FDL verweigert ICE Einfahrt in Würzburg, Zugnummer unbekannt (Aktueller Betrieb)

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 03.09.2019, 18:09 (vor 94 Tagen)

Artikel leider mit Bezahlschranke...

DG @, Bremen-Hannover, Dienstag, 03.09.2019, 18:16 (vor 94 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

Artikel leider mit Bezahlschranke...

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 03.09.2019, 19:42 (vor 94 Tagen) @ DG

Artikel leider mit Bezahlschranke...

Gleiswechsel, Mittwoch, 04.09.2019, 05:14 (vor 94 Tagen) @ DG

Konntest du nicht darauf zugreifen? Interessantes System in dem Fall, denn ich konnte ohne Mühe den Beitrag und das verlinkte Update ohne Schwierigkeiten aufrufen.

Der wird seine Maut nicht bezahlt haben...

heinz11 @, Dienstag, 03.09.2019, 18:27 (vor 94 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

Zugnummer bekannt...falls es jemanden interessiert

rheinbahn95 @, Düsseldorf/Erfurt, Dienstag, 03.09.2019, 18:27 (vor 94 Tagen) @ ICETreffErfurt

Zugnummer steht ziemlich am Anfang des Artikels drin

Zusammenfassung

FrankenBahn111, Dienstag, 03.09.2019, 18:33 (vor 94 Tagen) @ rheinbahn95

  • ICE 529 erreicht mit +20 Würzburg und steht im Einfahrtsgleis
  • Fahrdienstleiter verweigerte Einfahrt, weil der Zug eine ihm unbekannte betriebsinterne Zugnummer besaß.
  • Zf bezeichnet Fahrdienstleiter in Durchsagen als "störrisch" und schiebt Schuld auf ihn.
  • DB braucht 25 Minuten, um Angelegenheit zu klären; Zug wird von diversen Nachfolgezügen überholt
  • ICE erreicht schließlich mit +45 den Bahnhof; alle Anschlüsse sind weg

Zusammenfassung

moonglum @, Hagen, Dienstag, 03.09.2019, 18:53 (vor 94 Tagen) @ FrankenBahn111

Das darf einfach alles nicht wahr sein.

Ich habe in Gedanken auch schon manchen unbekannten FDL innerlich geschlachtet, wenn irgendein RB nach Oberbarmen wieder mal nicht in Opladen oder Solingen an die Seite genommen wurde und der IC(E) hinterher bummeln musste. DIe ICE nach Berlin erreichten dann Hagen bereits mit plus 10, das bedeutete mit hoher Wahrscheinlichkeit für manchen Reisenden bereits das Verpassen des Anschlusses in Hannover nach Hamburg.

Ich gebe zu, es wurde ab Sommer 2018 gefühlt besser...

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Zusammenfassung

rheinbahn95 @, Düsseldorf/Erfurt, Dienstag, 03.09.2019, 19:34 (vor 94 Tagen) @ moonglum

Tja da ist der Fdl aber die falsche Ansprechperson. Die Reihenfolge auf der freien Strecke regelt der Fahrplan. Gibt es Abweichungen entscheidet die Betriebszentrale - nicht der Fdl.

FDL darf nicht über Überholungen entscheiden!

ffz, Dienstag, 03.09.2019, 19:42 (vor 94 Tagen) @ moonglum

Hallo,

der FDL darf nicht über Überholungen entscheiden, dieses Recht steht gemäß Ril 420 alleine dem Zugdisponenten bzw Netzkoordinator zu. Beim Thema Überholung spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, wie hoch ist die Wendezeit am Wendebahnhof abzüglich der zu erwartenden Verspätung, wenn die RB 48 in Wuppertal-Oberbarmen nur 15 Min Wendezeit hat und schon 5 Min Versptung hat und durch die Überholung um weitere 5 Minuten verspätet wird dann wird das mit der Wende schon extrem grenzwertig. Dann ist die Frage wie viel Fahrzeitreserve hat der ICE bis zum nächsten Anschlussknoten und wie viel Zusatzverspätung baut der ICE durch das hinter ehr bummeln auf. Wenn der Überholbahnhof keine FIA hat, sondern nur DSA und der Bahnsteig gewechselt wird muss der IC(E) den Bahnhof auf Sicht durch fahren, weil Fahrgäste die Gleise überschreiten könnten. Wenn die RB dann nur eine 40km/h bzw 60 km/h Einfahrt bekommt und noch eine restriktive PZB Beeinflussung und der Durchrutschweg in das druchgehende Hauptgleis ragt dann sind gleich 3 Minuten rum bis der IC(E) überhaupt Einfahrt und dann Durchfahrt signalisiert bekommt, da dürfte das hinter her bummeln den geringeren Schaden anrichten.

Da bis auf die ICE-Sprinter Hamburg - Frankfurt(Main) und die ICE-Sprinter Hamburg - Köln die IC(E) genau wie die RB einen Standard Takttrasse haben sind die bei der Disposition gleichrangig zu behandeln, eine einseitige Diskriminierung der RB oder des IC(E) kann zu sehr unangenehmen Nachfragen der BNetzA führen. Die BNetzA findet so eine Diskriminierung gar nicht lustig...

+1

HBSA ⌂, Hamburg, Dienstag, 03.09.2019, 20:10 (vor 94 Tagen) @ ffz

Danke für diese Erklärung. Das ist wirklich extrem verständlich, sodass selbst ein nicht-Bahner verstehen könnte, warum nicht alle Überholungen gleich sind.

Aber leider wird der User das alles nie lesen, denn er kommt hier nur her um freche Kommentare ohne jeglichen Sinn zu hinterlassen.

Ich wollte schon schreiben:

Nachher macht der User die Umschulung zum Fahrdienstleiter... Bestehen wird er aber nicht, weil er versuchen wird, Störungen mithilfe von 12 Frequenzen im langwelligen Bereich zu beheben...

--
Achtung Zugbetrieb! Halten Sie Abstand von der Bahnsteigkante und betreten Sie den gekennzeichneten Bereich erst nach Halt des Zuges.
Mitglied im Fahrgastverband Pro Bahn e.V..

+2

E 1793, Dienstag, 03.09.2019, 20:25 (vor 94 Tagen) @ HBSA

Danke für diese Erklärung. Das ist wirklich extrem verständlich, sodass selbst ein nicht-Bahner verstehen könnte, warum nicht alle Überholungen gleich sind.

Aber leider wird der User das alles nie lesen, denn er kommt hier nur her um freche Kommentare ohne jeglichen Sinn zu hinterlassen.

Nennt sich halt Troll.

Ich wollte schon schreiben:

Nachher macht der User die Umschulung zum Fahrdienstleiter... Bestehen wird er aber nicht, weil er versuchen wird, Störungen mithilfe von 12 Frequenzen im langwelligen Bereich zu beheben...

Einfach zu geil!

--
[image]

FDL darf nicht über Überholungen entscheiden!

ICE-TD, Dienstag, 03.09.2019, 20:14 (vor 94 Tagen) @ ffz

Hallo,

der FDL darf nicht über Überholungen entscheiden, dieses Recht steht gemäß Ril 420 alleine dem Zugdisponenten bzw Netzkoordinator zu.

Soweit die Theorie. Zum einen gibt es aber Strecken die nicht mit einem Streckendispo besetzt sind, zum anderen herrscht auch da Personalmangel. Und dann regeln die FDL die Reihenfolge der Züge auf der Strecke.

FDL darf nicht über Überholungen entscheiden!

ffz, Dienstag, 03.09.2019, 20:19 (vor 94 Tagen) @ ICE-TD

Auf Strecken die nicht dauerhaft von einem Zugdisponenten überwacht sind, bzw gar nicht von einem Zugdisponenten disponiert werden, müssen die Fdl in aller Regel beim Bereichsdisponenten oder beim Netzkoordinator nach fragen wenn die Reihenfolge der Züge geändert werden soll. Natürlich gibt es auch Zugdisponenten die die Fdl einfach machen lassen, oder bei Personalmangel auch mal 2 Bereich disponieren müssen, da gaht da auch mal etwas unter...

Trassenpriorität

jotxl @, Mittwoch, 04.09.2019, 14:09 (vor 93 Tagen) @ ffz
bearbeitet von jotxl, Mittwoch, 04.09.2019, 14:09

Danke @ffz für die gute Erklärung !

mal nebenbei: warum haben die 2 genannten Sprinter eine andere Trassenpriorität ?
Und andere Sprinter nicht ?

Du begreifst es nicht, oder ?

Garfield_1905, Dienstag, 03.09.2019, 22:31 (vor 94 Tagen) @ moonglum

Ich habe in Gedanken auch schon manchen unbekannten FDL innerlich geschlachtet, wenn irgendein RB nach Oberbarmen wieder mal nicht in Opladen oder Solingen an die Seite genommen wurde und der IC(E) hinterher bummeln musste. (...)

Dir wurde schon vor ein paar Tagen ausführlich erklärt, das Fdl nicht die Zugreihenfolge regeln, sondern die Zü in der Betriebszentrale, im Zweifel der Netzkoordinator. Das gilt in jedem Fall für alle größeren und mittelgroßen Strecken, mögliche Ausnahmen wurden in einem anderen Beitrag erläutert. HAST DU DAS JETZT KAPIERT ??? Wie kann man nur so verbohrt sein ! Dieter Nuhr sagt: 'Wenn man keine Ahnung hat ...'

Der Zeitungsartikel in diesem Fall kann so m.E. nicht stimmen, was mich bei der Qualität der damit befassten Journalisten in diesem unserem Lande nicht wundert. Das habe ich in der letzten Woche selbst festgestellt, als im Radio und einigen Online- und Printmedien ein Zug in einem Bahnhof lichterloh brannte und eine Hauptstrecke 45 Minuten voll gesperrt war. Was war tatsächlich ? Ein kleiner Schwelbrand und, wenn überhaupt, vielleicht 5 Miinuten Vollsperrung, danach Sperrung ein Gleis. Die Züge konnten bequem links und rechts vorbei fahren.

Ich war in dem Fall, der hier im Thread diskutiert war, nicht dabei, hab' mit keinem Beteiligten gesprochen, also werde ich mich hüten hier irgendeine Bewertung abzugeben. Außer, wie gesagt, das ich die Geschichte so nicht glaube ! Kein Fahrdienstleiter, der an seinem Job hängt, lässt einen Zug, egal ob ICE oder sonstwas, einfach mal aus 'Jux und Dollerei', weil's ihm so in den Kram passt, mal so eben 45 Minuten stehen.

Zf entlassen. Fdl belobigen. Alles tutti.

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 03.09.2019, 18:53 (vor 94 Tagen) @ FrankenBahn111

Hey.

Herrlich, diese moderne Welt. Was man dem www und diesem Internet sei Dank alles erfährt ...

Aber wer kennt schon die wahren Gründe. Bestimmt waren Fdl und Zf mal ein Liebespaar. Es ging dann in die Brüche. Weil er ihn mal mit ihm ertappt hat - weil ihn nucht damit rechnete, dass er als DBler mal pünktlich kam - nach Hause -, während es sonst mit dem Kommen eher schleppend lief.

Und weil er wußte, dass ihn heute ein Date mit dem neuen ihm hat, blieb der Zug eben 20 Min stehen. Der neue ihm hasst nämlich Unpünktlichkeit. Aus die Maus.

Merke: Großes Spektakel entsteht meist wegen kleiner Lappalien. Und zwischenmenschlichem Stress.

Ob es so war wie geschrieben, weiß ich natürlich nicht. Vielleicht war's auch umgekehrt. Oder was ganz anderes verbindet die beiden, die berühmte Leiche im Keller.

Vielleicht findet BILD ja noch was raus. Oder, Stichwort Liebe, die Yellow Press klinkt sich ein.

Und die DB lädt beide Beteiligte zum großen Tee-Gespräch ein! Dann gibt's die große Versöhnung, Shakehands und einmal Gruppenknuddeln. Und die DB vermeldet, dass das neue Projekt 'Mediation im betrieblichen Alltag' sich interdisziplinär firmenübergreifend bewährt habe - weswegen der integrierte Konzern erhalten bleiben muss.

Schöne Grüße von jörg

Guck, früher war alles besser: da hat der Lokführer den Heizer völlig unsinnig zu Höchstleistungen getrieben - oder letzterer ersteren verhungern lassen. Das gab dann entweder den 'gelben Schein' oder auch 15 Min Verspätung - aber davon erfuhr die Welt nichts.

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Zusammenfassung

Ludo @, Niedersachsen, Dienstag, 03.09.2019, 19:03 (vor 94 Tagen) @ FrankenBahn111

Moin,

da muss ich den guten Mann in Schutz nehmen: Im Zweifel besser einmal zu viel nachgefragt als hinterher das Nachsehen haben. Diese Vorgehensweise finde ich absolut nachvollziehbar, auch wenn sie im konkreten Fall zum Nachteil der Reisenden war.

Gruß, Ludo

Zusammenfassung

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 03.09.2019, 19:17 (vor 94 Tagen) @ Ludo

"Im Zweifel besser einmal zu viel nachgefragt als hinterher das Nachsehen haben."

Aber kann man das nicht machen, nachdem der Zug am Bahnsteig angekommen ist und seine Türen geöffnet hat? Und was für ein Nachsehen? Zur Klärung muß man den Zug doch nicht in der Einflugschneise versauern lassen.

Erinnert mich an den Lokführer, der seinen ICE ganz kurz vor dem Ziel Frankfurt Hbf angehalten haben soll, weil die Arbeitszeit abgelaufen war.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

ffz, Dienstag, 03.09.2019, 19:31 (vor 94 Tagen) @ Alibizugpaar

Hallo,

es gilt der einfache Grundsatz der Ril 408: Sicherheit vor Pünktlichkeit vor Wirtschaftlichkeit. Einen zug mit unbekannter Zugnummer lässt man grundsätzlich nicht weiter fahren, es könnte ja auch eine Verwechslung des Nachbar Fdl oder eine Fehlleitung vorliegen. Wenn der Zug dann betreibliche Besonderheiten hat, oder nicht an den Bahnsteig bzw in das Gleis passt, weil er zu lang ist dann gibt das noch viel größere Probleme. Also Zug stehen lassen, bis das mit der BZ geklärt ist und eine Fplo vor liegt, dann kann es weiter gehen. Das ist ganz normales Regelprozedere.

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

ICE-TD, Dienstag, 03.09.2019, 20:03 (vor 94 Tagen) @ ffz

In dem Fall hätte aber der FDL wohl besser kleinere Brötchen gebacken. Der Zug fährt seit Anfang letzter Woche unter der neuen Zugnummer, er sollte also mittlerweile bekannt sein. Der Fahrplan ist für das EVU ordnungsgemäß erstellt worden, also ist das EVU schon mal außen vor. Wenn, dann hapert es da Netzintern bei der Weitergabe und Richtigkeit der Fahrplandaten, das es da offensichtlich Probleme bei dem Zug gibt habe ich heute auch mitbekommen. Und einen mit Reisenden besetzten Zug auf freier Strecke stehenlassen ist nochmal ne andere Hausnummer, besser er hätte den Zug an einen Bahnsteig gelassen, die relevanten Daten für die paar Meter kann er beim Tf erfragen. Danach hat er dann alles Recht der Welt den Zug stehenzulassen bis die netzinternen Dinge geklärt sind.

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

ffz, Dienstag, 03.09.2019, 20:12 (vor 94 Tagen) @ ICE-TD

Hallo,

der Fdl hat sich absolut korrekt nach dem gültigen Regelwerk der DB Netz AG verhalten. Ich darf an den Unfall von Meerbusch-Osterrath erinnern der durch eine fehlerhafte Zugnummer in der ZNL(Zugnummernmeldeanalge) mit verursacht wurde. Ein stehender Zug ist ein sicherer Zug, bevor der Fdl eine Fehlleitung oder einen Unfall produziert lässt er den Zug stehen. Der Tf kann dem Fdl keine Auskunft geben, da der Tf weder das geplante Gleis für den Zug im Bahnhof kennt noch ob für den Zug betriebliche Besonderheiten in der Betriebsstelle zu beachten sind. Es ist nicht das erste Mal dass eine Fplo aus Versehen entsorgt wurde und der Zug nicht in die "Anordnungen über den Zugverkehr" eingetragen wurde bzw die Fplo gar nicht angekommen ist oder der Verkehrszeitraum nicht korrekt ist.

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

ICE-TD, Dienstag, 03.09.2019, 20:20 (vor 94 Tagen) @ ffz

Zuggattung, -nebenzeichen, Zuglauf, Standort usw. kann der FDL alles beim Tf erfragen, über das Ankuftsgleis entscheidet er dann natürlich selbst nachdem er die Infos hat.
Mit Meerbusch ist da gar nichts vergleichbar, da wurde mit der Zugnummern Bingo gespielt bei der Eingabe in die Zugnummernmeldeanlage, es wurden keine Standorte abgefragt bei den Tf und deshalb die Räumungsprüfung beim falschen Zug gemacht. Das alles lag aber in diesem Fall in Würzburg nicht vor.

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

ffz, Dienstag, 03.09.2019, 20:30 (vor 94 Tagen) @ ICE-TD

Das kann der Fdl tun, wenn aber dann etwas passiert ist der Fdl mindestens in der Mithaftung, da er keine betrieblichen Unterlagen über den Zug hatte. Die Aussage eine Tf ist keine betriebliche Unterlage! In Meerbusch war eine Ursache, dass eine falsche Zugnummer in die ZNL eingegeben wurde und dann gelöscht wurde, dadurch ist ein Zug von der ZNL verschwunden ohne dass das sofort bemerkt wurde.

Es reicht schon, wenn das EBA oder der EBL(Eisenbahnbetriebsleiter) eine Kontrolle auf dem Stellwerk macht, wenn der Fdl dann einen Zug fahren lässt für den er keine betriebliche Unterlagen hat kann er sich gleich selber die Abmahnung bzw im Wiederholungsfalle die fristlose Kündigung schreiben.

Es hilft einfach sich an das gültige Regelwerk zu halten, egal ob es Verspötung gibt oder nicht und wenn der Bundespräsident oder der Bahn Chef sich im Zug befindet, es gab auch schon Fdl die einen ICE mit dem Bahn Chef haben stehen lassen weil sie sich an das Regelwerk gehalten haben, die arbeiten bis heute bei der DB AG und keiner konnte denen etwas.

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

ICE-TD, Dienstag, 03.09.2019, 20:51 (vor 94 Tagen) @ ffz
bearbeitet von ICE-TD, Dienstag, 03.09.2019, 20:52

Es ist nicht das erste Mal dass eine Fplo aus Versehen entsorgt wurde und der Zug nicht in die "Anordnungen über den Zugverkehr" eingetragen wurde bzw die Fplo gar nicht angekommen ist oder der Verkehrszeitraum nicht korrekt ist.

Ich glaube nicht das der Zug den FDL mittels Fplo bekanntgegeben wurde, zum einen ist der Zug bis zum Fplw. im Dez. eingelegt, was eher für eine Änderung im Jahresfahrplan spricht und somit vermutlich eher der Fahrplan für Zugmeldestellen berichtigt wurde, zum anderen schließe ich das aus einer Äußerung eines FDL der mich beinahe fehlgeleitet hätte mit dieser Zugnummer, der eine falsche Nachbar-Zugmeldestelle für den weiteren Zuglauf im Fpl hatte.

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 03.09.2019, 21:51 (vor 94 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Alibizugpaar, Dienstag, 03.09.2019, 21:55

Aber Tf und Zugchef können doch telefonisch binnen Minuten Auskunft geben "Wir sind der ICE aus München, Ankunft bei dir um 12:00 Uhr, 16 Wagen" - so oder ähnlich. Das muß man doch zweifelsfrei zuordnen können. Wie ist der ICE dann überhaupt bis Würzburg gekommen? Der 529 (falls es stimmt) wäre ja schon aus Dortmund gekommen.


Ohne jede Detailkenntnis der strengen Regelvorschriften!

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Einen Zug den man nicht kennt fährt man nicht

rheinbahn95 @, Düsseldorf/Erfurt, Mittwoch, 04.09.2019, 07:49 (vor 93 Tagen) @ Alibizugpaar

Aber Tf und Zugchef können doch telefonisch binnen Minuten Auskunft geben "Wir sind der ICE aus München, Ankunft bei dir um 12:00 Uhr, 16 Wagen" - so oder ähnlich. Das muß man doch zweifelsfrei zuordnen können.

Das ist nicht ganz so einfach. Der Fahrdienstleiter muss eventuelle Besonderheiten, etc. kennen. Für die jeweilige Betriebsstelle kennt der Triebfahrzeugführer die eventuell nicht und im Endeffekt gilt: Netz hat seine Verantwortung, die die verschiedenen EVU nicht tragen wollen und müssen.

Wie ist der ICE dann überhaupt bis Würzburg gekommen? Der 529 (falls es stimmt) wäre ja schon aus Dortmund gekommen.


Hier heißt das Zauberwort: Regionalbereichsgrenze. Zwischen Aschaffenburg und Würzburg wird zwischen RB Mitte und RB Süd gewechselt. Fahrpläne bzw. Fplo erstellt immer der jeweilige RB. Leider kommt es da noch oft genug zu Problemen.

Zusammenfassung

agw @, NRW, Dienstag, 03.09.2019, 19:31 (vor 94 Tagen) @ Alibizugpaar

"Im Zweifel besser einmal zu viel nachgefragt als hinterher das Nachsehen haben."

Aber kann man das nicht machen, nachdem der Zug am Bahnsteig angekommen ist und seine Türen geöffnet hat? Und was für ein Nachsehen? Zur Klärung muß man den Zug doch nicht in der Einflugschneise versauern lassen.

Erinnert mich an den Lokführer, der seinen ICE ganz kurz vor dem Ziel Frankfurt Hbf angehalten haben soll, weil die Arbeitszeit abgelaufen war.

Das sind aber beides Leute, die im Zweifel ins Gefängnis gehen, wenn sie Regeln mißachten.

Man sollte also die Leute anprangern, die die entsprechenden Regeln und Gesetze machen.

Und zu was falsche/vertauschte Zugnummern führen können, weiß ja auch jeder.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Richtig! Altes Motto: immer zur sicheren Seite hin!

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 03.09.2019, 19:40 (vor 94 Tagen) @ Ludo

Hey.

da muss ich den guten Mann in Schutz nehmen: Im Zweifel besser einmal zu viel nachgefragt als hinterher das Nachsehen haben. Diese Vorgehensweise finde ich absolut nachvollziehbar, auch wenn sie im konkreten Fall zum Nachteil der Reisenden war.

So sieht's aus.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Zugnummer bekannt...falls es jemanden interessiert

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 03.09.2019, 19:48 (vor 94 Tagen) @ rheinbahn95

So wars nicht gemeint. Der FDL kannte die Zugnummer nicht, da sie in seinen Unterlagen fehlte.

ICE 529 war zeitweise aus dem System verschwunden

Sebastian_J, Mittwoch, 04.09.2019, 09:33 (vor 93 Tagen) @ ICETreffErfurt

So wars nicht gemeint. Der FDL kannte die Zugnummer nicht, da sie in seinen Unterlagen fehlte.

Siehe diesen Threat:
http://www.ice-treff.de/index.php?id=577333

Damals war ab dem 26.08. der ICE 529 und auch den ICE 624 aus der Auskunft verschwunden. Der ist erst wieder am 23.08. eingepflegt worden. Eventuell wurden die Unterlagen für den FDL noch nicht aktualisiert.

ICE 529

Bremer @, Bremen, Dienstag, 03.09.2019, 18:30 (vor 94 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

Das sind wieder die richtigen Mitarbeiter...

RhBDirk, Dienstag, 03.09.2019, 19:26 (vor 94 Tagen) @ Bremer

... die ein Dienstleistungsunternehmen braucht.
Wenn ich sowas lese, könnte ich dem Typen auch an die Gurgel gehen.

Da ist nen Zug, der will in den Bahnhof - wenn Bahnsteiggleise frei sind, dann ran.

Was für Deppen.

Das sind wieder die richtigen Mitarbeiter...

rheinbahn95 @, Düsseldorf/Erfurt, Dienstag, 03.09.2019, 19:36 (vor 94 Tagen) @ RhBDirk

Im Endeffekt weiß hier im Forum niemand, was wirklich war. Ein Zug braucht einen Fahrplan - scheinbar war dieser den Fahrdienstleiter nicht bekannt. Ergo hat er richtig gehandelt - solche Leute braucht eine Eisenbahn

Nicht der MA ist das Problem

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 03.09.2019, 19:50 (vor 94 Tagen) @ rheinbahn95

Das Problem liegt nicht in dem einen Mitarbeiter, der für sich genommen korrekt gehandelt hat. Das Problem liegt in der recht langsamen bahninternen Informationsweiterleitung. Schon an anderer Stelle wurde dies ja bemängelt.

Dieses Mal hat die Situation dazu geführt, dass dieser Mangel auch öffentlichkeitswirksam Auswirkung auf die Fahgäste gehabt hat und sich nicht durch andere Begründungen überdecken ließ.

Nicht der MA ist das Problem

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 03.09.2019, 21:58 (vor 94 Tagen) @ ICETreffErfurt

Das heißt der kam aus Dortmund und dann hing die Datenweitergabe irgendwo ab Aschaffenburg oder Gemünden fest? Wo auch immer die einzelnen Fdl aktuell sitzen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Nicht der MA ist das Problem

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 03.09.2019, 22:41 (vor 94 Tagen) @ Alibizugpaar

Das heißt der kam aus Dortmund und dann hing die Datenweitergabe irgendwo ab Aschaffenburg oder Gemünden fest? Wo auch immer die einzelnen Fdl aktuell sitzen.

Die Daten laufen nicht mit dem Zug mit, die werden zentral verwaltet. Offensichtlich wurde für den Bereich Würzburg ein Update nicht vollständig durchgeführt.

DB Popcornkino

idle2, Jenseits des FVs, Mittwoch, 04.09.2019, 10:35 (vor 93 Tagen) @ ICETreffErfurt

Das Problem liegt nicht in dem einen Mitarbeiter, der für sich genommen korrekt gehandelt hat. Das Problem liegt in der recht langsamen bahninternen Informationsweiterleitung. Schon an anderer Stelle wurde dies ja bemängelt.

Beispiel gefällig? - Ein IC wird mit abgesperrtem Steuerwagen (def. Klima) und umgekehrt gereiht abgestellt. Am nächsten Morgen: Überraschung! Die Klima ist immer noch defekt und der Zug immer noch umgekehrt gereiht. In der App sowie am Bahnsteig keine Info dazu - das führt natürlich zu Verzögerungen beim Einstieg und der Zug muss verspätet abfahren...

Ganz großes DB Kino, da hat nur noch das Popcorn gefehlt!

--
Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

DB Popcornkino

heinz11 @, Freitag, 06.09.2019, 06:31 (vor 92 Tagen) @ idle2

Das Problem liegt nicht in dem einen Mitarbeiter, der für sich genommen korrekt gehandelt hat. Das Problem liegt in der recht langsamen bahninternen Informationsweiterleitung. Schon an anderer Stelle wurde dies ja bemängelt.

Beispiel gefällig? - Ein IC wird mit abgesperrtem Steuerwagen (def. Klima) und umgekehrt gereiht abgestellt. Am nächsten Morgen: Überraschung! Die Klima ist immer noch defekt und der Zug immer noch umgekehrt gereiht. In der App sowie am Bahnsteig keine Info dazu - das führt natürlich zu Verzögerungen beim Einstieg und der Zug muss verspätet abfahren...

Ganz großes DB Kino, da hat nur noch das Popcorn gefehlt!


Und das sind dann wahrscheinlich die berühmten Verzögerungen im Betriebsablauf...

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