Innovative Anzeige Bahnhof Berlin Südkreuz (Aktueller Betrieb)

Reservierungszettel, KDU, Samstag, 08.11.2014, 22:49 (vor 2576 Tagen)

Diese Woche Stand mal wieder eine Fahrt nach Berlin an, dabei entdeckte ich auf dem Bahnsteig im Bahnhof Berlin Südkreuz diesen neuartigen Wagenstandanzeiger.

[image]

Falls es hier schon mal Thema war bitte ich um Entschuldigung das ich es nun nochmal veröffentliche.

Ich persönlich finde die Anzeige sehr gut.

Am rande bemerkt, wie zu sehen ist haben auch die Ausländischen Züge nun eine Restaurantschwäche an meinen Besuchtagen waren zwei nicht DB Parks betroffen.

Der spruch die Ausländischen Züge haben immer ein Restaurant scheint also auch nicht mehr zu gelten

Innovative Anzeige Bahnhof Berlin Südkreuz

musty97, Samstag, 08.11.2014, 22:59 (vor 2576 Tagen) @ Reservierungszettel

Auf dem Ringbahngleis oben gibts noch eine weitere neue Anzeige die aktuelle Anschlüsse anzeigt - selbst Fernbus! :D

schön das man jetzt weiß wo die 1.Klasse....

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 09.11.2014, 00:05 (vor 2576 Tagen) @ musty97

bei den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn ist, bei der ODEG sollte man das vieleicht auch noch vermerken.

schön das man jetzt weiß wo die 1.Klasse....

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 09.11.2014, 00:10 (vor 2576 Tagen) @ Berlin-Express

bei den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn ist, bei der ODEG sollte man das vieleicht auch noch vermerken.

Die haben dafür ja neuerdings die 1 vorne drauf.

--
Weg mit dem 4744!

Das Kind ist ja auch noch im Probebetrieb :)

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 09.11.2014, 00:13 (vor 2576 Tagen) @ Berlin-Express

- kein Text -

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bahnerausleidenschaft, Sonntag, 09.11.2014, 07:47 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel

- kein Text -

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kater_k, BBRN, Sonntag, 09.11.2014, 09:36 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel

Diese Woche Stand mal wieder eine Fahrt nach Berlin an, dabei entdeckte ich auf dem Bahnsteig im Bahnhof Berlin Südkreuz diesen neuartigen Wagenstandanzeiger.

[image]

Falls es hier schon mal Thema war bitte ich um Entschuldigung das ich es nun nochmal veröffentliche.

Ich persönlich finde die Anzeige sehr gut.

Gefällt mir ebenfalls sehr gut. Weißt du zufällig noch wie die Lichtverhältnisse waren? Die Lesbarkeit vieler digitaler Anzeigen krankt ja gerne mal unter direkter Sonneneinstrahlung, würde mich interessieren, ob die DB das hinbekommen hat.

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L.Willms, Sonntag, 09.11.2014, 09:52 (vor 2575 Tagen) @ kater_k

auf dem Bahnsteig im Bahnhof Berlin Südkreuz diesen neuartigen Wagenstandanzeiger.

[image]

Gefällt mir ebenfalls sehr gut. Weißt du zufällig noch wie die Lichtverhältnisse waren? Die Lesbarkeit vieler digitaler Anzeigen krankt ja gerne mal unter direkter Sonneneinstrahlung, würde mich interessieren, ob die DB das hinbekommen hat.

Das Gezeigte ist offensichtlich auf Südkreuz-tief, d.h. größtenteils sowieso im Schatten.

Vorteil: die aktuelle Wagenreihung ist im Wagenstandsanzeiger sichtbar, und die Ansage "heute in umgekehter Wagenreihung" kann entfallen. Dafür weiß man dann nie, wie die Wagenreihung im Normalfall ist.

So wie bei elektronischer Anzeige der Preise an den Auslagen in einem Supermarkt die Preise jede Minute geändert werden können, und bei einer rein elektronischen Presse die Artikel rückwirkend geändert werden können, oder bei den ÖR-Sendern nach sieben Tagen ins Gedächtnisloch verschwinden müssen... Die Geschichsschreibung kann so von den Herrschenden ihren jeweils geltenden Interessen und Stars angepaßt werden. George Orwell's Winston Smith, die Hauptperson in "1984" arbeitet ja gerade daran, aber mit vergleich zu heute mittelalterlichen Methoden. Auch die stalinistische Bürokratie hatte ihre Mühe damit, ihre "Geschichte der KPdSU, Kurzer Lehrgang" immer der jeweiligen Konstellation der Führung anzupassen, aber die alten Jahrgänge waren dann noch in den Regalen, und konnten nicht alle vernichtet werden. Da ist man in "Fahrenheit 491" schon weit radikaler vorgegangen (für Liebhaber des Schienenverkehrs sei vermerkt, daß die Hauptperson dieses Films mit einer SAFEGE-Einschienenbahn zwischen Arbeit und Wohnung pendelte).

Gefällt mir, mit Einschränkung

periballia, Sonntag, 09.11.2014, 11:09 (vor 2575 Tagen) @ L.Willms

Vorteil: die aktuelle Wagenreihung ist im Wagenstandsanzeiger sichtbar, und die Ansage "heute in umgekehter Wagenreihung" kann entfallen. Dafür weiß man dann nie, wie die Wagenreihung im Normalfall ist.

Blöd ist nur, wenn die Wagenreihungen von der alten Zugzielanzeige am Bahnsteig und diesem neuen Wagenstandsanzeiger nicht übereinstimmen. Dann noch die Duchsage: "heute in geänderter Wagenreihung" und die Verwirrung ist komplett.
So erlebt vor einigen Tagen. Ich weiß leider nicht mehr welche Anzeige richtig war. Sondern nur noch, dass ich nach anfänglicher Freude über die neue Anzeige etwas ernüchtert über den Bahnsteig gehetzt bin ;-(

Innovative Anzeige Bahnhof Berlin Südkreuz

agw, NRW, Sonntag, 09.11.2014, 10:16 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel

Mich stört ja, dass die Endwagen mit Steuerabteil nur ein Drittel der Länge der normalen Wagen, obwohl die Sitzplatzanzahl teilweise die gleiche ist.

Ich hätte wohl eher die Zugspitze nur angedeutet und dafür den Wagen genauso groß gemacht.

[image]

Man findet immer was zum Mäkeln

V180, Dortmund, Sonntag, 09.11.2014, 14:42 (vor 2575 Tagen) @ agw

Mich stört ja, dass die Endwagen mit Steuerabteil nur ein Drittel der Länge der normalen Wagen, obwohl die Sitzplatzanzahl teilweise die gleiche ist.

Ich hätte wohl eher die Zugspitze nur angedeutet und dafür den Wagen genauso groß gemacht.

Sorry, man kann es auch übertreiben. Es geht doch um die Anzeige, wo welcher Wagen ist und nicht auf welcher Seite bspw. Platz 14 ist.

Man findet immer was zum Mäkeln

Mario-ICE, Sonntag, 09.11.2014, 15:55 (vor 2575 Tagen) @ V180
bearbeitet von Mario-ICE, Sonntag, 09.11.2014, 15:56

Mich stört ja, dass die Endwagen mit Steuerabteil nur ein Drittel der Länge der normalen Wagen, obwohl die Sitzplatzanzahl teilweise die gleiche ist.

Ich hätte wohl eher die Zugspitze nur angedeutet und dafür den Wagen genauso groß gemacht.


Sorry, man kann es auch übertreiben. Es geht doch um die Anzeige, wo welcher Wagen ist und nicht auf welcher Seite bspw. Platz 14 ist.

Na gut, wenn man aber was macht , dann bitte auch richtig. Aber schon positiv.

Man findet immer was zum Mäkeln

agw, NRW, Sonntag, 09.11.2014, 17:04 (vor 2575 Tagen) @ V180

Mich stört ja, dass die Endwagen mit Steuerabteil nur ein Drittel der Länge der normalen Wagen, obwohl die Sitzplatzanzahl teilweise die gleiche ist.

Ich hätte wohl eher die Zugspitze nur angedeutet und dafür den Wagen genauso groß gemacht.

Sorry, man kann es auch übertreiben. Es geht doch um die Anzeige, wo welcher Wagen ist und nicht auf welcher Seite bspw. Platz 14 ist.

Ne, es geht darum, dass dann Leute denken "das ist ein kleiner Wagen, da gehe ich nicht hin".

Aber ja, die Anzeige, wo welcher Eingang zu welchem Sitzplatz ist, wäre auch schön.

Man findet immer was zum Mäkeln

V180, Dortmund, Sonntag, 09.11.2014, 17:27 (vor 2575 Tagen) @ agw
bearbeitet von V180, Sonntag, 09.11.2014, 17:31

Mit Verlaub, glaubst du im Ernst, dass Leute - außer Eisenbahnforisten - sich Gedanken über die Größe eines Wagens machen?

Oma Heidemarie, die ihren Enkel besucht und eine Reservierung hat, ist sicher nicht erstaunt, wenn sie auf die Anzeige schaut "ist das aber ein kleiner Wagen, und da hab ICH reserviert?".

Man findet immer was zum Mäkeln

agw, NRW, Sonntag, 09.11.2014, 18:20 (vor 2575 Tagen) @ V180

Mit Verlaub, glaubst du im Ernst, dass Leute - außer Eisenbahnforisten - sich Gedanken über die Größe eines Wagens machen?

Oma Heidemarie, die ihren Enkel besucht und eine Reservierung hat, ist sicher nicht erstaunt, wenn sie auf die Anzeige schaut "ist das aber ein kleiner Wagen, und da hab ICH reserviert?".

Doch, kann ich mir genau so vorstellen.

Nein, nicht gemäkelt.Sondern: etwas aus Hai-Tekk-DeutSchland

sfn17, Sonntag, 09.11.2014, 19:09 (vor 2575 Tagen) @ V180

Mich stört ja, dass die Endwagen mit Steuerabteil nur ein Drittel der Länge der normalen Wagen, obwohl die Sitzplatzanzahl teilweise die gleiche ist.

In der Tat ist das fehlgeleitetes Design. Da hat der Auftraggeber geschlafen, und der Firma, die dieses "Layout" gemacht hat, fehlt es an einfachster Sensibilität fürs Optische. Mit dieser "Arbeitsprobe" braucht die Design-Firma nicht Werbung für sich zu machen.

Am "Computer" liegt es nicht, es gibt keinen Grund, dass man das nicht programmieren kann (wenn man das überhaupt noch "programmieren" nennen kann - die C64 hängen nur noch in Museen).

Ich hätte wohl eher die Zugspitze nur angedeutet und dafür den Wagen genauso groß gemacht.

Korrekt, so hätte es sein müssen. Nicht nur der Oma Heidemarie wegen.


Sorry, man kann es auch übertreiben. Es geht doch um die Anzeige, wo welcher Wagen ist und nicht auf welcher Seite bspw. Platz 14 ist.

Wofür eigentlich kann man Systemdesign (ja, das gibt es) studieren, wenn Absolventen so einen Schrott abliefern?

Das hat nichts mit Mäkelei zu tun, es ist einfach nur peinlich.

Deutschland. Das Land des High Techs.

leicht OT: das Smartphone-Kerlchen auf bahn.de

sfn17, Sonntag, 09.11.2014, 19:20 (vor 2575 Tagen) @ sfn17

Falls es irgendwem aufgefallen ist: Eine ganze Zeit warb so eine Comicfigur in Smartphone-Form für die ganzen Apps etc.

Die Figur hatte auf ihrem "Display" zwei Augen, und für eine ganze Weile unter diesen Augen lauter schräge Striche, die wohl an Lichtreflexe des Deckglases erinnern und letztlich eine Art "Mund" darstellen sollen. Allerdings waren die Strich so steil, dass das Kerlchen einen arg missmutigen Gesichtsausdruck hatte. Von Lächeln keine Spur.

Irgendwann hattens die Bahn-Designer gecheckt und die Reflex-Striche durch eine Art Bogen ersetzt, der ein Lächeln symbolisieren sollte. Der Bogen war allerdings recht dicht unter den Augen angebracht, so dass man ihn auch für eine "Nase" halten konnte und wodurch das arme Kerlchen gar keinen Mund hatte.

Seltsam, dass bei Bahnens keiner mal einen abschließenden Blick übers Ganze machte.

Naja, nu' isses anscheinend wieder ganz weg. Jedenfalls finde ich ihn bei den ganzen Appswerbeseiten nicht mehr.

Innovative Anzeige Bahnhof Berlin Südkreuz

ABRob, Bad Oeynhausen, Sonntag, 09.11.2014, 10:30 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von ABRob, Sonntag, 09.11.2014, 10:30

Und was ist, wenn ich jetzt mal schauen will, wie die Wagenreihung des Zuges ist, den ich am nächsten Morgen nehmen will?

Und ist die Anzeige nicht viel zu genau für viele Tf? Zumindest bei DB-Regio NRW kann Abschnitt E auch schonmal zu Abschnitt C werden...

--
NBS/SFS Hannover - Hamburg statt NBS/SFS Isernhagen - Lauenbrück; NBS/SFS Frankfurt - Fulda statt NBS/SFS Gelnhausen - Mottgers

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bahnerausleidenschaft, Sonntag, 09.11.2014, 11:41 (vor 2575 Tagen) @ ABRob

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist? Warum wird eigentlich bei jeder möglichen Verbesserung bei der Bahn das Haar in der Suppe gesucht?

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L.Willms, Sonntag, 09.11.2014, 12:05 (vor 2575 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist?

Man kann dann u.U. einen anderen Zugang zum Bahnsteig wählen, über den der Weg zum reservierten Platz kürzer ist.

Warum wird eigentlich bei jeder möglichen Verbesserung bei der Bahn das Haar in der Suppe gesucht?

Es hat eben alles sein Für und Wider.

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EC 178, Sonntag, 09.11.2014, 12:10 (vor 2575 Tagen) @ L.Willms

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist?


Man kann dann u.U. einen anderen Zugang zum Bahnsteig wählen, über den der Weg zum reservierten Platz kürzer ist.

Diese Begründung halte ich für sehr konstruiert.

Warum wird eigentlich bei jeder möglichen Verbesserung bei der Bahn das Haar in der Suppe gesucht?


Es hat eben alles sein Für und Wider.

Stimmt. Optimierungspotenzial gibt es fast überall. Trotzdem wird, gerade bei der Bahn, immer erstmal das Negative gesucht und lang und breit ausgeschlachtet.

Gruß
EC 178

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Mario-ICE, Sonntag, 09.11.2014, 12:16 (vor 2575 Tagen) @ EC 178

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist?


Man kann dann u.U. einen anderen Zugang zum Bahnsteig wählen, über den der Weg zum reservierten Platz kürzer ist.


Diese Begründung halte ich für sehr konstruiert.

Stimmt, wer macht so was denn heute noch. Ich fahre auch nicht erst zum Flughafen und schaue mir die Wege dort an.

Warum wird eigentlich bei jeder möglichen Verbesserung bei der Bahn das Haar in der Suppe gesucht?


Es hat eben alles sein Für und Wider.


Stimmt. Optimierungspotenzial gibt es fast überall. Trotzdem wird, gerade bei der Bahn, immer erstmal das Negative gesucht und lang und breit ausgeschlachtet.

Es gibt sicherlich noch Verbesserungspotenzial im Detail. Auch sollte man tatsächlich nicht die Übergangsphase mit den dann zum Teil widersprüchlichen Aussagen unterschätzen.

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ALR997, Sonntag, 09.11.2014, 12:21 (vor 2575 Tagen) @ EC 178

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist?

Man kann dann u.U. einen anderen Zugang zum Bahnsteig wählen, über den der Weg zum reservierten Platz kürzer ist.

Diese Begründung halte ich für sehr konstruiert.

Es ist schon recht unwahrscheinlich. Wobei ich (Achtung, Sonderfall!) vor der Fahrt meistens bei Marcus Grahnerts Wagenreihungsplänen schaue, damit ich weiß, ob ich nach vorn oder hinten muss. Wie gesagt, Sonderfall, weil ich ja kein "normaler" Bahnreisender bin ;-)

Warum wird eigentlich bei jeder möglichen Verbesserung bei der Bahn das Haar in der Suppe gesucht?

Es hat eben alles sein Für und Wider.

Stimmt. Optimierungspotenzial gibt es fast überall. Trotzdem wird, gerade bei der Bahn, immer erstmal das Negative gesucht und lang und breit ausgeschlachtet.

Wie bereits gesagt wurde ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Tage vorher zum Bahnhof geht, recht unwahrscheinlich. Dennoch ist es nicht völlig ausgeschlossen. Vielleicht sollte die Bahn einfach mal auf Marcus Reihungspläne verweisen, davon hätte jeder etwas^^
Dass man das Haar in der Suppe sucht ist nicht Bahnspezifisch, kommt aber in einem Bahnforum natürlich häufiger vor. Mal abgesehen davon hat sich der ÖV in vielen Staaten zum Witzobjekt entwickelt. Wenn man hört, wie häufig Witzeüber ÖBB, SBB und NS gemacht werden, insbesondere über deren chronische Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit, die hohen Preise und den geringen Service, dann würde ich sagen, das ist ein europäisches Problem.

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L.Willms, Sonntag, 09.11.2014, 14:03 (vor 2575 Tagen) @ ALR997

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist?

Man kann dann u.U. einen anderen Zugang zum Bahnsteig wählen, über den der Weg zum reservierten Platz kürzer ist.

Diese Begründung halte ich für sehr konstruiert.

Wie bereits gesagt wurde ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Tage vorher zum Bahnhof geht, recht unwahrscheinlich.

Ich für meinen Teil komme sowieso mindestens einmal pro Woche am Hauptbahnhof vorbei. Da kann ich schon mal am Mittwoch abend schauen, wo am Freitag mein reservierter Platz halten sollte. Das kann zumindest etwas Zeit sparen.

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ICE920, München, Sonntag, 09.11.2014, 14:32 (vor 2575 Tagen) @ L.Willms

Ich für meinen Teil komme sowieso mindestens einmal pro Woche am Hauptbahnhof vorbei. Da kann ich schon mal am Mittwoch abend schauen, wo am Freitag mein reservierter Platz halten sollte. Das kann zumindest etwas Zeit sparen.

Und wie hoch ist die Zeitersparnis, wenn der Zug mal wieder anders gereiht ist und Du am anderen Ende des Bahnsteigs stehst?

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L.Willms, Sonntag, 09.11.2014, 15:45 (vor 2575 Tagen) @ ICE920

Ich für meinen Teil komme sowieso mindestens einmal pro Woche am Hauptbahnhof vorbei. Da kann ich schon mal am Mittwoch abend schauen, wo am Freitag mein reservierter Platz halten sollte. Das kann zumindest etwas Zeit sparen.


Und wie hoch ist die Zeitersparnis, wenn der Zug mal wieder anders gereiht ist und Du am anderen Ende des Bahnsteigs stehst?

Wenn normale Schrittgeschwindigkeit 5 km/h beträgt, also 13 Minuten für 1000 Meter, dann bräuchte ich für die Länge eines 400-Meter-Zuges vier Zehntel davon, also sagen wir mal 5 Minuten, die Zugspitzen abgerechnet.

Also in Frankfurt Hbf hat das nicht die große Bedeutung, weil man sowieso immer nur vom Querbahnsteig auf die Bahnsteige kommt, außer man landet mit der Tram an der Südseite und kann den Seiteneingang benutzen und damit den Fußgängertunnel weiter hinten. Am Südbahnhof ist das anders, weil man da von der Unterführung in verschiedene Richtungen hochsteigen kann.

Wenn man die Position des reservierten Platzes weiß, kann man aber auf jeden Fall entspannter zum Bhf gehen, und die entsprechende Zeit einkalkulieren, die man mehr oder weniger braucht von der S- oder U-Bahn zum Bahnsteig. Und man muß sich nicht durch die Menschenmassen drängen und nach dem Wagenstandanzeiger suchen, wenn man den schon am Abend vorher auf dem Heimweg inspiziert hat.

Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Für den Betreiber ist es letztenendes billiger, die Anzeigen nur noch elektronisch von einer Stelle aus zu schalten. Für den Benutzer geht immer ein bißchen dabei verloren - ob der Gewinn das aufwiegt? Kommt drauf an...

Auf jeden Fall sollte man jede Neuerung von allen Seiten begutachten, und nicht einfach blindlings in den Himmel jubeln.

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L.Willms, Sonntag, 09.11.2014, 16:19 (vor 2575 Tagen) @ L.Willms

Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Für den Betreiber ist es letztenendes billiger, die Anzeigen nur noch elektronisch von einer Stelle aus zu schalten. Für den Benutzer geht immer ein bißchen dabei verloren - ob der Gewinn das aufwiegt? Kommt drauf an...

Auf jeden Fall sollte man jede Neuerung von allen Seiten begutachten, und nicht einfach blindlings in den Himmel jubeln.

Vergleichbar: Die Fa. "Deutsche Bahn AG" schafft die Veröffentlichung von Fahrplantabellen zugunster der Verkaufsplattform ab.

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ICE920, München, Sonntag, 09.11.2014, 17:51 (vor 2575 Tagen) @ L.Willms

Und wie hoch ist die Zeitersparnis, wenn der Zug mal wieder anders gereiht ist und Du am anderen Ende des Bahnsteigs stehst?

Wenn normale Schrittgeschwindigkeit 5 km/h beträgt, also 13 Minuten für 1000 Meter, dann bräuchte ich für die Länge eines 400-Meter-Zuges vier Zehntel davon, also sagen wir mal 5 Minuten, die Zugspitzen abgerechnet.

Das ist doch nicht die Zeitersparnis, sondern der Verlust :P

Wenn man die Position des reservierten Platzes weiß, kann man aber auf jeden Fall entspannter zum Bhf gehen, und die entsprechende Zeit einkalkulieren, die man mehr oder weniger braucht von der S- oder U-Bahn zum Bahnsteig. Und man muß sich nicht durch die Menschenmassen drängen und nach dem Wagenstandanzeiger suchen, wenn man den schon am Abend vorher auf dem Heimweg inspiziert hat.

Man weiß die eben nicht. Die Position gilt ja nur dann, wenn der Zug planmäßig gereiht ist, was er aber nunmal oft genug nicht ist. Und dann ist die Hölle los, wenn Du plötzlich am falschen Ende des Zuges stehst. Du hast überhaupt keine Garantie, dass der Zug morgen tatsächlich so dastehen wird, wie auf dem gedruckten Wagenstandanzeiger.
Für den Bahnfan gibt es fernbahn.de. Für die restlichen, "normalen" Reisenden hat das vorher Nachschauen Null Relevanz. Viele wissen nicht einmal was von der Existenz von den Aushängen.

Vergleichbar: Die Fa. "Deutsche Bahn AG" schafft die Veröffentlichung von Fahrplantabellen zugunster der Verkaufsplattform ab.

Bei der Komplexität der Fahrpläne heute, würden doch Normalnutzer überhaupt nicht durchblicken. Samstags andere Zugnummer, weil andere Baureihe; Montags 5 Minuten frühere Abfahrt; Dienstags 10 Minuten spätere Abfahrt; Zwischen 1.1. und 1.5. färt der Zug eine andere Strecke (München-Augsburg-Nürnberg statt München-Ingolstadt-Nürnberg); Am 8.9. endet der Zug früher (Köln statt Essen); Sonntags fährt er gar nicht; Wegen Baustellen gibt es wieder Abweichungen, die man nicht mal zu Beginn des Fahrplanjahres kennt. Da machen Fahrplantabellen, die ein ganzes Jahr gelten sollen, aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn.

Innovative Anzeige Bahnhof Berlin Südkreuz

L.Willms, Sonntag, 09.11.2014, 20:50 (vor 2575 Tagen) @ ICE920

1. Irgendwas is immer.

Vergleichbar: Die Fa. "Deutsche Bahn AG" schafft die Veröffentlichung von Fahrplantabellen zugunster der Verkaufsplattform ab.


Bei der Komplexität der Fahrpläne heute, würden doch Normalnutzer überhaupt nicht durchblicken. [usw usf] Da machen Fahrplantabellen, die ein ganzes Jahr gelten sollen, aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn.

Ja, wer braucht denn auch noch einen ÜberblicK? Der ist doch auch ausgesprochen schädlich. Der Kunde soll immer nur den haargenau für ihn und nur für ihn und nur für die angefragte Verbindung ermittelten profitmaximierenden Preis als das absolute non-plus-ultra halten, und sofort aber auch sofort! klicken! Klicken sie HIER! Und jetzt! Was geht es Sie an, ob die Verbindung gegenüber dem Fahrplan um zwei Stunden verspätet ist? Der Fahrplan ist Betriebsgeheimnis. Bei der Pariser Metro gibt es überhaupt keinen Fahrplan. Also was soll das, daß Sie bescheid wissen wollen?! Sind Sie ein Spion?

Mir fällt da ein, daß im Lande der angeblichen Markttransparenz mir in einem Geschäft verboten wurde, die Preise von den mich interessierenden Waren zu notieren.

(OT:) Rausschmiss beim Preisvergleich...

Blaschke, Montag, 10.11.2014, 07:20 (vor 2574 Tagen) @ L.Willms

Hallohallo!

Mir fällt da ein, daß im Lande der angeblichen Markttransparenz mir in einem Geschäft verboten wurde, die Preise von den mich interessierenden Waren zu notieren.


*grins*: Kommt mir irgendwie bekannt vor. Gibt's hier bei einem Elektronikhändler auch.

https://www.facebook.com/neueoz/posts/132424223555989

Schöne Grüße von

jörg

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ABRob, Bad Oeynhausen, Sonntag, 09.11.2014, 17:02 (vor 2575 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist?

Naja, wenn ich von einer Reise komme, kann ich doch schonmal schauen, wie das bei der nächsten Reise aussieht.

Und weiter unten ist ja schon eine einfache Lösung verlinkt:
Die Anzeigen in Prag haben wohl Knöpfe zum blättern.

--
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V180, Dortmund, Sonntag, 09.11.2014, 17:30 (vor 2575 Tagen) @ ABRob

Gehst du immer ein paar Tage früher zum Bahnhof und schaust wie dein Zug gereiht ist?


Naja, wenn ich von einer Reise komme, kann ich doch schonmal schauen, wie das bei der nächsten Reise aussieht.

Soweit es keine gravierende Änderung gegeben hat gilt doch ein Wagenstandsanzeiger für ein komplettes Fahrplanjahr. Und Änderungen sind im Laufband an den elektronischen Zielanzeigern zu sehen.

Innovative Anzeige Bahnhof Berlin Südkreuz

Benjamin.Keller, Sonntag, 09.11.2014, 12:51 (vor 2575 Tagen) @ ABRob
bearbeitet von Benjamin.Keller, Sonntag, 09.11.2014, 12:51

Und ist die Anzeige nicht viel zu genau für viele Tf? Zumindest bei DB-Regio NRW kann Abschnitt E auch schonmal zu Abschnitt C werden...

Echt? Also zumindest an "meinem" Hauptbahnhof im Ruhrgebiet halten ICE und Doppelstock-RE fast auf den Meter genau/gleich (im Vergleich zu anderen Haltvorgängen, nicht zu irgendwelchen Anzeigen, aber im Prinzip auch dazu recht ausrechenbar).

Es kommt immer drauf an

ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 09.11.2014, 14:55 (vor 2575 Tagen) @ Benjamin.Keller

Und ist die Anzeige nicht viel zu genau für viele Tf? Zumindest bei DB-Regio NRW kann Abschnitt E auch schonmal zu Abschnitt C werden...


Echt? Also zumindest an "meinem" Hauptbahnhof im Ruhrgebiet halten ICE und Doppelstock-RE fast auf den Meter genau/gleich (im Vergleich zu anderen Haltvorgängen, nicht zu irgendwelchen Anzeigen, aber im Prinzip auch dazu recht ausrechenbar).

Es kommt darauf an. Es gibt Halte, wo die glanmäßige Wagenposition recht gut übereinstimmt. Und eben Halte, wo sie nie stimmt. Beispiel: Die IC-Züge, die in Hamburg Hbf von Süden kommen und auf Gleis 8 Richtung Mecklenburg kehren, halten stets viel zu weit hinten. Ich vermute mal, das hat dort was mit der Weiche zu tun.

--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

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ABRob, Bad Oeynhausen, Sonntag, 09.11.2014, 16:58 (vor 2575 Tagen) @ Benjamin.Keller

Und ist die Anzeige nicht viel zu genau für viele Tf? Zumindest bei DB-Regio NRW kann Abschnitt E auch schonmal zu Abschnitt C werden...


Echt? Also zumindest an "meinem" Hauptbahnhof im Ruhrgebiet halten ICE und Doppelstock-RE fast auf den Meter genau/gleich (im Vergleich zu anderen Haltvorgängen, nicht zu irgendwelchen Anzeigen, aber im Prinzip auch dazu recht ausrechenbar).

Also wenn der RE6 in Düsseldorf bereitgestellt wird, ist die Schwankungsbreite gut und gerne 1 bis 2 Wagenlängen. Wenn man in das Mehrzweckabteil will, ist das dann schon relevant.

--
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Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 09.11.2014, 13:07 (vor 2575 Tagen) @ ABRob

Und was ist, wenn ich jetzt mal schauen will, wie die Wagenreihung des Zuges ist, den ich am nächsten Morgen nehmen will?

Und ist die Anzeige nicht viel zu genau für viele Tf? Zumindest bei DB-Regio NRW kann Abschnitt E auch schonmal zu Abschnitt C werden...

Gibts da nicht Richtlinien die besagen da die Tf sich an die "Meterschilder" im Gleis halten müssen/sollen?

OT: Zur Haltetafel

michael_seelze, Sonntag, 09.11.2014, 15:25 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel

Und ist die Anzeige nicht viel zu genau für viele Tf? Zumindest bei DB-Regio NRW kann Abschnitt E auch schonmal zu Abschnitt C werden...


Gibts da nicht Richtlinien die besagen, dass die Tf sich an die "Meterschilder" im Gleis halten müssen/sollen?

Ja, die gibt es. Z.B. im Signalbuch, Seite 152 zur Haltetafel (Ne 5).
Im Signalbuch gibt es die Forumulierungen "haben zu halten" bzw. "ist zu halten".
Im Modul 408.0341 findet sich dagegen nur eine "Soll"-Vorschrift.
Wenn bei einem planmäßigen Halt der Zug nicht am gewöhnlichen Halteplatz hält, dürfen die Außentüren jedoch bei wirksamer Überwachungseinrichtung nicht freigegeben werden.(408.0511)

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Blaschke, Sonntag, 09.11.2014, 13:48 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel

Hallo!

Aber jetzt bitte nicht erst 5 Jahre testen, dann 5 Jahre planen und dann in 5 Jahren in 5 Bahnhöfen 6 Anzeiger aufstellen. Das muß jetzt mal im ICE-Tempo vorangehen!


Wenn ich dann allerdings so Beiträge lese, dass das unpraktisch ist, weil ja jemand 2 Tage vorher am Bahnhof nach der Wagenreihung schauen könnte, dann ahne ich, wie "schnell" es voran gehen wird. In Deutschland wird nur noch gebremst, anstatt mal Dampf zu machen.

Schöne Grüße von

jörg

+1

Frankfurt (Main) Süd, Sonntag, 09.11.2014, 14:05 (vor 2575 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

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Turbonegro, Sonntag, 09.11.2014, 14:16 (vor 2575 Tagen) @ Blaschke

Ich finde es auch eine gute Idee.
Kenn ich schon in vereinfachter Version aus Frankreich; toll, dass es jetzt auch in Deutschland sowas gibt.

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JanZ, Ha(n)sestadt, Sonntag, 09.11.2014, 16:03 (vor 2575 Tagen) @ Blaschke

Wenn ich dann allerdings so Beiträge lese, dass das unpraktisch ist, weil ja jemand 2 Tage vorher am Bahnhof nach der Wagenreihung schauen könnte, dann ahne ich, wie "schnell" es voran gehen wird. In Deutschland wird nur noch gebremst, anstatt mal Dampf zu machen.

Nicht zu vergessen, dass sogar bei einer Sache wie Wagenstandsanzeiger gleich Orwell bemüht werden muss ... Anderes in diesem Thread, wie z.B. der Hinweis auf die schwer erkennbaren Zugenden, empfinde ich dagegen durchaus als konstruktive Kritik. Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn wir diese Art Anzeiger bald flächendeckend hätten. Dann entfällt hoffentlich auch "umgekehrte Wagenreihung" als (für mich nur begrenzt nachvollziehbarer) Kritikpunkt an "der Bahn".

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

...endlich zieht auch mal Deutschland nach – vgl. Praha hl.n

sb, Sonntag, 09.11.2014, 15:11 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von sb, Sonntag, 09.11.2014, 15:12

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...endlich wacht auch Deutschland aus seinem High-Tech-Halbschlaf mal auf:

In Praha hl.n. stehen diese tollen digitalen Wagenstandsanzeiger schon seit mehreren Jahren:

[CZ] digitale Wagenstandsanzeiger

Warum meint Deutschland immer High-Tech-Land zu sein, wenn man die wirklich cleveren Innovationen vielmehr in Tschechien und anderen Ländern findet?

gefällt mir :)

ICE-T-Fan, Sonntag, 09.11.2014, 17:09 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel

Genau so einen Vorschlag hatte ich hier im Forum schon mal gemacht.

Wirklich so innovativ?

worfie, Sonntag, 09.11.2014, 18:26 (vor 2575 Tagen) @ Reservierungszettel

Klar, solange dieses Display gut lesbar ist und auch gewartet wird (sollte es einmal kaputt gehen, wird es das bei der DB bestimmt auch für mehrere Monate so bleiben), ist es im Vergleich zum Papieraushang schon ein Schritt nach vorne.

Aber ist es wirklich innovativ? Anderenorts gibt es bereits seit vielen, vielen Jahren vernünftige Bahnsteigmarkierungen, damit der Fahrgast weiß, wo der Zug hält und wo man sich anstellen kann.
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Im Vergleich dazu ist der deutsche Bahnhof selbst im Jahre 2014 noch ein unorganisierter Hühnerhaufen, in dem bei großem Andrang jeder jedem im Weg steht. Wie oft hört man Dialoge wie "Entschluldigung, aber ich habe hier reserviert.","hier ist nichts reserviert", "aber das ist doch Wagen 6 hier?", "nein, hier ist Wagen 5"?

Nicht einmal ein völlig simples Markieren der Türpositionen auf dem Bahnsteig bekommt man bei Bahnens hin. Dabei meine ich, so eine Markierung irgendwann in den 90ern einmal in Wolfsburg oder Hildesheim gesehen zu haben. Was ist denn daraus geworden? Wieso man dann noch 20 Jahre Stillstand dranhängt, ist mir nicht erklärbar.

Fußbodenmarkierungen: bei uns nicht möglich

ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 09.11.2014, 18:41 (vor 2575 Tagen) @ worfie

Aber ist es wirklich innovativ? Anderenorts gibt es bereits seit vielen, vielen Jahren vernünftige Bahnsteigmarkierungen, damit der Fahrgast weiß, wo der Zug hält und wo man sich anstellen kann.

Du kannst das Shinkansen-Netz nicht mit Deutschland vergleichen. Beim deutschen Fernverkehr hast du schon das Problem, das IC-Wagen mehr Türen haben als die neuen ICE3 (BR 407). Lustig wird es dann mit dem ICx - die Wagen sind gut 2 Meter länger als IC-Wagen, eine Bahnsteigmarkierung wäre damit nicht möglich. Und um die Verwirrung perfekt zu machen, kommen dann noch Regionalverkehrstriebzüge hinzu, die ganz andere Türpositionen haben.

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Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

Fußbodenmarkierungen: bei uns nicht möglich

worfie, Sonntag, 09.11.2014, 19:19 (vor 2575 Tagen) @ ES89

Du kannst das Shinkansen-Netz nicht mit Deutschland vergleichen. Beim deutschen Fernverkehr hast du schon das Problem, das IC-Wagen mehr Türen haben als die neuen ICE3 (BR 407).

Das muss kein Ding der Unmöglichkeit sein. Im normalen Kapspur-Bahnbetrieb funktioniert das System der Bahnsteigmarkierungen ebenso problemlos, obwohl ein bunter Mischverkehr mit vielen verschiedenen Triebwagen vom viertürigen Nahverkehr bis hin zu zweitürigen Expresszügen mit unterschiedlichen Zuglängen gefahren wird.

Dafür gibt es dann mehrere Markierungen auf dem Bahnsteig, die von Wagen 1 bis n und mit einem Symbol (z.B. Kreis, Dreieck, Viereck) versehen sind. In den Ansagen und auf den Anzeigen wird dementsprechend dann auch angekündigt, dass der nächste (Nahverkehrs-)Zug in den Bereichen Dreieck 1-8 hält und der folgende Semiexpress dann in den Bereichen Viereck 2-6.

In Deutschland hat man doch vergleichbare Zustände: Es gibt verschiedenes (Trieb-)Wagenmaterial, aber nicht jeder Triebwagen wird im ganzen Land und auf jeder Strecke eingesetzt und selbst an großen Hauptbahnhöfen fährt nicht immer jede Strecke jedes Gleis an. Insofern kann man die Vielfalt der unterschiedlichen Wagen und Wagenlängen i.d.R. schon auf ein überschaubares Maß einschränken und selbst, wenn es einmal zu Abweichungen kommen sollte, hat man doch immer noch die Möglichkeit auf das veraltete System der Blöcke von A bis F zurückzugreifen.

Fußbodenmarkierungen: bei uns nicht möglich

bahnerausleidenschaft, Sonntag, 09.11.2014, 19:42 (vor 2575 Tagen) @ worfie

Also die ganzen Markierungen möchte ich mal sehen auf dem Bahnsteig. Und wenn der Zug auf einem anderen Bahnsteig als geplant ankommt nimmt man die Markierung mit. Achja und falsch rum kann der Zug auch ankommen. Oder es fehlt ein Wagen. etc. Aber du hast ja bestimmt auch dafür Markierungen. :)

Fußbodenmarkierungen: bei uns nicht möglich

worfie, Sonntag, 09.11.2014, 22:51 (vor 2575 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von worfie, Sonntag, 09.11.2014, 22:52

Also die ganzen Markierungen möchte ich mal sehen auf dem Bahnsteig. Und wenn der Zug auf einem anderen Bahnsteig als geplant ankommt nimmt man die Markierung mit. Achja und falsch rum kann der Zug auch ankommen. Oder es fehlt ein Wagen. etc. Aber du hast ja bestimmt auch dafür Markierungen. :)

Naja, ich sagte nicht, dass es einfach so von heute auf morgen aufgepinselt werden kann, sondern lediglich, dass ich es für keine unmögliche Anstrengung halte, so ein System einzuführen.

Bilder habe ich auf die schnelle keine zur Hand, daher verweise ich zu Anschauungszwecken auf einen Link, den mir die Bildersuche ausgespuckt hat: http://blogs.yahoo.co.jp/kk117135/8888971.html

Was die Bahnsteige: In vielen Fällen gibt es, wie ich bereits gesagt habe, keine so ausschweifende Fahrzeugvielfalt (mehr), als dass man fünfzig verschiedene Markierungen braucht und welche Zugtypen mit welcher Wahrscheinlichkeit irgendwo anhalten können oder nicht, lässt sich auf einfach Berechnen. In Hamburg würde doch sicherlich niemand am Bahnsteig der Gleise 5/6 Markierungen einrichten für Züge, die nur nach Bremen fahren.

Das Züge falsch herum fahren oder Wagen fehlen kommt bei funktionierenden Bahnbetrieben natürlich enorm selt.. ahh, sorry, wir sprechen ja hier über Bahnens. Gut, wenn irgendwo Wagen fehlen, kommt aber in vielen Fällen die Tatsache dazu, dass das verwendete Material die selben Wagenlängen und Türkonfigurationen aufweist, so dass es nicht zwangsläufig zu Problemen führen muss. Unterschiedliche H-Tafeln je nach dem ob Lok oder Steuerwagen voraus fährt, lassen sich wohl nicht vermeiden. Aber wie gesagt, es heißt ja nicht, dass man auf das bisherige rudimentäre Abschnitt A bis F-System als Rückfallebene verzichten müsse.

Außerdem scheint dieses Markierungssystem ja nirgendwo angewendet zu werden, auch wenn es in einigen Bereichen wesentlich einfacher zu implementieren wäre. Wenn man sich einmal die Hamburger S-Bahn als Beispiel nimmt: (Abseits der Niederelbebahn) ein völlig autarkes Netz, in dem (wenn wir den ohnehin kaum eine Rolle spielenden AKN VTA außer Acht lassen) mit dem 472 und 474 nur zwei verschiedene Fahrzeugtypen verkehren. Die Züge können auch nur als Kurz-, Voll- und Langzug gefahren werden, so dass es insgesamt nur sechs verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten im gesamten Netz gibt.

Fußbodenmarkierungen: bei uns nicht möglich

martin.elsner, Montag, 10.11.2014, 02:06 (vor 2575 Tagen) @ ES89

LED Module im Boden. Damit kann man alles abbilden. Gibt es in Kombination mit Solarmodulen, dann bringt es auf Dauer auf noch Strom.

Gruss
Martin

Wirklich so innovativ?

L.Willms, Sonntag, 09.11.2014, 20:56 (vor 2575 Tagen) @ worfie

Aber ist es wirklich innovativ? Anderenorts gibt es bereits seit vielen, vielen Jahren vernünftige Bahnsteigmarkierungen, damit der Fahrgast weiß, wo der Zug hält und wo man sich anstellen kann.
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Dabei hat der Zug nicht mal genau an der Markierung gehalten! Der Lokführer hat deswegen vermutlich schon Harakiri begangen...

Ich fand das seinerzeit bei meiner Japan-Reise auch beeindruckend, daß sich an dem markierten Stellen schon Schlangen bildeten, bevor der Zug überhaupt in den Bahnhof eingelaufen war.

Damals gab es aber auch nur einen einzigen Zugtyp auf der Shinkansen (Neue Hauptlinie).

Fast dasselbe Problem wie die Bahnsteigtüren, die man bei automatisch fahrenden Bahnen vorsieht, und die dann mit den Fahrzeugtüren übereinstimmen müssen.

Außer das Leipzig fehlt ....

Sputnik, Overath, Montag, 10.11.2014, 08:30 (vor 2574 Tagen) @ Reservierungszettel

.... und die Zugtrennung in Lutherstadt Wittenberg verborgen wird, gehts^^

Aber wer will schon nach Leipzig ;-)

Außer das Leipzig fehlt ....

heinz11, Montag, 10.11.2014, 10:12 (vor 2574 Tagen) @ Sputnik

.... und die Zugtrennung in Lutherstadt Wittenberg verborgen wird, gehts^^

Aber wer will schon nach Leipzig ;-)


Eben. Wer was auf sich hält, ist nämlich schon dort...
;-)

Daumen hoch....

GUM, Montag, 10.11.2014, 09:26 (vor 2574 Tagen) @ Reservierungszettel

... auch für die Angaben der aktuellen Änderungen in der Wagenreihung.

Sieht gut aus!

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