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<title>ICE-Treff - ja, wo doch für Gegner alles exakt absehbar war</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>ja, wo doch für Gegner alles exakt absehbar war (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728644</link>
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<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 01:50:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Henrik</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Grundsatz-Gejammer ist unberechtigt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Irgendwo am Ende werden es so 20 Milliarden werden, schätze ich. So what. Auf mindestens 100 Jahre Nutzung umgerechnet Peanuts. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Kein starkes Argument. Die gleichen hypothetischen 20 Milliarden hätten in sinnvollere Projekte investiert werden können, wo die Kosten in 100 Jahren im Vergleich zum Nutzen noch kleinere Peanuts gewesen wären.</p>
</blockquote><p>Nun ja,<br />
bei der nunmehr Höhe der Investitionskosten, der Tatsache dass die DB den allergrößten Teil trägt,<br />
liegt dieser Schluss auf der Hand, klar, trivial.<br />
Das hat aber eh viel von.... <em>hätte wäre wenn</em>..</p>
<blockquote><blockquote><p>Außerdem wird Stuttgart 21 ein Publikumsmagnet werden und ein Zentralbahnhof, um den uns wie auch beim Berliner Hauptbahnhof die Welt beneiden wird. Und so wie die Schweizer zwar gern über Deutschland zetern, aber gern Einkaufen bei uns und deutsche Autobahnen gern zum Rasen nutzen, werden sie neidvoll die Gäubahnzüge zum S 21-Bestaunen bevölkern. Da kommt reichlich Geld wieder rein. Dazu muss man all die Fahrzeitverkürzungen mit dadurch eingesparten Fahrzeugen und Personalen gegenrechnen, wenn der zeitraubende Unsinn des Kopfbahnhofs erstmal wegfällt.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Der Berliner Hauptbahnhof war eine kluge und weitgehend gelungene Investition, welche reichlich Kapazität schuf. Stuttgart 21 macht das nicht; laut Kritikern reduziert es sogar die Kapazität.</p>
</blockquote><p><em>Kein starkes Argument.</em> </p>
<p>Beim Berliner Hauptbahnhof bzw. insgesamt dem Pilzkonzept gab es ebenso erhebliche Zweifel &amp; Kritiken,<br />
mit den gleichen Argumenten wie dann später in Stuttgart.<br />
Wie auch in Stuttgart hatten sich in Berlin keinerlei Weltuntergangsszenarien bewahrheitet,<br />
weder ist der Tiergarten in Berlin ausgestorben noch der Stuttgarter Fernsehturm umgestürzt.</p>
<p>Aber auch bzgl. Berlin gibt es noch heute solche Leute, die nach wie vor das Konzept kritisieren und die Kapazität des Berliner Hauptbahnhofs in Frage stellen..</p>
<blockquote><blockquote><p>Im Jahr 2200 wird man uns feiern für unseren Weitblick und unsere Visionen. Die leichten Verzögerungen und Kostensteigerungen sind bestenfalls, wenn überhaupt, eine Randnotiz - über diese ganzen Gegner und Protestierer lacht man sich dann zu Recht kaputt; die taugen höchstens zu irgendwelchen Running-Gags. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Stell Dir vor, die Milliarden wären in die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des existierenden Netzes investiert worden, und in die bekannten Engstellen wie südliches Rheintal und das Ruhrgebiet. Dann würde man sich 2200 noch viel mehr freuen über eine funktionierende, pünktliche und hochfrequente Bahn.</p>
</blockquote><p>Spring mal gedanklich zurück.. ins Jahr 2010, <br />
als Stuttgart 21 beschlossen wurde, mit extrem mangelnden Rückhalt des Bundes<br />
und dann damals mit dem Gedanken, dass im Jahre 2026 mehr als 20 Mrd Euro in das Bahnnetz investiert wird.<br />
Allein der Gedanke wäre als völlig surreal abgetan worden.</p>
<blockquote><p>Durch die vollkommen unrealistischen Kostenschätzungen wurden wichtige Projekte verdrängt, welche jetzt liegengeblieben sind. Und nein, Du kannst nicht einfach davon ausgehen, dass diese die gleichen enormen Kostensteigerungen erfahren hätten.</p>
</blockquote><p>Das Argument liest man häufiger,<br />
kommt so populisitsch ja auch ganz gut an.<br />
Im Detail wurde da bislang kein einziges Projekt benannt.<br />
Rein formal erscheint es eh nicht plausibel.<br />
Es handelt sich hier mit Stuttgart 21 um ein eigenwirtschaftliches Projekt der DB AG.<br />
Projekte des Bundes bzw. mit nahezu kompletter Bundesfinanzierung können also nicht verdrängt worden sein.</p>
<p>Nein, natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass bei allen anderen Projekten ebenso Kostensteigerungen auftreten würden,<br />
vor allem daher, dass es sich bei den jüngsten Problemen um Koordinierungsprobleme gehandelt hat, die in der Größe des Projekts und eben auch in den Akteuren zu begründen sind, s.o.</p>
<p>Die allermeisten Projekte der DB erfahren (inflationsbereinigt) keine Kostensteigerungen.</p>
<p>Und natürlich kann man davon ausgehen, dass es derlei Kostensteigerungen auch bei anderen Projekten geben könnte,<br />
ist eher unwahrscheinlich, aber kommt durchaus vor.</p>
<p>Oft kommen derlei &quot;<em>enormen Kostensteigerungen</em>&quot; vor bei Projekten, die von Gegnern von Stuttgart 21 aufgeführt werden.<br />
Da ist das aber auf einmal gar kein Problem..</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728637</link>
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<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 00:02:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Henrik</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stuttgart 21: Jetzt auch Inbetriebnahme 2031 bekannt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Generell wurde dieses Projekt von der Politik eher gegen den Willen der Bahn durchgedrückt. Schließlich ist die Schaffung eines neuen Stadtviertels keine Herzensangelegenheit, sondern der lokalen Politik.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Was sollte <em>die Schaffung eines neuen Stadtviertels</em> für die Bahn sonst sein wenn nicht <em>Herzensangelegenheit</em>?<br />
Das macht sie doch überall.. und schon immer.<br />
Klar, das ist ein Zusammenspiel mit den politischen Akteuren vor Ort.</p>
<p>Die Bahn hätte das Projekt doch nicht starten müssen.. oder später es abbrechen können.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>In welcher Realität lebst Du denn? Die Bahn gehört dem Staat, der Aufsichtsrat wird (bis auf die Arbeitnehmerseite wie in jedem Aktienunternehmen) vom Bund bestellt, die Bahn wird finanziell vom Bund unterstützt (bei NBS und über eine Reihe von anderen Programmen), wenn die Politik etwas will macht dies die Bahn auch und wenn die Politik etwas nicht will, macht es die Bahn auch.</p>
</blockquote><p>Wie sah denn hier die Realität aus?<br />
Wie hatte sich denn der Aufsichtsrat bei Stuttgart 21 verhalten?<br />
Der Aufsichtsrat und vor allem die Vertreter des Eigentümers, also die politischen Vertreter des Bundes waren eher als Bremser, Blockierer, Zweifler, Verzögerer aufgetreten.</p>
<p>..klar, natürlich, hätte der Eigentümer über ihre Mitglieder im Aufsichtsrat vermittelt, <br />
&quot;<em>das Projekt Stuttgart 21 wird abgewickelt werden, kostet es was es wolle</em>&quot;,<br />
dann wäre es das gewesen und der DB Vorstand hätte dem Folge leisten müssen.<br />
Dass aber nun es entgegengesetzt gewesen sei, dass die Politik.. über den AR der Antreiber des Projekts durchweg gewesen wäre, das lässt sich schwer von den Fakten der Realität nachvollziehen.</p>
<p>Die Bahn bzw. die DB AG wird nicht (direkt) finanziell vom Bund unterstützt.<br />
Da würde recht schnell die EU auf der Matte stehen und blockieren.. <br />
Auch die Eigenkapitalserhöhungen der letzten Jahre (Ampel hatte es zu sehr übertrieben, vgtl. Trassengebühren) bedurften sehr ausführliche Begründungen, damit dann das OK aus Brüssel kommt.<br />
Seit der jüngsten Novellierung des Bundesschienenwegeausbaugesetz kann der Bund auch die Instandhaltung der Bundesschienenwege mitfinanzieren.<br />
NBS/ABS-Projekte.. Projekte des Bedarfsplans baut die Bahn im Auftrag des Bundes.</p>
<p>Hier kommen wir zurück zu Stuttgart</p>
<p>Ein Bedarfsplan-Projekt Knoten Stuttgart gab es nie (zu allen anderen Knoten sehr wohl, mit größten NKV).<br />
Der Bund hielt sich also bezüglich Knoten Stuttgart komplett raus.<br />
Der Bund ist kein Projektpartner von Stuttgart 21.<br />
Der Bund trägt einen Teil der Projektkosten und zwar die &quot;Sowieso&quot;-Kosten der Anbindung im Rahmen der NBS Stuttgart-Ulm, also den Abschnitt NBS Stuttgart-Wendlingen, mit einem fixen gedeckelten Betrag in Höhe von damals... 500 Mio Euro, keinen Cent mehr.<br />
Die tatsächlichen Kosten lagen erheblich drüber - der Bund war da fein raus. Keinerlei Unterstützung.</p>
<p>Im vorvorherigen Posting wurden Projekte genannt mit Baukostensteigerungen.<br />
Da hätte ich eher Fokus auf andere Bedarfsplan-Projekte gelegt, aber egal.<br />
Wer hatte jeweils komplett oder größtenteils die Mehrkosten getragen? Die Bahn und nicht der Bund.<br />
Mit der BUV ab 2018 wurde dieser Fehler behoben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728636</link>
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<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 22:42:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Henrik</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es gab eine Volksabstimmung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>zu blöd auch, dass es keine Volksabstimmung gab,<br />
eine Volksabstimmung hätte Stuttgart 21 ganz sicher zu Fall gebracht.</p>
</blockquote><p>
Am 27.11.2011 wurde in Baden-Württemberg über einen Antrag zum Stopp des Projekts abgestimmt. Eine deutliche Mehrheit lehnte den Antrag ab:<br />
 <br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_%C3%BCber_%E2%80%9EStuttgart_21%E2%80%9C_in_Baden-W%C3%BCrttemberg_2011">https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_%C3%BCber_%E2%80%9EStuttgart_21%E2%80%9C_...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728538</link>
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<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 08:34:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Mike65</dc:creator>
</item>
<item>
<title>nur Getroffene bellen so laut – war doch alles absehbar (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728536</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728536</guid>
<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 07:42:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>sb</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ich weiss nicht worauf du hinauswillst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728520</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728520</guid>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 17:57:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Arctocebus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>eine Volksabstimmung hätte Stuttgart 21 zu Fall gebracht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>natürlich liegt es an fehlenden Vetomacht der Bevölkerung</p>
</blockquote><blockquote><p>Die Kosten wurden politisch angeregt tiefer kalkuliert um in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung besser dazustehen &gt; höhere Zustimmungschance <br />
Der Gegenwert wurde politisch angeregt höher kalkuliert, da freuten und freuen sich die Bauwirtschaft und Grundeigner</p>
</blockquote><p>klar, natürlich..</p>
<p>Die Politik war ja raus, also der Bund - also ging es eh nicht um volkswirtschaftliche Betrachtung,<br />
sondern um betriebswirtschaftliche Betrachtung innerhalb des privatwirtschaftlichen Unternehmens DB AG,<br />
weils sich ja um ein eigenwirtschaftliches Projekt handelte.</p>
<p>Da gingen also die Verantwortlichen der DB zu den Kalkulatoren und<br />
überredeten diese, die Kosten doch bitte möglichst niedrig, die Nutzen hoch zu setzen,<br />
damit sich die Bauwirtshaft in 20 Jahren freut.. und <br />
<em>wenns denn dann schlimm kommt, dann bleiben wir DB ja nicht auf den Mehrkosten hängen, sondern... moment mal, doch wir DB.. aber egal, mach mal</em>.</p>
<p>jo.. so wirds gewesen sein..</p>
<blockquote><p>Das Volk protestierte zwar dagegen, mangels direktdemokratischer Instrumente kann es jedoch nichts machen. Zudem gilt die Logik wie in UK beim Brexit. Heute will die Mehrheit wieder zurück aber: Einmal abgestimmt &gt; Sorry Folks :)</p>
</blockquote><p>zu blöd auch, dass es keine Volksabstimmung gab,<br />
eine Volksabstimmung hätte Stuttgart 21 ganz sicher zu Fall gebracht.</p>
<p>Bei Stuttgart 21 stand stets eine große Mehrheit hinter dem Projekt - das kippte nie, drohte auch nie zu kippen.<br />
Die Schwurbler.. Frustbürger.. fake-news-Verbreiter konnte hier nie die Mehrheit erlangen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728514</link>
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<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 16:56:43 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Henrik</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nein, das ist berechtigt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Irgendwo am Ende werden es so 20 Milliarden werden, schätze ich. So what. Auf mindestens 100 Jahre Nutzung umgerechnet Peanuts. </p>
</blockquote><p>Kein starkes Argument. Die gleichen hypothetischen 20 Milliarden hätten in sinnvollere Projekte investiert werden können, wo die Kosten in 100 Jahren im Vergleich zum Nutzen noch kleinere Peanuts gewesen wären.</p>
<blockquote><p>Außerdem wird Stuttgart 21 ein Publikumsmagnet werden und ein Zentralbahnhof, um den uns wie auch beim Berliner Hauptbahnhof die Welt beneiden wird. Und so wie die Schweizer zwar gern über Deutschland zetern, aber gern Einkaufen bei uns und deutsche Autobahnen gern zum Rasen nutzen, werden sie neidvoll die Gäubahnzüge zum S 21-Bestaunen bevölkern. Da kommt reichlich Geld wieder rein. Dazu muss man all die Fahrzeitverkürzungen mit dadurch eingesparten Fahrzeugen und Personalen gegenrechnen, wenn der zeitraubende Unsinn des Kopfbahnhofs erstmal wegfällt.</p>
</blockquote><p>Der Berliner Hauptbahnhof war eine kluge und weitgehend gelungene Investition, welche reichlich Kapazität schuf. Stuttgart 21 macht das nicht; laut Kritikern reduziert es sogar die Kapazität.</p>
<p>Zudem werden die moderaten Fahrzeitverkürzungen durch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=A6Ty54a4Noo&amp;t=220s">Verlängerungen an anderer Stelle</a> erkauft, was den Nutzen weiter schmälert.</p>
<blockquote><p>Im Jahr 2200 wird man uns feiern für unseren Weitblick und unsere Visionen. Die leichten Verzögerungen und Kostensteigerungen sind bestenfalls, wenn überhaupt, eine Randnotiz - über diese ganzen Gegner und Protestierer lacht man sich dann zu Recht kaputt; die taugen höchstens zu irgendwelchen Running-Gags. </p>
</blockquote><p>Stell Dir vor, die Milliarden wären in die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des existierenden Netzes investiert worden, und in die bekannten Engstellen wie südliches Rheintal und das Ruhrgebiet. Dann würde man sich 2200 noch viel mehr freuen über eine funktionierende, pünktliche und hochfrequente Bahn.</p>
<p>Durch die vollkommen unrealistischen Kostenschätzungen wurden wichtige Projekte verdrängt, welche jetzt liegengeblieben sind. Und nein, Du kannst nicht einfach davon ausgehen, dass diese die gleichen enormen Kostensteigerungen erfahren hätten.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728512</link>
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<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 16:51:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stuttgart 21: Jetzt auch Inbetriebnahme 2031 bekannt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Generell wurde dieses Projekt von der Politik eher gegen den Willen der Bahn durchgedrückt. Schließlich ist die Schaffung eines neuen Stadtviertels keine Herzensangelegenheit, sondern der lokalen Politik.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Was sollte <em>die Schaffung eines neuen Stadtviertels</em> für die Bahn sonst sein wenn nicht <em>Herzensangelegenheit</em>?<br />
Das macht sie doch überall.. und schon immer.<br />
Klar, das ist ein Zusammenspiel mit den politischen Akteuren vor Ort.</p>
<p>Die Bahn hätte das Projekt doch nicht starten müssen.. oder später es abbrechen können.</p>
</blockquote><p>In welcher Realität lebst Du denn? Die Bahn gehört dem Staat, der Aufsichtsrat wird (bis auf die Arbeitnehmerseite wie in jedem Aktienunternehmen) vom Bund bestellt, die Bahn wird finanziell vom Bund unterstützt (bei NBS und über eine Reihe von anderen Programmen), wenn die Politik etwas will macht dies die Bahn auch und wenn die Politik etwas nicht will, macht es die Bahn auch.</p>
<p>Bei welchem Unternehmen im Privatbesitz sind Tochtergesellschaften unabhängig von den Muttergesellschaften?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728492</link>
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<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 11:50:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Aphex Twin</dc:creator>
</item>
<item>
<title>natürlich liegt es an fehlenden Vetomacht der Bevölkerung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.</p>
<blockquote><p>Das Volk protestierte zwar dagegen,</p>
</blockquote><p>Ähm, TEILE des Volkes. Nicht mal die Mehrheit.</p>
<p><br />
Schöne Grüße von jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728491</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728491</guid>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 11:35:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>natürlich liegt es an fehlenden Vetomacht der Bevölkerung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>DIe Kosten wurden politisch angeregt tiefer kalkuliert um in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung besser dazustehen &gt; höhere Zustimmungschance <br />
Der Gegenwert wurde politisch angeregt höher kalkuliert, da freuten und freuen sich die Bauwirtschaft und Grundeigner</p>
<p>Das Volk protestierte zwar dagegen, mangels direktdemokratischer Instrumente kann es jedoch nichts machen. Zudem gilt die Logik wie in UK beim Brexit. Heute will die Mehrheit wieder zurück aber: Einmal abgestimmt &gt; Sorry Folks :)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728485</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728485</guid>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 08:30:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Arctocebus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das ganze Gejammer ist sowieso albern. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Irgendwo am Ende werden es so 20 Milliarden werden, schätze ich.</p>
</blockquote><p>Ich tippe auf 21 Milliarden, es heißt ja Stuttgart 21.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728483</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728483</guid>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 07:58:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alter Köpenicker</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das ganze Gejammer ist sowieso albern. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Huhu! </p>
<p>Es handelt sich immerhin um ein JAHRHUNDERTPROJEKT! Da sind ein paar Jahre Verspätung oder etwas höhere Kosten ganz normal. Wie lange brauchte man, bis der Kölner Dom fertig war? An der Kirche in Barcelona bastelt man auch schon ewig. Wer kennt zwischen Riesa und Chemnitz die Bankrottmeile? Oder in den Niederlanden 'De Miljoenenlijn'. </p>
<p>Irgendwo am Ende werden es so 20 Milliarden werden, schätze ich. So what. Auf mindestens 100 Jahre Nutzung umgerechnet Peanuts. </p>
<p>Außerdem wird Stuttgart 21 ein Publikumsmagnet werden und ein Zentralbahnhof, um den uns wie auch beim Berliner Hauptbahnhof die Welt beneiden wird. Und so wie die Schweizer zwar gern über Deutschland zetern, aber gern Einkaufen bei uns und deutsche Autobahnen gern zum Rasen nutzen, werden sie neidvoll die Gäubahnzüge zum S 21-Bestaunen bevölkern. Da kommt reichlich Geld wieder rein. Dazu muss man all die Fahrzeitverkürzungen mit dadurch eingesparten Fahrzeugen und Personalen gegenrechnen, wenn der zeitraubende Unsinn des Kopfbahnhofs erstmal wegfällt.</p>
<p>Im Jahr 2200 wird man uns feiern für unseren Weitblick und unsere Visionen. Die leichten Verzögerungen und Kostensteigerungen sind bestenfalls, wenn überhaupt, eine Randnotiz - über diese ganzen Gegner und Protestierer lacht man sich dann zu Recht kaputt; die taugen höchstens zu irgendwelchen Running-Gags. </p>
<p><br />
Schöne Grüße von jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728482</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=728482</guid>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 02:17:00 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stuttgart 21: Jetzt auch Inbetriebnahme 2031 bekannt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Stuttgart 21: Jetzt auch 3 Milliarden Mehrkosten bekannt</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Nachdem vor einigen Tagen die Verspätung bis 2031 bekannt gegeben wurde, veröffentlicht man nun auch die finanziellen Folgen. Zusätzliche 3 Milliarden, neu 14,5 Milliarden nach einer ursprünglichen Schätzung von 2,6 Milliarden (meines Wissens nicht inflationsbereinigt).</p>
</blockquote></blockquote><p>Der neue Zeitplan mit der Inbetriebnahme im Jahre 2031 wurde heute bekannt gegeben, nicht <em>vor einigen Tagen</em>.</p>
<blockquote><p>Bei Baubeginn 2010 war 4,5 Mrd der offizielle Wert (genauer gesagt wurden in einem Finanzierungsvertrag in 2009 dieser Wert festgelegt der schon einen Risikopuffer von 500 Millionen enthielt).</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Ich staune erstens, dass man von diesem Desaster erst so kurz vor der geplanten Eröffnung hört - die war ja schon Ende diesen Jahres vorgesehen. Meiner Meinung nach muss das Folgen für die Verantwortlichen haben.</p>
</blockquote></blockquote><p>man hat davon letztes Jahr gehört. Das ist gewiss spät, aber alles andere als <em>kurz vor der geplanten Eröffnung</em>.</p>
<p>das ist ja echt ne kluge Meinung.. so halbes Jahr später.. dann mal auf so ne Meinung zu kommen.. dann kann man Deiner Meinung ja gewiss noch mal nen halbes Jahr drauf warten..</p>
<p>Mit den Verantwortlichen wurde bereits kurzer Prozess gemacht, die wurden geköpft,<br />
auch das wurde heute bekannt gegeben.</p>
<blockquote><p>Stuttgart 21 wird von einer eigenständigen Projektgesellschaft gebaut ... Dessen Leiter wurde Anfang diesen Jahres mit sehr dürren Worten in den Ruhestand verabschiedet. Dies kam nachdem die neue Bahnchefin Palla letztes Jahr eine Überprüfung des Projekts gestartet hatte. ...</p>
<p>Eine gewisse Unfähigkeit kann man dieser Projektleitung wohl schon unterstellen. Lag aber natürlich nicht an einer Person allein.</p>
</blockquote><p>In der Projektleitung sitzt ja auch nicht nur eine Person.<br />
Die Konzernrevision zeigte die Fehler im Prozessmanagement auf.<br />
Die entsprechend verantwortlichen Personen sind gegangen worden, s.o.</p>
<blockquote><p>Generell wurde dieses Projekt von der Politik eher gegen den Willen der Bahn durchgedrückt. Schließlich ist die Schaffung eines neuen Stadtviertels keine Herzensangelegenheit, sondern der lokalen Politik.</p>
</blockquote><p>Was sollte <em>die Schaffung eines neuen Stadtviertels</em> für die Bahn sonst sein wenn nicht <em>Herzensangelegenheit</em>?<br />
Das macht sie doch überall.. und schon immer.<br />
Klar, das ist ein Zusammenspiel mit den politischen Akteuren vor Ort.</p>
<p>Die Bahn hätte das Projekt doch nicht starten müssen.. oder später es abbrechen können.<br />
Aber wieso hätte sie es machen sollen, die Zahlen sahen gut aus, was die positiven betriebswirtschaftlichen Untersuchungen zeigten.<br />
Wieso hätten sie es später abbrechen sollen. Die Untersuchungen zeigten auf, dass dieses teurer gekommen wäre.</p>
<p>Die Bahn wurde hier von der Bundes-Politik allein gelassen.<br />
Der Bund streicht den volkswirtschaftlichen Nutzen komplett ein, hat sich aber so gut wie gar nicht an den Kosten beteiligt.</p>
<blockquote><p>Man könnte dies so sehen, dass die Politik die Vorgaben machte und die Bahn gute Miene zum Bösen Spiel machen musste. Mit anderen Worten, die Bahn durfte der Politik nicht widersprechen und daraus entstand eine Kultur in der Probleme immer wieder unter den Teppich gekehrt wurden bis man sie nicht mehr leugnen konnte.</p>
</blockquote><p>das geht aus der Konzernrevision nicht hervor.</p>
<p>Die Politik, also das Landesverkehrsministerium, der Ministerpräsident, die führende Regierungsfraktion waren doch so sehr notorische Gegner des Projekts wie es mehr kaum geht.<br />
Ja, von Seiten dieser Politik gab es Vorgaben.. Bestrebungen, die die Zusammenarbeit gewiss erschwerten für die Bahn und diese dann <em>gute Miene</em> machen musste.</p>
<blockquote><blockquote><p>Zweitens verstehe ich nicht, warum sowas immer wieder in Deutschland passiert. +500% bei S21, +500% bei der 2. Stammstrecke, +250% bei BER, +200% damals bei Nürnberg-München. Andere Länder kochen auch nur mit Wasser, aber solche Überschreitungen sind mir andernorts nicht bekannt. Woran liegt das? Übertriebene Bürokratie? Schamlose Unterschätzung der Kosten? Korruption? Ungeeignete Projektstrukturen - ist die DB die richtige Adresse für die Planung? Wechselnde Gesetzesvorgaben statt bei Projektbeginn eingefrorenen Anforderungen?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ein Faktor bei den aktuellen Projekten ist, dass die Inflationsrate in den Jahren 2022 und 2023 Höhen erreichte, die es seit 1981 nicht mehr gab. Ein weiterer Faktor ist, dass ein zu optimistischer Ansatz bei den Kosten es einfacher macht, gewisse Projekte politisch durchzusetzen. Umplanungen aufgrund politischer Forderungen verzögern und verteuern Projekte ebenfalls, dies schließt lange Gerichtsprozesse mit ein.</p>
</blockquote><p>..und 2023 hörte es mit der hohen Inflation ja nicht auf, <br />
allein was sich in diesem Jahr bei den Energiepreisen wieder getan hat, ist uns allen bewusst.</p>
<p>Der zweite Punkt klingt nach Verschwörung.. allein es mangelt komplett an Beispielen dafür.<br />
Eher kennen wir gegenteilige Fälle, dass Projekte <em>zu teuer gerechnet werden</em> und dann durchfallen.</p>
<p>Mit den Kosten steigt ja auch der Nutzen.<br />
Nehmen wir mal das Projekt der NBS Hamburg-Hannover,<br />
deckt sich in etwa mit o.g. Zahlen,<br />
wir fingen mit 2,5 Mrd an und sind nun bei 15 Mrd Euro als GWP.<br />
Das NKV ist mit den Jahren mit diesen Zahlen gestiegen - nicht gefallen.</p>
<p>Bei den sehr langen Planungszeiten (<em>Übertriebene Bürokratie</em>, ..) haben wir ein großes Thema und arbeiten ja auch dran,<br />
auch heute wieder,<br />
<em>Parlament billigt „Infrastruktur-Zukunftsgesetz“</em><br />
<a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw26-de-infrastruktur-zukunftsgesetz-1184312">https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw26-de-infrastruktur-zukunftsgesetz...</a></p>
<p><br />
und eh, passiert <em>sowas immer wieder im Ausland</em>, aber nicht in Deutschland.<br />
Wir kennen das von der Schweiz, Österreich, Italien, Dänemark, England..<br />
Nun haben wir auch mal ein Projekt hier in Deutschland, bei dem es etwas aus dem Ufer läuft..<br />
Die DB investiert über 20 Mrd Euro in das Bahnnetz pro Jahr. Quasi alle Projekte werden im Kosten- und Zeitplan fertiggestellt.</p>
<p><br />
PM der DB von heute,<br />
<a href="https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Stuttgart-21-Deutsche-Bahn-stellt-Inbetriebnahmeplan-neu-auf--13956556">https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Stuttgart-21-De...</a></p>
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Pressekonferenz nach der Sitzung des Lenkungskreises für Stuttgart 21, u. a. mit Cem Özdemir<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UTqSRwMA9kA">https://www.youtube.com/watch?v=UTqSRwMA9kA</a><br />
phoenix</p>
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Präsentation Lenkungskreis Stuttgart 21 (pdf)<br />
<a href="https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/resource/blob/13957438/9acbc79552133e70df6c8af15a5de64c/20260626_Praesentation-Lenkungskreis-Stuttgart-21-data.pdf">https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/resource/blob/13957438/9acbc79552133e70df6c8af...</a></p>
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<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 01:42:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Henrik</dc:creator>
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<title>Stuttgart 21: Jetzt auch 3 Milliarden Mehrkosten bekannt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nachdem vor einigen Tagen die Verspätung bis 2031 bekannt gegeben wurde, veröffentlicht man nun auch die finanziellen Folgen. Zusätzliche 3 Milliarden, neu 14,5 Milliarden nach einer ursprünglichen Schätzung von 2,6 Milliarden (meines Wissens nicht inflationsbereinigt).</p>
</blockquote><p>Bei Baubeginn 2010 war 4,5 Mrd der offizielle Wert (genauer gesagt wurden in einem Finanzierungsvertrag in 2009 dieser Wert festgelegt der schon einen Risikopuffer von 500 Millionen enthielt).</p>
<blockquote><p>Ich staune erstens, dass man von diesem Desaster erst so kurz vor der geplanten Eröffnung hört - die war ja schon Ende diesen Jahres vorgesehen. Meiner Meinung nach muss das Folgen für die Verantwortlichen haben.</p>
</blockquote><p>Stuttgart 21 wird von einer eigenständigen Projektgesellschaft gebaut die direkt dem Konzenrvorstand unterstand (und nicht zur DB InfraGog4hört). Dessen Leiter wurde Anfang diesen Jahres mit sehr dürren Worten in den Ruhestand verabschiedet. Dies kam nachdem die neue Bahnchefin Palla letztes Jahr eine Überprüfung des Projekts gestartet hatte. Wahrscheinlich hat Stuttgart 21 auch nicht das Image ihres Vorgängers Lutz gestärkt und damit auch etwas zu dessen Ablösung letztes Jahr nach acht Jahren Amtszeit beigetragen.</p>
<p>Eine gewisse Unfähigkeit kann man dieser Projektleitung wohl schon unterstellen. Lag aber natürlich nicht an einer Person allein. Generell wurde dieses Projekt von der Politik eher gegen den Willen der Bahn durchgedrückt. Schließlich ist die Schaffung eines neuen Stadtviertels keine Herzensangelegenheit, sondern der lokalen Politik.</p>
<p>Man könnte dies so sehen dass die Politik die Vorgaben machte und die Bahn gute Miene zum Bösen Spiel machen musste. Mit anderen Worten, die Bahn durfte der Politik nicht widersprechen und daraus entstand eine Kultur in der Problem immer wieder unter den Teppich gekehrt wurden bis man sie nicht mehr leugnen konnte.</p>
<blockquote><p>Zweitens verstehe ich nicht, warum sowas immer wieder in Deutschland passiert. +500% bei S21, +500% bei der 2. Stammstrecke, +250% bei BER, +200% damals bei Nürnberg-München. Andere Länder kochen auch nur mit Wasser, aber solche Überschreitungen sind mir andernorts nicht bekannt. Woran liegt das? Übertriebene Bürokratie? Schamlose Unterschätzung der Kosten? Korruption? Ungeeignete Projektstrukturen - ist die DB die richtige Adresse für die Planung? Wechselnde Gesetzesvorgaben statt bei Projektbeginn eingefrorenen Anforderungen?</p>
</blockquote><p>Ein Faktor bei den aktuellen Projekten ist dass die Inflationsrate in den Jahren 2022 und 2023 Höhen erreichte die es seit 1981 nicht mehr gab. Ein weiterer Faktor ist dass ein zu optimistischer Ansatz bei den Kosten es einfacher macht gewisse Projekte politisch durchzusetzen. Umplanungen aufgrund politischer Forderungen verzögern und verteuern Projekte ebenfalls, dies schließt lange Gerichtsprozesse mit ein.</p>
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<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 21:28:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Aphex Twin</dc:creator>
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<title>Stuttgart 21: Jetzt auch 3 Milliarden Mehrkosten bekannt</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stuttgart-21-teurer-100.html">tagesschau.de</a></p>
<p>Nachdem vor einigen Tagen die Verspätung bis 2031 bekannt gegeben wurde, veröffentlicht man nun auch die finanziellen Folgen. Zusätzliche 3 Milliarden, neu 14,5 Milliarden nach einer ursprünglichen Schätzung von 2,6 Milliarden (meines Wissens nicht inflationsbereinigt).</p>
<p>Meine Meinung:</p>
<p>Ich staune erstens, dass man von diesem Desaster erst so kurz vor der geplanten Eröffnung hört - die war ja schon Ende diesen Jahres vorgesehen. Meiner Meinung nach muss das Folgen für die Verantwortlichen haben.</p>
<p>Zweitens verstehe ich nicht, warum sowas immer wieder in Deutschland passiert. +500% bei S21, +500% bei der 2. Stammstrecke, +250% bei BER, +200% damals bei Nürnberg-München. Andere Länder kochen auch nur mit Wasser, aber solche Überschreitungen sind mir andernorts nicht bekannt. Woran liegt das? Übertriebene Bürokratie? Schamlose Unterschätzung der Kosten? Korruption? Ungeeignete Projektstrukturen - ist die DB die richtige Adresse für die Planung? Wechselnde Gesetzesvorgaben statt bei Projektbeginn eingefrorenen Anforderungen?</p>
<p>Auch in der Schweiz kam es teilweise zu Mehrkosten, z.b. bei der NEAT +50% - allerdings begab man sich hier in technisches Neuland. Der geplante Ausbauschritt 2035 liegt bei +100%, aber ganz wichtig, dies hat man schon vor der Ausführung bemerkt und wird ihn wohl jetzt verkleinern. Kann es sein, dass die direkte Demokratie in der Schweiz dazu führt, dass gründlicher geplant wird, um dem Volk realistische Kosten vorzulegen? Ich glaube, der Anteil des Bundesamts für Verkehr an den Planungen ist in der Schweiz deutlich höher, wäre das ein Rezept?</p>
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<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 18:00:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
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