Sachsen bekommt eine Landesverkehrsgesellschaft (Allgemeines Forum)

Power132 @, Sonntag, 01.12.2019, 19:35 (vor 14 Tagen)

Der Koalitionsvertrag in Sachsen steht

Zum Thema Verkehr heißt es.

Wir wollen in Kooperation mit der kommunalen Ebene die ÖPNV-Landschaft deutlich verbessern und den Nahverkehr als ganzheitliches System darstellen und nutzen. Eine flächendeckende Ausweitung des schienengebundenen Angebots und die Fortsetzung des Aufbaus des PlusBus- und Taktbus-Grundnetzes mit der Ergänzung durch ein flexibles Landbus-Netz mit flexiblen Bedienformen (Rufbusse, Ruftaxis), die Abstimmung von Mindestbedienstandards und integrierte Planung von Bahn- und landesbedeutenden Busverkehren machen eine überregionale Planung und Abstimmung im ÖPNV erforderlich.
Wir gründen eine Landesverkehrsgesellschaft, die Sächsische Mobilitätsgesellschaft, in der der Freistaat, die Landkreise sowie die kreisfreien Städte als Gesellschafter vertreten sind. Die Anteile an der Gesellschaft halten der Freistaat Sachsen und die kommunale Ebene zu jeweils 50 Prozent. Die kommunalen Vertreter stellen über eine Rückkopplung mit den kommunalen Aufgabenträgern die Umsetzung sicher. Aufgabenträger sind die Verkehrszweckverbände. Die Aufgaben der Gesellschaft werden in einem Gesellschaftsvertrag verbindlich definiert. Der Sitz der Gesellschaft soll im ländlichen Raum angesiedelt werden

'soll eine bekommen' wäre sicher richtiger ...

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 01.12.2019, 20:16 (vor 14 Tagen) @ Power132

Hey.

Papier ist schließlich geduldig.

Und der ganze bisherige Wasserkopf muss auch irgendwo bleiben. Und wenn man sich sogar davor drückt, einen konkreten Standort zu nennen ...

Da scheitern große Dinge nachher daran, dass man in Aue protestiert, weil man den geplanten Sitz in Hoyerswerda nicht als 'Land' empfindet. Während in Johanngeorgenstadt sogar ein Gebäude errichtet würde - aber soooo weit weg will dann nun auch kein Beschäftigter.

Und schon ist man bis zum nächsten Koalitionsvertrag ausgelastet mit Gequassel ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Nimmste Kamenz und bist glücklich ;-)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 01.12.2019, 20:50 (vor 14 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Sonntag, 01.12.2019, 20:51

- kein Text -

--
[image] - eine Marke der ÖBB.

Nimmste Kamenz und bist glücklich ;-)

nscharrn, IC 2152, Sonntag, 01.12.2019, 21:02 (vor 14 Tagen) @ J-C

da ist aber schon das Statische Landesamt und eine Außenstelle des Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste

Dang it!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 01.12.2019, 21:10 (vor 14 Tagen) @ nscharrn
bearbeitet von J-C, Sonntag, 01.12.2019, 21:10

Was haben wir noch... Bischofswerda? Bautzen? Großenhain? Görlitz? Zittau?

--
[image] - eine Marke der ÖBB.

Da gibt es noch vile

nscharrn, IC 2152, Sonntag, 01.12.2019, 21:14 (vor 14 Tagen) @ J-C
bearbeitet von nscharrn, Sonntag, 01.12.2019, 21:18

Schneeberg - da kann man in die leere Bundeswehrkasserne einziehen
Annaberg-Bucholz
Hoyerswerda
.....

Warum nur Ostsachsen/Lausitz?

Power132 @, Sonntag, 01.12.2019, 21:15 (vor 14 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Power132, Sonntag, 01.12.2019, 21:16

Es gäbe auch noch Freital, Pirna, Zwickau, Aue, Plauen, Grimma, Meißen, Altenberg, Riea oder Döbeln

Wäre ein schöner Impuls für die Region dort...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 01.12.2019, 21:17 (vor 14 Tagen) @ Power132

...nachdem die Kohleindustrie dort langsam raus kommt, wäre es nicht schlecht, dass man als Land solche Signale in der regionalen Entwicklung setzt, wie ich finde.

--
[image] - eine Marke der ÖBB.

Die Kohleindustire ist aber eher in Süd-Brandenburg/Polen

Power132 @, Sonntag, 01.12.2019, 21:22 (vor 14 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Power132, Sonntag, 01.12.2019, 21:24

Sachsen hat da nur einen kleinen Anteil dran. Gerade deine von dir genannten Städte haben keine Kohleindustrie...

Die Kohleindustire ist aber eher in Süd-Brandenburg/Polen

nscharrn, IC 2152, Sonntag, 01.12.2019, 21:26 (vor 14 Tagen) @ Power132

Und im Raum Leipzig/Halle

Ich beziehe mich auf das, was war.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 01.12.2019, 21:33 (vor 14 Tagen) @ Power132

Denn es gab ja eine sehr ausgeprägte Kohleindustrie und ich find halt, dass im sächsischen Teil der Lausitz sich sowas gut tun würde.

Ich meine, man kann natürlich sonst die anderen Regionen sich anschauen.

--
[image] - eine Marke der ÖBB.

... da wird alles zu Wasser ...

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 01.12.2019, 21:47 (vor 14 Tagen) @ J-C

Huhu.

Denn es gab ja eine sehr ausgeprägte Kohleindustrie und ich find halt, dass im sächsischen Teil der Lausitz sich sowas gut tun würde.

Keine Sorge. Da entstehen reichlich Seen.

Wenn dann in 127 Jahren wegen der Erderwärmung dort die Ostsee ankommt, wundert sie sich, dass da Wasser längst in Unmengen vorhanden ist.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Ich weiß

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 01.12.2019, 22:19 (vor 14 Tagen) @ Blaschke

Ich war ja drüben wandern. Cottbus soll ja auch seinen Ostsee bekommen, aber das ist ja schon in der Oberlausitz.

Ich finde halt, die Niederlausitz wäre keine schlechte Region. Aber wenn es andere Regionen gibt, wo so eine Ansiedlung Sinn ergibt, sicher... ein Standort in der sächsischen Schweiz hätte sicher auch was.

--
[image] - eine Marke der ÖBB.

Die Kohleindustire ist aber eher in Süd-Brandenburg/Polen

idle2, Jenseits des FVs, Montag, 02.12.2019, 08:29 (vor 14 Tagen) @ Power132

Sachsen hat da nur einen kleinen Anteil dran. Gerade deine von dir genannten Städte haben keine Kohleindustrie...

Es sind ja nicht nur Tagebaue direkt vom Kohleausstieg betroffen, sondern auch Zulieferer:

Eine Grube muss trocken gelegt werden: Es werden also massig Brunnen benötig und somit auch z.B. auch spezieller Filterkies, Bohrmaschinen, techn. Know-How.

Das wird gerne "vergessen".

Ich befürworte den Kohleausstieg aber man muss der betroffenen Region Perspektiven bieten und Zaster auf den Tisch legen!

Grüße

--
Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Penig! Wegen Amerika.

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 01.12.2019, 21:26 (vor 14 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 01.12.2019, 21:28

Hey.

Was haben wir noch... Bischofswerda? Bautzen? Großenhain? Görlitz? Zittau?

Ich wäre für BERNSDORF! Was dann bei Besuchen regelmäßig verwechselt wird. Einmal 'Lkr Zwickau', einmal 'Oberlausitz'

Auf dem Briefkopf gut macht sich auch

Bad Gottleuba-Berggießhübel.

Ich persönlich wäre für PENIG! Um dann den Haltepunkt AMERIKA zu reaktivieren und dort den Firmensitz einrichten.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amerika_(Penig)

Da war ich sogar mal mit dem Zug hingefahren. Anfang der 1990er. Und machte ein SELFIE zu einer Zeit, wo man Handys und Internet und Selfies noch gar nicht kannte. Hat mich einen halben Film gekostet ...

Vor allem ging das nach Try and Error. Konnte ja das Ergebnis des Knipsens nicht sehen.

Also Fotoapparat ausrichten auf einen Standort bei dem das Bahnhofsschild mit mir zusammen drauf ist. Alles passend abschätzen. Dann Zeitverzögerung beim Knipsen einstellen - immerhin das gab es schon. Schnell in Position rennen. Warten. Und hoffen.

Und das Ganze vorsichtshalber ein halbes dutzend Mal.

Waren das noch Zeiten ... Aber es hat geklappt! Es gibt ein Foto von Blaschi in Amerika.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Kötzschenbroda wäre ein lustiger Name

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 02.12.2019, 00:00 (vor 14 Tagen) @ J-C

Outstanding, aber wohl leider zu nah an Dresden.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum