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<title>ICE-Treff - Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot;</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als BC 100-Inhaber habe ich das 9€-Ticket nur dort genutzt, wo meine &quot;Black Mamba&quot; nicht gilt. Das waren zweimal Buslinien (Füssen - Neuschwanstein u.z. sowie Wischhafen - Stade) und ansonsten verschiedene Schmalspurbahnen (Harz, Zittau, Lößnitzgrundbahn, Hainsberg - Kipsdorf, Molli) sowie die Straßenbahnbetriebe in Dessau und Gotha.</p>
<p>Allerdings bin ich auch froh, daß das 9€-Ticket Geschichte ist. Meine Pendelfahrten ins Büro mit dem RE 1 Magdeburg - Berlin u.z. waren alles andere als angenehm. Auf derart volle bzw. überfüllte Züge kann ich in Zukunft gerne verzichten.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 09:33:41 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>tmmd</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wer ist ein Mittelstreckenfahrgast? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg - Hannover?<br />
Hannover-Göttingen?<br />
Hamburg-Kassel?<br />
Kassel-Würzburg?<br />
Dresden-Leipzig?<br />
Magdeburg-Hannover?</p>
<p>Und wie sollen dieses Fahrgäste vom unbequemen, langsamen und schmutzigen* RE überzeugt werden?</p>
<p>-----</p>
<p>* <a href="https://www.zeit.de/2022/36/9-euro-ticket-saxonia-express-re-50?cid=62520419#cid-62520419">https://www.zeit.de/2022/36/9-euro-ticket-saxonia-express-re-50?cid=62520419#cid-62520419</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 16:42:47 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>ktmb</dc:creator>
</item>
<item>
<title>was Deutschland vermisst, ist in NL Kerngeschäft. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>zu den ICE: wenn dort erst einmal die Mittelstrecken-Fahrgäste fehlen, weil sie nun in langlaufenden REs sitzen, dann wäre mehr Platz für die echten Langstreckenfahrer. Dann gibt es am Ende auch weniger Räumungen von übervollen ICE. Die Nachfrage nach ICE-Plätzen ist genügend riesig.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664414</link>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 15:53:14 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>sfn17</dc:creator>
</item>
<item>
<title>was Deutschland vermisst, ist in NL Kerngeschäft. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TheoretICEr:</strong></p>
<blockquote><p>Die allermeisten Fahrgäste fuhren von Oberzentrum zu Oberzentrum in welchen die ICE Züge halten. Also die Fahrgäste fuhren Heidelberg -Ulm, Karlsruhe - Freiburg, Freiburg - Mannheim etc. <br />
Die Züge waren fast immer übervoll.<br />
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?</p>
</blockquote><p>Meine Fahrten waren vor allem Kaldenkirchen-Düsseldorf v.v. (Eindhoven-Kaldenkirchen v.v. mit NS-Ticket).<br />
Die Züge waren auch voller als üblich. Kann aber auch mit der Zusatzbezeichnung des Zuges zu tun haben: DrogenExpress.</p>
<blockquote><p>Dementsprechend würde ich Schlussfolgern dass es im FV in der Theorie viel Potential für Mehrverkehr gibt.</p>
</blockquote><p>Eher dass in Deutschland ein ordentlicher Mittelstreckenverkehr fehlt, und der Fernverkehr dafür einspringen muss. Als ob man von Amsterdam nach Arnhem (93 km) den ICE nehmen muss.</p>
<p><strong>sfn17:</strong></p>
<blockquote><p>Das sagen ich und sicher auch viele hier im Forum, dass letztlich es für Mittelstrecken zuwenig Verbindungen gibt.</p>
</blockquote><p>Verbindungen satt, auch international, z.B. Amsterdam-Köln. Nur die Betreiber, die diese Strecken fahren möchten, fehlen.<br />
Gut, 2027 soll Eindhoven-Düsseldorf kommen.</p>
<blockquote><p>Das wäre das Ding für IRs gewesen. Jetzt wären es halt langlaufende REs, von denen es mehr geben müsste.<br />
Aber bei diesem Stichwort fangen einige Forumanen an, von Selbstabgraben von Einnahmequellen und menschenleeren ICEs zu schreiben.</p>
</blockquote><p>Weil der ICE in Vergleich zum RE dann nur wenige Zeitvorteile bietet. Das kann der ICE nur dort, wo er 200+ km/h fahren kann. Mit dem Stadler KISS hat man einen Regionaltriebwagen der spurtstark ist und 200 km/h schafft.<br />
In Frankreich gibt es auch 200 km/h schnelle Z21500, aber da fahren parallel 300-320 km/h schnelle TGVs. Gut, Deutschland ist kein Frankreich.</p>
<p>Bei uns wird der ICE inner-NL auch nur geringfügig benutzt. Es gibt ja parallel den &quot;IC&quot; in 15-Minutentakt, und dieser ist nur wenige Minuten langsamer.</p>
<p><strong>J-C:</strong></p>
<blockquote><p>Der Bund müsste letztlich solche Linien ausschreiben. Fernverkehr ist eine Angelegenheit, die am besten im Bund aufgehoben ist. Dieser muss entsprechend auch Geld in die Hand nehmen und dies tun. Vielleicht würde es grundsätzlich helfen, würde man die strikte Trennung Regional-/Fernverkehr weitgehend aufheben und z.B. die DB Fernverkehr und Flixtrain in den Deutschlandtarif aufnehmen.</p>
</blockquote><p>Bin ich mir nicht sicher. Thalys und eurostar verkehren bei uns auch in einer anderen Liga. Dafür haben wir dann aber auch den IC Brüssel. Dieser ist auf Schiphol-Rotterdam mit Aufpreis benutzbar, ansonsten zuschlagfrei. Also nicht teurer als andere, nationalen &quot;IC&quot;s in NL/BE (entspricht RE in Deutschland).</p>
<p><br />
gruß,</p>
<p>Oscar (NL).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664412</link>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 14:59:38 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Oscar (NL)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 9-Euro Ticket zeigt: Mehr Potential im Fernverkehr (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bund müsste letztlich solche Linien ausschreiben. Fernverkehr ist eine Angelegenheit, die am besten im Bund aufgehoben ist. Dieser muss entsprechend auch Geld in die Hand nehmen und dies tun. Vielleicht würde es grundsätzlich helfen, würde man die strikte Trennung Regional-/Fernverkehr weitgehend aufheben und z.B. die DB Fernverkehr und Flixtrain in den Deutschlandtarif aufnehmen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664410</link>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 14:23:24 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 9-Euro Ticket zeigt: Mehr Potential im Fernverkehr (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das sagen ich und sicher auch viele hier im Forum, dass letztlich es für Mittelstrecken zuwenig Verbindungen gibt.</p>
<p>Das wäre das Ding für IRs gewesen. </p>
<p>Jetzt wären es halt langlaufende REs, von denen es mehr geben müsste. </p>
<p>Aber bei diesem Stichwort fangen einige Forumanen an, von Selbstabgraben von Einnahmequellen und menschenleeren ICEs zu schreiben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664408</link>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 13:44:39 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>sfn17</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 9-Euro Ticket zeigt: Mehr Potential im Fernverkehr (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was mir eindeutig aufgefallen ist: Die allermeisten Fahrgäste fuhren von Oberzentrum zu Oberzentrum in welchen die ICE Züge halten. Also die Fahrgäste fuhren Heidelberg -Ulm, Karlsruhe - Freiburg, Freiburg - Mannheim etc. <br />
Die Züge waren fast immer übervoll.<br />
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?</p>
</blockquote><p>Kann ich exakt so bestätigen. An Unterwegshalten war mitunter kein Zustieg wegen Überbesetzung mehr möglich, weil, wie du es schreibst, die Fahrten in den Oberzentren begonnen und dort auch beendet werden. Besonders gut beobachtbar ist das z.B. bei den diversen SÜWEX-Linien, da steigt in Frankfurt die Masse ein und in Koblenz/Karlsruhe wieder aus, in die Gegenrichtung identisch. Wenn dann Verstärker-RE Linien ins Leben gerufen werden, die Nürnberg-München ohne Zwischenhalte fahren, unterstreicht das diese These.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664407</link>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 12:33:06 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>VT642</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das 9-Euro Ticket zeigt: Mehr Potential im Fernverkehr (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
meine 9 Euro Fahrten liefen wechselhaft.<br />
Ich war hauptsächlich in BW unterwegs um Familie zu besuchen, alle Fahrten hätten auch ohne 9 Euro stattgefunden.<br />
Was mir eindeutig aufgefallen ist: Die allermeisten Fahrgäste fuhren von Oberzentrum zu Oberzentrum in welchen die ICE Züge halten. Also die Fahrgäste fuhren Heidelberg -Ulm, Karlsruhe - Freiburg, Freiburg - Mannheim etc. <br />
Die Züge waren fast immer übervoll.<br />
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?<br />
Dementsprechend würde ich Schlussfolgern dass es im FV in der Theorie viel Potential für Mehrverkehr gibt.<br />
Gleichzeitig würde ich mir wünschen dass dieses Potential nicht durch günstige Tickets herausgekitzelt wird. Umweltschutz ist Ferkehrsvermeidung!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664226</link>
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<pubDate>Sun, 28 Aug 2022 13:09:06 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>TheoretICEr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Arm .... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.</p>
<blockquote><p>Natürlich gönne ich allen armen Menschen ihre Fahrten in diesem Sommer, keine Frage. </p>
</blockquote><p>Oh, wie barmherzig. Müßten sich die Betroffenen da bei dir bedanken für soviel Edelmut? </p>
<p>Komisch nur, dass ich gar nicht Unmengen auffällig Armer im Zug antraf. Nicht mal Obdachlose fuhren mit, obwohl die so ja dank irgendwo immer stattfindendem Nachtverkehr 24/7 zumindest nie hätten im Freien hausen müssen. </p>
<p>'Arm' ist ja was bzw wer ganz anderer ... </p>
<p>Und wer nicht verstanden hat, was ein MASSENtransportmittel ist, aber trotzdem Bahn haben will ==&gt; es ist nicht verboten, einen eigenen Zug zu bestellen. Ohne teure Verkehrshalte und mit vllt nur einem oder zwei Wagen kann es so teuer ja auch nicht sein. Wobei, was schreib ich ==&gt; Reichtum ist ja vorhanden ... </p>
<blockquote><p>Aber man wollte doch Klimapolitik machen und nicht Sozialpolitik?</p>
</blockquote><p>Alles hängt nunmal mit allem zusammen. Gute Klimapolitik wäre: Abschaffung BC 100, Abschaffung Sparpreise, Abschaffung Ländertickets, Abschaffung sämtlicher Angebote, Verkehr nur noch auf Hauptverbindungen mit hoher Nachfrage nur zu HVZ-Zeiten, weitgehende Umstellung des Nebennetzes auf Anruf-/Bedarfs-ÖV. Usw. Natürlich muss man parallel auch Straßen/Autobahnen etc rückbauen. Also stillegen. Kraftstoff muss massiv besteuert, weil so wirkungsvoll verteuert werden. Usw usw. Denn am besten bleibt jeder auf seiner Scholle. Wie so ganz früher bei unseren Vorfahren. Jesus war sozusagen auf Kreuzgang - nicht auf Kreuzfahrt. </p>
<p>Deswegen ist der Begriff KLIMATICKET für diese österreichische Staatsnetzkarte ja auch ein Megalacher. ANTIKLIMATICKET wäre richtiger gewesen ....</p>
<p>Schöne Grüße von jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664188</link>
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<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 23:05:13 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Familie und ich hatten in allen drei Monaten drei 9-€-Tickets und haben diese sehr stark genutzt. Ich glaube allerdings, wir hätten fast alle Fahrten auch so gemacht. </p>
<p>Den Massen ausweichen und später fahren - geht leider nicht, wenn das Kind nun mal zu einer bestimmten Zeit Sommerferien hat. Und auch den Schwiegervater/Opa später besuchen wäre nicht gegangen, er ist nämlich am 5.8. gestorben. Also waren zwei Reisen ins Sauerland erforderlich, eine im Juli und eine zur Trauerfeier im August. Und wir sind natürlich froh, ihn so kurz vorher nochmal angetroffen zu haben.</p>
<p>Ich habe noch nie eine Zeit erlebt, in der die Züge, einschließlich der Fernzüge, so voll und so unzuverlässig waren. Auch nicht 2001, als von einem Tag auf den anderen (fast) alle ICE außer Betrieb gesetzt wurden. Von daher begrüße auch ich, dass es nächste Woche vorbei ist.</p>
<p>Im Sauerland ein differenziertes Bild: Die Regionalbuslinien fuhren pünktlich und hatten genug Platz, die Ausflüge mit dem Bus waren ein Vergnügen. Die Züge auf der &quot;Oberen Ruhrtalbahn&quot; dagegen waren chronisch überfüllt, der Fahrplan Glücksache. </p>
<p>Und wenn ich die Diskussionen verfolge zum Thema Fortsetzung des 9-€-Tickets, dann wundere ich mich doch sehr - es war <strong>nicht </strong>das größte Problem des öffentlichen Verkehrs, dass es bisher kein 9-€-Ticket gab. Sondern dass seine Qualität Wünsche übrig lässt. </p>
<p>Natürlich gönne ich allen armen Menschen ihre Fahrten in diesem Sommer, keine Frage. Aber man wollte doch Klimapolitik machen und nicht Sozialpolitik?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664183</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664183</guid>
<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 20:32:45 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>brandenburger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket im Südpfalz-Netz (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Forengemeinde,</p>
<p>dem Aufruf folgend hiermit auch meine persönlichen Erfahrungen mit dem 9ET.</p>
<p><strong>Zunächst kurz der Hinweis:</strong> Ich habe den ÖPNV auch bereits vor dem Ticket für meine täglichen Wegstrecken genutzt und besitze trotz &quot;ländlichem&quot; Wohnort (mit Bahnanschluss) kein Auto. Was ich nicht mit dem ÖPNV erledige geht zu Fuß oder mit dem Fahrrad. </p>
<p>Während der 9-Euro-Zeit hat sich mein alltägliches Nutzerverhalten des ÖPNV daher nicht verändert. Ich bin weiterhin mit meinem Verbund-Abo zur Dienststelle und zurück gependelt. Dabei haben mich die zusätzlichen Reisenden durch das Ticket kaum gestört - überhaupt zeigte sich meinem Empfinden nach nur im Juni eine erhöhte Fahrgastnachfrage in den Nahverkehrszügen hier im Dieselnetz Südpfalz. Das mag insbesondere an folgenden Faktoren liegen:</p>
<p>- Die Linien RB51 und RE6 bilden in Karlsruhe seit jeher den &quot;Wurmfortsatz&quot; des Fernverkehrs für Reisende nach Landau. Gerade im Sommer waren die Züge daher schon immer gut gefüllt mit Fernreisenden auf der letzten Meile. Dadurch fallen die zusätzlichen 9-Euro-Reisenden nicht so stark ins Gewicht.</p>
<p>- Der BÜ-Unfall in Kandel am 21.07. mit drei Wochen BNV (kein SEV, sondern BNV ohne festen Fahrplan!), und zwar dem am schlechtesten organisierten Ersatzverkehr seit langem. Nicht selten musste man eine Stunde auf den Bus warten oder konnte bei der Anfahrt auf den Bahnhofsvorplatz dem ausfahrenden Zug hinterherwinken. Zwischenzeitig angekündigte Ersatzkonzepte wurden, sofern sie überhaupt kommuniziert wurden, schnell wieder für ungültig erklärt oder ohne Vorankündigung über Nacht geändert. In der letzten Woche des BNV waren unter den Fahrgästen jedenfalls nur noch die ganz harten übrig geblieben - vorher waren Aussprüche wie &quot;Bald bin ich endlich 18, dann fahre ich Auto!&quot; an der Tagesordnung (die Wortlaute der anderen Mitreisenden möchte ich wegen der Vorgaben der Forenregeln lieber nicht wiedergeben...).</p>
<p>- Seit 23.07. sind Sommerferien in Rheinland-Pfalz, wodurch sich gerade in der Frühspitze, bevor die 9ET-Klienteil zu ihren Reisen aufbricht, die Situation in den Zügen deutlich entspannt hat.</p>
<p>- In den letzten Wochen kommt es reihenweise zu personalbedingten Fahrtausfällen auf den Linien RB52, RB53, RB54 und S5. Manchmal wegen Unterbesetzungen im mechanischen Stellwerk Wörth, welches auf der Abschussliste ganz oben steht (die Lichtsignale stehen schon), manchmal aber auch wegen dem berüchtigten erhöhten Krankenstand beim Fahrpersonal.</p>
<p>Insgesamt hat das 9ET über die drei Monate also nicht die Zugwirkung erzielt, die vorher befürchtet wurde. Ich musste in diesem Zeitraum jedenfalls nur einmal für einen längeren Streckenabschnitt im Zug stehen. Sonst konnte man immer noch einen freien Sitzplatz bekommen, auch wenn nicht mehr jeder seinen eigenen Vierer hatte bzw. sich diagonal gegenüber einem Mitreisenden platzieren konnte. Man hat sich eben arrangiert. Richtig voll wurde es nur dann, wenn DB Regio mal wieder mit einem statt zwei Wagen vorgefahren war, in den sich die Sardinen (Reisenden) dann quetschen durften. Gerade in dieser Woche kam das mehrmals täglich vor. Die Direktverbindungen der RB51 von Karlsruhe nach Annweiler existieren derzeit leider nur auf dem Papier...</p>
<p>Darüber hinaus war ich mit dem 9ET nur einmal auf einer längeren Fahrt nach Sachsen unterwegs, bei der ich das Ticket auf der Rückfahrt Ende Juli als FV-Ersatz verwendet habe:</p>
<p>Dresden Hbf   ab 7:50 mit RE3<br />
Hof Hbf       an 10:32</p>
<p>Hof Hbf       ab 11:44 mit RE35<br />
Bamberg       an 13:12</p>
<p>Bamberg       ab 13:26 mit RE54<br />
Würzburg Hbf  an 14:21</p>
<p>Würzburg Hbf  ab 14:37 mit RE8<br />
Heilbronn Hbf an 16:11</p>
<p>Heilbronn Hbf ab 16:37 mit S4<br />
Karlsruhe Hbf an 17:39</p>
<p>Karlsruhe Hbf ab 18:05 mit RE6<br />
Wörth/Rhein   an 18:14</p>
<p>--&gt; Weiterfahrt mit BNV ohne Fahrplan bis Winden</p>
<p>Winden        ab 18:53<br />
Landau Hbf    an 19:01</p>
<p>Der RE3, eine Solo-Katze, war auf ganzer Strecke nie über 70% ausgelastet und besonders hinter Chemnitz nur spärlich besetzt. Dafür haben wir uns zwischen Chemnitz und Hohenstein wegen einer Infrastrukturstörung eine Verspätung von 15 Minuten eingehandelt, durch die der geplante Anschluss zum RE39 in Hof nichts mehr wurde. </p>
<p>Das hatte ich aber schon vorher mit eingerechnet und ein Taktintervall Puffer eingebaut, sodass es in Hof nach einer Stunde mit dem RE35 nach Bamberg weiter ging. Dieser Zug war, da er dann zwei Takte des RE3 abgenommen hatte, bis auf den letzten Platz gefüllt. Trotzdem mussten nur wenige Fahrgäste stehen. </p>
<p>In Bamberg gab es bei der Ankunft kurzerhand eine Gleisänderung, durch die der Anschluss zum RE54 nach Würzburg am selben Bahnsteig statt fand. In diesem Zug warnte die KiN auch sogleich per Lautsprecher vor apokalyptischen Zuständen und bat um die Freigabe aller Sitzplätze, die mit Gepäck oder dergleichen verstellt wurden. Tatsächlich war die Situation im Zug bis Würzburg zwar gut ausgelastet, aber noch angenehm. Wovor die KiN jedoch warnte konnte man bei der Einfahrt in Würzburg gut sehen: Der Bahnsteig war von vorne bis hinten voll mit Reisenden aus Richtung Stuttgart und Nürnberg, die den Twindex-Vierteiler stürmten. Gut das ich da nicht mehr dabei sein musste ;) </p>
<p>Es ging in einem 6-teiligen FLIRT weiter nach Heilbronn, in dem auch noch vereinzelte Sitzplätze zu haben waren. Bei diesem Zug war mir aufgefallen, dass wir an allen Zwischenhalten zu früh angekommen waren und Zeit abstehen mussten, obwohl der Tf recht entspannt gefahren ist. Selbst nachdem wir in Osterburken noch kurz eine S1 abgewartet hatten war die kleine Verspätung bis Bad Friedrichshall wieder ins Gegenteil verkehrt. Zugegeben sind die FLIRT von Go-Ahead aber auch sehr spurstarke Fahrzeuge im Vergleich zu den n-Wagen-Garnituren, die da vor ein paar Jahren noch eingesetzt wurden.</p>
<p>Der Kraichgau-Sprinter nach Karlsruhe wurde von einem GT8-100D/2S-M gefahren, der nicht ganz so muffig daherkommt wie die alten Wagen mit hohem Einstieg, die derzeit einige Sprinter-Leistungen fahren. Hier bewährte sich der Trick, in der Innenstadt schon einige Haltestellen vor dem Bahnhofsvorplatz einzusteigen, um sich einen Sitzplatz zu sichern. Aber auch dieser Zug war weit entfernt von einer Überfüllung. In Eppingen wunderte mich die geringe Anzahl der Zusteiger, da der Sprinter für die Heimfahrt von der Gartenschau nach Karlsruhe eigentlich in einer perfekten Zeitlage liegt. Aber hier spielte uns in die Karten, dass wir einen langsameren Zug überholt haben, der anscheinend die wartenden Fahrgäste schon aufgenommen hatte.</p>
<p>Schließlich war ich nach 10 Stunden mit knapp 8 Minuten Verspätung (ein Go-Ahead mit Fahrzeugstörung war in Durlach noch im Weg) in Karlsruhe angekommen. Das letzte Stück in die Pfalz ging dann wie schon in den Tagen zuvor mit dem BNV zwischen Wörth und Winden. Dabei hatte ich Glück, denn es kam gleich ein Bus, wodurch in Winden die RB53 um 18:53 noch geschafft wurde.</p>
<p>Insgesamt also eine planmäßige und nicht unkomfortable Tour (wenn man von den Sitzen im AVG-Mittelflurwagen einmal absieht), ganz im Gegensatz zur Anreise mit dem Fernverkehr, bei der ich mit 6 Stunden meinen bisherigen Verspätungsrekord einstellen konnte. Ein kleines Gewitterchen legte den Knoten in Bebra am 25.07. lahm, sodass unser 1653 nach 4 Stunden Wartezeit über Kassel - Nordhausen umgeleitet wurde. Ankunft in Dresden statt planmäßig um 19:37 dann um 1:39. Dagegen war die 9-Euro-Tour dann wirklich entspannt.</p>
<p>Freundliche Grüße aus dem Süden!</p>
<p><em>Ach ja, um diese Möglichkeit noch zu klären: Ich hätte natürlich auch ohne BNV ab Osterburken mit der S1 über Mannheim und Neustadt fahren können, aber diese Verbindung meide ich aus einem besonderen Grund. Wer sich schon immer gefragt hat, wofür das &quot;S&quot; in &quot;S-Bahn&quot; wohl steht, findet die Antwort in den Quietschies der S-Bahn-Rhein-Neckar. Die kann man im Sommer nämlich nicht anders als &quot;Stinke-Bahn&quot; bezeichnen. Was auch immer an der Klima das Problem ist, seit Jahren ist die Luft im Sommer in den Fahrzeugen so schlecht, dass ich die schon lange nicht mehr von innen gesehen habe.</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 12:13:25 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Pfälzer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; - SA/TH/SN (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Als Berufspendler zwischen Naumburg und Leipzig war das 9€-Ticket auch für mich eine Herausforderung, zugleich aber natürlich äußerst günstig statt der sonst doch recht üppigen MDV-Preise.</p>
<p>Zusammenfassend kann ich folgendes berichten: die RB20 war vor allem im Juni oft sehr voll, mitunter bekam man beim Zustieg in Naumburg am Vor- und Nachmittag längst keinen Sitzplatz mehr und musste bis Leipzig stehen. Auch in der Gegenrichtung musste man spätestens 15 min vor Abfahrt einsteigen, um noch einen Platz zu bekommen. <br />
Dies hat sich ab ca Juli komplett gewandelt. Seither habe ich auf der RB20 selten einen wirklich vollen Zug erlebt, fand immer einen Sitzplatz. Dies mag auch mit der Brechung der Linie zwischen Weimar und Erfurt wegen der dortigen Bauarbeiten zu tun haben.</p>
<p>Das genaue Gegenteil ist der RE42 (Leipzig-Nürnberg). Ok, die Züge waren auch im Juni schon voll, wurden es im Juli und August aber immer mehr. Selbst morgens um 05:58 ab Leipzig sind mitunter die Sitzplätze schon knapp, mittags/nachmittags kommt man in Naumburg quasi gar nicht mehr rein und selbst in Leipzig hatte man oft schon 5 min vor Abfahrt kaum noch eine Chance zum Zustieg. Diese Züge wurden halt oft für Fernreisen genutzt, kann man mit dieser Variante mit relativ wenigen Umstiegen von Berlin bis München oder Stuttgart gelangen. </p>
<p>Einzelne Ausflugsfahrten machte ich auch, stets mit meiner Tochter im Kinderwagen. Mit der RB25 und Umstieg in Merseburg auf die RB nach Mücheln war sonntags platzmäßig gar kein Problem, auch zurück nicht. Der RE18 zwischen Halle und Jena hatte zwar oft hohe Auslastungen ab Halle, aber meist nur bis Merseburg oder Weißenfels und auch nie so, dass man keinen Sitzplatz mehr gefunden hätte.</p>
<p>Richtig voll waren auch immer die RE7 Würzburg-Erfurt und RE1 Glauchau-Göttingen mit dem Anschluss beider in Neudietendorf. Da kam es aufgrund der großen Nachfrage oft zu Haltezeitüberschreitungen.<br />
Aber auch diese Variante ist halt eine Fern-Distanz: mit nur 1x Umsteigen halbwegs schnell von Würzburg bis nach Göttingen. </p>
<p>Mein Fazit: im klassischen Nahverkehr bis auf Ausnahmen durchaus erträgliche Auslastungen, bei langlaufenden RE dagegen quasi permanente Überfüllungen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664147</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664147</guid>
<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 11:16:27 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Christian_S</dc:creator>
</item>
<item>
<title>grüne/spd? nein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Weder die Grünen noch die SPutinD werden profitieren.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=664139</link>
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<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 08:21:05 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>ktmb</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mittelstreckenrakete (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das 9-€-Ticket ca. 5 mal benutzt, um damit in der angrenzenden verbundfreien Pampa sorgenfrei Zug und Bus zu fahren. Dort hat es sich aufgrund der dünnen Besiedlung, der langen Strecken und verhältnismäßig schnellen REs gelohnt.</p>
<p>Geplante Reisen in die Ferne mit zweistelligen Reisezeiten habe ich gecancelt, weil der Masochismus nicht stark genug war. Durch die Konzentration auf Mittelstrecken habe ich private Fernreisen in die dunkle Zukunft ohne 9€ verschoben.</p>
<p>Mehrere belastende Stunden in überfüllten Zügen habe ich mir eingehandelt - das war zu erwarten und wird nicht in Meckern umgesetzt. Ich habe mir mehr als sonst Gedanken über das Funktionieren von Anschlüssen gemacht.</p>
<p>Der einschränkende Faktor um mehr zu reisen bleibt die eigene Lebens- und Freizeit. Auch 5-€-Ryanair-Flüge und 13,45€-BC25-ICE-Reisen mit vollen Fahrgastrechten erfordern Kraft, Zeit und einen Mehrwert am Ziel oder wenigstens auf dem Weg.</p>
<p>Interessant finde ich die Frage nach der Sozialstruktur des Reisendenmixes. Gab es eine Verprollung, eine Verjüngung der Reisenden oder eine &quot;Entjungferung&quot; von 100-%-Autofahrern? Wurde die Musik lauter gespielt, mehr auf dem Klo gequalmt oder war 9€ das Hambacher Fest mit tausendfacher Teilnehmerzahl? War es ein Elitenspektakel für Bewohner bahnhofsnaher Innenstadtbezirke? </p>
<p>Werden die Grünen politisch profitieren oder wird es mit dem Scholz der Scholz-Ära assoziiert werden?</p>
<p>Psychologisch finde ich interessant: Das Schuldgefühl zur ausgiebigen Rufbusnutzung wird durchs 9€-Ticket stärker. Diesel kostet nicht wenig und der persönliche Chauffeur muss am Sonntag bezahlt werden..</p>
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<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 08:17:20 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>плацкарт</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der Annahme, dass Fahrten gleich zu Beginn der 9€-Periode wohl am angenehmsten seien, habe ich mir für die drei Tage vom 1.-3. Juni eine Stadt in Sachsen ausgesucht, die ich bisher nicht kannte: Chemnitz.<br />
Mit in die Überlegung hinein kam, dass die Wege dorthin wohl nicht von der grossen Masse gewählt würden, dass die NV-Züge vom Bodensee bis Sachsen relativ lange Strecken zurücklegen, sodass sich nur zwei Umstiege ergeben würden, und dass ich die drei RE-Züge jeweils von ihrem Startbahnhof aus nutze.<br />
Alle diese Vorstellungen gingen auf!</p>
<p>Am 1. Juni fuhr ich mit RE 96 von Lindau-Reutin über Wangen - Memmingen nach München Hbf; nach ausreichender Umsteigezeit (geplant 39', real 24') mit ALX RE 2 über Regensburg bis Hof, schliesslich mit RE 3 von Hof nach Chemnitz Hbf, wo ich 18.03 Uhr ankam. <br />
In allen drei Zügen jeweils Fensterplatz in Fahrtrichtung, meist allein oder zu zweit, auf einigen Teilstrecken (wie Memmingen-München) zu viert.<br />
Toll natürlich auch, dass der ALX genug Wagen mitführt!<br />
Geschätzt habe ich, dass nun in Chemnitz nicht die Suche nach Busfahrkarten, Tarifplänen, Automaten losging, sondern dass man einfach mit jedem der städtischen Verkehrsmittel fahren konnte. So war ich um 18.30 Uhr schon im Hotel, und es ergaben sich noch über zwei Stunden diverse Fahrten im Stadtbereich.</p>
<p>Am 2. Juni ging's ins Erzgebirge: In allen Verkehrsmitteln wenig Leute, stets genug Platz:<br />
08.36 Erzgebirgsbahn nach Cranzahl und sofort weiter mit der dampfbetriebenen Fichtelbergbahn nach Oberwiesenthal; Bus über Bärenstein nach Annaberg; 14.09 nach Schwarzenberg, dann nach Aue.<br />
Ab Aue C13 nach Chemnitz, ausnahmsweise zum Hbf, an 18.00 Uhr.<br />
So reichte es noch für eine kleine Abendrundfahrt über Mittweida-Döbeln, von Döbeln über Grimma nach Leipzig, um 20.00 Uhr mit MRB über Geithain nach Chemnitz, an 21.25-3'; der 23-er-Bus fährt nach 19 Uhr erst zur Minute 28 statt 18: Fazit: kurz nach halb zehn Uhr (noch Tageslicht!) schon im Hotel.</p>
<p>Die Heimfahrt am 3. Juni von Chemnitz nach Lindau-Reutin ebenso angenehm wie die Hinfahrt, sie führte aber von Hof über Marktredwitz - Pegnitz nach Nürnberg, mit RE 16 nach Augsburg, mit RE 7 über Kempten nach Lindau. Alles pünktlich! Zug RE 7 zu 100% gefüllt zwischen Kaufbeuren und Lindau (klar: Freitagnachmittag vor Pfingsten - und nur 1x BR 612!).<br />
Alles in allem: eine sehr erfreuliche, angenehme Tour; lauter fröhliche, aufgestellte,aber doch ruhige Leute in allen Zügen. Auch das Personal überhaupt (noch) nicht gestresst...</p>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 20:47:25 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>joh43ann</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier in NRW lief es nicht ganz so easy wie in den meisten anderen Berichten, sehr volle Züge hatte ich oft. Gerade wenn noch irgendwelche Veranstaltungen dazukamen. Einmal hatte ich nachts um kurz vor vier Uhr nicht den Hauch einer Chance, in den RE 1 reinzukommen, weil der (einteilige) RRX komplett überfüllt war. Sonst bin ich immer irgendwie mitgekommen, aber oft mit mehr Glück als Können - dass andere Fahrgäste am Bahnsteig zurückbleiben mussten, kam einige Male vor. Und einen Sitzplatz hatte ich auch nur manchmal. </p>
<p>Dazu kamen halt noch diverse Bauarbeiten und Signal- und Weichenstörungen, ich habe mittlerweile aufgehört mitzuzählen, wie oft ich irgendwo 20 Minuten auf freier Strecke stand, bis es weiterging. Naja, DB Fernverkehr freut sich, einige Male habe ich dann lieber den ICE bezahlt und über Mobilitätsgarantie eingereicht statt darauf zu hoffen, im nächsten, genauso hoch verspäteten Regio noch irgendwie reinzupassen...</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 20:06:44 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Splittergattung</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;vera*scht&quot; ist das noch nett ausgedrückt. Ich hatte in den letzten Wochen mehrfach den Vorstand und auch den Bahnchef direkt angeschrieben ob die DB wirklich weiterhin sich stur stellt und nicht ein wenig Kulanz bei den BC100 und BC100F Kunden zeigen möchte. Vor allem da der NV ja auch Teil der BC100 ist und man durch das 9 Euro Ticket eine Menge Komforteinschränkungen hat. Von der Überfüllung der NV Züge bis hin zur fehlenden Pünktlichkeit. Die täglichen Ansagen &quot;Bitte machen sie Türen frei damit wir endlich weiterfahren können&quot;, ich kann sie schon fast auswendig. Und bei wichtigen Terminen bin ich dann halt wieder aufs Auto umgestiegen.<br />
Und was sagt die Bahn dazu? Ganz einfach: Nichts. Entweder wurde dieser Punkt meiner Beschwerden bewusst überlesen oder aber es kamen nur Standardantworten einmal um den heißen Brei herum.<br />
Da darf sich die Bahn in Zukunft nicht wundern wenn durch diese 9 Euro Ticket Aktion und der Sturheit der Bahn der ein oder andere BC100-Kunde in Zukunft abspringt. Bei 2x BC100F wie es bei uns im Haushalt ist könnte ich mir von dem Geld alle 2-3 Jahre ein neues Auto kaufen und das Benzin wäre auch noch drin.</p>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 20:00:37 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>tom66</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als begeisterter Bahnfahrer habe ich in allen 3 Monaten ein 9€-Ticket gekauft und mal mehr, mal weniger genutzt.</p>
<p>Positiv für mich: <br />
Es ist schon verdammt günstig, für 9 € einen ganzen Monat unbegrenzt im Nahverkehr zu fahren. Und man fährt dann einfach öfter zu irgendwelchen Orten, die man ohne das Ticket vermutlich nicht besucht hätte. </p>
<p>Negativ für mich: <br />
Hier im Süden waren fast alle Züge massiv überfüllt, mit denen ich gefahren bin. Deshalb bin ich ganz froh, wenn das Angebot nun endet.<br />
Gerne wieder ein ähnliches Angebot, dann aber mit entsprechender Vorausplanung und mehr Kapazitäten auf den Strecken.</p>
<p>Und zum Schluss noch ein lustiges Erlebnis aus dem 9€-Zeitraum:<br />
Vor einigen Wochen war ich mit der Familie an einem Sonntag von Stuttgart in Richtung Süden unterwegs. Und da ich schon mit sehr vollen Zügen gerechnet habe, hatten wir ein 1.-Klasse-BW-Ticket gekauft. <br />
Nachdem wir in Stuttgart dann in den Zug nach Ulm eingestiegen waren, machten wir direkt die Bekanntschaft mit einem selbsternannten Hilfsschaffner der unfreundlichsten Sorte. In ziemlich rüdem Ton blaffte er uns an, ob wir schon wissen würden, dass dies die erste Klasse wäre. Wir haben ihn dann einfach ignoriert. Wer so unfreundlich daherkommt, hat bei mir schon mal direkt verloren.<br />
Das Spiel hat sich dann so noch ein paar Mal wiederholt, immer dann, wenn jemand die 1. Klasse betreten hat. <br />
Und das Beste war, er hat sich nur Abfuhren abgeholt. Entweder hatten die Personen ein 1.-Klasse-Ticket oder waren Mitarbeiter der Deutschen Bahn in zivil, die in der ersten Klasse fahren durften. Er wurde gefühlt immer frustrierter und hat in seiner verletzten 1.-Klasse-Ehre auch alle wissen lassen, dass eigentlich nur er das Recht hat, in den Ledersesseln zu fahren...<br />
Als er dann auch noch den Schaffner ziemlich unfreundlich fragte, warum der denn die ganzen Personen mit falschen Tickets nicht rausschmeißen würde, ließ der ihn nur ganz cool abblitzen: &quot;Woher wissen Sie denn, was für Tickets die anderen Fahrgäste haben?&quot;<br />
Ja, ich verstehe solche Leute einfach nicht...</p>
<p>Viele Grüße<br />
Markus</p>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 19:45:16 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>delphi_02</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Eine geile Zeit! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hey.</p>
<p>&quot;9 €-Ticket&quot; - der Ausdruck muss 'Wort des Jahres' werden. Geboren als eine Art lästiges Anhängsel für die Grünen am Ende einer langen Verhandlungsnacht hat es sich zu einem Medien-, Kultur- und Reiseereignis verwandelt - und zwar überwiegend positiv. </p>
<p>Während der Tankrabatt im Autofahrerland Deutschland in jeder Hinsicht ein Nischendasein fristete und eher mit negativem Touch in Erinnerung bleibt - der &quot;Abzocke&quot; der Ölmultis sei dank ... </p>
<p><br />
Das 9 €-Ticket war bombastisch.  Traurig stimmt mich die negative Einstellung vieler Personale, Erheberkollegen und Eisenbahnfreaks. Ja, natürlich lassen die Chefetagen uns an der Front die Dinge ausbaden und ein wahres ehrliches Dankeschön für das, was wir da an der Basis leisten, gibt's weit und breit nicht. </p>
<p>Aber andererseits ist der Dank und das Lächeln unendlich vieler Fahrgäste der wahre Lohn. Meistens war die Stimmung im Zug gut. Diese ganzen Horrorgeschichten von Beinahemorden, Aggressivität etc kann ich nicht nachvollziehen. Es sind Einzelfälle gewesen. Und klar, wenn ich dem Kunden schon muffig gegenübertrete ... </p>
<p>Überhaupt der Kunde ... Es war spannend, neue Fahrgäste zu erleben. Fragen zu beantworten, über die man staunt. Sie an die Hand nehmen, ihnen die Bahn erklären. Dazwischen die Profis. Und die Gelegenheitsfahrer. Sehr viel Freizeitverkehr. Deutschland hatte diesen Sommer eine gewisse Leichtigkeit. So muss es auch in Woodstock gewesen sein. Anarchie und trotzdem Ordnung. Corona, Masken und doch kein Abstand. Trotzdem brauchten wir nur einmal den Notarzt. Und alle waren vereint in einer Mischung aus Abenteuerfreude, Dabeisein und am-'Horror'-berauschen und Freizeiterlebnis. </p>
<p>Tiefenpsychologische Analysen können wir uns ersparen. Einige Pendler sind weg; mal gucken, ob die wiederkommen. Das weit Überwiegende war Freizeitverkehr. Und man besuchte sich. Einige nutzten dafür sonst das Auto - oft hörte man auch, dass der Kunde auch eine Bahncard hat und sonst FV-Sparpreise nutzt. Dazu die wirklichen Neueinsteiger. </p>
<p>Ebenso überflüssig ist die Debatte über die Nachhaltigkeit in der Form, dass es das Ticket nicht hätte geben dürfen. Im Gegenteil: die Initialzündung und der Wums des Tickets sorgten erst dafür, dass die Eisenbahn endlich mal in aller Munde ist und das nicht nur negativ.</p>
<p>Ich bin froh, dass hier die Aufgabenträger an Erhebungen und Befragungen festgehalten haben. Auch wenn auch wir öfters nicht durchkamen oder auch mal 'flüchten' mußten in die 1 z.B., um nicht den Überblick zu verlieren. </p>
<p>Der Kontakt mit den allermeisten Fahrgästen war toll. Auch wenn es mal eng war oder sich die Bahn wieder von ihrer komplizierten Seite zeigte. Anstrengend war es. Oft sehr anstrengend. Aber schön. Man muss es aber mögen, in Osnabrück vorm frühzeitig bereitgestellten RE 9 nach Bremen zu stehen und den hektisch anstürmenden Massen 30x in 10 Minuten die Frage zu beantworten, ob der Zug nach Bremen fährt. Oder um 11.06 Uhr in Bremen vorm RE 9 auf dem Bahnsteig stehen und die Kunden aufklären, die nervös nach dem doch auch dort abfahren sollenden Metronom nach Hamburg fragen - der um 11.33 Uhr fährt ... </p>
<p><br />
Zusammenfassend war das 9 €-Ticket ein tolles Erlebnis und eine geile Sache. Vor allem auch deswegen, weil viele sicherlich ahnen, dass es in der näheren Zukunft für eine Weile erstmal abwärts gehen wird. Da stand als Motto: &quot;Diesen Sommer genießen wir und nehmen auch Unannehmlichkeiten in Kauf&quot; über allem. Mit einer dementsprechenden überwiegend positiven Atmosphäre im Zug. </p>
<p>Schöne Grüße von jörg</p>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 19:09:03 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reiseberichte &quot;9-Euro-Ticket&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Punkte d und d zeigen die richtige Einstellung. Bei Problemen in die Wirtschaft zurückziehen und die eigene Lage bei einem Tannenzäpfle kontemplieren.</p>
<p>Dirk</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 18:38:32 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Schibbolet</dc:creator>
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