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<title>ICE-Treff - Auf Meterspur durchs grüne Spanien | 2/5 m 47 B</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
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<title>Auf Meterspur durchs grüne Spanien | 2/5 m 47 B</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>willkommen zum zweiten Teil unserer Tour durchs grüne Nordspanien, im <a href="https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&amp;id=727826">ersten Teil</a> waren wir vom Bodensee nach Bilbao gereist.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-000Karte.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Heute erkunden wir Bilbao und Umgebung, bevor wir später auf Meterspurgleisen nach León reisen.</p>
<p><br />
<strong>Tag 3: Bilbao – Algorta – Getxo – Portugalete – Bilbao – León</strong></p>
<p>Der heutige Tag gliedert sich im Grunde in zwei Teile, den Vormittag sind wir in und um Bilbao unterwegs, während wir den Nachmittag im Zug verbringen. <br />
Wir beginnen heute unter der Erde, Bilbao verfügt über ein Metronetz. In der Station Abando im Zentrum steigen wir in die L1 in Richtung Küste und fahren bis…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-039Bilbao-Metro-Abando.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…zur Station Algorta. Von dort laufen wir zum Alten Hafen (Portu Zaharra), ein historisches Fischerviertel mit engen Gassen und farbenfrohen maritim-baskischen Gebäuden. Der Ort liegt an der Mündung der Ría de Bilbao in den Golf von Biskaya.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-040Algorta-Portu-Zaharra.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-041Algorta-Puerto-Viejo.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-042Ereaga.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Herzstück von Portu Zaharra ist die Casa Etxetxu, das Gebäude wurde im Jahr 1612 errichtet und diente den Seefahrern und Fischern als Versammlungsort, zeitweise wurde es auch als Rathaus genutzt.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-043Algorta-Etxetxu.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Am gegenüberliegenden Ufer der Bucht liegen die Hafenanlagen von Bilbao, darüber erhebt sich der Monte Serantes.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-044Kueste-Monte-Serantes.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-045Algorta-Portu-Zaharra.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Von der Metro-Station Algorta fahren wir zurück in Richtung Zentrum. Allerdings haben wir unterwegs noch ein interessantes Ziel, und so verlassen wir die Metro wenig später in der Station Areeta bereits wieder…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-046Algorta-Metrostation.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-047Metro-Bilbao-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…und laufen von dort zur Puente de Vizcaya / Bizkaiko Zubia. Und das ist nicht irgendeine Brücke, sondern die älteste noch in Betrieb befindliche Schwebefähre der Welt. Sie verbindet die beiden Gemeinden Getxo und Portugalete.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-048Bilbao-Puente-de-Vizcaya.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Brücke wurde 1893 eröffnet und gehört mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Traggerüst hängt eine Transportbarke, mit der Fußgänger und Fahrzeuge transportiert werden. Die Überfahrt dauert eineinhalb Minuten und erspart Autofahrern einen erheblichen Umweg. Fußgänger werden in geschlossenen Kabinen an den Seiten der Barke transportiert.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-049Puente-de-Vizcaya-Schwebefaehre.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Fußgänger (und Touristen), die etwas mehr Zeit und Geld investieren, können das Wasser jedoch auch auf einem Panoramaweg im oberen Teil der Hochbrücke überqueren, dafür gibt es Aufzüge in den Stahlfachwerktürmen der Brücke.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-050Puente-de-Vizcaya-Panoramaweg.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Der Fußweg hoch oben bietet nicht nur Einblicke in Konstruktion und Technik der Brücke, sondern auch einen tollen Panoramablick. Beim nächsten Bild blicken wir flussaufwärts in Richtung Bilbao. Der Fluss Nervión geht im Stadtgebiet von Bilbao in eine Ria über, Der Fluss Nervión geht im Stadtgebiet von Bilbao in eine Ria über, das ist eine trichterförmige Mündung.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-051Puente-de-Vizcaya-Bilbao.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Ría de Bilbao ist für Seeschiffe befahrbar, die lichte Höhe des Traggerüstes beträgt 45 Meter. Die Brücke ist 160 Meter lang.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-052Puente-de-Vizcaya-Schwebefaehre.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Beim Blick in Richtung Mündung der Ría de Bilbao ist auch wieder der Monte Serantes zu sehen. Außerhalb des rechten Bildrands liegt Portu Zaharra, wo wir vorhin waren.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-053Puente-de-Vizcaya-Muendung.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Schwebefähre wurde von Alberto Palacio entworfen, einem Schüler Gustave Eiffels. Er konnte damit eine Querung schaffen, die den Schiffsverkehr nicht behindert und ohne Rampen auskommt. Von seinem Haus in Portugalete aus musste er mit ansehen, wie das Bauwerk im spanischen Bürgerkrieg teilweise zerstört wurde. Erst nach seinem Tod wurde die Brücke wieder aufgebaut, die Gondel wurde 1964 ersetzt. In Spanien ist die Brücke als Puente Colgante („hängende Brücke“) bekannt.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-054Puente-de-Vizcaya-Schwebefaehre.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Das letzte Bild vom Fußweg auf der Brücke zeigt den Ort Portugalete, in der Bildmitte die Basilika Santa Maria aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Von Portugalete fahren wir auf dieser Seite des Flusses mit der Metro L2 zurück nach Bilbao.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-055Puente-de-Vizcaya-Portugalete.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Unser Zug fährt erst um 14:30 Uhr, da bleibt noch Zeit für einen Spaziergang durch den Stadtteil Abando. Wir beginnen an der Iglesia de San José de la Montaña, die neugotische Kirche wurde zwischen 1906 und 1918 erbaut.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-056Bilbao-Iglesia-San-Jose-Montana.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Weiter geht es zu „Puppy“, eine über 12 Meter hohe Blumen-Skulptur des Künstlers Jeff Koons vor dem Guggenheim-Museum.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-057Guggenheim-Bilbao-Puppy.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>1997 wurde das Guggenheim-Museum für moderne Kunst in Bilbao eröffnet. Mittlerweile spricht man vom „Bilbao-Effekt“ oder „Guggenheim-Effekt“, der durch den spektakulären Bau ausgelöst wurde und die von hoher Arbeitslosigkeit belastete und heruntergekommene Industriestadt in einen prosperierenden und lebendigen Ort verwandelt hat. Am Ufer des Nervión steht die neun Meter hohe Spinnen-Plastik „Maman“ der Künstlerin Louise Bourgeois.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-058Guggenheim-Bilbao-Maman.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>So, das war bis hierhin durchaus ein interessanter und abwechslungsreicher Tag – aber der wesentliche Programmpunkt kommt ja erst noch! Wir erkunden heute eine erste Etappe des Schmalspurnetzes der ehemaligen Ferrocarriles de Vía Estrecha (FEVE), welche mittlerweile zur Renfe gehört.<br />
Schon das Gebäude der Estación de Bilbao Concordia sieht vielversprechend aus. Der Schmalspur-Kopfbahnhof liegt direkt am Ufer des Nervión, das Gebäude im Belle-Époque-Stil wurde 1902 eröffnet.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-059Bilbao-Concordia.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Auch das Interieur der Bahnhofshalle atmet den historischen Charme. Der Bahnhof wurde als Endpunkt der Bahnstrecke Bilbao-Santander eröffnet und war daher auch als Santander-Bahnhof (Santanderko geltokia) bekannt. Wir wollen heute jedoch nicht nach Santander, sondern nach León.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-060Bilbao-Concordia-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Auf dem Schmalspurnetz gibt es neben Vorort-Zügen auch Regionalverbindungen – und auf einen dieser Züge haben wir es abgesehen. Zweimal täglich gibt es Verbindungen auf der Linie R4 von Bilbao nach León. Mit 335 Kilometern zählt die Verbindung zu den längsten Schmalspurstrecken der Welt. Zugegeben, ich hatte bei der Reiseplanung tatsächlich gehadert, ob siebeneinhalb Stunden in einem Regionalzug nicht zu lang sind – aber ich hab es nicht bereut.</p>
<p>Wer Reiseberichte aus dem Schmalspurnetz der Feve/Renfe verfolgt, wird schon mitbekommen haben, dass ein durchgehender Fahrplan hier nicht unbedingt mit einer durchgehenden Verbindung gleichzusetzen ist. Die Tatsache, dass für die Fahrt auf der nicht elektrifizierten Strecke nach León ein Elektrotriebzug am Bahnsteig steht, lässt erahnen, dass auch uns ein unveröffentlichter Umstieg erwarten wird.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-061FEVE-3600-Bilbao.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-062FEVE-3600-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Beim nächsten Bild fahren wir durch Zorrotza, einem industriell geprägten Vorort von Bilbao. Bald ändert sich die Landschaft vor dem Zugfenster und wir fahren durch das Grün des Baskenlandes. Nach gut zwanzig Kilometern trennen sich die Strecken nach Santander und León.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-063Fahrt-Zorrotza.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-064Fahrt-Valle-de-Mena.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Schließlich heißt es dann bald – wie erwartet – umsteigen auf einen Dieseltriebzug. Ich hatte mir leider nicht notiert wo, ich meine aber, dass das in Balmaseda war. Wenn das Rollo zum Führerstand offen ist, lässt sich vom Dieseltriebzug aus ein Blick auf die Strecke erhaschen.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-065Feve-2700-Streckenblick.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Aber auch rechts und links der Strecke gibt es in den folgenden Stunden viel zu sehen! Wir haben nun die Grenze vom Baskenland zu Kastilien und León überquert. Vom anfangs noch flachen Valle de Mena windet sich die Strecke auf dem puerto del Cabrio (Cabrio-Pass) ins kantabrische Gebirge.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-066Fahrt-Valle-de-Mena.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-067Fahrt-Merindad-de-Montija.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-068Fahrt-Kantabrisches-Gebirge.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Bahnstrecke erschließt abgelegene und einsame Gegenden. 1991 wurde der Personenverkehr aufgrund technischer Mängel der Strecke eingestellt, was zu Protesten der Anliegergemeinden führte. Schließlich wurde ein Plan zur schrittweisen Wiedereröffnung gefasst, wobei es bis zum Jahr 2003 dauerte, bis wieder durchgehende Züge zwischen Bilbao und León fuhren. An unserem Reisetag ist die Auslastung überschaubar. Der Fahrplan der Strecke weist 55 Halte auf, davon sind viele jedoch nur Bedarfshalte.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-069Feve-2700-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Strecke verlässt im weiteren Verlauf das Gebirge und folgt dem Ufer des Embalse del Ebro, einem der größten Stauseen Spaniens. Er wird überwiegend von der Schneeschmelze aus dem kantabrischen Gebirge gespeist und dient der Bewässerung im Ebro-Tal.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-070Fahrt-Embalse-del-Ebro.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-071Fahrt-Embalse-del-Ebro.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Eine Viertelstunde später sieht die Landschaft vor dem Zugfenster schon wieder ganz anders aus und wir blicken vom Zug auf das Dorf Aldea de Ebro, der Ebro selbst fließt unten im Tal. Das übernächste Bild entstand keine 10 Minuten später, schon ist die Vegetation im kantabrischen Hochgebirge wieder anders.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-072Fahrt-Aldea-de-Ebro.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-073Fahrt-Kantabrische-Hochgebirge.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir erreichen nun Schweinemörder. So meint zumindest Google den Ortsnamen von Mataporquera übersetzen zu müssen, als ich den spanischen Wikipedia-Artikel zu der Strecke mit Übersetzungshilfe anschaue. Hier kreuzt die Schmalspurbahn die Breitspurstrecke Palencia-Santander, rund um den Verkehrsknoten siedelte sich einst Industrie an. Schmal- und Breitspur haben zwei unabhängige Bahnhöfe mit eigenen Empfangsgebäuden, auf beiden Linien gibt es nur sehr spärlichen Personenverkehr.<br />
In Mataporquera ist im Fahrplan ein 9-minütiger Kreuzungshalt ausgewiesen. Ich vermute schon einen Fahrzeugwechsel – aber nein, der Zug fährt weiter, nur das Personal wechselt. Wir nutzen die Zeit für ein Bild unseres Zugs, das ist der rechte:</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-074Mataporquera-Feve-2700.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Bahnstrecke wurde 1894 eröffnet, sie diente originär der Verbindung zwischen den Bergwerken im kantabrischen Gebirge und der Schwerindustrie im Baskenland. Ausgangspunkt war ursprünglich der Ort La Robla, die Strecke trägt daher auch den Namen Ferrocarril de La Robla. Später wurde eine Zweigstrecke in Richtung León gebaut. Der Ast nach La Robla wird heute nur noch im Güterverkehr bedient.<br />
Wir fahren jetzt weiter durch die Region La-Ojeda.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-075Fahrt-La-Ojeda.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Neben viel Landschaft, Natur und kleinen Ortschaften gelingt bei der Fahrt durch den Ort Las Heras de la Peña ein Schnappschuss der Wallfahrtskapelle Ermita del Santo Cristo.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-076Fahrt-Cristo-de-las-Heras.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir sind nun schon sechseinhalb Stunden unterwegs und es wird langsam dunkel. Beim letzten Streckenbild sind wir irgendwo im Tal des Flusses Esla. Wir nähern uns jetzt León, hier im Umland der Provinzhauptstadt gibt es neben den wenigen Regionalzügen auch einen Vorortverkehr.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-077Fahrt-Tal-Esla.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Im Fahrplan ist die Verbindung durchgehend bis León ausgewiesen, tatsächlich endet die Zugfahrt seit einigen Jahren unrühmlich an der Station Asunción/Universidad zwei Kilometer vor dem Zentrum. Ursprünglich sollte die weitere Strecke im Rahmen eines Stadtbahn-Projekts umgebaut werden, dieses Projekt ist aber ins Stocken geraten. Und so…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-078Feve-Asuncion-Universidad.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…verbringen wir die letzten zehn Minuten noch mit einer Busfahrt. Das sieht man den Bildern nicht unbedingt an, aber es ist schon 22:10 Uhr, als wir in den Bus steigen. Hier macht sich der späte Sonnenuntergang in Spanien durchaus bemerkbar.<br />
Damit endet nun eine beeindruckende Zugfahrt, ich denke sehr gerne daran zurück. Und die anfänglichen Zweifel, ob die Fahrt bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43 km/h nicht arg lang wird, haben sich nicht bestätigt.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-079Asuncion-Universidad-Bus.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Das war jetzt schon ein langer Tag – aber dennoch wollen wir es nicht beim Blick aus dem Hotelfenster auf die Plaza de Santo Domingo mit dem illuminierten Brunnen belassen…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-080Leon-Plaza-de-Santo-Domingo.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…sondern machen uns auf zu einem Abendspaziergang. Die Altstadt ist noch sehr belebt, es gibt aber auch ruhigere Ecken wie die mittelalterliche Plaza del Grano mit der Kirche Santa María del Camino auf dem übernächsten Bild.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-081Leon-Altstadt.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-082Leon-Plaza-del-Grano.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Von der Plaza Mayor…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-083Leon-Plaza-Mayor.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…laufen wir jetzt noch zur Kathedrale von León.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-084Leon-Kathedrale.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Und damit sind wir auch Ende dieses Berichtsteils angekommen. In den nächsten Tagen folgt der dritte Teil, dann geht es über den Pajares-Pass ans kantabrische Meer.</p>
<p><br />
Viele Grüße</p>
<p>Tobias</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727939</link>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:55:23 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>TD</dc:creator>
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