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<title>ICE-Treff - Sehr OT: Steuern und direkte Demokratie</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Sehr OT: Steuern und direkte Demokratie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Resultat: Die Reichen zahlen im Kleinkanton weniger, die Normalverdiener in den Grosskantonen mehr (weil die Reichen weg sind).</p>
</blockquote><p>
Richtig. Und wenn man eine Stufe höher geht, wäre ein wirklich großer Kanton eben Deutschland. Als Resultat können eben Strecken wie München-Lindau nicht rechtzeitig oder ggf. überhaupt nicht ausgebaut werden.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 12:37:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>naseweiß</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sehr OT: Steuern und direkte Demokratie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nimst die Tabelle der Ledigen und der Verheirateten ohne Kinder, und gehst von einem realistischen Steuereinkommen eines Büezers von Fr 50'000 aus, dann hat Altdorf ziemlich verloren!</p>
</blockquote><p>Nur ist der Arbeiter-Steuersatz hier überhaupt nicht das Thema, sondern der Steuersatz für Reiche. Und da sieht man genau, dass nur Klein- und Kleinstkantone Discountsteuern für Reiche anbieten können; zudem lohnt sich auch nur für Reiche ein Umzug aus Steuergründen. Das Resultat: Die Reichen zahlen im Kleinkanton weniger, die Normalverdiener in den Grosskantonen mehr (weil die Reichen weg sind).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320914</link>
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<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 12:24:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>... die Unfähigkeit, Nein zu sagen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weiß jemand eine Erklärung?</p>
</blockquote><p>
Es liegt wohl eher daran, dass deutsche Politiker es allen und jedem recht machen wollen. Sie sind regelrecht unfähig, auch mal Nein zu sagen. Und so unterschreiben sie munter weiter Staatsverträge, die sie zu Ausbauten deutscher Verkehrswege verpflichten, obwohl sie wissen müssten, dass sie diese Verpflichtungen wahrscheinlich nicht einhalten können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320896</link>
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<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 10:49:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>flierfy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sehr OT: Steuern und direkte Demokratie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hohe Steuern in Uri? Keineswegs, in Uri sind die Steuern für Reiche sehr tief (und der Finanzausgleich hat nichts damit zu tun)! Auf 500'000 Einkommen zahlt man 59'800, in Zürich dagegen 92'000, </p>
</blockquote><p>
Ja, bei der Tabelle für verheiratete mit 2 Kindern.<br />
Nimst die Tabelle der Ledigen und der Verheirateten ohne Kinder, und gehst von einem realistischen Steuereinkommen eines Büezers von Fr 50'000 aus, dann hat Altdorf ziemlich verloren!<br />
Wenn du dann noch dazurechnest, dass der Kanton Uri Fr 2045 pro Einwohner aus dem Finanzaugleich bezieht, und Zürich Fr 470 pro Einwohner in den Finanzausgleich einzahlt, das bei der Steuerberechnung einbeziehst, dann siehsts nochmals Böser aus für Altdorf.<br />
Jeder kann also seine Vorurteile mit der gewünschten Tabelle untermauern :-)<br />
Gruss Guru</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320690</link>
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<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 06:35:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>guru61</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sehr OT: Steuern und direkte Demokratie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was in der Schweiz definitiv nicht stimmt:<br />
Der Reiche Kanton Zürich hat relativ tiefe Steuern und der kleine Kanton Uri so hohe, dass er Pro Persin über 2'000 Franken aus dem Finanzausgleich bezieht:</p>
</blockquote><p>Hohe Steuern in Uri? Keineswegs, in Uri sind die Steuern für Reiche sehr tief (und der Finanzausgleich hat nichts damit zu tun)! Auf 500'000 Einkommen zahlt man 59'800, in Zürich dagegen 92'000, <a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/18/02/blank/key/steuerbelastung_kantone.html">Quelle</a>). Die billigsten Kantone sind Zug, Schwyz, Obwalden und Uri, lauter Klein- und Kleinstkantone. Ich bleibe dabei: Dumpingsteuern funktionieren nur in Kleinkantonen - und Kleinstaaten: Monaco, Luxemburg, Schweiz.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320684</link>
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<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 02:36:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vertragstreue? - Was ist das Besondere an deutscher Politik? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, da hätte ich schon Verständnis, was ich aber nicht verstehe, dass man dann Verträge abschliesst und sich zu Leistungen verpflichtet, und die dann nicht einhält!</p>
</blockquote><p>
[...]</p>
<blockquote><p>Also:<br />
Warum geht man Verpflichtungen ein, die man nicht halten kann, oder will?</p>
</blockquote><p>Genau das verstehe ich auch nicht! Und ich würde gerne wissen, warum deutsche Politiker sich oft so verhalten?</p>
<p>Und ich glaube, in anderen Ländern tritt dieses Problem nicht auf, jedenfalls nicht in dem Maße. Hat es etwas mit der spezifisch deutschen Form der Demokratie zu tun? Oder mit deutschen Denkmustern, vielleicht mit der Tradition des Obrigkeitsstaates?</p>
<p>Weiß jemand eine Erklärung?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320535</link>
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<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 11:51:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Felix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vertragstreue? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Die Schweizer mögen das zwar nicht verstehen, aber durch die Investitionsmaßnahmen im Rahmen der deutschen Einheit und dem mit diesen Investitionsmaßnahmen verbundenen erforderlichen Schuldenabbau in Deutschland, steht die optimale verkehrstechnische Anbindung der Schweiz für Deutschland im Moment nicht ganz oben auf der Prioritätenliste.</p>
<p>Holger</p>
</blockquote><p>Hallo Holger</p>
<p>Ja, da hätte ich schon Verständnis, was ich aber nicht verstehe, dass man dann Verträge abschliesst und sich zu Leistungen verpflichtet, und die dann nicht einhält!<br />
Immerhin der NEAT Vertrag, der den Zulauf von Basel her regelt ist von 1996:<br />
<a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20001034/index.html">http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20001034/index.html</a> und der Kredit für München ist von 2009:<br />
<a href="https://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=26432">https://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=26432</a></p>
<p>Also von 18 und vor 5 Jahren.<br />
Heute kann man jeden deutschen Fernsehsender einstellen, und man kommt nicht drumherum zu erfahren, dass die Mauer vor 25 Jahren gefallen ist. <br />
Die Bevölkerung hat ja schon 1991 bemerkt, dass die DDR ein Fass ohne Boden ist:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=gbBUj_VRA-Y">https://www.youtube.com/watch?v=gbBUj_VRA-Y</a><br />
:-)</p>
<p>Und zum Schuldenabbau: Steinbrück hat das 2007, also schon 2 Jahre vor der Vereinbarung für den Ausbau München verkündet:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/haushalt-steinbrueck-will-schuldenabbau-beschleunigen-a-515214.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/haushalt-steinbrueck-will-schuldenabbau-besch...</a></p>
<p>Also:<br />
Warum geht man Verpflichtungen ein, die man nicht halten kann, oder will?</p>
<p>Gruss Guru</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320522</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320522</guid>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 10:27:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>guru61</dc:creator>
</item>
<item>
<title>OT: S 21 und Volksabstimmung (Schweizer Sicht) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich will keine S21-Diskussion provozieren, daher nur einen Aspekt: Angenommen, S21 wäre B21 (&quot;Bern 21&quot;), das Projekt mit 7 Mrd CHF Baukosten würde per Volksentscheid angenommen, und 1 Jahr später stellt sich heraus, dass B21 nicht für unter 11 Mrd CHF gebaut werden kann.</p>
<p>Was würde geschehen? Ist dann der Volksentscheid noch gültig?</p>
</blockquote><p>Grundsätzlich wäre der Entscheid noch gültig!</p>
<p>Aber:<br />
Man darf nicht vergessen, dass bei einer solhen Vorlage, während des Abstimmungskampfes von den gegnern jede Schwachstelle knallhart analysiert und zur Sprache gebracht wird.</p>
<p>Somit sind die Politiker gezwungen, die Vorlage sehr genau auszuarbeiten. <br />
Denn es gibt in der Schweiz einige 10'000 Baufachleute, die in der Lage sind, so ein Projekt zu begutachten.<br />
Klungelei kann sich also sehr schnell negativ auswirken.<br />
Was passiert, wenns nicht so sauber ausgehandelt wurde, sah man am Projekt Bahn 2000 und an der NEAT:<br />
Hier der ursprüngliche Abstimmungstext:</p>
<p><a href="http://www.bk.admin.ch/themen/pore/va/19871206/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCFent_gWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">http://www.bk.admin.ch/themen/pore/va/19871206/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg...</a><br />
Nachher fand man dann bald heraus, dass Ogi zu optimistisch gerechnet hat.<br />
Also wurde das Ganze redimensioniert und wieder dem Volk vorgelegt.<br />
<a href="http://www.bk.admin.ch/themen/pore/va/19871206/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCFent_gWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">http://www.bk.admin.ch/themen/pore/va/19871206/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg...</a></p>
<p>Somit wurde mehr Geld für den OeV gesprochen, die Finanzierung geregelt und auch beschlossen, dass Bahn 2'000 und auch die NEAT in Etappen gebaut wurde.</p>
<p>Bei der NEAT auch die Ausgangslage:<br />
<a href="http://www.bk.admin.ch/themen/pore/va/19920927/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCFe3t4gWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--">http://www.bk.admin.ch/themen/pore/va/19920927/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg...</a></p>
<p>Gruss Guru</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320514</link>
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<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 09:49:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>guru61</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Noch mehr OT: Soziale Ungleichheit und Steuerwettbewerb ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Aber ob das praktisch so funktioniert, dass das rote Bremen dann die Steuern senkt? Und die reichen schwäbischen Unternehmer ihr Geld steuerfrei im Saarland anlegen, statt es zuhause zu reinvestieren? Nein, ich glaube, dieses Modell würde in Deutschland mindestens ebenso schlecht funktionieren wie in der Schweiz...</p>
</blockquote><p>Ich behaupe, in der Schweiz funktionierts gut.</p>
<p><a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/lexikon/lex/0.topic.1.html">http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/lexikon/lex/0.topic.1.html</a></p>
<p>In der Themensuche unter 18.4.1 findest du die Rechnungsabschlüsse.</p>
<p>Immerhin haben wir die Verschuldung von 51.6 auf 34.5 Prozent des BIP heruntergebracht.</p>
<p>Guggsch hier im Excel Finanzstatistik:<br />
<a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/21/02/ind9.indicator.73009.905.html">http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/21/02/ind9.indicator.73009.905.html</a><br />
Gruss Guru</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320511</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320511</guid>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 09:13:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>guru61</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sehr OT: Steuern und direkte Demokratie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Steuerwettbewerb halte ich für unfair. Winzige Kantone können sehr tiefe Steuern anbieten und damit die wenigen Superreichen anziehen. Grosse Kantone können das nicht: Die Steuerausfälle durch tiefe Steuern können nicht durch Zuzug von Superreichen kompensiert werden, weil es gar nicht genug solche gibt, um einen grossen Kanton bei niedrigem Steuerfuss &quot;durchzufüttern&quot;. Resultat des Steuerwettbewerbs: In den grossen Kantonen steigen die Steuern, weil die Reichen fehlen.</p>
</blockquote><p>Was in der Schweiz definitiv nicht stimmt:<br />
Der Reiche Kanton Zürich hat relativ tiefe Steuern und der kleine Kanton Uri so hohe, dass er Pro Persin über 2'000 Franken aus dem Finanzausgleich bezieht:<br />
<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wer-wem-wie-viel-bezahlt/story/31319616">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wer-wem-wie-viel-bezahlt/story/31319616</a></p>
<p>Natürlich gehört ein gesunder, betonung auf gesunder, Finanzausgleich dazu. Dass Randregionen gestützt werden sollen, gehört zum schweizerischen Konsens! Dies zeigt sich an den kantonalen und dem Bundesfinanzausgleich, wo dies für Gemeinden und Kantone so festgelegt ist.</p>
<p>Allerdings wird der Randregionenschutz gerade durch die Politik der Bestrafung des bösen Pendlers unterwandert. <br />
Die CVP wird das noch zu spüren bekommen, wenn das Dorisli weiter so wirkt. <br />
Was das für die Randregionen heissen würde, wenn jeder da wohnt, wo er arbeitet, brauche ich wohl nicht zu erklären!</p>
<blockquote><p>S21 wurde ja per Abstimmung angenommen; das BER-Desaster war für Laien nicht absehbar. Aber ja: Direkte Demokratie hilft bei der Durchsetzung von Grossprojekten; der lange Kampf um S21 wäre wohl entfallen, wenn gleich am Anfang eine Abstimmung gestanden hätte.</p>
</blockquote><p>Das sehe ich auch so!Dder Tenor bei der Abstimmung war im Lande, soweit ich Leute gesprochen habe, &quot;Jetzt haben sie schon angefangen, nun soll man es durchziehen&quot;</p>
<blockquote><p><br />
In der Schweiz wird übrigens über Finanzierungskredite abgestimmt, deswegen müssen die Kostenschätzungen stimmen... was bei der S21-Abstimmung definitiv nicht der Fall war.</p>
</blockquote><p>Stimmt auch!<br />
Allerdings bin ich der Meinung, diese Abstimmung war eine Meisterleistung! Faktisch heisst es doch dort, dass das Ganze für einen gewissen Betrag geliefert werden kann. </p>
<p>Nun will die DB bereits mehr, und BW sagt &quot;mer gäbe nix&quot;</p>
<p>Ich bin sicher, es wird hier auf ein K21 mit Gleisen im UG herauslaufen!<br />
Gruss Guru</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320510</link>
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<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 09:01:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>guru61</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und der Verkehr Zürich-Bregenz(-Lindau)? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>Der Strecke Zürich - St. Margrethen kommt in der Schweiz aufgrund der hohen Besiedelungsdichte der Metropolregionen Zürich und Winterthur eine übergeordnete Bedeutung zu. Dies ist auf deutsche Seite nicht der Fall. Nicht eine einzige deutsche Stadt hinter München hat 50.000 Einwohner.</p>
<p>Die Schweizer mögen das zwar nicht verstehen, aber durch die Investitionsmaßnahmen im Rahmen der deutschen Einheit und dem mit diesen Investitionsmaßnahmen verbundenen erforderlichen Schuldenabbau in Deutschland, steht die optimale verkehrstechnische Anbindung der Schweiz für Deutschland im Moment nicht ganz oben auf der Prioritätenliste.</p>
<p>Holger</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320444</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320444</guid>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 19:34:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Holger2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Noch mehr OT: Soziale Ungleichheit und Steuerwettbewerb ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die Schweiz ist nur deshalb ein Steuerparadies, weil auch im Land ein gewaltiger Steuerwettbewerb herrscht! </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Steuerwettbewerb halte ich für unfair. Winzige Kantone können sehr tiefe Steuern anbieten und damit die wenigen Superreichen anziehen. Grosse Kantone können das nicht: Die Steuerausfälle durch tiefe Steuern können nicht durch Zuzug von Superreichen kompensiert werden, weil es gar nicht genug solche gibt, um einen grossen Kanton bei niedrigem Steuerfuss &quot;durchzufüttern&quot;. Resultat des Steuerwettbewerbs: In den grossen Kantonen steigen die Steuern, weil die Reichen fehlen.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Und während Deutschland sich vor Freude aufhängt, dass sie vielleicht im Jahr 2015 einen ausgeglichenen Haushalt haben, Sinkt die Verschuldung der Schweiz seit Jahren koninuierlich.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Gleiches Spiel wie oben: Nur kleine Staaten können es sich leisten, mit tiefen Steuern Reiche anzuziehen.</p>
</blockquote><p>Yeah! Dann werden das Saarland und Bremen reich und Bayern und BaWü verlieren! Adieu soziale Ungleichheit! ;-)</p>
<p>Aber ob das praktisch so funktioniert, dass das rote Bremen dann die Steuern senkt? Und die reichen schwäbischen Unternehmer ihr Geld steuerfrei im Saarland anlegen, statt es zuhause zu reinvestieren? Nein, ich glaube, dieses Modell würde in Deutschland mindestens ebenso schlecht funktionieren wie in der Schweiz...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320442</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320442</guid>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 19:27:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Splittergattung</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und der Verkehr Zürich-Bregenz(-Lindau)? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<blockquote><p>Die [Fernbusse] sind nur schneller, weil sie nirgends halten. Würden die auch die EC-Halte bedienen, wären die Züge auch ohne Ausbau noch schneller als die Busse.</p>
</blockquote><p>Das ist aber dem Fahrgast herzlich egal. Ihn interessiert nur die Fahrzeit. Im Gegenteil, durch die wenigeren Halte ist die Fahrt ruhiger und damit angenehmer.</p>
<blockquote><p><br />
Ungefähr 126.5 Eisenbahn-Kilometer. Das ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 78.2 km/h.</p>
</blockquote><p>ok Haarspalterei. Im Vergleich zum Auto zählen ohnehin die Autobahnkilometer.</p>
<blockquote><p><br />
Die Topografie ist da zwischen Lindau-Memmingen-München auch wesentlich flacher. Dadurch sind dort viel geradere Streckenabschnitte möglich gewesen. In der Schweiz sind ohne sehr teure Neutrassierungen ausser der konsequenten Nutzung von Wankkompensation oder Neigetechnik keine weiteren fahrzeitverkürzenden Massnahmen umsetzbar, da sich die Strecke so wie ist schon auf einem sehr hohen Ausbaulevel befindet.</p>
</blockquote><p>Mag sein. Das interessiert den Fernbusfahrgast aber nicht. Der ist nämlich in der Zeit, die der Zug in der Schweiz verbringt, längst über alle Berge. Da kann dann der Zug auf dem zweiten Abschnitt noch so schnell fahren.</p>
<blockquote><p><br />
Der nationale Fernverkehr Zürich-St.Gallen ist mit den beschlossenen Massnahmen auch künftig in Sachen Reisezeit dem Auto überlegen, benötigt daher ausser den beschlossenen Massnahmen keine weiteren Fahrzeitverkürzungen. Und nur allein für sechs bis sieben EC-Paare am Tag sind so hohe Investitionen nicht zu rechtfertigen.</p>
</blockquote><p>Das gilt in viel stärkerem Maße für das Allgäu. Das Schweizer Mittelland gehört zu den dicht besiedelten Siedlungsräumen in Europa, mit 380 Ew/km². Das Allgäu hat mit ca. 110 Ew/km² eine viel geringere Besiedelungsdichte. Ein nationaler Fernverkehr ist somit überhaupt nicht vorgesehen. Ergo erfolgen die hohen Investitionen in Deutschland tatsächlich nur für die sechs bis sieben Fernzüge pro Tag.</p>
<blockquote><p>Bummeln beim Ausbau tut die DB, das ist ja wohl unbestritten.</p>
</blockquote><p>Aus o.g. Gründen hat diese Strecke keine hohe Priorität.</p>
<blockquote><p><br />
Das Schweizer Fernzugnetz ist auch in Sachen Reisezeit gegenüber den restlichen Verkehrsmitteln konkurrenzfähig. Ich habe beispielsweise von St. Gallen nach Basel mit zusätzlicher Tramstrecke einen vor mir abgefahrenen Autofahrer eingeholt, ...</p>
</blockquote><p>Passiert natürlich auch. Wenn ich mir die Entfernungen anschaue: Auto 165km, Fahrzeit mit der Bahn: 2h05min, also ein Schnitt von 79 km/h. Super schnell ist das auch nicht. Wobei das natürlich bei den typischen Inner - Schweizer Entfernungen auch eher egal ist.</p>
<p>Holger</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320437</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320437</guid>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 19:13:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Holger2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>OT: S 21 und Volksabstimmung (Schweizer Sicht) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich will keine S21-Diskussion provozieren, daher nur einen Aspekt: Angenommen, S21 wäre B21 (&quot;Bern 21&quot;), das Projekt mit 7 Mrd CHF Baukosten würde per Volksentscheid angenommen, und 1 Jahr später stellt sich heraus, dass B21 nicht für unter 11 Mrd CHF gebaut werden kann.</p>
<p>Was würde geschehen? Ist dann der Volksentscheid noch gültig?</p>
</blockquote><p>Die übliche Lösung ist &quot;Redimensionierung&quot;: Man bekommt weniger fürs gleiche Geld. Deswegen haben wir z.B. keinen zweispurigen Lötschberg-Basistunnel, obwohl er in der NEAT-Abstimmung so angenommen wurde (dafür hat der Ceneri-Basistunnel ein Upgrade auf zwei Röhren bekommen).</p>
<p>Nachtragskredite sind eine zweite Möglichkeit und müssen erneut vors Volk. Wird seltener gemacht, ist noch peinlicher als die erste Lösung.</p>
<p>Wesentliche Kostenüberschreitungen sind daher relativ selten, es wird von Anfang an realistisch geschätzt. Durchmesserlinie und das Projekt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Eisenbahnprojekte#HGV-Anschluss">HGV-Anschluss</a> liegen abgesehen von der Inflation im Plan.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320354</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320354</guid>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 11:34:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>OT: S 21 und Volksabstimmung (Schweizer Sicht) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>S21 wurde ja per Abstimmung angenommen; das BER-Desaster war für Laien nicht absehbar. Aber ja: Direkte Demokratie hilft bei der Durchsetzung von Grossprojekten; der lange Kampf um S21 wäre wohl entfallen, wenn gleich am Anfang eine Abstimmung gestanden hätte.</p>
<p>In der Schweiz wird übrigens über Finanzierungskredite abgestimmt, deswegen müssen die Kostenschätzungen stimmen... was bei der S21-Abstimmung definitiv nicht der Fall war.</p>
</blockquote><p>Ich will keine S21-Diskussion provozieren, daher nur einen Aspekt: Angenommen, S21 wäre B21 (&quot;Bern 21&quot;), das Projekt mit 7 Mrd CHF Baukosten würde per Volksentscheid angenommen, und 1 Jahr später stellt sich heraus, dass B21 nicht für unter 11 Mrd CHF gebaut werden kann.</p>
<p>Was würde geschehen? Ist dann der Volksentscheid noch gültig?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320352</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320352</guid>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 11:18:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Steffen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sehr OT: Steuern und direkte Demokratie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Schweiz ist nur deshalb ein Steuerparadies, weil auch im Land ein gewaltiger Steuerwettbewerb herrscht! </p>
</blockquote><p>Steuerwettbewerb halte ich für unfair. Winzige Kantone können sehr tiefe Steuern anbieten und damit die wenigen Superreichen anziehen. Grosse Kantone können das nicht: Die Steuerausfälle durch tiefe Steuern können nicht durch Zuzug von Superreichen kompensiert werden, weil es gar nicht genug solche gibt, um einen grossen Kanton bei niedrigem Steuerfuss &quot;durchzufüttern&quot;. Resultat des Steuerwettbewerbs: In den grossen Kantonen steigen die Steuern, weil die Reichen fehlen.</p>
<blockquote><p>Und während Deutschland sich vor Freude aufhängt, dass sie vielleicht im Jahr 2015 einen ausgeglichenen Haushalt haben, Sinkt die Verschuldung der Schweiz seit Jahren koninuierlich.</p>
</blockquote><p>Gleiches Spiel wie oben: Nur kleine Staaten können es sich leisten, mit tiefen Steuern Reiche anzuziehen.</p>
<blockquote><p>Das hat aber auch damit zu tun, dass wir die Möglichkeit haben, die Politiker zurückzupfeifen. Das Referendumsrecht ist absolut kein zahnloser Papiertiger!<br />
BER, S 21 Elbphilharmonie etc. hätten nie eine Chance beim Volk gehabt!</p>
</blockquote><p>S21 wurde ja per Abstimmung angenommen; das BER-Desaster war für Laien nicht absehbar. Aber ja: Direkte Demokratie hilft bei der Durchsetzung von Grossprojekten; der lange Kampf um S21 wäre wohl entfallen, wenn gleich am Anfang eine Abstimmung gestanden hätte.</p>
<p>In der Schweiz wird übrigens über Finanzierungskredite abgestimmt, deswegen müssen die Kostenschätzungen stimmen... was bei der S21-Abstimmung definitiv nicht der Fall war.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320350</link>
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<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 10:58:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diesel vs. Elektro (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>.. Und, was sollen wir nun machen, liebe Schweizer? Wenn die Bundesländer mehr Geld aus Berlin für derart überfälligen Projekte sehen möchte, Infrastruktur bzw. Betrieb über Regionalisierungsmittel, dann bekommen sie vom schwäbischen Finanzminister aber was zu hören. Und gleichzeitig wurden in den vergangenen Jahren Millarden an Steuern gespart, dank Steuerparadiesen!</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Gruß, naseweiß</p>
</blockquote><p>Was ihr tun sollt?<br />
Ganz einfach: Führt mal den Föderalismus ein. Aber Konsequent: Mit eigener Steuerhoheit von Gemeinden und Bundesländern. Lasst einen Steuerwettbewerb zu, so dass die gut wirtschaftenden Gemeinden und Bundesländer auch ihre Steuern senken können und damit Einwohner anziehen. (was nicht heisst, dass ein gewisser Finanzauscgleich fehlen sollte)</p>
<p>Die Schweiz ist nur deshalb ein Steuerparadies, weil auch im Land ein gewaltiger Steuerwettbewerb herrscht! <br />
<a href="http://www.economiesuisse.ch/de/themen/ste/steuerwettbewerb/Seiten/default.aspx">http://www.economiesuisse.ch/de/themen/ste/steuerwettbewerb/Seiten/default.aspx</a><br />
<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Zuerich-faellt-im-Steuerwettbewerb-ins-hintere-Mittelfeld-zurueck/story/14967536">http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Zuerich-faellt-im-Steuerwettbewerb-ins-hintere-Mitt...</a><br />
<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/An-welchem-Tag-haben-Sie-die-Steuern-abgearbeitet/story/14278161">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/An-welchem-Tag-haben-Sie-die-Steuern-abgea...</a></p>
<p>Darum florieren auch die Steuervergleichsrechner:<br />
<a href="http://www.comparis.ch/steuern/steuervergleich/steuervergleich.aspx">http://www.comparis.ch/steuern/steuervergleich/steuervergleich.aspx</a></p>
<p>Viel Spass beim ausprobieren.</p>
<p>Auch wenn heute die Steuern wieder steigen, weil mehr Geld gebaucht wird, ist der Saldo unter dem Strich für den Steuerzahler immer noch positiv!</p>
<p>Und während Deutschland sich vor Freude aufhängt, dass sie vielleicht im Jahr 2015 einen ausgeglichenen Haushalt haben, Sinkt die Verschuldung der Schweiz seit Jahren koninuierlich.<br />
<a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/21/02/ind9.indicator.73009.905.html">http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/21/02/ind9.indicator.73009.905.html</a></p>
<p>dazu muss man d^sagen, dass die Grossbanken im Moment, wegen den kumulierten Verlusten bis 2015 keine steuern bezahlen. Leider!<br />
<a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/19705044">http://www.20min.ch/finance/news/story/19705044</a><br />
<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/UBS-zahlt-erst-2015-Steuern/story/27780627">http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/UBS-zahlt-erst-2015-Steuern/story/27780627</a></p>
<p>Das hat aber auch damit zu tun, dass wir die Möglichkeit haben, die Politiker zurückzupfeifen. Das Referendumsrecht ist absolut kein zahnloser Papiertiger!<br />
BER, S 21 Elbphilharmonie etc. hätten nie eine Chance beim Volk gehabt!</p>
<p>Gruss Guru</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320348</link>
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<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 10:31:31 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>guru61</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Und der Verkehr Zürich-Bregenz(-Lindau)? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo,</p>
</blockquote><blockquote><p><br />
Die Strecke zwischen Zürich und Bregenz soll lediglich um 7 Minuten beschleunigt werden, die nur 50% längere Strecke von Lindau nach München um 25 Minuten.</p>
<p>Die SBB und die DB sind da wohl ähnlich verantwortlich dafür, dass der Fernbus der Bahn überlegen ist. Das Fernzugnetz in der Schweiz mag zwar eine hohe Verfügbarkeit haben, besonders schnell ist es jedoch nicht - die regelmäßige Verbindung nach Bregenz ist noch deutlich langsamer.</p>
<p>Holger</p>
</blockquote><p>Hallo Holger <br />
Schau dir die beiden Aeste der Linien mal an:<br />
<a href="http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=9a66c99c57ee3e87e580f7a445751710&amp;act=ST&amp;f=2&amp;t=1496&amp;st=1230&amp;#entry566438">http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=9a66c99c57ee3e87e580f7a445751710&amp;act=ST&am...</a></p>
<p>Die beiden Strecken sind nicht ganz vergleichbar! siehe auch die Links im Beitrag.</p>
<p>Während in der Schweiz die Linie bis St. Margrethen eine kurvenreiche Linie ist, können im deutschen Ast ab Kaufbeuren hohe Geschwindigkeiten gefahren werden.<br />
Dazu kommt, dass in der Schweiz, nur schon wegen dem erreichen der Taktknoten des ITFs, die Streckengeschwindigkeiten optmiert wurden. Dies ist in den letzen 30 Jahren geschehen. Z. B vor Gossau mit Streckenverlegung.<br />
Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass heute weniger Fleisch am Knochen ist, nochmals signifikante Fahrzeitverkürzungen zu erreichen, ohne massiv in bauliche Verbesserungen der Strecke zu investieren.<br />
Ab Kaufbeuren hat man fast 90 Kilometer lange die Möglichkeit die HG massiv zu erhöhen. Meines Wissens fahren die 218er 140. Ich denke, dass mit wenig Aufwand die Linie bis 160 verschnellert werden könnte. dazu kommt noch, dass die Traktion und die Beschleunigung auf deer Bergstrecke verbessert werden könnten. Hier spielt die beschränkte Leistung der Diesel ein grosse Rolle.</p>
<p>Gruss Guru<br />
Gruss Guru</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320345</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320345</guid>
<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 10:02:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>guru61</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diesel vs. Elektro (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Es war letztlich die Summe aller Verbesserungen, welche den Zuwachs brachte. Statt 1'600 fahren nun im Durchschnitt 2'050 Fahrgäste täglich in den elektrischen S-Bahnen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>...was aber <a href="http://www.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen/die-schaffhauser-s-bahn-kommt-langsam-auf-touren">deutlich unter den Erwartungen liegt</a> angesichts eines so umfangreichen Ausbaus des Angebots; Fahrplanreduktionen könnten Ende 2015 ein Thema werden.</p>
</blockquote><p>
Es ist eine Schande, dass so eine Micker-Mist-Möhren-Route (so schön es im Klettgau auch sein mag) so ausgebaut wurde, während dagegen auf der nicht allzuweit entfernten Breisgau ganz andere Zustände herrschen. Hier gibt es auch 30-min-Takt, allerdings mit Dieselbetrieb. Im vergangen Jahr seien es 7,4 Mio Fahrgäste gewesen (<a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/breisgau-s-bahn-volle-zuege-leere-kasse--65261443.html">Badische Zeitung</a>) - also im Schnitt rund 20.000 pro Tag auf den beiden Strecken, Elztalbahn und Breisacher Bahn. Es fahren die Regio-Shuttle in bis zu Sechsfach-Traktion und es herrscht regelmäßig Überfüllung. Natürlich sind die Regio-Shuttle mittlerweile völlig ungeeignet und werden überstrapaziert. Eine Elektrifizierung für den Einsatz &quot;richtiger&quot; Züge ist nötig. Und, was sollen wir nun machen, liebe Schweizer? Wenn die Bundesländer mehr Geld aus Berlin für derart überfälligen Projekte sehen möchte, Infrastruktur bzw. Betrieb über Regionalisierungsmittel, dann bekommen sie vom schwäbischen Finanzminister aber was zu hören. Und gleichzeitig wurden in den vergangenen Jahren Millarden an Steuern gespart, dank Steuerparadiesen!</p>
<p>Gruß, naseweiß</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320340</link>
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<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 09:17:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>naseweiß</dc:creator>
</item>
<item>
<title>(OT:) Diesellok in der Schweiz... ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hier hat sich gezeigt, dass die Vergabe an die SBB für die Taktverdichtungen goldrichtig war, denn DB Regio hat beim Streik einfach so den Betrieb eingestellt. Ohne SBB wäre einfach überhaupt nichts gefahren, was nicht im Sinne des Kantons Schaffhausen als Leistungsbesteller gewesen wäre. Mit dem verbesserten elektrischen Betrieb konnte allein vom Januar 2014 bis September 2014 ein Fahrgastwachstum um ganze 28% registriert werden.</p>
</blockquote><p>Naja, ist ja auch sinnig das die DB dort den Betrieb einstellt und das Personal wo anders einsetzt, wo ansonsten eben gar nichts fahren wuerde. Wenn auf der Strecke keine SBB unterwegs waere, dann haetten sie den Betrieb wohl auch nicht vollkommen eingestellt, dafuer aber auch andere Strecken weniger bedienen koennen.<br />
Im Sinne der DB war es aber wohl auch nicht, dass gestreikt wurde und die Zuege stehen geblieben sind ;-)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=320332</link>
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<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 08:07:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>gnampf</dc:creator>
</item>
</channel>
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