frag dann freundlich, welche Daten sie haben möchten. Erlaube, dass sie Namensschildchen fotografieren dürfen und gebe ihnen auch sonst jede Hilfestellung.

Beim Pillenfahren beschwerte sich mal wer mit Foto, weil ich im Halteverbot stand. Knipste aber so, dass das Verbotsschild gar nicht mit auf dem Foto war. Haben wir gelacht ... Und auch sonst nimmt da niemand Beschwerden sonderlich ernst. Gibt ein Schreiben an den Beschwerdeführer mit sanften Blabla und salbungsvollen Worten, Thema erledigt. Die Pillen müssen pünktlich zur Apotheke, das zählt, weil die Patienten alle im Sterben liegen. Da ist für so Beschwerdeköppe keine Zeit.

Und auch auf dem Zug ist das immer nett, wenn sich dann wer beim Verkehrsunternehmen beschweren will. Bei dem ich nur gar nicht angestellt bin - also der völlig falsche Adressat. Da muss ich's denen dann erst mühselig erklären. Nur witzigerweise bekomme ich nie eine Rückmeldung oder Nachfrage vom Auftraggeber. Scheinen also fast ausschließlich Berufsquerulanten und Wichtigtuer zu sein. Und von denen lasse ich mich gar nicht beeindrucken.

Sehe das immer sehr entspannt. Einer nölte dann mal: "Ihnen wird das Lachen noch vergehen!" - "Da überschätzen Sie sich. Das schaffen SIE nie!" Beim Pillenfahren drohte mir einer mal Arbeitslosigkeit an. Habe mich bedankt und ihm die Daumen gedrückt, dass das klappen möge, denn dann könne ich bei gleichem Einkommen endlich hartzen auf seine Kosten und hätte nicht nur frei ganztägig, sondern bräuchte mir auch sein Gemoser nicht anzuhören. Ist auch nie was von gekommen.

Da darf man sich nie kirre machen lassen! Sondern einfach Verantwortung übernehmen und dazu auch stehen. Punkt.


Schöne Grüße von jörg

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"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

SEV nach Limburg

Sören Heise @, Region Hannover, Sonntag, 12.01.2020, 08:56 (vor 14 Tagen) @ J-C

Moin,

Schienenersatzverkehr von Koblenz nach Limburg. Über die Dörfer. Alter Stadtverkehrsbus (Hochflur) über Berg und Tal. War lustig.

Daneben diverse Ex-Rennfahrer, die auf Busse umgeschult hatten (Stadtverkehr). Aber die gibt es öfter, wie zu lesen war.

Viele Grüße
Sören

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[image]

Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

SEV Oberstdorf Immenstadt

Mike65 @, Sonntag, 12.01.2020, 12:30 (vor 14 Tagen) @ J-C

Ein schöner Sonntag im Oktober hatte viele Ausflügler in die Allgäuer Berge gelockt, so auch mich. Nach erfolgreicher Besteigung des Rubihorns gab es abends am Bahnhof dann die bittere Pille: Aus irgendeinem Grund war der Zugverkehr eingestellt. Nach längerem Warten kam endlich der SEV-Bus, der uns nach Immenstadt zum letzten Zug Richtung Ulm bringen sollte.
Am Steuer saß ein bayrisch-schwäbisches Urgestein, der Typ sah aus wie ein Wurzelsepp. Im breiten Allgäuer Dialekt begrüßte er die Fahrgäste und meinte, dass er etwas auf die Tube drücken müsse, um den Zug noch zu erreichen. Das war leichter gesagt als getan, denn auf der Bundesstraße staute sich eine endlose Schlange heimwärts strebender Wochenendausflügler. Da klar war, dass wir es so nicht pünktlich zum Zielbahnhof schaffen würden, nahm er eine Umleitung. Mit traumwandlerischer Sicherheit steuerte er den langen Gelenkbus über die Dörfer durch enge Ortsdurchfahrten und winzige Sträßchen. Vielleicht waren es auch Feldwege, das war in der Dunkelheit nicht zu erkennen. Letztendlich kamen wir sicher am Bahnhof Immenstadt an, wo der Zug abfahrbereit wartete. Vom Busfahrer kam nur der Kommentar "Do hammas no mal gschafft!". Der Beifall der Fahrgäste war ihm sicher.

SEV Oberstdorf Immenstadt

Junior @, Sonntag, 12.01.2020, 13:05 (vor 14 Tagen) @ Mike65

Das hört sich nach der Route über Rubi-Reichenbach-Schöllang (Buslinie 45) an. Wurden denn die Unterwegsbahnhöfe angefahren?

SEV Oberstdorf Immenstadt

Mike65 @, Sonntag, 12.01.2020, 16:52 (vor 14 Tagen) @ Junior

Das hört sich nach der Route über Rubi-Reichenbach-Schöllang (Buslinie 45) an. Wurden denn die Unterwegsbahnhöfe angefahren?

Da es schon einige Jahre her ist, kann ich mich nicht mehr genau an die Route erinnern. Außerdem war es ja schon dunkel. Unterwegs wurde noch Sonthofen angefahren, eventuell auch Fischen. Auf jeden Fall bog der Bus kurz hinter Oberstdorf rechts von der B19 ab, die von Dir genannte Strecke könnte also stimmen.

SEV Oberstdorf Immenstadt

Junior @, Sonntag, 12.01.2020, 19:31 (vor 14 Tagen) @ Mike65

Das hört sich nach der Route über Rubi-Reichenbach-Schöllang (Buslinie 45) an. Wurden denn die Unterwegsbahnhöfe angefahren?


Da es schon einige Jahre her ist, kann ich mich nicht mehr genau an die Route erinnern. Außerdem war es ja schon dunkel. Unterwegs wurde noch Sonthofen angefahren, eventuell auch Fischen. Auf jeden Fall bog der Bus kurz hinter Oberstdorf rechts von der B19 ab, die von Dir genannte Strecke könnte also stimmen.

Dann wäre Fischen nicht angefahren worden, Sonthofen dann schon wieder. Könnte also passen, am Ende von Oberstdorf rechts und die Routenbeschreibung passen jedenfalls bestens. :-)

Mit der Strassenbahn mit Karacho und durch die Schleife.

martarosenberg @, Deutschland -- Mitte-Ost und Nordwest., Montag, 13.01.2020, 00:15 (vor 13 Tagen) @ J-C

Von der Strassenbahn kenne ich:

Dresden, vor vielen Jahren (zwischen 2004 und 2007). Strecke der Linie 2 zwischen Cottaer Str. und Hebbelplatz war wegen Bauarbeiten Dicht. Wegen Niederschlages auch die Unterfuehrung an der freiberger Strasse. Ich spaet abends in der 7 vom Hbf kommend. Durchsage dass man Umleitung fuehre. Aus irgend welchen Gruenden konnte man auch Cottaer Strasse zur Tharandter Str. dann nicht fahren, also nochmal Durchsage in legerem Ton: "... dann fahren wir jetzt halt nach Leutewitz durch die Schleife und ueber Hebbelplatz - Conertplatz nach Gorbitz".

Und dann ging es ab die Post.

Durch Schneegestoeber fast ohne Halt (nur an haltzeigenden Ampeln) mit Karacho nach Leutewitz hinter, durch die Wendeschleife gehackt(!), wieder das Stueckchen Zurueck zum Abzweig Richtung Loebtau. Danach wurde es wieder gemuetlicher, weil Fahrgastwechsel stattfanden.

Was fuer eine Fahrt. Der Schnee tat sein uebriges, schaffte eine gewisse Grundruhe und Jungfraeulichkeit.

[OT] Eure verrückteste Busfahrt?

nscharrn, IC 2152, Montag, 13.01.2020, 06:01 (vor 13 Tagen) @ J-C

Im Bus von Saarbrücken nach Luxemburg, der Fahrer konnte weder Deutsch, Englisch noch Französisch., die Verkehrsregeln waren ihm auch nur rudimentär bekannt und vom Zustand des Busses will ich garnicht erst reden - kurz seit dem bin ich eine Zeit lang keinen Bus mehr gefahren

Durch die gesperrte Baustelle

bahnfahrerofr. @, Montag, 13.01.2020, 22:02 (vor 13 Tagen) @ J-C

Ich erinnere mich an den SEV im vergangenen August, Samstags, zwischen Schwäbisch Hall-Hessental und Crailsheim. Ich war schon etwas erschöpft auf der Rückfahrt von Paris und aufgrund des günstigeren Sparpreises wählte ich die Route mit NV ab Mannheim über Heilbronn und Crailsheim nach Nürnberg. Aufgrund des SEV wäre zwar die Zugbindung aufgehoben gewesen und ich hätte auch über Frankfurt fahren können, durch Zufall erfuhr ich aber, dass der RE Heilbronn-Schwäbisch Hall meist mit VT 628 geführt wurde und so beschloss ich aufgrund des baldigen Einsatzendes der VT 628 bei der WFB trotzdem so zu fahren (ich hatte übrigens Glück und der lindgrüne VT ist auf der Strecke verkehrt).

Jedenfalls war der SEV-Bus ab Hessental ein uralter Reisebus, Fahrer einheimisches Original. Auf der Fahrtstrecke war irgendwie eine längere Umleitung ausgeschildert wegen Straßenbauarbeiten und ich wunderte mich schon eine Zeit lang, dass wir ständig an behelfsmäßigen Sackgassen- und Durchfahrt-Verboten Schildern vorbeifuhren. Irgendwann kam dann tatsächlich die Baustelle, die gesamte Straße war aufgefräst und nur eine holprige Schotterpiste vorhanden. Da Samstag war, war kein Baustellenbetrieb und der klapprige Bus umfuhr einfach die halbseitige Absperrbake und ratterte durch die Baustelle (gefühlt über 1km).

Wir waren dadurch jedenfalls über 30 Minuten vor Plan in Crailsheim, da die Umleitung der Straßenbaustelle offenbar im SEV-Fahrplan eingearbeitet war.

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