BahnCard Business (neu ab Juni) - welche Unterschiede? (Fahrkarten und Angebote)

JoergFr, Dienstag, 10.05.2011, 16:48 (vor 3854 Tagen)
bearbeitet von JoergFr, Dienstag, 10.05.2011, 16:48

Hallo,

die Bahn bietet ab Juni die BahnCard Business an:
http://www.bahn.de/p/view/buchung/bahncorporate/businesscards/bahncard_business.shtml

Natürlich werden jede Menge ''Vorteile'' beworben.
Aber was ist denn wirklich der Unterschied zu bisher? Ich sehe lediglich

  • kein Foto mehr (ob das von Vorteil ist? Jetzt muss man zusätzlich noch den Ausweis zeigen)
  • kein automatisches Abo (ok, das mag für den ein- oder anderen praktisch sein)

Was noch?? Alles andere ist meines Erachtens heute schon genauso....

BahnCard Business (neu ab Juni) - welche Unterschiede?

bahnfan_, Dienstag, 10.05.2011, 17:12 (vor 3854 Tagen) @ JoergFr

Vorteil: zusätzlicher Firmenkundenrabatt, dieser ist bisher mit der normalen BC möglich gewesen wird nun aber nicht mehr möglich sein.

BahnCard Business (neu ab Juni) - welche Unterschiede!

Sascha Heß, Dienstag, 10.05.2011, 17:15 (vor 3854 Tagen) @ JoergFr

Hallo!

Ab Dezember wird es nur noch mit dieser Karte möglich sein, BahnCard und Firmenkundenrabatt zu kombinieren.

Viele Grüße
Sascha

Und unter Konditionen finden sich die neuen BC Preise ab Dez

MAPO81, Dienstag, 10.05.2011, 17:22 (vor 3854 Tagen) @ Sascha Heß

...oder interpretiere ich da zu viel und die Preise gelten nur für Geschäftskunden ? ;-)


Viele Grüße,
Martin

Und unter Konditionen finden sich die neuen BC Preise ab Dez

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Dienstag, 10.05.2011, 17:40 (vor 3854 Tagen) @ MAPO81
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Dienstag, 10.05.2011, 17:41

Die Preise scheinen bis jetzt identisch zu sein, oder?
Ab Dezember käme die BC25 auf 60€ (+3€).
Für die BC50 wäre das nur eine kleine Preiserhöhung von 50€ in der 2. Klasse und in der 1. Klasse nur 100€ mehr. Darf's ein wenig mehr sein?

Und unter Konditionen finden sich die neuen BC Preise ab Dez

dvor, Dienstag, 10.05.2011, 17:41 (vor 3854 Tagen) @ MAPO81

Von der Preisänderung der BC50 von 230 auf 280 ausgehend müsste die BC100 von 3800 auf über 4600 steigen...

Da sage nochmal jemand es gäbe keine Inflation.

Und unter Konditionen finden sich die neuen BC Preise ab Dez

chris, Dienstag, 10.05.2011, 21:27 (vor 3854 Tagen) @ dvor
bearbeitet von chris, Dienstag, 10.05.2011, 21:27

Von der Preisänderung der BC50 von 230 auf 280 ausgehend müsste die BC100 von 3800 auf über 4600 steigen...

Bah. Noch einen Grund mehr meinen Stundenlohn anzuheben. *augenroll*

--
Mobility BahnCard 100.

Und unter Konditionen finden sich die neuen BC Preise ab Dez

indy3, Mittwoch, 11.05.2011, 14:44 (vor 3853 Tagen) @ dvor

Von der Preisänderung der BC50 von 230 auf 280 ausgehend müsste die BC100 von 3800 auf über 4600 steigen...

Da sage nochmal jemand es gäbe keine Inflation.

Also, wenn die BC100 mit 4600 kommt, oh je, oh je.
Ich finde da sollten eher mal andere dran glauben. Die BC100 ist schon extrem. 350 Euro im Monat ist ja noch günstig, wenn man regelmäßig wochenendpendelt, aber aufs Jahr gerechnet... Hier mal krank, da mal Urlaub, ist die so günstig, jetzt nicht, dass man noch mal schön draufschlagen muss. Allerdings sollte die Bahn das wissen. Sooo erfolgreich ist das Teil nicht.

Preise nur für Geschäftskunden!

abomz, Dienstag, 10.05.2011, 18:19 (vor 3854 Tagen) @ MAPO81

Siehe

http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/bahncard/business_cards/MDB90442-db_faq-bcbusi...

Was kostet die neue BahnCard Business?
Die BahnCard Business wird im Zeitraum vom 12.06.2011 – 10.12.2011 zum Vorteilspreis - zum gleichen Preis wie die reguläre BahnCard – verkauft: Die BahnCard Business 25 kostet dann 57,- Euro in der 2. Klasse (114,- Euro in der 1. Klasse), die BahnCard Business 50 kostet 230,- Euro in der 2. Klasse (460,- Euro in der 1. Klasse).
Was kostet die BahnCard Business ab dem 11.12.2011?
Ab dem 11.12.2011 kostet die BahnCard Business 25 in der 2. Klasse 60,- Euro (120,- Euro in der 1. Klasse), die BahnCard Business 50 kostet 280,- Euro in der 2. Klasse (560,- Euro in der 1. Klasse).
Warum wird die BahnCard Business teurer als die reguläre BahnCard?
Die Preisdifferenzierung berücksichtigt die Möglichkeit einer Kumulation von BahnCard- und Firmenkundenrabatt sowie die für Firmen neu eingeführten Leistungen. Die Amortisation der BahnCard Business 25 im Vergleich zur regulären Karte erfolgt im Durchschnitt schon bei 0,1 Fahrten mehr, die Amortisation der BahnCard Business 50 bei im Schnitt gerade mal 2 Fahrten mehr.
Warum ist der Preis der BahnCard Business 50 überproportional erhöht?
Der Preis der regulären BahnCard orientiert sich am Reiseverhalten von Privatkunden. Firmenkunden setzen die BahnCard 50 deutlich häufiger ein als Privatkunden. Daher profitieren Firmenkunden auch überproportional vom BahnCard- Rabatt.


Warum macht die Bahn diese Änderung?

Will sie bezwecken, dass Leute mit Privat-BC sich vom Arbeitgeber zusätzlich eine weitere BC kaufen lassen?

Preise nur für Geschäftskunden!

ice_pendler, Dienstag, 10.05.2011, 21:42 (vor 3854 Tagen) @ abomz

Warum macht die Bahn diese Änderung?

Will sie bezwecken, dass Leute mit Privat-BC sich vom Arbeitgeber zusätzlich eine weitere BC kaufen lassen?

Vielleicht wollen aber auch viele Unternehmen nicht mehr, dass ihre Mitarbeiter durch sinnlose Reisen tolle Prämien bei der Bahn kriegen? Was passiert den mit den Bonuspunkten auf der neuen BC?

Preise nur für Geschäftskunden!

heinz11, Dienstag, 10.05.2011, 21:53 (vor 3854 Tagen) @ ice_pendler

Warum macht die Bahn diese Änderung?

Will sie bezwecken, dass Leute mit Privat-BC sich vom Arbeitgeber zusätzlich eine weitere BC kaufen lassen?


Vielleicht wollen aber auch viele Unternehmen nicht mehr, dass ihre Mitarbeiter durch sinnlose Reisen tolle Prämien bei der Bahn kriegen? Was passiert den mit den Bonuspunkten auf der neuen BC?


Das konnte man bisher schon über firmeninterne Reiserichtlinien regeln. Im übrigen ändert sich an den Bonuspunkten nichts.

Nein, der DB AG paßte der ganze bahn.corporate Thema nicht in den Kram. Offensichtlich war es zu erfolgreich. Ein typisches Verhaltensmuster der DB AG. Das ging damit los, daß den Agenturen zum letzten Fahrplanwechsel die Provisionen für die Corporate-Umsätze gestrichen wurde. Das sie aber so rigide eingreift, hat mich überrascht. Das sie zudem noch höhere Preise für die BC verlangt, finde ich unverschämt und die Begründung dafür einfach nur lächerlich. Aber was habe ich eigentlich erwartet?


heinz

Rechenmodell

Tommyboy, OWL, Dienstag, 10.05.2011, 23:51 (vor 3854 Tagen) @ heinz11

Also setzt die DB die Firmen doch unter Druck:

"Wenn ihr den GKR haben wollt müsst ihr auch unsere verteuerte Business-Bahncard abnehmen, sonst wird der GKR nicht gewährt bzw. sind die GKR-Ticket ungültig". Oder sehe ich da was falsch?

Man versucht doch, aus jeder Möglichkeit noch etwas Kohle rauszuziehen....

Gruß,
Tommyboy

--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)

Rechenmodell

GUM, Donnerstag, 12.05.2011, 12:48 (vor 3852 Tagen) @ Tommyboy

"Wenn ihr den GKR haben wollt müsst ihr auch unsere verteuerte Business-Bahncard abnehmen, sonst wird der GKR nicht gewährt bzw. sind die GKR-Ticket ungültig". Oder sehe ich da was falsch?

Man versucht doch, aus jeder Möglichkeit noch etwas Kohle rauszuziehen....

Gruß,
Tommyboy

Dies ist eben die berühmte fehlende Transparenz und schleichende Preiserhöhung.Letzlich kann aber niemand insbesondere kleinen Unternehmen verbieten, diesen Zirkus NICHT mitzumachen.

Einfach die Fahrscheine ganz getrennt vom Firmenportal kaufen und dann im Unternehmen abrechnen. Kostenersparnis in der Bearbeitung gibt es sowieso keine, da die Fahrkarten-Abrechnungsregeln im Gegensatz zu den Spesensätzen noch das einfachste Thema sind.

Das Problem bei der Bahn sind ja im Moment eher nicht 5 oder 10 % mehr oder weniger Rabatt, sondern Geschäftskunden, die ausgelaugt und nicht gut riechend am Zielort ankommen.

Nach dem Motto: Finde mal eine Waschgelegenheit in einer fremden Stadt. Ein Refresh-Bereich in den DB Lounges ist ja eher die Ausnahme. Da kann man gleich eine weitere halbe (bezahlte) Arbeitszeitstunde Reserve einplanen, um eine Waschgelegenheit und einen Drogeriemarkt zu finden. Alles schon passiert, leider.

BahnCard Business (neu ab Juni) - welche Unterschiede!

Tommyboy, OWL, Dienstag, 10.05.2011, 19:25 (vor 3854 Tagen) @ Sascha Heß

Mh, könnte es sein, dass es der DB ein Dorn im Auge ist, dass mittlerweile auch einige Privatleute mit 10% rabattierte FK zum GK Preis kaufen am Schalter mit gegugelten Nummern? Und auch von den guten Rücktauschkonditionen bei ungestempelten Tickets profitieren?

--
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BahnCard Business (neu ab Juni) - welche Unterschiede!

heinz11, Dienstag, 10.05.2011, 20:53 (vor 3854 Tagen) @ Tommyboy
bearbeitet von heinz11, Dienstag, 10.05.2011, 20:54

Mh, könnte es sein, dass es der DB ein Dorn im Auge ist, dass mittlerweile auch einige Privatleute mit 10% rabattierte FK zum GK Preis kaufen am Schalter mit gegugelten Nummern? Und auch von den guten Rücktauschkonditionen bei ungestempelten Tickets profitieren?


Soviel Intelligenz traue ich Dir zu, daß Du Dir die Frage selbst beantworten kannst und zwar mit einem klaren: Ja!

Und stell Dir vor, da gibt es sogar ein Forenmitglied, das unlängst dafür auch noch (m.E. dämlicherweise*) ganz öffentlich geworben hat! Guckst Du hier: Tommyboy


* dämlicherweise deshalb, weil es in diesem Forum und diesem Mitglied bekannt ist, daß die "Gegenseite" nicht nur mitliest, sondern auch handelt.


heinz

BahnCard Business (neu ab Juni) - welche Unterschiede!

fabs, Braunschweig, Dienstag, 10.05.2011, 21:40 (vor 3854 Tagen) @ Tommyboy

Mh, könnte es sein, dass es der DB ein Dorn im Auge ist, dass mittlerweile auch einige Privatleute mit 10% rabattierte FK zum GK Preis kaufen am Schalter mit gegugelten Nummern? Und auch von den guten Rücktauschkonditionen bei ungestempelten Tickets profitieren?

Na, mir fallen persönlich nicht soooooo viele Leute ein, die diesen "Trick" kennen und - falls doch - dies auch durchziehen würden...

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

BahnCard Business (neu ab Juni) - welche Unterschiede!

Tommyboy, OWL, Dienstag, 10.05.2011, 23:46 (vor 3854 Tagen) @ fabs

Na, mir fallen persönlich nicht soooooo viele Leute ein, die diesen "Trick" kennen und - falls doch - dies auch durchziehen würden...

Mh, ich hatte auch den Eindruck, dass einige Leute Bedenken haben, das zu tun, warum auch immer. Bis auf den Aufdruck der Stelle, welcher der Rabatt zugerechnet wird über der Personenzahl und dem "GKR" Vermerk neben dem Bahncard-Rabatt (sofern gewährt) ist das doch ein ganz normales Ticket.
Am Schalter kommen auch keine Fragen, von daher sehe ich kein Risiko.

Wieder einmal zeigt sich, dass die DB versucht, Rabattmöglichkeiten zu schließen. Die Frage ist nur, ob sich der GKR dann noch in der bisherigen Form halten lässt, denn welcher Gelegenheitsfahrer, der mal für eine Organisation unterwegs ist (z.B. für die Kirche) wird schon mit einer entsprechenden Businesscard ausgestattet werden? Und nicht jede Reise lässt sich im Vorfeld so planen, dass die FK gleich von der Reisekostenstelle der Firma gebucht werden (können). Was dann in der Konsequenz auch Auswirkungen auf den rabattfähigen Umsatz der Firma hat, Kleinvieh macht auch Mist....

Gruß,
Tommyboy

--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)

Tag/Flag auf diesen Nummern

GUM, Mittwoch, 11.05.2011, 10:59 (vor 3853 Tagen) @ Tommyboy

Mh, könnte es sein, dass es der DB ein Dorn im Auge ist, dass mittlerweile auch einige Privatleute mit 10% rabattierte FK zum GK Preis kaufen am Schalter mit gegugelten Nummern? Und auch von den guten Rücktauschkonditionen bei ungestempelten Tickets profitieren?

Es ist nicht nur der DB ein Dorn im Auge, mir übrigens auch. Übrigens kann man in Buchungssystemen alle diese Großkundennummern mit einem Tag/Flag versehen, der jeden Mitarbeiter warnt.

Außerdem siehst Du damit direkt die Auswirkungen Deines Handelns. Bei so mancher Autovermietung wundert sich dann der Kunde, dass der Normaltarif angewendet wird. Und das ist auch vollkommen richtig so.

Deshalb nehme ich IMMER die entsprechende Berechtigungskarte mit aufgedruckter AWD/Rabatt-Nummer mit.

Anzahl der benötigten bahncards

Otira, Mittwoch, 11.05.2011, 10:15 (vor 3853 Tagen) @ JoergFr

Hallo,

ich reise sowohl für die Arbeit als auch aufgrund ehrenamtlicher Tätigkeiten mit jeweils unterschiedlichen Großkundenrabatt. Jedoch reise ich weder für meinen Verein noch für meinen Arbeitgeber genug damit sie mir die bahncard finanzieren. Beide fordern jedoch, zu recht, dass wenn ich in ihrem Auftrag unterwegs bin, dass ich ihre Großkundennummer benutze. Benötige ich nun zwei Bahncards, für jeden eine?
Bisher konnte meine Partnerin immer eine Partner-Bahncard mit Rabatt bekommen. Ist das nun für eine business-Bahncard ebenfalls möglich?

Otira

PS: In meinem Verein sind die meisten ehrenamtlichen Studenten und bekommen daher eine reduzierte BahnCard (ich leider nicht, da zu alt :-(). Wird es sowas auch geben, oder müssen wir unsern Jahresreiseetat um ein paar Prozente anheben, da nun fast niemand mehr den GKR nutzen kann?

Anzahl der benötigten bahncards

heinz11, Mittwoch, 11.05.2011, 12:24 (vor 3853 Tagen) @ Otira

Hallo,

ich reise sowohl für die Arbeit als auch aufgrund ehrenamtlicher Tätigkeiten mit jeweils unterschiedlichen Großkundenrabatt. Jedoch reise ich weder für meinen Verein noch für meinen Arbeitgeber genug damit sie mir die bahncard finanzieren. Beide fordern jedoch, zu recht, dass wenn ich in ihrem Auftrag unterwegs bin, dass ich ihre Großkundennummer benutze. Benötige ich nun zwei Bahncards, für jeden eine?

Ja. Allerdings können weder Dein Arbeitgeber noch Dein Verein fordern, daß Du Dir auf eigene Kosten eine BC Business kaufst. Auch der bisherige Einsatz der privaten BC ist guter Wille Deinerseits. Einen Anspruch darauf hat der Arbeitgeber nicht. Ich weiß nicht, ob es eine Bahn.bonus Card Business gibt. Ansonsten ist m.E. der Einsatz des Firmenkundenrabattes nur mit der BC Business möglich.

Bisher konnte meine Partnerin immer eine Partner-Bahncard mit Rabatt bekommen. Ist das nun für eine business-Bahncard ebenfalls möglich?

Nein. Die Ausgabe erfolgt nur als Hauptkarte.

Otira

PS: In meinem Verein sind die meisten ehrenamtlichen Studenten und bekommen daher eine reduzierte BahnCard (ich leider nicht, da zu alt :-(). Wird es sowas auch geben, oder müssen wir unsern Jahresreiseetat um ein paar Prozente anheben, da nun fast niemand mehr den GKR nutzen kann?

Vermutlich eher letzteres.


heinz

Bonuscardbusiness: ja,

fjk, Mittwoch, 11.05.2011, 12:52 (vor 3853 Tagen) @ heinz11

Hallo,

ich reise sowohl für die Arbeit als auch aufgrund ehrenamtlicher Tätigkeiten mit jeweils unterschiedlichen Großkundenrabatt. Jedoch reise ich weder für meinen Verein noch für meinen Arbeitgeber genug damit sie mir die bahncard finanzieren. Beide fordern jedoch, zu recht, dass wenn ich in ihrem Auftrag unterwegs bin, dass ich ihre Großkundennummer benutze. Benötige ich nun zwei Bahncards, für jeden eine?


Ja. Allerdings können weder Dein Arbeitgeber noch Dein Verein fordern, daß Du Dir auf eigene Kosten eine BC Business kaufst. Auch der bisherige Einsatz der privaten BC ist guter Wille Deinerseits. Einen Anspruch darauf hat der Arbeitgeber nicht. Ich weiß nicht, ob es eine Bahn.bonus Card Business gibt.

Doch, die gibt es. Aber damit gibt es natürlich keinen Bahncardrabatt. Und ein GK-Ticket ohne Bahncardrabatt scheint man ja auch noch auf dem üblichen Wege kaufen zu können - insofern bringt diese Karte "nichts" (außer den Punkten und einer Automatenkarte für den GKR auf Normalpreise - dem gegenüber sollte ein mit privater BC50 rabattierter Normalpreis aber doch deutlich günstiger sein;-))

Vereine, Kirchen, Ubiversitäten und Co trifft die tolle neue Regelung also in der Tat hart. Und zusammengenommen sind das ganz schön Viele - die sich nicht wehren können oder wollen und brav weiter Bahn fahren werden. Tja. Gut gemacht, Plüschetage!

füllt das Sparschwein
fjk

Bonuscardbusiness: ja,

heinz11, Mittwoch, 11.05.2011, 15:00 (vor 3853 Tagen) @ fjk

Ich weiß nicht, ob es eine Bahn.bonus Card Business gibt.

Doch, die gibt es. Aber damit gibt es natürlich keinen Bahncardrabatt. Und ein GK-Ticket ohne Bahncardrabatt scheint man ja auch noch auf dem üblichen Wege kaufen zu können - insofern bringt diese Karte "nichts" (außer den Punkten und einer Automatenkarte für den GKR auf Normalpreise - dem gegenüber sollte ein mit privater BC50 rabattierter Normalpreis aber doch deutlich günstiger sein;-))

Das ist für mich eben noch nicht klar, ob ein GK-Ticket ohne BC-Rabatt "einfach so" gekauft werden kann oder ob nicht der Zwang besteht, zumindest die Bahn.bonus Card Business zu erwerben. Denn in der Info heißt es: Das FKI-Verfahren ist ab 11.12.2011 nur noch mit der Bahn(Bonus?)CardBusiness möglich. Mal eben am Schalter die GK-Nummer nuscheln, dürfte vorbei sein.

Vereine, Kirchen, Ubiversitäten und Co trifft die tolle neue Regelung also in der Tat hart. Und zusammengenommen sind das ganz schön Viele - die sich nicht wehren können oder wollen und brav weiter Bahn fahren werden. Tja. Gut gemacht, Plüschetage!

Die Stoßrichtung der Bahn ist klar, aber wie Du richtigerweise ausführst, trifft es die Falschen: Menschen, die ihre private BC für gemeinnützige Organisationen einsetzen. Die können das jetzt zwar immernoch tun, aber der GK-Rabatt ist flöten gegangen.


heinz

Nummernnuscheln is nich mehr? Vielleicht

fjk, Mittwoch, 11.05.2011, 15:13 (vor 3853 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von fjk, Mittwoch, 11.05.2011, 15:13

Ich weiß nicht, ob es eine Bahn.bonus Card Business gibt.

Doch, die gibt es. Aber damit gibt es natürlich keinen Bahncardrabatt. Und ein GK-Ticket ohne Bahncardrabatt scheint man ja auch noch auf dem üblichen Wege kaufen zu können - insofern bringt diese Karte "nichts" (außer den Punkten und einer Automatenkarte für den GKR auf Normalpreise - dem gegenüber sollte ein mit privater BC50 rabattierter Normalpreis aber doch deutlich günstiger sein;-))


Das ist für mich eben noch nicht klar, ob ein GK-Ticket ohne BC-Rabatt "einfach so" gekauft werden kann oder ob nicht der Zwang besteht, zumindest die Bahn.bonus Card Business zu erwerben. Denn in der Info heißt es: Das FKI-Verfahren ist ab 11.12.2011 nur noch mit der Bahn(Bonus?)CardBusiness möglich. Mal eben am Schalter die GK-Nummer nuscheln, dürfte vorbei sein.


Erstens: entschuldigung, ich hatte vergessen, meine Zusammenstellung der einschlägigen FAQ-Passagen (vielleicht hätte man überzeugendererweise mal die AGB angucken sollen?) zu verlinken. Darin finden sich zweitens zwei Indizien, dass es Nummernnuscheln irgendwie schon noch geben könnte, nämlich der Hinweis auf fälschlicherweise auf normale Bahncards gewährten GKR (und die entsprechende 15-Euro-Strafzahlung) und die Passage über mit regulären Bahncards gekaufte Geschäftsreisefahrkarten, die weiter (über die genuschelte Nummer?) zum Umsatz gezählt, aber nicht GK-rabbatiert werden.
Dein Absatz bezieht sich meiner Interpretation nach nur auf den Fall, dass die Firmenkundeneigenschaft (wie heute zum Beispiel am Automaten) über die registrierte Bahncard nachgewiesen wird.

Wie gesagt abwarten. Die Androhung der Strafzahlung liest sich wie gesagt so, als ob es weiterhin "irgendwie" möglich ist, auch ohne BCB an GK-rabattierte Bahncardfahrkarten zu kommen...

geduldet sich
fjk

Nummernnuscheln is nich mehr? Vielleicht

Otira, Mittwoch, 11.05.2011, 20:49 (vor 3853 Tagen) @ fjk

Erstens: entschuldigung, ich hatte vergessen, meine Zusammenstellung der einschlägigen FAQ-Passagen (vielleicht hätte man überzeugendererweise mal die AGB angucken sollen?) zu verlinken. Darin finden sich zweitens zwei Indizien, dass es Nummernnuscheln irgendwie schon noch geben könnte, nämlich der Hinweis auf fälschlicherweise auf normale Bahncards gewährten GKR (und die entsprechende 15-Euro-Strafzahlung) und die Passage über mit regulären Bahncards gekaufte Geschäftsreisefahrkarten, die weiter (über die genuschelte Nummer?) zum Umsatz gezählt, aber nicht GK-rabbatiert werden.
Dein Absatz bezieht sich meiner Interpretation nach nur auf den Fall, dass die Firmenkundeneigenschaft (wie heute zum Beispiel am Automaten) über die registrierte Bahncard nachgewiesen wird.

Bloss hilft die Variante Nummernnuscheln + Strafzahlung für gemeinnützige Vereine kaum weiter, da
1. Die wenigsten Fahrten so teuer sind, dass sich die Strafzahlung lohnt
2. Selbst wenn sie sich lohnt, denke ich bekommen viele arge Probleme bei irgendwem abzurechnen, dass Strafzahlung + Großkundenrabatt noch günstiger ist, als nur der Großkundenrabatt. Ich denke der Satz

Vereine, Kirchen, Ubiversitäten und Co trifft die tolle neue Regelung also in der Tat hart. Und zusammengenommen sind das ganz schön Viele - die sich nicht wehren können oder wollen und brav weiter Bahn fahren werden. Tja. Gut gemacht, Plüschetage!

trifft die lage ganz korrekt

Otiara

Bonuscardbusiness: ja,

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 30.05.2011, 14:04 (vor 3834 Tagen) @ fjk

Hallo,

ich reise sowohl für die Arbeit als auch aufgrund ehrenamtlicher Tätigkeiten mit jeweils unterschiedlichen Großkundenrabatt. Jedoch reise ich weder für meinen Verein noch für meinen Arbeitgeber genug damit sie mir die bahncard finanzieren. Beide fordern jedoch, zu recht, dass wenn ich in ihrem Auftrag unterwegs bin, dass ich ihre Großkundennummer benutze. Benötige ich nun zwei Bahncards, für jeden eine?


Ja. Allerdings können weder Dein Arbeitgeber noch Dein Verein fordern, daß Du Dir auf eigene Kosten eine BC Business kaufst. Auch der bisherige Einsatz der privaten BC ist guter Wille Deinerseits. Einen Anspruch darauf hat der Arbeitgeber nicht. Ich weiß nicht, ob es eine Bahn.bonus Card Business gibt.


Doch, die gibt es. Aber damit gibt es natürlich keinen Bahncardrabatt. Und ein GK-Ticket ohne Bahncardrabatt scheint man ja auch noch auf dem üblichen Wege kaufen zu können - insofern bringt diese Karte "nichts" (außer den Punkten und einer Automatenkarte für den GKR auf Normalpreise - dem gegenüber sollte ein mit privater BC50 rabattierter Normalpreis aber doch deutlich günstiger sein;-))

In irgendeiner Pressemitteilung zu dem Thema war zu lesen, dass BonusCard-Business + Private BC ebenfalls BC- und GK-Rabatt gibt. Man scheint damit also den GKR-Missbrauch eindämmen zu wollen.

Bonuscardbusiness + Privat-BC: wo ist der Missbrauchsschutz

fjk, Montag, 30.05.2011, 15:11 (vor 3834 Tagen) @ JeDi

Hallo,

ich reise sowohl für die Arbeit als auch aufgrund ehrenamtlicher Tätigkeiten mit jeweils unterschiedlichen Großkundenrabatt. Jedoch reise ich weder für meinen Verein noch für meinen Arbeitgeber genug damit sie mir die bahncard finanzieren. Beide fordern jedoch, zu recht, dass wenn ich in ihrem Auftrag unterwegs bin, dass ich ihre Großkundennummer benutze. Benötige ich nun zwei Bahncards, für jeden eine?


Ja. Allerdings können weder Dein Arbeitgeber noch Dein Verein fordern, daß Du Dir auf eigene Kosten eine BC Business kaufst. Auch der bisherige Einsatz der privaten BC ist guter Wille Deinerseits. Einen Anspruch darauf hat der Arbeitgeber nicht. Ich weiß nicht, ob es eine Bahn.bonus Card Business gibt.


Doch, die gibt es. Aber damit gibt es natürlich keinen Bahncardrabatt. Und ein GK-Ticket ohne Bahncardrabatt scheint man ja auch noch auf dem üblichen Wege kaufen zu können - insofern bringt diese Karte "nichts" (außer den Punkten und einer Automatenkarte für den GKR auf Normalpreise - dem gegenüber sollte ein mit privater BC50 rabattierter Normalpreis aber doch deutlich günstiger sein;-))


In irgendeiner Pressemitteilung zu dem Thema war zu lesen, dass BonusCard-Business + Private BC ebenfalls BC- und GK-Rabatt gibt. Man scheint damit also den GKR-Missbrauch eindämmen zu wollen.

Moin,

"sehr schön", denn wenn es diese Regelung (großkunden- und bahncardrabattierte Fahrkarte auf Bonuscardbusiness) geben sollte, ist dem "legalen Missbrauch" (GKR-Fahrschein für Privatfahrt) fast im bisherigen Umfang ja weiter Vorschub geleistet. Nur die armen Kameraden, die irgendwo eine Nummer aufgeschnappt haben und diese konspirativ über den Counter flüstern, werden ausgeschlossen. Allerdings werden die auch Mittel und Wege zu einer Bonuscard finden?!?

wartet die schöne und einfache neue Plüschetagenwelt ab
fjk

Die Bahn hat leider GAR nichts gelernt

GUM, Mittwoch, 11.05.2011, 10:40 (vor 3853 Tagen) @ JoergFr

Hallo,

Natürlich werden jede Menge ''Vorteile'' beworben.
Aber was ist denn wirklich der Unterschied zu bisher? Ich sehe lediglich

  • kein Foto mehr (ob das von Vorteil ist? Jetzt muss man zusätzlich noch den Ausweis zeigen)
  • kein automatisches Abo (ok, das mag für den ein- oder anderen praktisch sein)

Was noch?? Alles andere ist meines Erachtens heute schon genauso....

Leider hat die Bahn GAR nichts dazu gelernt. Tarif- und BahnCard-Welt werden immer komplexer. Eine feste Verknüpfung von BahnCard und Großkundenrabatt ist alleine schon deshalb unsinnig, weil man dann keine Privatfahrten mehr unternehmen kann.

Das Fehlen des Fotos ist übrigens Schizophrenie pur: Produktionskosten ein paar Cent runter, dafür gibt es dann einen farbigen Überreichungsbrief ja mit.... wer hätte das gedacht... JA MIT FOTO.Allerdings nicht das eigene, sondern irgendeine Business-Werbefigur.

Abgesehen davon weiss B. Ma***** vom BahnCard Service seit mehr als 2 Quartalen, dass die Verknüpfung von Perso und Rabattkarte im Inlandsverkehr einen Verstoss gegen das Personalausweisgesetz darstellt.

Hatten wir im ice-treff schon ausführlichst disuktiert, deshalb nur soviel: Die Bahn lernt leider nichts hinzu. Vieles wird ständig komplizierter und unübersichtlicher.

Leider.

Die Bahn hat leider GAR nichts gelernt

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 11.05.2011, 19:26 (vor 3853 Tagen) @ GUM

Abgesehen davon weiss B. Ma***** vom BahnCard Service seit mehr als 2 Quartalen, dass die Verknüpfung von Perso und Rabattkarte im Inlandsverkehr einen Verstoss gegen das Personalausweisgesetz darstellt.

Wo steht denn geschrieben, dass sich der Kunde eines Unternehmens nicht dazu bereit erklären darf, den Personalausweis mit der Bahncard zu zweigen?

Beispielsweise bereits.....

GUM, Donnerstag, 12.05.2011, 11:52 (vor 3852 Tagen) @ Fabian318

Abgesehen davon weiss B. Ma***** vom BahnCard Service seit mehr als 2 Quartalen, dass die Verknüpfung von Perso und Rabattkarte im Inlandsverkehr einen Verstoss gegen das Personalausweisgesetz darstellt.

... im ersten Paragraphen des Bundespersonalausweisgesetzes.

Zusätzlich bringt die übertriebende Häufigkeit der Verarbeitung von Geburtsdaten in EDV-Systemen erhebliche Sicherheitsprobleme mit sich. Ich meine jetzt nicht die alltägliche Datenschutzproblematik, sondern das "Phishing" Risiko.

Details kann ich leider nicht nennen, hatte gerade erst im November einen Fall vorliegen, bei dem jemand Daten abhanden gekommen sind und Minimum 10 Einkäufe auf dessen Namen getätigt worden sind. (Ganz getrennt von der Bahn).

Hier hatte jemand auf sein Geburtsdatum nicht aufgepasst und schon war es passiert. Die Adresse hat er vermeintlich nicht dazu "mit verloren", aber bei dem seltenen Nachnamen und dem "kleinen" Ort genügte den Einkäufern wohl ein Blick ins Telefon-Buch.

Mich wundert bloss, dass die Bahn an so etwas nicht denkt !!

Beispielsweise bereits.....

Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 12.05.2011, 11:55 (vor 3852 Tagen) @ GUM

Abgesehen davon weiss B. Ma***** vom BahnCard Service seit mehr als 2 Quartalen, dass die Verknüpfung von Perso und Rabattkarte im Inlandsverkehr einen Verstoss gegen das Personalausweisgesetz darstellt.

... im ersten Paragraphen des Bundespersonalausweisgesetzes.

Da sehe ich nichts dergleichen.

Viel Spaß beim Lesen....

GUM, Donnerstag, 12.05.2011, 12:09 (vor 3852 Tagen) @ Fabian318

Da sehe ich nichts dergleichen.

"(1) Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind verpflichtet, einen Ausweis zu besitzen, sobald sie 16 Jahre alt sind und der allgemeinen Meldepflicht unterliegen oder, ohne ihr zu unterliegen, sich überwiegend in Deutschland aufhalten. Sie müssen ihn auf Verlangen einer zur Feststellung der Identität berechtigten Behörde vorlegen. Vom Ausweisinhaber darf nicht verlangt werden, den Personalausweis zu hinterlegen oder in sonstiger Weise den Gewahrsam aufzugeben. Dies gilt nicht für zur Identitätsfeststellung berechtigte Behörden sowie in den Fällen der Einziehung und Sicherstellung."

Kernsatz ist hier "Sie müssen ihn auf Verlangen einer zur Feststellung der Identität berechtigten BEHÖRDE vorlegen". Die Bahn AG ist privatisiert.

Nur am Rande: Deshalb kann man ja an allen Zigarettenautomaten auch ohne Perso einkaufen. Hier genügt eine ec-Karte mit einem Volljährigkeitsmerkmal 18+.

Grüße GUM

Viel Spaß beim Lesen....

Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 12.05.2011, 12:13 (vor 3852 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Fabian318, Donnerstag, 12.05.2011, 12:14

Kernsatz ist hier "Sie müssen ihn auf Verlangen einer zur Feststellung der Identität berechtigten BEHÖRDE vorlegen". Die Bahn AG ist privatisiert.

Das ist die Verpflichtung, den Perso in gewissen Fällen vorzulegen. Da steht aber nicht, dass keine zivilrechtlichen Verträge geschlossen werden dürfen, in denen verbrieft ist, dass eine Personenfeststellung z.B. durch den Personalausweis zu erfolgen hat. - Mit dem Kauf der Bahncard erklärt man sich ja ausdrücklich einverstanden, sich im Zug zu identifiizieren! Es ist auch keine ausdrücklich abschließende Aufzählung, sonst müsste es heißen "Sie müssen und dürfen ihn nur...".

Nur am Rande: Deshalb kann man ja an allen Zigarettenautomaten auch ohne Perso einkaufen. Hier genügt eine ec-Karte mit einem Volljährigkeitsmerkmal 18+.

Am Kiosk wird man sich aber nicht mit der EC-Karte zufrieden geben, auch nicht mit der Bahncard, wo irgendwie verschlüsselt das Alter draufsteht.


Gruß
Fabian

Im umgekehrten Fall gilt aber...

GUM, Donnerstag, 12.05.2011, 12:43 (vor 3852 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 12.05.2011, 12:43

Das ist die Verpflichtung, den Perso in gewissen Fällen vorzulegen. Da steht aber nicht, dass keine zivilrechtlichen Verträge geschlossen werden dürfen, in denen verbrieft ist, dass eine Personenfeststellung z.B. durch den Personalausweis zu erfolgen hat. - Mit dem Kauf der Bahncard erklärt man sich ja ausdrücklich einverstanden, sich im Zug zu identifiizieren! Es ist auch keine ausdrücklich abschließende Aufzählung, sonst müsste es heißen "Sie müssen und dürfen ihn nur...".

[...]

Gruß
Fabian

Was für ein schönes Thema für Juristen. Im umgekehrten Fall gilt aber: Hat der Kunde/Fahrgast im Moment gar keine Lust dazu (was ich dringendst empfehle !), dann müsste der Zub im Extremfall einen Polizisten bitten, den Ausweis einsehen zu dürfen.

Also wieder einmal eine absolut unpraktische Regelung der Deutschen Bahn. Ich verstehe immer noch nicht, was so schwierig und teuer daran sein soll, einfach ein Foto zu drucken.Abgesehen davon spielt man wieder mit Selbstbewusstsein / Obrigkeit und Unterordnung.

Ganz so ähnlich wie ein ganz bestimmter Bankberater einer Bank, der selbst bei einer Zinsverhandlung für ein bestehendes Konto den Ausweis sehen möchte, um den Kunden einzuschüchtern. Denn er ist ja sozusagen hoheitlich tätig, also eine Nummer ÜBER dem Kunden.

So war das vor Einführung der BahnCard besser: Foto drauf und fertig (beispielsweise bei Monatsnetzkarten, die es ja nicht mehr gibt). Da musste man nicht das Risiko eingehen, den Ausweis immer dabeizuhaben.

Fotoverschwendung: einerseits/andererseits

fjk, Donnerstag, 12.05.2011, 12:59 (vor 3852 Tagen) @ GUM

Moin,

ich kann zwar den grundsätzlichen "heiligen Krieg" in Sachen Identitätsfeststellung nachvollziehen. Aber ist es nicht mindestens so problematisch, ein Foto (mit gesicherter Identitätsinfo) in fremde Hände zu geben (oder noch schlimmer: in dubiose Webportale hochzuladen), etwa so:

Also wieder einmal eine absolut unpraktische Regelung der Deutschen Bahn. Ich verstehe immer noch nicht, was so schwierig und teuer daran sein soll, einfach ein Foto zu drucken.
[...]

wie zur Identifizierung einen Lichtbildausweis vorzuzeigen? Sich dabei auf den Perso zu beschränken, kann in der Tat problematisch sein, schließlich gibt es diverse andere Möglichkeiten, vom Führerschein bis zum Raucherclub-Mitgliedsausweis, auf denen nicht notwendigerweise "sensible Infos" von Geburtsdatum bis Adresse vorne drauf prangen.
Noch dazu kann der menschliche Betrachter auf einem Bahncardfoto ohnehin oft nicht mal erkennen, ob das dargestellte Wesen eine Hornbrille trägt oder Augenringe hat. Vor Ort im Zug also reine Abschreckungs-Folklore. Vielleicht sollte man mal Homer Simspon hochladen?

Das:

So war das vor Einführung der BahnCard besser: Foto drauf und fertig (beispielsweise bei Monatsnetzkarten, die es ja nicht mehr gibt). Da musste man nicht das Risiko eingehen, den Ausweis immer dabeizuhaben.

ist dagegen völlig unproblematisch: man klebt ja nur ein Passphoto auf irgendeinen Wisch, den man dann nicht mehr (wirklich) aus der Hand gibt; die Identität wird durch einen RZ-Stempel o.ä. zusätzlich legitimiert, letztlich geht es ja aber nur um die (Nicht-)Übertragbarkeit. Das Verfahren gibt es - außer bei diversen Verbundkundenkarten(?) - übrigens auch durchaus noch bei Streckenzeitkarten.

zeichnet unverantwortlich
fjk

Genau so & Sparpreise !

GUM, Donnerstag, 12.05.2011, 13:23 (vor 3852 Tagen) @ fjk

Moin,

So war das vor Einführung der BahnCard besser: Foto drauf und fertig (beispielsweise bei Monatsnetzkarten, die es ja nicht mehr gibt). Da musste man nicht das Risiko eingehen, den Ausweis immer dabeizuhaben.

ist dagegen völlig unproblematisch: man klebt ja nur ein Passphoto auf irgendeinen Wisch, den man dann nicht mehr (wirklich) aus der Hand gibt; die Identität wird durch einen RZ-Stempel o.ä. zusätzlich legitimiert, letztlich geht es ja aber nur um die (Nicht-)Übertragbarkeit. Das Verfahren gibt es - außer bei diversen Verbundkundenkarten(?) - übrigens auch durchaus noch bei Streckenzeitkarten.

zeichnet unverantwortlich
fjk

Ja, denn dies kommt dem eigentlichen Zweck des Fotos am nächsten: Benutzung durch nur einen Fahrgast, denn die übertragbare Variante ist oftmals - zu Recht - teurer.

Übrigens habe ich (als Fahrgast) kaum eine Art Graufahrer erlebt. Entweder Leute, die gar keinen Fahrschein haben (sowohl im Nahverkehr und Fernverkehr) und es ausprobieren oder Leute, die einen gültigen Fahrschein haben.

Deshalb sollte jedes unternehmerische System und auch das BahnCard-System die Mitarbeiter und Fahrgäste vor zu viel Bürokratie entlasten. In der Zeit, in der jemand widerwillig den Ausweis heraussucht, kann man fünf andere Fahrscheine kontrollieren.

Vielleicht könnte man bei den Sparpreisen auch eine Art "Zeitfenster" einführen, dann muss der Zub bei komplizierten Verbindungen nicht jede einzelne Strecke durchlesen.

Nur so als Idee...

Private Fahrten sind möglich!

JoergFr, Donnerstag, 12.05.2011, 12:03 (vor 3852 Tagen) @ GUM

Hallo,

Eine feste Verknüpfung von BahnCard und Großkundenrabatt ist alleine schon deshalb unsinnig, weil man dann keine Privatfahrten mehr unternehmen kann.

Das stimmt so nicht: Ich habe einen Flyer vorliegen, in dem es heißt:

"Die BahnCard Business kann selbstverständlich auch für private Fahrten genutzt werden (ohne Nutzung des Firmenkundenrabattes)."

BahnCard Business - Unterschiede??

fjk, Mittwoch, 11.05.2011, 11:35 (vor 3853 Tagen) @ JoergFr

Moin,

bis auf den offenbar unterschiedlichen Preis - wo sind denn die Unterschiede zur bisherigen Bahncard mit "darauf gespeicherter" GKR-Nummer? Auch die verlängerte sich nicht automatisch und ein Foto war doch noch nie wirklich Pflicht?

Die einzige Neuerung - und wenn die vorletzte Antwort auf S. 15 der FAQ nicht wäre wegen der "Missbrauchsmöglichkeiten" in Sachen Missbrauch nachvollziehbare - ist, dass es keine GKR-registrierten normalen Bahncards mehr gibt. Dass man am Schalter unter Angabe der Nummer BC-rabattierte Karten kauft, meint die Bahn vielleicht mit "Wie lange ist das FKI-Verfahren (Firmenkundenidentifikation) mit der regulären BahnCard noch möglich?
Die systemische Anpassung findet zum 11.12.2011 statt. Ab diesem Zeitpunkt ist das FKI-Verfahren nur noch mit der BahnCard Business möglich." auf S. 12 auszuschließen - aber da steht etwas von Identifikation über die Bahncard, nicht einfach über die Nummer. Und es müsste ja auch weiterhin eine Möglichkeit geben, GKR-Ticktes ohne Bahncardrabatt und ohne Bahncard zu kaufen? Vielleicht erschlägt das das Problem der Vereinsfahrer hier.

Aha, weiter oben (S.4) steht noch
"
Kann man als Firmenkunde auch weiterhin die reguläre BahnCard kaufen und für Geschäftsreisen nutzen?
[...] Mit einer bestehenden regulären BahnCard mit BMIS-Kundennummer erhalten Firmenkunden für ihre Geschäftsreisen bis zum 10.12.2011 den BahnCard- und Firmenkundenrabatt. Ab dem 11.12.2011 werden die Umsätze, die mit der regulären BahnCard gemacht werden erfasst und zum Umsatzvolumen des Unternehmens gezählt, der Firmenkundenrabatt wird jedoch nicht mehr berücksichtigt."
Damit entfällt er natürlich auch für die Privatfahrten, obwohl die oben geschilderte "einfache Angabe der Nummer" hier implizit als weiterhin möglich (wenn auch in diesem Falle natürlich nicht statthaft) genannt wird (auch S.4):
"Kann die BahnCard Business auch privat genutzt werden?
Grundsätzlich ja. Es sind jedoch die Reiserichtlinien des jeweiligen Unternehmens zu beachten. Bei der privaten Nutzung ist außerdem darauf zu achten, dass die Fahrkarte nicht unter Angabe der BMIS-Kundennummer (mit dem Firmenkundenrabatt) sondern lediglich mit dem BahnCard Rabatt gekauft wird.
"

Das heißeste ist natürlich das hier (S.4):
"Was passiert, wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens versehentlich mit einer regulären BahnCard eine Fahrkarte mit Firmenkundenrabatt kauft?
Bei der Fahrkartenbuchung ist es besonders wichtig den richtigen BahnCard-Typ mit anzugeben. Dieser kann auch in den Onlinebuchungsportalen im Buchungsprofil hinterlegt werden. Wenn ein Firmenkunde versehentlich eine firmenkundenrabattierte Fahrkarte mit einer regulären BahnCard erworben hat, wird ab 11.12.2011 im Zug eine Nachzahlung von 15 Euro pro Strecke erhoben."

Bitte? Ist nicht vielleicht die rabattgebende Stelle dafür zuständig, nachzuprüfen, ob einem der Rabatt zusteht? Hier dem armen Reisenden die ganze "Beweislast" aufzudrücken, ist doch sehr fragwürdig. Oder auch andersrum: das wollen wir mal sehen, wie das durchgesetzt wird. Immerhin wird aus der Frage nochmals ersichtlich, dass es irgendwie (nämlich am Schalter mit Nummer, s.o.?!?) möglich sein muss, eine firmenkundenrabattierte Fahrkarte mit BC-Rabatt zu kaufen, ohne die neue BCB zu haben...


Also mal schauen, was da auf uns zukommt. Ganz ausgeschlossen hört sich das "klassische Verfahren" mit Nummer am Schalter damit jedenfalls nicht an. Wie hier verschiedentlich geschildert, würde man damit wohl auch eine große Gruppe großer Kunden verprellen. Das hat natürlich noch nie einen Plüschetageneinwohner gestört, der sich ein tolles neues Konzept ausgedacht hat - und ihm dann auch noch einen noch tolleren Namen gibt, zum Beispiel "Bestandsreporting" oder "BahnCard Renewal Prozess" (mit Betonung auf dem z).

wartet gespannt
fjk

BahnCard Business (neu ab Juni) - Frage

ckx2, Freitag, 13.05.2011, 14:40 (vor 3851 Tagen) @ JoergFr

Hallo zusammen,

sehe ich das nun richtig, dass unsere Firma sich im Juni eine Bahncard Business 50 holt und diese an die Mitarbeiter für geschäftliche Fahrten beliebig vergeben kann. Sie ist also nicht Personen, sondern Firmengebunden?

BahnCard Business (neu ab Juni) - Antwort und Frage

fjk, Freitag, 13.05.2011, 15:42 (vor 3851 Tagen) @ ckx2

Hallo zusammen,

sehe ich das nun richtig, dass unsere Firma sich im Juni eine Bahncard Business 50 holt und diese an die Mitarbeiter für geschäftliche Fahrten beliebig vergeben kann. Sie ist also nicht Personen, sondern Firmengebunden?

Nein, siehst Du wohl nicht richtig, siehe FAQ, z.B. S. 8 oben oder S. 12 unten: Vetragspartner ist weiterhin der Bahncardinhaber. Die Firma kann nur über die Bahncardnummer buchen (S.11 oben) und sich die Umsätze anzeigen (auch S. 11) und in ihren Großkundenpool rechnen lassen (S. 4 oben). Und wohl auch die Bahncards für die Mitarbeiter bestellen (auch S. 11 oben).

Eine "übertragbare" Bahncard, die auf die Firma lautet und mit der dann der Mitarbeiter, der sie gerade erwischt, Bahncardrabatt erhält, gibt es nicht. In der Richtung bleibt nur der Großkundenrabatt - das sind aber grad mal bis zu 10% statt ab 25%...
Früher (als der ach so komplizierte Tarif noch auf anderthalb Seiten im Kursbuchvorwort passte) gab es übrigens eine übertragbare Jahresnetzkarte für solche Fälle. Ein entsprechendes Bahncard100-Pendant existiert wohl auch nicht mehr?

mutmaßt, interpretiert, antwortet und fragt fjk

BahnCard Business ist weiterhin personenbezogen

Sascha Heß, Freitag, 13.05.2011, 15:43 (vor 3851 Tagen) @ ckx2

Hallo!

Die BC-Business bleibt eine personenbezogene Karte. Es wird auch weiterhin nicht möglich sein, diese innerhalb einer Firma beliebig weiter zu geben und "gemeinsam" zu nutzen.

Viele Grüße
Sascha

Schade :(

ckx2, Freitag, 13.05.2011, 15:54 (vor 3851 Tagen) @ Sascha Heß

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