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<title>ICE-Treff - Neubauprojekte</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Neubauprojekte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hey.</p>
<p>Hier ein Link zur Materie:</p>
<p><br />
<a href="https://www.schienennahverkehr.de/haushalt-2027-es-droht-der-planungsstopp-bei-den-bahnprojekten/">https://www.schienennahverkehr.de/haushalt-2027-es-droht-der-planungsstopp-bei-den-bahn...</a></p>
<p>Angesichts der Finanzen und der Bahn&quot;freundlichkeit&quot; der Regierung kann man sich ja ausmalen, was so an Projekten umgesetzt wird. </p>
<p>Und in Baufirmen und Planungsbüros weiß man so aus: sich langfristig um Leute und Technik kümmern, sind Fehlinvestitionen. DAS ist ja das größte Elend - es wird NICHTS strategisch für die Zukunft geplant. Selbst wenn z.B. nach der nächsten Währungsreform mal wieder Geld genug da wäre - es gibt dann weder genug Planer, noch Bauarbeiter, noch Baugerätschaften. Unter dem Problem leiden wir doch jetzt schon massiv. Wenn jetzt aber wieder abgebremst wird in punkto Investition, dann wirft das das System Bahn wieder um Jahrzehnte zurück. </p>
<p>Die Politik erfreut sich dabei ja an der ganzen Kritik von Güterbahnhof, Bürgern und selbst Bahnfans, denen das Bauen viel zu viel ist und die ja alle laufend fordern, sich zu mäßigen. Völlig behindert und total gehirnamputiert. Es müßte noch VIEL MEHR gebaut werden als derzeit. Aber wenn ein Pendler mal ein halbes Jahr länger braucht von/zur Arbeit, dann ist das der Weltuntergang. Er hat das schlimmste Leben aller Zeiten; frühere Generationen hatten es sooooo toll dagegen. Da tut sich die Politik doch leicht, Investitionen zu streichen. Bis dann irgendwann die Bahn erst dank tausender La immer länger braucht - man schaue sich die Fahrpläne in der DDR über die Jahre an; gab es alles also schon - und dann irgendwann ganz eingestellt wird (in der DDR verhinderte das noch gerade rechtzeitig der gesamte Staatszusammenbruch). Ist halt das Ergebnis, wenn der Horizont nicht weiter reicht als ein Zollstock. </p>
<p>Viel Ausbauten sind jedenfalls nicht zu erwarten. Es ist doch in der Pressemitteilung auch deutlich herauslesbar: konsolidieren ist angesagt. Also BESTENFALLS das erhalten, was gerade da ist. </p>
<p>Nun, wer aber nicht gerade völlig weltfernd stets Jubelmeldungen zum besten gab, kann von der Entwicklung aber auch nicht überrascht sein. Selbst auf DS-O sind diese ganzen Neubaujünger ja auffallend still - ob da die harte Realität Einzug gehalten hat? </p>
<p>Das Autofetischland Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Zu teuer, neue Technik verschlafen - und die Konkurrenz ist wach. In dem Sektor müssen wir jetzt die Welt retten - selbst die Tagesschau berichtet teils als erste Meldung. Und les all die Horrirgeschichten. Emden und Zwickau werden ganz geschlossen; also die Städte, nicht nur die Werke. In Wolfsburg können die ICE in Zukunft durchfahren ganz planmäßig. Dabei war auch diese Krise lange vorhergesagt. Jetzt liegt das Kind im Brunnen; jetzt ist Alarm. Da hat die gute, alte &quot;ratternde&quot; Eisenbahn eher wenig Priorität. </p>
<p>Hier in Osnabrück will man jetzt Kriegstechnik für Israel bauen. Passt aber Katar als VW-Aktionär nicht. Und ob das einer selbsternannten &quot;Friedensstadt&quot; angemessen ist, kann man diskutieren. </p>
<p>Man könnte natürlich auch die Autoindustrie geordnet beerdigen. Schwerter zu Pfugscha... äh Autobahnen zu Eisenbahnen und statt Autos könnte man Eisenbahnen, Straßenbahn und Busse bauen und diesem Land ein völlig neuen Impuls geben. Aber ich weiß ... Helmut Schmidt ... Visionen, Arzt und so. Ist mir schon klar. Dem Ami nimmt schließlich auch niemand die Knarre weg - im Gegenteil: in deren Logik entstehen Gewaltexzesse ja nur, weil die Opferseite zu schwach bewaffnet war. Hier geben wir dann Milliarden für ein Tankrabatt aus - für das Geld hätte man jedem Deutschlandticketinhaber dieses 2 Monate gratis überlassen können. Aber okay, schon gut, siehe oben, Helmut Schmidt ... </p>
<p><br />
So, genug gekotzt. </p>
<p>Heute lief bislang alles. Die Eurobahn war pünktlich, selbst der RE 9 war pünktlich in Bremen, weil die ICE soviel Verspätung hatten, dass es keine Überholung gab. Die ereilte dann dem Metronom gleich doppelt in Ottersberg, plus 10 dann, aber da stieg ich dann in Sottrum statt Rotenburg(Wümme) um. Die RB 41 zurück war irre leer; keine 100 Leute im Zug. Wahnsinn. Und selbst im RE 9 zurück hatte ich einen Vierer für mich. </p>
<p>Nachher geht's noch zu den Bentheimern; mal schauen. Morgen 3x Hasenbahn, 4x Metronom und eine Übernachtung in Bremen für sagenhafte 28€ (nein, kein Schlafsaal), damit ich Sonntag morgen in Oldenburg starten kann (bekanntlich übernachte ich dort niemals freiwillig). </p>
<p>Über sowas muss man sich freuen. Und nicht auf &quot;Soltau ICE&quot; warten. Ach ja, letztens traf ich da in Soltau Central eine empörte SCHWEIZERIN. Wollte ich ja auch noch mal erzählen ... Na, nächstes Mal. Vielleicht. </p>
<p>Schöne Grüße von jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729135</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:57:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reisen damals und heute! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten haben sich geändert:</p>
<p>Bis 1990 musste ich phasenweise wöchentlich zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen pendeln. Damals benutzte ich fast immer die gleiche Zugverbindung, die ich mir aus dem Kursbuch herausgesucht hatte, und ärgerte mich, wenn ich jedes fünfte bis zehnte Mal aufgrund eines verpassten Anschlusses eine Stunde später am Ziel war. Heute lässt man sich die Verbindung im DB-Navigator anzeigen, wird wegen Bauarbeiten immer wieder über andere Verbindungen geleitet und merkt, die KI weiß zwar mehr als ein ahnungsloser Fahrgast, aber weniger als ein erfahrener Fahrgast.</p>
<p>Auch ein Pendler, der täglich zwischen A und B pendelt, sollte sich seinen Wecker morgens immer früher stellen als notwendig und dann zwischen dem Aufstehen und der Ankunft am Bahnhof alle 10 Minuten in den DB-Navigator schauen. Dann verringert er vielleicht die Gefahr des Zuspätkommens von 70 auf 30 Prozent.</p>
<p>Wenn früher ein Zug auf freier Strecke liegenblieb (aus welchen Gründen auch immer), wusste der Fahrdienstleiter sofort, welche Durchsagen an den Bahnhöfen in seinem Zuständigkeitsbereich zu erfolgen hatten. Heutzutage ist die KI zuständig: Bleibt der Zug unterwegs liegen, bleibt er noch solange als pünktlich im System, bis er die Fahrt fortgesetzt hat und mit x Minuten Verspätung an der nächsten Messstelle vorbeigekommen ist oder bis sich einer der ganz wenigen zuständigen Menschen erbarmt hat, die IST-Zeiten händisch zu korrigieren.</p>
<p>Auch wenn eine Strecke definitiv gesperrt ist, kommt es heutzutage vor, dass (laut DB-Navigator) unsichtbare Phantom-Züge auf dieser Strecke unterwegs sind, die von den wartenden Reisen dann vergeblich erwartet werden, bis der Zug um 17.08 Uhr dann vielleicht um 18.00 Uhr noch nachträglich aus dem System genommen wird. Es lebe die künstliche Intelligenz!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729133</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:49:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Bahngenießer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neubauprojekte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>...Was neue Strecken angeht, wurde ja klargestellt: neue Planungsphasen werden nicht mehr begonnen; die aktuellen werden abgewickelt. Damit sind sämtliche Neubauträume erledigt - Stuttgart 21 wird das letzte neue Stück Eisenbahn in Deutschland sein. ...</p>
</blockquote><p>Hallo,<br />
d.h. die in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_geplanter_Schnellfahrstrecken#Deutschland">dieser Liste</a> aufgeführten geplanten Schnellfahrstrecken sind alle ad acta gelegt bzw. in Spalte &quot;Inbetriebnahme&quot; kann man &quot;verworfen&quot; eintragen?!</p>
<p>Gruß, bendo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729129</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:14:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>bendo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Blüte der Eisenbahn neigt sich dem Ende zu! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.</p>
<blockquote><p>In der DDR gab es andere Gründe, warum vieles marode war.</p>
</blockquote><p>Weil das ganze Gesellschaftssystem eben nur theoretisch funktioniert - aber noch nirgendwo auf der Welt je in der Praxis! </p>
<blockquote><p>Das und die Sparpolitik des Bundes bei der Bahn ggü der Strasse haben zum aktuellen Zustand des Schienennetzes in Deutschland geführt. Das man diesen Rückstand nicht von heute auf morgen aufholen kann, sollte einleuchten. </p>
</blockquote><p>Und die PM und die aktuelle Politik machen klar: der Rückstand wird nicht aufgeholt! Ab nächstem oder übernächstem Jahr stehen die ersten Kürzungen im NV an wegen der steigenden Trassenkosten; redet man nicht so von um die 10% weniger? Expansionspläne des Fernverkehr sind beerdigt. Zuletzt flog Linie 34 aus dem Programm, in Kürze die MDV-51. Den Kurswagen nach Dagebüll haben alle längst vergessen; über den Direktzug nach Berchtesgaden spricht schon lange keiner mehr - man hat ja den Talgo nach Oberstdorf als Ablenkung ... So wird sich nach und nach eh das Kernnetz als Rest darstellen - völlig egal, ob Konkurrenz oder nicht. Was neue Strecken angeht, wurde ja klargestellt: neue Planungsphasen werden nicht mehr begonnen; die aktuellen werden abgewickelt. Damit sind sämtliche Neubauträume erledigt - Stuttgart 21 wird das letzte neue Stück Eisenbahn in Deutschland sein. Umweltschutz spielt schon lange keine tragende Rolle mehr; das ist nur noch Randgruppenthema. VW und die Blechkutschen und die restliche Autoindustrie müssen erhalten bleiben; DAS ist höchst prioritär. </p>
<p>Die Bahnreform führte zu einer längeren Blütezeit der Eisenbahn hierzulande. Jetzt sind alle Kosteneinsparungen ausgereizt. Es kann jetzt nur noch teurer werden. Und das kann und will niemand bezahlen. Man kann nur noch schauen, was sich an Bahnverkehr noch halten läßt. In 5, 10, 15 Jahren werden wir wehmütig und die junge Generation staunend zurückschauen, was mal an Zugverkehr alles möglich war. Die Generalsanierungen dienen vorrangig dazu, die militärische Leistungsfähigkeit der Schiene einigermaßen aufrecht zu erhalten. Das muss den Bürgern aber so direkt nicht sagen; dann nörgeln die ja noch mehr herum.</p>
<blockquote><p>Außerdem: Wenns langsamer voran geht, hat man mehr Zeit die blühenden Landschaften zu betrachten oder um ne Coke mehr zu trinken :)</p>
</blockquote><p>Sag ich schon lange: die aktuelle Zeit und das ganze Chaos genießen! Bunter, öfter und unterhaltsamer als jetzt wird es auf Jahrzehnte nicht werden. Im Gegenteil. </p>
<p><br />
Schöne Grüße von jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729119</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729119</guid>
<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 03:35:43 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>(PM:) &quot;Starke Schiene&quot; hat ausgedient. Neue Prioritäten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der DDR gab es andere Gründe, warum vieles marode war.<br />
Heute haben wir einen eklatanten Fachkräftemangel aller Orten. Wer von den heutigen Jugendlichen möchte denn noch mit den Händen arbeiten bei über 30°C auf der Schiene? Oder bei -25°C in den Nächten.Ja,es gibt auch Ausnahmen. Aber die bestätigen  die Regel. Das nächste Problem ist das Lesen und Verstehen komplizierter Tatsachen und das Verstehen von Zusammenhängen. Auch da hapert es bei Vielen mächtig. Dazu kommt noch, das viele Fachkräfte in Rente gegangen sind oder rausgekelt wurden. <br />
Das und die Sparpolitik des Bundes bei der Bahn ggü der Strasse haben zum aktuellen Zustand des Schienennetzes in Deutschland geführt. Das man diesen Rückstand nicht von heute auf morgen aufholen kann, sollte einleuchten. <br />
Von daher: Eile mit Weile oder so...<br />
Außerdem: Wenns langsamer voran geht, hat man mehr Zeit die blühenden Landschaften zu betrachten oder um ne Coke mehr zu trinken :)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729112</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729112</guid>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 17:53:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Tabernaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>(PM:) &quot;Starke Schiene&quot; hat ausgedient. Neue Prioritäten</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.</p>
<p>Die Bahnchefin stellt die neue Strategie vor: </p>
<p>Verlässlichkeit, betriebliche Qualität und wirtschaftliche Tragfähigkeit sind die Prioritäten, an denen der Konzern ausgerichtet werden soll.</p>
<p>Und damit auch der letzte versteht, das höher, schneller, weiter ein Ende hat, wird deutlich erwähnt:</p>
<blockquote><p>Die DB zieht damit einen Schlussstrich unter die frühere Strategie „Starke Schiene“. Hauptsächlich wachstumsorientierte Ziele wie die Verdoppelung der Reisendenzahlen haben sich angesichts veränderter Rahmenbedingungen als nicht haltbar erwiesen. </p>
</blockquote><p><br />
Also, auf niedrigem Niveau konsolidieren. Über 87% funktionierende Bordrestaurants freut man sich; für 2030 strebt man 70% Pünktlichkeit im FV an. Und ist mit 85% Marktanteil im FV zufrieden. </p>
<p>Das alles und noch viel mehr gibt's hier nachzulesen: </p>
<p><a href="https://www.lok-report.de/news/deutschland/verkehr/deutsche-bahn-evelyn-palla-stellt-aufsichtsrat-neue-db-strategie-in-drei-phasen-vor.html">https://www.lok-report.de/news/deutschland/verkehr/deutsche-bahn-evelyn-palla-stellt-au...</a></p>
<p><br />
Na ja, hier nebenan erfreuen wir uns erstmal an der kaputten Brücke in Leichlingen; Gleissperrung ist schon bis September bei zuginfo.nrw eingetragen; danach soll es eine 10er-La geben. Toll, wie früher massenhaft in der DDR. Ich sag ja: alles dreht sich im Kreis.</p>
<p><br />
Schöne Grüße von jörg </p>
<p>der grad im Metronom von Celle nach Hannover den letzten Wagen für sich alleine hatte und jetzt dank des allgegenwärtigen Verfalls noch den verspäteten RE 60 Richtung Heimat bekommen hat, der aber schon wieder vom FV überholt wird. Auch zwischen Weser ubd Leine geht alles über die Wupper. Ja, Ausdünnung der Fahrpläne und Fahrpreissteigerungen tun not ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729096</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729096</guid>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 17:52:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
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